IHP NachrichtenDonnerstag 27.März 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt zehn Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Ronning-Hattrick: Eisbären stehen im Halbfinale (DEL) Die Eisbären Berlin besiegten die Straubing Tigers am Dienstagabend in der Uber Arena in Spiel fünf der Playoff-Viertelfinalserie mit 4:1. Damit setzten sich die Berliner in der Best-of-Seven-Serie ebenfalls mit 4:1 durch und haben sich fürs Halbfinale qualifiziert. Der Gegner in der Vorschlussrunde steht aktuell noch nicht fest. Die Eisbären starteten gut in die Partie und waren zunächst die tonangebende Mannschaft. Ty Ronning (6./PP1) war so für den ersten Treffer des Abends verantwortlich. Zur Hälfte des Startdrittels kamen dann aber auch die Gäste besser ins Spiel und zu ersten Abschlussmöglichkeiten. Da Jonas Stettmer im Berliner Tor aber kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts gut parierte, ging es mit der 1:0-Führung des Hauptstadtclubs in die erste Pause. Im Mitteldrittel traten die Niederbayern zunächst druckvoll auf und drückten auf den Ausgleich. Aber Gabriel Fontaine (28.) baute den Vorsprung der Gastgeber weiter aus. Auch in der Folge brachten die Tigers mehr Schüsse aufs gegnerische Tor, die Berliner lauerten auf Konter. Da kein weiterer Treffer fiel, ging es mit dem Berliner 2:0 in die zweite Unterbrechung. Im Schlussabschnitt gelang Mario Zimmermann (46.) dann der Anschlusstreffer der Niederbayern. Aber Ronning (47.) stellte lediglich 41 Sekunden später den alten Abstand wieder her. Straubing warf im weiteren Spielverlauf alles nach vorne, die Eisbären ließen aber nichts mehr anbrennen. Schlussendlich schnürte Ty Ronning (58./EN) mit seinem Treffer ins leere Straubinger Tor den Hattrick und sorgte für den 4:1-Endstand. Das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Finale findet am Dienstag, den 1. April in der Uber Arena statt. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Sie haben einen Weg gefunden, die Serie zu gewinnen. Jonas Stettmer war mehrfach zur Stelle, als wir ihn gebraucht haben. Respekt an Straubing. Sie haben hart gekämpft und es uns sehr schwer gemacht. Mir hat heute gefallen, dass wir mehr Kontrolle über die Partie hatten, desto länger das Spiel lief. Ich hoffe, wir können darauf aufbauen und voller Selbstvertrauen ins Halbfinale starten.“ Ty Ronning (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir wollten die Serie heute unbedingt beenden. Das ist uns gelungen. Wir haben alle am selben Strang gezogen. Es war ein großartiger Mannschaftserfolg. Respekt an Straubing. Es war eine sehr schwere Aufgabe und die erwartet harte Serie. Jonas Stettmer hat während der gesamten Serie unglaublich gehalten.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Straubing Tigers 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Panocha, Wissmann (C); Müller, Smith; Geibel, Mik; Galipeau – Tiffels, Pföderl, Ronning; Kirk, Fontaine, Veilleux; Noebels (A), Boychuk (A), Bergmann; Leden, Wiederer; Hördler – Trainer: Serge Aubin Straubing Tigers: Bugl (McIntyre) – Nogier, Samuelsson; Braun, Brandt; Daschner Zimmermann; Klein – St. Denis, Samanski, Leier; Lipon, Melnick, Connolly; Fleischer, Brunnhuber, Clarke; McKenzie, Leonhardt, Scott – Trainer: Craig Woodcroft Tore 1:0 – 05:34 – Ronning (Tiffels, Veilleux) – PP1 2:0 – 27:30 – Fontaine (Veilleux, Smith) – EQ 2:1 – 45:50 – Zimmermann (Brandt, Leonhardt) – EQ 3:1 – 46:31 – Ronning (Geibel, Tiffels) – EQ 4:1 – 57:35 – Ronning – EN Strafen Eisbären Berlin: 6 (4, 2, 0) Minuten– Straubing Tigers: 8 (4, 2, 2) Minuten Schiedsrichter Martin Frano, Lukas Kohlmüller (Maksim Cepik, Wayne Gerth) Zuschauer 12.122
