IHP NachrichtenSonntag 22.Oktober 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenende mit insgesamt 12 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Bundestrainer Harold Kreis zu Gast beim DTM-Finale in Hockenheim: „Beeindruckend, mit welcher Präzision gearbeitet wird.“ (DEB) Wenige Wochen vor Beginn des Deutschland Cup 2023 in Landshut (8. bis 12. November 2023) hat Bundestrainer Harold Kreis beim DTM-Finale in Hockenheim hinter die Kulissen geschaut und beim Rennen am gestrigen Samstag live vor Ort mitgefiebert. Seit 2023 wird die international bekannte Rennserie vom ADAC als Veranstalter präsentiert. An diesem Wochenende findet das Saisonfinale mit den Rennen 15 und 16 statt. Bevor die 28 DTM-Fahrer zum Zug kamen, drehte Kreis selbst zwei rasante Runden über den 4,574 km langen Rundkurs; natürlich nur als Beifahrer im Renntaxi, das von Thomas Winkelhock gesteuert wurde. Nach einem kurzen Durchschnaufen ging es für den 64-Jährigen zum Grid-Walk in die Startaufstellung. Dort traf er auf Fahrer Kelvin van der Linde für einen kurzen Talk, im Anschluss stand Kreis als Interviewpartner für die TV-Übertragung auf ProSieben und das Stadion-TV zur Verfügung. Eine Minute vor dem Start wurde ihm die Ehre zu teil, das „Drivers - Start Your Engines-Schild“ hochzuhalten. Nach einem spannenden Rennen, das der Österreicher Thomas Preining für sich entscheiden konnte, erhielt der Bundestrainer beim Team Abt Sportsline eine Boxenführung und gewann so Einblicke in der Team-Arbeit hinter die Kulissen. Bundestrainer Harold Kreis: „Danke an alle, die mir heute einen spannenden Einblick gewährt und meinen Besuch beim DTM-Finale organisiert haben. Die Fahrt mit dem Renntaxi über den Kurs war sehr beeindruckend. Vor allem die Beschleunigung ist großartig. Aber irgendwann kommt das Bremsen, das war eher anstrengend. Zwei Runden haben jedenfalls ausgereicht für mich. Besonders interessant für mich zu sehen, wie ein Motorsport-Team funktioniert und mit welcher Präzision gearbeitet wird, um letztlich ein paar Hundertstel rauszuholen. Für das morgige Abschlussrennen der Saison drücke ich allen Beteiligten und den Fahrern die Daumen.“
Eisbären RegensburgSOUVERÄNER DERBYSIEG: EISBÄREN REGENSBURG GEWINNEN 5:0 BEI DEN SELBER WÖLFEN (DEL2) Frenetisch bejubelten die mitgereisten Fans eine überragende Leistung des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Auswärts bei den Selber Wölfen gelang dem Team von Trainer Max Kaltenhauser ein deutlicher 5:0 (3:0/0:0/2:0)-Derbysieg. Hinten hielt Goalie Tom McCollum vor 3343 Zuschauern in der Netzsch-Arena dabei zum zweiten Mal in der Saison die „Null“ und feierte einen Shutout – vorne waren trugen sich fünf verschiedene EBR-Akteure in die Torschützenliste ein. Nur 156 Sekunden verstrichen dabei zwischen den ersten drei Treffern, die die Domstädter früh auf die Erfolgsspur brachten: Erst fälschte Topscorer Andrew Yogan einen Schuss von Jakob Weber unhaltbar zur frühen 1:0-Führung ins Tor ab (10. Minute), dann traf Tomáš Schwamberger mit einer sehenswerten Einzelleistung zum 2:0 (12.) und kurz darauf war Weber selbst von der Blauen Linie zum 3:0 erfolgreich (13.). Im Schlussabschnitt legten die Oberpfälzer dann noch Tore durch Andrew Schembri im Powerplay zum 4:0 (45.) und Abbott Girduckis (55.) zum 5:0-Endstand nach. Durch den Sieg blieben die Donau-Städter Tabellendritter (22 Punkte), Selb, zuvor Vierter, rutschte auf den sechsten Platz (19). Am Sonntag haben die EBR nun spielfrei, weiter geht es für sie erst am kommenden Freitag, 27. Oktober, mit dem schweren Heimspiel gegen den Tabellenführer Kassel Huskies ab 20 Uhr in der Donau-Arena (Vorbericht folgt). Nachbericht: Zwar bahnt sich bei den verletzten André Bühler, Korbinian Schütz (beide Abwehr) und Kevin Slezak jeweils langsam ein Comeback an, für einen Einsatz im Derby bei den Selber Wölfen reichte es indes aber noch nicht. Darüber hinaus standen Defensivmann Patrick Demetz und Offensivtalent Niklas Zeilbeck (Einsatz für Passau in der Oberliga) nicht im Kader. Tom McCollum startete im Tor, Jonas Neffin war sein Backup. Die Stimmung in der Selber Netzsch-Arena war schon vor Spielbeginn prächtig: 3343 Fans hatten sich für das Rivalenduell in der Halle eingefunden – darunter auch zahlreiche Schlachtenbummler aus der Oberpfalz. Die Partie hielt den Erwartungen von Beginn an Stand – beide Teams erspielten sich früh erste Großchancen (mit leichtem Übergewicht für die EBR), konnten sich jeweils aber auch auf ihre starken Goalies (Michael Bitzer für Selb und Tom McCollum für Regensburg) verlassen. Die schnelle Partie wogte