IHP NachrichtenDonnerstag 15.Februar 2024
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Aschermittwoch und Donnerstag mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
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Düsseldorfer EGDonnerstag nach Ingolstadt; Samstag gegen Meister München (DEL) 13 Tage Eishockeypause sind auch genug. Für die Düsseldorfer EG geht es am Donnerstag, 15. Februar (19.30 Uhr), weiter um jeden Punkt. Dann reist das Team von Thomas Dolak zum ERC Ingolstadt. Das nächste Heimspiel ist bereits am Samstag, 17. Februar (20 Uhr), zur “Primetime” gegen den EHC Red Bull München.
Anreise Hockey Outdoor Triple (DEL2) Es wird an allen 3 Spieltagen ausgewiesene Parkflächen in den umliegenden Ortschaften der "Sparkasse Vogtland Arena" geben. Vor Ort werden Park-Ordner auf den Parkflächen einweisen. Es wurde zudem ein Shuttle-Busverkehr eingerichtet, der auf ausgewiesenen Routen die Fans direkt zur Arena bringt. Es gibt 3 Routen: Route 1 (blau) Shuttle KLINGENTHAL STADTZENTRUM Route 2 (rot) Shuttle MULDENHAMMER/ MÜHLLEITHEN Route 3 (grün) Shuttle MULDENBERG Die Busse werden in den entsprechenden Routenfarben gekennzeichnet sein. Die Busse fahren die Routen wieder retour und bringen die Fans zurück zum Parkplatz. Die Tagesgebühr für den Parkplatz beträgt 5 € (nur Barzahlung in Euro). Die Shuttle-Fahrt ist kostenfrei. Anreisende per Zug bitten wir, den Ausstieg in Muldenberg zu nutzen. Hier wird es direkt am Bahnhof eine Shuttle-Haltestelle der Route 3 (grün) geben. Fans, die mit einem Bus anreisen (ab 50 Personen) bitten wir, sich vorab bei uns unter hot24 @die-sportwerk.gmbh anzumelden, da nur angemeldete Busse auf dem Busparkplatz an der "Sparkasse Vogtland Arena" parken dürfen.
Eislöwen feiern deutlichen Heimsieg gegen Selb (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben am Valentinstag ihre Fans verzückt. Vor 4.009 Zuschauern gewann die Mannschaft von Cheftrainer Niklas Sundblad deutlich mit 8:1 gegen die Selber Wölfe. Die Dresdner starteten wie die Feuerwehr in die Partie. Keine sechs Minuten waren gespielt, da führten die Blau-Weißen mit 2:0. Tomas Andres (4.) und Ricardo Hendreschke (6.) trafen und in der 14. Minute legte Justin Florek mit dem dritten Treffer im Powerplay nach. Selb gelang in der 16. Minute aber bei eigener Überzahl durch den Ex-Dresdner Jordan Knackstedt noch der Anschlusstreffer zum 3:1. Im zweiten Drittel konnte Florek mit seinem zweiten Treffer am Abend in der 27. Minute auf 4:1 stellen und im Anschluss überstanden die Eislöwen eine doppelte Unterzahl. Als die Dresdner selbst wieder in Überzahl ran durften, konnte Tomas Andres ebenfalls mit seinem zweiten Treffer am Abend das 5:1 erzielen. Im Schlussabschnitt zeigten sich die Eislöwen weiter in Torlaune. Andres machte mit dem 6:1 in der 45. Minute seinen Hattrick perfekt. Die Dresdner ließen es daraufhin etwas ruhiger angehen, sodass sich auch Danny Aus den Birken wieder einige Male auszeichnen konnte. In der Schlussphase durften sich Matej Mrazek (52.) und Tomas Sykora (58.) noch mit seinem ersten Eislöwen-Tor in die Torschützenliste eintragen und machten den 8:1-Heimsieg perfekt. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der gesamten Mannschaft mit einer sehr guten Energie von Anfang an. Dass wir die doppelte Unterzahl überstehen war sicher auch ein Knackpunkt heute für uns. Die Jungs haben heute richtig Spaß gehabt und viele Tore geschossen, aber auch defensiv sehr gut gearbeitet. Jetzt geht unser Fokus auf das Outdoor Game am Freitag.“ Am Freitagabend sind die Dresdner Eislöwen im Rahmen des Hockey Outdoor Triple in der Sparkasse Vogtland Arena in Klingenthal gegen die Eispiraten Crimmitschau gefordert.
Selber WölfeGebrauchter Tag in Dresden - Dresdner Eislöwen vs. Selber Wölfe 8:1 (3:1; 2:0; 3:1) (DEL2) Die Selber Wölfe müssen in Sachsen eine deutliche Auswärtsniederlage einstecken. Im ersten Drittel ließ man selbst einige Chancen liegen, auf der anderen Seite nutzen die Hausherren die Selber Fehler in der Defensive gnadenlos. Das Rudel fand nach einem 3:1-Rückstand keinen Weg mehr, ins Spiel zu kommen. Bei den Wölfen wollte gar nichts mehr gelingen, bei den Eislöwen hingegen so ziemlich alles. So stand am Ende eine klares 8:1 für die Sachsen auf der Anzeige. Kalte Dusche für die Wölfe Nach einem kurzen Abtasten ohne nennenswerten Chancen, setzten sich die Hausherren in der 4. Minute zum ersten Mal im Selber Drittel fest, Bindels brachte die Scheibe von der Blauen aufs Tor und Andres verwandelte zur Eislöwen-Führung. Dann bauten auch die Wölfe Druck in der Offensive auf. Heljanko schob den Puck knapp vorbei und Vantuch versuchte es aus Distanz. Doch genau in dieser Selber Druckphase erhöhten die Sachsen im Konter eiskalt durch Hendreschke auf 2:0. Und als Miglio wegen eines Stockschlags die Strafbank drückte, kam es noch schlimmer für die Hochfranken: Florek stellte im Powerplay auf 3:0. Als dann auch die Wölfe zum ersten Mal in Überzahl agieren durften, vergab Knackstedt einige platzierte Schüsse zwar zunächst noch, brachte die Scheibe im Nachfassen in der 16. Minute dann aber doch im Tor unter. Hausherren legen nach Im Mittelabschnitt legten die Hausherren noch zwei weitere Treffer drauf. Nachdem Porsberger nach einem Bindels-Schuss per One-Timer noch verzog, fälschte Florek einen eigentlich harmlosen Schuss von Elten passgenau in die Maschen zum 4:1 ab. Als Knackstedt per Bauerntrick versucht, die Antwort darauf zu finden, wusste sich Rausch nur noch mit dem Haken zu helfen, kurz darauf wurde Miglio zu Fall gebracht. Doch auch in doppelter Überzahl fand das Rudel keinen Weg, Danny aus den Birken zu überwinden. Stattdessen legte Hördler Rausch, der von der Strafbank alleine auf Bitzer zusteuerte und musste ebenfalls in die Kühlbox. Im Vier-gegen-Vier erhöhte Andres auf 5:1. Dresden macht es deutlich Beim Spielstand von 5:1 war die Partie nach dem zweiten Drittel schon mehr oder weniger entschieden – die Luft im Schlussabschnitt war raus. Eislöwen-Topscorer Andres komplementierte in der 45. Minute seinen Hattrick, Mrazek erhöhte in der 52. auf 7:1 und Sykora legte mit dem 8:1 gut zwei Minuten vor Spielende noch eins drauf. Die deutliche Auswärtsniederlage war nicht mehr abzuwenden. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Dresdner Eislöwen: Aus den Birken (Seidel) – Karlsson, Riedel, Hessler, Mannes, Pruden, Rausch, Elten - Florek, Postel, Turnbull, Bindels, Porsberger, Andres, Mrazek, Rundqvist, Sykora, Hendreschke, Drews, Knobloch Selber Wölfe: Bitzer (Roelofsen) – Hanusch, Raab, Hördler, Trska, Plauschin, Gläßl, Marusch – Knackstedt, Kruminsch, Miglio, Heljanko, Vantuch, McNeill, Kolupaylo, Bassen, Peter, Krymskiy, Gelke, Schwamberger Tore: 4. Min. 1:0 Andres (Bindels); 6. Min. 2:0 Hendreschke (Knobloch); 14. Min. 3:0 Florek (Postel, Rundqvist; 5/4); 16. Min 3:1 Knackstedt (McNeill, Miglio; 5/4); 27. Min. 4:1 Florek (Elten, Turnbull); 31. Min. 5:1 Andres (Karlsson; 4/4); 45. Min 6:1 Andres (Karlsson); 52. Min. 7:1 Mrazek (Sykora); 58. Min. 8:1 Sykora (Mrazek, Mannes) Strafzeiten: Dresden 10; Selb 10 Schiedsrichter: Becker, Steingross (Höfer, Pfriem) Zuschauer: 4.009
Bayreuth TigersPassau packt die Punkte in den Bus… Bayreuth Tigers vs. Passau Black Hawks 3:6 (0:1, 2:4, 1:1) (OLS) Bayreuth: Schulte, Appler – S. Schindler, Klughardt, Schmidt(2), Nuss, Burghard, Ledlin – Fabian, Hult, Rudkovski, Bergbauer, Stach, Geigenmüller(2), Schwarz, Hofmann, Lüsch, Hermer, Ullmann, Schiling Passau: Urbisch, Fössinger – Otte(25), Maul, Lehner(2), Sauer, Kulhanek, Mantsch – Böhm, Hammerbauer, Sauer, Zajic, Blackburn, Sevcenko(2), Rott, Schinko, Henter, Zeilbeck, Seidl Schiedsrichter: Schütz, Polaczek – Bösl, Müller-Osten Zuschauer: 912 Strafen: Bayreuth: 4 Passau: 29 PP: Bayreuth: 0/3 Passau: 0/2 Torfolge: 0:1 (2.) Hammerbauer (Sauer, Kulhanek), 0:2 Sauer (Zajic, Hammerbauer), 1:2 Hult (24.) (Lüsch, Geigenmüller), 2:2 (26.) Hult (Schmidt, Lüsch), 2:3 (29.) Kulhanek (Zajic, Hammerbauer), 2:4 (37.) Sevcenko (Maul, Otte), 2:5 (40) Zajic (Sauer, Hammerbauer), 3:5 (44.) Hult (Ledlin), 3:6 (46.) Sauer (Hammerbauer, Zajic) Mit vier vollen Sturmreihen und drei Verteidigungsreihen konnte man das Spiel gegen den EHF Passau angehen. Im Tor bekam Lukas Schulte den Vorzug. Andreè Hult und David Stach kehrten ins Line-Up zurück, während Jayden Schubert, Ole Krüger (beide gesperrt), Nicolas Schindler und Marvin Drothen (beide angeschlagen) fehlten. Neben den bekannten Förderlizenzspielern aus Ingolstadt, Ravensburg und Selb bekamen die Tigers an diesem Abend auch Unterstützung vom EHC Bayreuth „die Tigers“. Andreas Geigenmüller und Florian Lüsch schnürten die Schlittschuhe für die Tigers. Die Bayreuth Tigers möchten sich an dieser Stelle sehr herzlich bei Geige, Florian und den EHC Bayreuth für die Unterstützung bedanken! Ebenso bedanken wir uns herzlich beim DEB und dem BEV für die unkomplizierte und schnelle Lizenzierung der beiden Spieler. Bereits in der zweiten Spielminute nutzte Hammerbauer im Slot einen Abpraller zur Führung für die Gäste aus Passau. In der Folge drängten die Tigers auf den Ausgleich, doch Schiling, Hult und auch Schwarz scheiterten allesamt am starken Urbisch. In der 11. Minute tauchte dann Ledlin, bei angezeigter Strafe gegen Passau, frei vor dem Passauer Torhüter auf. Den Schuss des Bayreuthers konnte Urbisch gerade noch von der Torlinie kratzen. Wenige Augenblicke später ging dann ein Abschluss von Bergbauer an das Außengestänge des Passauer Tors. Nachdem die Tigers auch einen Konter über Lüsch und Schmidt nicht nutzen konnten, ging es mit einer knappen Führung für die Gäste in die erste Drittelpause. David Stach, der Topscorer der Tigers, musste das Spiel erneut vorzeitig beenden, da er weiterhin mit einer hartnäckigen Blessur zu kämpfen hat. Das zweite Drittel begann erneut denkbar schlecht für die Tigers Hammerbauer und Zajic kombinierten sich durch die Bayreuther Defensivzone und bedienten Sauer, welcher per Direktabnahme zum 0:2 traf. Doch diesmal hatten die Bayreuther die richtige Antwort parat. In der 24. Minute konnte sich Lüsch, nach schöner Kombination mit Geigenmüller, von der Bande lösen und spielte einen Pass auf dem im Slot völlig freistehenden Hult. Dieser hatte dann keine Mühe mehr, die Scheibe im Tor der Passauer einzuschieben. Nur zwei weitere Minuten später konnten die Tigers dann den Ausgleichstreffer bejubeln. Erneut war es Hult der, nach Vorarbeit von Schmidt, für die Bayreuther traf. Als wenig später auch noch Sevcenko für Beinstellen gegen Klughardt in die Kühlbox musste, lag die erstmalige Führung der Tigers in der Luft. Bergbauer hatte sogleich die Chance zur Führung, konnte die Vorarbeit von Hult jedoch nicht im Tor unterbringen. Wenige Sekunden später nutzten die Passauer dann eine Unaufmerksamkeit im Bayreuther Powerplay. Kulhanek fing einen Pass an der blauen Linie ab, ging allein auf Schulte zu und vollendete eiskalt zur erneuten Führung der Gäste. Mit dem Momentum auf ihrer Seite, erspielten sich die Black Hawks dann Chance um Chance. Zunächst scheiterten Blackburn und zweimal Otte noch gegen den Bayreuther Torhüter, als Sevcenko dann von Maul per Querpass bedient wurde, musste sich Schulte in der 37. Minute dann erneut geschlagen geben. Zu allem Überfluss konnten die Passauer dann, nur wenige Sekunden vor der Drittelpause, auch noch auf 2:5 erhöhen. Zajic konnte einen Abpraller verwerten. Zu Beginn des letzten Drittels drängten die Tigers auf den erneuten Anschluss. Zunächst wurde Bergbauer von Hermer in Szene gesetzt. Der Abschluss des jungen Bayreuther Stürmers ging jedoch knapp am Tor vorbei. Besser machte es dann Hult in der 43. Minute. Nach Vorarbeit von Ledlin zog der schwedische Stürmer vor das Tor der Passauer und erzielte seinen dritten Treffer an diesem Abend. Die große Aufholjagd sollte dies jedoch nicht einläuten, da die Passauer erneut die richtige Antwort fanden. Sauer erzielte nur zwei Minuten später den nächsten Treffer für die Black Hawks. Die Tigers versuchten in der Folge alles, konnten Urbisch jedoch kein weiteres mal überwinden. Negatives Highlight war dann ein völlig überflüssiger Kniecheck von Otte gegen Schmidt, welcher mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe für den Passauer Verteidiger geahndet wurde. Doch auch das dritte Powerplay an diesem Abend konnten die Tigers nicht nutzen, sodass die Passau Black Hawks mit drei Punkte im Gepäck die Heimreise antreten konnten. Trotz der Niederlage gegen einen Gegner, den man im Saisonverlauf bereits drei Mal bezwingen konnte, gingen die Zuschauer zufrieden nach Hause und ließen es sich nicht nehmen, das Team und speziell auch Tom Schwarz, der nach dieser Partie den Verein verlässt, im Anschluss an das Match zu feiern. Für die Bayreuth Tigers geht es am kommenden Freitag zum vorletzten Auswärtsspiel nach Heilbronn, ehe am Samstag das Nachholspiel gegen die Stuttgart Rebells und am Sonntag das Heimderby gegen die Blue Devils Weiden auf dem Plan steht.
