IHP NachrichtenDienstag 2.Januar 2024
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des Jahresbeginns mit insgesamt 13 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Baden-Württemberg, aus Rheinland-Pfalz und aus der Regionalliga Ost.
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Eispiraten CrimmitschauEispiraten starten gegen Krefeld ins neue Jahr - Westsachsen forcieren positiven Start in 2024 (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau starten am heutigen Dienstagabend mit ihrem ersten Spiel im Kalenderjahr 2024. Nachdem die Westsachsen zuletzt einen positiven Jahresabschluss vor 600 Gästefans in Bad Nauheim erzielt haben, kommen nun die Krefeld Pinguine (02.01.2024 – 20.00 Uhr) in den Sahnpark. Einen besseren Abschluss des Jahres 2023 hätte es kaum geben können. Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores setzte sich in einer knappen Auswärtspartie in Bad Nauheim mit 2:1 durch und machte somit knapp 600 Gästefans, welche zum Großteil mit einem Sonderzug anreisten, mehr als glücklich. Abgesehen von der 1:4-Niederlage in Selb, gestalteten die Westsachsen die Begegnung um die Weihnachtszeit äußerst positiv. Daran gilt es nun auch im neuen Jahr aufzubauen. Fraglich ist aktuell noch, ob Henri Kanninen (zuletzt erkältet) und Hayden Verbeek (muskuläre Probleme) heute wieder mit im Eispiraten-Aufgebot stehen. Weiter nicht mit dabei ist Justin Büsing, der zunächst in Bremerhaven zum Einsatz kommen wird. Unzufriedene Pinguine kommen in den Sahnpark Die Krefeld Pinguine stehen aktuell auf dem achten Tabellenplatz. So richtig zufrieden ist man in Nordrhein-Westfalen über die bisher 47 eingefahrenen Zähler aus den 32 DEL2-Partien nicht. Als Aufstiegsaspirant wollten sich die Pinguine ursprünglich in der Spitzengruppe der zweiten Liga festsetzen, jedoch fehlt es in der Seidenstadt an Kontinuität. Auf der einen Seite konnten zuletzt die beiden Heimspiele gegen Kassel und Dresden vor jeweils mehr als 7.000 Zuschauern (neuer DEL2-Rekord) gewonnen werden, sowohl in Freiburg als auch in Rosenheim setzte es zuletzt aber auch bittere Niederlagen. Das Team von Greg Poss, der erst vor Kurzem das Amt des Headcoaches von Interimstrainer Herbert Hohenberger übernahm, schwächelt immer wieder auf fremden Eis – vielleicht in gutes Omen für die Eispiraten? Fakt ist, dass die Crimmitschauer in dieser Spielzeit beide bisherigen Duelle gegen die Pinguine verloren haben und alles in die Waagschale werfen müssen, um am heutigen Abend wichtige Zähler im Sahnpark zu behalten. Einfach wird dieses Unterfangen keinesfalls, schaut man auf den breiten und qualitativ stark besetzten Kader des langjährigen DEL-Traditionsstandortes. Neben Felix Bick, der zu einem der besten Torhüter der zweiten Liga zählt, tummeln sich da auch Namen wie Jerome Flaake, John Matsumoto, Lucas Lessio oder Christian Ehrhoff, der in Eishockey-Deutschland absoluten Legendenstatus besitzt. Es wird also einmal mehr eine Top-Leistung der Tuores-Schützlinge von Nöten sein, um den Pinguinen alles abverlangen zu können. Tickets für Heimspiel gegen Krefeld sichern Tickets für das Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel gegen die Nordrhein-Westfalen wird selbstverständlich auch live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
ESV KaufbeurenErstes Spiel des Jahres steht auf dem Programm - Joker reisen in die Oberlausitz (DEL2) Der DEL2 Spielplan schickt den ESV Kaufbeuren Rund um den Jahreswechsel fleißig auf Reisen. Nach dem Auswärtsspiel am 30. Dezember in Ravensburg geht es für die Joker am 2. Januar gleich bis nach Weißwasser in die Oberlausitz. Dort steht um 19:30 Uhr in der Eisarena Weißwasser das Duell mit den Lausitzer Füchsen auf dem Programm. Der Kader der Joker: ESVK Trainer Daniel Jun muss neben Jacob Lagacé auch weiter auf Max Hops und Leon Sivic verzichten. Max Hopas muss aufgrund einer Unterkörperverletzung insgesamt wohl 10-14 Tage pausieren. Leon Sivic erlitt eine Oberkörperverletzung, als er per Förderlizenz mit dem EV Füssen bei den Bayreuth Tigers spielte. Wann der Youngster wieder auf das Eis zurückkehren kann ist dabei aber derzeit leider noch völlig offen. Der Gegner der Joker: Lausitzer Füchse: Die Füchse aus Weißwasser stehen aktuell mit 50 Punkten aus 32 Partien auf dem sechsten Tabellenplatz. Chef-Trainer Petteri Väkiparta bekam dazu vor kurzem noch Verstärkung für seinen Kader. Zu den beiden starken jungen Förderlizenz-Torhütern Jonas Stettmer und Nikita Quapp, gesellt sich nun noch der Deutsch-Kanadier Matthew Galajda, der nach drei Einsätzen für die Oberlausitzer eine überragende Fangqoute von 97.22% aufweist. Der Kader der Weißwasseraner besteht auch zur aktuellen Saison wieder aus einigen jungen und sehr talentierten Förderlizenzspielern der Eisbären Berlin sowie erfahrenen Cracks wie zum Beispiel Toni Ritter, Dominik Bohac oder natürlich auch Kapitän Clarke Breitkreuz. Auf den Kontingentspielerpositionen setzen die Füchse auf die bekannten finnischen Stürmer Ville Järveläinen und Roope Mäkitalo sowie die Kanadier Jake Coughler und Lane Scheidl.