munter hin und her – bis zur zehnten Minute: Nach einer starken Phase der Regensburger zog Verteidiger Jakob Weber aus der Distanz ab und Topscorer Andrew Yogan fälschte für Bitzer unhaltbar zum 1:0 für die EBR ab. Nur Augenblicke später war es McCollum, der auf der Gegenseite den prompten Ausgleich mit zwei starken Saves verhinderte (11. Minute). Doch nur 113 Sekunden nach dem ersten Treffer jubelten die Domstädter erneut: Tomáš Schwamberger krönte eine tolle Einzelleistung mit seinem sehenswerten Tor in den rechten oberen Winkel zum 2:0 (12.). Kurz darauf brachte dann Weber selbst die Netzsch-Arena zum Schweigen: Sein Schuss von der Blauen Linie fand den Weg ins Selber Tor. Binnen nur 156 Sekunden hatten die Eisbären einen komfortablen 3:0-Vorsprung herausgeschossen. Der dritte Treffer zeigte Wirkung bei den Wölfen, die prompt eine Auszeit nahmen. Bis zur ersten Pause holte Heim-Keeper Bitzer noch einige Male die Kohlen für seine Vorderleute aus dem Feuer. Weniger turbulent ging es im Mitteldrittel zu. Zwar nahm die Begegnung an Härte zu, doch die Torsteher beider Teams ließen keine weiteren Treffer zu. Pech hatten indes die EBR, als Abbott Girduckis seinen eigenen Rebound artistisch aus der Luft zum vermeintlichen 4:0 in die Maschen beförderte: Die Unparteiischen gaben den Treffer wegen hohen Stocks nach Videobeweis nicht (31.). Der Start in den Schlussabschnitt lief für die Domstädter dafür umso besser: Nach einer hervorragenden Kombination in Überzahlspielte Marvin Schmid seinen Sturmkollegen Lukas Heger rechts vom Tor frei, der noch am überragend haltenden Bitzer scheiterte. Doch Andrew Schembri warf sich ins Getümmel und brachte den Puck zum 4:0 im Tor unter (45.). Für die endgültige Entscheidung sorgte dann der erneut starke Abbott Girduckis, der einen Konter eiskalt zum 5:0-Endstand verwertete (55.). Durch den Sieg im Derby stieg die Punktzahl der Oberpfälzer auf nun schon satte 22 (aus 13 Spielen) – nach wie vor Platz drei in der DEL-2-Tabelle ist der Lohn. Selb, zuvor als Vierter noch Tabellennachbar), rutschte auf Rang sechs zurück (19 Punkte aus zwölf Partien). Am Sonntag sind die EBR nun spielfrei – die aufgrund einer Belegung der Donau-Arena vorgezogene Partie gegen die Wölfe des EHC Freiburg hatten die Donau-Städter bereits zuvor mit 4:3 gewonnen. Weiter geht es für die Schützlinge von Coach Max Kaltenhauser daher erst am kommenden Freitag, 27. Oktober, mit dem harten Heimspiel gegen die Kassel Huskies. Der Tabellenführer aus Hessen gastiert dann ab 20 Uhr in der Donau-Arena.
Memmingen IndiansErster Derbysieg der Saison: Memmingen schlägt den EV Füssen (OLS) Der ECDC Memmingen gewinnt das erste Derby der Saison gegen den EV Füssen. Mit 3:1 setzten sich die Indians gegen die Ostallgäuer durch. Eine stattliche Kulisse von 2565 Zuschauern sorgte einmal wieder für eine tolle Atmosphäre am Hühnerberg. Am Sonntag reisen die Indians nach Deggendorf, am kommenden Freitag gibt es das nächste Derby gegen Lindau. Der Start verlief für die Indians denkbar schlecht. Keine Minute war gespielt, da gingen die Gäste bereits in Führung. Julian Straub versenkte die Scheibe für den EVF im Netz, im direkten Gegenzug einer Memminger Großchance. Die Rot-Weißen tat sich schwer zu ihrem gewohnten Spiel zu finden, da der Altmeister kämpferisch dagegen hielt. In der 14.Minute glichen die Memminger aber verdient aus. Pascal Dopatka traf nach Vorarbeit von Milan Pfalzer zum 1:1. Im zweiten Drittel nutzten die Hausherren eine Überzahlsituation erfolgreich aus. In der 24.Minute schoss Eddy Homjakovs im Nachschuss das 2:1 für Memmingen. Die Rot-Weißen waren in diesem Abschnitt das spielbestimmende Team. Weitere Möglichkeiten wurden aber nicht genutzt, trotz großem Chancenplus. Im letzten Drittel bekamen die Zuschauer ein weiterhin umkämpftes Spiel zu sehen. Die Vorentscheidung fiel aber schon in der 43.Minute. Denis Fominych erzielte das wichtige 3:1 für den ECDC, was gleichzeitig auch der Endstand war. Memmingen spielte die Begegnung clever zu Ende und ließ nichts mehr anbrennen. Beide Torhüter wurden anschließend zu den besten Spielern ihres Teams gewählt. Bereits am Sonntag wartet das nächste schwere Auswärtsspiel auf das Team von Daniel Huhn. Die Reise geht dann nach Niederbayern zum Deggendorfer SC. Spielbeginn ist um 18:45. Das nächste Heimspiel der Indians findet am kommenden Freitag um 20:00 Uhr gegen den EV Lindau statt. Beim nächsten Derby wird dann wieder der Teddy Bear Toss zusammen mit der Hilfsorganisation Humedica durchgeführt. Die gesammelten Teddys kommen im Anschluss der Partie notleidenden Kindern zugute.
