IHP News(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Regionalliga West und Nordrhein-Westfalen-Liga.
Der EC Bad Nauheim bleibt in der DEL2 - 3:2-Sieg im 7. Spiel gegen Crimmitschau(DEL2) Es ist vollbracht: die Roten Teufel gewinnen das siebte Playdown-Spiel gegen den ETC Crimmitschau zuhause mit 3:2 (2:0, 0:0, 1:2) und fahren damit den vierten Sieg ein, der den Hessen den vorzeitigen Klassenerhalt beschert. "Meine Mannschaft hat nochmal alles gegeben. Ein Patrick Strauch hat sich mit einem Muskelfaserriss, ein Harry Lange mit einem Bänderriss und andere Spieler mit Blessuren in den Dienst der Mannschaft gestellt. Hut ab vor meinem Team, das durch die viele negative Presse heute besonders motiviert war und die entsprechende Antwort gegeben hat", sagte ein erleichterter EC-Coach Daniel Heinrizi nach dem Spiel.
Die Gastgeber begannen mit viel Elan und Körperspiel und wollten von Beginn an keinen Zweifel daran lassen, wer dieses entscheidende siebte Spiel für sich gestalten wollte. Die Eispiraten hielten aber gut dagegen und trotzten den wütenden Angriffen der Hessen. Die erste Chance hatte trotz der Bad Nauheimer Angriffsbemühungen Crimmitschaus Schietzold, der in der 4. Minute frei durchgelassen wurde, der Winkel war aber zu spitz, so dass Guryca zur Stelle war. Dies war aber auch schon alles, was die Hausherren zuließen. Im Angriff wollten die Kurstädter unbedingt die Führung und die zuletzt so stark aufspielende zweite Reihe traf durch Oppolzer schließlich zum verdienten 1:0, als der EC-Angreifer einen Schuss von Götz unhaltbar für Nie abfälschen konnte. Dieser Treffer tat dem Spiel der Roten Teufel sichtlich gut, denn nun bestimmten sie die Partie vollends. Höhepunkt war das 2:0, das gar in Unterzahl fiel: Patrick Strauch spielte clever von hinten auf Matt Beca, der sowohl Schietzold wie auch Ryan Nie im Tor aussteigen ließ und ins leere Tor traf. Nun waren die Fans vollends aus dem Häuschen und hatten den berühmten Funken, der von der Mannschaft deutlich kam, aufgenommen. Patrick Strauch hatte Sekunden vor dem ersten Pausenpfiff sogar noch die große Chance auf das 3:0, doch Nie reagierte blitzschnell nach dem abgefälschten Schuss.
Die Hausherren begannen den Mittelabschnitt in Unterzahl und hatten erneut in dieser Situation eine Riesengelegenheit, als Matt Beca nach einem Zuspiel von Kyle Helms nur den Pfosten traf (22.). Crimmitschau kassierte anschließend seinerseits zwei Strafzeiten, so dass die Roten Teufel 43 Sekunden lang mit zwei Mann mehr agierten, doch Nie hielt alles, was auf seinen Kasten kam. Das 2:0 war ein trügerisches Ergebnis, wie der Pfostenschuss von Campbell in Überzahl in der 28.Minute zeigte. Mit einem Tor wären die Eispiraten wieder dran, so dass die Hausherren mehr tun mussten. Sie schossen nun aus allen Rohren und auch wenn es teilweise unkonventionell aussah, so zählte auf beiden Seiten nur der nächste Torerfolg in diesem intensiven und interessanten Spiel. Kurz vor dem zweiten Pausentee hatte Kyle Helms noch einmal die Großchance auf das 3:0, doch Nie hielt sowohl den ersten wie auch Helms' eigenen Rebound am langen Pfosten.
