IHP NachrichtenSonntag 27.September 2020
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 9 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
| Deutschland DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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EC Bad NauheimDas Saison-Trikot 2020/2021 (DEL2) Das Saison-Trikot 2020/2021: Tradition pur, klar strukturiert und ein Bekenntnis zu unserer schönen Stadt! Zum Start in das Jubiläumsjahr spielen wir mit dem 75-Jahre-Logo auf der Brust – allerdings ausschließlich in der Vorbereitung. Dieses Jersey mit der Bad Nauheimer Silhouette wird im Fanshop zeitnah angeboten! (ECN/jd) |
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EV FüssenErster von zwei Tests gegen Ulm/Neu-Ulm geht mit 3:1 an den EVF (OLS) Nach dem Sieg gegen Miesbach zum Start seines Vorbereitungsprogramms konnte der Eissportverein nun einen weiteren Bayernligisten bezwingen. Gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm setzten sich die Schwarz-Gelben mit 3:1 (0:1, 1:0, 2:0) durch. Die Füssener taten sich aber erneut mit dem Torabschluss schwer und scheiterten oftmals aussichtsreich. Die Gäste konnten so das Spiel lange Zeit offen halten und wussten als Aufsteiger in die Bayernliga durchaus zu überzeugen. In der Arena trat der EVF diesmal ohne seine Förderlizenzspieler an, es fehlten zudem die verletzten Marc Sill und Florian Höfler. Als Ulm bereits nach einer halben Minute in Unterzahl kam machte Füssen erstmals Druck, doch wie auch in der Folge wurden die Möglichkeiten nicht genutzt. So verfehlte Marco Deubler mit der besten Chance nach einem Alleingang knapp das Gehäuse. Die Devils gaben in der sechsten Minute einen ersten Warnschuss ab und gingen in der sechzehnten sogar in Führung. 19 Torschüsse alleine im ersten Abschnitt blieben für den EVF ohne Erfolg, auch ein Verdienst des starken Güßbacher im Tor der Gäste. Im zweiten Abschnitt war Füssen schnell in Unterzahl, geriet aber nicht besonders in Bedrängnis. Danach hatte Payeur bei einem Alleingang den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber ebenso wie auf der anderen Seite Brückner. In Überzahl gelang dann Marco Deubler mit einer schönen Aktion der erste Treffer der heimischen Vertretung, es lief bereits die 27. Spielminute. Bei einem weiteren Powerplay hatten Velebny und Stauder gute Einschussmöglichkeiten, ehe sich Ulm fast vier Minuten lang mit einem Mann mehr versuchen durfte. Ihre beste Chance hatten sie jedoch kurz vor Drittelende, als bei einem Konter Benedikt Hötzinger Sieger blieb. Eine Zeigerumdrehung nach Wiederbeginn vollstreckte Dejan Vogl nach einem Konter zur erstmaligen Füssener Führung. Die Devils hatten mit einem abgefälschten Schuss eine gute Möglichkeit, tauchten ansonsten aber nur noch selten vor dem Füssener Tor auf. Payeur mit einem tollen Solo, Besl und Stauder hatten die Möglichkeit zu erhöhen, den dritten Treffer machte schließlich aber ein Verteidiger. Sam Payeur legte auf die andere Seite des Angriffsdrittels zu Quirin Stocker, welcher die Scheibe direkt zum 3:1-Endstand ins Netz beförderte. Fazit: In einer Partie, die nicht das Tempo des ersten Testspiels hatte, siegte der Eissportverein verdient, hätte aber das eine oder andere Tor mehr machen können. Ulm, das bereits in einer Woche in die Bayernliga startet, zeigte sich auf einem entsprechenden Vorbereitungsstand und war ein guter Gegner. Ein Wermutstropfen war beim EVF das Ausscheiden von Brad Miller, hier muss die Schwere der Verletzung abgewartet werden. (EVF/mil) |
