Newsticker

    
September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 23.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 22 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Ost und Landesliga Thüringen.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Düsseldorfer EG
Patrick Köppchen beendet seine aktive Karriere:  „Eishockey hat mir so viel gegeben!"

(DEL)  Patrick Köppchen beendet nach einer eindrucksvollen Karriere mit 1.026 DEL-Spielen seine aktive Laufbahn als Eishockey-Profi. Die Folgen schwerer Verletzungen zwingen den 39-Jährigen zu diesem Schritt. Obwohl er schon seit Sommer 2019 nicht mehr zum Team der Düsseldorfer EG gehörte, hat Köppchen die DEG als seinem letzten DEL-Club gebeten, die Nachricht seines Karriere-Endes zu veröffentlichen. Der Club fühlt sich geehrt und unterstützt seinen ehemaligen Verteidiger gerne bei diesem Schritt.
Patrick Köppchen: „Eishockey ist mein Leben. Dieser Sport hat mir so viel gegeben. Aber ich habe intensiv in meinen Körper hineingehört und bin zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit ist, meine aktive Karriere zu beenden. Ich werde das Zusammensein mit den Jungs in der Kabine, das Spiel selbst und das Drumherum sehr vermissen. Aber es ging eben nicht mehr. Jetzt muss, will und werde ich mich neuen Zielen in meinen Leben zuwenden. Dabei soll Eishockey weiterhin eine große Rolle spielen. Mein Lebensmittelpunkt soll dabei zunächst Düsseldorf bleiben. Hier habe ich viele Freunde und hier will ich mir etwas aufbauen.
Ich danke allen meinen Wegbegleitern, Freunden, Mitspielern, Gegenspielern und Clubs für 21 bewegte und bewegende Jahre im deutschen Eishockey. Es war mir eine Ehre, so lange auf höchsten Niveau in der DEL spielen zu können. Vielen Dank!“
Auch die DEG bedankt sich herzlich, bestimmt auch im Namen der DEL und der 13 anderen Clubs, bei Patrick Köppchen für großen Einsatz, absolute Leidenschaft und herausragenden Teamgeist!
Patrick Köppchen wurde am 21. Juni 1980 in Berlin geboren und absolvierte in seiner eindrucksvollen Karriere 1026 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga. Für die München Barons, für die er in der Saison 2000/01 debütierte, lief er insgesamt 73 Mal auf. Im Anschluss machte er den Standortwechsel nach Hamburg mit und absolvierte für die Freezers von 2002 bis 2004 sowie von 2011 bis 2013 insgesamt 231 Spiele. Bei den Hannover Scorpions, bei denen der Berliner von 2004 bis 2011 im Kader stand und im Jahr 2010 seinen ersten Meistertitel feierte, kam Köppchen zu insgesamt 385 Einsätzen. Beim ERC Ingolstadt hatte der Dauerbrenner, der zwischen Oktober 2007 und 2015 in 500 DEL-Spielen in Folge (!) zum Einsatz kam, zwischen 2013 und 2017 240 Einsätze für die Panther. Der Verteidiger wurde in seinem ersten Jahr bei den Schanzern im April 2014 zum zweiten Mal Deutscher Meister und obendrein noch Playoff-MVP. In der Saison 2017/18 lief ‚Pit‘ in 49 Spielen für die Thomas Sabo Ice Tigers auf, ehe er vor der vergangenen Saison zur Düsseldorfer EG wechselte. Beim achtmaligen Meister absolvierte der Routinier 48 Spiele und erlebte den Winter Game-Sieg in Köln mit.
(DEG/pdeg)
  
    
Deutsche Eishockey Liga 2
Falke Michael Knaub ist DEL2-Fanspieler 2020 - Kassels Derek Dinger und Bad Nauheims Simon Gnyp auf den Plätzen zwei und drei

(DEL2)  Die Fans haben entschieden: Sieben Tage lang konnten die Eishockey-Fans erstmals über den DEL2-Fanspieler 2020 abstimmen. Herzblut Eishockey steht nicht nur für die Spieler, Clubs und die Liga, sondern allen voran auch für die DEL2-Fans, die stets mit viel Leidenschaft hinter ihrem Lieblingsteam stehen. Aus diesem Grund wurde die Abstimmung eingeführt. Eine Wahl, wo einzig und alleine die Fans entscheiden.
Es wurden alle aufgerufen, aus den aktuellen DEL2-Spielern ihren Favoriten zu wählen. Über 30.000 Eishockey-Begeisterte folgten diesem Aufruf. Schnell hat sich mit Michael Knaub ein Fanliebling herauskristallisiert. Von Tag eins an lag der Spieler der Heilbronner Falken bei den Fans ganz vorne. Insgesamt bekam der Stürmer über 7.000 Stimmen. Er lebt für den Sport, steht für eine leidenschaftliche und emotionale Spielweise und ist einer, der für sein Team alles gibt.
Falke Michael Knaub selbst sagt zu seiner Wahl: „Das ist Wahnsinn. Ich möchte mich bei allen Fans, die für mich gestimmt haben, bedanken. Es freut mich zu sehen, dass Fans meine Spielart feiern und mögen. Dies ist mein erstes Jahr in der DEL2, wo ich mich weiter etablieren will. Ich bin noch nicht an meinem Ziel, aber diesem jeden Tag einen Schritt näher. Nochmals vielen Dank!“
Auf den Plätzen dahinter folgen in einem Kopf-an-Kopf-Rennen Derek Dinger von den Kassel Huskies mit knapp über 5.000 Stimmen und Förderlizenzspieler Simon Gnyp, welcher für den EC Bad Nauheim spielt (ca. 4.500 Stimmen).
Die Ehrung von Knaub wird am Sonntag, 01. März beim Heimspiel der Heilbronner Falken gegen die Löwen Frankfurt stattfinden.
(DEL2/dk)
  
   
Löwen Frankfurt
Löwen wollen Erfolgsserie gegen Eispiraten verteidigen

(DEL2)  Neun Siege in Folge. Platz 2 in der Tabelle und das Heimrecht fürs Playoff-Viertelfinale bereits in der Tasche: Die Löwen Frankfurt sind trotz noch immer sechs verletzungsbedingten Ausfällen in richtig guter Form. Am Sonntag wartet nun ein Gegner in der heimischen Eissporthalle, der trotz seiner Tabellenposition alles andere als eine leichte Aufgabe werden wird. Die Löwen empfangen die Eispiraten Crimmitschau. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
Am Freitag holten die Löwen bei den Bietigheim Steelers ihren neunten Sieg in Folge, womit die längste Siegesserie der Frankfurter in der aktuellen Saison ausgebaut wurde. Durch den 4:1-Sieg haben sich die Löwen auch in der Tabelle eine komfortable Ausgangssituation geschaffen. Punktgleich mit den Kassel Huskies kämpft man jetzt um die Tabellenspitze und hat zudem vier Zähler Vorsprung auf Platz 3.
Obwohl ihm Freitag kein Scorerpunkt gelungen ist, trägt Max Faber weiterhin den clever fit Topscorer-Helm. Er hat mit 55 Scorerpunkten die meisten Löwen-Torbeteiligungen in dieser Saison. Dem Verteidiger gelangen zehn Tore und 40 Torvorlagen. Roope Ranta und Stephen MacAulay sind ihm allerdings dicht auf den Fersen (je 54 Punkte). Ranta schoss zudem sein 28. Saisontor in Bietigheim.
Weiterhin fehlen den Löwen allerdings sechs Leistungsträger. Carter Proft, Christian Kretschmann, Steven Delisle, Mike Fischer, Dominik Meisinger und Thomas Gauch sind verletzt.
Zurzeit sieht die Tabellensituation für die Sachsen nicht gut aus. Mit 62 Punkten nach 49 Spielen stehen die Eispiraten Crimmitschau auf dem 14. und letzten Tabellenplatz. Doch in den letzten beiden Spielen gab es einen Lichtblick für die Sachsen. Zwei Siege gegen die direkten Konkurrenten lassen die Eispiraten weiter auf den direkten Klassenerhalt hoffen. Doch dafür darf man sich in den letzten drei Spielen keine Niederlage mehr erlauben.
Topscorer der Eispiraten ist der Kanadier Austin Fyten. Er konnte in der laufenden Saison 42 Scorerpunkte sammeln und ist sowohl der beste Goalgetter (18 Tore), als auch der beste Vorlagengeber (24 Assists).
In den bisherigen 28 DEL2-Begegnungen zwischen den Eispiraten und den Löwen haben die Hessen 18 Spiele gewonnen. Auch die Torbilanz spricht mit 116:86-Treffern eindeutig für die Löwen. Doch diese Saison haben die Sachsen die Nase vorne. Zwar gewannen die Löwen das erste Duell in dieser Spielzeit mit 3:2 nach Penaltyschießen in Sachsen. Doch anschließend gab es ein 1:4 daheim und ein 2:5 in Crimmitschau.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Frankfurter Eissporthalle, Am Bornheimer Hang 4.
Tickets: Für das Spiel sind im Online Shop oder an der Abendkasse noch Karten erhältlich.
Einlass: 17:30 Uhr (Für Dauerkarten-Inhaber 17:15 Uhr).
Parken: Aufgrund einer Veranstaltung auf dem Festplatz stehen dort nur eingeschränkt Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen auf den Parkplatz des FSV auszuweichen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
4. Drittel: Nach Spielende findet auch in dieser Saison das 4. Drittel statt. An Stand 1 hinter Block O können Fans nach jedem Heimspiel einen Löwen-Spieler für Fotos und Autogramme treffen. Zusätzlich gibt es extra dazu den Löwen-Becher mit 1L Licher Pils für 9,50€ zu kaufen – nur nach Spielende zum 4. Drittel.
(LF/ss)
  
