IHP NachrichtenDienstag 19.November 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 25 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.
| Deutscher Eishockey Bund |
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| Deutscher Eishockey Bund Über 60 Teilnehmer bei A-Fortbildung und DEB-Netzwerkforum (DEB) Die Fortbildung für die A-Trainer und das Netzwerkforum des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) haben im Rahmen des Deutschland Cups über 60 Teilnehmer/-innen und zahlreiche renommierte Referenten/-innen nach Düsseldorf/Kaarst gelockt. Am 8. und 9. November 2019 fand die A-Fortbildung mit 35 Trainern/-innen statt. Am ersten Veranstaltungstag informierte Karl Schwarzenbrunner (DEB Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung) zunächst über die Neuigkeiten des Verbands. Später standen die Themen „Transition“, „Führung“ und „Athletik/Big Data“ im Mittelpunkt der Veranstaltung. Hierzu hatte der DEB eigens die renommierten Referenten Harry Kreis (Trainer Düsseldorfer EG) und Jens Rasiejewski (Fußballlehrer) eingeladen. Am zweiten Veranstaltungstag drehte sich für die Teilnehmer/innen alles rund um die Sportpsychologie. Hierbei ging die Referentin Annika Hof zum Berge, die als Sportpsychologin im Talentwerk des VfL Bochum 1848 tätig ist, am Vormittag auf das „Konflikt Management“ und „Trainer Wohlbefinden“ ein. Das DEB Netzwerkforum feierte am 9. und 10. November 2019 in Düsseldorf/Kaarst seine Premiere. Die Veranstaltung wurde ins Leben gerufen, um den Nachwuchskoordinatoren, Trainern, sportliche Leitern und Vorständen der Vereine eine kostenfreie Plattform zum Austausch zu bieten. 30 Teilnehmer/-innen sind der Einladung gefolgt und haben im Vorfeld ihre Themenwünsche übermittelt. Aus diesen Wünschen wurde ein individueller Themenkatalog für die beiden Veranstaltungstage zusammengestellt. Zum Auftakt referierten Ernst Höfner und Ullrich Liebsch (Vereinsbetreuung) zum 5-Sterne-Programm und brachten den Teilnehmern/-innen die Inhalte näher. Das neu geschaffene Urmel Abzeichen und die damit verbundenen Vereinsveranstaltungen wurden im Anschluss durch Julia Mayer (DEB Projektverantwortliche) vorgestellt. Am zweiten Veranstaltungstag referierten Annika Hof zum Berge und Irmelin Brigitta Otten (Präsidentin Hamburger Eis- und Rollstportverband e.V.) zu den Themen „Konfliktmanagement“ und „Handlungsempfehlungen für Elternabende“ und sorgten für einen würdigen Abschluss der beiden Veranstaltungstage. Karl Schwarzenbrunner, DEB Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung:„Die A-Fortbildung und das Netzwerkforum haben einen sehr guten Teilnehmerzuspruch erhalten. Wir freuen uns sehr, dass wir erneut äußerst renommierte Referentinnen und Referenten für unsere Veranstaltungen gewinnen konnten und auch den Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fördern konnten. Wir sind überzeugt davon, dass die Trainerinnen und Trainer einige neue Erkenntnisse aus den Vorträgen und Diskussionen mit nach Hause nehmen und in ihre zukünftige Arbeit mit einfließen lassen können.“ Bereits im September organisierte die DEB-Trainerausbildung im Rahmen der „NHL Global Series Challenge“ in Berlin die NHL Coaching Clinic, an der 30 Trainer/innen teilnahmen. Zwei Wochen später fand das VBG-Symposium mit den Themenschwerpunkten Prävention und Betreuung in Kooperation mit der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft statt. |
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| Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2 |
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| Düsseldorfer EG Marco Nowak verletzt sich schwer! Lange Pause für DEG-Verteidiger (DEL) Hiobsbotschaft für die Düsseldorfer EG: Marco Nowak hat sich im Spitzenspiel gegen den EHC Red Bull München einen kompletten Muskel- und Sehnenabriss im rechten Oberschenkel zugezogen. Nowak war nach einem Check eines Gegenspielers unglücklich mit dem Knie in die Bande geknallt und musste von mehreren Personen gestützt vom Eis geführt werden. Er wird bereits am Dienstag in der Diakonie Düsseldorf vom Spezialisten Dr. Bachitar Kutup operiert. Der Verteidiger wird dem achtmaligen Deutschen Meister, je nach OP-Verlauf, mindestens 6-8 Wochen fehlen. Niki Mondt, Sportlicher Leiter der Düsseldorfer EG: „Marco hat bisher eine herausragende Saison gespielt und ist ein absoluter Führungsspieler. Sein Ausfall trifft uns hart. Wir wünschen ihm natürlich alle nur das Beste und eine schnelle Genesung.“ Außerdem muss die DEG in den kommenden Spielen leider auch auf Victor Svensson verzichten. Der Stürmer zog sich im selben Spiel einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zu und wird etwa zwei Wochen ausfallen. |
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| EC Kassel Huskies Intensive Tage für die Kassel Huskies (DEL2) Die Huskies stehen vor intensiven Tagen: Nach dem Sechs-Punkte-Wochenende mit Siegen über Weißwasser und Dresden, müssen die Schlittenhunde am morgigen Dienstag beim EV Landshut antreten. Bereits am Freitag steht das Hessenderby gegen Bad Nauheim auf dem Programm (19.30 Uhr, Eissporthalle, präsentiert von Nöchel Hygiene), ehe es am Sonntag nach Heilbronn geht. Ruhe kehrt auch dann nicht ein: Denn erneut geht es am Dienstag auf Auswärtsfahrt: Am 26. November wird um 19.30 Uhr in Freiburg gespielt. „Ja, es sind intensive Tage, aber wir spielen natürlich lieber, als dass wir trainieren“, erklärt Marco Müller. Er und seine Mitspieler bereiten sich auf ein hartes Stück Arbeit gegen Landshut vor. „Die sind auf jeden Fall heiß. Ein Heimspiel in der umgebauten Halle mit vermutlich vielen Zuschauern - das wird uns alles abverlangen.“ Doch: Als Tabellenführer und mit Sechs-Punkte-Wochenende ist reichlich Selbstvertrauen auf Seiten der Schlittenhunde. Und die langen Fahrten? „Die stecken wir weg“, so Müller. Nicht dabei im Kader für das Landshut-Spiel werden Ryon Moser, Richie Mueller und Mario Scalzo sein. Hinter Förderlizenzler Eric Valentin steht noch ein Fragezeichen. Am kommenden Freitag findet in der heimischen Halle das Hessenderby gegen die Roten Teufel Bad Nauheim statt. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Im Vorfeld wird es in der Championsbar eine Happy Hour und Legendentalk mit ehemaligen Huskies-Größen geben. |
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| Ravensburg Towerstars ZU VIELE VERGEBENE CHANCEN UND EIGENE FEHLER (DEL2) Die Ravensburg Towerstars mussten sich auch im zweiten Spiel am Wochenende mit nur einem Punkt zufriedengeben. Eine 2:0 Führung bis zur 29. Minute reichte dem Team von Coach Rich Chernomaz nicht für den Weg zum Erfolg, am Ende entschied das Penaltyschießen zugunsten der Gäste aus Crimmitschau. Zwei Änderungen in der Aufstellung gab es für dieses Spiel. Zwischen den Pfosten stand diesmal Marco Wölfl, der am Freitag noch pausierende Verteidiger Pawel Dronia war wieder zurück im Kader. Beide Teams schienen offensichtlich gut aufeinander eingestellt, so neutralisierten sich die Startminuten weitgehend und hochkarätige Möglichkeiten waren Mangelware. Nach rund fünf Minuten übernahmen die Gäste aus Westsachsen aber das Kommando und erarbeiteten sich klare Chancen. Zwischen der 8. und 12. Minute war das so deutlich, dass die Towerstars phasenweise gar nicht aus dem eigenen Drittel kamen. Die Gastgeber konnten sich da bei ihrem Goalie Marco Wölfl bedanken, dass auf der Anzeigentafel keine Crimmitschauer Führung stand. Gleich mehrfach standen Eispiraten Angreifer frei in Schussposition. Die erste Strafzeit des Spiels – Gäste-Stürmer Austin Fyten musste wegen Beinstellens raus – brachte die Towerstars dann in die richtige Spur. Das Powerplay brauchte zwar etwas Zeit zur Aufstellung, dann aber war die Lücke da und Robin Just schob zum 1:0 ein. Nur zwei Minuten später erhöhte David Zucker fast auf gleiche Weise auf 2:0. Wieder lief das Powerplay erfolgreich, der „clever fit Top Scorer“ schaltete im Slot am schnellsten. 17 Sekunden vor der ersten Pause hatte Thomas Brandl dann gar das 3:0 auf dem Schläger. Er scheiterte bei seinem Alleingang allerdings am Crimmitschau Keeper Michael Bitzer. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hatten die Hausherren zunächst die klareren Chancen, doch dann fanden die Eispiraten wieder in ihr selbstbewusstes Spiel zurück. Der Treffer zum 2:1 durch Vincent Schlenker kam daher nicht überraschend, auch wenn das Zweikampfverhalten der Towerstars in der eigenen Zone ihren Teil dazu beitrug. Das Team von Coach Rich Chernomaz antwortete jedoch mit ordentlich Druck auf das gegnerische Tor und hochkarätigen Möglichkeiten auf den Ausbau der Führung. In der 30. Minute scheiterte zunächst Andreas Driendl, weitere vielversprechende Chancen wurden danach von Jakub Svoboda, Robin Just und Kilian Keller ausgelassen. Aber auch Marco Wölfl im Ravensburger Tor hatte bis zur zweiten Pause einiges zu tun. Er konnte die knappe Führung jedoch in die Pause retten. Wie so oft im bisherigen Saisonverlauf rächten sich die vergebenen Chancen dann auf der Gegenseite, konkret im Schlussabschnitt. Mitch Wahl traf in der 47. Minute aus der Halbdistanz zum 2:2 Ausgleich. Die Ravensburger Cracks waren jetzt völlig außer Tritt und mussten durch Adrian Grygiel zweieinhalb Minuten später auch schon den nächsten Gegentreffer schlucken. Erneut kam der Schuss aus der zweiten Reihe, Crimmitschau lag jetzt sogar in Front. Das Spiel schien gedreht, doch nur 23 Sekunden später konnte Kapitän Vincenz Mayer den Lapsus wieder wettmachen. Er fälschte im Fallen einen Schuss von Sören Sturm ab und der Puck rutschte dem Eispiraten Keeper durch die Schoner. Die Möglichkeit, die Partie wieder vollends an sich zu reißen und auf die Siegerstraße zu bringen, hatten die Towerstars in der Schlussphase. Fünf Minuten vor Ende musste erneut ein Eispirat auf die Strafbank, das Powerplay verpuffte aber ohne Ertrag. Sechs Sekunden vor Ende setzte es erneut eine Strafe gegen die Gäste. Mit einer Auszeit versuchte Coach Rich Chernomaz das möglicherweise entscheidende Bully vorzubereiten, doch das Anspiel ging verloren und die letzte Chance der regulären Spielzeit war dahin. Die Strafzeit lief aber in der Overtime weiter und es winkte die Chance, zumindest den Zusatzpunkt fix zu machen. Trotz guter Einschusschancen gelang die Entscheidung jedoch nicht. Dass die Towerstars überhaupt die Chance auf den Zusatzpunkt im Penaltschießen bekamen, hatte sie ihrem Keeper zu verdanken. Kurz vor Ablauf der gegnerischen Strafzeit leisteten sich die Towerstars einen Puckverlust und Robin Just musste den Sololauf von Mitch Wahl per Foul unterbinden. Den fälligen Foul-Penalty konnte Marco Wölf aber mit gutem Einsatz der Beinschienen parieren. Keine Chance hatte der Towerstars Goalie jedoch bei den im erforderlichen Penaltyschießen eiskalt verwandelten Anläufen von Wiedemann und Wahl. Auf der Gegenseite scheiterten Just und Zucker und der Zusatzpunkt ging somit an die Gäste aus Westsachsen. |
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| Oberliga Süd / Oberliga Nord |
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| ECDC Memmingen Indians bleiben gegen Peiting weiterhin auf Erfolgskurs (OLS) Der ECDC Memmingen kann mit dem Heimsieg über den EC Peiting die nächsten drei wichtigen Punkte verbuchen und mischt damit weiterhin ganz oben in der Tabelle mit. Rund 1600 Zuschauer sahen einen couragierten 4:2-Erfolg der Indianer am Hühnerberg. Viel vorgenommen hatten sich die Memminger vor dem nächsten Topspiel am Sonntagabend. Jedoch begann das erste Drittel alles andere als gut: Nach nicht einmal zehn gespielten Sekunden erwischte es die Maustädter eiskalt. Nach dem Eröffnungsbully zog ECP-Stürmer Krabbat auf und davon und verwandelte zur frühen 0:1 Führung für die Gäste. Der ECDC musste sich in den Anfangsminuten sortieren. Peiting forderte die Memminger und zwang sie vermehrt zur Abwehrarbeit. Doch die Mannschaft von Coach Waßmiller zeigte Herz und arbeitete sich Stück für Stück in die Partie. Die GEFRO-Indians wurden mit zunehmender Dauer des ersten Drittels auch besser und fanden nun zu ihrer gewohnten Stärke. Zahlreiche Chancen wurden aber vom starken Gästegoalie Hechenrieder vorerst vereitelt, was die Pausenführung für die Gäste aus Oberbayern bedeutete. Im zweiten Drittel drängten die Hausherren auf den Ausgleich und gaben von nun an auch vollends den Ton an. In der 31.Minute fiel dann der verdiente Ausgleich. Dennis Miller verwandelte zum 1:1. Kurz darauf hatte Milan Pfalzer noch eine die Großchance die Führung zu erzielen, doch die fiel prompt auf der Gegenseite. Völlig überraschend tauchte Peitings Kontingentspieler Nardo Nagtzaam vor Joey Vollmer auf, der machtlos war und die 2:1 Führung des ECP nicht verhindern konnte. Die Indianer lieferten aber eine Minute später die passende Antwort. Linus Svedlund vollendete nach einer tollen Kombination mit Dennis Miller zum 2:2. Kurz vor der Pause setzte sich dann noch einmal Verteidiger Dennis Neal stark durch, dessen toller Pass in Milan Pfalzer einen Abnehmer fand, welcher die Scheibe zum 3:2 in die Maschen beförderte. Die Führung ging zu diesem Zeitpunkt völlig in Ordnung, da Memmingen mehr vom Spiel hatte und dies auch im letzten Drittel so fortsetzte. Dominante Phasen und die nötige Sicherheit in der Defensive ließen das Gästeteam von Trainer Buchwieser keinen richtigen Zugriff mehr auf das Spiel bekommen, auch wenn Peitings Offensive immer wieder um gefährliche Aktionen bemüht war. Der ECDC schaffte es nicht für eine Vorentscheidung zu sorgen, an Chancen mangelte es jedoch nicht. Erst in der letzten Spielminute war Brad Snetsinger per Empty Net Goal zum 4:2 erfolgreich, nachdem Linus Svedlund nur den Pfosten traf. Damit konnten die Indians einen weiteren wichtigen Erfolg einfahren, was ihnen den zweiten Tabellenplatz sowie den sechsten Heimsieg in Folge bescherte. Dennoch gilt es den Blick nach vorne zu richten. Bereits am kommenden Freitag kommt es zum Derby gegen den EV Lindau. Die Insulaner kamen in den letzten Partien immer besser in Fahrt und werden den Indianern alles abverlangen. Deshalb soll und wird der Hühnerberg gut gefüllt werden, um das Team zu einem weiteren Derbysieg zu tragen. Spielbeginn ist um 20:00, Karten sind im Vorverkauf bereits erhältlich. |
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| ERC Sonthofen Doppelter Ovaska sichert Sonthofen verdiente zwei Punkte (OLS) Knapp 1300 Zuschauer sahen an der Hindelanger Straße von Beginn an ein schnelles, ausgeglichenes Spiel beider Mannschaften. Vereinzelte Chancen wurden von beiden Torhütern entschärft. In der 16. Spielminute der erste Treffer des Spiels: Einen hervorragend herausgespielten Konter des ERC konnte letztendlich Santeri Ovaska zum 1:0 verwerten. Danach Sonthofen weiter im Vorwärtsmarsch. Doch Füssen sollte nur zwei Minuten nach der Führung der Bulls zum Ausgleich kommen. Deubler konnte aus dem Gedränge vor dem Tor das 1:1 erzielen. Mit diesem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel kam Füssen besser aus der Kabine und drang den ERC ins eigene Drittel. Kurz darauf die erste Strafe des Spiels. Im Powerplay der ERC jedoch zweifach im Pech: Zunächst brach ein Schläger in aussichtsreicher Gelegenheit und im Anschluss scheiterten die Bulls am Torgestänge. Auch zwei weitere Überzahlsituationen konnten die Oberallgäuer nicht nutzen. Zu diesem Zeitpunkt der ERC die spielbestimmende Mannschaft. Erst gegen Ende des Drittels Füssen wieder besser. Doch auch der EVF konnte eine Überzahlsituation nicht nutzen und es blieb weiterhin beim 1:1 bis Drittelende. Im letzten Drittel kontrollierte der ERC zunehmend das Spiel, ohne jedoch richtig zwingend zu werden. Füssen fand sich immer wieder im eigenen Drittel wieder. Auch eine weitere Überzahlsituation konnten die Bulls in der 49. Minute nicht nutzen. In der 56. Minute wieder Pech für Sonthofen: Erneut musste das Gestänge für Füssen retten. Kurz vor Ende nochmals Powerplay für den ERC, doch das Abwehr-Bollwerk des EVF hielt weiter stand. So musste die Overtime das Derby entscheiden. Die Bulls noch mit 16 Sekunden Überzahl, doch auch diese sollte nicht zum gewünschten Erfolg führen. Füssen überstand auch in der Overtime eine weitere Unterzahlsituation, doch nur Sekunden später die Entscheidung: Ondrej Havlicek auf Santeri Ovaska und dieser sollte den viel umjubelten sowie verdienten 2:1 - Erfolg für die Bulls sicherstellen. In der anschließenden Pressekonferenz zollte Andreas Becherer zunächst Marc Sill Respekt. „So viel Loyalität und Kontinuität wird in unserem Sport immer seltener und von dem her ist das sehr hoch anzurechnen. Zum Spiel: Im ersten Drittel war es recht ausgeglichen, im zweiten war Sonthofen am Drücker und im letzten ein recht offener Schlagabtausch. Am Ende haben wir aber zu viele Strafzeiten gehabt und Sonthofen sich so den Zusatzpunkt gesichert“, so Becherer. Martin Ekrt war die Erleichterung über den Sieg anzumerken, doch haderte er mit dem Powerplay seiner Mannschaft: „Wir haben heute einige Überzahlchancen, z.B. am Ende des Spiels, gehabt, diese aber nicht genutzt und so auch die drei Punkte nicht einfahren können, die wir unbedingt brauchen. Die Mannschaft hat heute aber wieder gearbeitet, gekämpft und mit Geduld gespielt. Das wollen wir auch die nächsten Spiele zeigen“, so Ekrt. Ein Dank gilt zudem den zahlreichen Gästen aus Füssen, die sich vorbildlich präsentiert haben. Weiter geht es für die Bulls am kommenden Freitag um 20:00 Uhr daheim gegen den EC Peiting. |
