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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Freitag 13.Dezember 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg und Regionalliga West.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
DEG verliert bei den Eisbären - 1:3 in Berlin!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat mit 1:3 (1:0, 0:0, 0:3) gegen die Eisbären Berlin verloren. Lange hatte die DEG in der Hauptstadt geführt, am Ende reichte den Hausherren aber ein starkes Schlussdrittel.
  
    
Iserlohn Roosters
Brett Findlay verlässt die Roosters
(DEL)  Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben den Vertrag mit Angreifer Brett Findlay mit sofortiger Wirkung und in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Findlay hat sich bereits am Morgen von der Mannschaft verabschiedet und seinen Platz in der Kabine am Seilersee geräumt.
„Brett ist nicht der allein Verantwortliche für unsere momentane sportliche Situation. Auch ist die Entscheidung, seinen Vertrag aufzulösen nicht gleichbedeutend damit, ihn zum Sündenbock zu machen und alle anderen Spieler von einer Mitverantwortung frei zu sprechen. Brett hat sich jederzeit zu hundert Prozent professionell verhalten. Es ist jedoch so, dass sich für ihn kurzfristig eine neue Option ergeben hat. Diese sportliche Möglichkeit wollten wir ihm nicht versagen. Die Iserlohn Roosters wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, erklärt der sportliche Leiter Christian Hommel.
Die Sauerländer suchen derzeit nach einem geeigneten Stürmer, der die Position Findlays im Kader besetzen soll.
  
   
EHC Red Bull München
Nationalspieler Maximilian Kastner fällt bis Ende des Jahres aus
(DEL)  Stürmer Maximilian Kastner wird im Kalenderjahr 2019 nicht mehr für seinen Klub Red Bull München spielen. Der Nationalspieler zog sich am vergangenen Dienstag beim Champions-League-Spiel gegen Djurgarden Stockholm eine Oberkörperverletzung zu und muss mindestens drei Wochen pausieren. 
Kastner absolvierte in dieser Saison bislang 34 Pflichtspiele (24 DEL | 10 CHL) für den dreifachen deutschen Meister und kam dabei auf 18 Scorerpunkte (sieben Tore, elf Assists). Sein Debüt bei den Red Bulls feierte der 26-Jährige 2014, seitdem stand er insgesamt 282 Mal für die Münchner in der DEL (244) und in der Champions League (38) auf dem Eis. Dabei gelangen ihm 49 Tore und 69 Assists.
Neben Kastner fehlen den Red Bulls verletzungsbedingt auch weiterhin die beiden Torhüter Danny aus den Birken (Beinverletzung) und Kevin Reich (Oberkörperverletzung), die Stürmer Derek Roy (Schulter-OP), Frank Mauer (Oberkörperverletzung) und Mads Christensen (Hüftverletzung) sowie Verteidiger Emil Quaas (Oberkörperverletzung). Trainer Don Jackson muss überdies auf die fünf U20-Nationalspieler John Peterka, Justin Schütz, Dennis Lobach, Filip Varejcka und Philip Mass verzichten, die derzeit für die laufende Vorbereitung zur bevorstehenden U20-Weltmeisterschaft (26. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020) in Tschechien abgestellt sind. Dagegen sind die beiden Profis Maximilian Daubner und Bobby Sanguinetti wieder in den regulären Trainingsbetrieb eingestiegen und stehen damit für die anstehenden Partien gegen die Iserlohn Roosters (13. Dezember | 19:30 Uhr) und gegen den aktuellen Titelträger Adler Mannheim (15. Dezember | 14:00 Uhr) zur Verfügung.
  
    
Straubing Tigers
Koch Unternehmensgruppe baut Sponsoring weiter aus
(DEL)  Zum heutigen Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg wird erstmalig das Logo der Koch & Holzapfel GmbH auf der Schutzausrüstung der Straubing Tigers zu sehen sein. Genauer gesagt belegt der überregionale Generalplaner für Industrie-Bauten die Werbefläche auf jeweils einer Vorder- und Rückseite der Hosenbeine und erweitert somit sein bestehendes Werbepaket. Bereits seit 2017 engagiert sich die Koch Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Straubing als Exklusivpartner bei dem Erstligisten und demonstriert dadurch die Verbundenheit zur Region. „Ich sehe in dieser Kooperation ein optimales Zusammenspiel zwischen Imagewerbung und Unterstützung unseres Straubinger Spitzenvereins“, so Geschäftsführer Axel M. Koch, der als leidenschaftlicher Sportler früher selbst auf dem Eis stand.
Die Koch & Holzapfel GmbH bietet als Generalplaner ihren Industrie-Kunden eine ganzheitliche Betreuung in allen Projektstufen eines Vorhabens und steht für die Konzeptentwicklung, Planung und Realisierung zahlreicher Projekte namhafter regionaler sowie überregionaler Auftraggeber und Investoren.
Gaby Sennebogen, Geschäftsführerin der Straubing Tigers, zeigt sich sehr erfreut über den Ausbau der Kooperation mit der Koch Unternehmensgruppe: „Die enge Zusammenarbeit mit in der Region beheimateten Unternehmen ist einer der wesentlichen Eckpfeiler unseres 14-jährigen Bestehens als DEL-Standort. Mit der Ausweitung des Engagements von Axel M. Koch und seiner Unternehmensgruppe können wir das Mosaik unserer regionalen Partner weiter vergrößern.“
  
