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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 14.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 21 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
   
Deutscher Eishockey Bund
    
Deutscher Eishockey Bund
U20 WM-Vorbereitung: 5:4-Erfolg gegen die Eidgenossen
(DEB)  Die U20-Nationalmannschaft hat ihr WM-Vorbereitungsspiel in der Leinzerheide gewonnen. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter besiegte den Gastgeber aus der Schweiz mit 5:4 (3:0, 2:2, 0:2).
Die deutsche Mannschaft setzte die Eidgenossen früh unter Druck und hatte durch einen Blueliner von Simon Gnyp (3. Minute) und einem Torschuss von Dominik Bokk aus dem Slot die ersten guten Gelegenheiten. Der frühe Offensivaufwand der DEB-Auswahl wurde daraufhin belohnt: Tim Fleischer traf in der fünften Minute zum Führungstreffer. Nur zwei Minuten später bediente Luis Schinko mit einem Pass von hinter dem Tor seinen Mannschaftskollegen Louis Brune, der zum 2:0 einnetzte. Die deutsche Mannschaft erspielte sich im ersten Abschnitt mehr Spielanteile und konnte kurz vor Drittelende den Zwischenstand auf 3:0 ausbauen. Der Schweizer Joel Salzgeber saß eine 2-Minuten-Strafe ab, als Tim Stützle den dritten deutschen Treffer feierte.
Im Mittelabschnitt erwischte die DEB-Auswahl einen Blitzstart: Nach nur 48 Sekunden erhöhte Dennis Lobach auf eine 4-Tore-Führung. Vier Minuten später scheiterte Tim Stützle bei eigener Unterzahl am Schweizer Goalie. In der 27. und 28. Minute nahmen mit Sopa Kyen und Nico Gross zwei Schweizer auf der Strafbank Platz. Als Kyen nach abgesessener Strafe wieder das Eis betrat, erhöhte Eric Mik für die deutsche Mannschaft auf 5:0. In der Folge musste die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter jedoch durch Valentin Nussbaumer und Jeremi Gerber (PP Schweiz) bis zur Drittelsirene noch zwei Gegentreffer hinnehmen. Im Schlussabschnitt konnten sich die Schweizer einige Torgelegenheiten herausspielen und kamen durch Tim Berni (51.) und Matthew Verboon (60.) auf 4:5 heran – doch letzter Treffer, der 12 Sekunden vor der Schlusssirene fiel, sollte der letzte Treffer der Partie sein.
Das zweite WM-Vorbereitungsspiel findet bereits am Samstag, den 14. Dezember 2019, ab 14:30 Uhr statt. Gegner in der Lenzerheide ist erneut die Schweiz.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Unsere Spieler haben heute viele Dinge richtig gemacht und sind daher auch verdient in Führung gegangen. Nach dem 5:0 war die Höhe der Führung allerdings in den Köpfen zu präsent, sodass die Defensivarbeit um ein paar Prozent vernachlässigt wurde. Dies nutzt ein starker Gegner wie die Schweiz natürlich. Insgesamt haben wir ein gutes Spiel gesehen, das für die Lernprozesse unserer Mannschaft sehr wertvoll sein wird.“
  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
   
Eisbären Berlin
Stefan Ustorf und die Eisbären Berlin gehen getrennte Wege
(DEL)  Stefan Ustorf und die Eisbären Berlin gehen zukünftig getrennte Wege. Das ergab ein Gespräch zwischen Eisbären Geschäftsführer Peter John Lee und Ustorf, in welchem dem Leiter Spielentwicklung und Scouting mitgeteilt wurde, dass sein am Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert werde. Daraufhin bat Ustorf um die sofortige Freistellung. Dieser Bitte kamen die Eisbären nach.
Der gebürtige Kaufbeurer Ustorf bestritt für die Eisbären Berlin, Krefeld Pinguine, Adler Mannheim und Berlin Capitals mehr als 600 Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), davon über 400 für die Eisbären, mit denen er sechs Mal die Meisterschaft gewann.
Nach seinem offiziellen Karriereende 2013 wechselte Ustorf ins Management des siebenmaligen Meisters, trat 2015 das Amt des Sportlichen Leiters an und wechselte 2017 auf den Posten des Leiters Spielentwicklung und Scouting.
Peter John Lee: „Das war keine einfache Entscheidung. Stefan hat mehr als 15 Jahre alles für die Eisbären gegeben und diese auch mit geprägt. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute.“
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls scheitern an starker Iserlohner Defensive
(DEL)  Der EHC Red Bull München musste sich am 26. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Iserlohn Roosters 0:1 (0:0|0:1|0:0) geschlagen geben. Trotz eines Chancenplus (39:22 Schüsse) schaffte es die Mannschaft von Trainer Don Jackson nicht, die starke Verteidigung der Sauerländer zu knacken. Vor 3956 Zuschauern reichte den Gastgebern ein Treffer im Mittelabschnitt zum Sieg.
Die Reise an den Seilersee traten die Red Bulls ohne zwölf Spieler, aber mit den Rückkehrern Bobby Sanguinetti und Maximilian Daubner, und Neuverpflichtung Justin Shugg an. Im ersten Drittel verzeichneten die Münchner mehr Abschlüsse, taten sich aber insgesamt gegen die clevere Defensive der Roosters schwer. Die Gastgeber hielten den Slot größtenteils dicht und hatten selbst zwei gefährliche Konter auf ihrer Seite. Nach einem Scheibengewinn in der neutralen Zone nahm Iserlohns Julian Lautenschlager Tempo auf und zielte freistehend über das Tor von Daniel Fießinger. Bei einer ähnlichen Situation zeigte der Münchner Goalie dann gegen Mike Halmo eine Glanzparade. So ging es torlos in die erste Pause.
Auf Grund einer noch nicht abgelaufenen Strafzeit starteten die Gäste mit einem Powerplay in den Mittelabschnitt. Hier zogen die Red Bulls - auch dank einer Reihenumstellung von Coach Don Jackson - ihr gewohntes Offensivspiel auf. Yasin Ehliz konnte Jonas Neffin im Iserlohner Tor nicht überwinden, zuvor hatte Jason Jaffray gegen den bereits geschlagenen Roosters Goalie das Außennetz getroffen. Die Tor-Sirene ertönte danach durch Alexandre Grenier auf Iserlohner Seite. Auf Höhe des linken Bullykreises stehend, überraschte der IEC-Stürmer Goalie Daniel Fießinger mit einem Schuss aus der Drehung (27.). Der Rückstand brachte Kapitän Patrick Hager und Co. etwas aus dem Konzept. Dafür war Münchens Special-Team zur Stelle und verhinderte, dass Iserlohn in Überzahl vor der zweiten Pause auf 2:0 erhöhen konnte.
Im Schlussdrittel rannte der Tabellenführer unermüdlich an und verlagerte die Angriffe vermehrt auf die Außen. Einen Weg durch die gegnerische Defensive und vorbei am starken Roosters Goalie Neffin fanden die Red Bulls an diesem Abend aber weder durch wuchtige Schlagschüsse von der blauen Linie, noch als Jaffray einen Penalty-Versuch zugesprochen bekam. Als Fießinger das Eis schon zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen wollte, wehrte dieser noch einen Schuss auf sein Tor ab. Weitere Treffer fielen in der hektischen Schlussphase jedoch auf beiden Seiten nicht mehr.
  