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| ESC Moskitos Essen Nach Derbysieg: Moskitos verpassen Auswärtspunkte in Halle (OLN) Wie schon das Hinspiel am Essener Westbahnhof verloren die Moskitos die Partie bei den Saale Bulls aus Halle mit 1:4. Schon fünf Spiele lang hatte man nicht in Halle gewinnen können, auch in Partie sechs gab es dieses Mal nichts zu holen. Neben den bekannten Ausfällen fehlten zusätzlich noch Lamers und natürlich die Förderlizenzspieler der DEG, die wieder für ihren Verein im Einsatz waren. Somit standen nur 15 Feldspieler und 2 Torleute zur Verfügung. Trotz einer Verzögerung durch einen Busdefekt und dem damit verbundenen um zehn Minuten verspäteten Spielbeginn waren die Moskitos zu Beginn gut in der Partie und hielten dem Anfangsdruck der Bulls stand. Selbst kam man zu einigen Gelegenheiten, z.B. durch Grözinger. Erst nach ca. 10 Minuten Spielzeit kam Halle besser ins Spiel und konnte durch Francis, der einen Alleingang zum 1:0 (11.) verwerten konnte, in Führung gehen. Die einzige Strafe gegen Essen im ersten Drittel nutzte Halle erneut durch Francis im Rebound nach einem Schlagschuss zum 2:0 (19.). Im zweiten Durchgang blieben die Moskitos kampfstark, stabil in der Defensive, aber leider auch ungefährlich vor dem Tor der Heimmannschaft, so dass es ohne weitere Tore mit einer Zwei-Tore-Führung für die Bulls ins letzte Drittel ging. Der Schlussabschnitt brachte das schnelle 3:0 (43.) für Halle, da es Eigentore beim Eishockey nicht gibt, wurde der Treffer Stas gutgeschrieben. Kurzzeitig keimte Hoffnung auf, als Kreuzmann in der 50.Minute in Überzahl den Treffer zum 3:1 für die Moskitos erzielen konnte. Anschließend besaß Grözinger noch eine gute Einschusschance auf den Anschlusstreffer, Heatley war es jedoch in der 55.Minute, der einen Schlagschuss zur 4:1- Führung und damit zur Entscheidung für Halle abfälschen konnte. Gut drei Minuten vor dem Ende bekamen die Moskitos einen Penalty zugesprochen, doch Marc Zajic scheiterte an der Latte des von Weidekamp gehüteten Tores. Leider keine Auswärtspunkte für die Moskitos, die am kommenden Wochenende zunächst wieder vor einer weiten Reise nach Rostock stehen, wo sie am Freitag, den 22.11.2019 um 20:00 Uhr auf die dort beheimateten Piranhas treffen. Am kommenden Sonntag steht das Heimspiel gegen die Tec Art Black Dragons Erfurt an. Erstes Bully ist um 18:30 Uhr am heimischen Westbahnhof. |
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| Herner EV 3:1 Heimsieg über die EXA Icefighters Leipzig - Herne zurück auf dem richtigen Weg (OLN) Nach drei Niederlagen ist der Herner EV wieder auf die Erfolgsschiene zurückgekehrt. Mit 3:1 schickte man Leipzig vom Eis der Hannibal-Arena. „Die kurze Pause hat unseren Spielern gut getan“, so Trainer Danny Albrecht. Bereits am Freitag lieferte man eine ordentliche Leistung in Tilburg ab, allerdings konnte man sich noch nicht belohnen. Dies sah gegen Leipzig anders aus. Man kam, trotz einiger Abspielfehler gut in das Spiel, war trotzdem dominierend. „Wir waren sechzig Minuten die bessere Mannschaft. Wir haben uns aber auch leider das Leben einige Male selber schwer gemacht“, analysierte Trainer Danny Albrecht nach dem Spiel. Richtig in Gefahr geriet der Sieg eigentlich nie. Gestützt auf den starken Björn Linda im Tor und einer stabilen Abwehr vor ihm, erspielte man sich immer wieder gute Chancen. Die Weichen auf Sieg stellte Patrick Asselin. Der Stürmer traf jeweils im Überzahlspiel (15‘ und 21‘) zum 2:0. Dominik Piskor erhöhte mit seinem Treffer in der 47. Minuten auf 3:0. Damit war das Spiel vorzeitig entschieden. „Wir haben aber auch viele Sachen gut gemacht, vor allem haben die Spezialteams haben funktioniert. Unser Unterzahlspiel war sehr stark und in Überzahl haben wir viele gute Sachen gesehen“, so Danny Albrecht. Alle fünf Überzahlsituationen der Leipziger konnten geklärt werden. Im Gegenzug traf man selber bei 6 Überzahlspielen zweimal in das Leipziger Tor. Leipzigs Ehrentreffer erzielte Damian Schneider knapp drei Minuten vor dem Ende. Danny Albrecht abschließend: „Man hat gemerkt, dass die vier freien Tage die Köpfe wieder frei gemacht haben und wir haben, wie auch schon Freitag gesehen, dass wir wieder auf dem richten Weg sind Spiele zu gewinnen.“ Am nächsten Wochenende gibt es am Freitag in der Hannibal-Arena das nächste Topspiel. Zu Gast sind dann um 20 Uhr die Hamburg Crocodiles, welche derzeit der direkte Verfolger der Herner auf dem dritten Tabellenplatz sind. Am Sonntag geht es dann zum derzeit letzten der Liga. Die Mannschaft des Krefelder EV 81 gilt es aber nicht zu unterschätzen, denn viele Spiele gingen für die Rheinländer nur knapp verloren. |
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| Rostocker EC Den Piranhas fehlt das Scheibenglück - Und Tabellenführer Tilburg Trappers ist einfach cleverer und entscheidet die Partie der Oberliga Nord mit 4:0 für sich (OLN) 0:4 (0:1, 0:1, 0:2) gegen Tabellenführer Tilburg Trappers – die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs verloren am Sonntag auch ihr zweites Wochenend-Spiel in der Oberliga Nord. Am Freitag hieß es bei den Hannover Scorpions 3:9, und Trainer Christian Behncke meinte: „Wir zeigten starke zehn Minuten (und führten 2:0 – d. Red.), fielen dann aber in Muster, die wir eigentlich nicht mehr sehen wollten. Wir waren immer einen Schritt langsamer. Das Ergebnis ist leider auch in dieser Höhe völlig verdient. Ich hoffe, dass die Mannschaft am Sonntag eine Antwort gibt und unseren Fans zu Hause einen Kampf zeigt, bei dem man die Leidenschaft und den Kampfgeist der ersten Saisonspiele wieder erkennt. Ich verlange von der Mannschaft, dass sie sich an ihre Stärken erinnert und diszipliniert defensiv spielt.“ Am Sonntagabend lag der REC, der neben Tim Junge und Marvin Krüger zusätzlich auf Roman Tomanek (Fußverletzung) verzichten musste, nach dem ersten Drittel absolut unverdient 0:1 hinten. Er hatte ein deutliches Chancenplus. So knallte Constantin Koopmann den Puck an die Lattenunterkante (10.), Tom Pauker beförderte ihn aufs Tornetz (15.). Pauker schoss außerdem knapp vorbei (4.), Tomas Kurka (16.) und Viktor Beck (20.) scheiterten am Keeper – und Tilburg konterte zum 0:1… Vor allem zum Ende des Mitteldurchgangs machten die Piranhas wieder richtig Druck, doch sie konnten im Gegensatz zu den Trappers selbst zwei Überzahlsituationen nicht nutzen, hatten einfach kein Scheibenglück. Mit dem dritten Tor war das Spiel entschieden, die Rostocker zeigten aber bis zum Schluss viel Einsatz. „Das war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Freitag“, befand Coach Behncke. „Heute hat jeder gemacht, was er sollte. Vor allem im ersten Drittel fehlte uns aber das Glück, und wenn man die Tore nicht macht, wird es gegen eine so starke Mannschaft schwer.“ |
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| Bayernliga / Bezirksliga Bayern |
