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September 26
                         
Weltschiffahrtstag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 21.Januar 2019

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost




    
EHC Red Bull München
Ex-Eisbären-Coach Jodoin verstärkt das Trainerteam der Red Bulls
(DEL)  Der Kanadier Clément Jodoin verstärkt ab sofort das Trainerteam des Deutschen Meisters Red Bull München. Nachdem Toni Söderholm seit 1. Januar dieses Jahres die Aufgaben des Bundestrainers der deutschen Eishockeynationalmannschaft übernommen hat, wird Jodoin neuer Co-Trainer an der Seite von Chefcoach Don Jackson und den bisherigen Co-Trainern Matt McIlvane und Patrick Dallaire. Jodoin war bis Mitte Dezember 2018 als Trainer der Eisbären Berlin aktiv. 
Clément Jodoin: „Ich bin sehr froh, wieder zurück an der Bande eines Spitzenklubs stehen zu dürfen. Das Angebot von Manager Christian Winkler und Trainer Don Jackson, für die Organisation von Red Bull zu arbeiten, konnte ich nicht ablehnen. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung.“
Cheftrainer Don Jackson: „Clément passt perfekt zu uns, er verfügt über einen breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Coaching, Spielerentwicklung und Scouting, sowohl international als auch in der DEL. Ich kenne ihn schon lange, wir haben gemeinsam in Québec trainiert. Seine Leidenschaft für Eishockey ist riesig.“ 
Jackson und Jodoin waren in den Spielzeiten 1992/93 und 1993/94 zusammen Co-Trainer der NHL-Organisation Québec Nordiques. Nach sechs Jahren als Assistenztrainer der Montreal Canadiens (NHL) war er dann wiederum sieben Jahre als Cheftrainer im Einsatz (Lewiston MAINEiacs, Rimouski Océanic). Vor seinem Wechsel nach Berlin 2017 betreute er ein Jahr lang das Team der Hamilton Bulldogs (AHL) als Chef- und fünf weitere Spielzeiten die Montreal Canadiens als Assistenztrainer.
  
   
Bayreuth Tigers
Tigers gewinnen 6-Punkte-Spiel verdient gegen Crimmitschau
(DEL2)  Der wichtige Platz 10 stand in diesem direkten Duell auf dem Spiel und Bayreuth bestand diese Reifeprüfung diesmal bravourös mit dem aktuellen Lohn Platz in den Pre-Play-offs.
Erneut ohne die Verletzten Potac, Veisert, Nijenhuis und Gläser – mit nur fünf Verteidigern - gingen die Wagnerstädter in das Nachbarduell mit zusätzlicher Wirkung auf die Tabelle. Vor guter Kulisse gegen Crimmitschau war lange Kampf Trumpf. Spielerische Leckerbissen kamen erst später auf in dieser intensiv geführten Partie auf, wobei das Spieltempo durchgehend hoch war. Einzelne Chancen wurden anfangs Beute der sicheren Goalies auf beiden Seiten, bis Mayr mit einem feinen Steilpass in Minute 13 die ganze Spielfläche sprichwörtlich aufriss. Das clevere Weiterleiten von Busch veredelte der seit Wochen formstarke Richter mit einem platzierten Schuss nach guter Bewegung zur Führung für die Tigers und öffnete damit etwas den Spielverlauf. Kurz danach hatten auch die Eispiraten zwei grosse Möglichkeiten, etwas begünstigt durch kleine Abwehrschwächen der Oberfranken, aber einmal parierte Jäger stark und Schlenker zielte beim anderen Mal zu schlecht.
Im zweiten Abschnitt kamen die Sachsen noch besser aus der Kabine und schnürten die Gelb-Schwarzen zeitweise in der eigenen Zone ein. Auffällig war dabei, dass sie von den Bayreuthern konsequent außen gehalten wurden und somit nur wenige klare Chancen bekamen. Daneben war die Effektivität ein Problem und ein starker Jaeger fast immer die Endstation. Mit einzelnen schnellen Gegenzügen hatten die Tigers sogar die besseren Tormöglichkeiten und bei einem 3 gegen 1 Konter verzögerte Rajala den Querpass so lange bis Järveläinen das fast leere Tor vor sich hatte und auf 2-0 erhöhen konnte. Gerade mal 40 Sekunden später antworteten aber die Eispiraten. Nach einem gewonnen Bully reagierte Walsh schnell, tankte sich mit guter Bewegung und Stickhandling bis zu Jaeger durch und traf postwendenden zum Anschlusstreffer. In der Folgezeit gab es zwar noch weitere Chancen, aber keinem Team gelang noch ein Treffer und so ging man mit diesem knappen 2-1 in die zweite Pause.
Für den Schlussabschnitt hatten sich beide Mannschaften sichtbar noch einiges vorgenommen, denn zu wichtig war diese Partie für alle, dass man da vorzeitig nachgeben sollte. Das „Mitteleis“ wurde zunehmend schneller überbrückt und es entwickelte sich ein von Trainern eher ungeliebtes „coast to coast hockey“ mit schneller Folge von ziemlich klaren Torchancen auf beiden Seiten. Das nicht immer glücklich agierende Refereequartett entschied dann in einem Angriff des ETC auf zwei Strafen und brachte somit die Gäste für volle 2 Minuten in doppelte Überzahl. Trotz heftiger Gegenwehr nutzten dass die Eispiraten durch Talbot aus dem Slot zum Ausgleich und die folgende Reaktion der Einheimischen war dann der Schlüssel zum verdienten Heimsieg, wie Tigerscoach Kujala dann auch in der PK feststellte. Wo andere Teams vielleicht in sich zusammenfallen, rafften sich die Tigers auf zum Gegenschlag, der in Minute 46 in der erneuten Führung gipfelte. Der große Einsatz von Kolozvary und Kunz hinter dem Tor brachte Bartosch im Zentrum in Scheibenbesitz und das Geburtstagskind nutze diese Möglichkeit eiskalt zum 3-2. Diesmal ließen die Oberfranken die Eispiraten aber nicht mehr aus der Umklammerung, sondern setzten durch den unermüdlichen arbeitenden Spieler des Tages, Ivan Kolozvary noch eins drauf. Kompagnon Bartosch erarbeitete seine Chance und der Slowake nutze dies mit feinem Stickhandling zum entscheidenden 4-2 aus kurzer Entfernung. Der ETC versuchte zwar noch mit einem sechstem Feldspieler alles aber Gams erhöhte per empty net goal sogar noch auf 5-2 und ließ damit sein Team samt Heimzuschauer endgültig jubeln. Mit einer erneut geschlossenen Mannschaftsleistung verdiente man sich diesen wichtigen Dreier redlich und blickt somit weiter optimistisch in die nächsten Aufgaben. Entsprechend zufrieden war Trainer Kujala, ändert seine Sichtweise nur von Spiel zu Spiel zu denken deswegen aber richtigerweise nach wie vor nicht.
  
Heilbronn am Dienstag
Zum vierten Mal in dieser Spielzeit steht man dem Team aus Baden-Württemberg gegenüber und in allen drei vorangegangen Spielen musst man sich geschlagen geben. Zwei knappen Niederlagen im September und November folgte ein deutlicher 6:1 Erfolg der Heilbronner im letzten Heimspiel am Tag vor dem Weihnachtsfest. Die Jungs um Cheftrainer Alexander Mellitzer haben sich seit einigen Wochen auf dem 7. Tabellenplatz festgesetzt.
Vor allem die Offensive ist das Prunkstück der Falken. Im Ligavergleich gibt diese mit 38,5 Versuchen die zweitmeisten Schüsse auf das gegnerische Tor ab und analog dazu erzielte man mit 154 Einschüssen die viertmeisten Treffer. Mit Ranta, Derek, Gibson, Kirsch und Lavallee haben gleich fünf Angreifer mehr als 40 Punkte auf dem Konto. Aus der Verteidigung kurbelt Maschmeyer das Spiel an und auch er beweist mit 28 Punkten seine Offensivqualitäten. Allerdings kassieren die Käthchenstädter auch eine Vielzahl an Gegentoren. Mit 157 Stück sind nur Deggendorf und Crimmitschau noch durchlässiger im eigenen Drittel. Im Tor vertraut man auf den noch jungen, erst 20 Jahre alten Mirko Pantowski, der mit aktuell 34 Einsätzen den größten Teil der Spiele absolviert hat. Dieser ist allerdings aktuell bei Kooperationspartner Mannheim als Backup im Einsatz, sodass Leon Frensel die letzten Spiele für die Falken absolviert hat.
Die Specialteams differieren, was die Leistungsstärke angeht. So befindet man sich im Powerplay mit einer Quote von 21,1 % im Mittelfeld der Liga, belegt im Penaltykilling allerdings mit 76,4% nur Platz 12 – und zieht mit durchschnittlich 13,23 Minuten die viertmeisten Strafen im Ligavergleich.
Für die Tigers gilt es, die aufsteigende Form der letzten Wochen zu konservieren und nach Möglichkeit den Schwung des vergangenen 6-Punkte-Wochenendes mitzunehmen, um den ersten Sieg dieser Spielzeit gegen die Falken einzufahren. Mit voraussichtlich dem gleichen Kader, wie in den letzten beiden Partien, wird man auch beim Heimspiel im Tigerkäfig am Dienstag um 20 Uhr antreten.
  
    
Deggendorfer SC
Schon am Dienstag geht es weiter: DSC empfängt die Füchse aus der Lausitz
(DEL2)  Bereits am kommenden Dienstag, 22.01.2019 geht es für den Deggendorfer SC mit dem nächsten Heimspiel in der DEL2 weiter. Diesmal sind die Lausitzer Füchse zu Gast in Niederbayern. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.
Nach der enttäuschenden Vorstellung am Sonntag gegen die Tölzer Löwen geht es tierisch weiter. Die Füchse aus der sächsischen Lausitz kommen zum 2. Heimspiel innerhalb von 3 Tagen nach Deggendorf. Die Gäste spielen eine bärenstarke Saison und wer zu Beginn der Saison gedacht hätte, dass es sich um einen kurzfristigen Höhenflug der einstigen grauen Maus der DEL2 handelt würde, dürfte inzwischen eines Besseren belehrt worden sein. Punktgleich mit dem Tabellenführer aus Ravensburg stehen die Sachsen auf Platz 2 der Tabelle und haben mit 76 Punkten genau doppelt so viele Zähler eingefahren, wie der DSC.
Aus dem Kader von Trainer Corey Neilson ragen die Importspieler heraus. Unermüdlicher Antreiber und Topscorer ist Jeff Hayes. Neben ihm sind aber auch der US-Amerikaner Steve Saviano, der Schwede Anders Eriksson, der Deutsch-Amerikaner, Jordan George, der Deutsch-Kanadier Clarke Breitkreuz und der kanadische Abwehrspieler Chris Owens maßgeblich für die offensive Schlagkraft der Lausitzer verantwortlich. Sehr viel Breite bekommt der Kader der Sachsen durch die Kooperation mit den Eisbären Berlin, die insgesamt 9 junge Talente an ihren Partner abstellen.
Beim Deggendorfer SC hat sich derweil mit Sergej Janzen, der nach seiner Verletzung aus dem Heimspiel gegen Bad Tölz auf unbestimmte Zeit ausfällt, ein weiterer Spieler aus der Aufstellung für Dienstag verabschiedet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Verletzungsmisere hofft man auf Seiten des DSC auf den Einsatz der beiden Förderlizenzspieler von den an diesem Abend spielfreien Straubing Tigers. Entscheidend wird für das Team von Otto Keresztes sein, wie seine Mannschaft die klare Ansage des Coaches aus der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Bad Tölz umsetzt: „Die besten Spieler müssen die besten Spieler sein.“ Die Leistungsträger und Führungsspieler sind jetzt umso mehr gefordert.
Spielbeginn ist am Dienstag um 20 Uhr. Die Partie wird wie immer auch auf Sprade-TV übertragen.
  