Die Hessen wollten den Sack im letzten Abschnitt gänzlich zumachen und erhöhten nochmal die Schlagzahl. Folge war das 3:0 durch Marcus Götz, der von Pinizzotto schön frei gespielt wurde und Nie mit einem verzögerten Schuss zum 3:0 verlud. Dachten die mehr als 2.800 Zuschauer, dass dies die Vorentscheidung wäre, so sah man sich getäuscht. Crimmitschau gab sich nicht auf und kämpfte noch einmal verbissen. Lohn war der erste Treffer durch Fast, der mit einem Solo erfolgreich war. Dieses Tor gab den Westsachsen noch einmal Auftrieb und spätestens als Pitt den Anschlusstreffer erzielte, ging das große Zittern bei den Rote Teufel-Anhängern los. Immer wieder wurde zur Uhr geschaut, denn die Eispiraten legten alles in die Waagschale. Am Ende brachten die Kurstädter, bei denen Kevin Lavallee mit Verdacht auf Handbruch ins Krankenhaus gefahren wurde, das Resultat aber über die Zeit, so dass der große Jubelsturm losgehen konnte. EC-Coach Daniel Heinrizi wurde mit Sektduschen versehen und der Jubel kannte keine Grenzen. "So ist der Sport. Wir haben noch einmal alles gegeben, am Ende machte ein Tor den Unterschied, auch wenn für uns sogar noch mehr drin war", sagte ETC-Coach Fabian Dahlem nach dem Schlusspfiff. Er und sein Team müssen nun in die Qualifikationsrunde und treffen da am Freitag zuhause bereits auf den EHC Freiburg.
Der EC Bad Nauheim wird den Klassenerhalt natürlich noch gebührend mit seinen Fans feiern. Die Saisonabschlussparty ist in Planung, Details werden in Kürze vermeldet.
Eispiraten Crimmitschau müssen in die Relegationsrunde - Westsachsen unterliegen mit 3 zu 2 im entscheidenden Playdown-Spiel(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau müssen in die Relegationsrunde um den Klassenerhalt in der DEL 2 sicherzustellen. Im letzten Playdown Spiel bei den Roten Teufeln Bad Nauheim unterlagen die
Westsachsen am Ende knapp mit 3 zu 2. Dabei mussten die Crimmitschauer einem 3 zu 0 Rückstand
nachlaufen und verpassten den Ausgleich kurz vor Ende der Partie nur um Haaresbreite. Nun müssen
sich die Eispiraten auf die Relegation gegen 5 weitere Teams fokussieren, wo sie nach 10 Spielen einen Platz unter den ersten 4 in der Tabelle erreichen müssen um weiterhin Zweitklassig zu bleiben. Damit geht es ab sofort um alles für das Team, den Standort und seine Fans.
Die Partie in Bad Nauheim begann mit viel Druck der Gastgeber, dem die Eispiraten zunächst noch
standhalten konnten. In der 6. Spielminute erzielen die Roten Teufel dann den Führungstreffer. Ein
Schuss von halblinks wird vor Eispiraten Keeper Ryan Nie entscheidend abgefälscht und geht ins lange
Eck. Nach dem 1 zu 0 versuchten die Eispiraten ihre Bemühung zu verstärken, blieben im Spielaufbau
aber immer wieder hängen. Ein Powerplay-Spiel hätte in der 15. Minute dann einen Vorteil bringen
können. Allerdings müssen die Crimmitschauer unglücklich den 2 Gegentreffer in Unterzahl hinnehmen.
Der Puck prallt nach einem Schuss in die neutrale Zone zurück, wo Nauheims Stürmer Matt Beca seinen Alleingang beginnt. Nach 2 Täuschungen, mit denen er sowohl André Schietzold als auch Torwart Ryan Nie überwindet zappeltder Puck erneut im Netz. Mit dem neuen Spielstand von 2 zu 0 ging es dann auch in die erste Pause.
Das Mitteldrittel war weiterhin vom Kampf beider Team geprägt. Die Eispiraten dabei auf dem Level
vom Heimspiel am Freitag, der aber nicht genügte um Nauheim das Momentum zu entreißen. Zwar
überstanden die Crimmitschauer erneut eine doppelte Unterzahl, konnten nach vorn aber nur selten
gefährlich vor dem Nauheimer Tor aufkreuzen. Einzig Harrison Reed trifft in der 28. Minute leider nur
den Pfosten. In der weiteren Spielzeit ging es das Spielfeld auf und ab, wobei Bad Nauheim mehr
Schüsse zum Tor brachte. Allerdings blieb es beim Spielstand und beide Teams verabschiedeten sich
torlos aus dem Mittelabschnitt.