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| ESC River Rats Geretsried Passau momentan eine Nummer zu groß (BYL) Time to say Goodbye! Die Rats bestritten ihr letztes Spiel in Mittenwald, zu Gast waren die formstarken Black Hawks aus Passau. Wehmut sollte aber nicht wirklich aufkommen, zu groß ist die Vorfreude auf das heimische Heinz-Schneider Eisstadion. Trotzdem möchten wir uns natürlich ganz herzlich bei den Mittenwalder Verantwortlichen bedanken, die uns in den letzten Wochen tatkräftig unterstützt haben! Die Gäste interessierte das verständlicherweise herzlich wenig und so musste Albanese bereits nach wenigen Sekunden einen Alleingang von Sybek entschärfen. Besser machte es der ESC, der kurz darauf mit dem ersten Torschuss erfolgreich war. Florian Strobl behielt neben dem Tor von EHF-Keeper Ritschel die Übersicht und bediente den einschussbereiten Ondrej Horvath perfekt (4.). Die Führung hatte keine zwei Minuten Bestand, Schindlbeck sorgte für den schnellen Ausgleich (6). Der Treffer roch etwas nach Schlittschuhtor doch nach kurzer Beratung blieb das Schiedsrichtergespann bei seiner Entscheidung. Der nächste Aufreger ließ nicht lange auf sich warten, doch der Alleingang von Sulcik klatschte an die Latte. Passau war die gefährlichere Mannschaft und ging folgerichtig in Führung. Sulcik brachte die Scheibe gefährlich vor den Kasten und Schindlbeck drückte den Puck irgendwie an Albanese vorbei (14.). Auch der dritte Gästetreffer sorgte für reichlich Diskussion. Sybek war bei einem weiten Pass fünf Meter hinter dem Verteidiger der Rats, der fällige Icing-Pfiff blieb jedoch aus. Die Geretsrieder auf dem Eis pennten allerdings und so kullerte der Schuss von Sybek über die Linie (16.). Im zweiten Drittel änderte sich zunächst nicht viel. Passau konterte und jedes Mal brannte es in der Rats-Defensive lichterloh. Albanese parierte einen Alleingang, wenige Augenblicke später war aber auch er wieder geschlagen. Schindlbeck wurde vor dem Tor schön angespielt, völlig blank konnte er sich anschließend die Ecke aussuchen (23.). Reiter hatte den Anschluss auf dem Schläger, aber Ritschel reagierte glänzend. Der ESC wachte langsam auf und konnte durch Bene May auf 2:4 verkürzen (27.). Vor dem Tor setzte er sich im Gewühl stark durch und überwand den bereits am Boden liegenden Torhüter. Ähnlich zweikampfstark machte es Dominic Fuchs bei einem schnellen Gegenstoß der Rats. Er behauptete sich gegen den heranstürmenden Verteidiger, am Ende schaltete Ondrej Horvath am schnellsten und schon stand es nur noch 3:4 (29.). Auf einen Schlag sahen die Zuschauer im Mittenwalder Kühlschrank ein anderes Spiel. Die Rats waren nun giftig und setzten Passau früh unter Druck, das Selbstvertrauen war zurück. Darum schmerzte der Gegentreffer kurz vor dem zweiten Pausentee gleich doppelt, Schindlbeck war mit einem verdeckten aber platzierten Schuss bereits zum vierten Mal an diesem Abend erfolgreich und baute die Führung wieder auf zwei Tore aus (40.). Die Rats waren bemüht den Rückstand weiter zu verkürzen, aber daraus wurde nichts. Sulcik sorgte mit einem weiteren verdeckten Schuss dafür, dass der Abstand stattdessen immer größer wurde (45.). Deuschl hätte endgültig für klare Verhältnisse sorgen können, doch sein Rückhandschuss segelte über den Kasten. Passau war nun wieder im Modus des ersten Drittels und brachte fast jeden Angriff gefährlich auf das Tor. Sulcik scheiterte mit einem weiteren Alleingang an der Fanghand von Albanese. Vielleicht wäre nochmal Spannung aufgekommen wenn der Schuss von Englbrecht gesessen hätte, doch leider klingelte nur der Pfosten. Letztlich spielten die Black Hawks ihren Vorsprung souverän runter und erhöhten erneut durch Schindlbeck auf 3:7 (58.). Da brachte auch der Schlusspunkt durch Ondrej Horvath wenig Trost, in doppelter Unterzahl traf er nochmal per Alleingang und schnürte seinen Hattrick (60.). Fazit: Nur 15 gute Minuten sind gegen eine Mannschaft wie Passau einfach zu wenig. Ohne den Spielern ein Alibi geben zu wollen, aber der Trainingsrückstand schlägt immer deutlicher durch. An der Einstellung gibt es wenig zu bemängeln, doch nur mit kämpfen werden die wenigsten Spiel gewonnen. Sehnsüchtig warten alle auf das erste Training auf heimischen Eis, im Stadion laufen gerade die letzten Vorbereitungen. |
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| HC Landsberg Riverkings Zwei Siege und 5 wichtige Punkte im Kampf um die Zwischenrunde (BYL) Zwei wichtige Siege gegen Königsbrunn und Schweinfurt konnten die Riverkings am vergangenen Wochenende einfahren. Am Freitag gastierte zunächst der EHC Königsbrunn im Landsberger Eisstadion. Die 1225 Zuschauer dürften an diesem Abend ihr Kommen nicht bereut haben. Ihnen wurde beim 8:7 Sieg nach Penaltyschießen ein wahres Spektakel geboten. Der HCL startete wie die Feuerwehr und ging bereits in der zweiten Minute durch Markus Kerber mit 1:0 in Führung. In der Folge machten die Mannen um Kapitän Tobias Wedl zwar das Spiel, die Tore schoss allerdings zunächst Königsbrunn. Bis zur zehnten Minute konterten Sramek, Baur und Becher die Riverkings klassisch aus und so stand es plötzlich 1:3. Die Riverkings machten bis zur ersten Pause unbeeindruckt weiter Druck und belohnten sich für ihre engagierte Leistung durch Tore von Mika Reuter und Dennis Sturm mit dem Pausenstand von 3:3. Im zweiten Drittel waren gerade knapp drei Minuten gespielt als Julian Becher die Gäste in Überzahl abermals in Führung schoss. Drei Minuten später antwortete Thomas Fischer mit dem Ausgleich zum 4:4. Den Zuschauern wurde auch in der Folge ein torreiches Spiel geboten. Zunächst brachte Hayden Trupp Königsbrunn in Front, zwei Minuten später glich Dennis Sturm in der 32. Minute wieder aus. Danach dauerte es bis zur 47. Minute bis abermals Trupp zum 5:6 stellte. Christopher Mitchell zog sechs Minuten später direkt vom linken Bullypunkt des gegnerischen Drittels ab und traf so zum 6:6. Zwei Minuten vor dem Ende brachte Dennis Sturm die Gastgeber in Führung. Leider hielt diese Führung nur knapp eine Minute ehe Rau für Königsbrunn zum 7:7 ausglich. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die fünfminütige Verlängerung. Hier erarbeiteten sich beide Mannschaften einige Chancen, die aber allesamt ohne Tor bleiben. Zum großen Showdown sollte es also im Penaltyschießen kommen. Hier trafen Andrew McPherson und Thomas Fischer für den HCL und sicherten so zwei wichtige Punkte im Kampf um Platz sechs. Dieses Heimspiel war gleichzeitig das letzte Spiel von Andrew McPherson im Trikot der Riverkings. Sein Engagement war von Anfang an nur auf vier Wochen ausgelegt. Im Anschluss an die Partie wurde er verabschiedet. Der Landsberger Kultspieler schrieb bis kurz vor Mitternacht eifrig Autogramme und lies sich mit vielen Fans ablichten. Am Sonntag stand das Auswärtsspiel beim ERV Schweinfurt auf dem Programm. Dank einer guten Leistung sicherten sich hier die Mannen von Coach Fabio Carciola drei Punkte und siegten letztlich souverän mit 3:4. Nach einem soliden aber torlosen ersten Drittel konnte Dennis Sturm in der 27. Minute einen Konter in Unterzahl eiskalt ausnutzen und zum 0:1 einnetzen. In der anschließenden stärksten Phase der Riverkings erhöhte Markus Kerber auf 0:2, ehe noch vor der zweiten Drittelpause Murray auf 1:2 verkürzen konnte. Im letzten Drittel erhöhte der stark aufspielende Mika Reuter durch einen Doppelschlag auf 1:4. Die zwei Tore der Schweinfurter in den Schlussminuten konnten den Landsberger Sieg nicht mehr gefährden und waren lediglich Ergebniskosmetik. Die Ausgangslage vor dem nächsten Wochenende mit den zwei Spielen gegen die direkten Konkurrenten um Platz 6, Klostersee und Erding, ist also dank der 5 Punkte des Wochenendes durchaus gut. Jetzt gilt es beim Heimspiel gegen den EHC Klostersee am Freitag um 20 Uhr diese gute Ausgangslage zu nutzen um den fünften Rang weiter zu festigen. |
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| TEV Miesbach TEV fixiert 6-Punkte Wochenende gegen Bad Kissingen (BYL) Nach einem starken Auftritt zwei Tage zuvor in Passau, ging es für unsere Cracks am gestrigen Sonntag im Heimspiel gegen die Kissinger Wölfe. Dabei war im Vorhinein klar, dass dies keine leichte Aufgabe gegen eine erfahrene Truppe, mit Spielern wie Nemirovsky Mikhail oder Jungstar Anton Seewald, werden würde. Am Ende entschied die Mannschaft rundum Headcoach Peter Kathan die Partie mit 3:2 (1:1/ 2:1:/0:0) für sich und sicherte sich den 5 Sieg in den letzten 6 Spielen. Neben Felix Feuerreiter und Stephan Stiebinger standen unter anderem Sebastian Höck und Thomas Amann der Mannschaft verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Das die Partie gegen die Wölfe kein Selbstläufer wird, zeichnete sich schon trotz Blitzstart des TEV im 1. Drittel ab. Gerade einmal eine Minute gespielt, servierte Nico Fissekis den Puck Thomas Schenkel der abzog. Torhüter Dirksen konnte zuerst noch abwehren ehe Christian Czaika zur 1:0 Führung für den TEV Miesbach abstaubte. Mit fortdauern des Spiels wurden aber die Unterfranken immer stärker und kamen zu diversen Chancen, die nur vom wieder einmal bärenstarken Timon Ewert verhindert werden konnte. In der 13. Spielminute geschah es dann doch, Anton Seewald erzielte den 1:1 Ausgleich für die Gäste. In der 19. Spielminute waren wiederum die Gäste nur durch ein Foul zu stoppen, welches zum Penalty führte, dieser konnte aber bravourös von Goalie Ewert gehalten werden. So ging es zum ersten mal in die Kabinen. Im 2. Spielabschnitt erwischten die Gäste den besseren Start und so schlug es schon nach einer Minute im TEV Gehäuse ein. Hemmerich erzielte die 1:2 Führung für die Gäste. Doch die Antwort unserer Mannschaft kam postwendend. Scorer Bobby Slavicek versenkte das Spielgerät auf Zuspiel von Filip Kokoska und Maxi Hüsken zum 2:2 Ausgleich. Ab