    
Bayreuth Tigers
Bestes Saisonspiel der Tigers
(DEL2)  Zwei Teams mit ziemlich voller Kapelle lieferten sich vom Eröffnungs-Bully weg einen intensiven Kampf. Fast wie erwartet fielen aber im ersten Drittel keine Tore, obwohl es auf beiden Seiten Chancen gab, wenn auch nur wenige hochkarätige. Vieles spielte sich immer wieder in der Mittelzone ab, wo sich beide Mannschaften ziemlich neutralisierten. Einzelne Chancen wurden dann sichere Beute der souveränen Goalies.
Im zweiten Abschnitt blieb das Spiel umkämpft, der Unterschied war dann aber, dass die Tigers das Heft des Handels eindeutig in die Hand nahmen. Aggressiv und konsequent in der Abwehr und spritzig und entschlossen im Angriff waren die Oberfranken komplett tonangebend. In Minute 23 hatte Davidek noch Pech mit seinem strammen Rückhandschuss an den Pfosten, doch Bayreuth machte weiter Alarm. Als Bartosch nochmal das Gestänge anvisierte, reagierte Heider im Slot am schnellsten und staube zur verdienten Führung ab. Beim 2 gegen 1 Konter hatte Freiburg noch eine klare Chance direkt im Gegenzug, doch die Tigers ließen sich davon nicht beirren und zogen ihr starkes Spiel nun weiter durch. Lohn dafür war das 2-0 von Bartosch mit kompromisslosen Abschluss nach starker Vorarbeit von Busch. Doch auch damit noch nicht genug, legte Davidek per Nachschuss im Powerplay sogar noch einmal vor der zweiten Pause nach.
Diese fulminante Vorstellung beeinflusste natürlich die Statik der Partie für das letzte Drittel, denn nun musste Freiburg kommen. Die mühten sich zwar, doch die Tigers spielten das clever, gewannen weiter viele der wichtigen Zweikämpfe, hielten die Scheibe weit weg vom eigenen Tor und kreierten sogar noch eigene Möglichkeiten, allerdings ohne nochmals zu treffen. Erst in der letzten 7 Minuten gelang es den Gästen von der Dreisam öfters gefährlich vor dem von Herden gut gehüteten Tor aufzukreuzen. Der Bayreuther Schlussmann verdiente sich dabei seinen Shut-out und so gelang der geschlossenen Mannschaft ein absolut verdienter Heimsieg. Neben den drei wichtigen Zählern, war da auch die Art und Weise richtig stark und Topspieler des Tages Bartosch hatte vielleicht nicht ohne Hintergrund im Pauseninterview von eine Art Neustart nach der Hälfte der Hauptrunde gesprochen.
So bissig und clever über die ganzen 60 Minuten könnte das ein guter Anfang für eine deutlich bessere zweite Saisonhälfte sein, man muss dieses Level aber weiter aufs Eis bringen.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Sonntag, 22.12. um 17.00 Uhr statt. Gegner sind dann die Lausitzer Füchse.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
6:2! Eispiraten besiegen Ligaprimus - 4 Tore im Schlussabschnitt sichern Auswärtssieg
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze ein dickes Ausrufezeichen gesetzt! Die Westsachsen gewannen beim Spitzenreiter Kassel Huskies mit 6:2. Nach einer starken Vorstellung und vier Toren im Schlussabschnitt fahren die Eispiraten erneut mit drei wichtigen Punkten heim. Am Sonntag kommt es im Sahnpark bereits zum Rückspiel.
Personal: Danny Naud und Fabian Dahlem mussten den schwerwiegenden Ausfall von Alex Wideman verkraften. Der eigentliche Topscorer der Westsachsen brach sich in Frankfurt die Hand und muss rund sechs Wochen pausieren. Sonst waren alle Spieler an Bord. Michael Bitzer startete im Tor, Mark Arnsperger – zurück aus Bremerhaven – war sein Backup.
Den Eispiraten verpennten einmal mehr den Start in die Partie – Gerade einmal 65 Sekunden waren gespielt, da lief Trivino mutterseelenallein auf Bitzer zu und überwand diesen mit einem sehenswerten Move – 0:1 (2.). Die Westsachsen ließen sich jedoch nicht schocken und konnten postwendend ausgleichen. Austin Fyten setzte sich gut durch – Seine scharfe Hereingabe beförderte David Kuchejda zum 1:1 in die Maschen des Huskie-Tores (4.). Der Deutsch-Tscheche erzielte damit seinen ersten Saisontreffer und das gegen seinen Ex-Club. Die Eispiraten wurden in der Folge immer besser, boten gegen den Tabellenführer der DEL2 ein starkes Spiel. Nur ein weiterer Treffer im ersten Durchgang blieb ihnen, trotz guter Möglichkeiten verwehrt.
Zu Beginn des zweiten Drittels dann ein Schockmoment. Kassel erzielte das vermeintliche 1:2, jedoch mit dem Handschuh. Nach nur kurzer Freude der Gastgeber und dem Videobeweis wurde das Tor durch die Referees dann zurückgenommen. Und prompt klingelte es auf der Gegenseite. Jerry Kuhn verlor seinen Goalie-Schläger, Grygiel überwand diesen dann mit seinem flachen Schlagschuss durch die Beine – 2:1 (25.). Das Team von Chefcoach Danny Naud gab die Führung allerdings wieder aus der Hand. Vor Michael Christs platziertem Schuss in den Winkel rutschte der Puck an der gesamten Hintermannschaft vorbei. Der ehemalige Eispirat ließ sich diese Gelegenheit dann nicht entgehen – 2:2 (30.). Die Gastgeber wurden im Anschluss druckvoller, das Spiel allgemein physischer. Das bekam auch Austin Fyten zu spüren, der nach einem Check mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Eis liegen blieb und kam nicht wieder zurück.
Auch im Schlussabschnitt fiel dann gleich ein schnelles Tor. Carl Hudson traf bereits nach 42 Minuten mit seinem Gewaltschuss zum 3:2. Die Eispiraten verteidigten im Anschluss kompakt und setzten folglich clevere Vorstöße. Eine Unachtsamkeit in der Kassel-Defensive nutzte Dominic Walsh eiskalt und traf zum 4:2 in den Winkel (53.). Nur drei Minuten später sorgte dann der schönste Spielzug für die Vorentscheidung. Im Tic-Tac-Toe-Stiel kombinierten sich Pohl und Schlenker vor das Tor von Kuhn, Pohl bugsierte die Scheibe schließlich zum 5:2 über die Torlinie (56.). Den Schlusspunkt setzte dann David Kuchejda. Sein Blockversuch landete kurioserweise im Tor der Huskies – Zweiter Saisontreffer für „Kuch“ und gleichzeitig der Endstand zum 6:2 (59.).
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern 5:1-Heimsieg gegen Kaufbeuren
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 5:1 (3:1; 0:0; 2:0) gewonnen.
Vor 2319 Zuschauern starteten die Dresdner Eislöwen optimal in die Partie und konnten in der 4. Spielminute durch einen Treffer von Mario Lamoureux in Führung gehen. Ein Doppelschlag von Toni Ritter (5.) und Nick Huard (6.) erhöhte den Spielstand auf 3:0. Kaufbeurens Cheftrainer Andreas Brockmann reagierte und nahm einen Wechsel auf der Torhüter-Position vor. Für Stefan Vajs stand Jan Dalgic zwischen den Pfosten. Knapp zwei Minuten vor der Pausensirene nutzte Sami Blomqvist eine Powerplaysituation und verkürzte zum 1:3 aus Sicht der Gäste.
Es folgte ein torloses zweites Drittel. Im letzten Spielabschnitt war zunächst Jordan Knackstedt (44.) für die Dresdner Eislöwen erfolgreich, bevor sich Kevin Lavallée (57./PP) nachträglich selbst das beste Geschenk zum 38. Geburtstag machte und zum 5:1-Endstand einnetzte.
Andreas Brockmann, Cheftrainer ESV Kaufbeuren: „Die ersten fünfzehn Minuten waren wir nicht anwesend. Das zweite Drittel haben wir eigentlich ganz ordentlich gespielt, aber man hat heute gesehen, warum wir mit Abstand die wenigsten Tore in der Liga schießen. Wir hatten sehr viele Chancen, die wir nicht genutzt haben und dann nimmt das Spiel seinen Lauf. Wenn man beim Stand von 3:1 nicht irgendwann das 3:2 macht, dann kommt natürlich das 4:1 und ab dem Zeitpunkt haben wir uns selbst aufgegeben. Aber es hilft nichts, am Sonntag geht´s weiter. “
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Wir wollten heute einen besseren Start hinlegen, was wir geschafft haben. Nach dem 3:1 haben wir die letzten fünf Minuten des ersten Drittels gewackelt. Was aber sehr wichtig war, dass wir nicht das 3:2 bekommen haben. Einen großen Anteil daran hatte Marco Eisenhut, der für seine heutige Leistung ein großes Lob verdient hat. Solche Torhüterleistungen brauchen wir, wenn wir etwas erreichen wollen. Im zweiten Drittel übte Kaufbeuren viel Druck aus, aber wir haben gut verteidigt. In den letzten zwanzig Minuten haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen, einfach gespielt und unsere Chancen gut genutzt.“
Toni Ritter: „Das war heute eine super Teamleistung. Wir waren hinten stabil und haben vorn unsere Tore gemacht. Es ist ungewöhnlich, dass man an einem Wochenende gegen denselben Gegner spielt, aber es hat bisschen Playoff-Charakter. Wir haben am Sonntag jetzt wieder die Chance drei Punkte zu holen, worauf wir uns jetzt vorbereiten. Nach dem heutigen Sieg können wir dem Spiel positiv entgegensehen.“
Am Sonntag, 15. Dezember um 17.00 Uhr sind die Dresdner Eislöwen beim ESV Kaufbeuren gefragt.
  
