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September 26
                         
Weltschiffahrtstag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 5.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Vormittags mit insgesamt 23 Beiträgen von den Nachwuchs-Nationalmannschaften, aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Spd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.



    
Deutscher Eishockey Bund
Nachwuchs-Nationalmannschaften im Einsatz - Heim-Turniere in Deggendorf und Füssen: U16-Nationalmannschaft beim 4-Nationen-Turnier in Deggendorf / U17-Auswahl in Füssen / U18 in Piestany, Slowakei / U19 beim 5-Nationen-Turnier in Turku, Finnland
(DEB)  Gleich vier deutsche Nachwuchs-Nationalmannschaften in den kommenden Tagen in die erste Maßnahme des neuen Jahres. Die U16-Nationalmannschaft rund um Head Coach Stefan Mayer absolviert vom 5. bis 9. Februar einen Lehrgang verbunden mit einem Vier-Nationen-Turnier in Deggendorf. Ab dem 7. Februar trifft das Team dabei auf Norwegen, Östereich und Frankreich. In den Kader berufen wurden 22 Spieler, davon fünf Nachwuchstalente der Düsseldorfer EG und vier der Red Bull Hockey Akademie.
Auch die U17-Nationalmannschaft bekommt vom 4. bis 8. Februar die Gelegenheit, sich auf heimischem Eis in Füssen mit der Nachwuchsauswahl der Schweiz, der Slowakei und aus Dänemark zu messen. Bundesnachwuchstrainer Frank Fischöder nominierte hierfür mit Simon Stowasser, Fabrizio Pilu und Arkadiusz Dziambor ein bewährtes Verteidigungs-Gespann der Jungadler Mannheim. Ab dem 6. Februar kann sich die insgesamt 22-köpfige Auswahl dann im beim Turnier beweisen.
Die U18 startet am 5. Februar in das Trainingslager in Piestany, Slowakei. Anschließend bestreitet die Mannschaft von Thomas Schädler vom 7. bis 9. Februar ihre Spiele gegen die Slowakei, die Schweiz und Weißrussland. In dem 23-Mann starken Aufgebot befinden sich unter anderem Tim Stützle und John Peterka.
In Turku, Finnland, findet vom 4. bis 11. Februar der Lehrgang der U19-Nationalmannschaft um Trainer Jochen Molling statt. Hier trifft das deutsche Nachwuchsteam im Fünf-Nationen-Turnier auf Finnland, Tschechien, Schweden und die Schweiz. Insgesamt wurden hierfür 23 Spieler nominiert.
  
    
Eisbären Berlin
(DEL)  Nach dem freien Montag wird das Team von Stéphane Richer von Dienstag (05.02.) bis Freitag (08.02.) jeweils vormittags zu gewohnter Zeit im Wellblechpalast trainieren. Am Samstag und Sonntag finden keine Eistrainingseinheiten statt. Am Montag gehen dann die sich im Reha-Prozess befindlichen Spieler aufs Eis, bevor am Dienstag (12.02.) wieder das reguläre Teamtraining und die direkte Vorbereitung auf das Auswärtsspiel in Schwenningen am 15. Februar 2019 startet.
Beim Training in dieser Woche fehlen die Nationalspieler, die mit dem Top Team Peking am 5. und 6. Februar in Memmingen und Bietigheim zwei Länderspiele bestreiten. Von den Eisbären Berlin wurden Jonas Müller, Kai Wissmann, Maximilian Adam, Charlie Jahnke und Vincent Hessler für diese Spiele nominiert. 
  
    
EV Lindau Islanders
Zwei dicke Brocken für die EV Lindau Islanders - Am Freitag geht es nach Peiting, am Sonntag kommt Rosenheim
(OLS)  Nach der Eroberung des achten Tabellenplatzes mit einem Overtime-Sieg gegen Memmingen und dem Sieg im direkten Duell mit Höchstadt, geht es am kommenden Wochenende mit zwei dicken Brocken der Oberliga Süd weiter. Am Freitag den 08. Februar um 19:30 Uhr spielen die EV Lindau Islanders beim EC Peiting. Zum nächsten Heimspiel am 10.02. um 18:00 Uhr sind die Starbulls Rosenheim zu Gast. Dass in der Meisterrunde alles möglich ist, haben die EV Lindau Islanders am letzten Wochenende eindrucksvoll bewiesen.
Am Freitag den 08.02. um 19:30 Uhr geht es für die EV Lindau Islanders zum „Angstgegner“ dieser Saison, dem Tabellenzweiten EC Peiting. Hier stellen sich die Lindauer der ersten Topmannschaft des Wochenendes im Spiel gegen die von Ex-Islanders und Meistercoach Sebastian Buchwieser trainierten Peitinger. Die bisherigen Spiele gegen Peiting waren immer klare Angelegenheiten. Das erste Spiel in Lindau verloren die Islanders am 2. Spieltag mit 0:5. Trotz teils guten Angriffsversuchen scheiterten sie meist am Abschluss oder dem Torwart. Beim Spiel in Peiting verlor die Mannschaft um Chris Stanley nach einem blutleeren Auftritt zu Recht mit 4:0. Beim erneuten aufeinandertreffen in Lindau, schafften es die EV Lindau Islanders bei der verdienten 2:6 Niederlage immerhin endlich mal Tore gegen die Oberbayern zu erzielen. Dies gelang auch beim letzten Spiel der Hauptrunde am Dreikönigstag in Peiting, allerdings hagelte es damals eine haushohe 1:8 Klatsche für die Islanders.
Die stärksten Spieler im Team der Peitinger sind Topscorer Milan Kostourek, sowie der Dreh- und Angelpunkt im Peitinger Spiel Kapitän Anton Saal und der Stürmer Ty Morris. Zusammen erspielten sich die Drei schon 173 Scorerpunkte, weshalb man auf dieses Trio ganz besonders aufpassen sollte. Aber auch der Rest des Teams, unter anderem Ex-Islanders Stürmer Marko Babic, darf nie zu viel Raum gelassen werden, denn diesen nutzen die Oberbayern eiskalt aus, was die EV Lindau Islanders in dieser Saison schon sehr häufig zu spüren bekamen. Vier der letzten fünf Partien in der Oberliga konnten die Oberbayern für sich entscheiden. Einzig gegen die Starbulls Rosenheim mussten sie eine Niederlage hinnehmen. Auch deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Peitinger mit einem sehr starken Spiel in dieser Saison vom Tabellenplatz 2 grüßen. Um den aktuell wichtigen achten Tabellenplatz der EV Lindau Islanders zu festigen und zu verteidigen, müssen die Spieler alles geben. Eine weitere deftige Niederlage könnte dieses Vorhaben gefährden. Allein deshalb wird die Mannschaft um Kapitän Andreas Farny die Tugenden und das Selbstvertrauen aus den letzten Spielen mitnehmen und sich dementsprechend pushen. An einem perfekten Tag ist es vielleicht auch möglich endlich mal gegen den sogenannten „Angstgegner“ punkten zu können.
Auf die Starbulls Rosenheim treffen die EV Lindau Islanders, am Sonntag den 10.02. um 18:00 Uhr in der heimischen Eissportarena. Momentan belegen die Oberbayern relativ gesichert den vierten Tabellenplatz der Oberliga Süd, mit 6 Punkten Rückstand auf Platz 3 und 14 Punkten Vorsprung auf Platz 5. Das Duell der beiden Mannschaften ist nach den bisherigen Spielen ausgeglichen. Im ersten Spiel der Saison unterlagen die Islanders mit 3:5 in Rosenheim. Die EV Lindau Islanders führten zwar nach dem ersten Drittel bereits 3:1, konnte diesen Vorsprung aber nicht ausbauen, sondern kassierten vor Ende des zweiten Drittels noch den Ausgleich zum 3:3. Im letzten Drittel waren die Starbulls überlegen und konnten noch zwei Tore zum Endstand von 5:3 erzielen. Im Spiel Anfang November in Lindau, verloren die Islanders am Ende einer Serie von 5 Spielen in 10 Tagen mit 1:4. Konnten sie bis zum zweiten Drittel noch mithalten, schwanden im letzten Spielabschnitt die Kräfte, nach zuvor 3 Siegen aus 4 Spielen unter anderem gegen Landshut und Selb. Erfolgreicher waren die Spiele gegen Rosenheim kurz vor Weihnachten. Am Doppelspieltag lagen die Islanders in Rosenheim bereits 2:0 zurück, ehe Anthony Calabrese zu Beginn des letzten Drittels und eine Minute vor Ende der Partie einen Doppelpack erzielte und die EV Lindau Islanders mit einem 2:2 in die Verlängerung brachte. Aber auch diese konnte keine Entscheidung herbeiführen und so sorgte Chris Stanley als letzter Schütze im Penaltyschießen in seinem ersten Spiel für die EV Lindau Islanders für den 2:3 Sieg in Rosenheim. Beim Heimspiel der Islanders nur zwei Tage später konnten die Lindauer in einem hochklassigen Eishockeyspiel die Gäste mit 3:2 schlagen und somit sogar die volle Punkteausbeute einstreichen.
Die Mannschaft um Trainer Manuel Kofler spielte trotz kleiner Durchhänger bisher eine sehr ordentliche Saison und steht zurecht auf dem vierten Tabellenplatz der Oberliga Süd. Bei den Oberbayern, die eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern haben, stechen die Stürmer Dusan Frosch, Vitezslav Bilek sowie das Rosenheimer Eigengewächs Dominik Daxlberger heraus. Diesen Stürmern sollte die Lindauer Defensive ihre gesamte Aufmerksamkeit schenken. Hier glänzten Frosch und Daxlberger meist als Vorbereiter und Bilek als Vollstrecker. Von den letzten 5 Spielen der Meisterrunde konnten die Starbulls nur zwei gewinnen. Sie verloren gegen den Tabellenführer Regensburg und Selb relativ deutlich und überraschenderweise auch gegen Weiden in der Overtime. Die Formkurve in den letzten beiden Spielen zeigte aber wieder steil nach oben und so schlugen sie den EC Peiting auswärts mit 4:3 und fertigten die Indians aus Memmingen am vergangenen Sonntag zu Hause mit einem 7:0 ab. Die EV Lindau Islanders werden gerade aufgrund der letzten beiden Ergebnisse gewarnt sein, sich aber auch nicht ängstlich vor den Starbulls Rosenheim verstecken. Denn dass die Lindauer gegen Rosenheim mithalten und sie auch schlagen können, haben sie bereits eindrucksvoll bewiesen.
Die Mannschaft der EV Lindau Islanders hofft beim Topspiel am Sonntag im Eichwald auf eine grandiose Zuschauerkulisse, denn mit den Leistungen der letzten beiden Wochen haben sich die Spieler das mehr als verdient. Dass die Zuschauer gegen die „Großen“ der Liga ein entscheidender Faktor sein können, konnte in dieser Saison im Eichwald schon öfter beobachtet werden.
  