    
ECDC Memmingen
Nur ein Punkt: Indians verspielen Führung in Weiden

(OLS)  Der ECDC Memmingen kehrt mit nur einem Punkt aus Weiden zurück. Nach 3:0 Führung müssen die Indians in die Overtime, wo sie den Hausherren schließlich mit 4:5 unterliegen. Trotzdem bleibt dem ECDC die Tabellenführung, als größter Verfolger sitzt Rosenheim den Indians nun im Nacken.
Zwei Gesichter zeigten die Memminger Indians am Freitagabend in der Oberpflaz. Beim EV Weiden dominierten die Indianer das Spiel lange Zeit, ehe sie komplett den Faden verloren. Am Ende rettet sich der ECDC in die Overtime, zieht dort aber den Kürzeren.
Bereits nach wenigen Minuten war den anwesenden Zuschauern klar, wohin die Reise in diesem Spiel für die Indians gehen soll. Einige Chancen konnten sich herausgespielt werden, Tore fielen vorerst aber nicht, auch weil das Überzahlspiel des ECDC nicht bis zum Ende funktionierte. Comebacker Samir Kharboutli war es dann vorbehalten den ersten Treffer zu erzielen, er feierte nach mehreren Monaten Pause seine Rückkehr in den Spielbetrieb und vertrat den angeschlagenen Linus Svedlund.
Gleich nach beginn von Drittel 2 erhöhte Brad Snetsinger auf 2:0, spätestens jetzt waren die Memminger deutlich tonangebend. Jannik Herm stellte das Ergebnis nach 23. Minuten auf 0:3 und sorgte somit bereits früh für die vermeintliche Vorentscheidung. Dieser Treffer schien aber Gift für die Indians zu sein, die nun deutlich Tempo aus der Partie nahmen und durch zahlreiche Unkonzentriertheiten und daraus folgende Strafzeiten geschwächt wurden. Die Blue Devils kamen folgerichtig zum Anschluss und fanden den Glauben an sich selbst wieder. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause glichen sie das Spiel aus und entließen die Memminger etwas ratlos in die Kabine.
Das Spiel war nun völlig ausgeglichen, in der 45. Minute ging der EV Weiden sogar erstmals in Führung, als Adam Schusser den Puck aus schier unmöglichem Winkel ins Tor brachte. Erst nach langem Anrennen schafften die Memminger noch den Ausgleich, als Jannik Herm einen Schuss von Brad Snetsinger abfälschen konnte und das Spiel in die Overtime schickte. 
Hier verteidigten die Memminger in manchen Situationen zu sorglos und konnten nicht mehr genügend Druck aufbauen, Martin Heinisch entschied die Partie mit seinem dritten Tor des Abends.
Am Sonntag empfangen die Indians bereits das Team der Stunde in der Oberliga-Süd. Gegen den SC Riessersee steht den Memmingern eine schwere Aufgabe bevor. Das nächste Heimspiel ist dann ein absoluter Kracher. Am Freitag kommen die Starbulls Rosenheim an den Hühnerberg, die sich als ärgster Verfolger der Indians herauskristallisiert haben.
(ECDCM/mfr)
  
    
ERC Sonthofen
Souveräner 6:2-Erfolg gegen die Löwen aus Waldkraiburg - Sonthofen auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen

(OLS)  Die Bulls kamen gut aus der Kabine und übernahmen von Beginn an das Spielgeschehen. In der vierten Minute dann bereits der verdiente Führungstreffer: Ondrej Havlicek schob, nach schöner Kombination, zum 1:0 ein. Im weiteren Verlauf hatten die Bulls immer wieder gute Möglichkeiten, Waldkraiburg war mit Kontern jedoch immer wieder enorm gefährlich. In der 14. Minute dann aber der nächste Treffer für den ERC. Lukas Slavetinsky aus halbrechter Position zum 2:0. So blieb es auch bis zur ersten Drittelpause.
Auch im zweiten Drittel dasselbe Bild: Der ERC mit mehr Spielanteilen, die Löwen aber stets gefährlich. In der 25. Minute das 3:0 durch Santeri Ovaska. Danach ließen es die Bulls etwas ruhiger angehen und Waldkraiburg kam immer wieder zu guten Torgelegenheiten. So fiel in der 29. Minute das 3:1 durch Vogl. Eine Sekunde vor Drittelende waren die Bulls gedanklich vermutlich schon in der Kabine, als Trox der nächste Treffer für die Löwen zum 3:2 gelang.
Im letzten Drittel schaltete der ERC jedoch nochmals einen Gang hoch. So war es Top-Scorer Edgars Homjakovs, der mit einem Doppelschlag in der 45. und 48. Minute den alten Drei-Tore-Vorsprung wiederherstellte. Fünf Minuten vor Ende setzte Manuel Malzer den Schlusspunkt zum verdienten 6:2-Erfolg.
Damit bleiben die Bulls auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen. Mit 30 Punkten aus elf Partien führt der ERC die Verzahnungsrunde souverän an. Mit einem Sieg gegen die Höchstadt Alligators kann der erste Tabellenplatz sogar schon vorzeitig gesichert werden.
(ERCS/sf)
  
    
MEC Saale Bulls Halle
„ZUM SIEGEN VERDAMMT“ ODER „TRÄUME WERDEN NUR DURCH EIGENE TATEN WAHR“ - 42. Punktspiel der Saison 2019/20: Saale Bulls vs. Krefelder EV 81

(OLN)  Alfred Hitchcock hätte es sich nicht besser ausdenken können:
Drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde und bei noch neun zu vergebenden Zählern liegen die Bulls fünf Punkte hinter den Hannover Scorpions und können somit weiterhin von der direkten Playoff-Qualifikation träumen – zumal es am letzten Spieltag am kommenden Sonntag noch einmal zum direkten Aufeinandertreffen beider Kontra-henten kommt. Rein rechnerisch wäre auch noch der vierte Tabellenplatz, einhergehend mit dem Heimrecht möglich, doch dazu müssten Leipzig, die Indians als auch die Skorpione ab sofort nur noch Nullnummern aufs Eis legen – ein mehr als unwahrscheinliches Szenario.
Somit gilt es, ausschließlich Rang sechs anzupeilen und eben jene fünf Zähler noch irgendwie aufzuholen – der Spielplan spricht für uns: Denn während es die Mellendorfer vor dem ultimativen Showdown noch mit dem beiden Schwergewichten Tilburg und Herne zu tun bekommen, müssen die Bulls „nur“ noch gegen Erfurt und jetzt am Sonntag gegen Krefeld ran. Natürlich: Auf dem Papier und von der Tabellenkonstellation her ein scheinbar leichtes und machbares Unterfangen. Aber Vorsicht ist angesagt: Denn auch wenn die Rheinländer abgeschlagen mit der Roten Laterne von ganz unten grüßen, Auswärtssiege bei den Crocodiles sowie in Leipzig kann nicht jede Mannschaft vorweisen …
Doch mit dem Wissen um die Möglichkeit, die sich den Bulls aufgrund der Spieltagsplanung jetzt noch bietet, wird man gegen den KEV hochkonzentriert zu Werke gehen und versuchen, die notwendigen drei Zähler einzufahren. Natürlich ist man dabei weiterhin abhängig von den Ergebnissen auf den anderen Eisflächen, doch die eigenen Hausaufgaben müssen und werden selbst erledigt werden. Und dann wird man sehen, ob aus einem Traum vielleicht doch noch Realität wird.
(MECH/nsb)


WÜRDIGUNG: GOLDENE SAALE BULLS-EHRENNADEL FÜR LANGJÄHRIGES EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT!

(OLN)  Schon oft haben wir betont, dass ohne breites ehrenamtliches Engagement vieles auch bei uns im Verein nicht so reibungslos laufen würde, wie es das aber tatsächlich Woche für Woche tut. Nach wie vor ist das ehrenamtliche/freiwillige Engagement eine der wichtigsten Säulen auch in unserem Vereins- und Ligaleben.
Egal ob im Kampfgericht, ob als Fotograf, als Hallensprecher, als Puckverkäufer, als Helfer für die Eismeister, als Ordner, als Filmer, als Statistiker, ob im Medienteam, in der medizinischen Abteilung oder eben auch als Fanbeauftragte – ohne Euer Engagement, ohne Euer tatkräftiges Anpacken, ohne Euren Einsatz wäre verdammt vieles gar nicht zu stemmen.
Jedes Jahr am 05. Dezember werden alle Freiwilligen gewürdigt durch den „Internationalen Tag des Ehrenamts“. Und nein, wir sind nicht zu spät, wenn wir eine besondere Ehrung erst für den morgigen Sonntag (bei unserem Heimspiel gegen Krefeld) planen. Denn erstens kann man unseren freiwilligen Helfern nicht oft genug danken – dafür braucht es nicht einen bestimmten Tag im Jahr –  und zweitens haben wir extra gewartet, damit unsere Liste der „Langjährigen“ auch richtig lang wird.
Wir bedanken uns morgen vor dem Anbully mit einer goldenen Saale Bulls-Ehrennadel (limitierte Auflage von 20 Stück) bei sage und schreibe siebzehn ehrenamtlichen Helfern, die seit mindestens 10 Jahren für den Eishockeysport in Halle aktiv sind.
 Warum der Fokus auf das langjährige Engagement? Weil gerade diese Treue zum Verein nicht hoch genug einzuschätzen ist und nach unserem Empfinden einfach mal gewürdigt werden musste.
Natürlich gibt es noch viele weitere fleißige Helfer, die aktuell vor und hinter den Kulissen ihr Bestes (und vor allem ihre kostbare Zeit) für den Club geben. Deshalb wollen wir an dieser Stelle natürlich auch ausdrücklich Allen DANKE sagen, die sich engagieren und damit einen Teil unserer Eissport-Landschaft in Halle mitgestalten und prägen.
(MECH/nsb)
  
    
Herner EV
Playoff-Tickets!

