IHP NachrichtenSamstag 30.Dezember 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Ost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
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Eispiraten CrimmitschauEispiraten beenden 2023 mit Gastspiel in Bad Nauheim - Rund 600 Eispiraten-Fans im Colonel-Knight-Stadion erwartet (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau treffen heute Abend ab 19.30 Uhr auf den EC Bad Nauheim und werden in der Colonel-Knight-Arena ihr letztes Spiel im Kalenderjahr 2023 bestreiten. Dabei können sich die Westsachsen auf die Unterstützung von rund mitreisenden 600 Fans freuen. Der Großteil von ihnen befindet sich bereits im Sonderzug auf dem Weg in die hessische Kurstadt. Nachdem die Eispiraten am Donnerstagabend einen versöhnlichen Abschluss im Sahnpark feiern konnten, hielt sich der Jubel und die Feierlichkeiten in Grenzen. Kein Wunder. Nur zwei Tage nach dem 3:2-Erfolg über Freiburg im Penaltyschießen steht bereits heute das nächste, allerdings auch letzte DEL2-Pflichtspiel im Kalenderjahr 2023 an. Die Pleißestädter müssen dabei zum EC Bad Nauheim reisen, können sich aber einmal mehr auf eine grandiose Stimmung der Auswärtsfans freuen. Knapp 600 Eispiraten-Fans werden heute Abend im Colonel-Knight-Stadion erwartet. Der Großteil von ihnen wird dabei mit dem Sonderzug anreisen, welcher durch das Fanprojekt Crimmitschau initiiert und geplant wurde. Gemeinsam gilt es also zum Ende des Jahres noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, um 2023 positiv enden zu lassen. Dabei kann Trainer Jussi Tuores wieder auf einen recht vollen Kader bauen. Allerdings wird Justin Büsing in den kommenden Partien nicht für die Eispiraten zur Verfügung stehen, sondern in Bremerhaven auflaufen. Hayden Verbeek fällt zusätzlich mit muskulären Problemen aus. Der EC Bad Nauheim steht mit 47 Zählern aktuell auf dem siebten Tabellenplatz in der DEL2 und ist somit der erste Verfolger der Crimmitschauer, die mit 49 Punkten auf dem sechsten und somit letzten direkten Playoff-Platz rangieren. Trotz des zweifachen Punktgewinns im Heimspiel gegen die Wölfe mussten die Eispiraten nämlich zwei Plätze in dieser unglaublich engen zweiten Liga einbüßen. Die Roten Teufel konnten indes nur eins der letzten vier Spiele für sich entscheiden. Während es gegen Ravensburg, Freiburg und Kaufbeuren Niederlagen setzte, gewann der Vorjahresvizemeister aber vor wenigen Tagen deutlich mit 7:2 gegen die Bietigheim Steelers. Zudem haben die Verantwortlichen um Headcoach Harry Lange auch im Bereich der Kontingentspieler noch einmal reagiert und Max Gerlach verpflichtet. Der quirlige US-Amerikaner soll den bis zum Saisonende verletzten Topspieler Taylor Vause ersetzen und könnte bereits gegen die Eispiraten sein Debüt feiern. Topscorer der Kurstädter ist hingegen Tim Coffman, der 17 Tore und 18 Assists erzielen konnte. Ihm folgt Kevin Orendorz, der neben 16 Vorlagen auch 18 eigene Treffer bejubeln konnte und somit der beste Torschütze des ECBN ist. In den bisherigen beiden Duellen konnten sich beide Teams je einmal durchsetzen. Im ersten Aufeinandertreffen unterlagen die Eispiraten den Nauheimern in der Overtime knapp mit 3:4. Im heimischen Sahnpark behielten die Crimmitschauer schließlich die Oberhand und setzten sich mit 3:2 durch. Das Spiel live verfolgen: Das Spiel gegen den EC Bad Nauheim wird selbstverständlich auch live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
Eisbären RegensburgEISHOCKEY-KRIMI IM LETZTEN HEIMSPIEL 2023: EISBÄREN REGENSBURG MIT 5:4-SIEG ÜBER RAVENSBURG TOWERSTARS (DEL2) In einer regelrechten Nervenschlacht hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg sein letztes Heimspiel im Jahr 2023 für sich entschieden. Vor 3752 Zuschauern in der Donau-Arena besiegten die Domstädter den amtierenden DEL-2-Meister Ravensburg Towerstars mit 5:4 (2:1/2:2/1:1). Das ersatzgeschwächte Top-Team aus Oberschwaben zeigte dabei aber seine ganze Qualität: Obwohl nur mit 16 Feldspielern angereist, egalisierten sie einen zwischenzeitlichen 4:1-Vorsprung der EBR im Schlussabschnitt. Kapitän Nikola Gajovský war es dann im Powerplay, der den 5:4-Siegtreffer markierte (51. Minute). Die Oberpfälzer brachten den knappen Vorsprung in einem wahren Krimi anschließend über die Zeit. Abbott Girduckis (17. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1), Yuma Grimm (20. zum 2:1), erneut Girduckis (26. in Überzahl zum 3:1) und Marvin Schmid (29. zum 4:1) hatten zuvor für die Gastgeber getroffen. Durch die drei Punkte hielten die Donau-Städter den Anschluss an die vorderen Plätze in der DEL-2-Tabelle und sind nun Neunter (46 Punkte). Ravensburg rutschte auf Rang drei ab (52). Als nächstes sind die Regensburger am morgigen Samstag, 30. Dezember, in ihrer letzten Partie vor Jahreswechsel beim DEL-Absteiger Bietigheim Steelers gefordert (Beginn 19:30 Uhr – zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/hartes-programm-zum-jahresende-eisbaeren-regensburg-empfangen-amtierenden-del-2-meister-ravensburg-towerstars-und-reisen-zu-erstliga-absteiger-bietigheim-steelers). Zuhause müssen die Eisbären dann erst zu Beginn 2024 wieder ran – dann direkt im Derby gegen die Starbulls Rosenheim. Die Oberbayern gastieren am Dienstag, 2. Januar, ab 20 Uhr in der Donau-Arena (Vorbericht folgt). Die Partie ist eine ganz Besondere: Im Rahmen des Rivalenduells wird das Trikot von Regensburgs Goalie-Legende Jonas Leserer unters Hallendach gezogen. Über 3000 Tickets für diese Begegnung sind schon verkauft, Karten gibt es unter www.ebr.live Gegen die starken Ravensburg Towerstars mussten die Eisbären Regensburg erneut ohne den erkrankten Headcoach Max Kaltenhauser auskommen – seinen Platz an der Bande übernahm wieder Co-Trainer Jan Šuráň. Erneut boten die EBR acht Verteidiger auf, von den Defensivspielern fehlte lediglich André Bühler im Aufgebot. In der Offensive mussten die Domstädter dagegen neben dem Langzeitverletzten Richard Diviš auch auf Tomáš Schwamberger verzichten, während Niklas Zeilbeck erneut für Passau in der Oberliga auflief. Im Tor startete Jonas Neffin, Tom McCollum nahm auf der Bank Platz. Die Partie begann mit einer Kalten Dusche für die Gastgeber: Nach nur knapp zwei Minuten landete ein mehrfach abgefälschter Schuss hinter Neffin im EBR-Tor zur 1:0-Führung für die Oberschwaben. Der Meister der Vorsaison dominierte die Anfangsphase und kam zu zahlreichen guten Chancen, doch Neffin zeichnete sich ein ums andere Mal aus. Auf der Gegenseite ging es dann in der 17. Minute ganz schnell: Corey Trivino erkämpfte sich die Scheibe an der Bande, ließ für Topscorer Andrew Yogan liegen und der bediente Abbott Girduckis vor dem Ravensburger Tor mustergültig – 1:1. Bis zur ersten Pause drehten die Domstädter die Partie sogar noch gänzlich: Yuma Grimm kam im Slot an den Puck und überwand Gäste-Keeper Ilya Sharipov mit der Rückhand zur 2:1-Eisbären-Führung (20. Minute). Durchgang zwei bot ein ähnliches Bild: Die RVT hatten mehr vom Spiel, aber Regensburg war deutlich effektiver. In Minute 26 erhöhte Girduckis mit einem platzierten Schuss im Powerplay auf 3:1 – Xaver Tippmann hatte Sharipov die Sicht genommen. Als Marvin Schmid nach überragendem Zuspiel von Yogan wenig später gar auf 4:1 erhöhte (29.), wähnten viele Fans die Oberpfälzer endgültig auf der Siegerstraße. Ravensburgs Trainer Gergely Majaross nahm anschließend seine Auszeit. Doch die Towerstars zeigten, warum sie zu den Top-Teams der Liga zählen. US-Amerikaner Sam Herr verwertete erst einen Rebound zum 2:4 (35.) und stellte dann in Überzahl sogar noch vor dem zweiten Seitenwechsel den Anschluss zum 3:4 mit einem Alleingang wieder her (40.). Alles war angerichtet für einen Eishockey-Krimi im Schlussabschnitt. Die Eisbären drängten auf die Entscheidung, Ravensburg auf den Ausgleich. Pech hatten die Regensburger bei einem starken Abschluss von Girduckis, der ans Gebälk krachte (43.). Auch beim 4:4 war das Glück nicht auf Seiten der Gastgeber: Über Umwege kam der Puck zum völlig freistehenden Denis Pfaffengut rechts vom EBR-Tor. Dieser schlug zuerst über die Scheibe, legte dann aber auf den einstartenden Robbie Czarnik quer, an dessen Abschluss der gut aufgelegte Neffin sogar noch herankam – doch der Puck landete dennoch zum verdienten Towerstars-Ausgleich in den Maschen (46.). Dass die Domstädter dennoch alle drei Punkte zuhause behielten, hatten sie nicht zuletzt Kapitän Nikola Gajovský zu verdanken. Er behielt in der 51. Minute im Powerplay die Übersicht und setzte einen ansatzlosen Handgelenksschuss zum 5:4 für die Hausherren exakt ins lange Eck. Aufopferungsvoll verteidigten die Donau-Städter anschließend die knappe Führung. In einer spannenden Schlussphase retteten sie den Vorsprung trotz einer Unterzahl und letztlich auch gegen sechs RVT-Feldspieler über die Zeit. Mit dem fünften Heimsieg in Serie bauten die EBR ihren Vorsprung auf die hinteren Tabellenregionen aus und sind nun mit 46 Punkten Neunter. Ravensburg verlor durch die Niederlage einen Platz in der DEL-2-Tabelle und liegt nun auf Rang drei (52 Zähler). Am kommenden Samstag, 30. Dezember, sind die Eisbären nun zum letzten Mal in 2023 im Einsatz: Dann geht es auswärts beim Tabellenletzten Bietigheim Steelers um wichtige Punkte. Die Partie beim DEL-Absteiger in der Egetrans-Arena beginnt um 19:30 Uhr (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/hartes-programm-zum-jahresende-eisbaeren-regensburg-empfangen-amtierenden-del-2-meister-ravensburg-towerstars-und-reisen-zu-erstliga-absteiger-bietigheim-steelers). Das nächste Heimspiel der Regensburger folgt dann zu Beginn des neuen Jahres: Am Dienstag, 2. Januar, kommen die Starbulls Rosenheim zum Derby in die Donau-Arena. Los geht es um 20 Uhr – vor der Partie, für die bereits über 3000 Karten verkauft sind, wird das Trikot von Torhüter-Urgestein Jonas Leserer unters Hallendach gezogen (Vorbericht folgt).
