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September 26
                         
Welttourismustag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Ice Cats Rheine
(LLW)  Die beiden Verteidiger Konstantin Blumenstein und Maxim Moosmann bleiben dem ESC genauso erhalten wie die beiden Stürmer Alexander Zimbelmann und Nick Legtenberg
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Hammer Eisbären haben Stürmer Maxim Lukojanov mit einer Förderlizenz für den EC ausgestattet. Der 19-Jährige, der schon Erfahrungen in Nordamerika sammeln konnte, war zuletzt im Iserlohner Nachwuchs aktiv und soll nun Spielpraxis in Braunlage sammeln
  
Straubing Tigers
(DEL)  Angreifer Danjo Leonhardt hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss eine Pause von etwa drei Wochen einlegen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 21.Februar 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Overtime-Sieg in Oberschwaben

(DEL2)  Da Tyler Gron angeschlagen passen musste, rutschte Lillich an die Seite von Davidek und Kolozvary an diesem Abend.
Auch wenn die Tigers mit einem ersten Ausrufezeichen in die Partie starteten, als Järveläinen in der zweiten Spielminute die Latte anvisierte, so gelang nur kurze Zeit später den Gastgebern der erste Treffer, bei welchen man Glück hatte, das dieser Anerkennung fand. Davis wurde kurz vor dem Torraum von einem Towerstars-Akteur mit dem Schläger in die Schlittschuhe geschlagen, der daraufhin den Stand verlor und von dessen Schlittschuhe dann die Scheibe ins Tor fiel. Järveläinen konnte dies später korrigieren, als er im Angriffsdrittel die Scheibe erkämpfte, noch einen Gegner stehen ließ und zum Ausgleich traf. Erneut mit etwas Glück schafften die Towerstars die erneute Führung, nachdem die Tigers in Persona von Järveläinen eine riesen Chance liegen ließen und im Gegenzug Hospelt davon lief und den am langen Pfosten lauernden Henrion fand, der keine Mühe hatte, die Scheibe im Tor unterzubringen. Dem hier zitierten standen in den ersten 20 Minuten allerding etwas glückliche Umstände gegenüber, da Zucker in Minute 14 sowie Minute 20 zwei Mal die Gelegenheit hatte alleine auf Wölfl zuzufahren und sich diese Chancen entgehen ließ.
Meisinger fuhr zum Anfang des Mittelabschnitts ins Drittel, spielte auf den mitgelaufenen Zimmermann, der Langmann zu einem starken Save zwang, was im Gegenzug Wölfl nachmachen musste, der eine Scheibe der Towerstars-Offensive mit starker Reaktion abwehrte. Als kurz darauf Zimmermann abzog, Meisinger die
Scheibe abfälschte und diese haarscharf Richtung langen Pfosten flog, verpasste auch noch Schumacher, der nicht ganz ran kam. Dieser Druckphase der Tigers schlossen sich Möglichkeiten von Davis und Järveläinen an, bevor Davis im Slot eine Scheibe in Baseball-Manier zum Ausgleich im Tor unterbringen konnte. Als zwei Minuten später Keller Bindels von den Beinen holte und auf Penalty entschieden wurde, verwandelte der Bayreuther Stürmer diesen zur Führung. Weiter Möglichkeiten der Tigers durch Lillich und Kolozvary blieben ungenutzt. Als kurz vor der Pause Mayer und Meisinger aneinander gerieten, und sich Henrion noch einmischte, gab es Strafen auf beiden Seiten, jedoch zwei Mal auf Seiten der Gastgeber und einmal für Meisinger. Beim anschließenden Bayreuther Powerplay rutschte die Scheibe aus dem Drittel, die Zucker aufnahm, davon lief und per Shorthander den Ausgleich aufs Tableau schrieb.
Schnelle Chancen auf beiden Seiten brachten – weder auf Seiten der Tigers durch Rajala - noch für die Gastgeber durch Czarnik zu Beginn des dritten Drittels Erfolg. Es mussten Überzahlspiele her, damit sichtbar etwas auf die Anzeigentafel geschrieben worden konnte. Zunächst traf Lillich für die Tigers, der einen Querpass von Rajala im Slot verwerten konnte. Keine zwei Minuten später, als Schmitz auf die Strafbank musste, revanchierten sich die Towerstars in Form von Stiefenhofer der einen Schuss von Henrion die entscheidende Richtungsänderung geben konnte. Da beide Teams nichts weiter produktives produzierten, ging es, nachdem man bereits am Donnerstag Extraspielzeit absolvieren musste, in die Overtime, die am heutigen Abend jedoch nach 20 Sekunden beendet war, als Davis ein Zuspiel von Kolozvary zum Siegtreffer verwertete und damit den Zusatzpunkt für die Tiges sicherte.
„Wir waren im ersten Drittel noch gar nicht richtig da. Es sind harte Wochen, für alle Mannschaften. Da funktionieren manchmal die Beine nicht so richtig. Im zweiten Drittel sind wir dann besser ins Spiel gekommen. Im dritten Abschnitt war meines Erachtens Ravensburg etwas besser. Wir waren müde, nervös oder was auch immer. Man muss natürlich aber immer zufrieden sein, wenn man zwei Punkte in Ravensburg mitnimmt.“ Wenn es keine Playdowns oder Pre-Playoffs gibt, kann das Ziel nur Playoffs heißen. Wir sind derzeit nah dran und haben noch fast 20 Spiele vor uns. Man wird sehen, wie die Kräfte reichen aber werden natürlich unser Bestes geben,“ erklärte Coach Kujala kurz nach dem Spiel auf Nachfrage.
„Wir haben einen guten Start gehabt und sind besser in die Partie gekommen als zuletzt. Das erste Drittel war okay, das zweite sehr zerfahren. Im dritten haben wir Moral bewiesen und sind zurückgekommen und einen Punkt geholt. Es war nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten aber ein Kompliment an Bayreuth, die das clever gemacht haben und verdient gewonnen haben,“ so das Fazit von Ravensburgs Coach Marc Vorderbrüggen.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:5! Eispiraten verlieren auch in Frankfurt - Dritte Niederlage in einer Woche