Deggendorfer SCLetztes Niederbayern-Derby der Saison in Passau - DSC trifft in Passau am kommenden Freitag auf die Black Hawks (OLS) Nach zuletzt drei Siegen in Folge – unter anderem schlug man durchaus überraschend die Memmingen Indians am heimischen Hühnerberg - fliegt der Passauer Habicht aktuell auf Wolke sieben. Erstmalig in dieser Saison konnte man aus drei Partien neun Zähler einfahren. Mit entsprechend viel Selbstvertrauen werden die Passauer nun auch in das vierte und letzte Donau-Derby gehen, um zumindest einen Sieg gegen den DSC in dieser Spielzeit einzufahren. Ein wichtiger Faktor bei den Gästen könnte hier der nachverpflichtete Arturs Sevcenko werden. In 29 Partien steht der Lette bei 44 Torbeteiligungen und ist damit gleichzeitig Top-Scorer im Team von Headcoach Thomas Vogl. Doch nicht nur die Importstürmer wissen wo das Tor steht, auch der deutsche Sektor punktet mit Nicolas Sauer oder Marc Zajic im Moment konstant. Sauer konnte in den letzten zehn Partien elf Scorerpunkte verbuchen, Zajic steht nach den letzten zehn Spielen bei fünf Treffern und vier Vorlagen. Spiele mit Beteiligung der Black Hawks sind aktuell ebenso ein Garant für viele Tore. So fielen in den letzten drei Partien (teamübergreifend) 30 Tore. Bezeichnend hierzu ist auch die +/- Statistik der Gastgeber, lediglich vier Spieler können hier einen positiven Wert verbuchen. Dies soll allerdings keinesfalls die Leistung der nachverpflichteten Nummer 1, Jakub Urbisch, schmälern. Der Deutsch-Tscheche erarbeitete sich nach 21 Partien eine Fangquote von ca. 90 %. Personell muss Thomas Vogl weiterhin auf die Verteidiger Tyrell Buckley und Tim Schlauderer verzichten, Stürmer Santeri Ovaska fällt ebenso aus. Beim Deggendorfer SC entscheidet sich das Line-Up wieder nach dem Pre-Game-Skate.
Lindau IslandersEV Lindau Islanders reisen am Freitag in die Schwaben-Metropole Stuttgart - Voller Fokus auf Punkte um das Heimrecht in den Pre-Playoffs (OLS) Nach den Big-Points in Deggendorf ist vor dem Pflichtsieg und bestenfalls einer Überraschung: Für die EV Lindau Islanders geht es an den kommenden beiden Spieltagen mit viel Rückenwind gegen Teams einmal aus dem Tabellenkeller und einmal von der Tabellenspitze. Am Freitag (16. Februar / 20 Uhr) reisen die Islanders zum Schlusslicht, den Stuttgart Rebels. Am Sonntag (18. Februar / 18:00 Uhr) kommt der Tabellenzweite, die Mannschaft der Heilbronner Falken, zum vorletzten Heimspiel der Hauptrunde in die BPM-Arena. Auf SpradeTV (www.sprade.tv) können beide Spiele der Islanders wie gewohnt live verfolgt werden. Der Aufsteiger aus der Landeshauptstadt schlägt sich bisher in der Oberliga Süd weiterhin sehr wacker, auch wenn oft nichts Zählbares herausspringt. Häufig gab es knappe Ergebnisse gegen die Konkurrenten, aber eben keine Punkte. Selbst die „Alpha-Tiere“ der Oberliga taten sich gegen die Rebels oftmals schwer. Der Anspruch im Lager der Lindauer muss beim Auswärtsspiel gegen die Rebels aber dennoch heißen, die drei Punkte an den Bodensee zu entführen, um sich im engen Kampf um das Heimrecht in den Pre-Playoffs weiter zu behaupten. Dass dies aber kein Spaziergang wird, weiß man am Bodensee ganz genau, denn mit Matthew Pistilli und Jannik Herm haben die Gäste zwei exzellente Stürmer in den ihren Reihen, die genau wissen, wo das gegnerische Tor steht. Zudem hat sich auch der in Lindau noch sehr bekannten US-Amerikaner Nolan Redler als Importstürmer sehr gut eingefügt. In seinen bisher 18 Spielen, konnte er schon mit sieben Toren und acht Assists glänzen. Die Defensive der Lindauer muss also gut und kompakt stehen, damit dieses Trio nicht zur Entfaltung kommen kann. Bei eigener Führung darf man gegen die Rebels auch keinen Prozentpunkt nachlassen. Dies gelang zwar im ersten Aufeinandertreffen Anfang November gut, aber das erste Spiel in der Schwaben-Metropole war alles andere als ein Spaziergang für die EV Lindau Islanders. Im ersten Spiel in Lindau musste man sich nach einer souveränen Zwei-Tore-Führung, am Ende noch mit 3:4 in der Overtime geschlagen geben, konnte aber das zweite Spiel am Bodensee mit 4:2 Mitte Januar für sich entscheiden. Die Lindauer sind deshalb also mehr als gewarnt, was für ein gefährlicher Gegner da am Freitag in der Stuttgarter Eiswelt wartet, auch wenn es „nur“ der Tabellenletzte ist. Der Kampfgeist im Team der Stuttgarter ist das, was die Mannschaft der Rebels ausmacht. Wenn die Islanders aber eine ähnliche Leistung wie in den vergangenen Partien und vor allem in Deggendorf auf das Eis bringen, dann sollten die Punkte auch mit an den Bodensee genommen werden. Die beiden Verteidiger Eric Bergen und Maurice Becker kehren nach ihren Sperren am Dienstag, beim Overtime-Sieg in Deggendorf, wieder zurück in den Lindauer Kader.
Lindau IslandersEndspurt um die direkte Play-Off-Qualifikation - Das Restprogramm des EV Lindau und seiner Konkurrenten (OLS) Spannung pur in der Oberliga Süd und viele Endspiele für die Islanders: Nicht nur die EV Lindau Islanders haben vor den fünf abschließenden Spieltagen der Hauptrunde noch die Chance auf den siebten Tabellenplatz, der zur direkten Playoff-Teilnahme berechtigt. Neben den Inselstädtern (54 Punkte) hoffen noch der EC Peiting (59.), der als Tabellensiebter derzeit den „Platz an der Sonne“ einnimmt, der Höchstadter EC (54), die Tölzer Löwen (53) und - rein theoretisch - sogar der EV Füssen noch auf die direkte Qualifikation. Die Hoffnungen der Allgäuer sind bei 13 Zählern Rückstand und noch fünf ausstehenden Partie allerdings eher rein rechnerischer Natur. Obendrein geht es auch noch um das Heimspielrecht in den Pre-Playoffs, das sowohl dem Tabellenachten als auch dem Tabellenneunten in den Duellen mit den Ranglisten-Zehnten- und elften zusteht. Zum Ende der Hauptrunde treffen die Islanders, derzeit auf Rang acht, auf die Stuttgart Rebels (Auswärts / 16. Februar), die Heilbronner Falken (Heim / 18. Februar), den EC Peiting (Auswärts / 20.Februar), den ECDC Memmingen (Heim / 23. Februar) und den Höchstadter EC (Auswärts / 25.Februar). EV Lindau (Tabellenplatz: 8 - 54 Punkte) - Stuttgart Rebels (Auswärts) 16. Februar 2024 - Heilbronner Falken (Heim) 18. Februar 2024 - EC Peiting (Auswärts) 20.Februar 2024 - ECDC Memmingen (Heim) 23. Februar 2024 - Höchstädter EC (Auswärts) 25. Februar 2024 EC Peiting (Tabellenplatz: 7 - 59 Punkte) - EV Füssen (Auswärts) 16. Februar 2024 - EHF Passau (Heim) 18. Februar 2024 - EV Lindau (Heim) 20. Februar 2024 - Deggendorfer EC (Auswärts) 23. Februar 2024 - Tölzer Löwen (Heim) 25. Februar 2024 Höchstädter EC (Tabellenplatz: 9 - 54 Punkte) - SC Riessersee (Auswärts) 16. Februar 2024 - EV Füssen (Heim) 18. Februar 2024 - Heilbronner Falken (Auswärts) 20. Februar 2024 - Blue Devils Weiden (Auswärts) 23. Februar 2024 - EV Lindau (Heim) 25. Februar 2024 EC Bad Tölz (Tabellenplatz: 10 - 53 Punkte) - ECDC Memmingen (Auswärts) 16. Februar 2024 - SC Riessersee (Heim) 18. Februar 2024 - EV Füssen (Auswärts) 20. Februar 2024 - EHF Passau (Heim) 23. Februar 2024 - EC Peiting (Auswärts) 25. Februar 2024 EV Füssen (Tabellenplatz 11 - 46 Punkte) - EC Peiting (Heim) 16. Februar 2024 - Höchstädter EC (Auswärts) 18. Februar 2024 - Tölzer Löwen (Heim) 20. Februar 2024 - Bayreuth Tigers (Auswärts) 22. Februar 2024 - Deggendorfer EC (Heim) 25. Februar 2024
Memmingen IndiansMit Sieg im Rücken: Indians empfangen die Tölzer Löwen (OLS) Am Freitagabend, genau 16 Tage vor dem Start der Oberliga-Playoffs, empfangen die Memminger Indians Bad Tölz am heimischen Hühnerberg. Unter der Woche sorgte ein Auswärtssieg in Höchstadt für einen weiteren, wichtigen Schritt Richtung Platz 4. Mit 5:3 sicherten sich die Indianer am Mittwochabend den nächsten Dreier, nun soll mit einem Heimerfolg nachgelegt werden. Vor eigener Kulisse erwarten die Memminger am Freitagabend ein immer stärker werdendes Team aus Bad Tölz. Die Löwen gelten zur Zeit als eine der „heißesten“ Mannschaften im Süden, legten sie zuletzt doch zahlreiche gute Auftritte hin. Das Duell beider Clubs wird gleichzeitig auch das letzte Heimspiel des ECDC vor dem Playoff-Start sein, bis zum 03. März stehen nur noch drei Auswärtspartien der Rot-Weißen an, die mit einem Sieg ganz nah ans Playoff-Heimrecht kommen könnten. Die Gäste aus Bad Tölz mussten zu Saisonbeginn eine schwere Zeit durchmachen. Wochenlang waren sie auf den hinteren Plätzen anzutreffen. Mit einem Trainerwechsel, hin zu Axel Kammerer, wendete sich das Blatt langsam. Auch dank Nachverpflichtungen von Defender Klemen Pretnar oder Angreifer Martins Karsums gewannen die Löwen immer mehr an Qualität und gleichzeitig auch an Punkten. Mittlerweile dürfte auch das Heimrecht in den Pre-Playoffs durchaus realistisch sein. Aber auch hierfür benötigt der ECT noch wichtige Punkte, die möglichst auch gegen die Indians eingefahren werden sollen. In der Saisonbilanz steht jeweils ein Heimsieg für jedes Team zu Buche sowie ein Overtime-Erfolg der Löwen Ende Dezember. Topscorer bei den Schwarz-Gelben sind Topi Piipponen, Marc Schmidpeter und Reto Schüpping. Karten für das letzte Heimspiel der Hauptrunde sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Die Partie, welche auch auf SpradeTV übertragen wird, beginnt um 20 Uhr. Wichtiger Erfolg gegen Höchstadt Der ECDC Memmingen gewann sein Auswärtsspiel beim Höchstadter EC am Mittwochabend mit 5:3. Verzichten mussten die Memminger in diesem Spiel auf Dominik Mesiniger, der mit einem Innenbandriss nicht mehr in dieser Saison zum Einsatz kommen wird. Auch Christopher Kasten fehlte, neben den restlichen Verletzten, berufsbedingt. Der ECDC ging früh durch Valentin Busch mit 1:0 in Führung. Die Rot-Weißen spielten ein souveränes und überzeugendes erstes Drittel. Eddy Homjakovs per Alleingang und Denis Fominych stellten das Ergebnis auf 3:0. Im zweiten Drittel kam der HEC durch den Treffer von Patrik-Oliver Rypar auf 1:3 heran. Die Indians gingen ein wenig zu leichtfertig mit ihren Chancen um, und hätten durchaus schon für eine Vorentscheidung sorgen können. Eddy Homjakovs erhöhte dennoch auf 4:1. Im letzte Drittel wurde es nochmals unnötig spannend. Höchstadt steckte nicht auf und verkürzte durch zwei Treffer von Jari Neugebauer auf 3:4. Doch die Memminger machten durch Matej Pekr und sein Empty Net Goal zum 5:3 den Deckel drauf.
