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September 26
                         
Weltschiffahrtstag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 23.Januar 2019

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen



    
Eisbären Berlin
Kurzinfo zum Stand des Kaders der Eisbären Berlin
(DEL)  Wir möchten Sie kurz auf den aktuellen Stand bezüglich der Ausfälle bei den Eisbären Berlin bringen. Kevin Poulin und Kai Wissmann waren heute wieder im vollen Teamtraining dabei. Wie vorletzte Woche bereits geschrieben, trainiert auch Constantin Braun derzeit mit der Eisbären-Mannschaft. 
Danny Richmond hingegen wird den Eisbären mehrere Wochen fehlen. Der 34-jährige Verteidiger erlitt im ersten Drittel der Partie in Wolfsburg einen Muskelbündelriss im Oberschenkel. Diese Diagnose ergibt sich aus dem MRT gestern Abend. Bei Stürmer Louis-Marc Aubry ist ein Einsatz im kommenden Spiel ungewiss. Er verließ das Eis am heutigen Dienstag während des Trainings aufgrund von Kniebeschwerden. Laut jetzigem Stand fehlen dem Hauptstadtclub derzeit 9 Spieler. 
  
    
Düsseldorfer EG
Wichtiges Heimspiel: Die DEG empfängt die Thomas Sabo Ice Tigers!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG steht vor einem ebenso wichtigen wie schwierigen Heimspiel. Nach drei Heimniederlagen der Rot-Gelben in Folge reisen die Thomas Sabo Ice Tigers in den ISS DOME (Mittwoch, 23. Januar, 19.30 Uhr). Die Nürnberger kämpfen verzweifelt um ihre Playoff-Chance. Aber auch die DEG benötigt jeden Zähler, um ihre bislang hervorragende Ausgangsposition im Kampf um die besten Plätze nicht zu gefährden. Punkte vor heimischem Publikum wären demnach besonders wichtig.
  
DEG ohne Mathias Niederberger
Die Düsseldorfer EG muss in den nächsten Tagen auf Mathias Niederberger verzichten. Der Torhüter hat Probleme mit den Adduktoren und wird in den Spielen gegen die Thomas Sabo Ice Tigers (heute, 19.30 Uhr, ISS DOME), bei den Grizzlys Wolfsburg (Freitag, 25. Januar, 19.30 Uhr) und zuhause gegen die Augsburger Panther (Sonntag, 27. Januar, 19.00 Uhr) geschont. Das Tor hütet heute Fredrik Pettersson Wentzel, Back-up ist Hendrik Hane. 
  
    
ERC Ingolstadt
Schütz pausiert
(DEL)  Simon Schütz wird am kommenden Wochenende pausieren. Der Verteidiger des ERC Ingolstadt hatte sich im U25-Trainingslager „Top Team Peking" des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) am Oberkörper verletzt. Schütz unterzog sich in den vergangenen Tagen mehreren medizinischen Untersuchungen und setzte bereits in den vergangenen beiden Partien aus. Die Rückkehr des 21-Jährigen in den Trainingsbetrieb ist für kommende Woche geplant.
  
    
Adler Mannheim
Moritz Seider fällt erneut aus
(DEL)  Die Adler Mannheim müssen in den kommenden rund fünf Wochen auf Verteidiger Moritz Seider verzichten. Der 17-jährige Youngster verletzte sich am 10. Januar im Heimspiel gegen die Eisbären Berlin erneut an der Schulter. Dies ergaben weitere medizinische Untersuchungen, nachdem in den vorangegangenen Tagen keine Besserung eingetreten war.
Für Seider ist es der zweite verletzungsbedingte Ausfall in der Saison. Wegen einer Schulterläsion musste das Ausnahmetalent bereits Mitte November bis Anfang Dezember pausieren, Seider kehrte jedoch rechtzeitig zur 2019 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Division I aufs Eis zurück und führte die U20-Nationalmannschaft als Kapitän zum Aufstieg. Im bisherigen Saisonverlauf kam der Verteidiger in 25 DELPartien zum Einsatz, dabei gelangen ihm ein Tor und drei Vorlagen.
Neben Seider fehlen dem aktuellen Tabellenführer auch Torhüter Dennis Endras, die Verteidiger Thomas Larkin und Janik Möser sowie Angreifer Marcel Goc.
  
    
EHC Red Bull München
Ex-Eisbären-Coach Jodoin verstärkt das Trainerteam der Red Bulls
(DEL)  Der Kanadier Clément Jodoin verstärkt ab sofort das Trainerteam des Deutschen Meisters Red Bull München. Nachdem Toni Söderholm seit 1. Januar dieses Jahres die Aufgaben des Bundestrainers der deutschen Eishockeynationalmannschaft übernommen hat, wird Jodoin neuer Co-Trainer an der Seite von Chefcoach Don Jackson und den bisherigen Co-Trainern Matt McIlvane und Patrick Dallaire. Jodoin war bis Mitte Dezember 2018 als Trainer der Eisbären Berlin aktiv. 
Clément Jodoin: „Ich bin sehr froh, wieder zurück an der Bande eines Spitzenklubs stehen zu dürfen. Das Angebot von Manager Christian Winkler und Trainer Don Jackson, für die Organisation von Red Bull zu arbeiten, konnte ich nicht ablehnen. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung.“
Cheftrainer Don Jackson: „Clément passt perfekt zu uns, er verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Coaching, Spielerentwicklung und Scouting, sowohl international als auch in der DEL. Ich kenne ihn schon lange, wir haben gemeinsam in Québec trainiert. Seine Leidenschaft für Eishockey ist riesig.“ 
Jackson und Jodoin waren in den Spielzeiten 1992/93 und 1993/94 zusammen Co-Trainer der NHL-Organisation Québec Nordiques. Nach sechs Jahren als Assistenztrainer der Montreal Canadiens (NHL) war er dann wiederum sieben Jahre als Cheftrainer im Einsatz (Lewiston MAINEiacs, Rimouski Océanic). Vor seinem Wechsel nach Berlin 2017 betreute er ein Jahr lang das Team der Hamilton Bulldogs (AHL) als Chef- und fünf weitere Spielzeiten die Montreal Canadiens als Assistenztrainer.
  
    
Straubing Tigers
Fredrik Eriksson fällt vier bis sechs Wochen aus
(DEL)  Aufgrund einer Knieverletzung, die dem Verteidiger am Sonntag  im Rahmen des Heimspiels gegen den EHC Red Bull München zugefügt wurde, ist Fredrik Eriksson nun vier bis sechs Wochen zum Zuschauen gezwungen.
Bereits heute Mittag wird mit den entsprechenden Reha-Maßnahmen im Rehazentrum Straubing begonnen. „Wir arbeiten mit Fredrik intensiv an seinem Comeback und werden alles dafür tun, damit er so schnell wie möglich auf das Eis zurückkehren kann“, erklärt Sporttherapeut Peter Kunzmann (Rehazentrum Straubing).
Jason Dunham – Sportliche Leitung der Straubing Tigers – äußert sich zum Ausfall seines Akteurs wie folgt: „Einen wichtigen Spieler auf eine solche Art und Weise zu verlieren schmerzt, aber das ändert nichts an unserer Zielsetzung. Wir wünschen Fredrik einen schnellen Heilungsverlauf und dass er bald wieder fit ist.“
  
    
Bayreuth Tigers
Spektakelspiel geht zu Recht an die Tigers
(DEL2)  Mit einem Blitzstart eröffneten die Tigers dieses Heimspiel am ungewohnten Dienstag. Schon nach 17 Sekunden fahren Kolozvary und Bartosch den ersten Angriff, wonach Kevin Kunz den Abpraller vom Torwart zur frühen Führung nutzen konnte. Wenige Minuten später war Gästegoalie Frensel erneut unsicher und Karlsson verwertete den nächsten Nachschuss zum 2-0. Heilbronn hatte auch einige starke Offensivszenen wo z.B. nach einem spektakulären Save von Tigersgoalie Jaeger im Liegen der Videobewies herhalten musste, um zu überprüfen ob die Scheibe nicht doch hinter der Linie war. Von all diesen Rückschlägen ziemlich verunsichert wirkte das komplette Team aus der Kätchenstadt nun ziemlich fahrig und als Heider im Powerplay erneut einen Nachschuss zum 3-0 einnetzte, nahm Trainer Mellitzer seinen Torhüter vom Eis und Mnich hütetet ab sofort den Falkenhorst. Die Highlights nahmen aber immer weiter Fahrt auf, denn nun agierte die Defensive der Gäste einfach auch viel zu offen und Busch bestrafte das ziemlich ungedeckt mit dem 4-0. Eine ähnliche Szene brachte Kunz zu einem Break, da er gefoult wurde gab es Penalty, den der neue Torhüter des HEC aber parieren konnte. Nun agierten die Oberfranken in einer gewissen sichern Euphorie etwas zu lässig und Heilbronn bekam gleich mehre Topchancen, die der starke Jaeger bis auf eine parieren konnte. Einen kleinen Fangfehler von ihm nutze Gibson per Abstauber noch zum 4-1 zur ersten Pause.
Im Mittelabschnitt ging es munter weiter mit gleich mehreren Treffern ans Torgestänge auf beiden Seiten und einem Torwartwechsel bei Bayreuth. Jaeger hatte sich ohne Fremdeinwirkung verletzt und konnte nicht mehr weiterspielen, so dass Herden übernahm. Wenige Minuten später nutze der Ex-Bayreuther Pavlu einen schnellen Gegenzug zum Anschluss mit einem trockenen Schuss und belohnte die nun noch etwas verstärkten Bemühungen der Gäste. Weitere Pfostentreffer und starke Paraden von Herden und Mnich verhinderten erst einmal Tore, doch allmählich wurde es auch etwas härter auf dem Eis. Einen Bandencheck von Järveläinen gegen Kurz ahndeten die Unparteiischen mit einer Spieldauerstrafe, vergaßen aber dafür einen anderen Spieler auch auf die Strafbank zu setzen. Das wurde kurioserweise erst später durch Intervention des Bankpersonals nachgeholt und die Falken versuchten dieses lange Powerplay zu nutzen um wieder richtig ins Spiel zu finden. Klasse Reaktionen von Herden verhinderten dies aber und als Karlsson ein 2 gegen 1 Unterzahlbreak mit einem „staubtrockenen“ Schuss platziert oben ins kurze Eck nutze, waren die Tigers stattdessen wieder richtig oben auf. Der Schwede blieb dabei „kalt wie eine Hundeschnauze“ und ließ Mnich keine echte Chance zur Abwehr.
In den letzten 20 Minuten versuchten die Gäste zwar wieder Linie in ihr Spiel zu bekommen, verkürzten durch Helms in Überzahl nochmals, doch fehlten ihnen am Ende etwas die Mittel und den Rest erledigte der gut aufgelegte Herden. Bartosch´s Treffer bei 5 gegen 4 nach erneut genialem Diagonalpass vom Spieler des Tages Ivan Kolozvary machte dann endgültig den Deckel drauf für die Einheimischen.
Ein „ziemlich verrücktes Eishockeyspiel“ war eine Meinung, die diesmal öfters im Tigerkäfig zu hören war.
Unter dem Strich bleibt ein verdienter Erfolg der Tigers mit den besseren Torhütern und größerer Effektivität beim Ausnutzen der Torchancen als Hauptpunkte.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet bereits am Freitag 25.01. um 20 Uhr statt. Gegner sind dann die Tölzer Löwen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
6:3! Eispiraten reißen Ruder im letzten Drittel rum - Starke Moral sichert wichtige drei Punkte
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben endlich wieder drei Punkte geholt! Gegen die Tölzer Löwen konnte das Team von Cheftrainer Kim Collins mit 6:3 gewinnen. Nach einem zwischenzeitlichen 2:3-Rückstand drehten die Pleißestädter im letzten Drittel noch einmal richtig auf und konnten das Ruder rumreißen. Dabei markierten Julian Talbot (2), Pat McNally, Christian Hilbrich, Dominic Walsh und Patrick Klöpper die Tore. Das nächste Spiel steht am kommenden Freitag an. Dann gastieren die Heilbronner Falken im Sahnpark.
Personal: Erstmals mit dabei war Förderlizenzspieler Fyodor Kolupaylo vom Kooperationspartner, welcher neben Pohl und Schlenker agierte. Nicht im Kader standen dagegen André Schietzold (Aufbautraining nach Unterkörperverletzung) sowie Christoph Kabitzky (Handverletzung). Weiterhin fehlte auch Patch Alber, der per Leihe in Bremerhaven spielt. Im Tor stand Sebastian Albrecht.
In einem eher mäßigen ersten Drittel gingen die Tölzer Löwen zunächst mit 0:1 in Führung. Lubor Dibelka traf bereits nach 61 Sekunden. Den Eispiraten fiel in der Folge nicht viel ein. Das Team von Kim Collins tat sich schwer, Chancen zu erspielen. Zumeist erstickten Angriffsversuche im Keim oder waren zu ungenau.
Die Bayern waren es dann auch, die im zweiten Drittel das erste Tor erzielten. Erneut war es Lubor Dibelka, der Albrecht bezwang und auf 0:2 stellte (28.). Die Eispiraten wurden dann aber besser und konnten eine kurze Druckphase gleich doppelt nutzen. Pat McNally vollendete einen Konter in Unterzahl und verkürzte auf 1:2 (35.), Julian Talbot sorgte mit seinem Treffer im Fallen nur eine Minute später für den 2:2-Ausgleich (36.)! Die Freude auf Seiten der Spieler und Fans hielt jedoch nur kurz an. In eigener Überzahl mussten die Crimmitschauer nach einem Fehler im Spielaufbau den nächsten Rückschlag hinnehmen. Johannes Sedlmayr traf zum 2:3 (39.).
Kim Collins‘ Kabinenansprache hatte es aber dann wahrscheinlich in sich. Mit Beginn des letzten Drittels drehten die Westsachen richtig auf. Nur drei Minuten nach Wiederbeginn stocherte Christian Hilbrich den Puck über die Torlinie – 3:3 (43.)! Und die Pleißestädter ließen nicht nach: Dominic Walsh vollendete den schönsten Spielzug des Abends über Hilbrich und Körner zum 4:3 und die Eispiraten gingen somit erstmals in Führung (46.)! Julian Talbot konnte diese nach guter Übersicht von Rob Flick in numerischer Unterzahl dann sogar weiter ausbauen. Er traf wiederum nur eine Minute später zum 5:3 (47.)! Den Schlusspunkt eines tollen dritten Durchgangs setzte dann Patrick Klöpper, der mit seinem Empty-Net-Tor in der Schlussminute alles klar machte und den 6:3-Endstand besorgte (60.).
  
