Newsticker

    
September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 22.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Interviews, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Düsseldorfer EG
Was eine Eishockey-Sensation! DEG gewinnt 6:2 in Mannheim!

(DEL)  Was war denn da los?! Eine wunderbar aufspielende Düsseldorfer EG feiert bei den Adler Mannheim einen nie erwarteten Kantersieg. Beim amtierenden Meister siegte sie sage und schreibe mit 6:2 (2:0, 0:0, 4:2)! In dieser Höhe eine absolute Eishockey-Sensation. Im Kampf um die besten Playoff-Plätze rangieren die Rot-Gelben damit weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz.  
(DEG/pdeg)
  
    
EHC Red Bull München
Niederlage in der Verlängerung

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat gegen den ERC Ingolstadt mit 2:3 nach Verlängerung (0:1|2:0|0:1|0:1) verloren. Chris Bourque und Trevor Parkes erzielten vor 5.640 Zuschauern im Olympia-Eisstadion die beiden Tore für den Spitzenreiter, der die Tabelle der DEL nun mit elf Punkten Vorsprung auf die Straubing Tigers anführt.
Spielverlauf:
In den ersten Minuten verteidigten beide Teams gut, gefährliche Aktionen gab es dennoch. Bourque hatte in der zehnten Minute nach einem Pass von Mark Voakes die Führung auf dem Schläger, ERC-Torhüter Jochen Reimer riss aber die Fanghand nach oben und wehrte ab. Die Red Bulls waren in der Folge besser im Spiel, Ingolstadt hatte aber ebenfalls sehr gute Chancen wie den Pfostenschuss von Kristopher Foucault (15.). Zwölf Sekunden vor der ersten Pause war es dann Brett Olson, der einen Konter der Panther per Direktschuss zum 0:1 abschloss (20.).
Im Mittelabschnitt meldeten sich die Red Bulls zurück. Sie erhöhten den Druck und glichen durch Bourque aus: Münchens Topscorer wurde von Voakes freigespielt und traf platziert ins linke obere Eck (27.). John Peterka mit einer Einzelleistung (29.) sowie Bourque und Jason Jaffray in Überzahl hatten weitere Top-Gelegenheiten (30.), Reimer war aber zur Stelle. In der 32. Minute hatte der ERC-Goalie keine Chance, als Parkes sehenswert Tempo aufnahm, vor das Tor zog und in die linke Ecke traf. Ingolstadts Maury Edwards hatte nach einem Querpass die große Chance auf den Ausgleich, Münchens Schlussmann Danny aus den Birken hielt bei seinem Comeback aber stark (38.).
Im Schlussabschnitt ließen die Red Bulls keine Abschlüsse aus dem Slot zu. Die Schüsse von außen und der blauen Linie hielt aus den Birken. In der 50. Minute hatte Voakes bei einem Alleingang in Unterzahl die Chance auf das 3:1, doch Reimer parierte mit der Fanghand. Ingolstadt hatte bei fünf gegen fünf weiterhin keine großen Chancen, dafür staubte Wayne Simpson in der 58. Minute im Powerplay erfolgreich ab. Da Bourque wenige Sekunden später auf der Gegenseite einen Querpass nicht richtig traf, blieb es beim 2:2 nach regulärer Spielzeit. 
In der zweiten Minute der Verlängerung riss Mirko Höfflin eine Lücke in der Münchner Defensive und schoss die Gäste zum Sieg.
Derek Roy: „Wir sind zu wenig gelaufen und haben zu viele Strafen genommen.“ 
(EHCM/irbm)
  
    
Bayreuth Tigers
Bissige Tigers bleiben in der Erfolgsspur

(DEL2)  Wieder mit „kurzer Bank“ aber bissig gingen die Oberfranken auch in diese wichtige Partie. Von einer frühen Strafzeit ließ man sich nicht bremsen und Busch verwertete nach gerade einmal 95 gespielten Sekunden sein sich bietendes Unterzahlbreak zur Führung. Bei diesem turbulenten Auftakt hatten aber auch die Huskies einige klare Chancen, die bis Dato noch nicht genutzt wurden. Gleiches galt auch für die Tigers, bis in Minute 10 Tramm mit einem gut platzierten Fernschuss (inkl. Innenpfosten) zum Ausgleich für Kassel traf. Die erneute Führung in diesem sehr ereignisreichen Spiel realisierte dann Järveläinen im Powerplay für die Gelb-Schwarzen. Huskies-Goalie Kuhn hatte dabei schon auf den Fernschuss reagiert, der allerdings abgefälscht wurde und so hatte der Finne fast das leere Tor vor sich. Davon ließen sich die Schlittenhunde nicht aus dem Konzept bringen und zogen ihr Spiel weiter durch. Erster Lohn war der Ausgleich bei 5 gegen 4 durch Kirsch, als Torwart Herden die Scheibe nicht festhalten konnte und sie doch über die Linie ging. Da die Gäste aber 21 Sekunden später durch Scalzo auch noch einen Doppelschlag gelang, gingen sie sogar mit einem Vorsprung in die erste Pause.
Im zweiten Drittel war das Spiel zwar weiter intensiv aber die Anzahl und Qualität der Torchancen ließ nun zeitweise etwas nach, weil beide Teams viele Spielzüge des Gegners entscheidend stören konnten bevor daraus mehr entstand. Die einzelnen Möglichkeiten konnten hüben wie drüben nicht genutzt werden und so blieb es auch nach 40 Minuten beim 2-3.
Für den dritten Abschnitt hatten sich die Hausherren dann vorgenommen weiter alles in die Waagschale zu werfen um zu Punkten zu kommen. Trotz nur 3 Reihen gegen die 4 Linien der Nordhessen erkämpfte man sich dabei ein leichtes Chancenplus, doch beide Goalies lieferten da schon Prachtparaden und erst als Kolozvary einen Schmidt-Distanzschuss entscheidend abfälschen konnte war der Bann gebrochen. Wie spannend und eng das Spiel war belegten auch gleich mehrere Video-Nachsichten der Schiedsrichter auf beiden Seiten bei strittigen Torentscheidungen. Da trotz vieler spektakulärer Szenen kein weiterer Treffer fiel, ging man in die Verlängerung.
In diesem 3 gegen 3 Format übertraf man sich aber nochmals an teils spektakulären Torchancen. Mindestens 5 Hochkaräter für beide Teams gab es dabei zu bestaunen, aber die Torhüter wuchsen hier über sich hinaus und hatten mit einigen starken Saves immer das bessere Ende für sich.
Nun musste also das Penaltyschießen als endgültiger Showdown herhalten. Nachdem Järveläinen und Duffy jeweils ihren ersten Versuch verwandeln konnten, traten 4 weitere Schützen für ihre Teams an, die aber keinen Weg an den überragenden Goalies vorbei fanden. Als Herden Versuch 6 von Karachun entschärfte, kam der Auftritt von Davidek, der mit seinem ansatzlosen Schuss den „Teufelskerl“ Kuhn im Gästegehäuse zum umjubelten Siegtreffer überwinden konnte.
Wieder eine kampfstarke, geschlossenen Mannschaftsleistung brachte damit die nächsten 2 Zähler aufs Konto der Tigers und lässt die Chancen auf ein gelungenes Saisonende weiter am Leben.
(BT/bis)
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:1! Eispiraten erkämpfen sich Sieg gegen Landshut - Westsachsen gewinnen am Veteranen-Tag

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel im Rahmen des Veteranen-Tages mit 2:1 für sich entschieden. Vincent Schlenker und Austin Fyten besorgten die beiden Treffer, die in einem Kampfspiel letztlich den Weg zum dennoch verdienten Heimsieg ebneten. Am Sonntagabend treffen die Eispiraten auswärts auf die Löwen Frankfurt (23.02.2020 – 18:30 Uhr).
Personal: Trainer Danny Naud musste in Bietigheim weiterhin auf Lukáš Vantuch verzichten, der mit einer Unterkörperverletzung erneut ausfiel. Dafür mit dabei war Fedor Kolupaylo, der sein „Comeback“ bei den Eispiraten gab. Michael Bitzer startete zwischen den Pfosten.
Die Eispiraten starteten in ihren Camouflage-Trikots wie die Feuerwehr. Sofort nahm das Team von Trainer Danny Naud die Zügel in die Hand und konnte prompt in Führung gehen. Vincent Schlenkers trockener Handgelenkschuss landete im langen Eck – 1:0 (3.)! Auch danach blieben dir Westsachsen am Drücker, mussten zunächst aber den vermeintlichen Ausgleich hinnehmen. Maximilian Forster fälschte einen Schuss unhaltbar für Bitzer ab, jedoch wurde der Treffer aufgrund eines „hohen Stocks“ aberkannt. Dominic Walsh verpasste es kurz vor der Pausensirene dann nachzulegen. Seine Direktabnahme parierte EVL-Goalie Jaroslav Hübl aber stark, sodass es mit dem 1:0 für die Gastgeber in die Katakomben ging.
Auch im Mitteldrittel waren es die Eispiraten, welche das Spielgeschehen weitgehend im Griff hatten. Dennoch dauerte es bis zur 30. Spielminute, ehe sich die Crimmitschauer für ihre Mühen belohnen konnten. Austin Fyten war am langen Pfosten eingelaufen und konnte eine Hereingabe von Mitch Wahl mustergültig vollenden – 2:0! Ein Gegenzug reichte den Landshutern jedoch, um das Spiel weiter offen zu gestalten. So war es Mathieu Pompei, der mustergültig bedient von Robbie Czarnik, auf 1:2 verkürzen konnte (31). Kurz vor dem Drittelende konnten sich die Pleißestädter dann auch bei Michael Bitzer bedanken. Der Goalie der Eispiraten entschärfte eine brenzlige Situation vor seinem Tor mustergültig.
Das Schlussdrittel zeigte letztlich zwei Mannschaften, die um jeden Zentimeter Eis kämpften, um das Spiel für sich zu entscheiden. Ebenfalls zeigte es zwei starke Torhüter. So entschärfte nicht nur Michael Bitzer die ein oder andere gefährliche Aktion der Gäste. Auch Jaroslav Hübl erwies sich immer wieder als Spielverderber der Eispiraten. Am Ende waren es vielleicht auch zwei Überzahlsituationen, die den Westsachsen in die Karten spielten. Zwar konnten sie in denen nicht noch einen weiteren Treffer erzielen, jedoch spielten es die Mannen von Cheftrainer Danny Naud clever zu Ende und nahmen so recht verdient die drei Punkte mit.
(EC/af)
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern wichtigen Sieg gegen Heilbronn