    
EC Bad Nauheim
WINTER-DERBY: Noch 5000 Rest-Tickets an der Tageskasse erhältlich
(DEL2)  Die Vorfreude auf das WINTER-DERBY ist mit Händen zu greifen. Auf der abschließenden Pressekonferenz im VIP-Raum des Sparda-Bank-Hessen Stadions in Offenbach war allen Beteiligten anzumerken, wie sehr sie sich auf den kommenden Samstag freuen. Dann kämpfen auf dem Bieberer Berg die beiden Eishockeyclubs EC Bad Nauheim und Löwen Frankfurt um Punkte in der DEL2. Knapp 15.000 Tickets sind bereits verkauft.
Die restlichen rund 5000 Tickets werden an der Tageskasse angeboten, die ab 16 Uhr geöffnet ist. „Ich kann jedem nur empfehlen, zum Spiel zu kommen. Dieses Event wird ein absolutes Highlight“, sagte René Rudorisch. Der DEL2-Geschäftsführer lobte ausdrücklich das Engagement des EC Bad Nauheim, der als Gastgeber des WINTER-DERBY fungiert. „Was hier in den letzten Monaten geleistet wurde, das ist schon toll.“
Ähnlich äußerte sich EC Bad Nauheims Geschäftsführer Andreas Ortwein, der sich ausdrücklich bedankte bei den Gesellschaftern, Partnern, Sponsoren, Mitarbeitern und allen, die in irgendeiner Weise zu diesem größten Sportereignis des Jahres im Rhein-Main-Gebiet beigetragen haben. „Wer hätte gedacht, dass so eine kleine Stadt wie Bad Nauheim und so ein kleiner Verein wie der EC Bad Nauheim so ein Ding durchziehen. Wir sind ein geiler Verein und ich bin stolz auf alle, die an diesem WINTER-DERBY mitgewirkt haben. Wir werden den Berg rocken.“
Dafür sind vor allem auch die Mannschaften zuständig. Nauheims Coach Christof Kreutzer ist jedenfalls schon auf Betriebstemperatur. „Die Vorfreude ist riesengroß. Bereits das erste Training in diesem Fußballstadion war etwas Besonderes. Dieses Event ist für den Verein etwas sehr Spezielles, das Derby gegen Frankfurt ist ohnehin immer außergewöhnlich. Dieses WINTER-DERBY muss jeder Eishockeyfan miterleben.“
Der Trainer der Roten Teufel ist zudem gespannt, wer in diesem besonderen Rahmen auf den Rängen die Oberhand behalten wird. „So wie die Spieler auf dem Eis, müssen sich auch die Fans auf den Rängen einen Wettstreit liefern, wer stimmungsmäßig die Oberhand behält. Wer in diesem Spiel seine Mannschaft nicht unterstützt, den kann ich nicht verstehen.“ Teamkapitän Marc El-Sayed versprach, dass das Team alles in die Waagschale werfen wird. „Als wir mit dem Bus hierhergefahren sind, hat sich die Vorfreude immer mehr gesteigert. Dieses Spiel wird ein beeindruckendes Erlebnis.“
Auch die Löwen Frankfurt sind bereit für das Duell gegen den Erzrivalen. „Tolles Event, tolles Setup. Unserer Jungs sind sehr heiß drauf, die Mannschaft wird bereit sein“, sagte Franz-David Fritzmeier. Es wäre ein schöner Moment, so der Löwen-Sportdirektor weiter, hier als Sieger vom Eis zu gehen. Die Tatsache, dass noch nicht so viele Löwen-Fans trotz der regionalen Nähe Karten für das Derby geordert haben, sieht Fritzmeier gelassen. „Am Ende des Tages werden unsere Fans hier sein und uns unterstützen.“ Der Support wird auch nötig sein. „Auf uns wartet ein hartes Spiel“, sagte Löwen-Coach Marko Raita.
Ab 20.30 Uhr werden alle Beteiligten mehr wissen. Dann geht es auf dem Eis endlich zur Sache. Los geht es allerdings schon ab 16 Uhr auf der großen Fanmeile. Dort warten jede Menge Verkaufs-, Aktions- und Verzehrstände, um sich die Zeit bis zum Spielbeginn zu vertreiben. Wichtiger Hinweis: Auf der Fanmeile und im Stadion wird mit Bargeld bezahlt.
Ab 17.30 Uhr öffnen die Stadiontore. Dann geht es los mit dem großen Rahmenprogramm für die ganze Familie. Neben Eisfußball, Eiskunstlaufshows der beiden Nachwuchsvereine ist der einstündige Auftritt der deutschen Punkrockband Donots sicher ein Höhepunkt bevor die große Pyro-Einlaufshow beginnt. In den Drittelpausen werden die internationalen Eisakrobatikstars Violetta Afanaseva und Sergej Yakemenko für beste Unterhaltung sorgen.  
Wer es nicht auf den Bieberer Berg nach Offenbach schafft, der kann trotzdem dabei sein. Der Hessische Rundfunk überträgt das Spiel live ab 20.15 Uhr. 
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Doppelwochenende gegen die Kassel Huskies - Eispiraten treffen zweimal auf Halbserien-Meister
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau stehen vor ihrem ersten Doppelwochenende in dieser DEL2-Spielzeit. Zunächst reisen die Westsachsen am morgigen Freitag (13.12.2019 – 19:30 Uhr) nach Kassel. Am Sonntag gastieren die Huskies dann im Crimmitschauer Kunsteisstadion (15.12.2019 – 17:00 Uhr).
Es ist das erste Mal, dass die Eispiraten an einem Wochenende zweimal gegen den gleichen Gegner spielen. Durch das Eventgame zwischen Bad Nauheim und Frankfurt kommt es überhaupt zum ersten Doppelwochenende in der DEL2. Ungewohnt aber auch spannend, mit einem Hauch Playoff-Charakter. Für die beiden Cheftrainer auch eine ungewöhnliche Herausforderung: „Sowas kommt schon ab und zu mal vor, jedoch nur selten“, sagt Danny Naud und fährt fort: „Für uns Trainer ist es allerdings auch etwas weniger Arbeit. Wir bereiten uns auf einen Gegner vor, müssen nach dem Spiel am Freitag dann nur noch an ein paar Stellschrauben drehen und uns nicht auf ein komplett anderes Team einstellen“.
Die Eispiraten haben nach der Länderspielpause stetig punkten können und halten somit weiterhin den Anschluss an die Pre-Playoff-Plätze. Um auch an diesem Wochenende etwas Zählbares einzufahren, müssen die Westsachsen aber alles in die Waagschale werfen. „Kassel wird in beiden Spielen der Favorit sein, aber wir werden sie herausfordern“, powert Cheftrainer Naud. „Kassel ist nicht ohne Grund Tabellenerster. Sie haben Tiefe im Kader und eine intakte Mannschaft, gute Goalies und wussten bisher gerade im 5gegen5 zu überzeugen“, gibt der 57-Jährige nach seiner Analyse zu Protokoll.
Mit 53 Zählern steht das Team von Tim Kehler aktuell unangefochten auf dem ersten Platz in der DEL2. Gerade zu Hause sind die Hessen eine Macht. Von 13 Heimpartien gewannen die Huskies ganze 12 bereits in der regulären Spielzeit – Spitzenwert in der zweiten Liga. Bei den Schlittenhunden passt, nach einer verkorksten Vorsaison, beinahe alles zusammen. So stellt der Ligaprimus aktuell die zweitbeste Defensive sowie die zweitbeste Offensive. Dabei machte allen voran Alexander Karachun, selbst per Förderlizenz schon bei den Eispiraten aktiv, einen großen Schritt. Mit 16 Treffern ist er der beste Torschütze der Huskies – Ben Duffy (31), Justin Kirsch (29), Austin Carroll und Corey Trivino (beide 24 Punkte) sorgen ebenfalls für viel Gefahr vor dem gegnerischen Kasten. Nicht zu vergessen ist Patrick Klöpper. Der Angreifer startete die Saison bei den Eispiraten, wechselte im letzten Monat aber nach Kassel. Zum Start seiner zweiten Amtszeit konnte Klöpper in zehn Partien vier Tore erzielen.
Bei den Eispiraten gibt es nur einen Ausfall zu verzeichnen. Und der wiegt schwer. Alex Wideman, der mit 25 Scorerpunkten bester Scorer der Westsachsen ist, verletzte sich in Frankfurt schwer. Mittlerweile steht auch die Diagnose der Ärzte fest: Mittelhandbruch - Knapp sechs Wochen Pause! Den quirligen Offensivmann zu ersetzen wird nicht leicht, dennoch will Naud, gemeinsam mit seinem Assistenztrainer Dahlem, durch Umstellungen in den Reihen, das bestmögliche für sein Team herausholen. Zudem verriet der Coach, das Michael Bitzer in Kassel zwischen den Pfosten stehen wird.
  
    
Dresdner Eislöwen
Rückspielwochenende gegen Kaufbeuren
(DEL2)  Am kommenden DEL2-Punktspielwochenende sind die Dresdner Eislöwen gleich zwei Mal gegen den ESV Kaufbeuren gefragt. Stürmer Tom Knobloch kehrt in den Kader zurück, allerdings ist der Einsatz von Elvijs Biezais zum jetzigen Zeitpunkt noch fraglich.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es ist super, dass uns ein Back-to-Back-Wochenende bevorsteht, denn es macht viel Spaß den gleichen Gegner kurz hintereinander zu haben. Mit Kaufbeuren treffen wir auf unseren direkten Konkurrenten, wenn es um den zehnten Tabellenplatz geht. Die beiden Spiele am Wochenende haben irgendwie Playoff-Charakter, bei denen man unbedingt zeigen will, was in einem steckt.“
Mario Lamoureux: „Damit wir Kaufbeuren schlagen können, müssen wir einfach besser spielen als zuletzt. Die kommenden Spiele sind wichtig, denn wir brauchen jeden Punkt. Wir müssen ab dem Zeitpunkt, an dem der Puck fällt, bereit sein. Selbstvertrauen macht jedes Team besser, weshalb es auch für uns wichtig ist, durch Erfolg welches zu bekommen.“
Am Freitag, 13. Dezember empfangen die Dresdner Eislöwen den ESV Kaufbeuren um19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel wird geleitet von den HSR Sven Fischer und Razvan Gavrilas. Kassen und Arenatüren öffnen um 18.00 Uhr, der VIP-Raum um 18.30 Uhr. Das Spiel beim aktuellen Tabellenzehnten am Sonntag, 15. Dezember beginnt um 17.00 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live.
Beim Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren gastiert ein Wunderkind der Jonglage in der EnergieVerbund Arena. Alan Sulc gilt als ein Weltstar unter den Jongleuren und wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet. Zuletzt erhielt der erst 29-Jährige zwei Sonderpreise für seine innovative Jongliernummer beim Circusfestival von Monte Carlo. Seine einzigartige Hand- und Fuß-Jonglage zu irischem Stepptanz ist im Rahmen der Einlaufshow zu erleben.
  