Eisbären RegensburgBESONDERES HEIMSPIEL ZUM JAHRESAUFTAKT: EISBÄREN REGENSBURG EHREN GOALIE-LEGENDE JONAS LESERER BEIM DERBY GEGEN STARBULLS ROSENHEIM (DEL2) Nicht nur eine besonders prestigeträchtige Begegnung, auch eine ganz besondere Ehrung steht beim Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg am morgigen Dienstag, 2. Januar, auf dem Programm. Ab 20 Uhr gastieren die Starbulls Rosenheim zum Derby in der Donau-Arena – doch mit der Ehrung des langjährigen Torhüters Jonas Leserer bei der großen „Johnny Leserer Night“ steht ein Highlight schon vor Spielbeginn an. Das Trikot der Goalie-Legende wird unter das Hallendach gezogen. So bietet sich den Anhängern der Domstädter gleich ein doppeltes Spektakel: Sportlich könnte das Duell zwischen den oberbayerischen Gästen auf DEL-2-Tabellenplatz zwölf (42 Punkte) und den EBR (siebter Rang, 49 Zähler) richtungsweisend sein – emotional dürfte die Ehrung der Klubikone, die ihrem Heimatverein 32 Saisons und auch in schlechten Zeiten die Treue hielt, für viele Anhänger ein weiterer Höhepunkt sein. Deutlich über 3500 Tickets sind bereits verkauft, letzte Karten gibt es unter www.ebr.live Die bisherige Bilanz gegen die Starbulls fällt ausgeglichen aus: Während es früh in der Saison eine unglückliche 3:4-Heimniederlage gegen die Oberbayern gab, folgte Ende November ein souveräner 3:1-Auswärtserfolg für die EBR. Besonders treffsicher zeigte sich dabei Regensburgs Top-Torschütze Corey Trivino, der insgesamt in beiden Begegnungen schon vier Mal traf (Hattrick im Auswärtsspiel) – Sturmpartner und Topscorer der Domstädter Andrew Yogan bereitete in der laufenden Saison indes schon fünf Tore vor. Wie auch schon beim Duell bei den SBR fehlt den Starbulls im Derby ihr bester Stürmer: Kanadier Reid Duke, der bei 16 Saisontreffern und 13 Vorlagen steht (29 Punkte) muss einmal mehr eine Sperre absitzen und steht den Rosenheimern nicht zur Verfügung. Zweitbester Scorer des Oberliga-Aufsteigers ist sein Landsmann Shane Hanna. Der Verteidiger traf vier Mal selbst und legte 24 weitere Tore auf (28). Mit einer ganzen Reihe an DEL-erfahrenen Angreifern bieten die Oberbayern aber trotz des Reid-Ausfalls noch enorme Offensivpower auf: US-Amerikaner C. J. Stretch (26 Zähler), Lukas Laub (22) Manuel Strodel (20), Norman Hauner (18) und Stefan Reiter (15 in nur 19 Spielen) sind stets gefährlich. Mit Chris Dodero (USA) verpflichteten die SBR unter der Saison bereits einen Kontingentstürmer nach, der in nur elf Einsätzen schon zehn Torbeteiligungen zu verbuchen hat und auch mit Kanadier Tyler McNeely ist immer zu rechnen. Das Team um den erfahrenen Kapitän Dominik Daxlberger hat zudem starke Youngster im Aufgebot: Auch Sebastian Streu (14 Punkte) kommt schon auf Erstliga-Erfahrung und der gebürtige Regensburger Bastian Eckl (neun) erwischte einen guten Start in die laufende Spielzeit. Mit einem knappen 2:1-Heimerfolg nach Overtime über Krefeld beendeten die Starbulls kurz vor Jahreswechsel eine zuvor fünf Partien anhaltende Durststrecke ohne eigenen Punkt. Der kleine Negativ-Lauf spülte die stark gestarteten Liga-Neulinge in die hinteren Tabellenregionen, die die Oberbayern schnellstmöglich wieder verlassen wollen. Die Eisbären indes wollen erneut an ihre gute Form nach sieben Siegen aus den jüngsten zehn Spielen anknüpfen. Im Tor setzen die SBR in erster Linie auf den 39-jährigen Routinier Tomáš Pöpperle, der in 21 Einsätzen bisher knapp 89,3 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten pariert, sein Backup Christopher Kolarz bringt es in neun Spielen auf etwas besser 89,8 Prozent. Schwachstelle der Starbulls könnten indes die Special-Teams sein: Sowohl im Penaltykilling (72,8 Prozent) als auch in Überzahl (13,1) belegen sie abgeschlagen den ligaweit letzten Platz. Dafür stellen die Rosenheimer aber das Bully-stärkste Team der ganzen DEL 2 mit über 55 Prozent Erfolgsquote. Verzichten müssen die Eisbären erneut auf die beiden verletzten Stürmer Richard Diviš sowie Tomáš Schwamberger. Ein Einsatz des Kontingent-Neuzugangs David Booth ist unwahrscheinlich. Der 39-jährige US-amerikanische Stürmer kam erst am Montagabend in Regensburg an und konnte nicht mehr mit dem Team trainieren. Tickets für das Heimspiel gegen Rosenheim am morgigen Dienstag, 2. Januar, ab 20 Uhr in der Donau-Arena, bei dem mit verschiedenen Aktionen auf den gemeinnützigen Verein „Computerspende Regensburg e. V.