Den Kompass in Richtung Pre-Playoffs / Heimspiel gegen Heilbronn – Auswärtsspiel in Frankfurt
Die Eispiraten Crimmitschau haben sich gestern mit einer Energieleistung im Schlussdrittel gegen die Tölzer Löwen durchgesetzt und drei wichtige Punkte eingefahren. Auf dem DEL2-Spielplan stehen nun die Partien gegen die Heilbronner Falken (25.01.2019 – 20:00 Uhr) sowie gegen die Löwen Frankfurt (27.01.2019 – 16:00 Uhr) an. Dabei möchten die Westsachsen den Kompass weiterhin in Richtung Pre-Playoffs halten.
Die Eispiraten haben nach einem ernüchternden 0-Punkte-Wochenende gestern die richtige Reaktion gezeigt! Die Tölzer Löwen schickten die Westsachsen mit 6:3 wieder nach Hause. Am Ende standen drei wichtige Punkte auf der Habenseite der Eispiraten. Einen Platz konnten die Crimmitschauer aber durch den 6:3-Sieg der Bayreuth Tigers gegen die Heilbronner Falken nicht gut machen. Eben gegen diese Falken wollen die Eispiraten am Freitag siegen und den zehnten Platz zurückerobern.
Die Heilbronner Falken schippern im Gegensatz zu den Eispiraten zurzeit eigentlich in ruhigerem Fahrwasser. Mit 59 Punkten stehen die Baden-Württemberger zurzeit auf dem siebten Tabellenplatz, dürfen sich mit Blick auf das Heimrecht in den Pre-Playoffs aber keine großen Ausrutscher mehr erlauben. Immerhin sind den Falken mit den Kassel Huskies (58) und Dresdner Eislöwen (56) zwei Teams auf den Fersen. Mit Blick auf die aktuelle Formtabelle ließen die Schwaben in den vergangenen Partien zudem etwas Konstanz vermissen. Ganze sechs Niederlagen in zehn Spielen stehen für das Team von Alexander Mellitzer zu Buche. Die Eispiraten, die in dieser Spielzeit noch keines der drei Aufeinadertreffen für sich entscheiden konnte, wollen das kleine Tief ihres kommenden Gegners ausnutzen und erstmals in dieser Serie punkten.
Der Fokus liegt bei dem Tabellensiebten natürlich auf einen Mann: Roope Ranta! Er ist mit 26 Toren und 38 Vorlagen nicht nur der beste Scorer der Heilbronner, sondern auch der gesamten DEL2. Er ist ein Spieler, der Partien allein entscheiden kann und ein großer Indikator für den Erfolg der Falken. In der Liste der ligaweiten Topscorer reihen sich allerdings auch zwei weitere Heilbronner ein. Greg Gibson (56) und Derek Damon (51) werden am Freitag wohl auch die Eispiraten-Verteidigung auf den Prüfstand stellen. Ruhe und Sicherheit strahlt indes U20-Nationaltorhüter Mirko Pantkowski aus, der 18 seiner 34 Partien gewinnen konnte.
Es war ein Ergebnis, mit welchem nur die Wenigsten gerechnet haben: Mit 8:1 gewannen die Löwen Frankfurt kürzlich gegen die Ravensburg Towerstars und sicherten sich zwischenzeitlich den Platz an der Sonne. Danach lief bei den Hessen aber nicht mehr viel zusammen. Erst verloren die Mainstädter gegen Bayreuth (3:4), dann gegen Bietigheim (3:4 nach Verlängerung) und gestern schließlich 1:4 im Hessenderby gegen die Kassel Huskies. Somit rangiert die Mannschaft von Matti Tiilikainen aktuell mit 74 Zählern auf dem vierten Tabellenplatz – allerdings auch nur mit zwei Punkten Rückstand auf die Top-3 Ravensburg, Weißwasser und Kaufbeuren (jeweils 76 Punkte).
Das letzte Main-Pleiße Duell liegt noch gar nicht allzulang zurück. Um die Weihnachtszeit unterlagen die Eispiraten den Frankfurtern im Penaltyschießen nur knapp mit 2:3. Die Auswärtsniederlage am 26. Oktober war umso bitterer. Die Eispiraten führten schon mit 3:0, gingen nach einem 3:4 letztlich doch leer aus.
Das Toreschießen in Frankfurt wird dabei auf mehreren Schultern verteilt. Adam Mitchell traf bereits 19 Mal, ist zudem der Topscorer (53 Punkte) seines Teams, dicht gefolgt von Eduard Lewandowski (50). Doch auch Mathieu Tousignant (40) oder Carter Proft (34) reihen sich immer wieder in die Torschützenliste ein. Ebenso torgefährlich, wie auch defensiv stabil, ist dabei ein ehemaliger Crimmitschauer. Maximilian Faber, der erst kürzlich seinen Vertrag verlängerte, konnte bislang schon 14 Tore und 25 Assists verbuchen.
Förderlizenzspieler Fyodor Kolupaylo wird auch am Freitag im Sahnpark auflaufen und das Team der Eispiraten unterstützen, ehe er sich am Sonntag dann wieder für die Fischtown Pinguins die Schlittschuhe schnürt. In welchem Rahmen er danach für die Westsachsen zur Verfügung steht ist noch unklar. Ebenso unklar ist, ob Christoph Kabitzky nach seiner Handverletzung oder André Schietzold, nach seiner Unterkörperverletzung wieder im Aufbautraining, am Wochenende auflaufen können. Der Stand bei Patch Alber ist weiter unverändert. Er wird weiterhin in Bremerhaven zum Einsatz kommen.
  
    
Deggendorfer SC
DSC meldet sich mit Heimsieg über die Lausitzer Füchse eindrucksvoll zurück
(DEL2)  Zwei Tage nach dem schwachen Auftritt gegen die Tölzer Löwen meldet  
sich der Deggendorfer SC eindrucksvoll zurück. Gegen den  
Tabellenzweiten aus der Lausitz gewann der DSC, bei dem Christoph  
Kiefersauer überraschend sein Comeback gab, eindrucksvoll mit 4:0.
Die 1585 Zuschauern rieben sich zunächst wohl verwundert die Augen. Im  
Gegensatz zum Sonntag präsentierte sich der DSC spritzig und agil und  
konnte gleich in der vierten Minute den Führungstreffer erzielen.  
Einen Konter über Aaron Reinig und Curtis Leinweber schloss René  
Röthke zur frühen 1:0 Führung ab. In der Defensive zeigten sich die  
Deggendorfer in der Folgezeit kompromisslos und ließen nur wenige gute  
Einschussmöglichkeiten zu. In der 15. Spielminute dann fast eine Kopie  
des ersten Deggendorfer Treffers. Erneut fuhr der DSC einen Konter,  
den dieses Mal Aaron Reinig zum 2:0 verwertete. Mit  dieser Führung  
ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt dann ein ähnliches Bild. Die Füchse versuchten  
den Anschlusstreffer zu erzielen, jedoch hatte die Deggendorfer  
Defensive um Cody Brenner stets die richtige Antwort parat. Auf der  
Gegenseite blieben die Hausherren selbst durch eigene Konter  
gefährlich, sodass die Partie einen hohen Unterhaltungswert bot. Trotz  
einiger guter Gelegenheiten blieb es beim 2:0 nach zwei gespielten  
Dritteln.
Im Schlussabschnitt sorgten die Deggendorfer Kufencracks dann früh für  
die Entscheidung. Alex Roach brachte in der 42. Minute den Puck  
einfach mal Richtung Tor und dieser fand den Weg zwischen Freund und  
Feind hindurch zum 3:0. Die Füchse setzten dann alles auf eine Karte  
und nahmen knapp fünf Minuten vor Ende der Partie den Torhüter vom  
Eis. Diese letzte Maßnahme griff jedoch nicht und Maximilian Gläßl  
traf in der 57. Minute ins verwaiste Lausitzer Tor.
Mit dem Sieg über den Tabellenzweiten sammelt der Deggendorfer SC  
wieder Selbstvertrauen und will am kommenden Freitag auf heimischem  
Eis auch die Bietigheim Steelers in die Mangel nehmen. Spielbeginn am  
Freitag ist um 20 Uhr.
  
