Newsticker

    
September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 25.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Rosenmontag und Faschingsdienstag mit insgesamt 22 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Straubing Tigers
Der Ticketvorverkauf für die Playoffs 2020 startet

(DEL)  Die Tickets (Steh- und Sitzplätze) für Spiel 1 im Playoff-Viertelfinale am Dienstag, den 17. März 2020 (Spielbeginn um 19:30 Uhr), sowie Spiel 3 im Playoff-Viertelfinale am Sonntag, den 22.03.2020 (Spielbeginn noch nicht bekannt), sind ab Mittwoch, den 26.02.2020, ab 17:30 Uhr erhältlich und können online sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Als zusätzlicher Service sind am Mittwoch, den 26.02.2020, auch die Kassenschalter am Eisstadion am Pulverturm von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet.
Öffnungszeiten des Fanshops am Eisstadion am Pulverturm:
Gleichzeitig ist der Fanshop am Mittwoch, den 26.02.2020, anstatt regulär ab 15:00 Uhr von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr für den Einkauf von Playoff-Fanartikeln geöffnet.
Online-Ticketing: https://straubing-tigers.reservix.de/events
Öffnungszeiten der Kassenschalter am Eisstadion am Pulverturm: Mittwoch, 26.02.2020, 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Den Besitzern von Super-Dauerkarten wurde bereits beim Kauf der Dauerkarte der Einlass zu sämtlichen Playoff-Heimspielen für alle Playoff-Runden garantiert. Diese Dauerkarten werden wie bisher auch weiterhin beim Einlass gescannt. Die Gültigkeit der „regulären“ Dauerkarten endet mit dem letzten Hauptrundenspiel der Saison am 08. März 2020 und beinhaltet kein Vorkaufsrecht für die Playoffs.
Die Stadionpforten und die Stadionkassen öffnen in den Playoffs 2 Stunden, der VIP-Raum - wie üblich – 1,5 Stunden vor Spielbeginn!
(ST/mb)


Sie sind da – die Playoff-Trikots 2020

(DEL)  Seit dem Sieg der Straubing Tigers gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg am vergangenen Freitag steht es fest: Das Team von Headcoach Tom Pokel hat das Ticket für die Teilnahme am Playoff-Viertelfinale samt Heimrecht gelöst und die Fans der Straubing Tigers können sich ab Dienstag, den 17.03.2020, wieder auf Playoff-Eishockey im Gäuboden freuen.
Natürlich dürfen dafür eigens entworfene Trikots nicht fehlen. Darum hat sich Max Schötz von www.farbschliff.com an den Zeichentisch gesetzt und wieder zwei gelungene Jerseys entworfen.
In Anlehnung an das diesjährige Alternativtrikot ist das Heimjersey vertikal zweigeteilt in einem helleren und einem dunklen Grau gehalten, farbliche Akzente werden durch blaue, weiße und rote Verlaufslinien gesetzt. Auf der Vorderseite befindet sich das ebenfalls von Max Schötz eigens kreierte Playoff-Logo 2020 mit dem Stadtturm als Wahrzeichen Straubings sowie als Symbol für die tiefen Wurzeln der Straubing Tigers in der Stadt und der gesamten Region.
Der Grundton der Auswärtsversion ist weiß mit hellgrauen Highlights gehalten und beinhaltet ebenfalls die charakteristischen Designelemente des Heimtrikots.
Ein besonderer Hingucker ist die für die Spielernamen auf der Rückseite gewählte Schriftart, die in Kombination mit dem klassischen V-Ausschnitt der Halspartie eine gelungene Symbiose aus bewährten und innovativen Gestaltungselementen darstellt.
Fan-Trikots können ab sofort online unter https://www.straubing-tigers-shop.de/ oder ab Mittwoch, den 26.02.2020, im Fanshop im Eisstadion am Pulverturm zum Preis von 89,00 Euro geordert werden. Der Fanshop hält für „Sofortkäufer“ in den gängigen Größen einen Bestand vor (solange der Vorrat reicht) und ist am Mittwoch anstatt regulär ab 15:00 Uhr von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr für den Einkauf von Playoff-Fanartikeln geöffnet.
(ST/mb)
  
    
EV Landshut
EVL-Fanabend im „Freischütz“ / „Eine Stadt, ein Ziel: Der Klassenerhalt!“ – Fanabend im Gasthaus „Zum Freischütz“ am Donnerstag (19.30 Uhr)

(DEL2)  Der EV Landshut muss den Klassenerhalt in der DEL2-Saison 2019/20 über die Playdowns schaffen – und dafür sollen jetzt alle Kräfte gebündelt werden! Um auch den EVL-Fans vor der entscheidenden Saisonphase wichtige Einblicke in die Situation am Gutenbergweg zu geben, lädt der EV Landshut seine Anhänger vor dem letzten Hauptrunden-Wochenende zum Fanabend ein. Los geht´s am Donnerstag, den 27. Februar um 19.30 Uhr im Gasthaus „Zum Freischütz“.
Als Gesprächspartner sind an diesem Abend EVL-Spielbetrieb GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke, Trainer Leif Carlsson und der Mannschaftsrat des DEL2-Teams mit dabei. „Unser Ziel war es, die Playdowns zu vermeiden. Jetzt müssen wir uns aber dieser neuen Situation stellen und in den kommenden Wochen alle an einem Strang ziehen. Deshalb stellen wir uns gerne den Fragen der Fans, denn wir brauchen jetzt die ganze Unterstützung von den Rängen. Der große Zusammenhalt zwischen Fans und Mannschaft hat den EVL schließlich in den letzten Jahren immer wieder ausgezeichnet. Auch in der schwierigen Anfangsphase der Vorsaison war die Einheit, die Mannschaft und Anhänger gebildet haben ein Faustpfand und auch eine Grundlage für unseren Aufstieg“, sagt Ralf Hantschke und blickt auf eine angeregte Diskussion am Donnerstag voraus.
(EVL/mm)
  
    
Starbulls Rosenheim
Eiszeiten für Kindergärten und Schulen ein großer Erfolg

(OLS)  Eine Erfolgsgeschichte „Made in Rosenheim“: Schon seit vielen Jahren bieten die Starbulls zusammen mit der Stadt Rosenheim kostenlose Eiszeiten für alle Kindergartenkinder und Schüler an, welche von allen Beteiligten mit großer Begeisterung angenommen werden.
„Eis umsonst für alle!“ Was speziell im Sommer bei allen Kindergartenkindern und Schülern für große Jubelstürme sorgt, ist im ROFA-Stadion Rosenheim auch in den kalten Wintermonaten ein absolutes Highlight für alle Heranwachsenden.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Rosenheim veranstalten die Starbulls Rosenheim seit über zwölf Jahren jeden Freitagvormittag eine kostenlose Eiszeit für alle Kindergärten und Schulen im Rosenheimer Eisstadion. Hierdurch soll jedes Kind in Rosenheim und der näheren Umgebung die Möglichkeit haben, Eislaufen und Eissportarten hautnah kennenzulernen.
Während der 90-minütigen Einheiten lernen alle Kinder unter fachmännischer Anleitung der Starbulls Nachwuchstrainer Oliver Häusler (deutscher Nachwuchstrainer des Jahres) und Martin Reichel, beide mit dem DEB A-Schein (höchste Trainerausbildung des DEB)
ausgezeichnet, das Schlittschuhlaufen und schnuppern in den Eishockeysport sowie in die faszinierende Welt der Starbulls hinein.
In der vergangenen Saison nahmen ca. 330 Kinder an diesen ganz besonderen Eiszeiten teil, welche für alle Teilnehmer eine tolle Abwechslung zum Kindergarten- oder Schulalltag darstellen.
Neben den kostenlosen Eiszeiten, welche bei der enormen Auslastung des ROFA-Stadion Rosenheim absolut keine Selbstverständlichkeit darstellen, unterstützt die Stadt Rosenheim die im Schnitt von 25-30 Kindern besuchten Schnuppereinheiten durch das kostenlose zur Verfügung stellen von Schlittschuhen zum Ausleihen.
„Die Kindergarten- und Schuleiszeiten sind eine hervorragende Möglichkeit, um etwas Abwechslung in den Alltag der Kids zu bringen. Kinder werden heutzutage durch die gesellschaftlichen Entwicklungen extrem gefordert und insbesondere die Verlockungen durch Internet, TV und vieles andere sind deutlich größer als früher, worunter die eigene körperliche Bewegung enorm leidet. Für viele Kindergarten- und Schulkinder ist das Eistraining, welches hier sehr spielerisch erfolgt, eine unglaubliche neue Körpererfahrung. Mit unseren kostenlosen Eiszeiten wollen wir den Kindern zeigen, wie viel Spaß es macht, Schlittschuh zu laufen und sich zu bewegen. Nebenbei lernen die Kinder den faszinierenden Eishockeysport und insbesondere auch die Starbulls Rosenheim kennen.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen unseres Vereins bei der Stadt Rosenheim für die großartige Unterstützung dieser tollen Veranstaltungen bedanken. Unser Dank geht ebenfalls an die beiden Nachwuchstrainer Martin Reichel und Oliver Häusler für hervorragende Betreuung der Kinder während der 90-minüten Übungseinheiten“, sagt Ingo Dieckmann, Organisatorischer Leiter Sport des Starbulls Rosenheim e.V.
(SBR/cs)
  
   
Hannover Scorpions
5:0 Scorpions-Sieg in Tilburg - Historisches Ergebnis in den Niederlanden