(OLN)  Allgemeine Informationen:
Wir gehen mit schnellen Schritten auf die Playoffs der aktuellen Saison zu. Die Vorfreude steigt, denn die Playoffs sind bekanntlich die interessanteste und spannendste Zeit des Jahres für alle Eishockeyfans. Für den Verein sind die Playoffs aber auch die kostenintensivste Zeit der Saison, da die Gesamtkosten für weite Auswärtsfahrten etc. steigen. Somit müssen in den Playoffs folglich die Ticketpreise in allen Kategorien um 2,00 € angehoben werden, um nachhaltig und seriös arbeiten und wirtschaften zu können. Ebenfalls sind Kinder unter 7 Jahren in den Playoffs nicht mehr vom Eintritt befreit.
Vorkaufsrecht für Dauerkarten-, Treuedauerkarten- und Kumpelkartenbesitzer:
Für alle Inhaber eine Dauerkarte, Treuedauerkarte oder Kumpelkarte besteht erstmalig ein Vorkaufsrecht für die ersten beiden garantierten Heimspiele (Freitag, 13.03.2020 & Dienstag, 17.03.2020) in der Hannibal-Arena.
Das Vorkaufsrecht bezieht sich ausschließlich auf den bisher reservierten (Sitz-)Platz und kann ausschließlich unter Vorlage der bisherigen Dauerkarte, Treuedauerkarte oder Kumpelkarte zu folgenden Terminen in der Hannibal-Arena geltend gemacht werden:
Mittwoch, 26.02.2020: 19.00 - 20.00 Uhr
Sonntag, 01.03.2020: 13.00 - 16.00 Uhr
Zu diesen Terminen ist es nicht möglich weitere Tickets zu erwerben.
Sollte eine persönliche Anwesenheit des Besitzers der Dauerkarte, Treuedauerkarte oder Kumpelkarte nicht möglich sein, muss eine entsprechende Vollmacht, sowie die Dauerkarte, Treuedauerkarte oder Kumpelkarte für den stellvertretenden Erwerb vorliegen.
Die bisherigen Dauerkarten, Treuedauerkarten oder Kumpelkarten verlieren ihre Gültigkeit mit dem letzten Hauptrundenspiel.
Superdauerkarten und Sponsorenkarten:
Die Superdauerkarten und Sponsorenkarten bleiben von den o.g. Regelungen unberührt und behalten weiterhin ihre reguläre Gültigkeit in den Playoffs.
Regulärer Vorverkaufsbeginn:
Ab Montag, 02.03.2020 beginnt dann der freie Online-Vorverkauf über den Anbieter Ticketmaster.de. Weitere Vorverkaufstermine in der Eishalle und den weiteren Vorverkaufsstellen werden zeitnah bekannt gegeben.
Wir freuen uns auf die sportlich interessanteste und emotionalste Zeit des Jahres!
Glück auf!
(HEV/kp)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
TEV Miesbach
TEV sichert sich Viertelfinaleinzug

(BYL)  Der TEV Miesbach macht mit dem 0:4 (0:1/0:3/0:0) Auswärtssieg gegen Erding ,einen großen Schritt Richtung Play-Off Viertelfinale. Zudem wahrt sich die Mannschaft ,die Chance auf den Bayernliga- Titel, wobei man mit 2 Punkten Rückstand , gegen den morgigen Gegner Passau (18:00 Uhr), das Rennen bis zum Schluss offen halten will. Headcoach Kathan konnte auf den kompletten Kader zurückgreifen. Im Vergleich zum letzten Spiel stand Timon Ewert für Anian Geratsdorfer im Tor.
Im 1. Drittel hatte der TEV zwar mehr Spielanteile, jedoch hatten die Gastgeber durch gefährliche Konter die besseren Chancen. Diese machte Ewert aber allesamt zunichte. Mit fortdauern des 1. Drittels übernahm der TEV aber mehr und mehr die Kontrolle und setzte sich im gegnerischen Drittel fest , noch ohne Torerfolg. Erst als der erste Spielabschnitt frühzeitig unterbrochen wurde (Torbefestigung instabil) schlug der TEV in Unterzahl zu. Stephan Stiebinger erkämpfte sich die Scheibe im eigenen Drittel und schickte Franz Mangold auf die Reise , der zum 0:1 Führungstreffer einschoss.
Im zweiten und stärksten Drittel des TEV , spielte die Mannschaft defensiv stark und kontrollierte das Spielgeschehen. In der 29 Spielminute dann das 0:2 im Powerplay. Über Franz Mangold und Michael Grabmaier ,kam die Scheibe zu Sebastian Deml , der mit einem satten Slap Shot von der Blauen Linie, den Treffer erzielte. In dieser Tonart ging es weiter, und der TEV arbeitete weiter Richtung gegnerisches Tor. In der 37. Spielminute legte Frosch im Powerplay , einen schönen Backhand Pass an die blaue Linie , wo Franz Mangold zum zweiten Mal an diesem Abend bereit stand. Auch sein Schlagschuss küsste die Torumrandung und von da zum sehenswerten 0:3 - Treffer für unsere Mannschaft. 20 Sekunden vor Drittelende, dann die Vorentscheidung. Filip Kokoska erkämpfte sich das Spielgerät in Unterzahl und erzielte mit einem herrlichen Solo, den 0:4 - Shorthander. Mit diesem Spielstand ging es ein letztes Mal in die Kabinen.
Im letzten Spielabschnitt legte die Mannschaft rundum Coach Kathan das Hauptaugenmerk auf Spielkontrolle. Einziges Manko zum Ende hin , nahm man zu viele Strafen und eröffnete den Erdinger nochmal die ein oder andere Chance . Jedoch konnte man auch diese Unterzahlsituationen entschärfen.
Somit gewinnt der TEV in einem wichtigen Spiel mit 0:4 und klettert auf den 4. Tabellenplatz. „ Ich denke wir haben verdient gewonnen. Im ersten Drittel haben wir noch zu viele Chancen zugelassen, da war Timon Ewert der sichere Rückhalt. Ab dem zweiten Drittel hatten wir mehr vom Spiel und konnte auch die Tore machen,“ freut sich Kathan über den Sieg, der zudem die sichere Qualifikation für die PlayOffs bedeutet, sprich die PrePlayOffs konnten vermieden werden.
Bereits morgen geht es weiter mit dem nächsten Showdown im Miesbacher Eisstadion, wo man mit einem Sieg die Blackhawks überholen könnte.
(TEVM/sm)
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks belohnen sich nicht - Sonntag beim Favoriten Miesbach

(BYL)  Die Passau Black Hawks haben am Freitag ihr Heimspiel gegen Landsberg vor 644 Zuschauern mit 2:4 verloren. Ohne Patrick Geiger, Petr Sulcik, und Mitch Limböck zeigten die Habichte eine engagierte aber glücklose Partie. Zweimal trafen die Habichte die Querlatte, zwei Spieler mussten verletzt raus und am Ende setzte es statt dem Ausgleich das Empty Net Goal zum Endstand. Trainer Heinz Feilmeier weiß aber: „Da müssen wir uns jetzt wieder rauskämpfen. Auch mal ein dreckiges Tor schießen, hart mit dem Körper arbeiten und das Glück so wie auf unsere Seite ziehen. Das Spiel heute war nicht schlecht, aber man sieht das wir ein Kopfproblem haben. Wir reden viel und arbeiten unter der Woche auch hart an den Fehlern. Jetzt gilt es am Spieltag diese Dinge dann auch zu machen. Einfache Sachen zu machen!“ Nach der Niederlage stehen die Black Hawks weiter auf Platz 2, drohen aber bereits morgen den Platz an Gegner Miesbach oder Höchstadt abgeben zu müssen. Daher gilt es jetzt sofort den Hebel umzulegen und auch in Miesbach mit viel Einsatz und Kampf Punkte zu holen. „Da müssen wir definitiv weit über 100% geben! Das wir das können haben wir gegen Miesbach gezeigt!“ so Vorstand Christian Eder.
Und auch wenn der TEV Miesbach in der Tabelle hinter den Habichten steht, so gehen die Oberbayern doch als klarer Favorit in die Partie gegen die Black Hawks. Um Platz 2 nicht zu gefährden müssen die Black Hawks auch aus Miesbach Punkte entführen. Mit einer disziplinierten Leistung wie im Hinspiel, ist aber auch in Miesbach ein Black Hawks Sieg absolut möglich. Beim 2:0 Heimerfolg präsentierten sich die Black Hawks nämlich von ihrer absoluten Sahneseite. Als starkes Kollektiv, kämpfend und diszipliniert über die komplette Partie spielend. Mit dieser Leistung und diesen Tugenden können und wollen die Habichte auch am Sonntag dem TEV die Punkte klauen. Das Wissen und die Qualität wie man diese Spiele gewinnt, hat die Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier ohne jeden Zweifel. Verzichten muss Heinz Feilmeier auf Arthur Platonow und Kapitän Alex Janzen. Beide haben sich beim Heimspiel gegen Landsberg verletzt. Das macht die Sache definitiv nicht leichter – zusammenrücken heißt es jetzt für die Mannschaft der Passau Black Hawks. Dazu muss das Team das Positive sehen und wieder an sich glauben. Den noch haben die Passau Black Hawks alles selbst in der Hand. Und die Aussicht sich das Heimrecht in den Playoffs zu sichern, sollte für jeden Spieler Ansporn genug sein, gegen Miesbach Vollgas zu geben und alles raus zu hauen. 
(EHFP/czo)
  
