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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 13.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
EHC Red Bull München
Auswärtssieg in Minsk
(DEL)  Red Bull München hat das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League in Minsk vor 3.243 Zuschauern mit 3:2 (0:2|1:0|2:0) gewonnen. Die Tore von Justin Schütz, Trevor Parkes und Yasin Ehliz drehten die Partie aus Sicht der Münchner nach einem 0:2-Rückstand. Das Rückspiel findet am 20. November in München statt.
Die Red Bulls erwischten einen guten Start: In zwei Powerplays ab der dritten und fünften Minute zogen sie ihr Spiel variantenreich auf, das 1:0 fiel trotz guter Chancen wie dem Schuss von Maximilian Kastner (5. Minute) aber nicht. Nach sechs Minuten sprach die Schussbilanz mit 9:1 deutlich für die Gäste. Danach fand Minsk besser ins Spiel. Yegor Gainetdinov nutzte die erste gute Chance der Gastgeber und brachte sein Team mit einem Schuss ins rechte Eck in Führung (9.). München hatte Probleme mit dem körperbetonten Defensivspiel der Weißrussen, die vor dem eigenen Tor stark verteidigten und ihren Vorsprung in der 17. Minute ausbauten: Nach einem Pfostentreffer von Mikhail Stefanovich war es Ivan Drozdov, der den Nachschuss über die Linie zum 0:2 schoss. Kurz vor Drittelende landete der Puck erneut im Tor der Münchner, der Treffer wurde aber aufgrund einer Torhüterbehinderung nach Videobeweis aberkannt.
In der zweiten Minute des Mittelabschnitts lief Frank Mauer in Unterzahl alleine auf das Tor zu, Goalie Igor Brikun war aber zur Stelle. Auf der Gegenseite verhinderte Danny aus den Birken mit starken Paraden gegen Sergei Drozd (28.) und Artyom Anosov (31.) das 0:3. In der 34. Minute jubelten dann die Red Bulls nach einer Einzelleistung von Schütz zum ersten Mal: Der 19-jährige Stürmer blockte einen Schuss in der Defensive, sprintete auf das gegnerische Tor zu und bezwang Brikun. Chris Bourque hatte den Ausgleich auf dem Schläger, Minsks Torhüter reagierte beim Direktschuss des Kanadiers aber glänzend (38.).
Die Red Bulls starteten mit einer 5-gegen-3-Überzahl in das letzte Drittel, ein Treffer gelang bei zwei Spielern mehr auf dem Eis aber nicht. Dafür verwertete Parkes nach Ablauf der ersten Strafe einen Pass in den Slot zum 2:2 (42.). Zwei Minuten später hatten die Münchner die Partie gedreht, weil Patrick Hager vor das Tor zu Ehliz spielte und der per Direktschuss auf 3:2 stellte. Die Münchner verteidigten in der Folge ihre Führung bei 5-gegen-5 sicher, sodass der knappe Vorsprung bis zum Schluss hielt.
  
    
EC Bad Nauheim
WINTER-DERBY: Rahmenprogramm steht fest – HR plant Live-Übertragung im TV
(DEL2)  Die heiße Phase hat begonnen. Noch gut einen Monat, dann steigt das größte Sport-Event des Jahres im Rhein-Main-Gebiet. Am 14. Dezember treten die beiden Eishockey-Clubs EC Bad Nauheim und die Löwen Frankfurt im Offenbacher Fußballstadion Sparda-Bank-Hessen-Stadion zum WINTER-DERBY gegeneinander an. Vor der Rekordkulisse von 20.000 Zuschauern werden sich die beiden Lokalrivalen im Kampf um DEL2-Punkte nichts schenken. Neben dem Sport kann sich auch das Rahmenprogramm sehen lassen. Das Gesamtpacket stimmt also, so dass auch der Hessische Rundfunk beschlossen hat, dieses Spiel live im Fernsehen zu übertragen.
Doch wer die einzigartige Atmosphäre eines solchen Events wahrhaftig spüren möchte und das sensationelle Rahmenprogramm in voller Gänze genießen möchte, der muss bei diesem außergewöhnlichen Eis-Spektakel natürlich im Stadion sein. Dabei ist allerdings Eile geboten. Mittlerweile sind rund 13.000 Karten verkauft worden. Die Veranstalter rechnen mit einem proppenvollen Stadion am Bieberer Berg. 
Ab 16 Uhr geht’s los. Dann öffnet die große Fanmeile vor dem Stadion ihre Pforten. Jede Menge Verkaufs- und Essensstände stimmen die Besucher auf das große Spiel ein. Im Stadioninneren geht es ab 17.30 Uhr los. HITRADIO FFH Moderatorin Julia Nestle führt durch das Programm.
Den Auftakt macht der LSC Bad Nauheim. Eiskunstläuferinnen und Läufer aus der Kurstadt zeigen in verschiedenen Showeinlagen ihr großes Talent. Das Thema Kunst auf dem Eis wird übrigens in den Drittelpausen des WINTER-DERBYs fortgesetzt.
Mit Violetta Afanaseva und Sergej Yakemenko werden zwei internationale bekannte und ziemlich außergewöhnliche Kufen-Künstler ihr Können demonstrieren. Sie zeigen auf dem Eis Dinge, die sie so garantiert noch nie gesehen haben. Während Afanaseva mit ihrem ungewöhnlichen Mix aus Eiskunstlauf, Hoola Hoop und Zirkus begeistern wird, demonstriert Yakemenko, der als einer der weltbesten Eisakrobaten gilt, die gefährlichsten Sprung-Elemente, die je auf dem Eis gezeigt wurden.
