IHP NachrichtenFreitag 16.Februar 2024
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg und aus der Landesliga Nordrhein-Westfalen.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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Düsseldorfer EGPunkt in Ingolstadt: DEG unterliegt 3:4 n.V. (DEL) Die Düsseldorfer EG hat das erste Spiel nach der Pause mit 3:4 n.V. gegen den ERC Ingolstadt verloren. Zwar lagen die Rot-Gelben lange mit 0:2 und 2:3 hinten, konnten sich aber durch einen Doppelschlag und einen Treffer kurz vor Schluss noch einen Punkt sichern. Die Tore durch Kohen Olischefski, Olli Mebus und Kenny Agostino.
Red Bull MünchenSieg nach der Pause: Red Bulls bezwingen Schwenningen deutlich (DEL) Der EHC Red Bull München hat sich nach der Länderspielpause in seinem 45. Saisonspiel in der PENNY DEL mit 7:3 (3:0|4:0|0:3) gegen die Schwenninger Wild Wings durchgesetzt. Vor 5.728 Zuschauern im zum neunten Mal ausverkauften Olympia-Eisstadion trafen Austin Ortega, Filip Varejcka (jeweils 2), Chris DeSousa, Konrad Abeltshauser und Trevor Parkes für die Mannschaft von Trainer Toni Söderholm. Spielverlauf München spielte im ersten Abschnitt Tempo-Eishockey und wurde dafür schon in der vierten Minute belohnt: Ortega traf nach Vorarbeit von DeSousa zum 1:0. Wenig später hatten auch die Gäste ihren ersten Hochkaräter, doch Mathias Niederberger reagierte glänzend gegen Christopher Brown (6.). Deutlich mehr arbeiten musste weiterhin Joacim Eriksson im Tor der Wild Wings, denn die Red Bulls hielten den Druck hoch – und legten in Überzahl durch DeSousa das 2:0 nach (9.). Der Meister auch im Anschluss mit viel Spielfreude und weiteren Möglichkeiten. Eine davon nutzte Varejcka zum 3:0 (17.). Dann war Pause. Ein ähnliches Bild bot sich den Fans im Mittelabschnitt: München drückte das Gaspedal voll durch, kombinierte oftmals sehenswert und baute die Führung aus. Zunächst erzielte Abeltshauser das 4:0 (22.). Eriksson wurde danach durch Cody Brenner abgelöst, doch auch dieser war wenig später geschlagen. Ortega traf in doppelter Überzahl zum 5:0 (26.), ehe Varejcka nur eine Minute später ebenfalls seinen Doppelpack schnürte (27.). Nach dem 6:0 schaltete der deutsche Meister einen Gang runter. Das Duell nun offener, doch München blieb effizient. Parkes sorgte mit seinem Treffer in der 38. Minute für eine Sieben-Tore-Führung nach 40 Minuten. Im Schlussabschnitt kam Schwenningen zunächst zu mehr Abschlüssen, Münchens Klausi Heigl allerdings zur besten Chance – doch Brenner entschärfte den Alleingang des Youngsters (47.). In der Schlussphase durften die Gäste dann ebenfalls jubeln. Brown (48.), Thomas Larkin (52.) und Boaz Bassen (55.) gestalteten das Ergebnis mit ihren Toren freundlicher, am verdienten Erfolg der Red Bulls konnten die Wild Wings aber nicht mehr rütteln. Toni Söderholm: „Die Mannschaft war heute heiß. Wir haben aggressiv angefangen und Selbstvertrauen getankt. Und mit dem Selbstvertrauen kommen die schönen Spielzüge. Am Ende haben wir ein paar Prozent rausgenommen.“ Tore: 1:0 | 03:20 | Austin Ortega 2:0 | 08:56 | Chris DeSousa 3:0 | 16:20 | Filip Varejcka 4:0 | 21:15 | Konrad Abeltshauser 5:0 | 25:04 | Austin Ortega 6:0 | 26:59 | Filip Varejcka 7:0 | 37:14 | Trevor Parkes 7:1 | 47:53 | Christopher Brown 7:2 | 51:12 | Thomas Larkin 7:3 | 54:54 | Boaz Bassen Zuschauer: 5.728
Eispiraten CrimmitschauEispiraten vor Outdoor-Game gegen Dresden - Crimmitschauer treffen bei Freiluftspiel-Premiere auf einen Derby-Rivalen (DEL2) Den Eispiraten Crimmitschau steht am morgigen Freitagabend (16.02.2024) das wohl größte sportliche Ereignis ihrer Clubgeschichte bevor. Ab 20.25 Uhr werden die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores in einem Freiluftspiel an der Skisprungschanze in der Klingenthaler Vogtlandarena auf die Dresdner Eislöwen treffen. Besondere Bedingungen für die beiden Derby-Rivalen im vorgezogenen 52. Spieltag der DEL2-Saison 2023/24. Die Aufbaumaßnahmen in der Vogtlandarena Klingenthal neigen sich dem Ende entgegen und die Vorfreude auf das dreitätige Erlebnis wächst immer mehr – vor allem im Team der Eispiraten, bei denen mit Colin Smith und Thomas Reichel erst zwei Spieler Outdoor-Erfahrungen sammeln durften. Smit mit den Lake Erie Monsters aus der AHL in einem Baseballstadion, Reichel mit den Lausitzer Füchsen im Rudolf-Harbig-Stadion der SG Dynamo Dresden. Eishockey im Auslauf einer Skisprungschanze gab es allerdings noch nie. Dem Tabellendritten steht somit also eine spezielle Premiere vor 15.000 Zuschauern (!) bevor. Nachdem Jussi Tuores und Esbjörn Hofverberg bereits am gestrigen Mittwochvormittag mit dem Auftakttraining den Startschuss für das Hockey Outdoor Triple setzten, stand heute bereits um 7.00 Uhr die Reise nach Klingenthal