Red Bull MünchenEHC Red Bull München unterliegt in Viertelfinalspiel 5 bei den Adler Mannheim (DEL) Der EHC Red Bull München verlor Spiel 5 des Playoff-Viertelfinales der PENNY DEL bei den Adler Mannheim mit 3:4 (1:1|1:0|1:2|0:0|0:1) nach Verlängerung. Vor 12.049 Zuschauern in der SAP Arena in Mannheim erzielten Filip Varejcka, Nico Krämmer und Adam Brooks die Treffer für den viermaligen deutschen Meister. In der Best-of-Seven-Serie steht es aus Münchner Sicht nun 2:3. Weiter geht es in der Serie am kommenden Freitag (28. März | 19:30 Uhr) mit Spiel 6 im SAP Garden. Spielverlauf In einem intensiven ersten Drittel erhöhten die Red Bulls nach vier Minuten die Schlagzahl. Adam Brooks eröffnete die Drangperiode mit einer Topchance, doch Arno Tiefensee war zur Stelle. Wenige Sekunden später war der Adler-Schlussmann geschlagen. Varejcka fälschte nach Vorarbeit von Jonathon Blum unhaltbar zum 1:0 ab (5.). Im Anschluss durften sich die Special Teams zeigen. Zunächst schickte Mannheim seine Powerplay-Einheiten aufs Eis – und glich durch John Gilmour zum 1:1 aus (8.). Kurz darauf drängten die Red Bulls in Überzahl auf die erneute Führung. Ehliz hatte die beste (12.) von mehreren sehr guten Möglichkeiten, doch Tiefensee rettete – nicht nur in dieser Sequenz – sehenswert. Weil auch Evan Fitzpatrick stark hielt, ging es mit 1:1 in die erste Pause. Im Mittelabschnitt präsentierten sich die Red Bulls spielfreudig und zielstrebig. Das Resultat waren zahlreiche Großchancen. Eine davon nutzte Krämmer, der nach einem Pfostentreffer von Chris DeSousa zum 2:1 abstaubte (23.). In der Folge verhinderte der glänzend aufgelegte Tiefensee den dritten Münchner Treffer – unter anderem mit einer Glanzparade gegen Varejcka (25.). Die Adler erspielten sich in der 33. Minute ihre erste nennenswerte Offensivaktion, doch Fitzpatrick war gegen Markus Hännikäinen hellwach (33.). Mannheim steigerte sich danach und hatte eine Sekunde vor der zweiten Pause die Riesenchance auf den Ausgleich, Kris Bennett schoss aber aus kurzer Distanz über die Latte. Im Schlussabschnitt drehten die Adler die Partie. Zunächst traf Matthias Plachta im Powerplay (43.), nachdem sich die Red Bulls fast zwei Minuten erfolgreich in doppelter Unterzahl gewehrt hatten. Nur zwei Minuten später brachte Bennett Mannheim zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Nach dem Doppelschlag verteidigten die Hausherren konsequent. München suchte die Lücke in der Defensive – in der 52. Minute mit Erfolg: Brooks veredelte die sehenswerte Vorarbeit von Maximilian Kastner mit dem 3:3. Danach wollten beide Teams den Sieg nach 60 Minuten, ein weiterer Treffer fiel in der regulären Spielzeit aber nicht. In der Verlängerung agierten beide Teams kontrolliert, dennoch sahen die Fans gute Gelegenheiten. Der spielentscheidende Treffer fiel in zweiten Overtime: Plachta traf zum 4:3 für die Adler (86.) und sicherte Mannheim damit die 3:2-Führung in der Best-of-Seven-Serie. Don Jackson: „Es war wenig überraschend ein sehr enges Spiel. Jeder Schuss war gefährlich und trotzdem hat es so lange bis zur Entscheidung gedauert. Beide Teams begegnen sich auf Augenhöhe. Wenn wir das nächste Mal die Schlittschuhe schnüren, wird es wieder ein anderes Spiel.