(OLN)  Seit 2015 nehmen die Tilburger und die Scorpions gemeinsam am Spielbetrieb der Eishockeyoberliga Nord teil. Trotz einiger Siege auf eigenem Eis war es den Scorpions bisher noch nie gelungen, in Tilburg Punkte zu erkämpfen.
Am gestrigen Sonntag war es dann soweit. Mit einer überzeugenden geschlossenen Mannschaftsleistung, in der jeder für den anderen kämpfte, rangen die Scorpions die Tilburg Trappers mit 5:0 (1:0 / 2:0 / 2:0) nieder. Die Trappers stellen den größten Teil der niederländischen Eishockeynationalmannschaft.
„Der Sieg war historisch“, so Sportchef Eric Haselbacher. „Eine derart deutliche Niederlage haben die Tilburger auf eigenem Eis während ihrer Zugehörigkeit zur Oberliga Nord noch nie kassiert.“
Dieses Ergebnis hatte auch nichts mit Glück oder Zufall zu tun, es war einfach verdient. Jeder einzelne Spieler stellte sich in den Dienst des Teams. Mit dieser Leistung und dem Ergebnis haben die Scorpions die aktuelle Siegesserie fortgesetzt. Nachdem dem Derbysieg (5:2) am 16.02. folgte am Freitag in der heimischen hus de groot EISARENA mit dem starken 3:2 über die Leipziger der nächste Sieg, welcher nun mit dem gestrigen historischen Erfolg über Tilburg fortgesetzt wurde.
Mit diesem spektakulären Sieg haben die Scorpions die Playoffs direkt erreicht und können sich jetzt auf die letzten beiden Begegnungen (Freitag 28.02. in Herne und Sonntag 01.03. zu Hause gegen Halle) konzentrieren.
(HS/nb)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
HC Landsberg Riverkings
Wichtiges 6 Punkte Wochenende für die Riverkings – Die Playoffs sind gesichert

(BYL)  Auf ein perfektes Faschingswochenende können die Riverkings zurückblicken. Zwar stand man nach den Niederlagen der vergangen zwei Wochenenden gehörig unter Zugzwang um nicht die direkte Qualifikation für die Playoffs zu verpassen, allerdings lieferte das Team von Fabio Carciola auf die pessimistischen Unkenrufe der letzten Wochen die richtige Antwort. Mit zwei Siegen sicherte man sich so gut wie sicher den sechsten Platz und damit die Teilnahme an den Playoffs. Am Freitag reiste man etwas ersatzgeschwächt zu den Passau Black Hawks. Daniel Menge, Sven Curmann und Robin Maag fehlten krankheitsbedingt. Der HCL startete konzentriert in die Partie, stand von Beginn an in der neutralen Zone sicher und checkte aggressiv vor. Zudem konnte man immer wieder gute Angriffe vortragen. In der 13. Minute traf Christopher Mitchell dann auch zur verdienten 0:1 Führung. In der Folge erarbeiteten sich beide Seiten immer wieder Chancen, es dauerte aber bis 17 Sekunden nach Wiederanpfiff zum zweiten Drittel, bis Marek Charvat durch einen strammen Schuss auf 0:2 erhöhen konnte. Zwar traf Passau in der 25. Minute zu 1:2 Anschluss, allerdings antworteten die Riverkings – anders als in den Spielen zuvor – postwendend. Markus Kerber erhöhte nur drei Minuten später auf 1:3. Im letzten Drittel bemühte sich Passau zwar um den Anschluss, allerdings dauerte es bis zur 58. Minute bis das 2:3 durch Michael Franz fiel. Passau nahm kurz vor Schluss den Torwart vom Eis und versuchte dadurch den Druck auf den HCL zu erhöhen. Mark Krammer nutzte allerdings diese Situation zum 2:4 Endstand.
Mit diesem Sieg im Rücken traten die Riverkings am Sonntag im heimischen Eisstadion gegen den EHC Klostersee an. 752 Zuschauer sahen zunächst Gäste, die sich zu Beginn einige gute Chancen erarbeiteten und in der 8. Minute dann auch folgerichtig in Überzahl durch Bob Wren in Führung gehen konnten. Dieses Tor wirkte allerdings wie ein Weckruf für die Gastgeber! In der 13. Minute glich zunächst Mika Reuter nach glänzender Vorarbeit von Mark Krammer aus, eher 40 Sekunden später Dennis Sturm zum 2:1 treffen konnte. Sturm war es auch der mit den Treffern drei und vier in den ersten Minuten des zweiten Drittels für deutliche Entspannung bei den Teamverantwortlichen sorgte. Mika Reuter, abermals Sturm, Florian Reicheneder und Petr Machacek sorgten bis zur 34. Minute für den 8:1 Zwischenstand.  Nach der 2.Drittelpause steuerte Simon Roeder das zweite Tor für die Gäste bei, ehe Markus Kerber und Sven Gäbelein zum 10:2 Endstand sorgten.
Mit diesem Sieg haben die Riverkings Platz sechs und damit die direkte Qualifikation für die Playoffs so gut wie sicher. Konkurrent Waldkraiburg liegt vor dem letzten Spiel drei Punkte und in der Tordifferenz 24 Tore hinter den Mannen vom Lech.
Das nächste Heimspiel und damit das letzte Spiel der Zwischenrunde findet am Sonntag 01.03. um 18 Uhr gegen den TEV Miesbach statt.
(HCL/js)
  
    
TEV Miesbach
Mit 6- Punkte Wochenende auf Platz 2

(BYL)  Nach dem Sieg am Freitag in Erding, bezwingt der TEV Miesbach auch die Blackhawks auf heimischem Eis mit 4:3 (2:0/1:1/1:2) und klettert auf den 2. Tabellenplatz. Die Zuschauer im Miesbacher Eisstadion sahen ein schnelles Spiel auf gutem Niveau. Mit diesem Sieg springt man nicht nur auf Platz 2, sondern hat Chancen auf den Bayerischen Meistertitel, jedoch nicht in eigener Hand. Bei noch einem ausstehenden Spiel (Landsberg), welches zuerst einmal gewonnen werden muss,  muss die Mannschaft auf einen Ausrutscher der Blackhawks hoffen, die noch gegen Sonthofen und Waldkraiburg ranmüssen. Headcoach Peter Kathan konnte auf den gesamten Kader zurückgreifen, bis auf 1.Reihe Verteidiger Beppo Frank, der nach dem Warm Up wieder Schmerzen verspürte.  
Im 1. Spielabschnitt kamen die Passauer direkt besser in Spiel. Beide Alleingänge konnte aber der heute wieder im Tor stehende Timon Ewert bravourös abwehren. Dies wirkte wie ein Weckruf für unsere Mannschaft und prompt konnte das erste Überzahlspiel auch genutzt werden. Nach Zuspielen von Bobby Slavicek und Felix Feuerreiter, verwertet Dusan Frosch einen Nachschuss aus spitzem Winkel zur 1:0 Führung. Nach dem Führungstreffer machte der TEV weiter Dampf und als in der 10. Spielminute, eine Strafe gegen Passau angezeigt wurde, klingelte es ein zweites Mal hinter Blackhawks Keeper Ritschel. Filip Kokoska und Felix Feuerreiter kombinierten sich aus dem eigenen Drittel bis in die gegnerische Zone, wo Bobby Slavicek lauerte und den 2:0 Treffer erzielte. Mit diesem Spielstand ging es auch ein erstes Mal in die Kabinen.
Im 2. Drittel war es die Heimmannschaft die den Ton angab. Beste Chancen konnten aber leider nicht verwertet werden, so kam es wie es kommen musste. In Unterzahl nutze Gawlik ein Konter zum 2:1 Shorthander. Doch an diesem Abend lief das TEV Powerplay auf Hochtouren. Nur 4 Minuten später nutzte die Mannschaft von Peter Kathan die nächste Überzahlsituation. Nach einem Schuss  von Stephan Stiebinger, war Felix Feuerreiter vor dem Tor zur Stelle und bugsierte die Scheibe zur 3:1 Führung in den Kasten. Somit ging es ein letztes Mal in die Kabinen.
Ähnlich wie im 1. Drittel erwischten die Passauer auch im 3. Drittel den besseren Start, und kamen durch ein Powerplay wieder in Schlagdistanz. Böhm fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 3:2 ins Tor ab. Der TEV wiederum hatte nur 4 Minuten später die Antwort parat. Von Kokoska und Slavicek kam die Scheibe zu Stephan Stiebinger, der mit einem herrlichen Schuss, die Zwei-Tore Führung wiederherstellte. Die Blackhawks steckten nicht auf und versuchten wieder zurückzukommen. Gästetrainer Feilmeier stellte teilweise auf 2 Reihen um. Dies wurde im Powerplay belohnt. 4 Minuten vor Schluss war es Kreuzer der den erneuten Anschlusstreffer zum 4:3 erzielte. Jetzt wurde es nochmals eng für unsere Mannschaft, denn 2 Minuten vor Schluss ergab sich nochmals eine Überzahlsituation für die Passauer, bei dem auch der Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen wurde. Durch starke Defensivarbeit und Teamleistung, ließ der TEV aber keinen weiteren Treffer mehr zu und fuhr den so wichtigen Sieg ein.
Mit einem 6- Punkte Wochenende steht der TEV vorerst auf Platz 2 und hat nochmal alles gegeben nach dem Hauptziel Viertelfinale, auch in Reichweite für den Meistertitel zu bleiben. Am letzten Spieltag (1.3.) auswärts gegen Landsberg, gilt es an die starken Leistungen vom Wochenende anzuknüpfen. „ Ein verdienter Sieg gegen einen starken Gegner. Zum Start waren wir etwas unachtsam, danach hatten wir mehr vom Spiel und hätten es im 2. Drittel entscheiden müssen. Bedingt durch 3 Strafzeiten im letzten Drittel wurde es nochmal eng. Da hat man gesehen welche Qualität Passau hat,“ berichtet ein zufriedener Peter Kathan.
(TEVM/sm)
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks zeigen Charakter und Moral - Entscheidung über Platzierung fällt am Wochenende