Im Schlussdrittel ein erneuter Nackenschlag für die Eispiraten, die sich sichtlich viel vorgenommen
hatten. Den verstärkten Offensivdrang nutzte Bad Nauheim, um in der 42. Minute mit einem weiteren Konter auf 3 zu 0 in Führung zu gehen. Die Eispiraten gaben die Partie dennoch nicht verloren und kämpften weiter um die Oberhand im Spiel. Erst nach dem Treffer von T.J. Fast in der 44. Minute wendete sich das Blatt. Nach dem 3 zu 1 hatten die Westsachsen mehr Zugriff auf das Spiel und erarbeiteten sich weitere gute Möglichkeiten. Eine davon kann Scott Pitt in der 53. Minute nutzen, als er direkt vor dem Kasten die Scheibe entscheidend abfälscht. Mit dem Anschlusstreffer zum 3 zu 2 stiegen wieder alle Hoffnungen auf den Ausgleich, der aber trotz zahlreicher Chancen und intensiver Bemühungen nicht mehr fallen wollte. Dafür nahmen die Eispiraten auch ihren Keeper zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Auch diese nominelle Überzahl brachte bis zur Schlussirene nicht das dringend benötigte Tor.
Für die Eispiraten geht es nun in die Relegation mit dem 2. Verlierer der Playdown Runde. Neben
Kaufbeuren treffen die Westsachsen dabei auch auf die Oberligateams aus Kassel, Freiburg, Selb und
Frankfurt. In einer Einfachrunde werden regulär die Tabellenplätze ausgespielt, wobei die ersten 4 den Klasserhalt beziehungsweise den Aufstieg in die DEL 2 sicherstellen. Die erste Partie findet für die
Eispiraten dabei schon am Freitag (28.03.2014 - 20:00 Uhr) im heimischen Sahnpark statt. Dann heißt der Gegner EHC Freiburg.
EHC Freiburg: Aufstiegsrunde ist komplett - Termine der Heimspiele stehen(OLS) seit dem späten Dienstagabend steht fest, auf welche fünf Teams der EHC Freiburg in der Aufstiegsrunde zur DEL2 treffen wird. Nachdem die vier Oberligisten Frankfurt, Kassel, Selb und Freiburg bereits zuvor qualifiziert waren, sind nun auch die beiden Zweitliga-Vertreter in der Sechserrunde bekannt: Es handelt sich um den ESV Kaufbeuren und die Eispiraten Crimmitschau. Beide Vereine bestritten am Dienstagabend das entscheidende siebte Spiel in den DEL2-Playdowns und unterlagen Heilbronn beziehungsweise Bad Nauheim.
Damit stehen nun folgende Heimspiel-Termine fest:
Sonntag, 30. März, 18 Uhr: EHC Freiburg – Löwen Frankfurt
Sonntag, 6. April, 18 Uhr: EHC Freiburg - ESV Kaufbeuren
Freitag, 11. April, 19.30 Uhr: EHC Freiburg - Eispiraten Crimmitschau
Gründonnerstag, 17. April, 19.30 Uhr: EHC Freiburg – Kassel Huskies
Ostermontag, 21. April, 18 Uhr: EHC Freiburg – Selber Wölfe
Speziell beim ersten Heimspiel gegen Frankfurt am Sonntag – aber auch in den darauf folgenden Partien – ist mit einem erheblichen Zuschauerzuspruch zu rechnen. Die EHC-Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße hat zum Vorverkauf am Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils zwischen 16 und 19 Uhr geöffnet (und am Sonntag ab 15 Uhr). Dort erhältlich ist euch eine spezielle Aufstiegsrunden-Dauerkarte für die fünf attraktiven Heimspiele bis zum Ostermontag.
ESV Kaufbeuren: Ab Freitag in der Qualifikationsrunde - Joker müssen nach 1:4 Niederlage in Spiel 7 weiter um Klassenerhalt kämpfen(DEL2) Ein schwarzer Dienstag sollte es für den ESVK beim siebten Playdownspiel gegen die Heilbronner Falken werden. Die Joker, die auf den erkrankten Matti Näätänen - eine tragende Säule in der Defensivabteilung - verzichten mussten, verloren mit 1:4 gegen die Neckarstädter und treten nun ab Freitag in der Qualifikationsrunde an.
Dabei verlief das erste Drittel noch sehr ausgeglichen und mit einem Pfostenschuss Ryhänens im Powerplay waren die Hausherren vor 2227 Zuschauer einem Torerfolg am nächsten. Bereits in den ersten Sekunden des Spiels hatte Thiel eine Großchance, als er sich an den Verteidigern vorbeikämpfte und an einem gut aufgelegten Philip Lehr scheiterte.