Verstärkung im Bereich Sponsoring, Marketing und Vertrieb: Stefan Liebergesell neu beim DSC
Der Deggendorfer SC arbeitet auch abseits der Eisfläche an einer weiteren Professionalisierung seiner Strukturen und ist jetzt an dieser Stelle bei der Suche nach einer Verstärkung fündig geworden. Mit dem Regensburger Stefan Liebergesell konnte ein absoluter Kenner der Eishockeyszene für eine Mitarbeit im Bereich Sponsoring, Marketing und Vertrieb gewonnen werden.
Liebergesell war lange Zeit im Regensburger Eishockey engagiert. Zuletzt war er als Geschäftsführer der Eisbären tätig und konnte dort viel Erfahrung im Bereich des Sportmarketings sammeln.   
Er selbst geht seine neuen Aufgaben im Deggendorfer Eishockey mit der höchstmöglichen Motivation an: „Ich sehe mein Engagement beim DSC langfristig und will die Marke DSC weiter stärken und auszubauen. Ich blicke mit großer Vorfreude auf die anstehenden Aufgaben und freue mich auf viele  positive Gespräche im Sinne des Deggendorfer Eishockeys.“
Auch für Artur Frank ist der „Neuzugang“ ein wichtiger Baustein der weiteren Professionalisierung der Strukturen beim DSC: „Nachdem wir uns als Aufsteiger in der Profiliga DEL2 schön langsam freischwimmen und insgesamt genügend Erfahrungen sammeln durften, wie groß der zeitliche Aufwand im Verwaltungs-Bereich ist, sind wir sehr froh, einen weiteren Helfer beim DSC begrüßen zu dürfen.“
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern Erfolg gegen Bad Nauheim
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen den EC Bad Nauheim mit 4:2 (1:0; 2:1; 1:1) gewonnen. Martin Davidek brachte den Gastgeber in Führung (7.), Stefan Della Rovere (21.) und Nick Huard im Powerplay (36.) bauten diese aus. Doch Radek Krestan markierte noch vor der Pause den Anschlusstreffer (37.). Im Schlussdrittel traf Dennis Reimer in doppelter Überzahl (59.), aber Georgijs Pujacs sicherte mit dem Treffer den Eislöwen-Erfolg ab (60.).
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Wir haben gut ins Spiel gefunden, Druck gemacht und unsere Chance genutzt. Im zweiten Drittel haben wir etwas runtergefahren, Marco Eisenhut hat uns im Spiel gehalten. Es hätte eng werden können, aber darüber haben wir gesprochen. Im letzten Drittel haben wir disziplinierter agiert, am Ende aber Probleme mit den Strafen bekommen. Erneut war Marco Eisenhut da, aber auch der Rest des Teams hat alles getan, Schüsse geblockt.“
Bad Nauheim-Coach Christof Kreutzer: "Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, haben uns von der Atmosphäre anstecken lassen und Chancen ausgelassen. In Überzahl haben wir am Ende alles auf eine Karte gesetzt. Dresden hat am Ende verdient gewonnen, weil wir nicht von Beginn an bereit waren." 
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 25. Januar um 19.30 Uhr gegen die Ravensburg Towerstars.
  
    
EHC Freiburg
Kein Ganzjahres-Eis in Freiburg – neue Halle im Fokus
(DEL2)  das ganze Jahr 2019 über Eissport in der Freiburger Franz-Siegel-Halle, auch im Sommer – mit diesem Gedankenspiel ist der EHC Freiburg im Dezember an die Öffentlichkeit getreten. Nach Abstimmungen mit der Stadt Freiburg hat sich nun aber herausgestellt, dass das ehrgeizige Projekt nicht umgesetzt werden kann.
Eine Eisschicht auch in den warmen Monaten, mehr Trainingsmöglichkeiten für Breiten- und Nachwuchssportler, ein sommerliches Freizeitprogramm für schlittschuhbegeisterte Kinder, kein energieaufwändiges Hochfahren der Anlage im Juli/August: Das Ganzjahres-Eis hätte für die Sportstadt Freiburg einen erheblichen Mehrwert mit sich gebracht – und für den EHC Freiburg eine zusätzliche Einnahmequelle in den bisher eisfreien Monaten Mai, Juni und Juli.
Aus baulichen Gründen kann der Plan jedoch nicht umgesetzt werden: Nach Einschätzung von Fachleuten der Baustatik und Bauphysik würde die zusätzliche Feuchtigkeit der Dachkonstruktion zusetzen. Für deren Stabilität sei wichtig, dass während dreier Monate im Jahr kein Eis in der Franz-Siegel-Halle liege.
Der EHC Freiburg nimmt diese Einschätzung mit Bedauern zur Kenntnis, wie gewiss auch die Eissportfreunde der Region. Das Interesse  am Ganzjahres-Eis ist riesig. Während der etatmäßigen Öffnungszeit von August bis Ende April ist das Interesse an Eiszeiten so groß, dass die Kapazitätsgrenze längst erreicht ist und etliche Interessenten abgewiesen werden müssen. Das Eis wird bekanntlich zum größten Teil von der Öffentlichkeit (freier Eislauf, Schulen, Kindergärten, Hobbysport…) und dem Nachwuchs genutzt, nur zu einem Anteil von rund 10 Prozent von den Eishockeyprofis des EHC Freiburg.
Um der permanenten Überbelegung Herr zu werden, hatte der EHC Freiburg im Frühjahr auch die Option geprüft, an der Ensisheimer Straße eine zweite Eisfläche einzurichten. Die Idee einer Leichtbauhalle auf dem jetzigen Parkplatz ließ sich nach Rücksprache mit der Stadt Freiburg aber ebenfalls nicht umsetzen.
Umso mehr dringen die EHC-Verantwortlichen nun darauf, dass die Planung einer neuen Eissporthalle Fahrt aufnimmt. "Jetzt muss endlich zeitnah und ernsthaft mit der Standortsuche und Planung begonnen werden. Wir rechnen mit einer Schließung der Franz-Siegel-Halle im Jahr 2024. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Sachverständigen oder der TÜV einem Betrieb über 2024 hinaus ihre Zustimmung erteilen werden", sagt Vereinspräsident Michael Müller und verspricht: "Wir bleiben am Thema neue Eishalle dran und werden auch nach den Kommunalwahlen mit dem neuen Gemeinderat das Gespräch suchen." Im Jahr 2024 läuft die Betriebserlaubnis für die Franz-Siegel-Halle aus. Der politische Beschluss zum Neubau eines Eisstadions wurde im Freiburger Gemeinderat bereits 2013 gefällt. 
  
    
ESV Kaufbeuren
4:3 Erfolg vor 2.427 Zuschauern gegen die Bietigheim Steelers
(DEL2)  Mit den nächsten drei Punkten im Gepäck konnte man den 40. Spieltag erfolgreich abschließen. Schlüssel zum Sieg war eine kompakte Teamleistung und mit Stefan Vajs ein starker Rückhalt im Tor. Schlüssel zum Erfolg war dabei eine zwischenzeitliche 3:0 Führung im zweiten Drittel. Den Vorsprung konnte man letztlich abgeklärt über die Zeit retten. Wiederum konnte man die Ausfälle von Julian Eichinger und Sebastian Osterloh auf dem Eis etwas kompensieren. Trotz zweier Überzahlspiele zu Beginn des Spiels tat sich der ESVK schwer, die gut eingestellten Steelers unter Druck zu setzen. Die Ellentäler sorgten mit hoher Laufbereitschaft für viel Druck im Drittel der Joker. In Minute zehn die erste gute Parade von Sinisa Martinovic, als Sami Blomqvist nach feiner Vorarbeit von Branden Gracel frei vor ihm auftauchte. Auch auf der Gegenseite verpufften die ersten beiden Powerplays ohne nennenswerte Chancen. In der 19. Minute traf Daniel Haase nach einem schnell vorgetragenen Angriff lediglich den Pfosten. Als der ESVK in Person von Florin Ketterer doch noch traf, war die Spielzeit kurz zuvor abgelaufen gewesen und der Treffer konnte deshalb auch zurecht nicht gegeben werden. Der ESVK startete in den zweiten Abschnitt, wie man den ersten beendet hatte. Diesmal wurde der Einsatz belohnt. Nach einer unübersichtlichen Situation im Bietigheimer Torraum war es wieder einmal Sami Blomqvist, der die Scheibe im Nachsetzen über die Linie bugsierte. Die Steelers schalteten umgehend einen Gang hoch und hatten einige sehr gute Einschussmöglichkeiten. Entweder war in dieser Phase Stefan Vajs zur Stelle oder die Steelers scheiterten ans sich selbst. Aus dieser Druckphase konnte man sich etwas befreien und Max Schmidle legte das 2:0 nach. Im Slot konnte er sich behaupten und im Nachschuss war er erfolgreich. Als die Schiedsrichterentscheidungen zeitweise etwas undurchsichtig wurden, gab es dementsprechend viel Platz auf dem Eis. Zunächst konnte Ossi Saarinen nach feiner Einzelleistung in Unterzahl das 3:0 erzielen. Nur 44 Sekunden später – immer noch in Überzahl – konnte Willie Corrin mit einem schönen Schlenzer auf 3:1 verkürzen. Dass die Steelers Unterzahl ebenfalls hervorragend spielen können, bewies Topscorer Matt McKnight in der 38. Minute. Die Joker versuchten zu kompliziert ins Drittel zu kommen, der Puck wurde abgefangen und der SCB-Goldhelm ließ Stefan Vajs keine Chance. So ging es mit einer 3:2 Führung für den ESVK in die Pause. Der richtige Zeitpunkt, um die auf beiden Seiten etwas erhitzten Gemüter zu beruhigen. Somit war eine denkbar spannende Konstellation für Drittel drei vorgegeben und das Spiel enttäuschte die Zuschauer nicht. Die Intensität nahm noch zu. So kam Bietigheim immer wieder zu schnellen Kontern, wurde aber zeitweise auch vom ESVK in deren Drittel eingeschnürt. Beide Torhüter konnten sich nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Steven Billich konnte einen Ausflug von Sinisa Martinovic nicht ausnutzen, da der Bietigheimer Goalie gerade noch parieren konnte. Dann aber war er doch machtlos. In Überzahl kam Sami Blomqvist in vollem Lauf auf ihn zu und hämmerte den Puck zum 4:2 in die Maschen. Die Steelers gaben sich noch nicht geschlagen. Ein letztes Aufbäumen mit sechs Mann führte nach einer Strafzeit gegen den ESVK zum 4:3. Mit Geschick verteidigte man die Führung und konnte sich sogar noch den Luxus erlauben, das leere Tor zu verfehlen. Am Ende stand ein nicht unverdienter Sieg des ESVK. 
Eine bittere Niederlage seines Teams sah Steelers Coach Hugo Boisvert. Man habe zu viele Zweikämpfe verloren und das dritte Spiel innerhalb dreier Tage gegen ein Topteam hatte zu viele Körner gekostet. Andi Brockmann sah den größeren Siegeswillen bei seinem Team und gestützt auf das kompakte Spiel mit vier Reihen war er natürlich mit seiner Mannschaft sehr zufrieden. 
  
    
EHC Lausitzer Füchse
VERLETZUNGSBEDINGTE AUSFÄLLE BEI DEN LAUSITZER FÜCHSEN - CLARKE BREITKREUZ MIT SCHWERER GESICHTSVERLETZUNG
(DEL2)  Bei den Lausitzer Füchsen gibt es nach den Spielen vom Wochenende und dem Dienstagspiel verletzungsbedingte Ausfälle. Nachdem sich bereits Jakub Kania am Freitag nach einem Bandencheck in der Partie gegen Bietigheim verletzte und vorerst nicht einsatzfähig ist, traf es am Dienstag Clarke Breitkreuz. Er erlitt eine schwere Gesichtsverletzung im Spiel gegen Deggendorf und wird im Cottbuser „Karl Thiem“ Klinikum ärztlich versorgt.
Ebenso fraglich ist ein Einsatz von Jake Ustorf für das kommende Woche. Er zog sich im Spiel am Dienstag eine Oberkörperverletzung zu und befindet sich zu weiteren Untersuchungen in Berlin.
Nach derzeitigem Stand kann bei allen drei Spielern noch keine Aussage darüber gemacht werden, wie lange sie ausfallen werden, da noch weitere Untersuchungen notwendig sind. Sobald es neue Erkenntnisse gibt, werden wir aktuell darüber informieren.
Wir wünschen allen Spielern eine gute Genesung und schnelle Rückkehr zur Mannschaft.
  