(BYL)  Die Passau Black Hawks haben ihr Auswärtsspiel bei Vorrundenprimus TEV Miesbach am Sonntag knapp mit 3:4 verloren. Die Habichte mussten in der Partie gegen den Favoriten Miesbach, mit stark dezimiertem Kader antreten. Patrick Geiger, Arthur Platonow, Petr Sulcik, Kapitän Alexander Janzen und Mitch Limböck konnten die Auswärtsfahrt nicht mit antreten. Trotzdem zeigten die Dreiflüsse Städter eine starke Leistung und ließen sich auch nach einer schnellen 2:0 Führung für den TEV Miesbach nicht hängen. Christoph Gawlik konnte im zweiten Drittel in Unterzahl sogar auf 1:2 verkürzen. Fast mit dem Pausenpfiff legten die Hausherren noch mal nach und erhöhten auf 3:1. Selbst nach diesem Nackenschlag gaben sich die Black Hawks nicht geschlagen. Benedikt Böhm verkürzte exakt eine Minute nach Wiederanpfiff für seine Farben. Stephan Stiebinger stellte für die Oberbayern den zwei Tore Abstand nur fünf Minuten später wieder her. Vier Minuten vor Ende konnte Ales Kreuzer auf 3:4 verkürzen. Ein weiterer Treffer sollte den Passau Black Hawks nicht mehr gelingen. Die Black Hawks können aus der Partie viel positives ziehen und mitnehmen für die letzten beiden Spiele am kommenden Wochenende. Am Freitag treten die Black Hawks bei Tabellenführer ERC Sonthofen an. Den Bulls ist die Tabellenführung nicht mehr zu nehmen. Zwei Tage später treffen die Black Hawks um 18 Uhr zum letzten Spieltag der Aufstiegsrunde auf den EHC Waldkraiburg. Zwischen Platz 2 und 4 ist für die Black Hawks – bei einem Spiel weniger als die direkte Konkurrenz – nun alles drinnen. Wer hätte das vor Beginn der Aufstiegsrunde für möglich gehalten? Am Sonntag erwartet die Zuschauer also eine spannende und hoch emotionale Partie.
(EHFP/czo)


Hintergründe zur Entlassung von Heinz Feilmeier

(BYL)  Die Passau Black Hawks möchten über die Hintergründe zur Entlassung von Trainer Heinz Feilmeier informieren: Die aktuelle sportliche Situation ist ohne Zweifel einer der Hauptgründe, der zu diesem Schritt geführt hat. Doch noch ein weiteres Vorkommnis spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle: Heinz Feilmeier hat der Mannschaft am Freitag unmittelbar vor der Partie gegen Landsberg mitgeteilt, im nächsten Jahr nicht mehr Trainer der Passau Black Hawks zu sein. „Ich verstehe nicht, dass Heinz Feilmeier vor dem wichtigen Spiel gegen Landsberg der Mannschaft mitteilt, in der kommenden Saison nicht mehr Trainer der Passau Black Hawks zu sein. Dazu kommt, dass Heinz Feilmeier dies mit dem Verein nicht vorher abgesprochen hat bzw. den Verein über seine Pläne nicht informiert hat. Für uns war vor allem der Zeitpunkt unmittelbar vor einem Spiel unverständlich“, so Vorsitzender Christian Eder. Die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit war spätestens nach diesem Alleingang nicht mehr gegeben. „Wir bedanken uns bei Heinz Feilmeier für seine Arbeit. Wir gehen absolut im Guten auseinander, er hat über weite Strecken einen guten Job gemacht.“
Die Passau Black Hawks haben sich die Trennung von Heinz Feilmeier nicht leicht gemacht. Dazu ist allen Verantwortlichen im Verein bewusst, dass Heinz Feilmeier bei den Fans und Zuschauern mit seiner offenen Art gut angekommen ist. Aus Sicht des Vereins lagen jedoch gute Gründe vor, diesen Schritt zu diesem Zeitpunkt zu gehen. „Kein Verein bringt sich bewusst in eine solche Lage, wenn es nicht unbedingt sein muss. Unter Abwägung aller Argumente ist dieser Schritt aus Sicht des Vereins jedoch der richtige.“ 
(EHFP/czo)
  
    
TSV Peißenberg
Spektakuläre Aufholjagd bringt den verdienten Erfolg

(BYL)  Nichts für Schwache Nerven war das Spiel am Faschingssonntag in der Peißenberger Eissporthalle. Dramatisch und spektakulär, so liebt es vor allem die Mannschaft von Trainergespann Simon Mooslechner und Martin Drexler ihre Zuschauer, um den Verstand zu spielen. Das man im Eishockey nicht aussichtslos zurückliegen kann haben die „Eishackler“ wieder einmal unter Beweis gestellt. „Die Mannschaft hat Moral gezeigt“, lobte Trainer Simon Mooslechner sein Team auf der anschließenden Pressekonferenz nachdem die „Eishackler“ in den letzten Fünf Minuten einen zwei Tore Rückstand in eine zwei Tore Führung umwandelte. Energie, Kampf, Zusammenhalt und Leidenschaft das sind die absoluten Stärken dieser Mannschaft ohne diese Attribute ist so ein Spiel hinzulegen, unmöglich. Wer dieses Spiel verpasst haben sollte, der muss sich unbedingt die Highlights anschauen die spätestens Dienstag auf unseren Plattformen zu finden sein werden.
Beide Mannschaften legten gut los. Die erste Chance hatten die Gäste nach wenigen Sekunden, die Korbinian Sertl entschärfte. Auch die „Eishackler“ stellten ihr Visier in Richtung Jennifer Harß ein. In der 4. Minute jubelten aber zum ersten Mal die Gäste. Anton Zimmer fiel die Scheibe sehr glücklich in den Lauf, sodass er allein auf Sertl zufuhr und zum 0:1 treffen konnte. Die „Eishackler“ behielten aber die Fassung und versuchten sofort wieder den Ausgleich herzustellen, aber eine Strafzeit sollte die „Eishackler“ noch weiter zurückwerfen, denn die „Pinguine“ nutzten ihre Überzahl zum 0:2 durch Jakub Sramek. 
Jennifer Harß im Tor der Königsbrunner war im ersten Drittel einfach nicht zu überwinden. Sie hatte einen sehr guten Tag erwischt und ließ die „Eishacker“ vor ihrem Tor verzweifeln. 
In der 22. Minute hatte Lukas Novacek die Einschussmöglichkeit, aber Harß war erneut zur Stelle, den gehaltenen Schuss sprang ihrem Mitspieler in den Schläger, sodass sich dieser in Richtung Tor der „Eishackler“ machte, gab weiter auf zu Hayden Trupp der zum 0:3 vollstrecken konnte. Da war sie wieder die eiskalte Dusche für die junge Mannschaft des TSV. 22 Minuten gespielt und 0:3 hinten, es gibt deutlich bessere Voraussetzungen. 
Aber das erste Tor für die „Eishackler“ ließ zum Glück nicht lange auf sich warten. 51 Sekunden später nämlich verewigten sich auch die Pfaffenwinkler auf der Anzeigetafel. Maxi Malzatzki auf Martin Andrä der trug die Scheibe ins gegnerische Angriffsdrittel und sah in der Mitte den mitgelaufenen Brandon Morley, der hielt den Schläger richtig und der Puck fand den Weg ins Tor. Der Anfang war also gemacht. 
Nur 38 Sekunden später setzte Manuel Singer den Doppelschlag in der 24. Minute. Novacek probierte es noch mit dem Schuss der abpraller lag frei und Singer nahm sich ein Herz und knallte das Ding in die Maschen. Nur noch ein 2:3 Rückstand. Wer jetzt dachte die „Eishackler“ drehen das Spiel der dachte falsch. Denn in der 28. Minute war es wieder der EHC der das nächste Tor erzielte. Mauro Seider hielt den Schläger rein und fälschte zum 2:4 ab. Als in der 29. Spielminute auch noch Julian Becher das 2:5 nachlegte, musste man sich schon fast auf das schlimmste einstellen. Nach diesen Fünf Toren im zweiten Drittel, sollte hier kein weiterer Treffer mehr fallen. Ab der 31. Minute musste man auch noch auf Manuel Singer verzichten. Der bekam eine 5+ Spieldauerstrafe wegen eines Bandenchecks. 
Springen wir also in das wohl spannendste Schlussdrittel was man vielleicht jemals in Peißenberg gesehen hat. Das beste Drittel in dieser Saison war es auf alle Fälle. Es sollte für die Fans und Zuschauer ein Atemraubender Krimi werden. Es gab zum Glück nur noch Höhepunkte für die „Eishackler“, aber Königsbrunn blieb weiterhin mit gefährlichen Kontern gefährlich. In der 45. Minute hielt Brandon Morley in Überzahl nach Schuss von Ebentheuer den Schläger rein und konnte somit entscheidend abfälschen. Nur noch 3:5. Im letzten Abschnitt spielten nur noch die „Eishackler“. Nach dem 3. Treffer der „Eishackler“ fiel 10 Minuten lang kein Tor. Die hob man sich für die Schlussphase auf. Die begann dann auch. In den letzten Fünf Minuten sollten die „Eishackler“ noch vier Tore erzielen. 
In der 56. Minute hielt Ebentheuer von der blauen Linie einfach mal drauf und die Scheibe fand den Weg ins Tor von Jennifer Harß. Nur wenige Augenblicke später hatte Martin Andrä den Ausgleich auf dem Schläger, dessen Abschluss ging aber am Tor vorbei. 
Der längst überfällige Ausgleich, sollte nur wenige Sekunden später, endlich fallen. In der 57. Spielminute war es Leo Zink, der es Ebentheuer gleich machte und von der blauen Linie einfach mal draufhält und treffen konnte. 
Den Königsbrunnern schienen jetzt endgültig die Kräfte auszugehen und die „Eishackler“ kannten nur noch Angriff und Attacke und wurden für ihren Mut belohnt. Weiter Tormöglichkeiten blieben zunächst noch erfolglos, aber in der 59. Minute, gelang den „Eishacklern“ in Person von Lukas Novacek der Führungstreffer zum 6:5. Zu diesem Zeitpunkt mittlerweile hochverdient, für eine Aufholjagd wie es nur die Peißenberger Mannschaft kann. 
Das endgültige Sahnehäubchen auf den Kuchen setzte Maxi Malzatzki mit seinem Empty Net Treffer aus dem eigenen Drittel zum 7:5.
Es war also ein gelungener Abend am Faschingssonntag, für die „Eishackler“ und seine Fans und Zuschauer die live vor Ort im Stadion waren. 
Weil Pfaffenhofen gleichzeitig einen Punkt in Geretsried holte, ist weiterhin die Qualifikation zu den Pre-Playoffs möglich. 
Es gilt also die Daumen zu drücken für Randy Neal und seine Mannschaft, die uns entscheidende Schützenhilfe geben können, da die „Eishackler“ es nicht mehr in eigener Hand haben, da es gegen Königsbrunn das letzte Spiel in dieser Abstiegsrunde war. Für Dorfen geht es auch noch um alles die sind im Moment auf dem vorletzten Platz und müssen Punkten, um die Bayernliga zu halten. 
Verabschieden wollen wir uns hier also nicht, sondern wir hoffen weiter. Denn die Saison soll jetzt noch nicht vorbei sein.
(TSVP/as)
  