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Heilbronner Falken mit 5:4 (1:1; 3:2; 1:1) gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi standen mit Ausnahme von Florian Proske alle Spieler zur Verfügung. Im Tor stand heute Abend Riku Helenius.
Die Eislöwen kamen druckvoll aus der Kabine: Vor 3.192 Zuschauern wurde Verteidiger Steve Hanusch in der neunten Spielminute von Jordan Knackstedt und Alexander Dotzler bedient und brachte Dresden in Führung. Kurz darauf verwiesen die Schiedsrichter Toni Ritter für einen hohen Stock mit Verletzungsfolge für vier Minuten in die Kühlbox, doch die Blau-Weißen überstanden dieses Unterzahlspiel unbeschadet. Eislöwe Mario Lamoureux kassierte eine Strafe, die die Gäste aus Heilbronn diesmal nutzten. Der Ausgleich fiel durch Tim Miller (19.).
Im Mitteldrittel war es Lamoureux (22.), der die Sachsen wieder in Front brachte. Doch auch Kevin Maginot (33.) war für die Falken erfolgreich. Dresden drängte auf die erneute Führung. Nach Vorarbeit von Tom Knobloch und Kevin Lavallée konnte Timo Walther (36.) den Puck im gegnerischen Tor unterbringen. Heilbronns Michael Knaub saß eine knappe Minute aufgrund übertriebener Härte in der Kühlbox, als Ritter (39.) die Führung der Dresdner im Powerplay ausbaute. Nur zwölf Sekunden später markierte Bryce Gervais den Anschlusstreffer für die Unterländer.
Im letzten Drittel traf Davis Koch (53.) im Powerplay für die Falken, aber Petr Pohl (55.) fand nur wenige Minuten später die passende Antwort und sicherte somit den Dresdner Eislöwen drei wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs.
Alexander Mellitzer, Cheftrainer Heilbronner Falken: „Ich gratuliere Rico zu diesem Sieg heute. Dresden war in den entscheidenden Momenten cleverer. Wir hätten einfacher spielen müssen, jeder hat um jeden Millimeter gekämpft, aber wir konnten es nicht klären. Beim Spiel Fünf-gegen-Fünf war ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden, aber im Powerplay hätten wir cleverer agieren müssen. Man hat gemerkt, dass Dresden es heute Abend mehr wollte und sich dem Ernst der Lage bewusst war.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es war ein sehr hart umkämpftes Spiel beider Teams. Hut ab vor meiner Mannschaft. Sie sind in keiner leichten Situation, hadern mit ihrem Selbstbewusstsein. Auch wenn wir gewackelt haben, haben wir uns immer wieder zurückgekämpft und in den entscheidenden Momenten Tore und Saves gemacht. Der heutige Sieg war hoffentlich einer, der den Jungs Selbstvertrauen gibt!“
 Timo Walther: „Ich denke, dass die Mannschaft heute eine unglaubliche Arbeitsmoral gezeigt und über sechzig Minuten konsequent gespielt hat. Das war der Schritt in die richtige Richtung. Jetzt gilt es, am Sonntag genau da weiterzumachen.“
Am Sonntag, 23. Februar reisen die Dresdner Eislöwen zum nächsten DEL2-Punktspiel nach Ravensburg. Das Spiel beim amtierenden Meister beginnt um 18.30 Uhr.
(ESCD/dk)
  
    
ESV Kaufbeuren
Deutliche Niederlage in Weisswasser - ESVK geht in der Lausitz vor 2.576 Zuschauern mit 6:1 unter

(DEL2)  Der ESVK konnte zum heutigen Auswärtsspiel in Weißwasser wieder auf einige Stammkräfte zurückgreifen. Die zuletzt erkrankten Max Schmidle, Jere Laaksonen, Tobias Wörle und Leon Kittel standen wieder im Kader. Der eine oder andere Spieler stellte sich angeschlagen in den Dienst der Mannschaft.
Die Joker kamen super in die Partie. Das hört sich nach einer klaren 6:1 Niederlage zwar komisch an, war aber durchaus so. Die ersten drei Minuten spielten sich ausnahmslos in der defensiven Zone der Hausherren ab. Was dann passierte, ist eigentlich nicht zu erklären. Die Füchse machten mit ihrer ersten Chancen das 1:0. Torschütze Clarke Breitkreuz bekam die Scheibe frei vor Ilya Sharipov nach einer abgefälschten Hereingabe auf den Schläger und hatte keine Mühe einzuschießen. Auch der nächste wirklich gefährliche Vorstoß der Lausitzer mündete in einen Treffer. Jordan George konnte dabei nach direkten Pässen direkt abschließen und wuchtete den Puck zum 2:0 in die Maschen. Währen die Joker sichtlich geschockt waren und ihr Glück wieder in der Offensive versuchten, konterten die Füchse den ESVK aus und Daniel Schwamberger erhöhte auf 3:0. Der Torschütze musste dabei die Scheibe aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken. Es kam aber noch schlimmer. Ein erstes Powerplay nutzte Weißwasser ebenfalls und markierte das 4:0. Torschütze Brad Ross hatte keine Mühe einen Nachschuss völlig frei vor Ilya Sharipov zu verwandeln. Der Kaufbeurer Schlussmann konnte einem zu diesem Zeitpunkt auch nur Leid tun. Trainer Andreas Brockmann setzte daraufhin ein Zeichen und wechselte seinen Torhüter aus. Fortan stand nun also Jan Dalgic im Kasten der Joker und es ging mit einem 4:0 aus Sicht der Füchse in die erste Pause.
Den zweiten Abschnitt starteten die Kaufbeurer dann mit einem Powerplay. In diesem lief bei den Wertachstädtern nichts zusammen, was irgendwie auch zum gesamten Spiel passte. Kaum waren die Lausitzer wieder komplett, klingelte es auch schon zum fünften Mal im Kaufbeurer Gehäuse. Torschütze nach 23 Minuten war abermals Clarke Breitkreuz. Auch ein weiteres Überzahlspiel konnten die Joker nicht nutzten und nach 27 Minuten erhöhten die Hausherren dann auch schon auf 6:0. Dieses Mal war Darcy Murphy der Torschütze für die Füchse. Die Allgäuer durften im Anschluss noch zwei Mal in Unterzahl agieren, ließen aber hier keinen weiteren Treffer mehr zu. Wie auch schon im ersten Drittel, verbrachten die Rotgelben mehr Zeit in der Offensive als die Hausherren, konnten diese aber nicht in einen einzigen Treffer umwandeln. Die Mannschaft von Corey Neilson hingegen war stets gefährlich wenn sie offensiv agierten. Weitere Treffer sollten aber nicht mehr fallen und mit einem Spielstand von 6:0 ging es in den Schlussabschnitt.
Im letzten Drittel sollte dann nur noch ein Treffer fallen. Die Hausherren hatten die Partie jeder Zeit unter Kontrolle und durchaus einige Chancen noch ein paar Treffer mehr erzielen zu können. Jan Dalgic war aber stets zur Stelle oder seine Vorderleute verhinderten schlimmeres. Den Ehrentreffer für die Joker markierte in Spielminute 49. Jere Laaksonen. Der Finne wurde von Tobias Wörle im Slot frei gespielt und traf mit einem trockenen Handgelenkschuss auf die Stockhandseite zum 6:1. Die Joker überstanden im letzten Drittel dazu noch zwei weitere Powerplaysituationen der Füchse schadlos und konnten somit den Schlussabschnitt für sich verzeichnen. An der deutlichen Niederlage änderte dies aber natürlich nichts mehr. Nun steht die Mannschaft von Trainer Andres Brockmann komplett mit dem Rücken zur Wand.
Der ESVK hat die Pre-Playoffs und somit eine Platzierung unter den ersten zehn der Liga zwar immer noch in der eigenen Hand, sechs Niederlagen am Stück haben aber ihre Spuren am Selbstbewusstsein der Joker hinterlassen. Für die Mannschaft heißt es nun noch enger zusammen zu rücken und sich mit aller Macht gegen die Niederlagenserie zu stemmen.
(ESVK/pb)
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS BRINGEN ZWEI PUNKTE AUS BAD NAUHEIM MIT

