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September 26
                         
September 2
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 5.Oktober 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
ehcredbullmuenchenRed Bull München
„So geht sächsisch."-Cup: München gewinnt Finale gegen Dresden

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat den „So geht sächsisch.“-Cup in Dresden für sich entschieden. Nach dem 9:2-Halbfinalerfolg am Vortag gegen die Lausitzer Füchse gewann der dreimalige deutsche Meister das Endspiel gegen Gastgeber Dresdner Eislöwen am Sonntag mit 5:2 (1:0|2:0|2:2) und holte sich damit die Trophäe. Kapitän Patrick Hager stellte mit seinen Turniertoren drei und vier die Weichen auf Sieg, außerdem trafen Trevor Parkes, Yasin Ehliz und Philip Gogulla für die Red Bulls.
Spielverlauf:
Gleich zu Beginn des Finales kam es schnell zu einer Strafzeit für die Dresdner. Die erste Überzahl der Partie nutzten die Red Bulls direkt aus, um in Führung zu gehen. Hager (2.) netzte nach einer herrlichen Kombination mit Gogulla und Ehliz ein. Wenig später folgte bereits das zweite Powerplay der Münchner. Diesmal gelang dem Team von Trainer Don Jackson aber kein Tor, Parkes (6.) scheiterte mit einem satten Schuss am Pfosten. Danach fanden die Gastgeber besser ins Spiel und zwangen Münchens Goalie Kevin Reich zu einigen Paraden. Die beste Chance auf den Ausgleich hatte Dennis Swinnen (16.) mit einem starken Solo. Die Münchner überstanden aber die Dresdner Drangphase und nahmen die Führung mit in die Kabine.
Auch im zweiten Drittel musste Dresden früh eine Strafzeit hinnehmen. Das insgesamt nun dritte Powerplay der Münchner blieb ohne Ertrag. Danach wurden die Gastgeber wieder stärker und prüften abermals Torhüter Reich. Der nächste Treffer fiel aber auf der anderen Seite. München kombinierte sich bei Powerplay Nummer vier in Überzahl durch die Dresdner Zone und schaffte Räume für Kapitän Hager (31.), der einen Doppelpack schnürte. Es folgte eine Strafzeit auf beiden Seiten. Kurz nachdem die Strafzeit der Red Bulls ablief und die Münchner in Überzahl agieren konnten, sorgte Parkes (38.) für das 3:0. Luca Zitterbart legte mit einem kurzen Pass vor, Parkes bezwang Eislöwen-Goalie Riku Helenius sehenswert aus spitzem Winkel.
Trotz des Drei-Tore-Rückstandes ließ Dresden auch im letzten Drittel nicht locker - die Eislöwen zeigten sich im gesamten Spielverlauf als sehr guter Gegner. Konrad Abeltshauser musste zu Beginn des finalen Abschnitts einen gefährlichen Konter der Gastgeber unterbinden. Wenig später markierten die Münchner das 4:0. Ehliz (43.) legte sich den Puck bei einem Solo auf die Rückhand und schloss vor Goalie Helenius ab. Danach bewies Reich mit einem Save gegen Steven Rupprich einmal mehr seine Top-Form am Finaltag. Hinter sich greifen musste der Torwart der Münchner aber doch noch. Elvijs Biezais (53.) und Steven Rupprich (58.) belohnten die Dresdner Angriffsbemühungen mit den Treffern zum 1:4 und 2:4. Den Schlusspunkt setzten dann aber die Red Bulls: Nachdem Dresden den wenige Minuten zuvor eingewechselten Goalie Jordan Vieregge zog, traf Gogulla (60.) mit einem Empty-Netter zwölf Sekunden vor der Sirene zum 5:2-Endstand.
Yannic Seidenberg:
„Turniersiege sind immer schöne Momente für die Mannschaft. Wir haben zum Ende hin etwas nachgelassen, aber das Finale verdient gewonnen."
(EHCM/irbm)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
4:3! Eispiraten gewinnen Test gegen Deggendorf - Zweiter Test in zwei Tagen endet mit einem Sieg

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben auch ihr zweites Testspiel an diesem Wochenende gewonnen! Mit 4:3 setzten sich die Pleißestädter gegen den Deggendorfer SC aus der Oberliga-Süd durch. Später Matchwinner war dabei einmal mehr Neuzugang Mathieu Lemay, welchem nach seinem gestrigen Hattrick heute ein Doppelpack gelang.
Beide Teams starteten verhalten in die Partie. Zwar hatten die Eispiraten mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht nutzen, um einen Treffer zu erzielen. Die Gäste aus Deggendorf kamen hingegen nur sehr selten gefährlich vor das Tor von Mark Arnsperger, der, wenn er denn mal geprüft wurde, jedoch seinen Mann stand.
Im zweiten Durchgang riskierten beide Mannschaften dann aber mehr. Wieder waren es die Eispiraten, welche mehr von der Begegnung hatten und immer öfter zu gefährlichen Torabschlüssen kamen. Schließlich war es Lukáš Vantuch, welcher nach 33 Minuten zur verdienten 1:0-Führung treffen konnte. Nachdem der eingewechselte Gäste-Goalie Fössinger zuvor nur abprallen lassen konnte, war der 1,96-Meter-Hühne zur Stelle und beförderte sich auf das Scoreboard. Die Freude hielt allerdings nicht lang. Nur wenige Minuten später war es nämlich die Crimmitschauer Ex-Connection, die für den Ausgleich sorgte. Nach Einleitung von Gollenbeck und finalem Pass von Pfänder war es schließlich David Kuchejda, welcher schön freigespielt zum 1:1 einschob (34.).
Im letzten Durchgang boten die Westsachsen dann schließlich eine Vorstellung zwischen Licht und Schatten. So starteten die Crimmitschauer bärenstark. Mathieu Lemay konnte kurz nach Wiederbeginn mit seinem platzierten Schuss unter den Querbalken auf 2:1 stellen (41.), einen überragenden Flip-Querpass von Scott Timmins verwertete der aufgerückte Verteidiger Mario Scalzo schließlich sehenswert – 3:1 (49.). Weitere gute Chancen blieben aber auf Seiten der Piraten ungenutzt, die beiden bekannten Gesichter Gollenbeck (56.) und Kuchejda (58.) wussten dies zu nutzen und egalisierten mit ihren beiden Treffern schließlich den Spielstand – 3:3! Es brach schließlich die 59. Minute an, als sich Lemay den Puck am eigenen Tor abholte, alle Gegenspieler samt Schlussmann Fössinger alt aussehen ließ und seinen „Coast-to-Coast“-Alleingang zum 4:3-Siegtreffer verwertete. Der sehenswerte Treffer war letztlich auch der Schlusspunkt einer umkämpften Partie.
(EC/af)
  
   
dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen belegen Platz zwei beim „So geht sächsisch.“-Cup