    
EC Pfaffenhofen
6:7 n.V. – Eine Niederlage, die sich wie ein Sieg anfühlt / Eishogs holen nach Aufholjagd in Geretsried den fehlenden Punkt zur Pre-Play-Off-Qualifikation

(BYL)  Nach fünf Siegen in Folge musste sich der EC Pfaffenhofen wieder einmal geschlagen geben. Doch das 6:7 (1:3; 2:2; 3:1; 0:1) nach Verlängerung beim ESC Geretsried war für die Pfaffenhofener ein gefühlter Sieg. Mit dem einen Punkt durch das Unentschieden nach regulärer Spielzeit haben die Eishogs nämlich nicht nur die Tabellenspitze der Bayernliga-Abstiegsrunde erfolgreich verteidigt sondern auch die Qualifikation für die Pre-Play-Offs endgültig perfekt gemacht.
Danach sah es allerdings lange Zeit überhaupt nicht aus. Nach einem starken Beginn der Eishogs und einer 1:0 Führung durch Robert Gebhardt in Überzahl (7.), mussten die Pfaffenhofener bis zur ersten Pause mehrere Rückschläge einstecken. Machten die Schiedsrichter schon beim Ausgleichstreffer in der 9. Minute durch Daniel Bursch nicht die beste Figur, als sie eine klare Abseitsstellung des Schützen übersahen, sollten sie sich nur 30 Sekunden später endgültig den Unmut der zahlreich mitgereisten ECP-Fans unter den mehr als 400 Zuschauern zuziehen. Nachdem er schon wiederholt ungestraft gehalten wurde, riss sich Nick Endreß von seinem Gegenspieler los, der sich anschließend auf dem Eis krümmte. Daraufhin schickten die Schiedsrichter, die die Szene offensichtlich gar nicht gesehen hatten, John Lawrence wegen Stockstich zum Duschen. Der war zu dem Zeitpunkt allerdings auf  dem Weg zur Auswechselbank. Erst nach Intervention belegten sie Nick Endreß mit einer Spieldauerstrafe, der daraufhin stinksauer in der Kabine verschwand. Chris Heid war so wieder zu Umstellungen gezwungen und ohne den Topskorer der Liga kassierten die Eishogs erst in Unterzahl das 1:2 durch Martin Köhler (15.) und vor der Pause gar noch das 1.3 durch Stephan Englbrecht(17.). Nach dem Seitenwechsel fanden die neuformierten Reihen besser ins Spiel und in der 30. Minute konnte Jake Fardoe verkürzen. Die Hoffnungen im Lager des ECP erhielten jedoch gleich darauf wieder zwei arge Dämpfer. Durch Treffer von Englbrecht (32.) und Florian Strobl (36.) zogen die Hausherren auf 5:2 davon und alles schien auf eine erneute Pleite der Eishogs gegen die River Rats hinauszulaufen, gegen die man in den letzten acht Vergleichen nur einen einzigen Punkt holen konnte. Daran änderte zunächst auch der Anschlusstreffer von John Lawrence (37.) nichts. Dann aber leistete sich ESC-Angreifer Daniel Merl eine Minute vor der zweiten Pause einen harten Check gegen Simon Hintermeier, den die Schiedsrichter ebenfalls mit einer Spieldauerstrafe ahndeten. Die Gäste witterten nun ihre Chance und dementsprechend motiviert und fest entschlossen kamen sie wieder auf das Eis zurück. Allen voran Jake Fardoe. Schon nach 20 Sekunden verkürzte er mit einem Alleingang auf 5:4 und immer noch in Überzahl war es erneut der ECP-Kapitän, der in der 44. Minute den Ausgleich besorgte. Beide Teams schenkten sich in der Folgezeit nichts. Die Gastgeber mussten unbedingt gewinnen, um im Rennen um die Pre-Play-Off-Plätze zu bleiben, während den Eishogs der eine Punkt reichen würde. Doch dann musste Fabian Eder auf die Strafbank und diese Überzahl nutzte Geretsried durch Stefano Rizzo, um erneut vorzulegen (51.). Die Pfaffenhofener bewiesen aber tolle Moral und brachten auch trotz deutlich dezimiertem Kader noch die Kraft auf, abermals zurückzuschlagen. Ein herrliches Zuspiel von John Lawrence verwandelte Robert Gebhardt gekonnt zum 6:6 (55.). Danach hatten die Gäste noch eine Strafe gegen Tim Lohrer zu überstehen, verteidigten das für sie so wichtige Unentschieden letztendlich aber erfolgreich bis zur Schlusssirene. Dass Florian Strobl in der 4. Minute der Verlängerung dann der Siegtreffer zum 7:6 gelang, tat da dem Jubel im ECP-Lager keinen Abbruch mehr. Die Eishogs sind nun nicht mehr von der Tabellenspitze der Abstiegsrunde zu verdrängen und treffen in den Pre-Play-Offs auf den EHC Klostersee. Ein großer sportlicher Erfolg des Aufsteigers, den dieser Mannschaft, die heuer so vom Verletzungspech verfolgt war, wohl nur die wenigsten zugetraut haben. 
(ECP/oex)
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
Penalty-Krimi beschert EHC Waldkraiburg den Sieg gegen die Gladiators