Ice Dragons mit nächster Chance gegen Trappers - Herford trifft auf Tilburg (OLN) Der Herforder Eishockey Verein trifft in der Sonntagsbegegnung der Oberliga Nord auf die Tilburg Trappers. Ab 18.30 Uhr wartet auf die Ice Dragons in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ somit eine äußerst hohe Hürde, jedoch auch eine neue Chance in doppelter Hinsicht. Vier Niederlagen in Folge, zweimal sogar zweistellig hintereinander und ein Trainerwechsel – für den HEV wird es Zeit, sich zu wehren und alles dafür zu tun, dem Trend entgegenzuarbeiten. „Die Mannschaft muss wieder Basics auf das Eis bringen und wir werden gemeinsam hart arbeiten, dass die Spieler wieder zu ihrem Hockey zurückkehren“, so Interimscoach Miha Zbontar, der sich bereits in den ersten Minuten der Rückfahrt intensiv mit dem Spiel gegen die Tilburg Trappers beschäftigte. Tilburg stellt für den Herforder Eishockey Verein eine sehr hohe Hürde dar. Noch nie ist es den Ice Dragons gelungen, auch nur einen Zähler gegen das niederländische Team einzufahren. Aktuell liegen die Trappers mit 18 Punkten auf Platz 4 der Tabelle und fuhren in den bisherigen Auswärtspartien der Saison ausschließlich sichere Siege ein. So sind die Rollen in der heutigen Begegnung eindeutig verteilt. Doch vielleicht liegt gerade in dieser Situation eine Chance für den HEV, um sich in das Spiel hineinzubeißen und an einem sehr starken Gegner aufzurichten. Tickets gibt es bis zwei Stunden vor dem Auftaktbully online unter www.scantickets.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Die beliebten Familientickets zum Preis von 30,- € sind sowohl online als auch an der Abendkasse erhältlich. Zudem wird das Spiel live auf www.sprade.tv übertragen.
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Dingolfing Isar RatsEVD verliert nach desolatem Eröffnungsdrittel in Landsberg (BYL) Das hatten sich die Mannen um Trainer Bernie Englbrecht sicherlich anders vorgestellt. Im ersten Auswärtsspiel der Bayernligasaison wollte man Punkte aus Landsberg mitnehmen und landete schnell auf dem harten Boden der Tatsachen. Nach einem schwachen ersten Drittel lagen die EVDler fast aussichtslos zurück. Was blieb war die Erkenntnis, dass man mit einer soliden Leistung in Oberbayern sicherlich punkten hätte können. Sehr nüchtern fasste Trainer Bernie Englbrecht den Auftritt seiner Mannen in Landsberg zusammen. „Das war vor allem im ersten Drittel wenig bis gar nichts und wir haben uns einfach auch nicht an die Vorgaben gehalten. Das ist ärgerlich“, resümierte der erfahrene Coach. Englbrecht warnte die Mannschaft, „dass die Landsberger von Anfang an Vollgas geben werden.“ Nicht so recht umsetzen wollte dies der Paradeblock, der gleich beim ersten Wechsel ein völlig unnötiges Gegentor gegen die dritte Sturmreihe der Riverkings kassierte. Nachdem man die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel bekam, klingelte es kurz darauf im Kasten der EVDler, das zum ersten Mal von Justin Köpf gehütet wurde. In der Folgezeit stand Köpf des Öfteren im Fokus. Doch auch die Dingolfinger hatten Chancen zum Ausgleich. Die Hausherren zeigten sich aber effektiver und nutzten Fehler der Dingolfinger konsequent aus. Mit 0:3 ging es demzufolge in die erste Pause. Ab der Mitte des Spiels fingen sich die Isar Rats und waren danach mindestens ebenbürtig. Es fehlten nur die Tore. Zuerst vergab Dominik Schindlbeck einen Penalty und Max Hofbauer scheiterte mit einem Bauerntrick. Kurz vor der Pause keimte Hoffnung auf, als Schindlbeck in überragender Manier den Anschlusstreffer markierte. Nur wenige Sekunden später hätte Hofbauer weiter verkürzen können, wäre da nicht der starke Keeper Borst im Weg gestanden. Auch im letzten Drittel hatten beide Mannschaften gute Möglichkeiten, aber die Keeper ließen vorerst nichts mehr zu. Die größten Chancen hatte erneut der EV Dingolfing, aber Martin Beneš und der agile Dominik Schindlbeck fanden erneut ihren Meister in Moritz Borst, der vor der Saison aus Füssen nach Landsberg gewechselt war. Vier Minuten vor dem Ende setzte Englbrecht alles auf eine Karte und nahm Justin Köpf vom Eis. Das Resultat war der vierte Treffer der Hausherren, die sogar noch das Endergebnis auf 5:1 hochschrauben konnten. Unter dem Strich blieb eine vertane Chance in Landsberg, da vor allem die Leistungsträger weit unter ihren Möglichkeiten blieben. „Bei der ersten Reihe war es teilweise ein Schaulaufen. Da muss eindeutig mehr kommen, um in der Bayernliga zu bestehen“, so Englbrecht abschließend. Lob verdiente sich hingegen Markus Duchenko. Der junge Verteidiger war noch einer der wenigen Lichtblicke an diesem trostlosen Abend. Auch Keeper Justin Köpf zeigte eine ansprechende Leistung.