der 30. Spielminute wurde das Spiel umkämpfter und dem Schiedsrichtergespann drohte die Partie zu entgleiten. Zuerst bekam Thomas Schenkel für einen Stockschlag eine 5+ Spieldauerstrafe. Diese Entscheidung war ebenso diskussionswürdig wie die 5 + Spieldauerstrafe in der 35 Spielminute gegen den Bad Kissinger Kröber Pascal. Nach dem sich die Partie beruhigte, kam der TEV 2 Minuten vor Schluss nochmal zu einer Powerplaysituation. Maximilian Hüsken brach auf der rechten Seite durch und spielte einen feinen Backhandpass zu Dusan Frosch der zum 3:2 Pausenstand einnetze. Im letzten Spielabschnitt egalisierten sich beide Mannschaften und es kam auf beiden Seiten zu Chancen, welche die Torhüter jeweils zu vereiteln wussten. So schien das Spiel bis zum Ende so hinzuplätschern und als in der 58ten Spielminute, der TEV noch ins Powerplay kam, entschieden. Doch die Chance für die Gäste kam nochmal in der letzten Spielminute. Nach einem Getümmel vor dem TEV Gehäuse, verhinderte Beppo Frank den Ausgleich indem er den Puck im Torraum mit der Hand abdeckte, was aber zugleich den zweiten Penaltyschuss am gestrigen Abend zur Folge hatte. Doch an diesem Abend gab es nichts, was unser Rückhalt Timon Ewert aus der Ruhe bringen konnte. Souverän parierte er auch den zweiten Penalty und sicherte dem TEV Miesbach den 3:2 Sieg und zugleich den Titel des Spieler des Abends. Somit gewann die Mannschaft von Coach Kathan zum 4ten Mal in Folge, auch wenn es zum Ende nochmal knapp wurde. „Kissingen war der erwartet starke Gegner, der stets lauert und dem wir zu viele Chancen ermöglicht haben. Deshalb muss man den Sieg als glücklich bezeichnen bzw können wir uns bei Timon bedanken!“ bilanzierte Kathan die Partie. Der TEV belegt weiterhin den 2. Tabellenplatz, mit fünf Punkten Rückstand zum souveränen Tabellenführer EHC Waldkraiburg. Weiter geht’s nächsten Freitag, 22.11 mit dem Heimspiel gegen den ESC Geretsried. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr. |
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| EA Schongau Auswärtssieg nach Heimniederlage - Stürmer Matthias Müller beendet Engagement bei der EA Schongau (BYL) Gut gespielt und doch verloren, da halfen auch die Worte des Gästetrainers Sebastian Wanner nichts, der die Mamuts für ihr Tempospiel und die Vielzahl der Torchancen in der Pressekonferenz lobte ( 53 Torschüsse der EAS hatte sein Statistiker gezählt) am Ende stand man – wie schon so oft in dieser Saison - mit leeren Händen da. Dabei hatte die EAS vieles richtig gemacht und auch nach den Nadelstichen der Gegentore in den ersten beiden Dritteln nicht aufgegeben. Und fast wäre die Wende geglückt. Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts das 1 : 3 (44. Knebel) und wenig später der mustergültig abgeschlossen Konter zum 2 : 3 (Lautenbacher). Leider bekam die EAS in diesen Aufwind gleich den Dämpfer in Unterzahl mit dem 2 : 4 der Gäste. Noch einmal keimte Hoffnung, als Tobias Findl in der 51. Minute auf 3 : 4 verkürzte. Doch wieder antworteten die Gäste eiskalt mit dem 3 : 5 (57.) – da half auch die Herausnahme des Torhüters für die letzten 60 Sekunden nichts mehr. In Königsbrunn schien das Pech der EAS treu zu bleiben. In der 4. Minute ein Penalty und das 1 : 0 für die Pinguine durch Hayden Trupp. Zwar glich Jakub Muzik in der 14. Minute aus, als einen Abpraller nach dem Schuß von Tobias Findl im Tor versenkte, doch noch einmal gingen die Hausherren in Front, durch ihren Topscorer Jakub Sramek – 2 : 1. Im torlosen Mittelabschnitt war es aber schon eindeutig die EAS, die das Heft in die Hand nahm, aber noch klebte der alte Fluch, der Chancenverwertung am Schläger. Doch manchmal wird die harte Arbeit auch belohnt, so beim Ausgleich der Mammuts durch einen eher Verlegenheitsschuß von Steven Wagner gleich nach 5 Sekunden im Schlussabschnitt. Der Treffer gab der EAS Auftrieb und Milan Kopecky konnte seinen persönlichen Torfluch in der 50. Minute begraben und brachte die EAS mit 2 : 3 in Front. Und noch ein Mangel der letzten Spiele besiegt – nach 5 überstandenen Unterzahlspielen nutzte die EAS ihre 4. Überzahl zum Entscheid. Kapitän Tobias Maier versenkte die Scheibe in der 57. Minute zum 2 : 4, das konnte auch die Schlussoffensive der Gastgeber nicht mehr ändern – spätestens bei Goalie Daniel Blankenburg war Endstation. Der Sieg ist umso höher zu bewerten, als dass die Mannschaft zuvor erfahren hatte, dass sich einer bisher effektivsten Scorer, Matthias Müller, aus persönlichen Gründen aus dem Team zurückgezogen hatte und die Fahrt nach Königsbrunn schon nicht mehr antrat. „ Er hat sich aufgrund seiner persönlichen Situation dazu entscheiden, uns zu verlassen“ teilte Teammanager Martin Resch kurz vor dem Spiel mit. „Wir bedauern diese Entscheidung, da Matthias sportlich, wie menschlich eine Bereicherung für das Team war. Wir wünschen ihm privat und sportlich viel Erfolg und freuen uns, ihn jederzeit in Schongau wieder zu begrüßen.“ Gleichzeitig betonte der Teammanager, dass aufgrund der Tiefe im Kader die freie Position vorerst nicht neu besetzt wird, da das Team das vollste Vertrauen der Vorstandschaft besitzt. Die Reaktion des Teams in Königsbrunn unterstützte diese Aussage noch am gleichen Tag. |
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| EV Dingolfing Spendenaktion und Sieg! Isar Rats gewinnen gegen Freising 5:2, Spendenaktion für die Kinderkrebshilfe (BLL) Angelehnt an die Movember-Aktion, unter anderem der amerikanischen Eishockey Liga NHL, haben sich die Dingolfing Eishackler wieder etwas Besonders einfallen lassen. Das Spiel wurde einem guten Zweck gewidmet und Spenden für den Verein der Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut gesammelt. Der Verein selbst hat tief in die Kasse der Eintrittsgelder gegriffen und gemeinsam mit dem 1. EVD Fanclub e.V. einen dicken Betrag zusammengebracht. Jürgen Ohr, Vorstand und mittlerweile einer der Bewerber um das Amt des Dingolfinger Bürgermeisters, hatte mit Daniel Hochleitner (Fanclub) und dem Finanzchef des EVDs die Ehre, den Scheck an Ulrike Eckhard, Vorständin des Hilfsvereins, zu übergeben. Aber das war noch nicht alles. Man wollte den betroffenen Familien nicht nur finanziell unter die Arme greifen, sondern den Kindern einen unvergesslichen Nachmittag gestalten. Vorstand Ohr selbst mit mehreren Spielern der ersten Mannschaft sind mit den Kindern während des Publikumslauf aufs Eis und haben ihnen gezeigt, wie man mit Schlittschuhen flott vorankommt. Danach gab es nach Herzenslust zu Essen, was das Kiosk von Manuela Königs-Berger hergab. Die Krönung aber war der Besuch der Kinder in der Kabine der Ersten Mannschaft, kurz bevor die Jungs in den Kampf gegen den SE Freising zogen. Die sonst so hartgesottenen Spieler waren fasziniert von den strahlenden Gesichtern dieser starken Kinder. Das Spiel selbst wurde bereits im ersten Drittel entschieden. In der fünften und 13. Minute bereitete Olli Ferstl seinen Hattrick vor, aufgelegt von Manuel Ruhstorfer und beim zweiten Tor Daniel Schander. In der zehnten Minute traf Helmut Kößl, ebenfalls von Daniel Schander vorbereitet. 3:0 zur ersten Drittelpause. Die Überlegenheit der Dingolfinger wankte im zweiten Drittel. Der Spielfluss ist raus, der Zug zum Tor wurde weniger. In manchen Szenen hätten die Freisinger locker aufholen können, doch der Goalie Dennis Jedrus war zum Schrecken der Gäste in Höchstform. Nach seiner Verletzung wollte er sein Comeback entsprechend positiv gestalten. So ging das zweite Drittel mit 0:0 Toren aus. Im Dritten kam dann deutlich Bewegung in das Spiel beider Mannschaften. In der 51. Minute holten die Freisinger auf. Christian Birk überwindete endlich den Dingolfinger Goalie. Das Raunen der Zuschauer wurde laut. Wie so oft rächt es sich, wenn man den Fuß nicht auf Vollgas stehen lässt und sich auf seinem Vorsprung ausruht. Doch Entwarnung gab wenige Sekun den später Florian Meichel mit Vorlage von Waldemar Detterer und Olli Ferstl. Spielstand 4:1. Die Freisinger gaben nicht auf und fuhren zum Konter in der 55. Minute. Michael Seemüller verschaffte den Oberbayern wieder etwas Hoffnung mit einem Spielstand von 4:2. Doch auch die letzte Aktion mit sechs Feldspielern anstatt dem Torwart gelang den Freisingern nicht. Mit diesem Abstauber vollendete Olli Ferstl seinen Hattrick und ein überlegenes Spiel der Isar Rats. |