“ Tore: 0:1 | 04:27 | Filip Varejcka 1:1 | 08:19 | John Gilmour 1:2 | 22:19 | Nico Krämmer 2:2 | 42:01 | Matthias Plachta 3:2 | 44:12 | Kris Bennett 3:3 | 51:59 | Adam Brooks 4:3 | 85:41 | Matthias Plachta Zuschauer: 12.049
Eislöwen starten in die Halbfinalserie gegen Kassel (DEL2) Nach ziemlich genau einer Woche geht es für die Dresdner Eislöwen nach dem Sieg im Viertelfinale gegen die Starbulls Rosenheim nun an die nächste Aufgabe. Im Halbfinale der DEL2-Playoffs bekommen es die Sachsen mit den Kassel Huskies zu tun und kämpfen gegen die Nordhessen um den Einzug in das Finale. „Wir sind gut vorbereitet und wissen, was uns erwartet. Wir halten die Trainingseinheiten nun kurz und bieten der Mannschaft so die Möglichkeit, nochmals zu regenerieren. Die Defensivarbeit hat bereits gegen Rosenheim gut funktioniert. Darauf wird es auch im Halbfinale ankommen," sagt Eislöwen-Headcoach Niklas Sundblad. Sportdirektor Matthias Roos ergänzt: „Wir wissen, dass wir gegen die Huskies sehr hart arbeiten müssen, um uns Torchancen zu erspielen. Das heißt für uns im Umkehrschluss, dass die Defensivarbeit stimmen muss. Auch im Halbfinale werden wieder die Kleinigkeiten über den Erfolg entscheiden. Die Mannschaft konnte in den vergangenen Tagen regenerieren und ist bereit für die Duelle.“ „Die Arbeit im Team war im Viertelfinale ausgezeichnet, wir haben defensiv gut gearbeitet und vor unserem Tor aufgeräumt. Das ist sehr wichtig, wenn du in dieser Liga in den Playoffs erfolgreich sein möchtest. Daran möchten wir dann auch gegen Kassel anknüpfen,“ unterstreicht Verteidiger Oliver Granz die Wichtigkeit der Arbeit in der eigenen Zone. Auf eine persönliche Vergangenheit mit den Huskies kann die Nummer 23 der Eislöwen dabei zurückblicken, spielte Granz doch von 2020 bis 2022 in zwei Spielzeiten für die Hessen. Aber all das wird nun in den Playoffs ausgeblendet. „Wir werden hart spielen und dann schauen wir, ob Kassel die Härte mitgehen kann oder eben nicht,“ blickt Granz voraus. „Kassel hat in der Hauptrunde die wenigsten Gegentore kassiert und sie haben auch noch einmal interessante Spieler nachverpflichtet. Ich sehe unsere Mannschaft gut vorbereitet, mit der nötigen Qualität,“ schaut Sundblad in die Zukunft. Beginnen werden die Eislöwen die Serie mit einem Gastspiel am Freitagabend ab 19:30 Uhr in Kassel. Das zweite Spiel der Serie steigt dann am Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr in der JOYNEXT Arena in Dresden.
Lausitzer Füchse WeißwasserWeißwasser beschließt Vergabe für die Erneuerung der Bande in der Eisarena - Zwischenstand der Spendenaktion ist überwältigend (DEL2) Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Weißwasser/O.L. hat gestern die Vergabe zur Erneuerung der Bandenanlage in der Eisarena Weißwasser beschlossen. Den Zuschlag erhielt Bieter 2 mit einem Gesamtpreis von 331.094,88 € brutto. Nach intensiver Prüfung und Wertung der eingereichten Angebote erwies sich das der beauftragten Firma als das wirtschaftlichste. Das Unternehmen verfügt sowohl technisch