    
Löwen Frankfurt
Extra zum Winter-Derby: HUBTEX Goalie Masken werden für guten Zweck versteigert
(DEL2) Das Winter-Derby (Sa., 14.12.) mit dem Spiel des EC Bad Nauheim gegen die Löwen Frankfurt im Stadion am Bieberer Berg in Offenbach wirft seine Schatten voraus. Dabei wollen die Löwen sich – unabhängig von der aktuellen personellen Situation – kämpferisch geben und von ihrer besten Seite zeigen.
Hierfür haben sich die beiden Löwen-Goalies Patrick Klein und Jimmy Hertel gemeinsam mit Löwen-Partner HUBTEX etwas ganz Besonderes ausgedacht: Extra fürs Winter-Derby hat HUBTEX für beide Torhüter spezielle Masken anfertigen lassen, die perfekt zu den goldenen Winter-Derby-Trikots der Löwen passen. Gestaltet wurden die Masken von The Grafixer (Patrick Klein) und Wall Maskit (Jimmy Hertel).
Das Beste daran: Die Masken werden nach dem Winter-Derby zugunsten der Organisation Perspektiva in einer stillen Auktion versteigert. Perspektiva unterstützt Jugendliche mit fehlendem oder schwachem Schulabschluss dabei, eine Ausbildung oder eine direkte und dauerhafte Anstellung auf dem Arbeitsmarkt zu finden.
„Wir freuen uns, dass uns HUBTEX bei der Idee der Winter-Derby-Masken unterstützt“, sagen Klein und Hertel unisono. „Dass beide Masken am Ende für einen guten Zweck versteigert werden sollen, finden wir absolut großartig. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Eishockey-Fans die Aktion mit einem Angebot unterstützen werden.“
Die stille Auktion zugunsten von Perspektiva beginnt am Montag, den 16. Dezember 2019 und dauert eine Woche bis Montag, den 23. Dezember (18:00 Uhr).
  
    
EHC Freiburg
Freitag und Sonntag stehen sich Freiburg und Bayreuth gegenüber – Teddy Bear Toss in der Echte Helden Arena
(DEL2)  Freitag: Das Wochenende startet für die Wölfe am Freitag (20:00 Uhr) bei den Bayreuth Tigers. Für die Bayreuther ist der bisherige Saisonverlauf ziemlich ernüchtert. Mit nur 22 Punkten finden sich die Tigers auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Siege wie das spektakuläre 10:7 gegen die Löwen Frankfurt und die knappe Niederlage im Penaltyschießen gegen Tabellenführer Kassel zeigen aber auch, dass man das Team von Trainer Petri Kuljala keinesfalls abschreiben darf. Mit Juuso Rajala haben die Franken zudem einen zuverlässigen Scorer in ihren Reihen. Bereits 11 Tore und 25 Vorlagen kann der Finne vorweisen und war damit an fast 50% der Bayreuther Tore beteiligt. Die meisten ihrer Punkte haben die Tigers zudem vor heimischem Publikum geholt. Die Wölfe werden auswärts alles daran setzen, um an das vergangene erfolgreiche Sechs-Punkte-Wochenende anzuknüpfen.
Sonntag: Bereits am Sonntag (18:30 Uhr) stehen sich die beiden Team aus Bayreuth und Freiburg erneut gegenüber. Die Echte Helden Arena wird zur Bühne für das direkte Rückspiel der Mannschaften. Kurz nach Anpfiff der Partie wird den Spielern, Trainern und Schiedsrichtern jedoch für einen kurzen Moment die Show gestohlen und der Sport rückt in den Hintergrund. Bereits zum achten Mal fliegen in Freiburg für den traditionellen Teddy Bear Toss bei der ersten Unterbrechung des Spiels Tausende Stofftiere auf die Eisfläche. Ein enormes Spektakel, das für viele Zuschauer zu einem der Highlights in der Weihnachtszeit zählt. Zusammen mit „Luftfahrt ohne Grenzen“ werden die dabei gesammelten Stofftiere weltweit an Kinder in Krisengebieten verteilt. Wer diese einzigartige Aktion mit eigenen Augen sehen und dabei mit einer fliegenden Stofftierspende unterstützen möchte, sollte unbedingt den Vorverkauf nutzen.
Tickets für das Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers gibt es auf der EHC-Geschäftsstelle, im Onlineshop unseres Partners Reservix und ggf. an den Abendkassen. Im Onlineshop der Bayreuth Tigers können zudem Tickets für das Auswärtsspiel am Freitag erworben werden. Wie gewohnt, können beide Spiele zudem auch für jeweils 6,50€ im Livestream auf Sprade.TV verfolgt werden. 
  
    
EC Kassel Huskies
Nach konstruktiven Gesprächen: Spieler der Kassel Huskies fahren im Sonderzug mit
(DEL2)  Die Spieler der Kassel Huskies werden dieses Jahr doch im Sonderzug mitfahren. Diese Entscheidung wurde am Donnerstagabend nach einem sehr konstruktiven Gespräch zwischen Vertretern der Huskies, der Fanclubs, sowie der Organisatoren des Sonderzugs beschlossen. Geschäftsführung und sportliche Leitung der Kassel Huskies kamen zu dieser Entscheidung, nachdem die Organisatoren des Fanzugs sachlich, verbindlich und in aller Ruhe den Ablauf der Rückfahrt erläutert hatten.
Tim Kehler, Trainer der Kassel Huskies: „Der ursprüngliche Gedanke, nicht mitzufahren, lag darin, dass mir kein konkreter Plan bekannt war. Jetzt, da ich weiß, wie es ablaufen wird, steht einer Mitfahrt der Mannschaft nichts mehr im Weg.“ Er betont zudem, dass die ursprüngliche Entscheidung nie eine Entscheidung gegen die Fans war. „Die Sicherheit und das Wohlbefinden meiner Spieler steht in meiner Verantwortung als Cheftrainer über allem. Wenn Maßnahmen zur Sicherheit der Spieler ergriffen werden, sind wir happy, dort mitzufahren.”
Nach den Gesprächen, an denen neben Tim Kehler auch Geschäftsführer Joe Gibbs, Teammanager Manuel Klinge und Vertreter der Fanclubs teilnahmen, zeigten sich alle Beteiligten froh, eine zufriedenstellende Lösung gefunden zu haben. Gemeinsam stellten sie die Wichtigkeit des Zusammenhaltes von Team und Fans heraus und betonten, dass die Unterstützung von den Rängen von immenser Bedeutung für die Leistung der Mannschaft ist. Dass über 800 Anhänger mit nach Landshut reisen werden ist ein tolles Signal, dass Team und Fans in dieser Saison noch weiter zusammenwachsen, als sie es bereits sind.
Der Sonderzug rollt in dieser Saison am Sonntag, 26. Januar, nach Landshut. In Landshut wird es einen Shuttlebus zur Eisarena hin und wieder zurück geben.
Wenige Restkarten (29) werden am heutigen Abend vor dem Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau (19.30 Uhr) in der Championsbar verkauft.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Weihnachtszeit ist Herzenszeit: DSC am 22.12.2019 im Spiel der Herzen gegen Regensburg
(OLS)  Beim vorweihnachtlichen Heimspiel des Deggendorfer SC am 22.12. gegen die Eisbären aus Regensburg wird es eine Charity-Aktion zu Gunsten des Nachwuchses des DSC powered by wee geben. Dafür steht die Begegnung unter dem Motto „Spiel der Herzen“.
Für 3 Euro kann jeder Besucher des Spiels an kleines rotes Herz erwerben. Mit dem Herzen werden sowohl die weeCharity unterstützt, die Kindern in Not hilft, als auch der Nachwuchsbereich des Deggendorfer SC. Jedes Herz nimmt an der Verlosung in der 2. Drittelpause teil, wo zahlreiche Sachpreise wie eine Playstation 4, ein Samsung TV 43 Zoll, eine Samsung Galaxy Watch, eine JBL 4 Bluetooth Audio Box winken, die von unserem Partner STK AG - Price-Guard aus Schönberg zur Verfügung gestellt werden. Außerdem werden Fantrikots verlost und 10 Gewinner können sich über ein exklusives Fotoshooting mit der Mannschaft freuen.
Ebenfalls kostenlos bei jedem Herzen dabei: Die wee Card, um am Cash-Back-System unseres Hauptsponsors teilnehmen zu können.
In den verlängerten Drittelpausen wird sich zunächst die U7-Mannschaft mit Trainer Thomas Greilinger vorstellen und schon in der 2. Pause werden die Lose gezogen und die Schecks mit den Erlösen dieser Aktion übergeben.
  