Selber WölfeZwei brisante Heimspiele für die Selber Wölfe - Am Samstag gastiert der Spitzenreiter Kassel, Dienstag kommt der direkte Konkurrent Dresden (DEL2) Die Selber Wölfe haben rund um den Jahreswechsel zwei Heimspiele in der NETZSCH-Arena: Am Samstag um 19:30 Uhr werden die Kassel Huskies in der Porzellanstadt erwartet. Am Dienstag, ebenfalls um 19:30 Uhr, geht es dann gegen die Dresdner Eislöwen – einem direkten Konkurrenten um die Pre-Playoff-Plätze. Formkurve: Die Heimschwäche scheinen die Selber Wölfe abgelegt zu haben, jedoch läuft es urplötzlich in der Ferne überhaupt nicht mehr für die Foster-Schützlinge. Vier Auswärtsniederlagen in Folge kassierten die Porzellanstädter zuletzt. Nur gut, dass jetzt erst einmal eine Serie von drei Heimspielen hintereinander für die Wölfe ansteht. Immerhin konnte das Team um Leitwolf Frank Hördler doch sieben Punkte aus den letzten drei Partien in der NETZSCH-Arena mitnehmen. Gerade die letzten beiden Heimsiege gegen Weißwasser und Crimmitschau waren wichtig fürs Gemüt. Auch die Art und Weise, wie diese zustande kamen, macht Mut, dass die Selber Wölfe mittelfristig wieder fest in die Erfolgsspur zurückkehren. Die Mannschaft muss dazu allerdings schnell die Vorgaben des neuen Headcoaches Ryan Foster verinnerlichen. Die Gegner: Wenn am Samstag um 19:30 Uhr Spitzenreiter EC Kassel Huskies die Selber Wölfe in der NETZSCH-Arena zu Duell bitten, dann sind die Wölfe sicherlich nicht in der Favoritenrolle. Allerdings sind die Schlittenhunde in dieser Saison auch verwundbar und die Wölfe werden nichts unversucht lassen, gegen die Aufstiegsfavoriten zu punkten. In den beiden bisherigen Aufeinandertreffen in dieser Saison hielten die Vorwerk-Cracks lange gut mit und verloren die Partien jeweils „erst“ im Schlussabschnitt. Kassel holte aus den letzten sechs Begegnungen zehn Punkte, Selb derer sieben. Im Tor haben die Nordhessen mit Brandon Maxwell eine klare Nummer 1. Sonst ragt aus dem durchweg prominent besetzten Kader noch der Topscorer Yannik Valenti heraus. Der 23-jährige Rechtsschütze konnte in 31 Spielen bereits 20 Tore erzielen und elf Treffer vorbereiten. Am Dienstag steht dann – ebenfalls um 19:30 Uhr zuhause – eine enorm wichtige Partie für die Selber Wölfe gegen die Dresdner Eislöwen an. Die Sachsen liegen aktuell mit nur einem Punkt weniger auf der Habenseite hinter den Wölfen in der Tabelle. Je nach Ausgang der Samstagsspiele könnten sich die Selber mit einem Sieg zumindest etwas von den Eislöwen absetzen. Die Elbstädter sind natürlich gar nicht zufrieden mit dem aktuellen Tabellenplatz. Die Zielsetzung lautete vor der Saison eine Platzierung unter den Top 6. Auch die Eislöwen haben mit dem gebürtigen Schweizer Janick Schwendener eine klare Nummer 1 zwischen den Pfosten stehen. Auf den Kontingentsstellen setzen die Dresdner mit den beiden Verteidigern Karlsson und Suvanto sowie den Stürmern Rundqvist und Porsberger voll auf die schwedische Linie. Bester Scorer ist aber der Deutsch-Tscheche Tomas Andres mit 10 Toren und 21 Vorlagen. Zweimal waren die Selber Wölfe in dieser Saison bereits siegreich gegen die Dresdner Eislöwen. 4:2 und 5:3 lauteten die Endstände jeweils nach 60 Minuten aus Selber Sicht. Moritz Raab blickt voraus: Deutliche Worte zum Auftritt des Wolfsrudels in Landshut findet Moritz Raab: „Die Niederlage war schmerzhaft. Wenn wir das Spiel gewonnen hätten, wären wir an Landshut auch wieder in der Tabelle dran gewesen. Wir sind eigentlich ganz gut ins Spiel gestartet, haben dann aber ab der zehnten Minute aufgehört, das zu spielen, was wir uns vorgenommen hatten. Ab diesem Zeitpunkt haben wir für die nächsten 30 Minuten nicht mehr Fuß gefasst und nicht mehr das gespielt, was wir können. Erst ab dem letzten Drittel haben wir wieder angefangen, einigermaßen Hockey zu spielen. Das zweite Drittel hat uns das Spiel gekostet.“ Umso positiver blickt der 22-jährige Verteidiger dafür in die nahe Zukunft: „Das werden wieder zwei wichtige Spiele für uns. Eigentlich ist mittlerweile jedes Spiel wichtig. Es geht immer darum, Punkte zu holen, damit wir unser Ziel erreichen und uns für die Pre-Playoffs qualifizieren. Wie man sieht, ist die Tabelle sehr eng. Aber wenn wir uns daran halten, was der Trainer uns vorgibt, jeder für den anderen einsteht und wir gegenseitig unsere Fehler ausbügeln, so wie wir es gegen Crimmitschau gemacht haben, dann werden wir auch in den kommenden beiden Partien Punkte holen.“ Dabei hofft der gebürtige Mannheimer weiter auf die grandiose Unterstützung der Wölfe-Anhänger: „Was die Fans da in den letzten Spielen zeigen, wie sie uns unterstützen und wie viele da auch auswärts immer mitkommen, ist wirklich klasse! Das sehen und merken wir Spieler und das kitzelt auch noch ein paar Prozentpunkte aus uns raus. Das motiviert uns nochmal mehr, wenn wir unsere eigenen Fans hinter uns stehen haben. Man möchte sich dann immer nochmal mehr „den Arsch aufreißen“. Wir sind auf jeden Fall sehr dankbar für die tolle Unterstützung bis hierhin.“ Lineup: Zurück ins Lineup rutscht nach seiner abgelaufenen Sperre der Stürmer Jordan Knackstedt, der den goldenen Helm des Topscorers jedoch erst einmal an seinen Mannschaftskameraden Arturs Kruminsch abtreten muss. Der Deutsch-Lette hat inzwischen einen Scorerpunkt mehr eingesammelt als Jordan Knackstedt. Lukas Vantuch sowie Maximilian Gläßl stehen verletzungsbedingt weiter nicht zur Verfügung. Ansonsten kann das Trainerteam aus dem Vollen schöpfen. Tickets/Liveübertragung: Für die Heimspiele gegen die Kassel Huskies (Samstag um 19:30 Uhr) sowie die Dresdner Eislöwen (Dienstag um 19:30 Uhr) gibt es Tickets im Vorverkauf online (https://selberwoelfe.reservix.de/events), bei Edeka Egert in Selb am Vorwerk, bei IT-Solutions Lauterbach in Sparneck, im Ticketshop der Frankenpost sowie – sofern noch verfügbar - an der Abendkasse. Einlass in die NETZSCH-Arena ist jeweils ab 18:30 Uhr. Beide Partien werden zudem live auf Sprade TV übertragen.
Deggendorfer SCLetztes Spiel im alten Jahr – Deggendorfer SC reist nach Peiting (OLS) Ein letztes Mal im alten Jahr schnürt der Deggendorfer SC am Samstag seine Schlittschuhe. Zu Gast ist die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger bereits um 16:30 Uhr auswärts beim EC Peiting. Die Oberbayern stehen mit 37 Punkten aktuell auf dem achten Tabellenplatz und sind damit bereits mitten im Kampf um die bestmögliche Ausgangslage zu den Playoffs. Zwar sind es auf den Zehntplatzierten EV Füssen nur zwei Punkte Vorsprung, jedoch befindet das Team von Trainer Ty Morris mit nur sechs Punkten Rückstand auf den sechsten Platz ebenfalls noch auf Tuchfühlung zur direkten Playoff-Qualifikation. Insgesamt drei Siege aus den letzten sechs Spielen stehen für den ECP zu Buche, die sich jedoch stets teuer verkauften. Gegen die beiden Topteams aus Heilbronn (1:2 Niederlage nach Penaltyschießen) und Memmingen (3:4 Niederlage) stand man zweimal kurz davor, den vermeintlichen Favoriten ein Bein zu stellen. Wie unangenehm die Peitinger zu bespielen sind, mussten auch die Deggendorfer in dieser Saison bereits mehrfach feststellen. Beide bisherigen Aufeinandertreffen gingen in die Verlängerung, wobei der DSC in beiden Fällen (4:3 und 8:7) die Oberhand behielt. DSC-Trainer Jiri Ehrenberger dürfte bei der Reise nach Oberbayern erneut auf den selben Kader wie am Donnerstag gegen die Tölzer Löwen zurückgreifen können. Somit sind nach wie vor Petr Stloukal, Lukas Miculka, Benedikt Schopper, Niklas Pill und Antonin Dusek nicht mit von der Partie. Spielbeginn in Peiting ist am Samstag bereits um 16:30 Uhr. Die Partie wird auf SpradeTV übertragen.
Memmingen IndiansLetztes Spiel 2023: Indians mit Buskonvoi zu Gast in Bad Tölz (OLS) Elf Fanbusse und wohl deutlich mehr als 700 Auswärtsfans begleiten die Memminger Indians am Samstag zum letzten Spiel des Kalenderjahres. Um 18 Uhr sind die Rot-Weißen zu Gast in Bad Tölz und wollen gemeinsam mit ihren Anhängern drei Punkte einfahren. Der erste Buskonvoi der Indians-Geschichte rollt am Samstag nach Bad Tölz. Elf rappelvolle Fanbusse werden sich dann auf den Weg nach Oberbayern machen, um ihr Team kurz vor dem Jahreswechsel zum Sieg zu schreien. Da sich auch noch zahlreiche Privatfahrer angekündigt haben, wird von mindestens 700 rot-weißen Fans auszugehen sein, die den Löwen-Käfig einnehmen wollen. Die Indians treten dann erneut ohne Oli Ott an. Ausgerechnet der aus Bad Tölz nach Memmingen gewechselte Angreifer verpasst die kommenden Spiele mit einem Bruch in der Hand. Auch Lubor Pokovic wird vermutlich weiter ausfallen. Der Rest des Teams, welches zur Zeit ein Mammut-Programm zu bewältigen hat, dürfte Trainer Daniel Huhn aber zur Verfügung stehen. Nach dem Punktgewinn am zweiten Weihnachtsfeiertag in Heilbronn und dem Sieg am Donnerstag gegen Peiting sind die Indians nun seit sieben Partien ungeschlagen nach 60 Minuten. Eine Serie, welche die Maustädter gerne aufrecht erhalten wollen. Die Tölzer Löwen hingegen legten in dieser Saison einen sehr schlechten Start hin. Nach erfolgtem Trainerwechsel und den Nachverpflichtungen auf der Kontingentposition sieht es nun immer besser aus. Trainer Axel Kammerer und sein Team konnten zuletzt u.a. Bayreuth, Garmisch und Lindau bezwingen. Auch die Indians mussten sich Anfang Dezember geschlagen geben. Die gefährlichsten Angreifer, neben Neuzugang Karsums, sind der Finne Topi Piipponen, Reto Schüpping und Marc Schmidpeter. In der Defensive stechen vor allem Ex-Indianer Steven Deeg und der letztjährige Oberliga-Meister aus Rosenheim Klemen Pretnar hervor. Die Partie in Oberbayern startet um 18 Uhr. Alle Infos und Hinweise zum Buskonvoi gibt es auf der Homepage der Indians zu finden. Das nächste Heimspiel steigt am 03. Januar, dann ist Passau zu Gast am Hühnerberg.