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| Region Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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ERV SchweinfurtSpiel 1 geht an die Hawks (BYL) m Hinspiel des Lokalderbys behielt der ESC Haßfurt mit einem 2:5 Sieg gegen die Mighty Dogs die Oberhand. Die Hawks starteten direkt mit einem Powerplay in die Partie, die Jan Trübeneckr zu Beginn der dritten Spielminute zum 0:1 Führungstreffer nutzte. Aber die Mighty Dogs hielten im ersten Drittel gut dagegen und Jamie Akers konnte einen scharfen Schuss von Leonardo Ewald ins Tor zum Ausgleich abfälschen (6.). Danach leisteten sich die Schweinfurter zu viele Strafzeiten, doch sie konnten sich auf Kevin Kessler im Tor verlassen. Mit Beginn der letzten Spielminute des ersten Spielabschnitts ging Haßfurt durch Dominik Tobola erneut in Führung. Gleich nach der Drittelpause holte sich Jan Trübeneckr die Scheibe an der blauen Linie zurück und spielte quer auf Timo Zürcher , der auf 1:3 erhöhte. Die Mighty Dogs erarbeiteten sich ab dem zweiten Drittel zu wenig Torchancen und machten hauptsächlich mit Distanzschüssen Druck auf das Haßfurter Tor. Von Minute zu Minute gewann man den Eindruck, dass die Schweinfurter Beine schwerer wurden. Zu Beginn des dritten Drittels gab es dann doch nochmal einen kleinen Hoffnungsschimmer im Schweinfurter Icedome, nachdem Jamie Akers die Scheibe über dem Schoner von Goalie Timo Jung zum 2:3 Anschlusstreffer hob (43.). Doch Gastspieler Dominik Tobola machte alle Hoffnungen wieder zunichte. Zuerst traf er in Überzahl von der blauen Linie zum 2:4 (48.), bevor er mit einem Alleingang das 2:5 nachlegte (54.). Auch ein Lattentreffer von Marcel Grüner in der 54. Minute konnte nichts mehr an der Niederlage der Mighty Dogs gegen den ESC Haßfurt ändern. „Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Wir haben die Zweikämpfe angenommen aber doch die meisten davon verloren. Taktisch haben wir gut gespielt, aber wir machen weiterhin entscheidende Fehler, die uns wehtun. Am Sonntag erwarte ich einen bessere Leistung.“, analysierte Trainer Kyle Piwowarczyk das Spiel seiner Mannschaft. Der zweifache Torschütze Jamie Akers zum Spiel: „Ich finde es schade, dass wir verloren haben, meiner Meinung nach waren wir größtenteils die bessere Mannschaft auf dem Eis. Sonntag bei dem letzten Spiel in der Vorbereitung wird die Mannschaft wieder mit voller Energie auftreten.“ Spielbeginn am Sonntag, den 27.09.2020, ist um 18:30 Uhr am großen Anger in Haßfurt. (ERVS/mk) |
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| EHC Waldkraiburg bezwingt erneut bayerischen Meister Miesbach (BYL) Es war zwar erneut nur ein Vorbereitungsspiel, das die Zuschauer in der Waldkraiburger Raiffeisen-Arena und erstmals auch jene an den Fernsehbildschirmen zu sehen bekamen, doch wie Kommentator Thomas Föckersperger auch dem Fernsehpublikum erklärte: Es gibt Testspiele im Eishockey, Freundschaftsspiele jedoch nicht. Das mag so gar nicht in das Weltbild eines Eishockey-Romantikers passen, trifft aber zumindest am vergangenen Freitag den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf. Im zweiten Aufeinandertreffen innerhalb 13 Tagen, schenkten sich der amtierende bayerische Meister Miesbach und die Löwen aus Waldkraiburg nichts und zeigen mit gefletschten Zähnen und Krallen klar, dass mit ihnen in der kommenden Saison zu rechnen sein wird. Das erste Drittel jedoch sah, aus der Sicht der Löwen, jedoch ganz und gar nicht nach Angriffslust aus. Ob es der Respekt vor dem Meister oder gar etwas Lampenfieber vor dem „Fernsehspiel“ war, den Start verschliefen die Männer rund um Kapitän Trox gehörig. So geschah es, dass nach nicht einmal zwei gespielten Minuten, der Puck bereits zweimal im Netz hinter Kevin Yeingst zappelte. Das erste Miesbacher Tor besorgte Michael Grabmaier, dessen erster Schuss noch erfolgreich von Yeingst pariert werden konnte, da jedoch kein Verteidiger in greifbarer Nähe stand, konnte Miesbachs Nummer 10 zum Nachschuss ansetzen und diesen erfolgreich im Tor unterbringen. Nur 41 Sekunden später ist es