    
Löwen Frankfurt
Derby am Dienstag - Löwen zu Gast in Kassel
(DEL2)  Am Dienstag, den 22. Januar ist es wieder so weit: Zum letzten Mal treffen die Löwen Frankfurt und die Kassel Huskies in der regulären Saison der DEL2-Spielzeit 2018/2019 aufeinander. Duell Nummer vier findet in Kassel statt. Spielbeginn des Hessenderbys in der Kassler Eissporthalle ist um 19:30 Uhr.
Nachdem die Löwen rund um den Jahreswechsel fünf Spiele in Folge gewinnen konnten und vor einer Woche sogar die Tabellenspitze eroberten, sprang aus dem vergangenen Wochenende nur ein Punkt heraus. In Bietigheim hieß es am Sonntagabend 3:4 nach Verlängerung.
Die Zielsetzung für das Derby und den Rest der Saison ist klar. „Wir müssen effektiver sein“, sagte Löwen Head Coach Matti Tiilikainen zuletzt. Wer weiterhin effektiv ist, ist Adam Mitchell. Der Löwen-Kapitän sammelte in Bietigheim den 34. Assist der Saison und führt die Löwen mit 53 Punkten sowie 19 Treffern an. Dahinter folgen Eddie Lewandowski (49 Punkte) und Mathieu Tousignant (40 Punkte).
Ein Trainerwechsel – bereits der zweite in der laufenden Saison – brachte den Huskies rund um die Jahreswende eine gute Serie ein. Zwischen Mitte Dezember und Anfang Januar gewann das Team von Cheftrainer Tim Kehler acht von zehn Spielen und kletterte vom elften auf den siebten Rang.
Doch von den vergangenen vier Partien konnte Kassel lediglich eines (in Overtime) gewinnen. Damit liegen die Huskies mitten im Pre-Playoff-Niemandsland – 13 Punkte entfernt von der direkten Playoff-Qualifikation und acht Zähler vor einem Playdown-Platz.
Unter der Woche verpflichteten die Huskies noch den kanadischen Verteidiger Neil Manning, der der achte Ausländer ist, der in dieser Saison für die Huskies lizensiert wurde. Manning spielte am Wochenende schon in beiden Spielen. Topscorer des Teams sind die beiden Ex-Löwen Richie Müller und Tyler Gron (je 36 Punkte).
In der DEL2 ist die Bilanz der beiden Mannschaften relativ ausgeglichen. Die Löwen gewannen 17 Mal, die Huskies 16 Mal. Dazu gab es drei Playoff-Serien. Die erste gewann Kassel in vier Spielen, die zweite ging mit einem Sweep nach Frankfurt und die dritte drehten die Löwen nach einem 0:2-Serienrückstand noch in ein 4:2. In der laufenden Saison gewannen die Löwen zwei von drei Duellen.
  
    
Ravensburg Towerstars
Overtime-Niederlage gegen Weißwasser
(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars mussten sich im Top-Spiel gegen den Tabellenzweiten Lausitzer Füchse mit einem Zähler zufrieden geben. Zwar rückte das Team von Coach Jiri Ehrenberger einen 1:3 Rückstand verdientermaßen wieder gerade, die Gäste zeigten sich in der Verlängerung aber den entscheidenden Tick konsequenter im Abschluss.
Die Zuschauer in der Ravensburger CHG Arena sahen zu Beginn eine abwechslungsreiche Partie, auch wenn die wirklich hochkarätigen Möglichkeiten abgesehen von einem Lattenschuss der Gäste zunächst ausblieben. Auf Ravensburger Seite hatten Daniel Schwamberger (5.) sowie Tim Brunnhuber (8.) die ersten Einschussmöglichkeiten.
Während die Towerstars viele gegnerischen Chanen durch gute Zweikampfarbeit in der eigenen Zone unterbanden, war es auf der Gegenseite vor allem Füchse Torhüter Olafr Schmidt, der mit gutem Stellungsspiel zunächst nicht zu knacken war. Auch bei zwei Ravensburger Überzahlspielen in der 11. und 15. Spielminute war der deutsch-kanadische Keeper auf dem Posten.
Die Towerstars erhöhten in der Schlussphase des ersten Drittels den Druck, allerdings gelang den Gästen aus Ostsachsen der erste Treffer. Ein Pass auf Saviano hebelte die komplette Ravensburger Defensive aus und der Füchse-Stürmer schob den Puck trocken ins rechte Eck. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Dass die Gastgeber im Mittelabschnitt früh auf den Ausgleich drängen würden, überraschte sicher nicht. Einen 2:1 Konter vollendete Daniel Pfaffengut eiskalt mit einem Schuss in den rechten Winkel. Der Treffer hinterließ bei den Gästen allerdings nicht allzu viel Eindruck, denn sie hatten in den Folgeminuten die besseren Chancen und nutzten diese eiskalt aus. Zunächst traf George nach einem Missverständnis der Defensive hinter dem Tor zum 1:2, zwei Minuten vor der zweiten Drittelsirene erhöhte Ustorf freistehend aus kurzer Distanz gar auf 1:3. Fazit des zweiten Abschnitts: Ravensburg hatte Riesenchancen, doch Weißwasser war abgebrühter im Abschluss.
Zu Beginn des Schlussabschnitts hatten zunächst die Gäste mehr vom Spiel, die Bemühungen der Towerstars auf den Anschlusstreffer blieben vielfach schon an der gegnerischen blauen Linie stecken. Auch eine kurzzeitige Überzahl in der 43. Minute brachte nichts ein.
Das Team von Coach Jiri Ehrenberger fand aber dennoch einen Weg, mit höherem Tempo den Gegner unter Druck zu setzen. In der 49. Minute war es eine Strafzeit, welche den Towerstars den Weg zum 2:3 Anschlusstreffer ebnete. Ganze neun Sekunden brauchte das Ravensburger Powerplay, um durch Kapitän Vincenz Mayer den Puck an Füchse-Torhüter Schmidt vorbei zu bringen.
Die Towerstars waren wieder in Reichweite und machten auch weiterhin deutlich, dass das Spiel noch längst nicht verloren war. Gleich zweimal mussten die Gäste in Bedrängnis Fouls ziehen, die zweite Strafzeit bescherte den Towerstars und ihren mitfiebernden Fans dann den viel umjubelten 3:3 Ausgleich. Der Treffer war allerdings kurios. Robin Just hämmerte die Scheibe über das Tor, der Puck kam über das Glas scharf zurück und beim Klärungsversuch kickte Steven Bär das Spielgerät selbst über die Linie. Knapp zwei Minuten waren da noch auf der Uhr.
Weitere Treffer blieben aus, die Overtime musste entscheiden. Dort setzten Jakub Svoboda und Andreas Driedl nach 43 Sekunden das erste Ausrufezeichen, doch ein Füchse Verteidiger konnte den vor Schmidt freiliegenden Puck gerade noch wegräumen.
Die Entscheidung fiel dann in der 63. Minute. Ein Angriff der Gäste konzentrierte sich zunächst direkt vor dem Ravensburger Tor. Doch dann kam der öffnende Pass in den Rückraum, Jeff Hays stand im Slot frei und setzte den Puck maßgenau in den rechten Torwinkel. Die Entscheidung war gefallen, die Füchse hatten sich mit der letztlich effektiveren Chancenverwertung den Sieg geschnappt.
Dank des erkämpften Zählers behalten die Towerstars die Tabellenführung zumindest bis Dienstag, wenn auch nur aufgrund des besseren Torverhältnisses. Ob das auch noch am Dienstagabend der Fall ist, wird sich zeigen müssen. Während die direkten Konkurrenten Weißwasser und Frankfurt am Dienstag beim regulären 40. Spieltag im Einsatz sind, dürfen sich die Towerstars zurücklehnen. Sie tragen dieses Spiel erst zwei Wochen später in Freiburg aus.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
KLARE NIEDERLAGE GEGEN MIESBACH
(OLS)  Einen mehr als nur gebrauchten Abend erwischten die Löwen am Sonntag in der Raiffeisen Arena. Gegen den TEV Miesbach unterlag man deutlich und auch verdient mit 0:5, zwei Tage nach dem noch starken 7:5 beim EV Füssen. Der EHC trat erneut stark ersatzgeschwächt an, der Tank schien nach der Aufholjagd in Füssen noch nicht wieder gefüllt zu sein.
Mit wenigen Spielern anstrengende Partien zu absolvieren geht auf Dauer nicht gut. So in etwa die Meinung von EHC-Coach Alexei Piskunov nach der herben Klatsche gegen den TEV Miesbach. „Das Füssen-Spiel, das hat man gleich gesehen, hat uns viel Kraft gekostet. Da waren wir 1:4 hinten, dann hat die Mannschaft Moral und Charakter bewiesen und noch 7:5 gewonnen. Dann heute mit so einem jungen Kader, nur fünf Verteidigern zu spielen- das ist nicht“ erklärte Alexei Piskunov auf der Pressekonferenz „Miesbach ist kompakt, steht hinten gut, da haben wir uns sehr, sehr schwer getan. Aber wir müssen jetzt keine Ausreden suchen, oder Jammern“ so Piskunov weiter. „Wir müssen den Kopf frei kriegen, die Woche hart trainieren und dann greifen wir wieder an“ gab sich der 35-Jährige realistisch.
Gegen den TEV Miesbach stand erneut Kevin Yeingst im Tor, der beim Spiel in Füssen zum Teil starke Paraden zeigte. Außerdem war es der exakt gleiche 14-Mann-Kader plus zwei Torhüter, die am Freitag den Sieg eingefahren hatten, dafür aber auch an ihre Grenzen gegangen waren. Die Löwen taten sich gegen die gut stehenden Gäste sichtlich schwer, fanden nur selten ein Durchkommen. Gleichzeitig war aber das Überzahlspiel etwas, was es noch zu trainieren gibt. Nach knapp 12 Minuten brachte Bohumil Slavicek, im letzten Jahr 43-facher Torschütze in 38 Spielen für den HC Landsberg, den TEV in Führung (11:54). Kurz vor der zweiten Pause erhöhte Christian Czaika, der den meisten Waldkraiburgern noch aus seiner Zeit in Germering ein Begriff sein dürfte, auf 2:0 für die Gäste (18:00).
Im zweiten Drittel gingen den Löwen dann sichtlich die Körner aus. Das Powerplay verdiente diese Bezeichnung nicht mehr, eine wirkliche Torchance verzeichneten die Industriestädter nicht. Wer einen Schritt zu spät kommt, macht gerne eine Foul, so war es nicht weiter verwunderlich, dass alle EHC-Strafzeiten in den letzten beiden Dritteln verhängt wurden. Athanassios Fissekis traf im ersten Powerplay des TEV zum 3:0 (31:39), Michael Grabmaier nutzte das zweite Überzahlspiel der Miesbacher dann bereits zum 4:0 (35:57).
Im Schlussabschnitt änderte sich am kraftlosen Waldkraiburger Spiel nicht mehr viel, allerdings kam auch der TEV Miesbach nur mehr zu einem Treffer. Filip Kokoska war der Torschütze und sorgte für den 5:0-Endstand. Am kommenden Freitag geht es für den EHC Waldkraiburg, aktuell Achter der Verzahnungsrunde zum Tabellennachbarn nach Königsbrunn. Am nächsten Sonntag sind die Gladiators aus Erding zu Gast in der Raiffeisen Arena, die am Sonntag zuhause mit 2:8 gegen den SC Riessersee unterlagen.
  