Memmingen IndiansIndians gewinnen letztes Heimspiel des Kalenderjahres gegen Peiting (OLS) Der ECDC Memmingen hat sein letztes Heimspiel 2023 gegen den EC Peiting mit 4:3 gewonnen. Vor über 2800 Zuschauern entschieden die Indians eine gegen Ende hin noch enge Partie für sich und holten damit weitere wichtige Punkte im Kampf um die ersten Plätze. Am Samstag reisen die Memminger mit elf Fanbussen nach Bad Tölz. Die Indianer mussten weiterhin auf Lubor Pokovic verzichten. Auch Oli Ott war nicht mit an Bord und wird den Indians aufgrund eines Bruchs in der Hand länger fehlen. Leon Meder startete zwischen den Pfosten. Die Memminger machten im ersten Drittel ordentlich Dampf und zwangen Peiting in die Defensive, der ECP fand zunächst nicht in der Offensive statt. Folgerichtig ging der ECDC in Führung. Marcus Marsall versenkte zum 1:0 für die Indians (6.Minute). Gegen Ende des Drittels fand ein Schuss der Peitinger den Weg ins Indianer Gehäuse. Felix Brassard glich für sein Team aus. Doch Memmingen bekam zwanzig Sekunden vor der Pause einen Penalty zugesprochen, den Eddy Homjakovs eiskalt zum 2:1 verwandelte. Das zweiten Drittel dominierten größtenteils wieder die Hausherren, auch wenn Peiting kämpferisch dagegenhielt und Leon Meder im Indianer-Gehäuse prüfte. Tobi Meier erhöhte für die Maustädter zum 3:1 (25.Minute). Gegen Ende des zweiten Drittels wurde es etwas ruppiger, was auch die Zuschauer mitnahm. Es blieb aber beim Zwischenstand von 3:1. Im letzten Drittel mussten die Memminger eine fünfminütige Strafe gegen Nikonor Dobryskin hinnehmen, der gegen Sam Payeur vom ECP die Fäuste fliegen ließ. Diese Überzahlsituation brachte die Gäste wieder ins Spiel zurück. Marco Habermann und Alexander Biberger sorgten mit ihren Treffern für den 3:3 Ausgleich. Damit war die Partie wieder völlig offen und beide Mannschaften kämpften nun um den entscheidenden Treffer. Der fiel in der 56.Minute für die Indians: Memmingen drückte auf das ECP-Gehäuse und hatte die besseren Chancen. Eine davon netzt Jaro Hafenrichter gekonnt zum 4:3 für den ECDC ein und machte damit den Heimsieg perfekt. Mit diesem Sieg im Rücken reisen die Indians am Samstag zum letzten Spiel des Jahres 2023 nach Bad Tölz. 11 Fanbusse und zahlreiche Priatfahrer wollen das Kalenderjahr standesgemäß ausklingen lassen und in Tölz für ordentlich Stimmung sorgen. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Das nächste Heimspiel am Hühnerberg findet dann im neuen Jahr statt. Am 03. Januar kommen die Passau Black Hawks um 19:30 Uhr nach Memmingen.
Passau Black Hawks6-Punkte Spiel beim EV Füssen – Black Hawks wollen Rückstand verkürzen (OLS) Die Passau Black Hawks sind heute Abend beim EV Füssen gefordert. Mit Blick auf die Oberliga Süd Tabelle sind die Habichte fast schon zum siegen verdammt. 14 Punkte beträgt der Rückstand vor der Partie auf den EV Füssen. Der Altmeister steht aktuell auf dem begehrten zehnten Tabellenplatz der die Qualifikation für die Pre-Playoffs bedeutet. Gelingt es den Habichten die starke Leistung vom Donnerstag abzurufen ist ein Sieg bei den Oberbayern absolut möglich. Gegen Tabellenführer Weiden zeigten die Habichte eine starke Leistung und hätten mit etwas Glück auch Punkte holen können. Der EV Füssen wiederrum zeigte bei Absteiger Bayreuth eine bärenstarke Leistung und konnte auswärts mit 7:6 nach Verlängerung gewinnen. Die Zuschauer dürfen sich auf jeden Fall auf eine heiß umkämpfte Partie freuen. „Beide Mannschaften wissen natürlich um die Wichtigkeit von diesem Spiel. Wir werden mit der gleichen Mannschaft wie gegen Weiden auflaufen und alles daran setzen den Sieg zu holen“. so Black Hawks Trainer Thomas Vogl. Aufpassen müssen die Habichte auf Julian Straub, Eetu-Ville Arkiomaa und Philippe Bureau-Blais. Die drei Angreifer sind der Dreh- und Angelpunkte im Füssener Spiel. Auf Seiten der Passau Black Hawks ist die Reihe um Benedikt Böhm, Liam Blackburn und Arturs Sevcenko „on fire“. Generell stimmt es in der Mannschaft der Habichte. Die Mannschaft hat sich gefunden und zeigte zuletzt viel Moral und Charakter. Da beide Mannschaften am Donnerstag bis zur letzten Sekunde gefordert werden, wird es am Ende unter Umständen auch eine Frage der Kraft werden.
SC RiesserseeNach den Derbys auf zum letzten Heimspiel in 2023 - Samstag: 30.12.23 um 19:30Uhr ist Lindau zu Gast (OLS) Nach dem großen Geburtstagswochenende und den Derbys gegen Bad Tölz und Peiting geht es jetzt am Jahreswechsel gleich mit zwei Heimspielen weiter. „Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen waren ein voller Erfolg und das über zwei Tage. Die große Gala im Kongresshaus und das Heimspiel am Samstag hat gezeigt, wie groß die weiß-blaue Familie doch ist. Eine sehr wichtige Erkenntnis haben wir auch gewonnen - Wir haben gesehen, was gemeinsam alles bewegt werden kann. Darauf können wir alle ein Stückweit Stolz sein.“ betont Sebastian Ziener, Geschäftsstellenleiter des SCR. Das letzte Spiel in 2023 findet am Samstag, 30.12.2023, um 19:30Uhr gegen die Lindau Islanders statt. Die Mannschaft vom Bodensee rangiert aktuell auf Platz 9, in unmittelbarer Schlagdistanz zu den benachbarten Plätzen. Die Werdenfelser hatten vor dem Jubiläumswochenende wieder eine aufsteigende Tendenz und konnten zwei Siege in Folge Punkte einfahren. Unmittelbar am Wochenende der Feierlichkeiten konnte zwar gepunktet werden, aber am Ende setzte es knappe Niederlagen nach Penaltyschießen bzw. Verlängerung. Das Team um Kapitän Simon Mayr ist aber hochmotiviert, um sich für den Kampf um die direkte Playoff Qualifikation eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Spiel am 2.1.2024 gegen Heilbronner Falken um 19:30 Uhr: Zum Jahresbeginn erwartet den SC Riessersee eine weitere anspruchsvolle Aufgabe gegen die Heilbronner Falken. Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Clubs in Garmisch-Partenkirchen seit dem 21.1.2018, das Spiel damals endete mit 7:4 für die Weiß-Blauen. „Die Unterstützung unserer Sponsoren in diesem Jahr ist sensationell, unsere Partner die auf dem Trikot werben haben es erst ermöglicht, dass wir in diesen besonderen Jubiläumstrikots spielen können. Hierzu nochmal ein herzliches Dankeschön.“ macht Ziener deutlich. 100 Jahre Jubiläumstrikots: Die aktuellen Jubiläumstrikot der Mannschaft kommen sehr gut an und es gibt unzählige Anfragen was mit den GameWorn-Trikots der Mannschaft im Januar geschehen wird: „Es ist unglaublich, wieviele Anfragen wir bekommen haben, was wir mit den GameWorn Jubiläumstrikots machen werden. Damit für alle Interessierten wirklich Chancengleichheit besteht, an eines dieser besonderen Trikots zu kommen, werden wir die Jubiläumstrikots ab dem 10. Januar in einer Auktion versteigern. Wie das genaue Prozedere aussehen wird, geben wir mit dem Startschuss zur Auktion bekannt.“ so Peter Volk, Pressesprecher des SC Riessersee. Tickets für die beiden Heimspiele des SCR gibt es in unserem Onlineshop: https://bit.ly/scr-ticketshop oder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor Ort am Stadion. Auch die Abendkasse wird ab 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet sein. Die Begegnungen werden auch live auf Sprade-TV übertragen.