“ aufmerksam gemacht wird und auch Sachspenden für diesen gesammelt werden (siehe Informationen zum Spieltag, gibt es unter www.ebr.live Ehrung von Jonas Leserer – 32 Jahre für einen Klub: 37 Jahre ist er erst alt – 32 davon hat er seine Knochen für das Regensburger Eishockey hingehalten: Torhüter Jonas Leserer. Ein besonderes Highlight rund um das Rosenheim-Derby wird die Zeremonie zu Ehren des Domstädter Urgesteins sein. Das Trikot des Ex-Goalies des EV Regensburg und der Eisbären mit der Rückennummer #35 wird vor der Begegnung unter das Hallendach der Donau-Arena gezogen. Los geht es dabei bereits um 19:40 Uhr, weshalb die EBR alle Fans um frühzeitiges Erscheinen bitten. Zeit seiner Karriere war Leserer durchgehend absolute Identifikationsfigur und Publikumsliebling in der Domstadt sowie stets eine der Konstanten im Team: Seit der Spielzeit 2005/2006 zählte er zum Kader der Ersten Mannschaft, damals noch in der Zweiten Liga. Doch auch nach dem Rückzug der Domstädter aus ebenjener 2008 hielt das Eigengewächs seinem Heimatklub die Treue, kämpfte sich mit dem Team aus der Landesliga wieder nach oben und feierte schließlich nach 14 Jahren 2022 mit der Oberliga-Meisterschaft und dem DEL-2-Aufstieg die Rückkehr in die Zweitklassigkeit. Leserer spielte nie für einen anderen Klub, hielt den Eisbären beziehungsweise dem EVR von Kindesbeinen an die Treue, erlebte Höhen und Tiefen des Eishockeys in der Domstadt mit. Für die Erste Mannschaft stand er 108 Spiele auf dem Eis und 306 Mal im Aufgebot. In 5888 Minuten und 35 Sekunden Eiszeit ließ er nur 323 Gegentore (3,29 durchschnittlich pro Partie) zu. Der letzte seiner sieben Shutouts gelang ihm am 15. Dezember 2017 bei einem 4:0-Sieg in Waldkraiburg. Neun Mal bereitete Leserer einen Treffer vor, 43 Strafminuten bekam er aufgebrummt. Seit seinem ersten Einsatz (8. Januar 2006 beim 2:3 gegen Wolfsburg – eingewechselt in der sechsten Minute nach Verletzung von Markus Janka) haben nur Peter Holmgren und Martin Cinibulk mehr Spiele und Minuten für Regensburg gesammelt – auch in der Kategorie Shutouts wird Leserer nur von diesen beiden übertroffen (jeweils acht). Neun Scorerpunkte hat indes kein anderer Keeper der Domstädter je erreicht. Leserer spielte unter anderem in einer Mannschaft mit Größen wie Martin Ančička, Jason Miller, Peter Flache (und auch dessen Zwillingsbruder Paul), Ervin Masek, Shawn Heaphy, Josh MacNevin oder Mark Woolf sowie beispielsweise unter Trainer Erich Kühnhackl. Sein letzter Coach war nun Max Kaltenhauser, der voll des Lobes und der Bewunderung für Leserer ist: „Es ist eine Riesen-Leistung und etwas wirklich ganz Besonderes, dass er jetzt so lange – seine ganze Karriere – nur bei einem Verein war. Das gibt es, vor allem in diesem Ausmaß, eigentlich so gut wie nie. Und dass er auch sportlich quasi fast die ganze Bandbreite der Ligenlandschaft mitgenommen hat und Regensburg dabei immer treu war, spricht nicht nur für seine Qualität, die er zweifelsohne immer gezeigt hat und auch heute noch hat, sondern auch für seinen Charakter und seine große Liebe zum Klub und zur Stadt.“ Leserer selbst richtet sich vor der großen „Johnny Leserer Night“ mit einem Statement an Klub und Fans: „Das eigene Trikot unter dem Hallendach zu sehen, ist in meinen Augen die höchste Ehre, die ein Sportler in einer Mannschaft erreichen kann. Umso überwältigender war es für mich, als ich erfahren habe, dass mein Name und die Nummer #35 unterm Dach der Donau-Arena hängen werden. Ich habe 1992 im Alten Eisstadion mit Eishockey angefangen, aber die Donau-Arena war dann fast 25 Jahre lang mein zweites Zuhause – und ich durfte dort drei Aufstiege feiern. Deshalb möchte ich mich bei allen bedanken, die das jetzt möglich gemacht haben – und natürlich vor allem bei allen Fans, die hinter mir, aber auch hinter dem Eishockey in Regensburg gestanden haben und immer stehen.“ Informationen zum Spieltag: SpradeTV berichtet live von der Partie (www.sprade.tv). Die Fanzone vor der Donau-Arena wird am Dienstag ab 18 Uhr ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen. Einlass in die Arena beim Spiel gegen Rosenheim ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (18:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (18:15 Uhr). Die Ehrung von Ex-Torhüter Jonas Leserer vor dem Spiel, bei der dessen Trikot unter das Hallendach der Donau-Arena gezogen wird, beginnt bereits um 19:40 Uhr. Die EBR bitten alle Fans um frühzeitiges Erscheinen. Bei dem Heimspiel gibt es verschiedene Aktionen für und mit dem gemeinnützigen Verein „Computerspende Regensburg e. V.“ – unter anderem wird es wieder ein Pausenspiel mit attraktiven Preisen geben (alle Infos auf den Social-Media-Kanälen der Eisbären Regensburg). Wer beim Heimspiel sein funktionierendes Altgerät spendet, erhält einen Gutschein für die Fan-Außenzone. Der Verein ist ehrenamtlich und gemeinnützig und sammelt Computer und Zubehör von Firmen und Privatpersonen auf Spendenbasis, modernisiert diese und gibt sie an Menschen mit geringem Einkommen oder gemeinnützige Organisationen im Großraum Regensburg weiter. Angenommen werden Laptops, Notebooks und Netbooks nicht älter als etwa zwölf Jahre, Tablets, Tower- und Desktopcomputer in begrenztem Umfang und nicht älter als acht Jahre, Scanner und kleine Laserdrucker (keine Tintenstrahler) sowie Zubehör (wie Mäuse, externe Festplatten, USB-Sticks, Netzgeräte). Die Geräte können am VIP Eingang Nord und am Eingang West abgegeben werden.
