Newsticker

    
September 26
                         
Weltschiffahrtstag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 4.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Morgens mit insgesamt 29 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.



    
Deutscher Eishockey Bund
Top Team Peking: Vincent Hessler für Tim Wohlgemuth nachnominiert
(DEB)  Vincent Hessler verstärkt das Top Team Peking bei den bevorstehenden Länderspielen am 5. Februar, 19:30 Uhr, in Memmingen und am 6. Februar, 19:30 Uhr, in Bietigheim gegen die Schweiz. Der 20-Jährige wurde von Bundestrainer Toni Söderholm für den verletzten Tim Wohlgemuth nachnominiert. Hessler kam in dieser Saison bereits 33 Mal in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für die Eisbären Berlin zum Einsatz. Weiterhin stand er in 16 Spielen für den Kooperationspartner Lausitzer Füchse in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) auf dem Eis.
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls feiern Heimsieg gegen Düsseldorf
(DEL)  Der EHC Red Bull München hat das Spitzenspiel gegen die Düsseldorfer EG mit 4:1 (2:0|0:0|2:1) gewonnen. Vor 5.490 Zuschauern im Olympia-Eisstadion schossen Andreas Eder, Justin Shugg, Yasin Ehliz und Michael Wolf den Deutschen Meister zum neunten DEL-Sieg in Serie. Der Tabellenzweite aus Bayern baute den Vorsprung auf die von Rang drei ins Spiel gegangenen Gäste auf 18 Punkte aus.
München hatte im ersten Drittel die besseren Offensivaktionen und ging in der siebten Minute durch einen Schlagschuss von Andreas Eder in Führung. Justin Shugg baute den Vorsprung in der zehnten Minute aus, indem er dem DEG-Torhüter Mathias Niederberger mit einem Schuss ins Kreuzeck keine Chance ließ. Die Gäste aus dem Rheinland hatten ihre beste Chance durch einen abgefälschten Schuss, den Münchens Torwart Danny aus den Birken mit dem Schoner abwehrte (12.).
Im Mittelabschnitt waren die Red Bulls zunächst dem 3:0 näher als die Düsseldorfer dem Anschlusstreffer. Keith Aulie zog in der 24. Minute ab, sein Schuss wurde an die Latte des DEG-Tores abgefälscht. Dann verhinderte Mathias Niederberger gegen den Direktschuss von Yannic Seidenberg den dritten Münchner Treffer (33.). Die Gäste hatten ebenfalls Möglichkeiten, eine davon kurz vor der zweiten Pause, als Ryan McKiernan und Patrick Buzas im Nachschuss an Danny aus den Birken scheiterten.
Im Schlussdrittel verpasste Münchens Yasin Ehliz frei vor dem Tor das 3:0 (41.). Auf der Gegenseite kam Ryan McKiernan frei im Slot zum Abschluss, Danny aus den Birken reagierte aber gut (42.). Drei Minuten später war der Münchner Torhüter im Duell gegen McKiernan dann geschlagen, weil der Schuss des Düsseldorfer Verteidigers in Überzahl von einem Münchner abgefälscht wurde. In der 50. Minute erzielten auch die Red Bulls ihr Powerplaytor, Yasin Ehliz schob den Abpraller nach einem Schuss von Michael Wolf zum 3:1 über die Linie. Die DEG stemmte sich zwar gegen die Niederlage, spätestens mit dem Empty-Net-Tor von Kapitän Wolf zum 4:1 war die Partie jedoch entschieden (59.).
  
    
Bayreuth Tigers
Dezimierte Tigers entzaubern den nächsten Favoriten
(DEL2)  Am Tag nach dem Trainerwechsel in Ravensburg kam der ehemals souveräne Spitzenreiter in den Tigerkäfig gegen schwer dezimierte Gastgeber. Nur noch 5 Verteidiger und 8 Stürmer standen Heimtrainer Kujala zur Verfügung, so dass er Defender Veisert bei 5 gegen 5 sogar in den dritten Sturm beorderte. Die Oberfranken kamen trotz des kurzen line-ups gut ins Spiel und sicherten sich sogar etwas mehr Anteile am Geschehen mit einzelnen, zum Teil sogar richtig guten Chancen. Es dauerte aber bis Minute 12, bis dieses Übergewicht gegen die fast in Bestbesetzung agierenden Gäste auch an der Anzeigentafel sichtbar wurde. Einen Fernschuss von Mayr fälschte Järveläinen gezielt ab, so dass Langmann im Tor des EVR keine große Chance mehr hatte. In dieser starken Anfangsphase der Hausherren wäre sogar noch etwas mehr möglich gewesen, doch zum Ende hin kamen die Gäste auf. Besonders als man eine lange doppelte Überzahl hatte, drückte man, aber mit starkem Penaltykilling und einen sehr gut aufgelegten Herden im Tor blieb es beim knappen aber berechtigten 1-0.
Anfang des zweiten Drittels kam Ravensburg aggressiv zurück, doch Herden rettete spektakulär und ebnete damit den Weg für fulminante 6 Minuten der Gelb-Schwarzen. Den Anfang bei 5 gegen 4 machte Richter, der den nächsten „Kracher von Mayr von der Blauen“ zum 2-0 abfälschte. Kurz später visierte Järveläinen in Überzahl den Aussenpfosten an, um nach einigen weiteren Sekunden per strammen Onetimer doch das 3-0 zu markieren. Kaum war das Bully gespielt zog der sehr auffällige Mayr noch einmal durch und diesmal war Kronawitter der „Abfälscher“. Weitere Großchancen der Tigers fanden dann nicht den Weg ins Tor und als Hinse einen Nachschuss von Herden zum 4-1 verwerten konnte, stockte das Offensivfeuerwerk. Allerdings nur kurz und Rajala zog nochmals trocken ab und stellte auf 5-1, was den Arbeitstag von Langmann dann beendete. Boehm übernahm für ihn im Tor der Gäste.
Da Kronawitter dann ohne Fremdeinwirkung auch noch verletzt passen musste, wurde der Kader der Gastgeber noch dünner aber es gelang den Tigers noch immer den Angriffen der Towerstars im richtigen Moment das Stoppschild aufzustellen. Die Kraftreserven wurden zwar immer weniger aber alle heimischen Akteure gaben alles was noch im Tank war, um diese wichtigen drei Zähler ins Ziel zu bringen. Ravensburg hatte nun zwar Übergewicht doch es dauerte bis man klare Chancen bekam und den starken Herden bezwingen konnte. Pozivil aus der Halbdistanz und bei 6 gegen 4 Zucker 10 Sekunden vor Schluss schafften noch etwas Ergebniskosmetik, am verdienten Sieg der Tigers änderte das aber nichts mehr.
Mit einer famosen, geschlossenen Mannschaftsleistung zwang man trotz Dezimierung die favorisierten Gäste über die 60 Minuten gesehen zu Recht in die Knie. In nahezu jeder Situation clever und effektiv agierend holte man sich die nächsten wichtigen Zähler an den Roten Main im Kampf um die Pre-Play-offs und den damit verbundenen sicheren Klassenerhalt. Kampf- und Laufstark behielt man die Partie unter Kontrolle. Mit aktuell Platz 9 im sehr engen Mittelfeld der Liga, hat man damit ein vor Monaten noch weit entfernt scheinendes Zwischenziel geschafft, muss aber weiter genau so intensiv arbeiten. Solche grandiosen Vorstellungen wie heute geben aber weiter Kraft und Mut für die nächsten Aufgaben.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Sonntag 10.02. um 18.30 Uhr statt. Gegner ist dann Deggendorf.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
6:3! Eispiraten holen ersten Dreier gegen Deggendorf - Westsachsen belohnen sich spät für tolle Moral
(DEL2)  Die Eispiraten haben im Kampf um Platz 10 drei wichtige Punkte geholt! Gegen den Deggendorfer SC setzten sich die Westsachsen hochverdient mit 6:3 durch. Dabei taten sich die Crimmitschauer trotz spielerischer Überlegenheit lange schwer, konnten jedoch den zweiten Sieg im zweiten Spiel unter Boris Rousson einfahren. Dabei erzielten Patrick Pohl (2), Christian Hilbrich, Julian Talbot, Tobias Kircher und Dominic Walsh die Tore für die Eispiraten.
Personal: Boris Rousson konnte bis auf den verletzten Christoph Kabitzky auf einen vollen Kader bauen. Adrian Grygiel feierte sein Heimdebüt im Sahnpark, Christoph Körner konnte ebenfalls wieder mitmischen. Im Tor stand, wie vorher schon angekündigt, Sebastian Albrecht. Patch Alber und Fyodor Kolupaylo waren beide beim DEL-Kooperationspartner Bremerhaven im Einsatz.
Im ersten Durchgang sahen die 1.972 Zuschauer im Kunsteisstadion Crimmitschau ein Spiel auf ein Tor. Immer wieder rannten die Eispiraten an, waren in Person von Patrick Pohl, Rob Flick oder Dominic Walsh zumeist aber nur zweiter Sieger gegen den stark parierenden Gäste-Torhüter Jason Bacashihua, oder verfehlten das Gehäuse nur knapp. Die Deggendorfer nutzten dagegen einen kapitalen Fehler der Westsachsen. André Schietzolds Pass wurde von René Röthke abgefangen und der langjährige DEL-Routinier bezwang Sebastian Albrecht mit einem unhaltbaren Schuss in den Knick (4.).
Das zweite Drittel begann wieder mit einer Schrecksekunde, denn es dauerte lediglich 43 Sekunden bis Kyle Gibbons auf 0:2 und das Spiel auf den Kopf stellte (41.). Auch in der Folge waren die Eispiraten das bissigere Team mit einem großen Chancenübergewicht. Doch erneut war es Bacashihua, der sein Team immer wieder vor einem Rückstand bewahrte. Im Powerplay schlugen die Westsachsen dann aber zu! Christian Hilbrich stand zum Nachschuss bereit und verkürzte auf 1:2 (31.). Wiederrum nur fünf Minuten später fiel dann der Ausgleich. Julian Talbot nahm Maß und beförderte die Hartgummischeibe unter die Querlatte – 2:2 (35.)! Nachdem die Crimmitschauer dann eine doppelte Überzahl schadlos überstanden, schlug der DSC kurz vor der Pause noch einmal eiskalt zu. Curtis Leinweber überwand Albrecht zum 2:3 (40.).
Die Eispiraten steckten aber nicht zurück und konnten ihre spielerische Überlegenheit im Schlussdrittel endlich auch in Tore ummünzen. Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn landete Patrick Pohls Schlagschuss in den Maschen des Gästetores – 3:3 (45.)! Patrick Pohl war es dann auch, der die Pleißestädter erstmals in Führung schoss. Im Powerplay verlud er Bacashihua und beförderte den Puck in den rechten Giebel (55.). Tobias Kircher machte nur kurze Zeit später den Sack zu! Zunächst scheiterte Körner an Bacashihua, Kircher verwandelte den Nachschuss zum 5:3 eiskalt (57.). Dominic Walsh gehörte dann der letzte Treffer der Partie. In Unterzahl nutzte er freistehend ein Zuspiel von Christian Hilbrich – 6:3 (58.)!
  