als auch personell über die erforderlichen Kapazitäten zur Durchführung der Arbeiten. Die Kosten liegen zwar um 7,54 % (23.208,26 € brutto) über der ursprünglichen Kalkulation, doch die Einheitspreise sind überwiegend verhältnismäßig und wirtschaftlich angemessen. „Ich freue mich, dass wir innerhalb des geplanten Zeitrahmens eine Entscheidung treffen konnten. Die neue Flexbande wird für die kommende Saison die Sicherheit der Spieler erhöhen und stellt einen wichtigen Schritt für den Ligaerhalt der Lausitzer Füchse dar“, so Oberbürgermeisterin Katja Dietrich. Großartige Unterstützung durch die Fans – Crowdfunding-Kampagne ein voller Erfolg Die Lausitzer Füchse tragen einen Eigenanteil zur Finanzierung der Flexbande bei. Die Resonanz bei der dafür ins Leben gerufen Crowdfunding-Kampagne ist einfach überwältigend! Nach nur zwei Wochen wurde bereits die beeindruckende Summe von mehr als 75.000 € erreicht. Mittlerweile haben sich über 900 Unterstützer beteiligt und zeigen damit eindrucksvoll, wie wichtig den Menschen der Profi-Eishockeysport in Weißwasser ist. „Wir sind absolut sprachlos und danken allen Unterstützern aus tiefstem Herzen! Diese großartige Solidarität ist ein klares Signal dafür, welchen Stellenwert der Eishockeysport in unserer Region hat“, betont Dirk Rohrbach, der Geschäftsführer der Lausitzer Füchse. Mit dem nun gefassten Vergabebeschluss und der weiterhin starken Unterstützung der Fans steht einem pünktlichen Einbau der neuen Flexbande zur kommenden Saison nichts mehr im Wege. Die Lausitzer Füchse blicken voller Zuversicht auf die Umsetzung dieses wichtigen Projekts und hoffen, dass die vielen Unterstützer die Aktion weiter bekannt zu machen. Jede geteilte Nachricht, jede Empfehlung im eigenen Netzwerk bringt uns dem Ziel ein Stück näher. Denn durch den erhöhten Gesamtpreis des Vorhabens steigt auch der Anteil der Lausitzer Füchse entsprechend an.
Lindau IslandersÜbergabe der Tombola-Vespa an die Gewinnerin durch Zweirad Deusch - Gewinnübergabe im Rahmen der Saisonabschlussfeier (OLS) Mit einem Rekorderlös endete die große Tombola des EVL-Fanclubs Bodensee Fighters zugunsten der Nachwuchsabteilung der EV Lindau Islanders beim Heimspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag. Sage und schreibe 9.500 Euro kamen da durch den Losverkauf zusammen. Den Hauptpreis, beziehungsweise das Glückslos schlechthin, zog Steffi Schropp. Eine von Zweirad Deusch gespendete Vespa im Wert von knapp 5.000 Euro. Bis dato stand die schöne weiße Vespa auf dem Dach des Fanshops in der BPM-Arena, nun aber fand sie den Weg zur glücklichen Gewinnerin. Überreicht wurde der Hauptpreis der letztjährigen Tombola im Rahmen der Saisonabschlussfeier in der Therme Lindau. Markus Deusch, der Inhaber von Zweirad Deusch aus Kressbronn, lies es sich dabei nicht nehmen, die Vespa höchstpersönlich zu übergeben. Als kleine Überraschung gab es in diesem Zuge auch noch ein Foto zusammen mit der Gewinnerin und allen anwesenden Spielern. In diesem Zuge möchten sich die EV Lindau Islanders erneut bei Markus Deusch für diesen sagenhaften Hauptpreis bedanken, aber auch bei allen anderen Sponsoren, sowie dem Fanclub Bodensee Fighters. Alle zusammen engagieren sich hier Jahr für Jahr für die große Tombola und sind dem Nachwuchs der Islanders eine großartige Unterstützung.