Zuvor im Vorprogramm geht es aber noch einmal sportlich zur Sache zwischen den Roten Teufeln und den Löwen. Zunächst treten die beiden U9-Teams der Nauheimer und der Löwen gegeneinander an. Anschließend stehen sich die U17 und U20 der RT Bad Nauheim und der Frankfurter Löwen im Eisfußball gegenüber.
Der Haupt-Act des Vorprogramms sind natürlich die DONOTS. Die preisgekrönte deutsche Punkrockband zählt zu den beliebtesten Live-Acts der deutschen Musikszene. Ihr größter Hit „We’re Not Gonna Take It“ dürfte den meisten Fans bekannt sein. Die fünfköpfige Band wird den Zuschauern bis zur großen Einlauf-Show kräftig einheizen.
Um 20.15 Uhr wird noch einmal eine Zündstufe höher geschaltet. Das Synchroneiskunstlauf-„Team Berlin“ und der Nachwuchs der RT und des LSC leiten das Finale der Eröffnungsshow ein. Begleitet werden sie von einer faszinierenden musiksynchronen Pyroshow neben der Eisfläche. Spektakuläre Flammeneffekte mit bis zu zehn Meter Höhe sorgen für eine einzigartige Atmosphäre im Stadion. Die Flammen werden dabei umweltfreundlich und nachhaltig auf Basis von Bioalkohol erzeugt.
Und dann ist es endlich soweit: Die Spieler des EC Bad Nauheim und der Löwen Frankfurt steigen in den Ring und stehen sich im Spiel des Jahres gegenüber, dass keiner der Protagonisten jemals vergessen wird. Für den EC Bad Nauheim ist es schlichtweg das größte Spiel in der Vereinsgeschichte
  
    
Löwen Frankfurt
2.020 Dauerkarten für 2020: Zusammen brüllen wir lauter! Früher als je zuvor die Dauerkarte für die Jubiläumssaison 2020/2021 bestellen / Preisersparnis von bis zu 25% / Jede Menge Vorteile und Extras
(DEL2)  Die Saison 2020/2021: Für die Löwen wird es eine ganz besondere Spielzeit. Denn ausgerechnet im Jahr des zehnjährigen Bestehens der „neuen“ Löwen wird der langersehnte Aufstieg in die DEL – die höchste deutsche Spielklasse – wieder eingeführt. Um möglichst frühzeitig die Weichen für eine stimmungsvolle und denkwürdige Jubiläumssaison stellen zu können, beginnen die Löwen schon jetzt mit dem Vorverkauf der Dauerkarten.
Dies gibt Fans nicht nur die Gelegenheit, sich frühzeitig über die nächste Saison Gedanken zu machen und vielleicht selbst noch Freunde und Familie für die Löwen Frankfurt begeistern zu können, es bietet sogar erstmals die Möglichkeit, die Dauerkarte zu Weihnachten zu verschenken. Darüber hinaus bietet der frühe Verkaufsstart selbstverständlich auch den Löwen Frankfurt eine frühzeitigere Planungssicherheit.
Ziel ist es, gemeinsam mit den Fans für die Saison 2020 mindestens 2.020 Dauerkarten-Inhaber zu gewinnen, um mit noch mehr Löwen noch lauter gemeinsam brüllen zu können. Dafür bieten wir jede Menge Vorteile und Extras. Die neue Dauerkarte bleibt im Preis unverändert und bietet bis zu 25 Prozent Preisvorteil im Vergleich zum Kauf von Einzeltickets!
Der Clou! Egal ob für sich selbst oder als Weihnachtsgeschenk für die Liebsten: Wer bereits jetzt seine Dauerkarte(n) für die Saison 2020/2021 bestellt, muss trotzdem erst wie gewohnt bezahlen. Die Abbuchung erfolgt also erstmalig am 1. März 2020. Die ersten Auslieferungen beginnen aber schon am 1. Dezember 2019.
DAS GOLD- UND SILBER-ABO:
Neu ist auch, dass es Dauerkarten ab sofort im Abo gibt. Mit dem Abo hat man Sicherheit und seinen Wunschplatz – so lange wie man will. Einmal gekauft, verlängert sich die Dauerkarte jede Saison automatisch, wenn sie nicht jeweils bis zum 15. März einer laufenden Saison gekündigt wird.
Die Dauerkarte(n) gibt es für die kommende Saison erstmals in zwei Kategorien: als Gold- und Silber-Abo. Beide Abos werden sich auch im Design unterscheiden. Das Gold-Abo beinhaltet zusätzlich zu allen regulären Saisonheimspielen automatisch alle Playoff-Heimspiele. Das Silber-Abo umfasst alle Heimspiele der regulären Saison. Playoff-Tickets können zu einem späteren Zeitpunkt hinzugebucht werden.
WEITERE HIGHLIGHTS:
Eine weitere Besonderheit der neuen Dauerkarte: Jeder Dauerkarten-Inhaber kommt mit seinem Namen auf das Jubiläums-Warmup-Trikot.
10 Monate – 100 Gewinne: Jetzt – mit Beginn des Verkaufsstartes – der Löwen-Dauerkarte 2020/2021 wird es zehn Monate lang ein Gewinnspiel geben, bei dem jeweils monatlich zehn besondere Preise unter allen Käufen verlost werden, welche bis dato bestellt haben. Das heißt: wer sich früh oder am besten gleich jetzt im November für eine Dauerkarte 2020/2021 entscheidet, nimmt an allen zehn Verlosungen teil.
Die zehn Preise für November 2019 sind:
Am 1. Dezember gehen zehn Gewinner zusammen mit Stadionsprecher Rüdiger Storch vor dem Spiel aufs Eis, um die Mannschaft zu präsentieren. Dazu gibt es die Dauerkarte 2020/2021 und das Löwen-Fan-Trikot zum Winter-Derby noch auf dem EIs überreicht.