    
Löwen Frankfurt
Hessen-Derby unter freiem Himmel: Winter-Derby in Offenbach
(DEL2)  Es ist soweit: Das Winter-Derby steht an. Am Samstag, den 14. Dezember treffen im Sparda-Bank-Hessen-Stadion am Bieberer Berg die Löwen Frankfurt auf Gastgeber EC Bad Nauheim. Spielbeginn in diesem ganz besonderen Hessen-Derby ist um 20:30 Uhr. Bereits um 16:00 Uhr öffnet die Fanmeile.
Die Partie wird live im Hessischen Rundfunk übertragen. Die Übertragung beginnt bereits um 20:15 Uhr.
Zwar gehen die Löwen aufgrund ihrer personellen Situation und der Bilanz gegen die Kurstädter nicht als Favorit in die Partie, aber verstecken wollen sie sich keinesfalls. Ein Grund dafür ist die unerwartet frühe Rückkehr von Adam Mitchell. „Wir hatten eine sehr gute Woche im Training. Wir haben hart und fleißig gearbeitet“, sagte der Kapitän nach dem ersten Löwen-Training unter freiem Himmel in Offenbach. „Ich glaube, wir sind alle bereit. Wir sind heiß auf das Spiel.
Neben Mitchell kehrt auch Darren Mieszkowski aller Voraussicht nach zurück. Zudem wurde gerade dessen Bruder Mike Mieszkowski verpflichtet. Darüber hinaus stellte Kooperationspartner Krefeld Tom Schmitz ab.
Trotz der vier Rückkehrer/Neulinge müssen die Löwen „ohne Acht“ in Offenbach antreten. Lukas Koziol, Christian Kretschmann, Mike Fischer, Alex Roach und Thomas Gauch sind verletzt. Leon Hüttl, Daniel Wirt und Luis Schinko spielen in der Vorbereitung auf die U20-Weltmeisterschaft für die deutsche Nationalmannschaft.
Topscorer der Löwen ist weiterhin Eddie Lewandowski mit 27 Scorerpunkten. Mit 14 Treffern führt er gemeinsam mit Roope Ranta die Frankfurter Goalgetter-Liste an. Max Faber (19) und Stephen MacAulay (16) haben die meisten Treffer der Hessen aufgelegt.
Bei den Bad Nauheimern läuft die aktuelle Saison sehr gut. Nach 26 Spielen stehen die Kurstädter mit 48 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz. Nur die Kassel Huskies und die Heilbronner Falken haben mehr Punkte. Das letzte Spiel der Bad Nauheimer ging allerdings mit 0:1 verloren.
Topscorer der Kurstädter ist Andrej Bires mit 27 Scorerpunkten. Der gebürtige Slowake hat 16 Tore selbst geschossen und elf Tore vorbereitet.
In 22 Spielen in der DEL2 konnten die Löwen nur sieben Siege einfahren. 15 Mal jubelten am Ende die Bad Nauheimer. Dennoch spricht die Torbilanz mit 71:67 Treffern für die Löwen. In der Hälfte aller Begegnungen fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung oder im Penaltyschießen. So auch in der ersten Begegnung in dieser Saison. Das erste Spiel endete mit 7:6 n.V. für Bad Nauheim. Auch das zweite Duell ging mit 5:2 an die Kurstädter.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Sparda-Bank-Hessen-Stadion am Bieberer Berg, Waldemar-Klein-Platz 1, 63071 Offenbach am Main.
Tickets: Karten für das Winter-Derby sind im Online-Shop oder an der Abendkasse erhältlich.
Tagesablauf:
16:00 Uhr: Öffnung der Fanmeile
17:30 Uhr: Einlass ins Stadion und beginn des Rahmenprogramms
20:15 Uhr: Beginn der Live-Übertragung im HR.
20:30 Uhr: Spielbeginn
  
    
EC Kassel Huskies
Huskies gegen Crimmitschau 2:6! Kassel verliert erstes Duell des Wochenendes
(DEL2)  Freitag der 13. – ein echter Pechtag für die Huskies. Am Freitagabend gab es vor 2904 Zuschauern ein 2:6 gegen die Eispiraten Crimmitschau. Für Kassel trafen Corey Trivino und Michi Christ.
Kassel startete mit Jerry Kuhn im Tor und ohne die angeschlagenen Spencer Humphries und Patrick Klöpper – und mit mächtig Spielfreude und Zug zum Tor. Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, da verloren die Gäste im Vorwärtsgang den Puck, Corey Trivino startete durch und ließ Michael Blitzer im Tor der Gäste lässig-cool aussteigen. 1:0, ein Start nach Maß also für Kassel. Doch: Es dauerte abermals nur zwei Minuten, ehe die Gäste ausgleichen konnten. Crimmitschau fährt einen schnellen Angriff über die linke Seite, scharfer Pass vor Kuhns Kasten und David Kuchejda muss nur den Schläger hinhalten – 1:1 (4.).
Danach verloren die Huskies ein bisschen von dem Schwung, der sie zu Spielbeginn so überlegen wirken ließ. Und als Austin Carroll fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels mit 2+2 Strafminuten (Stockschlag und reklamieren) in die Kühlbox geschickt wurde, waren die Gäste dem 2:1 näher als die Huskies. Kuhn konnten jedoch das 1:1 bis zur Pause festhalten.
Das Mitteldrittel begann direkt mit einem Ausrufezeichen: Alexander Karachun arbeitete sich direkt vor Blitzers Kasten an die Scheibe und diese zappelte in der Folge auch im Netz. Doch nach Sichtung des Videobeweises entschied Schiedsrichter Göran Noeller, dass der Puck regelwidrig über die Linie gekickt wurde – kein Tor. Effektiver machten es die Gäste. Nachdem Jerry Kuhn im Getümmel vor seinem Kasten seinen Schläger verloren hatte, hielt Crimmitschaus Adrian Grygiel mit Wucht drauf und ließ dem schlägerlosen Torhüter keine Chance (25.). 1:2, jetzt wurde die Partie bissiger. Die Nickligkeiten nahmen zu, kein Team gab auch nur einen Zentimeter Eis kampflos auf. Und die Huskies belohnten sich für ihre intensive Arbeit. Nourredine Bettahar bediente nach 30 Minuten den völlig freistehenden Michi Christ im Slot vor dem Gästetor und die Nummer 13 der Huskies hatte Zeit zu zielen und den Ausgleich zu besorgen. 2:2, mit einem Remis ging es in den finalen Abschnitt.
Das dritte Drittel versprach also spannend zu werden. Bitter war jedoch, dass es nach nur zwei Minuten im finalen Durchgang 2:3 aus Sicht der Hausherren stand. Carl Hudson hatte knapp vor der blauen Linie einfach mal abgezogen und der Puck rauschte zur Gäste-Führung ins Netz. Jetzt mussten die Huskies voll auf Offensive umschalten, versuchen die Gäste-Defensive zu knacken. Doch statt des Ausgleichs gab es die kalte Dusche: Ex-Husky Dominic Walsh traf nach 53 Minuten zum 4:2 für die Gäste. Jetzt lief Kassel nicht nur die Zeit davon, sie hatten beim 2:5 durch Patrick Pohl in der 56. Minute auch noch Pech.
Letztlich brachten weder die Herausnahme des Torwarts und eine Überzahl kurz vor Ende etwas für Kassel ein, stattdessen traf erneut Kuchejda zum 2:6-Endstand ins leere Tor – die zweite Heimniederlage der Saison war perfekt.
Bereits am Sonntag geht es mit einem Auswärtsspiel in Sachsen weiter. Gegner sind dann erneut die Eispiraten. Erstes Bully ist um 17 Uhr. Am kommenden Freitag spielen die Huskies in Weißwasser, erst am Sonntag, 22. Dezember, ist wieder Heimspielzeit: Dann gastieren die Eislöwen Dresden in der Eissporthalle (18.30 Uhr). Tickets dafür gibt es auf www.kassel-huskies.de
Am morgigen Samstag (14-15 Uhr) sind einige Spieler der Kassel Huskies bei unserem Partner Möbel Bolte in Vellmar und werden dort für Autogramme und Selfies zur Verfügung stehen.
  