Saale Bulls Halle60. Mitteldeutsches Derby: IceFighters Leipzig siegen denkbar knapp gegen schmalen Bulls-Kader (OLN) 60. Kultderby, ausverkaufte Hütte und super Stimmung in der Stierkampfarena! Es war das letzte Heimspiel des Jahres 2023 im Sparkassen-Eisdom: Die KSW Icefighters Leipzig haben das Mitteldeutsche Derby denkbar knapp gegen unsere Saale Bulls 2:1 (1:0,0:1,1:0) gewonnen. Dabei agierte das Team von Trainer Kai Schmitz trotz kurzer Bank mit enormem Kampfgeist, nutze aber die gebotenen Chancen nicht. Das Scheibenglück war zum Ende der Partie aufseiten der Leipziger. Das erste Penalty Killing überstanden unsere Saale Bulls nicht. Der Kanadier Ian Farrell leistete gute Vorarbeit und ließ die Scheibe der Gäste laufen. Sein Teamkollege Brad Snetsinger nutzte die fehlende Zuordnung unserer Mannschaft im Slot. Der Eiskämpfer legte in der dritten Spielminute mit einem Powerplay-Tor zum 0:1 vor. Die Leipziger stellten die Laufwege unserer Bulls zu. Aktionen zum Tor mussten sich unsere Hallenser, die immer besser ins Spiel fanden, hart erarbeiten. So überstanden unsere Kufencracks das zweite Unterzahlspiel des ersten Drittels souverän, belohnten sich aber nicht mit einem Shorthander. Beide Teams agierten nunmehr auf Augenhöhe und brachten ein umkämpftes und unterhaltsames Auftaktdrittel aufs Eis. Nach der Pause ging es munter hin und her, weniger heiß zur Sache. Die erste Hälfte des Mitteldrittels spielten beide Team sauber von der Uhr. Dann war unser Verteidiger Vojtech Suchomer zur Stelle. Vojto brachte nach einer Vorlage von Nick Walters den Puck aus spitzem Winkel im Leipziger Gehäuse unter. Das war der Ausgleich zum 1:1 (30.). In doppelter Überzahl brachten unsere Mannen die Scheibe mit Druck zum Kasten, blieben dabei torlos. Daraufhin war Timo Herden im fünf gegen fünf gefordert und rettete mit einem Big Save. Auf beiden Seiten war viel Action zum Tor, beide Teams hatten Bock auf Eishockey, das Derby war voll in Fahrt. Die IceFighters starteten in Unterzahl ins dritte Drittel und überstanden dieses unbeschadet. Die Oberliga-Teams arbeiteten am Führungstreffer, kämpften für die drei Punkte und mit zunehmender Spieldauer gegen die Overtime. Die Saale Bulls wirkten passiver, die Gäste hingegen ergriffen nun die Initiative auf dem kühlen Grund. Das Momentum nutzte das Gäste-Team von Trainer Frank Fischöder. Erek Virch brachte in der 20. Spielminute den Puck zum 1:2 über die Linie. Kai Schmitz zog den Goalie und die Bulls versuchten alles aufs Tor zu bringen. Die verbleibenden Sekunden verhalfen nicht mehr zum Ausgleichstreffer.
Hannover ScorpionsScorpions 2024 mit Heimspielstart gegen Tilburg Trappers - 7. Januar 20:00 ARS Arena (OLN) Der Heimspielstart der Hannover Scorpions in das Jahr 2024 hat es in sich. Mit den Erzrivalen, den Tilburg Trappers, empfangen die Scorpions einen der spielstarken Verfolger der Hannover Scorpions. Das niederländische Spitzenteam gehört schon seit Jahren zu den starken Teams der Eishockey-Oberliga Nord und hat sich mit den Scorpions stets packende Duelle geliefert. Die aktuellen Ergebnisse der Trappers lassen erneut eine hochinteressante Auseinandersetzung erwarten. „Wir freuen uns auf die Begegnung gegen Tilburg“, so Coach Kevin Gaudet, „ist es doch eine Begegnung, die sicherlich Playoff Charakter haben wird.“ „Sicherlich“, so Gaudet, „werden wir auch bei dieser Begegnung noch auf einige bewerte Spieler verzichten müssen, wobei sowohl Andy Reiss als auch Marcus Götz auf dem Wege der Besserung sind. Allan McPherson wird uns dann auch ab dem 12. Januar wieder Zur Verfügung stehen.“
Eisbären gewinnen umkämpftes Derby - Herforder Ice Dragons unterliegen Hamm knapp (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat das dritte Derby der Saison gegen die Hammer Eisbären in der Oberliga Nord knapp mit 1:2 (0:0/1:1/0:1) verloren. Die spannende Auseinandersetzung hatte in jedem Fall Derbycharakter und beide Teams schenkten sich nichts. Von Beginn an konzentrierten sich die Mannschaften auf Stabilität in der Defensive. Zwar gab es Torgelegenheiten auf beiden Seiten, doch im ersten Drittel sollten noch keine Treffer fallen. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Ice Dragons mit viel Schwung aus der Kabine und gingen durch Logan DeNoble bereits nach 18 gespielten Sekunden mit 1:0 in Führung. Auch in den folgenden Minuten wirkte der HEV entschlossener und versuchte sich abzusetzen. Doch Hamm zeigte Effektivität. Bei einem Fehler im Spielaufbau schlug Thomas Zuravlev in der 33. Minuten zu und glich zum 1:1 aus. Fortan kamen die Eisbären besser ins Spiel, die Ostwestfalen blieben jedoch zunächst ohne weiteren Gegentreffer. In den ersten Minuten des Schlussdrittels erhöhten die Gäste den Druck und gingen in der 46. Minute durch Oleg Tschwanow mit 2:1 in Führung. Diese hielt bis in die Schlussminuten, doch trotz aller Bemühungen der Ice Dragons sollte es am Ende nicht mehr für einen Punktgewinn reichen. Die Eisbären verteidigten den knappen Vorsprung und fuhren am Ende drei wertvolle Punkte ein. „Wir haben heute unseren Plan gut verfolgt, standen ordentlich in der Defensive und haben eine kampfbetonte Partie gezeigt. Die Zuschauer haben uns sehr gut und lautstark unterstützt, leider ist es uns nicht gelungen, etwas Zählbares einzufahren. Aufgrund des letzten Drittels ist der Sieg für Hamm auch nicht unverdient. Wir werden in Leipzig den nächsten Anlauf unternehmen und versuchen zum Jahresausklang zu punkten“, so Headcoach Risto Kurkinen im Anschluss an die Begegnung. In der Samstagsbegegnung trifft der Herforder Eishockey Verein auswärts ab 16.00 Uhr im letzten Spiel des Jahres 2023 auf die Icefighters Leipzig. Nicht mit dabei sein wird dann Max Droick, der sich gegen Hamm schwer verletzte und zu einer längeren Pause gezwungen wird.
Ice Dragons zu Gast in Leipzig - Jahresausklang und Teddy Bear Toss (OLN) Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende und für den Herforder Eishockey Verein geht es zum letzten Spiel des Jahres zu den Icefighters Leipzig. Ab 16.00 Uhr wollen die Ice Dragons versuchen, ihre verbesserte Form mit Punkten zu belohnen und erfolgreich den Jahreswechsel angehen. Die Icefighters rollen derzeit das Feld der Oberliga Nord von hinten auf. Nach einem schwachen Saisonstart kamen die Sachsen immer besser in Schwung, holten in den vergangenen 11 Partien 9 Siege und finden sich inzwischen auf Platz 8 der Tabelle wieder. Das Erreichen der direkten PlayOff-Plätze scheint inzwischen realistisch zu sein, zumal man alte Stärken wiedergefunden zu haben scheint. Gestützt auf eine starke Defensive, lassen die Icefighters aktuell nur wenige Gegentreffer zu. Auch das Herforder Team zeigte sich in den vergangenen Spielen in der Verteidigung gefestigt, ohne jedoch fehlerfrei zu bleiben. Stück für Stück hat man sich in die Begegnungen hineingearbeitet, sich jedoch kaum belohnen können. Lediglich gegen Rostock gab es einen Punktgewinn, bei den Hannover Scorpions (2:5) und gegen die Hammer Eisbären (1:2) gingen die Ice Dragons leer aus. Beim letzten Spiel des Jahres will man noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um wieder etwas Zählbares auf die Habenseite zu bringen. In den bisherigen Saisonbegegnungen, die allesamt in Herford stattfanden, ist die Bilanz ausgeglichen. Nach einem 8:3-Sieg im ersten Duell, verlor der HEV das zweite Spiel mit 0:3. Für alle, die nicht live vor Ort unterstützen, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. Für die Leipzig-Fahrer gilt: Teddybären nicht vergessen, denn es handelt sich um ein „Teddy Toss-Spiel“ mit einer ganz besonderen Atmosphäre.
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Amberg Wild LionsWichtiger Sieg im Duell alter Rivalen - ERSC holt in Schweinfurt drei Punkte / Vierter Sieg in Folge für die Löwen (BYL) Einen wichtigen Sieg feierte der ERSC Amberg zum Jahresabschluss. Im einem hartumkämpften Duell alter Rivalen mit vielen Strafzeiten setzten sich die Löwen mit 4:3 beim ERV Schweinfurt durch, verbuchten damit ihren vierten Sieg in Folge und behalten in der Eishockey-Bayernliga die direkten Playoff-Plätze in Sichtweite. Nach einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung gerieten die Löwen am Ende nochmals in Gefahr, konnten dem Druck der Mighty Dogs aber standhalten. „Unser Sieg war ein absolutes Muß“, erklärte Ambergs Coach Dirk Salinger, der hinterher von „einem wilden Spiel“ sprach. Dabei hatte der ERSC – begleitet von etwa 130 lautstarken Fans – einen Auftakt nach Maß. Nach knapp vier Minuten führten die Wild Lions bereits mit 2:0, weil Felix Feder und Mauriz Silbermann binnen 66 Sekunden ein Doppelschlag glückte. Den Rest des Anfangsdrittels musste sich die Truppe von Salinger auf Konterspiel begnügen, denn in dieser Phase kassierte Amberg 24 seiner insgesamt 32 Strafminuten. Die Abwehr stand sehr sicher, andererseits fiel den Gastgebern auch nicht viel ein: „Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen, unser Powerplay war absolut nicht effektiv“, resümierte ein verärgerter ERV-Trainer Semjon Bär. Auch im Mittelabschnitt kam Amberg konzentrierter aus der Kabine, konnte sehr früh durch Brandon Walkom die Führung auf 3:0 ausbauen. Diesmal hatte Schweinfurt eine Antwort parat und verkürzte durch Tomas Cermak auf 1:3. Ein weiteres Aufbäumen der Dogs dauerte aber nicht lange und Amberg übernahm die Kontrolle. Mitte des Abschnitts dann ein vielleicht entscheidende Szene: Der ERSC fing sich im eigenen Powerplay einen Konter ein, wo ERV-Stürmer David Heckenberger alleine auf Timon Bätge zusteuerte, der Löwengoalie aber parieren konnte. Im direkten Gegenzug steuerte Hunter Fortin im Slalom durch die Schweinfurter Abwehr und vollendete zum 1:4. Mit diesem Resultat ging es in die letzte Pause und dem Spielverlauf nach schien die Partie entschieden. Ein frühes Anschlusstor der Gastgeber im Schlussdrittel weckte allerdings die Lebensgeister, wobei die Amberger vor dem 2:4 durch Cermak ein Stockfoul an Lukas Salinger monierten. Angetrieben vom eigenen Anhang setzte Schweinfurt alles auf eine Karte und eine Verunsicherung bei den Löwen war durchaus erkennbar: „Wir hätten eine 4:1-Führung einfach besser ausspielen müssen“, monierte Dirk Salinger. Nach dem 3:4 durch Dylan Hood wurde es fünf Minuten vor dem Ende nochmals richtig brenzlig für die Amberger, die allerdings nicht mehr wirklich etwas zuließen und letztendlich nicht unverdient die Punkte mitnahmen. Während sich Dirk Salinger „über die Punkte freute, obwohl uns Schweinfurt erneut das Leben schwer gemacht hat“, war sein Trainerkollege bei den Mighty Dogs einfach nur enttäuscht: „Ein Drittel Eishockeyspielen reicht einfach nicht, um ein Spiel zu gewinnen“. Erfreulich außerdem aus Amberger Sicht: Mit Kevin Schmitt und Lukas Klughardt kehrten zwei Langzeitverletzte nach einem Abschlusstest am Vortag wieder in die Aufstellung zurück und zeigten einen gelungenen Einstand.