(DEL2)  Die Eispiraten haben ihr drittes Spiel in Folge verloren. Nach den beiden Niederlagen unter der Woche unterlagen die Crimmitschauer am heutigen Samstag mit 2:5 bei den Löwen Frankfurt. Trotz dünner Personaldecke gestaltete die Richer-Truppe die Begegnung lange offen, musste die Heimreise jedoch ohne Punkte antreten.
Nachdem für Vincent Schlenker und Scott Timmins die Saison vorzeitig beendet ist, fehlten in Frankfurt auch die beiden Verteidiger Felix Thomas und André Schietzold. Die Eispiraten nahmen den Kampf trotz des Personalmangels aber an, wenn auch die Gastgeber auch Frankfurt schnell die Kontrolle über das Spiel übernahmen und Mark Arnsperger, der nach langer Zeit wieder das Tor der Westsachsen hütete, ordentlich prüften. Nach knapp sieben Minuten musste der junge Goalie dann auch das erste Mal hinter sich greifen. Luis Schinko bugsierte die Scheibe aus spitzem Winkel ins Kreuzeck – 0:1. Die Eispiraten hielten auch in der Folge gut dagegen, wenn auch die Mainstädter die besseren Chancen hatten. So verhinderte Arnsperger einen höheren Rückstand zur ersten Pause.
Der Beginn im zweiten Drittel gestaltete sich dann offener. Die Crimmitschauer konnten nun ebenso gute Möglichkeiten für sich verbuchen und kamen durch einen Unterzahltreffer zum Ausgleich. Lemay scheiterte noch an Klein, Ewanyk nutzte die sich bietende Möglichkeit und netzte zum 1:1 ein (29.). Die Löwen schlugen kurz vor der Pause aber eindrucksvoll zurück. Zunächst brachte Stephen MacAuley seine Farben wieder in Führung (39.), zwei Sekunden vor dem Drittelende prallten Mark Arnsperger und Ole Olleff unglücklich zusammen und eröffneten Christian Kretschmann schließlich die Chance, zum 3:1 einzuschieben (40.).
Die Eispiraten kämpften fortan wacker, gaben sich nicht auf, taten sich aber ebenso schwer, sich gute Möglichkeiten zu erspielen. Die Frankfurter zeigten sich hingegen brutal effizient. Carter Proft fälschte Schinkos Schuss nach 43. Minuten schließlich unhaltbar zum 4:1 ab. Mike Fischer machte mit seinem Treffer zum 4:1 letztlich den Deckel drauf und ließ keine Zweifel mehr aufkommen, dass die Punkte in der Mainmetropole bleiben. Das letzte Wort gehörte hingegen den Crimmitschauern. Marius Demmler erzielte kurz vor der Schlusssirene das Tor zum 2:5-Endstand (60.).
(EC/af)
  
    
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Niederlage nach Verlängerung in Bietigheim

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben im Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers gepunktet, mussten sich aber mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Im Tor der Blau-Weißen stand Nick Jordan Vieregge. Riku Helenius bekam eine Pause. Dafür rückte Evan Trupp wieder ins Aufgebot.
Beide Mannschaften sind schwungvoll ins erste Drittel gestartet. Die besseren Chancen hatten die Eislöwen. Eine dieser Gelegenheiten nutzte Alexander Dotzler in der 8. Minute zum Führungstreffer. Der Abwehrspieler war beim Konter mit gestartet und wurde vor dem Tor von Jordan Knackstedt freigespielt. Dotzler ließ Brenner im Tor der Steelers keine Chance. Die Eislöwen bestimmten fortan das Spielgeschehen, verpassten aber unter anderem durch Elvijs Biezais mit einem Penalty zu erhöhen. Besser machte es Nick Huard. Eine Sekunde vor Drittelende traf der Kanadier zum 2:0.
Der zweite Spielabschnitt begann mit einer Strafe für die Gastgeber. Im folgenden Überzahlspiel kassierten die Eislöwen aber den Gegentreffer. Bietigheim konterte mit zwei Spielern. Matt McKnight verwandelte nach Vorlage von Riley Sheen. Die Dresdner leisteten sich in der Folge zu viele Strafzeiten, welche die Steelers aber noch nicht nutzen konnten.
Im dritten Drittel nutzten die Bietigheimer schnell ein Überzahlspiel zum Ausgleich durch Sheen (45.) und legten keine drei Minuten später mit einem weiteren Powerplaytreffer durch René Schoofs zur Führung nach. Die Eislöwen waren wieder gefordert und lieferten die Antwort. Dennis Swinnen traf nach schöner Vorarbeit von Biezais zum 3:3. Dabei blieb es trotz weiterer Strafen gegen das Brockmann-Team.
Aber die Eislöwen gingen in Unterzahl in die Verlängerung, wo McKnight für die Entscheidung sorgte.
Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Bei Fünf gegen Fünf haben wir gut gespielt, aber bei eigener Überzahl und dreimal in Unterzahl die Gegentore kassiert. Wir haben zu viele Strafen genommen, da brauchen wir nicht jammern. Am Ende sind es zwei verlorene Punkte.“
(ESCD/ka)
  
    
kasselhuskiesKassel Huskies
Später Erfolg gegen Landshut – Huskies feiern zwölften Heimsieg in Serie