    
ESV Kaufbeuren
Niederlage in Dresden - Verschlafener Beginn und schlechte Chancenverwertung verantwortlich für 5:1 Niederlage
(DEL2)  Beim heutigen Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen musste Trainer Andreas Brockmann neben den verletzten Spielern Joey Lewis, Daniel Oppolzer und Philipp de Paly, kurzfristig und krankheitsbedingt auch auf Verteidiger Florin Ketterer verzichten. 
Ihr Debüt im Joker Dress gaben dabei Neuzugang Calvin Pokorny und Nachwuchsstürmer Max Oswald. Die beide ein gutes Spiel absolvierten. Calvin Pokorny stürmte an der Seite von Branden Gracel und Tobias Wörle, Max Oswald zusammen mit Florian Thomas und Jonas Wolter. Im Tor stand nach überstandener Verletzungspause Stefan Vajs.
Das Spiel begann aus Sicht der Joker eigentlich gar nicht schlecht. Man erspielte sich die ersten Torabschlüsse und wurde dann aber eiskalt erwischt. Zuerst fingen sich die Kaufbeurer einen völlig unnötigen zwei auf eins Konter ein, welchen Eislöwen Stürmer Mario Lamoureux mit einem trocken Schuss in den Winkel zum 1:0 nutzte. Wenige Sekunden später klingelte es erneut im Kasten der Allgäuer. Ein abgefälschter Schuss von der blauen Linie fand den Weg in die Maschen. Torschütze war nach vier Minuten war Toni Ritter. Und es kam noch dicker für die Wertachstäder. Auch der nächste Angriff der Hausherren war erfolgreich. Nick Huard wurde direkt vor dem Tor angespielt und konnte die Scheibe problemlos zum 3:0 ein tippen. Für den an den Gegentoren machtlosen Stefan Vajs war der Arbeitstag damit frühzeitig beendet und Jan Dalgic übernahm.
in erstes Unterzahlspiel überstanden die Joker dann schadlos und fingen danach ihrerseits wieder mehr und mehr an sich in der Offensive Chancen zu erkämpfen. Ein erster Treffer sollte aber erst in einem Powerplay nach knapp 19 gespielten Minuten gelingen. Über Branden Gracel und Antti Kerälä kam die Scheibe zu Sami Blomqvist und dessen Direktschuss saß. Direkt nach dem ersten Joker Treffer hatten zuerst Louis Latta und Max Schmidle sowie beim nächsten Wechsel Sami Blomqvist und Max Lukes dicke Chancen auf einen schnellen zweiten Treffer. Dresdens Schlussmann Marco Eisenhut parierte aber jeweils stark. So ging es für die Joker aufgrund einer völlig verschlafenen Anfangsphase mit einem zwei Tore Rückstand in die erste Pause.
Das zweite Drittel zeigten die Allgäuer dann eine starke Partie. Der ESVK spielte sich viele Chancen heraus und Marco Eisenhut stand meist im Mittelpunkt des Geschehens. Dabei hatten Branden Gracel und Calvin Pokorny zu Beginn des Drittels schon richtig dicke Chancen auf einen weiteren Treffer für die Joker. Die Eislöwen wussten sich in der Folge oft nur mit unerlaubten Weitschüssen und Stockfouls zu helfen. Leider fanden die Hauptschiedsrichter daran einen großen Gefallen und ließen das Spiel unverständlicherweise ohne Strafen auszusprechen laufen. Auch ein dreckiger Stockschlag von René Kramer an ESVK Youngster Max Oswald blieb unbestraft. Die Eislöwen blieben bei Kontern aber auch immer wieder gefährlich und hatten auch die eine oder andere Chance zu erhöhen. Doch Jan Dalgic parierte wie sein Gegenüber stark. Zum Ende des Drittels hatten die Kaufbeurer wieder einige dicke Möglichkeiten. Calvin Pokorny, Branden Gracel oder auch Antti Kerälä hatten, sowie Jonas Wolter noch Sekunden vor der Pausensirene, die gefährlichsten Torabschlüsse.
Auch das Schlussdrittel war für die Joker dann zum Vergessen. In der Offensive hatte die Mannschaft von Trainer Andres Brockmann weiter gute Möglichkeiten. Aber es wurden wie schon zuvor zu viele Chance vergeben. Tobi Wörle hatte nach einem schönen Pass von Branden Gracel die ganz große Möglichkeit auf das 3:2, aber Marco Eisenhut war mit einer spektakulären Parade zur Stelle. Auf der anderen Seite machten die Eislöwen nach 44 Minuten den Deckel drauf. Bei vier gegen vier Feldspielern kam Jordan Knackstedt frei zum Direktschuss und konnte Jan Dalgic mit etwas Glück zum 4:1 überwinden. In der Folge plätscherte das Spiel dann etwas vor sich hin. Die Kaufbeurer hatten in Unterzahl noch einen gute Chance, aber wie so oft in diesem Spiel konnte Marco Eisenhut parieren. Mit einem Powerplaytor von Kevin Lavallee stellten die Eislöwen auf 5:1, was gleichzeitig auch den Endstand bedeutete. Die Joker, die stellenweise eine gute Auswärtspartie zeigten, müssen sich schlussendlich an die eigenen Nase fassen. Eine völlig verschlafene Phase zwischen der dritten und der sechsten Spielminute, gepaart mit einer schlechten Chancenverwertung waren die entscheiden Faktoren für diese Niederlage.
  