(DEL2)  Der EHC Red Bull München hat den "So geht sächsisch."-Cup gewonnen. Im Finale hat sich der Club aus der PENNY DEL mit 5:2 gegen die Dresdner Eislöwen durchgesetzt. Das Team von Trainer Rico Rossi zeigte trotz der Ausfälle von Alexander Dotzler, Steve Hanusch und Toni Ritter einen starken Auftritt und belohnte sich am Ende mit zwei Toren. Elvijs Biezais erzielte beide Dresdner Treffer.
Den besseren Start ins Spiel erwischte der Favorit aus München. Nationalspieler Patrick Hager traf in der zweiten Spielminute in Überzahl und legte im zweiten Spielabschnitt nach 30 Minuten erneut im Powerplay nach. Mit dem dritten Überzahl-Treffer der Münchner erzielte Trevor Parkes (38.) das 0:3 aus Sicht der Eislöwen, die selbst immer wieder zu Chancen kamen, diese aber nicht nutzten.
Yasin Ehliz markierte in der 43. Minute das 0:4, ehe die Eislöwen sich spät doch noch belohnten. Auf Vorlage von René Kramer traf Biezais (53.) zum 1:4 und legte knapp fünf Minuten später mit dem 2:4 nach. Philipp Gogulla markierte mit einem Treffer ins leere Tor den 2:5-Endstand aus Sicht der Dresdner.
Eislöwen-Stürmer Dennis Swinnen: "Ein 2:5 gegen eines der besten Teams in Europa - das kann sich doch sehen lassen. Wir haben super gearbeitet, der Coach war zufrieden und wir sind auch zufrieden. Wenn wir so in der DEL2 spielen, stehen unsere Chancen glaube ich ganz gut."
(ESCD/ka)
  
    
deggendorferscDeggendorfer SC
Deggendorfer SC unterliegt den Eispiraten Crimmitschau nur knapp

(OLS)  Einen couragierten Auftritt zeigte der Deggendorfer SC am Sonntagabend bei seinem Testspielauftakt auswärts bei den Eispiraten Crimmitschau. Das Team von Trainer Henry Thom präsentierte sich dabei als unangenehmer Gegner und musste sich dem Zweitligisten vor 757 
Zuschauern im Crimmitschauer Sahnpark nur knapp mit 4:3 geschlagen geben.
Zunächst starteten die Deggendorfer Kufencracks etwas nervös in die Partie und die Hausherren kamen früh zu ersten Chancen. Jedoch ließ sich Niklas Deske im Deggendorfer Tor nicht bezwingen. Im Laufe des ersten Drittels kam der DSC dann besser in die Partie und erspielte sich selbst Tormöglichkeiten. Doch ähnlich wie Deske ließ sich Arnsperger auf der Seite der Eispiraten nicht überwinden. Mit diesem Spielstand ging es hinein in die erste Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild wie im ersten. Beide Teams erspielten sich Tormöglichkeiten und in der 33. Minute war es schließlich soweit. Der Crimmitschauer Lukas Vantuch fand den Puck nach einem Abpraller am schnellsten und überwand den gerade erst eingewechselten Raphael Fössinger zum 1:0. Doch die Antwort des Deggendorfer SC ließ nicht lange auf sich warten. Gerade einmal eine Minute später bediente Gollenbeck den nach vorne stürmenden Marcel Pfänder. Bei der daraus resultierenden Zwei-Gegen-Eins-Situation bediente Pfänder mustergültig David Kuchejda, der am langen Pfosten nur noch den Schläger hinhalten musste. Weitere Treffer fielen in den letzten Minuten nicht mehr, sodass es mit einem nicht unverdienten 1:1 in die zweite Pause ging.
Das Schlussdrittel begann für die Hausherren dann mit einem Paukenschlag. Mathieu Lemay traf nach 15 Sekunden mit einem präzisen Schuss zum 2:1. Nun machte sich die aufkommende Müdigkeit beim DSC immer mehr bemerkbar und die Eispiraten übernahmen mit jeder Minute mehr Spielanteile. Die logische Konsequenz daraus war das 3:1 von Mario Scalzo in der 49. Spielminute. Doch die Deggendorfer gaben nicht auf und kämpften sich in die Partie zurück. Erik Gollenbeck traf in der 36. Minute völlig freistehend vor dem Crimmitschauer Tor zum 3:2. Knapp zwei Minuten später gab es dann Powerplay für die Mannschaft von Henry Thom und dort fiel tatsächlich der 3:3 Ausgleich. Erneut war es David Kuchejda, der vor dem Tor goldrichtig stand und einen Abpraller über die Linie drückte. Unbeeindruckt von dem Deggendorfer Ausgleich zeigte sich knapp eine Minute vor Ende hingegen Mathieu Lemay. Der Kanadier schnappte sich im eigenen Drittel den Puck und vollendete einen Sololauf spektakulär zum 4:3 für die Hausherren. Zwar nahm Thom noch Fössinger zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch ein erneuter Ausgleich sollte nicht mehr fallen.
Trotz der Niederlage kann der Deggendorfer Trainer stolz auf die couragierte Leistung seiner Mannschaft sein, die mit dem Zweitligisten lange mithielt. Am kommenden Freitag kommt es zum Rückspiel beider Mannschaften in Deggendorf. Spielbeginn am Freitag in der Festung an der Trat ist um 20 Uhr.
(DSC/mh)
  
    
bluedevilsweidenBlue Devils Weiden
Änderungen im Vorbereitungs-Spielplan der Blue Devils

(OLS)  Nachdem bereits das Testspiel gegen den EV Landshut der Corona-Pandemie zum Opfer fiel und somit abgesagt werden musste, steht nun fest, dass auch die Partie gegen die Passau Black Hawks am 16.10. nicht stattfinden kann. Grund dafür ist, dass nach den Reihentests der Passauer ein positiver Befund vorliegt, weshalb nun der restliche Kader in eine zweiwöchige Quarantäne muss. Auf das zweite Spiel gegen die Niederbayern am 1.11. hat dies vorerst keine Auswirkung.
Dafür konnte aber auch ein neuer Gegner für die Vorbereitung gefunden werden. Der Ligakonkurrent Deggendorfer SC wird am 11.10. um 18:30 Uhr in Weiden gastieren.
(BDW/se)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Auch in Spiel zwei: Rockets verkaufen sich teuer