    
Tölzer Löwen
Schlussdrittel bringt Löwen um Lohn
(DEL2)  Lange lief vieles nach Plan: Dann erlebten die Tölzer Löwen im Sahnpark ein Déjà-vu. Wie schon in der vergangenen Saison ließen sie sich im Schlussdrittel die Butter vom Brot nehmen. Am Ende stand ein 6:3-Erfolg für die Eispiraten. Zugegebenermaßen war die letzte verspielte Führung in Crimmitschau etwas drastischer: Nach 4:1-Führung kassierten die Buam damals noch zwei Gegentore in der letzten Minute und brachten sich damit um den Sieg. Gewisse Ähnlichkeit hatte die gestrige Partie dennoch. Die Tölzer Löwen spielten in den ersten 40 Minuten ein offensives Powerhockey. Der verdiente Lohn spiegelte sich nach 28 Minuten auf der Anzeigetafel wieder. Lubor Dibelka stellte mit seinem Doppelpack auf 2:0. Besonders im ersten Drittel war es ein Spiel mit einigen Großchancen auf beiden Seiten. Die Eispiraten agierten teilweise vogelwild in ihrem eigenen Verteidigungsdrittel, wodurch oftmals ein Löwe frei zum Schuss kam. Crimmitschau war aber vor allem im Konter ebenfalls gefährlich, wie beispielsweise kurz vor der ersten Drittelpause, als Niklas Heinzinger nur noch regelwidrig klären konnte. Den fälligen Penaltyschuss vergab der gefoulte Chris Hilbrich gegen Andreas Mechel. Der Tölzer Back-Up vertrat am Dienstag Ben Meisner, der aus dem Sonntagsspiel angeschlagen hervorging. Auch das Mitteldrittel war beiderseitig ähnlich wild einzustufen. Mit einem Unterschied: Nun nutzten die Teams ihre Chancen größtenteils. Auf Dibelkas 2:0 folgte ein Doppelschlag der Eispiraten. Besonders der Anschlusstreffer war aus Löwensicht vermeidbar, befand man sich eigentlich in numerischer Überzahl. Doch Patrick McNally und Julian Talbot nutzten den Minutenschlaf der Buam gnadenlos aus. Durch das zweite Unterzahltor des Drittels - diesmal verwertete Johannes Sedlmayr einen Abpraller ins leere Tor - nahm die Partie weiter an Kuriositäten zu. Die Zuschauer waren nicht zahlreich angereist (795), doch die anwesenden Fans sahen ein offensives Spektakel. Über das Schlussdrittel würde man als Löwe gerne den Mantel des Schweigens legen. Drei Tore innerhalb von viereinhalb Minuten drehten die Partie zugunsten der Eispiraten - erneut war ein Unterzahltreffer durch Talbot dabei. In der restlichen Spielzeit gelang es den Buam nur selten klare Chancen herauszuspielen. So machte der Empty-Netter von Patrick Klöpper den Deckel drauf. Scott Beatties erstes Spiel endet also mit einer schmerzhaften Niederlage. Nach nur einer Trainingseinheit war das Dienstagsspiel sicherlich keine dankbare Aufgabe. Außerdem bleibt festzuhalten, dass die Löwen über 40 Minuten die bessere Mannschaft waren. Es wäre mehr drin gewesen, doch mit dem Konjunktiv werden keine Punkte gesammelt. Das Fazit des neuen Cheftrainers fiel kurz aus: "Wir sind gut gestartet. Danach sind wir von unserem Gameplan abgekommen. Sie haben die Kontrolle übernommen".
  
    
EV Lindau Islanders
Im Derby muss ein Sieg her!
(OLS)  Das kommende Spielwochenende startet mit einem Derby am Freitag den 25.01. um 20:00 Uhr in Sonthofen. Zu Gast sein im nächsten Heimspiel, am Sonntag den 27.01. um 18:00 Uhr, werden die Eisbären aus Regensburg, der momentane Tabellenführer  der Oberliga Süd.
  
    
SC Riessersee
Spitzenspiel der Verzahnungsrunde / Freitag gegen Bad Kissingen – Tabellenerster gegen den Dritten
(OLS)  Am dritten Wochenende der Verzahnungsrunde empfängt der SC Riessersee am Freitag um 20 Uhr den EC Bad Kissingen, am Sonntag sind die Werdenfelser um 17 Uhr in Landsberg zu Gast.
Bad Kissingen hatte bis zur 0:6 Niederlage am vergangenen Sonntag die Tabellenführung kurzzeitig inne, ließ aber in Grafing Federn und ist nun mit neun Punkten auf Platz Drei.
„Das letzte Wochenende war für uns sehr lehrreich. Gerade die ersten beiden Abschnitte gegen Klostersee haben uns gezeigt, dass wir in den Begegnungen mit den Bayernligisten von der ersten Minute an hellwach sein müssen. Gegen Erding zeigten wir von Beginn an ein anderes Gesicht und haben auch verdient 8:2 gewonnen. Gegen die Wölfe aus Bad Kissingen werden wir auch marschieren und unsere Stärken in die Waagschale werfen, einfach wird es gegen die russisch geprägte Mannschaft jedenfalls nicht. Lorenz Mittermaier und Aziz Ehliz konnten endlich wieder voll ins Training einsteigen, mal sehen ob es schon für die ersten Einsätze am Wochenende reicht.“ so Trainer Schorschi Kink.
Die Stadionkasse zum Heimspiel des SCR öffnet wie gewohnt zwei Stunden vor dem Spiel. Online sind die Tickets über Eventim (Print @ Home: https://www.eventimsports.de/ols/scriessersee/ ) erhältlich.
  
SCR vs. EHC Klostersee - Verzicht auf eine mögliche Wiederholung
Der SC Riessersee wird gegen die Spielwertung der Begegnung SC Riessersee gegen den EHC Klostersee keinen Protest einlegen und verzichtet damit auf die mögliche Wiederholung der Partie.
„Das Spielstand war nach 60 Minuten unentschieden, so dass uns durch den Gewinn des Zusatzpunktes in der, vom Schiedsrichter falsch ausgelegten Verlängerungsregelung, sportlich kein Schaden entstanden ist. Daher werden wir es auch dabei beruhen lassen“, so Stefan Endraß.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
KRÄFTE SPAREN UND ZINSEN SICHERN GEGEN KÖNIGSBRUNN UND ERDING
(OLS)  Am Freitag tritt der EHC Waldkraiburg um 20:00 Uhr beim EHC Königsbrunn an, am Sonntag kommen die Gladiators aus Erding in die Raiffeisen Arena in der Industriestadt. Spielbeginn ist um 17:15 Uhr. Personell wird es für die Mannschaft von Alexei und Sergej Piskunov an diesem Wochenende etwas besser, weil Michael Rimbeck wohl wieder mit dabei sein kann. Für zwei andere Spieler ist die Saison aber vorzeitig beendet.
Wie es um die Eishockey-Fähigkeiten vom Torschützen im WM-Finale 1990 gegen Argentinien, Andreas Brehme, bestellt ist, wurde bisher nicht überliefert, sein Spruch „Hast Du Scheiße am Fuß, hast Du Scheiße am Fuß“ passt aber aktuell auch gut für den EHC Waldkraiburg. Denn der aus bekannten Gründen in den vergangenen Wochen geschrumpfte Kader der Löwen muss nun zwei weitere verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Lucas Wimmer musste an der Schulter operiert werden, Patrick Zimmermann hat einen eingegipsten Arm- für beide ist die Saison damit vorzeitig zu Ende. Beide fehlten bereits am letzten Wochenende, doch hatte man zumindest bei Zimmermann davor noch Hoffnung, dass es noch etwas würde, mit einer Rückkehr in dieser Spielzeit. Positiv allerdings ist die Rückkehr von Michael Rimbeck, der die vergangenen Spiele krankheitsbedingt pausieren musste. Überhaupt darf in diesen hektischen und chaotischen Tagen der im Sommer vom SC Riessersee gekommene Angreifer hervorgehoben werden. Denn Rimbeck blieb beim EHC Waldkraiburg als viele andere das Weite suchten und nicht zuletzt dafür, sollte ihm ein besonderer Dank zuteil werden.
Der Titel des Geheimfavoriten wurde Freitagsgegner Königsbrunn im Sommer zuteil. Nach mehreren namhaften Verstärkungen vor und während der Saison, wie Verteidiger Dominic Auger vom Zweitligisten Bietigheim, Ralf Rinke aus Sonthofen oder Aleksander Polaczek von den Augsburger Panthern aus der DEL, hatte man die Pinguine auf dem Zettel. Die Bayernliga-Vorrunde schloss das Team von Ex-DEL-Torwart Sven Rampf auf Platz sechs ab, mit 15 Siegen und 11 Niederlagen. Mit 115 erzielten Treffern hatte der Landesliga-Aufsteiger die viertbeste Offensive, mit 105 Gegentoren aber auch die anfälligste Defensive der ersten neun Teams im Tableau. In der Verzahnungsrunde hat Königsbrunn erst drei Partien absolviert, weil am ersten Spieltag das Duell beim TEV Miesbach witterungsbedingt nicht stattfinden konnte. In den drei Spielen wurden bislang vier Punkte geholt: Einem 3:5 gegen den SC Riessersee folgten ein 5:4-Sieg gegen Erding und ein Punktgewinn beim 1:2 nach Verlängerung zuletzt in Landsberg. 
Noch keinen Punkt konnten bisher die Gladiators vom TSV Erding holen. Die Mannschaft von Topias Dollhofer, die sich vor der Saison die Dienste der Stürmer Tobias Feilmeier, Florian Fischer und Daniel Rossi aus Germering sicherten und während der Spielzeit noch Verteidiger Andreas Schmelcher aus Landsberg holten, hat in den vier Spielen der Verzahnungsrunde nur Niederlagen kassiert. In Füssen gab es zum Auftakt ein 3:6, gefolgt von einem 4:7 gegen Miesbach. Am vergangenen Wochenende unterlag man in Königsbrunn 4:5 und verlor im Heimspiel gegen den SC Riessersee 2:8. Die Vorrunde beendete Erding, wo immer noch die Bayernliga- und Waldkraiburg-Legende Pipo Spindler ihre Runden dreht, auf dem dritten Platz, mit dem zweitbesten Angriff und der viertbesten Defensive. Die Löwen sollten also gewarnt sein, vor den Gladiatoren, die mit ihrer Erfahrung immer noch jedem Team ein Bein stellen können. Außerdem muss der EHC mit seinen Kräften haushalten, damit man am Sonntag im Heimspiel nicht, wie zuletzt beim kraftlosen 0:5 gegen Miesbach, baden geht.
  