Buchloe PiratesGelungener Jahresabschluss - Die Buchloer Piraten sichern sich mit Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Schongau wichtige Punkte im letzten Spiel des Jahres (BYL) Der ESV Buchloe hat das Eishockey-Jahr 2023 mit einem Sieg vor heimischer Kulisse abgeschlossen. Gegen die EA Schongau siegten die Piraten am Ende verdient mit 4:2 (1:1, 1:0, 2:1), auch wenn die 424 Zuschauer in einer spannenden Partie dabei lange zittern mussten. Grund dafür war, dass man wie schon im Hinspiel streckenweise viel zu fahrlässig mit den eigenen Chancen umging, wobei Gäste-Keeper und Ex-Pirat Daniel Blankenburg allerdings auch einen echten Sahnetag erwischt hatte. Letztlich holten die Freibeuter gegen den Tabellennachbarn mit einer Energieleistung aber die wichtigen drei Punkte, mit denen man die Mammuts auch in der Tabelle weiter auf Distanz halten kann. Ein Sonderlob hatte ESV-Trainer Christopher Lerchner nach der letzten Partie des Jahres – neben der medizinischen Abteilung um Mannschaftsarzt Georg Hessel und Physio Roland Strobel – besonders für zwei Spieler übrig, die an diesem Abend mit ihren Premierentreffern einen gehörigen Anteil am hart erarbeiteten aber sehr wichtigen Sieg hatten. Die Rede ist von Förderlizenzspieler Benedikt Diebolder und Nachwuchsstürmer Timo Kindl, die an diesem Abend mit dem zwischenzeitlichen 1:0 und 2:1 ihre jeweils ersten Treffer für die Piraten erzielten. Dazwischen hatten die Freibeuter jede Menge an weiterer Chancen liegen gelassen und waren ein ums andere Mal am bärenstarken Daniel Blankenburg im Schongauer Kasten schier verzweifelt – was die Partie letztlich bis zum Ende spannend hielt. Beide Teams mussten mit einigen Personalsorgen in dieses wichtige Match der beiden Tabellennachbarn gehen. Auch wenn die Buchloer den etwas besseren Start erwischten, dauerte es doch bis zur achten Minute, ehe der vor kurzem neu dazugestoßene Kaufbeurer DNL-Förderlizenzspieler Benedikt Diebolder nach einem schönen Spielzug zum 1:0 einnetzte. Danach hatten die Hausherren noch mehrfach die Chance auf das 2:0, doch der Puck wollte einfach nicht über die Linie. Und so kam es wie es kommen musste, dass Kevin Steiner noch vor der ersten Pause zum 1:1 ausglich (18.). Nachdem die Gäste zunächst etwas wacher aus der Kabine kamen, übernahmen die Piraten im Mitteldrittel dann das Zepter. Doch wie schon vor wenigen Wochen beim Hinspiel in Schongau überboten sich die Freibeuter auch an diesem Abend immer wieder im Auslassen bester Torgelegenheiten. Gleich reihenweise vergaben die Rot-Weißen die aussichtsreichsten Einschussmöglichkeiten, da immer wieder Teufelskerl Blankenburg im Weg stand. Auf der Gegenseite musste aber auch Schlussmann Johannes Wiedemann bei den wenigen, aber stets gefährlichen Nadelstichen der Mammuts hellwach sein. Umso erlösender war das 2:1 durch Timo Kindl, der ebenfalls mit seinem ersten ESV-Treffer die Piraten wieder in Front schoss, als er vor dem Schongauer Kasten goldrichtig stand (35.). Bis zur zweiten Pause hätten die Gennachstädter anschließend den Vorsprung noch weiter ausbauen können – wenn nicht sogar müssen. Doch die Effektivität vor dem Tor blieb ausbaufähig und Demeed Podrezov hatte zudem Pech, als die Schiedsrichter direkt vor dem letzten Seitenwechsel womöglich einen regulären Treffer übersahen. So blieb es eine enge Kiste, und dementsprechend taktierten und lauerten beide Teams zu Beginn des Schlussabschnitts dann auch zunächst. Schongau erhöhte in der Folge aber den Druck und als die Buchloer die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel brachten, glich Tim Mühlegger zum 2:2 aus, womit das Spiel wieder komplett offen war (44.). In dieser Phase hatten die Hausherren etwas den Faden und den Zug des vorangegangenen Drittels verloren. Doch das Piraten-Team kämpfte sich wieder ins Spiel und nutzte danach durch Marc Krammer ein Powerplay zur erneuten Führung (52.). Trotzdem blieb es bis in die Schlusssekunden ein Spiel auf Messers Schneide. Am Ende behielten die leidenschaftlich fightenden Freibeuter aber in diesem nervenaufreibenden Krimi verdient die Oberhand, da man zwei Unterzahlspiele gegen eines der besten Überzahl-Teams der Liga schadlos überstand und Nico Nieberle in der letzten Minute mit dem 4:2 Treffer ins mittlerweile verwaiste Schongauer Tor den Deckel endgültig drauf machte. So konnten sich die Piraten mit einem Heimsieg aus dem fast abgelaufenen Jahr verabschieden, der Dank der Siege der Konkurrenz im Rennen um die Playoff- und Pre-Playoff-Plätze enorm wichtig war und einen gelungenen Abschluss im Jahresendspurt bedeutete.
Erding Gladiators15 Kracher vor Sylvester - Gladiators mit 15:2 Sieg in Pfaffenhofen (BYL) Einen 2:15 Kantersieg feierten die Erding Gladiators beim Tabellenletzten EC Pfaffenhofen. Dabei musste Teamchef Felix Schütz mit Pätzold, B. Cramer, Forster, S. Franz, Wallek, Matheson und Zimmermann gleich auf sieben Stammkräfte verzichten. Dafür waren die U20 Spieler Julian Dost, Tobias Cramer sowie Marek Schlammer im Kader. In den ersten Minuten konnte der EC Pfaffenhofen die Partie vor rund 450 Zuschauer, darunter waren mehr als die Hälfte für die Gladiators, noch ausgeglichen gestalten. Ein Treffer gelang dem Heimteam gegen den umsichtig agierenden TSV Torhüter Mayer allerdings nicht. Mit fortlaufender Spielzeit übernahm Erding dann mehr und mehr die Kontrolle. Treffer Nummer 1 gelang schließlich Petr Pohl. Noch vor der ersten Pausensirene ließ der Tabellenführer durch Franz M., Waldhausen sowie Modlmayr drei weitere Tore folgen. Auch im zweiten Drittel dominierte Erding die Partie. Läuferisch wie spielerisch deutlich überlegen, ließ man dem ECP keine Chance. Abermals Pohl und Franz schraubten das Ergebnis auf 0:6. In den letzten 20 Minuten ließen die Gladiators nicht locker. Im Gegenteil: Die Schütz Truppe zeigte sich unnachgiebig, nutzte jeden Fehler des Gegners gnadenlos aus und überzeugte trotz der zahlreichen Ausfälle mit großer Spielfreude. Sage und schreibe neun Tore sollten Michl & Co zum Jahresausklang ihrem Anhang noch schenken. Pfenninger, 2x Franz, 2x Krzizok, Modlmayr, Waldhausen, Pohl sowie Lorenz markierten bei zwei Gegentreffer den Endstand von 2:15. Das nächste Spiel steigt am Fr. 05.01., 20 Uhr in der Stadtwerke Erding Arena gegen die Devils aus Ulm/Neu-Ulm.
Kempten SharksKulisse Top, Ergebnis Flop - ESC Kempten verliert das Hockey Classic gegen Landsberg vor 2615 Zuschauern (BYL) Die Sharks hatten gerufen und die Zuschauer strömten in Scharen in die ABW Arena. Das am Ende ein deutliches 1:5 von der Anzeigetafel leuchtete erfreute verständlicherweise nur die vielen mitgereisten Anhänger der Riverkings, die den Auswärtssieg noch lange mit ihrem Team auf dem Eis feierten. Bei den zahlreichen Anhängern des ESC sah man dagegen fragende Gesichter ob der deutlichen Niederlage. Und während die Gästefans immer noch im Stadion feierten waren die beiden Trainer bereits bei der Pressekonferenz dabei das Spiel zu analysieren. Sowohl Martin Hoffmann wie auch Sven Curmann waren sich einig darüber dass der Sieg der Gäste absolut verdient war, die mit einem furiosen ersten Drittel das Spiel bereits entschieden hatten. Dabei fing alles gut an für den Gastgeber. Gleich im ersten Powerplay konnte der ehemalige Landsberger Christopher Mitchell seine Farben in Führung bringen und die Arena zum kollektiven Jubelschrei. Landsberg zeigte sich unbeeindruckt und konterte eiskalt nur eine Minute später mit dem schnellen Ausgleich. Auch in den Folgeminuten nutzten sie souverän und clever die Fehler der Sharks so dass die Begegnung bereits nach 18 Minuten entschieden war. Dies konnte zu dem frühen Zeitpunkt noch niemand im Stadion ahnen, die Comebackqualitäten der Allgäuer in dieser Saison sind durchaus bekannt. Das erste Signal zur Aufholjagd setzte Curmann in dem er Jakob Nerb aus dem Tor nahm und den eigentlich noch angeschlagenen Backup Luca Mayer brachte, auch um ein Signal an die Mannschaft zu senden. Mayer machte seine Sache sehr gut und blieb bis zum 1:5 in Landsberger Überzahl in der letzten Minute auch ohne Gegentreffer. Kempten berannte im zweiten Abschnitt das von Moritz Borst überragend gehütete Tor der Gäste, hatte ein großes Chancenplus und die Spielanteile klar auf seiner Seite. Doch was sie auch versuchten, es fehlte einfach das Schuss und Scheibenglück. Im letzten Abschnitt stellte der Kemptener Coach seine Reihen nochmals um, aber auch dies brachte nicht den gewünschten Erfolg, die Gäste verteidigten zu gut, räumten im Slot sauber auf und ließen kaum Nachschüsse zu. Curmann analysierte treffend, die Niederlage ist kein Beinbruch, vor allem gegen eine so starke Bayernligamannschaft. In der Tabelle ist das Mittelfeld nach wie vor sehr eng beieinander und man befindet sich auf dem richtigen Weg. Eine Woche Pause steht nun an bevor es am 05.01.2024 in Schweinfurt wieder um Punkte geht. Die Sharks werden sich gewohnt akribisch darauf vorbereiten und gestärkt aus der kurzen Pause zurückkommen.