Heimspiel am 3. Advent: DSC gegen die Alligators aus Höchstadt
Zum nächsten Heimspiel am Sonntag, 15.12.2019 empfängt der Deggendorfer SC den EC Höchstadt. Der abgeschlagene Tabellenletzte baut derweil seinen Kader um und bereitet sich auf die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga vor. Trotzdem sollte der Gegner nicht unterschätzt werden.
Das letzte Kräftemessen mit den Franken in der Deggendorfer Eishalle ist noch keinen Monat her. 8:1 hatte die Mannschaft von Coach Dave Allison den Tabellenletzten deutlich bezwungen. Bis Mitte des Spiels hatten die Panzerechsen aber gut dagegengehalten und präsentierte sich keineswegs so unterlegen wie es der Tabellenplatz vermuten lassen könnte.
Seither hat die Mannschaft von Gästetrainer Martin Sekera ein anderes Gesicht erhalten. Während der Try-Out mit dem ehemaligen Deggendorfer Denis Gulda nicht verlängert wurde und sich Angreifer Michal Mlynek aus privaten Gründen eine Auszeit vom Eishockey nimmt, hat man einige neue Spieler präsentiert, die helfen sollen, über die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga die Klasse zu halten. Der namhafteste Neuzugang ist dabei der bereits 45-jährige Mikhail Nemirovsky. Dazu kommen mit Anton Seewald, Torhüter Benjamin Dirksen und Verteidiger Pascal Kröber weitere Spieler, die nach dem Aus in Bad Kissingen den Weg an die Aisch gefunden haben. Letzterer wird am Sonntag sein Debüt im Höchstädter Trikot gegen den DSC geben.
Beim Deggendorfer SC wird es wieder darauf ankommen, sich als Mannschaft zu präsentieren und die zuletzt wenig überzeugenden Heimauftritte gegen Weiden und Füssen vergessen zu machen. Verzichten muss Dave Allison dabei weiter auf die verletzten Thomas Greilinger, sowie Christoph und Andreas Gawlik. Neuzugang Alex Großrubatscher weilt noch bei der italienischen U20-Nationalmannschaft.
Spielbeginn in der Festung an der Trat ist am Sonntag, 15.12.2019 um 18:30 Uhr. Für alle, die das Spiel nicht live im Stadion verfolgen können, besteht wieder die Möglichkeit, die Begegnung auf Sprade-TV zu sehen.
  
    
ECDC Memmingen
Heißes Spiel gegen Peiting: Richter feiert Heim-Debüt
(OLS)  Am Sonntagabend (18 Uhr) empfangen die Memminger Indians den EC Peiting in der Maustadt. Am Hühnerberg kommt es dann zum Aufeinandertreffen zweier Teams der Oberliga-Spitzengruppe. Tickets sind im Vorverkauf erhältlich.
Zweimal trafen sich beide Mannschaften im bisherigen Saisonverlauf, zweimal gingen die Indians als Sieger vom Eis. Doch beide Vergleiche waren äußerst umkämpft, jedes Mal stand das Spiel bis zum Ende auf Messers Schneide. Wie in den Vorjahren auch schenkten sich beide Teams in den hitzigen Spielen nichts, jeder Zentimeter auf dem Eis wird auch am Sonntag wieder mit allen Mitteln verteidigt werden. 
Der EC Peiting verfügt auch in diesem Jahr über starke Einzelspieler, allen voran ist hier der holländische Angreifer Nardo Nagtzaam zu nennen. Auch sein tschechischer Abwehrkollege Martin Mazanec macht bislang einen sehr starken Eindruck und punktet kontinuierlich. Da auch der Amerikaner Brad Miller seine Verletzung auskuriert hat, verfügt der ECP über drei starke Kontingentspieler. Weitere Leistungsträger im Team von Sebastian Buchwieser sind bislang Dominic Krabbat, Thomas Heger oder Leader Ty Morris.
Die Indians gehen auf Rang 1 ins Wochenende, der EC Peiting steht im Moment drei Plätze hinter den Memmingern. Um den tollen Lauf zu halten und die vielen Ausfälle zu kompensieren, haben die Rot-Weißen unter der Woche mit Tim Richter einen Neuzugang verpflichtet. Der Angreifer kommt aus Bayreuth (DEL2) ins Allgäu und soll am Sonntag einen erfolgreichen Einstand feiern. Ob die Memminger dabei auch auf die Förderlizenzspieler zurückgreifen können ist noch offen, weitere Spieler konnten unter der Woche erkältungsgeschwächt nur eingeschränkt trainieren. Trotzdem streben die Indians den zehnten Heimsieg in Folge an, zur Partie gegen Peiting wird wieder eine stattliche Kulisse erwartet. Tickets sind im Vorverkauf weiter erhältlich, das Topspiel wird auch im Internet live übertragen.
  