    
Deggendorfer SC
DSC muss sich auch in Crimmitschau geschlagen geben
(DEL2)  Der Deggendorfer SC verlor am Sonntagabend auch das zweite Spiel an  
diesem Wochenende. Bei den Eispiraten Crimmitschau mussten sich die  
Deggendorfer am Ende trotz zweimaliger Führung mit 6:3 geschlagen geben.
Dabei begann die Partie mit einer Stunde Verspätung. Das Schnee- und  
Stauchaos auf den Straßen verzögerte die Anreise für die Deggendorfer  
so stark, dass sie nicht rechtzeitig in Crimmitschau ankamen.
Trotz der langen Busfahrt startete der DSC konzentriert ins erste  
Drittel. Zwar begannen die Eispiraten mit viel Druck und Tempo, jedoch  
ließen sich die Deggendorfer nicht überrumpeln. In der vierten  
Spielminute ging das Team von Trainer Otto Keresztes schließlich sogar  
in Führung. René Röthke fing den Pass eines Crimmitschauer  
Verteidigers ab und blieb alleine vor Sebastian Albrecht eiskalt und  
schloss ab zum 0:1. Im weiteren Drittelverlauf blieben die Sachsen  
ihrer offensiven Grundeinstellung treu und erspielten sich einige gute  
Möglichkeiten, die jedoch alle von Jason Bacashihua im Deggendorfer  
Tor zunichte gemacht wurden. Mit dieser knappen Führung ging es dann  
auch in die ersten Drittelpause.
Der zweite Abschnitt begann dann mit einem Paukenschlag aus  
Deggendorfer Sicht. Im Angriffsdrittel erkämpfte sich Kyle Gibbons die  
Scheibe und bezwang Albrecht aus spitzem Winkel zum 0:2. Doch die  
Eispiraten steckten nicht auf und in der 31. Minute wurden die  
Angriffsbemühungen der Sachsen belohnt. Im Powerplay verkürzte  
Christian Hilbrich auf 1:2. Knapp fünf Minuten später dann sogar der  
Ausgleich, als Julian Talbot mustergültig freigespielt wurde und den  
Puck unhaltbar im Winkel versenkte. Die Deggendorfer ließen sich  
dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und verteidigten geschickt  
weiter. In der letzten Minute im zweiten Abschnitt konnte der DSC dann  
noch einen Konter über Andreas Gawlik und René Röthke fahren.  
Letzterer bediente den mitgelaufenen Curtis Leinweber, der  
alleinstehend vor dem Tor Sebastian Albrecht im Crimmitschauer Tor  
bezwang. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt gelang den Eispiraten dann früh der  
Ausgleichstreffer. Patrick Pohl überwand Bacashihua mit einem  
Gewaltschuss. In der Folgezeit wurde der Druck der Sachsen immer  
größer und Bacashihua musste oft in höchster Not klären. In der 55.  
Spielminute war jedoch auch er machtlos. Erneut war es Pohl, der im  
Powerplay für die erstmalige Führung der Eispiraten sorgte. Und die  
Sachsen legten postwendend nach. Knapp drei Minuten vor Ende der  
Partie staubte Tobias Kircher einen Abpraller vor dem Tor zum 5:3 ab  
und sorgte damit für die Entscheidung. Kurz vor Schluss setzten die  
Eispiraten in Person von Dominic Walsh dann sogar noch einen drauf und  
ließ nun beseitigte damit endgültig alle Zweifel über den  
Crimmitschauer Erfolg.
Durch den zeitgleichen Sieg des EHC Freiburg über den ESV Kaufbeuren  
rutscht der Deggendorfer SC damit wieder auf den letzten Tabellenplatz  
ab. Das nächste Spiel für den DSC steigt am kommenden Freitag. Dann  
treffen die Deggendorfer auf heimischem Eis auf den EHC Freiburg.
  
Wirtschaft trifft Eishockey: Unternehmerfahrt der Landkreise Deggendorf und Freyung-Grafenau zu Gast beim DSC
Im Vorfeld des DEL2-Spiels zwischen dem Deggendorfer SC und den Kassel Huskies konnte sich der DSC als Gastgeber für die Unternehmerfahrt der Landkreise Deggendorf und Freyung-Grafenau präsentieren.
Nachdem sich der stellvertretende Landrat Josef Färber in seiner Begrüßung als Eishockeyfan geoutet hatte, startete der eigentliche Zweck der Veranstaltung: Für die Unternehmer veranstalten die Landratsämter diese Fahrt als Unterstützung beim Netzwerken. Firmeninhaber sollen neue Kontakte finden und alte pflegen. Immer wieder stehen dabei auch Besuche bei Sportveranstaltungen auf dem Programm, wie Regionalmanager Herbert Altmann vom Landratsamt Deggendorf und sein Kollege Stefan Schuster für den Landkreis Freyung-Grafenau in den einleitenden Worten im VIP-Raum des Deggendorfer Eisstadions ausführten.
DSC-Vorstand Artur Frank nutze dann die Gelegenheit, seinen Verein vorzustellen und wurde dabei auch emotional, als er auf die Erfolge im vergangenen Jahr zurückblickte. Auch das soziale Engagement mit mehr als 200 Kindern, die im Verein nicht nur das Eishockeyspielen erlernen, sondern auch wichtige „Soft-Skills“ für das spätere Leben vermittelt bekommen, die Unterstützung des Mama-Zentrum am Klinikum Deggendorf, das Projekt Kinderherzen oder Sammelaktionen wie für das Tierheim in Plattling, gehören für Frank selbstverständlich zu Gesamtkonzept „Deggendorfer SC“ dazu.
Abgeschlossen wurden die Vorträge durch Manuel Madunic von Kim Sportsmanagement aus München. Madunic nahm das Thema Werbung in einem emotionalen Umfeld wie dem Eishockey unter die Lupe und zeigte anschaulich, wie Unternehmen von der Zusammenarbeit mit einem Verein wie dem DSC profitieren können und das nicht nur beim Verkauf oder der Markenbildung, sondern auch beim für Unternehmen immer bedeutender werdenden Thema der Mitarbeitergewinnung.
Bevor die zahlreichen Besucher ein spannendes Eishockeyspiel gegen die Kassel Huskies live miterleben durften, bekamen sie noch bei einem Rundgang durch das Eisstadion die komplette Infrastruktur mit Fitnessraum, Kabinentrakt, Pressetribüne, Gastronomie, etc. präsentiert.
Abgerundet wurde der Besuch der Unternehmer durch ein Catering, das der Betreiber des Restaurants „Da Benito“ im Deggendorfer Eisstadion bereitgestellt hatte.
  
    
ESV Kaufbeuren
ESVK unterliegt in Freiburg mit 4:1
(DEL2)  Das Spiel begannen beide Mannschaften eher etwas verhalten. Wobei die Joker zuerst mehr Zeit im Angriff verbrachten als die Freiburger. Sami Blomqvist hatte einen ersten guten Torabschluss zu verzeichnen. Ein erstes Powerplay nach gut einer Minute Spielzeit ließen die Joker ungenutzt. Die Abschlüsse von Alex Thiel und Lubomir Stach waren dabei auch nicht wirklich gefährlich. Marci Henne im Kasten des ESVK musste dann nach gut acht Minuten das erste Mal eingreifen und war mit der Fanghand sicher zur Stelle. Danach konnten sich die Freiburger zwei mal binnen kurzer Zeit im Powerplay versuchen. Die Allgäuer verteidigten aber gut oder Marci Henne parierte. In der 15. Minute gingen die Wölfe dann aber doch in Führung. Jannik Herm nutzte dabei nach einem Schuss seinen eigenen Abpraller und setzte die Scheibe in den Winkel. Rund um das 1:0 zeichnete sich auch eine keine Druckphase des EHC ab. Welche aber keinen weiteren Treffer brachte. Die Joker hatten danach durch Markus Lillich, Daniel Oppolzer und erneut Sami Blomqvist noch gefährliche Torschüsse, verpassten dabei aber einen Möglichen Ausgleichstreffer. Die Freiburger hatten zu Beginn des 2. Drittels sofort eine hundertprozentige Chance auf das 2:0. Marci Henne aber parierte Klasse mit dem Schoner. Im Gegenzug konnte Ossi Saarinen einen Fehlpass der Freiburger Hintermannschaft nicht ausnutzen. Steven Bilich scheiterte darauf bei einen zwei auf eins Konter am Pfosten und Sami Blomqvist nach schöner Vorarbeit von Branden Gracel an der Stockhand von Mathias Nemec. In der 26. Und 28. Minuten wanderte dann der Reihe nach Alex Thiel und Denis Pfaffengut auf die Strafbank. Beide Unterzahlsituationen überstanden die Allgäuer aber bravorös. Denis Pfaffengut braucht dann nach einem ungeahndeten Check eine Behandlungspause, konnte das Spiel aber zum Glück wieder fortsetzen. Nach dem Ossi Saarinen für einen Stockschlag, den wohl nur Schiedsrichter Feistl gesehen hatte, auf die Strafbank wanderte, nutzten die Hausherren ihr insgesamt fünftes Powerplay für ihren zweiten Treffer. Josef Mikyska traf von der blauen Linie mit einem verdeckten Schuss in den Winkel. Die nächste Chance gehörte wieder dem ESVK. Ein Schuss von der blauen Linie, abgefälscht vom Markus Lillich trudelte hauchdünn am Tor vorbei und somit gingen die Joker mit einem zwei Tore Rückstand in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt sorgten die Freiburger nach gut vier Minuten mit dem dritten Treffer für eine kleine Vorentscheidung. Tobi Kunz sprang die Scheibe nach einen etwas unübersichtlichen Situation direkt auf die Kelle und der Stürmer bedankte sich mit dem 3:0. Im Gegenzug sorgten die Joker noch einmal für Spannung. Ossi Saarinen wurde perfekt von Steven Billich bedient und hatte keine Mühe die Scheibe im Tor unterzubringen. Der ESVK roch Lunte und setzte zum nächsten Angriff an. Branden Gracel kam auch zum Abschluss und konnte dabei eine Berührung mit Mathias Nemec nicht verhindern. Was die Schiedsrichter dabei als Absicht bewerteten und Branden Gracel zwei Minuten Aufbrummten. Dies nutzen die Hausherren, wenn wohl in der Entstehung auch aus abseitsverdächtiger Position zum 4:1. Ein Schuss von der blauen Linie fand den Weg durch Fein und Freund hindurch in das Tor von Marci Henne, dem dabei die Sicht versperrt war. Torschütze war Sergej Stas. Die Joker versuchten zwar weiter nach vorne zu spielen, hatten dabei aber Schwierigkeiten mit der Vielbeinigen Abwehr der Beisgauer. Der EHC konzentriere sich dabei auf schnelle Konterangriffe und hatte dabei auch noch den einen oder anderen gefährlichen Abschluss. Auf Seiten der Allgäuer vergab Branden Gracel alleine vor Mathias Nemec noch die Chance auf einen zweiten Joker Treffer. Somit musste sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann an diesem Wochenende zwei Mal geschlagen geben. Was wohl auch aufgrund der langen Verletzten- bzw. Krankheitsliste nicht zu verhindern war. 
  
    
Tölzer Löwen
Löwen unterliegen heimstarkem Bad Nauheim
(DEL2)  An einem Tag, an dem alles zusammenpasst, wäre etwas drin gewesen: Das war am Sonntagabend aus Löwensicht nicht der Fall. Besonders im zweiten Drittel verloren die Buam teilweise entscheidende Duelle. Gerade deshalb ging das Kurstadt-Duell mit 6:2 an Bad Nauheim. Der EC Bad Nauheim ist derzeit vielleicht das formstärkste Team der Liga. Besonders zuhause wirken die Hessen nahezu unbezwingbar. Der Erfolg über die Löwen war der elfte Heimsieg in Serie. Doch zumindest im Auftaktdrittel brachten die Buam den Gastgeber zum Nachdenken. "Wir waren im ersten Drittel gut. Haben viele Zweikämpfe gewonnen", so Trainer Scott Beattie. Mit 14:14-Torschüssen und 1:1-Toren ging es nach 20 Minuten in die Pause. Lubor Dibelka hatte nach einer einstudierten Powerplay-Variante zum Ausgleich getroffen. Auch der Start ins zweite Drittel gelang gut. Stephen MacAulay schlenzte die Scheibe über den Beinschoner von Felix Bick zur Löwen-Führung ins Tor. Die Überraschung lag eine Zeit lang in der Luft, doch auf einmal wurde es im Colonel-Knight-Stadion etwas ungemütlicher. Dustin Sylvester und Marcel Kahle drehten die Partie innerhalb von 56 Sekunden. Die Löwen traf dieser Doppelschlag deutlich. "Danach haben wir die Zweikämpfe verloren", so Beattie. Ein entscheidender Faktor gegen Bad Nauheimer, die immer mit Druck und mehreren Spielern zum Tor zogen. So entstanden oft Nachschüsse vor Ben Meisner, die zu Gegentoren oder Strafen führten. Radek Krestan, Max Hadraschek und Daniel Stiefenhofer schlugen zwischen Minute 38 und 40 allesamt in Überzahl zu. So wurde aus einem engen Spiel ein vermeintlich entschiedenes. Auch im Schlussdrittel hielten die Löwen gut mit, strahlten offensiv allerdings zu wenig Gefahr aus, um die Partie nochmal spannend werden zu lassen. Verliert eine Mannschaft mit vier Toren Unterschied ist es normalerweise schwierig, viele positive Aspekte mitzunehmen. Doch Beattie fand durchaus Anhaltspunkte, die ihm gefallen hatten: "Alles in allem sind wir nicht zufrieden mit dem Ergebnis, aber wir haben gegen ein sehr gutes Team gespielt". Außerdem müsse man besonders die Spielweise aus dem ersten Drittel in die nächsten Spiele nehmen.
  