Lindau IslandersKnaller zum Jahresauftakt bei den EV Lindau Islanders - Tabellenführer Weiden kommt in die BPM-Arena (OLS) Die schwerstmögliche Aufgabe direkt zum Start ins Jahr 2024: Am Dienstag (02. Januar / 19:30 Uhr) kommt es in der BPM-Arena zum Aufeinandertreffen mit der exzellent besetzten Mannschaft und dem klaren Aufstiegsfavoriten, den Blue Devils Weiden. Aktuell sicher der härteste Brocken den man als Gegner bekommen kann. Live kann das Spiel auch wieder kostenpflichtig auf SpradeTV verfolgt werden. Einfach ist anders, aber man wächst an seinen Aufgaben und Herausforderungen, auch mit einem aktuell ziemlich dezimierten EVL-Kader. Genau mit dieser Einstellung werden die Lindauer auch ins kommende Spiel gehen müssen. Mit den Blue Devils Weiden wird dabei der unangefochtene Tabellenführer in der BPM-Arena aufschlagen. Mit der Ausbeute von 27 Siegen und nur zwei Niederlagen reisen die Oberpfälzer an den Bodensee. Die einzigen Niederlagen mussten die Devils bisher beim Tabellenzweiten aus Deggendorf einstecken und vor gut zwei Wochen bei den Indians aus Memmingen. Wie gegen die Topteams, wird bei den Islanders wieder eine kompakte Defensive entscheidend sein und vor allem 60 Minuten volle Konzentration. Denn in Weiden gelang es den Inselstädtern das Spiel bis in die 58. Minute offen zu halten, Die Devils konnten erst in den letzten zwei Minuten das Spiel endgültig für sich entscheiden, als sie im Powerplay und mit gezogenem Dieter Geidl letztendlich mit einem Doppelschlag noch auf 2:5 aus Lindauer Sicht stellten. Beim Spiel in Lindau gewann der Ligaprimus dann zwar 5:1, wenn man die Schussstatistik aber anschaute, sah man wie wichtig Effektivität ist. Diese „gewannen“ nämlich die Lindauer, die Oberpfälzer aber das Spiel. Genau hier wird EVL-Headcoach John Sicinski in der Vorbereitung auf das Spiel gegen die Blue Devils auch wieder ansetzen müssen. Aus einer gutstehenden Defensive heraus Nadelstiche setzen und dann eiskalt zuschlagen. Das Wichtigste wird dabei vor allem sein, von der Strafbank fernzubleiben. Wenn dies gelingt, könnten die Islanders womöglich gegen das vom ehemaligen Lindauer Bayernliga-Meistercoach Sebastian Buchwieser trainierten Team den ein oder anderen Punkt am Bodensee behalten. Dazu wird von den Islanders aber mindestens 60 Minuten volle Konzentration gefordert sein, um dem haushohen Favoriten ein Bein stellen zu können. Auch hofft man im Lager der Lindauer wieder auf zahlreiche Fans und Zuschauer, wie kurz vor dem Jahreswechsel mit fast ausverkaufter Halle, die gegen einen solchen Topgegner das Zünglein an der Waage sein könnten. Bis zum 12. Januar (19:30 Uhr), wenn es gegen die Stuttgart Rebels geht, wird das Spiel gegen Weiden das letzte Heimspiel in den Ferien sein. Am Freitag (05. Januar / 19:30 Uhr) geht es nämlich nach Heilbronn zu den Falken und am 07. Januar haben die Islanders spielfrei.
Lindau IslandersBodensee Fighters übergeben Erlös aus der Weihnachtstombola - Der EVL-Nachwuchs freut sich über die Unterstützung (OLS) Bei der großen Tombola des EVL Fanclubs Bodensee Fighters am 23. Dezember wurde ein sagenhafter Erlös von 4.500 Euro durch den Losverkauf erzielt. Am 28.Dezember beim Heimspiel gegen die Höchstadt Alligators übergaben die Mitglieder des Fanclubs, vertreten von Sven Szczery und Marcel Kemmerle als Organisatoren der alljährlichen Tombola, einen großen Scheck an Patrick Meier, Marketingvorstand der Islanders, sowie Silke Körner, Leiterin der Jugendabteilung des EVL. Diese Spende war nur durch die großzügige Unterstützung von Sponsoren und Gönnern des Vereins möglich, die auch in diesem Jahr wieder 1.000 Preise für die Tombola und somit für die Unterstützung des Nachwuchses zur Verfügung gestellt haben. Claudia Egger hatte besonderes Losglück und zog den Hauptpreis der Tombola, ein von Zweirad Deusch gespendetes Mountainbike im Wert von 999 Euro. „Es ist sagenhaft, dass unsere Sponsoren und Gönner jedes Jahr wieder zahlreiche tolle Preise für unsere Tombola zur Verfügung stellen“, sagte Patrick Meier. „Dieser Großzügigkeit gilt ein ganz besonderer Dank, sowie auch den Bodensee Fighters, welche die Tombola wieder großartig organisiert haben!“ Bei den EV Lindau Islanders spielen aktuell mehr als 250 Kinder und Jugendliche in sieben Teams von den Bambinis (U7) bis zur U20. Unter der Anleitung von Spencer Eckhardt wird in allen Teams altersgerecht und unter fachlicher Anleitung mit geschulten und zertifizieren Ausbildern in der BPM Arena trainiert. Kinder und Jugendliche sind immer herzlich willkommen.