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation zwei ganz wichtige Auswärtspunkte erkämpft. Sie siegten in einem hochklassigen Match gegen den Tabellennachbarn Bad Nauheim mit 2:1 nach Penaltyschießen.
Die Ravensburg Towerstars hatten beim Gastspiel in Bad Nauheim gleich einmal einen kniffligen Start. Bereits nach 49 Sekunden öffnete sich für Thomas Brandl die Tür zur Strafbank. Die Hausherren kamen so alsbald auch zu ihrer ersten guten Möglichkeit durch Marvin Ratmann, der allerdings in Towerstars Keeper Marco Wölfl seinen Meister fand.
Auch danach sahen sich die Ravensburg Cracks teils im eigenen Drittel eingeschnürt, insgesamt stand die Abwehr vor dem eigenen Tor aber solide und ließ zumindest keine weiteren Chancen zu. Ab der sechsten Minute kam das Team von Coach Rich Chernomaz aber immer besser in Fahrt, überbrückte die neutrale Zone schnell und kam zu vielversprechenden Szenen. Tero Koskiranta und Robin Just wirbelten die gegnerische Abwehr durcheinander, im Abschluss fehlte allerdings die Präzision.
Den Führungstreffer auf dem Schläger hatten auch David Zucker (11.) sowie Jared Gomes zwei Minuten später. Sie bekamen mit der Rückhand allerdings nicht genügend Druck auf die Schlägerkelle, in beiden Szenen brachte die ECBN-Abwehr kurz vor der Torlinie noch einen Stock dazwischen. Nach minutenlangem Hin- und Her hatte in der 18. Minute Tyler Fiddler für die Gastgeber die Führung vor Augen, kurz vor der Pausensirene setzte Thomas Brandl frei im Slot postiert seinen Schuss etwas zu hoch an.
Den zweiten Spielabschnitt starteten die Towerstars mit äußerst viel Zug zum Tor und hohem Tempo, schon nach 46 Sekunden brachte der über links durchgebrochene Shawn O´Donnell seinen mitgelaufenen Kollegen Pawel Dronia in gute Schussposition. Doch Felix Bick im Bad Nauheimer Tor hatte freie Sicht und den Winkel zudem verkürzt. Es folgten fast zwei Minuten, in denen die Towerstars trotz gleicher Spieleranzahl ein regelrechtes Powerplay abzogen. Die Möglichkeiten konnten leider genauso wenig genutzt werden, wie die Strafzeit der Gastgeber in der 27. Minute.
Ab der 31. Minute konnten sich die Roten Teufel aus der Ravensburger Bedrängnis befreien und verbuchten fortan wieder mehr Spielanteile. Marco Wölfl, der zuvor kaum geprüft wurde, war jedoch hoch konzentriert auf dem Posten. Die bis dahin wohl allergrößte Chance auf die Führung hatte genau in dieser Phase Towerstars Kapitän Vincenz Mayer. Er bekam die Scheibe an der blauen Linie mustergültig aufgelegt, bei seinem Alleingang scheiterte er jedoch an Bick.
Dass die Towerstars im zweiten Spielabschnitt die Spiel angebende Mannschaft waren, spiegelte sich in der 38. Minute endlich auch im Spielstand wider. Wieder wurde pfeilschnell aus der eigenen Zone nach vorne umgeschaltet, Andreas Driendl zog aus halblinker Position kurz nach der blauen Linie ab und überwand den Bad Nauheimer Torhüter mit einem präzisen Schuss ins linke Kreuzeck. Kurz vor der zweiten Pause winkte der Ausbau der Führung, als sich Bad Nauheim hinter dem eigenen Tor ein Foul samt Strafzeit leistete. Trotz gutem Powerplay sollte das 0:2 aber nicht fallen.
Kaum waren im dritten Spieldrittel die letzten 18 Sekunden ihrer Strafzeit abgelaufen, drehten die Gastgeber ordentlich auf und nahmen das Ravensburger Tor unter Beschuss. Bis zur 45. Minute konnte Marco Wölfl seinen Kasten sauber halten, dann aber fiel der Puck höchst unglücklich und mehrfach abgefälscht zum 1:1 ins Tor. Der Ausgleich verlieh den Kurstädtern weiteren Schwung, das ohnehin schon hochklassige Spiel bekam weitere Spannung. Bad Nauheim hatte im in den Folgeminuten mehr Spielanteile, die Ravensburger Cracks fanden aber immer wieder auch Phasen, in denen sie selbst dem nächsten Treffer ganz nahe waren.
So lief das Spiel auf Messers Schneide bis in die Schlussminute hinein, ehe es nach einem Foul in der eigenen Zone eine Strafzeit gegen Pawel Dronia setzte. Der schon sicher geglaubte Punk geriet wieder in große Gefahr. Doch mit vereinten Kräften kämpften sich die Towerstars zur Schlusssirene, es ging in die Overtime.
Neben der fast eineinhalb Minuten weiter laufenden Unterzahl überstanden die Towerstars dann eine weitere Strafzeit gegen Matias Haaranen 54 Sekunden vor Ende der Verlängerung. Fels in der Brandung war hier wie schon zuvor Marco Wölfl, der mit starken Reflexen die Entscheidung ins Penaltyschießen verschob. Auch hier war der Ravensburger Keeper nicht zu bezwingen und so reichte am Ende der verwandelte Anlauf von Tero Koskiranta zur Entscheidung und den äußerst wertvollen Zusatzpunkt.
Am Sonntag kann das Team von Coach Rich Chernomaz den nächsten Schritt in Richtung Viertelfinale machen, dann sind um 18.30 Uhr die Eislöwen aus Dresden zu Gast. Die Towerstars hoffen hierbei auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung der oberschwäbischen Eissportfreunde.
(EVR/fe)
  
    
Tölzer Löwen
Riesiger Schritt

(DEL2)  Da ist heute eine ordentliche Last von allen Löwenschultern gefallen. Die Tölzer Löwen gewinnen das Freitagsspiel gegen das Spitzenteam aus Freiburg mit 5:2. Ein enormer Schritt in Richtung direktem Klassenerhalt. Durch den Sieg festigen die Buam Tabellenplatz sieben und haben bereits sechs Punkte Vorsprung auf Rang neun. Mindestens das Pre-Playoff-Heimrecht scheint demnach zum Greifen nahe. Möglich wurde dies durch enorm effektive fünf Minuten im zweiten Drittel. Nach einem schweren Start ins Spiel - "manche Spieler waren nicht komplett bei der Sache" (Gaudet) - lagen die Buam früh mit 0:1 in Rückstand. "Gegen so eine Mannschaft, die hervorragend defensiv spielt, ist es nicht so einfach zurückzukommen", erklärte der Löwencoach weiter. So war das Auftaktdrittel kein Eishockey-Genuss für alle Zuschauer in der weeArena. Das sollte sich im Mitteldrittel allerdings schnell ändern. Die Ungenauigkeiten im Löwenspiel wurden weitestgehend abgestellt, Leon Meder im Freiburger Tor stand zunehmend im Mittelpunkt. Der 20-jährige hatte vor dem heutigen Spiel erst 20 Einsatzminuten in der laufenden Saison und vertrat Ben Meisner, der eine Pause bekam. "Ich denke aber der Back-Up-Goalie hat sehr gut gespielt, er war fantastisch. Bad Tölz hat im zweiten Drittel Kampfgeist gezeigt, sie haben das Spiel auf ein neues Level gehoben", so EHC-Coach Peter Russell. Dosenöffner war dabei Johannes Sedlmayr, von dessen Körper ein Schuss Marco Pflegers zum Ausgleich ins Tor sprang. Zwischen Minute 36 und 40 schossen die Buam dann einen beruhigenden Vorsprung heraus. Max French, der zuvor noch am sperrangelweit offenen Tor vorbei zielte, Marco Pfleger und Lubor Dibelka trafen zum 4:1-Pausenstand. "Die Jungs wollten unbedingt das Spiel gewinnen, wir haben gekämpft. Ein großer Sieg für uns", freute sich Gaudet. Ein Sieg, der im Schlussdrittel nicht mehr anbrannte. Zwar traf Cam Spiro noch zum 2:4, doch Lubor Dibelkas Powerplaytor zum 5:2 machte endgültig den Deckel auf die Partie. "Bad Tölz hat ein gutes Spiel gespielt", lobte auch Russell. Weiter geht´s für die Buam am Sonntag beim Spitzenreiter in Kassel. Weiter mit Punkten im Blick, doch mit deutlich weniger Druck auf den Schultern, als noch vor dem heutigen Freitagsspiel.
(TL/sr)
  
   
Deggendorfer SC
DSC will Lauf des EC Peiting stoppen

(OLS)  Am Sonntag, 23.02.2020 trifft der Deggendorfer SC in der heimischen Festung an der Trat mit dem EC Peiting auf einen Gegner, der trotz namhafter Ausfälle einen echten Lauf hat. Die aktuelle Serie von 3 Siegen in Folge vor dem Wochenende soll spätestens in Deggendorf enden.
Schon fast traditionell kommt die Mannschaft des EC Peiting umso mehr in Schwung, je näher die Play-Offs kommen. So auch in dieser Saison. Aktuell rangiert das Team von Trainer Sebastian Buchwieser auf Platz 6, aber zuletzt wurden wichtige Punkte gegen die Top-Teams der Liga eingefahren. Mit 4:1 wurden die Starbulls Rosenheim und mit 6:2 der ECDC Memmingen besiegt. Zuletzt gelang auch gegen die Lindau Islanders ein 5:3-Sieg trotz zahlreicher Verletzungsausfälle. Unter anderem fehlen den Oberbayern mit Brad Miller und Martin Mazanec zwei Kontingentspieler.
Zurückgekehrt in Team ist dagegen Topscorer Nardo Nagtzaam. Der Niederländer fehlte ebenso länger verletzt und führt trotzdem die Scorerwertung des ECP an. Ebenfalls immer im Auge behalten muss der Deggendorfer SC am Sonntag die offensivstarken Angreifer der Gäste um Dauerbrenner Ty Morris. Mit Thomas Heger, Dominic Krabbat, dem ehemaligen Deggendorfer Simon Maier und Florian Stauder hat Gästetrainer Buchwieser einige Spieler in seinen Reihen, die eine Partie entscheiden können. Ein Wiedersehen gibt es mit Thomas Schmid. Der Verteidiger war erst unlängst aus Deggendorf nach Peiting gewechselt.
Auf Deggendorfer Seite wird weiterhin der verletzte Andrew Schembri fehlen. Hinter dem Einsatz des erkrankten Stephane Döring steht ebenso noch ein Fragezeichen wie bei Kyle Osterberg. Der Amerikaner ist zwar wieder ins Eistraining eingestiegen, aber über seinen Einsatz werden die Verantwortlichen kurzfristig entscheiden.
Spielbeginn ist am Sonntag, 23.02.2020 um 18:45 Uhr. Das Spiel wird wie immer live auf Sprade-TV übertragen.
(DSC/tt)


DSC mit rabenschwarzem Tag im Oberland: Deutliche 2:7-Niederlage gegen Riessersee

(OLS)  Mit einer deutlichen und verdienten 2:7-Niederlage musste der Deggendorfer SC am Freitagabend die Heimreise aus Garmisch antreten. Greilinger verletzt ausgeschieden.
Schon früh konnten die Gastgeber in Führung gehen. Der DSC war zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht ins Spiel gekommen und auch Torhüter David Zabolotny wurde kalt erwischt. Als dann in der 9. Spielminute Wolfgramm den Puck an der gegnerischen blauen Linie verliert, wird erstmals das Manko an diesem Abend deutlich: Riessersee geradlinig und der DSC lässt die Garmischer Angreifer gewähren. Die Folge: 0:2 aus Deggendorfer Sicht. Auch beim 0:3 lässt die Deggendorfer Hintermannschaft den Angreifern alle Freiheiten und auch Zabolotny macht erneut keinen sicheren Eindruck, was dann auch seinen Arbeitstag beendet. Schon ab der 12. Minute dann Henning Schroth im Tor der Niederbayern.
Erst im 2. Drittel findet dann auch der DSC ins Spiel und kann offensiv Akzente setzen. Die Angriffsbemühungen sind aber zu wenig zwingend. Insgesamt wirkt man zu wenig entschlossen und verzettelt sich zu oft im komplizierten Kleinklein. Wieder macht es der SCR besser. In der 26. Spielminute nutzt Riessersee erneut die fehlende Abwehrarbeit des DSC zum vierten Treffer. Bezeichnend dann, dass ausgerechnet die junge dritte Deggendorfer Angriffsreihe für das erste Lebenszeichen sorgt. Michael Fomin trifft nach engagiertem Einsatz des wiedergenesenen Stephane Döring. Wer gedacht hätte, dass nun ein Ruck durch das Team von Trainer Dave Allison gehen würde, sah sich getäuscht. Im 1. Unterzahlspiel bleibt das Penalty-Killing des DSC zu statisch und selbst der eigene Torraum wird nicht energisch verteidigt, so dass ein Querpass durch den Torraum seinen dankbaren Abnehmer findet. Mit 1:5 geht es dann auch in die 2. Pause.
Im Schlussdrittel dümpelt die Partie dann lange ohne nennenswerte Aktionen auf beiden Seiten dahin. In der 49. Minute kann dann Curtis Leinweber einem Verteidiger in der Aufbaubewegung die Scheibe klauen und auf 2:5 verkürzen. Jetzt erspielt sich der DSC in der Folge einige gute Gelegenheiten, scheitert aber immer wieder am Garmischer Schlussmann. Dann wieder das Bild des Abends: Vor dem 2:6 ermöglicht ein Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie dem Gegner eine 2:1-Überzahlsituation, die wiederrum eiskalt genutzt wurde. Dass der Endstand von 2:7 trotz klaren Torraumabseits gegeben wurde, änderte auch nichts mehr an der deutlichen und letztlich auch verdienten Niederlage des DSC.
Zu allem Überfluss musste Coach Dave Allison ab dem Mitteldrittel auf Thomas Greilinger verzichten, der verletzt ausgeschieden war.
(DSC/tt)
  