(OLN)  Zweiter Vergleich mit Bad Nauheim, zum zweiten Mal verdienen sich die Rockets ein dickes Lob. Zwar ging auch das Heimspiel gegen den Zweitligisten verloren, die Roten Teufel setzten sich beim Neu-Oberligisten am Sonntagabend mit 6:4 (0:1, 3:2, 3:1) durch. Aber die EG Diez-Limburg, die ohne offizielle Trainingseinheit in die beiden Spiele gegangen war, wusste dennoch zu überzeugen und phasenweise auch positiv zu überraschen.
Es war keine Szene, die später in der Statistik eine entscheidende Rolle spielen sollte – und dennoch war sie sinnbildlich für die beiden Spiele gegen Bad Nauheim: 7.15 Minuten sind gespielt im ersten Drittel, es steht 0:0, die Rockets kassieren die erste Strafe. In Unterzahl schickt Arno Lörsch zunächst seine vierte Reihe auf das Eis, lässt die „jungen Wilden“ ran. Der Rockets-Trainer agierte auch vor heimischem Publikum konsequent mit vier Reihen, ließ alle 20 Feldspieler ran. „Die Jungs müssen den Rückhalt und das Vertrauen spüren“, sagt Lörsch. Und sie zahlen es auf dem Eis über 60 Minuten mit hohem Einsatz und phasenweise sehenswert frechen Aktionen zurück. Die Unterzahl übrigens überstehen die Rockets ohne Gegentreffer.
Nicht ohne Gegentor gehen dagegen die Roten Teufel in die Kabine. Bei Alleingängen von Kevin Lavallee (5.) und Konstantin Firsanov (7.) kann Louis Busch im Bad Nauheimer Kasten noch parieren, beim Schuss von RJ Reed in Minute 10 ist er dann machtlos. Busch spielte 30 Minuten für Bad Nauheim, danach ging Philip Mauer für ihn zwischen die Pfosten. Der Arbeitstag von Busch, Back-up der Rockets und per Förderlizenz für den Zweitligisten spielberechtigt, war damit aber noch nicht vorbei. Im letzten Drittel feierte der junge Keeper sein Debüt bei den Rockets, nachdem zuvor 40 Minuten lang Jan Guryca das Tor (wie immer sehr überzeugend) gehütet hatte.
Bad Nauheim, gewillt, den Rückstand schnell auszugleichen, kam deutlich engagierter aus der ersten Drittelpause. Die Tore aber machten die Raketen, die gleich zwei Mal einen Stockfehler der Gäste ausnutzten. Neu-Import Cheyne Matheson schnürte einen Doppelpack zur zwischenzeitlichen 3:0-Führung (24., 25.). Stimmungstechnisch zu viel für Nauheims Andreas Pauli. Der hatte schon freitags in Bad Nauheim mit Rockets-Stürmer Philipp Maier die Handynummern ausgetauscht, jetzt wurde ein noch offener Deckel beglichen. Pauli schleuderte die Handschuhe unters Hallendach und knöpfte sich Maier vor. Der wehrte sich und durfte später wieder mitspielen (2+2+10), Pauli brauchte dagegen eine Duschmünze (2+2+10+20). Die anschließende Überzahl verstrich torlos.
Allerdings konnten die Roten Teufel die nun deutlich mehr Spielanteile auch in Treffer ummünzen: Kelsey Tessier (37.), Frederik Cabana (39.) und Tomas Schmidt (40.) machten aus dem 0:3 ein 3:3. Das Remis nach 40 Minuten ging dennoch in Ordnung, denn auch die EGDL hatte Chancen auf weitere Tore.
Im letzten Abschnitt setzte sich dann die Routine und die spielerische Klasse der Gäste durch. Drei weitere Treffer von Jamie Arniel (42.), Christoph Körner (48.) und Julian Chrobot (58.) entschieden die Partie. Auf der Gegenseite erzielte Konstantin Firsanov noch den vierten Treffer der EGDL (57.). Unterm Strich hatten die 367 Zuschauer am Heckenweg unter der Leitung des souveränen Unparteiischen Benjamin Hoppe ein interessantes Eishockeyspiel gesehen, in dem die Gastgeber bis zur letzten Minute ein sehr gutes Tempo gingen und sich couragiert jedem Zweikampf auf dem Eis stellten.
„Diez-Limburg hat sich sehr gut geschlagen, wenn man bedenkt, dass sie noch gar nicht so viel auf dem Eis trainiert haben“, sagte Bad Nauheims Co-Trainer Harry Lange. „Bei uns haben einige Dinge schon sehr gut geklappt, wie etwa das Aufbauspiel. Aber es gilt auch noch viele Dinge zu verbessern.“ Rockets Trainer Arno Lörsch zog zufrieden Bilanz nach zwei sehenswerten Vergleichen mit dem DEL2-Ligisten: „Wir haben in beiden Partien eine sehr passable Leistung abgeliefert. Nach vier freiwilligen Trainingseinheiten bin ich rundum zufrieden. Es wäre auch unfair, einzelne Akteure herauszuheben. Alle waren sehr engagiert und haben einen hohen Einsatz gezeigt. Wir haben eine sehr gute Basis gelegt.
(EGDL/tn)
  
    
icedragonsherfordHerforder EV
Vorbereitung der Herforder Ice Dragons

(OLN)  Aufgrund des verschobenen Saisonbeginns der Oberliga Nord auf den 06. November, waren die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins gezwungen, das gesamte Vorbereitungsprogramm noch einmal neu zu gestalten.
Folgende Spiele stehen bis zum jetzigen Zeitpunkt fest:
18.10.2020 17.30 Uhr VER Selber Wölfe (Oberliga Süd) vs HEV
23.10.2020 20.30 Uhr HEV vs TAG Salzgitter Icefighters (RL Nord)
25.10.2020 18.30 Uhr ESC Wohnbau Moskitos Essen (RL West) vs HEV
30.10.2020 20.30 Uhr HEV vs EC Harzer Falken Braunlage (RL Nord)
01.11.2020 xx.xx Uhr EC Harzer Falken Braunlage (RL Nord) vs HEV
Für die Heimspiele erfolgen rechtzeitig Informationen bzgl. zugelassener Zuschauerzahlen und Tickets. Das Hygienekonzept ist gerade in der ersten Testphase und wird laufend aktualisiert oder auf die gegebenen Umstände angepasst.
(HEV/som)
  
      
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
buchloheESV Buchloe
Piraten gehen beim Bayernligameister leer aus - ESV Buchloe verliert beim neuen Tabellenführer in Miesbach trotz 2:0 Führung