    
EC Peiting
Verein für Vereine! Besondere Aktion beim Heimspiel gegen Lindau (FR, 19:30 Uhr)
(OLS)  „Peiting ist bekannt für sein vielfältiges und aktives Vereinsleben. Da wir uns als Teil dessen betrachten und es teils Überschneidungen zwischen dem ECP und den anderen Vereinen gibt, haben wir uns für Freitag etwas einfallen lassen.“, so unser 2. Vorstand, Gerhard Weyrich.
Wir möchten gerne den Trachtenverein, Knappschaftskapelle und Trommlerzug, den Schützenverein und die Landjugend zum Heimspiel am kommenden Freitag einladen. Die Karten hierzu sind bereits versandt worden, wir freuen uns auf unsere Gäste und hoffen, Ihnen einen spannenden Abend gegen die Lindau Islanders bieten zu können!
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht Meisterrunde: 8. Spieltag ERC Sonthofen gegen EC Peiting
(OLS)  Nach der Klatsche am Freitag gegen den EV Landshut folgte am Sonntag mit 1:8 gegen den EC Peiting die nächste heftige Packung für den ERC Sonthofen.
Im ersten Drittel war das Spiel noch weitestgehend ausgeglichen. Die Bulls konnten gegen gut stehende Peitinger durchaus mithalten, scheiterten jedoch zumeist an Florian Hechenrieder im Tor der Oberbayern. Dennoch sollte das erste Tor des Abends dem ECP gelingen. In der 16. Minute war es Miller, der seine Farben im Powerplay in Führung brachte. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Sonthofen hielt gut dagegen, doch Peiting traf. In der 29. Minute erneut Überzahl für den ECP und sogleich fiel das zweite Tor. Heger stellte auf 0:2. Im Anschluss ging bei den Bulls nichts mehr. Peiting spielte sich förmlich in einen Rausch und konnte im Minutentakt die Führung ausbauen. Der ERC machte es den Oberbayern zu einfach: Einerseits wurde Roman Steiger im Tor der Bulls von seinen Vorderleuten oftmals allein gelassen, andererseits schwächte sich der ERC durch eigene Strafzeiten selbst. So fielen zwei der weiteren vier Treffer in Überzahl für Peiting. Krabbat erhöhte mit einem Doppelschlag in der 30. und 32. Minute auf 0:4, Stauder in der 35. Minute auf 0:5 und Feuerecker in der 40. Minute zum Pausenstand von 0:6.
Im letzten Drittel schaltete Peiting wieder zurück und war vermehrt auf Spielkontrolle bedacht. So war es dann Martin Guth, dem der Ehrentreffer an diesem Abend gelingen sollte. In Überzahl traf dieser zum 1:6 (47. Min). In der 50. Spielminute war es Krabbat, mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, der den alten Spielabstand wiederherstellte. In der 55. Minute netzte Kostourek noch zum Endstand von 1:8 ein.
Für den ERC war es ein Wochenende zum Vergessen. Trotz eines kurzen Zwischenhochs zu Beginn der Meisterrunde, spiegelt dieses Wochenende den Saisonverlauf der Bulls wider. Ein Drittel ordentliches Eishockey reicht in der Oberliga eben nicht. Vor allem das zweite Drittel bricht dem ERC immer wieder das Genick.
Nichtsdestotrotz muss man vor der Mannschaft den Hut ziehen. Mit einem sehr kleinen Kader motivieren sich die Jungs trotz der andauernden Nackenschläge jede Woche aufs Neue!
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
LANDSBERG BRINGT EHC-OFFENSIVE ZUR VERZWEIFLUNG
(OLS)  Nach dem 6-Punkte-Wochenende zuvor, gab es für den EHC Waldkraiburg am vergangenen Freitag und Sonntag keinen Punktgewinn zu feiern. Zwei Tage nach dem 1:3 im Heimspiel am Freitag in der Raiffeisen Arena gegen den SC Riessersee, mussten sich die Löwen beim HC Landsberg erneut mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben. Den einzigen Treffer der Partie, in der die Löwen hauptsächlich den Ton angaben, in HCL-Keeper Markus Kring aber ihren Meister fanden, erzielte Kapitän Daniel Hämmerle.
15 Feldspieler und zwei Torhüter machten sich mit den Trainern Alex und Sergej Piskunov sowie dem Betreuerteam am Sonntag von Waldkraiburg aus auf den Weg zum schweren Auswärtsspiel nach Landsberg. Darunter auch Verteidiger Felix Lode aus dem eigenen Nachwuchs und diesmal auch der Angreifer Tobias Jakob, der in 15 Spielen bei der 1b-Mannschaft des EHC in diesem Jahr bisher 20 Tore und 9 Vorlagen verbucht hat. Die Partie bei den Riverkings, bei der auf Waldkraiburger Seite wieder Korbinian Sertl das Tor hütete, begann verheißungsvoll, denn bereits nach 35 Sekunden brachte Daniel Hämmerle die Löwen mit 1:0 in Führung (00:35). Die Freude währte aber nicht lange, denn gute sechs Minuten später traf Markus Kerber mit seinem ersten Tor in der Verzahnungsrunde zum Ausgleich (06:58). Die Löwen agierten in den ersten 20 Minuten noch recht überhastet, gleichzeitig präsentierte sich Landsbergs Keeper Markus Kring bei den überschaubaren Waldkraiburger Gelegenheiten in guter Form. Auf der anderen Seite durfte sich jedoch auch Sertl mehrfach auszeichnen und Alex Piskunov hielt nach dem Spiel fest, dass man hatte froh sein müssen, dass es zur ersten Pause nur 1:1 stand.
Ab dem zweiten Drittel musste dann in erster Linie Landsberg froh sein, dass man Markus Kring zwischen den Pfosten hatte. Der 24-Jährige Schlussmann, der im Sommer au Königsbrunn an den Lech gewechselt war, lief zur Hochform auf und die Waldkraiburger Offensivabteilung um Bobby Chaumont, Povilas Verenis, Michael Rimbeck, Kapitän Hämmerle und Co. verzweifelte förmlich. Gleichzeitig machte Landsberg aber vorne zum goldrichtigen Zeitpunkt die Tore: Kurz nach Wiederbeginn traf Mika Reuter zur Führung (21:25), kurz vor der zweiten Pause stellte Dennis Sturm auf 3:1 (37:37). „Im zweiten Drittel waren wir die klar überlegene Mannschaft, haben unsere Chancen aber einfach nicht genutzt“ ärgerte sich Alex Piskunov auch noch nach dem Spiel über die liegen gelassenen Chancen. „Eigentlich müssen wir da zur Drittelpause mit 6:3 oder 7:3 vorne sein. Aber Landsbergs Torwart war stark und wir haben ihn dann auch noch stärker gemacht“ so Piskunov weiter.
Da sich das gleiche Bild auch in den letzten 20 Minuten abzeichnete, die Löwen sich an Keeper Kring abarbeiteten und nicht trafen, Landsberg aber jetzt kein Tor mehr erzielte, blieb es beim 3:1 und Piskunov wurde nach dem Spiel recht deutlich. „So ist es dann im Sport. Dieses Wochenende sind es null Punkte, nach den sechs Punkten letzte Woche. Aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Schon gegen Riessersee haben sie super gekämpft, obwohl wir so wenige Spieler hatten. Heute haben sie wieder ein gutes Spiel abgeliefert, aber leider gewinnt im Sport auch nicht immer die bessere Mannschaft“ so Piskunov und einige im Pressekonferenzraum freuten sich schon auf einen möglichen verbalen Schlagabtausch mit Landsbergs Trainer Randy Neal. Dieser pflichtete aber seinem ehemaligen Schützling bei und zeigte, was Größe im Sport ist, garniert mit einer passenden Formulierung: „Ja, das stimmt. Der Eishockeygott war heute auf unserer Seite. Das ist ja manchmal nicht der Fall. Aber im zweiten Drittel waren die Abstände zu groß, wir haben dem Gegner zu viel Raum gelassen und die Verteidiger haben zu offensiv gespielt. Aber es gibt eben Tage, da rettet einem der Torwart der Arsch. Das hat Markus heute gemacht und eine super Leistung gebracht“  so Randy Neal in sympathischstem kanadischen Bayrisch.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions empfangen Duisburg und Hamburg - Klarer 6:2 Sieg in Halle
(OLN)  Noch insgesamt neun Spiele müssen die Scorpions bis zum Ende der Hauptrunde austragen. Aktuell stecken die Scorpions wieder in einer „englischen Woche“ mit 5 Begegnungen in 8 Tagen.
Nach dem 6:2 Sieg gegen die Saale Bulls aus Halle, dem Team das in den vergangenen Wochen außerordentlich erfolgreich war, stehen in dieser Woche zwei Heimbegegnungen und ein Auswärtsspiel auf dem Spielplan.
Am Mittwoch den 6. Februar um 20 Uhr empfangen die Scorpions die Füchse Duisburg in der hus de groot EISRENA.
Bereits zwei Tage später, am Freitag den 8. Februar Spielbeginn ebenfalls 20 Uhr, empfangen die Scorpions die Hamburg Crocodiles in der hus de groot EISARENA.
Am Sonntag um 17 Uhr müssen die Scorpions nach Leipzig reisen um bei den EXA Icefighters Leipzig anzutreten.
„Nach der guten Leistung in Halle gehen wir die anstehenden Begegnungen mit einer guten Portion Selbstvertrauen an“, so Coach Dieter Reiss, der glücklich darüber ist, dass Marius Garten nach seiner schweren Verletzung wieder im Trainingsbetrieb ist und in absehbarer Zeit in´s Team zurückkehren wird.
  