    
ECDC Memmingen
Schwarzer Tag: Indians ohne Chance in Rosenheim
(OLS)  Beim zuletzt schwächelnden Top-Favoriten aus Rosenheim kamen die Memminger am frühen Sonntagabend mit 0:7 unter die Räder. Die Hausherren holten sich am Freitag mit dem Sieg in Peiting wohl das nötige Selbstvertrauen zurück, und feierten ein befreiendes 6-Punkte-Wochenende.
Das Spiel begann äußerst unglücklich aus Memminger Sicht. Bereits in Spielminute 2 gelang den Starbulls in Person von Top-Scorer Dusan Frosch die frühe Führung. Seinen Flachschuss aus spitzem Winkel lenkte sich Joey Vollmer ins eigene Tor, einige Spieler vor ihm erschwertem ihm hierbei aber das Leben. Die Indians in der Folge bemüht, aber ohne die ganz großen Chancen. Im zweiten Powerplay nach zehn Minuten schlugen die stark und sicher aufspielenden Gastgeber dann erneut zu. Kapitän Michael Baindl fälschte einen Schuss von der blauen Linie gekonnt ab. Im weiteren Verlauf des ersten Spieldrittels die Hausherren weiter mit leichtem Übergewicht. Die wohl schon frühzeitige Entscheidung in diesem Spiel dann bereits Sekunden vor der ersten Pause. Die Memminger verloren im Angriffsdrittel die Scheibe und den stark vorgetragenen Konter schloss Daniel Bucheli mit einem trockenen Schuss unter die Torlatte ab.
Im zweiten Drittel das gleiche Bild: Die Indians zwar bemüht, aber ohne die nötige Durchschlagskraft im Angriffsspiel. Die Hausherren durch die beruhigende 3:0 Führung immer sicherer in ihren Aktionen. Die Folge waren zwei weitere Gegentreffer durch wiederum Baindl (29.) und Vollmayer (34.). Als die Rosenheimer in Minute 39 das 6:0 folgen ließ, war den 1700 Zuschauern im Stadion endgültig klar das dieses Spiel nur einen Sieger haben kann.
Mit diesem Spielstand ging es dann auch in das letzte Spieldrittel. Hier wechselten die Memminger den bemitleidenswerten Torhüter Joey Vollmer aus. So bekam Florian Neumann mal wieder ein paar Spielminuten. Er machte seine Sache im Anschluss sehr ordentlich, mehr als den 7:0 Endstand durch Höller (44.) ließ er nicht mehr zu. Für die Memminger gilt es nun wieder in die Spur zu finden und am nächsten Wochenende wichtige Punkte einzufahren. Für das Heimspiel am Freitag (20 Uhr) gegen den Spitzenreiter aus Regensburg läuft bereits der Kartenvorverkauf an den bekannten Stellen.
  
    
Starbulls Rosenheim
7:0-Heimsieg: Starbulls überzeugen gegen Memmingen
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben am 8. Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd die Memmingen Indians deutlich mit 7:0 besiegt und können dank des 4:3-Auswärtserfolgs am Freitag in Peiting ein Sechs-Punkte-Wochenende feiern. 1.702 Zuschauer sahen am Sonntagabend im emilo-Stadion eine fokussiert und konzentriert aufspielende Starbulls-Mannschaft, die den Gegner aus Memmingen über die gesamte Spielzeit jederzeit im Griff hatte und sogar noch höher gewinnen hätte können.
Bei den Starbulls fehlten lediglich die Stürmer Michael Fröhlich (Aufbautraining nach Kniescheibenbruch) und Vitezslav Bilek, der sich beim Spiel in Peiting bei einem Check verletzt hatte, aber am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung stehen dürfte. Trainer Manuel Kofler konnte demnach 20 Feldspieler aufbieten und schickte auch von Beginn an und über die gesamte Spieldauer vier Sturmreihen und acht Verteidiger ins Rennen. Die erste Torchance hatten aber die Gäste. Ganze sechs Sekunden waren gespielt, als Neuzugang Tadas Kumeliauskas frei vor Torwart Steinhauer per Rückhand abschließen konnte, aber das Gehäuse knapp verfehlte. Der böse Defensivfehler der Hausherren gleich zur Spieleröffnung sollte aber einer ihrer ganz wenigen im Verlauf dieser Partie bleiben.
Die Starbulls überzeugten mit selbstbewusster Körpersprache und Einsatzwillen und ließen sich dabei auch von der ein oder anderen verunglückten Aktion nicht beeindrucken. Der frühe Führungstreffer kam den Grün-Weißen im Hinblick auf den sehr erfolgreichen Spielverlauf sicher entgegen. Dusan Frosch visierte aus dem rechten Anspielkreis einfach mal das Gästetor an und der sonst so souveräne Keeper Jochen Vollmer ließ das Spielgerät durchrutschen – 1:0 (2.). Im Rahmen ihres zweiten Überzahlspiels erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Bei einem Flachschuss von Kapitän Michael Baindl nahm Chase Witala im Slot dem Torwart entscheidend die Sicht (10.).
Zur forschen Spielweise der Grün-Weißen gesellte sich mehr und mehr Spielfreude. Trotzdem hatten die Starbulls Glück, dass der sonst so abgezockte Gästestürmer Jared Mudryk im Nachschuss unbedrängt das Tor verfehlte (18.). Und so ging es statt mit einem 2:1 schließlich mit einem 3:0 in die erste Pause, weil Tom Pauker bei einem zielstrebigen Angriff im idealen Moment ablegte und Daniel Bucheli sechs Sekunden vor der Pausensirene kompromisslos ins rechte obere Eck traf. „Das war ein Nackenschlag für uns und mir war in diesem Moment klar, dass es heute hier für uns nichts zu holen gibt“, gab Gästetrainer Sergej Waßmiller nach dem Spiel zu.
Im zweiten Abschnitt dauerte es einige Minuten, bis die spielerischen Mechanismen bei den  Starbulls wieder so griffen, dass ihnen Torchancen entsprangen. Doch in dieser Phase verstanden es die Hausherren, keine gefährlichen Abschlüsse des Gegners zuzulassen. Ein toller Diagonalpass von Chase Witala leitete schließlich das 4:0 ein. Michael Baindl hatte quasi gar keine Möglichkeit mehr, der Scheibe auszuweichen und fuhr sie ins offene kurze Eck hinein (29.). Fünf Minuten später durften die Starbulls dann ihr zweites Powerplaytor bejubeln. Die Scheibe lief gut in Überzahl und letztlich war es Maximilian Vollmayer, der sie aus dem linken Bullykreis per Onetimer flach im linken Eck zum 5:0 versenkte (34.). Davor und danach durfte sich Memmingens Torwart Vollmer mehrfach auszeichnen und verhinderte gegen Witala, Pauker, Fabian Zick und Robin Slalina weitere Rosenheimer Tore. Einmal musste er aber noch hinter sich greifen. Nach einem geblockten Schuss von Zick bugsierte Tom Pauker die Scheibe aus kurzer Distanz sehenswert aus der Luft ins Netz – 6:0 (38.).
Im letzten Drittel durfte Florian Neumann anstelle von Vollmer im Gästetor ran. Auch er zeigte zahlreiche gute Paraden, unter anderem in Situationen, als Pauker mit Zick und Dominik Daxlberger mit Enrico Henriquez-Morales frei vor ihm auftauchten. Den siebten Rosenheimer Treffer konnte aber auch Neumann nicht verhindern. Alexander Höller verwertete einen Rückpass des stark aufspielenden Witala mühelos (44.). Das 7:0 hatte bis zur Schlusssirene bestand. Die Hausherren hätten u.a. bei einem Überzahlspiel mit zwei Spielern mehr auf dem Eis nachlegen können, vergaben dabei aber mehrere hochkarätige Abschlüsse. Und Torwart Lukas Steinhauer, der nur selten gefordert, dann aber zur Stelle war, verhinderte gegen Kumeliauskas, Antti-Jussi Miettinen und Patrik Beck erfolgreich den Memminger Ehrentreffer.
Ihr nächstes Heimspiel im Rahmen der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd bestreiten die Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag. Zu Gast im emilo-Stadion – Spielbeginn 19:30 Uhr – sind dann die Bulls vom ERC Sonthofen.
  
    
VER Selb
Deftige Klatsche bei den Eisbären bezogen
(OLS)  Nach 14 Siegen aus den letzten 17 Partien und noch keiner Niederlage in der Meisterrunde sind unsere Wölfe gnadenlos auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Beim Tabellenführer Eisbären Regensburg kamen wir gewaltig unter die Räder und es setzte eine böse 11:1 Klatsche. „Es war ein Tag, an dem einfach nichts klappte…dennoch hätte ich mir mehr Gegenwehr meiner Mannen gewünscht“, so ein enttäuschter Wölfe-Trainer Henry Thom bei Radio Euroherz. Die Eisbären waren in allen Belangen dominierend und zeigten unserem Team - bei dem kein Akteur Normalform erreichte – überaus klar die Grenzen auf. Zu allem Überfluss: Schiener und Kolb mussten verletzungsbedingt vorzeitig ausscheiden. Überragender Akteur war Eisbären-Crack Flache mit fünf Treffern.
Die ausgegebene Marschroute in der Defensive gut stehen, aggressiv die Zweikämpfe zu bestreiten und möglichst lange die Null halten, hielt nur knapp vier Minuten. Eisbären-Rekordspieler Flache eröffnete mit seinem ersten Treffer den Torreigen - an einem Abend, der für unsere Wölfe böse enden sollte. Mit der frühen Führung im Rücken spielte es sich für die scheibensicheren Hausherren noch leichter, die Eisbären hatten Scheibe und Gegner klar im Griff, wir fanden hingegen kein Mittel das Spiel irgendwie an uns zu reißen. Erneut war Flache zur Stelle, der einen Pass von Keresztury zum 2:0 verwandelte. Wir wirkten verunsichert, spielerisch lief nichts zusammen, auch Torchancen waren Fehlanzeige. Anders der Hausherr.
Angriff auf Angriff rollte auf unser Tor und als Vinci seine Kelle rein hielt und das 3:0 fiel, war das Spiel gefühlt schon vorzeitig entschieden. Erst in der Schlussphase einige zaghafte Angriffsbemühungen unserseits, aber Gollenbeck, Ondruschka und wenig später Gare zu harmlos, um Holmgren in ernsthafte Gefahr zu bringen. Divis per Break mit der Chance zum 4:0, Weber traf kurz danach zum Glück nur die Querlatte.
Unverändertes Bild im zweiten Abschnitt. Die Eisbären hatten alles im Griff, unsere Wölfe waren meist den sprichwörtlichen Schritt zu langsam und die Überlegenheit der Hausherren wuchs auch auf der Anzeigentafel. 58 Sekunden waren gespielt, da war Deske bereits zum vierten Male an diesem Abend geschlagen - in Überzahl schloss Gajovsky eine Bilderbuchkombination mustergültig ab. Das war es nun endgültig, aber der Spitzenreiter wollte noch mehr und spielte sich in einen wahren Rausch und mit unseren Wölfen Katz und Maus. Noch stimmte bei uns die Moral, ein fast einminütiges 3/5 Unterzahlspiel überstanden wir schadlos, ehe Ontl kurz danach das 5:0 erzielte. Der Torschütze jubelte, Deske hatte genug und machte Platz für Kümpel.
Letzterer wurde gleich gut warmgeschossen, Divis in Unterzahl nur knapp am 6:0 vorbei, welches jedoch wenig später Böhm für seine Farben markierte. Die Eisbären obenauf, unsere Wölfe gefrustet und unnötige Strafzeiten die Folge. Divis ließ noch das 7:0 kurz vor der Pause folgen.
Erfolgt eine Schadensbegrenzung oder werden die Eisbären uns aus der Halle schießen? Es sah leider nach letzterem aus. Nach nur 28 Sekunden erhöhte der Spitzenreiter in Überzahl auf 8:0. Schlimmer als der Gegentreffer dabei die Verletzung von Kolb, der zur Behandlung in die Kabine musste, nach Schiener, der bereits Mitte des ersten Drittels ausschied, der Verletzte Nummer zwei an diesem „gebrauchten Abend“. Die Partie verflachte zu einer munteren Trainingseinheit, in der die Eisbären jedoch keine Gnade mit unseren Jungs hatten und nach weiteren Treffern lechzten. Flache schraubte mit zwei weiteren Einschüssen das Ergebnis auf 10:0 in die Höhe, der sehnlichst von den mitgereisten Wölfe-Fans erwartete Ehrentreffer gelang Geigenmüller. Den Schlusspunkt auf eine Partie, welche aus Wölfe-Sicht schnellst möglichst aufgearbeitet und dann abgehakt werden muss, setzte Heider mit seinem Tor zum 11:1 Endstand.
  