(BYL)  Einen ordentlichen aber am Ende ertraglosen Auswärtsauftritt legte der ESV Buchloe am Sonntagabend beim amtierenden Bayernligameister TEV Miesbach hin. Denn die Buchloer überraschten den heimstarken Favoriten zunächst mit einer 2:0 Führung. Doch ein an diesem Abend schwaches Überzahlspiel der Gennachstädter brachte die Oberbayern anschließend zurück ins Spiel, die die Partie somit noch in einen schlussendlich auch verdienten 2:4 (2:1, 0:2, 0:1) Heimsieg drehen konnten.
Dabei hatte es nach dem Auftaktdrittel – insbesondere nach den ersten gut zehn Minuten – eigentlich optimal für die Freibeuter ausgesehen. Nach dem Auftaktsieg gegen Peißenberg begannen die Mannen von Trainer Christopher Lerchner auch beim letztjährigen BEL-Meister engagiert. Hinten stand man gegen die stark besetzten Miesbacher kompakt und vorne störte man früh. Die Hausherren schienen sich so anfangs zunächst ein wenig überrumpeln zu lassen, was auch der Buchloer Führungstreffer von Timo Hauck zeigte, der einen Alleingang eiskalt zum 1:0 vollendete (5.). Dieser Treffer spielte den Piraten natürlich in die Karten und es kam sogar noch besser: In Unterzahl fing Alexander Krafczyk den Puck geschickt ab und netzte alleine vor TEV-Schlussmann Anian Geratsdorfer zum 2:0 ein (11.). Doch nur zwei Minuten später verkürzten die Hausherren, als die Pirates das erste Mal hinten zu offen agierten. Der bärenstarke Bohumil Slavicek ließ mit seinem Konter dem wachsamen Johannes Wiedemann im ESV-Tor keine Abwehrchance (13.). Weitere Tore fielen anschließend bis zum ersten Seitenwechsel nicht mehr, weil die Buchloer sich weiter teuer verkauften.
Ins Mitteldrittel startete dann der Gastgeber besser, sodass die Buchloer nun immer mehr in die Defensive gedrängt wurden. Doch noch hielt diese dem Druck stand. Nach und nach häuften sich anschließend auf beiden Seiten die Strafen, wobei vor allem die Buchloer zu leichtfertig mit den sich bietenden Überzahlmöglichkeiten umgingen. Mit einem Mann mehr – stellenweise sogar mit Zweien – brachten die Freibeuter den Puck einfach nicht zum dritten Mal im Miesbacher Tor unter, da das Powerplay insgesamt viel zu harmlos blieb. Dies sollte sich fortan rächen: Denn die Hausherren zeigten sich in dieser Disziplin effektiver und nutzten eine Überzahl zum 2:2 durch Dusan Frosch (37.). Und der Bayernligameister legte sofort nach. Eine weitere Unachtsamkeit im eigenen Drittel brachte den TEV lediglich eine Minute später erstmalig in Front. Frosch hatte den freistehenden Felix Feuerreiter bedient, der das Spiel zum 2:3 drehte (38.).
Nach diesem aus Buchloer Sicht äußerst ärgerlichen Drittel versuchten die Gennachstädter im letzten Durchgang dann nochmals zurückzukommen. Doch die routinierten Gastgeber standen hinten nun extrem gut und ließen kaum Gefährliches zu. Und vorne lauerte der TEV auf die Vorentscheidung, die Slavicek nach 55 Minuten vor Wiedemann noch verpasste. Nur eine Zeigerumdrehung später fiel die Entscheidung dann aber doch, als ein überragender Querpass von Maximilian Hüsken Franz Mangold am langen Pfosten erreichte und dieser zum 2:4 traf (56.). In den Schlussminuten probierten es die Piraten zwar nochmals, doch auch hier blieb es beim selben Bild. Es wollte in Überzahl einfach kein Treffer gelingen, weshalb die Buchloer den Favoriten zwar lange ärgern, aber am Ende auch verdient nicht bezwingen konnten.   
(ESVB/chs)
  
    
ESC KemptenESC Kempten
Sharks holen den ersten Punkt - ESC Kempten verliert hart umkämpftes erstes Saisonspiel  mit 5:4 n.V. beim TSV Peißenberg

(BYL)  Das erste Spiel der Sharks in der Bayernliga. Am Sonntag war es endlich soweit, nachdem man am Freitag noch spielfrei war. Ein ganz Unbekannter wartete jedoch nicht auf die Kemptener, bereits vor der letzten Saison testete man zweimal gegen den Bayernligisten und musste dabei zwei Niederlagen einstecken. Also gleich einmal ein echter Prüfstein für den neuen Bayernligisten. Und es dauerte keine zwei Minuten bis die Realität die Sharks erwischte. Nach einem Scheibenverlust in der neutralen Zone fuhren die Gastgeber einen Alleingang und gleich der erste Schuss saß. Sichtlich verunsichert hatte Kempten nun Probleme im Spielaufbau, auch bedingt durch das starke Forechecking der Eishackler. Schnell und aggressiv machten sie schon im Kemptener Drittel Druck und provozierten so viele Scheibenverluste auf Seiten der Allgäuer. Lohn war das 2:0 mit einem verdeckten Schuss von halblinks. Wayne Lucas musste dann zu allem Überfluss noch auf die Strafbank, die große Chance für die Hausherren mit dem 3:0 schon eine Vorentscheidung zu schaffen. Doch Kempten verteidigte stark und Roni Rukajärvi erzielte in Unterzahl den ersten Saisontreffer zum 2:1 Anschluss. Ein ganz wichtiges Tor in dieser Phase und mit dem 2:1 ging es auch in die erste Pause.
Kempten kam deutlich wacher und aggressiver aus der Kabine. Nikolas Oppenberger hatte nach wenigen Sekunden bereits den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber am Torwart Sertl. Und umgekehrte Situation wie in Abschnitt eins, Kempten in Überzahl und Peißenberg macht mit einem Konter das 3:1. Doch noch im selben Überzahlspiel nutzte Eugen Scheffer einen Abpraller vom Torhüter, der einen Schuss nicht festhalten konnte zum erneuten Anschluss. Und Förderlizenzler Markus Czogallik schlenzte die Scheibe kurz darauf von links aufs Tor und drin war sie. Der in dieser Phase etwas unsicher wirkende Keeper der Eishackler wurde nun mit Dauerfeuer der Sharks Offensive belegt, die Scheibe fand aber nicht mehr den Weg an ihm vorbei in die Maschen. Und etwas schmeichelhaft für die Oberbayern dann die erneute Führung mit einem in den Winkel verwandelten Abpraller noch vor der zweiten Pause.
Ausgeglichen das letzte Drittel, lange ging es hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Doch die Sharks scheiterten immer wieder, auch mit ihren Hochkarätern. 3 Minuten vor Ende schaffte es Michel Maaßen in einem Kraftakt dann aber doch noch den Puck zum 4:4 unterzubringen. Als es schon Richtung Verlängerung ging mussten die Allgäuer erneut eine Strafe hinnehmen und mit einem Mann weniger verteidigen. Einem Lattenschuss der Eishackler folgte im Nachschuss ein Mega Save von Jenny Harß die so das 4:4 festhielt
Und als die Scheibe später doch noch den Weg in ihr Tor fand erhielt dies keine Anerkennung mehr da die Spielzeit just abgelaufen war. Auch den Rest der Strafzeit überstand man dann in der Verlängerung. Und als es mit drei gegen drei hätte weitergehen können gleich die nächste Strafe gegen Kempten. Erneut verteidigte man mit Mann und Maus doch 3 Sekunden vor Ablauf ihrer Überzahl versenkte der Matchwinner Hörndl den Puck für seine Eishackler im kurzen Kreuzeck. Letztendlich eine deutliche Leistungssteigerung nach dem unsicheren ersten Drittel und ein verdienter Punkt. Durch die Strafzeiten  nahm sich Kempten selbst die Aussicht auf mehr Punkte, die durchaus greifbar gewesen wären.    
(ESCK/th)
  
   
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg 6:2 (2:0, 4:1, 0:1)