    
Starbulls Rosenheim
Informationen über Baumaßnahmen im ROFA-Stadion

(OLS)  Wie in den letzten Monaten bereits mehrfach vermeldet, führt die Stadt Rosenheim derzeit umfangreiche Sanierungsarbeiten im und rund um das ROFA-Stadion Rosenheim durch. Daraus resultierend werden bereits in Kürze diverse Bereiche des Stadions hiervon betroffen sein.
Auf Grund umfangreicher Sanierungsarbeiten im und rund um das ROFA-Stadion Rosenheim werden in den kommenden Wochen und Monaten einige Bereiche des Rosenheimer Eisstadions nicht oder nur bedingt genutzt werden können.
Davon betroffen sind im Einzelnen:
-       Fantreff „Mangfall Stub’n“
Dieser ist am kommenden Freitag, den 21.02.2020, beim Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg bis auf weiteres zum letzten Mal in dieser Spielzeit geöffnet. Um allen Besuchern die Möglichkeit zu geben, bereits vor dem offiziellen Einlass Getränke und Speisen zu konsumieren, wird in dieser Zeit ein zusätzlicher Schankwagen bzw. Getränkestand (ab ca. 1,5 Stunden vor Spielbeginn) vor dem ROFA-Stadion zum Einsatz kommen.
-       Parkplätze direkt vor dem ROFA-Stadion
Diese werden ab Anfang März teilweise abgesperrt.
-       Umkleidekabine erste Mannschaft Starbulls Rosenheim
Im Laufe des März muss auch die erste Mannschaft der Starbulls für einige Wochen in einen anderen Bereich des ROFA-Stadions umziehen.
„Auf Grund des extrem hohen Umfangs der Sanierungsarbeiten im und rund um das ROFA-Stadions sind wir als Starbulls Rosenheim der Stadt Rosenheim sehr dankbar, dass bereits frühzeitig mit diesen wichtigen Sanierungsarbeiten begonnen wird. Nur dadurch kann sichergestellt werden, dass unsere Teams im Sommer rechtzeitig mit dem wichtigen Eistraining zur Vorbereitung auf die Spielzeit 2020/2021 beginnen können. Die Beeinträchtigungen sind natürlich für niemanden ideal und jeder von uns muss hierbei etwas in den berühmten sauren Apfel beißen. Für uns steht aber eindeutig das große Ganze und der enorme Nutzen der Sanierungsarbeiten im Vordergrund. Trotzdem bitten wir schon heute alle unsere Fans und Zuschauer um Verständnis für die bevorstehenden Einschränkungen“, sagt Marcus Thaller, erster Vorstand des Starbulls Rosenheim e.V.
Wie bereits erwähnt, ist auch die „Mangfall Stub’n“ von den Sanierungsarbeiten betroffen. Aus diesem Grund muss der Fantreff am Samstag, den 29.02.2020 (ab 10.00 Uhr) geräumt werden.
„Der gesamte Verein und ich persönlich würden uns sehr freuen, wenn sich die große Starbulls Familie am Samstag, den 29.02.2020 von ihrer besten Seite zeigt und sich viele Mithelfer am ROFA-Stadion einfinden um die Aufräumarbeiten auf möglichst viele Schultern und Hände verteilen zu können“, sagt Pan Weißenbach, Fanbeauftrager des Starbulls Rosenheim e.V.
Die Starbulls Rosenheim freuen sich auf viele Mithelfer und bedanken sich schon heute für deren starken und tatkräftigen Einsatz.
(SBR/cs)


4:1-Heimsieg beschert den Starbulls Rang zwei!

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben den Eisbären Regensburg im ROFA-Stadion zum dritten Mal in der laufenden Saison keine Chance gelassen. Nach einem 7:3- und einem 4:0-Heimerfolg im Verlauf der Hauptrunde behielten die Grün-Weißen am Freitagabend vor 2.432 Zuschauern mit 4:1 Toren die Oberhand und überholten im Klassement damit nicht nur die Gäste, sondern auch den Deggendorfer SC. Dank des zwölften Heimsieges in Folge haben die Starbulls fünf Spieltage vor Ende der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd nun den zweiten Tabellenplatz inne. Die Rosenheimer Tore erzielten Jake Smith (2), Matthias Bergmann und Simon Heidenreich.
Bei den Starbulls Rosenheim feierte Michael Fröhlich, der vier Wochen lang pausieren musste, die Rückkehr ins Team. Trainer John Sicinski schickte ihn anfangs sporadisch neben Michael Baindl und Andreas Höller im Austausch mit Kevin Slezak und im weiteren Spielverlauf dann vermehrt in der vierten Sturmreihe mit Simon Heidenreich und Sebastian Stanik auf das Eis. Die Position des krankheitsbedingt fehlenden Verteidigers Tobias Draxinger übernahm der junge Benedikt Dietrich, der mit einer abgeklärten Leistung überzeugte!
Beide Mannschaften legten von Beginn an totale Defensivdisziplin an den Tag, so dass Torchancen zunächst rar gesät waren. Ein erster gefährlicher Schuss von Dominik Daxlberger wurde zur Beute von Gästekeeper Raphael Fössinger, im Gegenzug scheiterte Nicolas Sauer an Starbulls-Schlussmann Andreas Mechel (5.). Auch bei den nächsten gefährlichen Rosenheimer Aktionen war Daxlberger jeweils beteiligt. Erst fälschte er einen Schuss gefährlich ab, sodass Fössinger große Mühe hatte, den Einschlag zu verhindern, der folgende Nachschuss verfehlte das Regensburger Tor dann um wenige Zentimeter (11.). Nachdem der Regensburger Keeper gegen Jake Smith stark parierte, schaltete Daxlberger schnell und servierte die Scheibe perfekt für Matthias Bergmann, der von der blauen Linie satt abzog und halbhoch ins linke Eck zur Rosenheimer Führung kurz vor der ersten Pause einnetzte (19.).
Gleich in der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts bot sich Fröhlich nach perfektem Zuspiel von Michael Baindl die große Chance zum 2:0, doch der Rosenheimer Stürmer brachte das Spielgerät frei vor Fössinger nicht am Gästekeeper vorbei. Das folgende Starbulls-Powerplay – es sollte das einzige an diesem Abend sein – blieb dann aber ebenso wirkungslos wie Regensburgs erste Überzahlsituation im ersten Drittel. Tomas Schwamberger hatte gar die Möglichkeit zum Ausgleich in Unterzahl (24.). Stattdessen schlugen die Hausherren zu, als die Gäste wieder komplett waren. Josh Mitchell legte von hinter der Grundlinie in den Slot und Jake Smith tunnelte Torwart Fössinger aus kurzer Distanz – 2:0 (27.). Fast hätte Andreas Höller in Unterzahl für die Grün-Weißen sofort nachgelegt.
Die Gäste, denen es bis dato immer wieder gelang, das Tempo aus dem Rosenheimer Spiel zu nehmen, bekamen nun mehr und mehr Probleme, sich des zunehmenden Angriffsdrucks zu erwehren. Torwart Fössinger hatte alle Hände voll zu tun, weitere Treffer der Hausherren zu verhindern. Heidenreich hatte nach der Hälfte der Spielzeit gleich dreimal hintereinander aus dem Gewühl heraus die Chance zum 3:0, Fröhlich und Josh Mitchell verpassten vor dem leeren Tor die Scheibe und Daniel Bucheli scheiterte zwei Mal am Regensburger Keeper. Doch auch die Starbulls konnten sich auf einen starken Schlussmann verlassen. Andreas Mechel wurde zwar nur sporadisch geprüft, agierte dann aber souverän und strahlte jederzeit Ruhe und Sicherheit aus. Gegen Schwamberger (33.) und Xaver Tippmann (38.) verhinderte Mechel den durchaus möglichen Regensburger Anschlusstreffer.
Im letzten Spielabschnitt machten die Hausherren rasch alles klar. Der starke Daxlberger setzte sich bei einem Sololauf gegen drei Gästespieler durch und Smith staubte problemlos zum 3:0 ab (42.). Dann fälschte Heidenreich einen Schuss von Stanik technisch perfekt so ab, dass der Gästekeeper keine Abwehrchance hatte – 4:0 (48.). Erst in der Schlussphase hatten dann die Gäste, die auf einige wichtige Spieler verzichten mussten, mehr vom Spiel und erzwangen noch den verdienten Ehrentreffer. Peter Flache staubte nach einem abgeprallten Schuss von Jakob Weber aus kurzer Distanz zum 4:1-Endstand ab (57.).
Am Sonntag gastieren die Starbulls Rosenheim in Füssen. Soielbeginn in der Halle 1 des Bundesleistungszentrum am Kobelhang ist um 18 Uhr. Vom Spiel der Starbulls beim starken Aufsteiger, der am Freitag in Lindau mit 5:1 siegreich war, wird eine Liveübertragung auf Basis einer automatischen Kameraführung vom Anbieter AI Sportswatch (aisw.tv) zum Preis von 5 Euro verfügbar.
Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Starbulls Rosenheim am darauffolgenden Sonntag. Zu Gast im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr) ist dann der mit den Eisbären Regensburg punktgleiche Deggendorfer SC, der nun zwei Zähler hinter den Starbulls rangiert. Spitzenreiter Memmingen ist der Mannschaft von Trainer John Sicinski jetzt nur noch drei Punkte voraus.
(SBR/mh)
  