an. Dort bezogen die Profis des Eishockey-Zweitligisten ihren Kabinen-Container und absolvierten um 10.00 Uhr ihre erste Einheit auf der Eisfläche in NHL-Maßen – also 56 × 26 Meter. Wieder mit dabei waren auch Lucas Böttcher, der zuletzt an einer Bindehautverletzung laborierte, sowie die zuletzt angeschlagenen Oleg Shilin und Outdoor-Game-Experte Colin Smith (beide Unterkörperverletzung). Erstmals mit von der Partie war auch Fabian Hegmann, der förmlich einen Blitzstart hinlegte. Der Goalie unterschrieb erst gestern Abend sein Arbeitspapier und stand heute Morgen 10:00 Uhr erstmals im Crimmitschau-Outfit auf dem Eis. Der Gegner ist kein Geringerer, als der Rivale aus der sächsischen Landeshauptstadt: Die Dresdner Eislöwen. Das Team um Cheftrainer Niklas Sundblad steht mit 64 Zählern aktuell auf dem elften Tabellenplatz und nimmt kämpft nach einer bisher durchwachsenen Spielzeit weiterhin um den Sprung in die Pre-Playoffs. Dabei konnten sich die Elbstädter zuletzt etwas stabilisieren und feierten erst am gestrigen Abend einen fulminanten 8:1-Heimspielerfolg über die Selber Wölfe. „Wir lassen uns davon nicht verunsichern, denn wir wissen was wir draufhaben“, erklärte Verteidiger Felix Thomas, der zwischen 2013 und 2024, also vor genau zehn Jahren, selbst für die Eislöwen verteidigte. „Wir haben unseren Gameplan, wissen wie wir spielen müssen und sind total auf das morgige Spiel fokussiert“, fährt der 35-Jährige im Rahmen der offiziellen Pressekonferenz nach dem ersten Eistraining fort. Unter großem Medieninteresse waren auch Niklas Sundblad, Trainer der Dresdner, und Travis Turnbull zu Gast – die beiden Gesichter des aktuellen Erfolgs in Elbflorenz. Beide kamen, wie auch Silbermedaillengewinner Danny aus den Birken und Justin Florek, erst vor wenigen Wochen zu den Eislöwen und konnten zuletzt eindrucksvoll unter Beweis stellen, wie wertvoll sie für die Landeshauptstädter sind. Einen guten Lauf haben aktuell aber auch die Eispiraten. Das Team aus der westsächsischen Provinz steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und konnte dabei schon 78 Punkte einfahren – genau so viele wie zum Ende der Hauptrunde 2021/22, welche die erfolgreichste Zweitligasaison der jungen Clubgeschichte war. Zudem fehlt den Crimmitschauern lediglich ein Punkt zum vorzeitigen Klassenerhalt. Weitergesponnen sollen aber morgen ab 20.25 Uhr (Live-Übertragung im MDR) weitere Big Points folgen, um die direkten Playoffs am Ende der Serie klar zu machen.
Hockey Outdoor Triple – Eislöwen in Klingenthal gegen Crimmitschau (DEL2) Keine Verschnaufpause für die Dresdner Eislöwen. Am Tag nach dem Valentinstags-Kantersieg gegen Selb geht der Fokus auf das Highlight der Saison. Freitagabend treffen die Eislöwen in der Sparkasse Vogtland Arena Klingenthal im Rahmen des Hockey Outdoor Triple auf die Eispiraten Crimmitschau. 20:25 Uhr wird am Freitag im Auslauf der sächsischen Skisprungschanze gespielt. Das Sachsenderby wird der Auftakt des Hockey Outdoor Triple, einem dreitägigen Event in der Sparkasse Vogtland Arena in Klingenthal. Am Samstag treffen außerdem die beiden tschechischen Extraliga-Klubs Karlovy Vary und Plzen sowie am Sonntag die DEL2-Teams Weißwasser und Regensburg aufeinander. Die Dresdner wollen das Eventspiel nutzen, um die Aufholjagd vor einer eindrucksvollen Kulisse fortzusetzen. Mit einem Sieg können die Eislöwen auf einen Pre-Playoffplatz vorrücken. Travis Turnbull, Kapitän Dresdner Eislöwen: „Es ist für uns alles etwas ganz Besonderes bei so einem Spiel dabei sein zu dürfen. Der ganze Aufbau mit der Skisprungschanze im Hintergrund ist einfach atemberaubend und wir haben alle richtig Lust auf dieses Spiel. Wir wollen unseren Aufwärtstrend bestätigen und natürlich drei Punkte mit nach Hause nehmen.“ Nach dem 8:1-Sieg gegen Selb am Mittwoch haben die Dresdner nur noch einen Punkt Rückstand auf Rang zehn und damit die Pre-Playoffs. Die Eislöwen stehen bei drei Siegen in Serie und wollen nun in Klingenthal auch Crimmitschau schlagen. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich habe so ein Outdoor Game schon einmal mit Köln gegen Düsseldorf vor 50.000 Zuschauern in Düsseldorf erlebt. Ich freue mich riesig auf morgen. Es wird ein tolles Event für uns alle auf der kleineren Eisfläche, an die wir uns am Freitag beim Pre-Game-Skate gewöhnen werden. Dann können wir in der noch leeren Arena schon ein bisschen Atmosphäre aufsaugen. Es wird auf jeden Fall nicht einfach. Es ist ein Derby und allein deshalb schon besonders. Dazu ist Crimmitschau aktuell das heißeste Team der Liga.“ Das Sachsenderby zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Dresdner Eislöwen beim Hockey Outdoor Triple in Klingenthal beginnt am Freitag 20:25 und wird live im MDR übertragen.