SC RiesserseeEishockey meets Hornschlittenrennen - Zwei Spitzensportevents an einem Wochenende (OLS) Am 06. – und 07.Januar steht ganz Garmisch-Partenkirchen Kopf. Zwei Tage voller rasantem Sport, tollkühnen Sportlern, vielen Zuschauern und großen Emotionen! Los geht’s am Dreikönigstag bereits ab 12:30 Uhr beim legendären Hornschlittenrennen an der Partnachklamm. Bei der 54. Auflage des Rennens rasen die mutigen Piloten mit bis zu 100 Km/h die 1,1 Km lange Strecke hinab ins Tal. Waghalsige Manöver und Stürze gehören hier einfach dazu. Denn schließlich geht es um den Titel des Bayerischen Meisters. Nach dem Hornschlittenrennen ist auch heuer wieder vor Spitzeneishockey im Olympia Eissportzentrum. Nur 1,6 Km Luftlinie vom Zieleinlauf des urbayerischen Sporterlebnisses entfernt duelliert sich der SC Riessersee sich einen Tag später, dem 07.Januar ab 16 Uhr mit dem aktuellen Tabellenführer der Oberliga Süd, den Blue Devils Weiden. Zum zweiten Mal überhaupt haben sportbegeisterte Besucher auch heuer die Möglichkeit mit einem Kombiticket das Hornschlittenrennen und einen Tag später Spitzeneishockey zu besuchen. Zwei Spitzensportevents, ein Ticket, ein Preis. Für nur € 25,00 erhalten Besucher eine Sitzplatzkarte im Eishockey sowie Eintritt zum Hornschlittenrennen. Die Kombitickets sind ab sofort in der Geschäftsstelle des SC Riessersee am Eisstadion, im Onlineshop des SCR (https://bit.ly/3Fpwf5w) oder an der Tageskasse des Hornschlittenrennens erhältlich. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Hornschlittenverein auch dieses Jahr ein Kombiticket für diese beiden großartigen Sportevents anbieten können. Das Hornschlittenrennen und Eishockey sind ein fester, traditioneller Bestandteil des Wintersports in Garmisch-Partenkirchen. In einem Ort wie unserem ist Zusammenhalt und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Vereinen sehr wichtig und nur von Vorteil für alle Seiten – für die Vereine und die Besucher. Bereits letztes Jahr war das Kombiticket ein voller Erfolg und wir sind uns sicher, dass wird auch heuer so sein.“, so Sebastian Ziener, Geschäftsstellenleiter beim SC Riessersee. „Es ist eine großartige Aktion zwischen zwei Traditionsvereine im Ort. Für die Besucher werden die zwei Wintersportarten zu einem unvergesslichen Erlebnis avisieren und sie werden einen tollen Tag verbringen. Das Kombiticket ist eine Erfolgstory in Garmisch-Partenkirchen, genauso wie beide Events seit Jahren!“, erfreut sich Christian Herzog, Schriftführer und Pressesprecher beim Hornschlittenverein Partenkirchen e.V.
Stuttgart RebelsEishockey mal nicht auf Augenhöhe – Para-Eishockey zu Besuch in Stuttgart (OLS) Als Torwart der U13 ist es Tim Gimmel gewohnt, das Tor der Young Rebels sauber zu halten. Vom Torraum aus hat er seine Mitspieler und die Gegner gut im Blick und kaum ein Puck schafft es an ihm vorbei in das Stuttgarter Tor. Und wenn dann ein Gegner wie Steven Betz kommt, der ihm auf dem Eis nur ungefähr bis zu Bauch geht, sollte das eigentlich kein Problem für ihn sein. Dennoch war es für Tim am vergangenen Freitag alles andere als einfach, die Schüsse von Steven auf sein Tor erfolgreich abzuwehren. Zugegeben, ganz fair war der Wettbewerb zwischen den beiden nicht – und es ging auch nicht um Punkte, sondern um den guten Zweck. Denn Steven Betz ist einige Jahre älter als Tim, Nationalspieler und außerhalb des Eises auch ein gutes Stück größer als er. Aber während Tim sich vor dem Spiel die Schlittschuhe anzieht, ist Stevens Arbeitsgerät der Eisschlitten – er ist im Para-Eishockey aktiv. Der 30-jährige nutzte seinen Besuch bei dem Spiel der Stuttgart Rebels dazu, Werbung für seine Sportart zu machen. Beim Para-Eishockey sind viele Regeln dem „Fußgängerhockey“ entliehen, wie die Para-Spieler das klassische Eishockey liebevoll nennen. Aber es gibt auch einige Unterschiede. Am auffälligsten ist der Schlitten, mit dem sich die Spieler auf dem Eis bewegen. Auch sind die Spieler mit zwei Schlägern ausgestattet, die mit Spikes versehen sind und auch zur Fortbewegung auf dem Eis genutzt werden. Para-Eishockey ist eine inklusive Sportart und wird primär von Spielern mit Einschränkungen der unteren Gliedmaßen gespielt. Im deutschen Ligenbetrieb steht sie auch Spielern ohne körperliche Einschränkungen offen. In Deutschland wird Para-Eishockey nur an wenigen Standorten aktiv betrieben – in Baden-Württemberg ist neben Stevens Heimatverein in Waldbronn (bei Karlsruhe) nur noch ein Team in Freiburg aktiv. Daher geht es ihm vor allem um die Werbung für die Sportart und um die Gewinnung neuer Mitspieler: „Vielen ist die Sportart unbekannt, die genauso von Action und Geschwindigkeit geprägt ist, wie das normale Eishockey“, so der 30-jährige: „Damit wir die Attraktivität der Sportart steigern können, brauchen wir mehr Mitspieler und idealerweise auch weitere Spielorte.“ Para-Eishockey also auch in Stuttgart? Für Christian Ballarin ist das zumindest langfristig denkbar: „Wir haben hier in Stuttgart ein großes Einzugsgebiet und die Stadt Stuttgart hat stets darauf geachtet, dass die Eiswelt weitestgehend barrierefrei ist“, so der 1. Vorsitzende des Stuttgarter Eishockey-Clubs. Von verschiedenen Seiten wurde schon Interesse an einem Stuttgarter Team bekundet. Damit das möglich ist, müssen aber die Voraussetzungen geschaffen werden. Für eine Stuttgarter Para-Mannschaft fehlen aktuell die Eiszeiten und eine barrierefreie Ausgestaltung weiterer Bereiche wie der Spielerbänke und der Umkleiden. Beides könnte mit der geplanten dritten Eishalle geschaffen werden. „Wir würden uns über ein entsprechendes Angebot sehr freuen“, so Christian Ballarin: „Das wäre eine Bereicherung nicht für unseren Verein, sondern für die ganze Stadt Stuttgart.“ Für den U13-Torhüter Tim waren die zwei Pucks, die in seinem Tor gelandet waren, schnell vergessen. Für ihn war das Zusammentreffen mit Steven vor allem eine interessante Erfahrung: „Es ist schon eine Umstellung, da das Spiel viel näher an der Eisfläche stattfindet. Aber es hat mir viel Spaß gemacht.“ Auch den anderen Beteiligten hat die gemeinsame Aktion viel Freude bereitet. Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ein Para-Eishockey-Spieler in Stuttgart zu Gast war.