An der Verlosung nehmen alle Fans teil, die bis 30. November 2019 ihre Löwen-Dauerkarte 2020/2021 bestellen.
Die zehn Preise für Dezember 2019 sind:
Zehn glückliche Gewinner erhalten jeweils ein Game-Worn-Trikot der Löwen vom Winter-Derby.
An der Verlosung nehmen alle Fans teil, die zwischen 12. November 2019 und 31. Dezember 2019 ihre Löwen-Dauerkarte 2020/2021 bestellen.
Die Informationen der weiteren Verlosungen der Aktion „10 Monate – 100 Gewinne“ werden jeweils kurz vor dem neuen Monat bekanntgegeben.
HINWEISE ZU DEN TAGESKARTEN-PREISEN:
Während die Preise für Dauerkarten identisch bleiben, werden sich die Preise der Tageskarten in drei von vier Kategorien leicht erhöhen. Dies ist aufgrund von steigenden Kosten im Spielbetrieb und bei den Dienstleistern der Löwen Frankfurt notwendig.
Die Stehplatzkarte (Blöcke A, B, P, Q, R) ist in der Saison 2020/2021 für 14,00€ zu haben (ermäßigt 10,50€/Kind 7,00€). Ein Ticket der Kategorie 3 (Blöcke H, I, J) kostet weiterhin 19,50€ (erm. 16,50€/Kind 12,50€). In der Kategorie 2 (Blöcke C, G, K, O) kostet ein Ticket 27,00€ (erm. 23,00€/Kind 19,00€). In Kategorie 1 (Blöcke D, F, L, M, N) ist ein Ticket zum Preis von 35,00€ erhältlich (erm. 30,00€/Kind 26,00€).
Die Abendkassen-Gebühr beträgt 2,00 Euro (pro Ticket), die Online-Servicegebühr beträgt ebenfalls 2 Euro (pro Buchung).
  
    
EHC Lausitzer Füchse
DIE LEAG – EIN LANGJÄHRIGER UND ZUVERLÄSSIGER PARTNER DER LAUSITZER FÜCHSE
(DEL2)  Wir möchten uns in den kommenden Wochen bei unseren Premiumpartnern für ihre, oft schon viele Jahre währende, Zusammenarbeit bedanken. Deshalb möchten wir Ihnen heute die Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) vorstellen.
„Die LEAG garantiert mit ihren rund 8000 Mitarbeitern eine sichere Rund-um-die Uhr- Versorgung mit Strom aus Braunkohle für Millionen Haushalte. Knapp jede zehnte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom wird von den Kraftwerken der LEAG produziert. Mit der Entwicklung neuer Geschäftsfelder im Energiebereich bereitet sich das Unternehmen langfristig auf den durch die Politik beschlossenen Kohleausstieg vor. Das größte ostdeutsche Energieunternehmen mit Sitz in der Lausitz unterstützt als langjähriger Sponsoringpartner mit dem Slogan 'Hier ist die Energie zu Hause' den traditionsreichen Eishockeysport in der ostdeutschen Puck-Hochburg Weißwasser mit ganzer Kraft. Damit will das Energieunternehmen auch in Zeiten der aktuellen Diskussion um den Strukturwandel in der Lausitz ein Signal für Kontinuität und eine konsequente Weiterentwicklung des Eishockeystandortes in der Lausitz setzen.“
Dirk Rohrbach, Geschäftsführer der EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH ist sehr stolz auf dieses Zusammenarbeit und sagte dazu: „Wir wollen alle, dass die Lichter in der Lausitz nicht ausgehen. Die LEAG sorgt in besonderer Weise dafür, dass dies nicht passiert. Durch die Partnerschaft erfahren wir jährlich einen Energieschub, nicht nur bei den Profis, sondern auch beim Eissport Weißwasser. Durch diese Zusammenarbeit haben wir zeitig Planungssicherheit, zudem ist es eine Freude, mit der Unterstützung der LEAG viermal im Jahr je 450 Zuschauer begrüßen zu dürfen, die den Eishockeysport oft zum ersten Mal erleben können. Wir bedanken uns bei der LEAG sehr herzlich und freuen uns auf weitere Jahre der guten Zusammenarbeit.“
  
    
Oberliga Süd
    
ECDC Memmingen
Auswärts am Donnerstag: Indians in Regensburg
(OLS)  Bereits am Donnerstag reisen die Memminger Indians in die Oberpfalz zu den Eisbären nach Regensburg. Am Sonntag folgt dann die Heimpartie gegen den EC Peiting.
Aufgrund der Hallenbelegung in Regensburg wurde die Partie des ECDC Memmingen in der Oberpfalz auf Donnerstag terminiert, was den Indianern eine weite Auswärtsfahrt unter der Woche beschert. Trotzdem sollten nahezu alle Mann an Bord sein, wenn der ECDC seinen Status als „Verfolger Nummer 1“ behaupten will. Nach einem tollen Auftritt gegen den Spitzenreiter haben sich die Maustädter bis auf Rang 2 der Tabelle vorgearbeitet, punktgleich mit Ligaprimus Deggendorf.
Mit den Eisbären Regensburg treffen die Memminger nun auf ein hochtalentiertes Team, das in dieser Saison aber noch nicht die gewünschten Ergebnisse einfahren konnte und somit den Ansprüchen hinterherhinkt. Die Verantwortlichen halten bislang aber weiter zu Trainer Pavlov, der das Team nun kontinuierlich nach oben führen soll. Dass dies durchaus im Bereich des Möglichen liegt, kann man mit einem Blick auf die Kaderliste der Eisbären feststellen. Mit Nikolai Gajovsky, Richard Divis und Peter Flache verfügen die Domstädter über drei äußerst starke Angreifer, die auch in der ligaweiten Scorerliste sehr weit vorn auftauchen. Auch in den anderen Mannschaftsteilen sind die Oberpfälzer eigentlich stark besetzt, die Frage ist nur, wann sie dies in Punkte ummünzen können.