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga |
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Erding GladiatorsErding verliert dramatisch im Penaltyschießen – Königsbrunn führt 3:2 in der Serie (BYL) In einem hochklassigen, dramatischen und bis zur letzten Sekunde umkämpften fünften Finalspiel unterlagen die Erding Gladiators dem EHC Königsbrunn mit 1:2 nach Penaltyschießen. Die Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena sahen über 60 Minuten eine leidenschaftliche Erdinger Mannschaft, die vor allem in der regulären Spielzeit mehr vom Spiel hatte, sich aber nicht mit dem so wichtigen zweiten Treffer belohnen konnte. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, bei der sich beide Teams wenig schenkten. Anders als in den beiden vorangegangenen Finalspielen stand Erding defensiv wieder deutlich stabiler, ließ kaum klare Chancen der Gäste zu und erarbeitete sich selbst ein Chancenplus. Im zweiten Drittel nahm die Partie weiter an Fahrt auf. Cheyne Matheson brachte mit einem energischen Alleingang die Arena zum Beben und traf zur verdienten 1:0-Führung für die Gladiators (23:15). Auch im Anschluss blieb Erding am Drücker, hatte gute Möglichkeiten, doch der erlösende zweite Treffer wollte nicht fallen. So blieb Königsbrunn im Spiel – und das sollte sich rächen. Im Schlussabschnitt zeigten beide Teams weiterhin Playoff-Hockey auf höchstem Niveau. Erding drückte, traf durch Matheson sogar den Pfosten, doch das zweite Tor blieb aus. Dann kam die kalte Dusche: Ein Angriffder Pinguine führte zum Ausgleich durch Tim Bullnheimer (45:30). Die Partie war wieder völlig offen. In der Verlängerung spielten beide Teams mit offenem Visier. Chancen gab es auf beiden Seiten. Die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen – dort verwandelte Toms Prokopovics den entscheidenden Versuch für Königsbrunn, während die Gladiators nicht treffen konnten. Am Ende steht eine bittere Niederlage. Erding zeigte eine starke Reaktion auf die letzten beiden Spiele, kämpfte, spielte mutig – und verpasste den verdienten Lohn nur knapp. In der Serie liegt Königsbrunn nun mit 3:2 in Führung und hat am Freitag die erste Möglichkeit, den Titel zu verteidigen. Die Gladiators werden jedoch alles daransetzen, in der Pharmpur Eisarena ein entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen.
Prokopovics beschert Königsbrunn den nächsten Sieg (BYL) Es war ein irrwitziger und denkwürdiger Dienstagabend im Erdinger Eisstadion. In einem Spiel, dass Werbung für den Eishockeysport war, setzte sich der EHC Königsbrunn mit 2:1 nach Penaltyschießen gegen die "Gladiators" des TSV Erding durch und führt nun erstmals in der Finalserie mit 3:2 Siegen. Der EHC trat mit fast der gleichen Besetzung wie am Sonntag an, lediglich Max Dropmann fiel erkrankt aus. Im Tor der Brunnenstädter stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup war Dave Blaschta mit nach Erding gereist. Erding legte wie schon am Sonntag mit enorm viel Zug zum Tor los, der erste Treffer wäre fast in der zweiten Spielminute gefallen. Doch Königsbrunns Goalie Stefan Vajs verhinderte souverän ein Eigentor nach einem Querpass vor seinem Kasten. Die Gladiators brachten mehr Scheiben aufs Tor, in der sechsten Spielminute hatte Florian Zimmermann eine gute Einschussmöglichkeit, vergab aber. Königsbrunn hatte auch die ein oder andere Möglichkeit, die ersten Minuten gehörten jedoch klar den Gastgebern, die aus allen Lagen den Abschluss suchten. In der 13. Spielminute hatte Peter Brückner den ersten Treffer auf dem Schläger, doch auch der Erdinger Goalie Meder war auf der Hut und entschärfte die Situation. Die Gladiators warfen weiterhin alles nach vorne und hatten kurz vor der Pause eine Überzahlsituation, doch nach einem Break wäre Lion Stange in der letzten Sekunde fast ein Tor geglückt. So ging es mit dem 0:0 in die erste Pause. Auch nach dem ersten Gang in die Kabinen blieben die Gladiators aggressiv, Max