IHP NachrichtenFreitag 5.März 2021
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
| Deutschland DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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Eisbären BerlinEisbären gewinnen in Bremerhaven (DEL) Nach zuletzt drei Niederlagen gewinnen die Eisbären Berlin das Top-Spiel der Gruppe Nord am 23.Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 5:1. Durch diesen Sieg verbessern die Eisbären ihren Punkteschnitt auf 2,05 und bleiben weiterhin Tabellenführer der Nord-Gruppe. Im ersten Spielabschnitt gingen die Berliner durch Treffer von Leo Pföderl (10.) und Matt White (13./PP1) mit 2:0 in Führung. Die Berliner erhöhten im Mitteldrittel innerhalb von 140 Sekunden durch Tore von Sebastian Streu (22.), Haakon Hänelt (23.) und Zach Boychuk (25.) auf 5:0. Nachdem Bremerhaven in der 25. Spielminute den Torhüter wechselte, konnte Hilbrich (40.) kurz vor der Pause für Bremerhaven noch auf 1:5 verkürzen. Im Schlussabschnitt fiel dann kein weiterer Treffer. Für Eisbären-Stürmer Haakon Hänelt war es der Premieren-Treffer in der PENNY DEL. Nino Kinders Vorlage zu diesem Tor war zudem auch der erste Assist des jungen Stürmers in Deutschlands höchster Spielklasse. Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 7. März 2021 ihr nächstes Ligaspiel. Die Iserlohn Roosters sind zu Gast in der Mercedes-Benz Arena, Spielbeginn ist um 17:00 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das war ein herausragender Sieg. Wir waren von Beginn an da und haben sehr gut gespielt. Man sah, dass die Mannschaft den Kampf angenommen und Spaß am Spiel hatte. Unser jungen Spieler haben super gespielt und man hat gesehen, wie wichtig es ist, Tiefe im Kader zu haben. Es war ein Erfolg der gesamten Mannschaft, jeder hat hart gespielt. Wie in den letzten Partien haben wir gut gespielt, aber heute sind wir mehr vors Tor gegangen und haben viele Schüsse abgegeben. Ich freue mich über Haakon Hänelts erstes DEL-Tor und Sebastian Streus ersten Saisontreffer.“ Sebastian Streu (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir hatten mit Bremerhaven noch eine Rechnung offen und haben heute unsere Qualitäten gezeigt. Das Drehbuch zu meinem Tor hier in der alten Heimat hätte nicht besser sein können. Auch, dass Parker Tuomie den Treffer vorbereitet hat. Es freut mich, dass ich meine Chance nutzen konnte. Das Zusammenspiel mit Parker Tuomie und Mark Olver funktioniert sehr gut. Gratulation auch an Haakon Hänelt zum ersten Tor und Nino Kinder zum ersten ersten Assist in der PENNY DEL.“ Haakon Hänelt (Stürmer Eisbären Berlin): „Das war eine starke Teamleistung. Auch nach dem Gegentor haben wir nicht nachgelassen. Das erste DEL-Tor erzielt zu haben, ist sehr befreiend. Ich hatte schon viele Chancen und jetzt hat es endlich geklappt.“ (EHCB/mebb) |
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| "Großes Herz und große Eier"! 5:1-Sieg in Ravensburg! (DEL2) Das war überzeugend. Im Duell zweier Tabellennachbarn zeigen die Tölzer Löwen, dass sie trotz Belastung und kleiner Bank jederzeit in der Lage sind Topleistungen abzuliefern. Bei den Ravensburg Towerstars waren sie über weite Strecken überlegen, ließen keinen Zweifel an ihrer Klasse zu. Am Ende steht ein 5:1-Sieg. "Großes Herz und große Eier". Anders konnte sich Kevin Gaudet die neuerliche Energieleistung seines Teams mit einem Schmunzeln nicht erklären. "Wir haben 60 Minuten konzentriert und fokussiert gespielt. Wir waren in allen drei Zonen solide. Es war ein sehr großer Auswärtssieg für uns", so der Löwencoach. Die Buam legten in enorm überzeugender Manier los. Das erste Drittel fand vorrangig unmittelbar vor Towerstars-Goalie Jonas Langmann statt. Zwar blieb das ganz große Chancen-Feuerwerk aus, doch die Löwen klar dominant. Lubor Dibelka traf den Außenpfosten, Marco Pfleger vergab wenig später freistehend im Slot. Youngster Oliver Ott in diesem Abschnitt effizienter - sein Schuss aus halbrechter Position schlug halbhoch im langen Eck ein. Diese deutliche Überlegenheit doch ungewöhnlich für ein erstes Auswärtsdrittel. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass die Löwen zwei Tage weniger Regenerationszeit und eine Busfahrt nach Bad Nauheim im Vergleich zu den Gastgebern hatten. Das enttäuschende Auftaktdrittel ließen die Ravensburger allerdings nicht lange auf sich sitzen. Innerhalb der ersten drei Minuten des Mitteldrittels gab es einen Pfostenschuss durch Czarnik und eine Großchance durch Hon. Dies allerdings nur ein kurzes Störfeuer im stimmigen Löwenspiel. Lubor Dibelka vergab seinen Breakaway noch, nur eine Minute später aber Reid Gardiner im Konter mit dem 2:0 für die Löwen. Mit dem Stand ging es dann auch in das Schlussdrittel - leistungsgerecht. Es war eine wütende Towerstars-Mannschaft zu erwarten. Mit ordentlich Druck nach vorne und dem Drang, es besser zu machen. Wie schon im zweiten Drittel gehörten die ersten paar Minuten auch den Gastgebern. Henrion traf nach wenigen Sekunden den Pfosten. Doch Ravensburg machte sich das Leben selbst schwerer, als nötig. Dosch wanderte auf die Strafbank, Gardiner nutzte das per Direktschuss zum 0:3. Bei der soliden Abwehrleistung am Donnerstagabend fast schon so etwas, wie die Entscheidung im Spiel. Die Towerstars steckten zwar nicht auf, trafen durch Joshua Samanski noch zum 1:3, doch direkt im nächsten Shift die nächste kalte Dusche. Etwas verkehrte Rollen, als French für Pfleger auflegte. Diesmal der Top-Torschütze für den Top-Vorlagengeber, der wenig Mühe hatte ins leere Tor zu verwandeln. Die Krönung eines rundum gelungenen Abends wenig später durch Lubor Dibelkas Unterzahltor. Der zweite Auswärtssieg in drei Tagen. Nur etwas mehr als 30 Stunden waren die Löwen zwischen den Reisen in der Heimat. Umso höher die Leistung einzuschätzen. "Ich muss sagen: Hut ab", so Gaudet. Die Regenerationszeit bleibt ähnlich, wenigstens geht´s am Samstag zuhause (bereits ab 14 Uhr) gegen den EV Landshut. (TL/sr) |