    
EC Pfaffenhofen
Die Entscheidungen in der Abstiegsrunde der Bayernliga stehen an - ECP könnte in Geretsried die Qualifikation für die Pre-Play-Offs perfekt machen

(BYL)  Noch drei Spieltage sind in der Abstiegsrunde der Bayernliga zu absolvieren und an diesem Wochenende könnten bereits die ersten Entscheidungen fallen. Nachdem der EC Pfaffenhofen den Klassenerhalt schon vor zwei Wochen perfekt gemacht hat, winkt den Eishogs nun sogar die Teilnahme an den Pre-Play-Offs gegen die beiden Letzten der Bayernliga-Zwischenrunde.
Dazu bräuchten die Pfaffenhofener noch einen Punkt aus ihren verbleibenden zwei Spielen, um es aus eigener Kraft zu schaffen. Die erste Gelegenheit dazu haben die Eishogs am Sonntag (18 Uhr) im Gastspiel beim ESC Geretsried. Möglicherweise ist dies aber auch gar nicht mehr nötig, nämlich dann, wenn der TSV Peißenberg am Freitag in Dorfen einen Zähler liegen lässt. In diesem Fall wären die am Freitag spielfreien Pfaffenhofener nicht mehr von einem der beiden ersten Plätze zu verdrängen. Doch darauf will man sich im Lager des ECP natürlich nicht verlassen und den noch fehlenden Punkt am Sonntag unbedingt selbst holen. Auch wenn dies alles andere als leicht werden dürfte. Geretsried als derzeitiger Tabellenzweiter, braucht aus drei Spielen noch sechs Punkte für die Pre-Play-Off- ualifikation und wird alles daransetzen, dies in den Spielen in Schongau und gegen Pfaffenhofen klar zu machen. Die Eishogs fahren nach zuletzt fünf Siegen in Folge aber durchaus selbstbewusst nach Geretsried. Nach zwei Niederlagen in der Vorrunde und der Heimschlappe im Hinspiel, als man im Schlussdrittel eine Zwei-Tore-Führung noch aus der Hand gab, soll nun endlich der erste Saisonsieg gegen die River Rats gelingen. ECP-Coach Chris Heid hofft, seinen zuletzt erkrankt fehlenden Torhüter Philip Hähl, sowie die Stürmer Maximilian Scheib und Leonardo Uhl wieder mit an Bord zu haben. Letzte Woche konnte er neben dem angeschlagenen Patrick Weiner im Tor nämlich wieder nur 13 Feldspieler aufbieten, die jedoch zwei überzeugende Vorstellungen boten und taktisch sehr diszipliniert die wichtigen Erfolge gegen Peißenberg und Dorfen einfuhren. 
(ECP/oex)
  
   
EHC Waldkraiburg Löwen
Ein starkes Löwen-Drittel nicht genug gegen Sonthofen

(BYL)  Es war die vorletzte Auswärtsfahrt für die Waldkraiburger Löwen vor dem Ende der Verzahnungs-Hauptrunde. Zwei Spiele sind noch zu bestreiten bevor sich entscheidet welche Mannschaft direkt in die Play-Off-Runde einziehen darf und wer sich seinen Weg über die Extra-Spiele in den Pre-Play-Offs bahnen muss. Nach diesem Spiel in Sonthofen, in dem es für die Industriestädter nichts zu holen gab und einem Spieltag, dessen Ergebnisse auch nicht Löwenfreundlich ausfielen, müssen die Waldkraiburger Mannen in den nächsten Spielen punkten.
Dabei schien es im ersten Drittel so, als wären die Waldkraiburger Gäste nicht gänzlich chancenlos. DER ERC Sonthofen bestimmte alles in allem zwar das Spiel, durch einige Kontersituationen wie durch Michael Trox in der zweiten Minute, als er plötzlich allein vor dem Gehäuse von Christian Schneider auftauchte, konnten die Löwen immer wieder auch Nadelstiche setzen. Was die Spielanteile anging, so war dieser erste Durchgang jedoch eine Machtdemonstration des Oberligisten aus dem Allgäu. So dauerte es nur drei Minuten und 38 Sekunden bis der erneut stark haltenden Kevin Yeingst das erste Mal geschlagen war. Ondrej Havlicek führte die Gäste mit dem ersten Treffer des Abends auf die Siegerstraße. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Löwen beispielsweise durch Jeske von der blauen Linie, Rousek oder Josef Huber ihre Möglichkeiten, konnten diese aber nicht in Zählbares ummünzen. So ist es erneut Sonthofen die den Weg nach knapp 14 Minuten in das Waldkraiburger Tor finden. Lukas Slavetinsky ist es, der das zweite Tor und gleichzeitig den Pausenstand markiert.
Auch das zweite Drittel beginnen die Bulls mit viel Schwung. So erleben die Zuschauer gleich in der ersten Minute eine gute Chance durch einen an diesem Abend sehr stark aufspielenden Edgars Homjakovs, diese Chance wird jedoch durch eine mindestens ebenso starke Fanghand von Kevin Yeingst zunichte gemacht. Die Löwen scheinen in der Kabine aber wohl die richtigen Worte gehört zu haben, denn, das starke Kombinationsspiel der Sonthofener ließ man in diesem Durchgang nur noch selten zu. Selbst kam man auch früh vor das Tor des Gegners, konnte aber, wie durch Christof Hradek, Nico Vogl oder einer Rousek-Straka-Kombination vorerst nicht zum gewünschten Erfolg kommen. Vielmehr war es der Gegner, der den ersten Punkt setzte. Santeri Ovaska hieß der Schütze und 3:0 nun der Spielstand. Dieser sollte jedoch nur knapp vier Minuten halten. Nachdem zuvor noch einmal Christof Hradek nach Vorlage von Lukas Wagner vor dem Tor vergab, fasste sich Felix Lode aus der Halbposition ein Herz und schlägt das Spielgerät in Richtung Tor, dort steht Nico Vogl der die Scheibe unhaltbar abfälscht und das 3:1 besorgt. Auch Sonthofen sollte in diesem Drittel natürlich nicht chancenlos sein, gerade in eigener Unterzahl spielten die Oberligisten ein cleveres Eishockey und ließen die Löwen durch die „Angriff ist die beste Verteidigung“-Taktik“ oft erst gar nicht ihr Spiel aufbauen. Ein Tor konnten die Bulls jedoch weder in Über- noch in Unterzahl erzielen, was nicht zuletzt am starken Torhüter der Löwen lag, der das ein oder andere Mal in höchster Not klären konnte. So ergab es sich, dass nach einer erneuten Waldkraiburger Chance und einem Gewühl vor dem Tor von Christian Schneider, Michael Trox als einziger die Übersicht behielt und mit der Schlusssirene den Puck über die Linie brachte.
Mit einem 3:2 und der Hoffnung als Rückenwind, gingen sowohl Spieler als auch die mitgereisten Anhänger in das dritte Drittel. Der Tatsache, dass man verletzungs- und krankheitsbedingt mit einem, zusätzlich zu den Langzeitausfällen, erneut dezimierten Kader ins Allgäu reiste, zollte man in diesem Durchgang Tribut. Zwar kam man, durch einige Aktionen immer wieder vor das gegnerische Tor, wirklich auffällig konnten die Löwen dabei nicht werden. So konnte Sonthofen diesen Durchgang erneut bestimmen und nach viereinhalb Minuten durch Homjakovs den Spielstand auf 4:2 erhöhen. Nur rund drei Minuten später war es dann erneut Homjakovs, der im Knäuel vor dem Löwen-Tor die Übersicht hat und das 5:2. Knapp fünf Minuten vor Ende, ein Aufbäumen der Löwen fand nicht mehr statt, dann das sechste und letzte Tor der Sonthofener. Manuel Malzer beendet mit dem 6:2 den Abend für beide Teams in einer mit nur 14 Strafminuten fairen Partie.
Das Fazit des Abends: Ein stark besetztes Sonthofener Team ist nicht der Gegner, an dem sich der EHC Waldkraiburg in dieser Saison messen muss. Dennoch haben die Löwen erneut engagiert gekämpft und trotz personeller Schwäche aufblitzen lassen können, dass man streckenweise sogar mit einem solchen Gegner mithalten kann. Dies macht Mut für kommende Spiele und Spielzeiten.
(EHCW/aha)
  