(DEL2)  Sie haben es schon wieder getan. Erneut haben die Kassel Huskies ein verloren geglaubtes Spiel in einen Sieg umgemünzt. Dank vier Treffer in einem fulminanten Schlussdrittel besiegten die Schlittenhunde den EV Landshut mit 4:1 (0:1/0:0/4:0). Für das Team von Trainer Tim Kehler war es der siebte Erfolg nacheinander und gar der zwölfte Heimsieg in Serie.
Die Nordhessen traten im Vergleich zum Auswärtserfolg in Bayreuth nur leicht verändert an. Einzig auf der Torhüterposition gab es den Wechsel von Leon Hungerecker zu Jerry Kuhn.
Und auch im Spiel änderte sich zunächst im Vergleich zum Donnerstag nicht. Zwar hatten die Huskies nach nur 30 Sekunden durch Cornet den ersten gefährlichen Abschluss, der erste Treffer viel allerdings auf der Gegenseite. Einen schnellen Angriff über die rechte Seite vollendete Marcus Power zur frühen Führung für die Niederbayern (7.). In einem aus Kasseler Sicht eher blassen ersten Drittel gab es für die Nordhessen kaum nennenswerte Torchancen.
Dies konnten die Huskies im zweiten Drittel zwar ändern, doch waren der starke EVL-Goalie Dimitri Pätzold oder ein niederbayrischer Verteidiger stets im Weg. Und auch auf der Gegenseite spielte Jerry Kuhn mal wieder eine starke Partie und stelle den EVL vor Probleme. Die guten Torhüterleistungen zeigten sich auch bei gleich zwei Penaltys im Mittelabschnitt – je einen auf jeder Seite. In der 23. Minuten scheiterte Cameron an Pätzold, kurz vor Drittelende versuchte O’Brien vergeblich sein Glück gegen Kuhn. Zwischen diesen beiden Szenen gab es für jeden Goalie aber auch eine Schrecksekunde.
Zunächst verlor Pätzold den Puck hinter seinem Eigenen Kasten, was die Gastgeber in Person von Eric Valentin aber nicht verwerten konnte. In der 36. Minuten brachte Huskies-Kapitän Denis Shevyrin seinen Goalie ins Schwitzen, als er vor dem Tor die Scheibe verlor. Doch Kuhn war bei allen drei Abschlüssen der Gäste zur Stelle.
Und so musste erneut das dritte Drittel die Entscheidung bringen. Und wie so oft in dieser Saison ging der Schlussabschnitt an die Schlittenhunde. Zunächst erlöste Derek Dinger seine Teamkameraden mit dem Ausgleich. Der Kasseläner zog nach gewonnenem Bully einfach mal ab. Pätzold hatte keine Sicht und so schlug das Hartgummi hinter ihm ein (47.). Die Huskies stürmten fortan auf das Gäste Tor und belohnten sich nur drei Minuten später. Und wie schon am Donnerstag war es Brett Cameron, der traf.
Nach traumhafter Vorarbeit von Shevyrin drosch der Kanadier die Scheibe aus spitzem Winkel zur Huskies-Führung in die Maschen (50.). Nach weiteren Gelegenheiten von Olsen und Breitkreuz war es dann wiederum Brett Cameron, der für die Vorentscheidung sorgte. Gekonnt setzte er sich auf der linken Seite durch, zog vor den Kasten und schob humorlos unter die Latte ein (57.). Camerons zweiter Doppelpack binnen 48 Stunden. Die Huskies waren nun endgültig auf der Siegerstraße und ließen in den Schlussminuten nichts mehr anbrennen. Anderthalb Minuten vor dem Ende setzte Ryan Olsen mit dem 4:1 ins leere Tor dann den viel zitierten Deckel auf die Partie.
Lange Zeit zum Feiern bleibt den Schlittenhunden aber nicht. Bereits am Dienstag steht das Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen an. Erstes Bully ist dann um 19:30 Uhr.
(ECK/js)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK gewinnt mit 4:3 in Bad Nauheim 