Bei den Indians können wohl nahezu alle Spieler am Donnerstag auflaufen. Von einem Einsatz der Förderlizenzspieler gehen die Verantwortlichen fest aus, neue Verletzte kamen am vergangenen Wochenende glücklicherweise nicht hinzu. Neben den Langzeitausfällen wird lediglich Tim Bullnheimer die Partie wohl nicht bestreiten können, er fällt vermutlich weiter mit muskulären Beschwerden aus. Im Hinspiel konnten die Regensburger einen 6:3 Sieg vom Hühnerberg mitnehmen, die Indianer sind also gewarnt. Die Partie wird ab 20 Uhr live bei Sprade.TV übertragen.
Zum nächsten Heimspiel des ECDC kommt es dann am Sonntag, 18:45 Uhr, hier gastiert der letztjährige Südmeister aus Peiting am Hühnerberg. Duelle mit den Oberbayern versprechen einiges an Spannung und Härte, wie die letzten Aufeinandertreffen beider Teams zeigten. Tickets für die Partie sind bereits erhältlich.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
   
TSV Erding
Schedlbauer, der Turm in der Schlacht
(BYL)  Mehr als zufrieden sind die Erding Gladiators mit der Ausbeute 
von fünf Punkten am vergangenen Wochenende. Zweimal ging es gegen den 
TSV Peißenberg, zweimal verließ die Mannschaft von Trainer Thomas Vogl 
als Sieger das Eis – 4:3 nach Verlängerung und 4:1.
Am Freitag waren die Peißenberger eigentlich die bessere Mannschaft, 
führten 3:2 und waren auch nach dem Ausgleich der Gladiators drauf und 
dran, den Siegtreffer zu erzielen. Der gelang aber dann auf der 
Gegenseite Erdings Dominik Canic.
Sichtlich angefressen war Peißenbergs Trainer Rainer Höfler, der sich in 
der Pressekonferenz auf ein relativ kurzes Statement beschränkte. „Wenn 
du die Tugenden vermissen lässt, die uns im Moment ausmachen, dann 
kannst du solche Spiele nicht gewinnen“, schimpfte er. „Wir kommen über 
unsere Laufstärke, aber heute sind wir nicht gelaufen.“
Höflers Gegenüber Vogl lobte dagegen die Peißenberger. „Die stehen nicht 
umsonst auf Platz zwei“, meinte er. „Das ist eine gute Truppe, mit viel 
Tiefe im Kader.“ Er beklagte, dass kurz vor dem Spiel neben Andreas 
Schmelcher und Philipp Spindler auch noch kurzfristig Oliver Wawrotzki 
ausgefallen war, zudem musste Lars Bernhardt nach nur einem Wechsel 
verletzt passen. So hob er mit Sebastian Schwarz und Rudi Lorenz zwei 
Spieler heraus. „Ich muss für die zwei mal eine Lanze brechen“, sagte 
Vogl. „Die blocken Schüsse, werfen sich rein und schieben doppelte 
Schichten – also ohne die zwei wären wir ganz schlecht dran.“
Wenn er auf die bisherigen Spiele zurückblicke, „so hatten wir bis auf
Miesbach in jedem Spiel die Chance zum Sieg“. Angesprochen darauf, ob er 
neidisch sei auf die dominierenden Ausländer-Duos bei Miesbach 
(Kokoska/Slavicek), Spitzenreiter Waldkraiburg (Rousek/Straka) und 
Peißenberg (Novacek/Morley), sagte der Gladiators-Coach: „Jein.“ Man 
habe sich entschieden, auf deutsche Spieler zu setzen. „Aber ich kein 
Gegner von Ausländern im Team“, bekannte Vogl. „Doch es muss passen – 
und ist natürlich auch ein Kostenfaktor.“
Eine gnadenlose Effektivität hatte Peißenbergs Lukas Novacek, der in 
allen elf Spielen bis dahin getroffen hatte – am Freitag in Erding war 
er sogar zweimal erfolgreich. Umso erstaunlicher war, dass der Tscheche 
am Sonntag beim Rückspiel in Peißenberg quasi komplett aus dem Spiel 
genommen werden und erstmals keinen Scorerpunkt verbuchen konnte.
Obwohl bei Erding mit Sebastian Lachner noch ein Spieler ausfiel, 
gewannen sie 4:1. Es war eine taktische Meisterleistung, die das Team 
ablieferte. Turm in der Schlacht war wieder Torwart Christoph 
Schedlbauer, der sich längst zum Erdinger Königstransfer entwickelt hat. 
Da sich die beiden Top-Sturmreihen weitgehend neutralisierten, rückten 
diesmal Spieler in den Mittelpunkt, die bisher wenig Glück hatten. So 
verbuchten mit Stefan Groß (1:0), Martin Dürr (2:0) und Lukas Krämmer 
(4:1) gleich drei Spieler ihren ersten Saisontreffer.
Noch grantiger als am Freitag war nach der Heimniederlage Peißenbergs 
Trainer Höfler. „Heute hat nicht unbedingt die bessere Mannschaft. aber 
auf jeden Fall die cleverere Mannschaft gewonnen”, knurrte er.