EHC KlosterseeEHC Klostersee – EHC Königsbrunn Pinguine 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) (BYL) Bärenstarke Vorstellung und verdiente drei Punkte zum Jahreswechsel. Der EHC Klostersee besiegte im Treffen des amtierenden Bayernliga-Meisters und seines Vorgängers die Königsbrunn Pinguine mit 3:1. Die wahrscheinlich beste Defensivleistung im bisherigen Saisonverlauf war gegen im letzten Spielabschnitt auf den Anschluss und Ausgleich drückende Gäste auch notwendig, um den Dreier festzuhalten. Davor hatten die Grafinger die Partie über weite Strecken kontrolliert und bestimmt. Zweikampf- und laufstark übernahmen die Rot-Weißen mit dem Anfangsbully die Initiative. Der Lohn war die baldige Führung gegen im ersten Durchgang eher zurückhaltende Pinguine. Letztlich wäre mehr möglich gewesen, als die enge 1:0-Führung. Die im zweiten Abschnitt durch entschlossenes Nachsetzen blitzartig erhöht wurde. Anschließend wurde die Partie zunehmend ausgeglichen, wobei beide Seiten gute Chancen ausließen. Was auch an zwei außergewöhnlich formidabel haltenden Puckfängern lag. In den verbleibenden 20 Spielminuten wurde Königsbrunn stärker, drängte vehement auf den Anschluss und Ausgleich. Es blieb spannend - bis zum erlösenden 3:1 eine Sekunde vor der Sirene.
Königsbrunn beendet das Jahr mit einer weiteren Niederlage (BYL) Mit 1:3 verliert der EHC Königsbrunn seine Auswärtspartie gegen den EHC Klostersee. Im letzten Spiel des Jahres gingen die Gastgeber als verdienter Sieger vom Eis, die Brunnenstädter stehen nun auf dem fünften Tabellenplatz. Königsbrunn konnte mit drei kompletten Reihen antreten, neben dem Langzeitverletzten Dennis Tausend fehlten noch Nico Baur, Philipp Sander, Lukas Häckelsmiller, Julian Becher und Moritz Zöller. Dafür kehrte Marco Sternheimer wieder ins Aufgebot zurück, und auch der junge Augsburger Förderlizenzspieler Marco Riedl durfte wieder Bayernligaluft schnuppern. Im Tor der Königsbrunner stand Routinier Stefan Vajs, als Backup war David Blaschta mitgereist. Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo in die Partie, den besseren Zugriff hatten aber zunächst die Gastgeber. In der dritten Spielminute hatte Klostersee gleich zwei gute Möglichkeiten, Königsbrunn war noch nicht wirklich in der Partie angekommen. Drei Minuten später belohnten sich aber die Grafinger für ihr aggressives, bissiges Spiel und erzielten den ersten Treffer. Nachdem sich die Gastgeber im Königsbrunner Drittel festsetzen konnten, traf Raphael Käfer mit einem Schuss aus der Drehung zur 1:0 Führung. Die Brunnenstädter arbeiteten sich in die Partie zurück, blieben jedoch zunächst ohne nennenswerten Abschluss. Gegen Drittelende kam Königsbrunn aber immer besser in die Begegnung und hatte in der 18. Spielminute eine erste Großchance. Ein Treffer wollte aber nicht fallen, auch in Überzahl wollte der Ausgleich nicht gelingen. So ging es mit der für die Gastgeber verdienten Führung in die erste Pause. Nach dem Pausentee erwischte Klostersee den besseren Start, nachdem Königsbrunn im Kopf wohl noch in der Kabine war, erhöhte Röder auf 2:0. Die Brunnenstädter mussten nun schon zwei Treffer erzielen, taten sich aber schwer gegen die gut gestaffelten Gastgeber, die viele Zweikämpfe gewannen, schon in der neutralen Zone mit viel Biss verteidigten und kaum Möglichkeiten zuließen. Königsbrunn schaffte es auch in Überzahl nicht, den Anschlusstreffer zu erzielen und konnten sich kaum im gegnerischen Drittel festsetzen. Klostersee blieb weiter konzentriert und nahezu fehlerfrei, aber auch den Grafinger gelang kein Tor mehr, ehe es ein letztes Mal in die Kabinen ging. Im letzten Drittel war Königsbrunn von Beginn an im Spiel präsent und drängte auf den Anschlusstreffer. Die Brunnenstädter agierten nun galliger und dachten nicht ans Aufgeben. In der 48. Spielminute hatte Dominic Erdt den Anschlusstreffer auf der Kelle. Doch Grafings Keeper Hähl zeigte an diesem Abend eine fehlerfreie Leistung und entschärfte alle Schüsse der Gäste, die jetzt im Schlussabschnitt zu deutlich mehr Abschlüssen kamen. Den Königsbrunnern lief aber die Zeit davon, acht Minuten vor Spielende musste die Mannschaft sogar in Unterzahl spielen. Kurz vor Ablauf der Strafe kamen die Brunnenstädter doch noch zum Anschlusstreffer. Bei einem Konter versenkte Toms Prokopovics nach Anspiel von Marco Sternheimer den Puck im Grafinger Tor und erzielte somit den schon 10. Shorthander der Saison für seinen Verein. Königsbrunn ging weiter volles Risiko und kämpfte aufopferungsvoll um den Ausgleich, ein weiterer Treffer wollte aber nicht mehr fallen, denn auch die Gastgeber verteidigten mit allem, was sie hatten. Kurz vor Spielende nahm der Königsbrunner Trainer noch seinen Torwart zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Brunnenstädter spielten sich nun im Drittel der Grafinger fest und suchten den Abschluss. Bei einem letzten Bully vor Schluss verloren die Königsbrunner aber die Scheibe, die Gastgeber netzten dann eine Sekunde vor Abpfiff zum 3:1 ein und gingen am Ende als Sieger vom Eis. Die Niederlage für die Brunnenstädter war verdient, denn die ersten beiden Spielabschnitte der hochklassigen Partie gehörten den Gastgebern. Königsbrunn kam erst im letzten Drittel in die Gänge und kassiert die zweite Niederlage in Folge. EHC-Coach Bobby Linke war nach der Begegnung natürlich unzufrieden mit der gezeigten Leistung: „Wir haben die ersten beiden Drittel verpennt, waren läuferisch zwar da, aber in den Zweikämpfen hatten wir meist das Nachsehen. Das war zu wenig, wir haben zu viele Bullys und auch Scheiben in der neutralen Zone verloren. Da ist uns nicht viel eingefallen, am Ende sind wir dann wieder aufgewacht und haben energischer gespielt, uns beim Gegner festgesetzt. Das Ergebnis geht so in Ordnung gegen einen Gegner, der heute abgeliefert hat. Das war heute ein Vorgeschmack auf die Playoffs, so kann man das aber nicht spielen. Nun gilt es, Mund abputzen, nach vorne schauen und im nächsten Spiel wieder Punkte holen.“
Schweinfurt Mighty DogsSTIMMUNGSVOLLES DERBY ENDET OHNE PUNKTE (BYL) Startschwierigkeiten und etliche Strafzeiten prägten das Spiel, in dem die Schweinfurter Mighty Dogs am Ende knapp mit 3:4 gegen die Wild Lions aus Amberg als Verlierer vom Eis gehen. Das erste Drittel startete mit deutlich wacheren Ambergern, die die Schweinfurter Defensive von Beginn an unter Druck setzten. Bereits in der 3. Minute passierte es dann: ein abgefälschter Distanzschuss flattert schwer haltbar an Leon Pöhlmann vorbei in das Schweinfurter Tor – zur Freude der zahlreich mitgereisten Amberger Fans. Nur eine Minute später fasste sich Mauritz Silbermann ein Herz und zog von der blauen Linie aus dem Handgelenk ab, während die Abwehr noch die Zuordnung suchte und machte damit direkt das 0:2 klar. Bereits in der 5. Minute fiel dann das nächste Tor – diesmal für die Mighty Dogs, jedoch wurde der Treffer anschließend aberkannt, da die Schiedsrichter eine Kickbewegung mit dem Fuß gesehen haben und das Tor somit irregulär war. Die Partie blieb im Anschluss vorrangig in Amberger Hand, in der 8. Minute traf man das Schweinfurter Gestänge und erhöhte damit beinahe auf 0:3. Die erste von zahlreichen Strafen erwischte dann Leo Ewald, der wegen eines Stockschlags zwei Minuten vom Eis geschickt wurde, wenig später nahm dann aber Kirchberger auf Seiten der Wild Lions ebenfalls platz auf der Strafbank. Trotz weiterer Strafen für Amberg und daraus folgenden Powerplays wusste die Offensive des ERV den Puck nicht an Timon Bätge vorbei ins Amberger Tor zu bekommen, selbst in doppeltem Powerplay blieb man leider bis auf wenige Torchancen zu statisch und konnte nicht punkten. Einen kleinen Fight lieferten sich dann kurz vor Ende des Drittels Leo Ewald und Hunter Fortin, die dafür jeweils für zwei Minuten zum Abkühlen geschickt wurden. Aufgrund einer Strafzeit am Ende des ersten Drittels begann das zweite Drittel mit einem Powerplay für Schweinfurt – statt dieses jedoch in Tore umzumünzen, musste man kurz nach Ablauf der Strafzeit das 0:3 hinnehmen, als Brendan Walkom vor dem Tor zu unbedrängt an den Puck gelangen konnte und kaltschnäuzig einnetzte. Wenig später dann jedoch endlich der erlösende Jubel für alle Schweinfurter: Tomas Cermak kam mit Tempo in den Angriff, behauptete sich hinter dem Tor gegen die Amberger Defensive und überwand im Nachsetzen dann schließlich auch Schlussmann Bätge zum 1:3 Anschlusstreffer. In der Folge schafften es die Mighty Dogs, sich wieder etwas besser in den Angriff zu spielen, gaben den Gästen in der 30. Minute allerdings wieder Gelegenheit zum Powerplay. Während Kevin Heckenberger zuerst zum Konter aufs Amberger Tor stürmte, musste man sich in der Gegenbewegung dann geschlagen geben, denn Fortin nagelte den Puck aus kurzer Distanz direkt unter die Latte des Schweinfurter Kastens. Wenig später wechselte Headcoach Semjon Bär dann den Torhüter: Benni Roßberg kam für Leon Pöhlmann aufs Eis. In der Folge einiger Strafzeiten spielten zeitweise 4 Amberger gegen 3 Schweinfurter – in dieser Phase bekam der Förderlizenzspieler Max Klughardt das Vertrauen vom Trainer, verteidigte stark, verlor dabei seinen Schläger und hielt den Gegner dennoch in Schach und konnte den Puck zwischenzeitlich sogar behaupten. Kurz darauf war Klughardts Einsatz für die Schiedsrichter dann aber etwas zu hart, so dass dieser in der Folge eine Zweiminutenstrafe für Halten kassierte. Die folgende Unterzahl wurde gut verteidigt, und dank etwas Glück ging der Amberger Schuss in der 38. Minute nur an die Latte. Zum Ende des Drittels gab es dann, ähnlich wie in Abschnitt Nummer eins, eine Strafzeit für die Gäste. Das letzte Drittel startete damit erneut in Überzahl, auch hier fehlte aber die Effektivität und Tore für Schweinfurt blieben vorerst aus. Dylan Hood, kurz zuvor noch selbst auf der Strafbank, fälschte einen Schuss vor dem Tor sauber ab, traf damit aber lediglich das Gehäuse und nicht ins Tor, doch in der 44. Minute konnte sich Tomas Cermak nach einem hervorragenden Zuspiel von Ewald per Direktabnahme erneut in die Torschützenliste eintragen und verkürzte damit auf 2:4 und nährte die Hoffnung, an diesem Abend doch noch Punkte einzufahren. In der Folge mobilisierte Schweinfurt nochmal alle Kräfte und setzte sich phasenweise im Drittel der Wild Lions fest, es dauerte jedoch bis zur 55. Minute, bis daraus Kapital geschlagen werden konnte: erneut war es Tomas Cermak, der sich hinter dem Tor der Amberger behauptete, den Puck auf Leo Ewald spielte, dieser bediente dann Hood, der den ERV nochmal auf 3:4 heranbrachte. Kurz darauf kassierten die Mighty Dogs jedoch erneut in kurzer Zeit zwei Strafzeiten, so dass man zuerst ein 5 gegen 3 überstehen musste. Knapp eine Minute vor dem Ende, Schweinfurt war gerade wieder vollzählig geworden, nahm Semjon Bär dann Roßberg für einen sechsten Feldspieler aufs Eis, für einen weiteren Treffer reichte das am Ende allerdings nicht mehr, so dass die Wild Lions schlussendlich als verdiente Sieger vom Eis gingen. Insbesondere in der ersten Hälfte des Spiels zeigten die Amberger eine schnelle und starke Partie. Das nächste Spiel der Mighty Dogs ist ein Heimspiel und findet am Freitag, den 05.01.2024 um 20 Uhr statt. Zu Gast sein wird der ESC Kempten.