Passau Black Hawks4. Sieg in Folge gegen Bayreuth – Donau Derby gegen Deggendorf in der Eis-Arena (OLS) Die Passau Black Hawks haben am Mittwochabend ihr Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers mit 6:3 gewonnen. Erneut konnten die Habichte als Team überzeugen. Die Vorgaben von Trainer Thomas Vogl hat die junge Mannschaft erneut sehr gut umgesetzt: „Ich freue mich hier drei Punkte geholt zu haben. Es war der vierte Sieg in Folge. Wir spielen im Moment sehr einfaches Eishockey, wir halten uns an die defensiven Vorgaben. Trotzdem war es war kein einfaches Spiel heute. Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden, wie wir hier aufgetreten sind. Ich ärgere mich aber über die Spieldauerstrafe zum Schluss, dass muss nicht sein und das tut uns weh“. so Black Hawks Coach Thomas Vogl nach dem Spiel. Die Tore für die Habichte erzielten Jan Hammerbauer, Nicolas Sauer (2x), Tomas Kulhanek, Marc Zajic und Arturs Sevcenko. Maximilian Otte musste vier Minute vor Ende der Partie die Eisfläche nach einer Spieldauerstrafe (Kniecheck) verlassen und wird den Habichten am Freitag somit fehlen. Das Highlight für die Fans ist aber natürlich wieder das Derby am Freitag um 20 Uhr in der Eis-Arena Passau gegen den Deggendorfer SC. Alle bisherigen Derbys gingen in dieser Saison an den DSC. Im Heimspiel hatten die Habichte den großen Favoriten bereits am Rande einer Niederlage, mussten sich aber am Ende dennoch mit einem Tor geschlagen geben. Am morgigen Freitag wollen sich die Black Hawks aber endlich belohnen und den Passauer Fans den Derby Sieg schenken. Nach vier Siegen in Folgen ist das Selbstvertrauen bei den Dreiflüsse Städtern dementsprechend groß. Beide Mannschaften sind in den letzten Wochen von Verletzungen und Krankheiten geplagt gewesen und müssen immer noch auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. Mit Blick auf den Deggendorfer Kader ist aber klar, dass die Gäste in der Eis-Arena die Favoritenrolle innehaben werden. Spieler wie der Ex-Passauer Carter Popoff, Rene Röthke und Thomas Greilinger können Spiele mit ihrer Qualität auch mal im Alleingang entscheiden. Aus den letzten acht Spielen mussten sich die Deggendorfer aber gleich sechsmal geschlagen geben. Die Habichte hingegen werden nach den vier Siegen mit einer extra breiten Brust gegen den DSC auflaufen und haben das Momentum wohl auf ihrer Seite. Verzichten müssen die Habichte neben den verletzten und kranken Spielern auf Verteidiger Maximilian Otte. Dieser hatte beim Auswärtsspiel im Bayreuth eine Spieldauerstrafe kassiert und ist am Freitag zum zuschauen verdammt. Es ist angerichtet für große Emotionen und ein spannendes Derby in der Eis- Arena. Den neben dem Derby-Charakter sind nach dem Sieg in Bayreuth auch die Pre-Playoffs wieder ein Stückchen näher gerückt. Und die Fans wissen: Im Eishockey kann auf vier Spiele noch alles passieren. Tickets für das Derby gegen den Deggendorfer SC sind Online auf etix.com oder bei Spieth & Wensky erhältlich. Sollte es eine Abendkasse geben, wird diese um 19 Uhr öffnen.
Lizenzantrag für die DEL2 eingereicht - Bürgschaft in Höhe von 25.000 € hinterlegt (OLS) Die Blue Devils Weiden haben den Antrag auf die Teilnahme am Lizenzprüfungsverfahren für die kommende Spielzeit der DEL2 termingerecht bei der Ligagesellschaft eingereicht und die damit verbundene Bürgschaft in Höhe von 25.000 Euro hinterlegt. Die fristgerechte Einreichung der Lizenzanträge ist zwingend notwendig, um im Falle des sportlichen Aufstiegs für die Lizenzprüfung der DEL2 zugelassen zu werden.
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| NEWS Landesverbände Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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| Brandon Walkom schießt die Löwen ins Playoff-Viertelfinale - 5:4-Erfolg des ERSC Amberg gegen Buchloe in der Overtime (BYL) Der ERSC Amberg ist am Dienstagabend ins Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Bayernliga eingezogen. Im entscheidenden und teilweise schon dramatischen Match gegen die Buchloe Pirates gewannen die Wild Lions vor über 1000 Zuschauern mit 5:4 nach Verlängerung. Nach 49 Sekunden der Overtime erzielte US-Stürmer Brandon Walkom den entscheidenden Treffer, nachdem Amberg im Schlussdrittel schon mit 2:4 in Rückstand geraten war. Damit hat der ERSC vorzeitig den Klassenerhalt gesichert und im Viertelfinale in der Serie „Best of 7“ wartet nun der überlegene Hauptrunden-Meister Erding Gladiators. Das Abtasten in den Anfangsminuten dauerte nur drei Minuten, dann gingen die Gäste durch Petrak in Führung. Keine weiteren drei Minuten später stand es schon 1:2, weil Hunter Fortins Ausgleich durch Bucher gleich wieder korrigiert wurde. Danach folgte ein offener Schlagabtausch, wobei mit zunehmender Dauer der ERSC überlegen wurde und einige dicke Chancen verzeichnete. Buchloe blieb aber bei Gegenattacken stets gefährlich. Der Ausgleich zum 2:2 durch Walkom war kurz vor der ersten Pause aber völlig verdient. Auch der Mittelabschnitt bot weiterhin Eishockey mit hohem Tempo, wo beide Teams stets den Torabschluss suchten. Bei der Anzahl an Möglichkeiten war es fast ein Wunder, dass in diesem Drittel kein Treffer fiel. Das Schlussdrittel schließlich war an Spannung kaum zu überbieten. Nach nur 42 Sekunden ging Buchloe überraschend durch Schurr in Führung und konnte wenig später im Powerplay durch Krafczyk nachlegen. Der ERSC wirkte aber nicht geschockt, verkürzte nur eine Minute später schon wieder auf 3:4. Amberg drückte mit Macht auf den Ausgleich und nachdem Hunter Fortin im Powerplay nur den Innenpfosten traf, schaffte erneut Pronath mit einem verdeckten Schuss in vorletzter Minute das 4:4. In der Overtime traf Walkom schließlich nach 49 Sekunden aus spitzem Winkel zur Entscheidung für die Gastgeber und löste Jubelstürme auf dem Eis und den Rängen aus. ERSC Amberg – ESV Buchloe 5:4 n.V. (2:2,0:0,2:2,1:0) Tore: 0:1 (4.) Petrak (Dropmann), 1:1 (5.) Fortin (Walkom, Pronath), 1:2 (7.) Bucher (Podrezov), 2:2 (17.) Walkom (Schmitt, Salinger), 2:3 (41.) Schurr (Strodel), 2:4 (47.) Krafczyk (Dropmann/5-4), 3:4 (48.) Pronath (Fortin), 4:4 (58.) Pronath (Lavallee, Köbele), 5:4 (61.) Walkom (Lavallee/4-3). Strafen: Amberg 4, Buchloe 14 Minuten. Zuschauer: 1007.