  
    
ESC River Rats Geretsried
Das Warten hat bald ein Ende – Heimspielstart am 24.11. vs. Königsbrunn
(BYL)  Die Vorfreude wächst und wächst, bald hat das Warten ein Ende. Voraussichtlich am 13.11. wird Stadionchef Enrico Lehwald die Kühlmaschinen im Heinz-Schneider Eisstadion wieder in Betrieb nehmen, allerdings erstmalig unter einem geschlossenen Dach. Damit überhaupt die Möglichkeit zur Eisbereitung besteht, wurden in den letzten Wochen sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt, denn ganz nach Plan lief auch diese Baustelle nicht. Wir möchten uns an dieser Stelle bei der Stadt Geretsried, den beteiligten Firmen sowie allen Helfern herzlich bedanken! Der ESC Geretsried sowie die Zuschauer und Nutzer des Eisstadions, werden in den nächsten Wochen noch mit einigen Einschränkungen auskommen müssen.
Da viele Bauabschnitte nicht rechtzeitig fertig werden, ist die Zuschauerkapazität vorläufig auf 200 Besucher beschränkt. Das gilt für den kompletten Betrieb, also auch die Heimspiele der River Rats sowie alle Nachwuchsspiele. Eine bittere Pille, vor allem für die Fans, aber solange der Bau noch nicht vollständig abgenommen ist, wird der ESC die Anweisung des Landratsamtes selbstverständlich umsetzen. Für die Heimspiele der 1. Mannschaft bedeutet das folgendes:
- Im Vorverkauf werden pro Heimspiel 80 Karten zu einem Einheitspreis von 10 Euro angeboten (keine Ermäßigungen). Die Karten können bei Fa. Bürobedarf Schröter, Adalbert-Stifter-Str. 39 oder telefonisch unter 08171-6791 erworben werden. Die Bezahlung erfolgt entweder bei Fa. Schröter oder bei Abholung am Spieltag am Stadion. Der Vorverkauf startet immer genau eine Woche vor dem Spieltag. Pro Person können maximal vier Karten erworben werden.
- Für die Gästefans werden 20 Karten an der Abendkasse reserviert. Werden diese nicht rechtzeitig abgeholt, gehen auch diese 30 Minuten vor Spielbeginn in den freien Verkauf. Die genaue Abwicklung wird gerade mit den entsprechenden Gastmannschaften besprochen, wir werden hier ggf. nochmal eine gesonderte Meldung rausgeben.
- Die restlichen 100 Plätze sind für unsere Dauerkarteninhaber reserviert. Hier gilt allerdings die gleiche Regelung: Sind die Karteninhaber nicht bis spätestens 30 Minuten vor Spielbeginn im Heinz-Schneider Stadion, gehen diese Plätze als Tageskarte in den freien Verkauf! An dieser Stelle der Hinweis an alle Dauerkartenbesteller: Dauerkarten können an der Abendkasse weder bestellt noch bezahlt werden. Bestellung und/oder Bezahlung bitte unbedingt im Vorfeld mit unserer Geschäftsstelle (Öffnungszeiten Montag + Mittwoch 18 – 19 Uhr) abwickeln!
- Freier Verkauf: Nicht abgeholte Karten aus dem Vorverkauf + Dauerkarten können am Spieltag ab 30 Minuten vor Spielbeginn direkt am Heinz-Schneider Eisstadion erworben werden.
- Aufgrund der sehr begrenzten Anzahl an Zuschauerplätzen, muss jeder Zuschauer eine Karte erwerben. Teamkarten sind NICHT gültig!
Im Stadion selbst gibt es ebenfalls einige Punkte zu beachten. Es ist nur die Südtribüne (Tribüne auf der Parkplatzseite) freigegeben, die anderen Bereiche sind gesperrt! Das Stüberl, das VIP-Stüberl sowie die sanitären Anlagen werden nicht rechtzeitig fertig. Selbstverständlich wird für Essen und Trinken trotzdem gesorgt sein, ein Toilettenwagen ersetzt die sanitären Anlagen übergangsweise.
Der 1. Vorstand Markus Janka freut sich zwar über die Heimkehr, wirbt aber auch um Verständnis für die erheblichen Einschränkungen in der Übergangszeit: „Diese Situation stellt uns erneut vor große Herausforderungen. Einmal mehr muss die Geretsrieder Eishockeyfamilie zusammenrücken, aber ich bin mir sicher, dass wir das gemeinsam meistern können. Uns ist bewusst, dass wir teils unpopuläre Entscheidungen treffen mussten, aber anders ist dieser gewaltige organisatorische Aufwand für uns und unsere ehrenamtlichen Helfer nicht zu bewerkstelligen.“
Komplett ausfallen wird hingegen vorerst der öffentliche Lauf sowie die Eisdisco. Die Kassensysteme können noch nicht in Betrieb genommen werden und auch Leihschlittschuhe können zum momentanen Zeitpunkt nicht angeboten werden. Enrico Lehwald, 1. Vorstand des Stadionvereins, gib einen Ausblick über das weitere Vorgehen: „Wir stecken momentan in den letzten Zügen, um das Stadion für die Eisbereitung fertig zu bekommen. Noch ist nicht genau abzuschätzen wie lange wir uns mit diesen Gegebenheiten arrangieren müssen, aber es wird jeden Tag hart gearbeitet, um das Stadion so schnell wie möglich fertig zu bekommen. Wir stehen in sehr engen Kontakt mit der Stadt, sobald es Neuigkeiten gibt werden wir diese zeitnah kommunizieren.“
Alle Maßnahmen, ob Kartenverkauf für die 1. Mannschaft oder Ausfall des öffentlichen Laufs / Eisdisco gelten natürlich nur übergangsweise.