(BYL)  Es war einer dieser speziellen Abende in der Eishockey Bayernliga. Ein durchaus amüsantes Spiel zwischen dem EHC Waldkraiburg und den Gladiators aus Erding endet vor 708 Zuschauern nach regulärer Spielzeit mit 4:4 und kann erst nach einer hochklassigen Verlängerung und einem Penalty-Krimi 5:4 n.P. (1:0/2:3/1:1) für die Waldkraiburger Löwen entschieden werden.
Die Voraussetzungen vor dem Spiel waren vorher bereits klar, der EHC Waldkraiburg benötigte einen Sieg um sich die Tür zur direkten Play-Off-Qualifikation noch offen zu halten, Erding hingegen musste sich nur einen Punkt sichern um dieses Ziel zu erreichen. Beide Teams begannen die Partie eher ruhig und ohne ein großes Übergewicht auf der einen oder anderen Seite. Dies änderte sich jedoch nach dem Vorfall in der achten Spielminute. Josef Straka wird während einer Aktion vor dem Tor der Erdinger gefoult, obwohl der Puck noch vor dem Pfiff des Referees ins Tor trudelt, gibt dieser einen Penalty. Diesen verwandelt der gefoulte Straka selbst in seiner routinierten Art und Weise und besiegelt den 1:0 Pausenstand für die Löwen. Im Anschluss an diesen Treffer haben die Löwen zwar ein deutliches Übergewicht an Chancen und Spielanteilen, können aber am Spielstand nichts mehr ändern.
Im zweiten Durchgang ist dann deutlich mehr los auf dem Eis und in den Toren beider Teams. Den Anfang macht Leon Decker der im Powerplay auf Zuspiel von Straka und Rousek. Dieses Löwen-Glücksgefühl sollte jedoch nur rund zwei Minuten anhalten, dann nämlich ist es an Erdings Alexander Gantschnig den Anschluss wiederherzustellen und zum 2:1 zu treffen. Aber auch dieser Treffer sollte nicht lange Bestand haben. Nur 68 Sekunden später kann der Kapitän und Spieler des Spiels Michael Trox den alten Abstand wiederherstellen. Passgeber waren erneut Tomas Rousek und Josef Straka. Das Spiel wogte nun hin und her und beide Teams hatten ihre Möglichkeiten. Dabei auch einige Alleingänge und „100 Prozentige“ die im Nachgang vielleicht doch nur „99 Prozentige“ waren. Kurz vor der Halbzeit in der 30. Spielminute schlägt es dann erneut ein. Florian Zimmermann, der an diesem Abend noch im Mittelpunkt stehen sollte, traf zum ersten Mal und rund sechs Minuten später auch zum zweiten Mal. Mit diesem ausgeglichenen 3:3 gingen beide Teams in die Kabinen zum Pausentee.
Die ersten neun Minuten und 59 Sekunden im letzten Spieldrittel gehörten nahezu vollständig dem EHC Waldkraiburg. Ein Torschuss stand auf dem Zettel für die Gladiators aus Erding, zahlreiche Schüsse auf dem der Löwen. Dennoch holten sich die Erdinger Spieler, mit ihrem zweiten Torschuss, nach genau zehn gespielten Minuten die vorübergehende 3:4 Führung. Torschütze beim Schuss von der blauen Linie war Christian Poetzel. Nun war wieder Feuer in der Partie und es fand ein offener Schlagabtausch statt. Rund zwei Minuten vor dem Spielende ist es dann der Waldkraiburger Nico Vogl der, im Überzahlspiel der Löwen, auf Pass von Michael Trox und Tomas Rousek das erlösende 4:4 erzielt und somit den Löwen die Verlängerung sichert.
Diese Verlängerung ist nicht weniger spannend als das Drittel davor. Zahlreiche Großchancen auf beiden Seiten, nur verhindert durch zwei Torhüter die exakt auf ihrem Posten sind. Gefühlt haben die Löwen in dieser Verlängerung, auch begünstigt durch eine Erdinger Strafzeit, die Überhand, vermögen es aber nicht den Puck im Tor unterzubringen. So enden diese unterhaltsamen fünf Minuten torlos und das Spiel endet im Höhepunkt, dem Penaltyschießen.
Dort trumpft Tomas Rousek ganze dreimal gegen Christoph Schedlbauer im Erdinger Tor auf und sichert am Ende den Zusatzpunkt für den EHC Waldkraiburg in einem Spiel, das jeden Cent des Eintrittsgeldes wert war.
Diese zwei Punkte bringen die Löwen im Kampf um die direkte Teilnahme an den Play-Offs zwar nicht weiter, tut aber der Löwenseele sehr gut. Das letzte Spiel in der Verzahnungsrunde findet am kommenden Sonntag auswärts in Passau statt. Im Anschluss steht auch fest gegen welches Team der EHC die Pre-Play-Off-Spiele bestreiten muss.
(EHCW/aha)
  
    
SC Forst
Nature Boyz verschaffen sich keinen Vorsprung - Verdiente Niederlage beim SC Reichersbeuern

(BLL)  Nix war es mit dem Ausbau des Vorsprungs in der Tabelle für die Nature Boyz gegenüber dem EV Pfronten, denn am Sonntag Abend setzte es eine 9:5 (2:2, 4:1, 3:2)-Niederlage in Bad Tölz gegen den SC Reichersbeuern.
Hoch motiviert reiste das Team um Trainer Stefan Roth nach Bad Tölz, gewillt, einen Auswärtssieg zu erringen. Die Hausherren jedoch hatten etwas dagegen, denn die wollen noch Tabellenerster der Abstiegsrunde werden. Der Start hätte nicht besser sein können für die Gäste, traf doch Toni Rauh bereits in der 2. Spielminute zur 0:1-Führung. Die Nature Boyz drängten auf den zweiten Treffer, die Hausherren konterten zunächst. Die sich ergebenden Chancen auf beiden Seiten wurden nicht genutzt, bis in der 9. Spielminute der 1:1-Ausgleich fiel. Forst ließ sich nicht beeindrucken und ging in der 14. Spielminute durch Manuel Weninger mit 1:2 in Führung. Leider hielt diese Führung nicht lange, denn in der 18. Spielminute glichen die Hausherren zum 2:2 aus; mit dem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt. 
Wie leider in der Vergangenheit schon des öfteren, entschied das Mitteldrittel über den Spielausgang. Die Gastgeber wurden stärker und drückten diese Überlegenheit auch in Toren aus. In der 24. Spielminute gingen sie mit 3:2 in Führung, in der 27. MInute erhöhten sie auf 4:2. Forst ließ sich noch nicht entmutigen und schlug in der 28. Minute durch Manfred Guggemos zurück, der in Überzahl den 4:3-Anschlußtreffer markierte. Dieser Anschlußtreffer motivierte zwar nochmal die Gäste, doch war wieder der SC Reichersbeuern an der Reihe. In der 34. Spielminute erhöhten sie auf 5:3, in der 38. Minute auf 6:3, die Vorentscheidung schien gefallen zu sein.
Im letzten Spielabschnitt wieder überlegene Gastgeber, der jetzt zwischen den Pfosten stehende Markus Kieslich hatte einiges zu tun, löste seine Aufgaben jedoch fehlerlos. In der äußerst fair geführten Partie führte die erste Strafzeit der Nature Boyz zu einem Treffer, jedoch für die Nature Boyz, denn Anton Rauh verkürzte in der 47. Minute auf 6:4. Das Aufbäumen wurde jedoch postwendend gedämpft, denn in der 49. Minute das 7:4, in der 53. Minute das 8:4 in Überzahl. In der 57. Minute erzielten die Hausherren ihren 9. Treffer. Das anschließende Bully gewann Forst, Anton Rauh zog davon und markierte 10 Sekunden später den 9:5-Endstand.
Die Ergebnisse der anderen Spiele verheißen einen bis zum Schluß spannenden Abstiegskampf, den Pfronten verlor in Fürstenfeldbruck, während der EV Bad Wörishofen in Farchant gewann. In den verbleibenden 3 Spielen sind voraussichtlich mindestens 2 Siege erforderlich, um die LIga zu halten. Am nächsten Freitag gastiert der EV Bad Wörishofen im Peißenberger Eisstadion.
(SCF/ws)
  
    
EV Pfronten
Falcons wieder am Tabellenende 

(BLL)  Nach dem 5:3 Erfolg des SC Forst gegen den EV Fürstenfeldbruck war klar, dass nun auch die Falcons ihrerseits einen Sieg bei den Crusaders benötigen um das Tabellenende wieder verlassen zu können. In dem offenen Stadion in Fürstenfeldbruck gelang es den Pfrontenern bei den wetterbedingt miserablen Voraussetzungen nicht, die Hausherren zu bezwingen. Mit 7:2 (2:2/1:0/4:0) konnten die Kreuzritter am Ende die Begegnung deutlich für sich entscheiden, wobei die Falcons bis zum Abschlussdrittel, bei nur einem Tor Rückstand, lange mithalten konnten. Nach dem 1:0 durch Paul Stadler in der 6. Minute, gelang es Pfronten durch die Treffer
von Ladislav Hruska (Titsch/Wiedmann) und Thomas Böck (Hruska, Ladislav/Ziegler) das Spiel zwischenzeitlich zu drehen. Sebastian Ehemann mit seinen beiden Treffern kurz vor und kurz nach der Pause, brachte jedoch die Hausherren wieder in Führung. Beim Spielstand von 3:2 ging es in das letzte Drittel, in welchem Frederik Hoffmann 62 Sekunden nach Wiederbeginn zum 4:2 traf. Als zwischen der 52. und 56. Minute die Kreuzritter durch Treffer von Benjamin Dawid, Frederik Hoffmann und Dominik Sedlacek auf 7:2 davon zogen, war die Begegnung entschieden. Somit mussten die Spieler um ihr Trainergespann Mike Lehrl und Armin Schneider einen weiteren Rückschlag für das Ziel Klassenerhalt hinnehmen. Vor den letzten drei ausstehenden Begegnungen gegen Farchant, Reichersbeuern und Forst befinden sich die Pfrontener mit 6 Punkten einen Punkt hinter den Naturburschen, die noch Spiele gegen Bad Wörishofen, Farchant und eben die Falcons zu absolvieren haben.
(EVP/jk)
  
    
Wanderers Germering
In Germering schlägt die Stunde der Wahrheit – Alles oder Nichts!