Maximilian Hüsken der, von hinter dem Tor kommend, den berühmten „Bauerntrick“ bemüht und Yeingst damit erfolgreich zum 2:0 überlistet. In der Folge sind die Industriestädter wacher auf dem Eis und bauen, was den Puckbesitz angeht, mehr und mehr Dominanz auf. In der achten Minute dann, Waldkraiburg befindet sich gerade in Unterzahl, erhält Tomáš Rousek einen hohen Pass, den er sich auf höhe der Mittellinie auf den Schläger legen kann, um dann jedoch unfair dabei gestört zu werden. Die Folge davon: Penalty. Rousek tritt an, schlägt einen Haken und es steht nur noch 1:2. Die Freude über diesen Anschlusstreffer durfte jedoch nicht lange anhalten. Nur eine Minute und acht Sekunden später befinden sich die Löwen in einer 3-gegen-5-Unterzahl als Yeingst den ersten Torversuch von Felix Feuerreiter noch erfolgreich blocken kann, die Abwehr jedoch den Puck nicht klären kann und Filip Kokoska beherzt den Puck aus der Halbposition im Tor unterbringt. Damit jedoch noch nicht genug der Tore. Zwar steckten die Löwen auch nach diesem dritten Treffer nicht spürbar den Kopf in den Sand und hatten mindestens so viele Spielanteile wie auch der Gegner, für Ergebnisse auf der Anzeigetafel sorgte jedoch Miesbach. 48 Sekunden vor dem Pausentee setzte Bohumil Slavicek mit dem vierten Tor für sein Team den Deckel auf diesen Spielabschnitt. Manch ein Fan mag nach diesem ersten Abschnitt bereits einen Haken hinter dieses Spiel gesetzt und es in der Kategorie „Lehrgeld“ abgeheftet haben, doch wie so oft in diesem schnellsten Mannschaftssport der Welt, kann sich das Blatt mit Disziplin, Willen und Mannschaftsgeist so schnell wenden wie kaum etwas anderes. Doch zunächst einmal passierte nicht viel Zählbares auf dem Eis, auch wenn die Löwen viel dafür taten. Die Verteidigungsleistung der Miesbacher Mannschaft, zusammen mit einem fast heldenhaften Anian Geratsdorfer im Tor, ließ zunächst wenig Platz für Löwentore. Doch in der zehnten Minute dann ein Funke Hoffnung in Form von Leon Judt. Dieser lässt seinen Miesbacher Bewacher keine Chance als er vor das Tor fährt, wird mustergültig von Patrick Zimmermann bedient und netzt ein zum 2:4. Doch wieder lässt der Gegner seine Muskeln spielen und gibt den Löwen keine Minute zum Feiern. War er vorher noch Passgeber, so ist es nun Felix Feuerreiter, der den fünften Treffer für sein Team besorgt und den alten Abstand wiederherstellt. Doch da aufgeben nicht auf der Liste der Löwen-Tugenden steht, kämpfen diese weiter als ginge es um die Meisterschaft. Dieser Kampf sollte sich in der 34. Minute auszahlen, als Josef Straka einen von Sokolov verursachten Rebound zum 3:5 und damit zum Pausenstand nutzen kann. Nachdem sich der zweite Durchgang alles in allem ausgeglichen gestaltete, gehörte der Dritte wieder dem EHC aus der Industriestadt und ganz besonders Michael Trox. Dieser schafft es nämlich, nach etwas mehr als drei Minuten, den direkten Anschluss zum 4:5 herzustellen. Dank eines Passes von Fabian Kanzelsberger über das halbe Spielfeld, konnte Trox allein vor Geratsdorfer auftauchen. Auch im weiteren Verlauf dominierten die Löwen das Spiel mehr und mehr, dennoch verteidigte Miesbach nicht ungeschickt. Ganze 13 Minuten mussten die Fans deshalb auf den Ausgleichstreffer warten und es war erneut Kapitän Trox. Dieser steht exakt richtig im Halbfeld, als der Puck nach einem Rousek-Angriff geblockt wird und schlenzt die Scheibe trocken und auf halber Höhe ins rechte Eck zum Ausgleich, der in die Overtime führen sollte. Die Geschichte der Overtime ist schnell erzählt. Nach einigen vielversprechenden Chancen des EHC und noch bevor der TEV Miesbach seinen ersten richtigen Angriff aufbauen kann, nutzt erneut Michael Trox einen Fehler von Ex-DEL-Spieler Dusan Frosch und netzt den Puck im zweiten Anlauf zum entscheidenden 6:5. (EHCW/aha) |