    
VER Selb
30 Eishockeyminuten mit Leidenschaft sind zu wenig

(OLS)  Ein Eishockeyspiel dauert bekanntlich 60 Minuten und vielleicht auch mal mehr. 30 Minuten Leidenschaft und Kampf sind jedoch entschieden zu wenig, um am Ende siegreich vom Eis zu gehen. Dies wurde unseren Wölfen am 45. Spieltag beim Gastspiel in Peiting deutlich aufgezeigt. Zwischenzeitlich lagen die Schützlinge von Coach Herbert Hohenberger mit 0:4 aussichtslos zurück, ehe ein Ruck durch das Team ging und die leider zu spät begonnene Aufholjagd eingeleitet wurde. Dass erneut mehr drin gewesen wäre, sah auch Co-Trainer Marc Thumm, der sichtlich angesäuert wirkte im Nachgang zur Partie bei Radio Euroherz: „Es geht nicht, dass wir jedes Mal einem Rückstand hinterherlaufen müssen – wenn wir immer nur 30 Minuten Eishockey spielen, gewinnen wir gegen diese Gegner in der Liga einfach keinen Blumentopf.“
Coach Hohenberger war erneut zu Umstellungen gezwungen. Zwar meldete sich Gelke nach Verletzungspause zurück, dafür fehlte Routinier Gare mit einer Unterkörperverletzung, dessen Platz Förderlizenzspieler Zimmermann neben McDonald und Pisarik einnahm. Die Hausherren mit zuletzt vier Heimsiegen in Folge starteten mit gehörig Rückenwind in den Segeln. Gut vier Minuten waren gespielt, da packte Winkler den Hammer an der Blauen Linie aus, Nagtzaam hielt den Schläger rein und die Scheibe zappelte in den Maschen. Unsere Jungs durch den frühen Rückschlag sichtlich beeindruckt. Eine Minute später spielte Maier die Scheibe quer auf Krabbat, der kam völlig unbedrängt zum Abschluss und ließ Deske beim 0:2 aus Wölfe Sicht keine Chance. Und weiter waren es die Hausherren, welche den Ton angaben.
Nagtzaam setzte Heger schön in Szene und sofort wurde es wieder brenzlig vor dem Selber Kasten. Diesmal behielt jedoch Deske die Oberhand. Was machten eigentlich unsere Wölfe? Gegen die kompakt stehenden Peitinger hatten unsere Jungs sichtlich Probleme im Spielaufbau. Und wenn sie dann einmal durch waren, hatte der Schiedsrichter etwas dagegen. 13. Spielminute, Kolb mit dem Schuss, alle Wölfe-Cracks bejubelten den Treffer, doch nach kurzer Rücksprache mit seinem Linesman entschied Hauptschiedsrichter Polazek gegen unsere Wölfe. Kurz darauf brach Pisarik auf der linken Seite durch, kam zum Abschluss, aber Goalie Magg war auf dem Posten. Die Hausherren blieben aber weiter gefährlich. Als Böhringer zwei Minuten vor Drittelende eine Strafzeit verbüßte, erhöhten die Gastgeber auf 3:0.
Auch im zweiten Drittel taten sich unsere Jungs äußerst schwer. Die Hausherren verteidigten clever und ließen kaum zwingende Torchancen zu. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es Gelke, der sich gegen zwei Gegenspieler sehenswert durchsetzte und zum Abschluss kam – Goalie Magg parierte jedoch in höchster Not. Auf der anderen Seite umkurvte Winkler die halbe Selber Hintermannschaft, konnte jedoch seinen Pass nicht an den Mann bringen. Wenig später brannte es erneut lichterloh vor unserem Kasten, als Gohlke im Slot frei zum Schuß kam. Peiting weiter im Vormarsch, gegen Heger rettete nur glücklicherweise der Pfosten. Von unseren Wölfen war lange Zeit nur wenig zu sehen und Peiting schraubte das Ergebnis in die Höhe: Nagtzaam hatte im Slot alle Zeit der Welt, zog einfach mal ab und Deske rutschte die Scheibe durch die Schoner. Peiting führte mit 4:0…und nach dem Spielverlauf durchaus verdient. Als Peiting sich zu sicher fühlte, ging urplötzlich ein Ruck durch das Selber Team und der Weckruf folgte in der 37. Minute: McDonald steckte die Scheibe auf Zimmermann hinterm Tor durch, Pisarik lauerte vor dem Tor und der Wölfe-Torjäger mit dem 4:1 Anschluss. Ein Treffer, der unseren Mannen nun endlich das notwendige Selbstvertrauen zurückgab, unsere Wölfe wirkten nun wie aus dem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Keine zwei Minuten später: Auf beiden Seiten verbüßten Spieler Strafminuten, Kabitzky hatte viel Platz, zog in die Mitte und schlenzte den Puck unter die Latte. Nur noch 4:2 – unsere Wölfe meldeten sich eindrucksvoll zurück.
Durch die beiden Treffer starteten unsere Mannen wie beflügelt in den Schlussabschnitt. Hirschberger und Klughardt störten die Peitinger früh im Spielaufbau, die Scheibe kam zu Schiener, der kam völlig ungehindert zum Abschluss und verwandelte eiskalt zum 4:3 Anschluss. Unsere Wölfe, dank drei Treffer in gut fünf Minuten, wieder im Spiel zurück und schöpften weiter Hoffnung. Peiting blieb zwar gefährlich, die besseren Möglichkeiten erspielten sich jetzt aber die Gäste. Bange Minuten brachen an, als Kolb zwei Strafminuten wegen Hakens absitzen musste. Die Chance zum 4:4 bot sich, als kurz hintereinander unsere Jungs gleich zweimal in Überzahl agierten. Wir drängten auf den Ausgleich, aber das Tor wollte nicht fehlen. Kurz vor Schluss setzte Wölfe-Coach Hohenberger nochmal alles auf eine Karte und brachte einen sechsten Feldspieler für seinen Torhüter. Am Ende kam die Aufholjagd aber zu spät. Acht Sekunden vor Schluss setzte Feuerecker dem Aufbäumen ein Ende und traf ins längst leere Selber Tor zum 3:5 Endstand aus Wölfe-Sicht.
(VERS/ud)
  
    
Crocodiles Hamburg
Crocodiles sichern Heimrecht mit Kantersieg gegen Rostock

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg gewinnen auch im fünften Heimspiel in Folge und starten damit sicher zu Hause in die Playoffs, da die Hannover Indians zeitgleich gegen die Tilburg Trappers unterlagen. Gegen die Rostock Piranhas gelang der Mannschaft von Trainer Jacek Plachta am Freitagabend ein 8:3 (3:0/4:2/1:1)-Kantersieg.
Vor 1.657 Zuschauern brauchten die Hausherren im Eisland Farmsen zunächst einen längeren Anlauf, bevor die Tormaschine wieder anlief. Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern, die nach dem Warm up verletzungsbedingt auf den eigentlich gesetzten Torwart Jakub Urbisch verzichten mussten, erspielten sich ein sattes Chancenplus, da kullerte die Scheibe plötzlich über die eigene Torlinie. Patrick Saggaus Passversuch wurde von einem Rostocker ins eigene Gehäuse abgefälscht (13.). Mit der Führung im Rücken wurde das Spiel der Hamburger flüssiger, die Abschlüsse mehrten sich und mündeten in der 18. Minute im 2:0. Der zweite Treffer von Patrick Saggau. Keine Minute später zauberte Thomas Zuravlev. In Überzahl bediente Dominik Lascheit den neben dem Tor stehenden 27-Jährigen, der durch seine eigenen Beine zum 3:0 einnetzte (19.). Mit der soliden Führung ging es in die Kabine.
Im zweiten Abschnitt gelang Tomas Kurka zunächst der Anschlusstreffer (27.), die Freude währte allerdings nur sechs Sekunden. Denn dann war Saggau wieder zur Stelle, der sich die Scheibe direkt vom Bully schnappte, durch zwei Rostocker Verteidiger marschierte und im Fallen mit einer Hand am Schläger zum 4:1 einschob – Hattrick! Und es ging Schlag auf Schlag weiter: Zuravlev erhöhte mit seinem zweiten Treffer zum 5:1 (28.), Saggau legte mit Tor Nummer vier nach (30.), Constantin Coopmann sendete per Direktschuss ein Lebenszeichen der Piranhas (31.) und Norman Martens stellte in Überzahl den Pausenstand von 7:2 her (32.).
Das Spiel war entschieden, das Tempo im letzten Drittel raus. Sebastian Brockelt konnte noch einmal Ergebniskosmetik betreiben (52.), bevor der Mann des Abends den Schlusspunkt setzte. Patrick Saggau netzte mit seinem fünften Treffer zum 8:3 ein.
„Wir haben versucht die Euphorie aus den letzten Spielen mitzunehmen, haben dann aber gemerkt, dass Rostock sich wehrt. Für die geht es ja auch um das Heimrecht in den Pre-Playoffs. Dann haben wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Wir haben vorne gut gespielt, aber hinten müssen wir noch ein bisschen mehr Arbeit investieren. Heute hat Kai auch wieder ein paar Dinger rausgeholt, die, wenn sie fallen, auch mal so ein Spiel drehen können. Das wird der Trainer nochmal ansprechen und dann müssen wir das Sonntag abstellen“, so Saggau.   
(CH/tb)
  
    
Herner EV
Arbeitssieg in Krefeld bringt das erste Endspiel um Platz 2! 