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Dingolfing Isar RatsWieder nicht belohnt - Trotz Niederlage: Starker Auftritt des EVD in Miesbach (BYL) Mit einem couragierten Auftritt haben die Isar Rats am Freitagabend den Tabellendritten TEV Miesbach lange Zeit geärgert. Bis zur 55. Minute waren die Dingolfinger einem Unentschieden als die Hausherren einen weiteren Treffer. Den Unterschied an diesem Abend machte vor allem der Kanadier Patrick Asselin, der erneut Dreh- und Angelpunkt im Miesbacher Spiel war. „Das war ein sehr solider Auftritt meiner Mannschaft. Wir haben heute sehr viel Willen gezeigt und auch kämpferisch sehr gut dagegengehalten. Leider haben wir die Vielzahl der Chancen nicht nutzen können“, so das Fazit von Trainer Bernie Englbrecht nach der Partie gegen das Bayernliga-Spitzenteam aus Miesbach, das als klarer Favorit in die Partie am Freitagabend gegangen war. Doch schon zu Beginn des Spiels zeigten sich die EVDler rotzfrech und erspielten sich die ersten Chancen. Zwei Alleingänge wurden im ersten Drittel vergeben und auf der anderen Seite zeigten sich die Miesbacher im Stile einer Spitzenmannschaft, denn Christian Neuert nutzte mit einem platzierten Schuss seine Chance konsequent aus und so ging es mit einer schmeichelhaften TEV-Führung in die erste Pause. Und auch im Mitteldrittel waren die Isar Rats ebenbürtig. Vor allem nach dem 0:2 durch den überragenden Patrick Asselin, der an vier der fünf Treffer der Hausherren direkt beteiligt war. Die Gäste ließen sich von dem erneuten Rückschlag nicht aus dem Tritt bringen und spielten weiter konzentriert. Als Daniel Schander zum 1:2 abstaubte, war der EVD klar am Drücker, doch Martin Benes zielte zu genau und traf nur das Aluminium. „Wenn wir unsere Chancen konsequenter genutzt hätten, wäre sicherlich eine Überraschung möglich gewesen“, so Englbrecht. Im Schlussabschnitt wurden zunächst zwei dicke Abwehrpatzer in der Dingolfinger Defensive konsequent von den Oberbayern bestraft. Positiv war der erneute Überzahltreffer durch Max Ohr, aber für einen Punktgewinn reichte es trotzdem nicht. Zwar riskierte Bernie Englbrecht noch einmal alles und nahm Goalie Louis Eisenhut bereits drei Minuten vor der Schlusssirene aus dem Kasten, aber zu einem weiteren Anschlusstreffer sollte es nicht reichen. Eher im Gegenteil: März machte mit einem Schuss ins verwaiste EVD-Gehäuse den Deckel drauf.
Landsberg RiverkingsSouveräner 5:1 Sieg beim Tabellennachbarn Kempten (BYL) Im letzten Spiel des Jahres trafen die Riverkings auswärts auf die Kempten Sharks. Dabei konnte Trainer Martin Hoffmann auf den gesamten Kader mit Ausnahme von Luka Ulamec zurückgreifen. Der Vertrag mit Ulamec wurde inzwischen im beidseitigen Einvernehmen aufgelöst. Das Tor hütete diesmal Moritz Borst. Vor toller Kulisse von 2615 Zuschauern kam Kempten in den ersten Minuten etwas besser ins Spiel und konnte wo in der fünften Minute durch den Ex-Landsberger Christopher Mitchell in Überzahl mit 1:0 in Führung gehen. Ab diesem Zeitpunkt lieferte dann allerdings der HC Landsberg sein wahrscheinlich bestes Saisonspiel ab. In der Defensive verteidigte man vor dem Tor konsequent und zeigte sich auch in der Offensive äußerst effizient. Und so gelang nur 1 Minute nach der Kempner Führung durch Manuel Müller der 1:1 Ausgleich. Er nutzt er einen Fehler in Kempten Abwehr und versenkte einen Pass von Frantisek Wagner eiskalt. Als in der elften Minute der HC Landsberg das erste Mal in Überzahl agieren konnte, bediente Verteidiger Edgar Protcenko den an der blauen Linie lauernden Frantisek Wagner und dieser überwand Kempten Torwart Jakob Nerb mit einem ansatzlosen Schuss zum 1:2. Der nächste Treffer fiel in der 17. Spielminute. Maximilian Hermann zog aus circa 4 Meter Entfernung vor dem Tor ab und netzte zum 1:3 ein. 1 Minute später erhöhte Marius Dörner zum 1:4 Pausenstand. Im zweiten Drittel hatte der HCL das Spiel im Griff. Kempten bemühte sich zwar immer wieder den Puck in Richtung Landsberger Tor zu bringen, scheiterte aber immer wieder an dem sicher agierenden Moritz Borst und der gut sortierten Landsberger Abwehr. Im Vergleich zu den Spielen zuvor, waren sich die Riverkings diesmal auch nicht so schade in brenzligen Situationen das Spiel durch unerlaubte Weitschüsse (Icing) zu unterbrechen. Selbst konnte man nach vorne den ein oder anderen Akzent setzen, nutzt er aber keine dieser Chancen, um die Führung auszubauen. Im letzten Drittel spielten die Landsberger das Spiel clever nach Hause und gerieten selten in Bedrängnis. Im Gegenteil: eine Minute vor dem Ende gelang Lukas Heß der 1:5 Endstand. Die circa 250 Landsberger Fans bejubelt noch lange nach dem Abpfiff den verdienten Landsberger Sieg. Trainer Martin Hoffmann: „Heute bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden! Dies war sicherlich mit unser bestes Saisonspiel. Die Mannschaft hat die guten Trainingsleistungen dieser Woche ausnahmslos ins Spiel übertragen. Wir haben clever gespielt und unsere Chancen genutzt. Der Sieg ging dann auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Die Kulisse hier heute war natürlich sensationell. Wir haben den Jungs vor dem Spiel gesagt: Genießt das Spiel, geht einfach raus und seid von Beginn an bereit. Das hat das Team toll umgesetzt. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“ Weiter geht es am Freitag 5.1.24 um 20 Uhr mit dem Heimspiel gegen den ESC Dorfen.