    
SC Forst
Heimsieg über EV Fürstenfeldbruck - Gute Ausgangslage für Nature Boyz

(BLL)  Ob die Mannschaft oder Präsident Lorenz Barfüßer nach dem Spiel mehr geschafft war, kann nicht zuverlässig gesagt werden, zu nervenaufreibend war das Spiel gegen die Crusaders aus Fürstenfeldbruck, in dem sich die Nature Boyz am Freitag Abend im Peißenberger Eisstadion mit 5:3 (0:1, 2:1, 3:1) durchsetzen konnten.
Dreimal trafen die beiden Mannschaften bisher aufeinander, dreimal waren die Nature Boyz die Gewinner der Spiele. So waren die Crusaders besonders motiviert, die Negativserie zu durchbrechen, und so begann auch das Spiel. Der erste Treffer fiel bereits nach 54 Sekunden für die Gäste, denn die Scheibe blieb nach einem Pass im Wasser hängen. Marc Stroscher verlud den verdutzten Jan Vlach und markierte so schon den Pausenstand. Bis zur Pause waren beide Teams bemüht, das gegnerische Tor zu treffen. Im ersten Spieldrittel konnte man eine leichte Überlegenheit des Gastes notieren.
Mit dem 0:1-Rückstand begann das MItteldrittel für die Hausherren etwas besser, denn in der 23. Minute konnte Manuel Weninger zum 1:1-Ausgleich einnetzen. Das Zuspiel kam von Julian Kraus und Anton Rauh. Anschließen ergab sich die eine oder andere Chance, doch beide Torhüter hatten zunächst etwas gegen Torerfolge der Stürmer. In der 33. Minute jubelten wieder die Gästefans, denn Kevin Melcher brachte sein Team mit 1:2 in Front.  Die Hausherren dängten auf den Ausgleich, doch der fiel erst in der 35. Spielminute. In der sehr fairen Partie saß ein Gästespieler auf der Strafbank, dies nutzte Daniel Anderl auf Zuspiel von Rückkehrer Sascha Zenzs und Andreas Kreutterer aus und glich zum 2:2 aus. Mit dem unentschiedenen Zwischenstand ging es zur letzten Pause.
Das Spiel lebte jetzt in erster Linie von der Spannung, welches Team sollte in Führung gehen. Es dauerte bis zur 51. Minute, doch nicht der Gast mit einem Spieler mehr auf dem Feld war erfolgreich, sondern Manuel Weninger schloß den Konter zur 3:2-Führung ab. Ab jetzt wurde es richtig turbulent, denn die Crusaders hielten dagegen und glichen in der 53. Minute bereits zum 3:3 durch Benedikt Pfeil aus. Knapp zwei MInuten später drückte wiederum ein Gästespieler die Strafbank, jetzt war Anton Rauh zur Stelle und brachte die Mannen um Trainer Stefan Roth wiederum in Führung. Das Zuspiel kam von Manfred Guggemos und Julian Kraus. Die Gäste gaben sich immer noch nicht geschlagen, vielmehr drückten sie auf den wiederholten Ausgleich. Trainer Kiefl nahm den Torhüter für einen weiteren Spieler vom Eis, doch ohne Erfolg. Vielmehr holte sich Philipp Brunnenberg für einen harten Check gegen Manuel Weninger eine Zweiminutenstrafe ab. Die Crusaders in Unterzahl erreichten ein Bully im Verteidigungsdrittel der Hausherren. Wieder verließ der Torhüter das Eis für einen Feldspieler, doch diesmal ging dieser Versuch nach hinten los. "Oldie" Sascha Zenzs war es vorbehalten, den Befreiungsschuß im leeren Tor der Gäste zum 5:3-Endstand unterzubringen.
Mit diesem Sieg konnte die rote Laterne wieder an Pfronten abgegeben werden, die am Sonntag in Fürstenfeldbruck antreten werden. Die Nature Boyz reisen nach Bad Tölz zum SC Reichersbeuern. Jeglicher Punktgewinn wäre eine Erleichterung im Kampf gegen den Abstieg.
(SCF/ws)
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck startet mit Niederlage in die Play Offs – Zweites Spiel am Sonntag

(BBZL)  Vor 362 Zuschauern beim Play Off-Auftakt im Lechparkstadion mußte der ERC Lechbruck eine 2:5-Niederlage gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b einstecken. Dabei war mit Martin Ullsperger ein bärenstarker Gästetorhüter der Garant für den Soier Sieg, unterstützt von individuellen Abwehrschnitzern der Lecher.
Das mit Spannung erwartete Lokalderby sah im ersten Drittel eine spielerisch dominierende Lecher Mannschaft, die sich zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten erarbeitete. Die Soier zogen sich in die Defensive zurück und lauerten auf Konter. In der 3. Minute der ERC im Vorwärtsdrang, wurde die Scheibe an der eigenen blauen Linie verloren und im Nachschuss erzielte Florian Barth die überraschende Gästeführung. Bitter wurde es dann in der 6. Minute: Die Flößer in 5 gegen 4 Überzahl, vertendeln einmal mehr den Puck im Spielaufbau, was abermals Florian Barth allein vor dem Tor eiskalt zum 0:2 ausnutzte. Die Lecher behielten jedoch die Ruhe und spielten weiter nach vorne. Sammy Wörle war es dann vorbehalten, ein Zuspiel von Lukas Baader zum 1:2-Anschlusstreffer rechts oben ins Kreuzeck zu verwandeln (18.).
Die Flößer waren nun dran und gingen mit viel Elan ins zweite Drittel. Doch die Soier durchkreuzten in einer 5 gegen 4 Überzahl bereits in der 21. Minute den Matchplan und erhöhten durch Tobias Maier auf 1:3. Der ERC zeigte sich etwas geschockt, anders kann man weite Strecken der Darbietungen im zweiten Abschnitt nicht erklären. Selten gesehene Unsicherheiten, Stockfehler und Scheibenverluste der Blau-Weißen spielten den Gästen in die Karten. Ein weiterer unnötiger Scheibenverlust führte dann zwangsweise zum 1:4 durch Markus Hirschvogel (25.). Lechbruck zeigte zwar den Willen, aber im zweiten Drittel sollte sich keine spielerische Besserung mehr einstellen.
Im letzten Drittel kamen die Flößer wieder viel besser zurecht und hatten spielerisch ein leichtes Übergewicht, natürlich auch deshalb, weil sich die SG wieder in eine stabile Defensive zurückzog, um dann durch Konter brandgefährlich vor dem Tor von ERC-Goalie Lukas Bauer aufzutauchen. Der ERC machte viel Druck und kam durch Jonas Seitz zum 2:4-Anschlusstreffer (46.). Es keimte wieder Hoffnung im Lager der Lecher auf und sie waren dem dritten Treffer sehr nah, was das Spiel vielleicht nochmal zum Kippen gebracht hätte. Aber gerade in dieser Phase hielt Gästetorwart Martin Ullsperger mit einigen Klasseparaden seine Mannschaft im Spiel. Ein ums andere Mal scheiterten die Lecher am „Mann des Tages“ und so lief die Zeit unerbittlich davon. Als dann in den Schlussminuten noch einige Strafminuten durch die Flößer gezogen wurden, war es für eine Aufholjagd zu spät. Wenige Sekunden vor Spielende erhöhte die SG dann in Überzahl sogar noch auf 2:5.
Manfred Sitter zum Spiel: „Das Spiel nahm einen für uns ungünstigen Verlauf, was wir uns allerdings selbst ankreiden müssen. Die erfahrene Truppe von Hans Schmaußer hat das dann clever gemacht und letztlich verdient gewonnen. An der Grundausrichtung hat sich dennoch nichts geändert: Wir brauchen immer noch zwei Siege, um ins Halbfinale einzuziehen. Das Spiel am Sonntag beginnt wieder bei Null und die Karten werden neu gemischt. Jetzt heißt es „do or die“ und nun wird sich zeigen, ob wir einen Schritt weiter als letztes Jahr sind.“
So kommt es nun am Sonntag um 18 Uhr im Eisstadion Peiting zum „do or die“-Spiel. Der ERC hofft auf viele Anhänger, die die Mannschaft in Peiting unterstützen.
(ERCL/ms)
  
