IHP NachrichtenMontag 1.Februar 2021
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
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Eisbären BerlinEisbären unterliegen Wolfsburg mit 4:6 (DEL) Die Eisbären Berlin haben ihr Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit 4:6 verloren. Die Gastgeber erwischten den besseren Start in die Partie und gingen im ersten Drittel durch Tore von Jormakka (5. / 9., PP1) und Rech (12., PP1) mit 3:0 in Führung. Im zweiten Abschnitt kamen die Eisbären zunächst besser ins Spiel und folgerichtig in der 34. Minute zum Anschlusstreffer durch Leo Pföderl. Furchner stellte vier Minuten später jedoch den 3-Tore Vorsprung wieder her und überwand Tobias Ancicka in erneuter Überzahl zum 4:1 (38., PP1). Im Schlussdrittel konnte Jonas Müller verkürzen (47.), doch Machacek in Überzahl (53.) und Görtz (55.) erhöhten auf 6:2. Die Tore von Ryan McKiernan (59., PP1) und Giovanni Fiore (60., PP1) jeweils mit einem Spieler mehr auf dem Eis kamen zu spät für die Berliner. Für die Hauptstädter geht es am kommenden Mittwoch, den 03. Februar 2021 weiter. Dann gastiert die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Im ersten Drittel waren wir nicht gut auf dem Eis unterwegs, haben dann zu viele Strafen genommen und mussten einem 0:3 Rückstand hinterherlaufen. Der Berg war dann einfach zu hoch. Das war sehr enttäuschend. Wir müssen unbedingt an unserem Auftritt bei Auswärtsspielen arbeiten. Wolfsburg wollte den Sieg heute mehr als wir.“ Giovanni Fiore (Stürmer Eisbären Berlin): „In dieser Liga musst du diszipliniert spielen, das haben wir nicht getan. Wolfsburg hatte heute ein starkes Überzahlspiel, das war der Unterschied. Wenn wir fünf gegen fünf spielen, sind wir sehr stark. Diese Niederlage tut weh.“ (EHCB/mebb) |
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Bayreuth TigersZimmermann setzt den Lucky Punch zu drei Punkten in Weißwasser (DEL2) Mit nur 13 Feldspielern ging es in der Oberlausitz zu Gange. Bei den Tigers gesellte sich Karlsson noch auf die Liste derer, die nicht eingreifen konnten, da er seiner Frau beistand, die das zweite Kind im Hause Karlsson zur Welt bringen wird. Glückwünsche auch von dieser Stelle. Nichtsdestotrotz ging man im ersten Abschnitt – Kolozvary stand nominell als Verteidiger im Lineup – ein gutes Tempo gegen die Gastgeber, die ihrerseits ebenfalls mit kurzem Kader – 15 Feldspieler – antreten mussten und hatten insgesamt die besseren Möglichkeiten. Eine erste Strafe, gezogen von Schug, machte knapp 40 Sekunden später Andres für seinem Team zu Nichte. Bei vier Feldspielern auf beiden Seiten lauschte Schumacher eine Scheibe in der Angriffszone ab, spielte schnell auf Lillich, der diese mit dem Rücken zum Tor annahm, sich blitzschnell drehte und zur Führung einschoss. Die weiteren Überzahlmöglichkeiten, die dieses Drittel noch anzubieten hatte, nutzten beide Teams nicht, sondern kamen zu keinen sehenswerten Abschlüssen. Einen kurzen Schreckmoment mussten die Tigers verarbeiten, als Järveläinen zur Mitte des Abschnitts mit dem Kopf voraus in die Bande krachte, jedoch nach kurzer Behandlungspause weiter spielen konnte. Zum Ende des Abschnitts waren es die Tigers, die durch Zimmermann, Davis, Bindels und Lillich ein weiteres Tor auf ihr Guthabenkonto schreiben hätten können, dies jedoch verpassten. Knapp zwei Minuten Überzahl stand zum Anfang des Mittelabschnitts für die Tigers auf dem Programm, die ungenutzt blieben, genauso wie die folgenden vier Minuten, als Pozivil, Zimmermann mit dem Schläger im Gesicht getroffen hatte und hierfür 2 + 2 sitzen musste. Dass sich das Auslassen solcher Gelegenheiten oft rächt, war nun auch in diesem Spiel zu beobachten. Nach einer unkonzentrierten Aktion auf Seiten der Tigers wurde Reichelt im Slot angespielt und stellte folgerichtig nach 28 gespielten Minuten den Ausgleich her. Der Treffer verlieh den Gastgebern Auftrieb und ließen sie besser – im Vergleich zum ersten Abschnitt – ins Spiel kommen, was sich durch mehrfache gute Gelegenheiten ablesen ließ. Dennoch konnten auch die Füchse weitere Powerplay-Möglichkeiten nicht nutzen, die sich bei den insgesamt sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter-Gespann zu Hauf ergaben. Eine der guten Möglichkeiten, welche die Tigers noch hatten, wurde ebenfalls „weggepfiffen, als Schumacher im Slot vor dem Lausitzer Tor die freie Scheibe spielen wollte, was dann im Anschluss – nach einem Disput mit Walters – Hinausstellungen auf beiden Seiten nach sich zog. Den Druck, welchen die Füchse im Schlussabschnitt aufbauten, hielten die Tigers stand und verteidigten mit dem kurzen Kader nach Kräften. Als Bindels Zimmermann nach 55 Minuten auf die Reise schickte, blieb der junge Stürmer der Tigers eiskalt und verwertete diese Chance mit einem knackigen Schuss in den Winkel. Järveläinen war es nachher vorbehalten, den Schlusspunkt mit dem Emtpy-Net-Treffer zu setzten, nachdem die Gastgeber gut eine Minute vor Schluss den Goalie gezogen hatten. „Wir haben gut angefangen im ersten Drittel, hatten am Ende, heute mit nur vier gelernten Verteidigern gegen einen sehr druckvollen Gegner das nötige Glück. Es freut mich für Tim Zimmermann, dass er den entscheidenden Treffer setzen konnte. Insgesamt sind wir froh, dass wir die drei Punkte mitnehmen konnten“, äußerte sich Coach Petri Kujala kurz nach der Partie. (BT/av) |
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Eispiraten Crimmitschau4:2! Eispiraten besiegen auch den EV Landshut - Crimmitschauer fahren siebten Saisonsieg ein (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr siebtes Spiel in Folge gewonnen! Gegen den EV Landshut setzten sich die Westsachsen trotz zweimaligem Rückstand mit 4:2 durch. Mit bislang 44 gesammelten Punkten belegen die Crimmitschauer nun den vierten Platz in der DEL2 - punktgleich mit den Ravensburg Towerstars, dem Tabellenzweiten. Nach dem überragenden Comeback bei den Bayreuth Tigers und dem damit verbundenen 7:6-Overtime-Sieg, wollten die Crimmitschauer mehr und brachten dies auch von Beginn an zum Ausdruck. Den Gastgebern, bei welchen Ilya Andryukhov sein erstes Spiel von Anfang an machte und somit sein Heimdebüt im Sahn feierte, gehörte mehr vom Spiel. Dennoch waren es die Landshuter, die den ersten Treffer erzielen konnten. Drew Melanson lauerte am langen Pfosten und erzielte von da die Führung seines EVL – 0:1 (10.). Die Westsachsen steckten aber keinesfalls zurück. Niklas Heyer hatte nach einem Alleingang dann eine große Einschusschance, scheiterte zunächst aber an Dimitri Pätzold – Travis Ewanyk schaufelte die Scheibe im Nachsetzten dann zum 1:1 über die Torlinie (18.). Die erste dicke Chance im zweiten Durchgang gehörte einmal mehr den Eispiraten, welche ohnehin die besseren Möglichkeiten für sich verbuchen konnten. Petr Pohl traf jedoch nicht zur Führung, sondern nur den Pfosten – eine von mehreren ungenutzten Möglichkeiten, in welchen den Crimmitschauern oftmals das letzte Quäntchen Glück fehlte. Auf der Gegenseite war es Heimdebütant Andryukhov, der eine starke Vorstellung darbot, sehr sicher wirkte, mit seiner verrückten Art aber immer wieder polarisierte. Ebenso wie sein Gegenüber, der