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ERC LechbruckFlößer siegen im Vorbereitungs-Derby gegen den EV Pfronten (BLL) Das Lokalderby am Freitagabend beim EV Pfronten konnte der ERC Lechbruck verdient mit 6:4 für sich entscheiden. In einem mit hohem Tempo geführten und heißumkämpften Spiel gegen den Ostallgäuer Ligakonkurrenten, legten die Lecher im letzten Drittel vor rund 150 Zuschauern im Eisstadion Pfronten eine Energieleistung hin und gingen als Derbysieger vom Eis. Im Tor des ERC begann diesmal Patrick Dietl. Nach ihrer Verletzungspause wieder mit dabei waren Matthias Erhard und Marcus Köpf. Seinen Einstand im ERC-Trikot gab Neuzugang Alexis Gaboury-Potvin. Von Beginn an zeigten beide Teams schnelles Eishockey mit Zug zum Tor, ohne großes Abtasten. Beide Torhüter standen immer wieder im Mittelpunkt und vereitelten zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten. In der 11. Minute ging der EV Pfronten durch einen Schuss von der blauen Linie von Benjamin Gottwalz mit 1:0 in Führung, obwohl die Flößer bis dahin die etwas besseren Chancen hatten. So sollte es auch bis zur ersten Pause bleiben. Obwohl Lechbruck großen Druck auf das Tor von Falcons-Keeper Maximilian Dempfle erzeugte, blieb es nach 20 Minuten bei der knappen Führung der Hausherren. Im zweiten Drittel ein ausgeglichenes Spiel zweier Mannschaften, die sich nicht viel schenkten. Die Lecher zogen mehr Strafzeiten als der EVP, so dass dieser in den ersten 10 Minuten des zweiten Abschnitts leichte Feldüberlegenheit hatte. In der 33. Minute dann das 2:0 für Pfronten durch Timo Stammler. ERC-Trainer Peters wechselte die Torhüter zur Hälfte des Spiels: Für den gut haltenden Patrick Dietl stand nun Lukas Bauer zwischen den Pfosten. Der ERC übernahm jetzt wieder mehr das Heft in die Hand und drängte auf den Anschlusstreffer. Dieser gelang dann Matthias Köpf auf Zuspiel von Jonas Seitz und Fabian Bacz in der 38. Minute, wodurch der alte Abstand wiederhergestellt war. Mit einer hauchdünnen 2:1-Führung des EV Pfronten gingen beide Mannschaften zur zweiten Pause in die Kabine. Das letzte Drittel sah eine entschlossene Lechbrucker Mannschaft, die besser aus der Kabine kam als die Hausherren. 21 Sekunden waren nach Wiederbeginn gespielt, als Jason Lavallee mit seinem ersten Treffer für den ERC, durch einen satten Handgelenkschuss der vielumjubelte Ausgleich gelang. Die Flößer machten nun mächtig Druck auf das Tor der Falken, doch vorerst noch ohne weiteres Schussglück. Besser machte es der EV Pfronten: Mit einem Kontertor durch Moritz Lochbihler geht der EVP erneut in Führung und erhöht auf 3:2. Dann in der 47. Minute der ERC in Überzahl: Jonas Seitz legt quer auf Alexis Gaboury-Potvin, dieser gibt weiter auf Jason Lavallee, der Dempfle im Falcons-Tor keine Chance lässt – der 3:3-Ausgleich. Dann die Flößer in Unterzahl: Der unermüdlich rackernde Jonas Seitz erkämpft sich die Scheibe im eigenen Drittel und schickt Jason Lavallee auf die Reise. Lavallee läuft alleine auf den Falcons-Goalie und versenkt die Scheibe eiskalt zur 4:3-Führung für den ERC Lechbruck. Und die Lecher wirbelten weiter, mit teils schönen Passkombinationen wurde der EVP im eigenen Drittel eingeschnürt. In der 53. Minute erhöhte dadurch Alexis Gaboury-Potvin mit seinem ersten Treffer für Lechbruck zum 5:3. Wer nun dachte, dass es sich bereits um die Vorentscheidung handelt, wurde wenig später eines Besseren belehrt. Mit dem Mut der Verzweiflung kamen die Falcons in der 59. Minute im Powerplay im 6 gegen 4 ohne Torhüter durch das Geburtstagskind Sebastian Weixler noch einmal auf 4:5 heran. EVP-Trainer Josi Richter ließ weiterhin seinen Torhüter Maximilian Dempfle für einen sechsten Feldspieler draußen. Pfronten versuchte noch einmal alles, um doch noch die Verlängerung zu erreichen. Doch die Truppe von ERC-Trainer Jörg Peters zeigte sich auch hier voll auf der Höhe: Die Falcons verloren bei einem Angriff auf das ERC-Tor die Scheibe, Fabian Bacz stand goldrichtig und passte steil auf Marcus Köpf, der keine Mühe mehr damit hatte, zum 6:4-Siegtreffer ins leere Pfrontener Tor einzuschieben. Insgesamt ein verdienter Lecher Sieg in Pfronten, dank einer guten Mannschaftsleistung der Peters-Truppe. Diese stellt sich immer besser auf das durchaus höhere Tempo und das körperbetonte Spiel auf Landesliganiveau ein. (ERCL/ms) |