    
Crocodiles Hamburg
Bye bye Brad !
(OLN)  Nach 104 Spielen, 124 Toren und insgesamt 237 Punkten, verlässt Bradley McGowan die Crocodiles Hamburg. Nach fast 3 Spielzeiten an der Elbe, schließt er sich mit sofortiger Wirkung dem EHC Freiburg in der DEL 2 an.
Die „Wölfe“ stehen z.Zt. auf Rang 12 der Tabelle und wollen unbedingt versuchen in den verbleibenden 12 Spielen noch die Pre-Playoffs zu erreichen, um so die Chance auf einen der letzten beiden Playoff Plätze zu wahren.
Der geborene Kanadier, aus Langley bei Vancouver, überzeugte im Team des Rochester Institute of Technologie, ehe er über die Zwischenstation Hannover Indians, den Weg an die Elbe fand.  Brad McGowan spielte seit der Saison 2016/2017 in Hamburg und wurde schnell zum Publikumsliebling. Mit seinem freundlichen Auftreten und seinem engagierten und erfolgreichen Spiel, begeisterte er rasch Fans und Management und spielte sich in die Herzen aller Hamburger Eishockeyfreunde, die ihn nun vermissen werden.
Mannschaft und Verantwortliche verstehen, dass Brad die Möglichkeit, in der DEL 2 sein Können unter Beweis zu stellen, nutzen will und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute !  Die Crocodiles bedanken sich bei ihm für 2,5 Jahre tolles Eishockey und große Loyalität zum Verein.
„Ich wünsche Brad alles Gute in Freiburg“, so Christoph Schubert. „Er ist nicht nur ein sportlicher Verlust, sondern auch ein super sympathischer Mannschaftskollege. Er hat sich drei Jahre hier für den Verein den Arsch aufgerissen und  es verdient, sich in der DEL 2 zu beweisen.
Ich wünsche ihm alles Gute!“ 
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions empfangen Harz-Braunlage - So. 27. Jan. 19.00 Uhr hus de groot EISARENA
(OLN)  So langsam biegt die Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Nord auf die Zielgerade. In gut einem Monat, am 1. März, findet das letzte Heimspiel der Hauptrunde auf wedemärker Eis statt, ehe es in die Playoffs geht.
Im Augenblick haben die Scorpions einen Lauf (seit 11 Spielen gepunktet) und sich auf Tabellenplatz zwei festgesetzt.
Am kommenden Sonntag 19 Uhr kommt’s in der hus de groot EISARENA zum Nachbarschaftsduell mit den Harzer Falken. Es ist das letzte Aufeinandertreffen mit den Harzern in dieser Saison.
„Auch wenn die Scorpions der Papierform nach als Favorit in die Begegnung gehen ist Vorsicht geboten“, so Coach Dieter Reiss. Ein Blick auf den Saisonverlauf zeigt immer wieder, dass die Harzer mit einigen spektakulären Überraschungen auf sich aufmerksam gemacht haben.
„Jeder Punkt hat in der Tabelle den gleichen Wert, ob gegen Tilburg oder die Harzer Falken, in der Endabrechnung zählen nur die Punkte, egal gegen welchen Gegner sie erzielt worden“, so Sportchef Eric Haselbacher, dem es in der vergangenen Woche gelang mit Damian Martin noch einen Allrounder zu verpflichten.
„Ob Matt Wilkins, der seit dem Tilburg-Spiel an einer Handverletzung laboriert, dabei sein wird, ist aktuell nicht absehbar“, so Sportchef Haselbacher.
  
    
ESC River Rats Geretsried
Zwei Gesichter - Nach Höhenflug gegen Hassfurt folgt Bruchlandung in Amberg
(BYL)  Nach dem guten Freitagsspiel wollte der ESC den nächsten Schritt machen. In Amberg wartete allerdings eine schwere Aufgabe, es ging gegen den Ersten der Landesligagruppe 1. Der ERSC setzte sich dort u.a. gegen Pfaffenhofen, Hassfurt, Moosburg und Vilshofen durch, die Rats waren also gewarnt. Allerdings ist Amberg (wie auch der ESC) durchwachsen in die Verzahnungsrunde gestartet, konnte aber ebenso am Freitag den ersten Sieg feiern (3:7 in Vilshofen).
Gleich im ersten Einsatz schepperte es hinter Morczinietz. Keil profitierte von einem kapitalen Schnitzer in der Rats-Defensive und schob zum frühen 1:0 ein (1.). Da waren wohl nicht nur die Beine sondern auch noch der Kopf im Bus. Wenig später versuchte es Florian Lechner aus spitzem Winkel, sein Schuss zischte aber knapp über das Tor. Ansonsten war die Gastgeber aktiver und setzten den ESC früh unter Druck. Vor allem die erste Reihe mit Keil, Köbele und Heilman sorgte anfangs für viel Betrieb. Auch mit einem Mann mehr sollte zunächst nicht viel klappen, immerhin zwang Rizzo ERSC-Torwart Engmann zu einer Glanztat. Auf einen war aber Verlass, Martin Morczinietz stand wie in den vergangenen Spielen als Turm in der Schlacht hinten drin und verhinderte einen größeren Rückstand. Kurz vor der Drittelpause tauchte Ondrej Horvath plötzlich völlig frei vor Engmann auf, aber der Schlussmann parierte sensationell mit der Fanghand. Zu allem Überfluss musste Daniel Merl mit Leistenproblemen aufhören und Sebastian Wanner war zum dritten Mal an diesem Wochenende gezwungen, die zweite Sturmreihe umzubauen.
Tief durchatmen durfte der ESC gleich zu Beginn des zweiten Drittels. Wieder waren die Hausherren sofort hellwach, doch diesmal rettete der Pfosten. Ausgerechnet in Ambergs erster Überzahl schlugen die Rats zu. Nach einer guten Scheibeneroberung setzte sich Horvath vor dem Tor hervorragend durch und erzielte den Ausgleich (24.). Nun sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, es ging hoch und runter. Amberg ging durch Söllners verdeckten Handgelenkschuss wieder in Führung, die Scheibe sprang zum 2:1 vom linken Pfosten ins Tor und passte ganz genau (32.). Der ESC hatte die perfekte Antwort, Klaus Berger stellte direkt mit dem nächsten Angriff auf 2:2 (33.). Die Gastgeber ließen nicht locker und antworteten ebenso mit dem direkten Gegenschlag, Hendrikson vollendete eine schöne Kombination zum 3:2 (34.).
Wie in Drittel 1 und 2 legte der ESC auch im Schlussabschnitt einen Fehlstart hin. Erst ließ man eine Überzahl (davon 44 Sekunden 5 vs. 3) ungenutzt verstreichen und als die Gastgeber wieder komplett war, erzielte Söllner per Sololauf den vierten Amberger Treffer in das verwaiste Tor der Rats (44.). Morczinietz prallte kurz vor dem Gegentreffer ungünstig mit dem eigenen Verteidiger zusammen, blieb am Boden liegen und musste anschließend ausgewechselt werden. Amberg war nun klar im Vorteil, zu sicher standen die Gastgeber bisher in der Verteidigung. Eine weitere Nachlässigkeit in der eigenen Zone bescherte den Hausherren das 5:2 durch Troglauer (48.). Wunder gibt es immer wieder... nur nicht an diesem Abend. Die Rats kämpften zwar bis zum Schluss, aber der ERSC ließ sich die komfortable Führung nicht mehr nehmen. Stattdessen packte Wrobel im Nachsetzen noch das 6:2 drauf, ein gebrauchter Abend für den ESC (56.).
Fazit: Mit solchen Auswärtsspielen wird es ganz schwer mit dem Klassenerhalt. Amberg war abgezockter und gewinnt dieses Spiel letztlich absolut verdient. Dem ESC fehlt einfach die Konstanz, zwei gute Spiele an einem Wochenende sind momentan nicht drin. Zudem kommen jetzt auch noch Verletzungssorgen dazu, hoffentlich meldet sich der ein oder andere unter der Woche wieder fit.
  
    
HC Landsberg Riverkings
Sieg und Niederlage für die Riverkings
(BYL)  Am vergangenen Wochenende standen zwei Spiele für die Riverkings auf dem Programm. Zunächst reiste man am Freitag nach Miesbach, am Sonntag standen die Jungs von Trainer Randy Neal dann im Heimspiel dem EHC Königsbrunn gegenüber. Während man am Freitag beim TEV Miesbach eine herbe 2:7 Niederlage kassierte, konnte man am Sonntag in der Verlängerung einen 2:1 Sieg sichern.
Bei den Oberländern um den ehemaligen Landsberger Bohumil Slavicek deutet sich zunächst ein torloses erstes Drittel an, das die Landsberger durchaus ausgeglichen gestalten konnten. Kurz vor der Drittelpause geriet der HCL dann doch noch durch einen Treffer von Maximilian Meinecke mit 0:1 in Rückstand. Im 2. Drittel erzielte Miesbach drei weitere Treffer. Landsberg hatte in diesem Drittel dem Angriffsspiel des TEV wenig entgegenzusetzen und so war die Partie zu Beginn des letzten Drittels bereits mehr oder weniger entschieden. Nachdem die Gastgeber in der 48. Minuten das 0:5 erzielt hatten, konnte Tyler Wiseman das 1:5 erzielen. Die Antwort Miesbachs war ein Doppelschlag binnen zwei Minuten. Den letzten Treffer der Partie zum 2:7 erzielte abermals Tyler Wiseman. 
Beim Derby gegen den EHC Königsbrunn stand der HCL deshalb bereits unter Zugzwang, wollte man den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht verlieren. Und siehe da, das Team hielt diesem Druck stand und zeigte sich vor 960 Zuschauern im Abwehrverhalten deutlich verbessert. In einem kampfbetonten Spiel gerieten die Riverkings allerdings in der vierten Minute abermals in Rückstand. Königsbrunn nutzte eine nichtgepfiffene Abseitsposition aus und konnte mit 0:1 in Führung gehen. In der Folge erarbeiten sich beide Mannschaften immer wieder gute Chancen, allerdings vereitelten die beiden überragend agierenden Torhüter Jenny Hars, auf Königsbrunner Seite und Markus Kring, auf Landsberger Seite selbst scheinbar unhaltbare Schüsse in Serie. Das erste Drittel endete somit mit 0:1. Im zweiten Drittel waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, da nutzte Michael Fischer bei einem Konter einen Pass seines Bruders Thomas, lief in einer eins zu eins Situation auf das Königsbrunner Tor und versenkte mit einem satten Handgelenksschuss die schwarze Hartgummischeibe im Netz des Tores der deutschen Nationaltorhüterin. Im Verlauf der weiteren Partie geriet der HCL immer wieder durch zahlreiche Strafen in Unterzahlsituationen. Dank des an diesem Tag sehr starken Abwehrverhaltens im Unterzahlspiel lies man hier allerdings wenige Torchancen zu und so ging es mit 1:1 in die fünfminütige Verlängerung. 3:18 Minuten waren in dieser gespielt, als abermals Thomas Fischer Dennis Neal bediente und dieser durch einen trockenen Schuss aus ca. vier Meter Entfernung zum Endstand von 2:1 für die Riverkings traf.
Am kommenden Wochenende steht zunächst das Auswärtsspiel beim TEV Erding auf dem Programm, bevor am Sonntag um 17 Uhr der SC Riessersee in Landsberg zu Gast ist. Zu diesem sicherlich besonderen Highlight mit dem mehrfachen Deutschenmeister aus dem Werdenfels bietet der HC Landsberg einen Kartenvorverkauf an. Dieser findet am Freitag 25.01. von 19 bis 20 Uhr statt. 
  