    
Rostocker EC
Piranhas kämpfen die Crocodiles nieder / 3:2 am Sonntagabend gegen die Hamburger - Mannschaftsleiter Jan Pischke: „Das war ein sehr wichtiger Sieg“
(OLN)  Nach dem 1:4 der Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs in der Oberliga Nord am Freitag bei den Hannover Scorpions meinte Trainer Christian Behncke: „Wir fingen gut an, kassierten aber im zweiten Drittel durch drei individuelle Fehler Gegentore. Wir kamen dann gut zurück, schafften es aber nicht, die Murmel im Gehäuse unterzubringen. Als wir alles auf eine Karte setzten und den Goalie ,zogen‘, fiel das 1:4.“
Das Duell am Sonntagabend gegen die Crocodiles Hamburg endete 3:2 (1:0, 2:2, 0:0).
Früh gingen die Gastgeber durch Constantin Koopmann, der nach einem Schuss erfolgreich nachsetzte, in Führung. Kurz darauf hätte auch Tomas Kurka treffen können, verpasste aber knapp die Scheibe. So blieb es in einem ansehnlichen, umkämpften und schnellen ersten Drittel, das man als offenen Schlagabtausch bezeichnen konnte, beim 1:0. Jakub Urbisch, der die drei Spiele vorher nur absichern durfte, stand mal wieder im REC-Kasten und konnte sich einige Male auszeichnen.
Im Mitteldurchgang setzte sich die rasante Partie fort, wobei jetzt auch Tore fielen. Die Piranhas zeigten viel Kampf und Willen und weiterhin eine sehr gute Leistung.
Im abschließenden Drittel war nicht mehr ganz so das Tempo in der Begegnung, was bei den Hamburgern wohl auch eine Frage der Kraft war, denn die Rostocker sind – was sonst nicht so oft vorkommt – gestern besser besetzt gewesen (15 gegenüber zwölf Feldspielern). Die Hausherren waren jedenfalls ihrem vierten Treffer näher als die Gäste dem Ausgleich, so durch Greg Classen (46./gehalten).
REC-Mannschaftsleiter Jan Pischke: „Das war ein sehr wichtiger und am Ende auch verdienter Sieg. Das Kämpferische stimmte über den gesamten Spielverlauf, das Spielerische in den ersten beiden Dritteln. Aber wie auch immer, die Hauptsache ist, dass die Begegnung gewonnen wurde!“
  
    
EV Füssen
Im siebten Anlauf klappt es gegen den TSV Peißenberg
(BYL)  Nach dem verlorenen Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg ist dem EV Füssen die erhoffte Reaktion gelungen. Beim bisherigen Angstgegner TSV Peißenberg, gegen den es zuvor in der Bayernliga sechs Niederlagen am Stück gegeben hatte, siegte der EVF diesmal souverän mit 5:2 (3:1, 1:0, 1:1).
Mit einer engagierten und vor allem konzentrierten Vorstellung warteten die 14 Feldspieler und Torhüter Benedikt Hötzinger bei den Eishacklern auf, und im Gegensatz zu Freitag fielen diesmal die Treffer auch sehr günstig für die Füssener. Tyler Wood und Samuel Payeur erzielten bereits in der ersten Viertelstunde zwei Überzahltreffer. Als den Gastgebern der Anschluss gelang, antwortete Thomas Böck, der am Ende zum besten EVF-Spieler gewählt wurde, nur zwei Zeigerumdrehungen später mit dem 1:3.
Und im zweiten Drittel dauerte es nur eine gute Minute, bis Markus Vaitl sogar zum 1:4 einnetzte. Reichte diese Führung am Freitag nicht für einen Punktgewinn, so stand der EVF diesmal defensiv ganz anders, und erst zehn Minuten vor Spielende gelang den Eishacklern in Überzahl der zweite Treffer. Füssen blieb aber souverän, und konnte nach der frühen Herausnahme des Torhüters durch Markus Klein eine präzise Vorlage von Sam Payeur zum 2:5 nutzen.
Damit liegt der EVF nach vier Spieltagen auf dem fünften Tabellenplatz. Am Freitag geht es weiter mit dem Heimspiel gegen den EHC Klostersee, ehe es am Sonntag zum EC Bad Kissingen geht.
  
    
TEV Miesbach
TEV bezwingt Waldkraiburg
(BYL)  Vor 616 Zuschauern schlägt der TEV den Oberligisten EHC Waldkraiburg mit 5:0 (1:0, 0:2, 0:2). Im ersten Drittel startete der TEV verhalten und ging trotzdem mit 1:0 durch Bobby Slavicek (Assists Stephan Stiebinger, Filip Kokoska - 9. Minute) durch einem schönen Schuss ins Kreuzeck in Führung. Die Hausherren hatten zwei gute Chancen in Überzahl, die Torwart Timon Ewert mit Geschick und Glück vereitelte. 
Aufgrund der Spielanteile war die Führung des TEVs nach dem ersten Drittel aber nicht unverdient. Bereits nach zwei Minuten im zweiten Drittel fälschte Christian Czaika einen Schuss von Christoph Gottwald zum 2:0 ab (weiterer Assist Nico Fissekis). Danach war der TEV tonangebend und hatte ein deutliches Chancenplus, konnte jedoch nur das 3:0 durch Nico Fissekis (Assists Michael Grabmaier, Bobby Slavicek - Minute 28.) auf die Anzeigetafel bringen. Es waren 4. Minuten im letzten Drittel gespielt, als der TEV abermals Überzahl hatte: es dauerte 9 Sekunden (!!) bis Michael Grabmaier (Assist Nico Fissekis, Stephan Stiebinger) mit einem Rückhandschuss unter die Latte das vierte Tor erzielte. Den Hausherren schien etwas die Luft auszugehen, was Trainer Piskunov in der PK mit dem schweren Auswärtsspiel am Freitag in Füssen begründete. Der TEV nutzte noch eine der Chancen durch Kokoska zum 5:0 (Assists Bobby Slavicek, Johannes Bacher). Damit nahm der TEV verdient die Punkte mit aus Waldkraiburg. Trainer Peter Kathan äußerte sich zufrieden: „ Ich bin mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden. Wir haben wenig zugelassen und offensiv klappt es momentan bei uns; das genießen wir in dem Wissen das es nicht ewig dauern wird !“
  
    
EHF Passau Black Hawks
Black Hawks demontieren auch Burgau
(BYL)  Es läuft wieder bei den Passau Black Hawks! Dem 10:0 Sieg am Freitag gegen Neu-Ulm, folgte am Sonntag beim Auswärtsspiel der nächste überzeugende Sieg. Die Zessack Truppe konnte ihr Auswärtsspiel beim ESV Burgau mit 7:2 gewinnen. Somit haben die Passau Black Hawks alle drei Spiele in der Bayernliga Abstiegsrunde erfolgreich bestritten. Gegen Burgau starteten die Passau Black Hawks druckvoll und erspielten sich etliche gute Einschussmöglichkeiten. Am Ende gingen die Black Hawks nur mit einer 1:0 Führung in die erste Pause. „Im ersten Drittel fehlte uns noch die Effektivität! Das haben wir im zweiten und dritten Drittel besser gemacht und am Ende hochverdient gewonnen.“ so das Fazit von Trainer Christian Zessack. Im zweiten Abschnitt nutzten die Black Hawks ihre Chancen wesentlich konsequenter und erhöhten auf 5:1. Das letzte Drittel gingen die Habichte zurückhaltender an und verwalteten das Ergebnis. Am Ende holten die Passau Black Hawks einen verdienten 7:2 Auswärtssieg beim ESV Burgau. „Die Passau Black Hawks Hawks waren uns heute in Sachen Geschwindigkeit weit überlegen. Es war ein verdienter Sieg. Glückwunsch an Passau.“ analysierte Trainer Heinz Heinrich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Die Passau Black Hawks bereiten sich unter der Woche nun auf die beiden schweren Heimspiele am Wochenende gegen die Bayernligisten Pegnitz und Schweinfurt vor. Dort können die Black Hawks weitere wichtige Big-Points im Kampf um den Klassenerhalt holen. Tickets erhalten Sie bereits jetzt an allen bekannten Vorverkaufsstellen. -czo
  
    
EA Schongau
Die Richtung stimmt – klares 11 : 1 über Vilshofen macht 6 Punkte-Wochenende der Mammuts perfekt!
(BYL)  Die Niederbayern waren sicher nicht der Gradmesser für die „Mission Klassenerhalt“ der EA Schongau. Dennoch, gerade  Gegner, die völlig frei aufspielen können, sind oft der Stolperstein.  ESC Vorstand Altmann machte es in der abschließenden Pressekonferenz klar. Der ESC Vilshofen hat sein Saisonziel „Klassenerhalt“  in der Landesliga bereits erreicht, in Richtung Bayernliga fehlt dem ESC die Voraussetzungen. Dennoch wollen sie in der Runde nicht so abgeschlachtet werden, wie heute bei der EAS und kündigten entsprechende Gespräche mit dem Team an.  „Wir haben heute aber auch den Unterscheid zur Bayernliga gesehen, Schongau war immer den Schritt schneller..“
Die Zuhörer der Pressekonferenz zollten mit einem Sonderapplaus dem ESC Respekt für die Fairness – trotz kleinen Kaders hat der ESC die Anzahl seiner Kontingentspieler konform zu den Durchführungsbestimmungen für die Verzahnungsrunde reduziert -  und auch den unermüdlichen Fans der Wölfe, die trotz der hohen Niederlage und der weiten Anfahrt ihr Team bis zum Schluss anfeuerten!
Bis zur 6. Minute konnten die Gäste trotz Belagerung ihren Kasten sauber halten, dann traf Jakub Muzik zum 1 : 0.  Erneut Muzik vollendete das erste Überzahlspiel der Mammuts zum 2 : 0 (9.) und in der 18. Minute sorgte Sebastian Sutter mit dem 3 : 0 schon für Klarheit auf dem Eis.
In den 27. Minute fälschte Neuzugang Markus Andrä den Schuß von Verteidiger Tobias Turner zum 4: 0 ab und nach dem 5. Tor der EAS durch Milan Kopecky keine Minute später beendete Vilshofens Goalie Vinzenz Hähnel seinen Arbeitstag und überließ seinem Vertreter Matthias Huber den undankbaren Job.
Der konnte  den zweiten Abschnitt noch ohne Gegentor überstehen, doch gleich zu Beginn des Schlussabschnitts nutze die EAS auch die zweite Überzahl zu einem Treffer – Verteidiger Mauro Seider  traf zum 6 : 0 (42.). Keine 50 Sekunden später tropfte dem Vilshofener Goalie dann ein mächtiger Schuß von Fabian Magg über die Fanghand ins Tor – 7 : 0. Der Treffer fiel in Überzahl, womit die EAS alle ihre drei Powerplays in der von beiden Seiten sehr fair geführten Partie zu Torerfolgen nutzen konnte. Zudem waren inzwischen alle der  vier Blöcke der EA Schongau  im Abschluß erfolgreich.
So ein Vorsprung macht auch Leichtsinnig – ein riskanter Pass fing Benjamin Franz vom ESC ab und markierte frei vor dem Schongauer Tor den Ehrentreffer, womit Goalie Lukas Müller, der sich kurz vor Spielende bei einem 2-0 Konter der Gäste nochmals auszeichnen konnte,  der Shut-out verdorben war.
Sebastian Sutter erhöhte in der 48. Minute noch auf 8 : 1, Verteidiger Tobias Dressel traf von der Blauen Linie zum 9 : 1 (50.) und Milan Kopecky hämmerte die Scheibe bei einem 5-5 Powerplay unhaltbar zum 10.Treffer der Mammuts in die Maschen (56.).  Mit seinem dritten Treffer durfte Jungspund Sebastian Sutter den 11 : 1 Schlusspunkt im Schongauer Angriffswirbel setzen.   
  