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Bayreuth TigersZwei Punkte gegen den direkten Konkurrenten (DEL2) Blitzstart für die Tigers, die nach neun gespielten Sekunden durch Lillich, der aus der Halbdistanz abzieht, schnell in Führung gehen. Das optische und auch spielerische Übergewicht, das die Tigers bis etwa bis zur Mitte des Drittels deutlich erarbeitet hatten, konnte – auch während drei Strafen, welche die Füchse zogen – nicht in Zählbares umgemünzt werden, wobei ein Überzahlspiel nur wenige Sekunden dauerte weil Rajala eine Strafe nahm, über deren Verhängen man diskutieren könnte. Nachdem der vorher auf die Strafbank gewanderte Reichel zurück auf dem Eis war, nutzten die Gäste dann durch Nicholas Ross mit dem erst zweiten Schuss, der auf das Tor der Tigers kam ihre Chance zum Ausgleich. Wölfl bis dahin beschäftigungslos – bis auf einige Ausflüge hinters Tor – wenn er Scheiben, die in die Rundung gespielt wurden, stoppte. Ein vergebener Alleingang von Järveläinen – noch vor dem Ausgleich, als der Bayreuther Stürmer Carruth ausgespielt hatte aber dann der Winkel zu spitz wurde, hätte den Tigers in diesem Drittel, bei welchen man einzige die Chancenverwertung kritisieren kann, sicher gutgetan. Zum zweiten Abschnitt kam Herden für Wölfl, der leicht angeschlagen war, ins Tor. Wenn auch die erste Chance auf Seiten der Tigers in diesem Abschnitt zu verzeichnen war, so konnte man nun nicht mehr an die Leistung aus den ersten 20 Minuten anknüpfen. Die Gäste drückten, nachdem ein erster Versucht eher dem Zufall entsprang als ein Heber Richtung Herden kurz vor diesem noch mal aufsprang und den Bayreuther Goalie in Schwierigkeiten brachte. Nach 25 Minuten war es Clark, der seine Farben in Führung brachte und damit dem Spiel nochmals eine andere Richtung gab. Gegen Tigers, die verunsichert schienen und sich immer mehr den Angriffen der Gelb-Blauen erwehren mussten. Wie schon im ersten Abschnitt, war auch jetzt das Überzahlspiel der Tigers, die zwei Mal diese Gelegenheit erhielten, eher überschaubar und bis dato ungefährlich, sodass es, nachdem auf beiden Seiten keine weitern Tore gefallen waren, mit 1:2 in die nächste Drittelpause ging. Auch wenn die Füchse weiter ihr Spiel, bei dem sie eng am Mann standen und den Tigers wenig Platz ließen, durchzogen, so kreierten sie für sich selbst auch zu wenig Chancen. Auch bei zwei Überzahl-Gelegenheiten, als nacheinander Schmitz und dann Schumacher zusehen mussten, gabe es keine nennenswerten Chancen. Ab Mitte des Abschnitts konnten die Tigers einige Mal gefährlich vors Tor kommen und als Bindels aus kurzer Distanz noch an Carruth scheiterte, nahm Rajala den Abpraller auf und verwertete diesen mit einem platzierten Schuss in den Winkel zum Ausgleich. Dass Järveläinen eine Kombination über Karlsson und Rajala nicht zur Führung nutzen konnte, rächte sich beinahe im Anschluss als Lillich eine Scheibe, die hoch aufs Tor kam mit der Faust aus dem zu diesem Moment leeren Tor boxte. Zunächst scheiterte – man musste die Extraspielzeit der Overtime bemühen – Davidek an Carruth, ebenso wie Meisinger und Davis. Allerdings hätte Andres auch für die Füchse den Zusatzpunkt sichern können, als dieser an Herden scheiterte, bevor Järveläinen über die rechte Seite ins Drittel lief und zentimetergenau Meisinger in der Mitte bediente, der die Scheibe im Netz unterbrachte und damit den Zusatzpunkt sicherte. (BT/av) |
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Eispiraten Crimmitschau1:0! Kelly Summers erlöst Eispiraten in Overtime - Schwere Verletzung von Carl Hudson überschattet Sieg (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Gastspiel beim EV Landshut mit 1:0 für sich entschieden. Kelly Summers erlöste seine Mannschaft in der Overtime und sicherte den Westsachsen mit dem einzigen Treffer des Abends den wichtigen Zusatzpunkt. Überschattet wurde die Partie jedoch von einem schrecklichen Unfall, bei welchem sich Carl Hudson schwer am Auge verletzte. Er ist auf dem Weg in eine Augenklinik nach Regensburg. Die Gastgeber des EV Landshut starteten forsch in diese Partie und erwischten den etwas besseren Start als ihre Gäste aus Westsachsen. Das Team von Mario Richer, heute neben den zahlreichen langfristigen Ausfällen auch ohne den kranken Lucas Böttcher und den überzähligen Importspieler Lukáš Vantuch angereist, kamen dann aber besser ins Spiel. Nicht nur im Powerplay wussten die Eispiraten zu überzeugen, konnten einige gute Chancen kreieren. Willy Rudert, Petr Pohl und Sam Vigneault, der heute zwischen Lemay und Heyer stürmte, konnten aus ihren Großchancen aber kein Kapital schlagen. Ilya Andryukhov war bis dato nur wenig gefordert, jedoch jederzeit hellwach und kurz vor Drittelende auch reaktionsschnell. Der Deutsch-Russe verhinderte mit einer starken Parade einen Rückstand, welcher das Spiel zu diesem Zeitpunkt wohl auch ein wenig auf den Kopf gestellt hätte. Auch im zweiten Durchgang boten beide Mannschaften ein sehr attraktives Spiel. Erneut konnten sich beide Offensivreihen einige hochkarätige Torchancen, doch sowohl Jaroslav Hübl, auf Seiten des EVL, als auch Ilya Andryukhov blühten zu Hochform auf und retteten ihre Farben immer wieder vor einem möglichen Gegentreffer. Die Eispiraten machten also einmal mehr ein sehr couragiertes Auswärtsspiel, konnten sich aber weiterhin nicht für ihre Arbeit belohnen. So war es auch im Schlussdrittel ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams einfach nicht treffen wollten. Und klappte es dann doch einmal – wie bei Marius Demmlers vermeintlichen 1:0 – korrigierten die Schiedsrichter nach dem Videobeweis. Es blieb also vorerst beim 0:0, als sich am Landshuter Gutenbergweg ein schrecklicher Unfall ereignete. Carl Hudson bekam von einem Referee eine Hand unglücklich ins Gesicht und musste sofort in eine Spezialklinik nach Regensburg transportiert werden. Der Interimskapitän wird dort wohl zeitnah notoperiert, denn scheinbar trug sein Auge einen Schaden von dieser Aktion. An dieser Stelle wünschen wir Carl alles erdenklich Gute und drücken die Daumen, dass er diesen Unfall hoffentlich unbeschadet übersteht. Die Eispiraten nahmen am Ende, wie schon im Hinspiel, zwei wichtige Zähler mit aus ihrem Gastspiel bei den Bayern. Kelly Summers war es, welcher in der Overtime endlich treffen konnte und die Eispiraten spät erlöste. Diese gewannen durch den Treffer in der 63. Minute schhließlich mit 1:0. Doch dies ist angesichts der schweren Verletzung von Carl Hudson fast schon Nebensache – wir sind in Gedanken bei dir, Carl! (EC/af) Eispiraten CrimmitschauStationäre Behandlung bei Carl Hudson - Verteidiger musste nicht notoperiert werden (DEL2) Eispiraten-Verteidiger Carl Hudson hatte sich im gestrigen Auswärtsspiel beim EV Landshut schwer am Auge verletzt. Nachdem der Interimskapitän die Pfeife des Schiedsrichters ins Gesicht bekam, wurde er umgehend in eine Fachklinik nach Regensburg gebracht. Eine Not-Operation musste glücklicherweise nicht erfolgen, wie die Offiziellen der Eispiraten in dieser Nacht erfuhren. Fachärzte und Spezialisten stellten bei Hudson letztlich eine oberflächliche Hornhautverletzung fest, welche aktuell stationär behandelt wird. Ebenso wird geprüft, ob weitere Schäden an seinem Auge ausgeschlossen werden können. Wir wünschen dir alles Gute und eine schnelle Genesung ohne Komplikationen, Carl – bleib stark! (EC/af) |