Eisbären Regensburg„HOCKEY OUTDOOR TRIPLE“ IN KLINGENTHAL – EISBÄREN REGENSBURG AM SONNTAG UNTER FREIEM HIMMEL GEGEN DIE LAUSITZER FÜCHSE GEFORDERT (DEL2) Seit Sommer fiebern die Fans des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg darauf hin – nun ist es endlich soweit: Am Wochenende steigt das große „Hockey Outdoor Triple“ mit drei Freiluftspielen im Auslauf der Vogtland-Skisprung-Arena in Klingenthal. Auch bei den EBR steigt die Spannung vor der Begegnung am kommenden Sonntag, 18.Februar, ab 14 Uhr gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Über 1500 Fans, davon rund 800 im Buskonvoi, begleiten die Domstädter zum Wintergame in Sachsen, zu dem weit über 10000 Zuschauer erwartet werden. Sportlich trifft der DEL-2-Tabellenzweite aus der Oberpfalz (83 Punkte) auf den -neunten aus der Oberlausitz (65). Das Team von Coach Max Kaltenhauser will die gute Form der letzten Wochen weiter bestätigen und die Topplatzierung festigen, während die LFX mitten im Kampf um die (Pre-)Play-offs stecken. Sechs Partien vor Ende der Hauptrunde ist also noch ordentlich Feuer in der Begegnung... Tickets für das besondere Spiel gibt es unter https://hockey-outdoor-triple.com/ Erst vor rund zwei Wochen standen sich die beiden Mannschaften in der Donau-Arena zuletzt gegenüber, damals verlangte Weißwasser um den finnischen Headcoach Petteri Väkiparta den Donaustädtern alles ab, die EBR setzten sich nur äußerst knapp mit 3:2 durch. In den anderen beiden Aufeinandertreffen siegten jeweils die Gästeteams: Im ersten Kräftemessen in der Oberpfalz entführten die Sachsen mit einem 3:2-Auswärtssieg die Punkte, kurz nach Neujahr behielten dafür die Domstädter in der Lausitz mit 4:2 die Oberhand. Kurios: Die Füchse haben in den bisherigen 46 Partien der DEL-2-Saison zwar mit Abstand die wenigsten Treffer erzielt (110), ließen aber demgegenüber auch die wenigsten Treffer zu (109) und haben damit dennoch eine positive Tordifferenz zu verbuchen (+1). Aus einer stabilen Defensive heraus (sinnbildlich stehen die überragende Penaltykill-Quote von 87,5 Prozent) sind die Weißwasseraner dabei immer gefährlich. Allen voran der finnische Topscorer Roope Mäkitalo (13 Tore und 26 Vorlagen für 39 Punkte) ist ein stetiger Unruheherd in den gegnerischen Abwehrreihen. Aber auch die Kanadier Lane Scheidl (28 Zähler) und Jake Coughler (23) sowie Finne Ville Järveläinen (23) und der offensivstarke deutsch-kanadische Verteidiger Kristian Blumenschein (23) sind Aktivposten. Neu im Kader sind seit kurzem der erfahrene deutsche Angreifer Dominik Grafethin und das deutsch-tschechische Nachwuchs-Sturmtalent Matěj Leden. Im Tor sind die Lausitzer beeindruckend stark aufgestellt: Jonas Stettmer und Nikita Quapp sind jeweils Leihgaben von DEL-Partner Berlin und zählen zu den besten der Liga, unter der Saison kam zudem mit Matthew Galajda ein Deutsch-Kanadier hinzu, der seither regelmäßig mit starken Auftritten überzeugt. Während Stettmer bei der Wahl des DEL-2-Torhüters der Saison unter den Top Drei steht (Sieg wird am Samstag bekannt gegeben) und knapp 95,5 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten parierte, liegt Galajda mit 94,3 Prozent nur knapp dahinter. Quapp entschärft starke 91,7 Prozent der gegnerischen Abschlüsse. Der 21-jährige NHL-Draft-Pick aus dem Jahr 2021 (Carolina Hurricanes) absolvierte bislang die meisten Einsätze des Trios. Nicht zu den Stärken der Füchse gehört indes das Überzahlspiel. Mit einer Erfolgsquote von nur 16,1 Prozent belegen die Sachsen in dieser Kategorie den vorletzten Platz der Liga. Zudem macht den LFX zuletzt eine Ergebniskrise zu schaffen: Aus den jüngsten 15 Begegnungen gab es elf Niederlagen bei nur vier Siegen. Damit holten sie nur 15 von 45 möglichen Punkten und verspielten eine zuvor komfortable Ausgangsposition im Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation. Bei den Eisbären wird erneut neben dem Langzeitverletzten Kontingentstürmer Richard Diviš wohl auch wieder dessen Sturmkollege Tomáš Schwamberger ausfallen, Stand Donnerstag steht der Rest des Kaders wohl zur Verfügung. Zum ganz besonderen Spiel in Klingenthal – es ist das erste Freiluftspiel der Regensburger Eishockey-Geschichte seit dem 27. Februar 2009 (Aufstiegsrunde zur Bayernliga in Geretsried) – werden über 10000 Fans erwartet, aus der Domstadt rollt ein großer Buskonvoi. Tickets für das Spektakel gibt es unter https://hockey-outdoor-triple.com/ Informationen zum Spieltag: Von der Partie berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv). Es wird auch einen Online-Livestream des MDR geben. Das kostenlose Eisradio entfällt allerdings beim Freiluftspiel ob der Präsenz des öffentlich-rechtlichen Senders! Ferner wäre die technische Umsetzung unter freiem Himmel mit enormen Risiken verbunden. Zur Regensburger Partie beim „Hockey-Outdoor-Triple“ am Sonntag, 18. Februar, ab 14 Uhr in der Vogtland-Skisprung-Arena in Klingenthal gegen die Lausitzer Füchse rollt bekanntlich ein Buskonvoi aus der Domstadt nach Sachsen: TREFFPUNKT: 8:30 Uhr, Parkplatz Ost an der Donau-Arena ABFAHRT: 9 Uhr, Donau-Arena ANKUNFT: 12:30 Uhr, Klingenthal SPIELBEGINN: 14 Uhr, Vogtland-Skisprung-Arena ABFAHRT: Nach Spielende, bis Donau Arena Die Eisbären Regensburg bitten alle Teilnehmenden darum, einen Personalausweis mitzubringen. Leider können die EBR aus rechtlichen Gründen keinen Verkauf von Speisen und Getränken in den Bussen anbieten. Tickets sowie alle weiteren Informationen zu Parkplätzen und Shuttlebussen vor Ort gibt es unter https://hockey-outdoor-triple.com/