    
Ravensburg Towerstars
EISHOCKEY-WAHNSINN NACH 2:5 RÜCKSTAND
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben ein bereits verloren geglaubtes Spiel in der Schlussphase gedreht und sich gegen Bietigheim zwei Punkte in der Overtime gesichert. Damit gelang ihnen der Sprung unter die Top-4.
Die personellen Voraussetzungen waren alles andere als rosig vor diesem Spiel. Neben den bereits vermeldeten Verletzungsausfällen von Tero Koskiranta, Thomas Merl, David Zucker und Pawel Dronia fiel am Freitagmorgen auch noch Andreas Driendl mit den Symptomen einer Erkältungsgrippe aus. Trainer Rich Chernomaz hatte also nur 15 Feldspieler und zwei Torhüter in der Aufstellung.
Das dezimierte Team zeigte zu Beginn der Partie trotz der notwendigen Umstellungen druckvolles Eishockey und ließ die Scheibe sehr gut durch die neutrale Zone laufen. Zwar stand die Bietigheimer Abwehr sehr kompakt und hochkarätige Möglichkeiten waren Mangelware, dennoch durften den Towerstars durchaus spielerische Vorteilte zugestanden werden. So war die 1:0 Führung von Jakub Svoboda nach knapp 12 Minuten sicherlich nicht unverdient.
Der Gegentreffer war für die Gäste ein regelrechter Weckruf. Sie erhöhten deutlich das Tempo und nachdem Towerstars Keeper Marco Wölf einige Male in letzter Not retten musste, war es in der 16. Minute doch passiert. Tim Schüle zog verdeckt aus der Halbdistanz ab und die Scheibe schlug präzise zum 1:1 im rechten Torwinkel ein. Der Druck der Ellentaler ließ nicht nach und nur 26 Sekunden nach dem Anspielbully besorgte Tim Schüle das 1:2. Bietigheim war zu diesem Zeitpunkt in numerischer Überzahl, Sören Sturm konnte nach nur 15 Sekunden die Strafbank wieder verlassen. Die erste Drittelpause kam zum rechten Zeitpunkt, denn die Towerstars waren auch nach dem zweiten Gegentreffer in arge Bedrängnis geraten.
Den zweiten Spielabschnitt begannen die Gastgeber deutlich gefertigter, so hatten nach knapp drei Minuten Vincenz Mayer und Robin Just mit gutem Nachsetzen im gegnerischen Drittel den 2:2 Ausgleich auf dem Schläger. Dann kam es wie so oft im Eishockey: Vorne fehlte das Scheibenglück, hinten schlug das Pech zu. Nach einer druckvollen Kombination der Steelers prallte die Scheibe von der Beinschiene von Marco Wölfl direkt an die Schlägerkelle von Maximilian Kolb und rutschte dann durch die Beine des Torhüters zum 1:3 über die Linie.
Dieses kuriose Eigentor warf die Towerstars förmlich aus der Bahn. Bietigheim bestimmte das Geschehen klar und das 1:4 durch Norman Hauner hatte sich leider abgezeichnet. Der Ex-Towerstars Stürmer lauerte am linken Pfosten auf den Nachschuss, diesen verwertete er dann konsequent zum 1:4. Aus Ravensburger Sicht war das natürlich ein höchst ernüchternder Zwischenstand. Immerhin: Towerstars Kapitän Vincenz Mayer sorgte eineinhalb Minuten vor Ende des zweiten Spielabschnitts mit dem 2:4 Anschlusstreffer für ein Lebenszeichen.
Dass sich die Towerstars für den Schlussabschnitt viel vorgenommen hatten, war bereits beim Einlauf nach der Pause anhand der Körpersprache zu deuten. Auch setzte Coach Rich Chernomaz ein Signal durch einen Torhüterwechsel, Olafr Schmidt stand fortan zwischen den Pfosten. Sofort nach dem Anspielbully starteten die Oberschwaben eine Druckphase, Yannick Drews hatte nach eineinhalb Minuten den dritten Treffer auf dem Schläger. Wie aus dem Nichts heraus schlug die Scheibe aber dann sechs Minuten später auf der Gegenseite ein. Diesmal hatte Brett Breitkreuz einen Schuss aus der zweiten Reihe abgegeben, Olafr Schmidt sah die Scheibe zu spät und Bietigheim hatte mit dem 2:5 den 3-Tore Vorsprung wieder hergestellt.
In der CHG Arena war es jetzt ziemlich leise geworden. Der Spielstand war einfach zu deutlich und die Hoffnung auf eine Wende im Spiel war gegen Null gesunken. Doch die Ravensburger Rumpftruppe wollte sich mit diesem Umstand nicht abfinden und kämpfte weiter verbissen um jeden Puck. Dreieinhalb Minuten nach dem fünften Gegentreffer setzte Justin Volek energisch nach und drückte die Scheibe zum 3:5 ins kurze Eck. Der Treffer wurde besonders laut bejubelt, denn für den 17-jährigen Stürmer aus dem eigenen EVR Nachwuchs war dies das erste Zweitligator seiner Karriere.
Die Towerstars waren wieder in Reichweite und das weckte offensichtlich Kraftreserven. Abgesehen vom einen oder anderen Konter der Steelers spielten fast nur noch die Towerstars. Fünfeinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit stand Sören Sturm völlig frei und schlenzte das Spielgerät millimetergenau in den rechten Torwinkel. Die Unparteiischen signalisierten zwar auf Tor, doch kurz zuvor war es mit Steelers Torhüter Stephton Williams im Torraum zu einem Kontakt gekommen und diese Szene wollten sich die Schiedsrichter nochmals anschauen.
Zwei Minuten später war die Sache geklärt der Treffer zählte – damit war eine richtig dramatische Schlussphase eingeläutet. Die begann zunächst einmal mit einer ärgerlichen Szene. Nach einem fliegenden Wechsel kam Justin Volek zu spät an die Bank, dafür setzte es eine zweiminütige Bankstrafe. Doch die Oberschwaben warfen sich während des gegnerischen Powerplays beherzt in die Schüsse. Eine halbe Minute nach der überstandenen Unterzahl explodierte dann regelrecht die Stimmung in der CHG Arena. Die Towerstars hatten sich mit nur drei Pässen in die gegnerische Zone gespielt und der verzögerte Schuss von Shawn O`Donnell rutschte Steelers Keeper Williams zum 5:5 Ausgleich durch die Schoner.
Doch der Punkt, den die Towerstars durch Kampf und Moral vermeintlich vor Augen hatten, war noch lange nicht in trockenen Tüchern. Einen Zusammenprall mit dem gegnerischen Torhüter werteten die Hauptschiedsrichter als Strafzeit gegen Cedrik Schiemenz und die letzte Minute der regulären Spielzeit sahen sich die Towerstars einem gegnerischen Powerplay gegenüber. Doch die Schlusssirene ertönte ohne weiteren Treffer, ein Punkt war dem Team von Coach Rich Chernomaz also schon mal sicher. Allerdings wurde die Strafe in die Overtime übernommen und auch hier wehrten sich die Hausherren erfolgreich.
Eine halbe Minute später kam es dann zur Schlüsselszene. Auf halblinker Position im Bietigheimer Drittel wurden Cedric Schiemenz die Beine weggezogen, jetzt konnten die Towerstars in Überzahl für den Zusatzpunkt sorgen. Es dauerte genau acht Sekunden, da war der äußerst unterhaltsame Eishockeyabend zu Ende. Nach gewonnenem Bully kam die Scheibe zu Sören Sturm und der hämmerte den Puck per Direktabnahme aufs Tor. Vincenz Mayer hatte den Schuss vor dem Torraum noch entscheidend abgefälscht. Trotz angespannter Personalsituation sollte der Sieg für das nächste Aufeinandertreffen in Bietigheim am Sonntag um 17 Uhr sicherlich eine Zusatzportion Selbstvertrauen verleihen.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer Rumpftruppe holt 2 Punkte in Weiden
(OLS)  Sehr schwer tat sich der Deggendorfer SC am Freitag beim Auswärtsspiel in Weiden. Gegen die Blue Devils mussten die Niederbayern in die Overtime und konnten sich trotz zahlreicher namhafter Ausfälle am Ende 2 Punkte sichern.
Hiobsbotschaft bereits vor der Abfahrt nach Weiden: Nach Thomas Greilinger, Andreas und Christoph Gawlik musste sich am Freitag auch René Röthke krankheitsbedingt abmelden. Trotzdem ging die Mannschaft von Trainer Dave Allison motiviert in die Begegnung und Kyle Osterberg ließ seine Mannschaft nach nur knapp 30 Sekunden jubeln. Weiden konnte aber diese Führung, genauso wie den Treffer von Curtis Leinweber in der 16. Spielminute jeweils ausgleichen, so dass es mit einem 2:2 zum ersten Mal in die Kabine ging.
Im Mittelabschnitt hatten dann die Gastgeber etwas mehr vom Spiel und konnten ihre Chancen kaltschnäuzig nutzen. Bis zur zweiten Sirene gelang Weiden eine 4:2-Führung.
Im letzten Drittel zeigten dann die Niederbayern, dass sie nicht ohne Punkte die Heimreise antreten wollten. Erneut Leinweber und Andrew Schembri glichen in regulärer Spielzeit aus. In der Overtime sorgte Stephané Döring mit seinem Treffer ist der 63. Spielminute für den Zusatzpunkt.
  
    
ECDC Memmingen
Sieg in Füssen teuer bezahlt: Saisonende für Milan Pfalzer
(OLS)  Mit 7:5 gewinnt der ECDC Memmingen eine hitzige Partie in Füssen und baut damit seinen Vorsprung auf Verfolger Deggendorf weiter aus. Milan Pfalzer verletzt sich schwer, er wird in dieser Spielzeit nicht mehr für die Indianer auflaufen können.
Begleitet von mehreren hundert Fans starteten die Indians in die Partie, .in welcher Füssen die erste gute Gelegenheit hatte, als ein Puck nur Zentimeter am Memminger Pfosten vorbeirutschte. Nach nur vier Minuten gingen die Indians dann aber in Führung, ausgerechnet der Neuzugang Tim Richter erzielte bereits nach kurzer Zeit seinen Premierentreffer für das Team von Sergej Waßmiller. Die Partie war ab diesem Zeitpunkt relativ offen, beide Torhüter bekamen immer wieder gefährliche Schüsse auf den Kasten. Doch nur ein weiterer Treffer fiel in diesem Abschnitt, als Dennis Miller in Überzahl zum 2:0 verwerten konnte.
Im zweiten Drittel drückten die Gastgeber in der relativ gut besuchten kleinen Halle des BLZ aufs Tor der Indianer und wurden mit dem Anschluss belohnt (24.). Doch die Memminger erkämpften sich die Oberhand zurück und schlugen dann eiskalt zu. Julian Straub per Bauerntrick, Brad Snetsinger mit einem satten Schuss in den Winkel sowie Philipp Keil schraubten die Führung der Rot-Weißen auf 5:1, ehe Nadeau noch einmal für die Hausherren treffen konnte. Zu diesem Zeitpunkt war Angreifer Milan Pfalzer bereits auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Angreifer verletzte sich schwer an der Achillessehne und wurde noch vor Ort operiert. Damit ist die Saison für den Memminger beendet.
Im Schlussabschnitt traf zuerst Snetsinger in Überzahl zum 6:2, ehe der EVF postwendend antworten konnte. Trotz Herausnahme des Torhüters bereits acht Minuten vor dem Ende, hielt die Memminger Abwehr um Torhüter Henne lange Stand, auch wenn sie zwischenzeitlich auf Dennis Neal verzichten mussten, der nach einem ungeahndeten Foul ebenfalls behandelt werden musste. Nach mehreren versteckten Fouls und weiteren Nickligkeiten wurde die Partie zu diesem Zeitpunkt phasenweise überhart geführt, was u.a. zu einer Boxeinlage von Niki Meier und seinem Füssener Kontrahenten Quirin Stocker führte, welche sich mehr als deutlich abzeichnete. Als dann wieder mehr Eishockey gespielt wurde, kamen die Ostallgäuer noch einmal auf 4:6 heran, ehe Brad Snetsinger per Empty Netter aus dem eigenen Drittel alles klar machte. Der fünfte Treffer der Gastgeber drei Sekunden vor dem Ende war da nur noch Ergebniskorrektur.
Bereits am Sonntag folgt das nächste Heimspiel für die Indians. Dann kommt mit dem EC Peiting ein weiteres sehr starkes Team in die Maustadt. Die Indians sind weiter Spitzenreiter der Oberliga-Süd, müssen sich nun aber mit weiteren Verletzten herumschlagen. Zusätzlich zur schweren Verletzung von Milan Pfalzer musste auch Dennis Neal, der kurzzeitig wieder aufs Eis zurückgekehrt war, nach der Partie noch ins Krankenhaus gebracht werden.
  