Wanderers GermeringEVG eröffnet das neue Jahr 2024 mit zwei Heimspielen (BLL) Aller guten Dinge sollen nicht drei sein, wenn die Wanderers am kommenden Freitag den EV Fürstenfeldbruck zum Derby im heimischen Polariom begrüßen. Die letzten beiden Aufeinandertreffen konnten die „Crusaders“ für sich entscheiden. Schmerzlich in Erinnerung geblieben ist den Fans noch immer die Pleite vom 10. November 2023, wo man nach 0:4 Führung am Ende noch 6:4 verlor. Man nahm damals den Kampf nicht an und so triumphierte letztlich das bessere Kollektiv. Es war ein gebrauchter Abend für Quirin Reichel und Co. Besser machen will man es nun im ersten Spiel des neuen Eishockeyjahres 2024 vor eigenem Publikum, wo man bis dato noch ohne Punktverlust die weiße Weste trägt. Man will den Heimvorteil nutzen und die Brucker Serie stoppen. Die Landkreisnachbarn von der Amper reisen mit drei Niederlagen in Serie im Gepäck an. Diese resultierten mitunter gegen die direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze Ravensburg und Lechbruck. Es wäre jedoch naiv zu denken, dass Fürstenfeldbruck aktuell in keiner guten Form ist. Vorne läufts, da hat die Truppe von Maximilian Helling in den letzten beiden Matches jeweils mindestens sechs Tore erzielt. Hinten jedoch hakts, da kassierte man beide Male mindestens sieben Gegentreffer. Aber auch die schwarz-gelbe Defensive ist in dieser Saison alles andere als sattelfest, daher ist es gut möglich, dass viele Tore fallen werden. Für die Wanderers ist es an der Zeit für die Derby-Wende. Man wird alles dafür investieren! Nur zwei Tage später am Sonntag beginnt die erweiterte bzw. verlängerte Hauptrunde mit Hin- und Rückspiel gegen den SC Forst, EV Fürstenfeldbruck, ERSC Ottobrunn und SC Reichersbeuern. Die Punkte aller Partien fließen in die aktuelle Gesamttabelle mit ein. Das erste Match der „0,5 Runde“ bestreitet die Mucha-Truppe in eigener Halle gegen den SC Reichersbeuern. Den ersten Vergleich in der Hacker-Pschorr Arena in Bad Tölz verlor Germering knapp mit 3:2. Das zweite Duell im Polariom entschied der EVG dann mit 6:3 für sich. Hierbei war jedoch eine kurze Schwächephase der „Urkraft“ binnen sechs Minuten ausschlaggebend für die Niederlage. Ansonsten sah das Publikum, wie auch schon im Hinspiel, eine nahezu ausgeglichene Partie. Der SCR belegt aktuell den fünften Tabellenplatz, ist aber in Lauerstellung für die vorderen Plätze. Man hat ein Torverhältnis von 49 zu 53 vorzuweisen und damit weiterhin die zweitwenigsten Gegentreffer aller Vereine in der laufenden Spielzeit. Die Tölzer wären in dieser Statistik immer noch Ligaspitze, wenn man sich zwei Tage vor dem Jahreswechsel nicht 0:12 in eigener Halle gegen den ESV Burgau blamiert hätte. Aber der missglückte Auftritt ist längst nicht mehr in den Köpfen der Spieler. Man schaut nach vorne und nicht zurück, immerhin ist man das drittstärkste Auswärtsteam in der Gruppe A. Reichersbeuern wird alles daran setzen, gegen einen Mitkonkurrenten um die benachbarten Tabellenplätze wieder zu punkten. Eine wichtige Rolle hierbei wird sicherlich auch der wiedergenesene Topscorer Peter Fischer spielen, der die Schwarz-Gelben schon oftmals vor Probleme stellte. Aber auch ansonsten sind die Gäste sehr ausgeglichen und bekanntermaßen körperlich präsent. Eine harte aber sicherlich interessante Aufgabe.
ERC Sonthofen5:0 gegen Forst! ERC-Fans feiern Schütze, Ottenbreit und ihren Tabellenführer (BLL) Der ERC Sonthofen schlägt auswärtsstarke Forster hochverdient mit 5:0 und rutscht damit als Tabellenführer ins neue Jahr. Highlights gab es an diesem Abend reichlich viele – fast 800 Zuschauer feiern Keeper Fabian Schütze, „Doppelpacker“ Dustin Ottenbreit und eine Siegesserie von nunmehr neun Erfolgen. Ein überragender Fabian Schütze im Tor. Der erste Shutout der Saison. Stürmer Dustin Ottenbreit, der bei seinem ersten Saisoneinsatz zum „Doppelpacker-Dustin“ wird und zwei Treffer markiert. Eine Serie von nunmehr neun Siegen in Folge. Eine nicht minder beeindruckende und damit makellose Heimbilanz von neun Partien und neun Siegen. Fast 800 Zuschauer an der Hindelanger Straße. Mit 15 Siegen in 17 Partien blickt Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen auf eine äußerst erfolgreiche Hauptrunde zurück und begrüßt das neue Jahr als unangefochtener Tabellenführer: Die Sonthofer haben vier Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Eisbären Burgau. Bei so vielen Highlights zum Jahresabschluss heißt es für alle Fans der Schwarz-Gelben jetzt erst einmal: durchschnaufen, sammeln und genießen. Zum Spiel: Der ERC war gewarnt, schließlich reisten mit den „Nature Boyz“ aus Forst unbequeme Gäste an – auswärtsstark und mit einer stabilen Defensive. Nach einem vorsichtigen Abtasten beider Mannschaften nahm das Spiel ab Mitte des ersten Abschnitts gehörig Fahrt auf. Vor allem, weil der ERC sich mit Wille, Schnelligkeit und feinen Kombinationen in die Partie reinarbeitete. Zwar blieben die Gäste durch schnelle Vorstöße zunächst gefährlich, aber: Da war ja noch Ruhepol Fabian Schütze zwischen den schwarz-gelben Pfosten. In der 15 Minute belohnten sich die agilen Hausherren dann endlich für ihre Bemühungen: Vladi Kames zog von der blauen Linie ab, Gästekeeper Thomas Zimmermann konnte den wuchtigen Schuss nur nach vorne abwehren lassen. Kapitän Marc Sill reagierte flott, schob den Puck rüber zu Ondrej Havlicek, der den Puck zur Führung einnetzte. 49 Sekunden vor dem Ende des ersten Abschnitts erkämpfte sich Christian Engler zusammen mit Dennis Adebahr den Puck in der Offensivzone. Die daraus resultierende Zwei-zu-Eins-Situation mit Niklas Arnold führte zum ersten Saisontreffer von Dustin Ottenbreit – und das in seinem ersten Saisonspiel. Mit einem verdienten 2:0 ging es in die Kabinen. Und aus denen kamen die Hausherren ähnlich zielstrebig heraus wie im ersten Abschnitt. Mit zunehmender Spieldauer merkten wohl auch die Gäste, dass an diesem Abend in Sonthofen nix zu holen sein würde. Der ERC agierte zu schnell, technisch zu gut für die Forster. Engagement konnte man den „Naturburschen“ nicht absprechen, allerdings überspannten sie mitunter den Bogen und verstrickten sich in Nickeligkeiten und Provokationen, die in David Mische und Christian Engler auf Seiten der Sonthofer dankbare Abnehmer fanden. Ein Beispiel: Nach Ondrej Havliceks 3:0 wurde der Torschütze beim Jubel von einem Gästespieler attackiert. Der Tscheche wehrte sich und durfte nach einem vermeintlichen Ellbogencheck direkt in die Kühlbox – eine kuriose Szene. Mitte des zweiten Drittels war die Partie endgültig entschieden, als in der 32. Minute Marc Sill auf Vorlage von Ondrej Havlicek und David Mische das 4:0 erzielte. Kurz vor der zweiten Pausensirene fasste sich Christian Engler ein Herz, marschierte mit großen Schritten über die rechte Seite ins Angriffsdrittel, umkurvte zwei Gegenspieler und setzte sich mit Willenskraft vor dem gegnerischen Tor fest. Der Routinier brachte Jonas Gotzler ins Szene, der das Spielgerät wiederum zu Dustin Ottenbreit weiterleitete: 5:0! Zwei Tore für Dustin Ottenbreit im ersten Saisonspiel: Was für eine Premiere zum Jahresfinale. Im letzten Spielabschnitt passierte nicht mehr viel – zumindest ergebnistechnisch. Forst wollte, konnte aber nicht so recht. Und die Sonthofer nutzten mehrere Überzahlspiele nicht, denn sonst wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen. Da die Heimmannschaft dank eines prächtig aufgelegten Fabian Schütze wenige Minuten vor Spielende auch noch eine 3:5-Unterzahl schadlos überstand, begannen endlich die Feierlichkeiten: Unter dem Jubel der Fans durfte Dustin Ottenbreit die obligatorische Ehrenrunde der Schwarz-Gelben anführen. Nachdem anschließend Keeper Fabian Schütze aufgefordert wurde, den ersten Shutout dieser Saison mit einem Purzelbaum zu zelebrieren, feierte die Truppe abermals geschlossen mit den Fans. Ein würdiger Jahresabschluss einer bislang herausragenden Saison! Weiter geht es im neuen Jahr mit der Halbfachrunde, die nach der Änderung des Liga-Modus durch den BEV die Meisterrunde ersetzt. Auftakt bildet am 5. Januar das Heimspiel der Schwarz-Gelben gegen den ERC Lechbruck ab 20 Uhr im Eisstadion an der Hindelanger Straße. Wir wünschen Fans und Verantwortlichen, Freunden und Förderern sowie Sponsoren einen wunderbaren Übergang in das neue Jahr und bedanken uns herzlich bei Spielern und allen helfenden, ehrenamtlichen Händen für die wunderbare und so wichtige Unterstützung.