Fest steht auf jeden Fall, dass das Heimspiel am 17.11. gegen Passau noch in Mittenwald stattfinden wird. Zwar werden die Kühlanlagen wie erwähnt am 13.11. in Betrieb genommen, doch der Zeitplan ist zu eng. Die Eisaufbereitung findet erstmalig unter den neuen Gegebenheiten statt, Verzögerungen müssen eingeplant werden. Zudem muss der Beton erst einige Zeit heruntergekühlt werden, bis der eigentliche Eisaufbau starten kann. Die Wasserversorgung ist ebenfalls noch nicht gesichert, in Summe zu viele Fragezeichen, die gegen eine Austragung in Geretsried sprechen. Neuer Termin für das erste Heimspiel in Geretsried ist daher Sonntag der 24.11. um 18 Uhr gegen den EHC Königsbrunn, der Vorverkauf beginnt am 18.11.
Wir danken allen Eissportfans schon jetzt für das Verständnis und freuen uns, wenn wir in absehbarer Zukunft, alle gemeinsam ein wunderschönes, rundum saniertes Heinz-Schneider Eisstadion nutzen und genießen dürfen!
  
    
ERV Schweinfurt
Wir sind stolz auf unseren Nationalspieler
(BYL)  Domantas Cypas erreichte mit dem litauischen Nationalteam den fünften Platz des Baltic-Challange-Cup. Der 23-jährige Kontingentspieler wurde in der vergangenen Woche vom litauischen Nationaltrainer Bernd Haake für die Länderspiele Litauens im Rahmen des Baltic-Challange-Cup für die Nationalmannschaft nominiert. Ausgetragen wurde das Turnier vom 07.-10. November 2019 in der Hauptstadt Estlands, Tallin. Neben Litauen, Lettland-B und Estland nahmen auch die Ukraine, Rumänien und die kasachische U20-Nationalmannschaft an dem Traditionsturnier teil. Domantas Cypas stand in allen drei Turnierspielen Litauens auf dem Eis und absolvierte seine Länderspiele 14-16 für die A-Nationalmannschaft. Im ersten Gruppenspiel konnten die Haake-Schützlinge den späteren Finalisten aus der Ukraine mit 2:1 n.V. besiegen, gegen Estland – im zweiten und letzten Gruppenspiel musste man sich dem Gastgeber mit 3:2 geschlagen geben. Im Spiel um Platz fünf traf die litauische Auswahl dann auf die drittplatzierte kasachische Nationalmannschaft aus der Gruppe B. Gegen die U20-Auswahl konnte sich das Team um Domantas Cypas, der bei dem Turnier mit der Rückennummer #77 auflief, mit 4:3 durchsetzen. Den Turniersieg feierte die B-Auswahl Lettlands mit einem 3:2 Sieg gegen die Ukraine.
Am kommenden Wochenende steht Domantas Cypas wieder für die Mighty Dogs auf dem Eis. Zunächst steht am Freitag, den 15. November, das Auswärtsspiel gegen den TSV Erding auf dem Programm. Am Sonntag, den 17. November gastiert dann der HC Landsberg im Icedome. 
  
    
SC Forst
Nature Boyz entführen zwei Punkte - Crusaders im Penaltyschießen unterlegen
(BLL)  Am Sonntag traten die Forster Nature Boyz beim EV Fürstenfeldbruck in deren Freiluftstadion an. Bei eisigen Temperaturen setzte sich der Minikader durch und gewann mit 6:7 (3:1, 1:0, 1:4, 0:1) nach Penaltyschießen.
Die Tabellenletzten und punktlosen Crusaders wollten endlich einen Sieg einfahren, somit kamen ihnen die Nature Boyz gerade recht, zumindest konnten die Zuschauer dies annehmen. Bereits nach gespielten 4 Minuten und 22 Sekunden nahm Stefan Roth seine Auszeit, um die unkonzentrierten Spieler aufzuwecken. Zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren bereits mit 2:0. Nach bereits 14 Sekunden mußte der erste Spieler der Heimmannschaft auf die Strafbank, die Überzahl konnte Forst nicht nutzen. Im Gegenzug fielen dann die Führungstreffer der Crusaders. Beide Mannschaften agierten ziemlich nervös und konfus, ein rechter Spielfluss war nicht zu erkennen. In der 13. Spielminute erhöhten die Hausherren auf 3:0, ehe knapp eine Minute später Daniel Anderl auf 3:1 verkürzen konnte. Mit diesem Rückstand wurden die Seiten gewechselt.
Auch der Mittelabschnitt war gekennzeichnet durch die unsicheren Aktionen auf beiden Seiten. Auf Forster Seite kam unbegründete Hektik auf, die Spieler diskutierten untereinander über die Fehler des anderen. Bei zwei Spielern saß der Frust so tief, dass sie je eine Schiedsrichterentscheidung kritisierten, dafür wurden sie mit je 10 Min. Disziplinarstrafe belegt. In der 32. Spielminute hätten die Hausherren ihre Führung ausbauen können, doch den fälligen Penalty parierte Jan Vlach souverän. In der 38. Minute schien die Vorentscheidung zu fallen, denn die Crusaders erhöhten auf 4:1, mit diesem Ergebnis begann das Schlußdrittel.
In der Pause sprachen die Trainer die nicht gut laufenden Punkte an, die Hoffnung, das Spiel zu drehen blieb bestehen.  Mit dieser Überzeugung waren die Spieler aus der Kabine gekommen, und setzten das Vorhaben um. In der 42. Minute erzielte Bastian Grundner den 4:2-Anschlußtreffer. Als knapp zwei MInuten später wiederum die Hausherren auf 5:2 erhöhten, zeigten die Nature Boyz endlich ihre Trotzreaktion. Bis zum letzten Wechsel nach 10 Minuten im Schlußdrittel passierte nicht viel, dann überschlugen sich die Ereignisse. In der 50. Minute war Daniel Anderl zur Stelle, er verkürzte auf 3:5. In der 53. Spielminute dann ein Doppelschlag innerhalb von 11 Sekunden glichen die Gäste aus. Zuerst nutzte Anton Rauh in Überzahl die Chance zum 5:4, ehe Bastian Grundner den Ausgleich erzielte. Forst war jetzt am Drücker, die Hausherren hatten ihren Faden verloren. Leider konnten die sich bietenden Chancen nicht zum vorzeitigen Sieg genutzt werden. Die Verlängerung brachte ebenfalls keine Entscheidung, somit baten die Schiedsrichter zum Penaltyschießen. Während Jan Vlach zwei Penalties parierte, verwandelten Daniel Anderl und Bastian Grundner sicher und konnten somit den Zusatzpunkt ergattern.