    
ERV Schweinfurt
Sechs Punkte Wochenende für die Mighty Dogs
(BYL)  Am vergangenen Wochenende fanden die Mighty Dogs wieder zu alter Stärke zurück und tankten mit zwei Siegen gegen den EV Moosburg und den EV Fürstenfeldbruck Selbstvertrauen.
Los ging es am Freitag mit der Auswärtspartie gegen den EV Moosburg. In einem recht körperlosen Spiel von beiden Mannschaften domminierten die Mighty Dogs größtenteils die Partie und gingen gleich bei angezeigter Strafe in der 7. Spielminute durch Maximilian Rabs in Führung. Bevor es in die Kabine ging, setzte Jan Kouba durch die Hosenträger von Linus Messerer das 0:2 für die Schweinfurter.
Im zweiten Spielabschnitt ließ der Druck der Gäste auf das Moosburger Tor nicht nach und Josef Straka baute 13 Sekunden nach Wiederanpfiff die Führung auf 0:3 aus. Weitere Torchancen der Schweinfurter konnte dann aber der Moosburger Schlussmann vereiteln.
Aber im letzten Drittel verloren die Mighty Dogs doch noch einmal kurzzeitig den Faden, nachdem Markus Gröger in der 46. Minute auf 1:3 verkürzte. Doch als Josef Straka die Scheibe in der 54. Minute auf Christopher Schadewaldt zurücklegte und dieser das 1:4 erzielte, war die Partie endgültig entschieden. Daran änderte auch nicht das Ziehen des Moosburger Torhüters, was Routinier Josef Straka zum 1:5 Empty-Net-Goal nutzte.
In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Christopher Schadewaldt zufrieden mit der Partie: „Wir haben uns sehr viel vorgenommen und wollten gutes Eishockey spielen. Wir kommen immer besser in Fahrt, wir haben in den letzten zwei Wochen gut trainiert und haben versucht uns mit Josef Straka ein neues System einfallen zu lassen, was jetzt immer besser fruchtet. Die Chancenverwertung war noch etwas ein Manko, aber wir können hochzufrieden mit den 1:5 sein.“
An einer besseren Chancenverwertung arbeiteten die Mighty Dogs dann am vergangenen Sonntag gegen den EV Fürstenfeldbruck, der auf erfahrene Spieler verzichten musste und teilweise mit der Offensivkraft der Schweinfurter überfordert schien.
Diese Überforderung führte dann auch zu einer frühen Auszeit der Gäste, die diese nach der 4:0 Führung der Mighty Dogs bereits in der 12. Minute nahmen. Mit einem Schlagschuss in den Winkel von Andreas Kleider waren die Mighty Dogs in der 3. Minute in Führung gegangen. Zweieinhalb Minuten später behauptete Maximilian Rabs die Scheibe und Daniel Tratz traf aus dem Gewühl heraus zum 2:0. Patrik Rypar versenkte über die Schulter des Gäste-Goalies den Puck zum 3:0 in den Maschen (10. Minute), bevor Christopher Schadewaldts Schlagschuss am Pfosten vorbeiging, aber von der Bande aus wieder vorm Tor landete, so dass Josef Straka zum 4:0 (12. Minute) traf.
Im zweiten Drittel ging das Torfestival der Hausherren weiter. Jan Kouba verwandelte im Alleingang zum 5:0 (27. Minute). In Überzahl konnte Valentin Mohr den Schlagschuss von Christopher Schadewaldt noch abwehren, er war dann aber gegen den Nachschuss von Patrik Rypar machtlos (28. Minute). Nach Puckeroberung im gegnerischen Drittel und Doppelpass zwischen Daniel Tratz und Patrik Rypar, erzielte Letzterer eiskalt in Unterzahl das 7:0 (37. Minute).
Zwei weitere Powerplay-Treffer von Josef Straka (44. Minute) und Marc Zajic (60. Minute) und der Treffer von Jonas Manger (55. Minute) machten den 10:0 Sieg der Mighty Dogs perfekt. Und auch Torhüter Kevin Kessler wurde für seine hervorragende Leistung in dieser Saison endlich mit einem Shutout belohnt.
Nach der Partie wurde Hauptschiedsrichter Markus Schmidt für sein 1500 und ebenfalls letztes Spiel geehrte und nahm auch einen Scherz seiner beiden Linesman mit Humor. Dem verletzten Spieler vom EV Fürstenfeldbruck, der von einem Puck im Gesicht getroffen wurde, wünschen wir gute Besserung!
„Der Büchsenöffner in der heutigen Partie war heute die dritte Reihe, die unglaublich stark gespielt hat. Wir wissen wie gefährlich die Runde ist und wie wenig Niederlagen man am Ende haben darf um unter den ersten drei zu stehen. Heute war gut fürs Selbstvertrauen, aber zu mehr darf es nicht führen. Dienstag geht es mit hochkonzentriertem Training weiter. Die Leistung, die wir heute gebracht haben, darf nicht nur gegen einen dezimierten Gegner wie Fürstenfeldbruck kommen, sondern sie muss in jedem Spiel kommen. Wir müssen dominieren, wir sind Schweinfurt! Wir müssen einfach durch Kampf und Wille glänzen. Wir sind jetzt auf einem guten Weg, so müssen wir es durchziehen und dann habe ich ein richtig gutes Gefühl, dass wir die Runde erfolgreich bestreiten werden.“, zeigte sich Steffen Reiser optimistisch für die kommenden Partien.
  
    
EC Pfaffenhofen
ECP lässt Moosburg im Derby keine Chance - Deutlicher 8:1 Sieg macht Sechs-Punkte-Wochenende perfekt
(BLL)  Der EC Pfaffenhofen scheint immer besser in Schwung zu kommen. Nach dem verdienten Auswärtserfolg vom Freitag in Pegnitz ließen die Pfaffenhofener am Sonntag auch dem EV Moosburg im Derby beim 8:1 (3:1; 1:0; 4:0) keine Chance. Mit dem perfekten Sechs-Punkte-Wochenende mischen die IceHogs bei der Vergabe der drei freien Bayernligaplätze nun kräftig mit.
Bernie Englbrecht fasste sich bei seiner Analyse kurz. „Pfaffenhofen war in allen Belangen besser und hat somit verdient gewonnen,“ sagte Moosburgs Trainer. Wie schon in Pegnitz, diktierten die Pfaffenhofener von Beginn an die Partie und setzten die Gäste unter Druck.  Nach gut vier Minuten musste EVM-Torhüter Carlo Schwarz zum ersten Mal hinter sich greifen. Auf Zuspiel von Robert Gebhardt und Robert Neubauer brachte Thomas Bauer die Hausherren in Führung. Und die blieben weiter am Drücker und erhöhten in der neunten Minute durch Nick Endreß auf 2:0. Als dann in der 15. Minute der enorm schnelle und einsatzfreudige Dillon Duprey auf 3:0 stellte, „war das Spiel eigentlich schon entschieden“, stellte Bernie Englbrecht fest. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Nolan Regan zum 3:1 Pausenstand nichts, weil die Pfaffenhofener Defensive mit Ausnahme dieser einen Unaufmerksamkeit praktisch kaum etwas zuließ. Zwar kamen die Gäste mit mehr Elan aus der Kabine und konnten sich auch für ein paar Minuten im Pfaffenhofener Drittel festsetzen, echte Gefahr für das Tor von Philipp Hähl, der wieder einen sicheren Eindruck hinterließ, beschworen sie jedoch kaum hervor. Die Moosburger Offensivbemühungen fanden ein jähes Ende durch Thomas Bauers Treffer zum 4:1 in der 26. Minute. Danach kontrollierten die läuferisch wieder starken IceHogs die Partie eindeutig, auch wenn bis zur zweiten Pause die gut 300 Zuschauer keine weiteren Tore bejubeln konnten. Dafür sollte es dann im letzten Spielabschnitt schnell gehen. Nach nur 16 Sekunden erhöhte zunächst Vitali Stähle mit seinem Premierentreffer im IceHogs -Trikot auf 5.1, dann sorgten Fabian Eder und Simon Bogner innerhalb von fünf Minuten endgültig für klare Verhältnisse. Die Gäste aus Moosburg hatten schon lange erkannt, dass für sie an diesem Abend nichts zu holen sein wird und so plätscherte die sehr faire Begegnung. so dahin, weil auch die Gastgeber nicht mehr taten als unbedingt nötig. Nur in den Schlussminuten legten die IceHogs nochmals einen Gang zu. In der 57. Minute tanzte der  von Dillon Duprey und Vitali Stähle herrlich freigespielte Nick Endreß Moosburgs Torhüter Messerer, der Carlo Schwarz abgelöst hatte, sehenswert aus und setzte mit dem 8:1 den Schlusspunkt. Der Youngster war damit an sechs der acht Treffer beteiligt. Am Ende stand ein ungefährdeter Sieg, der vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber auch hoch verdient war. Chris Heid scheint seine Mannschaft jedenfalls auf den Punkt  topfit bekommen zu haben. „Das haben wir heute sehr gut gemacht,“ zeigte sich der Coach dann auch sehr zufrieden mit der Vorstellung seiner jungen Truppe. 
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Jetzt zählt jedes Spiel! 
(RLSW)  Eng geht es zu in der Regionalliga Südwest! Auch nach zwei in Folge gewonnenen Spielen stehen die Eisbären Heilbronn noch immer auf dem 6. Platz und wären aktuell nicht für die diesjährigen Playoffs qualifiziert - wenn da nicht diese verdammt enge Tabelle wäre!
Die Eisbären als sechster der Tabelle, trennen gerade einmal 4 Punkte vom Tabellen-Dritten, dem EHC Zweibrücken. Während die Baden Rhinos aus Hügelsheim und die Bietigheim Steelers 1B bereits sicher in den Playoffs sind, kämpfen die Hornets aus Zweibrücken, der EV Ravensburg, die Eisbären Eppelheim und die Heilbronner Eisbären um die beiden übrigen Playoff-Plätze.
Am Freitag, den 25.01.19, kommt es für den HEC Eisbären Heilbronn um 20h in der heimischen Kolbenschmidt Arena zur dritten und letzten Hauptrunden-Begegnung mit den Baden Rhinos, bevor es am Sonntag, 27.01.19, zum Auswärtsspiel nach Freiburg geht. Spielstart hier ist um 18:30h. 
Noch haben die Heilbronner die schlechtesten Karten in dieser Poker-Partie. Um das Blatt deutlich zu verbessern, müssen am anstehenden Wochenende 6 Punkte her!
  