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Dresdner EislöwenEislöwen bezwingen Kaufbeuren in Verlängerung (DEL2) Mit einem 4:3-Erfolg nach Verlängerung gegen den ESV Kaufbeuren haben die Dresdner Eislöwen am Donnerstagabend den 16. Saisonsieg gefeiert. Nick Huard erzielte dabei den Siegtreffer für die Blau-Weißen und damit sein 97. Tor im Eislöwen-Trikot. Im Tor stand Riku Helenius. Die Eislöwen legten einen perfekten Start ins Spiel hin. Keine zwei Minuten waren gespielt, da stand es 1:0. Louis Trattner verwertete auf Vorlage von Steven Rupprich und Arne Uplegger zur Führung. Die hielt aber nicht lange, weil Florian Thomas in der fünften Minute einen Schuss entscheidend und unhaltbar für Helenius zum Ausgleich abfälschte. Die Gäste bestimmten daraufhin die Partie, es blieb aber beim 1:1. Im zweiten Durchgang übernahm der ESVK erneut das Spielgeschehen, aber Riku Helenius hielt seine Mannschaft im Spiel, rettete mit starken Paraden auch nach 40 Minuten den Gleichstand. Im Schlussabschnitt nahmen die Gäste das Tempo etwas heraus und so kamen auch die Eislöwen wieder besser in die Partie. Den ersten Treffer im dritten Drittel erzielte aber Kaufbeuren. Sami Blomqvist (47.) brachte sein Team in Führung, Steve Hanusch besorgte exakt zwei Minuten später (49.) den 2:2-Ausgleich. Es entwickelte sich mehr und mehr ein offener Schlagabtausch. Denis Pfaffengut (53.) brachte den ESVK wieder in Front. In Überzahl kamen die Eislöwen aber in der 56. Minute durch den Treffer von Alexander Dotzler zum 3:3. In der Verlängerung ging alles ganz schnell. Nur 13 Sekunden brauchten die Dresdner zum Siegtreffer, den Nick Huard erzielte. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es sind klar zwei gewonnene Punkte für uns, vor allem weil Riku Helenius uns mit unglaublichen Paraden im Spiel gehalten hat. Das Spiel könnte nach 30 Minuten ganz anders ausschauen, wenn Riku nicht so hält. Wir waren bis dahin nicht bereit, waren zu langsam und zu passiv. Wir hatten dann ein paar Wechsel, da sind wir besser ins Spiel gekommen und haben unsere Chancen genutzt. In der Verlängerung war es ein sehr guter Spielzug der Jungs. Mit Sicherheit wollten wir drei Punkte, aber nach dem Spielverlauf müssen wir mit zwei Punkten sehr zufrieden sein.“ Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Samstagabend 19:30 Uhr in Freiburg. (ESCD/ka) Dresdner EislöwenTrennung von Marco Stichnoth (DEL2) Die Dresdner Eislöwen und der Sportliche Berater Marco Stichnoth gehen mit sofortiger Wirkung getrennte Wege. Die Trennung erfolgt einvernehmlich. Die Kaderplanung für die neue Saison werden bis auf Weiteres in enger Abstimmung Geschäftsführer Maik Walsdorf und Cheftrainer Andreas Brockmann übernehmen. Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Wir möchten uns für den Einsatz und die geleistete Arbeit für die Dresdner Eislöwen bei Marco Stichnoth bedanken. Neben dem Fokus auf dem Erreichen der Playoffs geht es auch um die Planung der kommenden Saison. Leider waren wir in der Auffassung über die sportliche Ausrichtung unterschiedlicher Meinung.“ Marco Stichnoth: „Es waren intensive 14 Monate mit einigen Höhen und Tiefen bei den Eislöwen, aber auch eine schöne Zeit in Dresden. Ich wünsche dem Club die größtmöglichen sportlichen Erfolge.“ Die Dresdner Eislöwen bedanken sich bei Marco Stichnoth und wünschen ihm auf dem weiteren Weg alles Gute. (ESCD/ka) |
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Kassel HuskiesDerbysieger – Huskies bejubeln 4:1-Erfolg gegen Frankfurt (DEL2) Derbysieger. Tabellenführer. 14 Heimsiege in Serie. Die Kassel Huskies haben sich nach der Niederlage bei den Heilbronner Falken eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einem 4:1-Derbysieg gegen den ewigen Rivalen aus Frankfurt feierten die Schlittenhunde einen weiteren Triumph in einer bislang so erfolgreichen Saison. Den Start ins Spiel hätten sich die Huskies wohl kaum besser ausmalen können. Nachdem zunächst Cornet die erste gefährliche Chance vergab, brachte Joel Keussen die Hausherren in Front. Keine 90 Sekunden waren gespielt, da schaltete sich der Verteidiger in die Offensive ein, verlud gekonnt Löwen-Goalie Kucis und schob mit einer Hand zum 1:0 ein. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Die beste Gelegenheit für die Schlittenhunde hatten Cornet und Olsen, die einen zwei-auf-eins Konter allerdings nicht gewinnbringend abschließen konnten. Auch im zweiten Drittel waren es die Nordhessen, die sich erste gute Abschlusssituation erspielten. Ryan Olsen tauchte frei vor Kucis auf, konnte diesen aber nicht überwinden. Nachdem Eric Valentin kurze Zeit später für eine Behinderung auf die Strafbank musste, schlugen die Löwen zu. Der erst kürzlich zurückgekehrte Max Faber schlenzte von der blauen Linie die Scheibe zum Ausgleich in die Maschen (29.). Unbekümmert vom Gegentreffer spielten die Huskies weiter nach vorne und verpassten nur knapp die erneute Führung. Olsen scheiterte in Überzahl an der Latte. Gut zweieinhalb vor der zweiten Sirene holten die Huskies den Treffer aber nach. In einem weiteren Powerplay traf erneut Joel Keussen, diesmal mit einem satten Schuss von der blauen Linie. 