(OLN)  Der Herner EV hat das Auswärtsspiel am Freitagabend beim Tabellenletzten, Krefelder EV, mit 8:5 (3:1/3:1/2:3) für sich entschieden. Damit kann die Mannschaft von Danny Albrecht am Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Hamburg die Vize-Meisterschaft klarmachen.
225 Zuschauer in der traditionsreichen Rheinlandhalle sahen dabei in den ersten beiden Dritteln einen überlegenen HEV. Patrick Asselin und Dominik Piskor brachten die Herner schnell mit 2:0 in Front, diese Führung wurde kontinuierlich ausgebaut. Christopher Kasten, der wiedergenese Dennis Thielsch, Anthony Calabrese und Lars Grözinger trugen sich bis zur zweiten Drittelpause in die Torjägerliste ein. Für die beiden Krefelder Treffer sorgte bis zu diesem Zeitpunkt Constantin Vogt.
Auch der letzte Abschnitt begann standesgemäß. Patrick Asselin erhöhte nach nur 23 Sekunden auf 7:2, doch mit diesem Treffer schaltete der HEV defensiv etwas zu sehr in den Verwaltungsmodus. Die Gastgeber, die auch in allen drei bisherigen Partien, immer über 60 Minuten rannten und kämpften, gaben nie auf und kamen bis zur 54. Spielminute auf 7:5 heran. Lukas Schaffrath, der über 60 Minuten eine gute Partie lieferte, musste in der Schlussphase häufiger eingreifen als ihm lieb war. Erst in der letzten Minute machte dann Patrick Asselin mit seinem dritten Treffer des Tages und zugleich seinem 40. Saisontor alles klar.
Durch den Erfolg verteidigt der HEV seinen Vorsprung auf Tabellenplatz drei. Mit sieben Punkten Rückstand liegen die Crocodiles aus Hamburg auf Platz drei. Am Sonntag kann der HEV, mit einem Sieg, ganz egal ob nach 60 Minuten, Overtime oder Penaltyschießen, die Vizemeisterschaft der Oberliga Nord fix machen!
(HEV/ms)
  
    
Rostocker EC
„Das sind heute einfach viel zu viele Fehler hinten“ - Torhüter Philipp Schneider konnte einem leid tun: Die REC Piranhas unterliegen mit 3:8 bei den Crocodiles Hamburg

(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren ihr viertletztes Hauptrunden-Spiel der Oberliga Nord 2019/20 am Freitagabend bei den Crocodiles Hamburg mit 3:8 (0:3, 2:4, 1:1).
Am Sonntag geht es um 19 Uhr in der Eishalle Schillingallee gegen die Moskitos Essen weiter.
Im Tor des REC begann diesmal Philipp Schneider, weil sich Stammkeeper Jakub Urbisch bei der Erwärmung eine Verletzung zuzog.
Nachdem die Gastgeber in der 13. Minute mit 1:0 in Führung gegangen waren, stellten sie kurz vor Ende des ersten Drittels mit zwei weiteren Treffern innerhalb von nur 56 Sekunden auf 3:0, womit sich der Ausgang der Partie bereits abzeichnete.
Dirk Weiemann, Mannschaftsleiter der Gäste: „Wir machen zu viele Fehler, das müssen wir unbedingt abstellen. Die clever spielenden Hamburger haben das im Stile einer Spitzentruppe eiskalt bestraft. Philipp im Tor macht seine Sache ganz ordentlich. Wir nutzen leider unsere Möglichkeiten nicht.“
Auch in der zweiten Pause hatte er nichts Positives mitzuteilen: „Das sind heute einfach viel zu viele Fehler hinten. Da kann einem Philipp Schneider schon ganz schön leid tun. Das muss erst einmal ausgewertet werden.“
Weiemanns Endfazit: „Das war nicht unser Tag. Wir müssen uns schütteln, um das bis Sonntag irgendwie rauszubekommen.“ 
(REC/at)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – Höchstadter EC 7:6 (4:2, 2:2, 0:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen

(BYL)  Ein Dreier war greifbar, am Ende konnte der EHC Klostersee dennoch jubeln. Der Oberligist Höchstadter EC wurde nach Penaltyschießen mit 7:6 niedergekämpft. Nach den eher durchwachsenen Leistungen in den Wochen davor gaben die Grafinger mit dem verdienten Heimerfolg, wenngleich man sich dafür nur zwei Punkte gutschreiben lassen durfte, ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Sowohl spieltechnisch konnten die Rot-Weißen überzeugen, wie auch durch viel kämpferischen Einsatz und Leidenschaft. Großer Trumpf der Gäste aus Mittelfranken war das Überzahlspiel, womit sich die Alligators in den ersten zwei Spielabschnitten einigermaßen in der Partie hielten.
Nach dem 6:3-Zwischenstand im zweiten Abschnitt hatte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische im doppelten Powerplay die Vorentscheidung auf dem Schläger, doch da fehlte das notwendige Abschlussglück und außerdem standen die Alligators um Keeper Benjamin Dirksen dichtgestaffelt. Im Schlussdrittel, als bei den EHClern - bei einigen wiedergenesenen und zurückgekehrten Verletzten wenig verwunderlich - die Kräfte schwanden, rückte mehr und mehr Goalie Dominik Gräubig in den Mittelpunkt des Geschehens. Zwischen der 8. und 12. Minute war der Stamm-Torhüter verletzt vom Eis gegangen, Rudi Schmidt musste für diese kurze Phase ran.
In der rasanten Overtime hatten beide Mannschaften den Siegtreffer vor Augen, die beiden Puckfäger aber etwas dagegen. Der Zusatzpunkt ging schließlich an die Klosterseer. In der ersten Dreier-Serie trafen die Gäste einmal und für den EHC Philipp Quinlan, der danach auch den entscheidenden nachlegte.
(EHCK/pel)
  
    
EHC Königsbrunn
Hochspannung bis zum Abpfiff

(BYL)  Der EHC Königsbrunn gewinnt sein Heimspiel gegen die „Mighty Dogs“ des ERV Schweinfurt knapp mit 5:4, am Ende wurde die Partie noch unnötig spannend. Dank der drei Punkte haben die Brunnenstädter nichts mehr mit dem Abstieg zu tun und könnten sich theoretisch noch für die Play-offs zur semiprofessionellen Oberliga Süd qualifizieren.
EHC-Coach Waldemar Dietrich hatte in der Partie bis auf Alexander Strehler und Maxi Hermann den kompletten Kader zur Verfügung. Allerdings waren einige Spieler noch angeschlagen, der EHC trat aber trotzdem mit drei kompletten Reihen an.
Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie, was aber aufgrund der Brisanz des Spiels nicht verwunderlich war. Im Laufe des Spiels, erarbeiteten sich sowohl der EHC als auch der ERV einige Gelegenheiten, wobei Königsbrunn die besseren Chancen hatte. In der achten Spielminute ging dann auch der EHC dank des Treffers von Tim Bullnheimer mit 1:0 in Führung. Sicherheit gab es den Königsbrunner Spielern aber nicht, die immer noch zu viele Fehler produzierten. Die Gäste konnten aber davon nicht profitieren, so dass es mit der knappen Führung in die erste Pause ging. Allerdings setzte es kurz vor Abpfiff noch einige Strafen für den EHC.
Die Gäste starteten dadurch in Überzahl ins Mitteldrittel und konnten nach gerade mal 37 Sekunden jubeln, als in einfacher Überzahl der Ausgleich fiel. Nur fünf Minuten später ging Schweinfurt dann in Führung. Vorausgegangen war ein leichtsinniger Scheibenverlust in der neutralen Zone, den die Mighty Dogs gekonnt mit einem Konter abschlossen. Die Partie drohte jetzt zu kippen, der Treffer zeigte Wirkung. Doch in der 30. Spielminute traf Nico Baur zum 2:2 Ausgleich, die Begegnung war wieder offen. In der 33. Spielminute kassierte der EHC allerdings erneut eine Strafe, doch statt eines Powerplays der Gäste folgte die One-Man-Show von Anton Zimmer. Gleich zweimal enteilte er seinen Gegenspielern und erzielte im Alleingang zwei Treffer zum 4:2. Gästecoach Vanc nahm daraufhin eine Auszeit, um seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Im letzten Spielabschnitt verwaltete der EHC zunächst das Ergebnis und konnte in der 51. Minute sogar noch das 5:2 nachlegen. Julian Becher netzte nach einer sehenswerten Vorlage von Jakub Šrámek ein. Doch scheinbar fühlten sich die Königsbrunner acht Minuten vor Spielende schon zu sicher. Denn nun setzten die Mighty Dogs nochmal alles auf eine Karte und konnten bis drei Minuten vor Spielende zwei Treffer zum 5:4 einnetzen. Schweinfurt nahm dann noch den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch der Mut der Gäste wurde nicht belohnt, der EHC brachte die knappe Führung über die Zeit.
Königsbrunn holt sich am Ende mit dem 5:4 etwas glücklich, aber verdient drei Punkte und kann aufgrund der momentanen Tabellensituation nicht mehr absteigen. Die Gegner aus Schweinfurt rutschen nach der Niederlage auf den letzten Tabellenplatz ab und müssen weiter um den Klassenerhalt zittern.
Coach Waldemar Dietrich war nach der Partie heilfroh über den Spielausgang: „Wir wollten in unserem letzten Heimspiel unbedingt noch drei Punkte holen. Es war keine schöne Partie, da war zu viel Nervosität. Es sind sehr viele leichte Fehler zum Schluss passiert, wir haben glücklich gewonnen. Insgesamt waren wir aber schon die bessere Mannschaft, Jenny hat gut gehalten. Beim 5:2 hat man sich das einfacher vorgestellt, die Spieler wollten es wohl für den Zuschauer nochmal spannend gestalten. Das haben sie dann auch geschafft, es war bis zum Schlusspfiff hochdramatisch. Nun müssen wir noch die letzten beiden Partien bestreiten, die Gegner haben aber alle noch eine Rechnung mit uns offen. Da müssen wir nochmal alles geben und zeigen, was wir können.“
(EHCK/hp)
  
    
TSV Peißenberg
Immer noch alles drin für die Eishackler – Eishackler-Sieg in Dorfen

(BYL)  Wir beginnen zuerst mit einem Dank nach Schongau. Die „Mammuts“ gewinnen ihr Heimspiel gegen den ESC Geretsried mit 6:1.
Eine Hammer Leistung absolvierten die Peißenberger bei den „Eispiraten“. Eine perfekt eingestellte Mannschaft die von beginn an, hellwach und zu allem bereit war. 
Die „Eishackler“ setzten die Dorfener von Anfang an gehörig unter Druck. Die ersten beiden Chancen hatte zwar der ESC, aber da brannte zum Glück nichts an. Die Spur wurde schnell in Richtung Gastgebertorwart Tanzer eingestellt und der sollte an diesem Abend einiges zu tun bekommen. In der 11. Minute konnte sich Lukas Novacek durchsetzen und war allein auf dem Weg zum Tor der Dorfener und ließ Andreas Tanzer keine Chance und traf zum 1:0 für die „Eishackler“. Nur zwei Minuten später war es Moritz Birkner der Markus Andrä vor dem Tor schön in Szene setzte und der allein vor dem Torwart zum 2:0 einschoss. Mit diesem Doppelschlag kamen die Hausherren nicht zurecht und waren merkbar verunsichert.
Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die „Eishackler“ zunächst ein Powerplay der „Eispiraten überstehen, um wieder selbst das Kommando zu übernehmen. Mehrere gute Möglichkeiten blieben aber ungenutzt (26. Andrä Martin, 31. Morley an den Pfosten, 32. Malzatzki auf Ebentheuer), nur eine Minute später gelang Dominik Ebentheuer der Treffer im zweiten Anlauf, als er erneut allein vor Torwart Andreas Tanzer war und halbhoch einnetzte. Mit einer soliden 0:3 Führung ging es auch zum zweiten Pausentee.
Anfangs des letzten Abschnitts wollten es die „Eispiraten“ noch einmal wissen. Wütende Angriffe die den Hausherren nichts einbrachten. Es war auch nur diese kurze Phase, in der die TSV Mannschaft etwas wackelte und blieb auch ohne Folgen. Man muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Das Dorfen nicht zu seinem Spiel fand, war der aggressiven aber durchaus disziplinierten Spielweise der „Eishackler“ geschuldet. Erst in der 47. Minute war es Josef Folger der noch den Anschlusstreffer zum 1:3 machte. Wer jetzt eine Schlussoffensive der Dorfener vermutete, der wurde enttäuscht. Die „Eishackler“ spielten dieses Spiel bis zum Ende konsequent runter, ohne noch größeres zuzulassen.
Jetzt ist also am Sonntag immer noch alles drin und wir alle können uns jetzt schon auf ein sehr spannendes Spiel freuen. Die Jungs sind aufjedenfall heiß und wollen unbedingt in die Preplayoffs. Vor realistischen 800 Zuschauern dürfte auch eine atemberaubende Kulisse geschaffen werden *Augenzwinker*. Bis Sonntag.
(TSVP/as)
  