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären verpassen Play-Offs

(RLSW)  Im letzten Saisonspiel war es dem Sieger vergönnt, an den Play-Offs teilzunehmen. Unsere Eisbären kamen zu selten zu ihrem Spiel, während die Heilbronner Offensive ins Rollen geriet, so dass man mit einem klaren 2:8 die Saison beenden musste.
Der Matchplan der Eisbären wurde direkt zu Beginn über den Haufen geworfen, denn bereits nach 90 Sekunden gelang Heilbronn der Führungstreffer. Auch bei den folgenden Treffern machte man es den Hausherren zu einfach, während man selbst kaum zu seinem Spiel fand, 0:3 bereits in der 10. Minute. Dann fingen sich die Eisbären jedoch, konnten sich selbst einige Chancen herausspielen, scheiterten jedoch mehrfach am HEC-Goalie.
Auch der zweite Abschnitt begann gut für den ECE, der Anschlusstreffer längst überfällig. Doch wieder war es der HEC, der aus dem Nichts auf 0:4 stellte. Dann gelang zwar Jacobaschke endlich der Anschlusstreffer (1:4, 31.) doch nur eine Minute später war der alte Abstand wiederhergestellt. Ein Doppelschlag von Heilbronn (32.) besiegelte endgültig die Eppelheimer Niederlage, die mit dem 1:7 Sekunden vor der Pause noch deutlicher werden sollte.
Im Schlussabschnitt konnte nur noch Ergebniskosmetik angesagt sein. Marco Haas traf zum 2:8-Endstand bereits in der 47. Minute, zuvor hatte erneut Heilbronn erhöhen können (43.). Trotz des klaren Spielstandes brachte der HEC plötzlich Härte ins Spiel. Der ECE konnte die sich ergebenden Überzahlsituationen nicht nutzen und verlor 5 Minuten vor Schluss mit Marco Haas noch einen Spieler, nachdem dieser nach einem rüden Bandencheck verletzungsbedingt vom Eis musste.
Alles in allem kam der ECE nur phasenweise zu seinem Spiel, während sich der HEC in Torlaune präsentierte und in diesem Spiel verdient als Sieger vom Eis ging. Wie in der vergangenen Spielzeit muss man sich daher knapp aus dem Play-off-Rennen verabschieden und früh die Sommerpause antreten.
(ECE/pt)
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Eisbären Heilbronn belohnen sich mit Playoff -Teilnahme

(RLSW)  Die Eisbären Heilbronn ziehen durch einen klaren 8:2 Heimsieg über die Eisbären Eppelheim aus eigener Kraft in die Playoffs 2020 ein. In diesen treffen sie voraussichtlich auf den Tabellenersten aus Zweibrücken.
Dass viel auf dem Spiel stand, merkte man Spielern und Verantwortlichen vor dem Spiel am Freitag Abend an. Neben dem jährlichen Benefizspiel, war es auch ein „Do or Die“-Spiel gegen den Namensvetter.
„Wir haben es selber in der Hand, dürfen aber unsere Gegner nicht unterschätzen“ so der Heilbronner Trainer, Pavol Jankovic.
Frühe Führung. Es war ein flottes Spiel in der Kolbenschmidt Arena Heilbronn. Die Gastgeber waren von Beginn an spielbestimmend und gingen nach einem Pass von Vasilios Maras auf den völlig freistehenden Robin Platz mit 1:0 in Führung (2.). Keine drei Zeigerumdrehungen später, war es wieder die Reihe um Vasilios Maras, die das 2:0 erzielte. Den Schuss von der Cedrik Platz konnte Janis Wagner im Eppelheimer Tor noch abwehren, den Rebound aber verwertete Platz dann zum 2:0 (5.). Eppelheim spielte zwar mit und kreierte auch eigene Chancen, fand aber im ersten Drittel kein Mittel, die Heilbronner Artgenossen zu stoppen und spätestens nach dem 3:0 durch Arno Metz (10.) liefen Sie diesem Rückstand hinterher.
Anders im zweiten Drittel. Die Gäste aus Eppelheim starteten mit Druck in den Spielabschnitt, wurden aber in ihrer Drangphase durch den Ex-Eppelheimer Aiden Wagner, auf den Boden der Tatsachen geholt. Sein 4:0 (30.) konnte von Eppelheims Sven Jacobaschke noch postwendend mit dem 4:1 (31.) beantwortet werden, dann ging es in der 32. Minute aber plötzlich ganz schnell. Vasilios Maras und wieder Aiden Wagner erzielten innerhalb von nur 8. Sec die Tore fünf und sechs für die HEC Eisbären! Das letzte Tor des zweiten Drittels zum 7:1 Pausenstand erzielte kurz vor dem Ertönen des Pausenpfiffs Felix Kollmar nach einer sehenswerten Vorarbeit von Artem Klein.
Das Schlussdrittel bot den annähernd 1000  Zuschauern zwar weiterhin eine interessante Partie, doch die zwingenden Aktionen blieben auf beiden Seiten aus. Kevin Malez war es, der das 8:1 (43.) für die Gastgeber erzielte, bevor Marco Haas mit den zweiten Eppelheimer Treffer den Endstand von 8:2 (47.) herstellte.
Mit diesem deutlichen Sieg ziehen die Heilbronner Amateure in die diesjährigen Playoffs ein!
Nach den Niederlagen der Eisbären Eppelheim und der Baden Rhinos aus Hügelsheim,  können sich die Amateure der Bietigheim Steelers am Sonntag Abend (23.02.) quasi „aussuchen“, gegen wen sie spielen im Halbfinale wollen. Bei einem Bietigheimer Sieg gegen die Maddogs Mannheim geht die Reise der Heilbronner Eisbären nach Zweibrücken, bei einer Niederlage von Bietigheim fahren sie nach Ravensburg.
(HEC/tm)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
EG Diez-Limburg
Ausgeglichen und hart umkämpft: Rockets gewinnen ein enges Derby

(RLW)  Die EG Diez-Limburg ist einen Spieltag vor Ende der Pre-Playoffs nur noch theoretisch vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen. Die Rockets gewannen ein hart umkämpftes und ausgeglichenes Derby gegen die Bären aus Neuwied mit 4:3 (1:0, 2:2, 1:1). Die Partie der zwei aktuell besten Teams der Liga hatte ehrlicherweise keinen Sieger verdient, so ausgeglichen war das Aufeinandertreffen – am Ende mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Am Sonntag will sich die EGDL im Heimspiel gegen Meister Herford (19.30 Uhr) endgültig die beste Ausgangslage für die Playoffs sichern. Der Vorsprung vor Verfolger Neuwied, der gegen Hamm spielt, beträgt drei Punkte und 12 Tore.
Die ersten 20 Minuten waren bereits ein sehr intensiver Vorgeschmack auf das, was die Zuschauer an diesem Abend zu erwarten hatten. Auch wenn die Rockets leichte Spielvorteile besaßen, so hatten die Bären die besseren Torchancen. Eine Führung für Neuwied lag mehrfach in der Luft, der erste Treffer fiel dann aber nach einem individuellen Fehler auf der Gegenseite: Kevin Lavallee nutze die Chance zum 1:0 (17.). Nach diesem Muster sollten noch einige Tore fallen. „Alle Treffer heute Abend sind entweder aufgrund individueller Fehler oder individueller Klasse gefallen“, hielt EGDL-Trainer Frank Petrozza fest.
Die einzige Phase, in der man das Gefühl hatte, das Spiel kippt nun deutlich in eine Richtung war jene zwischen der 22. und der 30. Minute. Mit einem Doppelschlag in diesen beiden Minuten sorgte RJ Reed für die zwischenzeitliche 3:0-Führung. Die Bären wirkten angeknockt, profitierten dann aber ebenfalls von Fehlern in der Rockets-Defensive: Erst zum 1:3 durch Kevin Wilson (34.), dann zum 2:3 durch Tobias Etzel (37.). Die Partie war wieder völlig offen.
Im letzten Abschnitt egalisierte der Ex-Diezer Jeff Smith die Partie dann auch auf der Anzeigentafel: Sein 3:3 in Überzahl (43.) war in dieser Phase der Lohn für die Moral und die Willensstärke der Gäste – den Ausgleich hatte sich Neuwied verdient. Doch nur zwei Minuten später traf Andre Bruch nach starker Einzelleistung zum 4:3 (45.) – es sollte der letzte Treffer der Partie sein. Ausgerechnet Bruch: Der ehemalige Neuwieder und Dauerbrenner im Team der Raketen belohnt sich für seinen stets hohen Einsatz mit dem Siegtreffer und wurde zurecht zum „Player of the Game“ gewählt bei der EGDL.
„Glückwunsch an Diez-Limburg zum verdienten Sieg der Pre-Playoffs“, sagte Neuwieds Trainer Leos Sulak. „„Das ist verdient. Die beste Mannschaft der Vorrunde und der Zwischenrunde hat sich durchgesetzt. Zum Spiel heute: Wir haben ganz gut angefangen, unsere sehr guten Chancen aber nicht genutzt. Nach dem 0:3 sind wir zurückgekommen, haben dann aber vor dem vierten Gegentreffer wieder einen dummen Fehler gemacht. Es war ein sehr spannendes Spiel zweier sehr guter Teams. Diese Partie hatte keinen Sieger verdient.“
„Kompliment an meine Mannschaft“, sagte Frank Petrozza. „Das war heute ein hartes Stück Arbeit. Da standen heute Abend die beiden besten Teams der Liga auf dem Eis. Und ich gebe Leos Recht: Nach einem solchen Spiel sollte es eigentlich keinen Sieger geben. Ich freue mich dennoch über den Erfolg. Jetzt wollen wir die Runde am Sonntag mit einem Sieg vor unseren Fans gegen Herford abschließen und mit einem guten Gefühl in die Playoffs starten.“
(EGDL/tn)
  