    
ERSC Amberg
ERSC meistert Aufgabe in Vilshofen souverän
(BLL)  Der ERSC Amberg hat im dritten Spiel seinen ersten Sieg in der Verzahnungsrunde zur Eishockey-Bayernliga eingefahren. Der 7:3-Erfolg bei den Vilshofener Wölfen geriet zu keiner Zeit wirklich in Gefahr, vor allem weil ein Duo jeweils fünffach punktete.
Bernhard Keil (4 Tore, 1 Beihilfe) und Felix Köbele (1 Tor, 4 Beihilfen), die zusammen mit Dan Heilman eine Angriffsreihe bildeten, durften sich nach einer überzeugenden Mannschaftsvorstellung getrost als Matchwinner bezeichnen. Wenn Coach Dirk Salinger überhaupt etwas zu monieren hatte, dann wohl das Penaltykilling seines Teams, wo man in Unterzahl die Gastgeber etwas zu einfach zu deren Gegentreffer kommen ließ. Ansonsten zeigten sich die Wild Lions von ihrer besseren Seite.
Dafür sorgte auch ein erfolgreicher Einstieg in die Begegnung, denn schon das erste eigene Überzahlspiel des ERSC brachte den Führungstreffer durch Lukas Salinger. Der Verteidiger hatte bereits während der Landesligasaison in Vilshofen getroffen. Für viele der zahlreich mitgereisten Amberger Fans überraschend feierte Boris Flamik ein Comeback im Löwen-Trikot. Der hünenhafte Abwehrspieler hatte spontan wegen der Ausfallmisere beim ERSC seine Hilfe zugesagt und zeigte eine gute Leistung. Amberg war in nahezu allen Belangen überlegen, aber zunächst wirkte sich das nicht auf das Resultat aus. Erst mit dem 0:2 durch Felix Söllner konnte man kurz danach beruhigter in die erste Pause gehen.
Auch im Mittelabschnitt gelang es dem ERSC früh ein Zeichen zu setzen. Mit dem 0:3 durch Keil war dann auch gleich die nötige Sicherheit im Spiel der Löwen, die danach dominierten ohne allerdings auch besonders gefordert zu werden. Bei einem Powerplay kamen die Gastgeber dennoch zum Anschlusstreffer durch Joachim Neupert, aber nahezu postwendend stellte Köbele den alten Abstand wieder her.
Zu Beginn des letzten Drittels wäre es beinahe doch noch spannend geworden. In doppelter Überzahl verkürzten die Wölfe durch Matthias Zillinger auf 2:4, aber den Rest dieser Strafzeit überstand Amberg unbeschadet. Kaum wieder komplett erhöhten die Löwen durch Keil auf 2:5. Noch einmal bäumte sich Vilshofen auf, als erneut Zillinger ein Powerplay schon nach acht Sekunden zum 3:5 verwertete. Kurz danach wurde auch noch Flamik böse gecheckt und brauchte einige Zeit zur Erholung. Die Gastgeber schworen sich bei einer Auszeit noch auf eine Schlussattacke ein, aber das Amberger „K+K-Duo“ nahm mit einem Doppelpack den Wölfen vollends den Wind aus den Segeln und sorgte für den 3:7-Endstand, der auch in etwa den Spielanteilen entsprach.
  
Löwen setzen ein dickes Ausrufezeichen
Der ERSC Amberg hat sich im Aufstiegsrennen zur Eishockey-Bayernliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach dem Sieg in Vilshofen bezwingt er auch die favorisierten River Rats Geretsried. Die ahnen schon nach wenigen Sekunden, was ihnen blüht.
Die Löwen setzten am Sonntagabend beim 6:2-Erfolg spielerisch wie kämpferisch ein Ausrufezeichen und komplettierten ein erfolgreiches Wochenende. Ein Steigbügelhalter im Heimspiel war sicherlich das frühe 1:0 nach 18 Sekunden, als Bernhard Keil eine Scheibeneroberung von Felix Köbele verwandelte. Die Löwen spielten ein konsequentes Forechecking, was den Gästen sichtlich unangenehm war.
Erst gegen Mitte des ersten Drittels konnte sich Geretsried etwas von der Umklammerung lösen, hatte aber selbst in Überzahlsituationen keine zwingenden Chancen. Zudem war ERSC-Torhüter Oli Engmann während der gesamten Partie ein unglaublicher Rückhalt. Die Löwen spielten sehr konzentriert und hatten den Ablauf unter Kontrolle.
Zum Mittelabschnitt blieb Keil draußen, weil ihm Rückenprobleme wegen eins Fouls vom Freitag in Vilshofen noch zu schaffen machten. Nach 20 Sekunden setzte Dan Heilman mit einem Pfostenknaller ein erstes Ausrufezeichen und danach war Amberg in Überzahl eigentlich in aussichtsreicher Position. Aber das Powerplay funktionierte überhaupt nicht und die Gäste kamen durch Topscorer Ondrej Horvath zum unverhofften Ausgleich. Es wurde weiter erbittert um jeden Zentimeter Raum gekämpft und es dauerte einige Zeit, bis der ERSC das Zepter wieder übernahm. Mitte des Drittels überschlugen sich beinahe die Ereignisse. Zunächst brachte Felix Söllner die Löwen in Front, die gleich darauf durch Köbele die Gelegenheit zum Ausbau der Führung hatten.
Dann unterlief Amberg ein Wechselfehler, den Geretsried zum 2:2 durch Klaus Berger nutzte - so wurden die einzigen Fehler der Löwen umgehend bestraft. Aber der ERSC zeigte sich mental stark und nur 24 Sekunden danach brachte Peter Hendrikson Amberg erneut in Front. Mit dem 3:2 ging es auch in die letzte Pause. Der letzte Abschnitt war nahezu eine Demonstration der Löwen, die zunächst souverän - und natürlich unter Mithilfe von Oli Engmann - eine doppelte Unterzahl überstanden, bis Söllner den nächsten eigenen Angriff eiskalt zum 4:2 vollendete. Die Löwen hatten nur ihren "Lauf" und Daniel Troglauer legte mit einem überlegten Rückhandschuss das 5:2 nach.
Damit war die Messe im Prinzip schon gelesen, der ERSC eindeutig Herr des Geschehens. Eine weitere schöne Kombination vollendete Florian Wrobel zum 6:2-Endstand - und das war auch in der Höhe keineswegs unverdient.
  
    
SC Forst
Kein Glück in Reichersbeuern - Nature Boyz unterliegen erneut
(BLL)  Dass das Spiel in Reichersbeuern kein Honigschlecken sein wird, war allen Beteiligten klar, ging doch bereits das erste Spiel in Peißenberg verloren, setzten sich die Hausherren am Sonntag Abend in der Tölzer Eisarena mit 5:2 (2:1, 2:1, 1:0) durch und übernahmen die Tabellenführung in der Abstiegsgruppe E.
Der Start gelang recht verheißungsvoll, konnten die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier wiederum die ersten Akzente setzen. Die Gastgeber kreutzten aber auch des öfteren vor dem starken Andreas Scholz auf, der alle Möglichkeiten zunichte machte. In der 15. Spielminute dann ein genialer Paß von Michael Kölbl auf den wartenden Benedikt Zeitler, der allein auf Torhüter Michael Goldbrunner zulief und diesen zur 0:1-Führung bezwang. Dabei verletzte er sich und wurde durch Michael Iszovics ersetzt. Keine Minute später nutzten die Gastgeber zwei Unachtsamkeiten in der Defensive zur 2:1-Führung. Anton Eimannsberger und Robert Schatton bezwangen Andreas Scholz. Mit diesem Pausenstand wurden die Seiten gewechselt. 
Unkonzentriert kamen die Forster Eiscracks aus der Kabine, den nach 53 gespielten Sekunden erhöhten die Hausherren auf 3:1 durch Tobias Reiter. Forst ließ sich jedoch nicht beeindrucken und versuchte, den Rückstand zu verkürzen. Chancen wurden von beiden Mannschaften vergeben, die Torhüter hatten einiges an Arbeit zu verrichten. Als Forst einen Spieler weniger auf dem Eis hatte, fuhren sie einen Konterangriff, den Bastian Grundner, der durch ein Zuspiel von Anton Rauh auf die Reise geschickt wurde, per Alleingang zum 3:2-Zwischenstand erfolgreich abschloß. Zu diesem Zeitpunkt waren 28 Spielminuten verstrichen. Forst war jetzt am Drücker, doch MIchael Iszovics lief zur Galaform auf, er ließ sich mit Können und Geschick nicht mehr überwinden. Vielmehr schlugen die routinierten Gastgeber in der 36. Spielminute zu und erhöhten auf 4:2 durch Simon Ronge.  Torhüter Andreas Scholz konnte den vom eigenen Spieler abgefälschten Schuß erst kurz hinter der Linie fangen. Zu dem erneuten Rückstand gesellte sich noch extremes Pech, denn Verteidiger Florian Deibler mußte aufgrund eines Handbruches ins Krankenhaus gefahren werden, dort wurde er umgehend erfolgreich operiert. Für ihn dürfte die Saison beendet sein.
Im letzten Abschnitt versuchten die Gäste nun alles, um nochmal zumindest den Ausgleich zu schaffen. Sie drückten immer wieder ins Angriffsdrittel der Tölzer Vorstädter, doch das Schußglück und wiederholt Iszovics standen einem Torerfolg im Weg. Er stoppte zwei Alleingänge, Bastian Grundner traf nur den Pfosten. Es entstanden einige Spieleransammlungen vor dem Reichersbeurer Tor, doch immer war etwas im Weg, sei es ein Schlittschuh des Gegners, ein Schläger, die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Eine Minute vor Schluß versuchte Trainer Sepp Bachmeier als letzte Maßnahme, Scholz für einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Knapp 20 Sekunden später schob Samuel Matha die Scheibe zum 5:2-Endstand ins verwaiste Forster Tor.
  