Lindau IslandersDas Topteam der Heilbronner Falken zu Gast in der Lindauer BPM-Arena - Islanders wollen dem Tabellenzweiten Paroli bieten (OLS) Zum Abschluss der ersten englischen Woche vor den Pre-Playoffs wartet auf die EV Lindau Islanders noch ein ganz harter Brocken. Am Sonntag (18. Februar / 18 Uhr) kommen die Heilbronner Falken zum zweiten und wahrscheinlich letzten Mal in dieser Saison in die BPM-Arena. Die Partie der Lindauer ist kostenpflichtig auch wie immer über SpradeTV (www.sprade.tv) verfolgbar. Besonderes Highlight beim kommenden Heimspiel der EV Lindau Islanders ist der zweite Besuch der Lebenshilfe Lindau-Lindenberg. Die gehandicapten Menschen und ihre Betreuer wurden vom Verein für die Heimspiele gegen Garmisch und auch jetzt gegen Heilbronn eingeladen. Der erste Besuch gegen Garmisch war schon sehr herzlich und gelebte Inklusion. Nach dem 5:1 Sieg am 4. Februar, sind die eingeladenen Gäste begeistert und voller positiver Emotionen nach Hause gefahren. Wie schon vor zwei Wochen wird auch gegen die Falken die Holzfläche vor dem Fanshop in der BPM-Arena mit den Auffahrrampen für Rollstühle ausschließlich der Lebenshilfe mit ihren Gästen zur Verfügung stehen. DEL2-Absteiger Heilbronn war schon drei Mal Gegner der Lindauer. Bei der Punktspiel-Premiere der Falken in der BPM-Arena mussten sich die Lindauer in einem harten und engen Fight gegen das Topteam mit 2:4 geschlagen geben. Beim ersten Auswärtsspiel der Lindauer in Heilbronn war das Spiel ebenfalls wieder lange Zeit auf des Messers Schneide. Denn bis gut zwei Minuten vor dem Ende führten die Falken nur knapp mit 2:1, ehe die Lindauer eine Strafzeit kassierten und das topbesetzte Team der Heilbronner dies zu einem Tor nutzte. Bei dann vollem Risiko der Lindauer mit gezogenem Goalie, stellten die Heilbronner auf den Endstand von 4:2. Am Tag vor Heilig-Drei-König, lieferten die Islanders dem Tabellenzweiten erneut einen starken Kampf. Lindau ging durch Walker Sommer mit 1:0 in Führung, danach drehten die Falken das Spiel im zweiten Drittel zu einem 1:3 aus Lindauer Sicht, ehe Corvin Wucher vor der zweiten Pause noch verkürzte. Im letzten Drittel gelang durch Zach Kaiser der frühe Ausgleich zum 3:3, ehe die Falken durch ihren Topscorer Pontus Wernerson Libäck noch 4:3 gewinnen konnten. Bitter waren an diesem Abend in Heilbronn auch zwei klare Fehlentscheidung gegen die Islanders, als das Tor von Dell zum 2:1 zählte, obwohl auf dem Eis auf kein Tor entschieden wurde und beim anschließenden Videobeweis das Gegenteil nicht ersichtlich war. Zudem wurde der vermeintliche 4:4 Ausgleich durch Damian Schneider wenige Sekunden vor dem Ende aufgrund eines vermeintlichen Fouls zurückgenommen, obwohl die Spielszene noch mehrere Sekunden lief und dabei keine Strafe angezeigt war oder ein Pfiff erfolgte, als der Puck ins Tor rauschte. Mit diesem Hintergrund ist auch für den Sonntag mit einem heißen Duell zu rechnen. Die Falken stehen nach über 40 Spieltagen genau da, wo man sie auch erwartet hat, nämlich in der Verfolgerposition der Blue Devils Weiden. Allerdings ist der Rückstand schon beträchtlich: Die Falken liegen über 25 Punkte hinter den Blue Devils. Heilbronn besitzt trotz des Abstiegs einen Kader mit klingenden Namen. Goalie Patrick Berger stand schon für Landshut und Regensburg in der DEL2 im Tor stand. Mit dem erfahrenen Thomas Supis in der Verteidigung und den Stürmern Frédérik Cabana, Robin Just, Oula Uski und Niklas Jentsch steht viel Qualität im Heilbronner Kader. Gefährlich sind auch die beiden Zwillinge Linus und Pontus Wernerson Libäck aus Schweden. Zusammen kommt dieses Stürmer Sextett schon auf über 350 Scorerpunkte. Gegen den DEL2-Absteiger Heilbronn haben die Schützlinge von John Sicinski daher nichts zu verlieren, können vor heimischem Publikum nur gewinnen. Wenn die Lindauer über 60 Minuten eine stabile Defensive, volle Konzentration und eine gute Chancenverwertung auf das Eis bringen, dann sind auch gegen das Topteam aus Baden-Württemberg Punkte drin. Wie das gelingen kann, zeigten schon die Siege gegen Garmisch und auch in Deggendorf. Denn weitere Punkte wären im Kampf um die besten Plätze in den Pre-Playoffs auch gegen das Topteam wichtig. Denn das Feld in der Tabelle der Oberliga Süd im Bereich der Pre-Playoffs und des letzten direkten Playoff-Platzes, ist eng und hart umkämpft.
Moskitos EssenAntrag auf Lizenzprüfungsverfahren für die DEL2 eingereicht (OLN) Der ESC Moskitos Essen e.V. hat fristgerecht den Antrag auf ein Lizenzprüfungsverfahren für eine mögliche Teilnahme an der Spielzeit 2024/2025 in der DEL2 bei der ESBG als zuständige Eishockeyspielbetriebsgesellschaft eingereicht. Damit einher geht auch die Hinterlegung einer Summe in Höhe von 25.000 Euro, die als Sicherheitsleistung dient. Die fristgerechte Beantragung bis zum 15. Februar 2024 sowie die Hinterlegung des Betrages sind zwingende Voraussetzungen für die Prüfung – verbunden mit der Zulassung für die DEL2 im Falle eines sportlichen Aufstiegs. Die Moskitos Essen haben aufgrund der positiven sportlichen Entwicklung diese Voraussetzungen erfüllt und blicken nun auf die verbleibenden Spiele der Oberliga-Nord sowie den anstehenden Playoffs mit großer Vorfreude entgegen.