(BBZL)  Fast zwei Monate ist es nun her, dass die Wanderers das Bayernkrug-Viertelfinale gegen den ERC Regen gewannen. Nun trifft man sich in der alles entscheidenden Halbfinal-Serie wieder, aus der der Sieger als einer der beiden Aufsteiger in die Landesliga hervorgeht.
Die „Red Dragons“ setzten sich im Playoff-Viertelfinale gegen den EHC Waldkraiburg 1b in zwei hart umkämpften und engen Spielen durch. Am vergangenen Freitag in der Raiffeisen Arena zu Waldkraiburg drehten die Regener in den letzten 15 Minuten einen 4:2 Rückstand in einen 4:6 Auswärtserfolg. In puncto Moral aller erste Sahne. Zwei Tage später, beim knappen 5:4 Sieg in eigener Halle, zeigte der ERC erneut seine Comebackqualitäten, indem sie zweimal einen Rückstand egalisierten. In der letzten Minute konnte Waldkraiburg zwar noch den Anschlusstreffer markieren, den Halbfinaleinzug ließen sich die Schwarz-Roten aber nicht mehr nehmen. Man war in der Serie die erfahrenere und klügere Mannschaft, die so gut wie jeden Fehler des Gegners gnadenlos auszunutzen wusste.
Die Neuauflage dieses Duells steht unter komplett anderen Vorzeichen, musste die Mannschaft aus dem Bayerischen Wald damals die beiden Aufeinandertreffen gegen das Vorisek-Team mit akuten Personalsorgen bestreiten. Die Situation im Kader hat sich in den letzten Wochen aber wieder deutlich gebessert. In Person von Armin Rotzinger, ausgebildet beim EV Landshut und bis zuletzt für den Landesligisten EV Moosburg aktiv, hat man sich Anfang Februar sogar nochmal in der Verteidigung verstärkt. Mit der Vergangenheit möchten sich die Germeringer aber nicht mehr beschäftigen. Fakt ist, man muss sich auf einen Gegner auf Augenhöhe einstellen. Es existieren zumindest Parallelen zwischen beiden Teams: kompaktes Auftreten und der schnelle Pass in die Offensive, um die spielerischen Elemente zu beschreiben. Motivation, Kampfgeist und Mentalität sind als emotionale und psychophysische Attribute zu nennen. Da sich beide Vereine in wenig nachstehen, darf man von mindestens zwei Spielen auf Messers Schneide ausgehen. Man kennt die Stärken und Schwächen des Anderen und kann sich so konzentriert und fokussiert auf den Aufstiegsfight vorbereiten.
Auf Grund der Vorbereitungen für die am 03.03. beginnende Eisstock-Weltmeisterschaft in der Eishalle Regen, müssen die „Red Dragons“ ihr Heimspiel in fremder Halle austragen. Die Bullyzeiten sind wie folgt terminiert:
Spiel 1: Freitag, 28.02.2020 um 20:00 Uhr in Passau
Spiel 2: Sonntag, 01.03.2020 um 17:45 Uhr in Germering
Spiel 3: Freitag, 06.03.2020 um 20:00 Uhr in Germering
Es ist Showtime! Die Konditionsarbeit ist längst erledigt, die Marschroute stand für Germering ohnehin schon seit Saisonbeginn fest. Nach dem Viertelfinale wird man die kommenden Tage zur Regeneration und Spielvorbereitung nutzen. Selbstverständlich werden sich die Schwarz-Gelben auch emotional nochmal pushen. Taktische Details wird EVG-Trainer Petr Vorisek seinem Team kurz vor dem Spiel mitgeben, und vor allem auf Feinheiten hinweisen. "Attention to the Detail. Wenn du versuchst, all die kleinen Details richtig zu machen, gelingen dir auch die großen und wichtigen Dinge.“ Die Mannschaft hat über den kompletten Saisonverlauf eine Eigendynamik entwickelt. Alle ziehen an einem Strang, man hält zusammen und tritt Woche vor Woche als Einheit auf. An sich ein sehr simples Erfolgsgeheimnis, für das bis jetzt aber noch kein Verein eine Lösung gefunden hat. Sollte das auch bei den anstehenden Aufgaben so bleiben, dürfen sich die Wanderers „Aufsteiger in die Landesliga“ nennen. 
(EVG/fh)
  
   
TSG Reutlingen
Eisbären Eppelheim 1b - TSG Reutlingen Black Eagles 4:3 (3:2; 0:0; 1:1)

(LLBW)  Auch am vergangenen Sonntag gelang es den Black Eagles nicht ihre Abschlussschwäche abzustellen. So unterlag das Team von Trainer Roberto Cazacu bei den Eisbären Heppenheim 1b knapp mit 4:3. Schon im ersten Drittel hätten die Black Eagles aufgrund des Chancenübergewichtes in Führung sein müssen, wobei immer noch ein großer Teil der Schüsse auf das gegnerische Gehäuse harmlos und mit freier Sicht für den gegnerischen Torhüter war. Derzeit gelingt es den Black Eagles nicht Verkehr vor dem gegnerischen Gehäuse zu machen, umso dem Torhüter die Sicht zu nehmen oder für den Nachschuss bereit zu stehen. Quasi mit dem ersten Angriff gingen die Gäste in der 2. Minute mit einem verdeckten Schuss in Führung. Marek Rubner konnte in Überzahl in der 8. Minute ausgleichen. Nur zweite Zählerumdrehungen später erhöhte Filip Samel nach einem Traumpass von Sven Zinkora an die blaue Linie im Alleingang zum 1:2. Schon in der 15. Minute konnten die Eisbären aus dem Gewühl heraus im Nachschuss ausgleichen. Nur 1 Minute später folgte die Führung durch die Gastgeber. Im Mittelabschnitt hatten die Black Eagles klar mehr Spielanteile und auch deutlich mehr Torschüssen. Zwingende Chancen wurden aber vergeben. Der Rest war sichere Beute der stark aufspielenden Eppelheimer Torhüterin. Zum Schlussabschnitt stellte Trainer Roberto Cazacu die Spielreihen um, um mit einer starken Sturmreihe die Partie noch zu drehen. Martin Cervenka gelang so in der 46. Minute der Ausgleich für die Black Eagles. Die Spielwende war dies aber nicht, da die Eisbären nur eine Minute später vor dem Reutlinger Gehäuse wieder ein Tick schneller im Gewühl reagierten und den Abpraller im Nachschuss über die Linie brachten. Die verbleibenden 13 Minuten waren ein Sturmlauf auf den Eisbärenkasten. Mit über 20 Schüssen gaben die Black Eagles mehr als doppelt soviel Schüsse auf das Tor ab, als die Eisbären. Hinzu kam aber noch eine große Zahl an Schüssen, die das Gehäuse verfehlten. Näher als mit einem Pfostenschuss 10 Sekunden vor Schluss durch Marek Rubner kamen die Black Eagles dem Ausgleich aber nicht mehr. Bereits am Samstag geht es für die Black Eagles in der Landeshauptstadt gegen den Stuttgarter EC 1b. Die Hauptstädter sind als sehr laufbereites junges Team bekannt, sodass die drei Punkte sicherlich hat umkämpft sein werden.
(TSGR/mr)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
EG Diez-Limburg
Frank Petrozza nach spätem Sieg: „Jungs haben starke Moral bewiesen“

(RLW)  Mit dem neunten Sieg im zehnten Spiel beenden die Rockets der EG Diez-Limburg die Pre-Playoffs auf dem ersten Tabellenplatz. Geschlagen lediglich vom „grünen Tisch“ geht es nun mit der besten Ausgangslage in den finalen Kampf um die Meisterschaft. Nach dem 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen die Ice Dragons Herford hat die EGDL im Halbfinale (und in einem möglichen Finale) in den entscheidenden Spielen (erstes, drittes und mögliches fünftes Spiel der Serie Best-of-Five) Heimrecht. Am Freitag starten die Rockets mit dem ersten Halbfinal-Spiel gegen die Eisbären Hamm am Heckenweg in die Playoffs.
„Über die ersten 40 Minuten möchte ich am liebsten nichts sagen“, war Rockets-Trainer Frank Petrozza zunächst wenig angetan von der Performance seiner Mannschaft gegen Herford. „Wir waren nicht da. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren.“ Und weil die Ice Dragons trotz kleinem Kader konsequent ihre Chancen nutzten, lagen sie nach 33 Minuten auch mit 3:0 vorne: Fabian Staudt (23.), Guillaume Naud (28.) und Max Droick (33.) hatten getroffen. Die Reaktion von Petrozza? Er nahm eine Auszeit, nordete seine Spieler noch einmal ein.
Eine erste Reaktion zeigte die EGDL beim 1:3 durch Kapitän Kevin Lavallee (38.) – der Treffer darf getrost in die Kategorie „Starke Einzelleistung“ eingeordnet werden. Im Kasten hielt Tim Stenger seine Mannschaft im Spiel – der Back-up war nach dem ersten Drittel für den leicht angeschlagenen Jan Guryca ins Tor gegangen. Eine reine Vorsichtsmaßnahme der Rockets.
Als die Ice Dragons 13 Minuten vor dem Ende durch Luca Häufler auf 4:1 erhöhten (47.), schien die Partie entschieden. „Normalerweise muss das im Eishockey reichen“, sagte Gästetrainer Jeff Job. „Aber bei uns ist dieses Jahr nichts genug. Wir haben danach riesige Fehler gemacht und Diez ist zurückgekommen.“ Und wie: Kyle Piwowarczyk verkürzte auf 2:4 (48.), Kevin Lavallee gelang der Anschlusstreffer zum 3:4 (49.). Und just in dem Moment, als viele schon dachten, die Aufholjagd würde nicht mehr zum Erfolg führen, enteilte Andre Bruch den Ice Dragons, umkurvte Keeper Jendrik Allendorf und netzte zum viel umjubelten 4:4-Ausgleich ein (59.).
In der anschließenden Verlängerung konnten die Rockets eine Überzahlsituation zwar nicht nutzen, wenig später aber unterstrich der Ex-Herforder RJ Reed im EGDL-Trikot einmal mehr seine Klasse: Eiskalt tanzte er Allendorf aus und bescherte den Gastgebern mit seinem 5:4 den Extrapunkt. Es war das 50. (!!!) Tor im 33. Ligaspipel für Reed. Eine Statistik, die für sich spricht.
„Am Ende hatte Diez das Glück auf seiner Seite“, sagte Job. „Der Sieg war verdient, wir haben das Spiel nicht zu Ende gebracht.“ Frank Petrozza widersprach wenig später seinem Trainerkollegen: „Ich bin anderer Meinung. Das war kein Glück. Das war harte Arbeit. Wir haben im letzten Drittel eine tolle Einstellung gezeigt und uns diesen Erfolg erarbeitet. Ich sage aber auch: Solche Spieler bringen uns eher weiter als wenn wir Herford heute Abend mit 5:0 geschlagen hätten. Wir bekommen nichts geschenkt. Was wir aber bekommen, wenn wir hart arbeiten, haben wir heute Abend gesehen.“
Beim Ausblick auf die nun anstehenden Halbfinalspiele machten beide Trainer deutlich, wie sehr sie sich auf die heiße Saisonphase freuen. „Wir sind bereit. Jetzt geht es richtig los“, sagte Petrozza. Und Job, der mit seinem Team im Halbfinale auf Neuwied trifft, sagte: „Wir müssen 60 Minuten lang Eishockey spielen. Wir sind bereit für Neuwied. Ich bin zufrieden mit dieser Konstellation. Ich möchte gerne für das Finale nach Diez zurückkommen.“ 
(EGDL/tn)
  