Pfaffenhofen EishogsDebakel zum Jahresende - ECP geht gegen den Tabellenführer unter (BYL) Dass gegen den Tabellenführer der Bayernliga nichts zu holen sein wird, war eigentlich zu erwarten. Dennoch wollte sich der EC Pfaffenhofen, ähnlich wie im Hinspiel, einigermaßen gut aus der Affäre ziehen. Doch auch daraus wurde nichts. Im letzten Spiel des Jahres schlitterten die Pfaffenhofener vor allem im Schlussabschnitt in ein Debakel und unterlagen dem TSV Erding sang- und klanglos mit 2:15 (0:4; 0:2; 2:9). Dementsprechend niedergeschlagen und auch fassungslos schlichen die ECP-Spieler nach der herben Abfuhr vom Eis und sparten anschließend auch nicht mit Selbstkritik. Vor allem diejenigen, die schon länger mit dabei sind, fanden klare Worte. „So etwas geht gar nicht. Das darf uns einfach nicht passieren“ oder „Wir haben alle sch… gespielt,“ war da zu hören. Und einige wirkten auch persönlich ziemlich betroffen. „Ich habe mich noch nie nach einem Spiel so geschämt,“ war nur eine der Aussagen. Dabei deutete erstmal nichts auf das bevorstehende Debakel hin. Vor rund 450 Zuschauern starteten die Gastgeber durchaus selbstbewusst und spielten munter mit. Die Partie war in der Anfangsphase ziemlich ausgeglichen, jedenfalls war zunächst nicht auszumachen, dass sich hier der souveräne Spitzenreiter und der Tabellenletzte gegenüberstanden. Die Pfaffenhofener machten die Räume eng, hielten gut die eigene blaue Linie und zwangen die Gladiators immer wieder in die Zweikämpfe. Dies hatte zur Folge, dass die sich kaum einmal gefährlich vor das Tor der Hausherren kombinieren konnten. Doch nachdem das Erdinger Kombinationsspiel gut zehn Minuten lang nicht richtig in Schwung gekommen war, bewiesen die Gäste anschließend, was eine Spitzenmannschaft auch ausmacht, nämlich das eiskalte Ausnutzen von Fehlern des Gegners. Ein verlorener Zweikampf an der Bande eröffnete den beiden Routiniers Tomas Plihal und Petr Pohl eine Zwei-gegen-Eins Situation, die Letzterer mit dem 0:1 abschloss (11.). Und bis zur ersten Pause bestrafte der Tabellenführer Unachtsamkeiten der Gastgeber gnadenlos mit drei weiteren Treffern. „Du liegst bei einem ausgeglichenen Schussverhältnis nach dem ersten Drittel 0:4 hinten. Da weißt du, dass gegen eine Mannschaft wie Erding die Messe gelesen ist und du eigentlich gleich in der Kabine bleiben könntest,“ beschrieb Stefan Teufel die Situation zur ersten Pause. Dennoch versuchte seine Mannschaft auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, Erding nicht ins Rollen kommen zu lassen. Was wiederum mehr als zehn Minuten gelang. „Wir haben es gut 30 Minuten lang geschafft, wie geplant, das Tempo aus dem Erdinger Spiel zu nehmen,“ so der ECP-Coach weiter. Doch dann verschaffte ein Wechselfehler Michael Franz den Raum, um auf 5:0 zu erhöhen (33.) und einen Scheibenverlust bei eigener Überzahl bestrafte Petr Pohl mit dem 0:6 (36.). Im Schlussdrittel erhöhten die Gäste schnell auf 0:7, doch postwendend gelang Oliver Eckl nach schöner Einzelleistung der umjubelte Ehrentreffer. Doch mit dem 1:8 in der 48. Minute brachen beim ECP alle Dämme. Der Tabellenführer kombinierte nach Belieben durch die Pfaffenhofener Reihen, während die Hausherren, bei denen offenbar nun auch die Kräfte schwanden, ihren Widerstand gänzlich aufgaben. Bis zur Schlusssirene schlug es noch sieben Mal im Kasten von Jonathan Kornreder ein, unterbrochen nur durch den Treffer von Jan Tlacil zum zwischenzeitlichen 2:12, was am Ende für Fassungslosigkeit im ECP-Lager sorgte.
