IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte vom Montag 7.März 2016. heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und 1.Liga West.
Die Termine des Viertelfinales - Grizzlys Wolfsburg gegen die Düsseldorfer EG!(DEL) Die Düsseldorfer EG hat sich zum zweiten Mal in Folge einen hervorragenden
fünften Platz in der Abschlusstabelle der Deutschen Eishockey Liga gesichert. Im
Viertelfinale trifft sie nun auf die Grizzlys Wolfsburg. Zum Erreichen des Halbfinales
sind vier Siege erforderlich. DEG-Geschäftsführer Paul Specht: „Wir freuen uns auf
eine tolle Serie! Mit Wolfsburg und Düsseldorf treffen zwei spielstarke
Mannschaften aufeinander. Das verspricht ein hochklassiges und spannendes
Viertelfinale. Das unser Top Scorer Norm Milley zuvor sieben Jahre in Wolfsburg
gespielt hat, gibt dem Duell einen zusätzlichen Reiz.“ Die Termine:
Spiel 1: Mittwoch, 16. März, 19.30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - DEG
Spiel 2: Freitag, 18. März, 19.30 Uhr: DEG – Grizzlys Wolfsburg
Spiel 3:** Sonntag, 20. März, 14.30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - DEG
Spiel 4: Dienstag, 22. März, 19.30 Uhr: DEG – Grizzlys Wolfsburg
Spiel 5:* Donnerstag, 24. März, 19.30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - DEG
Spiel 6:* Samstag, 26. März, 17.30 Uhr: DEG – Grizzlys Wolfsburg
Spiel 7:* ** Montag, 28. März, 14.30 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - DEG
* falls erforderlich.
** Verlegung auf 16.30 Uhr möglich.
Tickets ab 18,50 € erhältlich unter: www.degtickets.de, bei d-ticket:
0211/237001237 (zum Ortstarif), außerdem im Fanshop Brehmstraße und bei allen
bekannten VVK-Stellen.
Adler Mannheim: Niederlage am letzten Spieltag(DEL) Mit einer 0:4-Niederlage in Berlin haben die Adler Mannheim die Hauptrunde beendet. In der Hauptstadt zog die Mannschaft von Cheftrainer Craig Woodcroft zu viele Strafen und wurde dafür mit drei Gegentreffern in Unterzahl bestraft. André Rankel mit einem Doppelpack, Frank Hördler und Petr Pohl trafen für Berlin.
Im letzten Hauptrundenspiel der Saison benötigten die Adler etwas Anlaufzeit. Youri Ziffzer im Tor hatte zu Beginn viel zu tun und hielt seinen Vorderleuten mit einigen starken Paraden das 0:0 fest. In einer Vier-gegen-Vier-Situation hatten die Gastgeber den Torschrei schon auf den Lippen, doch Mannheims Nummer 35 parierte glänzend gegen Spencer Machacek (5. Spielminute). Nicht viel fehlte beim Pass von Andrew Joudrey auf Jon Rheault, der am langen Pfosten aber einen Tick zu spät kam (10.).
Im Mittelabschnitt brachten sich die Gäste dann durch zu viele Strafzeiten selbst aus dem Rhythmus. Zwar hätte Marcus Kink fast per Shorthander getroffen (22.), danach ging es aber meist in Richtung Ziffzer. Constantin Braun verpasste noch die Führung (28. & 31.), die holte André Rankel nach. Der Kapitän hämmerte die Scheibe in Überzahl vom rechten Bullykreis ins Tor (32.). Frank Hördler erhöhte wenig später nach einem schnell vorgetragenen Angriff auf 2:0 (36.).
Schnell ging es auch nach dem letzten Seitenwechsel. Das Schlussdrittel war 1:26 Minuten alt, da schlugen die Berliner erneut in Überzahl zu. Petr Pohl erhöhte auf 3:0. Die Adler waren bemüht, fanden aber nicht mehr in ihr Spiel zurück und mussten noch den vierten Gegentreffer hinnehmen: Rankel war zum zweiten Mal, erneut in Überzahl, erfolgreich (54.).