    
Starbulls Rosenheim
In Selb und gegen Weiden – Starbulls fast komplett
(OLS)  Auf zwei Mannschaften, die gewaltig unter Zugzwang stehen, treffen die Starbulls Rosenheim am Wochenende am 23. und 24. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd. Am Freitag gastieren die Grün-Weißen bei den Selber Wölfen (20 Uhr, NETZSCH-Arena). Am Sonntag sind dann die Blus Devils Weiden zu Gast im Rosenheimer ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr). Auf alle Fälle im Heimspiel gegen Weiden rechnet Starbulls-Chefcoach John Sicinski wieder mit Josh Mitchell!
Ob Mitchell, der Anfang Dezember einen Zusammenbruch nach dem Training erlitt und in den vergangenen Spielen in Sonthofen und gegen Memmingen deshalb fehlte, bereits am Freitagabend in Selb wieder mit von der Partie sein kann, ist noch fraglich. Grundsätzlich hat der 28-jährige kanadische Stürmer aber grünes Licht von den Ärzten bekommen, um wieder aufs Eis zu gehen. Spätestens im Heimspiel am späten Sonntagnachmittag gegen Weiden soll er laut Siciniski neben Michael Fröhlich und Tadas Kumeliauskaus wieder für die Starbulls stürmen. Mit Ausnahme von Kevin Slezak, der noch bis mindestens kommendes Wochenende fehlt, wäre der Rosenheimer Kader dann komplett.
Die Erstauflagen der beiden Aufgaben des anstehenden Wochenendes konnten die Starbulls erfolgreich gestalten. In Selb gelang den Grün-Weißen vor vier Wochen ein 4:2-Auswärtserfolg und die Blue Devils aus Weiden waren am ersten Spieltag beim Rosenheimer 5:0-Erfolg im ROFA-Stadion chancenlos. Doch beide Kontrahenten stehen inzwischen gewaltig unter Zugzwang – und haben im Verlauf der Spielzeit schon gezeigt, dass sie Potenzial für positive Überraschungen haben. Freitagsgegner Selb stand nach einem goldenen Oktober und einer wölfestarken Serie mit neun Siegen aus zehn Spielen Anfang November sogar noch auf dem zweiten Tabellenplatz, ehe sich das Blatt zum Negativen wendete. Die letzten fünf Spiele wurden allesamt in der regulären Spielzeit verloren. In der Tabelle sind die Oberfranken auf den zehnten Rang durchgereicht worden. Dabei spielt das Team von Henry Thom gar nicht signifikant schlechter, als in der ersten Saisonphase. Doch während man damals das ein oder andere Spiel sehr glücklich für sich entscheiden konnte – Paradebeispiel war der schmeichelhafte 7:5-Erfolg in Rosenheim – verlor das Team zuletzt mehrfach unglücklich und unverdient. So auch bei der jüngsten Partie in Peiting, als die Wölfe das bessere Team waren aber viele Torchancen liegen ließen und am Ende knapp mit 2:3 den Kürzeren zogen. Ausgerechnet das Heimspiel gegen die Starbulls Rosenheim soll jetzt in Oberfranken die Trendwende zurück zum Positiven einläuten. 
Und auch die Heimaufgabe gegen Weiden am späten Sonntagnachmittag dürfte eine deutlich größere Herausforderung für die Rosenheimer Kufenflitzer werden, als die rein tabellarisch Platzierung des Gegners dies vermuten lässt. Die Mannschaft von Trainer Ken Latta leistete sich zuletzt mehrere Ausrutscher zu Hause, zeigte sich aber bei Auftritten in fremden Stadien in der laufenden Spielzeit öfters schon richtig stark. In Regensburg und Deggendorf gelangen zuletzt Siege und selbst bei Tabellenführer Memmingen nahmen die Oberpfälzer letzte Woche einen Punkt mit. Nach der 4:6-Heimniederlage gegen Sonthofen am vergangenen Sonntag haben Trainer und Vereinsführung nun einige nicht verlässlich liefernde Leistungsträger in die Pflicht genommen und klargestellt, dass nicht nur das Erreichen der Meisterrunde, sondern auch die Playoff-Qualifizierung klares Ziel ist. Zwei bzw. drei Zähler fehlen derzeit auf die entsprechenden Tabellenplätze – aber auch nur deren sieben auf die Starbulls Rosenheim. Die Grün-Weißen sind zehn Spieltage vor Ende der Hauptrunde und nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen also selbst in der Pflicht, etwas für das Punktekonto zu tun. Das sieht auch John Sicinski so: „Wir wollen am Wochenende sechs Punkte holen. Wir müssen auf die Leistung aus dem Spiel gegen Tabellenführer Memmingen aufbauen, denn da haben wir trotz der Niederlage im Penaltyschießen eine unserer besten Saisonleistungen abgeliefert“. 
Karten für das Heimspiel der Starbulls Rosenheim gegen die Blue Devils Weiden – Spielbeginn am Sonntag um 17 Uhr – sind rund um die Uhr zum Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop (www.starbulls.de)erhältlich. Die Tageskasse am Stadion öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 15 Uhr. Das Spiel wird wie alle Starbulls-Heimspiele auch live im Internet übertragen. Die Liveübertragung ist zum Preis von 5,50 Euro auf www.sprade.tv buch- und abrufbar.
  
OB-Kandidat März überraschend zu Besuch
Mit einem Besuch beim Sonntagsheimspiel der Starbulls Rosenheim gegen den Tabellenführer Memmingen überraschte Oberbürgermeisterkandidat Andreas März in Begleitung seiner Familie die Geschäftsstelle der Starbulls.
„Wir haben uns natürlich sehr gefreut“, sagt Marcus Thaller, 1. Vorstand der Starbulls, der rund eine Stunde vor dem Spiel zufällig anwesend war, als Andreas März für sich und seine Familie gerade die Tickets gekauft hat. Es war auch noch Zeit für einen kurzen Rundgang durchs Stadion, den März gerne angenommen hat. Das Rosenheimer Eishockey sei für ihn schon aus Familientradition „Herzensangelegenheit und wichtiger Baustein in der Wahrnehmung Rosenheims in ganz Deutschland. Viele Menschen in anderen Städten Deutschlands kennen Rosenheim in erster Linie aufgrund seines Eishockeystandorts“, so März weiter.
Auf die Frage, inwiefern das Rosenheimer Eishockey und sein Stadion im Wahlkampf eine Rolle spiele, meinte der CSU-Politiker: „Wenn man ehrlich ist und sich die letzten fünfzehn Jahre anschaut, wurde mit dem Eisstadion und dem Eishockey viel zu viel Wahlkampf betrieben und den Leuten alles Mögliche versprochen, aber wenig umgesetzt. Das ist nicht meine Art. Am Eisstadion zählen Taten und keine Versprechungen. Deswegen hat die Stadt Rosenheim jetzt damit begonnen, eine umfangreiche Sanierung vorzunehmen, die fast zwölf Millionen Euro kostet und das heutige Stadion technisch und brandschutzrechtlich auf den neuesten Stand bringt. Auch die Realisierung der zweiten Eisfläche wird bereits geplant, um die Nachwuchsförderung der Starbulls zukunftsfähig zu machen und gleichzeitig allen weiteren Eissportarten die notwendigen Eiszeiten bieten zu können. Daneben hat auch der Verein sechsstellige Summen in das städtische Eisstadion investiert, um die Attraktivität und die Vermarktbarkeit zu steigern. Das ist nicht selbstverständlich. Auf diesen Dingen wollen wir aufbauen und den Eishockey-Standort in Rosenheim nachhaltig stark und attraktiv darstellen. Mit der aktuellen Vorstandschaft hat der Verein sicher alle Möglichkeiten dazu und die Stadt Rosenheim profitiert natürlich auch nachhaltig von einem starken Sport-Standort. Das gehört alles zusammen.“
Vorstand Thaller fügte an: „Wenn man sich die letzten drei Jahre ansieht und beurteilt, wo wir herkommen, kann man absolut sagen, dass wir mittlerweile über die Phase von Versprechungen und Planungen weit hinaus sind. Die Sanierung und die Umbauten am Stadion, die Veränderungen an der gastronomischen Situation und die Videoleinwand sind sichtbare Beispiele, dass es voran geht. Da sind schon viele gute Sachen für eine positive sportliche und wirtschaftliche Zukunft der Starbulls passiert. Nebenbei darf man auch nicht vergessen, dass die Stadt Rosenheim laut Haushaltsplan jedes Jahr mittlerweile rund 9 Mio. Euro für Sport-, Kultur- und Veranstaltungsförderung ausgibt, die sie in dieser Form nicht ausgeben müsste. Das wird in Rosenheim viel zu selten angesprochen, denn von einem Teil dieser Gelder profitiert auch der Nachwuchsbereich des Starbulls Rosenheim e.V. nachhaltig.“
  