Spielbericht Auswärts Heilbronn (LLBW) Das Eis war gut präpariert und die weiteren Bedingungen nahezu perfekt. Doch die Scheibe lief nicht so, wie es sich die Fire Wings vorgestellt hatten. Viele Fehler schlichen sich ein, Aggressivität fehlte und auch der gewohnte Druck und Spielwitz schien zum Teil in der Kabine geblieben zu sein. Heilbronn war mehr als vorbereitet, mauerte hinten was das Zeug hielt und nutze Fehler zu Konterchancen, zum Glück ohne Zählbares, aus. In der ersten Drittelpause fand Trainer Popek sichtlich deutliche und passende Worte, denn die Schwenninger kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. Der Druck nahm zu, man unterstützte sich gegenseitig und auch die Spielzüge nahmen mehr Form an. In der 26. Spielminute traf Waldemar Wehrle mit einem Bauerntrick zum befreienden 1:0. Man ging mit hohem Tempo weiter Richtung Gegnergehäuse und traf mehrfach die rote Umrahmung des Tores bis Gabriel Federolf in der 31. Minute erleichternd auf 2:0 erhöhte. Heilbronn setzte trotz der besserwerdenden Form der Fire Wings immer wieder Nadelstiche, sodass es galt vorsichtig zu bleiben. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts machte Stefan Schäfer den dritten Treffer und man konnte beruhigt mit einer 3:0 Führung in die Kabine gehen. Im letzten Spielabschnitt war das Tor wie vernagelt. Entweder war einer der Gegnerspieler im Weg oder man traf das weiter das rote Metall des Gegnertores. Heilbronn wurde zum Ende etwas schwächer, nutze aber auch da jede Chance um einen Schuss abzugeben. Fünf Minuten vor der Schlusssirene traf Heilbronn durch Peter Umbach mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum Endstand von 1:3. Aber nicht nur 3 Punkte, auch Platz 1 in der Tabelle der Landesliga BW ist wieder in der Hand des SERC. Coach Popek zum Spiel: „Das was wir in den ersten 20 Minuten gezeigt haben, war bis dato unsere schlechteste Teamleistung in dieser Saison mit der wir so überhaupt nicht zufrieden waren. Das war kein Fire Wings Eishockey!Ich habe die Jungs in der Pause erinnert, was wir können, wer wir sind und was wir abstellen und besser machen müssen! Die Jungs zeigten Charakter, haben sich gefangen und machten was aus der restlichen Spielzeit. Wir waren einfach nicht bereit genug. Wir dürfen keinen Gegner dieser Liga unterschätzen und müssen unser Tempo und spielerisches Können umsetzen und das Spiel steuern. Das die Jungs mental stark sind haben sie ab dem Zweiten Drittel bewiesen. Sie haben nicht aufgesteckt sondern haben ihr wahres Gesicht gezeigt!" Das nächste HEIMSPIEL findet am 06.01. vor heimischer Kulisse statt. Gegner wird hier wieder der EC Heilbronn sein.
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| NEWS Landesverbände Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen / Rheinland-Pfalz |
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| Heerenveen - Diez-Limburg 4:5 (RLP) Die Rockets beenden das Eishockey-Jahr 2023 dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit einem sehr überzeugenden Auftritt und bringen drei Punkte aus Heerenveen mit nach Hause. Die Gastgeber erwischten im Thialf zu Heerenveen, auch bedingt durch eine frühe Strafzeit gegen Artem Klein, den besseren Start in die Partie. Die Führung durch Tijs Vreys (10.) ging daher in Ordnung. Im Anschluss an diesen Treffer musste Markus Ekholm Rosén nach einem Problem mit der Kufe kurzzeitig das Eis verlassen. Während Marian Kapicak nun das Gehäuse hütete, konnten durch den Rückstand wachgerüttelte Rockets das Spiel ausgleichen: Der im Slot sträflich alleingelassene Marcel Kurth kam freistehend zum Abschluss und ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen (13.). Nach dem 1:1 kehrte Ekholm Rosén in seinen Kasten zurück und hielt diesem bis zum Drittelende sauber. Im zweiten Abschnitt war das Team vom Heckenweg endgültig im Spiel angekommen und übernahm mehr und mehr die Kontrolle. Zwei Treffer in Überzahl durch John McLean (27.) und Marcel Kurth (32.) bei einem Gegentor von Jasper Nordemann (31.), der einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar abfälschte, spiegelten den Spielverlauf wieder. Die letzten 20 Spielminuten begannen dann denkbar ungünstig für die EGDL. Nach einer Unachtsamkeit netzte Jasper Nordemann bereits nach zehn Sekunden für die Hausherren ein (41.). Die Rockets ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und lauerten geduldig auf ihre Chancen, die sich im Verlauf des Drittels auch ergeben sollten. John McLean, der Martijn Oosterwijk im Gehäuse der UNIS Flyers per One-Timer überwinden konnte (56.) und Jake Fuss mit Handgelenkschuss in den Knick (58.) nutzten zwei weitere Powerplays zur Vorentscheidung. Für eine spannende Schlussphase sorgte noch einmal Frits Doops Schuss durch Freund und Feind (60.), aber mit Glück und Geschick brachten die Mannen von Coach Carsten Gosdeck den knappen 5:4-Vorsprung über die Zeit. Getrübt wurde die Freude über den wichtigen Auswärtssieg durch die Verletzungen von Niko Lehtonen und Nils Wegner. Hier gilt es die weiteren Untersuchungen abzuwarten.
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| NEWS Landesverbände Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Schönheider WölfeSchönheider Wölfe empfangen Adler Berlin zum Neujahrsauftakt (RLO) Am kommenden Samstag, dem 06.01.24, um 17:00 Uhr starten die Schönheider Wölfe mit einem Heimspiel gegen die Adler Berlin ins neue Jahr 2024. Im heimischen Wolfsbau sind die Erzgebirger diese Saison noch ungeschlagen und das soll auch so bleiben. Das Team von Coach Sven Schröder peilt gegen die Adler den 10. Heimsieg in Folge an und IHR könnt die Jungs dabei wieder zahlreich und lautstark unterstützen. Zum quasi „Neujahrsempfang“ spendiert der Fanblock Schönheider Wölfe allen Frauen im Stadion ein Glas Sekt gratis und für alle Kinder bis 16 Jahre ist der Eintritt frei. On top gibt es das Neujahrs-Eintritts-Special. Für Vollzahler beträgt der Eintrittspreis nur 8,00 Euro, Ermäßigte zahlen nur 5,00 Euro. Also, am 06.01.24 wieder ALLE auf in den Wolfsbau! WIR zählen auf EUCH! Die Tickets gibt es ab sofort online unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events Das Heimspiel gegen die Adler Berlin wird präsentiert von der Friedrich Mineralölhandel GmbH. Vielen herzlichen Dank!
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