Ice Dragons HerfordIce Dragons wollen in die Punkte zurück - Herford in Duisburg und Sonntag gegen Erfurt (OLN) Für den Herforder Eishockey Verein steht das vorletzte Spielwochenende der Oberliga Nord Hauptrunde auf dem Programm. In der Freitagsbegegnung führt die Reise zu den Füchsen aus Duisburg, am Sonntag empfangen die Ice Dragons die Black Dragons Erfurt zum letzten Drachenduell der Saison. In Duisburg kommt es zum Spiel Tabellenelfter gegen den Tabellenzwölften. Doch wer glaubt, dass beide Teams die Saison locker auspendeln lassen, sieht sich getäuscht. Sechs Punkte trennen derzeit beide Kontrahenten und so gibt es für den HEV im direkten Aufeinandertreffen die Gelegenheit, sich vier Spieltage vor dem Hauptrundenende noch einmal an Platz 11 heranzuarbeiten. Allerdings ist im Vergleich zur 1:6-Derbyniederlage in Hamm am vergangenen Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung notwendig, will man das Eis der Pre Zero Rheinlandhalle als Sieger verlassen. Die Füchse stoppten zuletzt mit einem 2:1-Erfolg nach Penaltyschießen eine Negativserie von sechs punktosen Spielen am Stück und dürften vor heimischer Kulisse hochmotiviert sein, um Platz 11 zu verteidigen. Spielbeginn ist im Freitagsspiel um 19.30 Uhr. Am Sonntag besteht für die ostwestfälischen Eishockeyfans zum vorletzten Mal in dieser Saison die Gelegenheit die Ice Dragons in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ zu unterstützen. Ab 18.30 Uhr kommt es zum Drachenduell mit den TecArt Black Dragons Erfurt. Die Thüringer waren über einen langen Zeitraum in den oberen Regionen der Tabelle angesiedelt, rutschten jedoch in den vergangenen Wochen im Ranking ab und finden sich aktuell nur noch in den PrePlayOffs wieder. Vier Spiele hintereinander musste man dem jeweiligen Gegner gratulieren und blieb dabei ohne Torerfolg. In Herford wollen die Black Dragons versuchen, den Weg in Richtung direkter PlayOff-Qualifikation wieder einzuschlagen, was der HEV jedoch verhindern möchte, auch um das eigene Punktekonto aufzubessern. Tickets für die Sonntagsbegegnung gibt es online bis zwei Stunden vor Spielbeginn unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp). Mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet auch eine Abendkasse, zudem wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen die Nutzung des Kartenvorverkaufs, um lange Warteschlangen an der Abendkasse und beim Einlass zu vermeiden.
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| NEWS Landesverbände Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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| Playoff-Time mit „David“ ERSC gegen „Goliath“ Erding - Wild Lions setzen auf Teamspirit und Scheibenglück (BYL) Am Freitag, 16.Februar, beginnen die Playoff-Viertelfinals der Eishockey-Bayernliga. In der „Best-of-7“-Serie hat es der ERSC Amberg mit dem wohl schwerstmöglichen Gegner zu tun. Die Erding Gladiators wurden mit 13 Zählern Vorsprung auf den Tabellenzweiten Vorrundenmeister und gehen als klarer Favorit in die Duelle mit den Wild Lions. Um 20 Uhr ist der Spielbeginn in der Stadtwerke Erding Arena. Am Sonntag um 18.30 Uhr folgt dann das erste Heimspiel für den ERSC in der Eishalle am Schanzl. Der TSV Erding stand in der Bayernliga-Vorrunde für sämtliche Superlativen: Bestes Heimteam, beste Auswärtsbilanz, 26 Siege in 30 Spielen und 190 geschossene Tore. Der 1.Rang stand schon Wochen vor dem Ende der Runde fest. Kein Wunder, dass die Gladiators gleich eine ganze Reihe von erfolgreichen Scorern aufbieten können, im besonderen Tom Matheson, Maximilian Forster, Tomas Plihal oder Petr Pohl, die zusammen 80 Treffer erzielten. Für Erdings Coach Thomas Daffner – der vor einigen Wochen Felix Schütz ablöste – sind Playoffs „die schönste Zeit im Eishockey“. Doch er warnt auch vor den Duellen mit Amberg: „Playoffs haben ihre eigenen Gesetze und du musst die Kleinigkeiten richtig machen“. Während der ERSC durch die Pre-Playoffs im Spielrhythmus geblieben ist, trainierten die Gladiators kürzer aber härter als üblich. Vor zwei Wochen standen sich Erding und Amberg zum Vorrundenabschluss gegenüber, wobei die Gladiators in einer abwechslungsreichen Partie knapp mit 1:0 gewannen und besonders beide Torhüter überzeugten. Das Resultat sollte man nicht überbewerten, aber beide Coaches werden sich da ihre Notizen und Videoanalysen gemacht haben. Der sportliche Leiter vom „Underdog“ ERSC, Chris Spanger, sieht den Begegnungen gespannt entgegen: „Das wird ein harter Tanz, wir wollen möglichst den Flow aus den erfolgreichen Spielen gegen Buchloe für das Wochenende mitnehmen. Erding geht mit der Favoritenrolle in die Serie, man sollte uns dennoch nicht unterschätzen - mit Teamspirit und dem nötigen Scheibenglück kann man auch ein Topteam mal ärgern“. Das gilt vor allem für das Heimspiel der Löwen am Sonntag.