Schweinfurt Mighty DogsMIGHTY DOGS VERLIEREN AUCH DAS ZWEITE SAISONSPIEL (BYL) Nachdem man am letzten Wochenende gegen Erding zwar kämpferisch gut gestartet war, unterlagen die Dogs am Ende verdient gegen einen der Favoriten der aktuellen Bayernligasaison. Der Kader der Mighty Dogs war leicht verändert, so fehlte Sean Fischer, während Tomas Cermak nach Verletzungspause wieder ins Aufgebot zurückkehrte. In der Verteidigung verstärkte ein Förderlizenzspieler aus Selb: Max Klughardt. Auch das zweite Saisonspiel konnten die Jungs um Headcoach Andreas Kleider allerdings nicht für sich entscheiden, sondern unterlagen den gut aufgelegten Gästen vom ESV Buchloe mit 4:7. Den besseren Start ins Spiel erwischten die Pirates aus Buchloe, denn bereits in der zweiten Spielminute gelang Felix Schurr aus spitzem Winkel der Treffer zur 0:1 Führung. Kurz darauf antworteten die Schweinfurter mit einer gut herausgespielten Chance, die jedoch nicht in den Maschen des gegnerischen Tores untergebracht werden konnte. Es entwickelte sich ein deutlich offenerer Schlagabtausch als im Spiel gegen Erding, jedoch schaffte es keine der beiden Mannschaften, im ersten Drittel einen weiteren Treffer zu markieren. Auch eine doppelte Überzahl in der 13. Spielminute nutzten die Hausherren nicht aus. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts durfte dann auch Schweinfurt erstmals in der Kühlbox Platznehmen, als Lennart Esche eine zweiminütige Strafe wegen Stockschlags kassierte. Der Start in das zweite Spieldrittel erfolgte dann entsprechend in Unterzahl, was die Pirates in Zählbares umwandeln konnten: Christian Wittmann erzielte den Treffer zur zwischenzeitlichen 0:2 Führung für Buchloe. Postwendend fanden die Mighty Dogs, nun wieder zu fünft auf dem Eis, jedoch eine Antwort auf den Gegentreffer: Tomas Cermak legte auf, Marcel Weise versenkte die Scheibe zum erlösenden ersten Tor und verkürzte den Rückstand damit auf 1:2. Vom Treffer beflügelt erspielten sich die Dogs in der Folge einige gute Chancen, schafften es jedoch nicht, den Puck an Pirates Schlussmann Wiedemann vorbei ins Tor zu befördern. Die mangelnde Chancenverwertung bestraften die Gäste aus Buchloe in der 29. Minute, als nach einigem Gewühle vor Benni Roßbergs Kasten der Puck von Benjamin Katerbau zum 1:3 eingenetzt wurde. Blieb das Powerplay im ersten Drittel noch ohne Erfolg, so konnte man in der 31. Minute von der Überzahlsituation profitieren: ein von Nils Melchior und Alex Asmus schön vorbereiter Treffer durch Lennart Esche brachte die Schweinfurter Jungs wieder auf 2:3 heran. Ein Wechselfehler und eine Strafzeit gegen Marcel Weise wegen Stockschlags brachten die Schweinfurter dann erneut unter Druck, als man beim 5 gegen 3 dann den nächsten Gegentreffer hinnehmen musste. Die Gäste spielten eine schnelle und saubere Überzahl und belohnten sich verdient mit dem Tor zum 2:4. Zum Ende des zweiten Drittels baute Alexander Krafczyk die Führung der Gäste dann mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:5 aus – in der Folge verließ Benni Roßberg gefrustet das Eis. Im Tor übernahm ab der 40. Minute dann Anton Hesselbach. Durch eine erneute Überzahlsituation am Anfang des dritten Drittels brachte Nils Melchior die Hartgummischeibe im gegnerischen Kasten unter und verkürzte damit auf 3:5, jedoch antworteten die Buchloer postwendend, denn keine Minute später war es erneut Schurr, der einen Treffer für die Pirates auf die Uhr bringen konnte und somit den vorherigen Abstand mit dem 6:3 wiederherstellte. Das Powerplay der Schweinfurter konnte sich an diesem Abend jedoch sehen lassen: In der 55. Minute war es Kevin Heckenberger, der den dritten Überzahltreffer des Abends vollbrachte – und damit auch wieder eine leise Hoffnung weckte, möglicherweise doch noch Punkte aus dem Spiel mitnehmen zu können. Als drei Minuten vor Schluss der Buchloer Lukas Bucher auf der Strafbank platz nahm, nahm Anti Kleider den Torhüter vom Eis, um anschließend in einer 6 gegen 4 Überzahl auf einen weiteren Treffer zu drängen. Dieser gelang jedoch leider nicht mehr, stattdessen konnte Michal Petrak den 4:7 Endstand mit einem Empty Net Goal festmachen. Am Sonntag treten die Mighty Dogs dann beim TEV Miesbach an, Spielbeginn ist um 18 Uhr. Das nächste Heimspiel folgt am Sonntag, den 29. Oktober gegen den EHC Klostersee. Anpfiff ist hier ebenfalls um 18 Uhr.