(BYL)  Die Scharte vom Fehlstart in Schweinfurt wäre ausgewetzt. Mit einer ganz anderen Körpersprache, leidenschaftlichem Einsatz, Laufbereitschaft und Spielharmonie in den durch fünf aus diversen Gründen fehlende Puckjäger plus den gesperrten Philipp Quinlan bereits arg ausgedünnten Reihen rang der EHC Klostersee am Sonntagabend mm Heim-Derby die Löwen vom EHC Waldkraiburg mit 6:2 nieder. Die ersten drei Punkte haben die Grafinger gegen einen kompakten Gegner, mit dessen Stärken man sich bereits in zwei Vorbereitungsmatches ausreichend auseinandersetzen konnte, damit absolut verdient eingefahren.
Der in der Offensivabteilung für drei komplette Angriffs-Reihen aushelfende Verteidiger Felix Kaller traf zum wichtigen 1:0 und konnte sich auch im zweiten Drittel noch einmal in die Torschützenliste eintragen. Trainer Dominik Quinlan war mit der Leistung seiner Jungs "zu hundert Prozent" zufrieden. Sehr kompakt und immer im Verbund die eigene Zone verteidigend ist - nach Ladehemmung in der kompletten Vorbereitung und auch in der Auftakt-Partie der Bayernliga - gegen die Löwen im Angriff der Knoten geplatzt. Herausgeschossen war der Heim-Dreier bereits nach zwei Spielabschnitten, so dass sich die Truppe um Kapitän Bernd Rische auf Absicherung beschränken konnte.
(EHCK/pel)
  
    
ehcpinguinekoenigsbrunnEHC Königsbrunn
Wieder keine Punkte für Königsbrunn

(BYL)  Mit 0:3 verliert der EHC Königsbrunn auch sein zweites Punktspiel bei den „Mammuts“ der EA Schongau. Dabei präsentierten sich die Brunnenstädter erschreckend schwach und zeigten ihre bisher schlechtestes Spiel.
Der EHC trat die Reise ohne die Defensiv-Routiniers Alexander Strehler und Luka Gottwald an, beide fehlten aufgrund von Verletzungen. Der offensivstarke Max Arnawa musste nach seiner Sperre aus der Partie gegen Amberg pausieren.
Beide Mannschaften lieferten sich einen Schlagabtausch mit viel Kampf und Krampf, von Spielaufbau und taktischen Finessen war nichts zu sehen. Dem EHC gelang in den ersten 20 Minuten nicht viel. Schongau hatte die besseren Torchancen, die aber zunächst alle vom wieder mal fehlerfrei agierenden Königsbrunner Keeper Marc-Michael Henne zunichte gemacht wurden. Aber auch der Schongauer Schlussmann hielt seinen Kasten sauber. Nur sechs Sekunden vor der ersten Pause der zerfahrenen Partie nutzten die Mammuts einen individuellen Fehler der Königsbrunner nach einem Angriff und konterten den EHC eiskalt aus. Mit dem 1:0 für Schongau gingen beide Mannschaften in die Kabinen.
Auch im mittleren Spielabschnitt gelang den Königsbrunnern nichts, unglaublich viele Fehlpässe, verlorene Zweikämpfe und keine zwingenden Angriffe vor dem Schongauer Tor waren symptomatisch für den Auftritt der Brunnenstädter. Die Gastgeber waren die bessere Mannschaft, obwohl den Mammuts noch vom Vortag ein Spiel in den Knochen steckte. Trotzdem waren bei den Schongauer Spielern keine müden Beine zu erkennen. Königsbrunn blieb weiterhin farb- und harmlos. Vier Minuten vor der letzten Pause fingen sich die Brunnenstädter erneut einen Konter. Jeffrey Szwez netzte zum 2:0 für die Mammuts ein und sorgte für den Drittelendstand.
Für die letzten 20 Spielminuten stellte Königsbrunns Coach Dietrich seine Reihen um, der EHC versuchte sich neu zu formieren. Doch zunächst waren die Mammuts wieder am Drücker, konterten den EHC zum dritten Mal erfolgreich aus und erhöhten auf 3:0. Bei den drei Gegentoren war Goalie Henne aber chancenlos, er war der beste Königsbrunner Akteur auf dem Eis. In den letzten zehn Spielminuten gelang dem EHC dann doch noch der ein oder andere Angriff, blieb aber weiterhin unter seinen Möglichkeiten. Zwei Minuten vor Abpfiff nahm der Königsbrunner Trainer seinen Tormann zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, Treffer fielen aber keine mehr.
Schongau gewinnt verdient die auf einem niedrigen Niveau geführte Bayernligapartie und bringt Königsbrunn eine empfindliche Schlappe bei. Der EHC ist nach dem ersten Wochenende mit zwei Niederlagen und nur zwei erzielten Treffern Tabellenschlusslicht der Liga. Dem Königsbrunner Trainer bleibt nun eine Woche Zeit, um wieder Ordnung und Struktur in die Mannschaft zu bringen.
Coach Waldemar Dietrich nennt Ursachen für die Niederlage: „Das 0:1 kurz vor Abpfiff darf so einfach nicht fallen, nach einem Angriff haben wir uns einen Konter gefangen. Die Spieler müssen so kurz vor der Pause defensiver denken. Auch das 0:2 war ein Konter. Wir hatten zwar genügend Überzahlspiel, haben aber keinen Abschluss geschafft. Nach dem 0:3 haben wir noch den Torhüter herausgenommen und mit sechs Feldspielern ein paar gute Chancen erspielt, waren aber nicht erfolgreich. Es ging dabei auch nicht darum, einen so klaren Rückstand aufzuholen, sondern Praxis in Überzahl zu sammeln. So ist es im Eishockey, wenn du keine Tore machst, kannst du auch kein Spiel gewinnen. Wenigstens war unser Unterzahlspiel besser als gegen Amberg. Wir haben nun aber seit fünf Dritteln kein Tor geschossen, da müssen wir unter der Woche hart daran arbeiten. Nächsten Freitag müssen wir wieder ein paar Treffer erzielen.“
(EHCK/hp)
  
    
EC PfaffenhofenEC Pfaffenhofen
Erfolgreicher Auftakt in die Bayernliga - Eishogs behalten gegen Dorfen mit 4:2 die Oberhand