langjährige DEL-Goalie Dimitri Pätzold, musste der Deutsch-Russe keinen Gegentreffer in Drittel zwei hinnehmen. Es ging mit dem Remis so erneut in die Pause. Der letzte Abschnitt begann für die Eispiraten dann mit einer Schrecksekunde. Marcus Powers Schuss wurde von Mario Scalzo unhaltbar abgefälscht – der EVL ging mit 1:2 in Führung (42.). Die Gäste waren nach ihrem etwas glücklichen Führungstor nun besser im Spiel und machten es den Crimmitschauern schwer, ihr Spiel aufzuziehen. So standen die Bayern sehr kompakt und gaben den Mannen von Mario Richer nur wenig Zeit und Raum, um sich gute Möglichkeiten zu erspielen. Eine Einzelaktion von Petr Pohl sorgte dann für den ersehnten Ausgleichstreffer zum 2:2. Der Deutsch-Tscheche glänzte zunächst mit einer überragenden Puckannahme, zog mit viel Geschwindigkeit vor Pätzolds Tor und überwand diesen schließlich zum erneuten Ausgleich (46.). Das Tor tat den Pleißestädtern gut. Sie wurden wieder aktiver, hielten auch körperlich stark dagegen und konnten sich vier Minuten vor dem Ende für ihre geschlossene Teamleistung einmal mehr belohnen - auch wenn es wieder eine Einzelaktion, die zu einem Tor führte. Scott Timmins, aktuell in bestechender Form, sah einen klitzekleinen freien Spalt und schlenzte die Scheibe unter starker Bedrängung genau dorthin – in den Winkel des Landshuter Tores (56.). Mathieu Lemay machte schließlich den Deckel drauf. Er schoss den Puck sieben Sekunden vor der Schlusssirene ins leere Tor der Bayern und erzielte somit das 4:2 (60.). Es war ebenfalls das zehnte Spiel in Serie für den flinken Eispiraten-Topscorer, in welchem er mindestens einen Punkt erzielte. Die Eispiraten bleiben also weiterhin auf der Siegerstraße und sind seit mittlerweile sieben Spielen ohne Niederlage. In der Tabelle verbesserte sich das Team von Mario Richer, welches nun 44 Punkte auf dem Konto hat, auf Platz vier – punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Ravensburg. Der 55-jährige Headcoach der Westsachsen bestätigte auf der Pressekonferenz nach der Partie unterdessen, dass Stürmer Daniel Weiß sein vorerst letztes Eispiraten-Spiel bestritt. Er wird in der kommenden Woche in die DEL wechseln. (EC/af) Eispiraten CrimmitschauDaniel Weiß wechselt nach Schwenningen - Angreifer macht von Ausstiegsklausel für Wild Wings gebrauch (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau müssen ab sofort ohne die Dienste von Stürmer Daniel Weiß auskommen. Der 30-jährige Offensivmann machte von seiner vertraglich festgehaltenen Ausstiegsklausel gebrauch und wird ab sofort für die Schwenninger Wild Wings auflaufen. Weiß zieht es nach seinem knapp dreimonatigen Gastspiel in Crimmitschau somit wieder in die DEL. Daniel Weiß kam im November zu den Eispiraten Crimmitschau und absolvierte 22 Spiele in der zweiten Liga, in welchen er acht Tore und 17 Vorlagen beisteuern konnte – bärenstark! „Auch wenn wir uns es nicht gewünscht haben, wussten wir die ganze Zeit, dass dieser Fall eintreten kann“, sagt Ronny Bauer, Teammanager der Eispiraten nach dem Abgang von Weiß. „Nichtsdestotrotz wünsche ich Daniel viel Erfolg in Schwenningen und denke, dass man sich doch wiedersehen wird“, ergänzt Bauer. „Ich möchte mich für die großartige Zeit hier bedanken. Ich habe mich sehr wohlgefühlt und die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. Am Ende war es eine Entscheidung für Schwenningen und nicht gegen Crimmitschau. Ich wollte noch einmal mit meinem Bruder Alexander zusammenspielen, dies könnte mit 30 Jahren auch meine letzte Chance sein“, gibt Weiß zu verstehen. „Ich hoffe, dass mir mein Wechsel nicht übelgenommen wird. Ich werde mit den Jungs weiterhin in Kontakt bleiben und die Eispiraten verfolgen. Hoffentlich können Sie die Playoffs erreichen“. Daniel Weiß kann auf bisher über 600 DEL-Spiele für Berlin, Nürnberg, Augsburg, Düsseldorf und Iserlohn zurückblicken, bevor es ihm in dieser Saison nach Crimmitschau verschlug. Gestern Abend bestritt Daniel Weiß sein letztes Spiel für die Eispiraten und erzielte beim 4:2 über den EV Landshut zwei Vorlagen. Wir wünschen dir alles Gute für deinen neuen Anlauf in die DEL, lieber Daniel! Wir werden dich immer in guter Erinnerung behalten! (EC/af) |
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Dresdner EislöwenEislöwen feiern in Kaufbeuren fünften Sieg in Folge (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben ihre Siegesserie in der DEL2 fortgesetzt. Beim ESV Kaufbeuren gewannen die Blau-Weißen mit 4:1. Alle Tore fielen dabei im zweiten Drittel. Das Team von Trainer Andreas Brockmann steht jetzt bei fünf Siegen in Serie. Im Tor für die Eislöwen stand erneut Riku Helenius. Außerdem rückten Evan Trupp und Matej Mrazek für Elvijs Biezais und Steven Rupprich ins Aufgebot. Die Gastgeber erspielten sich die erste Torchance durch Tyler Spurgeon, dessen Schuss Riku Helenius mit einem starken Reflex aber parieren konnte. Es sollte der Hallo-Wach-Effekt für seine Vordermänner sein. Ab der fünften Minute spielten nur die Eislöwen. Vor allem in Überzahl kamen die Dresdner zu Chancen. Roope Ranta konnte den Puck aber nicht im Tor unterbringen. Weil Alexander Thiel kurz vor Ende des ersten Drittels auf die Strafbank musste, durften die Eislöwen das zweite Drittel in Überzahl beginnen und das nutzten die Dresdner. Vladislav Filin legte für den mitgelaufenen Dennis Swinnen auf, der zur Führung einnetzte (22. Minute). Weil sich Kaufbeuren weitere Undiszipliniertheiten leistete, spielten die Blau-Weißen weiter im Powerplay und bei Fünf gegen Drei erhöhte Jordan Knackstedt auf 2:0 (24.). Die Eislöwen hatten Blut geleckt und legten nach. Tom Knobloch markierte mit seinem ersten Saisontreffer (30.) das 3:0 und in Überzahl traf Alexander Dotzler (31.) zum 4:0. Den Gastgebern gelang in der 33. Minute noch der Anschlusstreffer durch Spurgeon. Im Schlussabschnitt kam Kaufbeuren besser auf, aber die Defensive der Eislöwen um einen starken Helenius stand sicher. Dazu blieb das Brockmann-Team bei Kontern gefährlich. Knackstedt (51.) und Louis Trattner (55.) scheiterten am Pfosten. Ein Tor sollte nicht mehr fallen. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben hervorragend gespielt. Wir wussten, dass wir von Anfang an bereit sein mussten. Das erste Drittel war ziemlich ausgeglichen und im zweiten Drittel haben wir die Strafen schnell ausgenutzt. Aber auch beim 4:0 habe ich meine Mannschaft gewarnt, weil Kaufbeuren nicht aufgibt. Im letzten Drittel haben wir vorne clever gespielt und hinten nur wenig zugelassen. Es ist ein sehr wichtiger Sieg, gerade auswärts. Weiter geht es für die Eislöwen am Freitagabend mit dem Heimspiel gegen die Löwen Frankfurt. EislöwenTV wird über SpradeTV live übertragen. (ESCD/ka) |