    
EV Füssen
Duell der Altmeister geht klar an den Oberligisten SC Riessersee
(BYL)  DNL, Verletzungen, Vaterfreuden – mit nur 13 Feldspielern stand der Eissportverein Füssen beim SC Riessersee schlussendlich auf verlorenem Posten. 2:7 (1:3, 0:2, 1:2) hieß es am Ende für den Vierten der Oberliga, der bekanntlich durch seine Planinsolvenz in der Verzahnungsrunde mit der Bayernliga an den Start gehen muss. Der Rückstand nach dem ersten Abschnitt war für die Füssener eher unglücklich, ab dem zweiten überzeugten die Werdenfelser aber mit schnellem und direktem Spiel und verdienten sich den Erfolg.
Fast 1500 Zuschauer wollten trotz der schwierigen Straßenverhältnisse das Duell der Altmeister sehen und sie wurden Zeugen einer Anfangsphase, die klar den Gästen gehörte. Vier richtig gute Chancen musste der ehemalige EVF-Torhüter Daniel Fießinger entschärfen, ehe Garmisch zu diesem Zeitpunkt überraschend die Führung durch einen nicht unbedingt zwingenden Schlenzer gelang. Auch der zweite Treffer des SCR schien in dieser Kategorie, dazwischen hatte Samuel Payeur ganz genau gezielt und zum Ausgleich getroffen. Passend zu seiner Trikotnummer war es bereits das 27. Saisontor des Stürmers. Vorausgegangen war allerdings eine Großchance des SCR. Als eine Minute nach dem zweiten Treffer auch noch das 3:1 nach einem Scheibenverlust fiel, nahm die Partie den erwarteten Lauf.
Im zweiten Drittel kam dann Benedikt Hötzinger für den angeschlagenen Maximilian Meier ins Tor, und er hatte in Unterzahl gleich einige Möglichkeiten, um sich auszuzeichnen. Als der EVF nach einer Strafzeit ins Powerplay kam, boten sich gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, aber Daniel Fießinger war nicht zu bezwingen. Wieder vollzählig schnürte Garmisch die Ostallgäuer nun immer mehr ein. Zwei Treffer zur Mitte des Spiels zwangen EVF-Trainer Andi Becherer zu einer Auszeit, danach gab es wenigstens wieder ein paar Entlastungsangriffe.
In Überzahl starteten die Schwarz-Gelben in den letzten Abschnitt, hier spielte aber der langjährige Zweitligastürmer Florian Vollmer seine ganze Klasse aus und erhöhte per Shorthander auf 6:1. Das Tempo war nun aus dem gelaufenen Spiel, Garmisch zwar weiter feldüberlegen, große Chancen blieben aber eher Mangelware. Füssen steckte trotz des kleinen Kaders zumindest nicht auf und hatte in der Schlussphase noch einige gute Möglichkeiten zur Ergebniskosmetik. Es traf aber lediglich Ron Newhook, welchem der SCR ein kurioses Tor zum Endstand folgen ließ.
Durch die Niederlage rutschte der EVF in der Tabelle gleich drei Plätze ab und belegt nun nur noch den sechsten Rang. Allerdings liegen die Teams nach wie vor so eng beisammen, dass sich an einem Wochenende wieder alles ändern kann. Am nächsten geht es für die Füssener gleich zweimal gegen den Vorletzten EHC Königsbrunn, und hier sind bei allem Respekt vor dem Gegner sechs Zähler fast schon Pflicht, um nochmals oben anzugreifen zu können. (MiL)
  
    
ESC River Rats Geretsried
Rats behalten Durchblick im Schneetreiben
(BYL)  Bereits zum zweiten Mal mussten die Rats beim ESC Vilshofen antreten. Das Spiel vor drei Wochen wurde aufgrund des anhaltenden Starkregens beim Stand von 0:1 für den ESC abgebrochen und auch diesmal meinte es das Wetter nicht gut mit den Teams. Aus leichtem Schneefall wurde kurz vor dem Aufwärmen ein Schnee/Graupelmix, der den Puck auf der Eisfläche schnell verschwinden ließ. Doch die Bedingungen gelten wie immer für beide Mannschaften und so startete das Spiel bei ziemlich ungemütlichen Verhältnissen.
Stefano Rizzo hatte gleich im ersten Einsatz das 0:1 auf dem Schläger, doch Wölfe-Torwart Hähnel parierte stark mit der Fanghand. Bereits nach fünf Minuten hätte man eigentlich das erste Mal Eis machen können, mittlerweile heftiger Schneefall und Wind machte allen Akteuren schwer zu schaffen. Vilshofen ging durch Dorfner in Führung (5.), die Rats ließen dem Wölfe-Stürmer sträflich viel Platz. Danach ging das fröhliche Such-die-Scheibe Spiel weiter, das war mehr Schneeballschlacht als Eishockey. Bei doppelter Überzahl schlugen die Rats durch Ondrej Horvath zurück, anschließend folgte die erste vorgezogene Eisaufbereitung (11.). Auch nach dem Wiederanpfiff ein ähnliches Bild. Die Rats waren aktiver, Vilshofen dafür gefährlicher im Abschluss. David Albanese musste einmal glänzend mit der Fanghand klären um den erneuten Rückstand zu verhindern.
Der Schneefall ließ zu Beginn des zweiten Drittels nach, was den Männern von Sebastian Wanner und Peter Holdschik eindeutig entgegen kam. Wieder war es eine doppelte Überzahl, welche die Rats nutzen konnten. Martin Köhler war mit einem abgefälschten Schuss zur erstmaligen Führung erfolgreich (23.). Christian Heller konnte umgehend nachlegen, nachdem er einen Konter mit Sturmpartner Michi Hölzl zum 1:3 erfolgreich abschloss (25.). Jetzt lief der Offensivmotor wieder rund, denn schon in der nächsten Überzahl fälschte Bene May einen Schuss von Dominic Fuchs zum 1:4 ab (26.). Die Gastgeber wirkten angeschlagen und mussten durch einen schönen Treffer von Mäx Hüsken den nächsten Gegentreffer hinnehmen (33.), der Puck schlug unhaltbar im linken Kreuzeck ein. Die Wölfe konnten kaum noch Torchancen verbuchen, lediglich in Unterzahl wurde Albanese zwei Mal ernsthaft geprüft. Sieben Sekunden vor Drittelende führte eine tschechische Koproduktion sogar noch zum 1:6, Horvath fälschte den Schuss von Stava perfekt ab (40.).
Exakt die gleiche Kombination sorgte früh im letzten Durchgang für das 1:7 und allerspätestens jetzt war die Luft komplett raus (42.). Vilshofen wollte nicht mehr, die Rats mussten nicht mehr. Hölzl und Berger hätten freistehend vor Hähnel durchaus den achten Treffer erzielen können, scheiterten aber am Pfosten sowie dem Torwart. Die Wölfe schlossen einer ihrer seltenen Angriffe noch zum 2:7 ab, doch das war es dann auch (56.).
Fazit: Nach Schneechaos im ersten Drittel, biegen die Rats im zweiten Durchgang schnell auf die Siegerstraße ein und fahren die drei Punkte am Ende souverän nach Hause. In der Tabelle ist es trotzdem weiterhin eng, großartige Ausrutscher darf sich kein Team mehr erlauben. Die nächste Bewährungsprobe folgt bereits am kommenden Freitag, wo der ESC das schlechte Hinspiel gegen Kempten korrigieren möchte. Die Partie steht unter dem Motto: „Spiel der Herzen“, der Erlös kommt dem kleinen Elias zugute. Eine wirklich tolle Aktion der Sharks, mehr erfahrt ihr auf der Homepage des ESC Kempten: www.esc-kempten.de/spiel-der-herzen/
  