    
EV Moosburg
Im Hallertau-Derby ohne Chance
(BLL)  In den vergangenen Jahren waren die Hallertau-Derbys zwischen Pfaffenhofen und Moosburg meist richtige Krimis – besonders dann, wenn die IceHogs Heimrecht hatten. Der frühe Sonntagabend in der Stadtwerke-Arena allerdings bot wenig Spannung. „Eigentlich war das Spiel nach dem 3:0 für Pfaffenhofen gelaufen“, bilanzierte EVM-Coach Bernie Englbrecht bei der Pressekonferenz. Am Ende des einseitigen Lokalduells hieß es 8:1 (3:1, 1:0, 4:0) für den ECP.
Englbrecht war nach der Partie ziemlich ruhig. Aber warum sollte er sich auch über ein Derby aufregen, in dem nicht nur seiner Meinung nach „Pfaffenhofen eindeutig die bessere Mannschaft war“. Das zeigten schon die ersten Sekunden, in denen die Gastgeber die Moosburger regelrecht überrannten. Nach exakt einer Minute lag die Scheibe auch schon im Tor – ein hoher Stock der Hausherren verhinderte allerdings die Anerkennung. Doch der defensiv wackelige EVM kam weiterhin kaum aus dem eigenen Drittel – Keeper Carlo Schwarz stand schwer unter Beschuss. Und so nahm das Unheil seinen Lauf: In der 5., 9. und 15. Minute zogen die IceHogs auf 3:0 davon. Der Anschlusstreffer durch Nolan Regan 60 Sekunden später war bezeichnenderweise eine Einzelaktion. Spielerisch ging bei Grün-Gelb wenig zusammen.
Im zweiten Drittel präsentierte sich das Match etwas ausgeglichener. Gleich zu Beginn hatten die Moosburger ihre stärksten Minuten der Partie, als sie auf den zweiten Treffer drückten. Aber Pfaffenhofen überstand die Phase und stellte in der 26. Minute den Drei-Tore-Abstand wieder her. Nach etwas Leerlauf gab der ECP in den letzten 20 Minuten noch mal ordentlich Gas: Gleich dreimal „schepperte“ es bis zur 45. Minute hinter Schwarz, der daraufhin genug hatte und Platz für Linus Messerer machte. Der musste zwar auch noch einmal hinter sich greifen, nach dem 8:1 (57.) war jedoch Schluss mit dem Pfaffenhofener Sturmlauf.
Der EVM bleibt trotz dieser Klatsche als Vierter in der oberen Hälfte der Tabelle der Verzahnungs-Gruppe B. Am kommenden Wochenende, wenn es die Dreirosenstädter mit Teams zu tun bekommen, die hinter ihnen stehen (Ulm/Neu-Ulm beziehungsweise Pegnitz), kann Coach Englbrecht möglicherweise auch wieder auf den einen oder anderen Rückkehrer aus dem Offensiv-Lazarett setzen – verbunden mit der Hoffnung, dass so der aktuelle Ein-Tor-Schnitt pro Spiel bald wieder deutlich erhöht wird.
  
    
EC Pfaffenhofen
Starker Auftritt in Pegnitz - IceHogs setzen sich mit 4:3 beim Bayernligisten durch
(BLL)  Starker Auftritt des EC Pfaffenhofen beim EV Pegnitz. Am Freitag siegten die IceHogs beim Bayernligisten mit 4:3 (2:1; 1:1; 1:1) und holten damit einen wichtigen Auswärtserfolg, mit dem  im Vorfeld nicht unbedingt gerechnet werden konnte. Einen gelungenen Einstand feierte Neuzugang Vitali Stähle, der im jungen ECP-Team nicht nur mit Ruhe und Übersicht wichtige Impulse setzt, sondern auch zu zwei Treffern die Vorarbeit leistete.
Bemerkenswert war, dass die IceHogs beim Bayernligisten, der sich zur Verzahnungsrunde noch mit vier zum Teil durchaus hochkarätigen Akteuren verstärkt hatte, nicht zu einem glücklichen, sondern am Ende hoch verdienten Erfolg kamen. Wie schon in den Spielen zuvor, hielten die Mannen von Chris Heid über 60 Minuten das Tempo hoch, attackierten den Gegner früh und ließen so nur selten einen geordneten Spielaufbau zu. Dazu standen sie fast schon gewohnt kompakt in der Defensive und das, obwohl mit Tim Lohrer (erkrankt) und Fabian Eder (beruflich) zwei Stammverteidiger fehlten. Doch die Allrounder Michael Welter und Alex Schardt bewiesen an der Seite von Jake Fardoe und Quirin Oexler, dass auf sie auch in der Abwehr jederzeit Verlass ist. Die IceHogs legten gleich mächtig los und schon nach 31 Sekunden traf Dillon Duprey im Nachschuss zum 1:0. Die Hausherren wirkten durchaus überrascht angesichts des furiosen Auftakts der Gäste und hatten alle Mühe, sich der vehementen Angriffe des Landesligisten zu erwehren. Das Geschehen spielte sich meist in der  Verteidigungszone der Oberfranken ab, die nur mit vereinzelten Gegenangriffen für Entlastung sorgen konnten. Einer dieser Konter führte in der 11. Minute allerdings zum Ausgleich, als sich Sven Adler im Alleingang durchsetzen konnte. Am Drücker blieben aber die Gäste. Eine Minute vor der der ersten Pause brachte Nick Endreß seine Mannschaft mit einem schön herausgespielten Treffer wieder in Front. Im zweiten Abschnitt erwischten die IceHogs wieder den besseren Start. Mit einem Weitschuss erhöhte Andi Pielmeier auf 3:1 und auch in der Folgezeit ließen die Gäste nicht locker und gaben weiter Gas. So entwickelte sich ein abwechslungsreiches und rasantes, dabei aber trotz des hohen Einsatzes auf beiden Seiten, jederzeit faires Match. Pech allerdings für die Pfaffenhofener, dass Youngster Jakub Felsöci mit einer ausgekugelten Schulter nicht mehr weitermachen konnte. Nach einem schönen Spielzug der EVP-Paradereihe konnte Michal Mlynek in der 32. Minute verkürzen. Mit dem knappen Vorsprung ging es in den letzten Spielabschnitt, in dem die IceHogs eindrucksvoll unter Beweis stellten, dass sie jederzeit in der Lage sind, auch das höhere Tempo in der Bayernliga über die volle Distanz mitzugehen. Mit ihrem laufintensiven Spiel ließen sie die technisch starken Pegnitzer Angreifer kaum zur Entfaltung kommen und brachten mit ihren schnell vorgetragenen Angriffen die Abwehr der Hausherren immer wieder in Verlegenheit. Einer davon führte in der 47. Minute zum 4:2, als Nick Endreß eine Kombination über Dillon Duprey und Vitali Stähle erfolgreich abschloss. In der Schlussphase riskierte EVP-Coach Hefner alles, nahm seinen Torhüter früh vom Eis und hatte damit zunächst Erfolg. 63 Sekunden vor dem Ende traf Sven Adler zum 3:4. Doch mehr ließen die IceHogs nicht mehr zu und belohnten sich für ihren engagierten Auftritt mit drei nicht unbedingt erwarteten Auswärtspunkten. 
  
    
Wanderers Germering
Wanderers bauen Tabellenführung aus - Simm-Team gewinnt Bezirksliga-Topspiel
(BBZL)  Die Mannschaft von Wanderers Coach Rudi Simm ging am vergangenen Freitag als Sieger des Gipfelduells gegen die zweite Mannschaft des ESC Geretsried hervor und schlug die „Riverrats“ in einem anfangs engen und packenden Spiel mit 4:1. Mit dem siebten Sieg in Folge bauen die Münchner Vorstädter ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf drei Zähler aus und kommen damit ihrem Ziel Playoff-Einzug immer näher. Für die Schwarz-Gelben trafen Louis Kolb (2x), Matthias Schiller und Quirin Reichel.
Am nächsten Sonntag sind Quirin Reichel und Co. zu Gast beim ESV Dachau. In einem nervenaufreibenden Hinspiel, bei dem die Münchner Vorstädter mit 4:3 die Oberhand behielten, wurde den Germeringern alles abverlangt. Zweimal mussten die Wanderers einen Rückstand aufholen, nachdem man schwer in die Zweikämpfe fand und sich durch Strafen selbst immer wieder schwächte. Letztlich brachte man den Heimsieg mit einem Quäntchen Glück über die Zeit. Die „Woodpeckers“ haben also noch eine Rechnung mit den Schwarz-Gelben offen. Immerhin hat man auch im Sommer sehr viel Zeit investiert, um den Kader zu verstärken und sich den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze erhofft. Aber auch in der Bezirksliga ist das Niveau im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Auf heimischen Eis hofft man nun auf den Heimvorteil, immerhin konnten zwei der fünf bisher erspielten Siege vor eigenem Publikum gefeiert werden. Am vergangenen Wochenende war das Team um Jürgen Fleißner nicht im Einsatz. Das Spiel gegen die zweite Garde der EA Schongau musste kurzfristig abgesagt werden, da die Gäste keine spielfähige Mannschaft stellen konnten.
Für die Wanderers beginnen allmählich die Wochen der Wahrheit. Noch vier Spiele stehen in der Vorrunde an. Neben den Gastauftritten in Dachau und Fürstenfeldbruck, kommen mit der SG Schliersee / Miesbach und dem EV Mittenwald noch zwei harte Brocken ins Germeringer Polariom. Jetzt wird sich zeigen, ob das Simm-Team die Stärke beweist, die mehr als positive Ausgangslage und die geschaffenen Grundlagen für den Playoff-Einzug zu verteidigen.
  