    
Crocodiles Hamburg
Teuer verkauft, aber die Punkte bleiben im Ruhrpott, 1:4 gegen Essen
(OLN)  1.165 Zuschauer sahen einen verdienten Sieg des Heimteams. Allerdings mussten sich die Moskitos doch deutlich mehr anstrengen, als gedacht. Das kleine Gästeteam, heute mit 14 Feldspielern angereist, darunter auch Felix Dettmer aus dem 1B-Team und Tobias Loepp als 2. Goalie, leistete lange starke Gegenwehr und hielt das Spiel offen. Zudem scheiterten die Moskitos reihenweise am herausragenden Kai Kristian. Bei den Crocodiles fehlten neben Bruns und Kübler auch Martens (Handwurzelfraktur) und der der noch kranke Prüßner. Essen hat sich kurz vor Ende der Wechselfrist noch mit einem weiteren Ex-Croco verstärkt und Thomas Zuravlev vom Nachbarn Herne verpflichtet.
Die Crocodiles begannen das Spiel forsch und hatten die ersten guten Möglichkeiten durch Dettmer, Mitchell und einem Lattenkracher. Die Moskitos waren überrascht. Das Spielgeschehen änderte sich erst mit der ersten Strafzeit gegen die Hamburger. Lupzig musste nach 7 Minuten in die Kühlbox. Nach knapp 12 Minuten musste Lupzig erneut auf die Strafbank. Calovi dann nach 14:31 mit der dritten Strafzeit. Aber die Crocodiles heute mit einer sehr konzentrierten Defensivleistung. Wenn doch mal ein Puck durchkam stand die "Kai-Mauer" einem Essener Treffer im Weg. Palausch wäre sogar fast ein Shorthander gelungen, der Puck geht aber knapp vorbei.
Das zweite Drittel ging ebenfalls sehr schwungvoll los. Erst Kristian mit einer tollen Parade, dann scheiterten Lupzig und Saggau am Essener Goalie Cerveny. Nach gut 5 Minuten übernahmen dann wieder Essen das Kommando. Etwas überraschend dann der Croco-Treffer zum 0:1 durch unseren finnischen Neuzugang Laakso (28:26). Kurz darauf die erste Überzahl für die Krokodile. Leider passiert schon wieder das, was in dieser Saison ein großes Manko im Überzahlspiel ist, ein Gegentor. Airich schließt einen Konter zum 1:1 ab. 30 Sekunden später muss noch ein Moskito runter, 22 Sekunden 5 gegen 3. Ein Tor können die Crocodiles aus diesem Vorteil nicht erzielen. Es bleibt beim 1:1.
Das letzte Drittel startet mit 25 Sekunden Überzahl für die Hamburger, die bleib leider auch ungenutzt. Essen will nicht wieder die ersten Minuten eines Drittels verschlafen und macht gleich Dampf, und das mit Erfolg. Erst trifft Richter (42:52) zum 2:1 und nur zwei Minuten später netzt Holzmann zum 3:1 ein. Das war eine Art Vorentscheidung. Die Crocodiles weiter bemüht, aber viele hochkarätige Chancen können sich die Hamburger nicht mehr erspielen. Den Endstand zum 4:1 besorgt dann noch einmal Holzmann, der kurz vor dem Ende in das leere Hamburger Tor schießt.
Der Knackpunkt war auch in diesem Spiel das Gegentor bei eigener Überzahl. Fällt in dieser Situation das 2:0  entwickelt sich ein anderes Spiel. Trotzdem haben sich die Hamburger bei den heimstarken Moskitos lange erfolgreich gewehrt und hatten mit Kai Kristian den Mann des Abends in ihren Reihen. Köpfe nicht hängen lassen, sondern das Positive aus dem Spiel mitnehmen.
Die Crocodiles haben bereits am kommenden Mittwoch (06.02.) die Gelegenheit, die kleine Niederlagenserie zu beenden. Dann treffen Sie im Bäderland schon um 19:00 Uhr auf die Saale-Bulls aus Halle. Karten über den Ticketshop auf der Homepage oder an der Abendkasse.
  
    
EHC Klostersee
EHC Königsbrunn Pinguine – EHC Klostersee 0:10 (0:1, 0:4, 0:5)
(BYL)  Die "richtige" Reaktion auf die unglückliche Heimniederlage im Derby gegen die Erding Gladiators (1:2) zeigte der EHC Klostersee zwei Tage darauf beim Aufsteiger-Duell in Königsbrunn. Die Grafinger demontierten in der Verzahnungsrunde Bayernliga / Oberliga Süd die gastgebenden Pinguine glatt mit 10:0. Der höchste Sieg in der laufenden Saison, die Bayernliga-Hauptrunde mit eingeschlossen, und zugleich der erste zweistellige für die Rot-Weißen deutete sich im eher ausgeglichenen Startdrittel nicht an. Da standen beide Teams defensiv sehr geordnet, nach vorne gab es jeweils ein gutes halbes Dutzend Torschüsse. Die Truppe von Dominik Quinlan fand einmal die Lücke, ging mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause.
Was folgte, war zunehmend einseitig und eine Demonstration der Stärke des Teams um Kapitän Bernd Rische, das bis auf den weiterhin verletzten Verteidiger Nicolai Quinlan komplett besetzt war. In der Defensive weiterhin bombensicher stehend, waren die Klosterseer im Angriff stets variabel, kombinationssicher und torgefährlich. Nach vier weiteren Volltreffern hatte Pinguins-Torfrau Jennifer Harß genug und räumte ihren Platz nach Ende des zweiten Durchgangs für Donatas Zukovas. Der Litauer hätte bei seinem Dienstantritt wohl kaum gedacht, dass er den Puck in den noch verbleibenden 20 Spielminuten auch fünf Mal aus dem Tornetz hinter sich fischen muss. Am Ende freute man sich im EHC-Lager über den "Zehnerpack" ebenso wie über den zweiten shut-out von Dominik Gräubig in der Verzahnungsrunde.
  
    
EHC Königsbrunn
Derbe Niederlage gegen Klostersee
(BYL)  Der EHC Königsbrunn verliert sein Heimspiel am Sonntag gegen den EHC Klostersee mehr als deutlich mit 0:10. Dabei schien die Partie nach 20 Minuten noch offen zu sein, ehe die Brunnenstädter einbrachen und viele Treffer kassierten.
Königsbrunn trat immer noch mit Rumpfkader an, zwar meldete sich Matthias Forster wieder aus dem Lazarett zurück, dafür lag Pascal Rentel flach. Gegen Bad Kissingen hatte er noch das 1:0 erzielt. Patrick Zimmermann war ebenfalls wieder mit dabei, dafür setzte Maxi Hermann nach seiner Verletzung vom Freitagsspiel aus. Im Tor durfte heute wieder Jennifer Harß Spielpraxis sammeln, Teamkollege Donatas Žukovas saß als Backup mit auf der Bank.
Von Anfang an entwickelte sich ein flottes Spielchen beider Mannschaften, beide Teams generierten immer wieder Torchancen. Ganz im Gegensatz zu der Partie in der Vorrunde schien heute mehr drin zu sein als eine Niederlage, denn Königsbrunn konnte sich einige Male im gegnerischen Drittel festsetzen. In der schnellen und fair geführten Partie setzte Klostersee in der achten Spielminute ein erstes Ausrufezeichen, als Bob Wren einen Zuckerpass aus dem Handgelenk zauberte und den Alleingang seines Mitspielers einleitete. Doch der Pfosten bewahrte die Brunnenstädter vor einem frühen Rückstand. Beide Teams lieferten sich einen flotten Schlagabtausch, doch die Goalies machten einen hervorragenden Job. In der 14. Spielminute netzten dann die Gäste zur 1:0 Führung ein, Bob Wren bediente Persson, der nur noch einschieben musste. Doch Königsbrunn ließ sich dadurch nicht sonderlich beeindrucken und drückte dagegen. Die Brunnenstädter hatten drei hundertprozentige Chancen, das Tor der Gäste schien wie vernagelt zu sein. Bis Drittelende fielen aber keine weiteren Treffer mehr, mit der etwas glücklichen Führung für Klostersee ging es in die erste Pause.
Nach Wiederanpfiff starteten die Gäste besser in die Partie, Königsbrunn leistete sich nun vermehrt Fehler. Nach zwei feinen Einzelleistungen der Gäste stand es nach sechs Minuten schon 3:0, ehe sich Königsbrunn wieder fing und auch wieder Initiative zeigte. Doch in einer Phase, als die Brunnenstädter dem ersten Treffer nahe waren, kassierte Marc Streicher eine umstrittene Strafzeit. Die Gäste hatten nun zwei Minuten Überzahlspiel und machten das Beste daraus. Denn zehn Sekunden vor Ablauf der Strafe musste Jennifer Harß ein weiteres Mal hinter sich greifen, es stand jetzt 4:0 für Klostersee. Königsbrunns Coach Sven Rampf wechselte nun den Goalie und stellte Donatas Žukovas ins Tor. Doch der letzte Treffer hatte bei den Brunnenstädtern Wirkung gezeigt, denn nur Sekunden nach dem 4:0 fiel nun auch das 5:0 für Klostersee. Mit der frühen Entscheidung ging es dann schließlich in die letzte Pause.
Im letzten Drittel lief bei Königsbrunn gar nichts mehr, die Mannschaft hatte das Spiel wohl innerlich schon abgehakt. Vielleicht war es auch das Spiel vom Freitag, das vielen noch in den Knochen steckte. Klostersee bleib weiter konzentriert und traf nun scheinbar nach Belieben, begünstigt auch durch Strafzeiten der Gastgeber. In den letzten 20 Spielminuten setzte es insgesamt fünf weitere Treffer, am Ende gewinnt Klostersee hochverdient mit 10:0 in Königsbrunn.
Nach dem Spiel brannte in Königsbrunn die Hütte, Vorstand Willi Bertele war zuerst sprachlos, entschuldigte sich dann aber für das Auftreten seiner Mannschaft und kündigte Konsequenzen an. Aber auch Königsbrunns Coach Sven Rampf war nach der Begegnung angefressen: „Im ersten Drittel haben wir wenigstens noch Eishockey gespielt, aber was dann später passiert ist kann ich absolut nicht nachvollziehen. Am Freitag gewinnen wir mit 13 Feldspielern, und heute blamieren wir uns mit fast den gleichen Spielern. Das Schlimme daran ist aber, dass wir ohne Herz und ohne Kampf gespielt haben. Man darf sich nicht einfach so hängen lassen und aufgeben. So kann es nicht weitergehen, am Dienstag werden wir nochmal Tacheles reden.“
  