Schweinfurt Mighty DogsERSTE AUSWÄRTSSPIEL DER SAISON BEIM TEV MIESBACH (BYL) 03. Spieltag: Erste Auswärtspartie für die Mighty Dogs – zu Gast beim TEV Miesbach. Die Oberbayern gewannen ihren Saisonauftakt trotz 1:2 Rückstand mit 6:4 gegen den EC Pfaffenhofen und konnten am Freitag Abend erst in der Overtime beim ESC Geretsried den Zusatzpunkt sichern. Nachdem der TEV bereits die letzten Jahre immer ungefährdet auf den vorderen Rängen landete, lautet auch dieses Jahr das Saisonziel wieder „Playoffs“ im Kampf um die bayerische Meisterschaft. Eine Veränderung gab es auf der Trainerposition. Michael Baindl verließ den TEV nach zwei Spielzeiten mit zwei Vizemeisterschaften und steht nun in der Oberliga bei den Bayreuth Tigers hinter der Bande. Der neue Headcoach beim TEV Miesbach ist Zdenek Travnicek. Aber auch innerhalb der Mannschaft gab es einige Veränderungen, neben dem Trainer verließen auch Alex Furch, Janik Engler, Lukas Kögl, Alexander Thyroff, Maximilian Hüsken und Stefano Rizzo die Kreisstädter. Mit dem Torhüter Philip Lehr, dem Verteidiger Benedikt Dietrich und den beiden Stürmern Aziz Ehliz und Christian Neuert konnten vier Neuzugänge verpflichtet werden. Bei den Kontigentspielern gab es keine Veränderungen, hier setzt man weiterhin auf Bohumil Slavicek und Patrick Asselin. Für die Mighty Dogs geht es nach der zweiten Saisonniederlage zum ersten Auswärtsspiel in Richtung des Tegernsee´s. Beim letzten Aufeinandertreffen in Miesbach unterlag man dem Gastgeber denkbar knapp mit 4:3, wenn gleich auch einige Entscheidungen bei diesem Spiel fragwürdig waren. Sicherlich kann man den TEV Miesbach als Favoriten für das Spiel sehen, aber das die Mighty Dogs nicht unbedingt chancenlos sind, hat man schon des öfteren beim TEV bewiesen. Spielbeginn gegen den TEV Miesbach ist am Sonntag, den 22. Oktober, um 18.00 Uhr.