(DEL2)  Der ESV Kaufbeuren musste heute Abend beim EC Bad Nauheim antreten. Joker Trainer Rob Pallin schickte dabei, bis auf zwei Änderungen, die gleiche Formation wie beim Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt in das Rennen um drei Punkte. Jan Bednar kehrte dabei in das Lineup zurück. Sören Sturm und Tobias öEchtler fehlten dagegen genauso wie die verletzten Stefan Vajs, Maxi Meier, Jan Dalgic, Max Lukes und Markus Schweiger.
Einen leicht nervösen Start legten die Joker dann in das erste Drittel hin. Wer aber möchte ihnen das nach dem letzten beiden bitteren Ergebnissen auch verdenken. Der ESVK hatte dabei vor allem Schwierigkeiten, die richtige Balance zwischen dem offensiven Druck im Forechecking und dem Absichern der eigenen Zone zu finden. So konnten sich die Hausherren in den ersten Minuten mehrfach dem Druck der Joker entziehen und kamen mit viel Geschwindigkeit und meist auch in Überzahl in die Kaufbeurer Zone. Dabei musste Benedikt Hötzinger im Kasten der Allgäuer so gleich auch ein Mal in höchster Not gegen Jamie Arniel retten sowie kurze Zeit später gegen Luis Üffing und Huba Sekesi. Der ESVK nutze dann aber im Gegenzug in Minute sechs einen schnell vorgetragenen Spielzug zum 0:1. Tobi Wörle fand nach einem schönen Aufbaupass von Florin Ketterer, den auf der anderen Seite am Tor mitgelaufenen John Lammers und der Top-Scorer der Joker schloss direkt gegen den machtlosen Felix Bick im Tor der Hessen zur Führung ab. Der ESVK hatte nach dem ersten Treffer im Ansatz noch ein paar gute Abschlüsse, so richtig gefährlich wurde es aber nicht für den Nauheimer Torhüter. Auf der anderen Seite blockte Florin Ketterer - mal wieder - stark gegen Jamie Arniel und verhinderte somit wohl den Ausgleichstreffer. In Spielminute elf gingen die Kaufbeurer dann sogar mit 0:2 in Front. Branden Gracel schnappte sich die im Slot frei liegende Scheibe, nach dem ein Schuss von Fabian Koziol geblockt wurde, und traf mit einem schnellen Handgelenkschuss gegen den erneut chancenlosen Felix Bick. Der ESVK hatte nach dem zweiten Treffer mehr Spielanteile und hielt die Nauheimer sehr gut vom eigenen Tor fern. Als kurz vor der Pause Branden Gracel nach einem Pass von Sami Blomqvist das eigentlich sichere 0:3 verpasste, fingen sich die Joker im Konter der Nauheimer eine Strafe ein. Die Allgäuer zeigten aber bis zur Pausensirene ein gutes Killing, die Hessen aber konnten das zweite Drittel mit noch 69 Sekunden auf der Uhr im Powerplay starten.
Der ESVK verteidigte mit einem Mann weniger weiter stark und ließ keine Nauheimer Chancen zu. Aber nur Sekunden, nach dem Joey Lewis von der Strafbank kam, schickte Cason Hohmann Jamie Arniel steil und der Kanadier konnte zwischen den beiden ESVK Verteidigern hindurch alleine auf Benedikt Hötzinger zu laufen und verkürzte gekonnt auf 1:2. Die Hessen waren also mit Beginn des zweiten Abschnittes wieder voll im Spiel und versuchten auch weiter Druck auf den ESVK auszuüben. Die Allgäuer ihrerseits befreiten sich davon aber meist gut und hatten durch Branden Gracel und Tobias Wörle richtig gute Torabschlüsse. Ein Powerplay der Joker nach 26 Spielminuten war brandgefährlich, jedoch schafften es weder Daniel Oppolzer, Tobi Wörle oder auch John Lammers ihre Möglichkeiten zu verwerten und als die Joker ihre zweite Formation auf das Eis schickten, nutzten die Nauheimer einen Fehler des ESVK im Spielaufbau fast zum 2:2 aus. Benedikt Hötzinger konnte aber gerade noch mit einem schnellen Reflex gegen den freigespielten Nauheimer aus kurzer Distanz retten. Im Gegenzug, die Kurstädter waren gerade wieder vollzählig, konnte Fabian Voit auf 1:3 stellen. Die Nummer 22 der Allgäuer nutze einen Rebound aus dem Slot heraus eiskalt zu seinen sechsten Saisontreffer aus. Der ESVK war dann wohl durch den dritten Treffer etwas zu beflügelt und Reihe zwei um Branden Gracel vergaß dabei in einer Drucksituation in der Offensive, einmal mehr die eigene Absicherung und die Nauheimer konterten eiskalt. Jamie Arniel wurde mit schnellen Pässen freigespielt und wuchte die Scheibe mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 2:3 Anschlusstreffer unter die Latte. Beide Treffer fielen in der 29. Spielminute. 
Danach ging es für ein paar Minuten hin und her, beiden Trainer dürfte diese Phase so gar nicht gefallen haben. Es war hier bei sogar irgendwie nicht zu glauben, dass trotz bester Torchancen auf beiden Seiten, kein Treffer fallen sollte. Nach dem Powerbreak beruhigte sich die Partie wieder etwas und der ESVK hatte, auch in einem weiteren Powerplay, gute Chancen wieder mit zwei Toren in Führung zu gehen, was aber leider nicht gelang. Auf der anderen Seite waren die Hausherren vor allem dann gefährlich, wenn die Joker ihre Absicherung vergaßen und die Hessen mit viel Geschwindigkeit und meist auch in Überzahl, auf die Joker Defensive zu fahren konnten. Da aber beide Torhüter keinen Treffer mehr zu ließen, ging es mit einem Spielstand von 2:3 in die zweite Drittelpause.
Der ESVK spielte dann ein wirklich starkes Schlussdrittel. Bereits in der 42. Spielminute nutzen die Joker einen Scheibengewinn in der Nauheimer Zone zu ihrem vierten Treffer. Branden Gracel legte die Scheibe schlussendlich perfekt für den am langen Pfosten lauernden Joey Lewis auf, der nur noch in das leere Tore einschieben musste. Im weiteren Spielverlauf ließen die Wertachstädter in der Defensive so gut wie nichts zu und wenn etwas durchkam, war dies die sichere Beute von Torhüter Benedikt Hötzinger. Die Kaufbeurer lauerten ihrerseits auf gute Kontergelegenheiten oder versuchten die Hausherren in deren Zone zu Beschäftigten, was auch immer wieder sehr gut gelang. Auch ein zweites Powerplay der Hessen verteidigten die Joker wirklich gut und die Zeit spielte für den ESVK. 90 Sekunden vor dem Ende [nbsp]kamen die Nauheimer aber durch Christoph Körner doch noch zum 3:4 Anschlusstreffer.
Der ESVK verteidigte aber weiter geschickt und brachte den Vorsprung gut über die restliche Spielzeit und konnte somit nach den beiden bitteren Niederlagen gegen Bad Tölz und Frankfurt wieder einen Sieg feiern.
ESVK Trainer Rob Pallin lobte in den anschließenden Pressekonferenz neben einer guten Mannschaftsleistung, zusätzlich Torhüter Benedikt Hötzinger, Branden Gracel und Joey Lewis. Letzterem bescheinigte der US-Amerikaner in den letzten Spielen auch noch eine gute Leistung und beglückwünschte den Deutsch-Waliser auch zu seinem wichtigen Tor zum 2:4. Ein weiteres Lob ging dann auch noch an Florin Ketterer, der vor allem gegen die Top Linie der Nauheimer immer wieder stark verteidigte.
(ESVK/pb)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
SPANNENDER SCHLAGABTAUSCH OHNE HAPPY END