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EV PfrontenFalcons müssen sich Flößern geschlagen geben (BLL) In ihrem zweiten Vorbereitungsspiel mussten sich die Falcons dem Ligakonkurrenten ERC Lechbruck knapp mit 4:6 (1:0/1:1/2:5) geschlagen geben. In einer hart umkämpften aber durchaus fairen Begegnung hatten die Hausherren die erste Möglichkeit, im Anschluss daran übernahmen die Gäste jedoch das Ruder und drängten die Pfrontener immer mehr in die Defensive. Die Gastgeber brauchten etwas um sich auf das Spiel ihres Gegners einzustellen. In der 11. Spielminute konnten sie eine Überzahlsituation zum 1:0 durch Benjamin Gottwalz (Gröger) nutzen. Im Mitteldrittel hatten die Falcons dann mehr Spielanteile und konnten in der 33. Minute durch Timo Stammler (Weixler/Albl) auf 2:0 erhöhen. Die Gäste zeigten sich davon nicht beeindruckt und sollten in der 38. Minute für ihren Einsatz belohnt werden. Matthias Köpf (Seitz/Bacz) überwand mit einem satten Schuss Pfrontens Torhüter Dempfle Maximilian zum 2:1. Mit diesem Ergebnis ging es in das Abschlussdrittel, welches in sich hatte. Zunächst gelang Lechbruck durch den stets torgefährlichen Jason Lavallee (Gaboury-Potvin/Seitz) kurz nach Wiederbeginn (41. Minute) der Ausgleichstreffer. Dann waren wieder die Falcons an der Reihe, die eine sehenswerte Kombination durch Moritz Lochbihler (Stammler/Weixler) zur 3:2 Führung nutzen konnten (46. Minute). Aber auch diesmal hatten die Gäste eine Antwort parat und glichen knapp eine Minute später in Überzahl erneut durch Jason Lavallee (Gaboury-Potvin/Seitz) aus. Derselbe Spieler nutzte dann eine Unachtsamkeit in der Pfrontener Hintermannschaft aus und brachte Lechbruck in Unterzahl erstmals in Führung (51. Minute). Und es sollte noch schlimmer kommen für die Pfrontener, als in der 53. Minute Alexis Gaboury-Potvin mit seinem ersten Treffer für die Flößer zum 3:5 traf. Als sich knapp zwei Minuten vor Ende noch eine Überzahlsituation ergab, nahm Pfrontens Trainer Josi Richter den guten Maximilian Dempfle, zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und Mannschaftskapitän und Geburtstagskind Sebastian Weixler (Matejka/Stammler) gelang es in der 59. Minute auf 4:5 zu verkürzen. Als kurz darauf Marcus Köpf (Bacz) an die Scheibe kam und diese im verwaisten Pfrontener Tor unterbrachte war die Partie jedoch endgültig entschieden. Der ERC Lechbruck konnte somit das kleine Allgäuer Derby nicht unverdient für sich entscheiden. Während auf Seiten der Gäste besonders die beiden Kontigentspieler, welche insgesamt vier Treffer beisteuerten zu überzeugen wussten, müssen sich die Falcons wieder einmal den Vorwurf gefallen lassen nicht konsequent mit ihren zahlreichen Chancen umgegangen zu sein. (EVP/jk) |
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| Region West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga |
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| Kobras auch in Dortmund erfolgreich (RLW) Mit dem gleichen Ergebnis (6:5 n.V.) wie vor einer Woche gewannen die Giftschlangen auch den zweiten Vergleich gegen die Eisadler Dortmund, nur diesmal an der Strobelallee. Kurios: Das Game – Winning Goal wurde erneut exakt 25 Sekunden nach Beginn der Overtime erzielt und es standen die gleichen drei Kobras auf dem Eis wie vor einer Woche. Nur war es diesmal nicht Stefan Dreyer, der das sechste Tor erzielte und somit die Schlusssirene betätigte, sondern Martin Brabec. Man merkte von Beginn an, dass sich die Gäste nach dem zerfahrenen Auftritt in Dinslaken für das Rückspiel so richtig was vorgenommen hatten und es ist auch in großen Teilen geglückt, sieht man mal vom Mittelabschnitt ab. Die Dinslakener starteten konzentriert, waren laufbereit, kompromisslos und nah am Gegner. Sie selbst erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten und keiner der Hausherren hätte sich wundern dürfen, wäre das erste Drittel nicht 1:2, sondern 1:4 oder 1:5 ausgegangen. Doch am Ende von Abschnitt 1 kamen nicht mehr als die beiden Treffer von Stefan Dreyer und Martin Beneš für die Giftschlangen heraus. Im Gegenteil: Bei einer einfachen Unterzahlsituation der Dinslakener machte sich die Tatsache, dass die Eisadler zum größten Teil ein über Jahre eingespieltes Team sind, für die Heimmannschaft auch zahlenmäßig bezahlt. Wie schon in Dinslaken, so eröffnete Maximilian Jung auch in eigener Halle den Torreigen für seine Farben. Da waren knapp 17 Minuten gespielt. Mit der 2:1 – Führung ging es für die Dinslakener erstmalig in die Kabine. Der Mittelabschnitt was aus Dinslakener Sicht einer zum Vergessen. Die Gäste hatten durch das spät erzielte Tor des ersten Drittel etwas Rückenwind besorgt, doch besorgniserregend war dies aus Giftschlangensicht noch nicht. Erst als die Vanek – Truppe zwischen der 32. Und der 35. Spielminute, jeweils bei eigener Überzahl, in einen kollektiven Tiefschlaf fiel und damit 2 erfolgreiche Konter zuließen, bei denen Ken Passmann, der gemäß der Absprache zur Spielhälfte für Lukas Eckardt das Dinslakener Gehäuse hütete, völlig machtlos war, kippte die Partie. Jetzt traten die Eisadler mit breiter Brust auf und trafen auf geschockte Kobras. Als nur knapp 2 Minuten nach dem 3:2 Tim Linke zum 4:2 für die Gastgeber einnetzte, hatten die Hausherren das Spiel gedreht. Nach diesem Treffer nahm Dinslakens Coach eine Auszeit. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Dinslakener kamen 20 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts durch einen Treffer von Martin Beneš zurück in die Begegnung. Die zweite Pause war wohl sehr wichtig für die Dinslakener. So konnten sie sich neu sortieren und versuchen, die Regie des Spiels zurück zu erobern. Dies war nicht so leicht wie erhofft. Dennoch ließ man sich jetzt wieder häufiger vor des Gegners Kasten blicken. Und als Dennis Appelhans in der 44. Spielminute den 4:4 – Ausgleich erzielte, schien die Kobras – Welt so halbwegs wieder in Ordnung. Doch auch die Westfalen hatten weiterhin Möglichkeiten. Eine davon verwertete 5 Minuten vor Ende der 60 Spielminuten Kevin Peschke zur erneuten Hausherren – Führung. Fortan berannte die Vanek – Truppe das Gehäuse der Bierstädter, doch auch in Überzahl sollte das Tor nicht fallen. Erst als gut zwei Minuten vor dem Ende Milan Vanek Ken Passmann zugunsten eines sechsten Feldspielers opferte fiel der Ausgleich durch einen Stürmer, bei dem es momentan so richtig läuft: Stefan Dreyer. Er bescherte der Mannschaft und dem Dinslakener Anhang die Verlängerung. Und der Rest wurde schon geschildert: Nach exakt 25 Spielsekunden ließ Martin Brabec alle diejenigen, die es mit den Giftschlangen hielten, so richtig jubeln. Apropos Martin Brabec: Dieser wurde von einem Dortmunder Spieler mit einem Stockstich gefoult. Dieses Foul wurde vom Unparteiischen – Gespann wohl nicht erkannt und somit auch nicht geahndet. Martin quälte sich durch den Rest der Partie und war heute im Krankenhaus. Dort wurde er zwar behandelt, doch es ist derzeit unklar, ob er seiner Mannschaft am kommenden Wochenende zur Verfügung stehen kann. Auf das Spiel angesprochen, äußerte sich Dinslakens Coach Milan Vanek wie folgt: „Mit der heutigen