2:1 nach 40 Minuten. Den Schwung der Führung nahm das Team von Tim Kehler direkt mit in den Schlussabschnitt. Nach gerade einmal 37 Sekunden verwertete Philippe Cornet einen Rebound nach Tramm-Schuss zum 3:1. Vier Minuten später war der Franko-Kanadier erneut frei vor Kucis und konnte vor der Frankfurter Defensive nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty parierte der Löwen-Schlussmann mit seinem Schläger. So blieb das Spiel offen. Die Südhessen suchten nun vermehrt den Weg nach vorne, die Huskies konzentrierten sich aufs Verteidigen und warfen dabei alles in die Waagschale. Der Einsatzwille der Schlittenhunde zeigte sich vor allem in der 53. Minute, als Marco Müller in Unterzahl gleich zwei Löwen-Abschlüsse mit vollem Körpereinsatz blockte. Aber auch Goalie Jerry Kuhn stand dem im nichts nach. Kurz darauf sorgte der Torhüter mit einer überragenden Flugparade für die Szene des Abends. Die Löwen versuchten in den letzten Minuten alles, kamen aber nicht mehr an Kuhn vorbei. Und wenn der mal geschlagen war, dann verhinderte wer anders den Gegentreffer. Sowie wie drei Minuten vor dem Ende die Querlatte nach Kerbashian-Schuss. Auch eine drei-gegen-sechs Unterzahl in den letzten beiden Spielminuten überstanden die Nordhessen durch großen Kampf schadlos und feierten somit einen verdienten Derbysieg. Das Team von Tim Kehler fuhr nach dem glorreichen 7:0-Erfolg Mitte Dezember somit den zweiten Derbyheimsieg dieser Saison ein. Es war zugleich der fünfte in Serie. Lange Zeit zum jubeln bleibt aber nicht, denn bereits am Samstag steht das Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren auf dem Programm. (ECK/js) |
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ESV KaufbeurenESVK unterliegt in Dresden mit 3:4 nach Verlängerung (DEL2) Am heutigen Donnerstagabend war der ESVK Kaufbeuren bei den Dresdner Eislöwen zu Gast. ESVK Trainer Rob Pallin musste verletzungsbedingt weiterhin auf Stefan Vajs, Maximilian Meier und Markus Schweiger verzichten. Dazu fehlte krankheitsbedingt Jan Bednar und aus privaten Gründen Max Oswald. Sören Sturm rückte dagegen wieder in das Lineup. Der ESVK hatte dann auch sogleich in der ersten Spielminute durch Tobias Wörle und Sami Blomqvist zwei top Chancen auf den frühen Führungstreffer. Beide Stürmer aber verfehlten bei ihren Torabschlüssen das Tor nur hauchdünn. Die Eislöwen ihrerseits kamen mit ihrem ersten Torschuss in der zweiten Minute aus dem Nichts zum 1:0. Steven Rupprich brachte die Scheibe zum Tor, unglücklich abgefälscht landete diese dann beim am langen Pfosten völlig frei stehenden Loius Trattner und dieser hatte keine Mühe, die Scheibe im Tor von Benedikt Hötzinger unterzubringen. Der ESVK aber konnte schnell zurück schlagen. Philipp Krauss eroberte im Forechecking den Puck, passte zurück zur blauen Linie auf Florin Ketterer, welcher wiederum schnell zu Julian Eichinger spielte und dieser fand vor dem Tor den Schläger von Florian Thomas und die Scheibe zappelte zum 1:1 Ausgleichstreffer im Netz. In der Folge hatten beide Mannschaften je ein Powerplay, welches aber auch auf beiden Seite nicht unbedingt für große Gefahr sorgte. Zum Ende des Drittels wurden die Joker wieder stärker und konnten einige dicke Chancen auf ihrem Konto verbuchen. Allerdings konnten weder Tyler Spurgeon, Max Lukes oder auch Joey Lewis Riku Helenius überwinden. Branden Gracel hatte dazu Pech, als ein Schuss aus dem hohen Slot nur an der Querlatte landete. So ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die erste Pause. Der zweite Abschnitt war wiederum stark in ESVK Hand. Die Joker ließen in der eigenen Zone kaum etwas zu und konnten auch ein weiteres Powerplay der Eislöwen nach 29 Minuten killen. Dabei hatten die Allgäuer durch Sami Blomqvist sogar die größte Chance, als der Finne bei einem Konter von Branden Gracel freigespielt wurde. Dresdens Torhüter Riku Helenius rückte auch immer mehr in den Fokus und hatte alle Hände voll zu tun, um seine Mannschaft vor einem Rückstand zu bewahren. Die Kaufbeurer setzten sich immer wieder in der Zone der Dresdner fest und vergaben Torchance um Torchance. Auch ein Überzahlspiel kurz vor der Pause konnten die Joker nicht nutzen. Dabei hätten Tyler Spurgeon und Daniel Oppolzer eigentlich zwingend den zweiten ESVK Treffer erzielen müssen, aber wieder war Riku Helenius mit viel Können und etwas Glück zur Stelle. Somit ging es ohne weiteren Treffe auch in die zweite Drittelpause. [nbsp] Im Schlussabschnitt sollten dann noch vier Tore fallen. Der ESVK ging durch eine feinen Einzelleistung von Sami Blomqvist in der 47. Spielminute erstmalig in Führung. Der Finne tanzte als er alleine auf drei Dresdner zu fahren konnte, einen Verteidiger aus und hämmerte die Scheibe zum 1:2 in die Maschen. Die Führung der Joker war gemessen an den Torchancen auch mehr als verdient. Aber die Eislöwen konnten schnell zurückschlagen. Exakt 120 Sekunden später tunnelte Steven Hanusch nicht nur Verteidiger Fabian Koziol sondern auch noch ESVK Torhüter Benedikt Hötzinger und es stand 2:2 Unentschieden. Der ESVK aber konnte nochmals in Führung gehen. In der 53. Spielminute setzte Joey Lewis Denis Pfaffengut mit einem schönen Pass perfekt in Szene und der Verteidiger netzte die die Scheibe zum 2:3 in den rechten Torwinkel ein. Die Eislöwen aber fanden wieder eine Antwort. Im Powerplay konnte Alexander Dotzler einen Schuss von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei zum 3:3 Ausgleichstreffer unterbringen. Sekunden vor dem Ende hatten die Joker dann rießen Glück, dass Denis Swinnen den sicheren Siegtreffer verpasste und es ging in die Overtime. Gemessen an den Spielanteilen und den Großchancen war die Punkteteilung aus Sicht des ESVK eigentlich nicht nötig. Wie es aber so oft ist im Sport, machst du vorne deine Chancen nicht, wirst du meist bestraft. So kam es dann in der Verlängerung dann auch zur schnellen Entscheidung. Die Joker agierten sorglos und es dauerte nur 13 Sekunden bis Nick Huard alleine vor Benedikt Hötzinger zum 4:3 Siegtreffer einschießen konnte. (ESVK/pb) |