    
HC Landsberg Riverkings
Erster Auswärtssieg in der Verzahnung gegen Peißenberg – 3:1 Sieg gegen Oberligisten Waldkraiburg
(BYL)  Mit dem festen Vorsatz den ersten Auswärtssieg einzufahren, fuhr das Team von Coach Randy Neal zum Spiel gegen den TSV Peißenberg. Allerdings bekam dieser Vorsatz bereits nach 23 Sekunden einen herben Dämpfer. Daniel Clairmont verwertete einen Pass von Leonhard Zink zum 1:0 für die Peißenberger Eishackler. Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen in der Fremde gelang dem HCL allerdings bereits in der 6. Minute der Ausgleich. Tyler Wiseman schoss aufs Tor der Gastgebers, Goalie Goll lies den Schuss abprallen und Fabio Carciola netzte im Nachschuss ein. In der Folge erarbeiteten sich beide Mannschaften immer wieder Chancen, wobei Peißenberg in diesem ersten Drittel mehr Spielanteile besaß. In der 12. Minute gelang es den Landsbergern nicht den Puck aus dem eigenen Drittel zu bekommen und Maximilian Malzatzki nutzte die Gelegenheit zur 2:1 Führung für den TSV. Markus Kerber und Dennis Sturm hatten zwar noch gute Chancen, konnten diese aber im ersten Spielabschnitt nicht mehr nutzen. Im zweiten Abschnitt traf  Valentin Hörndl nach einem Fehlpass der Riverkings im eigene Drittel zum 3:1. Wer jetzt gedacht hatte, dass die nächste Auswärtsniederlage bereits besiegelt war, hatte sich an diesem Abend allerdings getäuscht. Landsberg erarbeitete sich in der Folge immer mehr Chancen und brachte jetzt wieder mehr Scheiben in Richtung des gegnerischen Tores. In der 39. Minute erkämpfte sich Maximilian Raß an der blauen Linie der Peißenberger den Puck, bewies super Übersicht und bediente den aufrückenden Michael Fischer mustergültig, dieser konnte aus ca. 4 Metern Entfernung mit einem satten Schuss den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielen. Das letzte Drittel begann ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Landsberger Fans. Bereits einen Minute nach Wiederanpfiff nutzte Fabio Carciola die Chance und glich zum 3:3 aus. In der 51. Minute bediente Maximilian Raß dann Tyler Wiseman und dieser traf aus halblinker Position zum 3:4 Endstand. Landsberg verteidigte jetzt recht clever und konnte sich so den ersten Auswärtssieg in der Verzahnungsrunde sichern.
Am Sonntag stand für die Riverkings das Heimspiel gegen den Oberligisten Waldkraiburg auf dem Programm. Die 710 Zuschauer, die sich, trotz starkem Schneefalls, in der Halle eingefunden hatten, sahen einen fast identischen Spielbeginn wie am Freitag in Peißenberg. Diesmal dauerte es 35 Sekunden bis es im Landsberger Kasten klingelte. Daniel Hämmerle nutzte die Konfusion in der HCL Abwehr und lies dem an diesem Tag wieder überragend haltenden Markus Kring keine Chance. Im Anschluss erarbeiten sich die Gastgeber immer wieder gute Möglichkeiten zum Ausgleich. In der 7. Minute schloss Markus Kerber einen Alleingang zum 1:1 ab. Landsberg war zurück im Spiel! Bis zur ersten Drittelpause folgte ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Im zweiten Drittel waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, da nutzte Mika Reuter, im Slot stehend, die Vorarbeit des gut aufgelegten Dennis Sturm zur 2:1 Führung. Im Laufe des Drittels erarbeitete sich  Waldkraiburg immer bessere Möglichkeiten, die allerdings alle am Landsberger Goalie Markus Kring scheiterten. Mitten in diese Drangphase hinein, schnappte sich Dennis Sturm in der 38. Minute im eigenen Drittel die Scheibe und schloss ein schönes Solo zum 3:1 Pausenstand ab. Im Schlussabschnitt versuchte Waldkraiburg noch einmal alles um doch noch die Wende im Spiel zu schaffen, allerdings hatten auch die Riverkings immer wieder gute Chancen den Vorsprung auszubauen. Kurz vor Schluss gab es dann nochmals eine Schrecksekunde. Ein Waldkraiburger Spieler rutschte bei einem Angriff unabsichtlich in Markus Kring und dieser blieb benommen liegen. Nach einer kurzen Unterbrechung konnte Landsbergs Torwart allerdings weiterspielen und feierte kurze Zeit später das erste sechs Punkte Wochenende für die Lechstädter.
Am kommenden Wochenende steht für die Riverkings am Freitag um 20 Uhr das Heimspiel gegen Klostersee auf dem Programm, bevor am Sonntag das direkte Rückspiel in Grafing stattfindet.
  
    
EC Pfaffenhofen
IceHogs auch von Schweinfurt nicht zu stoppen - ECP mit deutlichem 6:2 Erfolg beim Bayernligisten
(BLL)  Der EC Pfaffenhofen schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. Auch dem ERV Schweinfurt ist es am Freitag nicht gelungen, die Pfaffenhofener zu stoppen. Vor eigenem Publikum musste sich der  Bayernligist den fulminant aufspielenden Gästen mit 2:6 (1:4; 1:2; 0:0) geschlagen geben und war dabei letztendlich chancenlos.
Mit dem sechsten Sieg im siebten Spiel gelang den IceHogs ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung sofortiger Wiederaufstieg. Nach dem Erfolg in Pegnitz war es bereits der zweite Auswärtsdreier bei einem Bayernligisten und einem der schärfsten Konkurrenten um einen der drei ersten Plätze. Und einer, der so nicht unbedingt zu erwarten war. Beeindruckend vor allem das Auftreten der Mannschaft von Chris Heid, die den höherklassigen Gegner von Beginn an dominierte und am Ende auch in der Höhe verdient als Sieger vom Eis ging. Die junge Pfaffenhofener Mannschaft, die ohne Jakub Felsöci, Simon Bogner und Alex Schardt auskommen musste, bereitete mit ihrem laufintensiven Spiel den Hausherren enorme Probleme. Durch ihr permanentes Forechecking provozierte sie immer wieder Fehler der Schweinfurter Abwehr. Schon nach knapp drei Minuten gingen die IceHogs durch einen blitzschnell vorgetragenen Konter über Dillon Duprey und Nick Endress durch Letzteren In Führung. Zwar konnten die Unterfranken schon wenig später in Überzahl durch ihren tschechischen Torjäger Josef Straka ausgleichen, doch der Jubel blieb den ERV-Fans buchstäblich im Halse stecken. Praktisch vom Bully weg brachte Robert Neubauer die IceHogs nämlich wieder in Front. Ein echter Wirkungstreffer offenbar, denn in der Folgezeit gaben die Gäste klar den Ton an und starteten einen gefährlich Angriff nach dem anderen in Richtung Kevin Kessler im Tor der Gastgeber. Mit ihren Treffern zum 3:1 (16.) und 4:1 (20.) verpassten Vitali Stähle und Fabian Eder dem Bayernligisten noch vor der ersten Pause zwei weitere empfindliche Nackenschläge. Nach dem Wechsel versuchten die Mighty Dogs den Druck zu erhöhen, doch die IceHogs hielten dagegen. Die ECP-Defensive stand wieder sehr sicher und ließ mit ihrer aggressiven Abwehrarbeit kaum etwas anbrennen. Und wenn die Hausherren zu Chancen kamen, war Philipp Hähl zur Stelle. Bei Gleichzahl auf dem Eis waren die Gäste jedoch die klar bessere und effektivere Mannschaft, lediglich in Überzahl war  Schweinfurt am Drücker. So fiel auch der zweite Treffer der Gastgeber durch Patrik Rypar in der 33. Minute mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Davor hatten die IceHogs jedoch ihren Vorsprung schon weiter ausgebaut, als David Felsöci einen Schuss von Quirin Oexler zum 5:1 abgefälscht hatte. Und auch auf den Anschlusstreffer hatten die Pfaffenhofener noch vor der zweiten Pause eine Antwort parat. In der 38. Minute traf Thomas Bauer zum 6:2. Im Schlussabschnitt resignierten die Gastgeber dann, als sie erkannten, dass gegen diese kompakt auftretende IceHogs-Truppe an diesem Abend nichts zu holen sein wird. Die Pfaffenhofener hatten somit keine Probleme mehr, ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff zu verwalten. Zumal  sie erneut auch physisch einen bärenstarken Eindruck hinterließen, in fast allen Belangen einen Tick besser waren als der Bayernligist und deshalb verdient die drei wichtigen Punkte mit nach Hause nehmen konnten.
  