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten sich am Samstagabend mit einem Zähler zufriedengeben. Sie unterlagen den Bayreuth Tigers mit 4:5, der entscheidende Treffer fiel in der Overtime schon nach 20 Sekunden.
Beide Mannschaften hatten das viel zitierte „anfängliche Abtasten“ definitiv nicht auf der Taktiktafel. Nach 27 Sekunden hatte John Henrion in Zusammenarbeit mit Joshua Samanski die erste Riesenchance auf den ersten Treffer, knapp eine halbe Minute später hämmerte Ville Järvelainen auf der Gegenseite die Scheibe an die Latte. Mit ihrer nächsten Großchance gingen die Oberschwaben dann mit 1:0 in Führung. Daniel Stiefenhofer bediente Kollege Justin Volek im Slot und der mit der Rückhand an Tigers Keeper Marco Wölfl vorbei gespielte Puck wurde von Kurt Davis ins eigene Tor befördert.
Nur eine Minute später bekamen die Towerstars die Möglichkeit, den Vorsprung in numerischer Überzahl zu erhöhen. Die Gäste aus der Wagnerstadt standen aber sehr gut in der eigenen Zone, in den zwei Minuten gab es lediglich eine nennenswerte Möglichkeit durch Joshua Samanski. Danach wirkten die Tigers etwas agiler, spielten die Scheibe schneller durch die neutrale Zone und Towerstars Keeper Jonas Langmann bekam deutlich mehr Arbeit auf sein Gehäuse. Knapp neun Minuten waren gespielt, da war der Ravensburger Keeper allerdings geschlagen. Vor der Ravensburger Bank sprang John Henrion der Puck über die Schlägerkelle, Tobias Schmitz leitete weiter zu Tigers Topscorer Ville Järveläinen und der traf mit einem platzierten Schuss zum 1:1 Ausgleich ins linke Eck.
In der Folgezeit gab es eine Vielzahl an Möglichkeiten auf beiden Seiten, beispielsweise hatte David Zucker in der 13. Minute bei einem Alleingang das 2:1 vor Augen, sein Schlenzer zischte aber über das Tor. Eine halbe Minute später ärgerte sich Ville Järveläinen auf der Gegenseite, dass er den Puck nicht an Jonas Langmann vorbeibrachte. Auch wenn Bayreuth in der Schlussphase des Startabschnitts spritziger wirkte, machten die Towerstars das 2:1. Nach pfeilschnellem Konter fünfeinhalb Minuten vor der ersten Pause passte Kai Hospelt vor das Tor und dort drückte John Henrion den Puck  zum 2:1 über die Linie.
Der zweite Spielabschnitt wirkte aufgrund zahlreicher Strafzeiten aus spielerischer Sicht nicht mehr ganz so flüssig, das Spiel blieb deswegen nicht weniger attraktiv. Beide Teams bewiesen viel Zug zum Tor, beide Torhüter standen mehrfach im Brennpunkt. Wenig Abwehrchancen hatte Jonas Langmann jedoch bei der Bayreuther Torchance in der 30. Minute. Ville Järveläinen, unbestrittener Dreh- und Angelpunkt im Angriff der Gäste, setzte sich zunächst hinter dem Tor durch und spielte die Scheibe mit der Rückhand vor das Tor. Dort stand Kurt Davis goldrichtig und das Spiel war wieder ausgeglichen. Bei den Towerstars war jetzt ein deutlicher Durchhänger sichtbar und das hatte Folgen. In der 33. Minute konnte Tigers Stürmer Dani Bindels bei einem Alleingang nur durch ein Foul gestoppt werden, den fälligen Penalty verwandelte Dominik Meisinger dann trocken mit der Rückhand ins links Kreuzeck zur 2:3 Gäste-Führung.
In der Schlussphase des zweiten Drittels drohte den Towerstars, dass die Partie noch deutlicher in Richtung des Gegners kippte. Nach einem kurzen Scharmützel hinter dem Ravensburger Tor gingen die Towerstars nach durchaus umstrittener Entscheidung der Unparteiischen mit einer numerischen Unterzahl heraus, David Zucker ließ diesen Umstand aber schnell vergessen. Er konnte 47 Sekunden vor der zweiten Pause völlig frei auf Marco Wölfl ziehen und diesmal blieb der Ravensburger Stürmer Sieger. Drei Sekunden vor der zweiten Pause hatte Yannick Drews sogar noch die Riesenchance auf das 4:3.
Der Schlussabschnitt nahm dann einen ausgeglichenen und spannenden Verlauf. Robbie Czarnik scheitere zwischen der 43. und 45. Minute gleich zweimal an Marco Wölfl, effektiver war Markus Lillich in der 51. Minute. Die Tigers konnten ein Powerplay aufziehen, den scharfen Pass von Juuso Rajala lenkte Markus Lillich vor dem Torraum zum 3:4 ins Netz. Die Antwort der Towerstars folgte auf dem Fuß, konkret 83 Sekunden später. Ein Tigers-Akteur saß auf der Strafbank, ein Schlagschuss von John Henrion fälschte Daniel Stiefenhofer vor dem Tor noch leicht ab und der 4:4 Ausgleich war perfekt. In den verbleibenden acht Minuten passierte dann nichts mehr, die Punkte wurden also geteilt.
Die Frage, wer sich in der Verlängerung den Zusatzpunkt schnappen würde, war schon nach 20 Sekunden beantwortet. Robbie Czarnik konnte die Scheibe in der gegnerischen Zone nicht unter Kontrolle halten, dann ging alles ganz schnell. Ivan Kolozvary spielte einen präzisen Pass in den Rückraum und Kurt Davis hatte alle Zeit der Welt, auf dem Weg zum entscheidenden 4:5 genau Maß zu nehmen.
(EVR/fe)
  
    
ecdcmemmingenECDC Memmingen
Verdienter Erfolg: Indians schlagen den SC Riessersee

(OLS)  Mit einem 3:1 Auswärtssieg gegen den SC Riessersee sichern sich die Indians die ersten Punkte des Wochenendes. Am Sonntag kommt es zum Heimspiel gegen Passau (17 Uhr) am heimischen Hühnerberg.
In einem kämpferisch und taktisch sehr guten Auswärtsspiel besiegen die Memminger Indians den SC Riessersee mit 3:1. Die Indians zeigten sich am Freitagabend als sehr unangenehmer Gegner und ließen die Hausherren nur eingeschränkt zur Entfaltung kommen. Das konsequente Stören im Aufbau und die Einhaltung der taktischen Vorgaben bescherten den Allgäuern verdiente Punkte.
Mit den zurückgekehrten Niki Meier, Marc Hofmann und Mark Ledlin, aber ohne Kapitän Huhn und die weiterhin verletzten Schirrmacher und Vollmer, ging es für die Indianer an die Zugspitze. Die Maustädter zeigten sich von Beginn an als unbequemer Gegner und störten die Hausherren früh. Der Lohn für den engagierten Auftritt erhielten die Rot-Weißen schon im ersten Drittel als Jannik Herm von Linus Svedlund schön freigespielt wurde und vor dem Tor zur Führung versenken konnte.
Das Spiel der beiden Kontrahenten wog weiter hin und her, die Garmischer hatten einige gute Möglichkeiten, mussten aber bis zur 28. Minute auf den Ausgleich warten. Dieser sollte aber nicht lange Bestand haben, denn die Indians nutzten eine Überzahl in Person von Topscorer Svedlund zur abermaligen Führung aus. Diese galt es für die Memminger im Schlussabschnitt zu verteidigen, was sie größtenteils souverän erledigten. Die Indians konnten sogar ein Chancenplus im letzten Abschnitt für sich verbuchen, die endgültige Entscheidung fiel aber erst eine Sekunde vor dem Ende, als Marvin Schmid aus kurzer Distanz nur noch ins leere Tor einschieben musste.
Die Indians sicherten sich damit drei wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs der Oberliga-Süd. Schon am Sonntag empfangen die Rot-Weißen die Passau Black Hawks am Hühnerberg und wollen hier den positiven Trend fortsetzen. Am nächsten Wochenende steht dann nur eine Partie auf dem Programm, es geht nach Höchstadt. Das letzte Spiel der Hauptrunde findet erst am 16.3. statt, drei Tage vor dem Beginn der Pre-Playoffs um den Einzug in die Endrunde.
(ECDCM/mfr)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Starke Teamleistung: Rockets schlagen Erfurt