Pfronten FalconsPfronten mit Kantersieg zum Auftakt (BLL) Mit 13:2 (3:2/4:0/6:0) gegen den ERSC Ottobrunn starteten die Falcons fulminant in die Saison. Doch danach hatte es nach dem ersten Drittel nicht ausgesehen, als die Pfrontener mit einem knappen 3:2 Vorsprung in die erste Pause gingen. Den ersten Treffer der Saison erzielte zuvor in der 3. Minute Fabian Gmeinder auf Zuspiel von Johannes Friedl. Die Gäste schlugen in der 8. Minute durch Adam Kofron (Krumbiegel) in Überzahl zurück. Im weiteren Verlauf leisteten sich die Hausherren zu viele Fehler und konnten sich bei ihrem Torhüter Pascal Lorenz bedanken, der zunächst einen weiteren Gegentreffer verhindern konnte. In der 12. Minute wurde Niklas Munz von Lukas und Ladislav Hruska auf die Reise geschickt und Pfrontens Stürmer überwand Severin Dürr zum 2:1. Doch auch dieses Mal ließ die Antwort der Ottobrunner nicht lange auf sich warten, 63 Sekunden später traf Markus Hulm (Pfaffiner/Pröls) zum 2:2 Ausgleich. Der wieder genesene Filip Matjeka (Lithen/Lorenz) brachte die Falcons in der 16. Minute erneut in Führung. Im zweiten Spielabschnitt zeigten sich die Gastgeber deutlich stärker und drängten die Oberbayern immer mehr in die Defensive. Eine der Chancen nutzte in der 25. Minute Jakub Bernad (Timpe/Munz, Niklas), der dem Schlussmann der Gäste keine Chance ließ und zum 4:2 einschob. Innerhalb von 18 Sekunden schraubten die Falcons das Ergebnis durch Lukas Lithen (Böck) und Eugen Scheffer (Böck/Linz) auf 6:2. Neun Sekunden vor Drittelende gelang Domenik Timpe, nach sehenswerter Vorarbeit von Jakub Bernad und Niklas Munz, noch das 7:2. Mit diesem Ergebnis ging es in die letzte Pause. Im Abschlussdrittel waren gerade einmal 24 Sekunden gespielt, als Filip Matejka (Böck/Lithen) zum 8:2 traf. Den nächsten Treffer steuerten die Brüder Hruska bei, Ladislav setzte seinen Bruder Lukas in Szene, der den mittlerweile für Severin Dürr im Kasten stehenden Severin Cesak zum 9:2 überwand. In de 48. Minute war es erneut der quirlige Domenik Timpe (Bernad) der das Ergebnis auf Zweistellig stellte. Und auch das sollte es noch nicht gewesen sein, Lukas Lithen auf Fabian Gmeinder und dieser mit Traumpass auf Johannes Friedl, der sich seine Chance zum 11:2 (49. Minute) nicht entgehen ließ. Nun kam die Zeit von Jakub Bernad, der seine starke Leistung mit zwei Treffern in der 53. Minute (Vorarbeit Hruska Lukas) und in der 59. Minute zum Endergebnis von 13:2 krönte. Durch eine geschlossene Mannschaftleistung, mit drei starken Reihen und insgesamt neun verschiedenen Torschützen gelang den Pfrontenern somit ein Auftakt nach Maß und eine Revanche für die letzte Niederlage in Ottobrunn.
ERC SonthofenDerby-Sieg und Standing Ovations zum Saisonauftakt (BLL) Derbysieg zum Saisonauftakt, eine fantastische Choreo samt Liebeserklärung der Heimfans und eine gut gefüllte Eishalle in Sonthofen – das erste Meisterschaftsheimspiel in der Landesliga machte definitiv Lust auf mehr. David Mische erzielte einen Dreierpack, Ondreij Havlicek war an fünf, Kapitän Marc Sill an vier Toren beteiligt. ERC-Neuzugänge Niklas Arnold und Dan Przybyla mit ihren ersten Scorerpunkten. Was für ein Start in die neue Landesliga-Saison! Im mit Spannung erwarteten ersten Meisterschaftsspiel fegte der ERC Sonthofen im Derby den EV Ravensburg mit 8:2 (1:1, 3:1, 4:0) vom heimischen Eis. Dabei sah es im ersten Drittel alles andere als nach einem Spaziergang für die in Teilen neuformierte Truppe von Coach Helmut Wahl und Spielertrainer Vladi Kames aus. Mit einer gehörigen Portion Nervosität gingen die Schwarz-Gelben ans Werk. Den aggressiv auftretenden Gästen aus Ravensburg überließen sie zu Beginn zu häufig die Räume und damit die Spielkontrolle. Mit ihrem gefühlt ersten Schuss aufs Gehäuse von ERC-Torwart Fabian Schütze ging der EVR in der 7. Minute mit einem Überzahltreffer in Führung. Auch wenn die Schwarz-Gelben in der 11. Minute durch ein Powerplay-Tor von David Mische, nach schöner Vorarbeit von Vladi Kames und Marc Sill, zum Ausgleich kamen – so hatten sich die Coaches und die rund 800 Zuschauer den Beginn in die Spielzeit sicher nicht vorgestellt. In der ersten Drittelpause dürften in der Kabine deutliche Worte gefallen sein, denn – auch wenn die Ravensburger nach nur 39 Sekunden erneut eiskalt in Überzahl zuschlugen und das 2:1 markierten – mit jeder weiteren Spielminute und mit jedem Wechsel wurde es das Spiel des ERC. Auf einmal war mehr Dynamik im Spiel, die Zweikämpfe wurden gewonnen und die Pässe fanden Abnehmer. Die Folge: Die Gäste ließen sich ab Mitte des zweiten Drittels zu Undiszipliniertheiten hinreißen, die der ERC in Überzahlspielen konsequent nutzte. Zwischen der 35. und 40. Minute stellten die Sonthofener die Weichen auf Sieg: Matyas Stransky (Assists: Havlicek) und wieder Mische (Assists: Havlicek, Kames) in Überzahl sowie Marco Reinholz (Assists: Kevin Adebahr, Niklas Arnold) sorgten für frenetischen Jubel in der Eishalle an der Hindelanger Straße. Die Schwarz-Gelben knüpften gleich zu Beginn des letzten Drittel an die Spielfreude des vorherigen Spielabschnitts an: Havlicek (41.) (Assists: Sill, Roman Zwicker) und Sill (43.) (Assists: Kames, Havlicek) sorgten mit schön herausgespielten Toren für einen Doppelschlag und strahlende Gesichter im Stadionrund. Zum Ende schienen den Gästen endgültig die Körner auszugehen, sodass Mische nach Vorarbeit von Sill und Havlicek (47.) mit seinem dritten und Stransky (52.) (Assists: Adam Suchomer, Dan Przybyla) mit seinem zweiten Treffer für einen Kantersieg sorgten, den die Fans nach Spielschluss mit Standing Ovations honorierten. „Das war Gänsehaut pur“, sagte Coach Wahl. „Was die Fans heute, vor allem auch mit der Choreographie zu Spielbeginn, veranstaltet haben, war grandios. Ein großer Dank an alle, die heute hier waren!“ Am Sonntag um 18 Uhr wartet auf die Schwarz-Gelben bei den Eisbären Burgau das erste Auswärtsspiel der Saison. Auf geht’s Sonthof, kämpfen und siegen!