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Ravensburg TowerstarsCHG-MERIDIAN VERLÄNGERT ENGAGEMENT FÜR DEN EISHOCKEYSTANDORT RAVENSBURG (DEL2) Die Ravensburg Towerstars können weiterhin auf die Partnerschaft mit CHG-MERIDIAN bauen. Der internationale Technologiemanager mit Hauptsitz in Weingarten verlängerte den Vertrag als Hauptsponsor sowie für die Namensrechte der CHG Arena bis einschließlich der Saison 2025/26. Dass sich die Ravensburg Towerstars zu einem Top-Club in der DEL2 etablieren konnten, ist mitunter einem engagierten Sponsorenumfeld zu verdanken. Auf ein Unternehmen, das den Eishockeystandort Ravensburg schon zu Zeiten des legendären St. Christina Hangs unterstützte, können die Towerstars auch in den nächsten fünf Jahren bauen. CHG-MERIDIAN verlängerte am Donnerstag vor dem Heimspiel gegen die Tölzer Löwen das Engagement als Hauptsponsor. In gleichem Zeitraum wird CHG-MERIDIAN auch die Namensrechte der Eissporthalle Ravensburg weiternutzen. Die Spielstätte der Ravensburg Towerstars bleibt demnach die „CHG Arena“. „Es ist für uns ein ganz besonderes Zeichen und Signal, dass uns CHG-MERIDIAN in den aktuell schwierigen Zeiten aufgrund der Corona-Pandemie auf diese Weise die Treue hält“, betont Rainer Schan, Geschäftsführer der Ravensburg Towerstars. „Die Zusammenarbeit ist seit vielen Jahren von Teamwork und nicht zuletzt der Leidenschaft für den Eishockeysport geprägt. Dass das Engagement jetzt über diese beachtliche Laufzeit untermauert wurde, zeugt von ganz besonderem Vertrauen.“ Um langfristig erfolgreich zu sein, müsse man sich aufeinander verlassen können, sagt Frank Kottmann, Mitglied des Vorstands bei CHG-MERIDIAN. „Das gilt für die Spieler auf dem Eis genauso wie für uns als Partner an der Bande. Neben der Leidenschaft für den Eishockey-Sport fühlen wir uns als Unternehmen mit regionalen Wurzeln unserem Standort eng verbunden und unterstützen ihn deswegen auf vielfältige Weise.“ Im Zuge der weiteren Zusammenarbeit und Verlängerung der Namensrechte der Arena hoffen CHG-MERIDIAN und die Towerstars natürlich, dass auch Emotionen von Fans und Zuschauern bald wieder das Geschehen neben dem Eis prägen können und die Spielstätte der Towerstars zur uneinnehmbaren Festung der DEL2 wird. (EVR/fe) Ravensburg TowerstarsTOWERSTARS LASSEN BISS UND LEIDENSCHAFT VERMISSEN (DEL2) Auch das vierte Duell in dieser Hauptrunde zwischen Ravensburg und Bad Tölz ging an das jeweilige Auswärtsteam. Mit 1:5 unterlagen die Ravensburger Cracks den Tölzer Löwen und erlebten damit einen Dämpfer im Kampf um die Plätze der Spitzengruppe. Coach Marc Vorderbrüggen konnte wider erwarten doch auf Stürmer David Zucker zurückgreifen. Nach einem problemfreien Abschlusstraining gab es grünes Licht der Teamärzte. Zucker war es auch, der gemeinsam mit Robbie Czarnik in der 7. Minute die erste vielversprechende Möglichkeit der Partie verbuchte. Bad Tölz ließ knapp eine Minute später einen Pfostentreffer folgen. Zuvor ging das Spiel zwar munter hin und her, beide Offensivabteilungen bissen sich aber meist schon an der gegnerischen blauen Linie fest. Die Towerstars taten sich vielfach schwer beim Spielaufbau. Die Tölzer Löwen, die erneut nur 13 Feldspieler aufbieten konnten, setzten die Towerstars früh unter Druck. Viele Pässe liefen dann komplett ins Leere oder waren zu durchsichtig. Deutlich schnörkelloser und schneller brachten die Gäste die Scheiben vor das Tor. So auch in der 16. Minute, als Lubor Dibelka seinen Kollegen Philipp Ott auf halbrechts bediente und dieser seinen Schuss platziert zum 0:1 ins lange Eck setzte. Dass Joshua Samanski auf der Gegenseite eineinhalb Zeigerumdrehungen später nur die Latte traf, war freilich Pech. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts agierten die Towerstars durchaus druckvoll und nach 58 Sekunden traf diesmal Robbie Czarnik nur die Torumrandung. Wie die Gäste hingegen selbstbewusst ihre Chancen verwerteten, zeigte sich nach knapp 28 Minuten. Wieder lief die Scheibe schnell durch die neutrale Zone, Reid Gardiner vollendete eine Kombination über drei Stationen dann am langen Pfosten knochentrocken zum 0:2. Dieser Gegentreffer war sichtlich Gift für das Ravensburger Spiel. Zwar gab es vereinzelte Gelegenheiten zum Anschlusstreffer, vor dem Tor zeigten sich die Towerstars aber viel zu kompliziert und unentschlossen.Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts setzte John Henrion ein kurzes Ausrufezeichen. Nach einem Querpass traf er die Unterkante der Latte, der Videobeweis bestätigte allerdings die Annahme des Hauptschiedsrichters, dass der Puck nicht hinter der Linie war. Es blieb beim 0:2 bis zur ersten Drittelpause. Es war klar, dass es gegen ein kompakt verteidigendes Löwen-Team einen schnellen Anschlusstreffer brauchte. Doch nach nur zweieinhalb Minuten musste Alexander Dosch auf die Strafbank, der Aufenthalt dort gestaltete sich aber äußerst kurz. Nach ganzen 15 Sekunden hatten die Gäste aus Oberbayern durch Reid Gardiner ihr Powerplay bereits genutzt. Mit dem 0:3 nach rund 43 Minuten war die Partie schon so gut wie gelaufen. Bei den Oberschwaben lief danach nichts mehr zusammen, da half auch der 1:3 Anschlusstreffer durch Kai Hospelt in der 49. Minute nicht weiter. Philipp Schlager stellte für Bad Tölz nur 56 Sekunden später den alten 3-Tore Vorsprung wieder her, weitere drei Minuten später sorgte Lubor Dibelka bei Ravensburger Überzahl mit dem 1:5 dafür, dass der Abend für die Towerstars noch derber wurde. „Es wird langsam Zeit, dass die Jungs sich zusammenreißen", sagte Marc Vorderbrüggen nach dem Spiel. "Ansonsten fliegen wir ganz schnell aus der Playoff-Zone", fasste der Ravensburger Trainer prägend zusammen. (EVR/fe) |