(OLN)  Ach wäre doch nur öfters Erfurt: Im dritten Saisonvergleich feierte die EG Diez-Limburg den dritten Saisonsieg gegen die Black Dragons aus der thüringischen Hauptstadt. Der Oberliga-Aufsteiger setzte sich nach einem hoch interessanten Schlagabtausch am Diezer Heckenweg mit 5:4 (1:0, 2:3, 2:1) durch - und offenbarte dabei beeindruckende Qualitäten.
Eine knappe Minute ist noch zu spielen. Raphael Joly nimmt erst eine Auszeit und dann den Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Der Erfurter Trainer schickt zum anschließenden Bully im Drittel der Rockets seine besten Leute. Marius Riedel auch. Also die fünf Jungs, denen er für diese Drucksituation das Vertrauen schenkt: Leon Köhler, Henry Wellhausen, David Lademann, Alexander Seifert, Steve Slaton. Besonders mit Blick auf die drei jungen Stürmer eine mutige Entscheidung des neuen Rockets-Trainers, mag man meinen. Doch dass Riedel am Freitagabend 19 seiner 20 Feldspieler Eiszeit gibt ist am Ende der Schlüssel zum Erfolg und Ausdruck seines Vertrauens in den Kader. Die EGDL übersteht die letzte Minute ohne Gegentor.
Doch beginnen wir vorne: 2 Keeper, 20 Feldspieler. Mit voller Kapelle geht Riedel in sein erstes Pflichtspiel als Cheftrainer. Der nach Verletzung zurückgekehrte Niklas Hildebrand rückt an seinen gewohnten Platz neben die beiden Kanadier Cheyne Matheson und Kyle Brothers. Kapitän Kevin Lavallee spielt wieder an der Seite von Marc Zajic und Dominik Patocka. In der dritten Reihe gibt der Trainer Konstantin Firsanov, Henry Wellhausen und Leon Köhler das Vertrauen. Im vierten Sturm findet sich der zuletzt so starke David Lademann wieder, der der Reihe um den zuletzt nicht eingesetzten Philipp Maier und Nico Lehtonen Stabilität verleihen soll. „Jeder, der sich im Training anbietet, bekommt seine Chance“, hatte Riedel gesagt.
In einem zu Beginn recht zerfahrenen Spiel bekamen die Zuschauer bei Sprade TV zunächst nur wenige Torchancen zu sehen. Beide Mannschaften agierten - sicherlich auch mit Blick auf die Tabelle - zunächst abwartend. Erfurt hat die direkte Playoff-Qualifikation im Blick (Rang 1 bis 6), Diez-Limburg will sich mindestens die Pre-Playoffs sichern (Rang 7 bis 10). Und die Gastgeber unterstrichen ihre Ambitionen mit einer knappen Führung nach dem ersten Drittel: Förderlizenzspieler Leon Köhler, einer der jüngsten im Team, netzte auf Vorarbeit von Konstantin Firsanov, einem der ältesten im Team, zum 1:0 ein (16.). Köhlers erstes Tor für die Rockets setzte ein erstes Zeichen: Schaut her, bei uns trifft auch die dritte Reihe!
Im zweiten Drittel legten beide Teams ihre Scheu vor allzu viel Offensive ab, was zu einem offenen Schlagabtausch führte. In dem hatte zunächst Erfurt die Oberhand: Kyle Beach in Überzahl (23.) und Sean-Alexander Fischer (25.) drehten das Spiel und besorgten den Black Dragons die erste Führung - allerdings auch die einzige an diesem Abend. Denn die Rockets kamen mit einem Doppelschlag zurück: Dominik Patocka traf mit sehenswertem One-Timer zum 2:2 (36.), der ins Team zurückgekehrte Philipp Maier machte nur Sekunden später das 3:2 (36.). Das Signal hinter diesen beiden Toren: Auch die Sturmreihen zwei und vier hatten damit eingenetzt. Riedel setzte auf die gesamte Breite des Kaders - und wurde belohnt. Allerdings blieb Erfurt stets brandgefährlich: Maurice Keil schaffte in Überzahl noch vor der zweiten Pause den 3:3-Ausgleich (39.).
Mit einem „hier ist noch alles drin“ ging es für beide Teams also ins letzte Drittel - und hier unterstrichen vor allem zwei Akteure, dass sie zurecht ihren Platz in den Kadern haben: Sowohl Keeper Louis Busch, der den verletzten Jan Guryca vertrat, als auch sein Gegenüber Martin Otte-Günzler hielten ihre Mannschaften mit starken Paraden im Spiel. Bei einem Schussverhältnis von 38:38 sollten am Ende die Keeper zu einem entscheidenden Faktor werden für Sieg und Niederlage.
Offensiv setzte zunächst die EGDL das nächste Zeichen - und wieder war es die neuformierte dritte Reihe, die traf: Henry Wellhausen bescherte den Rockets berechtigte Hoffnungen auf den nächsten Heimsieg (46.). Aber Viktor Beck, dessen Schuss unhaltbar für Busch von einem Schläger abgefälscht wurde, hielt die Partie mit seinem 4:4 offen (54.). Und so brauchte es noch einen entscheidenen Moment der Reihe, die an diesem Abend noch nicht für die Rockets getroffen hatte - die Formation mit Hildebrand und den Imports. Und so schnappte sich Cheyne Matheson fünf Minuten vor dem Ende die Scheibe, tanzte Gegenspieler und Keeper aus und schob zum am Ende verdienten 5:4-Heimsieg in die Maschen ein (55.).
„Wir haben heute nicht das Eishockey gespielt, das wir trainiert haben“, sagte Erfurts Trainer Raphael Joly, dessen Team nach zuletzt vier Siegen wieder eine Niederlage kassierte. „Die Kleinigkeiten haben gefehlt, wir sind heute nicht als Mannschaft aufgetreten.“ Marius Riedel verteilte hingegen ein Lob an seine Mannschaft: „Alle vier Reihen haben super gearbeitet, der Sieg ist natürlich super. Aber wir müssen noch viel fleißiger sein. Es war aus meiner Sicht ein sehr zerfahrenes Spiel mit wenig Struktur. Das müssen wir auf jeden Fall noch besser machen. Aber wenn wir die Spiele trotzdem gewinnen, sind wir natürlich alle glücklich.“
(EGDL/tn)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Ice Dragons brechen im letzten Drittel ein - Herford unterliegt Herne mit 1:6