Kempten SharksAuf geht’s in die fünfte Jahreszeit - ESC Kempten startet in Königsbrunn in die Playoffs (BYL) Auch wenn für die Narren und Faschingsbegeisterten landauf und landab deren fünfte Jahreszeit am Aschermittwoch gerade erst zu ende ging so beginnt sie jetzt für die Eishockeyteams und Fans. Playoffs heißt das Zauberwort. Darauf hat man die ganze Vorrunde über hingearbeitet. Hier belohnt man sich für die monatelange Schinderei. Und hier werden Helden geboren und Meister gemacht. Kein taktieren mehr, keine Zurückhaltung. Alles oder nichts, es zählt nur noch der Erfolg. „Do or die“ werden diese Spiele im englischen so treffend bezeichnet. Und auch wenn das doch sehr martialisch klingt, drückt es doch den Kern der Sache perfekt aus. Entweder Du gewinnst oder Du stirbst sportlich, so einfach ist das in den Ausscheidungsspielen. Mit dem amtierenden Meister der Bayernliga, dem EHC Königsbrunn haben die Kemptener natürlich einen richtig dicken Brocken vor der Brust. Allerdings gibt es in der jetzigen Saisonphase eh keine leichten Gegner, jeder der es in dieser starken Liga unter die besten acht geschafft hat ist eine top Mannschaft. Auf dem Papier ist das Duell zwischen den Augsburger Vorstädtern und den Allgäuern sehr ausgeglichen. Gerade mal ein einziger Punkt (61 / 60) trennen die beiden Teams nach der Vorrunde. Königsbrunn hat ein paar Tore mehr erzielt, Kempten dafür weniger kassiert. Bei den special Teams ist es sowohl bei den Überzahl wie auch bei den Unterzahlformationen fast exakt ausgeglichen. Auf der Torhüterposition steht mit Jakob Nerb der aktuell beste Bayernligakeeper zwischen den Kemptener Pfosten. Bei den Brunnenstädtern scheint die ehemalige Kaufbeurer DEL2 Legende Stefan Vajs rechtzeitig zu den Playoffs wieder fit zu sein, er musste in der Vorrunde immer wieder angeschlagen aussetzen. Auch bei den Begegnungen in der Vorrunde steht es unentschieden. Kempten konnte sein Heimspiel mit 4:1 gewinnen, Königsbrunn hielt sich beim 5:3 zuhause schadlos. Was wird also den Ausschlag geben? Für Königsbrunn spricht die Erfahrung aus den Playoffs im letzten Jahr, die mit dem Titel gekürt wurden. Auch im Kader gab es im Vergleich zum Vorjahr nur wenig Veränderung ,so dass eine eingespielte Mannschaft auf das Team von Sven Curmann wartet. Der Coach der Sharks hat im Laufe der Saison gezeigt wie wichtig er für das Team ist und aus einer neu zusammengestellten Truppe ein eingeschworenes Team geformt. Sein Gegenüber Robert „Bobby“ Linke kennt die Sharks aus unzähligen Spielen bereits als Trainer in Bad Wörishofen und Ulm bestens. Letztendlich wird es auf das Momentum ankommen. Wer kommt nach den zwei Wochen Wettkampfpause zuerst wieder in den Flow? Wer ist heiß genug darauf die Serie zu gewinnen und wer ist bereit auch über die berühmten 100 Prozent zu gehen. Maximal sieben Spiele haben die beiden Kontrahenten Zeit die erforderlichen vier Siege bis zum Erreichen des Halbfinales zu holen. Viele Experten sprechen von einer ausgeglichenen und vermutlich langen und engen Serie. Die Wahrheit liegt aber wie immer auf dem Eis und allerspätestens am fünften März, dem Termin für Spiel sieben, werden es alle wissen.
TEV MiesbachDie 5.Jahreszeit beginnt (BYL) Es ist die Zeit im Eishockey auf die Spieler und Fans das ganze Jahr hin fiebern. Die Playoffs. Am Freitagabend beginnen die Playoffs für den TEV mit dem Derby gegen EHC Klostersee und die Fans beider Vereine dürfen sich mit Sicherheit auf volle, stimmungsvolle Stadien und heiß geführte Partien auf dem Eis freuen. Gespielt wird im Modus Best-of-seven, dass heißt das eine Mannschaft vier Siege benötigt um das Viertelfinale zu erreichen. Aufgrund dessen, dass der TEV die Hauptrunde auf Platz 3 und der EHC Klostersee auf Platz 6 abschloss, genießt der TEV Heimrecht und die Serie startet am Freitag um 20 Uhr in Miesbach. Der Ansturm auf die Tickets ist groß und es wurden im Vorverkauf schon über 400 Karten verkauft, dennoch wird es auch am Spieltag wie gewohnt eine Abendkasse geben. Spiel 2 findet dann am Sonntag um 17.30 Uhr in der Grafinger Wildbräu Scheune statt, dazu setzt der TEV wieder einen Fanbus ein, wo noch wenige Restplätze frei sind. Alle Info’s zum Fanbus gibt es auf den Social-Media Kanälen des TEV’s, sowie Freitag im Stadion. Für den TEV beginnt am Freitag somit die heiße Phase der Saison und nach zwei Vizemeisterschaften in den vergangenen beiden Jahren will die Mannschaft um Kapitän Johannes Bacher erneut die Meisterschaft angreifen und setzt sich hohe Ziele für die anstehenden Playoffs für die das ganze Jahr hart gearbeitet wurde. Den Saisonverlauf des EHC Klostersee hat Jürgen Bretschneider analysiert. Aufgrund des zu erwartenden hohen Andrangs öffnet die