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EV LindauSelb zum letzten Heimspiel der Hauptrunde im Eichwald - Freitag zu Gast in Deggendorf (OLS) In dieser Woche standen harte Trainingseinheiten auf dem Plan, denn am Wochenende warten zwei extrem starke Gegner auf die EV Lindau Islanders. Am Freitag (05.03. / 20 Uhr) geht es nach Deggendorf zum DSC, am Sonntag (07.03. / 17 Uhr) gastierten die Selber Wölfe zum Heimabschluss der Hauptrunde im Eichwald. Beide Spiele können, wie gewohnt, bei SpradeTV gebucht und live verfolgt werden. Headcoach Gerhard Puschnik sieht beide Partien als willkommenen Probelauf für Fortsetzung der Eishockey-Saison, egal ob es nun in den Pre-Playoff weitergeht oder ob doch noch die direkte Qualifikation für Playoffs gelingt. Rein rechnerisch ist dies bei vier noch ausstehenden Partien der Islanders noch möglich. „Wir haben in den letzten Spielen gezeigt, was die Mannschaft im Stande zu leisten vermag. Wir wollen uns in diversen Sachen noch steigern und kompakter werden über die komplette Spielzeit“, sagt der Vorarlberger. „Diese Spiele werden ein Gradmesser sein, für das, was uns dann in den Playoffs erwartet.“ Am Freitag treten seine Schützlinge beim Deggendorfer SC an, den die Islanders vor drei Wochen zu Hause in der Lindauer Eissportarena mit 5:1 schlagen konnten. Die Islanders zeigten an diesem Abend eine sehr gute Leistung und lagen nach 30 Minuten schon mit 5:0 in Front, ehe Ex-Nationalspieler Thomas Greilinger den Ehrentreffer für die Deggendorfer erzielte. Eine Wiederholung eines solchen Spiels erwartet niemand in Lindau, aber es zeigt der Mannschaft um Headcoach Gerhard Puschnik, dass man auch mit den Großen der Liga mithalten kann, wenn man mit Herz und Leidenschaft spielt und vor dem gegnerischen Tor eiskalt agiert. Das Spiel gegen die EV Lindau Islanders bestreitet der DSC nach einer außerplanmäßigen Zwangspause. Aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls mussten die Partien gegen Regensburg und Rosenheim am vergangenen Wochenende kurzfristig ausfallen. Nach einer PCR-Reihentestung der Mannschaft aus der Donaustadt bestätigte sich der Verdachtsfall nicht. Ob die unplanmäßige Pause für Deggendorf nun ein Vorteil oder Nachteil ist, wird sich im Spiel am Freitagabend zeigen, aus dem Rhythmus gekommen sind sie allemal. Die punktbesten Spieler in den Reihen des DSC sind René Röthke und Chase Schaber mit jeweils 43 Scorerpunkten aus 31 Spielen. Dahinter folgt schon Thomas Greilinger mit 41 Scorerpunkten, allerdings erzielte der 39-Jährige seine Punkte nach längerer Verletzungspause in nur 19 Spielen. Dies unterstreicht auch, dass es für die Islanders darum gehen wird, Greilinger und seine Nebenmänner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Wenn dies geling, ist sicher auch in Deggendorf für die Mannschaft vom Bodensee etwas zählbares möglich. Die Selber Wölfe sind am Sonntag der zweite schwere Gegner am kommenden Spielwochenende. Dann erwarten die Inselstädter eine weitere Topmannschaft im Eichwald. An der Tabellenspitze ist es eng, von den Punkten her sind die Wölfe mit 80 Punkten Tabellenführer, vom Quotienten her aktuell knapp nur Tabellenzweiter hinter den Eisbären Regensburg. Diese haben vor dem Wochenende noch drei Spiele weniger als Selb, sammelten im Schnitt aber mehr Punkte. Der Tabellenstand der Selber verwundert aber nicht, denn der Kader der Franken ist gespickt mit absoluten Topspielern, ein Platz unter den Top-3 nach der Hauptrunde ein Muss. Gerne würden die Islanders hier ein wenig „Zünglein an der Waage“ spielen und dem großen Favoriten ein Bein stellen. In den bisherigen Partien konnte man gegen die Selber Wölfe gut mitspielen, Punkte aber leider nicht einfahren. In Selb, direkt nach der zweiwöchigen Corona-Pause im November, musste man sich zwar mit 6:0 geschlagen geben, machte bis zur Hälfte der Partie aber ein gutes Spiel, ehe die Kräfte ein wenig schwanden. Beim Rückspiel in Lindau war es dann schon knapper, aber auch hier konnten die Selber die Punkte mit nach Hause nehmen. Am wichtigsten wird es für die Lindauer Defensive sein, kompakt zu stehen und - wie zuletzt gegen den SC Riessersee - eiskalt vor dem Tor zu agieren. Die Offensive der Wölfe zählt zu den besten der Oberliga. Nick Miglio ist nicht nur Topscorer der Wölfe, sondern aktuell auch der beste Scorer beider Oberligen, er konnte in 34 Spielen schon 65 Punkte erzielen. Ihm folgen intern Lanny Gare mit 45 Punkten und Brad Snetsinger mit 33 Punkten. Man weiß in Lindau, welche Offensivpower auf die Abwehr zukommt. Trotz der langen Anreise, werden die Selber ausgeruht antreten können, denn das Spiel in Lindau ist für Selb die einzige Partie an diesem Wochenende. (EVL/cs) |
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EHF PassauDuell der Tabellennachbarn – Altmeister EV Füssen zu Gast in der Passauer EisArena (OLS) Am Freitag haben die Passau Black Hawks spielfrei und bereiten sich auf das Heimspiel am Sonntag um 17 Uhr gegen den EV Füssen vor. Es ist das Duell der direkten Tabellennachbarn! Füssen steht aktuell mit vier Punkten Vorsprung auf Platz 11 der Tabelle und somit einen Platz vor den Habichten. Ein Sieg gegen die Allgäuer ist für die Habichte absolute Pflicht, möchte man die Saison am Ende der Hauptrunde auf dem elften Tabellenplatz beenden. Beide Mannschaften hatten sich die Saison sicherlich anders vorgestellt und haben als Ziel das Erreichen der Playoffs ausgegeben. Für die Passau Black Hawks als Aufsteiger ist es trotzdem kein Beinbruch im ersten Oberliga Jahr die Playoffs knapp zu verpassen. „Wir haben diese Saison sehr viel gelernt. Unsere Mannschaft, unsere Spieler konnten sich entwickeln. In den letzten Spielen heißt es noch mal alles geben und Platz elf holen! Jeder Spieler muss weiter Leistung zeigen und sich für die nächste Saison empfehlen“. so der sportliche Leiter Christian Zessack. Die Ansage von Christian Zessack ist somit klar – keiner im Team und im Umfeld darf sich jetzt ausruhen und die Saison ausklingen lassen – es geht um die Verträge für die kommende Oberliga Saison! Unerfreulich ist außerdem das große Lazarett der Habichte. Noch immer sind 11 Spieler verletzt. Für Milos Vavrusa, Benedikt Böhm und Lukas Stettmer ist die Saison definitiv beendet. Ebenso unwahrscheinlich ist es, dass Niklas Pill (Beinverletzung), Patrick Geiger (Armverletzung) , Liam Berger (Beinverletzung) und Arthur Platonow (Unterkörper) noch mal ins Geschehen eingreifen können. Offen ist die Rückkehr von Alex Janzen, Robin Deuschl, Patrik Beck und Daniel Filimonow. „Bei den vier Spielern besteht zumindest noch die Hoffnung, dass diese im Laufe der Saison noch mal aufs Eis gehen können“. Nichts destotrotz möchten sich die Black Hawks in den letzten Spielen noch mal beweisen. Das Heimspiel gegen den EV Füssen wird am Sonntag, ab 16:30 Uhr live auf SpradeTV übertragen. (EHFP/czo) |