1. Playoff-Runde
Die Adler beenden die Hauptrunde 2015/16 auf dem zehnten Tabellenplatz und treffen nun in der 1. Playoff-Runde auf die Kölner Haie. Das erste Spiel zwischen den beiden Rivalen findet am 09. März um 19.30 Uhr in Köln statt. Am Freitag, den 11.03., steigt Spiel zwei der Best-of-Three-Serie in der SAP Arena. Karten gibt’s an im Ticketshop der Arena, im Adler City Store, unter der Hotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Eispiraten Crimmitschau erzwingen Entscheidungsspielm - Westsachsen gleichen die Serie mit 4:1 Heimsieg im Sahnpark aus(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben im 2. Spiel der Pre-Playoff "Best of three" Serie gegen Dresden zurückgeschlagen. Mit einer von Kampf, Leidenschaft und ungebrochenem Willen geprägten Partie erzwangen die Westsachsen das Entscheidungsspiel, welches am Dienstag 08.03.2016 - 19:30 Uhr nun wieder in Dresden stattfinden wird. Die 4.497 Zuschauer im Sahnpark feierten auch noch minutenlang nach Ende der Partie das Team der Eispiraten, welches nun am Dienstag die Chance auf den Einzug in das Playoff-Viertelfinale haben.
Die Zuschauer im Crimmitschauer Sahnpark sahen von Beginn an ein schnelles und kampfbetontes Spiel. Die Gäste aus Dresden kamen zunächst besser in die Partie, fanden in Eispiraten Goalie Ryan Nie jedoch immer wieder ihren Meister. Die Hausherren übernahmen mit fortlaufender Zeit immer mehr Spielanteile und erarbeiteten sich teils hochkarätige Torchancen. Nachdem Bruce Becker einen ersten Warnschuss abgab, verpasste Alexander Höller im Anschluss eine scharfe Hereingabe von John Tripp. Die Hausherren, welche oftmals in Überzahl agierten, setzten sich nun im Drittel der Eislöwen fest. Nach einem straffen Schlagschuss von André Schietzold konnte Eric Lampe den Puck jedoch nicht über die Torlinie befördern. Sowohl Olli Julkunen als auch Alexander Höller und John Tripp hatten bei ihren Möglichkeiten ebenfalls kein Scheibenglück. Der Spielstand nach den ersten 20 Minuten lautete somit 0:0.
Im 2. Drittel erwischten die Eispiraten den besseren Start und nahmen sofort das Heft in die Hand. Zunächst verpasste es Christoph Kabitzky jedoch, die Westsachsen nach gutem Zuspiel von Eric Lampe in Führung zu bringen. Es dauerte somit bis zur 29. Minute, ehe die Crimmitschauer Fans erstmals jubeln durften. Nach Zuspiel von Ty Wishart lief Eric Lampe allein auf das Tor der Eislöwen zu, umkurvte Goalie Brett Jaeger und traf anschließend zum verdienten 1:0 Führungstreffer. Wenige Augenblicke später rückte dann wieder Ryan Nie in den Mittelpunkt. Mit 2 starken Abwehrreaktionen ließ er seine Gegenspieler einmal mehr verzweifeln. Anschließend waren wieder die Mannen von Trainer Chris Lee am Drücker. Nach einem Puckgewinn an der blauen Linie vollendete der mitgelaufene Patrick Pohl nach guter Übersicht von Christoph Kabitzky kaltschnäuzig und baute die Eispiraten Führung auf 2:0 aus. Bruce Becker erwischte die Scheibe dann nach einem Schuss von Jan Tramm nicht entscheidend und verpasste es kurze Zeit später nur knapp, dass 3:0 gegen seinen ehemaligen Club zu erzielen. Im Gegenzug konnten sich dann die mitgereisten Anhänger der Dresdner Eislöwen über den Anschlusstreffer freuen. Im Powerplay drückte Jeffrey Swez den Puck an Ryan Nie vorbei über die Torlinie und verkürzte auf 2:1. Mit diesem Spielstand baten die Unparteiischen anschließend auch zum Pausentee.