Forster vergab zunächst in der 22. Spielminute freistehend vor Stefan Vajs. Nur zwei Minuten später war es aber soweit, Cheyne Matheson erzielte nach Scheibeneroberung bei seinem Alleingang das 1:0 für Erding. In den bisherigen Partien waren immer die Brunnenstädter in Führung gegangen, doch der EHC ließ sich davon nicht beirren. Nur Sekunden später verzog Luca Kinzel knapp und verpasste den schnellen Ausgleich. In der 26. Spielminute hatte der EHC erneut eine gute Möglichkeit, ein Treffer wollte aber nicht fallen. Es war ein intensiver Kampf auf Augenhöhe, bei dem kleine Fehler entscheidend sein konnten. Königsbrunn kam nun besser in die Partie, die Gladiators blieben aber brandgefährlich und lauerten auf Konter. In der 35. Spielminute hatte der EHC die wohl beste Chance in der Partie, blieb aber weiter ohne Tor. Bis zur letzten Pause fielen keine weiteren Treffer. Königsbrunn stand nun unter Zugzwang und musste unbedingt ausgleichen, der EHC agierte jetzt offensiver. Dadurch ergaben sich für die Gladiators natürlich mehr Räume, in der 45. Minute rettete nur der Pfosten vor einem zweiten Tor der Gastgeber. Doch eine Minute später war der Ausgleich da, Tim Bullnheimer netzte nach Anspiel von Hayden Trupp aus kurzer Distanz ein und ließ die zahlreich mitgereisten Fans jubeln. Beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter und hielten das Tempo hoch. Zwingende Chancen waren aber eher Mangelware. Vier Minuten vor Drittelende hatte der EHC Überzahl und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten, doch die Gladiators verteidigten leidenschaftlich. Nach 60 Spielminuten stand es 1:1, die Partie ging in die Overtime. Jetzt ging es mit jeweils vier Feldspielern für weitere zehn Minuten weiter, doch auch die Nachspielzeit blieb torlos. Das Penaltyschießen musste entscheiden, auf der Königsbrunner Bank standen nun alle Spieler eingehakt an der Bande und demonstrierten ihren Zusammenhalt. Die ersten drei Torschützen beider Teams vergaben jedoch, am Ende war es dann Toms Prokopovics, der danach als Einziger traf und dem EHC den Sieg brachte. Es war eine leidenschaftliche, intensive Partie, die keinen Sieger verdient hatte, mit dem glücklicheren Ende für Königsbrunn. Der EHC kann nun am Freitag mit einem weiteren Erfolg den Meistertitel verteidigen, aber wer das Spiel in Erding gesehen hat weiß, dass es wieder eine offene Partie werden wird. Bis dahin hat jede Mannschaft zwei Tage Pause, um sich zu regenerieren. EHC-Coach Bobby Linke war nicht immer zufrieden mit seiner Mannschaft, am Ende ist er aber glücklich über den wichtigen Sieg: „Wir waren die ersten beiden Drittel die schlechtere Mannschaft. Erding hat es verpasst, mehr aus den gegebenen Chancen zu machen. Mit dem glücklichen 0:1 gehen wir dann ins letzte Drittel und haben dann endlich angefangen, wieder unser Eishockey zu spielen. Mit der richtigen Mentalität und Einstellung haben wir dann die Zweikämpfe angenommen, waren auch läuferisch besser als der Gegner, was uns letztendlich in die Karten gespielt hat. Nach dem Ausgleich hatten wir auch besseren Zugriff auf das Spiel. In der Overtime gab es dann Chancen auf beiden Seiten, wir sind da aber meiner Meinung nach zu viel Risiko gegangen.“ Für einen Spieler hat er noch ein Extralob übrig: „Im Penaltyschießen konnten wir uns wie immer auf Stefan Vajs im Tor verlassen, am Ende hat es Toms entschieden.“ Tore: 1:0 Matheson (Forster, Ostwald) (24.), 1:1 Bullnheimer (Trupp, Prokopovics) (46.), 1:2 Prokopovics (Penaltyschießen) (70.) Strafminuten: TSV Erding 8 EHC Königsbrunn 6 Zuschauer: 1719 Das nächste Spiel findet am Freitag statt, beide Mannschaften stehen sich dann wieder ab 20 Uhr in der Pharmpur EISARENA gegenüber. Eintrittskarten können über den Ticketshop auf https://www.eventim-light.com/de/a/630b4c8e01bcd227acab02c3/ erworben werden. Der Verein weist darauf hin, dass es dieses Jahr in der Geschäftsstelle in der Nibelungenstraße keine Tickets gibt.