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SC RiesserseeDoubleheader im Olympia-Eissportzentrum - SCR spielt am Wochenende zweimal Daheim (OLS) Endlich können die Werdenfelser wieder im gewohnten Rhythmus von zwei Spielen pro Wochenende antreten. An diesem Wochenende sind zunächst am Freitag die direkten Tabellennachbarn aus Höchstadt in Garmisch-Partenkirchen zu Gast. Am Sonntag um 17 Uhr kommt es dann zum Oberbayernderby gegen Rosenheim im Olympia-Eissportzentrum. Beide Heimspiele werden wie gewohnt auf Sprade TV live übertragen. Im Training hat sich Basti Eckl eine Oberkörperverletzung zugezogen und fällt vermutlich für das kommende Wochenende aus. Ron Chyzowski: „Letztes Wochenende hatten wir nur ein Spiel. In Lindau war es zwar knapp aber wir hatten einfach nicht über 60 Minuten die Konstanz und dadurch die Punkte verloren. Diese Woche konzentrieren wir uns darauf, dass wir auf dem Eis als eine Einheit zusammenarbeiten, nur dann können wir das Spiel kontrollieren und das Endergebnis besser beeinflussen. Wir müssen Defensiv und auch Offensiv kompakt spielen. Auf das kommende Wochenende und die zwei Spiele freuen wir uns, den gewohnten Rhythmus mit zwei Begegnungen hatten wir länger nicht mehr. Am Freitag gegen Höchstadt wird bestimmt ein spannendes Spiel und dann am Sonntag das Derby gegen Rosenheim. Auf die Aufgaben und Herausforderungen freuen wir uns und werden alles reinwerfen. “ (SCR/pv) |
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| Drei Mal Außenseiter: Rockets treffen auf die Top 3 (OLN) Dieser Dreierpack hat es in sich – und ausgerechnet jetzt fallen wichtige Leistungsträger aus: Die EG Diez-Limburg misst sich in den kommenden fünf Tagen mit den drei Topteams der Liga: Am heutigen Freitag kommen die Saale Bulls aus Halle an den Heckenweg (3., Spielbeginn 20 Uhr), am Sonntag ist man zu Gast bei den Tilburg Trappers (2., 17 Uhr), am Dienstag dann bei den Scorpions in Hannover (1., 20 Uhr). Vor dem Wochenende galt es für die Rockets zunächst einmal die überraschend deutliche 0:7-Niederlage bei den Piranhas in Rostock am Dienstagabend aufzuarbeiten. „Ich glaube auf keinen Fall, dass wir sieben Tore schlechter waren, auch wenn die Niederlage natürlich verdient war“, sagt Rockets-Cheftrainer Marius Riedel. „Rostock hat das clever gemacht, uns ein paar Mal ausgekontert. Das konnten wir nicht verhindern, obwohl wir wussten, dass sie so spielen werden.“ Riedel hatte im ersten Drittel seine Mannschaft mindestens auf Augenhöhe gesehen. „Vielleicht waren wir sogar ein bisschen besser, waren mehr in der offensiven Zone, liegen aber da schon 0:2 hinten. Danach passieren individuelle Fehler, für die ich keinem einen Vorwurf mache. Und in doppelter Unterzahl bekommst du eben auch mal ein Gegentor. Für mich war wichtig, dass wir nie aufgehört haben zu arbeiten und zu kämpfen. 0:7 hört sich krass an, aber für mich war das am Dienstagabend kein Beinbruch.“ Umso wichtiger wird es für die Mannschaft nun aber sein, eine Reaktion zu zeigen. Diese darf gleichwohl nicht mit der Erwartung verbunden sein, dass es in den kommenden fünf Tagen Punkte regnen wird. Wichtige Leistungsträger sind angeschlagen oder verletzt, hinter so manchem Einsatz steht noch ein großes Fragezeichen. „Natürlich werden wir einen Qualitätsverlust haben, wenn diese Spieler wirklich ausfallen. Aber wir haben einen großen Kader und krempeln die Ärmel hoch.“ Sollte der Kanadier Cheyne Matheson wie am Dienstag in Rostock ausfallen, wird für ihn der Amerikaner Jeff Fearing, der seit einigen Wochen zum Team gehört und mit der Mannschaft trainiert, zum Einsatz kommen. „Wir sind Außenseiter, aber wir haben schon gezeigt, was möglich ist, wenn wir hart arbeiten und Gas geben“, sagt Riedel. „Egal, wer da auf dem Eis steht: Ich möchte sehen, dass die Jungs Vollgas geben, mutig sind und attackieren. Und dann schauen wir mal, was in den Spielen für uns möglich ist.“ (EGDL/tn) |
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Hannover ScorpionsScorpions mit 6:4 Sieg in Leipzig nach Quarantäne - Weiterhin Tabellenführer mit 2,5er Quotienten (OLN) Genau ein Spieldrittel dauerte es, bis die Scorpions nach der fast dreiwöchigen Coronapause ihren Spielrhythmus wieder gefunden hatten. Lediglich drei Schüsse aufs Leipziger Tor im Anfangsdrittel zeigten, dass anfangs noch ein wenig Sand im Getriebe war. Doch schon im Mitteldrittel, dass die Scorpions mit 2:0 für sich entscheiden konnten, lief es bei den Niedersachsen erheblich besser. Im Schlussabschnitt, den die Scorpions mit 4:1 für sich entscheiden konnten, zeigte das Team von Tobias Stolikowski ihre gewohnte Spielstärke der bisherigen Saison und gewannen die erste Begegnung nach der Coronapause gegen die starken EXA Icefighters Leipzig letztendlich noch verdient mit 6:4 Toren. Bereits 2 Tage später, am Freitag den 05.03. um 19:30 Uhr, müssen die Scorpions beim Krefelder EV zur nächsten Begegnung antreten. Erneut 2 Tage später, am Sonntag dem 07.03. um 17:00 Uhr, folgt die Auswärtsbegegnung beim Herforder EV. Am Dienstag, den 09.03. um 20:00 Uhr, erneut wieder 2 Tage später, treten die Scorpions in der hus de groot EISARENA gegen Diez-Limburg an, bei denen sie dann auch am Freitag, 12.03. 20:00 Uhr, zu Gast sind. Wegen der Wahrscheinlichkeit, dass in der Coronasaison nicht alle Teams alle 48 Spiele bis zu Beginn der Playoffs austragen können, wird die Tabelle nicht wie üblich nach Punkten erstellt, sondern nach einem Quotienten, der sich aus der Anzahl der erzielten Punkte geteilt durch die Anzahl der absolvierten Spiele ergibt. Die Scorpions liegen mit 80 erzielten Punkten bei 32 ausgetragenen Spielen bei einem Quotienten von 2,5 erzielten Punkten pro Spiel. Damit sind sie eindeutiger Tabellenführer mit einigem Abstand vor den Tilburg Trappers (Quotient 2,16) (HS/nb) |