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Kassel HuskiesKnappe Niederlage in Frankfurt – Huskies unterliegen 1:2 (DEL2) Auch im zweiten Hessenderby dieser Saison in Frankfurt mussten sich die Kassel Huskies knapp geschlagen gegeben. 1:2 (0:0/1:1/0:1) hieß es am Ende aus Sicht der Schlittenhunde, die vor allem mit der eigenen Chancenverwertung hadern werden. Bei den Huskies gab es im Vergleich zum freitägigen Sieg gegen Freiburg zwei Änderungen. Zum einen fehlte neben Corey Trivino und Oliver Granz auch Marc Schmidpeter. Zum anderen startete Leon Hungerecker für Jerry Kuhn im Tor. Doch der hatte in den ersten Minuten wenig zu tun. In einer verhaltenen Anfangsphase gab zunächst Joel Keussen den ersten Schuss ab (2.), ehe Philippe Cornet gefährlich einen Rutkowski-Schuss abfälschte (5.). Die besten Gelegenheiten im ersten Drittel hatten die Huskies in der sechsten und siebten Minute. Erst konnte Michi Christ ein Breitkreuz-Zuspiel nicht verwerten, dann bugsierte Philippe Cornet in Überzahl die Scheibe aus kurzer Distanz über statt in den Kasten. Nach dieser guten Phase der Schlittenhunde kamen auch die Löwen besser ins Spiel. Bei ihren Angriffsbemühungen war aber stets bei Leon Hungerecker Endstation. Dieser sorgte drei Minuten vor Drittelende dann für die spektakulärste Aktion des Drittels. Mit einem sehenswerten Fanghand-Save parierte der Huskies-Zerberus einen freien Löwen-Abschluss stark. Sekunden vor der Drittelsirene hatte Eric Valentin die Führung auf der Kelle, freistehend vor dem Frankfurter Tor scheiterte er aber an Löwen-Goalie Kucis. Der Start in das zweite Drittel gelang den Hausherren besser. In Überzahl markierte MacAulay die Führung für die Südhessen (22.). Nach seinem Abschluss aus der Nahdistanz lief die Partie zunächst allerdings weiter, ehe erst bei der nächsten Unterbrechung der Treffer durch Videobeweis gegeben wurde. Die Huskies brauchten ein wenig, um diesen Schock zu verdauen. Bis zur 29. Minute dauerte es, bis die Nordhessen sich wieder eine Chance erarbeiten konnten. Lukas Laub schloss einen schnellen Konter aber nicht gewinnbringend ab. Drei Minuten später zappelte der Puck dann jedoch im Frankfurter Tor. In Überzahl zog Cornet von der blauen Linie ab und versenkte das Hartgummi unter der Latte zum verdienten 1:1-Ausgleich. Kurz darauf hätten die Blau-Weißen erneut in Überzahl in Führung gehen können. Doch sowohl Cameron als auch Breitkreuz und Moser scheiterten. Als Cameron drei Minuten vor Drittelende energisch vors Tor zog, rutsche die Scheibe wieder einmal nur Zentimeter am Gehäuse vorbei. Die Szene des Drittels ging aber erneut auf das Konto von Leon Hungerecker. Sekunden vor der Sirene entschärfte der Huskies-Torhüter im Liegen mit seiner Stockhand die eigentlich sichere Frankfurter-Führung. So ging es mit dem 1:1 in den Schlussabschnitt. Dort tasteten sich beide Teams zunächst ab. Es war beiden sichtlich anzumerken, nicht den entscheidenden Fehler machen zu wollen. Nach neun Minuten dann die Riesenchance für die Huskies. In eigener Unterzahl stürmte Clarke Breitkreuz auf das Löwen-Tor zu, scheiterte aber an Kucis. Kurz darauf landete ein Spitzner-Schuss nur am Außenpfosten. Fünf Minuten vor dem Ende fiel dann der entscheidende Treffer des Abends. Martin Buchwieser nutze seinen eigenen Rebound zum 2:1 für die Gastgeber. In Folge warfen die Huskies nochmals alles nach vorne, konnten aber keinen Treffer erzielen. Auch eine Auszeit 93 Sekunden vor Ende, sowie das Herunternehmen von Hungerecker zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachte nicht den erwünschten Erfolg. (ECK/js) |
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ESV KaufbeurenJoker unterliegen den Eislöwen aus Dresden mit 1:4 (DEL2) Die Eislöwen aus Dresden waren am Sonntagabend zu Gast in der erdgas schwaben arena. Mit Andreas Brockmann, stand dabei ein alter Bekannter an der Bande, der mit seinem neuen Team gegen den ESV Kaufbeuren antrat. Für die Joker ein Kräftemessen mit einem direkten Tabellennachbarn und dadurch umso wichtiger, um einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen. Neben Stefan Vajs und Sami Blomqvist, musste auch Daniel Oppolzer nach einer Verletzung, die er sich im Spiel gegen Bietigheim zuzog, pausieren. In der Verteidigung lief Florin Ketterer anstelle von Sören Sturm auf, im Tor startete Jan Dalgic. Vom ersten Bully weg gibt es erstmal einen offenen Schlagabtausch. In der dritten Minute passt dann John Lammers vor das Dresdner Tor, in den Lauf von Tyler Spurgeon, aber der Abschluss wird von Riku Helenius im Tor der Gäste entschärft. Es folgen einige gute Szenen der Eislöwen, die teilweise zu einfach zum Torschuss kommen. Nick Huard zieht dabei freistehend nur knapp am Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite wird Philipp Krauß stark von Branden Gracel angespielt, aber der Schuss kommt zu zentral auf Helenius. Dann die Großchance für Vladislav Filin, der allein auf Jan Dalgic anläuft, diesen verlädt, aber dann am leeren Tor vorbeischießt. Die Dresdner jetzt am Drücker und bekommen in der zehnten Minute, nach einem streitbaren Pfiff gegen Koziol, die erste Überzahl. Die Joker mit gutem Penalty Killing und auch im Anschluss beißen sich die Hausherren jetzt besser in diese Partie hinein. Rotgelb setzt sich länger im Angriffsdrittel fest, aber es fehlen die zwingenden Abschlüsse. Max Lukes zündet in der 17. Minute den Turbo und überläuft die Eislöwen, doch bei Riku Helenius endet diese schöne Einzelaktion. Die deutlich bessere Präsenz der Joker, zwingt die Gäste zur ersten Strafzeit. Das Powerplay wird ordentlich aufgezogen, aber wirkliche Torgefahr will dabei nicht entstehen. Sekunden vor der ersten Pause, muss Alex Thiel einen Stockfehler mit einer unfairen Aktion wieder ausbügeln und wird auf die Strafbank geschickt. Das ändert aber vorerst nichts am Spielstand von 0:0 mit dem es in die Kabinen geht. Die Gäste starten also im Powerplay ins zweite Drittel und nutzen dies zur Führung. Dennis Swinnen netzt eiskalt zum 0:1 in der 22. Minute ein. Die Joker aber direkt mit der Möglichkeit zu antworten, weil Joe-Richardt Kiss auf die Strafbank muss. In Überzahl wird die Scheibe aber direkt vertändelt und Jordan Knackstedt wird bei seinem Alleingang von Tobi Wörle von den Beinen geholt. Vier gegen Vier also auf dem Eis, aber nur für wenige Sekunden, weil erneut Knackstedt an einem Alleingang gehindert werden muss, dieses Mal von Denis Pfaffengut. Die Dresdner also mit Vier gegen Drei in Überzahl und wieder schlagen die Eislöwen zu. Knackstedt schießt verhältnismäßig harmlos auf das Joker Tor und der Puck rutscht Jan Dalgic unglücklich zum 0:2 in Minute 24 durch die Schoner. Jetzt endlich einmal etwas Entlastung durch die erste Reihe des ESVK, aber wieder muss ein Joker zwei Minuten absitzen. Es trifft es Max Lukes. Die Hausherren verteidigen gut und kommen nach überstandener Unterzahl durch Tobi Wörle gleich zweimal zu guten Torchancen, beide Male bleibt aber Helenius der Sieger. Es läuft die 30. Minute und es fällt ein weiterer Treffer für Dresden. Routinier Kevin Lavallée zieht aus der Distanz ab und der Abpraller landet wieder einmal bei einem seiner Kollegen. Tom Knobloch mit dem Nachschusstreffer und dem 0:3 für die Eislöwen. Wer auf ein Aufbäumen der Joker hofft, muss mit ansehen, wie Philipp Krauß direkt im Anschluss für zwei Minuten vom Eis muss. Wieder Überzahl für Dresden, wieder Tor für Dresden. Das 0:4 in der 31. Minute fällt, weil Alexander Dotzler humorlos von der Blauen Linie abzieht und dieses Mal unhaltbar, vorbei an Dalgic, einnetzt. Als Joker Fan will man gerade verzweifeln, da fällt endlich der erste Treffer für