Im zweiten Abschnitt nutzten die Gäste ihr zweites Powerplay im Spiel eiskalt. Ein Schlenzer von Baum prallte von Vajs' Schoner direkt auf Michael Hackerts Schläger, der nur noch ins leere Tor vollstrecken musste. Es dauerte jedoch nicht lang, bis die Joker eine Antwort fanden. Zwei Zeigerumdrehungen später nutzte Alex Thiel einen Pass von Tähtinen von hinter dem Tor und überwand Lehr zum Ausgleich. Als Ryhänen dann in der 28. Minute auf der Strafbank Platz nehmen musste, tankte sich Schultz über außen durch und Lehr hatte große Mühe, den Schuss unter Kontrolle zu bringen. Eine riesige Gelegenheit für die erneute Falken-Führung vergab dann der wiedergenesene Frantisek Mrazek, dessen Alleingang von Vajs in der 36. Minute gestoppt wurde. So ging es mit einem gerechten Unentschieden in die letzte Drittelpause.
Im Schlussabschnitt stand das Spiel nun auf Messers Schneide und das erste Tor würde wohl die Vorentscheidung bringen. Hüben wie drüben gab es Chancen, doch die Joker hatten erneut Pech im Abschluss, als ein Schlenzer Edwards - wie Ryhänen im ersten Drittel - nur den Pfosten traf und nicht ins Tor wollte. Danach folgten grausame 73 Sekunden, in denen Heilbronn doppelt zum Toreschießen eingeladen wurde. Zuerst war Hackert der Nutznießer eines Fehlpasses im Spielaufbau, der von Kurth gerade noch innerhalb der blauen Linie abgefangen wurde. Dieser legte Hackert, der eigentlich zu spät zurückeilte, auf und der ehemalige Nationalspieler nahm die Einladung an, nutzte seinen Freiraum eiskalt aus und verlud Stefan Vajs, um das zweite Tor der Falken zu erzielen. Als dann auch noch eine Strafzeit nur kurze Zeit nach dem 1:2 gegen den ESV folgte, nutzte Marcel Kurth einen Abpraller von Mike Cards Schlagschuss in der 50. Minute zum 1:3.
Die Joker gaben trotz der Vorentscheidung für die Falken nicht auf und versuchten nochmal heranzukommen, doch immer wieder scheiterte man an Lehr. Eine Auszeit Egens vier Minuten vor dem Ende und das Herausnehmen des Torhüters führten zwar zu Chancen, doch im Abschluss fehlte es an der nötigen Präzision, so dass zwar viel Druck aufgebaut werden konnte, aber der Erfolg ausblieb. 30 Sekunden vor dem Ende war es dann Sachar Blank, der den vorzeitigen Klassenerhalt der Falken mit einem Schuss ins leere Tor sicherte. Um diesen ebenfalls zu sichern, muss der ESVK ab Freitag in der Qualifikationsrunde gegen Freiburg, Selb, Frankfurt, Kassel und Crimmitschau agieren.
Auf der letzten Pressekonferenz der Serie zollte Gästetrainer Igor Pavlov Uli Egen Respekt, was er aus der Mannschaft geholt habe. Mitentscheidend für ihn waren Michael Hackert und Philip Lehr mit ihren guten Leistungen.
Egen resümierte, dass Heilbronn es immer sehr schwierig gemacht habe und heute habe man durch individuelle Fehler und eine dumme Strafzeit verloren. Dabei halfen seine Worte an die Mannschaft, geduldig zu bleiben und eben nicht den ersten Fehler zu machen, leider nicht. Seine Team habe aber gekämpft und alles probiert.
Luchse Lauterbach bezwingen die Eisadler im ersten Finalspiel(RLW) Das erste Finalspiel um den Regionalliga Pokal geht an die Lauterbacher Luchse. Vor über 700 begeisterten Zuschauern in der Lauterbacher Eissport-Arena, lieferten sich die Lauterbacher Luchse und die Eisadler aus Dortmund ein packendes Finalspiel.