Abendkasse am Freitag bereits um 18.30 Uhr. Gegnercheck von Jürgen Bretschneider: Jetzt beginnt die „geilste Eishockey-Zeit“, Playoffs haben ihre eigenen Gesetze. Es stehen mit Sicherheit hochkarätige Derbys im Viertelfinale gegen den EHC Klostersee an. Die Best-of-7-Serie gegen unseren langjährigen Wegbegleiter, was kann es Schöneres geben. Die Playoffs verzeihen keine Fehler oder eine schlechte Tagesform. Es ist keine Zeit mehr für Experimente, von der ersten Sekunde heißt es volle Attacke! In der Saison 2021/22 setzte sich der EHC Klostersee im Finale gegen unseren TEV Miesbach durch, wurde Bayerischer Meister und nahm das Aufstiegsrecht in die Oberliga Süd wahr. Die Saison 2022/23 war für den EHC Klostersee überraschend nach der Hauptrunde zu Ende. Die Playdown-Serie um den Klassenerhalt in der Oberliga Süd wurde abgesagt, da sich der HC Landsberg aus der Oberliga zurückzog und somit als sportlicher Absteiger feststand. Die Grafinger kommunizierten gegenüber dem Deutschen Eishockey Bund, dass der Etat für eine Teilnahme an der Oberliga Süd nicht ausreicht und kontaktierten den Bayerischen Eissportverband mit dem Wunsch auf Eingliederung auf Landesebene, dem auch entsprochen wurde. Gert Acker und Florian Engel übernahmen als Trainer-Tandem die Nachfolge von Dominik Quinlan, der dem EHC als sportlicher Leiter aber treu blieb. Mit Kelvin Walz (Yétis du Mont-Blanc) und Marek Haloda (ESC Geretsried) wurden die beiden Kontigentstellen neu besetzt. Zusätzlich verstärkte sich der EHC mit Quirin Spies (EC Peiting) und während der Saison wechselte Vitus Gleixner (EC Pfaffenhofen) wieder zum Grafinger-Team. Ein besonderer Gruß gilt Florian Gaschke und Johannes Kroner die schon für unseren TEV auf Punktejagd waren. Nach Abschluss der Bayernliga-Vorrunde reihte sich der EHC Klostersee mit 57 Punkten und einem Torverhältnis von 112:99 auf den 6. Tabellenplatz ein. Von 30 Vorrundenspielen ging das Grafinger-Team 15mal als Sieger vom Eis. Der höchste Heimsieg gelang in der Grafinger Wildbräu-Arena gegen den ESV Buchloe, der mit 6:3 besiegt wurde. Der höchste Auswärtssieg wurde beim ESC Geretsried mit 2:6 gefeiert. 8mal mussten sich die EHC´ler nach regulärer Spielzeit geschlagen geben. Die höchsten Niederlagen kassierte die Grafinger-Truppe mit 7:1 beim ERSC Amberg und mit 7:2 beim TSV Erding. 2 Begegnungen konnte der EHC Klostersee nach Verlängerung für sich entscheiden (EHC – HC Landsberg 5:4 und EA Schongau – EHC 4:5), musste sich aber beim HC Landsberg mit 5:4 n.V. geschlagen geben. Zusätzlich mussten die Grafinger 4mal die Entscheidung im Penaltyschießen suchen (EHC – ERSC Amberg 4:3, ESC Kempten – EHC 3:2, EHC – TSV Peißenberg 3:2 und EV Dingolfing – EHC 3:4). In Miesbach konnte der EHC Klostersee einen 1:4 Auswärtssieg feiern, verlor aber sein Heimspiel in der Grafinger Wildbräu-Arena gegen unseren TEV Miesbach mit 1:5. Die interne Scorerwertung der Klosterseer führt nach der Vorrunde Kelvin Walz mit 50 Punkten (16 Tore / 34 Assists), vor Marek Haloda mit 36 Punkten (11 Tore / 25 Assists) und Raphael Käfer mit 30 Punkten (15 Tore / 15 Assists) an. Kaderupdate: Thomas März fehlt am ersten Wochenende noch gesperrt. Andreas Nowak fällt ebenfalls vorerst noch aus. Welche Beiden der drei Kontigentspieler zum Einsatz kommen, entscheidet Trainer Zdenek Travnicek kurzfristig. Im Tor wird am Freitag wohl Philip Lehr beginnen.
Pfronten FalconsFalcons vor Playoffs (BLL) Es ist die Zeit der Entscheidungen für die Falcons, die in den Landesliga Playoffs nun auf die Chiefs des TSV Trostberg treffen. Pfrontens Trainer Michael Bielefeld freut sich auf die kommenden Spiele: "Wir haben unser Saisonziel erreicht, jetzt schauen wir, dass wir noch den nächsten Schritt gehen können. Die Chiefs sind natürlich ein starker Gegner, den es zu schlagen gilt. Sicherlich sind wir nicht in der Favoritenrolle und müssen zunächst auch noch auswärts ran, aber die Playoff-Spiele sind das, worauf wir seit letztem Sommer hingearbeitet haben, dementsprechend freuen wir uns darauf". Diese werden im Modus "Best of three" ausgetragen. Die besser platzierten Chiefs genießen somit das Heimrecht zum ersten Spiel, welches am Sonntag um 17:30 Uhr in Trostberg ausgetragen wird. Die zweite Partie findet am Freitag den 23.02.2024 um 20 Uhr in Pfronten statt. Im Kader der Mannschaft um Trainer Wilfried Bauer zählen die drei Tschechen, Petr Dvorak, Jakub Poricky und Michal Zak, neben Thomas Plenk und Nico Roßmanith zu den torgefährlichsten Spielern. Diese gilt es möglichst in den Griff zu bekommen. Der Fanclub wird auch für das Spiel am Sonntag einen Bus organisieren, Abfahrt ist um 13:15 Uhr am Eisstadion Pfronten, näheres ist unter den üblichen Quellen zu erfahren.