Die Spieler machten die Erfahrung, dass Diskussionen wenig für den Spielfluß förderlich sind, im letzten Abschnitt hatten sich alle konzentriert und hielten wieder zusammen. So konnte ein verloren geglaubtes Spiel noch gedreht werden.
  
    
ESC Kempten 1b
ESC Kempten1b holt den ersten Sieg ausgerechnet im Allgäu Derby gegen Oberstdorf
(BBZL)  Am Freitag kam es zum ersten Allgäuer Derby zwischen der 1b der Sharks und dem EC Oberstdorf. Auch in diesem Spiel musste das Trainerduo Wahl / Häfele auf einige Leistungsträger verzichten. Schon vor Spielbeginn war jedem klar, dass man irgendwann in dieser Saison die ersten Punkte liefern muss. Und so begannen vorerst beide Teams auf Augenhöhe und versuchten das Spiel in kontrollierte Bahnen zu lenken. Bloß keine Leichtsinnsfehler machen und somit dem Gegner Torchancen ermöglichen
war das Credo und somit verging ein erstes Drittel in dem beide Kontrahenten die Taktischen Vorgaben ihrer Trainer umsetzten. In der Kabine müssen wohl die richtigen Worte gefunden worden sein, denn Kempten begann das zweite Drittel furios und erspielte sich immer wieder gute Einschussmöglichkeiten. Einzig ein Tor wollte nicht fallen. Dieser
erste Treffer gelang dann aber den Gästen in der siebenundzwanzigsten Spielminute und das obendrein als ein Oberstdorfer Spieler auf der Strafbank saß. Doch Kemptens Zweite ließ sich nicht beirren und spielte kontinuierlich ihr Spiel weiter und dies sollte kaum zwei Minuten später auch belohnt werden. Diesmal saß zur Abwechslung ein Kemptener Spieler auf der Strafbank und eine sehenswerte
Kombination die durch Lukas Linnartz und  Tobias Pichler schön heraus gespielt wurde, vollendete wiederum der junge Luca Göcke zum längst verdienten ersten Kemptener Treffer. Beim Stand von 1:1 ging es ins letzte Drittel. Auch hier spielte Kempten clever und konnte sich auf den starken Rückhalt im Tor Florin Baumberger verlassen. Erst in der
achtundfünfzigsten Spielminute gab es Grund zum grenzenlosen Jubel auf Kemptener Seite. Der Kapitän Tobias Pichler war es, der wiederum von Luca Göcke mustergültig bedient wurde und zum längst verdienten 2:1 traf. Nachdem beide Teams noch eine Auszeit genommen hatten ersetzte Oberstdorf kurz vor Ende der Partie seinen Torhüter zugunsten eines
sechsten Feldspielers. Kemptens „Zweite" spielte nun abgebrüht zu Ende und brachte somit die ersten drei Punkte in einem äußerst fairen Spiel, welches durch die guten Unparteiischen sehr gut geleitet wurde wohlverdient unter Dach und Fach. Es war schön zu sehen, das sich das Team diesmal rigoros an taktische Vorgaben gehalten hat. Ebenfalls wenig Strafzeiten hatte und viele Torschüsse abgegeben hat.
  
Knappe Geschichte - ESC Kempten 1b verliert das Pokalhinspiel gegen Maustadt mit 2:3
Nach dem ersten Liga Heimerfolg im Derby gegen Oberstdorf kam es keine vierundzwanzig Stunden später zu einem weiteren Highlight. Das erste Achtelfinal Spiel gegen den HC Maustadt um  den Bayernkrug stand  auf dem Spielplan der Kemptener Zweiten. Zu Beginn der Partie merkte man den Kemptenern an, das ihnen das schwere Spiel vom Freitag noch in den Beinen steckte. Mit dem HC Maustadt kam aber auch kein leichter Gegner und der forderte bereits von Anfang an hohe Laufbereitschaft. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, die Kemptener kamen überraschend schnell in Tritt und boten klasse Eishockey. Beide Torhüter standen im Mittelpunkt des Geschehens, wobei Florin Bauberger, der sich wieder als sicherer Rückhalt erwies, über mangelnde Arbeit nicht beschweren konnte. Beim Stand von 0:0 wurden zum ersten Mal die Seiten getauscht. Das zweite Drittel war ebenfalls von hohem Tempo geprägt und die Zweite der Sharks kam nun immer besser in Tritt. In der 34. Spielminute fasste sich der junge Benny Dick ein Herz, nahm die Scheibe im eigenen Drittel auf als Kempten in Unterzahl
agierte und marschierte  los. Er vollendete sein Solo trocken mit einem flachen Schuss und es stand nicht überraschend 1:0 für Kempten. Erst in der 40. Minute, konnte Maustadt in Überzahl agierend den ersten
Treffer erzielen. Somit ging es beim Stand von 1:1 ins letzte Drittel. Auch diesmal dauerte es wieder lange, bis zur einundfünfzigsten Minute, als der HC zum zweiten Mal erfolgreich war. Vier Minuten später zogen die Gäste sogar auf 1:3 davon. Kempten besann sich auf seine kämpferischen Tugenden und erzielte zehn Sekunden vor Schluss den verdienten Anschlusstreffer Treffer durch Luca Göcke zum 2:3, welcher klasse durch Tobias Pichler und Reinhard Sinner vorbereitet wurde. Kempten nahm noch eine Auszeit, Benny Dick marschierte ohne Wenn und Aber vom Mittelbully los und brachte die Scheibe sofort in die gegnerische Verteidigungszone. Der folgende Querpass zum Tor verfehlte den Schläger des einschussbereiten Tobi Pichler nur um Haaresbreite. Somit blieb der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich leider verwehrt und am Ende stand die denkbar knappe 2:3 Niederlage auf der Anzeigetafel. Das Zweite der Sharks hat somit izwei Wochen im Rückspiel in Memmingen nach wie vor die Chance auf das Weiterkommen ins Viertelfinale.