Buchloe PiratesBitterer KO in der Overtime - Die Buchloer Piraten bieten dem ERSC Amberg im finalen Pre-Playoff-Duell einen aufopferungsvollen Fight mit jedoch tragischem Ende (BYL) Sie haben alles, aber auch wirklich alles in die Waagschale geworfen. Und lange sah es für den ESV Buchloe am Dienstagabend im entscheidenden dritten Pre-Playoff-Duell beim ERSC Amberg auch richtig gut aus. Doch dann kassierten die Piraten zunächst in der Schlussphase den späten Ausgleich und in der anschließenden Verlängerung den endgültigen KO. Nach einem aufopferungsvollen Fight stand so eine ganz bittere 4:5 (2:2, 0:0, 2:2) Niederlage nach Verlängerung zu Buche, womit die Amberger die hart umkämpfte Serie für sich entschieden und das letzte Playoff-Ticket klar machten. Die Buchloer müssen dagegen nun den Gang in die Abstiegsrunde antreten, wo man bereits am Freitag zu Hause im ersten Spiel der Runde auf den ESC Geretsried trifft. „Viel grausamer kann man nicht verlieren“, bilanzierte ein verständlicherweise extrem enttäuschter ESV-Coach Christopher Lerchner den Ausgang der dritten Partie, die nach den beiden Auswärtssiegen der zwei Teams zuvor die Entscheidung bringen musste. In diesen Showdown starteten die Buchloer allerdings fast schon optimal, als Michal Petrak einen Schuss von Max Dropmann zum 1:0 in die Maschen abfälschte und den ESV somit früh in Front brachte (4.). Doch die Antwort der heimstarken Wildlions ließ nicht lange auf sich warten – ganze 44 Sekunden um genau zu sein. Dann staubte Hunter Fortin zum 1:1 Ausgleich ab (5.). Diesen konterten die Gennachstädter wenig später aber wieder mit dem 2:1, als Felix Schurr ein Zwei auf Eins nach Querpass von Demeed Podrezov zur abermaligen Führung vollstreckte (7.) Anschließend entwickelte sich ein fast schon zu erwartender offener Schlagabtausch, in dem die Amberger zwar ein Chancenplus hatten, die Freibeuter jedoch mit ihren Angriffen immer brandgefährlich waren. Zwei starke Torhüter – Timon Bätge im ERSC-Gehäuse und Johannes Wiedemann im Buchloer Kasten – zeigten sich aber in Bestform. Kurz vor der Pause war Wiedemann dann allerdings doch noch einmal machtlos, als Brendan Walkom einen Konter eiskalt zum 2:2 Pausenstand abschloss (17.). Das Mitteldrittel war dann nicht so spektakulär vor den jeweiligen Toren wie der vorangegangene Abschnitt, da beide Abwehrreihen nun deutlich konsequenter standen und verteidigten und so weniger klare Abschlussmöglichkeiten zustande kamen. Die Buchloer überstanden hier im Verlauf aber auch drei Unterzahlspiele schadlos, sodass es nach torlosen 20 Minuten mit dem Remis ins Schlussdrittel ging, wo nun endgültig der ultimative Showdown auf die rund 1000 Zuschauer wartete. Und diesen eröffneten die Piraten wiederum perfekt, als Felix Schurr Bätge per Flachschuss durch die Hosenträger direkt nach Wiederbeginn zum 3:2 überwand (41.). Nach einer neuerlichen überstandenen Strafzeit erhöhte Alexander Krafczyk dann im ersten Buchloer Powerplay der Partie sogar auf 4:2 mit einem satten Schlagschuss über die Stockhand von Bätge (47.). Nun sah es also ganz gut aus für den ESV, der aber nur eine gute Minute später nach einem unhaltbar abgefälschten Schuss durch Walkom postwendend den 4:3 Anschluss hinnehmen musste (48.). Dieser ließ für die Schlussphase nochmals Spannung pur aufkommen und diese sollte aus ESV-Sicht denkbar unglücklich und tragisch enden. Denn nachdem man gerade bravourös eine doppelte Unterzahl überstanden hatte, glich Marco Pronath zweieinhalb Minuten vor dem Ende tatsächlich zum 4:4 aus, als er die Scheibe irgendwie über die Line beförderte. Doch damit nicht genug, denn nach einer weiteren Strafe gegen die Piraten musste der ESV die folgende Verlängerung ebenfalls mit einem Mann weniger beginnen und dies nutzten die Amberger schließlich zum bitteren KO für die Buchloer. Brenden Walkom traf nach 49 Sekunden zum 4:5, was die Playoff-Träume der absolut tapferen Buchloer fast schon auf dramatische Weise zunichte machte. Den tief enttäuschten Pirates, die aber an diesem Abend alles versucht hatten und den Wildlions eine packende Serie auf Augenhöhe geboten hatten, bleibt somit in den kommenden Wochen mit dem Gang in die Abstiegsrunde nur der knallharte Kampf um den Klassenerhalt. Dieser beginnt bereits am Freitag mit einem Heimspiel gegen den ESC Geretsried (20 Uhr), ehe es am Sonntag dann nach Schongau geht (17.30 Uhr).
Buchloe PiratesDie Enttäuschung schnell aus den Köpfen bekommen - Der ESV Buchloe muss drei Tage nach dem Scheitern in den Pre-Playoffs nun in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt kämpfen (BYL) Die Enttäuschung war am Dienstag verständlicherweise riesengroß im ESV-Lager. Denn denkbar bitter und tragisch hatten die Buchloer Piraten hier das dritte und somit entscheidende Pre-Playoff-Duell bei den Wildlions Amberg mit 4:5 nach Verlängerung verloren. Der Traum von den Playoffs ist somit – auf „grausame Art“ wie es ESV-Trainer nach der Partie passenderweise nannte – zerplatzt. Stattdessen müssen die Pirates gerade einmal drei Tage nach dem schmerzhaften Knock-Out nun den schweren Gang in die Abstiegsrunde antreten und hier um den Ligaverbleib kämpfen. Dazu empfängt man am Freitag zunächst zum Auftakt den ESC Geretsried in der heimischen Sparkassenarena (20 Uhr), ehe es am Sonntag dann nach Schongau geht (17.30 Uhr). Statt sich mit dem Tabellenführer Erding in den Playoffs zu messen heißen die nächsten aber mindestens genauso schweren Aufgaben für die Buchloer in den kommenden Wochen Pfaffenhofen, Dorfen, Dingolfing, Schweinfurt, Ulm, Geretsried und Schongau. Die beiden letztgenannten sind hierbei die ersten Gegner an diesem Wochenende in Abstiegsrunde, die ein knüppelharter Kampf werden könnte. In Hin und Rückspiel ermitteln die acht Mannschaften nämlich ein Team, das als Tabellenletzter der Gruppe dann den sportlichen Abstieg in die Landesliga antreten muss. Lange ärgern über die verpasste Playoff-Teilnahme dürfen sich die Buchloer also nicht, denn eines ist klar: Man muss von Beginn an Vollgas geben, um gegen die unbequemen Mitkonkurrenten gleich voll da zu sein. Ein guter Start ist schließlich enorm wichtig um nicht frühzeitig in Bedrängnis zu geraten, weshalb man am Auftaktwochenende möglichst gleich fleißig punkten sollte. Doch das körperlich und psychisch kräftezehrende Match vom Dienstag könnte den Buchloer hier noch in den Knochen und Köpfen hängen. Auf mentaler Seite galt es für ESV-Trainer Christopher Lerchner und sein Team so in den letzten beiden Tagen die sicherlich tiefe Enttäuschung der denkbar knapp verlorenen und engen Pre-Playoff-Serie gegen Amberg zu verarbeiten und hinter sich zu lassen, damit man am Freitag den vollen Fokus auf den Abstiegsrundenstart legen kann. Denn hier beginnen alle Teams schließlich wieder bei Null und der erste Gegner, der ESC Geretsried, erwies sich zuletzt als richtig harte Nuss für die Buchloer. Das letzte Aufeinandertreffen liegt schließlich gerade einmal gut drei Wochen zurück und hier kassierten die Freibeuter bei den Riverrats eine klar und verdiente 2:6 Niederlage. Gegen bissige Oberbayern müssen die Gennachstädter dieses Mal besser zu Werke gehen, wenn man mit einem Sieg zum Auftakt starten möchte. Und auch die Sonntagspartie wir gleich einmal eine richtige Herausforderung, denn dann geht es für die Rot-Weißen nach Schongau. Die Mammuts spielten in der vergangenen Saison noch in der Aufstiegsrunde und sind als Hauptrundenelfter nur knapp an den Pre-Playoffs vorbeigeschrammt. Mit Trainer Ken Latta hat man einen erfahrenen Mann an der Bande, der das Team sicherlich passend auf die entscheidenden Duelle um den Klassenerhalt einstellen wird. Wollen die Buchloer in Schongau dennoch Zählbares mitnehmen, muss man auf jeden Fall ein besonderes Augenmerk auf den Finnen Ville Saloranta legen, der mit 32 Toren in 30 Hauptrundenpartien der beste Torjäger der gesamten Bayernliga war.
Dingolfing Isar RatsJetzt wird es endgültig ernst - EVD empfängt zum Auftakt in der Abstiegsrunde den EA Schongau (BYL) Am heutigen Freitag ab 20 Uhr starten die Isar Rats ihre Mission Bayernliga-Klassenerhalt gegen den Vorrundenelften EA Schongau. EVD-Trainer Dustin Whitecotton geht selbstbewusst und optimistisch in die Auftaktpartie, obwohlt hinter dem Einsatz von einigen Leistungsträgern och ein Fragezeichen steht. Die Tabelle ist auf null gestellt. Die Anspannung steigt. Nach sechs Vorbereitungsspiel, unter Wettkampfbedingungen, zählt es ab dem heutigen Freitag für die Kufencracks des EV Dingolfing in den Bayernliga-Playdowns. Das Reglement ist klar und deutlich. Der Letztplatzierte aus der Achtergruppe muss den harten Gang in die Landesliga antreten. Nach den Leistungen in den vergangenen Wochen zählen die Dingolfinger nicht unbedingt zu den Abstiegskandidaten, „aber wir müssen hochkonzentriert in diesen Spielen agieren, das ist klar“, so die klare Forderung von EVD-Coach Dustin Whitecotton, der in den vergangenen zwei Wochen die Zügel im Training noch einmal deutlich angezogen hat. Dies sei nicht unbedingt die Konsequenz aus dem schwachen letzten Vorrundenspiel gegen Geretsried gewesen. Taktische Disziplin gefordert Perfektionist Whitecotton wollte mit drei Trainingseinheiten pro Woche noch einmal den Fokus seiner Mannen schärfen und auch den einen oder anderen Fehler im Spiel der Dingolfinger ausmerzen. Oberste Priorität hatte unter anderem das Überzahlspiel. Viel zu langsam wurde die Scheibe von den Verteidigern im Duell gegen den ESC Geretsried bewegt. Dadurch kam der Gegner wieder zurück in die Partie und die Isar Rats verloren in der Folgezeit komplett den Faden. „Wir müssen uns ganz einfach an unser System und Taktik halten. Natürlich wollen die Spieler mit ihrem Einsatz das Spiel in die richtige Richtung drehen, aber das funktioniert nur, wenn wir taktisch diszipliniert agieren“, erklärt Whitecotton. Zur Not muss der Ton in der Kabine dann auch rauer werden gibt der sonst ruhige Kanadier klar zu verstehen. Und zum Abstiegsrundenauftakt werden die EVDler ihre beste Leistung abrufen müssen, denn mit den Schongau „Mammuts“ kommt wohl eine der talentiertesten und gefährlichsten Mannschaften in die Kreisstadt. Starke Goalies und ein überragender Finne Dass die Schongauer nämlich keine Laufkundschaft sind, zeigt alleine die Leistung aus der vergangenen Saison. Dort erreichten sie einen sensationellen dritten Platz in der Hauptrunde. Zwar musste man einige Leistungsträger wie Daniel Holzmann, Ryan Murphy oder Lubos Velebny ziehen lassen, aber auf der anderen Seite hat man sich eben auch mit einigen vielversprechenden Akteuren verstärkt. Der Finne Ville Saloranta hat sich als Volltreffer erwiesen. Nach einem schwachen Start kam der ehemalige Juniorennationalspieler auf starke 56 Scorerpunkte nach der Vorrunde. Somit war er viertbester Scorer in der gesamten Liga. Mit seinen 32 Treffern war er zudem der beste Torschütze in der gesamten Liga. Auch Eigengewächse wie Marius Klein und Florian Höfler sind immer für einen Treffer gut. Mit Jonas Lautenbacher steht ein weiterer Hochkaräter im Kader, der auf mehr als 100 Einsätze in der DEL2 kommt. Denkbar knapp verpassten die Oberbayern, mit diesem starken Kader, den Einzug in die Pre-Playoffs. Am Ende fehlten zwei mickrige Zähler. Mit ein Grund für die besseren Ergebnisse, nach einem katastrophalen Saisonstart, war der junge Keeper Xaver Nagel, der den verletzungsbedingten Ausfall von Stammkeeper Daniel Blankenburg nahezu vergessen machte. Blankenburg ist mittlerweile wieder zurück und bildet mit Nagel ein sehr gutes Torhüterduo. Personelle Situation entspannt sich Zum Abstiegsrundenauftakt wird Coach Dustin Whitecotton definitiv noch nicht aus dem Vollen schöpfen können. Für Kapitän Dominik König kommt ein Einsatz (noch) zu früh und auch Waldemar Detterer wird an diesem Wochenende wohl noch zuschauen müssen. Hingegen könnte es zum Comeback von David Jakovlev kommen. Und noch viel wichtiger: Dominik Schindlbeck, der wohl beste Stürmer in der Vorrunde bis zu seiner Verletzung, kehrt in den Kader zurück. Er soll mit Marco Sedlar und Anthony Gagnon den Topsturm der Isar Rats bilden: „Das schwebt mit zumindest in meinem Kopf vor“, so Whitecotton. Ferner wird Keeper Justin Köpf aus Deggendorf wieder im Kader stehen. Dies gab der sportliche Leiter Manuel Ruhstorfer am Mittwoch bekannt. Mit einem Dreier zum Auftakt wäre der erste kleine Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Das weiß auch Whitecotton, der hinzufügt: „Auch der immense Druck würde bei uns ein wenig kleiner werden.“
Erding GladiatorsPlay-Off Time: Erding Gladiators empfangen am Freitag den ERSC Amberg - “Eine wichtige Rolle spielen unsere Fans” (BYL) Das Warten hat ein Ende: Der ERSC Amberg ist der Play-Off Gegner der Erding Gladiators. Die Oberpfälzer setzten sich in den Pre-Play-Offs gegen den ESV Buchloe durch. Am Freitag, 20 Uhr steigt in der Stadtwerke Erding Arena die erste Partie der Best-Of-Seven Serie. “Die schönste Zeit im Eishockey – wir freuen uns riesig. Play-Off Hockey heißt, dass du die Kleinigkeiten richtig machen musst. In den nächsten Wochen zählt nur Eishockey. Wir wollen die Meisterschaft nach Erding holen. Doch wir wissen, es wird nicht einfach. Die Play-Offs haben ihre eigenen Gesetze. Eine wichtige Rolle spielen unsere Fans. Die brauchen wir jetzt noch mehr”, so Gladiators Coach Thomas Daffner. Die Erding Gladiators lösten während der letzten Monate eine wahre Eishockey-Euphorie aus. Über 1.000 Zuschauer besuchten im Schnitt die 15 Heimspiele der Hauptrunde. Während der Play-Offs dürften es noch mehr werden. Mit Amberg kreuzte die Daffner Truppe erst vor zwei Wochen die Schläger. Beim 1:0 Heimerfolg überzeugten vor allem die Torhüter Patrick Mayer sowie Timon Bätge. “Wir müssen hellwach sein und Amberg unser Spiel aufdrücken. Eine Best-Of-Seven Serie kann lang werden. Der Gegner ist nicht umsonst in den Play-Offs. Ob die Pause nach der Hauptrunde ein Vor- oder Nachteil ist, kann man so oder so sehen. Wir konnten uns etwas erholen. Dafür ist Amberg durch die Pre-Play Offs im Rhythmus geblieben. Letztendlich kommt es darauf an, welches Team bereit ist, mehr zu investieren. Mehr Einsatz, mehr Leidenschaft und mehr Wille, um die Serie zu gewinnen. Unsere Mannschaft ist sehr erfahren und weiß, wie man jetzt spielen muss. Wir haben - wie in den Play Offs üblich - kürzer, dafür aber härter trainiert. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine starke Play-Off Serie spielen”, erläutert Daffner. Der ERSC Amberg galt vor der Saison als einer der Topfavoriten. Vom DEL2 Club Selber Wölfe fanden die Verteidiger Mauritz Silbermann, Lukas Klughardt sowie Routinier Kevin Lavallee den Weg nach Amberg. Für den Sturm wurde aus der Oberliga Philipp Siller (Blue Devils Weiden) verpflichtet. Schließlich schloss sich der US-Amerikaner Brendan Walkom dem Team von Trainer Dirk Salinger an. Zudem blieben mit Michael Kirchberger, Felix Köbele und Marco Pronath überdurchschnittlich gute Bayernliga-Akteure den Wild Lions treu. Während der Saison ersetzte man den US-Amerikaner Ryan Boucher durch dessen Landsmann Hunter Fortin. In den Pre-Play Offs gegen den ESV Buchloe verlor Amberg das erste Spiel mit 2:6, glich die Serie dann mit einem 1:2 Erfolg in Buchloe aus. Im entscheidenden dritten Spiel gewannen die Wild Lions schließlich mit 5:4 in der Verlängerung.