Die Crimmitschauer starteten ähnlich wie im 2. Drittel besser in den Schlussabschnitt. Die Dresdner Eislöwen hatten gegen leidenschaftlich aufspielende Eispiraten sichtlich Probleme und fanden teilweise kein Mittel gegen den Abwehrriegel der Westsachsen. Nach 43 Spielminuten konnten die Eispiraten ihre Führung dann folgerichtig ausbauen. Nach einer schönen Passstafette über Christoph Kabitzky und Patrick Pohl trug sich erneut Eric Lampe in die Torschützenliste ein, nachdem er Brett Jaeger im Tor der Eislöwen mit seinem Flachschuss ohne Abwehrchance ließ. In Folge verpassten es Doppeltorschütze Eric Lampe und John Tripp die Führung weiter auszubauen. Auf der Gegenseite glänzte Schlussmann Ryan Nie, welcher zum Ende hin wieder mehr zu tun bekam, mit teils artistischen Saves. Eine Minute vor dem Ende machte Patrick Pohl dann sprichwörtlich den Deckel drauf. Er traf mit seinem Empty-Net Tor nach erneuter Vorlage von Christoph Kabitzky zum 4:1 Endstand.
Am Dienstagabend (08.03.2016 – 19:30 Uhr) kommt es in Dresden somit zum Showdown in der „Best of three“ Pre-Playoff Serie. Dann wollen die Eispiraten mit einer wiederholten Energieleistung den Einzug in das Playoff-Viertelfinale perfekt machen.
Dresdner Eislöwen: Pre-Playoffs - Niederlage im zweiten Spiel (DEL2) Es bleibt spannend: Im zweiten Pre-Playoff-Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau mussten die Dresdner Eislöwen eine 1:4 (0:0; 1:2; 0:2)-Niederlage einstecken. Im Crimmitschauer Sahnpark brachten Eric Lampe (29.) und Patrick Pohl (34.) den Gastgeber nach einem torlosen Auftaktdrittel vor 4497 Fans in Führung (29.). Im Powerplay markierte Jeffrey Szwez den Anschlusstreffer (38.). Im Schlussabschnitt baute Lampe den Vorsprung für den Gastgeber aus (43.). Pohl traf kurz vor Spiel ins leere Dresdner Tor zum Endstand.
„Wie schon am Freitag haben wir ein Spiel auf Augenhöhe erlebt. Unsere Jungs hatten im Kopf, dass es mit einer Niederlage vorbei wäre. Vielleicht haben sie deshalb noch etwas mehr investiert. Wir haben viele Zweikämpfe gewonnen und Schüsse aufs Tor gebracht. Klar ist das Team jetzt zufrieden, aber letztlich haben wir nur einen Sieg in der Tasche. Wir müssen die Partie schnell analysieren und am Dienstag wieder angreifen“, sagt Eispiraten-Trainer Chris Lee.
„Die Stimmung heute im Stadion war sensationell – unser Spiel war es definitiv nicht. Crimmitschau war heute die bessere Mannschaft, hat viel Leidenschaft gezeigt. Das ist es, worum es in den Playoffs geht. Es ist eine andere Mentalität gefragt und die haben wir heute vermissen lassen. Am Dienstag werden wir sehen, wohin die Reise geht. Jetzt braucht man nicht mehr sagen. Die Antwort muss auf dem Eis geliefert werden“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart.
Das entscheidende Spiel der „Best-of-three“-Serie bestreiten die Dresdner Eislöwen am Dienstag, 8. März um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Tickets für die Partie sind ab sofort über das Online-Ticketportal etix sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eislöwen-Geschäftsstelle öffnet am Montag zusätzlich.
Lausitzer Füchse: Fuchs des Jahres 2016 gesucht - Fans können bis Freitag über Facebook, per Mail und Post abstimmen(DEL2) Ab sofort können die Fans der Lausitzer Füchse über den besten Spieler dieser Saison abstimmen. Auf der Facebook-Seite des Eishockey-Zweitligisten läuft bis Freitag 12 Uhr die Abstimmung zum „Fuchs des Jahres 2016“. Außerdem können Vorschläge auch per Mail (presse @lausitzer-fuechse.de) und per Post (EHC Lausitzer Füchse, Prof. Wagenfeld Ring 74, 02943 Weißwasser) geschickt werden.
Bei der Abstimmung per Mail und Post muss unbedingt die persönliche Anschrift erkennbar sein. Dies ist wichtig, da unter allen Teilnehmern ein Füchse-Trikot verlost wird.
Zur Auswahl stehen alle Spieler aus dem aktuellen Kader der Lausitzer Füchse.
Die Auszeichnung wird am Dienstag (15. März) vor dem Heimspiel gegen Heilbronn durch die Firma SpiegelART durchgeführt. Sie stellt den Pokal für den „Fuchs des Jahres 2016“ zur Verfügung.
Im letzten Jahr hatte Sean Fischer die Wahl gewonnen.