    
Wanderers Germering
Showdown um Platz 1 steigt im Polariom - Siegesserie der Wanderers reißt gegen starke Gäste
(BBZL)  Jede Serie ist einmal zu Ende und am vergangenen Freitag auch die der Wanderers. Nach acht Siegen in Folge musste sich das Team um Wanderers Coach Rudi Simm der SG Schliersee / Miesbach klar mit 0:6 vor heimischen Publikum geschlagen geben. Bis auf kurze Lebenszeichen der Hausherren im zweiten Drittel kontrollierten die Gäste nach Belieben das Spielgeschehen. Die Mannschaft von Trainer Markus Wieland agierte zu jeder Zeit kompakt und überrumpelte die Münchner Vorstädter, wie schon im Hinspiel, mit ihrem offensiven Pressing. Zu oft scheiterte man zudem am glänzend aufgelegten Goalie der Renken. Das erste Mal seit langer Zeit, dass die Wanderers Nerven zeigten und nicht der feste Wille zu erkennen war, das Spiel für sich entscheiden zu wollen. Da der EV Mittenwald am gleichen Wochenende sein Auswärtsspiel bei der SG Bayersoien / Peiting mit 9:2 gewinnen konnte, führen diese die Tabelle nun mit zwei Punkten Vorsprung auf die Germeringer an, allerdings mit einem Spiel mehr auf dem Konto.
So kommt es am nächsten Freitag im direkten Duell zum voraussichtlichen Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Bezirksliga-Gruppe 3. Der Gewinner dieser Partie hat Platz 1 zum Ende der Vorrunde sicher und Heimrecht in dem dann folgenden Playoff-Viertelfinale. Unabhängig von der Platzierung hat die zweite Garde der EA Schongau rechnerisch noch die Möglichkeit mit den Wanderers gleichzuziehen, dafür müssten die Mammuts jedoch alle fünf verbleibenden Spiele ohne Punktverlust gewinnen während die Schwarz-Gelben gegen Mittenwald und Fürstenfeldbruck keinen einzigen Punkt mehr holen dürften.
Wie auch gegen den Gegner der Vorwoche, hat das Simm-Team mit den Gästen aus Mittenwald noch eine Rechnung offen. Beim Hinspiel verlor man schließlich mit 3:7, so darf man davon ausgehen, dass die Aufgabe, auch zwecks der Entscheidung um die Meisterschaft, schwer werden wird. Damals machte die Heimmannschaft mehr für das Spiel und setzte sich gegen harmlose Germeringer immer wieder in der gegnerischen Angriffszone fest. Gegen diese Spielweise müssen sich Quirin Reichel und Co. in der Trainingswoche etwas ausdenken, um besser vorbereitet zu sein wie beim letzten Auftritt in eigener Halle. Gerade auch die Defensive muss stabilisiert werden, denn die Offensive der Mittenwalder brannte im bisherigen Saisonverlauf mit 98 erzielten Toren in 15 Spielen ein wahres Feuerwerk ab. Man muss den Heimvorteil für sich nutzen, immerhin haben die Gäste in der Ferne eine eher ausgeglichene Statistik vorzuweisen.
Es ist alles angerichtet für einen unvergesslichen Eishockey-Showdown in der Münchner Vorstadt. Noch einmal 60 Minuten volle Konzentration, Leistungsbereitschaft und Kampfeslust aufs Eis bringen und den Sack zumachen.
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck schlägt Senden/Burgau und steht jetzt vor zwei Endspielen
(BBZL)  Einer Art „Winter-Classic“ glich die Begegnung zwischen dem ERC Lechbruck und der SG Senden/Burgau bei Schneetreiben im Lechparkstadion. Gegen die stark dezimierten Crocodiles erarbeiteten sich die Flößer viele Torchancen und siegten verdient mit 6:0 (2:0; 3:0; 1:0). Somit stehen den Lechern jetzt noch zwei „Endspiele“ um den Play-Off Einzug bevor.
Eine stark dezimierte Mannschaft aus Senden stand den Flößern am Sonntagabend gegenüber. Lang anhaltender Schneefall ohne Pause beeinflusste das Spiel zusätzlich, was das Ergebnis aus Sicht der Gegner noch einigermaßen erträglich erscheinen lässt. Doch beide Teams nahmen die Gegebenheiten gelassen hin und boten sich eine faire Begegnung. In der 14. Spielminute eröffnete Christoph Hack auf Zuspiel von Florian Graml zur 1:0 Führung. Matthias Erhard gelang nach einem Pass von Matthias Köpf der zweite Treffer für den ERC in der 16. Minute. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Fabian Bacz (Marcus Köpf) nach zwei Minuten auf 3:0, in der 25. Minute gelang Oliver Palkowitsch auf Zuspiel von Stefan Dubitzky der Treffer zum Stand von 4:0, den Marcus Köpf auf Zuspiel von Fabian Bacz zum 5:0 Pausenstand erhöhte.
Der Schneefall ließ nicht nach, die Spieler auch nicht, doch im Schlussdrittel passierte nur wenig. Matthias Köpf übernahm den Puck in der 48. Minute von Florian Graml und nutzte die Gelegenheit für einen Treffer zum 6:0 Endstand.
Noch immer hoffen die Flößer jetzt auf den Einzug in die Play Offs. Zwei wichtige Spiele stehen dabei noch aus: Zunächst steht am kommenden Sonntag, den 10. Februar um 18:30 Uhr das vorentscheidende Auswärtsspiel beim HC Maustadt auf dem Spielplan. Der ERC hofft dabei auf viele Schlachtenbummler, die die Flößer unterstützen sollen. Der ERC setzt zu diesem Showdown einen Fanbus ein. Noch sind gut 15 Plätze frei. Anmeldung unter fanbus @erclechbruck.de möglich. Abfahrt ist am Sonntag um 16:45 Uhr am Rathaus. (fis)
  