    
Dinslakener EC Kobras
Wenn’s dann mal nicht läuft, …

(RLW)  „Glückwunsch an den Unparteiischen der heutigen Begegnung“, war das erste Statement von Milan Vanek bei der Pressekonferenz nach dem Spiel der Dinslakener Kobras bei den Herforder Dragons. Und der Dinslakener Übungsleiter ließ nicht locker: “Ich empfinde es als Frechheit, einen Schiedsrichter bei einem Spiel einzusetzen, wenn dieser 10 – 12 Jahre bei einem der beiden Vereine gespielt hat. Nicht alle, aber einige Strafen sind gegen uns ausgesprochen worden, die zum einen nicht berechtigt waren und zum anderen bei gleichen oder ähnlichen Vergehen gegen Herford nicht gepfiffen wurden“, legte Dinslakens Übungsleiter nach.
In der Tat war nicht jede Strafe gegen die Gäste nachvollziehbar. In einer Partie, bei dem beim nicht favorisierten Team schon ziemlich viel passen muss, damit man überhaupt eine Siegchance hat, sind dann solche zweifelhaften Entscheidungen des Unparteiischen Gift. Das Strafminutenverhältnis von 8:22 gegen die Kobras ist ebenfalls ein Indiz für den Wahrheitsgehalt der Behauptung von Milan Vanek. Und wenn man dann noch weiß, dass die Ratinger Ice Aliens beim Auftritt in Herford 3 Tage zuvor, ebenfalls vom gleichen Schiedsrichter geleitet, mit 11 2-Minuten-Strafen bedacht wurden, während Herford nur deren 3 aufgebrummt bekam, darf man sich doch zumindest etwas wundern.
Nein, nicht nur durch das Schiedsrichtergespann haben die Dinslakener diesen Vergleich mit 3:6 verloren, aber die falschen oder zumindest grenzwertigen Entscheidungen hatten diesmal keinen unwesentlichen Anteil daran.
Dabei starteten die Niederrheiner gut in die Partie. Nichts erinnerte an die schwachen Auftritte der letzten Spiele. Man konnte deutlich erkennen, dass sie das Vorhaben, sich vernünftig aus den Pre-Playoffs zu verabschieden, auch in die Tat umsetzen wollten.
Und sie versteckten sich nicht.  Bereits nach 3 Spielminuten konnte Sven Schiefner einen Abpraller, den er von kurz hinter der blauen Linie wieder Richtung Tor beförderte, die Gäste mit diesem noch abgefälschten Schuss in Führung bringen.
Die erste Strafzeit gegen die Gäste bescherte den Dragons den Ausgleich. Da war der Führungstreffer der Kobras gerade 1 Minute her.
Doch die Dinslakener zeigten sich keineswegs geschockt und blieben gefährlich. Und in der 16. Spielminute auch erfolgreich. Sven Schiefner hatte sich auf der linken Seite durchgetankt, passte quer auf den mitgelaufenen Sören Hauptig, der auf Pascal Behlau zurücklegte. Ein trockener Handgelenkschuss in den rechten oberen Winkel bedeutete die erneute Führung für die Giftschlangen.
Noch im ersten Drittel konnten die Dinslakener die Führung sogar auf 2 Tore ausbauen. Und dies in Unterzahl. Stefan Dreyer hatte sich auf der rechten Seite an der eigenen blauen Linie den Puck erkämpft, konnte sich auf dem Weg zum gegnerischen Tor gegen einen Widersacher durchsetzen und legte dem mitgelaufenen Sven Schiefner mustergültig auf. Dieser hatte in der 20. Spielminute wenig Mühe, auf 3:1 für die Gäste zu stellen.
Die entscheidende Phase der Begegnung war rund um die 39. Spielminute. Die Dragons zogen ihr gekonntes Überzahlspiel auf, als 2 Dinslakener Akteure zeitgleich in der Kühlbox saßen. Gillaume Naud brachte seine Farben in dieser Situation auf 2:3 heran.
Als die Kobras kurz nach Beginn des dritten Abschnitts wieder vollzählig waren, ergab sich für die Dinslakener eine gute Möglichkeit, den alten Abstand wiederherzustellen, doch Stefan Dreyer scheiterte bei seinem Break an Kieren Vogel.
Kurz darauf setzten die Dragons die Dinslakener in deren Verteidigungsdrittel fest und in Spielminute 45 konnte Kevin Rempel den Dinslakener Abwehrriegel erneut knacken. Neuer Spielstand: 3:3.
Das 4:3 der Hausherren resultierte dann wieder aus einem Powerplay. Diesmal war es Jan – Niklas Linnenbrügger, der das Spielgerät an Lukas Eckardt vorbeibrachte.
Von nun an übernahm der Gastgeber das Regiment und die Vanek – Truppe kam nur noch zu gelegentlichen Entlastungsangriffen. Die vorhandene spielerische Überlegenheit der Westfalen schlug sich im 5. Treffer, ebenfalls von Jan – Niklas Linnenbrügger erzielt, mit 5:3 auf der Anzeigetafel nieder. Als das 6:3 in der 55. Spielminute fiel, konnte man deutlich Auflösungserscheinungen im Defensivverband bei den Giftschlangen erkennen, sodass Lukas Eckardt keine Chance hatte, den Treffer von Nils Bohle zu verhindern.
Jetzt bleibt den Giftschlangen nur noch morgen die Möglichkeit, das Minimalziel, eine Partie in den Pre – Playoffs zu gewinnen, zu erreichen. Beim Derby bei den Ratinger Ice Aliens geht es vor allem darum, sich mit einem Sieg doch noch vom letzten Tabellenplatz zu verabschieden und mit einem halbwegs guten Gefühl für Mannschaft und Fans in die Sommerpause zu verabschieden.
(DEC/pdec)
  
   
Herforder EV
HEV dreht Partie - 6:3-Sieg gegen Dinslaken nach 1:3

(RLW)  Da war Geduld gefragt – der Herforder Eishockeyverein gewann in der Regionalliga West sein letztes PrePlayOff-Heimspiel gegen die Dinslaken Kobras mit 6:3 (1:3/1:0/4:0) und verteidigte somit den 3. Tabellenplatz gegenüber den Hammer Eisbären vor dem letzten Spieltag.
Vor der Saisonrekordkulisse von rund 950 Zuschauern tat sich der HEV zunächst schwer und musste in der 4. Minute das 0:1 durch Sven Schiefner hinnehmen, das Guillaume Naud jedoch nur 60 Sekunden später zum 1:1 in Überzahl konterte. Dinslaken zeigte sich im weiteren Verlauf des ersten Drittels weiterhin giftig, während Herford im Spielaufbau nicht fehlerfrei blieb und vor dem gegnerischen Tor zu selten den Abschluss suchte. So war die erneute Führung der Gäste in der 16. Minute durch Pascal Behlau nicht unverdient. Als Sven Schiefner kurz vor der ersten Pause in Unterzahl sogar auf 3:1 erhöhte, war klar, dass die Ice Dragons in der Folge einen Kraftakt benötigten, um dem Spiel eine Wende zu geben.
Doch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild zunächst noch nicht. Herford bemühte sich um den Anschluss, ließ dabei jedoch viele Chancen ungenutzt, während Dinslaken immer wieder mit gefährlichen Kontern agierte. In doppelter Überzahl hatte der HEV dann kurz vor Ablauf des Mitteldrittels die Gelegenheit auf den zweiten Treffer, die Guillaume Naud mit einem Schuss aus der Distanz auch nutzte.
Das Team um Chefcoach Jeff Job kam nun mit viel Tempo aus der Kabine und erzielte durch Kevin Rempel, der sich mit einer Energieleistung gegenüber der Kobras-Abwehr behauptete, in der 45. Minute den schnellen Ausgleich. Sofort witterte Herford nun seine Chance und drängte auf den Führungstreffer. Ein erneutes Überzahlspiel nutzte Jan-Niklas Linnenbrügger in der 48. Minute zum 4:3 und als er abermals in der 54. Minute einnetzte, war mit dem 5:3 die Vorentscheidung gefallen. Den Schlusspunkt setzte schließlich Nils Bohle zum 6:3 (55.) und sorgte somit noch für einen deutlichen Erfolg.
Während Gästecoach Milan Vanek auf der anschließenden Pressekonferenz mit den Leistungen des Schiedsrichtertrios haderte, zeigte sich Jeff Job zufrieden: „Wir brauchten heute ein wenig Geduld. Dinslaken hat sehr stark begonnen und wir benötigten lange, um richtig in das Spiel zu finden. So ein Sieg über viel Kampf ist für die anstehenden PlayOffs aber gut und wichtig.“
Da die Hammer Eisbären zeitgleich mit 7:5 gegen die Ratinger Aliens gewannen, bleibt es vor dem letzten Spieltag der PrePlayOffs spannend um Platz 3. Herford hat derzeit einen Punkt Vorsprung auf den westfälischen Kontrahenten, muss am Sonntag um 19.30 Uhr beim Tabellenführer Diez-Limburg antreten, während Hamm beim Tabellenzweiten Neuwied die PrePlayOffs beendet. Entschieden dürfte das Rennen um Platz 1 sein. Diez-Limburg siegte gegen Neuwied mit 4:3 und hat nun drei Punkte Vorsprung und das deutlich bessere Torverhältnis.
Inzwischen ist auch das PlayOff-Halbfinale terminiert. Herford startet in jedem Fall auswärts am kommenden Freitag und spielt dann am Sonntag, den 01. März um 18.00 Uhr zuhause. Ob es gegen Diez-Limburg oder Neuwied gehen wird, entscheidet sich am letzten Spieltag der PrePlayOffs.
(HEV/som)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
    
