IHP News(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Regionalliga Südwest, Oberliga West, Oberliga Nord, Regionalliga Nord und Oberliga Ost.
Spiel 7 muss die Entscheidung bringen - Rote Teufel Bad Nauheim verlieren in Crimmitschau mit 2:5(DEL2) Mit 2:5 (1:1, 0:1, 1:3) verloren die Roten Teufel heute Abend ihr Auswärtsspiel bei den Eispiraten Crimmitschau, die somit in der DEL2-Playdown-Serie auf 3:3 ausgleichen können. Aufgrund dieses Sieges der Westsachsen kommt es nun am Dienstag in Bad Nauheim zum alles entscheidenden siebten Spiel dieser Serie, das darüber entscheidet, wer vorzeitig den Klassenerhalt schafft und wer in die Qualifikationsrunde mit den Oberligisten gehen muss. "Ich denke, dass wir die ersten 15 Minuten gut ins Spiel gekommen und verdient in Führung gegangen sind. Nach dem Ausgleich waren wir aber zu nervös, das zweite Drittel war insgesamt sehr zerfahren. Im letzten Drittel hat Crimmitschau die entscheidenden Konter setzen können, so dass wir uns alles da, was wir uns in den letzten zehn Tagen erarbeitet haben, selber wieder auf null gestellt haben", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi nach dem Spiel. "Das war heute eine tolle Leistung meines Teams, das sehr willensstark agiert hat. Nach dem 2:1 wollten wir das Ergebnis zu sehr verwalten, was uns in Bedrängnis gebracht hat, aber für Dienstag weitere Erkenntnisse bringt. Jetzt fehlt nur noch ein Sieg, um die Saison für uns positiv zu gestalten", so ETC-Trainer Fabian Dahlem.
Bei den Roten Teufeln war wieder Taylor Carnevale im ersten Angriff dabei, für ihn musste Michael Dorr als überzähliger Ausländer zuhause bleiben. Die Westsachsen agierten von Beginn an wie am Freitag und machten mit Forechecking viel Druck auf die Bad Nauheimer Abwehr. Darüber hinaus begünstigt durch eine Hinausstellung gegen EC-Verteidiger Mitch Versteeg gelangen den Eispiraten die ersten Torschüsse durch Heinisch und Reed (5.), doch beide Male war Jan Guryca zwischen den Pfosten der Hessen zur Stelle. Die Gäste kamen in der 7. Spielminute zu ihrer ersten schön herausgespielten Szene durch die nominell zweite Reihe um Kevin Lavallee, der Deutsch-Kanadier scheiterte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel jedoch an Ryan Nie. Die Wetterauer bekamen anschließend gleich zwei Mal die Chance, im Powerplay einen Treffer zu markieren, mehr als ein Schuss von Matt Beca über das Crimmitschauer Gehäuse sprang dabei jedoch nicht heraus. Als ETC-Verteidiger T.J. Fast von der Strafbank kommend vor das Bad Nauheimer Tor zog und regelwidrig von Dan Ringwald gestoppt wurde, pfiff Hauptschiedsrichter Sicorschi einen Penalty, bei dem der Gefoulte jedoch an Guryca scheiterte (12.). Es waren fortan eher Einzelaktionen, die Gefahr durch die Kurstädter erzeugten, eine hiervon landete in der 14. Minute jedoch im Netz: Sean McMonagle chippte von der blauen Linie das Hartgummi einfach mal mit der Rückhand in Richtung Tor, wo viel Verkehr um Nie herrschte, und plötzlich war der Puck über der Linie: 0:1. Die Hausherren reagierten aber prompt und erhöhten nochmal die Schlagzahl. Folge war der Ausgleich durch Campbell in der 18.Minute, als der Kanadier nach einer schönen Kombination mit einem platzierten Schlagschuss erfolgreich war.
Die Gastgeber zeigten auch mit Beginn des Mittelabschnitts den größeren Zug zum Tor, was mit dem 2:1 durch Bucheli, der einen Rebound nach einem Kimmel-Schuss nutzen konnte, in der 24.Minute belohnt wurde. Die Gäste bekamen nach wie vor keinen richtigen Zugriff auf das Spiel, es waren einzig kurze Lichtmomente vorhanden wie beim abgefälschten Schuss von Taylor Carnevale, als das Hartgummi die Linie entlang lief, anstatt ins Netz zu gehen. Crimmitschau blieb zunächst seinem intensiven Spiel treu und betrieb hohen körperlichen Aufwand, was den Gästen so gar nicht schmeckte. Als ausnahmsweise mal ein wenig Platz auf dem Eis vorhanden war, zog Matt Beca vor das Tor nach einem Helms-Pass, doch Nie war stets auf dem Posten und auch diesmal hellwach (34.). Viel mehr Gefährliches konnten die Hessen leider nicht verzeichnen, aber auch die Eispiraten nahmen sich mit zunehmender Spieldauer etwas zurück, so dass es mit dem knappen Rückstand aus Bad Nauheimer Sicht in die zweite Pause ging.