    
VER Selb
Die bessere Mannschaft verliert
(OLS)  Die fünfte Heimniederlage in Folge mussten unsere Selber Wölfe im Spiel gegen die Starbulls Rosenheim verbuchen, obwohl sie doch über die 60 Minuten gesehen die bessere Mannschaft waren. Dies sah auch Gästetrainer Sicinski so, der sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel über glücklich eingefahrene drei Punkte freute. Unsere Wölfe kämpften bis zum Schluss, um sich zumindest in die Verlängerung zu retten, doch es fehlte letztendlich das nötige Quäntchen Glück. Tragisch die abermalige Verletzung von Deske-Vertreter Kümpel im Selber Tor, der in der 37. Minute in die Kabine musste. Nachwuchsgoalie Bätge erledigte seinen Job jedoch hervorragend und hätte fast noch die Overtime festgehalten.
Das Spiel war noch keine Minute alt, da jubelten unsere Wölfe schon zum ersten Mal: Nijenhuis hatte einfach mal abgezogen, Gare hielt den Schläger rein und fälschte die Scheibe unhaltbar für Endres im Rosenheimer Tor ab. Unsere Mannschaft spielte weiter gefällig auf und ließ die Starbulls kaum zur Entfaltung kommen. Doch viele Chancen brauchten die Gäste nicht. Kumeliauskas tankte sich durch, irgendwie kam Mitchell an die Scheibe und diese nahm einen ganz krummen Weg an Kümpel vorbei ins Tor zum Ausgleich. Anders noch als in den Spielen zu vor, beeindruckte dies die Thom-Schützlinge allerdings wenig. In Überzahl kamen einige Schüsse auf Endres´ Tor, bis letztendlich Kabitzkys Abschluss von der blauen Linie über Graaskamp den Weg in die Maschen zur erneuten Wölfe-Führung fand. Zwei Minuten später traf Müller nur den Pfosten. Was dann folgen sollte, stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf. Zunächst vertändelte McDonald gegen Mitchell in Überzahl im eigenen Drittel den Puck und Kumeliauskas nahm das Geschenk zum erneuten Ausgleich dankend an. Zu allem Überfluss nutzten die Gäste eine Strafe gegen Gare in Person von Fröhlich nach sauberer Passstafette zur erstmaligen Führung.
Im zweiten Spielabschnitt ging es zunächst hin und her, ohne dass auf einer der beiden Seiten ein Treffer bejubelt werden konnte. Schiener auf Zuspiel von Silbermann scheiterte ebenso wie später Kolb und Gare im Zusammenspiel. Auf der anderen Seite konnte Kümpel einen Heidenreich-Abschluss entschärfen und Vollmayer scheiterte im Alleingang. In der 32. Minute flammte allerdings wieder Jubel auf in der NETZSCH-Arena. Gelke hatte sich in Überzahl ein Herz gefasst und hämmerte den Puck per Fernschuss zum zwischenzeitlichen Ausgleich in die Maschen. Doch im direkten Gegenzug vergaßen unsere Wölfe Fröhlich, der mutterseelenallein vor Kümpel auftauchte und das Zuspiel von Kumeliauskas und Mitchell verwerten konnte. In der 37. Minute musste Kümpel, der zuvor vom Gegenspieler das Bein weggezogen bekam, verletzt vom Eis. Für ihn kam Bätge, der seine Sache sehr gut machen sollte, ins Spiel. In der 40. Minute war er jedoch machtlos, als Reiter zu viel Raum gewährt wurde und diesen mit einem platzierten Schuss zum 3:5 nutzte.
In den letzten 20 Spielminuten versuchten unsere Wölfe nochmal alles. Graaskamp, Kabitzky, Gelke und mehrmals Schmidt verzogen knapp oder scheiterten an Endres. Im weiteren Verlauf zeichnete sich Bätge zweimal mit sehr starken Paraden gegen Mitchell aus und hielt seine Farben so weiter im Spiel. Als Schmidt in der 56. Minute in Überzahl den Anschlusstreffer zum 4:5 markieren konnte, war die Verlängerung zum Greifen nah. Thom zog Bätge für einen zusätzlichen Feldspieler. Dies sollte leider nichts mehr einbringen und Draxinger konnte 42 Sekunden vor Schluss sogar noch den Puck zum Endstand von 4:6 im verwaisten Selber Gehäuse unterbringen.
  
    
Crocodiles Hamburg
Starkes Schlussdrittel sichert den Crocodiles den nächsten Heimsieg
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend mit 7:3 (2:0/0:1/5:2) gegen die ESC Wohnbau Moskitos Essen gewonnen und damit neunten Heimsieg in Serie eingefahren.
Vor 1.309 Zuschauern kamen die Gastgeber gut in die Partie und gaben den Ton an. So war der Führungstreffer durch André Gerartz in der 7. Spielminute verdient. Im Anschluss plätscherte das Spiel allerdings etwas vor sich hin. Erst in der 19. Minute gab es für den Hamburger Anhang wieder Grund zum Jubeln, als Thomas Zuravlev von Dominik Lascheit am langen Pfosten bedient wurde und zum 2:0 traf.
Die anschließende Drittelpause brachte keinen frischen Wind in die Partie. Die Moskitos kamen etwas besser ins Spiel, wurden vor dem Gehäuse aber nicht wirklich gefährlich. Auf der anderen Seite erspielten sich die Crocodiles zwar Chancen, konnten den Sack aber noch nicht zu machen. Erst durch den Anschlusstreffer von Essens Lars Grözinger kam plötzlich wieder Spannung auf (34.).
Im letzten Spielabschnitt brachte die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta das Eisland Farmsen dann zum Beben: Thomas Zuravlev, Chase Witala und André Gerartz erhöhten innerhalb von nur 31 Sekunden auf 5:1 (49.)! Nur eine Minute später legte Patrick Saggau mit seinem sehenswerten Treffer zum 6:1 noch einen drauf (50). Moskito Enrico Saccomani gelang in der 52. Minute noch das 6:2, doch Dominik Lascheit, der zuvor schon drei Tore vorgelegt hatte, durfte auch noch ran und stellte den alten Abstand wieder her. Als sich Kapitän Norman Martens auf die Strafbank verabschieden musste, betrieb Niklas Hildebrand noch etwas Ergebniskosmetik aus Sicht der Essener (58.), der nächste Hamburger Heimsieg blieb allerdings ungefährdet.
„Wir haben uns in den ersten beiden Dritteln etwas schwergetan, gerade im Abschluss. Und dann schießen wir in einer Minute drei Tore, das ist natürlich der Wahnsinn. Da war die Gegenwehr der Essener gebrochen. Ich freue mich, dass ich auch wieder getroffen habe“, so Doppeltorschütze André Gerartz.
  
    
Rostocker EC
PIRANHAS verpflichten Christopher Stanley
(OLN)  Christopher hat im Laufe seiner Karriere viele Erfahrungen gesammelt und genau diese möchte er jetzt mit den Piranhas teilen. Der 40-jährige soll ab sofort in die Fussstapfen von Greg Classen treten und gemeinsam mit Tomas Kurka als Co-Trainer auf und neben dem Eis fungieren. Christopher soll mit seiner Erfahrung und Routine die jungen Spieler in wichtigen Phasen des Spiels auf dem Eis führen und sie in schwierigen Situationen stärken und unterstützen.
  