Der kurzweilige Eishockeyabend begann bereits um 17Uhr mit einem Einlagenspiel der „Jungen Luchse“. Während Trainer und stellvertretender Vorsitzender Jens Grunewald das Spiel moderierte, konnten die Nachwuchsspieler den Fans ihr Können zeigen und ernteten dafür jede Menge Applaus. Bevor dann die Hauptakteure des Abends ins Geschehen eingriffen, durften alle Anwesenden noch Teil eines ganz besonderen Momentes werden. Vor dem Eröffnungsbully machte Luchse Goalie Sebastian „Quack“ Grunewald, seiner Freundin einen erfolgreichen Heiratsantrag.
Mit dem Einwurf des Pucks, war dann allerdings die Romantik in der Lauterbacher Eissport-Arena verflogen. Den besseren Start, in das teilweise sehr körperbetont und intensiv geführte Spiel, erwischten dabei die Luchse. Taktisch bestens eingestellt und hochkonzentriert, erspielten sich die Männer von Coach Roger Nicholas die ersten guten Torchancen. Der erste Torjubel hallte dann in der 6. Spielminute durch die Eishalle. Stürmer Benni Schulz verwertete die fein herausgespielte Vorlage von Brendan Burge zur 1:0 Führung für die Luchse. Nur zwei Minuten später war Dortmunds Abwehrbollwerk erneut geknackt. Wieder war es der Spieler mit der Nummer 17, der Fans und Teamgefährten zum Jubeln brachte. Spieler und Torhüter der Eisadler waren bei seinem Sololauf nur Statisten. Mit seinem dritten Tor in der 11. Spielminute machte Benni Schulz seinen Hattrick perfekt und krönte seine bärenstarke Leistung an diesem Abend. Mit der drei Tore Führung ging es dann erst mal zum Abkühlen in die Kabinen.
Dass die Eisadler definitiv in die Regionalliga West gehören und dort sicherlich in der kommenden Saison ein Wörtchen mitreden werden, zeigte sich ab dem zweiten Drittel. Immer öfter tauchten die Stürmer aus Dortmund gefährlich vor dem Tor der Luchse auf. Jedoch zunächst ohne Erfolg. Bedingt durch einen Wechselfehler der Luchse, erzielten die Eisadler in der 23. Spielminute den Anschlusstreffer. Als direkt nach dem Bully der Puck erneut im Lauterbacher Tor lag, befürchteten viele Anhänger der Luchse Schlimmes. Während die Dortmunder Spieler gedanklich wohl noch jubelten, schlugen die Luchse erneut zu. Nach Vorlage von Sven Naumann und Jake Fardoe, machte Pierre Kracht kurzen Prozess und erzielte das 4:2 für die Luchse. Beide Teams lieferten sich weiterhin einen offenen Schlagabtausch. Kampf um jeden Zentimeter Eis und harte Checks bestimmten das Spiel. Eine Schrecksekunde gab es kurz vor Ende des zweiten Drittels. Ein Dortmunder Spieler verletzte den am Boden liegenden Lauterbacher Goalie Grunewald, beim Versuch diesen zu überspringen, am Rücken. Nach längerer Behandlungszeit konnte Sebastian Grunewald aber in das Tor zurück kehren.
Mit dem knappen Vorsprung für die Luchse, ging es dann ins letzte Drittel. Auch im letzten Abschnitt gingen beide Mannschaften noch mal hohes Tempo. Durch eine weiterhin sehr disziplinierte Abwehrleistung, hielten die Luchse den Gegner vom Tor fern. Dortmund fand kein Mittel die Lauterbacher Hintermannschaft zu knacken. Aber auch die Luchse hatten im Torabschluss keinen Erfolg mehr zu verzeichnen. Am Ende stand ein verdienter Sieg für die Luchse auf der Anzeigetafel. Eine Entscheidung im Kampf um den Pokal ist nach diesem Spiel allerdings noch nicht gefallen. Dortmund wird im zweiten Finalspiel am kommenden Sonntag in Dortmund sicherlich alles daran setzen, um die Luchse noch abzufangen. Dazu benötigen die Eisadler einen Sieg mit mehr als zwei Toren Unterschied.