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| Wanderers Germering Ligaprimus fährt Pflichtsieg gegen Erzrivalen ein (BBZL) Die Wanderers gewannen auch das sechste Ligaspiel in Folge und bezwangen die zweite Garde des EV Fürstenfeldbruck mit 0:8. Die rund 50 mitgereisten Fans sahen über die 60 Minuten ein Spiel auf ein Tor und das am Ende die Partie nicht noch höher ausging, lag einzig und allein an der teilweise fehlenden Entschlossenheit im Torabschluss. Die Germeringer erwischten einen guten Start und gingen in der ersten Minute durch Marco Berger in Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels passierte nicht viel auf dem Eis, erst kurz vor dem ersten Pausentee erhöhte Nico Rossi auf 0:2. Im zweiten Spielabschnitt konnten die Hausherren kaum für Entlastung sorgen, doch das Netz wollte für den EVG nicht zappeln. So war es auch wenig verwunderlich, dass das 0:3 aus einem vermeintlich harmlosen Schuss von Rückkehrer Thomas Köppl resultierte. Plötzlich löste sich aber der Knoten und binnen zwei Minuten stand plötzlich ein 0:5 auf der Anzeigetafel. In den letzten 20 Minuten das gleiche Bild. Das Vorisek-Team am Drücker und spielerisch mit einigen sehenswerten Offensivaktionen. Der letztliche 0:8 Auswärtserfolg von Schwarz-Gelb war für Fürstenfeldbruck am Ende eher schmeichelhaft. Auch die wenigen Torabschlüsse auf das Wanderers Gehäuse parierten Andreas Heinze und Fabio Misof, die je eine Spielhälfte zum Einsatz kamen, souverän. Die Münchner Vorstädter sicherten sich am vergangenen Sonntag in Berchtesgaden eine gute Ausgangslage für das Bayernkrug-Rückspiel in einer Woche und gewannen am Ende verdient mit 2:5 in der Alpenregion. Das erste Drittel hatte einige Parallelen zum Freitagsspiel in Fürstenfeldbruck. Die Schwarz-Gelben setzten sich immer wieder vor dem Berchtesgadener Tor fest und erspielten sich Chance um Chance. Nur selten kam das Team von Andreas Stöckl aus der eigenen Zone, dann war es aber durchaus gefährlich vor dem Kasten von EVG-Goalie Severin Dürr. Mit einer 0:3 Führung gingen die Wanderers in den zweiten Spielabschnitt. Die Dominanz der Gäste vom ersten Spielabschnitt war plötzlich dahin. Es entwickelte sich mehr und mehr eine ausgeglichene Partie mit zahlreichen Tormöglichkeiten für beide Mannschaften. Bis auf den 1:3 Anschlusstreffer des EVB fielen jedoch keine Tore. Es war zu erwarten, dass Berchtesgaden im Schlussdrittel nochmal alles versuchen würde. Das allerdings auch vermehrt mit unfairen Mitteln und der ein oder anderen Strafzeit. Das 2:5 für Germering geht gerade nach den starken ersten 20 Minuten in Ordnung. Das Team um Kapitän Quirin Reichel muss an seiner Konsequenz im Torabschluss arbeiten. Denn sollten die Berchtesgadener im Rückspiel am nächsten Sonntag die Leistung und den Einsatz von den letzten beiden Dritteln über die komplette Spiellänge aufs Eis bringen, wartet auf das schwarz-gelbe Publikum ein heißer Tanz im heimischen Polariom. Volle Konzentration ist gefragt. |
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| Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg |
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| HEC Eisbären Heilbronn Eisbären verlieren gegen Zweibrücken (RLSW) Der EHC Zweibrücken bleibt für die Eisbären Heilbronn auch weiterhin das Maß aller Dinge. Nachdem die Heilbronner Eisbären bisher alle Heimspiel dieser Saison gewonnen hatten, wollte man an dieser lieb gewonnen Tradition auch gegen die Hornets aus Zweibrücken nichts ändern. Gestützt wurde die Hoffnung zum einem auf die gute Leistung im Auswärtsspiel in Zweibrücken, wo man zwar verlor aber mit einem Mini-Kader trotzdem mithalten konnte und zum anderen ging man bisher zuhause gegen alle Gegner als Sieger vom Eis. Zu Beginn der Partie sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes erstes Drittel. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch es war Kevin Malez, der die Heimmannschaft mit 1:0 (7 min) in Führung brachte. Alles lief gut für die Heilbronner, bis in der 14. Spielminute Zweibrücken durch Marco Trenholm und Claudio Schreyer mit ihren Toren das Spiel zum 1:2 Pausenstand drehte. Im zweiten Drittel verlor das Heilbronner Team komplett den Faden. Ein Spielaufbau war nicht mehr ersichtlich, das Überzahl-Spiel kaum existent und man ließ sich von Zweibrücken das Spiel komplett aus der Hand nehmen. Dazu kam, dass man die eigenen Torchancen nicht nutzte. Ganz anders Zweibrücken: Daniel Radke (24.) zum 1:3. Marc Lingenfelser (27.) und Marco Trenholm (37.) bauten die Führung im zweiten Drittel sogar auf 1:5 aus. Kurz vor der Drittelpause konnte Sören Breiter (40.) für die Heilbronner noch auf 2:5 verkürzen. Im letzten Spielabschnitt versuchten die Eisbären nochmals alles um das Spiel zu drehen. Nach der Matchstrafe gegen den Zweibrückener Felix Stokowski kamen die Eisbären durch Kevin Malez und Sven Breiter (58.) nach aussichtslosem 2:5 auf 4:5 heran. Was für eine Endphase! Die Eisbären setzten nun alles auf eine Karte … und wurden dafür nicht belohnt. F. Fellhauer machte durch ein Empty Net Goal den Sack für die Zweibrücken Hornets zu (4:6). Claudio Schreyer´s 4:7, ebenfalls noch in der 58 Minute, stellte das Endergebnis dar. Lange Zeit zum Wunden lecken bleicht den Eisbären allerdings nicht: Bereits nächsten Freitag, 22.11.2019 / 20h, geht es für die Mannen um Pavol Jancovic und Milan Maruschka in die EgeTrans Arena zum Derby gegen die Amateure der Bietigheim Steelers. |
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| TSG Reutlingen TSG Reutlingen Black Eagles – Schwenninger ERC 4:12 (1:2; 1:3; 2:7) (LLBW) v Überhaupt nicht nach Plan verlief der sechste Spieltag der Black Eagles der TSG Reutlingen. Ein deutliches 4:12 stand am Ende gegen den Schwenninger ERC auf der Anzeigentafel. 135 Zuschauer sahen dabei zunächst im ersten Drittel eine hochkarätige Partie von beiden Seiten. Die Gäste zeigten sich aber von Anfang an als produktiver im Herausspielen von Torchancen. Die 0:2 Führung der Gäste verkürzte Marek Rubner durch ein schönes Powerplaytor in der 14. Minute zum 1:2. Am Ende des ersten Drittels stand mit zehn zu 19 Schüssen auf das Tor aber ein deutliches Übergewicht der Gäste. Offenbar hatten die Schwarzwälder die Drittelpause genutzt, um sich auf die Spielweise der Black Eagles einzustellen. Mit einem Doppelschlag in der 24. Minute zog der ERC auf 1:4 davon. Fast schon die Vorentscheidung markierte Soccio in der 30. Minute zum 1: 5. Die Black Eagles wirkten nach dem deutlichen Rückstand merklich angeschlagen. Marek Rubner weckte in der 35. Minute mit dem 2:5 zwar den Spielwitz bei den Black Eagles wieder. Es gelang aber nicht in dieser entscheidenden Phase den Rückstand zu verringern. Einer ausgeglichenen Phase der Partie folgte ab der 42. Minute im letzten Drittel die Demontage der Black Eagles. Ähnlich wie bei der historischen Niederlage in der vergangenen Saison beim ERC gelang es den Black Eagles im Defensivverhalten nicht mehr die spielsicheren Gäste in den Griff zu bekommen. Innerhalb von 8 Minuten folgten weitere fünf Treffer und damit die endgültige Vorentscheidung. Dominique Tilgner konnte zwar in der 52. Minute nach sehenswertem Anspiel durch Martin Cervenka das 3:10 markieren. Weniger geglückt war danach allerdings das Defensivverhalten der Black Eagles in dem Mike Soccio, dem stärksten Spieler der Gäste viel zu viel Raum im Slot vor dem Tor gelassen wurde. Soccio ließ sich bei diesen Einladungen in der 56. Minute nicht zweimal bitten und verwandelte aus identischen Spielsituation innerhalb von 30 Sekunden zum 3:12. Marek Rubner zeigte nur 1 Minute später, dass er den Schuss von Soccio in den Dreiangel ebenfalls parat hat und markierte den 4:12 Endstand. “Einfach die bessere Mannschaft“, lautete deshalb das Resumee von Black Eagles Kapitän Dominique Tilgner nach der Partie. Letztlich konnte keinem der Black Eagles Akteure ein Vorwurf gemacht werden. Sowohl läuferisch, als auch im Passverhalten waren die Gäste aus dem Schwarzwald schlicht eine Klasse besser. Die Partie bestätigte einmal mehr die Zweiklassengesellschaft in der Landesliga. Tempo und schnelle Pässe werden deshalb in der Trainingswoche für die Black Eagles auf dem Programm stehen. Es gilt den vierten Tabellenplatz zu verteidigen. Am Sonntag gastiert das 1b-Team des EKU Mannheim. Die Badener sind vom Spielwitz sicherlich nicht mit dem SERC vergleichbar, verfügen aber über eine sehr hohe Laufbereitschaft. Los geht es am Sonntag wieder um 19:15. |
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| Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen |
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| Herforder EV Pokalkracher in Hamm - Herford zu Gast bei den Eisbären (RLW) Das nächste Westfalenderby steht an – im NRW-Pokal-Halbfinale spielen die Herforder Ice Dragons im Dienstagsspiel bei den Hammer Eisbären und wollen mit einem Sieg nicht nur in das Finale einziehen, sondern auch die Doppelniederlage vom vergangenen Wochenende vergessen machen. Die beiden Dauerrivalen blicken auf ein ernüchterndes Wochenende zurück. Während Hamm in Limburg-Geelen mit 1:2 verlor, unterlag Herford zunächst daheim gegen Leuven ebenfalls mit 1:2 und blieb auch beim 1:5 in Herentals ohne Punkte. Zudem musste HEV-Coach Jef Job aufgrund von Krankheiten auf zwölf Spieler aus seinem Kader am Sonntag verzichten. In dieser Saison trafen die Eisbären und Drachen erst einmal aufeinander. In der Regionalliga West entschied der HEV in heimischer Halle das Derby Anfang Oktober mit 6:4 für sich. Während Hamm durch einen 7:4-Erfolg beim Landesligisten Bergisch-Gladbach recht sicher ins Halbfinale einzog, tat sich Herford mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung in Wiehl deutlich schwerer. Das Spiel um den Einzug in das Finale des NRW-Pokals beginnt um 20.00 Uhr in der HeLiNet Eissportarena in Hamm. Stellungnahme des Vorstandes zum Kader Der Vorstand des Herforder EV möchte sich, ergänzend zum Spielbericht, zu dem gestrigen, doch sehr kleinen Kader noch äußern: 5 Spiele in 8 Tagen, mittendrin diese Partie an einem Sonntagabend um 20:00 Uhr nördlich von Brüssel - irgendwo ist für berufstätige Spieler die Belastungsgrenze überschritten. Besonders für die fünf Spieler, die nach der nächtlichen Rückkehr nach Herford noch über weitere 100 km Heimfahrt in Richtung Kassel oder Hannover vor sich haben. Wenn dann noch ein Arbeitgeber den bereits genehmigten Urlaub streicht und der Grippevirus bei drei weiteren Spielern zuschlägt, kommt so etwas heraus wie das Spiel in Herentals. Alle Versuche des HEV, das Spiel zu verlegen, waren an fehlenden terminlichen Alternativen gescheitert. Nicht anzutreten war keine Option und wäre zudem gegenüber den Gastgebern, die diese Begegnung zu einem Benefizspiel für ein schwer erkranktes Kind gemacht hatten, unfair gewesen. "Heute Abend ist exemplarisch deutlich geworden, wo definitiv die zeitlichen Grenzen für eine gemeinsame Drei-Länder-Liga gesetzt werden müssen. Bei Terminen wie Sonntagabend um 20:00 Uhr muss die Auswärtsmannschaft ein Vetorecht bekommen, wenn ihre Anreise über 300 km und vier Stunden dauert." sagt HEV-Vizepräsident und Team-Manager Tobias Schumacher. |
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| Ratinger Ice Aliens Schwarze Serie der Ice Aliens hält an (RLW) Mit 3:1 mussten sich die Ice Aliens auch im Spiel gegen die Neuwieder Bären geschlagen geben. Immerhin der aktuelle Tabellenzweite und vorhergesagter Mitfavorit auf den Meistertitel. Dabei zeigten die Ice Aliens eine konzentriertere Leistung als in den vergangenen beiden Partien. Das erste Abschnitt ging zwar mit 2:0 verloren, doch fielen die Treffer erst spät im Drittel. Eine Unachtsamkeit bei eigenem Überzahlspiel ermöglichte das 2:0 für die Gastgeber. Im zweiten Drittel fielen zwar keine Tore, doch dafür viele Strafen. Insgesamt wurden 29 Minuten vergeben. Gleich zu Beginn des letzten Abschnittes nutzte Tim Brazda eine Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Bruder Tobias und Thomas Dreischer hatten aufgelegt. Die aufkommende Hoffnung auf den Ausgleich wurde in der 52. Minute jäh gebremst. Dreischer saß auf der Strafbank, als die Neuwieder den Siegtreffer erzielten. Am Dienstag steht das Pokalspiel gegen die Dinslakener Kobras auf dem Plan. Ein unangenehmer Gegner, der zuletzt in Ratingen punkten konnte. Eine gute Gelegenheit Revanche zu nehmen. In den Dauerkarten ist dieses Spiel enthalten. Am nächsten Sonntag kommt der Herforder EV an den Sandbach. In dieser Saison ein dankbarer Gegner für die Ice Aliens, die bisher zwei Mal als Sieger vom Eis gingen. Die nächste Chance den Hebel umzulegen. |
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| Grefrather EG GEG holt 0:4-Rückstand auf und unterliegt dennoch (LLW) Es war eine Aufholjagd ohne Happy End. In einem verrückten Spiel, in welchem die Grefrather EG zwei Gesichter zeigte, unterlagen die Blau-Gelben am Ende den RealStars Bergisch Gladbach mit 4:5 (0:3,0:0,4:2). Gut 24 Stunden nach dem 5:3-Auswärtserfolg beim GSC Moers wollte das Team von der Niers in eigener Halle unbedingt nachlegen und mit einem weiteren Erfolg den Rückstand auf die obere Tabellenhälfte verringern. Das Spiel begann nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Frank Meyer, der als langjähriger ehrenamtlicher Helfer, Unterstützer und Vereinsanhänger gewürdigt wurde. Der Phoenix kam gar nicht gut aus den Startlöchern und verschlief den ersten Spielabschnitt vollkommen. Bis zur ersten Pause musste Sven Budde, welcher im Grefrather Tor den Vorzug vor Justin Kleckers bekommen hatte, bereits drei Mal hinter sich greifen. Erneut war es eine Reihe an Unachtsamkeiten, welche den gar nicht mal so überlegenen, jedoch erkennbar spritzigeren Gästen aus Bergisch Gladbach das Toreschießen einfach machten. Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich die GEG nun etwas präsenter in den Zweikämpfen und ließ vor dem eigenen Tor nun deutlich weniger zu. Offensiv fand das Team von der Niers jedoch weiterhin kein Mittel, um Stephan Schwarz im Tor der Bergischen vor größere Probleme zu stellen. Der Sand im Grefrather Angriffs-Getriebe und der deutliche Rückstand schienen beim Phoenix an den Nerven zu zerren, was sich nun auch im Strafzeitenverhältnis von 20:2 Minuten allein im zweiten Drittel wiederspiegelte. Dennoch blieb es bis zur zweiten Pausensirene beim 0:3 für die Gäste. Auch nach der Pause sollte sich der bis dahin ohnehin schon triste Grefrather Eishockey-Himmel noch weiter verdunkeln. Beim 0:4 in der 43. Minute zeigte sich der Phoenix einmal mehr nicht auf dem Posten. Dies schien die Entscheidung zu sein. Anstatt nun jedoch die Köpfe hängen zu lassen, platzte in der 46. Minute mit dem 1:4-Anschlusstreffer durch Dennis Lüdke der Knoten. Auf einmal lief die Scheibe und der Frust verwandelte sich zunehmend in Spielwitz und Zug zum Gästetor. Mit Erfolg, denn in der 49. Minute waren Stefan Kaltenborn und keine zwei Minuten später Willy Schut (51.) mit ihren Toren zum 2:4 und 3:4 zur Stelle. Jetzt war Bergisch Gladbach völlig von der Rolle und leistete sich nun seinerseits einige Strafzeiten. Schließlich war es erneut Stefan Kaltenborn, der per Powerplay in der 56. Minute sogar den viel umjubelten 4:4-Ausgleich erzielen konnte. Dennoch blieb die verrückte Aufholjagd ohne Grefrather Happy End, denn die RealStars schlugen in der 58. Minute noch einmal zu und brachten am Ende den knappen Vorsprung über die Zeit. GEG-Trainer Karel Lang, zeigte sich bereits während der Begegnung angefressen, wie selten. Nach dem Spiel bescheinigte er seinem Team zumindest eine gute Moral, fand aber auch deutliche Worte: „Wie so oft haben wir das erste Drittel verschlafen. Danach haben wir Charakter gezeigt und den 0:4-Rückstand noch ausgleichen können. Leider haben uns einmal mehr krasse Fehler die Punkte gekostet. Wir müssen diese Geschenke für den Gegner vermeiden“. Trotz der 5 Gegentore war der Trainer mit der Leistung seines Torhüters zufrieden: „Sven hat seinen Job gut gemacht“, so Karel Lang. Bis zum nächsten Punktspiel bleiben der GEG nun erstmal zwei Wochen Pause. Eine Zeit, die das Team unbedingt nutzen will, um weiter an den Schwachpunkten zu arbeiten. Am Sonntag, 01. Dezember, 18:45 Uhr ist der Grefrath Phoenix bei den Young Moskitos Essen zu Gast. |