Crocodiles Hamburg zeigen Zähne und siegen in Braunlage !(OLN) Im letzten Spiel der Hauptrunde der Oberliga Nord zeigten die Crocodiles ein ungewöhnlich engagiertes Spiel. Zu Gast bei den Harzer Falken in Braunlage, unter der Führung von Interimstrainer Wolfgang Asmuß, zeigten die Stürmer was sie können: Fabian Calovi , Anton Zimmer, Semjon Bär und noch einmal Fabian Calovi schossen in den ersten 20 Spielminuten gleich 4 Tore, zum 2-4 Pausenstand. Auch gegen stärker werdende Harzer konnten Marcus Kankaanranta zweimal und Calovi noch einmal nachlegen. Mit 5 zu 7 ging es in die zweite Drittelpause. Im Schlussabschnitt setzten die Harzer noch einmalalles daran, das Spiel nicht zu verlieren: Zwar konnte der heute fabelhaft aufgelegte Fabian Calovi den Puck ein weiteres Mal im gegnerischen Netz versenken, aber bis zur 55. Spielminute kamen die Gegner mit drei weiteren Toren auf 8 zu 8 heran., so dass in der Overtime die Entscheidung
gesucht werden musste. Das gelang keiner Seite. Erst im Penaltyschießen konnten Semjon Bär und Marcus Kankaanranta das Spiel für die Crocodiles Hamburg entscheiden. Herzlichen Glückwunsch zum 9 zu 8 Sieg !
In dieser Woche wird der Deutsche Eishockey Bund nun die genauen Termine für die wichtige Relegationsrunde endgültig nennen. Voraussichtlich ab dem Wochenende 18./20. März wird es dann ernst für die Hamburger. Dann zählen Tore und Siege, um den Klassenerhalt zu schaffen und auch in der nächsten Saison in der Oberliga Nord auflaufen zu können.
Wanderers Germering gewinnen Spiel eins in Passau - 4:2 Auswärtserfolg vor über 1.100 Zuschauern(BYL) Mit nahezu prominenter Unterstützung trat Kapitän Matthias Dosch und sein Team am frühen Sonntagnachmittag die Reise in das rund 200 km entfernte Passau an. Denn nicht schlecht gestaunt hatte die Mannschaft, als plötzlich Oberbürgermeister Andreas Haas mit im Mannschaftsbus saß, um die Eishockeyabteilung der 40.000-Einwohnerstadt im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen.
Mit auf dem Weg machten sich auch rund 50 schwarz-gelbe Anhänger, die eine furiose Anfangsphase ihrer Mannschaft sahen. Die Gäste bestimmten in den ersten Minuten die Partie und belohnten sich in der 8. Spielminute. Nicholas Becker nahm sich aus rund zehn Metern ein Herz und versenkte die Hartgummischeibe mit einem satten Schuss hinter EHF-Torhüter Christian Hamberger. Kurz darauf verwies das Schiedsrichtergespann, welches an diesem Abend „internationale Härte“ walten ließ, einen Spieler der Niederbayern auf die Strafbank. Kurz vor Ablauf der zwei Minuten gelang es J.C. Cangelosi das Ergebnis auf 2:0 hochzuschrauben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Hausherren wenig dagegen zu setzen und alles sah nach einem ungefährdeten Auswärtserfolg aus. Doch die Rechnung hatten die Wanderers ohne die „BlackHawks“ gemacht. Durch eine personelle Überzahl kämpften sich die Universitätsstädter zurück in die Partie und konnten fünf Minuten vor dem Ertönen der Pausensirene durch Waldemar Detterer den Anschlusstreffer markieren.
Im Mitteldrittel verfolgte man die Partie im Wanderers-Lager mit verdutzten Blick. Denn die Hausherren übernahmen das Heft in die Hand und brachte die Wanderers-Defensive regelrecht zum Schwimmen. Bedanken konnte sich die Mannschaft von Trainer Alfred Weindl bei ihrem Schlussmann Timon Ewert. Mit bärenstarken Paraden hielt er sein Team über 60 Minuten immer wieder im Spiel und brachte Passau regelrecht zur Verzweiflung. Machtlos war Ewert vier Minuten vor dem zweiten Pausentee. Während ihm ein eigener Spieler die Sicht verdeckte kullerte die Scheibe hinter die Torlinie und versetzte die rund 1.100 Zuschauer in der Eisarena in Ekstase.