Lechbruck FlößerWolfgang Filser bleibt Athletiktrainer des ERC (BLL) Der ERC Lechbruck setzt im Bereich Athletiktraining auf bewährte Qualität und setzt die Zusammenarbeit mit Wolfgang Filser weiter fort. Der mittlerweile 80-jährige Athletik- und Fitnesscoach wird auch in der kommenden Saison eine entscheidende Rolle spielen: Neben einem zielgerichteten Sommertraining für die 1. Mannschaft wird er während der Saison Athletikeinheiten leiten und als Aufbautrainer für verletzte Spieler fungieren. Damit bleibt Filser eine tragende Säule in der physischen Entwicklung der Flößer. Ein Experte mit beeindruckender Vita Wolfgang Filser ist eine Institution im Athletiktraining. Bereits in der Vergangenheit hat er bewiesen, dass er Spieler auf ein Top-Niveau bringen kann. So zählen die ehemaligen Eishockey-Nationalspieler Thomas Oppenheimer und Andreas Loth zu seinen Schützlingen, die durch sein intensives Technik- und Athletiktraining entscheidende Fortschritte machten. Seit 2021 Teil der ERC-Familie Bereits seit 2021 unterstützt Filser den ERC Lechbruck und arbeitet sowohl mit der 1. Mannschaft als auch im Nachwuchsbereich. Und die gemeinsame Reise geht weiter. Manfred Sitter: "Dass Wolfgang uns auch in der kommenden Saison als Athletiktrainer unterstützen wird, dafür können wir nicht genug dankbar sein. Vor kurzem feierten wir seinen achtzigsten Geburtstag während eines Heimspiels gegen den ERC Sonthofen im Lechparkstadion. Wolfgang ließ es sich an seinem runden Ehrentag nicht nehmen, bei seiner Mannschaft zu sein. Ich werde nie das Funkeln in seinen Augen vergessen, als er auf dem Eis am Mittelpunkt stand und das ganze Stadion inklusive Gästefans für ihn 'Happy Birthday' sang. Wolfgang ging anschließend zur Spielerbank und unterstützte seine Jungs durch seine ganz eigene Art der Motivation und Einstellung. Wir besiegten den Tabellenführer Sonthofen mit 4:3 nach Verlängerung. Eine ganz tolle Geschichte, die zeigt, dass Wolfgang ein top Athletiktrainer ist, aber auch ein großes Vorbild in Sachen Motivation und Einstellung." Mit Wolfgang Filser als Athletiktrainer geht der ERC Lechbruck gut vorbereitet in die neue Saison.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinNoch zwei Siege bis zur Titelverteidigung (RLO) Die Finalserie in der Regionalliga Ost geht der Entscheidung entgegen. Am Freitagabend (28.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) steht Spiel 3 auf dem Programm. Einer der Finalisten wird sich einen „Matchpuck“ erspielen, um am Sonntag in Schönheide den Titel sichern zu können. Falls auch am Sonntagabend noch keine Entscheidung gefallen ist, kommt es am kommenden Dienstag (01.04.25) zum alles entscheidenden Spiel 5 in Berlin. Es steht 1:1. Zunächst überraschten die Schönheider Wölfe mit einem 2:5-Erfolg in Berlin, bevor FASS Berlin mit einem überzeugenden 4:8 im Wolfsbau zurückschlug. Tatsächlich mussten die Wölfe seit Vereinsgründung 2017 noch nie acht Tore in einem Spiel schlucken, und erst recht nicht vier Tore binnen 131 Sekunden (zwischen der 21. und 23. Minute). Doch am Freitagabend geht Spiel 3 der Best-of-5-Serie wieder bei 0:0 los, und die Erzgebirger werden alles daran setzen, an ihre starke Leistung vom letzten Freitag anzuknüpfen. Für die Fans des schnellsten Mannschaftssports der Welt heißt dies: Hochklassiges Regionalliga-Eishockey, Emotionen und maximale Spannung sind am Freitagabend garantiert! Unterstützt FASS, die Nummer 2 im Hauptstadt-Eishockey, auf dem Weg zur Titelverteidigung! Das Tagesticket kostet nur 10 Euro (Tagesticket VIP: 30 Euro). Die Abendkasse öffnet kurz nach 18:00 Uhr. Sponsor of the Day ist ARKTIS, unser Hauptsponsor seit 2010.