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Neusser EVDie starke Leistung blieb leider unbelohnt (RLW) Das größte Lob kam vom gegnerischen Trainer: „ Der NEV hat sich im Vergleich zur Vorbereitung sehr gesteigert. Wenn nach 60 Minunten Unentschieden gestanden hätte, wäre das vom Spielverlauf auch in Ordnung gewesen!“, so Coach Deske nach dem Spiel. In der Tat trat der NEV von Beginn an so wie in Troisdorf auf. Der Spielaufbau der Hausherren wurde schon in deren Drittel gestört, das schmeckte den Real Stars gar nicht. Ein schneller Konter nach zwei Spielminuten nutzte Dominick Thum zur 1:0 Führung, Mika Norris hatte Thum auf die Reise geschickt, der den Puck eiskalt versenkte. In der Folge hätte der NEV durchaus das 2:0 erzielen können, die Möglichkeiten dafür erspielte sich die Mannschaft. Die Hausherren kamen erst zum Ende des ersten Drittels zu einigen guten Chancen, die alle vom starken Leon Brunetti vereitelt wurden. Brunet stand im zweiten Drittel im Fokus, die Bergisch Gladbacher erhöhten das Tempo und der NEV zog sich ein wenig zurück. „Wir wussten, dass das zweite Drittel aufgrund des weiten Wegs zur Wechselbank schwer wird“,resümierte Coach Carsten Ackers. Eine gute Defensivarbeit sorgte dafür, dass das 1:0 lange auf der Anzeigentafel bestand hielt. Erst in der 33. Minute erzielte Bergisch Gladbach in Überzahl das 1:1. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause. Im letzten Drittel spielten die Löwen wieder wie in Drittel Eins, ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten entstand. Knapp zur Hälfte des Drittels gab es eine unfreiwillige längere Pause, da im Neusser Drittel die Plexiglasscheibe repariert werden musste. „Diese 15 minütige Pause hat uns aus dem Konzept und Game Plan gebracht. Die erfahrenen Spieler der Real Stars haben daraus Kapital geschlagen.“ In der Tat schlugen die Gastgeber in der 51. Minute zum 2:1 zu, zwei weitere Tore zum 4:1 Endstand folgten. „Bergisch Gladbach hat eine lautstarke Mannschaft, die inzwischen einige Spieler in ihren Reihen haben, die vorher höherklassig spielten. Bis auf ein Tor in Unterzahl haben wir aber perfekt defensiv gestanden. Am Ende fiel das Ergebnis zwei Tore zu hoch aus“, so das Fazit von Trainer Ackers nach dem Spiel.
Grefrath PhoenixGEG verpflichtet Igor Gross als Torwarttrainer (LLW) Die Grefrather EG stellt ihr Trainer-Team breiter auf und hat mit Igor Gross einen erfahrenen Torwarttrainer verpflichtet. Der 1962 in Russland geborene Eishockey-Lehrer mit deutschem Pass wird künftig die Torhüter-Ausbildung für Goalies sämtlicher Jahrgangsstufen von der U9 bis hin zur 1. Mannschaft leiten. Schon seit vielen Jahren ist Igor Gross im Trainergeschäft tätig, verfügt über einen enormen Erfahrungsschatz und kennt sich bestens aus in der Szene. So fungierte er bereits als Nachwuchstrainer in Wolfsburg, bei der U16-Nationalmannschaft, anschließend bei den Jungadlern Mannheim mit welchen er gleich mehrere Meistertitel gewinnen konnte. Eine weitere Station als Coach war die renommierte Red Bull Akademie in Salzburg. Während seiner Laufbahn hat der Diplom-Trainer bereits mit vielen bekannten Eishockeygrößen zusammen gearbeitet und diese ausgebildet. Darunter finden sich auch zahlreiche spätere DEL-Spieler und sogar NHL-Profis wie Moritz Seider und Tim Stützle. Im Senioren-Bereich war Igor Gross unter anderem von 2020-22 in der DEL Torwarttrainer der Krefelder Pinguine und stand 2022/23 zuletzt als Co-Trainer beim Oberligisten EG Diez-Limburg an der Bande. „Wir möchten die Nachwuchsarbeit und insbesondere das Torhüter-Training für alle Goalies im Verein weiter verbessern. Dafür ist Igor Gross genau der richtige Mann“, erklärt Joschua Schmitz, Head-Coach und Sportlicher Leiter bei der Grefrather EG die Verpflichtung. Schmitz weiter: „Ich kenne Igor schon eine ganze Weile und habe letzten Sommer mit ihm als Trainer im Helmut de Raaf-Camp in Bad Tölz zusammengearbeitet. Danach haben wir den Kontakt