EHC Königsbrunn startet ins Viertelfinale (BYL) Nach einer Woche Spielpause geht es für den EHC Königsbrunn in die heiße Phase der Saison, das Viertelfinale der Play-offs steht an. Am Freitag kommt es ab 20 Uhr in der heimischen Pharmpur EISARENA zum ersten Aufeinandertreffen mit den "Sharks" des ESC Kempten, sonntags folgt dann auswärts Spiel zwei ab 17:30 Uhr. Insgesamt sind sieben Spiele gegen die Sharks möglich, in maximal sieben Begegnungen wird entschieden, wer ins Halbfinale der Bayernliga einziehen wird. Nur wer sich zuerst vier Siege sichert, kommt weiter und kann von der Meisterschaft träumen. Königsbrunn hat als amtierender Meister mit Kempten eine schwierige Aufgabe vor sich. Nach der Vorrunde stand der EHC auf dem vierten und Kempten mit nur einem Punkt Abstand auf dem fünften Tabellenplatz. Die Sharks sind nach Erding die defensivstärkste Mannschaft der Bayernliga, im Schnitt kassiert der ESC nur 2,5 Gegentreffer pro Spiel. Vor der Saison hat sich Kempten gut verstärkt und einige gute Einkäufe getätigt, so erzielte der 26-jährige tschechische Stürmer Filip Kokoska nach 29 Spielen bereits sagenhafte 55 Scorerpunkte. Ein weiterer Neuzugang ist Jakub Bitomsky, er steht mit insgesamt 49 Punkten aus 30 Partien auf Rang 2 der internen Scorerliste. Der gebürtige Tscheche mit deutschem Pass schnürte 2021/2022 seine Schlittschuhe für den EHC Königsbrunn, bevor er in die Oberliga wechselte. Mit Ondrej Zelenka, Maximilian Schäffler und Nico Oppenberger stehen drei weitere Knipser in den Reihen der Sharks, zusammen erzielten sie über 100 Scorerpunkte. Kempten ist sowohl in der Offensive als auch in der Defensive breit aufgestellt, zudem holte der Verein für seinen verjüngten Kader noch den 40-jährigen Sven Curmann als Headcoach mit ins Boot. In Königsbrunn wollen die Sharks gleich mal mit einem Sieg ein Ausrufezeichen setzen, die Statistik bestätigt diese Ambitionen. Nach Erding ist der ESC die auswärtsstärkste Mannschaft der Bayernliga. Kempten geht sehr zuversichtlich in das Viertelfinale gegen Königsbrunn, wie der sportliche Leiter Ervin Masek jr. erst vor ein paar Tagen der Presse gegenüber kundtat. Für die Zuschauer dürfte es ein spannendes Duell auf Augenhöhe werden, bei dem Kleinigkeiten entscheiden werden. Der EHC Königsbrunn kann bis auf Florian Döring ohne weitere Ausfälle in die Begegnung gehen. Ob Neuzugang Lukas Fettinger am Freitag gleich sein erstes Spiel für die Brunnenstädter absolvieren wird, war noch unklar. EHC-Coach Bobby Linke sieht seine Mannschaft aber gut gerüstet: „Wir haben nun den Heimvorteil auf unserer Seite, bei insgesamt sieben Partien sollte das aber keine so große Rolle spielen. Wichtig ist, dass wir ab Spiel eins schon gut vorbereitet sind, wenn es um Taktik und Aufstellung geht. Wir wissen, was auf uns zukommt und haben auch einen Plan, wie wir die Begegnung mit unseren Mitteln gestalten wollen. Beide Teams sind von der Spielanlage sehr ähnlich, ob das ein Vor- oder Nachteil sein wird, wird man dann sehen. Es wird auf jeden Fall eine interessante Serie werden, wir müssen mit viel Leidenschaft agieren. Aber da brauche ich meine Mannschaft nicht mehr motivieren. Natürlich müssen wir auch unser Potenzial abrufen und alles geben.“ Königsbrunns Vorstand Tim Bertele ist zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden der Mannschaft, damit wurde das Saisonziel erreicht. Er glaubt an ein Weiterkommen gegen Kempten: „Ich freue mich, dass es endlich wieder mit Play-Off-Eishockey losgeht. Es wird uns zugutekommen, dass wir bis auf Florian Döring mit vollständigem Kader in die Runde starten, dazu haben unsere Leistungsträger in den letzten Spielen ihre Form gefunden. Natürlich hoffen wir wieder auf ein volles Stadion, weshalb jeder einzelne Fan wichtig ist, unsere Mannschaft zu unterstützen. Gemeinsam können wir wieder Großes erreichen. Ich bin mir sicher, dass wir in den kommenden Wochen hochklassiges und spannendes Eishockey sehen werden.“ Aufgrund des erwartet hohen Besucherandrangs bittet der EHC am Freitag um frühzeitiges Erscheinen. Tickets können an der Abendkasse, online unter https://www.eventim-light.com/de/a/630b4c8e01bcd227acab02c3/ oder in der Geschäftsstelle (Nibelungenstraße 8, 86343 Königsbrunn) erworben werden. Diese ist von Montag bis Freitag 10–12 Uhr und Dienstag bis Donnerstag 15–18 Uhr geöffnet. Die Dauerkarten haben im Viertelfinale weiterhin Gültigkeit. Das Spiel gegen Kempten wird auch als kostenpflichtiger Stream per sprade.tv angeboten, mehr Informationen dazu gibt es auf der Webseite des Vereins zu lesen.
Schweinfurt Mighty DogsALLES AUF NULL (BYL) Die heiße Phase der Saison beginnt – nach Platz 14 in der Bayernliga-Hauptrunde starten die Mighty Dogs am kommenden Wochenende in die Abstiegsrunde! Das Punktekonto wird wieder auf null gesetzt und alle Mannschaften starten mit gleichen Bedingungen in den Abstiegskampf. Das Team um Chefcoach Semjon Bär trifft am 1. Spieltag im Rahmen eines Heimspiels auf den EC Pfaffenhofen. Die Oberbayern belegten nach der Hauptrunde mit fünf Punkten Rückstand auf die Mighty Dogs den letzten Tabellenplatz, zudem startet der ECP mit einer Negativserie von fünf Niederlagen in den Abstiegskampf. In der Hauptrunde konnten beide Teams jeweils ihr Heimspiel gewinnen, die Mighty Dogs gewannen das Hinspiel vor heimischer Kulisse mit 8:3 und verloren fünf Tage später das Rückspiel in Pfaffenhofen mit 7:4. Für die Mighty Dogs gibt es in der Abstiegsrunde keine Ausreden, als zuletzt heimstarkes Team muss man das Spiel gegen den ECP für sich entscheiden. Spielbeginn gegen den EC Pfaffenhofen ist am Freitag, den 16. Februar um 20:00 Uhr im Schweinfurter Icedome. Am zweiten Spieltag des Wochenendes steht für die Mighty Dogs das Auswärtsspiel beim ESC Geretsried auf dem Programm. Die Partie startet am Sonntag, den 18. Februar um 17:30 Uhr im „Heinz Schneider“ Eisstadion Geretsried. Der ESC belegte nach der Hauptrunde mit 29 Punkten den zwölften Tabellenplatz der Bayernliga. Das der ERV auch gegen die starken Oberbayern bestehen kann, zeigte man im letzten Aufeinandertreffen der Hauptrunde mit einem eindrucksvollen 6:3 Heimsieg. In der Rückrundentabelle lag man sogar mit drei Zählern mehr auf dem Konto vor dem ESC Geretsried auf dem zwölften Tabellenplatz. Jetzt gilt es, das Momentum aus der Rückrunde mitzunehmen und im Abstiegskampf die ersten Zähler einzufahren. Dafür stehen für Semjon Bär für die Mission Klassenerhalt alle Spieler zur Verfügung. Auch Christian Masel, der aber noch nicht ganz bei 100% Fitness angelangt ist, steht nach wochenlanger Pause endlich wieder für die Mighty Dogs auf dem Eis und kann somit aktiv in den Abstiegskampf eingreifen. Aber nicht nur Christian Masel stößt wieder zurück zum Team. Mit Simon Knaup verstärkt der Publikumsliebling die Defensivabteilung der Mighty Dogs! Der mittlerweile 38 Jahre junge Verteidiger hielt sich über die Saison bei der Mighty Dogs EinsBe fit und bestritt selbst einige Spiele für die EinsBe. Bereits in der letzten Saison unterstützte das Schweinfurter Eigengewächs die Mighty Dogs im Kampf um den Klassenerhalt und tut dies also auch in dieser Saison. Ein Wehrmutstropfen wird aber sein, dass Simon Knaup nicht alle Spiele bestreiten kann. Einige Termine kollidieren mit der Arbeit, so dass hin und wieder Semjon Bär und Co ohne den Allrounder auskommen müssen. Neben dem Rückkehrer Simon Knaup und Christian Masel, wird es auch das Debut im Trikot der Mighty Dogs von Pavel Bares. Der junge deutsch-Tscheche wechselt wie bereits bekannt vom ESC Vilshofen nach Schweinfurt und verstärkt die Offensive der Mighty Dogs. Somit stehen für Semjon Bär alle Spieler zur Verfügung und man kann aus den vollen Schöpfen. Allerdings wird man in der laufenden Saison Max Klughardt nicht mehr im Trikot des ERV Schweinfurt sehen. Zuletzt noch gegen Landsberg und Königsbrunn im Einsatz zum Abschluss der Hauptrunde, waren dies seine letzten beiden Auftritte vor den Fans im Icedome. Bis dato war der junge Verteidiger mit einer Förderlizenz ausgestattet und spielte insgesamt sieben Mal für Schweinfurt. Bereits ab dem ersten Spiel konnte er nicht nur die Fans auf den Rängen für sich gewinnen, sondern auch die Verantwortlichen waren vom 18-jährigen Max Klughardt angetan. Einerseits bedauern es die Verantwortlichen, dass Max Klughardt nicht mehr für die Dogs auflaufen wird, aber verstehen es auch, dass der junge Verteidiger seine Chance beim Oberligisten Bayreuth Tigers nutzen möchte. Semjon Bär zum kommenden Wochenende: „Wir gehen mit viel Selbstvertrauen in die Abstiegsrunde! Die Mannschaft hat in den letzten beiden Wochen richtig gut trainiert, die Stimmung ist super und zudem haben wir mit Simon Knaup natürlich eine Verstärkung nochmal erhalten. Zudem dürfte Dylan Hood wieder befreiter aufspielen, da er vor kurzem zum zweiten Mal Vater wurde. Das dürfte nun für einen freien Kopf sorgen und auf meine Leistungsträger hoffe ich in den kommenden Wochen besonders. Zudem bin ich mir sicher, dass nicht nur die Leistungsträger eine Schippe drauflegen, sondern die komplette Mannschaft.“ Alle Spiele der Mighty Dogs in der Abstiegsrunde werden von der Bäckerei Peter Schmitt präsentiert und für die Heimspiele hat sich die Bäckerei Peter Schmitt, auch als Grüne Bande bestens bekannt, etwas besonderes einfallen lassen. Ab einem Einkaufswert von 10 € bei einigen Filialen (diese können dem Plakat am Ende entnommen werden) erhalten Kunden eine Freikarte für ein Heimspiel der Mighty Dogs. Diese Freikarte kann dann bei einem beliebigen Heimspiel in der laufenden Abstiegsrunde genutzt werden. In den beiden Drittelpausen beim Heimspiel am Freitag gegen den EC Pfaffenhofen sorgt die Eiskunstlaufabteilung wieder für beste Unterhalten. In der jeweiligen Drittelpause wird eine Kür für die Zuschauer vorgeführt. Neben den vielen positiven Neuigkeiten und Aktionen rund um die Mighty Dogs, gibt es leider auch einen traurigen Moment vor dem Spiel gegen den EC Pfaffenhofen. Vergangene Woche verstarb Achim Kaiser im jungen Alter plötzlich und unerwartet. Achim Kaiser war über 15 Jahre Mitglied bei der Security der Mighty Dogs und trug somit bei, dass die Heimspiele der Mighty Dogs ausgetragen werden konnte. Die Nachricht über das plötzliche Ableben von Achim Kaiser war ein Schock für alle beteiligten rund um den ERV Schweinfurt. Vor dem ersten Bully wird es daher eine Gedenkminute für Achim Kaiser geben. Aber nicht nur das: der ERV Schweinfurt möchte die Familie unterstützen und wird daher die Einnahmen aus dem beliebten 50/50 Los Aktion – normalerweise werden 50% von den Einnahmen an den Nachwuchs gespendet – seiner Frau und den zwei Kindern zukommen lassen. Aber auch die Spenden, die im Eingangsbereich von den jüngsten der Mighty Dogs Juniors gesammelt werden, gehen an diesem Tag komplett an die Frau und den Kindern. War es bis dato immer ein guter Grund, etwas Kleingeld für den Nachwuchs zu spenden, so erhält der Grund am Freitag eine ganz andere Rolle. Der ERV Schweinfurt wünscht in dieser schweren Zeit für die Familie und Freunde von Achim Kaiser viel Kraft!