Spieler wie auch alle Verantwortlichen können äußerst positiv auf das vergangene Wochenende zurückblicken. Es sind klare Leistungssteigerungen erkennbar und sowohl der Spaß, als auch der nötige Ernst halten sich gekonnt die Waage. Taktische Vorgaben werden immer besser umgesetzt, das Team kämpft um jeden Zentimeter Eis und auch die Strafzeiten sind zur Freude der Trainer deutlich nach unten gegangen.
  
    
Regionalliga West
    
EHC Neuwied Bären
Bären nehmen Platz zwei ins Visier
(RLW)  Manchmal reicht schon ein Blatt Papier aus, um Vorstellungen von einem Spiel zu gewinnen. Wenn auf einem ausgefüllter Eishockey-Spielberichtsbogen bei sechs Toren einer Mannschaft das Maximum von zwölf Vorlagengebern notiert ist, spricht das für herauskombinierte Tore. „Wir wissen, dass es zuletzt spielerisch und mit dem Zug zum Tor nicht das Gelbe vom Ei war, aber mit insgesamt elf erzielten Toren in den beiden Begegnungen gegen Herford und Neuss haben wir einen klaren Schritt in die richtige Richtung gemacht“, sieht Trainer Carsten Billigmann den EHC „Die Bären“ 2016 hier langsam aber sicher auf dem gewünschten Weg. „Im zweiten Drittel kam unser Motor gut ins Laufen. Da haben wir gezeigt, was wir können. Auch wenn Neuss mit einem kleinen Kader etwas die Puste ausging.“
Neuwied will und muss den Fuß auf dem Gaspedal behalten, die beiden nächsten Regionalliga-Partien am Wochenende sind nämlich äußerst unangenehme. Wer sich nun sagt, der EHC spielt als momentan Vierter mit Tuchfühlung zu Rang zwei ja „nur“ gegen den Fünften und den Sechsten der Tabelle, der verkennt schlichtweg die Qualitäten der Teams. Wer sich hingegen an die vielen intensiven Vergleiche auf Biegen und Brechen zwischen Bären und Giftschlangen beziehungsweise den Außerirdischen vom Sandbach erinnert, der weiß, dass am Freitagabend ab 20 Uhr in Dinslaken und am Sonntag ab 19 Uhr im Icehouse gegen Ratingen zwei harte Nüsse auf die Neuwieder warten. „Unsere beiden Viertelfinal-Serien gegen Dinslaken haben gezeigt, wie kampfstark diese Mannschaft ist. Und in Partien gegen Ratingen ist traditionell auch immer eine Portion Feuer drin“, sagt Trainer Billigmann. „Außerdem zeigen die letzten Wochen unserer Gegner, dass wir uns auf einen großen Kampf einstellen können.“
Dinslaken hat mit dem Ex-Neuwieder Dennis Appelhans zuletzt drei Partien in Folge gewonnen und mit dem 6:5-Erfolg über die bis dahin ungeschlagene EG Diez-Limburg für Aufsehen gesorgt. Die Mannschaft von Milan Vanek ist momentan richtig gut drauf. Ratingen hingegen musste nach guten Ergebnissen in der Vorbereitung und einem starken Saisonstart zuletzt Federn lassen mit zwei deutlichen Niederlagen gegen Dinslaken (1:5) und Hamm (3:7). „Die erste Mannschaft scheint komplett neben der Spur zu sein“, heißt es auf der Vereinshomepage, Trainer Andrej Fuchs kündigte nach dem Hamm-Spiel „intensive Einzelgespräche“ an. Das Team sei gefordert, ihre Möglichkeiten aufs Eis zu bringen.
„Sie werden richtig heiß sein, gegen uns wieder zu punkten. Wir müssen darauf gefasst und direkt voll da sein. Gegen Ratingen in Rückstand zu geraten, ist so eine Sache. Dann kann es schwierig werden“, weiß Billigmann aus der Vergangenheit, denn seit der Neugründung des EHC im Jahre 2016 ist die Bilanz gegen Ratingen vollkommen ausgeglichen mit sechs Siegen auf beiden Seiten und einem Torverhältnis von 42:38 für die Aliens. Zieht Neuwied die Bilanz in seine Richtung, hätten die Deichstädter dem Wochenende, das das Klassement ein Stück weit gerade gerückt (Hamm und Herford, die schon ein- beziehungsweise zweimal häufiger als die Bären auf dem Eis standen, haben frei), zunächst einmal inne. Billigmann: „Es ist unser Ziel, das mit sechs Punkten aus den beiden Begegnungen zu erreichen. Auch wenn wir personell ein paar Problemchen haben.“ Verteidiger Knut Apel fällt mit einem Handbruch sechs Wochen lang aus, Fragezeichen stehen zudem hinter den Einsätzen der angeschlagenen Stephan Fröhlich und Justin Schrörs.
  


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