    
Stuttgarter EC
Rebels in Heilbronn ohne Fortune
(RLSW)  Nach dem erfolgreichen vorangegangenen Wochenende mit gleich zwei Siegen 
mussten sich die Stuttgart Rebels vergangenen Freitag bei den 
Heilbronner Eisbären mit 0:4 geschlagen geben. Mit dem zum Ende der 
Wechselperiode verpflichteten Zweitliga-Goalie Andrew Hare hatten die 
Eisbären vor zwei Wochen aufhorchen lassen und ein Zeichen gesetzt, dass 
sie die zuvor eher durchwachsene Saison mit dem Einzug in die Play-Offs 
doch noch zu einem guten Abschluss bringen wollten. Mit zwei Shut-Outs 
in seinen ersten beiden Auftritten erwies sich dieser dann auch gleich 
als die erhoffte Verstärkung und brachte sein Team wieder ins Rennen um 
Platz 4.
Sollten die Rebels nun die erste Mannschaft der Liga sein, die es 
schafft, Andrew Hare zu bezwingen? Dass sie dieses Ziel durchaus mit 
Engagement zu verfolgen gedenken, war am Freitag dann auch von Beginn an 
zu spüren, denn nach einer recht kurzen Anfangsoffensive der Gastgeber 
fand man recht zügig ins Spiel. Leider hatten die Referees ihr Visier 
offensichtlich etwas kleinlich eingestellt und so war dieser erste 
Durchgang gekennzeichnet von etlichen diskussionswürdigen Strafzeiten 
auf beiden Seiten. Spielfluss wollte so kaum aufkommen, einen Vorteil 
konnte allerdings auch keine Mannschaft daraus ziehen. In der zwölften 
Spielminute dann der Schock auf Stuttgarter Seite. Goalie Jannis Ersel 
fuhr zu Bande und signalisierte, dass es für ihn nicht mehr weitergehen 
würde. Somit musste Andi Räth zu seinem ersten 
Meisterschaftsspieleinsatz in dieser Saison zwischen die Pfosten. Am 
Spielverlauf änderte sich dadurch freilich nichts, das Drittel blieb am 
Ende torlos.
Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ließ man auf Stuttgarter 
Seite zunächst nichts anbrennen, konnte den Eisbären sogar zunehmend 
mehr Spielanteile abringen. Deren Führungstreffer durch Vasilios Maras 
in der 27. Minute fiel dann, nach der ersten Unsicherheit im 
Rebels-Abwehrverbund, eher überraschend. Der Treffer zeigte jedoch keine 
große Wirkung, denn am ausgeglichenen Spielverlauf änderte sich zunächst 
nichts. Im Bemühen, den Ausgleich zu erzielen, unterlief den Rebels der 
zweite Abwehrfehler, den Claudio Schreyer in der 32. Spielminute auch 
prompt verwerten konnte. Schon 40 Sekunden später war das Spiel durch 
zwei weitere Gegentreffer von Daniel Brendle und Daniel Steinke 
entschieden. Die Gastgeber hatten die kurzzeitige Verunsicherung auf 
Stuttgarter Seite eiskalt ausgenutzt. Nach der unmittelbar folgenden 
Auszeit fand die Mannschaft den verlorenen Faden anscheinend wieder, 
erarbeitete sich Chancen und verhinderte weitere Offensiverfolge der 
anrennenden Eisbärenoffensive in diesem Drittel.
Es ist der Mannschaft um Kapitän Tim Becker hoch anzurechnen, dass sie 
zum letzten Drittel noch einmal mit dem festen Willen aufs Eis kam, 
weiter um eine Resultatsverbesserung zu kämpfen. Mangelnde 
Chancenverwertung und ein klasse Torwart im gegnerischen Gehäuse ließen 
jedoch kein Erfolgsergebnis zu. So musste man sich wieder einmal unter 
Wert und zu deutlich geschlagen auf den Heimweg machen. Ob sich die 
Verletzung von Jannis Ersel als derart herausstellen wird, dass die 
Saison für ihn beendet ist, werden die Untersuchungen in dieser Woche 
zeigen. Von dieser Seite aus jedenfalls schon einmal beste Genesungswünsche.
Für die Rebels geht es am kommenden Freitag bereits weiter, wenn die 
Zweibrücken Hornets zum zweiten Mal in dieser Saison ihre Visitenkarte 
in der Eiswelt abgeben.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Nach schwacher Leistung verloren die Hornets am gestrigen Abend gegen den Vorjahresmeister und Tabellenführer SC Bietigheim-Bissingen 1b mit 1:3 (0:3, 1:0, 0:0)
(RLSW)  Beim Spitzenspiel am Sonntag, vor 815 Zuschauern, konnte Hornets Coach Terry Trenholm auf den kompletten Kader zurückgreifen. Bei den Gästen aus Bietigheim standen gerade mal 12 Feldspieler und 1 Torhüter auf dem Spielberichtsbogen. Im Tor bei den Hornets begann Sebastian Trenholm, der verletzungsbedingt nach sieben Minuten durch Steven Teucke ersetzt wurde.
Als Schiedsrichtergespann wurden die sehr gut leitenden Markus Eberl und Marcus Hahn eingesetzt, die von den Linienrichtern Elia Schwebius und Constantin Schönhofen unterstützt wurden.
Die Gäste aus Bietigheim wirkten von der ersten Minute entschlossener und spielten das schnellere Eishockey. Begünstigt durch eine Strafzeit gegen Marco Trenholm, gelang den Gästen in der sechsten Spielminute die verdiente Führung. Der Schuss von Nicholas Rodriguez wurde, vom Schlittschuh eines Zweibrückers, unhaltbar für Sebastian Trenholm ins Tor gelenkt. Kurz nach dieser Aktion musste er verletzungsbedingt, seinen Platz zwischen den Pfosten für Steven Teucke räumen. Den Hornets gelang es nicht, Akzente nach vorne zu setzen. Die in der Vergangenheit souveräne Abwehr stand überhaupt nicht sicher und lud die Steelers förmlich zum Toreschießen ein. Ein Abspielfehler wurde von Timo Heintz mit dem 0:2 bestraft. In der 15.Spielminute wurde Viktor Laveuve, im Tor der Steelers, erstmals ernsthaft geprüft, konnte aber den Schuss von Fabian Fellhauer entschärfen. Der schnelle Willi Gross im Trikot der Gäste erhöhte noch vor der Drittelpause auf 0:3.
Die Ansprache von Terry Trenholm schien ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. Die Hornets kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. Tomas Vodicka hatte die große Chance auf 1:3 zu verkürzen, schob aber den Puck am rechten Torpfosten vorbei. Die Partie wurde jetzt auch etwas ruppiger, was auch zu Strafen gegen beide Mannschaften führte. Eine der Strafen nutze Vladimir Zvonik, der auf Zuspiel von Dan Radke das 1:3 erzielte. Kurios bei diesem Treffer, dass der Puck vom Unparteiischen ins Tor der Steelers abgefälscht wurde. Jetzt waren die Hornets am Drücker, scheiterten jedoch am guten Torhüter der Gäste. Auch im Powerplay gelang es nicht einen weiteren Treffer zu erzielen. Beim Stand von 1:3 wurden letztmalig die Seiten gewechselt.
Im letzten Drittel war von Schlussoffensive und absolutem Siegeswillen auf Seiten der Hornets nichts zu spüren. Die Steelers verteidigten geschickt und waren immer einen Schritt schneller. Im sonst zuverlässigen Powerplay konnte keine Torchance herausgespielt werden. Im Gegenteil! Immer wieder tauchten die pfeilschnellen Angreifer der Steelers, vor Steven Teucke im Kasten der Hornets auf. Nur ihm und seinen starken Paraden war es zu verdanken, dass auch den Gästen kein weiterer Treffer mehr gelang. Die einen konnten nicht, die anderen wollten nicht. Auch das Ziehen des Torhüters, zugunsten des sechsten Feldspielers, blieb ohne den gewünschten Erfolg. Somit konnte die aufopferungsvoll kämpfende Truppe aus Bietigheim verdient das Spiel mit 1:3 für sich entscheiden.
  