Play-Off-Time für die Nature Boyz - Gegner EV Pegnitz die Ice Dogs (BLL) Die Forster Nature Boyz haben sich nach Abschluss der Vorrunde, sowie der regionalen Halbfachrunde, mit dem 6. Tabellenplatz ein Spielrecht im Play-Off-Modus erkämpft. Laut den nachträglich geänderten Durchführungsbestimmungen treffen die Mannen um das Trainergespann Markus Ratberger und Tobias Maier auf den Tabellendritten der Gruppe B, die Ice Dogs vom EV Pegnitz. Normalerweise hätte Pegnitz das Recht auf das erste Heimspiel beim Modus „Best of three“, doch wäre das Heimspiel mit den Peißenberger Miners kollidiert. Dank dem Entgegenkommen der Pegnitzer Vereinsführung wurden die ersten beiden Spiele getauscht. Dies bedeutet, das erste Aufeinandertreffen findet am Sonntag, dem 18. Februar 2024 um 17:45 Uhr im Peißenberger Eisstadion statt, das Rückspiel startet am Freitag, dem 23. Februar 2024 um 19:30 Uhr in Pegnitz. Sollte jede Mannschaft ein Spiel gewonnen haben, würde das erforderliche 3. Spiel am Sonntag, dem 25.02.2024, um 17:30 Uhr ebenfalls in Pegnitz stattfinden. Die Gäste aus Oberfranken pendelten in der Vergangenheit zwischen der Bayernliga und der Landesliga. Im letzten Jahr mußte das Team um Trainer Sascha Grögor den Weg in die Landesliga antreten. Der Start in die aktuelle Landesligasaison gestaltete sich sehr holprig, denn die ersten 7 Spiele gingen verloren. Dann starteten die ICE DOGS eine Aufholjagd und gewann 17 Spiele hintereinander. Zum Zeitpunkt dieses Berichtes steht noch ein Nachholspiel der Gäste aus, denn am 16.02. treffen sie noch auf den Tabellenzweiten ESC Haßfurt. Der Ausgang dieses Spieles hat auf die Tabelle der Gruppe B jedoch keinen Einfluss mehr. Die Pegnitzer haben nach 25 Spielen 55 Punkte gesammelt, 144 Tore geschossen, und 90 Gegentreffer kassiert. Die Nature Boyz hingegen sammelten in 26 Spielen 32 Punkte, erzielten 74 Tore und kassierten 98 Gegentore. Bei den Gästen sticht insbesondere der Tscheche Roman Navarra hervor, der als sehr gefährlicher Stürmer und Scorer angesehen werden muss. Die Pegnitzer ICE DOGS gelten als sehr junge Mannschaft. Über verletzte oder erkrankte Spieler ist nichts bekannt. Für die meisten Akteure der Nature Boyz gilt die Teilnahme an einer Play-Off-Runde als Neuland. Erfahrung konnten sie jedoch in der letzten Saison sammeln, damals allerdings in der Play-Down-Runde. Jeder, der diese Spiele gegen Schliersee verfolgt hat weiß, wie spannend und nervenaufreibend solche KO-Spiele sind. Für die Trainer Markus Ratberger und Tobias Maier wird es darauf ankommen, speziell die Defensive entsprechend einzustellen. Wer von den verletzten Spielern zur Verfügung steht, ist noch nicht endgültig entschieden. Sicher nicht dabei sein wird Daniel Anderl, dessen Schlüsselbeinbruch noch nicht ausgeheilt ist bzw. der nicht mehr trainieren konnte. Simon Fend schmerzt die Schulter aus dem Ottobrunn-Spiel, Florian Deibler’s Nase ist bekanntlich gebrochen. Im Vorfeld wurde seitens der Abteilungsleitung der Forster alles getan, um dieses Eishockeyerlebnis für die Fans so toll wie möglich zu gestalten. Und ganz wichtig für die Zuschauer, die Preise wurden nicht erhöht, die Dauerkarten behalten ihre Gültigkeit.
Lechbruck FlößerSaisonfinale für die Flößer (BLL) Der geänderte Spielmodus in der Landesliga (der ESC Vilshofen steht bereits als Absteiger fest), beschert dem ERC Lechbruck ein frühes Saisonende. Der achte Platz berechtigt zur Teilnahme an den Play-Offs, dieser ist aber nach einer verkorksten Saison für die Lecher außer Reichweite. So gilt jetzt die ganze Konzentration auf das letzte Pflichtspiel gegen den EV Ravensburg. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr. Es ist gerade einmal eine Woche her, als sich die Lecher mit den Oberschwaben die Schläger im Lechparkstadion kreuzten. 6:5 nach Verlängerung siegten die Gäste, dabei gaben die Flößer eine 4:1-Führung noch aus der Hand. Nun will der ERC den Spieß umdrehen und sich mit einem Erfolgserlebnis aus der Spielzeit 2023/24 von seinen Anhängern verabschieden. Beim 6:3-Heimsieg gegen den EV Pfronten zeigten die Lecher, dass sie dazu durchaus in der Lage sind. Ravensburg setzt mit seiner starken Nachwuchsarbeit auf ein Team aus Eigengewächsen und Spielern aus der Region. „Die Mannschaft des Vorjahres ist fast komplett zusammengeblieben und hat durch einige Rückkehrer weiter an Tiefe gewonnen. Dies betrifft insbesondere die Abwehr, in die mit dem erfahrenen Dominik Fehr, dem früheren U20-Kapitän Paul Bohlmann und dem in der letzten Saison früh verletzten Kevin-Anton Bibischew drei Spieler zurückgekehrt sind. Nach einem Jahr in Schweden kehrt Lorenz Lagoda in die Angriffsformationen zurück und auch Eric Thiel schnürt wieder die Schuhe für den EVR“, so heißt es in einer Vereinsmitteilung des EV Ravensburg. Die Oberschwaben spielten jahrelang in der Regionalliga Süd-West (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland), siedelten dann aber zur letzten Saison in den Bayerischen Landesverband über und mußten über die Bezirksliga den Weg in die Landesliga absolvieren.
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Eisadler DortmundEisadler siegen in Neuss und sichern den 2. Tabellenplatz ab (RLW) Die 12. Auswärtsfahrt der Eisadler Dortmund verlief am (ungewohnten) Dienstagabend erfolgreich, denn die Partie beim Neusser EV konnte nicht nur mit 4:1 (1:0,1:0,2:0) gewonnen werden, sondern man konnte sich damit bereits vor dem letzten Spiel am Freitag zuhause gegen Wiehl Platz zwei in der Tabelle vorzeitig sichern. Damit spielen die Eisadler am darauffolgenden Wochenende im Playoff-Viertelfinale gegen den EHC Troisdorf. Die genauen Termine und Uhrzeiten sowie mögliche personelle Informationen folgen in Kürze. Am Veilchendienstag präsentierten sich die Eisadler in Neuss routiniert gegen ein junges Neusser Team, das gut mithalten und immer wieder zu schnellen Angriffen kommen konnte. Zudem zeigte der 17-jährige NEV-Keeper Marco Brlic erneut eine gute Leistung und bewahrte sein Team einige Male vor weiteren Gegentreffern. Den Dortmunder Torreigen eröffnete Verteidiger Dominik Scharfenort in der 14. Minute mit einem Schuss von der rechten Seite. Auch im 2. Abschnitt war der Verteidiger an der Entstehung des zweiten Eisadler Treffers in der Vorbereitung beteiligt, sein Schuss konnte noch abgewehrt werden, aber Marvin Cohut war in der 24. Minute zur Stelle und vollendete zum Spielstand von 0:2. Im Schlussdrittel machten die Eisadler zwischen der 45. und 47. Minute alles klar. Zuerst war Dustin Demuth beim 0:3 nach tollem Solo von Oliver Kraft bestens postiert, dann herrschte kurzzeitige Konfusion in der Defensive der Gastgeber und Brody Dale konnte den Puck irgendwie über die Linie bringen. Es blieb bei diesem Endstand von 0:4, obwohl der Neusser EV mit der Schlusssirene den Puck noch über die Dortmunder Torlinie brachte. Die Schiedsrichter versagten aber die Anerkennung, verdient hätten sich die Gastgeber den Ehrentreffer. So konnte Lennard Brunnert im EAD-Gehäuse den nächsten Shutout feiern.