    
Stuttgarter EC
Schwache Rebels unterliegen den Mad Dogs
(RLSW)  Es war alles angerichtet für einen schönen Eishockeyabend. 593 Zuschauer 
sorgten für eine gute Kulisse, der Traditionsverein Old Boys war 
zahlreich am Start, inklusive eines Spendenschecks für die 
Nachwuchsabteilung des Stuttgarter EC. Zu Gast waren die Mad Dogs der 
EKU Mannheim, zwar eine Art Angstgegner der Rebels, als 
Tabellenschlusslicht aber trotzdem unter der Kategorie „schlagbar“ 
einzuordnen. Die Kulisse für ein stimmungsvolles Konzert war also 
bereitet, nur leider hatte die Kapelle ihre Instrumente scheinbar nicht 
richtig gestimmt.
Somit stand am Ende eine ernüchternde 1:6-Niederlage gegen einen Gegner, 
der aus seinen Möglichkeiten mehr zu machen in der Lage war als die 
Gastgeber.
Von Beginn an war klar ersichtlich, wohin der Spielverlauf gehen sollte. 
Die Rebels mühten sich redlich, aber erfolglos, den Mannheimer 
Abwehrbeton zu brechen. Gegenangriffe der Gäste blieben rar, 
Rebelsgoalie Jannis Ersel blieb fast beschäftigungslos. Waren jedoch die 
früheren Begegnungen der beiden Teams von zahlreichen Torchancen der 
Rebellen gekennzeichnet, so war dieses Mal selbst in dieser Beziehung 
eher Schmalhans der Küchenmeister. Gepaart mit der traditionellen 
Abschlussschwäche der Rebels war ein torloser erster Abschnitt die fast 
logische Konsequenz aus diesem Spielverlauf.
Nachdem sich zu Beginn des zweiten Durchgangs keine Veränderung des 
Geschehens abzeichnete, fanden die Gäste nun den Mut, eigene 
Offensivaktionen zu starten. Gleich beim ersten Versuch in der 26. 
Spielminute war dies von Erfolg gekrönt. Die dadurch entstandene 
Unsicherheit in Reihen der Gastgeber wussten die Mad Dogs kaum eine 
Minute später zum zweiten Treffer zu nutzen. Weitere zwei 
Zeigerumdrehungen später hinterließ der dritte Mannheimer Treffer 
ratlose Stuttgarter Spieler, Fans und Verantwortliche. Zwar waren 
durchaus einige Möglichkeiten vorhanden, einen Treffer zu erzielen, 
selbst ein Penalty konnte aber nicht zum Start einer Aufholjagd genutzt 
werden. Der vierte Nackenschlag beendete schließlich ein aus Stuttgarter 
Sicht katastrophales Mitteldrittel.
Zwar kamen die Rebels durchaus noch einmal mit dem Willen aus der 
Kabine, dem Spiel noch eine Wendung zu geben, die defensivstarken Mad 
Dogs machten jedoch weiter die Räume eng und es wurde ersichtlich, dass 
den Rebels an diesem Abend wohl die spielerischen Mittel fehlen würden, 
doch noch einmal ins Spiel zurück zu kommen. Zwei weitere Gegentore bei 
einem Ehrentreffer durch Patrick Eisele sorgten somit für eine 
ernüchternde 1:6 Heimniederlage gegen aufopferungsvoll kämpfende Mannheimer.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
Hornets verlieren Penalty Krimi gegen den EV Ravensburg  
(RLSW)  Am vergangenen Freitag stand die Auswärtsbegegnung, gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff Plätze, für den EHC Zweibrücken auf dem Spielplan. Mit immerhin drei kompletten Reihen und zwei Torhütern machte sich der EHC auf den weiten Weg nach Ravensburg.
Die Spieler Tomas Vodicka, Michael Neumann, Robin Spenler (beruflich) und Pascal Sefrin (verletzt) standen Coach Terry Trenholm nicht zur Verfügung. Benedict Peters nahm den freigewordenen Platz in der ersten Reihe, neben Fabian Fellhauer und Dan Radke ein.
Im Tor bei den Hornets spielte Steven Teucke.
Die Gastgeber traten mit 17 Feldspielern an.
Im ersten Spielabschnitt erspielten sich beide Mannschaften wenig klare Torchancen. Die Hornets standen kompakt in der Defensive und überstanden, gleich zu Beginn, ein Überzahlspiel der Ravensburger. Kurz vor Drittelende verhängte, der sehr gut leitende Schiedsrichter, die einzige Strafzeit gegen einen Ravensburger Spieler.
Somit begann das zweite Drittel mit einer Überzahlsituation für die Gäste. Marc Lingenfelser nutze das Zuspiel von Stephen Brüstle zum 1:0 für die Hornets.
Die Puzzlestädter erhöhten jetzt den Druck aber Steven Teucke schien an diesem Abend unüberwindbar zu sein. Auch zwei Überzahlsituationen konnten die Gastgeber nicht in Tore umwandeln. Mit zunehmender Spieldauer hatten die Hornets ebenfalls weitere Torchancen und wollten den zweiten Treffer erzielen.  David Heckenberger im Tor der Gastgeber ließ jedoch keinen weiteren Treffer zu.
Im Schlussabschnitt erhöhten die schnellen Spieler der Ravensburger weiter den Druck auf das Tor von Steven Teucke. Es war eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fallen sollte. Die Hornets konnten nur noch selten für Entlastung sorgen. Eine brenzlige Situation entstand in der 49. Spielminute. Zuerst musste Maximilian Dörr für zwei Minuten auf die Strafbank, kurz darauf folgte ihm Fabian Fellhauer. Dadurch bot sich den Ravensburgern eine fünf zu drei Überzahlsituation. Das Penalty Killing der Hornets funktionierte an diesem Abend eindrucksvoll und man überstand auch diese Situation bravourös.
Sieben Minuten vor Ende gelang doch noch der Ausgleich. Jonas Mikulic war der Torschütze.
In den letzten verbleibenden Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften wollten unbedingt den wichtigen Siegtreffer erzielen. Dieser fiel nicht mehr und somit ging die Partie ins Penaltyschießen.
Ravensburg legte vor, die Hornets zogen nach. Fabian Fellhauer und Dan Radke verwandelten sicher. Den dritten Penalty von Ravensburg konnte Steven Teucke entschärfen. Dadurch hatte Marc Lingenfelser die Chance, den Siegtreffer zu erzielen, scheiterte aber ebenfalls.
Nach den ersten drei Schützen stand es also 2:2 und somit kam es zur Verlängerung. Der Ravensburger Oliver Kirsch konnte Steven Teucke nicht überwinden. Dadurch hatte Dan Radke erneut die Möglichkeit, die Partie zu beenden. Doch auch er konnte den Puck nicht im Tor unterbringen.
Jetzt nahm Simon Heckenberger Anlauf und lies Steven Teucke keine Chance. Fabian Fellhauer trat für die Hornets an, scheiterte aber am Torhüter.
Somit endete die Begegnung mit 2:1 für die Gastgeber.
Trotzdem war Terry Trenholm nach dem Spiel zufrieden. Heute haben wir sehr stark gespielt und ganz wenig Fehler gemacht. Auch in den Unterzahlsituationen haben wir nichts zugelassen. Penaltyschießen ist auch immer ein wenig Glückssache. Heute war das Glück eben auf Seiten der Ravensburger. Zu Saisonbeginn verlieren wir hier noch 7:2, heute haben wir einen ganz wichtigen Punkt mitgenommen.
  
    
1.CfR Pforzheim
Bisons blamieren sich in Reutlingen
(LLBW)  Die Bisons unterlagen am Sonntagabend bei den bis dato sieglosen Black Eagles Reutlingen mit 4:6 (1:2/2:3/1:1).
Ohne Topscorer Steffen Bischoff, der wohl bis Saisonende ausfallen wird, reisten die Bisons nach Reutlingen. Die Schwaben versuchten gleich zu Beginn Akzente in der Offensive zu setzen. Allerdings konnte Klaus Graefe im Kasten der Bisons den frühen Rückstand verhindern. Doch nach etwas mehr als fünf Minuten nutzte Jan Niklas Schmitt die Chance zur 1:0-Führung. Nur 25 Sekunden später nutzte Matthew Lewis eine Unaufmerksamkeit in der Pforzheimer Defensive zum 2:0. Die Bisons versuchten ins Spiel zurückzufinden, doch Reutlingen verstand es die wenigen Angriffe der Pforzheimer zu vereiteln. Knapp vier Minuten vor der ersten Pause netzte Marius Lorenz zum 1:2-Anschluss ein. Die mitgereisten Fans hatten Hoffnung, dass sich das Spiel zu Gunsten der Bisons wenden könnte, doch die Black Eagles agierten weiterhin aggressiv und kamen immer zu guten Torchancen. In der 29. Minute nutzte Niklas Stöcker eine der zahlreichen Möglichkeiten zum 3:1. Wieder dauerte es nur 70 Sekunden, bis Reutlingen durch Matthew Lewis mit einem verwandelten Penalty zum 4:1 einen schnellen Doppelschlag erzielen konnte. Die Bisons waren nun völlig von der Rolle und Matthew Lewis hatte nur 37 Sekunden später keine Mühe die Scheibe an Graefe zum 5:1 in die Machen zu setzen. Die Härte nahm auf dem Eis zu und die Bisons konnten eine Überzahlsituation durch Christian Pratnemer zum 2:5 nutzen (32.). Vier Minuten später war es wiederum Pratnemer, der zum 3:5 aus Sicht der Bisons traf. Im Schlussabschnitt versuchten die Bisons den Anschluss herzustellen, doch scheiterten sie am guten Manuel Rogge im Gehäuse der Schwaben. So kam es, das Matthew Lewis mit seinem vierten Treffer an diesem Abend zum vorentscheidenden 6:3 treffen konnte (51.). Jan Knaub konnte fünf Minuten vor dem Ende im Powerplay noch auf 4:6 verkürzen, doch am Ende bleibt es bei einer verdienten Niederlage für die Bisons.
Erfreulich ist jedoch, dass der Goalie der U17, Tom Bernecker, zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft kam. In gut 90 Sekunden, die er im ersten Drittel beim Stand von 0:2 auf dem Eis stand, hielt er seinen Kasten sauber.
Doppeltorschütze Christian Pratnemer nach dem Spiel: „Es war einfach der Wurm drin und dadurch, dass wir nicht vollzählig antreten konnten, wurde es durch die nachlassenden Kräfte immer schwerer dagegenzuhalten. Aber als heutiger Captain und als Spieler der Bisons bin ich total stolz auf unseren Fanblock, einmalig in der Liga!“
Am kommenden Sonntag, 27.01.2019 präsentieren sich die Bisons zum ersten Mal im neuen Jahr dem heimischen Publikum. Dann geben die Mad Dogs Mannheim 1b ihre Visitenkarte im Eissportzentrum ab, Spielbeginn ist um 19:00 Uhr.
  
    
EG Diez-Limburg
EGDL auswärts in Herford und Lauterbach gefordert
(RLW)  Zwei Aufgaben, die unterschiedlicher kaum sein können, warten auf die EG Diez-Limburg in der Regionalliga West: Die Rockets sind am Wochenende zwei Mal auswärts gefordert - am Freitag (20.30 Uhr) beim Meister Ice Dragons Herford, am Sonntag (18 Uhr) beim Kellerkind Luchse Lauterbach. In einem Spiel will die EGDL überraschen, im anderen ihrer Favoritenrolle gerecht werden.
Sechs Punkte aus den Spielen gegen Neuss und in Soest haben der Mannschaft von Stephan Petry gut getan am vergangenen Wochenende. Nicht nur, dass die Mannschaft zurückgefunden hat in die Erfolgsspur. Die Zähler waren auch immens wichtig im Fernduell um den vierten Tabellenplatz, auf dem die Rockets derzeit stehen. Aber die Verfolger aus Dinslaken und Ratingen bleiben dran und haben das leichtere Restprogramm.
„Die wollen uns mit weiteren guten Ergebnissen unter Druck setzen“, weiß Petry. „Aber der Aufgabe stellen wir uns gerne. Wir wollen Heimrecht in der ersten Play-off-Runde und dafür zählt ab sofort jeder Punkt.“ Getrübt wurde die Vorbereitung für das nächste Wochenende jedoch von zahlreichen Ausfällen im Training am Dienstag. „Einige Jungs sind angeschlagen oder erkältet. Ich denke, der eine oder andere wird für das Wochenende mit Sicherheit ausfallen. Aber das ändert nichts an unserer Herangehensweise und unserer Zielsetzung.“
Und die sieht für Freitagabend vor, sich dem Meister in fremder Halle zu stellen - nach bisher drei Niederlagen in drei Saisonspielen. „Trotzdem fahren wir nicht den langen Weg und nehmen auch nicht die gefühlten fünf Stunden Stau an einem Freitagnachmittag in Kauf, nur um dort zu verlieren“, sagt Petry. „Ich möchte gegen keine Mannschaft vier Mal verlieren in dieser Saison. Und die bisherigen Spiele gegen Herford haben wir zwar alle verloren, sie waren im Ergebnis aber alle sehr knapp.“
Petry ist sich sicher: „Wir können auch gegen die Topteams mithalten, wenn wir - egal in welcher personellen Konstellation - alles auf das Eis bringen, was wir können. Herford ist für mich mit Hamm der Favorit auf die Meisterschaft. Die sind in bestechender Form. Wir werden von Beginn an hellwach sein müssen, damit wir nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen müssen.“
In welcher Reihenzusammenstellung die EGDL die Aufgaben angeht, hängt auch von der Verfügbarkeit der Spieler ab. In der Vorwoche hatten die Rockets die Umstellungen sehr gut umgesetzt. „Konstantin Firsanov hat eine gutes Spiel gemacht als Center zwischen den beiden Imports Hill und Smith. Besonders gut gefallen hat mir auch die Reihe mit Andre Bruch, Florian Flemming und Kim Mainzer. Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht.“
Gleiches nimmt sich das Team nun auch für Herford und Lauterbach vor. „Die Aufgabe bei den Luchsen in Lauterbach gehen wir mit dem nötigen Respekt an, auch wenn wir dort in der Pflicht sind dreifach zu punkten“, sagt Petry. „Ich habe allergrößten Respekt vor den Jungs in Lauterbach, die seit Wochen mit kleinem Kader spielen und sich zum Teil wirklich gute Ergebnisse erkämpfen und erspielen. Lauterbach zeigt eine tolle Moral. Gewinnen wollen und müssen wir dort dennoch.“
  