    
TEV Miesbach
TEV siegt gegen die Kissinger Wölfe
(BYL)  Der TEV kann den EC Bad Kissingen doch besiegen: beim dritten Versuch gelingt mit 5:2 (2:1,3:0,0:1) der erste Erfolg. Aufgrund der Straßenverhältnisse und anhaltendem Schneefall  reisten die Gäste verspätet in Miesbach an, sodass der Spielbeginn auf 18:35 Uhr nach hinten verlegt wurde. Und der TEV legte los wie die Feuerwehr: Tor in der ersten Überzahl durch Bobby Slavicek auf Pass von Stephan Stiebinger und Filip Kokoska (Minute 3.) sowie Nico Fissekis per Penalty eine Minute später, sowie weitere Hochkarätiger durch Slavicek, Kokoska und Deml die nicht genutzt wurden. Über welche  Qualität die Gäste verfügen sah man in Minute 14 als Filobok die erste wirkliche Chance der Gäste zum Anschlusstreffer nutzte. So war der Pausenstand etwas schmeichelhaft. Im 2. Drittel waren die Wölfe präsenter und hatten mehr Spielanteile aber der TEV verteidigte konsequent und erzielte durch Sebastian Deml (Assistent Nico Fissekis, Stephan Stiebinger) das 3:1 im Nachsetzen. Kurz darauf zeigten Filip Kokoska mit herrlicher Vorarbeit auf Bobby Slavicek ihre Klasse und waren sowohl für das 4:1 (Unterzahl-weiterer Assistent Stefan Mechel) und das 5:1 (weiterer Assistent Florian Gaschke) verantwortlich. Damit war das Spiel entschieden und die Gäste kamen lediglich durch Zypas noch zum Anschlusstreffer (Minute 42.). „ Heute haben Bobby und Filip den Unterschied ausgemacht; Bad Kissingen hatte im zweiten und dritten Drittel mehr Torschüsse aber wir haben gut zurückgearbeitet, nicht viel zwingendes zugelassen und waren vorne effektiv,“ berichtet Trainer Peter Kathan. Damit geht der TEV als Tabellenzweiter der Verzahnungsrunde in das Doppelwochenende gegen den Tabellenführer SC Riessersee. „ Wir freuen uns riesig auf die beiden Spiele, das wird das Highlight für unser Team in dieser Saison gegen den 10-fachen deutschen Meister,“ blickt Kathan voraus. Nachdem Red Bull München am kommenden Wochenende spielfrei hat werden die Förderlizenzspieler bei den Werdenfelsern zum Einsatz kommen und auch das bewertet Kathan positiv: „ Das sind topausgebildete Jungs mit DEL- und teilweise auch CHL-Erfahrung: was gibt es schöneres als gegen solche Spieler zu spielen, die man sonst nur im Fernsehen sieht und auch die Zuschauer werden ihr kommen nicht bereuen!“
  
    
EA Schongau
10 : 4 Erfolg über Dorfen macht das 6-Punkte Wochenende für die Mammuts perfekt!
(BYL)  Es war eines der wichtigsten Wochenenden für die EAS in der laufenden Saison – gegen zwei Verfolger im Kampf um die begehrten 3 Topp-Plätze – und beide wurden  eindrucksvoll gewonnen. Dem 8 : 1 über Kempten am Freitag folgte ein 10 : 4 über Dorfen - wann gab es schon mal 18 : 5 Tore für die EAS an einem Wochenende zu bejubeln!
Gegen den ESC Dorfen war ein Sieg längst überfällig , nicht nur dass man in den Vorjahren in Dorfen meist sehr hohe Packungen mitbekommen hatte, dieses Jahr musste man zweimal in der Verlängerung Punkte gegen die Piraten lassen.
Auch dieses Spiel hatten die Gäste den besseren Start. Schon nach 45 Sekunden fälschte ESC-Kapitän Attenberger ein Zuspiel von Tomas Vrba zum 0 : 1 ab. Doch Schongau fing sich schnell – kam in Überzahl, wenig später sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Schön freigespielt versenkte Verteidiger Markus Jänichen – der den erkrankten Friedrich Weinfurtner als Kapitän vertrat – die Scheibe zum 1 : 1 (7.) . Und nur wenige Sekunden später – immer noch in Überzahl - hämmerte Milan Kopecky eine Direktabnahme zum 2 : 1 unter die Torlatte (8.). 
Jetzt war die EA Schongau im Flow – Milan Kopecky zum 3 : 1 (13.) und nur 20 Sekunden später Fabian Magg zum 4 : 1 und wiederum nur eine Minute später machte Milan Kopecky seinen 7. Treffer des Wochenendes  - das 5 : 1. Nachdem die EAS ihre erste Unterzahl auch Dank des erneut starken Goalies Lukas Müller schadlos überstanden hatte, sorgte Simon Maucher noch vor der Pause mit dem 6 : 1 für eine gewisse Vorentscheidung.
Warum es nach der klaren Führung im zweiten Abschnitt nicht mehr so glatt lief, wollte Teammanager Martin Resch in der Pressekonferenz nach dem Spiel von Stürmer Matthias Müller wissen.  „Das wenn wir wüssten, würden wir es abstellen“, gab dieser freimütig zu Protokoll. Es sei sicher nicht beabsichtigt, aber unterbewusst schalte man nach so klarem Vorsprung etwas zurück.
Das nützten die Gäste, die inzwischen ihre reaktivierten Torwartlegende Klaus Däffinger im Kasten stehen hatten, nachdem ihre Nr. 1 Thomas Hingel zur Behandlung in der Pause blieb. Er hatte gleich zu Beginn des Spiels einen Schuß von Milan Kopecky unter die Maske bekommen, hatte da aber nach Behandlung auf dem Eis zunächst weiter gemacht.
Mario Sorsak verkürzte für die Gäste auf 2 : 6 (23.), doch schon die nächste Strafzeit gegen die Gäste und Matthias Müller stellte den alten Abstand wieder her – 7 : 2 (26.). 
Doch der Mittelabschnitt gehörte den Gästen – Tomas Vrba verkürzte in der 27. Minute auf 3 : 7.
Kurz vor der Pause gab es dann noch „Aufreger“. Zunächst war die Entscheidung EAS-Verteidiger Tobias Zimmert für eine Stockschlag mit einer Spieldauerstrafe zu belegen ziemlich hart.  Noch weniger Gefallen fand beim Publikum dann die Entscheidung ein Stockfoul gegen Schongaus Torhüter mit der Pausensirene ausgeführt „nur“ mit  2 Minuten zu ahnden, da sich Lukas Müller nach der Attacke auf dem Eis behandeln lassen musste und sein weiterer Einsatz zunächst sehr fraglich war!
Die fünfminütige Überzahl – durch das ESC-Vergehen auf 3 Minuten reduziert  -brachte den Gästen nichts ein, aber ausgerechnet in der folgenden Überzahl konnten die Gäste durch Mario Sorsak eine Konter zum 4 : 7 nutzen (46.).
Sollte es noch einmal eng werden ?  Die Frage war schnell beantwortet. Immer noch in Überzahl traf Matthias Müller nur 16 Sekunden später zum 8 : 4. Und auch die nächste Powerplaysituation wurde von der EAS genutzt – erneut Matthias Müller zum 9 : 4 (49.).
Den Schlusspunkt setzte in der 59. Minute Daniel Holzmann, der nach der Spieldauerstrafe gegen Tobias Zimmert im Schlussabschnitt von der Offensive in die Verteidigung wechselte.
Nachdem gleich zwei Dorfener auf der Strafbank waren, nutze er den freien  Raum und machte das Ergebnis zweistellig – 10 : 4 !
Mit 18 Punkten von den 21 möglichen aus der ersten „Halbzeit“ der Runde liegt die EAS ganz gut im Rennen, jedoch eine „g´mahde Wiesn“ ist die Runde noch lange nicht. Sowohl Geretsried (15), Buchloe (13), Dorfen (12) und Amberg (11) sind noch in Tuchfühlung. Selbst Kempten (9) kann och eingreifen und was ist mit dem „Damoklesschwert“ – der Rechtstreit des ESC Hassfurt mit dem Verband  (besser gesagt gegen die gesamte Bayernliga und 18 der 21 Landesligisten) ?
Am kommenden Wochenende  empfängt die EA Schongau eben genau diesen ESC Hassfurt (gfr. 08.02.19; 20 Uhr)  und am Sonntag folgt schon das Rückspiel in Dorfen.
  
    
ERV Schweinfurt
Niederlage gegen Pfaffenhofen
(BYL)  die Mighty Dogs haben ihr einziges Spiel an diesem Wochenende leider mit 2:6 gegen den EC Pfaffenhofen verloren. Dabei zeigte der Gegner das cleverere Eishockey und bestrafte vor allem im ersten Drittel die Fehler der Mighty Dogs gnadenlos. Trotz der Niederlage stehen die Schweinfurter immer noch auf dem Dritten Platz in der Verzahnungsrunde B, der den Verbleib in der Bayernliga garantiert. Doch dicht gefolgt mit zwei bzw drei Punkten Differenz sind die kommenden Gegnern den Mighty Dogs auf den Fersen.
Daher stehen am kommenden Wochenende nun zwei entscheidende Spiele für den Klassenerhalt in der Bayernliga an. Am Freitag, den 08.02.2019, ist der VfE Ulm/Neu-Ulm zu Gast im Icedome. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Am Sonntag, den 10.02.2019, findet unter freiem Himmel das Spiel beim EV Pegnitz um 17.30 Uhr statt.
  
Blaulicht-Tag zu Gunsten eines kleinen Kämpfers
Am Freitag, den 15.02.2019, findet zum Heimspiel gegen den EV Moosburg (20 Uhr) ein Blaulicht-Tag im Icedome statt. An diesem Abend erhalten alle Mitglieder der Feuerwehr, der Polizei, des THWs oder eines Rettungsdienstes ermäßigten Eintritt in Höhe von 1,12 € zum Spiel gegen den EV Moosburg. Hierfür sollen sich die Mitglieder am 15.02.2019 mit einem Mitgliedsausweis oder ihrer Dienstkleidung an einem Sondereinlass ausweisen. Das besondere an dieser Kasse: Dort wird es kein Wechselgeld geben. Jeder Betrag, der über dem Eintrittsgeld von 1,12 € liegt, kommt der Familie von Jan Schackel zugute. Das heißt, wenn man beispielsweise 2 € Eintritt an dieser Kasse zahlt, wandern 88 Cent automatisch in den Spendentopf. Außerdem werden im Icedome Spenden für Jan gesammelt werden.
Jan ist erst 21 Monate alt und hat in dieser kurzen Zeit schon viel durchmachen müssen. Dabei schien nach seiner Geburt am 22.04.2017 alles in Ordnung zu sein. Doch nur zwei Tage später wurde Jan auf die Kinderintensivstation verlegt, da sich sein Zustand verschlechtert hatte. Nach zwei Wochen ging es etwas bergauf, so dass er endlich zu seinen Eltern und zu seinem damals vierjährigen Bruder Jonas nach Hause durfte.
Doch das Glück währte nicht lange. Mit vier Monaten brachten Jans Eltern ihn erneut ins Krankenhaus, weil es mit seinem Gesundheitszustand wieder steil bergab ging. Er bekam hohes Fieber, seine Organe versagten und seine Hirnlinie sank fast auf null – Jan lag im Sterben! Der Kleine wurde nach München verlegt. Dort diagnostizierte man einen Stoffwechseldefekt. Jan war stabil, doch er lag im Koma und wurde beatmet. Die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun.
Nach vielen Untersuchungen und Gesprächen trafen Jans Eltern schweren Herzens die Entscheidung ihren Sohn gehen zu lassen. Damit sich die Familie, aber vor allem sein großer Bruder von ihm verabschieden konnten, wurde Jan wieder zurück in die Heimat verlegt. Alles war für den Abschied vorbereitet, Jan wurde notgetauft und auch die Trauerfeier war schon organisiert. Doch als er extubiert wurde, bewies der kleine Kämpfer, dass er seinen letzten Weg noch nicht gehen wollte. Entgegen der Prognose der Ärzte atmete Jan weiter.
Er ist soweit stabil und wurde in eine ungewisse Zukunft nach Hause entlassen. Doch jeder Infekt ist lebensbedrohlich für Jan, der außerdem Atemaussetzer hat und seine Körpertemperatur nicht selbst regulieren kann, was die Mobilität der Familie stark einschränkt. Unterstützt wird die Familie von einem Kinderpalliativteam, Physiotherapeuten und dem Pflegedienst. Doch das Zuhause und das Auto der Familie ist nicht behindertengerecht, so dass die Pflege von Jan weiter erschwert wird.
Um den Um- und Anbau ihres Zuhauses finanzieren zu können hat Mutter Susanne eine Spendenaktion gestartet (Link: https://de.gofundme.com/Sorgenkind-Jan), damit ihr Sohn möglichst lange Zuhause versorgt werden kann. Diese Spendenaktion wollen der ERV Schweinfurt und die Mighty Dogs unterstützen und haben daher den Blaulicht-Tag zugunsten von Jan und seiner Familie organisiert. Über zahlreiche Unterstützung durch Fans, Zuschauer und sonstige Gönner würden wir uns sehr freuen!
 