     
EHC Bayreuth
Der EHC will sich nicht nur mit dem Klassenerhalt zufrieden geben

(BLL)  Nun da der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist, liegt der Fokus unseres EHC ganz auf dem Kampf um die oberfränkische Meisterschaft. Mit einem Heimsieg am Sonntag gegen den ESC Vilshofen könnte man diesem Ziel ein weiteres Stück näherkommen. 
Der Gegner aus der Stadt an der Donau, der die Hauptrunde auf dem neunten Platz beendete, startete eindrucksvoll in die Abstiegsrunde und gewann vier der ersten fünf Spiele. Dann kam der Motor der „Wölfe“ jedoch etwas ins Stottern. Aus den folgenden vier Partien holte man lediglich einen Punkt. Dennoch beträgt der Vorsprung auf den Abstiegsplatz, den momentan Freising belegt, immerhin noch elf Punkte.
Die Vilshofener hatten allerdings zuletzt auch mit großen Personalproblemen zu kämpfen, so dass sich beim Auswärtsspiel in Selb am vergangenen Wochenende sogar Trainer Robert Suchomski gezwungen sah, mit auf´s Eis zu gehen. Dass dort trotzdem bei der 3-2 Niederlage nach Verlängerung ein Punkt mitgenommen wurde zeigt, dass der ESC keinesfalls zu unterschätzen ist. 
Auch bei den Bayreuthern gibt es einige Ausfälle. Neben den Langzeitverletzten Benjamin Wagner und Sergej Hausauer ist auch für Florian Zeilmann und Torhüter Max Müller die Saison verletzungsbedingt vorzeitig beendet. Zudem steht hinter dem Einsatz von Sebastian Mayer, Johannes Runge und Christopher Maier krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen.
Nichtsdestotrotz haben unsere Jungs für das Wochenende drei Punkte im Visier. Wir haben im Vorfeld kurz mit EHC – Torjäger Stephan Trolda gesprochen. 
Frage: Vergangene Woche habt Ihr den Klassenerhalt perfekt gemacht. Bist Du mit dem Erreichten zufrieden oder hättest Du Dir mehr erhofft? 
Stephan Trolda: „Zufrieden bin ich, wenn wir jedes Spiel gewinnen. Mit der Abstiegsrunde kann ich nicht zufrieden sein. Klar geht es als Aufsteiger im ersten Jahr vor allen Dingen darum, den Klassenerhalt zu erreichen, aber vom Potential der Mannschaft her wäre definitiv mehr drin gewesen, wenn wir von Anfang an so gespielt hätten wie jetzt.“ 
Frage: Werden die letzten Spiele nun zu einer Art Schaulaufen oder habt Ihr trotzdem den Ehrgeiz, in der Gruppe den ersten Platz zu holen? 
Stephan Trolda: „Ich denke, da kann ich für alle Jungs sprechen, dass das Ziel auf jeden Fall ist, die restlichen Spiele zu gewinnen. Der erste Platz sollte unser Anspruch sein.“ 
Frage: Das nächste Spiel bestreitet Ihr am Sonntag gegen Vilshofen. Wie ist Deine Einschätzung? 
Stephan Trolda: „Ich schaue aus Kopfgründen eher weniger auf die nächsten Gegner. Egal welcher Gegner kommt, in dieser Liga kannst Du ohnehin nicht im Vorfeld sagen, dass Du sicher gewinnen wirst. Es kann jeder jeden schlagen, hat man ja erst kürzlich gesehen, als Freising gegen Vilshofen mit 7-1 gewonnen hat. Insofern denke ich, dass die Vilshofener am Sonntag Vollgas geben werden. Die fahren ja auch sicherlich keine 300 Kilometer, um sich hier abschlachten zu lassen“ 
Frage: Jetzt noch ein paar persönliche Fragen. Was hat Dich dazu bewogen, vor der Saison wieder nach Bayreuth zurückzukehren? 
Stephan Trolda: „Ich habe letztes Jahr meine Profikarriere beendet und wollte einfach nochmal ein paar Jahre für meinen Heimatverein spielen. Hier möchte ich meine Laufbahn noch zwei, drei Jahre lang ausklingen lassen.“ 
Frage: Also siehst Du auch über die laufende Saison hinaus Deine sportliche Zukunft hier in Bayreuth? 
Stephan Trolda: „Solange ich von der Fitness her mithalten kann auf jeden Fall. Das Spielen hier macht großen Spaß, und solange weiterhin ein gewisses Niveau vorhanden ist, sehr gerne.“ 
Dann hoffen wir, dass das noch ein paar Jahre so bleibt und wir uns weiterhin über viele Tore von Dir freuen können. Danke für das Interview und viel Erfolg am Sonntag! 
Bully gegen Vilshofen ist am Sonntag um 19.00 Uhr. 
Der EHC freut sich auf Eure Unterstützung!
(EHCB/sr)
  
    
ESV Buchloe
Overtime-Krimi beschert vorzeitiges Playoff-Ticket - ESV Buchloe sichert sich nach 4:3 Verlängerungssieg über Amberg die vorzeitige Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs

(BLL)  Der ESV Buchloe hat sich am Freitagabend schon zwei Spieltage vor dem Ende der Aufstiegsrunde als erste Mannschaft eines der vier begehrten Aufstiegs-Playoff-Tickets gesichert. Nach dem spannenden 4:3 (1:1, 1:2, 1:0) Sieg nach Verlängerung zu Hause über den ERSC Amberg können die Buchloer vor den abschließenden beiden Partien nicht mehr aus den Top Vier verdrängt werden und dürfen somit ab dem 6. März in der alles entscheidenden „Best Of Three“ Serie endgültig um den Bayernligaaufstieg spielen. Möglich gemacht hat dies eine moralisch tolle Leistung, nachdem man im Spiel gegen die Wildlions bereits mit 1:3 im Rückstand lag und die Partie anschließend doch noch umbiegen konnte.
Dabei hatte das Duell gegen den Tabellendritten eigentlich nahezu optimal begonnen. Gleich mit dem ersten Überzahlspiel gingen die Hausherren mit 1:0 in Front. Kurz vor Ablauf der Gästestrafzeit bediente Simon Beslic den perfekt positionierten Timo Hauck, der sich vor dem Tor nicht zweimal bitten ließ (3.). Doch nach dem verheißungsvollen Start verloren die Piraten nach und nach den Faden. So glichen die Amberger ebenfalls in Überzahl aus, als Sebastian Aukhofer im zweiten Versuch einen Abpraller zum Ausgleich verwertete (12.). Auch im Anschluss erwiesen sich die Oberpfälzer als der erwartet schwere und unbequeme Gegner, der den bis dato etwas strukturierteren und kompakteren Eindruck hinterließ.
Und während ESV-Keeper Johannes Wiedemann im Startdrittel noch weitere Gegentreffer verhindern konnte, schien das Spiel im Mitteldrittel nach knapp 27 Minuten endgültig in Richtung Amberg zu kippen. Denn binnen 58 Sekunden nutzten die Gäste zwei fahrlässige und folgeschwere Fehler der Piraten zum 1:2 und 1:3, was bis dahin nicht einmal unverdient war. Erst hatte Daniel Vlach einen haarstäubenden Pass im Buchloer Drittel abgefangen und allein vor Wiedmann eiskalt zur Amberger Führung getroffen (27.), ehe Felix Köbele eine erneute Nachlässigkeit in der ESV-Hintermannschaft mit einem Schuss ins kurze Eck zum 1:3 bestrafte (28.). Nach diesen beiden Geschenken war nun eine Reaktion der Gastgeber gefragt – und diese zeigten die Freibeuter auch vor 363 Zuschauern. Trotz des bitteren Doppelschlags kamen die Rot-Weißen nämlich zurück und bewiesen Moral und entsprechende Comeback-Qualitäten. Timo Rauskolb verkürzte nach 33 Minuten auf 2:3 und brachte die Hoffnung wieder zurück. Dennoch verpassten es die Pirates noch vor der zweiten Pause auszugleichen und das, obwohl man gute vier Minuten in Überzahl agieren durfte – darunter auch über eine Minute lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Direkt vor der Pause hatte aber Michal Petrak noch die riesen Chance zum 3:3, doch er wurde vor dem leeren Tor nach einem Abpraller noch entscheidend durch ein Foul gestört, sodass er nur den Pfosten traf (40.).
Als die dafür fällige Strafzeit gegen die Gäste zu Beginn des Schlussdrittels gerade abgelaufen war, fiel endlich der ersehnte Ausgleich. Michal Petrak hatte am kurzen Pfosten vor Gäste-Tormann Carsten Metz so lange verzögert, bis er die Scheibe an diesem zum 3:3 vorbeibrachte (43.). Das Match war jetzt also wieder vollkommen offen, wobei mit zunehmender Spieldauer nun nur noch die Buchloer auf das entscheidende Tor drückten. Vor allem ab der 50. Minute belagerten die Piraten das Amberger Tor mehrfach, aber der Führungstreffer wollte trotz zahlreicher Gelegenheiten einfach nicht gelingen. Auch ein berechtigter Penalty von Alexander Krafczyk in der Schlussphase landete nur am Pfosten (57.), sodass sich die Wildlions doch noch in die Overtime retten konnten.
Dort verhinderte zunächst die Latte den Siegtreffer für die Gäste (62.), ehe Alexander Krafczyk mit seinem Schuss ins Glück seine Mannen und das Stadion mit dem goldenen 4:3 Siegtreffer erlöste (63.), der den Piraten die vorzeitige Playoff-Qualifikation bescherte.
In den jetzt noch verbleibenden beiden Spielen am Sonntag in Bad Aibling (18.45 Uhr) und eine Woche später zum Abschluss zu Hause gegen Dingolfing (17 Uhr) wollen die Buchloer nun am besten die Tabellenführung weiter verteidigen, um Heimreicht in den Playoffs zu haben. Dazu müsste man in der Endabrechnung mindestens Zweiter werden. 
(ESVB/chs)
  