Rotgelb. John Lammers zieht vor das Eislöwen Tor, Helenius kann abwehren, aber Tyler Spurgeon setzt nach und verkürzt auf 1:4 in der 33. Minute. Der ESVK nimmt jetzt wieder am Spielgeschehen teil und kommt nochmals in Überzahl, weil Steve Hanusch Alex Thiel einen Kniecheck verpasst. Thiel muss verletzt vom Eis, doch die Schiedsrichter belassen es bei einer fragwürdig geringen zweiminütigen Strafe. Bis zur zweiten Pause ergeben sich aber keine weiteren, klaren Chancen auf beiden Seiten und es bleibt nur zu hoffen, dass Rob Pallin in der Kabine die richtigen Worte findet, um seine Mannschaft wach zu rütteln. Das letzte Drittel beginnt und Alex Thiel kehrt leider nicht mehr zurück. Dafür Markus Schweiger in der 43. Minute mit einer guten Chance, als John Lammers ihn im Slot bedient, doch Riku Helenius wieder Herr der Lage. Kurz darauf dann Powerplay für Rotgelb. Wieder ist es Steve Hanusch der runter muss und dieses Mal bekommt Tyler Spurgeon bei einer aussichtsreichen Nachschusschance, dessen Schläger ins Gesicht, erneut gibt es nur zwei Minuten. Die Joker bemüht in Überzahl, aber zu harmlos. Die 48. Minute bricht an und Max Lukes taucht völlig blank vor Helenius auf, der blitzschnell unten ist und klären kann. Die Dresdner müssen nicht mehr und der ESVK kann aktuell leider nicht mehr tuen, wodurch sich spürbarer Frust breit macht. Sicherlich auch bei allen Fans der Joker. Dann gefährlicher Konter der Gäste über Topscorer Jordan Knackstedt, der das Hartgummi an den Pfosten setzt, die Szenen zieht aber eine Strafe gegen Max Oswald hinterher. In Unterzahl die Joker nochmals mit dem Mut der Verzweiflung und den besseren Torchancen. Tobi Wörle scheitert am glänzend aufgelegten Eislöwen Schlussmann und Florin Ketterer nur knapp am Torpfosten. Es folgt ein schöner Doppelpass zwischen Lammers und Spurgeon, aber auch damit überwinden sie Helenius an diesem Abend nicht mehr. Die letzten Minuten vor der Schlusssirene müssen die Hausherren dann wieder in Unterzahl bestreiten, weil Denis Pfaffengut Jordan Knackstedt erneut nur mit unfairen Mitteln abwehren kann. Ein weiterer Treffer fällt dennoch nicht mehr und so endet dieses Spiel mit einer 1:4 Niederlage, für konsternierte Kaufbeurer. Drei Treffer für Dresden vielen dabei in Überzahl und die Joker haben sich das Leben oftmals selbst schwer gemacht. Rob Pallin drohte in der Pressekonferenz sogar an, einige Spieler, von denen er deutlich mehr erwartet, beim nächsten Spiel nicht mehr aufzustellen. (ESVK/pb) |
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Ravensburg TowerstarsSTARKE DEFENSIVE EBNET WEG FÜR SIEG IN BAD TÖLZ (DEL2) Dank eines verdienten 4:1 Sieges bei den Tölzer Löwen haben sich die Towerstars den zweiten Tabellenplatz zurückerobert. Das Team von Coach Rich Chernomaz überzeugte insbesondere durch eine konzentrierte Defensive. Die Towerstars hatten für das Gastspiel in Bad Tölz einen herben Verlust einzuplanen. Top-Stürmer Robbie Czarnik musste aufgrund der Nachwehen eines am Freitagabend erlittenen Checks passen. Mit dabei war hingegen der Krefelder Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath, der bereits am Freitagabend in Ravensburg eingetroffen war. In den ersten Minuten standen die Oberschwaben gegen den Tabellenzweiten arg unter Druck und fanden sich tief in der eigenen Zone eingeschnürt wieder. Die Tölzer Löwen checkten früh an der Ravensburger Zone vor, das machte auch den eigenen Spielaufbau schwer. Eine hochkarätige Möglichkeit für Yannick Drews läutete in der 4. Minute eine andere Phase des Spiels ein. Die Towerstars fanden nun Wege, die neutrale Zone schnell zu durchbrechen und das sorgte für Gefahr im gegnerischen Drittel. Olivier Hinse hatte beispielsweise in der 6. Minute die Führung auf dem Schläger. Er lauerte am linken Bullykreis und kam frei zum Schuss, der Puck zischte jedoch über das rechte Kreuzeck. Mit ihrem spielerischen Übergewicht im Rücken konnte das Team von Trainer Rich Chernomaz in der 12. Minute den nicht unverdienten Führungstreffer bejubeln. Nach einem schnellen 3 gegen 2 Gegenstoß kam der Puck auf Patrick Seifert, der Löwen-Torhüter Maximilian Franzreb mit einem platzierten Schlenzer zum 0:1 überwand. Bad Tölzer Angriffe waren danach zwar eher selten, dann allerdings brandgefährlich. Sekunden vor der ersten Pause kam Max French direkt vor dem Torraum aus der Drehung zum Abschluss, Jonas Langmann war aber auf dem Posten. Im zweiten Spielabschnitt öffnete sich nach nur 46 Sekunden die Strafbanktür für Philipp Kuhnekath, die fällige Unterzahl überstanden die Oberschwaben dank einer beherzten Defensivarbeit schadlos. Wie wichtig das für das Selbstvertrauen war, zeigte sich in der 25. Minute. Wieder schalteten die Towerstars nach erkämpftem Puck blitzschnell auf Angriff um und Vincenz Mayer schloss zur 0:2 Führung ab. Maximilian Franzreb hatte den ersten Schuss von Joshua Samanski abprallen lassen und der eigentlich zum Verteidiger umfunktionierte Kapitän staubte ab. Eine halbe Minute hatten die Towerstars das Glück auf ihrer Seite, als Reid Gardiner den linken Pfosten traf. Das Team von Coach Rich Chernomaz machte weiter Druck und belohnte sich dafür drei Minuten später. Diesmal hatte sich die dritte Sturmreihe in der Bad Tölzer Zone festgesetzt und ein von John Henrion abgefeuerter Schuss rutschte dem Löwen-Torhüter zum 0:3 durch die Schoner. Knapp eine Minute später war die clever herausgespielte 3-Tore Führung aber in großer Gefahr. 32 Sekunden lang saßen Kai Hospelt und Max Kolb zeitgleich auf der Strafbank, mit Einsatz und dem nötigen Quäntchen Glück wurde diese Phase in Unterzahl aber schadlos überstanden. Abgesehen von einem weiteren Pfostenschuss von Max French bissen sich die Bad Tölzer Powerplay-Formationen die Zähne an Jonas Langmann und dessen Vorderleuten aus. Die Gastgeber hatten in den Folgeminuten weiter spielerische Vorteile, in der Schlussphase des zweiten Abschnitts hatten die Ravensburger Cracks den Rhythmus aber wieder gefunden, das war freilich wichtig für die letzten 20 Minuten. Das Schlussdrittel starteten die Towerstars mit gleich drei guten Chancen von Joshua Samanski, Andreas Driendl und Patrick Seifert und das Spiel schien weiter unter Kontrolle. In der 46. Minute kamen die Hausherren aber dann doch zu ihrem ersten Treffer. In der Rückwärtsbewegung passte die Abstimmung im Slot nicht und Max French ließ bei seinem platzierten Schuss Jonas Langmann keine Abwehrchance. Bad Tölz bekam nun zweite Luft und drängte auf den Anschluss, die Towerstars verteidigten ihre Zone aber konsequent. Die Riesenchance auf die Vorentscheidung ließen die Oberschwaben fünf Minuten vor Ende während einer gegnerischen Strafzeit zwar aus, das war am Ende allerdings Makulatur. Auch als die Tölzer Löwen zwei Minuten vor Ende den Torhüter für einen sechsten Feldspieler zogen, hielt die Abwehr dem gegnerischen Druck stand. Philipp Kuhnekath gelang 42 Sekunden vor Ende dann noch das 1:4, es war das i-Tüpfelchen auf ein starkes Auswärtsspiel der Oberschwaben an diesem frühen Sonntagabend. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung heute, vor allem defensiv. Mit entscheidend war sicherlich, dass wir die doppelte Unterzahl im zweiten Drittel so gut verteidigt haben“, resümierte Towerstars Trainer Rich Chernomaz nach dem Spiel Bereits am Dienstag geht es für die Towerstars weiter. Zu einem Nachholspiel empfangen sie die Löwen Frankfurt. Spielbeginn ist um 19.3O Uhr, SpradeTV überträgt die Partie live. (EVF/fe) |