    
Herner EV
Halbzeit in der Hauptrunde der Oberliga Nord!
(OLN)  Mit dem Heimspiel am Freitagabend in der Hannibal-Arena (20 Uhr) endet die erste Hälfte der Oberliga Nord Hauptrunde für den Herner EV, am Sonntag starten die Gysenberger dann ab 16 Uhr in Erfurt bei den TecArt Black Dragons nahtlos in die zweite Serie. Nachdem der HEV am letzten Sonntag im 10. Heimspiel die erste Niederlage auf eigenem Eis einstecken musste, wollen die Grün-Weiß-Roten nun am Freitagabend eine neue Serie starten. Keine leichte Aufgabe gegen das Team aus Sachsen-Anhalt, das acht der letzten neun Spiele für sich entscheiden konnte. „Die Saale Bulls sind aktuell ein ganz heißer Kandidat für die Spitzenplätze in der Oberliga Nord. Von daher erwartet uns am Freitag ein absolutes Top-Duell, für das wir die Unterstützung von den Rängen brauchen“ meint Danny Albrecht, Trainer des Herner EV. Auch das Auswärtsspiel am Sonntag in Thüringen ist mit Vorsicht zu genießen. Schon vor zwei Wochen konnte sich der HEV zuhause erst in den letzten zwei Minuten dank zweier Tore von Marcus Marsall mit 4:2 durchsetzen. „Wir müssen in Erfurt diszipliniert in unserem System spielen und geduldig bleiben. In der Kartoffelhalle ist es immer schwer“, so Danny Albrecht.
Zur Situation beim HEV: „Einer kommt zurück, ein anderer fällt nun aus“ – So könnte die Überschrift zur personellen Lage des Herner EV lauten. Gemeint ist, dass Nils Liesegang nach seiner Verletzungspause wieder dabei ist, nun aber Thomas Ziolkowski passen muss. Der 30-jährige Verteidiger zog sich am letzten Freitag beim Auswärtsspiel in Rostock eine schwere Verletzung zu, als er im Schlussdrittel einen Puck ins Gesicht bekam. Er musste danach vor Ort im Krankenhaus versorgt werden und noch bis Sonntag dort verbleiben. Mittlerweile ist er zwar wieder zuhause, aber weiterhin in medizinischer Behandlung. „Er wird wohl erst nach Weihnachten wieder aufs Eis gehen können, weil er sich einige schwere Gesichtsverletzungen zugezogen hat“ erläutert Danny Albrecht. Der Herner EV wünscht sicherlich auch im Namen der Gysenberger Fans Thomas Ziolkowski alles Gute und eine möglichst schnelle Genesung. Die Trainer Danny Albrecht und Lars Gericke werden sich am Samstag gemeinsam mit HEV-Geschäftsführer Jürgen Schubert in Offenbach das DEL2 Winter-Derby zwischen Bad Nauheim und Frankfurt ansehen, es ist sicherlich gleichermaßen entspannende Abwechslung und Weiterbildung.
Die Gegner: Die Saale Bulls aus Halle können aktuell die drittbeste Auswärtsbilanz in der Oberliga Nord vorweisen. Mit dem Rückkehrer Ryan Foster auf der Trainerposition (für Herbert Hohenberger) kam nach 12 Spieltagen der Erfolg zurück an die Saale. Danach gab es nur eine Niederlage zuhause gegen Tilburg und die kam erst 9 Sekunden vor der Schlusssirene etwas unglücklich zustande. Mittlerweile sind die Saale Bulls bis auf Platz vier der Tabelle hochgeklettert, der Rückstand auf den HEV beträgt 11 Punkte. Anfang Oktober konnte der HEV auswärts in Halle trotz eines 0:2-Rückstandes die Partie noch drehen und mit 3:2 gegen Helms, Francis, Bezouska und Co. gewinnen. Die Bilanz der Spiele Herne gegen Halle seit 2015 zeigt einen leichten Vorteil für den HEV. Insgesamt stehen 9 Siege 8 Niederlagen gegenüber, aber die meisten Partien waren hart umkämpft. Die TecArt Black Dragons sind ein Gegner, den man weder am aktuellen Tabellenstand noch an der Bilanz in den Duellen gegeneinander messen sollte. Diese Bilanz weist seit 2015 bei 15 Aufeinandertreffen 14 Siege aus. Die einzige Niederlage gab es in der Saison 2017/18 in Erfurt. Gerade auswärts musste der HEV aber dreimal in die Nachspielzeit. Dragon Coach Fred Caroll muss erneut mit verletzungsbedingten Ausfällen in seinem Team zurechtkommen. So fehlt aktuell z.B. der etatmäßige Kapitän Felix Schümann. Der in Castrop-Rauxel geborene Stürmer zog sich vor zwei Wochen am Gysenberg eine schwere Knieverletzung zu. Trotzdem kompensieren die Drachen diese Ausfälle immer wieder, so dass auch am Sonntag erneut ein intensiver Kampf auf den HEV wartet.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern
    
EHF Passau Black Hawks
Duell um die Tabellenführung - Black Hawks in Miesbach gefordert
(BYL)  Am Freitag dürfen sich die Passau Black Hawks über einen spielfreien Tag freuen. Bereits am Sonntag steht aber das Duell bei Tabellenführer TEV Miesbach auf dem Programm. Die Passau Black Hawks liegen mit einem Spiel mehr auf dem Konto einen Punkt hinter dem TEV. Die Miesbacher haben im Gegensatz zu den Passau Black Hawks am Freitag ein schweres Spiel zu absolvieren. Beim Duell erster gegen zweiter muss der TEV Miesbach beim EHC Waldkraiburg antreten. Die Passau Black Hawks wollen dann am Sonntag ausgeruht und mit vollem Elan nach der Tabellenführung greifen. „Think Big“ ist das Motto beim Auswärtsspiel am Sonntag. Warum sollte den Habichten mit einer geschlossen und vor allem konzentrierten Mannschaftleistung kein Coup beim Tabellenführer gelingen? Mit Sicherheit hat die Feilmeier Truppe aus der 3:6 Heimniederlage in der Vorrunde gegen Miesbach gelernt. Im Prinzip läuft es sich beim Eishockey immer auf die gleichen Tugenden hinaus: einfach Spielen, hart mit Körper arbeiten, wenig Strafzeiten kassieren und sich insbesondere in den letzten Spielminuten in jeden Schuss des Gegners werfen. Bei noch fünf zu absolvierenden Spielen stehen die Passau Black Hawks in der Tabelle soweit vorne wie nie zuvor seit dem Wiederaufstieg in die Bayernliga. Ohne Frage stehen noch harte und schwere Spiele für Black Hawks auf dem Programm. Trotzdem darf ein bisschen träumen erlaubt sein. Den vielleicht stehen die Passau Black Hawks nach dem 24. Spieltag dann ganz oben in der Tabelle. -czo 
  