    
Dinslakener EC Kobras
Derbysieg beschert Platz 5

(RLW)  Man hat es als Fan kaum zu hoffen gewagt, doch im letzten Pre – Playoff – Spiel gelang den Dinslakener Kobras nach 9 Niederlagen in Folge am gestrigen Abend mit 7:3 doch noch ein Sieg. Und dies ausgerechnet im Derby bei den Ratinger Ice Aliens. Damit verschaffen die Dinslakener sich und ihren Fans nicht nur einen versöhnlichen Saisonabschluss, sondern sie zogen damit auch am gestrigen Gegner in der Tabelle vorbei und erreichten damit auch den 5. Platz, das nach dem Scheitern der Playoffs ausgegebene Minimalziel.
Vernünftig wollte man diese Runde zu Ende spielen und dies ist ihnen gestern auch gelungen. Im keinesfalls hochklassigen Spiel waren sie aber das deutlich engagiertere Team und hätten bereits nach dem ersten Abschnitt eigentlich locker mit 5:1 führen können, doch fehlendes Zielwasser oder Felix Zerbe im Tor der Ratinger verhinderten dies. Im Gegenteil: Man musste in der 11. Spielminute sogar den 0:1 – Rückstand durch Pascal Rüwald hinnehmen. Bei 13:01 waren die Gäste dann aber endgültig in der Partie angekommen. Philipp Heffler nutzte eine Überzahlsituation zum inzwischen mehr als verdienten Ausgleich. Im gleichen Abschnitt schafften die Giftschlangen dann sogar noch die Wende: In einer 2 auf 1 Situation legte der Puck - führende Sören Hauptig quer zu Dominick Spazier, der Felix Zerbe mit einem Schuss durch die Hosenträger das Nachsehen gab. Da waren knapp 16 Minuten gespielt. In den verbleibenden 4 Spielminuten sollte aber keiner Mannschaft ein weiterer Treffer gelingen.
Erst in der 25. Spielminute zappelte der Puck wieder einmal im Netz, und zwar erneut in dem von Felix Zerbe. Ein Zentimeter – genauer Pass von Petr Macaj in die Schnittstelle bescherte Henrik Müller freie Bahn Richtung Ratinger Tor und als Dinslakens #21 den Ratinger Goalie gekonnt ausgezockt hatte, wusste man als Dinslakener Fan nicht so richtig, ob man sich darüber freuen sollte oder nicht. Denn der Spielstand lautete nun 3:1 für die Vanek – Truppe. Doch wenn man weiß, dass die Kobras die letzten 5 Begegnungen, in denen sie 3:1 geführt hatten, letztendlich allesamt verloren haben, kann man sich vorstellen, was in den Köpfen der meisten mitgereisten Dinslakener Fans in diesem Moment vorging. Doch die Erlösung kam 11 Minuten später, als Sven Schiefner einen Schlagschuss von der blauen Linie absetzte. Sein Schuss wurde dann unhaltbar für den inzwischen eingewechselten Thomas Pedaring abgefälscht und beruhigte dann auch wieder etwas die Gemüter des Dinslakener Anhangs. Beim Spielstand von 1:4 ging es dann für die Akteure zum zweiten Pausentee.
Auch im Schlussabschnitt ließen die Gäste nicht mehr viel anbrennen. Zwar konnte Marco Clemens, nur 20 Sekunden nach dem 5:1 durch Leon Taraschewski, den alten 3-Tore-Abstand wiederherstellen, doch spätestens beim 6:2, einem strammen Schuss von Dennis Appelhans in der 52. Spielminute ins lange Eck, war die Messe gelesen. Zwar mussten Kapitän Benni Hüsken & Co. noch den dritten Ratinger Treffer in Spielminute 54 durch Alexander Brinkmann hinnehmen, der Shorthander durch Sören Hauptig 4 Minuten später sorgte dann aber endgültig für klare Verhältnisse.
Kurz vor dem Ende gab es dann noch eine körperliche Auseinandersetzung zwischen Philipp Heffler und Ben Busch, doch auch in dieser Disziplin kam der Sieger aus Dinslaken.
Eine insgesamt geschlossen gute Mannschaftsleistung bescherte den Niederrheinern einen verdienten Sieg. Dennoch soll nicht unerwähnt bleiben, dass Lukas Eckardt, der gestern zwischen den Dinslakener Pfosten stand, einen ruhigen und souveränen Eindruck hinterließ und auch seinen Anteil am Dinslakener Sieg hatte. Dies ist nicht selbstverständlich, da er während der Saison doch häufig hinter Marvin Frenzel zurückstecken musste und ihm mit Sicherheit etwas Spielpraxis gefehlt haben dürfte. Davon war gestern allerdings nichts zu spüren.
In der abschließenden Pressekonferenz hatte Milan Vanek dann auch endlich mal wieder ein Lächeln im Gesicht: „Wir wollten uns vernünftig aus der Saison verabschieden und das haben wir. Ich denke, wir haben verdient gewonnen, auch, weil wir die schlittschuhläuferisch bessere Mannschaft waren. Allerdings hat es Ratingen uns auch leicht gemacht. Im sechsten Versuch haben wir endlich einmal einen 3:1 – Vorsprung über die Bühne gebracht. Ich möchte mich bei den Dinslakener Fans bedanken, die auch heute nochmal mit nach Ratingen gekommen sind“.
Mit diesen Worten schloss sich für die Dinslakener die Saison 2019 / 2020.
Die Kobras wünschen Allen, denen etwas an ihnen liegt, eine erholsame Sommerpause.
Sobald feststeht, wie die Liga - Konstellation in der nächsten Spielzeit aussieht, werden wir darüber berichten. Alles andere wird daraus folgen und wir werden die Kobra - Fans immer per Homepage oder bei Facebook auf dem Laufenden halten.
(DEC/pdec)
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens beenden die Saison mit einer 3:7 Niederlage gegen Dinslaken

(RLW)  Zunächst konnte der Zuschauer am Sonntagabend eine unterhaltsame Partie beobachten. Die Ice Aliens wirkten ein wenig übermotiviert und zeigten dadurch viele Fehler im Aufbauspiel. Trotz des Führungstreffers in der 11.Minute durch Pascal Rüwald, der von Dmitrii Metelkov und Nico Nußbaum bedient worden war, kehrte keine Ruhe in das Spiel der Gastgeber ein. Im Gegenteil, die Kobras glichen nur drei Minuten später durch Hefler aus und gingen kurz darauf durch Spazier in Führung. Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich die Spielweise der Ice Aliens nicht, obwohl Trainer Andrej Fuchs in der Kabine seinem Unmut lautstark Luft gemacht hatte.
Obwohl es das Rheinische Derby gegen Dinslaken war und die Möglichkeit bestand, die Saison nicht auf dem letzten Platz der Pre-PlayOff Runde zu beenden, ging kein Ruck durch die Mannschaft. Dementsprechend verärgert war Andrej Fuchs nach der Partie. Er sprach aus seiner Historie, dass seine ehemaligen Trainer der Mannschaft nach diesem Spiel Straftraining angeordnet hätten, und das für 10 Wochen. Außerdem sollte sich die Mannschaft bei den treuesten Fans für die gesamte Saison entschuldigen. Klare Worte, die erahnen lassen, wie es in der kommenden Spielzeit für die Ice Aliens weitergehen soll. Bereits in der Schlussphase der gerade beendeten Saison fand eine Verjüngung der Mannschaft statt, dem eigenen Nachwuchs wurden Chancen eingeräumt, die dieser nutzte.
Vor diesem Hintergrund wurde der Rest des Spiels fast schon zur Nebensache. Im zweiten Drittel zogen die Kobras auf 1:4 davon, blieben ihrer erfolgreichen Linie treu und legten im letzten Drittel drei weitere Treffer nach. Die zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Marco Clemens zum 2:5 und Alexander Brinkmann zum 3:6 spielten da auch keine Rolle mehr.
Damit geht eine Saison zu Ende, die es den Vereinen und dem Verband nicht leicht gemacht hat. Fest steht, dass dies eine Ausnahme war und sich so nicht wiederholen darf. Bei der nächsten Ligentagung Anfang März werden sicherlich weitere neue Ideen entwickelt und verfeinert.
Die Ice Aliens bedanken sich bei allen Fans und Freunden des Ratinger Eishockeysports und freuen sich, wenn es im Herbst mit einer neuen Liga und einer neuen Mannschaft weitergeht.
(RIA/pia)
  