3:2 – Piranhas siegen in der Verlängerung - Rostocker bezwingen vor heimischer Kulisse in einem spannenden Duell die Hannover Indians
Wichtiger Heimerfolg für die Rostock Piranhas: Die Ostseestädter bezwangen am Freitagabend in der Eishalle/Schillingallee die Hannover Indians mit 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0) nach Verlängerung. Überragender Mann auf dem Eis war Maurice Becker, der zwei Vorlagen gab und den Siegtreffer nach 15 Sekunden in der Verlängerung erzielte.
Die Gastgeber begannen die Partie mit Neuzugang Christopher Stanley. Der 40-jährige Deutsch-Kanadier wurde kurzfristig vom EV Lindau verpflichtet und soll neben seiner Rolle auf dem Eis auch als Co-Trainer fungieren. In einer ausgeglichenen Partie ging der REC im Mitteldrittel etwas überraschend durch Sebastian Brockelt in Führung (27.) und als Beck anfangs des Schlussabschnitts auf 2:0 stellte schienen die Hausherren auf dem richtigen Weg zu sein. Doch die Indians schlugen zurück und retteten sich in die Verlängerung. Dort nutzte Maurice Becker gleich die erste Möglichkeit zum Sieg für die Piranhas. 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
TSV Erding
Gladiators beenden schwarze Serie
(BYL)  Nach drei Nullnummern in Serie gab es am Freitagabend ein deutliches 6:1 
(3:1, 2:0, 1:0) bei den Geretsried Riverrats.
Bei den Gladiators standen aufgrund der vielen verletzten oder beruflich 
verhinderten Akteure erstmals die beiden U 20-Spieler Maxi Knallinger 
und Eric Modlmayr im Kader. Sie mussten sich aber erst einmal gedulden, 
bis sie zum Einsatz kamen, denn das Spiel begann mit rund halbstündiger 
Verspätung.
Zum Ende des Aufwärmens feuerte ein Geretsrieder Spieler noch einen 
letzten Schuss in Richtung Tor ab und schoss dabei eine Scheibe an der 
Bande kaputt. Die musste natürlich erst einmal ausgewechselt werden.
Die heimischen Riverrats kamen recht schwungvoll aus der Kabine und 
gingen früh in Führung. Einen Querpass von Ondrej Horvath setzte Klaus 
Berger gekonnt an Erdings Torwart Christoph Schedlbauer vorbei zum 1:0 
im Netz (4.). Aber die Gladiators fanden schnell ins Spiel – und kamen 
mit der ersten Chance zum Ausgleich. Philipp Michl war nach Pass von 
Jamie Hill erfolgreich (7.). Und die Gäste aus Erding legten nach. Nur 
76 Sekunden nach dem 1:1 traf Daniel Krzizok in Überzahl zum 2:1. Die 
Gladiators hatten die Partie jetzt im Griff und kamen 63 Sekunden vor 
Drittelende sogar zum 3:1. Debütant Modlmayr war es, der einen Querpass 
eiskalt im Tor der Riverrats versenkte. Den Puck für das erste 
Bayernliga-Tor gab es natürlich als Souvenir.
Im zweiten Abschnitt waren die Gladiators weiter dominant, agierten 
ruhig und abgeklärt. Die Geretsrieder, die zuletzt im eigenen, 
renovierten Stadion stark aufgetrumpft hatten, kamen einfach nicht in 
Schwung, weil die Truppe von Trainer Thomas Vogl diesmal – im Gegensatz 
zu den drei letzten Auswärtsspielen – vor allem in der Defensive sehr 
aufmerksam war. Und dann spielten die Riverrats den Gästen sogar in die 
Karten. Torwart Martin Morczinietz servierte bei einem Befreiungsschlag 
den Puck genau auf den Schläger von Mark Waldhausen, der die Scheibe zum 
4:1 ins leere Tor schlenzte (28.). Und zwei Minuten später legten die 
Gladiators nach: Einmal mehr war es Krzizok, der in Überzahl nach einem 
abgewehrten Schlagschuss von Hill zum 5:1 abstaubte (30.).
Im Schlussdrittel tat sich nicht mehr viel, die Entscheidung zu Gunsten 
der Gladiators war längst gefallen. Einen Höhepunkt gab es aber noch: In 
Unterzahl traf Dürr zum 6:1-Endstand (50.).
  
    
ESV Buchloe
Piraten lassen Wölfen keine Chance - ESV Buchloe gewinnt in Bad Wörishofen klar mit 6:0
(BLL)  Einen zu keiner Zeit gefährdeten 6:0 (1:0, 3:0, 2:0) Auswärtserfolg landeten die Buchloer am Freitagabend im Lokalderby gegen den EV Bad Wörishofen. Die etwa 170 Zuschauer – darunter zahlreiche Anhänger der Pirates – sahen dabei eine recht einseitige Partie, in der die Buchloer zu jedem Zeitpunkt Herr der Lage waren und am Ende auch in der Höhe verdient die nächsten drei Punkte einfuhren. Torhüter Johannes Wiedemann durfte sich zudem über den zweiten Shutout der Saison freuen, womit die Buchloer Defensive in den letzten vier Partien gerade einmal zwei Gegentore kassierte.
All zu viel Gegenwehr kam an diesem Abend von den heimischen Wölfen aber auch nicht, die die Abwehr der Piraten ernsthaft in Gefahr gebracht hätte. Zwar fanden beide Teams zu Beginn in einem absolut fairen Nachbarschaftsduell eher mühsam in die Partie, doch im Anschluss steigerten sich nur die favorisierten Buchloer. Die logische Folge war somit der Führungstreffer nach etwa zehneinhalb Minuten durch den schönsten Angriff des Auftaktdrittels, bei dem Michal Telsez und Christian Wittmann einen Konter wunderbar ausspielten und Letzterer dann zum 1:0 einnetzte. Alexander Krafczyk hätte anschließend beinahe sogar auf 2:0 gestellt, doch sein Versuch von der blauen Linie landete nur am Lattenkreuz (13.). Ansonsten konnten die Freibeuter trotz optischer Überlegenheit keinen weiteren Ertrag erzielen, auch weil Wörishofens bester Mann – Torhüter Andreas Nick – schon früh auf der Hut war. Wachsam zeigte sich aber Kollege Johannes Wiedemann auf der Gegenseite, der Sekunden vor Drittelende eine der ganz wenigen Chancen der Wölfe durch Franz Schmidt vereitelte.
Im zweiten Durchgang änderte sich weiter kaum etwas am Geschehen auf dem Eis. Die Gastgeber verteidigten fast ausschließlich und Buchloe spielte sich immer wieder im Wörishofer Drittel fest, wobei anfangs erneut der letzte Zug zum Tor fehlte. Ausgerechnet als zum ersten Mal dann ein Buchloer auf die Strafbank musste, klappte es doch mit dem zweiten Torerfolg. Gut bedient durch Alexander Krafczyk setzte Verteidiger Lucas Ruf in Unterzahl den Puck zum 2:0 in die Maschen (26.). Nachdem der ESV bei einem Aluminiumtreffer von Lubomir Vascovic dann etwas Glück hatte (34.), erhöhten die Piraten den Spielstand mit einem Doppelschlag nach mehreren ausgelassenen Chancen doch auf 4:0. Erst hatte John Boger Michal Telesz mit einem überlegten und präzisen Zuspiel vor dem Tor perfekt bedient, sodass dieser aus zentraler Position zum 3:0 traf (36.). Und nur 140 Sekunden später war David Vycichlo am langen Pfosten nach einem ebenfalls maßgenauen Querpass von Simon Beslic zur Stelle, wodurch die Buchloer mit einer beruhigenden 4:0 Führung zum zweiten Mal in die Kabinen gehen konnten.
Und spätestens nach dem 5:0 direkt nach Wiederbeginn war die Messe im Schlussdrittel endgültig gelesen. Dort traf nach 32 Sekunden Kapitän David Strodel, nachdem er sträflich frei vor dem Tor von Maximilian Schorer und Robert Wittmann in Szene gesetzt worden war. Im Anschluss spielten die weiter spielbestimmenden Buchloer die Partie unaufgeregt zu Ende, ohne dabei aber ganz an die Leistungsgrenze gehen zu müssen. Der letzte Treffer hatte dann aber doch noch eine Kuriosität zu bieten: Denn nachdem sich die Buchloer die zweite Strafzeit an diesem Abend leisteten, klingelte es wieder im Tor der Hausherren. Michal Telesz war alleine durchgebrochen und hatte Nick zum 6:0 Endstand getunnelt, womit beide Unterzahlsituationen der Buchloer an diesem Abend mit einem Gegentor für die Wölfe endeten.
Nach dem souveränen Auswärtssieg fehlen den Gennachstädtern somit in den abschließenden fünf Partien nur noch zwei Punkte, um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde fix zu machen. Im Optimalfall könnte dem ESV dies also schon im nächsten Heimspiel kommenden Freitag glücken, wenn es zum absoluten Topspiel zwischen dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter Ulm und den zweitplatzierten Piraten kommt (20 Uhr).
  