gehalten und hatten jetzt die Chance, ihn für unser Trainer-Team zu gewinnen“. Sicherlich ein Glücksfall für die GEG, die in dieser Saison mit sechs Nachwuchs-Teams, einer Hobby-Mannschaft, einem Frauen-Team und der 1. Mannschaft in der Landesliga an den Start geht. Ab sofort wird Igor Gross sein Wissen bei den zusätzlichen wöchentlichen Trainingseinheiten an die Grefrather Goalies weitergeben. Mit der Trainerverpflichtung möchte die Grefrather EG das Torhüter-Trio der 1. Mannschaft zusätzlich fördern und sich insbesondere für Nachwuchs-Goalies noch etwas attraktiver machen, zumal es dort oft an Torleuten mangelt. Aus diesem Grund wurde auf der zurückliegenden GEG-Mitgliedervollversammlung bereits festgelegt, dass Torhüterinnen und Torhüter bei den Blau-Gelben nur den halben Mitgliedsbeitrag zahlen. „In unseren Nachwuchsteams sind durchaus noch Plätze frei. Wir würden uns hier über Verstärkung freuen“, so Schmitz. Dies gilt im Besonderen für die wichtigste Position - der zwischen den Torpfosten.
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| Flügellahme Adler unterliegen Tornado (RLO) Es war nicht der Tag der SCC Adler Berlin, sie unterlagen gegen Tornado Niesky mit 1:4 (0:2/0:2/1:0) und zeigten dabei eine insgesamt schwache Leistung. Dass erste Aufeinandertreffen in Niesky ging an die Tornados, am letzten Wochenende schrammten die Adler knapp am ersten Regionalligapunkt vorbei. Chancenlos gingen die Adler sicherlich nicht in die Partie gegen Niesky, die Disziplin musste aber stimmen und die Chancen mussten verwertet werden. Neuzugang Christian Ettwein war einer von 15 Feldspielern, die von den Adlern aufgeboten wurden. Bei den Gästen waren es 14, im Tor begannen Jan Joseph Mannchen (Adler) und bei den Gästen Daniel Koether. Die Adler wurden diesmal kalt erwischt. Denn nach 58 Sekunden zog Tristan Schwarz aus dem Bullykreis ab und es schlug zum 0:1 ein. Neun Sekunden später zog der Torschütze erneut ab, scheiterte aber am Metall des Berliner Tores. Niesky blieb auch danach das gefährlichere Team, sie konnten die Chancen aber zunächst nicht nutzen. Nach sechs Minuten profitierten sie dann von einem Puckgewinn in der neutralen Zone und Tom Brezina konnte einen Querpass zum 0:2 abschließen. Wenig später nahm Adler-Coach Niklas Zoschke eine Auszeit, denn die Abwehr der Adler war weiterhin kaum vorhanden. Es gab zwar nun auch einige gute Offensivaktionen der Adler, Niesky war aber weiter besser und zwei Minuten vor der Pause trafen sie erneut Metall. Es blieb auch nach 20 Minuten beim verdienten 0:2 der Gäste. Zu Beginn des Mittelabschnitts holten sich die Adler zwei Strafen ab und Niesky konnte 96 Sekunden mit zwei Spielern mehr agieren. Wa blieb aber beim 0:2, denn richtig gut war das Powerplay der Tornados nicht. Eine weitere, völlig unnötige Strafe, nutzte Niesky nach 25 Minuten aus. Philip Riedel zog ab und Niesky führte 0:3. Niesky kam weiter zu einfachen Toren, Paul-Jason Kuczera konnte in der 28. Minute mit einem Abstauber auf 0:4 erhöhen. Viel Mühe hatte Niesky nicht diesen Vorsprung bis zur Pause zu verteidigen, denn von den Gastgebern kam weiterhin nicht viel. Zwar versuchten die Adler im letzten Drittel das Ergebnis freundlicher zu gestalten, Niesky ließ aber nicht viel zu. Auch als sich die Adler acht Minuten vor dem Ende in Überzahl ohne Torhüter versuchten, blieb das Tor der Gäste vernagelt. 126 Sekunden vor der Sirene gab es wieder eine Strafe gegen die Gäste und wieder ging der Adler-Torhüter vom Eis. Diesmal hatte das auch Erfolg, Christian Steinbach konnte den Ehrentreffer der Adler zum Endstand von 1:4 erzielen. Weiter geht es für die Adler am kommenden Samstag mit einem Derby bei FASS Berlin und wenn sich das Team da nicht steigert, droht ein Debakel wie beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams. Gegen Niesky lief jedenfalls nicht viel zusammen und so holte Tornado verdient die Punkte.
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