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären gewinnen Verfolgerduell
(RLSW)  Einen wichtigen Erfolg konnten die Eisbären gegen den EV Ravensburg verbuchen. Nach den Toren von Lukas Sawicki (2), Marcus Semlow (2) und Christian Pister schien die Partie früh entschieden, am Ende musste man jedoch bis zum Schlusspfiff zittern.
Dass beiden Teams im Kampf um die Play-Offs nur ein Sieg weiterhelfen würde, brachte der Partie von Beginn an die nötige Würze. Die agilen Ravensburger machten den Eisbären früh das Leben schwer, doch der Spielverlauf spielte dem ECE in die Karten. Mit der ersten Überzahl gelang Sawicki (5.) die frühe Führung. Die Gäste aus Oberschwaben beeindruckte dies jedoch kaum, so dass die Defensive der Eisbären alle Hände voll zu tun hatte, Ravensburg vom eigenen Tor fernzuhalten. Mit einem schönen Angriff vollendete Semlow zum 2:0 (9.) und wähnte die Eisbären auf der Siegerstraße. Noch sollte sich Ravensburg jedoch nicht geschlagen geben und belohnte sich für seinen Einsatz mit dem schnellen Anschlusstreffer (11.). Da die Gäste im ersten Drittel jedoch zu viele Strafzeiten kassierten, bekamen die Eisbären reichlich Chancen, in Überzahl erneut zu erhöhen, Semlow gelang so der Treffer zum 3:1 Pausenstand (16.).
Hatte man im ersten Abschnitt noch einige Chancen liegen lassen, so wurde dies im zweiten Drittel nachgeholt. Zunächst traf Sawicki sehenswert zum 4:1 (25.), Mitte des Spiels gelang Pister gar das 5:1 (30.), was den Spielverlauf jedoch nicht gänzlich widerspiegelte. So sah sich der Gäste-Coach gezwungen, in einer Auszeit sein Team neu einzuschwören, mit Erfolg. Bei der ersten Strafe gegen den ECE dauerte es nur 27 Sekunden, ehe sich der EVR mit dem 5:2 (32.) wieder zurückmeldete. Auch in der Folge zeigten die Gäste, dass Aufgeben für sie keine Option darstellt, doch die Eisbären retteten den Vorsprung in die zweite Pause.
Mit Wiederbeginn zeigte sich auch auf der Anzeigetafel, dass der Vorsprung trügerisch sein sollte, denn noch in der ersten Minute verkürzten die Gäste auf 5:3. Von nun an spielten fast nur noch die Gäste, die den ECE phasenweise im eignen Drittel festsetzen. Die wenigen Entlastungsangriffe konnte man nicht nutzen, um die Gäste mit einem weiteren Treffer auszubremsen und so musste man auf die tickende Uhr vertrauen, dass dem EV Ravensburg die Zeit weglaufen würde. Doch Ravensburg belohnte sich spät, jedoch nicht zu spät mit dem Anschlusstreffer zum 5:4 (57.) und läutete so eine kuriose Schlussphase ein. Denn nur drei Sekunden später musste der ECE in eine Unterzahl, die Ravensburg nutze, um mit der Herausnahme des Goalies bereits früh sogar in doppelter Überzahl zu spielen. Der Druck der Gäste führte zu weiteren Strafen gegen die Eisbären, die den Rest des Spiels nahezu ununterbrochen mit 3 gegen 6 agieren mussten. Entlastung auf das leere Gäste-Tor gab es nur einmal, da diese jedoch ungenutzt blieb, musste man bis zur letzten Sekunde zittern, doch mit einem blauen Auge und 3 Punkten konnte man den Sieg doch noch über die Zeit retten.
  
    
HEC Eisbären Heilbronn
Drei Zähler für’s Punktekonto und erfolgreiches Benefizspiel für Familie Ehnle
(RLSW)  „Es macht uns unheimlich stolz, was ihr heute für uns auf die Beine gestellt habt. Wir haben das total unterschätzt, was bei dem Spiel heute passieren würde, und wir sind total überrumpelt von der Hilfsbereitschaft“. Noch lange nach dem 7:2 (2:1, 2:0, 3:1)-Heimsieg der Eisbären Heilbronn gegen die Freiburger Wölfe 1B war Familie Ehnle überwältigt von dem ganzen Drumherum in der Kolbenschmidt Arena.
Noch steht nicht fest, wieviel der Abend in die Spendenkassen gespült hat, aber der Tombola-Losverkauf, Waffel-, Cupcake- und Cocktailverkaufstände – waren gut besucht. Bereits vor dem Benefizspiel waren zudem schon an die 1.000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen. "Somit sind im Vorfeld zwar etwas weniger Spenden als bei bisherigen Benefizaktionen der Eisbären eingegangen. Erfahrungsgemäß kommen aber auf das weiterhin geöffnete Spendenkonto, Spenden der Eisbärenfamilie, der Sponsoren und heimischen Firmen noch nach", hofft Pressesprecher Thomas Muth. Die Barspenden werden Mitte der Woche ausgezählt.
Vor dem Eröffnungsbully fand der von den Tornados Unterland initiierte Fanmarsch statt. Jeder Eisbärenzuschauer war aufgerufen, sich anzuschließen und vom Götzenturm zur Kolbenschmidt Arena mitzulaufen. Unser besonderer Dank geht hier an eine Abordnung Zweibrücker-Fans die den Marsch mitbegleiteten und auch im Stadion die gute Sache unterstützten. Getreu nach dem Motto "in den Farben getrennt im Sport vereint".
Die Begegnung, die vor knapp 1.100 Zuschauern stattfand, wurde mit dem Einlauf der Eisbären in Begleitung der jüngsten Hockeyspieler des Vereins (den Jungs und Mädels der Ice Kids Laufschule und der U7), der Familie Ehnle, der Vorstandschaft des HEC sowie Kerstin Plume und Ralf Scherlinzky, mit einem symbolischen Anfangsbully eröffnet. Tobias Bräuner brachte die Gäste in der 6. Minute mit 0:1 in Führung, ehe Sven Breiter nach zwölf Minuten für den personell mit vier Reihen besetzten Gastgeber ausgleichen konnte. Vier Minuten später traf Vasilios Maras auf Zuspiel von Claudio Schreyer zum 2:1. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.
Was die Kids aus der Ice Kids Laufschule und der U7 in der ersten Drittelpause vorführten, machte Martin Williams in der 22. Minute nach, in Überzahl erhöhte er auf 3:1. Als im weiteren Verlauf Leo Kreps die Führung auf 4:1 ausbaute (34.), war den Zuschauern klar, dass die Wölfe an diesem Abend auf dem Eis der Kolbenschmidt Arena keine Chance haben würden.
Bevor die Fans in der 47. Minute den zweiten Treffer von Sven Breiter an diesem Abend zum 4:1 bejubeln konnten, sorgte in der zweiten Pause der Auftritt von den REV-Eiskunstläuferinnen Romy Grauer und Viktoria Krez zu einem speziell einstudierten Programm von Vanessa Löbel und dem Livegesang von Elly Syring für tolle Unterhaltung. Das Geschehen auf dem Eis hatte im Schlussdrittel keine großen Höhepunkten mehr, was jedoch angesichts der sportlichen Situation nicht anders zu erwarten war. Der Freiburger Jakob Rütschle verkürzte in Überzahl auf 5:2 (48.), danach durfte sich nur noch Claudio Schreyer in die Torschützenliste eintragen. Sein 6:2 in der 53. Minute und das 7:2 (59.) sollte das letzte Tor und der Endstand der Partie sein.
Die Eisbären bedanken sich nach diesem rundum gelungenen Abend bei allen ehrenamtlichen Helfern, die zu dessen Gelingen beigetragen haben – vor allem aber bei Franziska Rauhut mit Familie und Freunden für die lecken Cupcakes, Cakepops und Wraps, bei Pia Peschl von Mix and Shake, mit ihrem mobilen Cocktailservice und den Helfern aus der Nachwuchsabteilung für die tatkräftige Unterstützung immer dort, wo es geklemmt hat, bei den Tombola-Helfern mit Losverkauf und Preisausgabe, bei den Spendensammlern sowie bei dem Team, das Spiel für Spiel an den Imbissständen einen riesen Job macht, und natürlich bei allen anderen, die dafür sorgen, dass so ein toller Abend überhaupt möglich ist.
Natürlich ist die Spendenaktion mit diesem Abend noch nicht beendet, denn die Eisbären freuen sich auch weiterhin über Spenden auf das Konto
Heilbronner EC e.V.
IBAN: DE10 6205 0000 0000 0818 16
Kreissparkasse Heilbronn BIC: HEISDE66XXX
Verwendungszweck: „Spende Benefizspiel 2019“ (bitte unbedingt angeben)
Außerdem laufen unsere Auktionen "Co-Trainer for a Day" und für das "Original Gameworn Trikot von Schirmherr und DEL-Spieler Alexander Karachun (Grizzlys Wolfsburg)" noch bis Donnerstag Abend. Die Erlöse daraus gehen ebenfalls noch in den Spendentopf.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras wollen Tabellenplatz 5 verteidigen
(RLW)  Am kommenden Wochenende müssen die Kobras zunächst am Freitagabend zum Derby nach Ratingen, eher sie am Sonntag in der heimischen Schlangengrube auf den EHC Neuwied treffen.
Den Anfang machen unsere Giftschlangen am 25.01.2019 in der Ratinger Eissporthalle „Am Sandbach“. Dies ist ein richtungweisendes Spiel, denn die Mannschaft von Milan Vanek kann mit einem Derbysieg den Tabellenplatz 5 verteidigen und ihn sogar auf 4 Punkte ausbauen. Das sollte das Ziel der Kobras sein. Doch das die Giftschlangen sich oftmals schwer gegen die Aliens tun, ist jedem soweit bekannt. Es gab bereits drei Aufeinandertreffen beider Mannschaften in dieser Spielzeit und jedes Spiel war denkbar knapp. Nur die Ratinger hatten in diesen drei Partien ganz knapp die Nase vorn. Also kann man sich auf ein sehr spannendes und hart umkämpftes Spiel beider Mannschaften freuen.
Zuletzt konnten die Ratinger den Ligaprimus in dieser Saison, die Hammer Eisbären besiegen und haben damit wohl genug Selbstvertrauen getankt, um es mit den Kobras aufzunehmen. Doch die Aliens werden auf eine kampfstarke und willensstarke Mannschaft von Milan Vanek treffen. Erstes Eröffnungsbully in der Eissporthalle Ratingen „Am Sandbach“ ist um 20:00 Uhr.
Am Sonntag, den 27.01.2019 kommt im Wahrsten Sinne des Wortes ein „bärenstarker“ Gegner zu uns in die Schlangengrube, nämlich der EHC „Die Bären“ Neuwied. Obwohl die Kobras in den drei Begegnungen gut mithalten konnten, hieß der Sieger immer Neuwied. Tempo und schnelles Umschaltspiel ist das Erfolgsrezept der Neuwieder Bären. Vorsicht ist geboten, denn Milan Vanek weiß, wie solche Mannschaften zu stoppen sind und er wird seine Kobras mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit taktisch sehr gut einstellen. Obwohl man als Außenseiter in diese Partie geht, hoffen natürlich alle, die es mit den Kobras halten, einen Heimsieg. Ein Kampfbetontes und spannendes Spiel steht beiden Mannschaften in der Schlangengrube bevor. Der erste Bully fällt um 19 Uhr.
  