(BYL)  Der EC Pfaffenhofen ist erfolgreich in die neue Bayernliga-Saison gestartet. Am Freitag bezwangen die Pfaffenhofener den ESC Dorfen mit 4:2 (2:0; 0:0; 2:2) . Damit gelang den Eishogs wie schon im Vorjahr, in der Auftaktpartie gegen den alten Rivalen ein Erfolg, nachdem es zuvor in zwei Vorbereitungspartien jeweils Niederlagen gegeben hatte.
Die 240 Zuschauer, die sich sehr diszipliniert an die im Stadion geltenden Hygieneregeln und die Maskenpflicht hielten, sahen zu Beginn eine Pfaffenhofener Mannschaft, die aggressiver und zielstrebiger auftrat als die Gäste. „Wir haben den Beginn verschlafen, „ kritisierte Dorfens Trainer Franz Steer den Auftritt seiner Mannschaft in der Anfangsphase. Nach knapp sieben Minuten lag der ESC bereits mit 0:2 hinten. Noch nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da hatte Jakub Felsöci die Hausherren in Führung gebracht. Nach  einem Solo über die ganze Eisfläche erhöhte Robert Neubauer in der 7.Minute auf 2:0. Vielleicht hatten die Gäste  angesichts der beiden klaren Erfolge in der Vorbereitung (6:2 und 7:2)  die Eishogs etwas unterschätzt. Doch da hatte ECP-Coach noch seine Reihen wild durcheinandergewürfelt und zudem auf seinen angeschlagenen Abwehrchef Jake Fardoe verzichtet. Auch am Freitag fehlten ihm mit den Neuzugängen Pat Martens (Sperre) und Liam Hätinen wichtige Spieler, während die Gäste auf ihren Torjäger Lukas Miculka verzichten mussten. Erst nach gut 10 Minuten fand Dorfen besser ins Spiel, erarbeitete sich ein optisches Übergewicht und  setzte die Hausherren unter Druck. Die aber verteidigten geschickt und hatten in Philipp Hähl einen sicheren Rückhalt im Tor, der sämtliche Möglichkeiten der Gäste zunichtemachte. Dazu blieben die Eishogs mit ihren Kontern über ihre schnellen Angreifer immer gefährlich. Treffer wollten aber bis zur ersten Pause keine mehr fallen. Im zweiten Abschnitt änderte sich nur wenig. Dorfen drängte auf den Anschluss, konnte die gut gestaffelte ECP-Abwehr aber nicht entscheidend aushebeln . Glück hatten die Gastgeber allerdings bei einem Pfostentreffer von Tomas Vrbas in der 24. Minute. Kurz vor Drittelende hatte Nick Endreß, der vor der Partie als bester Bayernligaspieler der letzten Saison geehrt wurde,  das 3:0 auf dem Schläger, scheiterte aber an Dorfens Torhüter Andreas Marek. Dafür erwischten die Eishogs im Schlussdrittel einen Auftakt nach Maß. Die Scheibe kam zu dem gerade von der Strafbank zurückkehrenden David Felsöci, der seinen Bruder Jakub bediente und der überwand Marek aus spitzem Winkel zum 3:0. Freuen konnte sich der ECP-Anhang jedoch nur eine gute Minute, dann musste sich auch Philipp Hähl erstmals geschlagen geben. Florian Brenninger traf zum 3:1 Anschlusstreffer. Dorfen wollte nun mehr und verstärkte seine Bemühungen. Doch die Eishogs hielten dagegen. „Spielerisch lief noch nicht soviel zusammen, aber defensiv haben wir sehr gut gearbeitet und viele Schüsse geblockt,“ lobte Chris Heid den Einsatz seiner Mannschaft. In Gefahr geriet der Erfolg  kurz vor dem Ende dann doch noch, als der beste Gästespieler, der aus Landshut aus der DEL2 gekommene Luca Trinkberger, seinen Schläger in einen Pass von Ernst Findeis hielt und Philipp Hähl dadurch keine Chance ließ. Allerdings schafften es die Eishogs, die verbliebenen drei Minuten, Dorfen vom eigenen Tor fernzuhalten. Als schließlichFranz Steer als letzte Option seinen Torhüter vom Eis nahm, machte Nick Endreß  mit seinem Treffer ins leere Tor alles klar.
(ECP/oex)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Wanderers holen das Double nach Germering

(BLL)  Rund 170 Zuschauer sahen am vergangenen Freitagabend das Entscheidungsspiel im nachgeholten Bezirksliga-Finale um die Meisterschaft der Saison 2019/2020. Die Hausherren erwischten einen guten Start in die Partie und spielten sich die ersten fünf Minuten in der Zone der „Renken“ fest. So wirklich gefährlich wurde es vor dem Tor der Gäste jedoch nicht und so kam die SG nach zehn Minuten kämpferisch immer besser ins Spiel. Interessant wurde es dann kurz vor dem ersten Pausentee, wo Wanderers-Kapitän Quirin Reichel in Überzahl erst das 1:0 markierte, doch diese nur zwei Angriffe später egalisiert wurde. Im zweiten Drittel verbesserten die Germeringer ihre Effizienz und wandelten ihre spielerische Überlegenheit in eine 4:1 Führung um. Doch auch Schliersee hatte durchaus ihre Möglichkeiten und trafen ihrerseits zweimal nur das Gestänge. Im Schlussabschnitt nahm der Triumphzug seinen Lauf, so dass nach 60 Minuten ein verdienter 8:1 Erfolg auf der Anzeigetafel stand, der am Ende vielleicht mit ein paar Toren zu hoch ausfiel. Es war zu jeder Zeit ein qualitativ sehr gutes und intensives Finale, dass von beiden Mannschaften stets sehr fair angegangen wurde.
Für den EVG geht damit, nach über 200 Tagen Verzögerung, eine herausragende Spielzeit 2019/2020 nun endgültig zu Ende. Man hat alle Ziele erreicht und das Maximum für den Verein herausgeholt. Das Double ist historisch und wird immer eine Erinnerung an eine schöne und erfolgreiche Zeit des Germeringer Eishockeys sein. Die große Kreisstadt ist stolz auf ihre Helden, gratuliert dem kompletten Team und weiß den Erfolg entsprechend zu würdigen.
Zwei Tage später ging es für das Schedlbauer-Team bereits weiter und man war zum letzten Vorbereitungsspiel in der Ferne in Moosburg zu Gast. 35 Minuten lang bestaunten die knapp 100 Zuschauer in der Clariant Arena eine selbstbewusste und dominante Leistung der Schwarz-Gelben, die von gutem Kombinationsspiel, konsequentem Defensivverhalten und mannschaftlicher Geschlossenheit geprägt war. In diesem Abschnitt der Partie erspielten sich die Gäste aus der Münchner Vorstadt eine verdiente 1:4 Führung. Wie aus dem Nichts erzielten die Moosburger in der 36. Minute dann den 2:4 Anschlusstreffer, aus dem die Hausherren neuen Mut schöpften. Beflügelt wurde der EVM zudem von den folgenden disziplinarischen Unzulänglichkeiten, die sich die Wanderers leisteten und die die Dreirosenstädter kurz vor der zweiten Drittelpause zum 3:4 für sich zu nutzen wussten. Zu Beginn der letzten 20 Minuten sprachen die Unparteiischen auf beiden Seiten teilweise sehr fragwürdige Strafzeiten aus, die erstmal ungenutzt blieben. Spielentscheidend waren schließlich Spielminute 50 und 51, wo Germering bei eigenem Powerplay in zwei perfekt ausgespielte Konter rannten, die es der Englbrecht-Truppe möglich machte, aus dem Rückstand eine 5:4 Führung herauszuspielen. Das empty net goal zwei Sekunden vor Spielende war letztlich nur noch für die Statistik. Auch wenn es nur ein Vorbereitungsspiel war, war die Enttäuschung in den Gesichtern der Spieler abzulesen. Das Spiel hätte man nicht verlieren dürfen und doch gilt es daraus seine Lehren zu ziehen und die gemachten Fehler in der Liga abzustellen. Mund abputzen und weiter geht’s.
Zum Abschluss der Saisonvorbereitung begrüßen die Wanderers am kommenden Freitag den ERC Lechbruck im heimischen Polariom. Der zukünftige direkte Ligakonkurrent der Germeringer spielte im Vorjahr eine herausragende Bezirksliga-Vorrunde, die man unangefochten auf dem ersten Tabellenplatz beendete. Im dann folgenden Playoff-Viertelfinale scheiterte man gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b, wonach man aber trotzdem ein positives Fazit zu einer sehr erfolgreichen Spielzeit zog. Nachdem Mitte Juni der TSV Farchant seinen Rückzug aus der Landesliga erklärte, nahmen die „Flößer“ den frei gewordenen Platz in Bayerns zweithöchster Eishockeyliga dankend an. Neben den vielen Eigengewächsen, wurde der Kader mit drei Führungsspielern verstärkt. Die Verteidigung qualitativ bereichern wird Magnus Lang, der bereits für den EV Füssen in der Oberliga aktiv war. Für die Offensive verpflichtete man zwei junge kanadische Kontingentspieler. Jason Lavallee und Alexis Gaboury-Potvin haben einen enormen Speed auf dem Eis, einen ausgeprägten Torinstinkt und Spielmacherqualitäten, was das neue Sturm-Duo bereits in den vergangenen Vorbereitungsspielen unter Beweis stellen konnte.
Das eigentlich für Sonntag geplante Auswärtsspiel bei der SE Freising wurde seitens des Gegners ersatzlos abgesagt. Somit sind die Münchner Vorstädter am kommenden Wochenende nur einmal im Einsatz.
(EVG/fh)
  