    
EC Pfaffenhofen
Eishogs sind am Wochenende nur einmal im Einsatz - ECP empfängt am Sonntag den EHC Klostersee
(BYL)  Nur ein Spiel steht für den EC Pfaffenhofen an diesem Wochenende auf dem Programm. Nachdem der Spielplan der Bayernliga den heutigen Freitag für Nachholtermine freigehalten hat, erwarten die Pfaffenhofener am Sonntag (17:30 Uhr) den EHC Klostersee zum Gastspiel im heimischen Stadion.
Der EHC Klostersee liegt derzeit auf dem 5. Tabellenplatz und hat bei acht Punkten Vorsprung auf Platz sieben inzwischen klar Kurs in Richtung Aufstiegsrunde genommen.. Nach einer kleinen Schwächephase Mitte November mit vier Niederlagen in Folge, darunter auch die überraschende 3:4 Heimniederlage nach Verlängerung gegen die Eishogs, konnten die Grafinger zuletzt vier Siege am Stück feiern. Der EHC wird also mit viel Selbstvertrauen anreisen und alles daran setzen, die endgültige Qualifikation für die Aufstiegsrunde baldmöglichst klar zu machen. Der Klosterseer Kader hat  sich gegenüber dem Vorjahr praktisch kaum verändert. Lediglich Andreas Persson wurde durch den Miesbacher Florian Gaschke ersetzt, so dass Trainer Dominik Quinlan über eine eingespielte und ausgeglichen gut besetzte Truppe verfügt. Dies macht sich auch in den Special Teams bemerkbar. Sowohl in Über- wie auch in Unterzahl gehören die Grafinger zu den drei besten Teams der Liga. Vier Spieler haben schon zweistellig getroffen. Mit 12 Treffern führt Raphael Kaefer die Liste an, dahinter folgen mit je 10 Treffern Gennaro Hoerdt, Bob Wren und Philipp Quinlan. Von einer eingespielten Mannschaft ist dagegen Chris Heid weit entfernt. Aufgrund des seit Saisonbeginn anhaltenden Verletzungspechs hat der ECP-Coach seit Wochen keine drei kompletten Blöcke zur Verfügung und ist dadurch immer wieder gezwungen, seine Reihen umzustellen. Neben seinen Langzeitverletzten muss er nun auch auf Fabian Eder verzichten. Der Verteidiger ist wegen seiner Matchstrafe gesperrt und kann erst wieder im letzten Vorrundenspiel in Schweinfurt eingesetzt werden. Dass die Eishogs trotz aller Widrigkeiten aber in der Lage sind, jedem Gegner in der Bayernliga Probleme zu bereiten, hat am Sonntag der Sieg gegen Tabellenführer Miesbach gezeigt. So gehen die Gastgeber sicherlich auch nicht chancenlos in die Partie gegen den Tabellenfünften. 
  
    
ESC Kempten
Die Endspiele beginnen - ESC erwartet den EV Pfronten zum Derby und muss zum ESV Burgau
(BLL)  Noch 6 Spiele bleiben den Sharks um sich für die Aufstiegsrunde zur Bayernliga zu qualifizieren. Aktuell haben die Kemptener auf Platz 3 der Landesligatabelle 4 Punkte Vorsprung auf den fünften, den SC Reichersbeuern, wobei die Oberbayern sogar schon ein Spiel mehr absolviert haben. Auf den sechsten ESV Burgau beträgt der Vorsprung bereits 8 Punkte. An der Tabellenspitze ziehen Ulm/Neu-Ulm und Buchloe einsam ihre Kreise. Da sich die ersten Vier nach der Vorrunde für die Zwischenrunde qualifizieren haben es die Allgäuer also selbst in der Hand mit einem erfolgreichen Wochenende einen großen Schritt in diese Richtung zu tun. Doch Carsten Gosdeck, Trainer der Sharks warnt vor den beiden schweren Partien: „ Mit dem Spiel gegen Pfronten erwartet uns ein Derby, solche Spiele haben immer ihre eigenen Gesetze und sind alles andere als Selbstläufer. Wir müssen über den Kampf und die Leidenschaft ins Spiel finden. So wie die Jungs diese Woche trainiert haben stimmt die Einstellung und jeder ist motiviert.
Auch am Sonntag in Burgau erwartet uns ein schwerer Gegner, so wie es überhaupt in der Liga keine leichten Gegner gibt. Aufgrund der Tabellensituation liegt der Druck komplett bei Burgau, sie müssen unbedingt gewinnen um bei der Vergabe der ersten vier Plätze weiter dabei zu sein.“
Gosdeck muss im Derby gegen Pfronten auf Alessandro Feldmeier und Maxi Barmasev verzichten. Gute Nachrichten gibt es dagegen von Nikolas Oppenberger, der Stürmer rückt nach seiner Knieverletzung zurück in den Kader was dem Trainer mehr Optionen im Sturm gibt.
Vor Pfronten müssen die Kemptener gewarnt sein, trotz der deutlichen Niederlage zuletzt mit 9:1 gegen Buchloe zwang die Truppe von Interimstrainer Dominic Gebhardt den Tabellenführer aus Ulm im Spiel zuvor  bis in die Verlängerung. Dies zeigt die Qualitäten der Falcons und die Sharks müssen, wie von ihrem Coach gefordert, hellwach in die Partie gehen. Spielbeginn im Kemptener Eisstadion ist am Freitag wie gewohnt um 19.30 Uhr.
Am Sonntag um 18.00 in Burgau wartet mit dem ESV Burgau einer der Top Favoriten der Landesliga. Für die Schwaben läuft die Saison bis jetzt jedoch alles andere als überzeugend, der mit internationalen Topspielern gespickte Kader konnte noch nicht zu 100% überzeugen. Auch im Hinspiel in Kempten setzte es für das Team von Stanislav Hlozek mit 8:2 eine deutliche Niederlage. Die Eisbären werden also hochmotiviert in das Spiel gehen zum Einen um die Niederlage vom Hinspiel wett zu machen und zum Zweiten um die dringend benötigten Punkte für das Erreichen der Aufstiegsrunde zu holen.
Zwei komplett unterschiedliche Gegner also, die den Kemptenern alles abverlangen werden. 
  