Kobras feiern erneuten Sieg in Frankfurt
10 Punkte hatte Trainer Milan Vanek aus den letzten 4 Spielen gefordert. Am Ende wurde es gar die Maximalausbeute von 12 Punkten.
Auf dem Außenring der Frankfurter Eishalle waren die Kobras von Beginn an das agilere Team und hatten die Chancen auf Ihrer Seite. Nach dem Jesse Parker vorher noch knapp verpasste, war es in der 6.Minute Tobias Esch,der einfach mal trocken abzog und der Puck schlug zur 1-0 Führung für die Kobras ins Frankfurter Netz ein. Übrigens der erste Treffer für Esch im Trikot der Kobras. Und auch danach blieben die Kobras am Drücker und drängten die Frankfurter in deren eigenes Drittel. Chancen quasi im Minutentakt,doch nur Philipp Heffler konnte einen weiteren Treffer für die Kobras erzielen. Mit der sicheren 2-0 Führung gingen die Kobras in die erste Pause.
Im 2.Drittel wurden die Gastgeber dann mutiger und dadurch auch druckvoller. Marvin Frenzel stand nun öfter im Mittelpunkt und brachte die Hausherren mit einigen guten Paraden schier zur Verzweiflung. Beinahe bezeichnend,das ausgerechnet ein Sonntagsschuss dann doch den Weg in sein Tor fand. David Lademann hatte einfach mal abgezogen und der Puck flog an Freund und Feind vorbei ins Tor. Aber trotz dieses Tores blieben die Kobras das tonangebende Team,einzig die vielen Torchancen wurden nicht genutzt. Nach dem 2.Drittel hätten die Kobras weitaus höher als nur 2-1 führen müssen.
Das sich so was  im Sport meist rächt,erlebten die Kobras dann im letzten Drittel. Hatte Stefan Dreyer eben noch den Pfosten des Frankfurter Tores getroffen,war es fast im Gegenzug der Frankfurter Lademann,der ebenfalls den Pfosten des Dinslakener Gehäuses traf. Nur fiel der Puck hier seinem Mitspieler Max Frank vor die Kelle,der selbige nur noch hinhalten musste und somit stand es 2-2. Nicht dem Spielverlauf entsprechend,aber den Frankfurtern konnte es egal sein.
Aber wie schon am Freitag in Lauterbach war der Ausgleich auch diesmal der Wecker für die Kobras,die nun auch ihre Torchancen konsequent ausnutzten. Nur 4 Minute nach dem Ausgleich konnte Alex Zaslavski die erneute Führung der Kobras erzielen. Damit war der Wille der Gastgeber gebrochen und so konnten Stefan Dreyer,Jesse Parker und Philipp Heffler das Ergebnis mit 6-2 doch noch recht deutlich gestalten.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons gewinnen Spitzenspiel in Neuwied!
(RLW)  Es sind diese Spiele, die den Reiz des Eishockeys ausmachen! Spitzenspiele, in denen 2 Top-Mannschaften sich nichts schenken, mit hoher Intensität, krachenden Checks und extrem hohem Tempo die Entscheidung suchen. Spiele wie am Sonntag zwischen Neuwied und Herford, wie auch Jeff Job nach dem 3:6 Sieg der Ice Dragons in Neuwied zu Protokoll gab: „Das war heute ein sehr hohes Tempo und ein sehr hohes Niveau für die Regionalliga. Die Partien zwischen Neuwied und Herford sind aber immer so, weil zwei Teams mit starken Einzelspielern sehr guten Torleuten auf einander treffen!“
Defensiv wenig zulassen, schnell nach vorne spielen und, wenn möglich, die eigenen Chancen eiskalt verwerten: Eishockey kann, auf dem Papier, so einfach sein! Wohl dem Trainer, dessen Team solche Vorgaben umsetzt! Wie die Ice Dragons im ersten Drittel: „Wir sind sehr gut defensiv gestartet, haben wenige Chancen zugelassen und unsere eigenen gut genutzt“ fasste Jeff Job das erste Drittel treffend zusammen. Und wirklich, die Ice Dragons glänzten im ersten Drittel durch Effektivität. So war es Fabian Staudt, der nach einem schnellen Angriff über Jan-Niklas Linnenbrügger den Neuwieder Keeper Felix Köllejan in der 7. Minute zur 0:1 Führung bezwingen konnte. Während die Gastgeber mit wütenden Angriffen reagierten, verteidigten die Ice Dragons geschickt und legten in Person von Ben Skinner zum 0:2 in der 12. Minute nach. Und erneut Ben Skinner war es, der einen Konter in der 18. Minute zum 0:3 nutzte, für das Team von Jeff Job lief es - auch dank einer starken Leistung von Kieren Vogel - absolut nach Plan!
In Überzahl starteten die Ice Dragons dann ins 2. Drittel, die perfekte Gelegenheit, die Führung auszubauen. Doch es kam anders! „Da haben wir geschlafen“ kommentierte Jeff Job das Geschehen der ersten 2 Minuten im 2. Drittel. Und diesen Sekunden-Schlaf nutzen die Gastgeber eiskalt und spektakulär aus. 55 Sekunden waren gespielt, als Martin Brabec das 1:3 in Unterzahl erzielte, 60 Sekunden später war Michael Jamieson ebenfalls in Unterzahl erfolgreich, die Bären waren auf 2:3 ran und die Ice Dragons wackelten bedenklich! Doch sie fielen nicht! Eine doppelte Überzahl brachte den Ice Dragons dann das zwischenzeitliche 2:4, als Gleb Berezovskij seine starke Form der letzten Wochen bestätigte und eine Vorarbeit von Aaron Reckers und Killian Hutt in der 27. Minute ausnutzte. Nur wenige Sekunden später, immer noch waren die Ice Dragons in Überzahl, hatte Gleb Berezovskij sogar die Chance nachzulegen, dieses Mal jedoch war der Neuwieder Goalie Köllejan auf dem Posten. Kaum wieder komplett bliesen die Gastgeber jedoch zum Halali, erhöhten den Druck auf das Tor von Kieren Vogel. Und bekamen die große Chance, in Überzahl zu verkürzen, als Kris Gehring auf die Strafbank musste. Doch die Ice Dragons kamen den Gastgebern zuvor! Kieren Vogel machte das Spiel schnell, passte auf Aaron Recker, der setzte mit einem langen Aufbaupass Fabian Staudt in Szene. Und der Herforder Kapitän vollendete in Unterzahl zum 2:5 in der 38. Minute! Doch die Antwort der Gastgeber folgte umgehend, als sie die Überzahl in Person von Frederic Hellmann doch noch ausnutzten und auf den 3:5 Pausenstand verkürzten.
2 Tore Vorsprung und noch 20 Minuten zu spielen: Die Ice Dragons wussten genau, was im letzten Drittel auf sie zukommen würde: Stürmische Bären, die alles tun würden, um das Spiel zu drehen! Und das Team von Jeff Job wusste damit umzugehen. Gestützt auf den starken Kieren Vogel konzentrierten sie sich hauptsächlich auf die Defensive, arbeiteten aufopferungsvoll vor dem eigenen Tor und warteten auf ihre Konterchancen. Und hatten mit dieser Strategie Erfolg! Es lief die 49. Spielminute, als Nils Bohle einen blitzschnell von Alex Seel und Tommy Kuntu-Blankson vorgetragenen Konter zum 3:6 verwandelte und so die Gastgeber noch mehr unter Druck setzte! Die Bären mühten sich, warfen alles nach vorne, versuchten, die ce Dragons im eigenen Drittel einzuschnüren. Doch das Team von Jeff Job hielt dagegen, schmiss sich in Schüsse, arbeitete immer wieder die Scheibe aus der Gefahrenzone und schaffte es, bis zum erlösenden Schlusspfiff, das eigene Tor sauber zu halten!
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens stellen dem Tabellenführer ein Bein
(RLW)  Nach der unglücklichen Niederlage am Freitag, als die Neuwieder Bären neun Sekunden vor Schluss den Siegtreffer schossen, zeigten die Ice Aliens wiederum eine sehr gute Leistung und besiegten die Hammer Eisbären mit 3:4. Als Tim Brazda in der 60. Minute einen Konter nutzte und alleine aufs Tor von Marius Dräger stürmte, konnte er nur noch unfair gestoppt werden. Der Schiedsrichter verhängte einen Penalty, den der Gefoulte zum Siegtreffer verwandelte. Wie in der Freitagspartie fiel die Entscheidung in der letzten Spielminute. Doch dieses Mal mit dem guten Ende für die Ice Aliens. Das konnte auch nicht das vermeintliche Tor der Hammer Eisbären verhindern. Sechs Sekunden vor der Schlußsirene jubelten die Gastgeber, die Uhr wurde angehalten und die Tormusik ertönt. Ein gültiges Tor hatten aber weder die Ice Aliens, noch die Schiedsrichter gesehen, die nach kurzer Beratung mit einem Bully weiterspielen liessen. Trainer Sikorski bescheinigte seiner Mannschaft eine sehr gute Leistung, die auch der Trainer der Eisbären nicht anders gesehen hatte. Im Tor zeigte sich Felix Zerbe in gleich guter Form wie am Freitag und rettete in manch brenzliger Situation vor einem Gegentreffer.
Anders als in den letzten Spielen gingen die Ice Aliens auf fremdem Eis in Führung. Simon Klemmer nutzte in der 14. Minute die Vorlage von Alex Brinkmann und Dustin Schumacher und schob zum 0:1 ein. Hamm antwortete mit starkem Gegendruck und nur zwei Minuten später stellt Orendorz den Ausgleich her, der auch noch zur ersten Pause Bestand hatte. Anfang des zweiten Drittels übermannte den Hammer Spieler Marc Polter ein kurzer Moment der Unzufriedenheit, die er an Marvin Cohut ausließ. Da dieser sich das nicht gefallen ließ, honorierte der Schiedsrichter beider Bemühungen mit einer 2+2minütigen Strafe, die für Polter um weitere zehn Minuten erweitert wurde. Die Partie war nun sehr ausgeglichen, jede Mannschaft erspielte sich Chancen, doch was die Abwehr nicht aufhalten konnte, entschärften die Torleute. Für ihre Angriffsbemühungen wurden die Ice Aliens als erste belohnt. Das 1:2 erzielte Kapitän Fischbuch in der 32. Minute, als er seinen eigenen Rebound verwertete. Nur drei Minuten später fuhren die Ice Aliens erneut einen Konter mit Plichta und Fischbuch, den der Kapitän ins rechte untere Eck zum 1:3 platzierte. Kurz vor der Pause hatten die Ice Aliens die Möglichkeit noch einen nachzulegen, doch die Strafzeit gegen Hamm nutzen sie nicht.
Für das letzte Drittel erwartete nun jeder einen Sturmlauf der Gastgeber, doch die Ratinger verteidigten geschickt und setzten immer wieder gefährliche Konter. Dennoch konnten sie den Anschlusstreffer in der 45. Minute nicht verhindern. Als zur Mitte der Begegnung der Ausgleich fiel, war die Partie wieder offen. Beide Mannschaften drückten auf den Führungstreffer, die Spannung auf dem Eis und auf den Rängen war zu spüren. Die Gastgeber haderten ein ums andere Mal mit dem Schiedsrichter und nahmen 30 Sekunden vor dem Ende den Torhüter raus. Dennoch reichte es nicht mehr zum Ausgleichstreffer.
Hatte der Hammer Trainer Hoja nach dem ersten Spiel in Ratingen noch gesagt, dass seine Mannschaft eine Lehrstunde abgelieferte hätte, musste er heute feststellen, dass trotz des souveränen ersten Tabellenplatzes die Saison kein Selbstläufer sei. Einige Spieler hätten nicht ihre Leistung abgeliefert und müde gewirkt. Ganz im Gegensatz dazu war Krystian Sikorski mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden. Die letzten Spiele hat sich die Mannschaft stetig entwickelt und einen Stand erreicht, der im Hinblick auf die Play Off Runde eine gute Ausgangsbasis bildet. Bereits in der vergangenen Woche haben sich die Ice Aliens von Nikolas Pitsikoulis getrennt. Der Verein bedankt sich bei Nick und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.
  