    
Eifel-Mosel Bären
Der amtierende Meister kommt; Eifel-Mosel Bären empfangen die Kassel89ers

(HL)  Endlich wieder ein Heimspiel. So lautet am kommenden Sonntag (01.03.2020) die Devise für die Eifel-Mosel Bären. Das letzte Heimspiel der Bären liegt bereits einen Monat zurück (Testspiel gegen Troisdorf). Und genau dieses Heimspiel hat es in sich. Mit den EJ Kassel 89ers gastiert der amtierende Meister der Hessenliga in der Eifel. Gleichzeitig haben die Bären die Möglichkeit zur Revanche für die unglückliche Niederlage aus dem Hinspiel vor wenigen Tagen.
Kassel ist nicht nur der aktuelle Titelträger, vielmehr sind die 89ers immer noch unbesiegt. Dies liegt sicherlich auch am ausgeglichenen Kader. Das Team von Trainer Matthias Kolodzijcak verfügt neben junger Dynamik auch über viel Erfahrung. Einige Spieler spielten bereits in der Oberliga oder sogar in der DEL. Demnach möchten die 89ers natürlich ihren Titel verteidigen. Bemerkenswert ist daher die Tatsache, dass beide Teams im Hinspiel bis zum Schluss auf Augenhöhe spielten und den Zuschauern ein rassiges Eishockeyspiel boten. 2mal waren die Bären mit 2 Toren im Hintertreffen, kämpften sich jedoch zurück und hätten sich mit einem möglichen Penaltyschiessen belohnen können. Jedoch wurde das Risiko von Trainer Michal Janega und seinen Spielern nicht belohnt. Die89ers hatten im Hinspiel das nötige Spielglück auf ihrer Seite und schafften, wie im Nachbericht beschrieben, das 5:3.
Das Hinspiel hat den Bären gezeigt, dass Mut, Kampf und Leidenschaft auch gegen solche Mannschaften zum Erfolg  führen kann. Für die Bären geht es darum, den Schwung und die Einstellung aus dem Hinspiel an den Tag zu legen. Wie auch in Kassel können Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen zumal die Bären nun den Heimvorteil auf ihrer Seite haben. Mit den heimischen Fans im Rücken soll das Pendel dieses Mal zu Gunsten der Bären ausschlagen. Spielbeginn bei diesem Knaller ist am Sonntag 01.03.2020 um 18:30 Uhr in der Eissporthalle Bitburg.
Bei diesem Spiel können sich unter Umständen auch noch kurzentschlossene für den Fanbus nach Frankfurt anmelden (sofern noch Plätze im Bus verfügbar sind). Infos bezüglich Anmeldung und Kapazität erhaltet ihr auf unserer Facebook- sowie Instagram Seite.  
(BESV/mm)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
   
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
ESV Chemnitz
Play-Off-Start alles andere als optimal

(RLO)  Am vergangenen Wochenende kassierten die Crashers gegen den noch amtierenden Regionalliga-Meister aus Schönheide zwei Niederlagen in der Best-of-five-Serie.
Am Samstag in Schönheide war bereits nach dem zweiten Drittel klar, dass es im Wolfsbau keinen Sieg zu holen gibt. Nach 40  Minuten führten die Wölfe nach einem Zwischenspurt ab der 35. Spielminute mit 1:6; Endstand 3:10 (0:1; 1:5; 2:4).
Am Sonntag erwischten die Wölfe ebenfalls den besseren Start im Crashers-Wohnzimmer und führten ab der 16. Spielminute durch ein Powerplay-Tor mit 0:1. Doch die Crashers hielten stark dagegen, auch wenn Top-Scorer und Spielertrainer Jiri Charousek ab der 8. Spielminute wegen einer Armverletzung ausfiel.
Ebenfalls im Powerplay erzielte Patrick Fritz in der 37. Spielminute den Ausgleich.
Von den Zuschauern angepeitscht und vom Ausgleichstor noch motiviert, ergriffen die Crashers im Schlussdrittel mehr Initiative. Doch wieder waren es die Wölfe, die in der 52. Spielminute in Führung gehen konnten. Michael Stiegler glich in der 58. Spielminute mit dem zweiten Treffer in Powerplay zum 2:2 aus.
In der Verlängerung tasteten sich beide Teams ab. Auch in Überzahl konnten die Wölfe nicht das Spiel an sich reißen. Die Entscheidung für die Wölfe fiel erst im alles entscheidenden Penaltyschießen.
Vor 711 Zuschauern gewannen die Schönheider Wölfe mit 2:3 (0:1; 1:0; 1:1; 0:0; 0:1).
Um im Rennen bleiben zu können, müssen die Crashers am Samstag im Wolfsbau gewinnen. Das ist kein Ding der Unmöglichkeit! Spielbeginn ist 19:30 Uhr.
„Unsere Männer haben bis jetzt eine grandiose Saison gespielt. Noch ist es möglich, Schönheide zumindest zu ärgern und ein weiteres Heimspiel in Chemnitz zu erzwingen. Wir geben uns nicht auf. Trotz der sehr späten Anspielzeit am Sonntagabend hatten wir eine sehr gute Stimmung im Stadion. Insgesamt pilgerten schon über 10.000 Besucher zu unseren Heimspielen. Knapp 20% mehr als in der Vorsaison. Das bestätigt die klasse Leistung unserer A-Mannschaft“, freut sich Vereinsvorstand Torsten Buschmann.
(ESVC/tb)
  
     
Schönheider Wölfe
Wölfe gewinnen Sonntags-Krimi in Chemnitz

(RLO)  Ein Sonntagabend ohne Krimi geht nicht und deshalb ließen sich die Chemnitz Crashers und Schönheider Wölfe nicht lumpen und bescherten den 711 Zuschauern, darunter gut 200 mitgereiste Wölfefans, im Küchwaldstadion genau diesen. Nach spannenden sechzig Minuten plus Verlängerung hatten die Erzgebirger dann das bessere Ende für sich und gewinnen das zweite Playoff-Halbfinale gegen die Crashers mit 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 0:0) nach Penaltyschiessen. Zum Matchwinner avancierte Wölfe-Kapitän Kilian Glück, welcher den einzigen und somit entscheidenden Penalty verwandeln konnte. Somit liegt das Team von Coach Sven Schröder in der „Best-of-five“-Serie gegen Chemnitz mit 2:0 vorn und kann am kommenden Samstag, dem 29.02.20, um 19:30 Uhr im heimischen Wolfsbau mit einem weiteren Erfolg ins Meisterschaftsfinale der Regionalliga Ost einziehen.
Nach dem souveränen 10:3-Erfolg der Wölfe vom Vorabend war anzunehmen, dass das zweite Halbfinalspiel etwas anders verlaufen würde, da sich die heimstarken Crashers natürlich für diese bittere Pleite revanchieren wollten. Und so war es dann auch von Beginn an eine umkämpfte und spannende Partie, in welcher die Gäste aus dem Erzgebirge insgesamt die etwas höheren Spielanteile und besseren Chancen hatten. Da beide Mannschaften aber auch sehr viel Wert auf die Defensive legten, sollten in dieser Partie die Special-Teams in Über- oder Unterzahl entscheidend werden. So auch bei der 1:0-Führung durch den Powerplaytreffer von Martin Trapl in der 16. Minute. Auch Mittelabschnitt unverändertes Bild. In einem fairen Derby schenkten sich beide Teams nichts und so mussten die Zuschauer bis zur 37. Spielminute warten, ehe es wieder ein Treffer auf die Anzeigetafel schaffte. Dieses Mal durften die Crashers jubeln, als Patrick Fritz, und wie sollte es anders sein, in Überzahl den 1:1-Ausgleich erzielte. Spannung war also fürs Schlussdrittel vorprogrammiert, in welchem die Wölfe zunächst wieder die besseren Akzente setzen konnten und sich in der 52. Minute die Führung durch Yannek Seidel zurückholten. Auch der dritte Treffer lag mehrfach in der Luft, doch er gelang nicht. Und so kam es, wie es kommen musste. Eine erneute Überzahlsituation nutzten die Hausherren 144 Sekunden vor Ultimo zum 2:2-Ausgleich durch Michael Stiegler. Die anschließende fünfminütige Verlängerung verlief torlos, so dass das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen musste. Hierfür tauschte Wölfe-Coach Sven Schröder seine Goalies und für Oliver Fengler ging Oliver Granert zwischen die Pfosten, welcher dann auch bei allen drei Versuchen der Chemnitzer nicht zu überwinden war. Nachdem zunächst auch Yannek Seidel für die Wölfe scheiterte, war es letztendlich dem Käpt‘n vorbehalten den entscheidenden Penalty zu verwandeln.
(SW/mg)
  


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