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
FASS Berlin
Spiel 1 geht an den ECC

(RLO)  Das erste Spiel geht an den Charlottenburger Lokalrivalen: Der ECC besiegt FASS in Overtime mit 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 1:0). Kurz vor Ende der regulären Spielzeit sah es noch nach einem Erfolg der Weddinger aus, doch 62 Sekunden vor dem Ende erzwangen die Gastgeber die Verlängerung und erzielten schließlich den Siegtreffer.
Bei FASS hatte sich das Lazarett zumindest soweit gelichtet, dass Headcoach Oliver Miethke drei komplette Blöcke zur Verfügung standen. Im Tor stand Morten Braun, der im ersten Drittel viel Arbeit bekam, aber gemeinsam mit seinen Vorderleuten den Kasten sauber hielt. FASS agierte betont defensiv und setzte auf Konter und Gelegenheiten im PowerPlay. So erarbeitete sich der ECC ein optisches Übergewicht, das auch im zweiten Drittel anhielt. Allerdings kam nun auch FASS zu mehr Chancen; die beste vergab Dennis Merk nach 26 Minuten, als er den gegnerischen Keeper schon umkurvt hatte, aber die Scheibe nicht im Tor unterbrachte. Besser machte es fünf Minuten später Tom Fiedler, der bei eigener Unterzahl über links kam und Reukauf aus spitzem Winkel narrte. Als kurz später wieder ein FASS-Spieler auf der Strafbank saß, glich Grunwald für den ECC aus (33.). Dabei blieb es bis zur zweiten Pause.
Im dritten Abschnitt nahm die Intensität weiter zu, und FASS übernahm die Spielkontrolle. In der 49. Minute ergab sich die große Chance auf den Führungstreffer, als zwei Charlottenburger zusammen auf das Sünderbänkchen mussten. Die zwei Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis waren gerade abgelaufen, als erneut Tom Fiedler auf Zuspiel von Patrick Czajka zum 1:2 traf. Der ECC schien nun geschockt, und FASS spielte die Uhr gekonnt herunter. Bereits zweieinhalb Minuten vor dem Ende nahm Spielertrainer Braun seinen Torwart vom Eis. Jetzt fightete sein Team, und schließlich drückte Ludwig die Scheibe im Rebound über die Linie. So ging es in die Overtime, die in den Play-offs mit fünf gegen fünf gespielt werden. FASS war zunächst noch in Überzahl, konnte aber keine großen Chancen kreieren. Als sich alle schon auf das Shoot-out einstellten, zog Grunwald noch einmal von halblinks ab und traf ins kurze Eck.
Der Auftakt erfüllte die Erwartungen der Berliner Fans an ein enges und intensives Halbfinale. Die Fortsetzung folgt am kommenden Samstag (29.02.2020, 19:00 Uhr) im Erika-Heß-Eisstadion, wenn FASS die Serie ausgleichen will.
(FASSB/ah)
  
    
Schönheider Wölfe
Erstes Halbfinal-Derby geht an Wölfe

(RLO)  Auch mit dem Wissen, dass es erst das erste Spiel der „Best-of-five“-Halbfinal-Serie war, haben die Schönheider Wölfe dennoch gleich mal eine ordentliche Duftmarke gesetzt und die Chemnitz Crashers vor 779 Zuschauern im Wolfsbau auch in der Höhe verdient mit 10:3 (1:0, 5:1, 4:2) geschlagen. Ein Erfolg, welcher dem Team von Coach Sven Schröder jede Menge Selbstbewusstsein für das bereits heute anstehende Spiel 2 bringt, welches ab 19:30 Uhr im Chemnitzer Küchwald über die Bühne geht.
Die Hausherren mussten, neben Goalie Niko Stark, auch weiter auf ihre Leistungsträger Petr Kukla und Christoph Rogenz verzichten, während die Crashers nahezu in Bestbesetzung antraten. Eine außergewöhnliche Geschichte war zudem der erste Start-Einsatz von Wölfe-Keeper Oliver Granert in dieser Saison, welcher zudem letztmals vor elf Jahren in einer Playoff-Serie für die Erzgebirger zwischen den Pfosten stand. Das Spiel begann dann zunächst abwartend, wenngleich die Wölfe das spielbestimmende Team waren und schon in der fünften Minute durch Christian Freitag mit unfreiwilliger Unterstützung von Crashers-Goalie Kevin Kopp mit 1:0 in Führung gingen. Chemnitz stand danach tief im eigenen Drittel und versuchte über Konter den ein oder anderen Nadelstich zu setzen, was wiederum die Gastgeber mit guter Defensivarbeit unterbinden konnten. So blieb es bis zur ersten Pause beim knappen Vorsprung für die Wölfe. Im Mittelabschnitt legte der Titelverteidiger noch eine Schippe drauf und ließ die Gäste aus Chemnitz kaum noch zur Entfaltung kommen. Gerade einmal 28 Sekunden waren wieder gespielt, da erzielte Yannek Seidel das 2:0 für die Wölfe. Diese legten keine sechs Minuten später nach und erhöhten durch Martin Trapl auf 3:0 (26.). Eine Überzahl-Situation und das 3:1 durch Viktor Braun (35.) ließ neue Hoffnung bei den Crashers aufkommen, welche die Wölfe aber im Keim erstickten und nur 41 Sekunden später das 4:1 durch Vincent Wolf folgen ließen. Die Wölfe dominierten die Partie jetzt nach Belieben und nach dem 5:1 (38.) von Christian Freitag und dem 6:1 (39.) von Martin Trapl verließ dann auch Crashers-Keeper Kevin Kopp entnervt das Eis. Seinem Backup Nils Langer erging es in der Folge jedoch nicht viel anders. Schon nach 39 Sekunden im Schlussdrittel musste er das erste Mal hinter sich greifen, als Vincent Wolf das 7:1 markierte. Fünf Minuten später legte Robert Horst das 8:1 (46.) nach. Ob der deutlichen Führung fiel die Konzentration bei den Wölfen danach etwas ab, wonach die Chemnitzer erst in Überzahl durch Kenneth Hirsch (50.) und wenig später durch Jiri Charousek (54.) auf 8:3 verkürzen konnten. Das war es aber auch schon, denn bis zur Schlusssirene übernahmen dann die Hausherren wieder das Kommando und machten es durch die Treffer von Martin Trapl (57.) und Yannick Löhmer (60.) zweistellig. Mit diesem verdienten und deutlichen Sieg im Rücken, geht es heute für die Schönheider Wölfe in den Küchwald, wo bei einem weiteren Erfolg ein großer Schritt in Richtung Meisterschaftsfinale gemacht werden kann.
(SW/mg)
  
    
EHV Waltershausen
EHV Ice-Rebells Waltershausen - SC Medizin Erfurt  3:7 (1:1;2:1;0:5)

(LLT)  Das letzte Heimspiel der Saison in der Eishalle des FZZ Gleisdreieck Waltershausen ging für die Ice-Rebells verloren. Am Ende stand ein 7:3 für das Team des SC Medizin Erfurt, das sicherlich verdient gewonnen hat, aber mindestens zwei Tore zu hoch. Über weite Strecken der Partie konnten die Rebellen ganz gut mithalten, nach dem zweiten Drittel lagen sie sogar in Front.
Vor dem Spielbeginn verabschiedeten sich die Mannschaft, der Verein und die Fans vom Spieler mit der Rückennummer 77. Phillip John spielte 13 Jahre für das Eishockeyteam aus Waltershausen. Für seinen weiteren Lebensweg wünschen ihm alle viel Erfolg und beste Gesundheit.
Im ersten Spieldrittel trafen beide Teams einmal. Waltershausen ging durch Sebastian Dobberstein in Überzahl in Führung, Silvio Solcher glich für die Mediziner aus. Im zweiten Drittel schoss Eric Sandmann die Gäste in Führung. Das Ice-Rebellen-Team drehte in der 29. und 40. Spielminute durch Treffer von Rainer Behnke und Christian Köberich die Partie. Zu Beginn des dritten Drittels sorgten Feßer und erneut Sandmann für die Führung der Gäste. Nun wogte das Geschehen hin und her, es gab Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. In der 59. Spielminute machten die Gäste mit einem Dreifachschlag innerhalb von 33 Sekunden alles klar. Das insgesamt sehr anständige und fair geführte Spiel wurde vom TERV-Schiedsrichterteam Stoß - Werner-Martmer souverän geleitet.
Am folgenden Freitag wird in der Eishalle Waltershausen erneut Eishockey gespielt. Es treffen im Spiel um die Stadtmeisterschaft der EHV Ice-Rebells Waltershausen und das Team der FireFighters Waltershausen aufeinander. Hier geht es mehr um den Spaß am Eishockey und um die Unterstützung der Nachwuchsabteilungen beider Organisationen. Zusätzlich wird bei diesem Spiel dazu aufgerufen, für die Familie aus Hastrungsfeld zu spenden, die in der vergangenen Woche durch ein Feuer Hab und Gut verloren hat. Die Vereine haben sich darauf geeinigt, dem Spendenaufruf von Bürgermeister Christian Blum zu folgen.
(EHVW/ir)
  


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