    
ESC Kempten
Sharks machen wichtigen Schritt auf Rang 2 - ESC Kempten schlägt dezimierten EHC Bad Aibling mit 10:1

(BLL)  Ganz wichtige drei Punkte holte sich das Team von Carsten Gosdeck im Heimspiel am Freitagabend gegen den Tabellenletzten aus Bad Aibling. Durch die 4:3 n.V. Niederlage des ERSC Amberg in Buchloe und da die Donau Devils aus Ulm/Neu Ulm spielfrei waren gelang sogar vorübergehend der Sprung auf Rang zwei. Und auch der Gegner vom Sonntag, der ESC Haßfurt konnte in Moosburg erst nach Verlängerung mit 5:6 gewinnen, wodurch der Abstand vor dem direkten Duell bei den Unterfranken am Sonntag auf 4 Punkte angewachsen ist.
Mit nur 10 Feldspielern und zwei Torhütern war Bad Aibling angereist, zudem trafen sie nach einem Stau auf der Anreise erst 50 Minuten vor Spielbeginn in der ABW Arena ein. Das Spiel begann trotz der frühen Führung durch Alexander von Sigriz in der dritten Minute recht verhalten. Die Aibdogs verteidigten clever und die Sharks ließen die letzte Aggressivität im Angriff vermissen. So blieb das 1:0 der einzige Treffer im ersten Drittel, trotz einiger guten Chancen für die Allgäuer.
Im Abschnitt zwei dann deutlich mehr Druck auf das Gehäuse von Stefan Felder der sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen konnte und sein Team lange mit tollen Paraden im Spiel hielt. Trotzdem legte Kempten nun nach und durch 5 Treffer von Kristaps Millers, erneut Alexander von Sigriz, Roni Rukajärvi, Daniel Jun und Markus Vaitl schraubte man das Ergebnis zur zweiten Pause bis auf 6:0 hoch. Im letzten Drittel zollten die Oberbayern dann zusehends ihrem kleinen Kader Tribut, zudem brachten sie sich durch Strafzeiten immer wieder in Unterzahl. Die Tore 7, 8 und 9 fielen innerhalb von nicht einmal drei Minuten durch Rukajärvi, Maaßen und Nikolas Oppenberger, alle im Powerplay. Immerhin gelang Marcel Schulz noch der Anschlusstreffer, ebenfalls in Überzahl bevor Patrick Weigant das Ergebnis in der 56 Minute zweistellig machte. Beim 10:1 blieb es auch nach 60 Minuten. Überzeugend wieder einmal die Tiefe im Kader der Sharks. Auf nicht weniger als acht verschiedene Torschützen verteilten sich die zehnt Treffer. Eine Qualität die Kempten auszeichnet und für die kommenden Spiele noch sehr wichtig sein kann. Nun muss also der Fokus schnell auf das Spiel am Sonntag gelenkt werden, Haßfurt wird alles daran setzten gegen die Sharks zu gewinnen um die letzte Chance auf einen Platz in den Playoffs zu wahren, so dass die Allgäuer ein heißer Tanz erwartet.
(ESCK/th)
  
    
Region West

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EHC Neuwied Bären
Bären verlieren Derby auf Augenhöhe

(RLW)  Es bleibt dabei und hat sich auch am vorletzten Spieltag der Pre-Playoffs bestätigt: Der EHC „Die Bären“ 2016 ist die Mannschaft in der Eishockey-Regionalliga West, die der EG Diez-Limburg am ärgsten zusetzt. Die Rockets haben durch den 4:3-Sieg vor 874 Zuschauern den ersten Platz auf dem Weg ins Playoff-Halbfinale vor dem abschließenden Spieltag am Sonntag so gut wie sicher (drei Punkte Vorsprung und ein um elf Treffer besseres Torverhältnis gegenüber Neuwied), doch die Gäste aus der Deichstadt begegneten der EGDL absolut auf Augenhöhe und zeigten einmal mehr, welche Mentalität im EHC-Team steckt. „Diese Partie hätte keinen Verlierer verdient gehabt“, urteilte Neuwieds Trainer Leos Sulak in seiner Analyse. Die Neuwieder holten einen 0:3-Rückstand auf, kassierten im Schlussabschnitt aber ein umstrittenes Gegentor, das die Partie entschied.
Häufig sind es Kleinigkeiten, die Partien zwischen zwei ungefähr gleichwertigen Mannschaften entscheiden. Individuelle Dinge wie Fehler oder die Klasse einzelner Spieler. „Heute sind alle Tore so entstanden“, fand EGDL-Coach Frank Petrozza einen Nenner für die sieben Tore und freut sich nach der inoffiziellen Hauptrundenmeisterschaft mit dem nun so gut wie sicheren ersten Platz nach den Pre-Playoffs über das Erreichen des zweiten von drei Zielen seiner Mannschaft in dieser Saison. Das dritte sprach er nicht offen aus, aber jeder weiß, wonach man am Heckenweg strebt. Sie wissen aber auch, dass es nicht einfach wird. „Es war heute wieder ein hartes Stück Arbeit für uns“, so Petrozza. Ähnliches erwartet er für die am kommenden Freitag beginnenden Playoffs.
Justin Schrörs im Neuwieder Tor musste schon nach wenigen Sekunden gegen Tobias Schwab die erste Glanzparade mit der Fanghand auspacken, aber danach schwammen sich die Bären frei. „Wir fanden gut in die Partie und hatten einige gute Chancen“, fand auch Sulak. Er meinte die Möglichkeiten von Maximilian Herz und Kevin Wilson, die zum 0:1 hätten führen können. Stattdessen jubelte die EGDL kurz später. Patrik Morys kam auf Höhe der blauen Linie zu Fall, die Rockets starteten einen Zwei-gegen-eins-Angriff, und Kevin Lavallee vollendete zur Führung (17.). Ein glückliches Zwischenergebnis für das Petrozza-Team, das im zweiten Drittel deutlicher wurde. Der größte Unterschied zwischen beiden Mannschaften bestand in den ersten 30 Minuten darin, dass die Gastgeber ihre Möglichkeiten besser verwerteten. Zweimal traf Ross John Reed (22., 30.) zum 2:0 und 3:0 – viel zu deutlich gemessen am Kräfteverhältnis. „Aber wir sind super zurückgekommen“, lobte Trainer Sulak die Moral der Bären. Wie schon im Hauptrundenspiel im Icehouse glich der EHC das 0:3-Handicap aus. Der nach überstandener Krankheit zurückgekehrte Kevin Wilson (34.) und der immer mehr den Torriecher entdeckende Tobias Etzel (37.) sorgten noch vor der zweiten Pause für den Anschluss. Und damit nicht genug: Als Konstantin Firsanov auf der Strafbank saß, drückte Jeff Smith die Scheibe durch einen kleinen Spalt zwischen Pfosten und dem Schoner von Raketen-Schlussmann Jan Guryca (44.). Alles stand wieder auf Anfang, allerdings nur 78 Sekunden lang. Dann rutschte Dominik Scharfenort in der Bandenecke aus und André Bruch nutzte den Freiraum zum 4:3. Justin Schrörs war außer sich, weil das Tor vorher bereits aus der Verankerung war. Von nun sollten die Gäste offenbar in der Defensive gefesselt werden. Schiedsrichter Marc Stromberg drängte sich in einer bis dahin vollkommen ruhig verlaufenen Partie in den Mittelpunkt, der EHC stand in der Endphase permanent in Unterzahl auf dem Eis. Bezeichnend, dass im Eishallen-Bistro seitens einheimischer Anhänger später „Hoch lebe Stromberg“-Sprechchöre die Runde machten und mit Beifall bekundet wurden. Leos Sulak versuchte es in der letzten Minute mit sechs Feldspielern, aber auch diese Schlussoffensive brachte nicht mehr den Ausgleich ein. Ross John Reed scheiterte mit einem Distanzschuss aufs leere Tor an der Neuwieder Latte, aber auch so sollte es für die Gastgeber im sechsten Derby dieser Saison reichen. Nach den Leistungen beider Teams in den zurückliegenden Wochen würde es nicht überraschen, wenn in den Playoffs noch weitere dazukommen würden. Es wäre im Finale…
(EHCN/pehcn)
  
   
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens verkaufen sich bei der 7:5 Niederlage in Hamm teuer

(RLW)  Es war ein Spiel mit der Ansage nach dem Spiel in Herford: „wir werden um jeden Punkt kämpfen.“ So spielten die Ice Aliens auch, die den Kader gegen die Eisbären in Hamm wieder mit Nachwuchsspielern aus der U20 aufgefüllt hatten. Neben Nico Nußbaum und Max Stein war zum ersten Mal Florian Evertz im Kader. Im ersten Drittel tasteten sich die Mannschaften ab und warteten auf die Fehler des Gegners. Die Gastgeber gingen durch Lichnowsky in der 15.Minute in Führung, doch nur 16 Sekunden später egalisierte Tobias Brazda (Brinkmann, Dreischer).
Der zweite Spielabschnitt wurde umso lebhafter. Vier Strafen hatten die Ice Aliens zu überstehen, zeigten aber Kampfeswille und ließen keinen Treffer in Unterzahl zu. Im Gegenteil, durch Ben Busch (Sebastian Rühl) in der 28.Minute und Thomas Dreischer (Ted Zeitler) in der 29.Minuite zogen sie auf 1:3 davon. Nachdem Cohut in der 31.Minute den Anschlusstreffer für die Eisbären erzielte, legte Alexander Brinkmann in der 35.Minute nach. Ihm hatten Tobias Brazda und Dustin Schumacher aufgelegt. Mit einem Doppelschlag in der 39. und 40. Minute glichen die Westfalen jedoch bis zu Pause aus. Orendorz und Spacek waren die Torschützen.
Nach dem ersten Gegentreffer in Unterzahl in der 52.Minute schien bei den Ice Aliens die Luft nachzulassen. Dies bestätigte der Doppelschlag in der 55.Minute, als die Eisbären auf 7:4 davonzogen. Auch der Anschlusstreffer zum 7:5 durch Ben Busch (Felix Kessinger, Marco Clemens) konnte die Wende nicht mehr herbeiführen, so blieb es bei diesem Stand bis zum Ende.
(RIA/pia)
  
    
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