    
pfrontenfalconsEV Pfronten
Pfronten schlägt Sonthofen

(BLL)  Nach vielen Jahren ist es den Falcons endlich mal wieder gelungen, den lieb gewonnene Rivalen des ERC Sonthofen zu besiegen. Am Ende einer unterhaltsamen Begegnung hieß es 3:1 (0:0/3:1/0:0) für die Hausherren. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Trainer Josi Richter übernahm der 1. Vorstand Klaus Mörz seinen Platz an der Bande und konnte sich über eine gute Darbietung seiner Mannschaft freuen. Diese begann im Gegensatz zum Spiel gegen Lechbruck von Beginn an mit der erforderlichen Laufbereitschaft und dem nötigen Willen den Kampf anzunehmen. Im ersten Drittel lieferten sich die beiden Allgäuer Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, der jedoch zunächst nichts Zählbares erbrachte. Nach einem Check gegen den Kopf von Kevin Krzoß wurde Sonthofens Spieler Denis Adebahr von den guten Unparteiischen vorzeitig zum Duschen geschickt. Krzoß konnte auf Seiten der Falcons das Spiel verletzungsbedingt leider nicht mehr fortsetzen. Die Hausherren konnten die folgende Überzahl, welche sich aufgrund einer weiteren Strafe der Gäste zu einer 5-3 Überzahl ausweitete, jedoch nicht nutzen. Besser machten es die Falcons allerdings im Mitteldrittel, welches ansonsten nicht gerade zu den Lieblingsspielabschnitten der Pfrontener gilt. Die Sturmreihe um Mannschaftskapitän Sebastian Weixler, Timo Stammler und Thomas Böck schlug in der 22. Minute nach einer schön herausgespielten Kombination in Person von Timo Stammler erstmals zu. In der 34. Minute war es dann Thomas Böck, der auf Zuspiel von Timo Stammler den Puck ins rechte obere Eck schoss und Torhüter Fabian Schütze keine Chance zur Abwehr ließ. Knapp drei Minuten später krönte Timo Stammler seine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer zum 3:0. Doch die Gäste um Trainer Peter Waibel gaben sich längst nicht auf und schlugen noch  vor der zweiten Pause zurück, Alexander Henkel nutzte eine 5-3 Überzahlsituation zum 3:1 Anschlusstreffer in der 40. Minute. Pfrontens Schlussmann Dominik Gimbel, der eine sehr gute Leistung zeigte, ließ sich jedoch auch davon nicht aus der Ruhe bringen und hielt weiterhin alles, was auf seinen Kasten kam. Somit blieb es am Ende bei einem verdienten Erfolg der Falcons, gegen einen starken Bezirksligisten.
(EVP/jk)
  
      
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
   
dinslakenerkobrasDinslakener EC
In Essen nichts zu holen

(RLW)  Zwei Tage nach der guten Leistung der Dinslakener Kobras beim Heimspiel gegen die Essener Moskitos, welches sie trotzdem mit 4:8 verloren hatten, gingen die Giftschlangen gestern Abend am Essener Westbahnhof mit 2:7 (0:1; 1:4; 1:2) erneut leer aus. „Zu diesem Spiel kann man eigentlich nicht viel sagen. Essen war eindeutig die bessere Mannschaft und außer im ersten Drittel hatten wir einfach nicht die Mittel, uns diesem Team erfolgreich entgegenzustellen“, analysierte Schlangenbeschwörer Milan Vanek äußerst treffend das zuvor gesehene Geschehen. „Klar, mir fehlten mit Dominick Spazier, Martin Brabec, Maxim Chakleine, Sebastian Bürgers sowie Nils Cleven gleich 5 Stammkräfte und ich musste die Reihen umstellen, doch das ändert nichts an der Tatsache, dass die Moskitos die spielerisch bessere Mannschaft waren. Der Sieg geht auch in der Höhe völlig in Ordnung“, stellte der Dinslakener Übungsleiter weiterhin fest.
Wahrscheinlich werden die meisten der Akteure am 16.10., beim nächsten Testspiel der Kobras in Neuss wieder dabei sein, verzichten muss Dinslakens Coach dann aber wohl auf Jerome Baum, der sich gestern nach einer handfesten Auseinandersetzung mit Essens Marc Zajic eine Spieldauerdisziplinarstrafe einhandelte.
Gefühlt lagen die Machtverhältnisse auf dem Eis über die gesamte Spieldauer gesehen bei 65:35 für die Hausherren, einzig im Eröffnungsdrittel konnten die Giftschlangen das Geschehen einigermaßen vom Ergebnis her offen gestalten. Dies lag aber mehr an einer guten Defensivleistung, im Spiel nach vorne lief nicht ganz so viel zusammen. Aber man ist halt immer nur so gut, wie der Gegner das zulässt, um mal das berüchtigte Phrasenschwein zu bedienen.
Von Beginn an zeigten die Hausherren, dass sie im ersten Spiel der neuen Saison vor heimischem Publikum nichts unversucht lassen wollte, die Fans zu begeistern und das Eis als Sieger zu verlassen. Dementsprechend zeigten gerade die Akteure in Reihen der Stechmücken, die in vergangenen Jahren höherklassig gespielt hatten, wo der Unterschied zwischen ihnen und Regionalligaspielern liegt. Punktgenaue Passfolgen, exakte Laufwege und immer gedanklich einen Schritt voraus, weil man besser in der Lage war, den nächsten Spielzug zu antizipieren.  Den einzigen Vorwurf, den sich das Petrozza – Team machen kann, ist eine nicht optimale Torausbeute. Aber auch dafür gilt natürlich: Man ist immer nur so gut, … . Außer beim Treffer von Julian Stevens gab es daher im ersten Abschnitt kein weiteres Mittelbully.
Dies sollte sich aber im Mittelabschnitt ändern. Den Anfang machte wieder der Gastgeber in der 24. Minute, als Raphael Palmeira – Kerkhoff Ken Passmann beim zweiten Tor überwinden konnte. Die Kobras mühten sich redlich, dennoch kam der Anschlusstreffer in der 28. Spielminute etwas überraschend. Martin Beneš brachte die Dinslakener erstmalig auf die Anzeigetafel. Per Rückhandschlenzer ins obere rechte Eck überraschte Dinslakens TK – Spieler Moskitos – Goalie Fabian Hegemann zum zwischenzeitlichen 2:1. Doch dann waren erfolgreiche Angriffsbemühungen der Gäste vorerst Mangelware. Im Gegenteil: Die Hausherren legten jetzt noch einen Zahn zu und zogen bis zur zweiten Sirene durch drei weitere Treffer von Andre Hübscher, Aaron McLeod sowie Enrico Saccomani auf 5:1 davon.
Im Schlussabschnitt konnten sich die Gäste Richtung gegnerischem Gehäuse wieder etwas besser durchsetzen und es gelang ihnen durch einen Schlagschuss von Alexander Richter, das Ergebnis auf 5:2 zu verbessern. Doch die offensivere Spielweise ging zu Lasten der Defensivarbeit und daher musste man noch zwei weitere Tore durch Daniel Gorski und nochmals Andre Hübscher über sich ergehen lassen. In den letzten 10 Minuten wurde der Druck der Hausherren immer größer, doch mit Glück und Geschick konnten weitere Tore des hohen Favoriten verhindert werden.
(DEC/pdk)
  