(OLN)  Zähne ausgebissen – der Herforder Eishockey Verein musste im Duell gegen den westfälischen Kontrahenten Herner EV eine empfindliche 1:6 (0:1/1:1/0:4)-Niederlage hinnehmen und scheiterte immer wieder an der glänzend postierten Gäste-Defensive inklusive Goalie Björn Linda. 40 Minuten lang rannten die Ice Dragons an, investierten viel, brachen dann aber im Schlussabschnitt ein und verloren schließlich noch deutlich.
Während Herford mit vollem Kader auflief, musste Herne auf mehrere Leistungsträger verzichten und war gezwungen das Hauptaugenmerk auf die Verteidigung zu legen. Die Anfangsminuten verliefen zunächst ausgeglichen, ohne dass sich eine Mannschaft zwingende Torchancen erarbeitete. Zwar gelang es den Ostwestfalen im weiteren Verlauf sich Stück für Stück im Drittel der Herner festzusetzen, doch immer wieder vereitelte die gut gestaffelte Defensivabteilung oder der starke Herner Rückhalt Björn Linda eine Führung für die Gastgeber. Anders hingegen die Gäste, die eine der wenigen Torgelegenheiten zur 1:0-Führung durch Nils Liesegang in der 19. Minute nutzten, womit erstmals die Seiten gewechselt wurden.
Herford erhöhte im Mittelabschnitt den Druck und suchte immer wieder den Abschluss vor dem Tor. Christophe Lalonde gelang schließlich der verdiente Ausgleichstreffer zum 1:1 in der 27. Minute, doch bevor der Herforder Jubel wieder richtig abgeklungen war, brachte Marcus Marsall nur 20 Sekunden später die Gäste bereits wieder in Front. Herford fuhr ab sofort die Angriffe beinahe im Minutentakt, doch immer wieder fand man in Björn Linda seinen Meister. So blieb es bei der knappen Herner Führung vor dem letzten Spielabschnitt.
Auch im Schlussdrittel änderte sich das Bild zunächst nicht, während Herford viel für die Offensive investierte, verteidigte Herne mit Kampf und Disziplin. Als Denis Fominych in der 47. Minute das 3:1 für die Gäste erzielte, war eine Vorentscheidung gefallen. Herne lauerte immer wieder auf Kontersituationen, die sich nun immer häufiger boten. Patrick Asselin erhöhte in der 52. Minute auf 4:1, Denis Fominych (56.) und Noah Bruns (57.) sorgten schließlich mit einem Doppelschlag für den 6:1-Endstand.
„Meine Mannschaft hat heute mit einem kleinen Kader ein großes Kämpferherz gezeigt“, äußerte sich Gästecoach Danny Albrecht im Anschluss an die Begegnung über sein Team. Herfords Chefcoach Jeff Job blickte bereits auf die Aufgabe am kommenden Sonntag: „Wir müssen unsere Chancen einfach besser verwerten. Wir investieren sehr viel für den 1:1-Ausgleich und geben das Erarbeitete nur wenige Sekunden später wieder her. Das müssen wir in Erfurt besser machen, denn auch da treffen wir wieder auf eine sehr starke Mannschaft“.
Zum Duell bei den BlackDragons Erfurt kommt es am Sonntag um 17.00 Uhr. Die Herforder Ice Dragons werden dann eine bessere Chancenverwertung benötigen, wenn der eigene Punktequotient gesteigert werden soll. Mit 1,0 Punkten / Spiel bleibt das Team um Kapitän Björn Bombis weiterhin auf Platz 12 und muss aufpassen, den Anschluss an Platz 10 nicht vorzeitig zu verlieren.
(HEV/som)


icedragonsherfordHerforder EV
Drachenduell in Erfurt - Herforder Ice Dragons bei den Black Dragons