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Deggendorfer SCOvertime-Krimi geht an die Eisbären Regensburg (OLS) In einem spannenden und unterhaltsamen Ostbayernderby hat der Deggendorfer SC am Sonntagabend knapp den Kürzeren gezogen. In einer torreichen Partie mit wechselnden Führungen entschieden die Gäste aus der Oberpfalz das Derby mit 5:6 nach Verlängerung für sich. Die Partie begann mit einem Paukenschlag in der ersten Spielminute. Thomas Greilinger stahl den Puck von einem Regensburger Verteidiger, wurde mit unfairen Mitteln zu Fall gebracht und der Hauptschiedsrichter entschied sofort auf Penalty. Diesen nutzte der Deggendorfer Topstürmer mit einem platzierten Schuss ins rechte obere Eck eiskalt aus. Beflügelt durch diesen Treffer übernahm der DSC in dieser frühen Phase der Partie das Kommando und erspielte sich gute Einschussmöglichkeiten. Eine davon nutzte Andrew Schembri nach einem schnell vorgetragenen Konter in der neunten Minute zum 2:0. In der 18. Minute, wie aus dem Nichts, der Regensburger Anschlusstreffer. Nach einem Stockfehler in der Deggendorfer Abwehr lief Tomas Schwamberger alleine auf Niklas Deske zu und überwand den DSC-Keeper zum 2:1. Im zweiten Drittel ließ der Deggendorfer SC vieles vermissen, was ihn im ersten Abschnitt so stark machte. Viele Fehlpässe und ein schwaches Zweikampfverhalten riefen die läuferisch starken Eisbären auf den Plan, die sich mehr und mehr ein spielerisches Übergewicht sicherten. Das Resultat war der 2:2 Ausgleich im Powerplay in der 25. Minute. Die Regensburger übernahmen in dieser Phase die Partie komplett und legten in der 28. Minute nach. Richard Divis wurde nicht richtig attackiert und überwand Deske zum 2:3. Keine Zeigerumdrehung später hatten sich die Eisbären wieder im Deggendorfer Verteidigungsdrittel festgesetzt und Andreas Geigenmüller schoss Deske von hinter dem Tor so unglücklich an die Schoner, dass der Puck über die Linie rutschte. Coach Henry Thom nahm daraufhin eine Auszeit und seine Worte schienen zu fruchten. Im Powerplay traf Thomas Greilinger in der 32. Minute mit einem Gewaltschuss zum 3:4. Doch der Treffer gab den Hausherren nicht den nötigen Auftrieb und die Gäste aus der Oberpfalz blieben weiterhin am Drücker. In der 34. Minute glänzte Regensburgs Topscorer Nikola Gajovsky mit einer Einzelleistung zum 3:5, nachdem die Deggendorfer Hintermannschaft durch laxes Abwehrverhalten zuvor den Weg freimachte. Mit diesem Spielstand ging es hinein in die zweite Pause. Im Schlussdrittel bot sich den Gästen durch ein frühes Powerplay die Gelegenheit, den Sack zuzumachen. Doch der Deggendorfer SC kam wie verwandelt aus der Kabine und sorgte in Unterzahl für den Anschlusstreffer. Thomas Greilinger gewann ein Laufduell und bediente den mitgelaufenen Chase Schaber, der mit einem präzisen Schuss Eisbären-Keeper Holmgren zum 4:5 überwand. Über weite Strecken den Schlussabschnitts blieb der DSC spielbestimmend und drückte auf den Ausgleich. Dieser sollte kurz vor Ende tatsächlich noch gelingen. In der 58. Minute ließ Chase Schaber einen Regensburger Verteidiger stehen und überwand Holmgren aus spitzem Winkel zum mittlerweile verdienten 5:5 Ausgleichstreffer. Die Partie musste in der Verlängerung entschieden werden und dort hatten die Gäste aus Regensburg das glücklichere Händchen. Wieder war es Tomas Schwamberger, der mit seinem zweiten Alleingang an diesem Abend die Partie für seine Farben entschied. Am kommenden Mittwoch geht es bereits mit dem nächsten Derby weiter. Zu Gast in der Festung an der Trat sind die Passau Black Hawks. Spielbeginn ist um 20 Uhr. (DSC/mh) |
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EV FüssenFüssen erkämpft sich 3:1-Erfolg gegen Höchstadt (OLS) Dem Eissportverein ist ein hart umkämpfter 3:1-Heimsieg (0:1, 2:0, 1:0) gegen den Höchstadter EC gelungen. Die Gäste zeigten dabei, warum sie in der Oberliga Süd nicht nur die Überraschungsmannschaft der Saison, sondern momentan auch eine der besten in der Liga sind. Nach dem eher unglücklich verlorenen Hinspiel drehte der EVF diesmal aber den Spieß um und siegte mit viel Einsatz, Kampf, Glück und dem tadellosen Benedikt Hötzinger im Gehäuse. Das junge EVF-Team, bei welchem erneut zwei komplette Blöcke fehlten, belohnte sich durch den Sieg selbst für seine Moral. Das beste am ersten Drittel war aus EVF-Sicht, dass es nur 0:1 stand. Die Gäste bestätigten auch am Kobelhang ihre Form, die sie bis auf den vierten Tabellenplatz gebracht hat. Der EVF hatte in der zehnten Minute bei einem Konter durch Marc Besl die beste Möglichkeit. Dem standen ein halbes Dutzend Hochkaräter des HEC gegenüber. In der 14. Minute erzielte Milan Kostourek auch das folgerichtige 0:1. In den Schlussminuten brannte es sowohl bei 4 gegen 4 als auch bei doppelter Unterzahl lichterloh im Füssener Drittel, Benedikt Hötzinger leistete Schwerstarbeit. Auch im Mittelabschnitt hatten die Schwarz-Gelben gegen die scheibensicheren Mittelfranken in der Defensive Höchstarbeit zu leisten. Vor allem bei drei Unterzahlspielen hatte der HEC jede Menge Chancen, darunter ein Pfostentreffer von Aab. Das war dann auch der Unterschied zum EVF, denn der nutzte seine beiden Powerplays. Marco Deubler zur Hälfte der Partie sowie Florian Stauder ganze drei Sekunden vor der Drittelpause drehten das Ergebnis in eine Füssener Führung. Insgesamt hatten die Ostallgäuer in diesem Abschnitt mehr eigene Möglichkeiten, dennoch war die Führung glücklich. Im Schlussdrittel blieben die Gäste gefährlich, scheiterten aber immer wieder am besten Füssener, Benedikt Hötzinger. Bei zwei weiteren Unterzahlspielen blieb er der Turm in der Schlacht, verhinderte mehrere beste Einschussmöglichkeiten, hatte einmal auch den Pfosten auf seiner Seite. Mit Kampf und Einsatz machten es die Schwarz-Gelben den Alligators aber immer schwerer und konnten nun auch öfters offensive Akzente setzen. Eineinhalb Minuten vor Ende setzte Samuel Payeur einen Konter zum vorentscheidenden 3:1 ins Netz. Der Kanadier scheiterte bei gezogenem Torhüter auch noch am Pfosten, ein vierter Treffer wäre dann aber wahrscheinlich auch des Guten zu viel gewesen. (EVF/mil) |