      
      

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rlo2019Regionalliga Ost
Blues erkämpfen sich Derbysieg

(RLO)  Schon in der letzten Saison gehörten die Berlin Blues nicht zu den Lieblingsgegnern der Eisbären Juniors und das setzte sich auch am Sonntag fort. Denn die Juniors unterlagen im Heimspiel gegen die Blues mit 2:3 (2:1/0/0/0:2).
Beide Teams haben bisher ein Saisonspiel bestritten. Für die Juniors lief der Start mit dem Sieg in Chemnitz sehr gut, die Blues mussten Freitag bei FASS eine hohe Niederlage einstecken. Die letzte Saison hat aber gezeigt, dass die Juniors mit den Blauen so ihre Probleme haben und so war dieses Spiel vor dem Anpfiff längst nicht entschieden. Die Juniors konnten wieder auf einen gut gefüllten Kader zurückgreifen, 19 standen zur Verfügung. Bei den Blues fehlten im Vergleich zu Freitag Christopher Graul und Gustav Rittner. Trotzdem traten die Blues mit 15 Feldspielern an.
Die Juniors versuchten gleich Druck aufzubauen, aber wie schon am Freitag standen die Blauen hinten gut. Und ihnen gelang es wieder den ersten Treffer des Spiels zu erzielen. Nach einem Missverständnis im eigenen Drittel stocherte Theodor Mathea den Puck ins Tor. Gespielt waren da 162 Sekunden, den Blues gelang also wieder ein früher Treffer. Die Antwort der Juniors bestand aus zahlreichen Angriffen, Benjamin Nitschke im Tor der Gäste wurde gut beschäftigt. Die Blues versuchten weiter mitzuspielen und sie hätten vier Minuten vor der Pause beinahe in Überzahl einen weiteren Treffer erzielt. Vom Rücken von Torhüter Philipp Lücke prallte der Puck in Richtung Tor ab, es konnte dann aber gerettet werden. Einen Treffer hab es im 1. Drittel aber dennoch, die Juniors bestraften einen Puckverlust in der neutralen Zone. Dimitry Butasch konnte noch gestoppt, Pierre Gläser nutzte den Nachschuss aber zum Ausgleich (18.). Und eine Minute später klingelte es erneut bei den Blues, Can Matthäs traf nach einem Konter. Mit einer insgesamt nicht unverdienten Führung der Juniors wurden erstmals die Seiten gewechselt.
Recht ausgeglichen ging es im 2. Drittel weiter, beide Teams hatten ihre Chancen. Ein Treffer wollte aber beiden Teams in diesem Drittel nicht gelingen.
Es war also noch alles offen in diesem Spiel, was vor allem den Blauen entgegen kam. Beide Teams kämpften um jeden Puck, der Spielfluss kam so etwas zu kurz. So passte der nächste Treffer des Spiels gut zum Geschehen auf dem Eis, es war ein Glückstreffer. Ein Schuss von Lukas Zelmer wird unglücklich ins Tor abgefälscht und so stand es nach 49 Minuten 2:2. Es blieb ein Kampfdrittel, in dem die Blues drei Minuten vor dem Ende erneut zuschlugen. Bully, Schuss, Tor – Jakob Rebel gewann ein Bully, Dustin Tinius zog ab und es stand 2:3. Es gab dann sogar noch bei zwei Kontern die weitere Chancen für die Gäste, diese wurden aber abgewehrt. Auch ohne Torhüter gelang es den Juniors nicht noch den Ausgleich zu erzielen, die Blues gewannen dieses Spiel.
Ganz unverdient war dieser Sieg für die Blues nicht, die Juniors haben sich wie schon in der letzten Saison wieder sehr schwer getan und sie haben es nicht geschafft an die Leistungen der beiden Testspiele und dem Saisonauftaktspiel anzuknüpfen.
Für die geht die Saison kommenden Samstag weiter, nach Chemnitz geht es für die Blues, Spielbeginn ist um 16:30 Uhr. Die Juniors empfangen am Sonntag um 18:00 Uhr im Welli den ES Weißwasser. Für beide Spiele ist eine Online-Anmeldung notwendig, bitte informiert Euch im Internet auf den Vereinsseiten.
(NIS/ns)
  
    
tornadonieskyELV Niesky
Der ELV Niesky sagt Danke an alle Spender

(RLO)  Auf Initiative der Stadtwerke Niesky startete der ELV Niesky Anfang August sein erstes Crowdfunding-Projekt. Mit einem unerwarteten Erfolg! Innerhalb von 60 Tagen konnten 5.860 EUR für den Erwerb eines Kleinbusses gesammelt werden. Den 58 Spendern gilt der besondere Dank der Verantwortlichen. Bereits nach 15 Tagen war die Crowdfunding-Schwelle von 3.000 EUR überschritten. Zusätzlich konnten in den vergangenen beiden Monaten noch weitere Spenden und auch Sponsorenbeiträge akquiriert werden, die dem Verein direkt zugeflossen sind. Jetzt steht dem Kauf des Kleinbusses für den Transport der Kinder nichts mehr im Wege.
Der ELV Niesky bedankt an dieser Stelle noch mal ganz herzlich bei allen Mitgliedern, Eissportbegeisterten, Partnern sowie Spendern und Förderern für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung dieses Projektes.
(ELVN/ew)
  
 
 
 Montag 5.Oktober 2020 www.icehockeypage.de 
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