    
TSG Reutlingen
TSG Reutlingen Black Eagles – EKU Mannheim 7:4 (1:1;2:2; 4:1)
(LLBW)  Mit einem Kraftakt besiegten die Black Eagles der TSG Reutlingen am vergangenen Sonntag den EKU Mannheim 1b mit 7:4. Trainer Roberto Cazacu konnte bis auf drei verhinderte Spieler im Feld auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. So konnten die Black Eagles mit drei Blöcken gegen den Tabellenvierten agieren. Gegen das junge Team aus dem Badischen sollte dies auch das probate Mittel sein. Im Hinspiel konnten die Black Eagles das Tempo des EKU nicht mitgehen und Unterlagen deutlich. Vor heimischer Kulisse setzten die Black Eagles die taktischen Vorgaben besser um und konnte durch die bessere Besetzung von Anfang an Druck machen. Die Gäste hatten zu keinem Zeitpunkt die Freiräume ihr Spiel aufzuziehen, wie dies noch im Hinspiel der Fall gewesen war, als die Black Eagles fast 70 Schüsse auf das eigene Gehäuse zugelassen hatten. Nach einer brenzligen Situation zu Beginn der Partie, behielten die Black Eagles die Oberhand und gingen durch Pirmin Hamm in Überzahl in der 6. Minute in Führung. Die Gäste konnten in der 17. Minute zwar ebenfalls in Überzahl ausgleichen, die besseren Chancen lagen jedoch auf Seiten der Black Eagles. Insgesamt gestaltete sich eine sehr ausgeglichene Partie. Die Führung durch Matthew Lewis in der 22. Minute wurde nur 20 Sekunden später durch die Gäste egalisiert und nur 30 Sekunden später gar zum 2:3 gekontert. Es dauerte bis zum 31. Minute, bis Kapitän Tobias Feierabend in Überzahl am Torpfosten am schnellsten reagierte und die Scheibe im Fallen über die Linie zum 3:3 schob. Die neuerliche Führung durch Maximilian Enz zu Beginn des Drittels erwiderten die Gäste in der 45. Minute. In der 48. Minute war es dann Enrico Fritz, der mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte die wichtige 5:4 Führung herstellte. Die Gäste versuchten zwar mit allen Mitteln den Ausgleich herzustellen, mussten sie sich jedoch 2 Minuten vor Schluss der Vorentscheidung zum 6:4 durch Marc Welsch beugen. Den Schlusspunkt setzte Maximillian Enz 24 Sekunden vor Schluss zum 7:4.
Was die Black Eagles in voller Besetzung und bei Einhaltung der taktischen Vorgaben leisten können, wurde in dieser Partie deutlich. Klar wurde aber auch, dass es in der Liga ohne drei Blöcke kaum Chancen auf Punkte gibt. Weiter geht es für die Black Eagles am kommenden Samstag beim Derby in Balingen. Die Eisbären unterlagen zuletzt knapp gegen die ESG Esslingen und stehen derzeit mit zwölf Punkten auf dem dritten Tabellenplatz. Bei 14 Zählern bis zum zweitplatzierten ESG Esslingen dürfte der zweiten Tabellenplatz außer Reichweite sein. Da von hinten der punktgleich EKU Mannheim drängt, wird das Team von der Zollernalb gegen die Black Eagles alles geben, sodass es für die Black Eagles ein ungleich schweres Spiel werden wird.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons gewinnen Goalie-Duell in Dinslaken nach Verlängerung!
(RLW)  Es gibt sie, diese Spiele, in denen kaum Tore fallen. Nicht, weil die Sturmreihen versagen, sondern weil beide Goalies über sich hinauswachsen! So wie am Sonntagabend in Dinslaken, als Marvin Frenzel im Tor der Dinslakener und Kieren Vogel im Herforder Kasten nach 60 Minuten jeweils nur einen Gegentreffer zugelassen hatten und das entscheidende 2:1 für die Ice Dragons erst in der Verlängerung fiel.
Zwar mussten die Ice Dragons ohne Killian Hutt auskommen - der Topscorer wurde auf Grund einer am Freitag erlittenen Blessur geschont - an der gewohnt aggressiven Offensive der Ice Dragons änderte das jedoch nichts. Sie versuchten gleich, Marvin Frenzel im Dinslakener Tor unter Druck zu setzen, erspielten sich gute Torchancen, scheiterten jedoch oft am Dinslakener Goalie. Desto länger das Drittel jedoch dauerte, desto besser fanden auch die Gastgeber ins Spiel. Und so konnten sich die anwesenden Zuschauer nun auch immer öfter von der Klasse Kieren Vogels überzeugen, der ebenso wie sein Gegenüber keine Scheibe passieren ließ, so dass es mit einem 0:0 der besseren Sorte in die erste Pause ging.
Das Bild änderte sich auch im zweiten Drittel nur marginal. Die Kobras waren nun optisch leicht überlegen, die etwas besseren Torchancen hatten jedoch die Ice Dragons. Doch weiterhin waren die beiden Torhüter die Stars des Spiels, die immer wieder mit tollen Paraden die Stürmer zur Verzweiflung trieben. Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe erstmals einer der Goalies geschlagen war, leider traf es Kieren Vogel! Von Andrew Harrison geschickt lief Joey Menzel alleine auf Vogel zu und versenkte die Scheibe gekonnt. Die Ice Dragons wirkten kurzzeitig geschockt, schalteten dann jedoch sofort wieder in den Vorwärtsgang. Allerdings ohne den abschließenden Erfolg.
Ein Blitzstart der Ice Dragons ins letzte Drittel brachte dann den verdienten Ausgleich! Fabian Staudt bedient Jan-Niklas Linnenbrügger, der Frenzel nach nur 41 gespielten Sekunden zum 1:1 überwand! In der Folge bekamen die Ice Dragons dann alle Hände voll zu tun, verbrachten fast 6 Minuten durchgängig in Unterzahl, schafften es aber mit vereinten Kräften und Kieren Vogel, einen weiteren Gegentreffer zu verhindern. Anschließend jedoch bekamen sie Ihrerseits selbst zwei Mal die Chance, in Überzahl in Führung zu gehen, doch auch die Kobras-Defensive, gestützt auf Marvin Frenzel, hielt. Es wollte einfach kein weiterer Treffer fallen, beide Teams hatten einen Punkt sicher, es ging in die Verlängerung.
Direkt nach Beginn der Verlängerung musste Kieren Vogel bei einem Angriff der Kobras Kopf und Kragen riskieren, um einen Gegentreffer und damit die Niederlage zu verhindern. Dann jedoch bekamen die Ice Dragons erneut eine Überzahl-Möglichkeit und dieses Mal nutzten sie die numerische Überlegenheit! Philipp Brinkmann bekam den Querpass von Florian Kiel, zog per One-Timer ab und die Ice Dragons konnten den Zusatzpunkt bejubeln!
  
    
EC Lauterbach
Niederlage in Herford - Sieg gegen Frankfurt
(RLW)  Mit einem Sieg und einer Niederlage gehen die Luchse aus dem vorletzten Wochenende der Regionalliga West.
Bei der 6:2 (1:1 3:1 2:0) Niederlage gegen die Herford Ice Dragons konnten die Luchse das Spiel beim großen Favoriten bis kurz vor der zweiten Drittelpause offen gestalten. Den ersten Rückstand in Überzahl durch Skinner (13.) konnte Varianov knapp 2 Minuten später ausgleichen, die zweite Führung der Herforder durch Kovac (27.), ebenfalls in Überzahl, egalisierte Zdenek nur 32 Sekunden später. Kurz vor der 2. Pause brachte der starke Neuzugang Kovacs die Dragons zum dritten Mal in Überzahl in Führung (37.) und traf kurz darauf zum 4:2 (39.) Im dritten Drittel machte Hutt mit dem 5:2 (53. Penalty) den Sack zu, 26 Sekunden vor Schluss traf Hutt mit dem vierten Überzahltreffer zum 6:2 Endstand.
Die Luchse sind bereit für die Qualifikationsrunde, davon konnten sich die 136 Zuschauer am Sonntagabend gegen das Perspektivteam der Frankfurter Löwen überzeugen. Die erste Führung durch Reiner (4.) konnte Lademann noch ausgleichen, aber Bergk brachte mit dem 100. Saisontor die Luchse auf die Siegerstrasse. Mit seinem zweiten Treffer sorgte Morgen Reiner in Überzahl für das 3:1 (24.), 30 Sekunden vor der Pause erhöhte Zdenek auf 4:1. In der 50. Minute sorgte Daniel Schindler in Unterzahl für das 5:1 und kurz vor Schluss erzielte Jakub Zdenek den verdienten 6:1 (2:1 2:0 2:0) Endstand.
Bevor es mit der Qualifikationsrunde losgeht, stehen am nächsten Wochenende noch zwei Spiele auf dem Programm. Am Freitag fahren die Luchse zu den Ratinger Ice Aliens und am Sonntag um 18:00 Uhr kommen die Bären aus Neuwied in den Steinigsgrund.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Unglückliche 6:7 Niederlage gegen die EG Diez-Limburg nach Penalty schießen 
(RLW)  Konzentriert und druckvoll gingen die Ice Aliens in die Partie, fest entschlossen, die letzte Härteprüfung der Hinrunde mit einem Sieg abzuschließen. Über zweieinhalb Drittel hatten sie das Spiel im Griff, dann gingen die Rockets zum ersten Mal in Führung. Diesen Rückstand glichen die Gastgeber noch einmal aus, und damit ging es in die Verlängerung. Als hier kein Tor mehr fiel, musste das Penaltyschiessen entscheiden. Für Ratingen traf nur Michal Plichta, so ging der Extrapunkt an die EGDL.
Schon früh in der Partie gingen die Ice Aliens durch Tim Brazda und Dominik Scharfenort in Führung. Doch die Gäste, die eine ruppige Spielweise an den Tag legten, konnten ausgleichen, ehe Max Bleyer mit dem 3:2 den ersten Pausenstand herstellte. Zur Spielmitte erhöhte Dustin Schumacher auf 4:2, doch kurz vor der Pausensirene gelang den Rocktes der erneute Anschlusstreffer.
Nach Wiederanpfiff mussten die Gastgeber früh den Ausgleich hinnehmen, die Partie war nun wieder offen. Tobias Brazdas erneuter Führungstreffer wirkte nur kurz, denn zwei Minuten später erzielten die Gäste wieder den Ausgleich und zwei weitere Minuten später den Führungstreffer für. Trainer Krystian Sikorski nahm nun eine Auszeit und beruhigte sein Team. In der Folge haderten die Gäste immer wieder mit dem Schiedsrichter und brachten sich selbst aus dem Rhythmus. Drei Strafzeiten und eine Spieldauerstrafe schwächten die EGDL und Simon Klemmer erzielte in der 55. Minute den Ausgleichstreffer.
Nach dem Erfolg der Rockets im Penaltyschiessen ist der Abstand in der Tabelle nun auf fünf Punkte angewachsen. Rein rechnerisch ist der vierte Platz für die Ice Aliens immer noch zu erreichen. Doch dazu bedarf es einiger Faktoren: die Ratinger müssen ihre beiden letzten Spiele gewinnen. Die Gegner sind Lauterbach und Frankfurt, zwei Aufgaben, die machbar sind. Gleichzeitig müssen die Rockets ihre beiden verbleibenden Partien gegen Neuwied und Hamm in der regulären Spielzeit verlieren. Vom Papier her kann es für die Ice Aliens reichen. Doch alle Rechenspiele schiessen keine Tore. Ratingen muss seine Aufgaben machen, die letzten beiden Spiele gewinnen und auf die Ausrutscher der anderen hoffen.
  