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EHF PassauWochenendrückblick: Nichts zu holen für die Passau Black Hawks (OLS) Die Passau Black Hawks mussten am Wochenende gegen den Deggendorfer SC und den EC Peiting zwei Niederlagen einstecken. Am Freitag im Derby gegen den DSC setzte es eine 3:7 Niederlage. Kurz vor dem Spiel gegen Deggendorf, folgte auch die Gewissheit, dass neben Jeff Smith auch noch Robin Deuschl und Daniel Filimonow ausfallen werden. Im Spiel selbst verletzte sich dann auch noch Marco Sedlar. Die Black Hawks gingen früh im ersten Drittel durch Liam Blackburn in Führung und hatten sogar noch Möglichkeiten zu erhöhen. Die Gäste hingegen nutzen ihre Gelegenheiten konsequent und führten zur Drittelpause mit 1:3. Im Mittelabschnitt legen die Gäste zwei weitere Tore nach. Simon Franz konnte zum zwischenzeitlichen 4:2 verkürzen. So ging es mit einem Spielstand von 2:5 ins letzte Drittel. Dort kamen die Habichte durch Liam Blackburn noch mal auf 3:5 ran. Kumeliauskas und Röthke sorgten am Ende für den 3:7 Erfolg des Deggendorfer SC. Ohne 11 Spieler traten die Black Hawks am Sonntag dann beim EC Peiting an. Dort verkauften sich die Black Hawks lange Zeit sehr teuer. Das erste Drittel endete mit einem torlosen 0:0. Erst im zweiten Drittel sollten die ersten Tore fallen. Aus Sicht der Black Hawks leider für das falsche Team. Simon Maier und Andreas Feuerecker schossen den EC Peiting mit 2:0 in Führung. Im letzten Drittel sorgten Nardo Nagtzaam und Daniel Reichert mit ihren Toren für den 4:0 Endstand. Insgesamt blicken die Black Hawks auf ein gebrauchtes Wochenende zurück. Mit etwas Glück wären am Wochenende auch Punkte möglich gewesen. Das nächste Spiel steht für die Passau Black Hawks bereits am Mittwoch um 20 Uhr beim Deggendorfer SC auf dem Programm. (EHFP/czo) |
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Starbulls RosenheimStarbulls erkämpfen sich Overtime-Sieg gegen Lindau (OLS) 4:4 lautete der Spielstand nach Ende der regulären Spielzeit im ROFA-Stadion beim Spiel der Starbulls Rosenheim gegen die Lindau Islanders am Sonntagabend. In der ersten Spielminute der Verlängerung erzielte Tobias Meier, der bereits in der regulären Spielzeit traf, das Siegtor für die Grün-Weißen. Wie schon im ersten Heimspiel gegen den gleichen Gegner drei Wochen zuvor erwiesen sich die Gäste vom Bodensee als starker und unangenehmer Kontrahent und lagen vor Beginn des letzten Drittels mit zwei Toren in Front. Doch die Starbulls konnten sich dank toller Moral und großem Kampfgeist noch mit zwei Punkten belohnen. Die Starbulls gerieten früh in Rückstand. Raphael Grünholz schoss von der blauen Linie und Damian Schneider, der unmittelbar zuvor per Bauerntrick für Verwirrung vor dem Rosenheimer Tor sorgte, fälschte die Scheibe noch minimal, aber so entscheidend ab, dass der Griff von Rosenheims Torwart Andreas Mechel neben das Spielgerät ging – 0:1 (3.). Wie schon im ersten Heimspiel gegen Lindau am 8. Januar erspielten sich die Starbulls gegen das zweitbeste Auswärtsteam der Liga von Beginn an viele Torchancen. Gästekeeper Daniel Heckenberger präsentierte sich aber in Top-Verfassung und verhinderte mehrfach den Ausgleichstreffer. Machtlos wäre er gewesen, als Michael Baindl das offene kurze Eck ins Visier nahm, jedoch nur das Außennetz traf (12.). Hinter sich greifen musste Heckenberger dann, als die Starbulls zum zweiten Mal in Überzahl spielten, wobei der Treffer zum 1:1 kein typisches Powerplay-Tor war. Kyle Gibbons schob von der Seite in den Slot fahrend dem Lindauer Schlussmann den Puck per Rückhand durch die Hosenträger, nachdem er von Curtis Leinweber bedient worden war (17.). Die größte Chance zur Starbulls-Führung noch vor der ersten Pause ließ Kevin Slezak liegen. Er scheiterte am Torhüter, als neben ihm mit Simon Heidenreich und Tobias Meier noch zwei weitere Rosenheimer Stürmer vor dem Lindauer Tor fernab jeglichen Gästeverteidigers standen (19.). Ähnlich hochkarätig waren Abschlussmöglichkeiten von Heidenreich und Tobias Draxinger in der Anfangsphase des zweiten Drittels. Und dann fiel er endlich, der überfällige Rosenheimer Führungstreffer: Dominik Daxlberger arbeitete vehement und erfolgreich an der Bande, Leinweber bewies Übersicht und spielerische Klasse und erneut Gibbons drückte aus kurzer Distanz zum 2:1 ein (26.). Doch dann erlebten die Grün-Weißen fünf rabenschwarze Minuten. Drei kleine Strafen binnen kurzer Zeit wurden von den schnörkellos ihr Powerplay aufziehenden Gästen mit drei Toren binnen fünf Minuten gnadenlos bestraft. Zunächst traf Simon Klingler mit einem exakt platzierten Schlagschuss von der blauen Linie ins rechte obere Eck zum 2:2 (29). Als Lindau zwei Spieler mehr auf dem Eis hatte dauerte es vom gewonnenen Bully weg nur wenige Sekunden, bis sich die perfekte Abschlussmöglichkeit bot, die Patrick Raaf-Effertz mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck humorlos nutzte – 2:3 (33.). Und schließlich war es Andreas Farny, der neben dem Tor lauerte und aus kurzer Distanz auf 2:4 erhöhte, nachdem er von Klingler raffiniert von der blauen Linie aus bedient worden war (34.). Danach kamen die Starbulls in Überzahl ebenfalls zu guten Tormöglichkeiten, doch Torwart Heckenberger stand dem Anschlusstreffer mehrfach im Wege. Aber auch Andreas Mechel musste eine große Tat vollbringen und gegen den frei auf ihn zustürmenden Dominik Ochmann das mögliche Unterzahltor der Gäste zum 2:5 verhindern. Gleich zu Beginn des letzten Drittels verkürzten die Hausherren in Überzahl schließlich doch auf 3:4. Draxinger visierte von der blauen Linie das Tor an, Tobias Meier schnappte sich die Scheibe im Slot und schob ein (41.). Die Starbulls kämpften, die Gäste hielten dagegen, klare Torchancen ließen auf sich warten. Zehn Minuten vor Schluss zielte Heidenreich aus bester Distanz knapp vorbei, ehe Gibbons von der blauen Linie die Latte traf (51.). Plötzlich war Starbulls-Torwart Mechel wieder im Fokus, rettete gegen den alleine vor ihm abschließenden Daniel Schwamberger (52.) und entschärfte mehrere Lindauer Überzahlschüsse (55.). Wieder komplett auf dem Eis, kämpften sich die Hausherren in die Schlussoffensive – und wurden belohnt: Draxinger zog flach von der blauen Linie ab, Slezak fälschte den Puck am Torraum ab und Simon Heidenreich hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz ins leere Tor zu schieben – 4:4 (57.). Florian Krumpe hatte den fünften Rosenheimer Treffer, Florian Lüsch das fünfte Lindauer Tor auf den Schläger – beide Male retteten die Torhüter mit starken Paraden (59.). In der Overtime dauerte es nur 56 Sekunden, bis die Starbulls jubeln konnten. Maximilian Vollmayer spielte nach einer Mechel-Parade geistesgegenwärtig einen Steilpass, den sich der schnelle Tobias Meier erlief. Und Meier vollstreckte bei hohem Tempo und trotz Stockbehinderung des ihn verfolgenden Gegenspielers eiskalt zum 5:4-Siegtreffer. (SBR/mh) |