    
SC Forst
Nature Boyz verschaffen sich Luft - Überzeugende Leistung gegen die Wölfe
(BLL)  Die Mannschaft der Forster Nature Boyz zeigte sich am Sonntag im Peißenberger Eisstadion für die Abstiegsrunde gewappnet, denn sie errang die ersten 3 Punkte im Abstiegskampf bei ihrem 6:1 (2:1, 3:0, 1:0)-Sieg gegen den EV Bad Wörishofen und verließen damit das Tabellenende.
Präsident Lorenz Barfüßer war vor dem Spiel sehr nervös, auch während der Partie fand er nicht zur Ruhe. Mit entpannter Mine konnte er das Eisstadion nach dem Spiel verlassen, auch Trainer Sepp Bachmeier sah man die Entspannung an. Vom Fanclub hörte man lautstark den Song vom "schönen Tag", doch der Reihe nach.
Beide Mannschaften konnte man anfänglich die Nervosität ansehen, denn die Aktionen wirkten unsicher. Doch bereits in der 4. Spielminute war Klaus Müller zur Stelle, der auf Zuspiel von Anton Rauh zur 1:0-Führung traf.  Eigentlich aus dem Nichts in der 7. Spielminute der 1:1-Ausgleich, dem ein krasser Abwehrschnitzer der Hausherren vorausging. Beide Mannschaften versuchten ihr Heil in der Offensive zu suchen. Beide Torhüter wurden entsprechend beschäftigt. Die erste Hinausstellung eines Gästespielers nutzte Bastian Grundner zur erneuten 2:1-Führung, das Zuspiel kam von Klaus Müller. Es war bereits die 14. Spielminute angebrochen. Das Spiel wogte bis zur Pause hin und her.
Nach dem Pausentee kamen die Gäste entschlossener aus der Kabine, sie drückten jetzt auf den Ausgleich. Die Forster dagegen zeigten, dass sie  gewillt sind, das Spiel ihrerseits erfolgreich zu beenden. Die Wölfe waren die ersten 10 bis 12 Minuten optisch überlegen, Andreas Scholz hatte mehrere Möglichkeiten, sein Können unter Beweis zu stellen. In dieser Phase war er der Turm in der Schlacht und hielt sein Team im Spiel. Zum Ende des mittleren Spieldrittels kassierten die Gäste mehrere Strafzeiten. Die Folgen waren für diese spielentscheidend, denn zwischen der 37. und 40. Spielminute schlugen die Gastgeber erbarmungs- und kompromisslos zu. Zuerst erhöhte Anton Rauh auf Zuspiel von Klaus Müller und Sascha Zenzs auf 3:1, knapp 30 Sekunden später das 4:1 durch Klaus Müller auf Zuspiel von Manfred Guggemos und wiederum Sascha Zenzs. Den 5:1-Pausenstand besorgte Daniel Anderl auf Zuspiel von Bastian Grundner und Martin Burger. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste vollzählig auf dem Eis.
Im letzten Spielabschnitt setzte die Mannschaft vollumfänglich den Matchplan des Trainerduos Sepp Bachmeier und Max Bergmann um. Mit Einsatzwillen und Disziplin rollte nun Angriff auf Angriff auf das Wölfetor, nur die Chancenverwertung lies noch etwas zu Wünschen übrig. Das Glück des Tüchtigen hatte jetzt Gästetorhüter Marius Münch auf seiner Seite. Die Wölfe haderten noch ein wenig mit den Schiedsrichterentscheidungen und brachten sich deshalb selbst aus dem Konzept. Die endgültige Entscheidung in dem jetzt klar von den Hausherren bestimmten Spiel besorgte Manuel Weninger, der auf Zuspiel von Klaus Müller und Anton Rauh zum 6:1 in der 57. vollendete.
Trainer Josef Bachmeier freute sich und meinte, die Mannschaft hat Charakter gezeigt und das umgesetzt, was wir vor dem Spiel besprochen haben. Am Freitag geht es dann zum bis jetzt ungeschlagenen Tabellenführer TSV Farchant.
  
    
EHC Bayreuth
Haushoher Sieg des EHC beim ERC Regen
(BBZL)  Die Bayreuther Jungs gastierten am gestrigen Samstag beim ERC Regen. Die Anreise gestaltete sich aufgrund der Witterungsbedingungen nicht allzu angenehm, aber das Spiel konnte pünktlich starten.
Die Favoriten aus Bayreuth eröffneten den Torreigen, der es am Ende sein sollte in der 5. Spielminute. In der 7., 8. und 12. Minute trafen die Gelb-Schwarzen erneut und so stand zur ersten Pause das 0:4 auf der Anzeigentafel.
Im zweiten Drittel trafen die Wagnerstädter in der 22., 25., 29., 31., 36. und 40. Minute, was zum Pausenstand von 0:10 führte. Wer denkt, dies hätte den Mannen um Marco Zimmer gereicht, der irrt. Auch im letzten Abschnitt wurde weiter ordentliches Eishockey gespielt und in der 45. Minute fielen zwei Treffer und weitere in der 46., 47., 51. und zwei in der 56. Minute. Der Ehrentreffer der Hausherren in der 50. Minute diente bei der Höhe des Ergebnisses nicht einmal zur Ergebniskosmetik.
Beim Spielausgang von 1:17 trafen Schmidt, Zimmer und unser Rookie Toponar jeweils drei Mal, Natzi, Gräber und Zeilmann jeweils zwei Mal, Maier und Nikolai Pleger jeweils ein Mal.
Für die Hausherren traf Jan Nemec auf Zuspiel von Tobias Himmelstoß.
Die etwa 40 mitgereisten Fans feierten ihr Team lautstark und sind sich einig:"Unsere Jungs waren von Beginn an deutlich überlegen gegen einen Gegner, der wenig entgegenzusetzen hatte. Daher ein auch in der Höhe verdienter Sieg. Trotzdem überraschend, denn Regen ist eigentlich kein schlechter Verein."
Unsere Junioren Daniel Bähr und Tom Gräber:"Es war ein gutes Spiel, wir haben gezeigt, was wir können und den Gegner von Anfang an dominiert. Es war sehr einseitig, aber wir haben unser Ziel erreicht und richten jetzt den Fokus auf das nächste Spiel, die Playoffs stehen ja schon bald vor der Tür.“
Trainer Zimmer zeigt sich ebenso zufrieden:"Wir haben von Anfang bis Ende konzentriert gespielt, am Ende ein paar Strafzeiten genommen, aber es hat sich keiner verletzt und nun bereiten wir uns auf das letzte Spiel der Hauptrunde gegen Regensburg vor."
Beim Spiel in Regensburg am Samstag, 16.02. um 19:45 Uhr geht es im direkten Vergleich um die Plätze 1 und 2 und somit auch darum, wer in den Playoffs der Gegner sein wird und welche Mannschaft sich das Heimrecht sichert.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons mit deutlicher Niederlage
(LLBW)  Die Bisons mussten am Samstagnachmittag beim Schwenninger ERC mit 1:12 (0:3/1:4/0:5) die erwartet klare Niederlage hinnehmen.
Der Tabellenführer aus dem Südschwarzwald zeigte von Beginn an, welche Mannschaft das Eis als Sieger verlassen sollte. Bereits nach knapp 80 Sekunden gingen die Schwenninger durch Felix Steinhäuser mit 1:0 in Führung. In der achten Minute nutzte Jan Falb ein fünfminütiges Überzahlspiel zum 2:0. Die Bisons kamen im ersten Drittel ebenfalls zu guten Möglichkeiten, doch diese blieben ungenutzt und so kamen die Hausherren elf Sekunden vor der ersten Pause zum 3:0. Nur 22 Sekunden nach Wiederbeginn musste Klaus Graefe erneut hinter sich greifen, denn Stefan Schäfer netzte zum 4:0 ein. Nach zwei weiteren Treffern durch Thome und Kohn, durften auch die Bisons zum ersten Mal jubeln. Das zwischenzeitliche 1:6 erzielte Sergej Wittmann nach guter Vorarbeit von Sidney Körper (33.). Stefan Schäfer s erzielte mit dem 7:1 (39.) den Schlusspunkt im Mittelabschnitt. Im Schlussabschnitt wollten die Bisons den mitgereisten Fans noch etwas zeigen, doch ein weiterer Treffer sollte ihnen nicht mehr gelingen. Die Schwenninger hingegen trafen noch insgesamt fünfmal und schraubten das Ergebnis auf 12:1.
Am kommenden Wochenende geht’s für die Bisons nach Esslingen, die ihr Spiel am Samstagabend gegen den Stuttgarter EC 1b ebenfalls mit 12:1 gewinnen konnten und dem Tabellenführer dicht auf den Fersen bleiben. Das nächste Heimspiel findet dann am Sonntag, 17.02.2019 um 19:00 Uhr gegen die Eisbären Balingen statt.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets gewinnen in Ratingen
(RLW)  Extrem wichtiger Sieg, wenn auch erst nach Penaltyschießen, für die EG Diez-Limburg: Die Rockets gewinnen mit 7:6 (3:2, 1:1, 2:3, 0:0) bei den Ice Aliens in Ratingen und nehmen damit zwei Punkte mit nach Hause. Somit fehlt dem Team am finalen Hauptrunden-Wochenende noch ein Zähler, um den vierten Tabellenplatz und damit das Heimrecht im Viertelfinale zu sichern. Dann könnte Ratingen auch bei zwei abschließenden Siegen gegen Lauterbach und Frankfurt nicht mehr an der EGDL vorbeiziehen.
Wenig überraschend durften sich die Rockets in Ratingen häufig das Spiel aus der Kühlbox anschauen - Schiedsrichter Markus Krawinkel verteilte fleißig Minuten. In der Summe 62 Strafminuten gegen die EGDL, deren 16 gegen die Gastgeber. Schon im ersten Drittel kassierten Florian Böhm und Jamie Hill 10-Minuten-Strafen. Im Spielverlauf gab es gegen die Rockets kuriose Strafen wie 2 + 2 wegen (offensichtlich besonders) Hohen Stocks. Florian Böhm beendete die Partie vorzeitig mit einer Spieldauerstrafe. Der Ratinger Ausgleich zum 6:6 fiel in Überzahl, die geschenkte Überzahl zu Beginn der Verlängerung wussten die Ice Aliens nicht zu nutzen.
„Ratingen hat zwei Tore in Überzahl gemacht und war in diesen entscheidenden Phasen hellwach“, sagte Rockets-Trainer Stephan Petry. „Auch wir hatten unsere Chancen in Überzahl, wussten diese aber nicht so effektiv zu nutzen.“ Dass seine Mannschaft überhaupt noch einmal ins Spiel gefunden hatte, verdankte sie einer starken Moral trotz 0:2- und 2:4-Rückstand. „Mit zunehmender Spieldauer waren wir einfach besser im Spiel, dann hast du auch diese Moral gespürt. Am Ende waren wir voll drin, aber wir müssen es einfach schaffen, diese Auszeiten zu Beginn abzustellen."
Tim Brazda (5.) und Dominik Scharfenort (8.) hatten die Ice Aliens früh und verdient in Führung geschossen. Tobias Schwab hauchte auf der Gegenseite seiner Mannschaft mit einem Doppelpack wieder Leben ein (9., 14.). Die Führung für die Ice Aliens nach dem ersten Drittel, erzielt durch Maximilian Bleyer (18.) war dennoch verdient und unstrittig.
Als Ratingen zur Spielmitte durch Dustin Schumacher erneut auf zwei Tore davonzog (31.), musste man im Rockets-Lager fast schon eine Vorentscheidung befürchten. Doch Florian Böhm besorgte den wichtigen Anschlusstreffer kurz vor der Pause (40.) und Jeff Smith glich gleich zu Beginn des letzten Drittels zum 4:4 aus (42.). Ratingen aber blieb gallig und wollte sich mit dem Heimsieg die besten Chancen auf Platz vier sichern - Tobias Brazda unterstrich das mit dem 5:4 (44.).
Aber Diez-Limburg zeigte Moral: Andre Bruch glich aus (46.), Jamie Hill schaffte an seinem Geburtstag die erstmalige Führung an diesem Abend (48.). Weil man aber 8 der finalen 15 Minuten (inklusive Verlängerung) in Unterzahl agieren musste, konnten die Rockets am Ende froh sein, sich nach dem Ratinger Ausgleich durch Simon Klemmer bis ins Penaltyschießen zu retten.
„Ich war mir sicher, dass wir uns bei den Penaltys durchsetzen“, sagte Petry. Lediglich Michal Plichta traf für die Gastgeber, die anderen beiden Schützen konnten EGDL-Keeper Constantin Schönfelder nicht überwinden. Jeff Smith und Jamie Hill verwandelten ihre Penaltys dagegen mit stoischer Ruhe und bescherten den Gästen den Zusatzpunkt.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Verlängerung brachte für die Kobras ein kleines Happy End
(RLW)  In einem hochinteressanten Regionalliga Spiel verloren die Kobras ihr Heimspiel gegen die Herforder Ice Dragons in der Overtime mit 1:2 (0:0; 1:0; 0:1; 0:1).
Den Zuschauern in der Schlangengrube wurde ein sehr sehenswertes Spiel geboten. Beide Mannschaften waren fest entschlossen, die drei Punkte einzufahren.
Das erste Drittel begann für die Kobras nicht so optimal. Sie mussten sehr früh schon in Unterzahl agieren. Doch durch die gute Abwehrarbeit, haben sie diese unbeschadet überstanden. Viele Angriffe beider Teams wurden sehr gut von beiden Defensivabteilungen unterbunden. Es gab kaum ein Durchkommen. Wenn es mal brenzlich wurde, waren beide Torhüter stets auf ihrem Posten. Nach diesem ausgeglichenen Drittel ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.
Milan Vanek muss die richtigen Worte in der Kabine gewählt haben, denn die Kobras starteten besser in den zweiten Spielabschnitt. Sie ließen die Scheibe gut durch die eigenen Reihen laufen und versuchten giftige Nadelstiche zu setzen. Schließlich gelang es den Kobras, die Defensive der Herforder zu überwinden. Nach einer schönen Seitenverlagerung durch Benedikt Hüsken und guter Weiterleitung durch Andrew Harrison, der mit seinem Pass Joey Menzel in Szene setzte und dieser in das Tor der Herforder einschob. Verdiente Führung für die Giftschlangen bis dahin, weil sie einfach mehr im zweiten Drittel investiert haben und die Herforder noch zu harmlos waren. Somit konnte die Spielweise auch die Fans der Kobras animieren, ihre Mannschaft auf den Rängen anzufeuern.
„Wir haben ein gutes Regionalliga Niveau gesehen zum Ende der Hauptrunde. Obwohl beide Mannschaften auf die Play-Offs fixiert sind, gab es ein gutes Niveau. Beide Torhüter haben einen fantastischen Job gemacht“, resümierte der Gästetrainer Jeff Job das Spiel.
Das letzte Drittel versprach also noch einmal Spannung. Zunächst starteten die Herforder Dragons sehr gut aus der Kabine. Nach 41 Sekunden egalisierten sie den Rückstand und trafen zum 1:1 durch Jan-Niklas Linnenbrügger. Dieser Ausgleich entwickelte sich zu einem waschechten Krimi. Es ging hin und her und es wurden Torchancen auf beiden Seiten kreiert wie auf dem Fließband. Doch die tolle Abwehrarbeit beider Mannschaften und die herausragenden Torhüterparaden verhinderten, dass eine Mannschaft vor Ende der regulären Spielzeit als Sieger vom Eis geht. Folgerichtig ging es in die 5-Minütige Verlängerung (Overtime).
Die Kobras wollten den „Lucky Punch“ erzwingen und ihre tolle Leistung gegen den Tabellenzweiten Herford krönen. Sie gaben noch einmal alles. Doch es kam anders. Nach einer Strafe für die Kobras und das agieren in Unterzahl war es im Endeffekt schwierig, den Druck der Ice Dragons stand zu halten. Phillip Brinkmann schoss das entscheidende Tor für die Gäste und sicherte Ihnen damit die 2 Punkte.
„Wir haben einen Punkt gewonnen. Die Jungs haben super gekämpft und sich den Punkt auch verdient. Wir haben Freitag schon gut gespielt und haben uns dafür aber heute belohnt. Der Fokus liegt jetzt auf nächste Woche gegen Neuss und Soest. Wir wollen den sechsten Tabellenplatz halten, um in den Play-Offs gegen Neuwied zu spielen“, blickte ein zuversichtlicher Milan Vanek nach vorne. 
  