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| DEB-Aufgebot für die Frauen-Weltmeisterschaft in Tschechien steht fest (DEB) Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod hat ein 25-köpfiges Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft für die IIHF-Weltmeisterschaft vom 9. bis 20. April 2025 in Budweis (CZE) bekanntgegeben. Dabei setzt MacLeod weitestgehend auf ein eingespieltes Team aus drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und 14 Stürmerinnen, dass erfolgreich die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina erreicht hat. Auch beim Coaching- und Team-Staff rund um die Mannschaft setzt der DEB auf bewährte Kräfte. Die Frauen-WM wird live bei Magentasport übertragen. Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod zum Kader: „Wir haben unsere Spielerinnen intensiv beobachtet und begleitet, um für die Olympia-Qualifikation einen starken Kader am Start zu haben. Wir haben dort sehr gut agiert auf dem Eis und schätzen zudem die Chemie in unserer Kabine. Wir arbeiten effektiv und mit Freude als Einheit mit Spielerinnen und Staff, das wollen wir bei der WM fortsetzen. Auch wenn der zeitliche Abstand zum Februar nicht groß ist, waren unsere Nationalspielerinnen wieder in ihren jeweiligen Teams tätig und haben ihre Saisonziele verfolgt. Insofern freuen wir uns, jetzt wieder im Rahmen der Nationalmannschaft zusammen zu kommen und mannschaftsintern die Ziele für die WM zu setzen. Es sind überdies nur noch zehn Monate bis zu den Olympischen Spielen. Umso wichtiger ist es, sich jetzt auf unsere bevorstehenden Herausforderungen zu konzentrieren und diese zu nutzen. Wir werden als Team weiter von Spiel zu Spiel denken.“ DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Wir blicken mit Vorfreude auf den nächsten Höhepunkt für unsere Frauen. Nach dem großartigen Erfolg im Februar wird sich unsere Mannschaft zunächst der Aufgabe stellen, sich auf das nächste wichtige Turnier einzulassen und den kompletten Fokus auf die Gruppenspiele zu legen, um sich eine gute Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf zu sichern. Wir sind uns sicher, dass das unserem Frauen-Team gelingt und wir an unsere zuletzt gezeigten Leistungen während der kommenden WM in Tschechien anknüpfen können.“ WM-Vorbereitung mit zwei Länderspielen Der erste Teil der Vorbereitung startet am Dienstag, den 1. April 2025, in Füssen. Vor Ort findet auch das erste von zwei Länderspielen auf dem Weg zur WM statt, Gegner ist am Donnerstag, den 3. April, die Auswahl der Schweiz (15:00 Uhr). Im WM-Spielort in Budweis bestreitet die DEB-Auswahl das zweite Länderspiel der Vorbereitung gegen den späteren Gruppengegner Japan. Das Spiel findet am Sonntag, den 6. April statt, los geht es um 15:00 Uhr. Jeff MacLeod zur WM-Vorbereitung: „Das erste Spiel ist für uns wichtig, um wieder in unser System und unsere Struktur zu kommen. Wenn wir gegen die Japanerinnen spielen, sind wir in unseren Prozessen der Vorbereitung schon weiter. Sie sind ein spannender Gegner für uns, denn wir haben sie schon über ein Jahr nicht mehr live erlebt und gegen sie gespielt. Insofern wird das ein guter Test für uns kurz vor dem Auftakt, weil sie doch einen etwas unterschiedlichen Stil spielen gegenüber anderen Teams.“ Zum WM-Auftakt gegen Schweden Am Mittwoch, den 9. April 2025, startet die Frauen-Nationalmannschaft in die WM-Gruppe B mit dem Auftakt gegen Schweden (11:00 Uhr). Weitere Gegnerinnen sind die Teams aus Norwegen, Ungarn und Japan. Die drei bestplatzierten Nationen der Gruppe B erreichen das Viertelfinale, komplettiert wird das Feld durch die fünf Nationen der Gruppe A. WM-Spielplan der Frauen-Nationalmannschaft Vorbereitung 03.04.2025 | 15:00 | Deutschland– Schweiz (in Füssen) 06.04.2025 | 15:00 | Deutschland – Japan (in Budweis/CZE) Weltmeisterschaft 09.04.2025 | 11:00 | Schweden - Deutschland 12.04.2025 | 15:00 | Norwegen – Deutschland 14.04.2025 | 11:00 | Deutschland - Ungarn 15.04.2025 | 15:00 | Deutschland - Japan Alle Partien der WM werden live und kostenlos bei MagentaSport übertragen. Kader: https://www.deb-online.de/frauen-nationalmannschaft/#team
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