    
Grefrather EG
GEG lässt gegen Ratingen und Herne nichts anbrennen
(LLW)  "Sechs Punkte sind Pflicht!" hatte Phoenix-Trainer Karel Lang seinen "Grefrather Jungs" vor dem zurückliegenden Doppel-Wochenende mit auf dem Weg gegeben. Gesagt, getan: Gegen den Herner EV 1b feierte sein Team am Freitagabend einen deutlichen 11:3-Heimerfolg. Am gestrigen Sonntag machte die GEG mit einem 5:1-Sieg gegen Ratingen 1b das geforderte 6-Punkte-Wochenende perfekt.
Zum erfolgreichen Wochenendauftakt gegen das über weite Strecken überforderte Tabellenschlusslicht aus Herne steuerten Kapitän Andreas Bergmann und Patrick Büren (jeweils 3), Roby Haazen (2), sowie Dennis Lüdke, Sascha Schmetz und Verteidiger Christian Robens je einen Treffer bei. Erst im Schlussabschnitt schaltete Grefrath gegen die stark ersatzgeschwächten Gäste einen Gang zurück, um den Nachwuchskräften im Team die eine oder andere Eiszeit zu ermöglichen und Kräfte für das wichtige Sonntagspiel gegen Ratingen zu sparen. Am Ende sahen die knapp 200 Zuschauer im Grefrather EisSport & EventPark einen nicht immer glanzvollen, jedoch durchaus souveränen 11:3 (4:1,5:1,2:1)-Erfolg der Grefrather EG.
Bereits nach 39 Sekunden erzielte Andreas Bergmann in der zweiten Heim-Begegnung des Wochenendes am Sonntagabend gegen die 1b-Vertretung der Ice Aliens die frühe Grefrather Führung. Nach einem weiteren sehenswert herausgespielten Tor durch Roby Haazen in der 15. Minute ging es mit einem beruhigenden 2:0-Vorsprung erstmals in die Kabinen.
Die Gäste aus Ratingen präsentierten sich im zweiten Spielabschnitt keinesfalls beeindruckt und kamen in der 29. Minute zunächst zum 1:2-Anschlusstreffer. Grefrath blieb in der Folgezeit jedoch das aktivere Team und gab die Kontrolle über das Spielgeschehen nicht aus der Hand. Zwei Tore zum 3:1 und 4:1 durch Patrick Büren (33.) und Marvin Pilz (36. Minute) waren die logische Folge der spielerischen Überlegenheit der Feuervögel.
Grefrath erwischte im Schlussdrittel den besseren Start und kam wenige Sekunden nach Wiederbeginn zur Vorentscheidung, dem 5:1 durch Roby Haazen. Ein weiterer Treffer sollte trotz zahlreicher bester Möglichkeiten auf beiden Seiten nicht mehr gelingen.
Nach Spielende äußerte sich Karel Lang sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Wir hatten uns vorgenommen, von Anfang an den Gegner mit aggressivem Forechecking unter Druck zu setzen, schnelle Tore zu erzielen und dann das Spiel zu kontrollieren. Dies ist uns in beiden Begegnungen gelungen".
Mit der geforderten Maximalausbeute von sechs Punkten klettert die Grefrather EG nun auf Rang 5 der Landesliga-Tabelle. Mit 5 Punkten Rückstand auf den angestrebten vierten Tabellenplatz bei zwei bislang weniger ausgetragenen Spielen darf der Phoenix damit weiter auf die Teilnahme an der Regionalliga-Aufstiegsrunde hoffen.
Weiter geht es am Freitag, 25. Januar wenn man als Außenseiter bei den bereits qualifizierten Dortmunder Eisadlern zu Gast ist. Erstes Bully ist um 20.00 Uhr.
  
    
Hamburger SV
Zwei Punkte hinterm Deich - Der HSV bezwingt die Salzgitter Icefighters in der Overtime
(RLN)  Ein Sonntagsausflug an die Elbe gehört in Hamburg zu den beliebten Freizeitaktivitäten – und auch das sonntägliche Heimspiel des Hamburger SV „drohte“ in diese Kategorie zu geraten: die Verzahnungsrunde hat das Team von Interimstrainer Marcel Schlode längst erreicht, dazu fand die Partie in der ansehnlichen Brokdorfer Halle an der Unterelbe statt.
Die Rautenträger starteten jedoch ganz und gar nicht in Freizeitmanier, Lokalmatador Marc Stüven sorgte für die schnelle Führung. Nach dem ersten Drittel stand schließlich eine klare 4:1-Führung zu Buche, die der HSV im zweiten Abschnitt erfolgreich verwaltete.
In den letzten 20 Minuten kam dann doch der Ausflugsmodus zum Tragen – die Stellinger verloren zunehmend die Konzentration und damit die Spielkontrolle. Und so kam es, wie es kommen mußte: knapp zwei Minuten vor der Schlußsirene glich Salzgitter zum 4:4 aus. Der Zusatzpunkt ging dann immerhin in der Overtime doch an den HSV. Robin Richter sorgte für das 5:4 (4:1,0:0,0:3,1:0) n.V. - in einer Partie, die die Hauptaufgabe für Coach Marcel Schlode in den nächsten Wochen aufgezeigt hat: es gilt, die Konzentration auf konstant hohem Niveau zu halten, auch wenn die restlichen Hauptrundenpartien sportlich kaum noch von Belang sind. Ansonsten könnte es in der Verzahnungsrunde mit den starken Ostteams ein böses Erwachen geben.
  
    
Salzgtter Icefighters
Icefighters beweisen Moral nach Fehlstart – ein Punkt beim HSV
(RLN)  Mit einem Punkt im Gepäck kehrten die TAG Salzgitter Icefighters vom Regionalliga-Duell beim Hamburger SV zurück. Nach einer Partie mit wechselhaftem Geschick erzwangen die Stahlstädter kurz vor Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung, die mit einer 4:5-Niederlage (1:4, 0:0, 3:0) endete.
Dabei begann das Spiel denkbar schlecht für die Gäste. Hamburg kam mit Dampf aus der Kabine und sorgte bereits nach knappen zwei Minuten für die 1:0-Führung. Durch die erste Strafzeit seitens der Schwarz-Grünen gerieten diese sogleich ins Hintertreffen – die Hansestädter stellten im Powerplay schon nach kurzer Zeit auf 2:0 (6.). "Wir haben den Start verschlafen, das muss man so sagen. Wir hatten zunächst keinen Zugriff auf das Spiel und haben auch nicht die Bereitschaft gezeigt", sagte Torhüter Lars Tschirner, der Coach Radek Vit an diesem Wochenende vertrat und die Geschicke an der Bande leitete. Für einen Lichtblick sorgte Cedric Schröder, der knapp zehn Minuten später für den 2:1-Anschlusstreffer sorgte (15.). "Nach dem Anschluss lief es besser, da waren wir dem Ausgleich nahe, doch der HSV war effektiver", so Tschirner weiter. Das Team von der Elbe stellte mit dem 3:1 (18.) gegen Drittelende den alten Abstand wieder her und schenkte den Niedersachsen elf Sekunden vor der Pausensirene auch noch das ernüchternde 4:1 (20.) ein.
Salzgitter ließ sich trotz des deutlichen Rückstandes weiterhin nicht beirren und fand im Mittelabschnitt immer besser in das Spiel. "Im zweiten Abschnitt kamen wir komplett anders aus der Kabine, waren tonangebend und konnten Hamburg immer wieder in deren Drittel einschnüren", kommentierte der Goalie. Tore fielen keine weil "wir uns teilweise auch sehr ungeschickt angestellt haben, das Scheibenglück fehlte und Hamburg nur noch hinten drin stand!"
In den letzten 20 Minuten kippten die Icefighters schließlich die Begegnung. Luca Häufler ließ mit seinem Treffer zum 4:2 (43.) neue Hoffnung aufkeimen. Die Hausherren fingen sich allerdings wieder und es ging eine Weile hin und her. Eine Hamburger Strafzeit in der 55. Minute bot den Icefighters eine Gelegenheit, die sie sich nicht nehmen ließen. Goalie Dennis Korff wich zugunsten des Extraattackers, sodass man in doppelter Überzahl agieren konnte, bis ein Versuch von Petr Binias schließlich den Weg zum 4:3 (57.) in das Gehäuse fand. Das nötige Scheibenglück hatte letztendlich Ron Friedrich, der rund eineinhalb Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit aus einem extrem ungünstigen Winkel das erlösende 4:4 (58.) einnetzte.
Unglücklicherweise hatte das Team vom Salzgittersee kurz vor Ablauf der 60 Minuten eine Strafe gezogen, sodass es in Unterzahl in die Overtime ging. Dort biss sich der HSV gleich mit dem ersten Angriff fest, ließ die Scheibe laufen und erzielte schließlich das entscheidende 5:4 (61.). "Da waren wir etwas zu spät", sagte Tschirner, der sein Team dennoch lobte: "Wir haben Moral bewiesen und uns nach dem Rückstand gut zurückgearbeitet. Abgesehen vom ersten Drittel konnten die Zuschauer ein wirklich hochklassiges und schnelles Spiel sehen!"
Mit diesem Ergebnis ist den TAG Salzgitter Icefighters der Einzug in die Playoffs nahezu nicht mehr zu nehmen. Dafür müssten die fünftplatzierten Weserstars Bremen ihre drei restlichen Partien in regulärer Spielzeit gewinnen und eine Differenz von 16 Toren gegenüber Salzgitter aufholen, während die Icefighters alle restlichen Spiele verlieren müssten.
  
    
ESV Chemnitz
Kantersieg gegen die Berlin Blues
(RLO)  Die Crashers gewannen ihr Heimspiel vor 535 Zuschauern deutlich und souverän mit 13:0 (3:0, 4:0, 6:0) gegen stark dezimierte Berlin Blues. Dass die Hauptstädter mit nur 9 Feldspielern plus 2 Torhütern überhaupt nach Chemnitz reisten, ist schon anerkennenswert.
Bis zur 17. Minute wehrten sich die Gäste erfolgreich. Sie hatten sogar in der ersten Spielminute die Chance, selbst mit 0:1 in Führung zu gehen. Als aber der erste Crashers-Treffer fiel, bröckelte die Berliner Mauer zusehends. Die Blues wurden müder und die Crashers überrollten förmlich die Gäste aus der Hauptstadt. Charousek und zwei Mal Hirsch waren es, die die Crashers bis zur Pause mit 3:0 in Führung brachten.
Im zweiten Spielabschnitt ein unverändertes Bild. Die Hausherren ließen den Puck in den eigenen Reihen gut laufen und kreierten zahlreiche Chancen. Zwei Mal Charousek sowie Haid und Langer erhöhten bis zur Pausensirene auf 7:0.
Das letzte Drittel begann gleich mit einem Doppelpack. Binnen 52 Sekunden schossen Rudolph und Braun die Crashers mit 9:0 in Führung. In der 46. Minute wurde Kai Kullmann von hinten in die Bande gecheckt. Er konnte die Partie verletzungsbedingt nicht fortsetzen. Nach dem Spiel aber gab es Entwarnung. Der Berliner erhielt dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die Männer um Ersatzkapitän Rentzsch dominierten auch die letzten Spielminuten. Hirsch, Kneuse, Charousek und Rudolph netzten für die Chemnitzer zum 13:0 Endstand ein.
Insgesamt auffällig war das verbesserte Überzahlspiel der Crashers – fünf Tore aus sieben Überzahlsituationen. Der Wert ist spitze.
  


    
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Montag 21.Januar 2019
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