    
EHC Neuwied Bären
EHC beweist großen Charakter
(RLW)  Der EHC „Die Bären“ ist derzeit eine echte Hausnummer im Wegstecken von Rückschlägen. Wie schon beim 5:3-Sieg am Freitagabend in Neuss konnte ein ganzes Lazarett mit Ausfällen (Jendrik Allendorf, Frederic Hellmann, Daniel Pering, Sven Schlicht, Kevin Wilson und Tobias Etzel) die Neuwieder genauso wenig aus der Bahn werfen wie drei Gegentore im zweiten Abschnitt. Weg war der verdientermaßen in den ersten 20 Minuten durch Michael Jamieson (7., 18.) und Dennis Appelhans (17.) herausgeschossene 3:0-Vorsprung. Die Bären schüttelten sich kurz, wischten sich den Mund ab und gewannen bei den Bördeindianern mit 6:3, weil Jamieson (48., 59.) zum dritten und vierten Mal traf und sich mit Martin Brabec auch der zweite EHC-Kontingentspieler in die Torschützenliste eintrug (57.). „Was unsere Mannschaft bei den ganzen Widrigkeiten in diesen Wochen leistet, zeugt von einer unfassbaren Charakterstärke. Wir können stolz sein, so ein großartiges Team zusammengestellt zu haben“, zückte Teammanager Carsten Billigmann einmal mehr den Hut vor der Einstellung seiner Schützlinge.
Sechs Punkte aus den beiden Auswärtspartien des Wochenendes – als selbstverständlich durfte man das wahrhaftig nicht voraussetzen aufgrund der personellen Engpässe und Soests Möglichkeit, mit einem Heimsieg den Dinslakener Kobras im Kampf um Tabellenplatz sechs noch einmal auf die Pelle zu rücken. Der würde im Play-off-Viertelfinale wahrscheinlich mindestens drei weitere Duelle mit dem EHC bedeuten.
Soest, das ist eine der fairsten Mannschaft der Regionalliga West, die im Schnitt nur zehn Strafminuten pro Partie kassiert. Da heißt es ebenfalls der Strafbank fernzubleiben, was die Bären diszipliniert beherzigten. Nur eine kleine Strafe (und eine Disziplinarstrafe gegen Dennis Appelhans) kassierten die Gäste. Die Einheimischen gewährten den Blau-Weißen auch nur drei Powerplays, die zwei davon prompt in Tore ummünzten. Jamiesons 3:4 als Josef Schäfer in der Kühlbox saß und das 3:6 durch den US-amerikanischen Torjäger nachdem Dennis Klinge aufgrund eines Kniechecks vorzeitig in die Kabine musste fielen in Überzahl. Auch das war ein Schlüssel zum Sieg neben den Kontingentspielern: Jamieson und Brabec schossen zusammen fünf Tore, während die Bären-Abwehr den Soester Torjäger Martin Benes bei einem Assist hielt. Der Tscheche hatte zuletzt in sechs Partien in Folge mehrfach gepunktet. „Soest besaßen auch einige Chancen zu weiteren Treffern, weil wir in der Abwehr etwas wacklig standen, aber dafür machte Felix Köllejan wie schon in Neuss deutlich, dass er sich bereits in Play-off-Form befindet“, verteilte Billigmann Schulterklopfer an seinen Torhüter. Die verdienten sich auch die Youngsters Sidney Lehnert, Kirill Litvinov und Tom Horvath, der seinen ersten Regionalliga-Scorerpunkt verbuchte und dessen Vater Kalli als Trainer einsprang, weil die Sonderlizenz für Carsten Billigmann aufgebraucht ist, Nachwuchscoach Holger Pöritzsch verhindert war und der eigentlich eingeplante Alexander Rodens grippekrank das Bett hütete. Aber wie gesagt: Im Wegstecken von Rückschlägen ist der EHC eine Hausnummer.
  
    
Grefrather EG
Nach Siegen gegen Herne und Moers: GEG bleibt auf Kurs
(LLW)  Mit einem Auswärtsspiel in Herne und dem Nachbarschafts-Duell gegen Moers in eigener Halle hatte die Grefrather EG am Wochenende zwei Spiele binnen 24 Stunden zu bestreiten. Dabei mussten unbedingt zwei Siege her. Der Kraftakt gelang. In beiden Begegnungen setzte sich die GEG durch und wahrt damit die Chance auf die Aufstiegsrundenteilnahme.
Den Grundstein für das erfolgreiche 6-Punkte-Wochenende legten die Phoenix am Freitagabend in Herne. Bereits zur ersten Drittelpause hatte man nach Toren von Dennis Lüdke (2x), Max Parschill, Roby Haazen und Carsten Reimann dem Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet mit 1:5 klar die Grenzen aufgezeigt. Aus einer sicheren Defensive heraus konnte die deutliche Führung bis zur zweiten Sirene auf 1:8 ausgebaut werden. Erneut waren Max Parschill und zweimal Routinier Carsten Reimann mit seinem 100. und 101. Treffer im Trikot der GEG erfolgreich gewesen. Um Kräfte zu sparen schalteten die Blau-Gelben in Schlussdrittel einen Gang zurück, ließen beim 9:3-Erfolg schließlich jedoch keinen Zweifel am hochverdienten Auswärtssieg aufkommen.
Nur 24 später gaben am Samstagabend die Black Tigers aus Moers ihre Visitenkarte an der Grefrather Stadionstraße ab. Im Duell der beiden niederrheinischen Eishockey-Rivalen übernahmen die Phoenix gleich die Kontrolle und setzten die Gäste von Beginn an gehörig unter Druck.
Der erste Grefrather Torjubel sollte jedoch noch bis zur 6. Minute auf sich warten lassen, bis Dennis Lüdke zum verdienten 1:0 traf. Ganze vier Minuten später stand es auch schon 4:0. Roby Haazen (7.), Patrick Büren (9.) und Carsten Reimann (10.) sorgten mit ihren Toren früh für einen beruhigenden 4-Tore-Vorsprung. Erst jetzt erreichten auch die Grafschafter Gäste allmählich Betriebstemperatur und kamen selbst zu der einen oder anderen Tormöglichkeit. Goalie Rene Dömges zeigte sich jedoch wie bereits am Vortag in Herne in guter Verfassung und ließ vorerst keinen Gegentreffer zu.
Der deutlichen Grefrather Führung zum Trotz versuchte Moers nach der Pause zurück ins Spiel zu finden. Die Begegnung wurde nun körperlicher und verlor etwas an Spielfluss. Ausgerechnet während einer Unterzahlsituation gelang es der GEG in der 28. Minute den Torschalter wieder umzulegen. Roby Haazen hatte nach sehenswerter Einzelleistung auf 5:0 erhöht und damit die nächste kurze, dafür aber um so effektivere blau-gelbe Drangphase eingeleitet. Carsten Reimann (ebenfalls 28.) und Christoph Kiwall (29. Minute) sorgten noch in der ersten Hälfte des zweiten Spielabschnitts für klare Verhältnisse.
Beim Stande von 7:0 war die Entscheidung längst gefallen. Die sichere Führung im Rücken und das Spiel des Vortages in den Beinen machten sich auf Grefrather Seite nun allmählich erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Kaum ließen Tempo und Angriffsdruck nach, waren die ausgeruhten Gäste zur Stelle und verkürzten per Doppelschlag in der 31. und 32. Minute auf 2:7. Dabei blieb es bis zum letzten Pausentee.
Grefrath kam ohne seinen an der Hand verletzten Stürmer Matthias Holzki zurück aufs Eis und musste gleich nach 18 Sekunden in Unterzahl das 3:7 durch den starken Henrik Hannen im Trikot der Black Tigers hinnehmen. Trotz schwindender Kräfte gaben die Feuervögel das Spiel und das klare Ergebnis jedoch nicht mehr aus der Hand.
Mit der Maximalausbeute von sechs Punkten bleibt die GEG auf Kurs und rückt bis auf zwei Punkte an die Aufstiegsrundenplätze heran. Nun heißt es im Nachholspiel am kommenden Dienstag, 05.02. in Moers (Spielbeginn 19:45 Uhr) unbedingt ebenfalls zu punkten und alle drei Punkte an die Niers zu entführen. Gelingt dies, so kann der Phoenix am darauffolgenden Freitag, 08.02. (20:00 Uhr) mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Bergisch Gladbach das Saisonziel “Aufstiegsrunde” endgültig erreichen.
  