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| NEWS Landesverbände Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinFASS gewinnt letztes Derby des Jahres 2023 (RLO) Auch das dritte Derby der Saison zwischen den Eisbären Juniors und FASS Berlin geht an die Weddinger. Am Freitag wurde im Welli mit 1:7 (0:3, 1:2, 0:2) gewonnen. Mit einem Derby das Jahr zu beenden, gibt den Beteiligten eine gute Möglichkeit, sich mit guten Eindrücken aus dem Jahr zu verabschieden. Die Eisbären hatten immer noch Personalprobleme und so halfen wieder einige Nachwuchsspieler aus. Immerhin konnten wieder 18 Feldspieler aufgeboten werden, Starttorhüter war diesmal Philipp Lücke. FASS musste ebenfalls einige Ausfälle verkraften und konnte 15 Feldspieler aufbieten. Im Tor begann erstmals Neuzugang Eric Steffen, der ein starkes Spiel zeigte. In der Defensive ließ Headcoach Christopher Scholz fünf Verteidiger rotieren, wobei Henry Haase und Ludwig Wild Zusatzschichten schoben. Die Weddinger konnten sich von Beginn an Vorteile erspielen, aber die Juniors konterten gut und gefährlich. Nach sechs Minuten konnte FASS in Führung gehen. Luis Noack kam an der blauen Linie der Juniors an den Puck, und er ließ dem Eisbärentorhüter mit einem platzierten Schuss keine Chance. Zwei Minuten später hatten die Juniors Glück, Metall rettete für den Torhüter bei einem Schuss von Daniel Volynec. Beide Teams hatten im Verlauf des Drittels gute Chancen und die Weddinger waren wieder etwas effektiver. Zwar wieder mit etwas Glück kam der Puck zu Luis Noack und dieser erzielte nach 15 Minuten das 0:2. Drei Minuten später nutzte FASS das zweite Powerplay des Spiels, ein Schlagschuss von Gregor Kubail landete im Tor. FASS hatte zwar die erste Druckphase des Drittels, nach 24 Minuten wurden sie aber ausgekontert. Ben Balzer vollendete diesen Konter und die Juniors waren im Spiel. Doch nur 24 Sekunden später führten die Weddinger wieder mit drei Toren, denn Felix Braun fälschte einen Schlagschuss zum 1:4 ab. FASS war nun wieder überlegen, und das führte nach 30 Minuten zum 1.5 durch Dennis Merk. Zwar versuchten die Juniors zu weiteren Toren zu kommen, es blieb aber nach 40 Minuten beim 1:5, denn auch FASS konnte seine Chancen nicht ausnutzen. Auch wenn das Spiel schon entschieden war, versuchten die Juniors gut mitzuspielen und es gab auch einige gute Angriffe. Dennoch waren es wieder die Gäste, die den nächsten Treffer erzielten. Henry Haase traf zum 1:6, und damit war die Partie endgültig entschieden. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Felix Braun noch das 1:7 erzielen und bei diesem Ergebnis blieb es. Die Weddinger zeigten phasenweise sehr gutes Eishockey, die Juniors taten ihr Bestes und sie hatten ebenfalls gute Aktionen. Dennoch geht der Sieg von FASS völlig in Ordnung. FASS zieht damit in der Tabelle an Chemnitz vorbei und wechselt das Jahr auf dem zweiten Platz, die Juniors belegen weiterhin den fünften Platz. Weiter geht es für beide am ersten Januarwochenende. Die Juniors reisen am 6. Januar zum Titelverteidiger nach Chemnitz, FASS empfängt am 7. Januar um 13:30 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion Tornado Niesky.
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| NEWS Nachwuchs-Eishockey Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| Tag 4: Start in den 3. Spieltag Mit vier Spielen war dieser WM-Tag wieder gut gefüllt. Finnland und die USA setzten sich dabei in der Gruppe A durch, die Slowakei und Schweden gewannen ihre Spiele der Gruppe B. GRUPPE A: Erster WM-Sieg für Finnland Lettland – Finnland 0:4 (0:2/0:1/0:1) Die Letten gingen als Außenseiter in dieses Spiel, an einem guten Tag können aber auch gegen die Finnen Punkte geholt werden. Diese stehen nach zwei Niederlagen unter Druck, bei einer weiteren würde es eine extrem schwere Rest-WM werden. Die Finnen waren zwar überlegen, nur ein Treffer wollte nicht gelingen. Est in Überzahl konnten sie nach 15 Minuten den ersten Treffer erzielen, Jere Lassila traf mit einem Abstauber. 58 Sekunden später überwand Jesse Pulkkinen Lettlands Torhüter Deivs Rolovs mit einem scharfen Schuss so führte der Favorit nach 20 Minuten mit 0:2. Finnland blieb weiter überlegen und sie nutzten nach 29 Minuten ein Powerplay aus, Kasper Halttunen versenkte den Puck im Tor. Lettland kam zwar im Laufe des Drittels besser ins Spiel, insgesamt hatten die Finnen aber weiter mehr vom Spiel. Am Spielstand änderte sich bis zur Pause aber nichts mehr. Mit einem Restpowerplay gingen die Finnen ins letzte Drittel und sie erhöhten nach 47 Sekunden durch Oiva Keskinen auf 0:4. Es wollte den Letten einfach nicht gelingen richtig gefährlich vor das Tor der Finnen zu kommen. 23 Schüsse gaben die Letten auf das T0r von Noa Vali ab und alle wurden abgewehrt. Es blieb am Ende beim 0:4 und Finnlands Torhüter konnte sich als 5. Torhüter der WM über ein Shutout freuen. Schweden gewinnt wieder ohne Gegentor Kanada – Schweden 0:2 (0:0/0:2/0:0) Nach zwei Siegen aus den ersten beiden WM-Spielen war es ein Spitzenspiel. Die Kanadier haben bisher den etwas besseren Angriff, die Schweden haben noch kein Gegentor kassiert. Schon im 1. Drittel mussten die Torhüter Mathis Rousseau (CAN) und Hugo Hävelid (SWE) ihr Können unter Beweis stellen, denn beide Teams hatten ihre Torchancen. Schweden kam sogar zu vier Minuten Powerplay am Stück, es blieb aber ein torloses Drittel. 113 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Schweden den ersten Treffer des Spiels erzielen. Tom Willander sorgte mit einem platzierten Schuss für das 0:1 und somit für großen Jubel im Stadion. Schweden stand weiter gut und nach 31 Minuten wurde es wieder laut im Stadion. Denn Noah Östlund konnte mit einen Nachschuss ein Tor erzielen und Schweden führte mit 0:2. Im letzten Drittel gelang es keinem Team mehr noch weitere Treffer zu erzielen. Schweden störte das wenig, und am wenigsten Schwedens Torhüter Hugo Hävelid, denn er wehrte 21 Schüsse der Kanadier ab und feierte seinen zweiten Shutout bei dieser WM. Und Schweden konnte auch das 3. WM-Spiel ohne Gegentor gewinnen. Schweden ist damit sicher im Viertelfinale, Kanada ist rechnerisch noch nicht ganz durch. GRUPPE B: Slowakei gewinnt auch gegen Norwegen sicher Norwegen – Slowakei 4:8 (1:2/0:5/3:1) Norwegen benötigt nach zwei Niederlagen zum Auftakt der WM dringend Punkte, gegen die mit zwei Siegen gestarteten Slowaken waren sie jedoch Außenseiter. Dennoch versuchten sie mitzuspielen und nach vier Minuten konnten sie in Führung gehen. Nach einem Bullygewinn der Slowaken im Drittel der Norweger schnappte sich Michael Brandsegg-Nygard den Puck und er ließ Slowakeis Torhüter Adam Gajan mit einem platzierten Schuss nach 188 Sekunden keine Chance. Die Slowaken taten sich schwer ins Spiel zu kommen und so half ein Powerplay, um zu Ausgleich zu kommen. Samuel Honzek hielt die Kelle in einen Querpass und es stand nach 14 Minuten 1:1. 27 Sekunden später konnten sie in Führung gehen, Juraj Pekarcik traf mit einem platzierten Schuss und wieder war Norwegens Torhüter Sebastian Aarsund chancenlos. So hatten die Slowaken bis zu Pause das Spiel gedreht und führten verdient. Im 2. Drittel holten sich die Norweger früh eine Strafe ab und die nutzte Dalibor Dvorsky mit einer schönen Aktion zum 1:3 (24.). Es lief nun weiter gut beim Favoriten und Servac Petrovsky nutzte zwei weitere Chancen, um innerhalb vom 67 Sekunden auf 1:5 zu erhöhen. Norwegen wechselte nun im Tor zu Martin Lundberg und er kassierte bis zur Pause noch Tore von Peter Repcik (33.) und Luka Radivojevic (35.), die jeweils in Überzahl trafen. Hoch her ging es ab der 49. Minute. Zunächst traf Stian Solberg (49.), dann konnte Dalibor Dvorsky für die Slowaken (54.). Petter Vesterheim und in Überzahl Michael Brandsegg-Nygard (beide 55.) sorgten für den Endstand von 4:8. Die Slowaken haben damit auch ihr 3. Spiel gewonnen und sind damit für das Viertelfinale qualifiziert, Norwegen wartet weiter auf den ersten Punkt. US-Boys gewinnen nach Penaltyschießen Tschechien – USA 3:4 (1:1/2:2/0:0) n.P. Die Tschechen weisen eine ausgeglichene Bilanz auf, die USA haben nach zwei überzeugenden Spiele alle Punkte geholt. Es dürfte also schwer werden für die Tschechen, hier zählbares zu holen. Für die USA begann die Partie gut, Isaac Howard konnte Tschechiens Torhüter Michael Hrabal nach 72 Sekunden zum 0:1 überwinden. Doch Tschechien kam nach 16 Minuten zum Ausgleich, Jakub Stancl sorgte für den Pausenstand. Im 2. Drittel konnte Adam Bares Tschechien in der 27. Minute in Führung bringen, doch zwei Minuten später traf Will Smith zum Ausgleich. US-Keeper Jakob Fowler musste nach 32 Minuten das 3:2 der Tschechen hinnehmen, aber drei Minuten später konnte Ryan Chesley den erneuten Ausgleich erzielen. Das letzte Drittel brachte keine Entscheidung, es gelang beiden nicht eine der wenigen Chancen zu nutzen. Und so gab es die erste Verlängerung dieser WM. Da auch diese trotz eines Powerplays der USA keine Entscheidung brachte, folgte auch noch ein Penaltyschießen. Auch das Penaltyschießen ging in eine Verlängerung, von den jeweils ersten fünf Schützen trafen lediglich Jiri Kulich (CZE) und Gabe Perreault (USA). Im 2. Pärchen der Verlängerung setzte sich Isaac Howard durch und so holen sich die USA den 2. Punkt. Die USA sind damit so gut wie im Viertelfinale, die Tschechen haben einen Schritt in diese Richtung gemacht.
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