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| Ice Dragons fordern Serienmeister heraus - Herford spielt gegen die Tilburg Trappers (OLN) Underdog – „Gegen Tilburg und die Hannover Scorpions ist es für uns sehr schwer zu punkten“, so äußerte sich Jeff Job, Chefcoach des Herforder Eishockey Vereins, am vergangenen Freitag. Sein Team hatte gerade nach guter Leistung mit 3:6 bei den Tilburg Trappers verloren. Sehr schwer heißt nicht unmöglich und an diesem Wochenende bietet sich für die Ice Dragons die Gelegenheit, beide genannten Topteams der Oberliga Nord in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ herauszufordern. „Wenn wir in der Oberliga bestehen wollen, müssen wir unsere Leistung über die gesamte Spielzeit von 60 Minuten abrufen“, auch dieses Zitat stammt von Jeff Job und beim Westfalenderby in Hamm am vergangenen Dienstag, hat sein Team dieses beherzigt und einen souveränen 8:2-Erfolg eingefahren. In der Freitagsbegegnung trifft der HEV zunächst auf den Serienmeister Tilburg Trappers. Die Niederländer kommen vor den PlayOffs, die im April beginnen, immer besser in Fahrt und nehmen derzeit den 2. Tabellenplatz ein. Allerdings sind die Trappers nicht unverwundbar. Bereits zwei Mal zeigte Herford, dass man zumindest 30 Minuten lang sehr gut gegen Tilburg mithielt, wobei es jedoch insgesamt deutliche Niederlagen gab. Für die Mannschaft von Kapitän Björn Bombis wird es darauf ankommen, gerade in der Anfangsphase hellwach zu sein, um sich in die Begegnung hinein zu kämpfen und die schwierige Aufgabe zu bestehen. Die Ice Dragons müssen gegen Tilburg auf Philipp Brinkmann und Jörn Weikamp verzichten. Während Brinkmann seit einigen Spielen aufgrund einer Verletzung pausiert, erwischte es Jörn Weikamp in der Begegnung bei den Hammer Eisbären, als er einen Puck ins Gesicht bekam. Gleb Berezovskij hat unterdessen seine Gesichtsverletzung aus dem Hinspiel in Tilburg überstanden und wird wohl wieder spielen. Auch das Mitwirken eines neuen Gesichtes scheint für die Begegnung gegen die Tilburg Trappers möglich zu sein. Angedacht ist der Einsatz von Alexander Boyarin, der per Förderlizenz von den Kassel Huskies zum Herforder EV kommt und möglichst schnell bei den Ostwestfalen eingesetzt werden soll. Der 19jährige Deutsch-Russe hat seine Jugend bei Dynamo Moskau verbracht und absolvierte im vergangenen Jahr vier U19-Nationalspiele für Deutschland. Im Dezember wechselte er zu den Kassel Huskies, wo er seine Profi-Karriere begann. Per Förderlizenz ist er auch für den Herforder Eishockey Verein spielberechtigt. Spielbeginn in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ ist um 20.00 Uhr. Die Begegnung wird live auf Sprade TV übertragen. Der Livestream beginnt um 19.30 Uhr und ist unter www.sprade.tv abrufbar. Auch der Liveticker ist mit Spielbeginn wieder unter http://www.fdo-herford.de/liveticker geschaltet. (HEV/som) |
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Icefighters LeipzigKnappe Niederlage gegen den Tabellenführer - EXA IceFighters Leipzig geben in letzter Minute das Spiel aus der Hand (OLN) Gestern Abend stand das erste Heimspiel der Saison gegen die Hannover Scorpions auf dem Programm. Der Tabellenführer kam frisch aus seiner 14-Tage-Quarantäne. Bei unseren EXA IceFighters Leipzig musste Leon Lilik neben den bekannten Ausfällen auf der Tribüne Platz nehmen. Eine Prellung verhindert seinen Einsatz. Das Spiel begann wie erwartet mit einem sehr hohen Tempo, viel Körpereinsatz und intensiven Zweikämpfen. Die ersten Chancen hatten die Gäste. Das erste Tor des Abends schossen jedoch die Hausherren. In der 6. Minute fälschte Florian Eichelkraut einen Schuss von Robin Slanina unhaltbar ab. Dieses Tor fiel im Powerplay. Danach war es ein ganz starkes erstes Drittel unserer Mannschaft. Die Scorpions kamen nicht zur Entfaltung und die Eiskämpfer hatten viele Chancen. Das Schussverhältnis von 14-4 im ersten Abschnitt untermauerte das Geschehen auf dem Eis. Im dritten Powerplay des Abends gelang der zweite Treffer. Erneut war es Kapitän Florian Eichelkraut, der diesmal im Nachschuss (18. Minute) erfolgreich war. Eine Minute später wäre der Kohlrabizirkus normalerweise explodiert. Paul König stand plötzlich ganz allein vor dem Gästetor und erzielte das 3-0. Die erste Pause dürfte zum richtigen Zeitpunkt für die Skorpione gekommen sein. So schien es zumindest im zweiten Abschnitt. Die Gäste kamen besser ins Spiel du machten unaufhörlich Druck. Anfangs noch ohne zählbaren Erfolg, weil Patrick Glatzel bei den durchaus guten Torchancen stets zur Stelle war. In der 31. Spielminute war er dann allerdings machtlos. Julian Airich zog an Glatzel vorbei und traf zum 1-3. Dieser Gegentreffer zeigte leider Wirkung. Wenige Sekunden später vertändelten die IceFighters den Puck beim Aufbau und Feodor Kolupaylo bedanke sich artig mit dem 2-3. Die folgenden Minuten waren schwer anzusehen. Die Tabellenführer aus der Wedemark kontrollierten das Geschehen nach Belieben. Ein paar Minuten später hatten sich unsere Mannen wieder erholt und konnten nochmal gute Chancen erarbeiten. Leider ohne weiteren Torerfolg. Das letzte Drittel hatte es nochmal in sich. Eine fragwürdige Entscheidung der Unparteiischen brachte Alex Zille auf die Strafbank. Der Favorit ließ sich diese Chance nicht nehmen und erzielte das 3-3 in der 45. Minute. Unsere IceFighters antworteten diesmal sehr gut und setzten die Gäste gehörig unter Druck. Moritz Israel belohnte das dann in der 49. Minute. Tim Junge brachte die Scheibe überlegt zum Tor und Israel war ein dankbarer Abnehmer des Rebounds. Die Sensation schien wieder greifbar nahe. Doch die Skorpione stachen erneut zu. In der 55. Spielminute erzielte Feodor Kolupaylo den erneuten Ausgleich. Und jetzt wurde es ganz ganz bitter. In der 58. Minute erhielt Michal Velecky eine unnötige Strafe und die Gäste waren erneut eiskalt. 48 Sekunden vor dem Ende der Partie gingen sie in Überzahl wieder durch Kolupaylo zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung. Diese hielt auch und per Empty Net konnte Julian Airich sogar noch auf 6-4 erhöhen. „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Am Ende haben Kleinigkeiten ein sehr starkes Oberligaspiel entschieden. Das ist natürlich bitter, aber so ist der Sport“, lautet das knappe Fazit von Headcoach Sven Gerike. Bereits morgen erwarten die Exa IceFighters den nächsten Gegner im Kohlrabizirkus. Die Piranhas auf Rostock reisen zum Teddy-Toss-Heimspiel an. Dieses besondere Spiel findet in Kooperation mit der Elternhilfe für krebskranke Kinder statt. Ein Großteil der Tageserlöse sowie weitere Geldspenden gehen der Elternhilfe zugute. Anbully ist 20:00 Uhr. Die Vorberichte und das Spiel werden ab 19:15 Uhr live auf Sprade.TV übertragen. (IFL/is) |
| Freitag 5.März 2021 | www.icehockeypage.de | ||
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