Neusser EVDie Chancen konnten nicht verwertet werden NEV- Dortmund 0:4 (RLW) „Vielleicht hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen, wenn wir in der ersten Spielhälfte ein Tor erzielt hätten. Insgesamt war es kein gutes Spiel von uns.“ Trainer Sebastian Geisler wirkte nach der Partie unzufrieden, denn der Puck ging nicht ins Tor und der Mannschaft fehlte die Ordnung und Schnelligkeit der letzten Partien. Die Eisadler aus Dortmund erzielten in den ersten beiden Dritteln zwei Tore, im letzten Drittel nochmal zwei, so dass am Ende ein 0:4 auf der Anzeigentafel stand. Aufregung gab es nach Spielende, denn der NEV hatte mit der Schlusssekunde noch ein Tor erzielt, dass jedoch vom Schiedsrichtergespann keine Anerkennung fand. „Schade, dass das Tor nicht zählte, keiner verliert gerne zu Null. Dieser fehlende Treffer könnte für unsere Tabellensituation noch wichtig werden!“. Geisler sprach damit den engen Kampf um den vierten Platz mit den Wiehlern an, der wohl erst zum Ende der Hauptrunde entschieden wird. Weiter geht es für den NEV am kommenden Sonntag um 20 Uhr gegen die Icealiens aus Ratingen im Neusser Südpark.
Neusser EVDie Entscheidung fällt im letzten Spiel (RLW) Am Sonntag (20 Uhr) empfängt der NEV die Ratinger Ice Aliens zum Abschluss der Hauptrunde. Unsere Gäste brauchen aus dem letzten Wochenende maximal noch einen Punkt, um die Runde als Sieger zu beenden. Doch auch für den NEV wird das Derby große Bedeutung haben, möchte man sich doch im Fernduell mit den Wiehl Penguins den vierten Tabellenplatz und damit eine gute Ausgangsposition für das kommende Playoff-Duell sichern. Außerirdische werden Favoritenrolle gerecht Unsere Gäste wurden bereits vor der Saison als Top-Favorit auf Platz eins gehandelt, auch wenn den deutlich verstärkten Kontrahenten aus Dortmund und Bergisch Gladbach ebenfalls Chancen eingeräumt wurden. Wie schon im Vorjahr werden unsere Nachbarn ihrer Rolle gerecht, mit einem Punkt aus den letzten beiden Spielen könnten sie die letzten Zweifel an der Titelverteidigung ausräumen. Dies wäre auch gleichbedeutend mit einem Freilos für die erste Playoff-Runde, während die Mannschaften auf den Plätzen 2-7 um den Halbfinaleinzug kämpfen müssen. Die große Stärke der Außerirdischen ist schon fast traditionell die Ausgeglichenheit im Kader, die auch in den kommenden Playoffs ein entscheidender Faktor werden könnte. Von der ersten Reihe bis zu den Förderlizenzspielern ist jeder Stürmer für einen Treffer gut, mit gerade einmal 1,6 Gegentoren im Schnitt verfügt man darüber hinaus auch über die mit Abstand stabilste Defensive. Diese wurde in der laufenden Woche noch einmal verstärkt, mit Torhüter Marvin Frenzel und Verteidiger Florian Spelleken wurden zwei höherklassig erfahrene Routiniers geholt, die sich in dieser Saison beim Landesligisten Dinslakener Kobras fit hielten. NEV hielt zweimal gut mit Gegen den Gegner, der weder qualitativ, noch quantitativ Schwachstellen bietet, kratzte der NEV bereits zweimal an dicken Überraschungen, musste aber mit kleinem Kader jeweils im letzten Drittel dem Kräfteverschleiß Tribut zollen und unterlag mit 2:5 bzw. 1:4. Nur bei der 2:9-Niederlage im Dezember stand der NEV auf verlorenem Posten. NEV-Coach Sebastian Geisler möchte sich mit einer weiteren guten Leistung aus der Hauptrunde verabschieden: „Gegen Dortmund haben uns etwas die Kraft und Spritzigkeit gefehlt, aber wir wissen, worum es für uns geht. Wir möchten das Spiel so eng wie möglich gestalten und schauen, was vielleicht darüber hinaus noch geht.“ Malcher und Tillmann fraglich Rückkehrer Felix Kessinger wird erst zu den Playoffs wieder dabei sein, darüber hinaus steht noch nicht fest, ob Lukasz Malcher und Maximilian Tillmann, die gegen Dortmund wegen Verletzung bzw. Krankheit fehlten, bis Sonntag wieder fit sind. Da davon auszugehen ist, dass Ratingen mit großem Kader die kurze Reise antritt, kann es sein, dass Spieler aus dem eigenen Landesliga-Team oder der U20 zur Verstärkung in die „Erste“ aufrücken. Playoffs gegen Wiehl folgen Bereits fest steht, dass sich der NEV am übernächsten Wochenende mit den Wiehl Penguins duellieren wird. Geht es nach den Neussern, dann bringt man den aktuellen vierten Tabellenplatz über die Ziellinie, der in einem eventuellen dritten (Entscheidungs-)Spiel das Heimrecht bedeuten würde. Daher kommt dem Spiel gegen Ratingen entscheidende Bedeutung bei, denn vor dem letzten Hauptrundenwochenende sind Neuss und Wiehl punktgleich. Bliebe das bis zum Ende so, würde die letztendliche Platzierung über das Torverhältnis ermittelt werden. Aktuell ist der NEV den Penguins, die am Freitag in Dortmund antreten, ein Tor voraus, so dass es bis zum Schluss spannend bleibt.
Ratinger Ice AliensNoch zwei Spiele vor den Playoffs! (RLW) Am kommenden Wochenende stehen für die Ratinger Ice Aliens noch zwei Spiele auf dem Programm. Im Heimspiel gegen die Real Stars Bergisch Gladbach am Freitag um 20:00 Uhr treffen die Ratinger auf einen starken Gegner, der in der Endabrechnung den dritten Platz in der Hauptrunde belegen wird. Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen hat sich der Gast mit Daniel Pering aus Neuwied noch verstärkt und wird in voller Besetzung sicherlich darauf brennen, den Ice Aliens die erste Niederlage im direkten Vergleich zuzufügen. Sonntag um 20:00 Uhr in Neuss wird es nicht leichter, da Neuss noch ein Punkt für das sichere Erreichen des vierten Platzes (Heimrecht im Viertelfinale) fehlt, sollte Wiehl sein Spiel in Dortmund am Freitag nach regulärer Spielzeit verlieren. Dortmund kann die Ice Aliens noch von Platz eins verdrängen, wenn diese am kommenden Wochenende keinen Punkt holen und Dortmund in seinem Spiel gegen Wiehl den derzeitigen 26-Tore Rückstand in der Tabelle aufholt. Der erste Platz nach der Hauptrunde sichert die beste Ausgangsposition für die Playoffs, vor denen gerade Topfavorit Dortmund personell mit einem vierten Importspieler noch einmal aufgerüstet hat, um den Titel in der Regionalliga NRW zu sichern. Zur Personalsituation bei den Ice Aliens: Benjamin Hanke fehlt verletzt, einige Spieler konnten diese Woche krankheitsbedingt nicht trainieren und sind für das Wochenende sehr fraglich. Von den Förderlizenzspielern wird maximal Tom Orth für ein Spiel zur Verfügung stehen. Marvin Frenzel (#95) im Tor und Florian Spelleken (#11) in der Verteidigung, beide aus der Landesliga von den Dinslakener Kobras kommend, stehen ab sofort im Kader der Ice Aliens. Marvin hat bereits in der letzten Saison für Ratingen gespielt und Florian zu Beginn dieser Saison am Sandbach bereits mittrainiert, konnte aber den Aufwand aufgrund einer neuen Arbeitsstelle bisher nicht leisten. Herzlich Willkommen am Ratinger Sandbach!
Grefrath PhoenixDerby-Kracher zum Halbfinale - Grefrath Phoenix erwarten Black Tigers Moers (LLW) Auch nach dem Ende des Karnevals gehen beim Grefrath Phoenix die „tollen Tage“ weiter. Es ist Playoff-Zeit, im Eishockeysport gerne auch als „fünfte Jahreszeit“ bezeichnet. Im Halbfinale der K.O.-Runde kommt es für die Eishockeyfans am Niederrhein nun zu einem regelrechten Kracher. Im ersten Spiel der „Best-of-3“-Serie erwartet die GEG am Freitagabend, 16.02. (20:00 Uhr) die Black Tigers vom GSC Moers. Zum Derby werden im Grefrather EisSport & EventPark viele Fans erwartet. Bei den Blau-Gelben hofft man dabei erstmals die 1000-Zuschauer-Marke zu knacken. Grefrath gegen Moers - Was hat es da in der Vergangenheit nicht schon für spannende und packende Duelle gegeben?! Wenn am Freitagabend die beiden niederrheinischen Dauer-Rivalen und „Lieblingsgegner“ aufeinander treffen, wird dies sowohl für die Akteure auf dem Eis, als auch für die Anhänger beider Mannschaften ohne Zweifel der Höhepunkt der bisherigen Eishockey-Saison sein. Dabei darf man ruhig auch die eine oder andere Superlative bemühen: Mit der GEG trifft die stärkste Verteidigung der Liga auf die Mannschaft mit dem torgefährlichsten Angriff. Die beiden bislang besten Goalies mischen hingegen nicht mehr mit. Während sich Grefraths Leon Jessler inzwischen gen Duisburg in die Oberliga verabschiedet hat, fällt die starke Moerser Torfrau Tatjana Pfeifer bis zum Saisonende verletzungsbedingt aus. Dennoch steht mit Mathis Kaiser auf Grefrather Seite, sowie Philipp Nikolic auf Seiten der Grafschafter ebenso starker Ersatz zur Verfügung. „Die Begegnung hätte gut und gerne auch ein hübsches Finale abgegeben“, so GEG-Trainer Joschua Schmitz vor dem mit viel Spannung und Vorfreude erwarteten Spiel. Dass es nun bereits im Halbfinale zum „Showdown“ der Niederrheinischen Dauer-Rivalen kommt, tut der Spannung und Vorfreude indes keinen Abbruch. Bereits in der Vorsaison, trafen beide Teams in den Playoffs aufeinander. Damals hatten die Black Tigers im Viertelfinale nach einer spannenden Serie mit 2:1 Siegen das bessere Ende für sich und schickten den Phoenix schließlich vorzeitig in die Sommerpause. Keine Frage, dass die Blau-Gelben diesmal Revanche nehmen und unbedingt den Spieß umdrehen möchten. Dass man die besonders offensivstarken Raubkatzen durchaus bändigen kann, hat das Team von der Niers in dieser Saison schon zeigen können. In beiden Hauptrunden-Begegnungen siegte jeweils der Phoenix mit 6:2 und 3:1 und sicherte sich in der Endabrechnung hinter Bergkamen Platz zwei vor den drittplatzierten Moersern. Während der Phoenix im Viertelfinale den Neusser EV 1b in zwei Begegnungen mit 11:0 und 10:0 ausschalten konnte, taten sich die Black Tigers mit zwei 6:5-Erfolgen gegen die Hammer Eisbären 1b schon etwas schwerer. Dennoch sieht Headcoach Joschua Schmitz sein Team nicht automatisch in der Favoritenrolle: „Von den beiden Hauptrunden-Siegen können wir uns in der K.O.-Runde nichts kaufen. Im Gegenteil: Sie dürften die Black Tigers zusätzlich anspornen. Die Gäste haben eine extrem starke Truppe zusammen. Da sind viele Jungs im Team, die ein gutes Hockey spielen und jedem Gegner Probleme bereiten können. Immerhin waren die Moerser das einzige Team, welches in der Hauptrunde den Runden-Sieger Bergkamen schlagen konnte. Für uns spricht hingegen die mannschaftliche Geschlossenheit und die große Ausgeglichenheit im Kader. Es wird ein heißer Tanz. Die Jungs sind absolut heiß“. Zwei Mannschaften auf Augenhöhe, dazu das Finale als Anreiz, auf dem Eis alles zu geben... Vieles spricht also für eine packende Halbfinal-Serie. Gut möglich, dass die Fans am Ende der entscheidende Faktor sein werden. „Wir hoffen auf richtig lautstarken Support unserer Zuschauer. Das kann schon enorm pushen und im entscheidenden Moment den Unterscheid ausmachen“, so Joschua Schmitz. Bei den Blau-Gelben hofft man dabei sogar die 1000-Zuschauer-Marke zu knacken und am Freitagabend das Grefrather Eis-Oval in einen wahren Hexenkessel zu verwandeln. „Natürlich freuen wir uns auch auf viele Gästefans. Wenn Stimmung aufkommt und es knistert, machen Derbys einfach nochmal so viel Spaß. Auf der Tribüne, wie auch auf dem Eis“, so Schmitz. Aufgrund des erwarteten Zuschauerandrangs empfiehlt es sich, rechtzeitig zur Halle zu kommen. Die Abendkasse öffnet bereits eine Stunde vor Spielbeginn gegen 19:00 Uhr. Wie bei allen Heimspielen gilt auch diesmal „Pay what you want!“ bei freier Sitzplatzwahl. Neben der Pistenbar wird erneut ein zusätzlicher Snackpoint geöffnet sein und die Fans mit Getränken und Snacks versorgen. Natürlich wird auch der Fanartikel-Stand und das obligatorische „Puckwerfen“ in der zweiten Drittelpause nicht fehlen. Bereits am Sonntagabend, 18.02. kommt es um 18:00 Uhr in der ENNI.Eiswelt Moers zu Spiel 2. sollte die Serie dann noch nicht entschieden sein, wird es am Freitag, 23.02 (20:00 Uhr) auf Grefrather Eis ein entscheidendes drittes Spiel geben. Playoffs. Halbfinale. Derby-Stimmung. Wer möchte das schon gerne versäumen? Die Halbfinal-Termine (Best-of-3) im Überblick: Spiel 1 - Freitag, 16.02., 20:00 Uhr (Grefrather EisSport & EventPark) Spiel 2 - Sonntag, 18.02., 18:00 Uhr (ENNI.Eiswelt Moers) Im Bedarfsfall Spiel 3 - Freitag, 23.02., 20:00 Uhr (Grefrather EisSport & EventPark)
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FASS Berlin„Endspiel“ gegen Schönheide (RLO) Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde steht das entscheidende Spiel um Rang 1 auf dem Programm. FASS Berlin empfängt am Samstag (17.02.24, 19:00 Uhr) im Erika-Heß-Eisstadion die Schönheider Wölfe. Beide Teams trennt nur ein Punkt. Der Sieger – davon kann man ausgehen – wird also von der besten Ausgangsposition in die Play-offs im März starten. Ein besonderes Highlight: Zum ersten Mal wird ein Heimspiel von FASS live übertragen. Mit Unterstützung von KUKKO, unserem Sponsor of the Day, wird das Spiel auf YouTube gestreamt. Medienpartner ist Tampa2Films. Genauere Hinweise folgen. Was soll man über dieses Spiel sagen? Es treffen die beiden „Tormaschinen“ der Regionalliga Ost aufeinander. FASS hat 200mal getroffen, die Gäste 196mal. In der Scorerliste der Liga stehen entsprechend acht Berliner und sieben Schönheider unter den TOP20. In den Spielen untereinander hat in den letzten Jahren meist das Team aus dem Erzgebirge die Oberhand behalten. Die viel zitierten Kleinigkeiten, die dabei den Unterschied ausmachten, haben den Berlinern nicht immer geschmeckt. Daher ist die Motivation diesmal besonders groß, den Konkurrenten zu schlagen. Headcoach Christopher Scholz kann im Spitzenspiel voraussichtlich auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen, sieht man von den bekannten Ausfällen ab. Verlass war zuletzt auf die Defensive, die bei fünf gegen fünf kaum zu überwinden war. Im letzten Heimspiel gegen die Eisbären Juniors gelang dem starken Goalie Sören Thiem sogar ein Shutout. Schönheide reist mit einer seit Jahren eingespielten Mannschaft in die Hauptstadt. Topscorer der Wölfe ist Tomas Rubes, doch die FASS-Defensive muss darauf eingestellt sein, dass alle drei Angriffsreihen ein Spiel entscheiden können. Es ist also angerichtet. Die Abendkasse öffnet um 18:00 Uhr, der Eintritt kostet 7 Euro (Tagesticket VIP 19 Euro, kein Alkoholausschank im VIP-Raum).