Adler Mannheim: Spiel 5 findet am Mittwoch in der SAP Arena statt(DEL) Am Mittwoch, dem 26.03.2014, empfangen die Adler in der SAP Arena die Kölner Haie zu Spiel fünf der Viertelfinalserie. Das Team von Hans Zach braucht unbedingt einen Sieg gegen die Domstädter, um diese spannende Serie weiterhin am Leben zu erhalten und ein sechstes Spiel in der Lanxess Arena zu erzwingen. Unser Medienpartner Radio Regenbogen sowie Servus TV übertragen die Parte live ab 19.30 Uhr.
„Verlieren verboten“ heißt das Motto für die Adler in den drei verbleibenden Partien der Viertelfinalserie gegen den Tabellenfünften der Hauptrunde. Denn durch die dritte Niederlage im vierten Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine hat sich die Situation für die Blau-Weiß-Roten drastisch verschlimmert. Mit einem weiteren Sieg der Haie stünde das Team von Cheftrainer Uwe Krupp im Halbfinale, für die Adler wäre das Kapitel „Playoffs 2014“ und somit die Saison beendet.
„Wir werden unsere Kräfte nochmals bündeln, aber das Spiel am Mittwoch wird natürlich das Schwerste für uns“, prophezeit Hans Zach im Hinblick auf das fünfte Duell. Der 64-jährige Übungsleiter musste nach dem letzten Spiel zum ersten Mal in dieser ausgeglichenen Serie die spielerische Dominanz seines Gegners nahtlos anerkennen: „Wir haben wie immer versucht dagegen zu halten, aber diesmal waren die Haie spielerisch besser.“ Trotz der prekären Ausgangslage denkt hierzulande keiner ans Aufgeben. „Wir müssen einen Weg finden, die Defensive der Haie zu knacken. Uns macht Hoffnung, dass die Duelle mit den Haien alle eng waren“, blickt Adler-Goalie Dennis Endras vollen Mutes auf das nächste Kräftemessen mit den Kölnern. Das Team von Hans Zach wird alles daransetzen, um eine endgültige Entscheidung in dieser Serie zu verhindern.
Bezüglich der Aufstellung wollte sich Headcoach Hans Zach am Dienstagnachmittag noch nicht äußern. Einzig Dennis Endras im Tor ist gesetzt.
Für das dritte Heimspiel der Viertelfinalserie sind noch Karten in allen Kategorien im Ticketshop der SAP Arena, im Adler City Store, unter unserer Tickethotline 0621-18190333, im Internet unter www.saparena.de oder an der Abendkasse ab eineinhalb Stunden vor Spielbeginn erhältlich.
Die Partie beginnt um 19.30 Uhr und wird live auf Servus TV in einer Konferenz mit Krefeld gegen Ingolstadt zu sehen sein. Und auch unser Medienpartner Radio Regenbogen überträgt das Spiel wie gewohnt live im Webradio.
Der Eishockey-Oberligist VER Selb startet am Freitag als Außenseiter in die Aufstiegsrunde zur DEL 2(OLS) Seit heute ist die Aufstiegsrunde zur zweiten Eishockey-Bundesliga (DEL 2) komplett. In den Play-downs der DEL 2 mussten sich der ETC Crimmitschau (2:3 in Bad Nauheim) und der ESV Kaufbeuren (1:4 gegen Heilbronn) geschlagen geben und müssen nun in der Qualifikationsrunde gegen den VER Selb, die Frankfurt Löwen, die Kassel Huskies und den EHC Freiburg den Klassenerhalt sichern.
Die sechs Mannschaften spielen im Modus jeder gegen jeden (Hin- und Rückspiel). Die vier besten Teams sind für die DEL 2 qualifiziert. Der VER Selb muss zum Auftakt am Freitag in Frankfurt antreten.
Am Sonntag gastiert Kassel in Selb.
(NRWL) Trotz Niederlage im ersten Finalspiel kann der EHC Troisdorf weiterhin vom Pokalsieg träumen. Im Hinspiel um den NRW-Liga-Pokal mussten sich die Dynamites dem Herforder EV erst im Penaltyschießen mit 3:4 geschlagen geben und haben weiterhin beste Chancen, den Pokal im Rückspiel am kommenden Freitag erneut an die Sieg zu holen. Nach 60 Minuten stand es in Herford 3:3 (1:1, 0:1, 2:1) unentschieden, das anschließende Penaltyschießen konnten die Gastgeber schließlich für sich entscheiden. Somit braucht der EHC Troisdorf für den Pokalsieg im Rückspiel einen Sieg in der regulären Spielzeit.