(OLN)  Saisonpremiere – der Herforder Eishockey Verein hat zwar in der Oberliga Nord das letzte Saisondrittel der Hauptrunde in Angriff genommen, das Spiel bei den Tec Art Black Dragons ist jedoch eine Saisonpremiere. Aufgrund einer längeren Quarantäne-Maßnahme mussten die Thüringer längere Zeit pausieren und haben nun ein wahres Mammut-Programm vor der schwarzen Drachenbrust.
Zehn Spiele Rückstand hat Erfurt derzeit, die in den kommenden Wochenenden aufgeholt werden sollen. Trotz der Zwangspause und des damit verbundenen Rhythmusbruches, setzten die Black Dragons bereits einige Ausrufezeichen. Mit dem Punkteschnitt von 1,45 hat man derzeit Platz 8 in der Tabelle inne und ist zumindest auf PrePlayOff-Kurs. Zuletzt gab es jedoch eine 4:5-Niederlage bei der EG Diez-Limburg und es bleibt abzuwarten, wie Erfurt das fünfte Spiel innerhalb von neun Tagen verkraftet.
Den Blick auf die Tabelle und die PrePlayOff-Plätze sollte der HEV zunächst einmal an die Seite schieben. Viel mehr geht es darum, die Serie mit deutlichen Niederlagen gegen Krefeld (0:8) und Herne (1:6) zu brechen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. In Erfurt ist dabei eine bessere Chancenverwertung notwendig, will man bei den Black Dragons bestehen. Auch die Anfälligkeit für Kontersituationen war bei den hohen Niederlagen auffällig und das fehlende Scheibenglück scheint hart erarbeitet werden zu müssen.
Die Sonntags-Begegnung in Erfurt beginnt um 17.00 Uhr und wird live auf Sprade TV übertragen. Der Livestream ist ab 16.30 Uhr unter www.sprade.tv abrufbar.
(HEV/som)
  
    
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
Schaffen die IceFighters den Doppelschlag gegen die Hannover Indians? EXA IceFighters Leipzig wollen den nächsten Heimsieg

(OLN)  Vergangenen Dienstag sahen die Leipziger und Hannoveraner ein spannendes Eishockeyspiel auf Augenhöhe, welche die IceFighters am Ende mit 6:4 für sich entscheiden wollen.
Heute steht die zweite Begegnung der beiden Mannschaften auf dem Spielplan. Könnte es ein Vorteil sein, zweimal in einer Woche gegeneinander zu spielen?
„Wir müssen uns auf ein komplett neues Spiel einstellen. Die Indians haben die Niederlage bei uns gut verkraftet und am Freitag gegen die Crocodiles Hamburg mit 5:1 gewonnen. Zudem kommen heute mit Michael Burns und David Zabolotny zwei Akteure hinzu, die wir am Dienstag nicht auf dem Spielfeld gesehen haben“, fasst Chefcoach Sven Gerike kurz zusammen.
Es bleibt sicher abzuwarten, wer die besseren Lehren aus der ersten Begegnung gezogen hat und wir heute länger fit ist. Für die Hannover Indians ist das heute das dritte Spiel in dieser Woche.
Die EXA IceFighters hatten aufgrund der coronabedingten Absage der Hammer Eisbären am Freitag spielfrei und konnten die Zeit für Training und Regeneration nutzen.
„Ich freue mich auf ein spannendes Eishockeyspiel. Die Kämpfe gegen die Hannoveraner sind schon immer sehr knapp und intensiv. Darauf sollten wir vorbereitet sein“, so die abschließenden Worte des Leipziger Coachs.
Für das heutige Spiel kann Gerike auf das gleiche Line-up wie am Dienstag zurückgreifen.
Anbully im Kohlrabizirkus ist 17:00 Uhr. Das Spiel wird live auf Sprade.tv übertragen.
(IFL/is)
  
   
rostockpiranhasRostocker EC
Piranhas mit einem katastrophalen Start in das Spiel - Nach dem frühen 0:3-Rückstand war am Freitag gegen die Tilburg Trappers fast schon alles gelaufen – am Ende hieß es 3:8

(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs trafen am Freitagabend in der Eishalle Schillingallee auf die Tilburg Trappers und unterlagen dem Serienmeister der Oberliga Nord mit 3:8 (1:4, 1:2, 1:2).
Am Sonntag ab 17 Uhr gastiert der REC bei den Crocodiles Hamburg.
Den Gastgebern fehlten die verletzten Matthew Pistilli, Aaron Beally, Philipp Seckel und Sean Morgan, während Sebastian Brockelt wieder mitwirken konnte. Anstelle von Morgan rückte Lukas Koziol in die Verteidigung.
Der Spielausgang zeichnete sich bereits im ersten Drittel ab, als die Niederländer mit zwei Treffern innerhalb von 45 Sekunden von 1:0 auf 3:0 erhöhten.
Bis dahin ein katastrophaler Auftritt der Hausherren. Sie waren total von der Rolle, bekamen zum Beispiel in zwei Überzahl-Situationen nicht mal einen Torschuss zustande, so dass Coach Chris Stanley eine Auszeit nahm und sein Team zusammenstauchte.
Danach wurde es etwas besser. Filip Stopinski verkürzte mit der ersten Chance. Er selbst (16.) wie auch Thomas Voronov und John Dunbar (18./jeweils gehalten) besaßen die Chance zum Anschlusstreffer, doch stattdessen kassierte der REC 28 Sekunden vor der ersten Pause das 1:4.
In den zweiten 20 Minuten war Rostock beim sechsten (!) Powerplay angekommen, ehe endlich mal eine Überzahl genutzt werden konnte. Das Spiel des REC wirkte jetzt insgesamt etwas sicherer, es wurde weniger zugelassen, und doch schlugen die cleveren Gäste zurück. Das 2:6 zwölf Sekunden vor Drittelende klärte endgültig sehr frühzeitig die Fronten.
Zwischenzeitlich war es zu einer etwa fünfminütigen Unterbrechung gekommen, als ein Plastestück von der Bande abgebrochen war, was die Schiedsrichter höchstselbst mit Tape reparierten.
Die Partie war gelaufen. Das dritte Drittel stand auch im Zeichen einiger harter Aktionen der Trappers. So wurde Jayden Schubert aus vollem Lauf in die Bande gecheckt. Zum Glück schien da nichts passiert zu sein.
„In den ersten acht Minuten haben wir gar nicht stattgefunden, trotz Überzahl-Situationen drei Gegentore kassiert und den Torwart im Stich gelassen. Solch eine Schwächephase darf man sich in der Oberliga nicht erlauben, so etwas wird in jedem Spiel bestraft. Beim 2:4 waren wir dran und konnten unser System zeigen. Leider hat es nicht zum Anschlusstreffer gereicht. Wir müssen es schaffen, unsere Linie von Beginn an konzentriert durchzubringen“, sagte Chris Stanley. 
(NNN/at)
  
 
 
 Sonntag 21.Februar 2021 www.icehockeypage.de 
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