    
EV Pfronten
Falcons müssen auswärts ran
(BLL)  Zwei Auswärtsspiele stehen am Wochenende für die Falcons auf dem Spielplan. Am Freitag um 19:30 Uhr sind die Pfrontener zu Gast beim Derby in Kempten, am Sonntag um 17:15 Uhr müssen die Falcons bei den Crusaders des EV Fürstenfeldbruck ran. Die Sharks, die das Hinspiel in Pfronten mit 6:0 für sich entscheiden konnten, gewannen zuletzt mit 4:2 in Reichersbeuern und konnten ihre Serie von zuvor drei Niederlagen in Folge beenden. Dementsprechend werden die Illerstädter alles daran setzen um auch das Derby für sich entscheiden zu können. Während den Falcons am Freitag wohl die Außenseiterrolle gehört, der wenig zu verlieren hat, gelten sie am Sonntag bei den Crusaders wohl als Favorit. Allerdings sollte man die Kreuzritter, die das Spiel in Pfronten in der Verlängerung für sich entscheiden konnten nicht unterschätzen. Gerade zu Hause auf der offenen Eisfläche sind die Fürstenfeldbrucker schwer zu schlagen. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Pfrontener auf die unterschiedlichen Voraussetzungen einstellen können.
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
Stuttgarter EC
Torefestival in Hügelsheim
(RLSW)  Mit einem eindrucksvollen 9:6-Erfolg (2:4; 6:1; 1:1) beim Auswärtsspiel in Hügelsheim zeigten sich die Stuttgart Rebels wieder einmal in ihrem anscheinend gut sitzenden Auswärtsanzug. Dabei waren die Vorzeichen, wie bereits vor zwei Wochen in Zweibrücken, nicht gerade dazu angetan, Optimismus zu versprühen. Mit gerade einmal zwölf Feldspielern, zwei Torhütern und Interimscoach Christopher Mauch an der Bande brach ein kleines Häuflein Aufrechter in Richtung Baden Airpark auf.
Zwei schnelle Gegentore zu Spielbeginn durch Noel Johnson (7.) und die Nummer 91 (das Spielerfassungssystem scheint an diesem Wochenende leider nicht gerade auf der Höhe gewesen zu sein) (8.) sorgten zusätzlich für Sorgenfalten beim Stuttgarter Anhang. Mit Dominik Deurings Treffer (10.) und dem Ausgleich durch Nick Govig (13.) zeigten sich die Rebels jedoch keineswegs geschockt, hatten sie doch bereits zuvor die größeren Spielanteile. Eine kurze Phase der Unkonzentriertheit bescherte den Gastgebern durch Martin Vachal (18.) und Simon Klemmer (19.) zum Ende des Drittels zwei weitere Tore zur schmeichelhaften Pausenführung.
Nachdem man zu Beginn des zweiten Durchgangs eine Unterzahlsituation überstanden hatte, sorgte Alexander Hotz (23.) mit einem seiner seltenen Tore für eine Initialzündung für das Offensivspiel der Rebellen. Innerhalb von 11 Minuten und 8 Sekunden netzte man sage und schreibe sechs Mal ein und zog auf 8:4 davon. Denis Matic (26.), Patrick Eisele (28.), zweimal Govig (28. und 33.) und Lukas Willer (34.). Nach dem sechsten Stuttgarter Treffer war der kurze Arbeitstag des zum zweiten Drittel eingewechselten Hügelsheimer Goalies Constantin Haas bereits nach knapp acht Minuten wieder beendet, Max Häberle kehrte wieder zwischen die Pfosten zurück. Graham Brulotte sorgte mit dem 5:8 (38.) wieder für einen Funken Hoffnung bei den zahlreichen Rhinosfans, schärfte aber auch wieder die Achtsamkeit in der Stuttgarter Defensive.
Die Pausenansprache von Interimscoach Mauch, sich im Schlussakkord nicht zu sehr in die Defensive drängen zu lassen, war eindeutig. Zu vermeiden war die Hügelsheimer Schlussoffensive allerdings nicht zur Gänze. Die Landeshauptstädter kämpften aufopferungsvoll und überstanden auch drei Unterzahlspiele unbeschadet. Auch Maxim Engels 6:8 (54.) wurde gut weggesteckt. Als die Gastgeber schließlich den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld nahmen, blieb es Patrick Eisele vorbehalten, für die endgültige Entscheidung  zu sorgen.
Wieder einmal erwies sich die von Teammanager Claus Becker gerne angeführte Theorie „Kurze Bank kommt schnell ins Spiel“ als in der Praxis durchaus oftmals zutreffend. Wenn auch in diesem Falle mit leichter Verzögerung. Die Leistung des verbliebenen Kerns der Mannschaft beeindruckte denn auch Rebels-Vize Olav Schnier: „Die Mannschaft hat gezeigt, zu was sie in der Lage ist, wenn jeder konzentriert seinen Job macht. Es war noch alles andere als fehlerfrei, aber der Sieg macht doch zuversichtlich für die kommenden Spiele.“ Zumal Patrick Eisele (2 Tore / 4 Assists) und Nick Govig (3 Tore / 4 Assists) perfekt zu harmonieren scheinen. Nick Govig übernahm zudem mit 22 Punkten (14 Tore / 8 Assists) die Spitze der ligaweiten Scorerliste. Den überzeugenden Leistungen auf fremdem Eis wollen die Rebels nun am kommenden Freitag beim Heimspiel gegen den Tabellenvierten Eisbären Heilbronn auch endlich vor dem eigenen Publikum Taten folgen lassen, um den Abstand zum Kontrahenten weiter zu verringern.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons in Esslingen zu Gast
(LLBW)  Am kommenden Samstag, 14.12.2019 um 18:45 Uhr sind die Bisons bei der ESG Esslingen zu Gast.
Nach zehn Siegen in Folge geht’s für die Bisons zum Verfolger nach Esslingen. Für den amtierenden Meister der Landesliga kann es zur Titelverteidigung nur reichen, wenn sie gegen die Bisons siegreich sind. Doch die Cracks des 1.CfR Pforzheim um Topscorer Martin Juricek wollen dies unbedingt verhindern und ihre Siegesserie ausbauen. Die Neckarstädter konnten die letzten drei Spiele deutlich gewinnen. Allerdings steht hier auch eine überraschende Heimniederlage (4:7) gegen die Eisbären Balingen zu Buche. Im ersten Aufeinandertreffen im Eissportzentrum Pforzheim Ende Oktober konnten die Bisons in einem hochklassigen Landesligaspiel mit 4:0 für sich entscheiden.
Vor Weihnachten steht für die Bisons noch ein weiteres Auswärtsspiel an. So sind sie am Samstag, 21.12.2019 um 19:45 Uhr bei den Eisbären in Balingen zu Gast. Das nächste Heimspiel ist zugleich das erste Punktspiel im neuen Jahr. Am Sonntag, 12.01.2020 um 19:00 Uhr empfangen die Bisons die Eisbären Eppelheim 1b.
  
    
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras verkaufen das Weihnachtsspiel
(RLW)  Wenn am 22. 12.2019 die Regionalliga – Hauptrundenbegegnung der Dinslakener Kobras gegen die Ratinger Ice Aliens startet, steht der Sieger bereits fest.
Denn die Kobras haben das Spiel verkauft.
Allerdings nicht – wie man meinen könnte - an den Gegner aus Ratingen, sondern an Sascha Lemm, Geschäftsführer der Staude GmbH, Sponsor der Giftschlangen und gleichzeitig Kobra – Fan, der den Anhängern damit eine Weihnachtsfreude machen will.
Denn er erlässt allen Besuchern des Eishockeyspiels (also auch den neutralen Zuschauern sowie den Fans der Ice Aliens) an diesem Abend den eigentlich fälligen Eintritt.
Es wird also kein lästiges Anstellen an der Kasse stattfinden, sodass ab ca. 18:15 Uhr die Pforte der Schlangengrube für Jedermann geöffnet ist.
Ab 19:00 Uhr gibt’s dann kostenloses Eishockeyvergnügen pur.
Aber nicht nur das: Auch das Unterhaltungsprogramm in der Drittelpause wird diesmal etwas Besonderes sein, denn es gibt einen hochwertigen Sachpreis zu gewinnen.
Die genauen Modalitäten dazu werden in den nächsten Tagen noch bekanntgegeben werden.
Die Kobras bedanken sich ausdrücklich bei Sascha Lemm für diese großzügige Geste.
Sascha Lemm, die Firma Staude und die Kobras wünschen allen Besuchern einen unterhaltsamen Abend und einen guten Start in die Weihnachtstage.
   
    
Ratinger Ice Aliens
Kampf um Platz Fünf eröffnet
(RLW)  Fehlenden Rhythmus hatte Trainer Andrej Fuchs beklagt. Dass an vielen Wochenenden nur ein Spiel ausgetragen wird ist leider eine Folge der geringen Anzahl Mannschaften in der Liga. Dies soll aber keine Entschuldigung für die magere Leistung am vergangenen Wochenende sein. Nach vielen Gesprächen zwischen Spielern und Verantwortlichen soll das kommende Wochenende erfolgreich gestaltet werden. Zur ersten Begegnung kommt es am Freitag am Südpark gegen den Neusser EV. Das Team dieser Saison scheint mit den Ice Aliens besonders gut zurecht zu kommen. Zwei Punkte haben die Neusser, die den letzten Tabellenplatz belegen, bisher verbuchen dürfen, beide stammen aus den Spielen Am Sandbach. Um den fünften Tabellenplatz noch zu erreichen, müssen die Ice Aliens drei Punkte gegen das Schlusslicht einfahren.
Ähnlich ist es im Spiel auf heimischem Eis am Sonntag. Dann sind die Kobras aus Dinslaken zu Gast, jene Mannschaft, die seit Wochen auf dem fünften Platz steht. Drei Mal haben sich die Teams in dieser Saison bereits gegenübergestanden. Im NRW-Pokal hatten die Ice Aliens die Oberhand, in der Meisterschaft ist das Konto ausgeglichen. Mit vier Punkten Vorsprung steht Dinslaken einen Platz vor den Ice Aliens, hat aber schon zwei Spiele mehr ausgetragen. Es ist also ein Wochenende, an dem die Ice Aliens ihrem Ziel einen großen Schritt näherkommen können.
  


 Freitag 13.Dezember 2019 www.icehockeypage.de 
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