In der Kabine fand Trainer Alfred Weindl scheinbar die richtigen Worte. In den letzten 20 Minuten knüpfte seine Mannschaft an die Leistung im ersten Spielabschnitt an und erarbeitete sich eine Vielzahl an Möglichkeiten. Eine davon nutzte Cangelosi in der 43. Spielminute und erzielte ein eigentlich reguläres Tor. Doch da Passau das Gehäuse verschob, wollte der Hauptschiedsrichter den Treffer nicht anerkennen. So etwas macht man nicht mit Cangelosi dachte sich der 24-jährige Amerikaner und erkämpfte sich keine Minute später die Scheibe und ließ Hamberger nach einem schönen Solo-Lauf nicht den Hauch einer Chance. Durch die erneute Führung geriet der Gastgeber unter Zugzwang und ermöglichte den Wanderers immer wieder gefährliche Kontermöglichkeiten. Die Partie vorentscheiden können hätte zehn Minuten vor dem Ende Christian Czaika. EHF-Schlussmann Hamberger war bereits geschlagen, doch der Puck wollte sowohl bei Czaika als auch im Nachschuss von Daniel Rossi nicht in das leere Gehäuse. Dementsprechend musste der Wanderers-Anhang weiterhin zittern und wurde erst 25 Sekunden vor der dem Ertönen der Schlusssirene erlöst. Mit einem Empty-Net-Treffer stellte Czaika den 4:2 Entstand her, wodurch seine Mannschaft die Serie nun anführt.
Kommenden Freitag haben die Wanderers nun vor heimischen Publikum ein sogenanntes Matchballspiel. Gewinnt Kapitän Matthias Dosch und sein Team ein zweites Mal, ist der Klassenerhalt unter Dach und Fach. Das kommende Heimspiel steht deshalb unter dem Motto „Gemeinsam regeln wir das schon!“.
Ganz Germering ist am Freitag (11.03.) dazu aufgerufen in das Polariom zu kommen, um zusammen die Serie für sich zu entscheiden. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr. Alle drei Kassen öffnen bereits eine Stunde vorher. Detaillierte Informationen zum letzten Heimspiel der Saison gibt es im Vorbericht, der am morgigen Dienstag auf unserer Internetseite (www.wanderers-germering.de) veröffentlicht wird.
Passau Black Hawks scheitern an eigener Chancenverwertung / „Friss oder stirb“–Spiel am Freitag in Germering(BLL) Die 1.136 Zuschauer in der Passauer EisArena bekamen am Sonntag Abend ein spannendes Eishockeyspiel zu sehen. Leider stimmte aus Passauer Sicht am Ende das Ergebnis in dem so wichtigen ersten Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bayernliga nicht. Die Germering Wanderers siegten am Ende mit einem knappen 2:4 und das obwohl die Passau Black Hawks über weite Strecken die bessere Mannschaft war.
Den besseren Start in das Spiel erwischten ganz klar die Gäste aus Oberbayern. Die ersten 12 Minuten erspielten sich die Münchner Vorstädter Chance um Chance und ließen bis dahin den Klassenunterschied erkennen. In der achten Spielminute gingen die Gäste dann durch Nicholas Becker mit 0:1 in Führung. Der sonst bärenstarke Black Hawks Keeper Christian Hamberger machte beim Handgelenksschuss von Becker keine gute Figur. Zwei Minuten später erhöhten die Gäste in Überzahl auf 0:2. Dominik Persch saß gerade auf der Strafbank als US Boy Cangelosi zwei Sekunden vor Ende der Strafzeit den Puck im Passauer Gehäuse unterbringen konnten. In der fünfzehnten Spielminute durften dann auch die Passauer Fans das erste Mal jubeln. Waldemar Detterer setzte sich in Überzahl durch und schob den Puck an Timon Ewert vorbei ins Germeringer Tor. Ab diesem Zeitpunkt spielten nur noch die Passau Black Hawks. Bereits im ersten Drittel hatten die Habichte den Ausgleich mehrmals auf dem Schläger.