Leistung bin ich auf jeden Fall zufrieden. Wir waren deutlich besser als am letzten Wochenende. Wenn wir im 1. Drittel unsere Chancen besser verwertet hätten, wären wir mit einer deutlichen Führung in den Mittelabschnitt gegangen. Im 2. Drittel haben wir etwas nachgelassen und sind auf 2:4 zurückgefallen. Im Anschluss haben wir aber wieder auf 4:4 aufgeholt, bekommen aber postwendend etwas unglücklich das 4:5. Daher blieb mir keine andere Wahl als den Torwart herauszunehmen. Glücklicherweise hat es diesmal funktioniert und Stefan Dreyer brachte uns 108 Sekunden vor dem Ende zurück in die Partie. Das Spiel 3 gegen 3 scheint uns zu liegen und dass Martin Brabec das Spiel für uns entschieden hat, freut mich heute besonders. Denn ich muss schon sagen, die Partie war teilweise sehr ruppig von den Hausherren geführt. Insbesondere auf unsere TK – Spieler hatten sie es abgesehen. Dies war zwar ein Vorbereitungsspiel, aber auch ein Freundschaftsspiel. Und da geht man nicht mit dem Gegner auf diese Art und Weise um. Fast alle Spieler müssen am nächsten Tag wieder arbeiten gehen und da gehört sich so etwas nicht. Das ist meine Meinung. Mein Fazit zum Spiel: Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, natürlich müssen wir an unserem Überzahlspiel arbeiten, da dürfen wir keine Gegentreffer kassieren. Für das nächste Wochenende müssen wir uns deutlich steigern, denn die Moskitos sind noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Doch ich denke, die Zuschauer können sich auf ein schönes Spiel freuen. Auch heute möchte ich mich bei allen, die das alles möglich machen, was im Moment im Dinslakener Eishockey passiert, aufs Herzlichste bedanken. Ihr macht einen Riesen - Job“, lässt es sich der Dinslakener Übungsleiter nicht nehmen, mittels eines Rundumschlags ein großes Lob an alle Funktionäre, Sponsoren und sonstige Helfer auszusprechen, die derzeit bei den Giftschlangen mitarbeiten. (DEC/pdk) |
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| Regiona Nord Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord |
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| Region Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinRegio gewinnt gegen Landesliga (RLO) Im letzten Testspiel vor dem Saisonstart der Weddinger gewann FASS Berlin gegen eine Kombination der beiden Teams der Landesliga Berlin mit 14:1 (1:1, 5:0, 8:0). Viel Gelegenheit zum Testen hatte Neu-Coach Marco Rentzsch in diesem Sommer nicht, und so bot das Testspiel gegen die Landesligakombination durchaus eine gute Möglichkeit sich einzuspielen. Insgesamt 19 Spieler bot die Landesligakombination auf, im Tor begann Damon Bonness. Das Regionalligateam musste kurzfristig auf Sebastian Eickmann verzichten, Testspieler Richard Jansson war wieder mit dabei. Im Tor begann Morten Braun. Es ging recht munter los, beide Teams kamen früh zu ersten Torchancen. Nach drei Minuten gelang dem Favoriten der erste Treffer des Spiels, Patrick Czajka war erfolgreich. Nun bekam der Regionalligist den Gegner zwar etwas besser in den Griff, kassierte nach elf Minuten aber den Ausgleich. Eine Unterzahl war gerade überstanden, da ging Jules Thoma durch und erzielte das 1:1 (11.). Im Anschluss zeigte Damon Bonness, dass er schon gut in Form ist, er entschärfte einige gute Chancen des Gegners. Nach 14 Minuten hatte er aber Glück, Tom Fiedler scheiterte am Pfosten. Die letzte Minute des Anfangsdrittels konnte das Regionalligateam noch eine doppelte Überzahl trainieren, es blieb aber beim 1:1. Die Landesliga-Auswahl konnte der Ersten Mannschaft nur phasenweise ein Bein stellen.30 Sekunden doppelte Überzahl blieb dem Regionalligateam im zweiten Drittel. Auch den Rest der zweiten Strafe überstand das Landesligateam, es stand aber weiter gewaltig unter Druck. Die Chancenverwertung blieb aber das Problem