Letztes Heimspiel der Tornados in der Hauptrunde (RLO) Das letzte Heimspiel in der Hauptrunde absolvieren die Tornados am Sonnabend, den 17.02.2024 im Nieskyer Eisstadion am Waldbad. Anpfiff ist wie immer um 18:30 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr. Zu Gast ist der Tabellenvorletzte, der ESC Dresden. Alle drei bisherigen Begegnungen mit den Dresdnern in dieser Saison gewannen die Tornados mehr oder weniger souverän. Für die favorisierten Nieskyer Cracks müsste eigentlich auch ein vierter Sieg am Samstag drin sein. Auf alle Fälle wird Tornado-Trainer Jens Schwabe einen starken Kader im Aufgebot haben. Bedingt durch ihre Ausbildung fehlen nur Luis Rentsch und Philip Riedel sowie die Dauerkranken Richard Jandik und Daniel Koether.
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe reisen zum Gipfeltreffen nach Berlin (RLO) Am kommenden Samstag, dem 17.02.24 steigt ab 19:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen in der Regionalliga Ost zwischen dem zweitplatzierten Freien Akademischen Sportverein Siegmundshof (FASS) Berlin und den Schönheider Wölfen, welche als Tabellenführer in die Hauptstadt anreisen. Sicher kein Spiel wie jedes andere, denn der Sieger dieser Partie wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch am Ende der Hauptrunde auf der Pole-Position stehen und sich die vermeintlich beste Ausgangslage für die ab Anfang März beginnenden Playoffs erspielen. Mit dem Wissen, dass man aktuell einen Punkt Vorsprung, das bessere Torverhältnis, den direkten Vergleich gewonnen und obendrein die Akademiker in dieser Spielzeit auch schon zweimal bezwungen hat, gehen die Erzgebirger sicher etwas entspannter in die Begegnung als die favorisierten FÄSSER. Auch die Vergangenheit hat schon öfters gezeigt, dass sich die Wölfe in entscheidenden Spielen gegen die Akademiker durchsetzen konnten und entsprechend selbstbewusst wird das Team von Coach Sven Schröder im Wedding auftreten. "Erster gegen Zweiter sagt alles. Wir haben in dieser Saison schon zweimal bewiesen, dass wir FASS schlagen können und auch am Samstag werden wieder die Kleinigkeiten entscheiden, wie das Spiel letztendlich ausgeht. Ich hoffe, dass meine Mannschaft nach der Partie gegen Dresden den Schalter wieder auf Topspiel umlegen kann. Allerdings konnten wir in dieser Woche nicht optimal trainieren, denn wie schon so oft in dieser Saison haben wir immer noch mit krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen, wonach wir wieder mit einem kleinen Kader nach Berlin fahren, da mit Kilian Glück, Philipp Halbauer, Lukas Lenk, Kamil Hajsman und Robert Horst ein kompletter Block ausfallen wird. Für mich ist es am Ende auch nicht so wichtig, ob man als Erster oder Zweiter in die Playoffs geht. Wenn du Meister werden willst, musst du in der entscheidenden Saisonphase jedes Team schlagen können, wenngleich das Spiel gegen FASS gleich ein guter Test mit Playoff-Charakter ist.", so der Wölfe-Coach zum Spiel am Samstag in Berlin. Wie FASS Berlin in seinem Vorbericht mitteilt, wird die Partie am Samstag auch via Livestream auf YouTube zu sehen sein. Infos hierzu gibt es spätestens am Spieltag unter https://www.youtube.com/@Tampa2Films Wer am Wochenende dennoch nicht auf Eishockey im Wolfsbau verzichten möchte, dem sei das Heimspiel unserer U15-Spielgemeinschaft Schönheide/Crimmitschau gegen den EHC Erfurt ans Herz gelegt, welches am Samstag, 17.02.24, um 10:00 Uhr im Wolfsbau stattfinden wird. Einfach dabei sein und unsere Jungen Wölfe vor Ort unterstützen! Wir freuen uns auf jeden Zuschauer! Eintritt ist wie gewohnt frei und ein Imbiss steht bereit!
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Hannover IndiansECH e.V. und dm-drogerie-markt greifen Zuschauerrekord im deutschen Damen Eishockey an Der offizielle Zuschauerrekord im deutschen Damen Eishockey liegt aktuell bei 2801 Besuchern. Aufgestellt wurde dieser erst im November 2023 in der Berliner Mercedes Benz Arena beim DFEL-Spiel der Damen der Eisbären Berlin gegen den EC Bergkamen. Die Damenmannschaft der EC Hannover Indians hat dieses zum Anlass genommen, zunächst einmal die Berlinerinnen zwei Wochen später aus dem diesjährigen DEB-Pokal-Wettbewerb rauszuwerfen und an ihrer Stelle überraschenderweise zum Pokal-Final-Four-Turnier nach Füssen zu fahren. Nun kommt es in Hannover am Pferdeturm zum Versuch diesen deutschen Zuschauerrekord zu brechen und von Berlin nach Hannover zu holen. „Wenn nicht in Hannover am Pferdeturm mit der riesigen Indians Fan-Base, wo denn sonst?“, sagt der ECH Vorsitzende Andy Gysau und trifft mit seinen Worten auf einen angriffslustigen Wett-Konkurrenten. Marcel Muschter, der dm-Gebietsverantwortliche in der Region Hannover und Hildesheim steigt auf eine Wette ein und hält dagegen: „Natürlich haben die Hannover Indians eine unglaubliche Fanszene, nicht zuletzt deswegen sind wir mit dm schon seit einigen Jahren stolzer und treuer Partner der Indians Profis und des Stammvereins. Trotzdem glaube ich nicht, dass zu einem Damen Heimspiel mehr als die benötigten 2802 Zuschauer kommen werden. Diese Wette halte ich und bin bereit jeweils 3000,- Euro sowohl an den Verein für die Nachwuchsarbeit als auch an die Initiative „Die (!!!) Weihnachtsfeier“ für Wohnungslose und Bedürftige zu spenden, sollte der Rekordversuch tatsächlich gelingen!“ Top, die Wette gilt! Beim letzten Saison-Heimspiel der ECH-Damen gegen die Damen der Kölner Haie am Samstag, den 23.März 2024 kommt es nun zum Rekordversuch. Ab 19 Uhr spielen die Indians Damen ein letztes Mal in der Saison 2023/24 am heimischen Pferdeturm und werden da auch aller Voraussicht nach die dritte Zweitliga-Meisterschaft in Folge feiern können. „Für ihren dritten Meistertitel in Folge und auch für den großartigen Auftritt im diesjährigen DEB-Pokalwettbewerb haben sich unsere Mädels eine große Kulisse am Pferdeturm verdient“, ist Gysau der Meinung, die Fans und Zuschauer in Hannover mobilisieren zu können. „Wir haben hier jetzt einen gesunden Wettbewerb mit unserem Partner dm, der uns an dieser Stelle auch intensiv unterstützen wird. In acht ausgewählten dm Märkten im gesamten Stadtgebiet wird es die Tickets für das Spiel zu kaufen geben. Informationen zu diesem Spiel gegen die Haie wird es darüber hinaus in allen dm-Märkten in Hannover geben.“ Der Ticketverkauf startet am Valentinstag, also am Mittwoch, den 14.02.2024. Der Preis pro Ticket beträgt 3,- Euro bei freier Platzwahl im gesamten Stadion. Und wie ist der Einsatz des ECH e.V. bei dieser Wette? „Sollten wir es nicht schaffen, die erforderliche Zuschauerzahl an den Pferdeturm zu holen, dann muss die Damenmannschaft zusammen mit dem Vorstand des ECH e.V. später ran und insgesamt 14 Stunden in den dm Märkten Hannovers kassieren. Das könnte für alle Beteiligten eine nervenaufreibende Aufgabe werden“, kommentiert der 1. Vorsitzende des ECH seinen Part der Wette. Marcel Muschter indes freut sich schon auf die potentielle Kassier Aktion mit den Protagonisten aus dem Hause Indians: „Aktuell bereiten wir schon die Einsatzpläne vor und freuen uns auf diese tatkräftige Unterstützung.“ Keyfacts: Datum: 23.03.2024 – Spielbeginn 19 Uhr – Einlass ab 18 Uhr Spielort: Eisstadion am Pferdeturm EC Hannover Indians Damen vs. Kölner Haie Damen Erforderliche Zuschauerzahl: 2801 + x Ticketpreis 3,- Euro bei freier Platzwahl im gesamten Stadion Ermäßigte Tickets oder VIP-Tickets sind nicht erhältlich! Verkaufsstart: 14.02.2024 in acht ausgewählten dm Märkten im Stadtgebiet: • Lister Meile 77-79 • Varrelheide 200A • Göttinger Chaussee 103 • An der Weide 14 • Anderter Straße 13 • Vahrenwalder Straße 11 • Georgstraße 21 • Ernst-August-Platz 2 Verkauf der Tickets am Pferdeturm: Während der Heimspiele der 1. Mannschaft ausschließlich am Fan-Projekt Stand. Anfragen zu Tickets per E-Mail an: info @ech-ev.de Wichtig: Bitte keine Ticketanfragen telefonisch oder per E-Mail an die Spielbetriebs GmbH!!
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Düsseldorfer EG
Selber Wölfe
Bayreuth Tigers
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Lindau Islanders
Memmingen Indians
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Buchloe Pirates
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