    
Regionalliga West
    
Herforder EV
Serie ausgebaut - HEV siegt 5:2 gegen Dinslaken
(RLW)  Souverän gemeistert – es war zwar kein Feuerwerk, was die Ice Dragonszündeten, aber mit einer konzentrierten und engagierten Leistung besiegten sie die Dinslaken Kobras ohne große Probleme in der Regionalliga West mit 5:2 (2:0/3:1/0:1) und feierten somit schon den sechsten Sieg in Folge im Meisterschaftsbetrieb.
Herford begann die Begegnung mit viel Druck und erspielte sich bereits in der Anfangsphase ein deutliches Chancenplus. Ein paar Minuten dauerte es jedoch, bis die knapp über 500 Zuschauer im heimischen Eisstadion erstmals jubeln durften. Nils Bohle erzielte in Unterzahl den sehenswerten Führungstreffer, als er den Puck direkt unter der Torlatte im gegnerischen Netz versenkte (10.). Der HEV setzte sofort nach und erhöhte nur zwei Minuten später durch Kevin Rempel auf 2:0, mit dem es auch in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel änderte sich das Bild nicht. Die Ice Dragons waren auf eine frühe Entscheidung aus, während Dinslaken nur selten gefährlich vor das, von Kieren Vogel gehütete Tor der Herforder kam. In der 28. Minute sorgte Nils Bohle mit seinem zweiten Treffer in Unterzahl für die Vorentscheidung, als er einen Konter zum 3:0 abschloss. Als Leon Nasebandt rund fünf Minuten vor der zweiten Pausensirene auf 4:0 erhöhte nahm der HEV angesichts der Doppelbelastung innerhalb von zwei Tagen ein wenig das Tempo aus dem Spiel. Prompt nutzte Dinslaken dieses in Person von Jesse Parker aus, der in der 38. Minute den ersten Treffer für die Gäste erzielte. Tim Schürstedt stellte 40 Sekunden vor dem letzten Seitenwechsel mit seinem ersten Saisontor, jedoch den alten Abstand wieder her.
Im Schlussabschnitt ließ der HEV nichts mehr anbrennen und stand sicher in der eigenen Abwehr. Dinslaken kämpfte weiter und bemühte sich um eine Verbesserung des Ergebnisses, mehr als das 2:5 durch Philipp Heffler (56.) ließ der Gastgeber aber nicht mehr zu.
Chefcoach Jeff Job zeigte sich auf der Pressekonferenz zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben mit viel Tempo begonnen und verdient nach zwei Dritteln mit 5:1 geführt. Am Ende haben wir ein paar Chancen nicht verwertet und wir hätten durchaus noch mehr Tore erzielen können“.
Der Herforder EV hat mit dem Sieg gegen die Kobras den dritten Tabellenplatz gefestigt und sich vom EHC Neuwied ein wenig abgesetzt. Mit einem Sieg in Neuss, kann der 2. Tabellenplatz von den Hammer Eisbären übernommen werden.
  
    
EHC Neuwied Bären
Das fünfte Gegentor ist zu viel
(RLW)  Der EHC „Die Bären“ 2016 hat im dritten Spiel unter der Leitung seines neuen Trainers Leos Sulak das Eis zum ersten Mal ohne Punkte verlassen. Bei den Hammer Eisbären verloren die Neuwieder am Freitagabend ihr Auswärtsspiel in der Eishockey-Regionalliga West mit 3:6. Zweimal holte man einen Rückstand auf, als Hamm ein drittes Mal davonzog, war das zu viel.
Die Anfangsphase gehörte dem EHC, der zwei 2:1-Situationen nicht in Zählbares ummünzte. Hamm, im Speziellen Kevin Thau, präsentierte sich da kaltschnäuziger. Der Torjäger nutzte Zuordnungsfehler in der EHC-Defensive zur 2:0-Führung für die Eisbären (9., 15.). Das 1:0 per Rückhand und das 2:0 mit dem vor die Kelle fallenden Abpraller verschafften dem Tabellenzweiten einen Vorteil. Wichtig aus Sicht der Neuwieder, dass Jeff Smith kurz vor der Pause verkürzte. Sein Sturmpartner Kevin Wilson behielt die Übersicht, bediente den am rechten Pfosten lauernden US-Amerikaner, der sich nicht zweimal bitten ließ (19.).
Als Frederik Hemeier kurz nach Wiederaufnahme des Spiels auf die Strafbank musste – für sein Beinstellen an Sam Aulie hätte Schiedsrichter Daniel Todam durchaus auch auf Penalty entscheiden können – witterte das Sulak-Team seine Chance. Aber das Tor fiel hinten. Ex-DEL-Profi Kevin Orendorz legte für Kevin Trapp vor, und der Namensvetter des ehemaligen Fußball-Nationaltorwarts stellte den alten Abstand wieder her (22.). Das hinterließ Spuren bei den Deichstädtern, die den Schock noch nicht richtig verdaut hatten, als sie gleich den nächsten Nackenschlag über sich ergehen lassen mussten. 121 Sekunden nach Trapps 3:1 markierte Routinier Igor Furda das 4:1. „Schade, weil wir in den Minuten zuvor eigentlich ordentlich gespielt hatten. Aber in der Defensive müssen wir uns besser verhalten. Durch individuelle Fehler kassierten wir zu viele Gegentore. Daran müssen wir arbeiten", machte Trainer Sulak deutlich, was ihm nicht gefiel.
Dass Neuwied Comeback-Qualität und Moral besitzt, hatte die Mannschaft zum Beispiel schon mit der starken Aufholjagd im Derby gegen Diez-Limburg gezeigt, und auch diesmal steckte der EHC noch lange nicht auf. Noah Bruns erzielte in der 29. Minute das 2:4. Die nächsten Herausforderungen kamen von der Strafbank: Schahab Aminikia erhielt zunächst 2+2 Minuten wegen eines hohen Stocks und kurz nach seiner Rückkehr aufs Eis eine Matchstrafe wegen Checks von hinten gegen Marvin Cohut, der ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die Unterzahl überstanden, setzten die Bären ihre Aufholjagd fort. Wieder tankte sich die Reihe mit Wilson, Aulie und Smith durch – Letzterer erzielte den Anschlusstreffer (42.). Doch die Begegnung blieb weiterhin ein Wechselbad der Gefühle. Just in dem Moment, als eine Strafe gegen Maximilian Herz abgelaufen war, netzte Trapp mit einem abgefälschten Schuss zum 5:3 ein (46.). Das war zu viel und nicht mehr aufzuholen. Die Neuwieder übten in der Endphase noch einmal Druck aus, die letzten knapp zwei Minuten mit sechs Feldspielern, konnten die Niederlage aber nicht mehr abwenden. Dass Orendorz noch ins leere Tor traf, hatte nur noch statistischen Wert.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Spitzenspiel in Chemnitz – Bewegung im Kader
(RLO)  Die „Wochen der Wahrheit“ werden am Samstag (14.12.19, 16:30 Uhr) in Chemnitz fortgesetzt, wenn FASS Berlin auf die heimischen Crashers trifft. Die Gastgeber spielen eine starke Saison und liegen in Schlagdistanz hinter FASS auf Rang drei. Für beide steht also ein Schlüsselspiel um die Play-off-Plätze an.
Die Westsachsen werden von Jiri Charousek und Tobias Rentzsch gecoacht, die gleichzeitig die wichtigsten Akteure auf dem Eis sind. Mit Goalie Kopp, Verteidiger-Urgestein Stiegler sowie den Angreifern Hirsch und Novotny stehen weitere herausragende Spieler im Aufgebot. Das erste Spiel hatte FASS im Oktober gegen einen ersatzgeschwächten Gegner mit 12:2 gewonnen. Die Crashers brennen daher mit Sicherheit auf Revanche.
Im Kader von FASS-Headcoach Oliver Miethke gibt es derweil Bewegung. Nicht mehr zum Kader zählt Hannes Ulitschka, der erst zu Saisonbeginn gekommen war. „Leider hat es nicht so gepasst, wie wir es uns alle gewünscht hatten“, bedauert Miethke den Abgang. „Hannes hat seinen Job nicht so gut mit Eishockey unter einen Hut bekommen wie erhofft. Wir wünschen ihm alles Gute, er bleibt bei uns ein gern gesehener Gast.“
Den freien Platz in der Defensive nimmt Daniel Kruggel ein, zuletzt Abwehrchef der Berlin Blues. Der 29jährige hatte in der DNL für die Eisbären Juniors gespielt und lief danach von 2008 bis 2010 in 40 Spielen für FASS auf (2 Tore, 4 Assists). Es folgte eine lange Pause vom Eishockey, bis er in der vergangenen Saison bei den Blues ein erfolgreiches Comeback wagte.
Daniel wird bereits am Samstag für sein neues Team aufs Eis gehen. Leider werden einige seiner neuen Teamkollegen krank oder verletzt fehlen. Aber immerhin gibt Max Böwe (22) sein Saisondebüt. Der Verteidiger musste nach einer Operation pausieren, steht aber seit einigen Wochen wieder im Training und kehrt jetzt zurück in den Kader.
  


 Samstag 14.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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