    
ESV Bergisch Gladbach
ENTSCHEIDUNG UM PLAYOFFS WOHL AM FREITAG / RealStars wollen beim direkten Duell in Grafrath Platz 3 festmachen - Phoenixe müssen punkten - Troisdorf zittert nach schwerem Patzer
(LLW)  Der Dreikampf um die Playoff-Plätze ist eröffnet. Die Spannung in der Eishockey-Landesliga steigert sich zum Höhepunkt. Voraussichtlich schon am kommenden Freitag, 8. Februar, wird die Entscheidung um den Einzug in die Pokalrunde endgültig fallen.
ESV-Cheftrainer, Ex-Nationalspieler und deutscher Meister Andy Lupzig reist mit seiner Mannschaft an den Niederrhein. Im Grefrather Eissportpark treffen die Real-Stars im Spitzenduell um die Playoff-Qualifikation auf die Grefrather Phoenix. Erstes Bully ist um 20 Uhr.
Die Ausgangslage könnte nicht spannender sein: Die RealStars (Platz 3; 27 Punkte) und Grefrath (Platz 5; 25 Punkte) trennen bei jeweils 14 absolvierten Spielen nur zwei Punkte. Dazwischen: der EHC Troisdorf auf Platz 4 mit 26 Punkten - allerdings aus 15 von 16 Hauptrundenspielen. Und Troisdorf zeigt bereits Nerven: Im letzten Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten, dem Herner EV (1b), gaben die „Dynamites“ eine 3:0-Führung aus der Hand. Nicht nur, dass Herne mit drei Toren innerhalb von nur fünf Minuten das Spiel zunächst ausglich. Mit dem 4:3 nach 60 Minuten konnte der Tabellenvorletzte gegen Troisdorf sogar noch seinen zweiten Saisonsieg einfahren.
Unabhängig vom Ausgang des vorletzten Vorrundenspiels Grefraths gegen den Tabellenletzten aus Moers am Dienstag gehen die Blicke am Freitag vom Niederrhein auch zur zeitgleich gespielten Heim-Partie der Troisdorfer gegen den Tabellenzweiten, die Eisadler Dortmund. Verliert Troisdorf zuhause auch sein letztes Hauptrundenspiel, sind die RealStars selbst bei einer Niederlage gegen die Feuervögel aus der amtlichen „Sport- und Freizeitgemeinde“ für die Playoffs qualifiziert. Für den Eissportverein wäre sein letztes Spiel schon am nächsten Tag im rheinischober/bergischen Derby gegen den Tabellenführer Wiehl Penguins nicht mehr entscheidend.
Grefrath würde angesichts des besseren Torverhältnisses wohl ein Punkt aus den beiden Spielen gegen Moers und Bergisch Gladbach reichen.
Eins ist sicher: Dieser Freitag wird die Eishockey-Verrückten an Rhein, Sieg und Niederrhein kräftig in Atem halten. Eine fantastische Saison mit einer großartigen Dramaturgie am Schluss.
  
    
EHC Troisdorf
Niederlage gegen Herne
(LLW)  Es lag nicht am Ersatztorhüter Joele Sörgel aus der U20, der für die beiden nicht zur Verfügung stehenden Stammtorhüter Daniel Scheck und Tim Wolff eingesprungen ist, dass der EHC Troisdorf keine Punkte aus Herne mitnehmen konnte. Joele hielt mit seiner guten Leistung die Mannschaft aus Troisdorf noch lange im Rennen. Mit Ausschlaggebend für die Niederlage war die schwache Torausbeute. Herne stand bis auf die Überzahlsituationen mehr oder weniger unter Dauerbeschuss. Die Zuschauer konnten sehr viele gut herausgespielte Torchancen sehen, die aber nicht konsequent genutzt wurden. Herne hielt defensiv sehr gut dagegen, nutzte die Überzahlsituationen zweimal aus und konnte die Entscheidung durch schnelle Konter fällen.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „Wir hatten es nicht geschafft unsere individuellen Stärken in eine geschlossene Mannschaftsleistung umzusetzen!“
Troisdorf kann nun aus eigener Kraft nicht mehr die Aufstiegsrunde erreichen. Diese Chance ist nur noch theoretisch möglich. Um diese Chance nutzen zu können ist auf jeden Fall ein Sieg im letzten Heimspiel der Vorrunde gegen Dortmund nötig.
Das letzte Spiel der Vorrunde findet am Freitag 08.02.109 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Dortmund statt.
  
    
Hamburger SV
Tendenz Ausklingphase - Sieg und Niederlage den Hamburger SV am Wochenende
(RLN)  Die Entscheidungen sind gefallen für den HSV in der Vorrunde der Regionalliga Nord: das Team von Interimscoach Marcel Schlode wird die erste Saisonphase als Zweiter abschließen und in die Finalrunde mit den Ostteams einziehen. Bis dahin gilt es die restlichen Spiele ordentlich über die Bühne zu bringen – am vergangenen Wochenende gelang das nur teilweise.
Am Freitagabend gegen den amtierenden Meister Weser Stars reichten knapp 13 Minuten, um die Partie zu entscheiden: Höffgen, Heitmann und Rapprich sorgten für eine 3:0-führung, die im weiteren – recht unspektakulären – Spielverlauf nicht mehr in Gefahr geriet. Am Ende hieß es 5:2 (3:0,2:1,0:1).
In der Sonntagspartie in Salzgitter erhielt U17-Goalie Flügge eine Bewährungschance und bekam gleich reichlich Arbeit: die Icefighters wirkten von Beginn an bissiger und engagierter – mit der Sicherung des dritten Tabellenplatzes und dem damit verbundenen Vermeiden der „Todesgruppe“ in der Verzahnungsrunde hatten sie noch ein reelles sportliches Ziel. Der HSV lag schnell 0.2 zurück, ließ aber erst nach dem 2:5 nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit wirklich abreißen. Das finale 2:7 (1:3,1:3,0:1) wäre an sich aufgrund der Bedeutungslosigkeit der Partie kein größerer Beinbruch gewesen – sehr ärgerlich war dagegen die Spieldauerdisziplinarstrafe, die sich Topscorer Pascal Heitmann im Schlußabschnitt wegen Ellenbogenchecks einhandelte. Damit fehlt er im abschließenden Spiel gegen Sande gesperrt.
  
    
ESV Chemnitz
Das Unmögliche möglich gemacht - Crashers schlagen dreifachen Serienmeister in Niesky
(RLO)  Unsere Crashers haben, vor allem zur Freude vieler mitgereister Fans, gegen die Tornados mit 5:4 (2:0, 2:2, 1:2) gewonnen.
Im ersten Drittel schoss Jiri Charousek die Chemnitzer mit einem Doppelpack in Führung. Die Tornados dagegen hatten kaum Zugriff auf das Spiel. Das Team um Kapitän Michael Stiegler hatte wenig Mühe, gegen den Vorjahresmeister zu verteidigen.
Im zweiten Drittel kamen die Hausherren besser aus der Kabine. Doch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich fanden die Crashers recht schnell in die Erfolgsspur zurück. Abermals war es Charousek, der mit seinen Treffern drei und vier den Zweitoreabstand wieder herstellte. Mit dem 4:2 ging es in die letzte Pause.
Im letzten Spielabschnitt erhöhte Kenneth Hirsch auf 5:2. Niesky kam bis zur 60. Minute zwar noch einmal gefährlich auf 5:4 heran. Doch die Crashers behielten die Nerven und entführten hochverdient drei Punkte aus der Lausitz. Zusammen mit den mitgereisten Fans feierten sie ausgelassen auf der Rückfahrt den Sieg und den erkämpften dritten Tabellenplatz. Da Niesky bei FASS Berlin am Sonntag nur einen Punkt holen konnte, entscheidet sich erst am letzten Wochenende, wer als Dritt- bzw. Viertplatzierter in die Verzahnung kommt.
Ein riesiges Dankeschön geht an den Fanclub UCC, der die Organisation der Auswärtsfahrt übernahm. Ein tolles Erlebnis, sowohl für die Spieler als auch für die Fans.
Das letzte Heimspiel vor der Verzahnungsrunde gibt es am kommenden Samstag. Ab 17:00 Uhr ist Derby-Time im Wohnzimmer der Crashers. Die Crashers-Verantwortlichen rechnen mit etwa 1.000 Zuschauern. Das Spiel gegen die Schönheider Wölfe wird präsentiert von Biker-Boarder.
  

     
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Dienstag 5.Februar 2019
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