der Regio, dazu kam ein überragender Torhüter. Nach 27 Minuten war aber auch er machtlos, Marvin Miethke erzielte das 2:1. Zur Hälfte des Spiels wechselte die Regio den Torhüter, Danny Bohn übernahm nun. Eine Minute später folgte eine gute Vorarbeit, die Philipp Grunwald zum 3:1 nutzte. Nach 33 Minuten konnte Tom Fiedler auf 4:1 erhöhen. Nun wechselte auch die Landesliga den Torhüter, Dennis Gembus wurde nun gut beschäftigt. Nach einigen guten Paraden konnte Richard Jansson ihn nach 38 Minuten zum 5:1 überwinden. Patrick Czajka erzielte 40 Sekunden vor der Pause noch das 6:1. In der Pressekonferenz dankte Headcoach Marco Rentzsch den Landesliga-Mannschaften und ihrem Trainer Norbert Pascha für das kurzfristig angesetzte Testspiel.Die Landesliga hatte im letzten Drittel die erste gute Chance, Tom Fiedler eröffnete aber nach 42 Minuten den Torreigen. Nico Jentzsch ließ zwei Minuten später mit einem Alleingang das 8:1 folgen. Eine weitere Minute später konnte sich auch Niklas Weihrauch in die Torschützenliste eintragen. Patrick Czajka machte es dann zweistellig, und nun warteten 12 weitere harte Minuten auf den Außenseiter. Denn es gab weiter viel Druck, Entlastungsangriffe gab es nun kaum noch. Im Gegenteil, Dennis Merk traf in Unterzahl zum 11:1 (51.). Die 58. Minute brachte zwei weitere Treffer von Patrick Czajka und Tom Fiedler. Den Schlusspunkt setzte Niklas Weihrauch, der 28 Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 14:1-Endstand erzielte. Spieler des Tages waren Philipp Grunwald auf Seiten der Ersten Mannschaft sowie Jules Thoma für das kombinierte Landesligateam. Jules Thoma war einer der herausragenden FASS-Spieler der Nuller-Jahre. In seiner Bilanz stehen 156 Spiele zwischen 1999 und 2007, in denen er 113 Tore und 102 Assists erzielte. In der kommenden Saison will er mithelfen, die FASS Allstars zum Meistertitel der Landesliga Berlin zu führen. Das Landesligateam hat es der Regio nicht leicht gemacht, mit viel Einsatz hat es etwas gedauert, ehe sich die Regio absetzen konnte. Am Ende siegte die Regio erwartet klar, muss aber noch an der Chancenverwertung arbeiten. Am Freitag startet für FASS die Regionalligasaison, die Berlin Blues kommen in den Wedding. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Spielplan der Landesliga wird noch gearbeitet. Zum Abschluss noch ein Hinweis: Es gibt zur Regionalliga Ost ein Tippspiel. Einfach den Link anklicken, da gibt es alle Informationen. https://www.kicktipp.de/rlo/ (FASSB/ah) |
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Schönheider WölfeErstes Duell der Wolfsrudel geht an Schönheide (RLO) Das vorletzte Testspiel vor dem scharfen Meisterschaftsstart am kommenden Samstag, dem 03.10.20, um 17:00 Uhr im Wolfsbau gegen die Jungfüchse Weißwasser haben die Schönheider Wölfe am gestrigen Samstag siegreich gestalten können. Aufgrund eines starken Mitteldrittels behaupteten sich die erzgebirgischen Wölfe gegen die 1b-Vertretung der Selber Wölfe mit 5:2 (0:0, 4:0, 1:2). Die Tore für die Hausherren erzielten Kevin Piehler, Robert Horst und Petr Kukla (3) vor 198 Zuschauern im Wolfsbau. Zum heutigen letzten Vorbereitungsspiel der Wölfe beim Rückspiel in Selb (Anbully: 18:00 Uhr) sind aufgrund von Corona-Verordnungen in Bayern keine Gästefans zugelassen, weshalb eine Fahrt nach Hochfranken vergebens wäre. Während die Schönheider Wölfe erst in der nächsten Woche in den Ligaspielbetrieb einsteigen, gab es an diesem Wochenende bereits zwei Begegnungen in der Regionalliga Ost. Am Freitag gewann Liga-Neuling ES Weißwasser Jungfüchse das Eröffnungsspiel gegen die Dresdner Eislöwen Juniors zuhause mit 6:0. Am gestrigen Samstag folgte dann Spiel 2, wo die Eisbären Juniors Berlin bei den Chemnitz Crashers mit 6:5 gewinnen konnten. (SW/mg) |
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