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VER Selb14. Heimsieg in Folge (OLS) Unseren Wölfen bot sich heute ein recht seltener Anblick bei der Aufstellung der Indians: Mit Jennifer Harß sollte heute eine Frau das Memminger Tor sauber halten. Die Indians und Ihr Trainer Waßmiller sind ja keine Unbekannten in Selb. Beide Mannschaften lieferten sich heute ein von starkem Forechecking geprägtes Spiel, aus dem unsere Jungs als klarer Sieger hervorgingen. Dabei stellten unsere Wölfe schon im ersten Drittel die Weichen auf Sieg, überstanden den Mittelabschnitt, in dem die Gäste leichtes Oberwasser bekamen, schadlos und ließen zum Ende hin nichts mehr anbrennen. Das Spiel begann furios und es bot sich gleich in den ersten paar Minuten die Chance für Geisberger, die ehemalige Torhüterin der Frauen-Nationalmannschaft zu testen. Harß hielt vorerst den Schüssen unserer Jungs stand. Als bei beiden Mannschaften je ein Spieler die Strafbank hüten musste, fingen unsere Wölfe an aufzudrehen und Boiarchinov konnte auf Zuspiel von Slavetinsky und Snetsinger das 1:0 in der 6. Minute klarmachen. Die Indians wussten nicht wie Ihnen geschieht, denn Miglio stürmte im Laufe des Drittels so oft alleine mit dem Puck aufs Tor zu, dass es bei seiner Treffsicherheit nahezu an ein Wunder grenzte, dass der Puck zunächst einmal noch nicht im Tor landete. Dennoch stellten vor der ersten Pausensirene zunächst Linden und kurz darauf Miglio auf 2:0 bzw. 3:0. Unsere Allgäuer Gäste hatten anscheinend keine so schöne Drittelpause, denn Trainer Waßmiller stellte die Reihen der Indians komplett um. So erhoffte er sich, den Anschluss nicht zu verlieren und das Spiel noch einmal drehen zu können. Die Indians versuchten mit allen Kräften ein Tor zu erzielen, scheiterten aber immer wieder an Mnich, der seinen Kasten sauber hielt. Selbst Miglio hatte seine Probleme durch die neu sortierten Indians zum Tor durchzukommen. Im Mittelabschnitt ging es energisch hin und her, jedoch ohne Torerfolg für beide Seiten. Im letzten Drittel drehten unsere Jungs erneut auf, alle Bemühungen der Indians waren vergebens. Es gab immer wieder prekäre Situationen vor beiden Toren. Aber unsere Wölfe konnten zeigten, warum sie der Tabellenführer sind: Schnelle Angriffe und überlegte Spielzüge zeichneten diesen Abschnitt aus. In den letzten Minuten öffneten unsere Wölfe noch einmal die Trickkiste, Slaventinsky und Linden ließen Miglio den Puck gekonnt zukommen, so dass dieser mit seinem zweiten Treffer auf 4:0 erhöhen konnte. Noch nicht erholt von diesem Tor, rappelt es in der 59. Minute schon wieder im Kasten von Harß. Diesmal waren es Miglio und Slavetinsky, die Gare die Scheibe für den Endstand zum 5:0 auflegten. (VERS/oo) |
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Crocodiles HamburgCrocodiles unterliegen den Saale Bulls Halle (OLN) Die Crocodiles Hamburg haben das Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle am Sonntagnachmittag mit 3:6 (0:2/2:1/1:3) verloren. Trainer Jacek Plachta konnte bei der Partie gegen den direkten Tabellennachbarn auf 18 Feldspieler zurückgreifen – so viele Spieler standen in dieser Saison noch nie zur Verfügung. Das lag am Comeback von Max Schaludek und an Victor Östling. Der Neuzugang feierte seinen Einstand bei den Crocodiles. Doch trotz der breiten Bank erwischten die Hamburger keinen guten Start – die Gastgeber gingen in Überzahl in Führung (8.) und Artur Tegkaev erhöhte in der 10. Minute auf 2:0. Die Crocodiles waren zwar im Spiel, konnten aber kaum Torgefahr aufbauen. Das änderte sich erst im Mitteldrittel. Harrison Reed erzielte mit einem satten Direktschuss in doppelter Überzahl den Anschluss (22.) und Thomas Zuravlev beendete mit einem Nachschuss rund eine Minute später die zweite Strafe der Hallenser (23.). In der 25. Spielminute hatte Dominik Lascheit durch einen ihm zugesprochenen Penalty die Chance auf den Führungstreffer, Halles Sebastian Albrecht konnte den Schuss aber parieren. Die Führung holten sich stattdessen die Gäste zurück. Dennis Gulda war bei einem Abpraller zur Stelle und versenkte zum 2:3 (31.). Im letzten Spielabschnitt legten die Saale Bulls nach knapp drei Minuten durch Kyle Helms nach (43.), doch die Gastgeber blieben dran. Routinier Patrick Saggau verkürzte auf 3:4 (50.) und ließ sein Team wieder hoffen. Als Lukas Valasek in Überzahl wieder den alten Abstand herstellte, war das Spiel allerdings entschieden (56.). Halle nutzte noch das leere Tor, als Jacek Plachta Kai Kristian für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm und sorgte für den 3:6-Endstand (59.). „Wir hatten unsere Spielanteile, haben daraus aber nichts gemacht. Die Körpersprache hat heute wieder nicht gestimmt. Wir wollten den Schwung aus dem Spiel gegen die Scorpions mitnehmen, sind stattdessen aber in alte Muster verfallen“, so Max Schaludek. (CH/tb) |
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| Ice Dragons schenken Derby her - Herford unterliegt Hamm trotz Führung (OLN) Die nächste Derbyniederlage – der Herforder Eishockey Verein hat die Chance verpasst, bei seinen Fans Wiedergutmachung für die Derbyniederlage gegen die Hammer Eisbären vor zwei Wochen zu betreiben. Zwar spielten die Ice Dragons ein ordentliches Anfangsdrittel und lagen zwischenzeitlich sogar mit 3:1 in Führung, verfielen dann jedoch aus unerklärlichen Gründen in ein viel zu sorgloses Spiel, bauten den erneut ersatzgeschwächten Gegner Stück für Stück wieder auf, der das Spiel mit viel Moral noch drehte, um am Ende völlig verdient die Punkte in heimischer Halle behielt. Chefcoach Jeff Job musste in Hamm auf die verletzten Kieren Vogel und Matyas Kovacs verzichten. Kapitän Björn Bombis und Lucas Engel kehrten hingegen ins Team zurück. Beide Mannschaften verzichteten auf die übliche Abtastphase und starteten mit Zug zum Tor. In der 5. Spielminute nutzte Thomas Lichnovsky das erste Überzahlspiel der Gastgeber und brachte Hamm mit 1:0 in Führung. Herford erhöhte in der Folge den Druck und kam durch Gleb Berezovskijs ersten Saisontreffer in der 10. Minute ebenfalls in Überzahl zum verdienten Ausgleich. Die Ice Dragons blieben im PowerPlay weiterhin effektiv und gingen in der 13. Minute in einer 5 gegen 3-Situation erstmals durch Marius Garten in Führung, so dass es mit dem 2:1 aus Herforder Sicht in die Kabinen ging. Auch im Mittelabschnitt blieb der HEV zunächst seiner Linie treu. Lasse Bödefeld war in der 24. Minute bei einer weiteren Herforder Überzahl zur Stelle und erhöhte auf 3:1. Bis zu diesem Zeitpunkt lief das Derby aus Sicht der Herforder Ice Dragons nach Wunsch. Hamm kämpfte sich jedoch allmählich zurück ins Spiel und stellte nur drei Minuten nach dem 3:1 den Anschluss durch Igor Furda wieder her. Obwohl die Begegnung in den weiteren Minuten des zweiten Drittels etwas verflachte, spürte man nun deutlich das Aufbäumen beim Gastgeber, während die Körpersprache der Ostwestfalen immer negativer wurde. Rund drei Minuten vor der Pausensirene wurde der Kampfgeist der Eisbären belohnt. Bei einem weiteren Überzahlspiel sorgte Michal Spacek für den 3:3-Ausgleich, mit dem es ein letztes Mal in die Kabinen gehen sollte. Im letzten Drittel bewahrheitete sich dann, was sich zuvor schon andeutete. Die Eisbären mobilisierten noch einmal weitere Kräfte, agierten vor dem Tor von Ennio Albrecht – einer der wenigen HEV-Akteure, der eine gute Leistung an diesem Abend zeigte – sehr gefährlich, während die Herforder Angriffsbemühungen mutlos wirkten. In der 48. Minute unterlief dann Christophe Lalonde ein folgenschwerer Fehler. Im eigenen Drittel verlor er unnötig die Scheibe und Igor Furda zögerte nicht lange und bedankte sich mit dem 4:3 der Eisbären für das Geschenk. Allmählich lief nun den Herfordern die Zeit davon und je näher das Spielende rückte, desto stärker agierten die Eisbären. Auch die letzten Minuten kämpften sie um jede Scheibe, während die Angriffe der Ice Dragons weitestgehend ohne Torgefahr blieben. Am Ende gewann Hamm auch das zweite Derby der Saison verdient mit 4:3 und zeigte den Ostwestfalen Grenzen auf, die vor der Saison wohl niemand so erwartet hätte. Unmittelbar nach der Schlusssirene entlud sich der angesammelte Frust der Herforder, die in einem Handgemenge mit den Hammer Eisbären 18 Strafminuten sammelten. Mit der Niederlage bei den Hammer Eisbären hat der Herforder Eishockey Verein den Anschluss an den PrePlayOff-Platz 10 deutlich verloren und wird sich nun erst einmal darauf konzentrieren müssen, sich in den kommenden Begegnungen Kredit bei den heimischen Fans zurück zu holen. (HEV/som) |