    
Salzgitter Icefighters
Icefighters mit Kampf-Sieg in Adendorf – Kantersieg gegen HSV
(RLN)  Mit voller Punktzahl beendeten die TAG Salzgitter Icefighters den Doppelspieltag am Wochenende und brachten mit einem 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) beim Adendorfer EC am Freitag und einem starken 7:2 (3:1, 3:1, 1:0) gegen den Hamburger SV am Sonntag, den dritten Platz in der Hauptrunde der Regionalliga Nord in trockene Tücher.
Dabei tat sich die Mannschaft von Cheftrainer Radek im "heißesten Kühlhaus des Nordens" zunächst schwer, verpasste es, trotz zahlreicher Gelegenheiten im ersten Drittel, die Scheibe in das Gehäuse zu verfrachten. So ging es torlos in den Mittelabschnitt, in dem Luca Häufler nach wenigen Minuten für die erlösende 0:1-Führung (23.) sorgte. Das ließ der Tabellenletzte nicht lange auf sich sitzen und egalisierte auf 1:1 (28.). Darauf hatte Michael Kopke allerdings eine unmittelbare Antwort parat und stellte nur 62 Sekunden später mit seinem Treffer zum 1:2 (29.) den alten Abstand wieder her. Kurz nach Beginn der letzten 20 Minuten kämpfte sich der AEC in die Partie zurück und markierte mit dem 2:2 (42.) den nächsten Ausgleich. Die Stahlstädter blieben dran und wollten um jeden Preis die Oberhand behalten. Schließlich jagte Michael Kopke mit dem 2:3 (52.) seinen zweiten Treffer des Tages – und damit das Siegtor in Überzahl in die Maschen.
Gegen den Hamburger Sportverein, der personell noch angeschlagener als die Gastgeber antreten musste, sahen die rund 350 Zuschauer ein ganz anderes Spiel. Zwar setzten sich auch die Hanseaten zur Wehr, doch die Schwarz-Grünen meldeten per Doppelschlag von Arthur Bippus (5.) und Luca Häufler (6.) schon früh ihre Ambitionen an. "Wir haben super angefangen und uns auch verdient früh in Führung gebracht, bevor wir in eine kleine Schwächephase abgerutscht sind. Da waren wir etwas zu arrogant und dachten schon, dass der Gegner geschlagen ist", kommentierte Vit. "Trotzdem sind wir mit dem Vorsprung in den Mittelabschnitt gegangen und haben dort wieder angefangen, unser Spiel durchzuziehen", ergänzte der Ex-Profi.
So gelang es Thomas Herklotz noch 26 Sekunden vor der ersten Pause auf 3:1 (20.) zu stellen, was den HSV aber keineswegs schockierte – das Gästeteam nutzte ein Powerplay und verkürzte kurz nach Wiederanpfiff auf 3:2 (22.). Es dauerte rund zehn Minuten, bis es wieder Herklotz war, der mit dem 4:2 (32.) eine extrem starke Phase der Hausherren einleitete. "Im Mittelabschnitt hatten wir wieder viel Zug zum Tor und haben auch defensiv gut gestanden, so kamen wir auch verdient mit einer noch höheren Führung in den Schlussabschnitt", sagte der Deutsch-Tscheche zufrieden. Zweimal schlug es noch ein im Hamburger Tor. Innerhalb von guten zwei Minuten ließen es Viktors Ponatovskis (34.) und Petr Binias (36.9 jeweils im Powerplay krachen, sodass es mit einem Zwischenstand von 6:2 in die letzten 20 Minuten ging.
Auch dort behielten die Icefighters die Kontrolle und kamen sogar in den Genuss einer 5-minütigen Überzahl, die allerdings ungenutzt blieb. "Wir hatten gute Kontrolle, haben aber aus dem langen Powerplay nichts gemacht." Trotzdem zappelte es in der 52. Minute nochmals im Hamburger Netz, als Trainersohn Lukas Vit in Überzahl für den Endstand von 7:2 sorgte. "Am Ende hat es die Mannschaft defensiv so gut gemacht, dass wir auch nochmal René Schoch auf ein paar Minuten Eiszeit kam, nachdem Dennis Korff bis dahin wieder einmal überragend gehalten hatte." Schoch durfte die letzten 12 Minuten das Salzgitteraner Gehäuse hüten und erledigte seinen Job fehlerfrei!
  
    
FASS Berlin
Zweites Wochenendspiel bringt zwei Punkte
(RLO)  Ein Punkt abgegeben und zwei verletzte Spieler – den 4:3-Erfolg (1:1/1:1/1:1) nach Verlängerung gegen Tornado Niesky musste FASS Berlin teuer bezahlen.
Mit Fabian Wagner fehlte im Vergleich zum Vortag ein Spieler. Und auch im Tor wurde rotiert, Patrick Hoffmann begann.
Die Gäste reisten zwar im großen Bus des DEL2-Teams Lausitzer Füchse an, die Spieler hatten aber viel Platz: Zehn Feldspieler und zwei Goalies konnten es sich im Bus bequem machen.
Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, beide Teams griffen immer wieder an. Die besseren Torchancen hatten die Gastgeber, Lars Morawitz im Tor der Tornados musste öfter eingreifen. Nach neun Minuten war aber auch er machtlos, Luis Noack brachte die Weddinger verdient in Führung. Es ging weiter hin und her, nur konnte FASS seine Vorteile nicht nutzen. Dafür trafen die Gäste, Tom Domula erzielte nach 15 Minuten den Ausgleich. Weitere Tore sahen die Zuschauer im 1. Drittel nicht.
35 Sekunden nach Wiederbeginn konnte FASS erneut in Führung gehen. Nico Jentzsch überwand den guten Torhüter der Gäste zum 2:1. Dann durfte sich Patrick Hoffmann mehrfach auszeichnen. Mit tollen Paraden verhinderte er den schnellen Ausgleich. Nach 28 Minuten war er aber geschlagen. Tom Domula bekam schön aufgelegt und ließ dem Torhüter von FASS keine Chance. Und auch in diesem Drittel blieb es bei diesen zwei Toren.
FASS Berlin musste ab Mitte des 2. Drittels auf Richard Jansson verzichten, der nach einem Bandencheck vom Eis ging und in der Pause mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gefahren wurde.
Auf den Eis ging es wie zuvor weiter beide Teams hatten ihre Chancen. Pech hatte Nils Watzke, sein Hammer landete am Pfosten (44.). Niesky war aber inzwischen das bessere Team, die Tornados wurden im Laufe des Spiels immer stärker. Drei Minuten vor dem Ende gab es kleine Verwirrungen. Marvin Miethke fälschte einen Schuss von Max Böwe ab und der Puck war verschwunden. Nach einem kurzen Blick wurde dieser im Tor der Gäste gefunden und FASS führte etwas überraschend. Das allerdings nicht sehr lange, denn 121 Sekunden vor dem Ende stocherte Philipp Rädecker den Puck zum Ausgleich ins Tor. 65 Sekunden vor dem Ende folgte der nächste Schock, Phillip Golz wurde verletzt vom Eis geführt. Es blieb beim 3:3 nach 60 Minuten und so folgte eine Verlängerung.
Die Verlängerung dauerte 153 Sekunden, dann konnte David Trivellato den Siegtreffer erzielen. So wurden zwei Punkte geholt, es gibt aber auch zwei Verletzte zu beklagen. Bleibt zu hoffen, dass die Verletzten schnell wieder dabei sind. Beiden wünschen wir von dieser Stelle gute Besserung.
Und zum Abschluss noch ein Hinweis, der Spielplan für die Verzahnungsrunde erscheint in den nächsten Tagen, los geht es am 15. Februar. Alles weitere wird zeitnah veröffentlicht.
(Norbert Stramm)
  
    
ELV Niesky
Ein Punkt aus zwei Spielen - Tornados jetzt auf Platz 4
(RLO)  Am Sonnabend, den 02.02.2019 trafen die Cracks des ELV Niesky im heimischen Eisstadion am Waldbad auf die Chemnitz Crashers. Das war bereits die 3. Begegnung der beiden Teams in dieser Saison. Leider war sie für die Gastgeber wenig erfolgreich. Denn nach Spielende tauschten sie mit den Chemnitzern sogar den Tabellenplatz. Bereits im ersten Drittel fanden die Nieskyer nicht in ihr Spiel und vergaben viele Torchancen. Mit einem Rückstand von 0:2 ging es in die erste Pause. Tom Domula gelang in der 25. Minute endlich der Anschlusstreffer und Lucas Wehlam in der 28. Minute der Ausgleich. Doch noch im Mitteldrittel folgten zwei weitere Treffer der Chemnitz Crasher. Es war definitiv nicht der Tag von Torfrau Ivonne Schröder. Im letzten Drittel übernahm Robert Handrick den Nieskyer Kasten. Der konnte jedoch in der 44. Minute auch das 5.Tor der Gäste nicht verhindern. Doch die Tornados gaben nicht auf. Sebastian Greulich versenkte in der 56. Minute den Puck nochmal im gegnerischen Kasten. Neuzugang David Frömter gelang 56 Sekunde vor Schluss der Anschlusstreffer. Der Ausgleich lang förmlich in der Luft. Aber auch ein 6.Feldspieler half nichts mehr. So endet die Partei mit einem Spielstand von 4:5 (0:2; 2:2; 2:1).
Am Sonnabend bestritt Marco Noack sein 300. Spiel für den ELV Niesky. Nun gehört Noack zum Klub der 300. Er ist seit Saison 2006/07 dabei, schoss 100 Tore für die Tornados und saß bisher 339 Minuten auf der Strafbank. Die Verantwortlichen des ELV und das Fanprojekt bedankten sich für seine langjährige Einsatzbereitschaft und Engagement bei den Tornados.
Am Sonntag, den 03.02.2019 waren die Tornados zu Gast im Erika-Hess-Eisstadion in Berlin-Wedding bei den Cracks von FASS Berlin. Mit nur 10 Spielern und zwei Torhütern reiste Tornado-Trainer Jens Schwabe nach Berlin. Im Kasten der Nieskyer stand diesmal Lars Morawitz. In der 9. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Tom Domula glich in der 16. Minute aus. In der 1. Minute des 2.Drittels bezwangen die Berliner nochmals Morawitz. 7 Minuten später glich erneut Tom Domula aus. So ging es auch im letzten Drittel weiter. In der 57.Minute übernahmen die FÄSSer wieder die Führung. Philipp Rädecker sorgte eine Minute später für den Ausgleich. Damit folgte die Verlängerung. Der Siegtreffer gelang den Berlinern in der 63. Minute. Trotzdem nahmen die Nieskyer mit dem Ergebnis von 4:3 n.V. (1:1; 1:1; 1:1; 1:0) verdient einen Tabellenpunkt mit nach Hause.
Damit sind die Tornados nur noch einen Punkt von Chemnitz und Platz 3 entfernt. Jens Schwabe sagte nach dem Spiel: „Mein Team hat eine gute taktische und kämpferische Leistung gezeigt und verdient einen Punkt in Berlin geholt. Wir haben sehr gut defensiv gestanden und auf die Konter gewartet. Mit etwas Glück wären auch 2 Punkte drin gewesen. Mit einer besseren Chancenverwertung hätten wir bestimmt gewinnen können.“
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe vorzeitig Regionalliga-Ost-Meister 2018/2019
(RLO)  Erfreut war bei den Schönheider Wölfen natürlich keiner über die Spielabsage gegen Bad Muskau, doch während der mühevollen Fahrt des Mannschaftsbusses zurück nach Schönheide, verfolgte unser Team gespannt den Liveticker von der Nachmittagspartie FASS Berlin gegen Tornado Niesky. Am Ende eines spannenden Spiels setzten sich die Akademiker zwar mit 4:3 nach Verlängerung durch, doch der eine Punktgewinn der Lausitzer wurde im Bus lautstark bejubelt, stehen die Schönheider Wölfe trotz Spielabsage und ohne eigenem Zutun bereits als vorzeitiger Regionalliga-Ost-Meister 2018/2019 fest. Ganz unvorbereitet war man bei den Wölfen dann generell nicht, wonach sich das Team um Coach Sven Schröder die Meistershirts überstreiften und im Schneetreiben für ein kurzes Erinnerungsfoto posierten.
  

     
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Montag 4.Februar 2019
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