    
Herforder EV
1 Wochenende, 2 Spitzenspiele!
(RLW)  Das kommende Wochenende hat es für die Ice Dragons noch einmal richtig in sich, denn das Team von Jeff Job darf sich gleich in 2 Spitzenspielen beweisen! So empfangen die Ice Dragons, bei denen Neuzugang Matyas Kovács zu seinem ersten Einsatz kommen wird, am Freitag die Rockets der EG Diez-Limburg und reisen Sonntag zum Liga-Primus nach Hamm. Die Vorschau:
Drei Mal haben die Ice Dragons und die Rockets bisher in dieser Saison gegeneinander gespielt, drei Mal behielten die Ice Dragons knapp die Oberhand. Seit dem letzten Aufeinandertreffen, dass die Ice Dragons mit 3:1 in Diez gewannen, sind die Rockets allerdings vor allem offensiv immer besser in Schwung gekommen! Ein Faktor dafür sind sicherlich auch die beiden neu besetzten Ausländerpositionen. Vor allem der letzte Neuzugang, US-Boy Jeff Smith, schlug sofort ein wie eine Granate. In den letzten drei Jahren noch in der Oberliga Süd aktiv, hatte er null Anpassungsschwierigkeiten und langte im Stil eines Torjägers in den ersten 3 Begegnungen, allesamt Topspiele, gleich 6 Mal zu. Auch der Rest der Rockets-Offensive ist unglaublich stark besetzt und immer für einige Tore gut! Das allerdings ist den Ice Dragons durchaus bewusst! Deshalb ist davon auszugehen, dass das Team von Jeff Job sich nicht nur auf die eigene Offensive verlassen, sondern defensiv sehr aufmerksam spielen wird, um die Gäste im Zaum zu halten und die Siegesserie gegen die Rockets Saisonübergreifen auf 7 Siege auszubauen. Sicher ist, dass am Freitagabend in der Eishalle „Im kleinen Felde“ wieder großer Sport geboten wird, wenn Hauptschiedsrichter Denis Kyei-Nimako die Partie um 20:30 Uhr eröffnet.
Sonntag reisen die Ice Dragons dann nach Hamm und werden alles daran setzen, eine Serie zu brechen. Schließlich sind die Eisbären das einzige Team der Liga, gegen das die Ice Dragons in dieser Saison noch nicht gewinnen konnten. Die bisherigen drei Vergleiche, alle auf extrem hohen Niveau, gingen jeweils knapp an Hamm, Kleinigkeiten waren ausschlaggebend. Kleinigkeiten, von denen die Mannschaft um Kapitän Fabian Staudt hofft, dass sie das Pendel im vierten Vergleich zu Gunsten der Ice Dragons ausschlagen lassen. Denn das der Tabellenführer schlagbar ist, wurde mittlerweile 3 Mal in dieser Saison bewiesen, zuletzt vor Wochenfrist, als die Ratinger Ice Aliens drei Punkte aus Hamm entführen konnten. Allerdings hatten alle drei Niederlagen der Eisbären eine gemeinsame Folge: Die kommenden Gegner wurden überrollt! Damit den Ice Dragons das nicht passiert, müssen sie von der ersten Sekunde hellwach sein, dürfen sich keine Fehler erlauben. Kurzum: Das beste Drachen-Hockey wird gerade gut genug sein, wenn Hauptschiedsrichter Marvin Schroers die Partie in der Helinet Eissportarena am Sonntagabend um 18:30 Uhr anpfeift. 
  
    
EHC Neuwied Bären
Drei Punkte und ein Wermutstropfen
(RLW)  Der EHC „Die Bären“ 2016 hat das Nachholspiel in der Eishockey-Regionalliga West beim EC Lauterbach am Dienstagabend für sich entschieden. Mit einem 7:4-Sieg im Gepäck nahmen die Neuwieder drei Punkte aus dem Vogelsbergkreis mit auf die Heimreise und pirschten sich somit wieder bis auf zwei Zähler an den Tabellenzweiten Herford heran. Es war das mit Abstand knappste Ergebnis in den vier Hauptrundenbegegnungen gegen die Hessen, weil die Deichstädter im dritten Abschnitt die Zügel zu sehr schleifen ließen. Lauterbach entschied diesen mit 3:0 für sich, aber der EHC hatte zuvor bereits vorgelegt, sodass die Überraschung ausblieb. „Wir haben die Partie in den ersten beiden Dritteln für uns entschieden, als wir bis auf eins, zwei Aussetzer das Geschehen klar bestimmt haben“, fasste Teammanager Carsten Billigmann zusammen.
Eine ganze Reihe von Spielern fehlte den Bären berufsbedingt: Dennis Schlicht, Dennis Appelhans, Kevin Wilson, Robin Schütz und Sven Asbach standen berufs- beziehungsweise krankheitsbedingt nicht zur Verfügung, sodass mit jeweils 13 Feldspielern hüben wie drüben personell ein Gleichgeweicht auf den Bänken herrschte. Auf Seiten des EHC befanden sich dort vom „anleitendenden Personal“ mit Co-Trainer Andreas Halfmann und Carsten Billigmann nur zwei Verantwortliche, weil Cheftrainer Daniel Benske den ersten Teil seiner Sechs-Spiele-Sperre abbrummte, die er sich für eine Diskussion mit den Unparteiischen nach der Partie am Sonntag gegen den Herforder EV eingehandelt hatte.
Kein Gleichgewicht hingegen beim Ergebnis. Wie schon kürzlich beim Heimspiel legte der EHC vor und klärte die Favoritenrolle mit Toren von Maximilian Wasser (6.), Kapitän Stephan Fröhlich (10.) und Martin Brabec (13.) zum 0:3-Zwischenstand nach 20 Minuten. Markant: Auch in Unterzahl verstecken sich die Bären nicht. Gegen Herford erzielten sie zwei ihrer drei Tore trotz numerischer Unterlegenheit, das gelang auch Fröhlich, während Christian Neumann auf der Strafbank hockte.
Der zweite Durchgang begann für die Gäste mit einem kleinen Dämpfer. Der Tscheche Jakub Zdenek verkürzte zum 1:3 (22.). Nach einer anschließenden Unterzahl nahm die Begegnung wieder den anfänglichen Verlauf an. Vor allem wegen Michael Jamieson und Stephan Fröhlich, die ein Angriffsfeuerwerk abbrannten. Der US-Boy brauchte sechs Minuten für drei weitere, jeweils von Fröhlich vorbereitete Treffer (29., 32., 35.). Der EHC-Dreier selbst zeichnete sich für das zwischenzeitliche 1:5 verantwortlich (29.). Den Treffer, bei dem Neuwieds Eigengewächs Sidney Lehnert seinen ersten Regionalliga-Asssist verbuchte.
Der Begegnung war entschieden, allerdings störte Carsten Billigmann – Ausfälle hin, Ausfälle her – der Schlussabschnitt dann doch. Den entschied der Tabellenvorletzte nämlich mit 3:0 für sich. Alle Tore gingen auf das Konto Jakub Zdenek (50., 53., 59.). „Da haben wir die Sache zu locker genommen. Daran müssen wir arbeiten“, monierte der Teammanager. Als Wermutstropfen schlug das Verletzungspech zu: Tobias Etzel musste mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus gebracht werden.
  
Bären sind heiß auf den Krösus
Das letzte Hauptrunden-Heimspiel des EHC „Die Bären“ 2016 vor Beginn der Play-offs in der Regionalliga-West serviert den Eishockeyfans am Freitagabend ab 20 Uhr im Neuwieder Icehouse – gemessen an der Tabelle – noch einmal ein Menü aus der Feinkostabteilung. Der Tabellendritte empfängt mit den Hammer Eisbären die beste Mannschaft, die die Liga zu bieten hat. „Alle Teams, die oben dabei sind, besitzen eine hohe Qualität, aber Hamm hebt sich da noch einmal ab“, macht Neuwieds Trainer Daniel Benske vor dem Spitzenspiel gegen den Spitzenreiter klar, der am Sonntag gegen die Ratinger Ice Aliens erst seine dritte Niederlage im 30. Saisonspiel hinnehmen musste. Nur die EG Diez-Limburg und eben die Neuwieder Bären hatten dem Krösus zuvor ein Bein gestellt. „In  allen Topspielen ist für uns etwas möglich, denn trotz der Niederlage gegen Herford vor einer Woche befinden wir uns in einer guten Verfassung. Wir können Hamm auch ein zweites Mal schlagen, wenn wir drei Drittel lang unsere Leistung bringen und das Scheibenglück auch zu uns herüberkommt. Die Mannschaft wird kämpfen und für Hamm bereit sein“, verspricht Benske, der nach seiner Matchstrafe aus dem Herford-Spiel selbst nicht hinter der Bande Platz nehmen darf. Teammanager Carsten Billigmann und Co-Trainer Andreas Halfmann werden das Team führen. 
Das Aufgebot ist ausgedünnt: Kevin Wilson erlitt gegen Herford bei einem unglücklichen Kontakt mit einem Schlittschuh eine große Wunde am Knie, die einen Einsatz genauso unmöglich macht wie bei Tobias Etzel, der sich unter der Woche beim Nachholspiel in Lauterbach (7:4) eine Schulterverletzung zuzog. „Das macht unseren Versuch, den Zwei-Punkte-Rückstand auf Herford zu schließen und möglichst als Zweiter in die Play-offs zu gehen, nicht einfacher – und die Partie gegen Hamm erst recht nicht“, sagt Carsten Billigmann mit Blick auf die personellen Vorzeichen. „Jetzt müssen wir noch enger zusammenrücken und unseren starken Teamgeist aufs Eis bringen.“ Mentales Doping für die Gastgeber sind die Erinnerungen an den 9. November, als sie im Neuwieder Tollhaus den Favoriten mit 5:4 in die Knie zwangen.
Die EHC-Aufstellung wird diesmal Lücken haben, während Hamm den ausgeglichensten Kader der Regionalliga aufbietet. „Und das auf extrem hohem Niveau“, macht Billigmann klar und nennt unter anderem die beiden tschechischen Kontingentspieler Lukas Novacek und Michal Spacek (punktbester Verteidiger der Liga), Kevin Thau sowie Ex-DEL-Profi Kevin Orendorz. Benske: „Wir brauchen eine Topleistung, um diese Spieler im Zaum zu halten.“
Die Serie von fünf Auswärtspartien am Stück zum Hauptrundenendspurt beginnt für die Bären am Sonntag ab 19 Uhr bei den Dinslakener Kobras, dem Tabellenfünften. „Eine unangenehme Mannschaft“, sagt Benske über den letztjährigen Viertelfinalgegner seines Teams. Die Giftschlangen haben das Ziel, den Sechs-Punkte-Rückstand auf die EG Diez-Limburg abzuhobeln und sich den Heimvorteil in der Runde der letzten acht zu sichern. Sieben Siege für das Team Milan Vanek aus den zurückliegenden acht Begegnungen sind ein Warnsignal für den EHC.
  
    
Ratinger Ice Aliens 1b
Ice Aliens 1b verliert in Grefrath mit 5:1
(LLW)  Die Zweitvertretung der Ice Aliens reist am Samstag nach Grefrath und musste gleich in der ersten Spielminute einen Gegentreffer hinnehmen. Das Spiel plätscherte dahin, bis die Grefrather in der 15. Minute auf 2:0 erhöhten, was gleichzeitig den Pausenstand darstellte. Oliver Nemetz erzielte in der 29. Minute den Anschlusstreffer, doch der Phönix wusste eine Antwort und erhöhte bis zur zweiten Pause auf 4:1. Auch im Schlussabschnitt waren die Ice Aliens mit den Gedanken noch in der Kabine, denn nach nur 45 Sekunden netzte Grefrath zum Endstand ein. War die Partie bis dahin ohne Strafzeiten abgelaufen, häuften sich nun die Nickeligkeiten. Vier Strafzeiten auf Ratinger Seite und zwei bei den Gastgebern machten die Begegnung zerfahren. Dabei wusste keines der Teams aus der Unterzahl des Gegners Kapital zu schlagen. So bleibt die 1b auf dem drittletzten Tabellenplatz hängen und kann noch abgefangen werden.
  
 
    
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Mittwoch 23.Januar 2019
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