Ab ins Unbekannte: Löwen fahren zum Derby und starten die Play-Off-Runde gegen ERSC Ottobrunn (BLL) In mehrerlei Hinsicht wird es ernst für den EHC Waldkraiburg am kommenden Wochenende. Zum einen steht das letzte Spiel, das Derby gegen die Trostberg „Chiefs“, in der verlängerten Hauptrunde der Eishockey Landesliga Gruppe B an, zum anderen starten am kommenden Sonntag um 17:15 Uhr in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena die langersehnten Play-Off-Runden. Gegner ist hier der ERSC Ottobrunn, Achtplatzierter aus der Landesliga Gruppe A. Bevor es jedoch in die „geilste Zeit“ geht, steht für die Löwen das Nachholspiel beim TSV Trostberg an. Dieses konnte am 22.12.23 nicht stattfinden, da die Eisfläche des offenen Rainer-Roßmanith-Stadions, aufgrund von ergiebigen Regenfällen nicht bespielbar war. Tabellarisch geht es bei diesem Spiel weder für die Gäste aus Waldkraiburg noch für die gastgebenden Trostberger um etwas. Die Industriestädter sind mit einem Spiel und acht Punkten Vorsprung vor Haßfurt sicher auf dem ersten Platz ihrer Gruppe. Die „Chiefs“ sind auf dem vierten Platz dieser Gruppe zu finden mit 15 Punkten Rückstand auf den EV Pegnitz und zwei Punkten Vorsprung auf Bad Aibling, letztere spielen allerdings nicht mehr in der Vorrunde. Ob dieses Derby also nun in allerletzter Konsequenz geführt wird, bleibt abzuwarten. In jedem Fall gibt es beiden Trainern, Jürgen Lederer auf Waldkraiburger Seite und Willi Bauer auf Trostberger, die Möglichkeit neue Taktiken zu testen die in den Play-Off-Spielen den Unterschied machen könnten. Allerdings steht auf der anderen Seite noch die vollmundige Ankündigung des Trostbergers Trainers nach dem 2:1 Sieg der Löwen nach Penaltyschießen in der Raiffeisen-Arena: „Und am 16.02. heit’s fällig“. Beraten wären die Löwen auf jeden Fall gut, wenn sie es in Trostberg ruhig angehen würden. In einem Spiel, in dem es um nichts mehr geht, wäre man gut beraten, wenn man sich keine unnötigen Strafen, die zu Sperren führen oder gar Verletzungen kassieren würde. Gerade die für ihre rustikale Spielweise bekannten Trostberger, deren Taktik oftmals darin besteht den Gegner mit kleinen versteckten Nickeligkeiten zu zermürben, haben diese Saison bereits dafür gesorgt, dass den Löwen ein Spieler länger ausfällt. Ob dieser Spieler, Martin Herman, am Freitag oder Sonntag wieder mit auflaufen kann, ist indes noch ungewiss. In Waldkraiburgs medizinischer Abteilung plant man hier von Tag zu Tag. Auf keinen Fall möchte man einen wichtigen Spieler wie Herman früher als nötig zurück aufs Eis lassen, allein schon, um langwierigen Folgeverletzungen vorzubeugen. Mit oder ohne Herman, muss am Sonntag gegen den ERSC Ottobrunn ein Sieg eingefahren werden. Die Achtel- wie auch die Viertel- und Halbfinals der Play-Off-Runde der Eishockey Landesliga werden im sogenannten Best-of-Three-Modus gespielt. Dies bedeutet, dass mit einem Sieg gegen den ERSC am Sonntag, bereits wichtige Weichen in Richtung Viertelfinale gestellt würden, da es nur noch einen weiteren Sieg benötigen würde. Ottobrunn startete nicht sehr verheißungsvoll in die Vorrunde der Landesliga Gruppe A. Im ersten Spiel bekam man auswärts eine 13:2-Klatsche gegen Pfronten, den späteren fünftplatzierten und allgemein benötigte man sieben Niederlagen um gegen Ende November den ersten Sieg, ein knappes 2:1 gegen den SC Forst einzufahren. Aufhorchen ließen die Ottobrunner mit einem 10:1 gegen den nun drittplatzierten, den SC Reichersbeuren, was klar zeigt, dass man sich auch als der vermeintlich stärkere Gegner durchaus vor den Süd-Ost-Münchnern in Acht nehmen sollte. Das Spiel am Sonntag startet wie gewohnt um 17:15 Uhr und für alle die es nicht in die Raiffeisen-Arena schaffen sollten, wird das Spiel wie gewohnt auf Sprade.tv übertragen.
Pforzheim BisonsVorbericht 18.02.2024 (LLBW) Diesen Sonntag den 18.02.2024 lädt euch unser Eissportzentrum Pforzheim wieder herzlich ein wenn es heißt, auf geht’s Bisons… Um 19 Uhr wird das nächste Heimspiel unserer Mannschaft beginnen und zu Gast haben wir die TSG Reutlingen. Momentan belegen die Black Eagles den 6ten Tabellenplatz in der Saison 23/24 und haben von 14 Spielen, 6 für sich entscheiden können. Wir sind gespannt was der Sonntag für uns bereithält und gehen mit voller Motivation und Power in das Rückrundenspiel, kommt um unsere Mannschaft weiterhin die Daumen zu drücken und sie anzufeuern.
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| NEWS Landesverbände Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen / Rheinland-Pfalz |
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| Zum ersten Halbfinale nach Bergkamen (LLW) Wenn am Samstag, 17.02.2024, um 17:30 Uhr in Bergkamen das Anbully zum ersten Halbfinale zwischen den Grizzlys und den Kobras fällt, dürfen sich die Dinslakener Gäste durchaus als Außenseiter bezeichnen lassen. Denn sie sind an diesem Abend bei dem Top – Team der Landesliga NRW zu Gast und die Chancen auf einen Sieg sind an diesem Abend könnten höher sein. Der Ligaprimus hatte schon vor Beginn der Saison prophezeit, dass man in dieser Spielzeit Großes vorhat und sie haben Wort gehalten, als sie an ihrem letzten Spieltag die Grefrather EG mit 3:2 in die Schranken wiesen. Doch auch die Böhme – Truppe hat gezeigt, dass man für jeden Gegner gefährlich sein kann, wenn man als geschlossene Einheit auftritt. Das Fehlen der 3 Unterschiedsspieler Frenzel, Spelleken und Klein schmerzt zwar sehr, doch nun gilt es für den Rest der Truppe, deren Aufgaben mit zu übernehmen und für jeden seiner Mitspieler zu kämpfen. Bleibt abzuwarten, was am Ende dabei herauskommt. In der Hauptrunde mussten die Niederrheiner zwei Niederlagen von 1:6 und 2:6 einstecken, doch wer in Bergkamen dabei war, hat gesehen, dass die Giftschlangen damals einfach zu spät ins Spiel gekommen sind. Sonst wäre unter Umständen mehr möglich gewesen. Coach Böhme bewertet die Chancen seiner Mannschaft in diesem Halbfinale wie folgt: „Wir sind nicht unbedingt der Favorit. Aber chancenlos sind wir auch nicht. Sollten die Kranken wieder einigermaßen belastbar sein und wir die Einstellung und den Siegeswillen aus der letzten Woche in dieses Halbfinale mitnehmen, könnte etwas dabei herausspringen. Die Stimmung im Team ist jedenfalls top. Jetzt wollen wir mehr Playoff – Spiele. Natürlich ist es sehr schade, dass unsere drei besten Spieler nicht mit von der Partie sein werden. Deshalb muss jetzt jeder andere etwas mehr Verantwortung übernehmen. Wir freuen uns riesig, im Aufstiegsjahr trotz vieler Personalprobleme so weit gekommen zu sein. Es hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass wir so weit kommen. Wir versuchen jedenfalls, so lange wie möglich auf dieser Welle zu reiten“.
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