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| EHC Troisdorf Erneute Niederlage beim amtierenden Meister (LLW) 6:2 stand nach 60 gespielten Minuten auf der Anzeigetafel der Wiehler Eissporthalle. Das Team um Daniel Walther war am Samstag, den 16. November, der Mannschaft aus dem Oberbergischen in allem unterlegen und so war die Niederlage am Ende auch verdient. Von Anfang an übten die Hausherren Druck auf das Gehäuse von Dominik Liesenfeld (1) aus. Genau Zehn Minuten dauerte es, bis sich dieser das erste Mal, nach einem Schuss von Y. Beste, geschlagen geben musste. Auf wunderschönen Zuspiel von Tim Key (14) netzte Constantin Nocker (24) zum Ausgleich ein. Aber keine Minute später stellte Schumacher den alten Abstand wieder her und schob zum 2:1 ein. In doppelter Unterzahl fiel dann auch noch in der 18. Spielminute das 3:1 für die Hausherren. Im zweiten Drittel hatten die Gäste den besseren Start erwischt, so versenkte Justyn Tursas (12) eine der wenigen Troisdorfer Möglichkeiten. Aber auch die Hausherren hatten ihre Möglichkeiten: so waren es Kosche, Pniewski und erneut Y. Beste, die bereits zum Ende des Spielabschnittes zum 6:2 erhöhten. Im letzten Drittel, hatte Walther auf zwei Reihen umgestellt und in der Kabine, die richtigen Worte gefunden. So konnten sich die Dynamites ein paar Chancen erspielen, scheiterten aber immer wieder an der, dieses Mal gut funktionierenden, Defensivarbeit der Penguine. Zur Wiedergutmachung, auf die, bis dahin schlechteste Saisonleistung, kommt am Freitag, den 22. November um 20:00 Uhr das Team, die Bergisch Gladbach Realstars in den Icedome nach Troisdorf. Das Team um Andreas Lupzig, verlor am Freitag gegen die Dortmunder Eisadler erst im Penaltyschießen und zwei Tage später konnten sie einen Sieg gegen die Grefrather Phönix verbuchen. Das diesjährige Benefizspiel unserer Alphas findet am 27. Dezember 2019 um 20:00 Uhr, zu Gunsten der „Kinderstiftung Troisdorf“ statt. Wir zählen auf den Besuch zahlreicher Fans, damit wir am diesen Tag wieder vor einer großartigen Kulisse spielen und der Kinderstiftung Troisdorf einen möglichst hohen Betrag überreichen können. |
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| Regionalliga Nord |
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| Hamburger SV Den Frust mit Lust bekämpft - Knappe Niederlage und Kantersieg für das HSV-Eishockeyteam (RLN) Nur wenige Tage nach dem emotionalen Benefizspiel für Tjalf Caesar standen für das Regionalligateam des HSV gleich zwei Partien innerhalb von 24 Stunden an: Am Freitagabend ging es im kurzfristig neu angesetzten Match zu den Weserstars nach Bremen, Samstag folgte dann der Auftritt bei Aufsteiger Harsefeld Tigers. Bei beiden Spielen stand dem Trainerteam um Dariusz Kania nur ein Rumpfkader zur Verfügung, was sich gegen die Weserstars rächen sollte. Nach zwei ausgeglichen Dritteln hatten die Bremer im Schlussabschnitt mehr zuzusetzen, gingen erneut in Führung und sorgten per Empty-Net-Goal für das finale 7:5 (3:3,2:2,2:0). Ärgerlich für das HSV-Team, da mit „voller Kapelle“ sicherlich mehr möglich gewesen wäre. Kaum 24 Stunden später standen in Harsefeld mit Pascal Heitmann und Gino Blank immerhin zwei offensive Schlüsselspieler wieder zur Verfügung. Das alleine dürfte aber kaum für die Torlawine verantwortlich gewesen sein, die über die Tigers hereinbrach. Vielmehr entwickelte der HSV gegen die Gastgeber ein hohes Maß an Spielfreude und hielt das Tempo trotz klarer Führung über die gesamten 60 Minuten hoch. Das Endresultat von 17:2 (5:1,4:1,8:0) hat den netten Nebeneffekt, dass nun gleich vier Rautenträger die Scorerwertung der Regionalliga anführen. Das nun anstehende spielfreie Wochenende dürften die Verantwortlichen in Stellingen dazu nutzen, den Markt nach personellen Verstärkungen auszuloten, um nicht wie in der vergangenen Saison in die „Kaderfalle“ zu geraten. Sollte nachträglich der Spielplan aufgestockt werden - nach dem Rückzug des Adendorfer EC erscheint die verbleibende Einfachrunde sehr dünn -, erscheint die HSV-Spielerdecke aktuell recht knapp bemessen. |
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| Salzgitter Icefighters Icefighters bezwingen den amtierenden Meister aus Sande (RLN) Mit einem 5:3 (0:0, 4:2, 1:1) gelang den TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend der erste Sieg gegen die ECW Sande Jadehaie, seitdem diese in die Regionalliga Nord aufgestiegen sind. Für den Titelverteidiger war es die erste reguläre Saison-Niederlage. Dabei bewiesen beide Mannschaften erneut, wie eng die Liga auch in dieser Spielzeit nah beeinander ist. Beide Kontrahenten versuchten sich zunächst mit einem kontrollierten Spielaufbau und schenkten sich dabei nichts. Zweikämpfe wurden besonders auf Seiten der Gastgeber konsequent zu Ende geführt, gefährliche Möglichkeiten gab es allerdings wenig. Trotz des torlosen ersten Abschnitts war Icefighters-Coach Radek Vit mit dem Start seines Teams sehr zufrieden: "Wir haben heute sehr gut angefangen. Gerade in den ersten zehn Minuten haben wir gut umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. Die Jungs haben gut gearbeitet, auch vorne gute Ansätze gezeigt, haben einfach gespielt und auch das Tempo hoch gehalten." Der Mittelabschnitt sollte es in sich haben. Bereits 16 Sekunden nach der ersten Pause klingelte es im Kasten der Hausherren (21.). "Nach dem Gegentreffer wollten wir wieder etwas zu viel. Da waren dann auch die Wechsel zu lang, sodass uns in der Defensive die Kraft gefehlt hat", sagte Vit. Eine Antwort der Icefighters ließ trotzdem nicht lange auf sich warten. Gute zwei Minuten später stocherte David Rudolph das Hartgummi zum Ausgleich über die Linie (23.). Dennoch waren es zunächst die Jadehaie, die etwas mehr Spielanteile für sich verbuchen konnten. Dies änderte sich zur Spielmitte. Wieder war es ein gut aufgelegter Rudolph, der die Scheibe zum 2:1 (29.) unter die Latte jagte. Mit der Führung erhöhten die Stahlstädter weiter den Offensivdruck – und auch das Powerplay funktionierte. "Wir haben das Powerplay heute einfach gespielt, wir haben die Scheibe laufen lassen, haben Schüsse auf das Tor gebracht und haben auch nicht lange kompliziert herum gezockt", betonte der Übungsleiter, der die Überzahl-Reihen ein wenig verändert hatte: "Wir hatten teilweise zu viele Spielmacher auf dem Eis, aber wir müssen auch Tore schießen, das haben wir nun etwas umgestellt und es hat funktioniert." So erkämpfte sich Kapitän Justin Spenke nach nur 20 Sekunden Überzahlspiel den Puck, schob weiter zu Lukas Vit, der für den frei stehenden Martin Záhora auflegte, der es per One-Timer zum 3:1 (31.) krachen ließ. Die Freude des Vorsprungs währte allerdings nicht lange, die Jadehaie schlossen per Konter auf 3:2 (33.) an, doch Salzgitter blieb vorne am Drücker. Es folgte eine Schrecksekunde, als Ludwig Synowiec Ron Friedrich mit dem Knie zu Fall brachte. Der Icefighter verletzte sich zum Glück nicht, der Spieler des ECW wurde seitens der Unparteiischen zum Duschen geschickt. Die daraus resultierende 5-Minuten-Strafe nutzte Petr Binias, der, vom Kapitän an der blauen Linie bedient, ebenfalls per Direktabnahme einen Hammer zum 4:2 (39.) losjagte. Den Schwung aus dem zweiten Drittel nahm das Vit-Team mit in den Schlussabschnitt, doch der ECW war noch nicht geschlagen. "Zum Schluss wurde es noch etwas eng, weil wieder unbedingt die Entscheidung herbeiführen wollten und vergessen haben hinten abzusichern. Vor lauter Übereifer haben wir dann nochmal ein Gegentor kassiert", merkte der Ex-Profi an. Die Entscheidung fiel rund fünf Minuten vor Schluss als Justin Spenke mit seinem dritten Assist des Tages Trainersohn Lukas Vit das Spielgerät maßgenau servierte und dieser zum Endstand von 5:3 (56.) abzog. "Am Ende haben wir das in den letzten Minuten souverän zu Ende gespielt, dem Gegner keine großen Möglichkeiten gelassen und den Sieg auch absolut verdient", freute sich Vit über den ersten Sieg gegen Sande. "Wir haben heute auch das genutzt, was uns ausmacht – die Schelligkeit. Wir haben immer wieder unsere Außenstürmer mit langen Pässen eingesetzt. So müssten wir das jedes Spiel machen und auch so konsequent wie heute. Das war der Schlüssel zum Erfolg, denn wir haben das fast über 60 Minuten durchgezogen und uns dafür belohnt. Man sieht auch, dass die Jungs körperlich stärker geworden sind, sodass wir nicht mehr so viel hinterher laufen müssen und auch die jungen Leute haben heute die Aufgaben gut umgesetzt. Insgesamt war es eine starke Mannschaftsleistung", resümierte der Trainer. |
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| Regionalliga Ost |
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| ESV Chemnitz Crashers verlieren im Wolfsbau (RLO) Am vergangenen Samstag stand das zweite Derby der Saison zwischen den Chemnitz Crashers und den Schönheider Wölfen an. Über 900 Fans peitschten beide Teams nach vorn. Vor dem Spiel setzten beide Vereine und deren Fanlager ein Zeichen gegen Gewalt. Eine Spendenaktion Chemnitzer Fans fand vor dem Spiel auf dem Eis einen würdigen Rahmen. Ein besonderer Dank geht hiermit an unseren Fan Ilko Riethmüller. Zum Spiel: Das erste Drittel begannen die Wölfe sehr druckvoll… Mehr: https://chemnitz-crashers.de/2019/11/17/niederlage-im-wolfsbau/?fbclid=IwAR3fdc5wy3kDebrOxCB9QHBfKglQcOZjKtdPZIKWb-LvVTCk9ClzgoZXBMc Am Samstag kämpfen die Crashers zu Hause um weitere Punkte für die fest geplante Play-Off-Teilnahme gegen die Saale Bulls aus Halle. Und Du bist dabei! |
| Dienstag 19.November 2019 | www.icehockeypage.de | ||
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