Die Partie in Herford hatte wahrlich das Prädikat "Finale" verdient. Rund 500 Zuschauer verwandelten die Eissporthalle in einen Hexenkessel und sorgten für eine tolle Stimmung. Aber auch die Hauptakteure auf dem Eis präsentierten sich dem Anlass gerecht und boten eine bis zum Ende spannende Partie. Zunächst hatten die Gäste aus Troisdorf den besseren Start und gingen bereits in der 3. Spielminute durch Lucas Hubert in Führung. Beide Teams boten ein sehr schnelles und vor allem körperbetontes Spiel. Für den Geschmack der Schiedsrichter manchmal zu körperbetont, und so hagelt es einige Strafzeiten. Insbesondere die Troisdorfer Spieler mussten gleich mehrfach auf der Strafbank Platz nehmen. So nutzen die Gastgeber in der 10. Spielminute eine doppelte Überzahl und kamen zum 1:1-Ausgleich, der gleichzeitig den ersten Pausenstand bedeutete. Auch im zweiten Drittel übernahm zunächst Troisdorf das Kommando und ging erneut in Führung: In der 37. Spielminute setzte Constantin Nocker zu einem Alleingang an, den der EHC-Stürmer zur Freude der mitgereisten Fans zum 2:1 aus Troisdorfer Sicht abschloss. Mit dieser knappen Gästeführung ging es schließlich in den letzten Spielabschnitt.
Nun legte Herford einen Gang zu. Ein ums andere Mal prüften die Gastgeber Dominik Liesenfeld im EHC-Gehäuse, der eine klasse Partie machte und im Anschluss zu Recht zum "Mann des Spiels" gewählt wurde. In der 52. Spielminute war allerdings auch der Troisdorfer Schlussmann machtlos und musste das 2:2 hinnehmen. Herford gab nicht nach und baute weiter Druck auf. Mit Erfolg: Zum Entsetzen der Troisdorfer drehten die Dragons das Spiel und erzielten in der 56. Spielminute die 3:2-Führung. Der Schock hielt aber nicht lange an und die Dynamites hatten die passende Antwort bereit: Nur zwei Minuten später nutzte der EHC eine Überzahl aus und kam durch Dominik Klein zum 3:3.
Da dieses Ergebnis auch nach 60 Minuten Bestand hatte, musste das Penaltyschießen entscheiden: Hier hatten die Gastgeber die besseren Nerven: Während die beiden ersten Herforder Schützen verwandelten, scheiterten sowohl Tobias Müller als auch Mario Wonde am gegnerischen Schlussmann, und der HEV entschied die erste Partie zu seinen Gunsten. "Beide Teams haben heute großartiges Eishockey geboten und bewiesen, dass sie zurecht in diesem Finale stehen", sagte EHC-Coach Gordon Lang im Anschluss. "Speziell meine Mannschaft hat heute eine ihrer besten Saisonleistungen dargeboten, schade, dass es am Ende nicht zum Sieg gereicht hat", so der Troisdorfer Bandenchef, der aber durchaus auch kritische Töne fand: "Das waren definitiv zu viele Strafzeiten heute. Wir mussten ständig in Unterzahl spielen, das hat natürlich viel Kraft gekostet. Dies sollten wir im Rückspiel auf jeden Fall vermeiden", betonte Lang.
Die Spannung ist also auf jeden Fall gegeben, wenn die Teams an diesem Freitag, 28. März, zum endgültigen Showdown im Troisdorfer Icedome zum letzten Mal in dieser Saison aufeinandertreffen. Spielbeginn ist um 21 Uhr. Und klar ist: Der Sieger der Partie wird den Pokal mit in die Sommerpause nehmen!
(DEL) Die Grizzly Adams Wolfsburg müssen im Kampf um den Einzug ins Halbfinale und für den Rest der Saison auf Stürmer Aleksander Polaczek verzichten.
Der Angreifer hatte im vierten Spiel der Viertelfinalserie gegen die Nürnberg Ice Tigers eine Verletzung an der Hand erlitten. Nach genaueren Untersuchungen steht nun fest, dass sich Polaczek einen Bruch der Mittelhand zugezogen hat. Für den Stürmer bedeutet dies das vorzeitige Saisonende.
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