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Icefighters LiepzigGemischte Gefühle nach dem Wochenende - EXA IceFighters Leipzig müssen sich gegen Tilburg zu Hause geschlagen geben (OLN) Am Sonntagabend hatten unsere EXA IceFighters Leipzig die Tilburg Trappers den Niederlanden zu Gast im Kohlrabizirkus. Erek Virch gab vor dem Spiel grünes Licht und somit konnten die Eiskämpfer mit sechs Verteidigern und vier kompletten Sturmreihen auflaufen. Zwei Tage nach dem starken Auswärtssieg in Herne wollten die Eiskämpfer auch gegen die Tilburger gewinnen. Dementsprechend engagiert legten sie auch los. Die ersten Minuten gehörten unseren Hausherren. Leider ließ man zeitig die ein oder andere gute Option liegen. In der 6. Spielminute hatten die IceFighters die große Chance den Führungstreffer zu erzielen, bekamen dann aber eine Strafe. Dieses Powerplay nutzten die Trappers eiskalt aus. Beim 0-1 durch Diego Hofland in der 7. Minute hatte Eric Hoffmann keine Abwehrchance. Die IceFighters hatten danach durch Sofiene Bräuner die Möglichkeit auf den Ausgleich. Doch Ian Meierdres im Tor der Gäste blieb der Sieger des Duells. Trotzdem sah es bis zu diesem Zeitpunkt so aus, als könnten die Eiskämpfer an ihre Freitagleistung anknüpfen. In der 10. Spielminute kam allerdings der Bruch. Die Trappers durften mit einem kontrollierten Aufbau fast ohne Gegenwehr in die Offensive gehen. Und diese Einladung nahmen sie dankend an. Am Ende eines schön vorgetragenen Angriffs stand Kevin Bruijsten komplett allein vor dem leeren Tor und erzielte mühelos das 2-0. Nur 25 Sekunden später luden die EXA IceFighters erneut zum Toreschießen ein und die Holländer nahmen artig an. Reno De Hondt jagte den Nachschuss in den Winkel. Coach Sven Gerike nahm die Auszeit, um sein Team wachzurütteln. Scheinbar mit Erfolg, denn nur 27 Sekunden später gelang Connor Hannon das 1-3. Ein Hoffnungsschimmer, der dem IceFighters-Team wieder ein wenig Energie gab. Aber man sah in den nächsten Wechseln, dass die Tilburg Trappers sehr clever dagegenhielten. Hubert Berger hatte nochmal die große Chance auf den Anschlusstreffer, aber es blieb beim 1-3 zur ersten Drittelpause. Zu Beginn des zweiten Drittels kam direkt die nächste kalte Dusche. Erst ein unnötiger Fehler, der eine Strafe von Michal Velecky zur Folge hatte, dann ein Puckverlust in der neutralen Zone. Das 1-4 durch Raymond van der Schuit war die logische Konsequenz. Auch wenn die Bemühungen erkennbar waren, schafften die IceFighters es nicht mehr in dieses Spiel zurückzukehren. „Zu pomadig und kompliziert im Angriff und zu anfällig in der eigenen Zone“, bewertete Coach Sven Gerike die Arbeit seiner Truppe. Das 5. Tor der Holländer in der 36. Minute durch Max Hermens gelang auch zu einfach, passte damit aber perfekt in diesen gebrauchten Tag. Neuzugang Fabio Frick konnte in der 39. Minute seinen ersten Treffer für die EXA IceFighters Leipzig erzielen und damit den 2-5 Pausenstand herstellen. Das letzte Drittel hatte dann kaum noch Höhepunkte. Die Tilburg Trappers spielten mit der Führung im Rücken zum Teil Katz und Maus mit unserem Team und Eichelkraut und Co bekamen einfach keinen Zugriff. Ties van Soest und Reno De Hondt erzielten noch zwei weitere Treffer. Hubert Berger gelang dazwischen noch der dritte Treffer für die Leipziger an diesem Abend. Die Enttäuschung über dieses Spiel war Coach Sven Gerike nach dem Spiel noch deutlich anzumerken. „Wir waren einfach nicht griffig und bissig genug. Nach einem guten Start haben wir uns durch die Gegentreffer komplett aus der Fassung bringen lassen und das darf einfach nicht passieren“, sagte er nach dem Spiel. Viel Zeit zum Trübsal blasen bleibt freilich nicht. Am Mittwoch kommt schon der nächste Gast in den Kohlrabizirkus. Die Mannschaft empfängt die Rostock Piranhas im Kohlrabizirkus. Bis dahin muss das Team der EXA IceFighters Leipzig wieder bereit sein. Anbully ist 19:30 Uhr. (IFL/is) |
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Rostocker ECPiranhas frustriert nach dem 2:3 in Krefeld / Trotz allen Kampfes verloren die Ostseestädter erneut – und kassierten allein im letzten Drittel 37 Strafminuten (OLN) „Wir haben ein ziemlich gutes Auswärtsspiel gezeigt. Wir kontrollierten den Großteil der Partie, waren aber einfach zu fahrlässig mit dem Puck und nutzten unsere Chancen nicht. Das hat sich am Ende gerächt. Mit unserer Defensivleistung war ich zufrieden“, sagte Chris Stanley, Trainer der Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs, zum 1:2 bei der EG Diez-Limburg. Am Sonntag stand das vierte von fünf Auswärtsspielen in Folge auf dem Programm: Beim Krefelder EV 81 – erstmals in dieser Saison der Gegner – verloren die Gäste mit 2:3 (0:0, 1:1, 1:2). Am Mittwoch um 19.30 Uhr tritt der REC in der Oberliga Nord bei den Icefighters Leipzig an. Ohne Philipp Seckel (Verdacht auf Mittelfußbruch), Tom Pauker und Sebastian Brockelt ging es am Sonntag so torarm weiter wie am Freitag: 0:0 nach dem ersten Drittel. Dafür gelang den Gästen in der Rheinlandhalle aber ein Blitzstart in den Mitteldurchgang mit dem 1:0 durch Matthew Pistilli nach 51 Sekunden, aufgelegt hatte Thomas Voronov. „Wir haben etwas mehr vom Spiel und die besseren Chancen“, hatte Mannschaftsleiter Dirk Weiemann in der ersten Pause eingeschätzt und hinzugefügt: „Beide Keeper machen ein gutes Spiel, wobei der Krefelder Torwart etwas mehr zu tun hat. Ich hoffe, wir kommen mit unserer Kraft hin. Denn wenn wir heute Nacht wieder in Rostock angekommen sind, werden wir bei den zuletzt vier Auswärtsspielen 5000 Kilometer zurückgelegt haben. Regenerationsphasen nach einem Spiel gibt es somit fast gar nicht. Das ist schon hammerhart für die Mannschaft.“ Selbige konnte denn auch die Führung nicht mit in die zweite Pause nehmen. Dirk Weiemann nach dem 1:1: „Trotz der Unterzahl-Situationen hatten wir auch in diesem Drittel jede Menge guter Möglichkeiten. Das Ergebnis geht so eigentlich nicht in Ordnung. Ich hoffe, dass wir auch im Schlussdrittel unsere Chancen haben werden und dann endlich die eine oder andere nutzen können.“ Dieser Wunsch ging zwar in Erfüllung, aber leider erst, als es zu spät war. Denn als abermals Pistilli den Puck im Netz unterbrachte, da war das nur der Anschlusstreffer, denn Krefeld war 3:1 in Führung gegangen. Die Rostocker handelten sich allein in diesem letzten Drittel 37 Strafminuten ein. Das war nicht zu kompensieren. „Wir mussten praktisch das ganze letzte Drittel in Unterzahl spielen. So war es schier unmöglich, hier was mitzunehmen. Schlechte Schiedsrichter-Leistung: Bei uns wurde alles gesehen und geahndet, bei den Gastgebern aber kaum etwas – das war nicht unparteiisch. Der Mannschaft ist kein Vorwurf zu machen, sie hat gekämpft bis zum Schluss“, so Weiemann. (NNN/at) |
| Montag 1.Februar 2021 | www.icehockeypage.de | ||
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