Das zweite Drittel begann wie das erste geendet hatte. Mit einem Sturmlauf der Passau Black Hawks. Die Passauer Eishockey Cracks vergaben ein ums andere mal den Ausgleich oder scheiterten am gut haltenden Gästekeeper Ewert. So dauerte es bis zur 36. Spielminute als erneut Waldemar Detterer die Hände zum jubeln ausbreitete. Der Stürmer nutze eine Unaufmerksamkeit in der Defensive der Germeringer und netzte zum 2:2 ein. Im Schlussdrittel kämpfte sich Germering wieder in das Spiel zurück. In der 42. Minute dann die vermeintliche Führung für Germering. Der Treffer wurde allerdings nicht gegeben, da vorher das Tor bei einem Zweikampf aus der Verankerung gerissen wurde. Zwei Minuten später versetzte erneut US Stürmer Cangelosi die Passauer Fans in Schock Starre. Der Stürmer nutzte einen bösen Fehler der Black Hawks Verteidigung eiskalt aus und konnte Torhüter Hamberger im Alleingang überwinden. Die Passau Black Hawks spielten nach dem 2:3 Rückstand weiter munter nach vorne und waren spielerisch die bessere Mannschaft, konnten den Puck aber einfach nicht im Gästetor unterbringen. Den Endstand von 2:4 erzielte kurz vor Schluss Christian Czaika. Trainer Ivan Horak hatte Keeper Christian Hamberger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen.
„Wir haben heute die ersten zwölf Minuten wie gegen Erding wieder komplett verschlafen. Das kann in einem so wichtigen Spiel einfach nicht sein. Nach dem Power Play Tor waren wir die bessere Mannschaft konnten aber unsere Chancen nicht nutzen. Wir dürfen vor allem keine so grobe Fehler wir vor dem 2:3 machen. Das war schlimmer als in der Knabenmannschaft.“ so ein enttäuschter Passauer Trainer Ivan Horak.
Am Freitag müssen die Passau Black Hawks nun Auswärts bei den Germering Wanderers ran. Da zählt nur ein Sieg um den Traum vom Aufstieg in die Bayernliga am Leben zu halten. „Wir haben gesehen, dass wir auf dem Niveau mitspielen können. Wir werden diese Woche zweimal trainieren und uns gut auf Freitag vorbereiten. Da werden wir alles dafür geben die Serie nach Passau zurück zu holen. Wir geben nicht auf und hoffen auf große Unterstützung von unseren Fans.“ so der Ausblick von Coach Horak auf die Partie am Freitag.
Mit von der Partie wird am Freitag auch wieder Stürmer Stefan Friedl sein. Friedl war am Sonntag nach einer Spieldauer Strafe in Erding gesperrt. Ob Verteidiger Ruben Kapzan und Allrounder Patrick Geiger zur Verfügung stehen, wird sich erst kurzfristig entscheiden. –czo
Eisadler Dortmund verlieren erstes Halbfinale in Hamm(1LW) Die Dortmunder Eisadler haben das Halbfinalhinspiel in Hamm mit 4:0 verloren. Dabei konnte das Team von Trainer Krystian Sikorski nicht die gewohnte Leistung der vergangenen Spiele abrufen und muss nun auf das Rückspiel am Freitag hoffen.
Das war ein gebrauchter Abend für die Dortmunder Eisadler. Alles was das Team in den letzten Spielen ausgezeichnet hat, war in Hamm nicht abrufbar.
Die Dortmunder kamen zwar durch Einzelaktionen zu Chancen, aber entweder ging der Puck am Tor vorbei, oder Hamms Goalie Sebastian May kratzte den Puck von der Linie.
Jetzt gilt die volle Konzentration auf das Spiel am Freitag in Dortmund, will man das Playoff-Finale noch erreichen. Dass die Dortmunder Rückstände aufholen können, haben sie in der Vergangenheit oft genug bewiesen.
Vielen Fans ist sicherlich noch die grandiose Aufholjagd gegen Lauterbach in Erinnerung, als man das Hinspiel in Lauterbach mit 6:5 verlor, beim Rückspiel bereits mit 0:4 zurücklag und trotzdem noch das Penaltyschiessen erreichte.
Auch gegen die Eisbären aus Hamm konnten die Eisadler in dieser Saison bereits einen 0:3 Rückstand in einen 6:4 Sieg umwandeln, man sieht also, im Eishockey ist fast alles möglich.
Mit der Unterstützung der Fans, dem nötigen Quäntchen Glück und viel Einsatzbereitschaft ist das Finale vielleicht noch machbar.
Also, Vorhang auf für ein weiteres Eishockeydrama in Dortmund.
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