Im letzten Abschnitt wollten es die Gäste noch einmal wissen. Nun waren sie besser im Spiel und kamen durch Pinizzotto freistehend im Slot zu ihrer besten Chance, doch der Stürmer verzog über das Tor. Die Roten Teufel schreiteten weiter voran und kamen zu guten Gelegenheiten durch Reimer und Ringwald, doch beide wollten zu platziert treffen und schossen über das Crimmitschauer Gehäuse. ETC-Coach Fabian Dahlem spürte die wachsende Power der Hessen und nahm eine Auszeit. Wohl zur rechten Zeit, denn seine Mannschaft war nun wieder geordneter und wusste, dass sie mit einem weiteren Treffer die Vorentscheidung markieren konnten. Und so kam es auch: Heider spielte Kimmel im Slot frei, dieser ließ Jan Guryca keine Chance beim 3:1 (52.). Die Roten Teufel probierten noch einmal alles: Mitch Versteeg zwang Ryan Nie zum Nachfassen, doch die Scheibe war wieder nicht im Tor. Besser machten es da die Westsachsen, die durch Pitt in der 57.Minute endgültig alles klar machten. Die Treffer von Reed und Beca zum 5:2-Endstand waren da nur für die Statistik von Bedeutung.
Somit kommt es nun am Dienstag, den 26. März 2014 um 19.30 Uhr zum alles entscheidenden siebten Spiel dieser Serie im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion. Tickets sind in Kürze online verfügbar, wann die Geschäftsstelle geöffnet hat, vermelden wir ebenfalls kurzfristig.
(OLS) Das Spielgericht des DEB hat entschieden, Löwen-Verteidiger Dennis Neal nach seiner Matchstrafe bis 31. Dezember 2014 zu sperren. Damit folgte das Gremium der Empfehlung des DEB-Kontrollausschusses.
Neal wurde vorgeworfen, am 4. März beim Play-off-Viertelfinal-Spiel der Tölzer Löwen beim EC Peiting einen Linienrichter attackiert und beleidigt zu haben. "Der Angriff ist erfolgt und muss bestraft werden", sagt Eisclub-Präsident Josef Hintermaier. "Aber die ausgesprochene Strafe ist völlig überzogen." Die Tölzer Verantwortlichen haben bereits Einspruch eingelegt und werden, so Hintermaier, mit anwaltlicher Unterstützung dem Spieler zu seinem Recht verhelfen.
Füchse Duisburg gewinnen und verlieren gleichzeitig in Kassel(OLW) Die Füchse konnten das Finale in Kassel zwar mit 2:1 gewinnen,
aber nicht in der regulären Spielzeit. Huskies Verteidiger Sven
Valenti traf in der 59. Spielminute zum 1:1 Ausgleich und sicherte
den Hessen damit den entscheidenden Punkt.
Beide Mannschaften haben damit 25 von 30 möglichen Punkten
gesammelt. Aufgrund des direkten Vergleichs, in dem Kassel vier
Punkte und Duisburg zwei Punkte vorzuweisen hat, belegen die
Füchse den zweiten Tabellenplatz hinter den Huskies. Da sich
nur der Gruppensieger für die Aufstiegsrunde qualifiziert, ist die
Saison für das junge Team von Trainer Franz Fritzmeier zu Ende.
„Wir haben neun von zehn Endrunden-Spielen gewonnen. Dass
dies nicht ausreicht um sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren,
ist kaum zu glauben. So nahe dran zu sein und nun doch mit leeren
Händen da zu stehen, ist bitter“, äußerte sich Sportdirektor Matthias
Roos nach dem Spiel.
Den 5537 Zuschauern bot sich ein packendes Eishockeyspiel, dessen
Drehbuch kaum dramatischer hätte geschrieben werden können. Gut
400 Duisburger Fans unterstützten ihr Team großartig im Hexenkessel
von Kassel. Beide Teams agierten aus einer sicheren Defensive und
waren darauf bedacht fehlerfrei zu spielen. In einem ausgeglichenen
ersten Drittel war weder Felix Bick im Füchse-Tor noch Kai Kristian im
Huskies-Tor zu überwinden, weshalb es torlos in die erste Pause ging.
Auch im Mitteldrittel war beiden Mannschaften die Bedeutung des
ersten Treffers anzumerken und das Risiko wurde so gering wie
möglich gehalten. In der 30. Spielminute fand ein Schuss von
Markus Schmidt den Weg ins Tor der Huskies zur wichtigen Führung
für die Duisburger. Kai Kristian war dabei die Sicht von Füchse-Stürmer
Diego Hofland genommen, dem der Treffer vom Schiedsrichtergespann
zugesprochen wurde.
Zu diesem Zeitpunkt übernahmen die Gäste in der Live-Tabelle den
ersten Platz von den Gastgebern. In der 36. Spielminute wurde Andre
Huebscher bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt, weshalb die
Unparteiischen korrekterweise auf Penalty entschieden. Leider traf
der Duisburger nur den Pfosten und vergab damit die Chance einer
möglichen Vorentscheidung. Im Schlussdrittel tickte die Uhr gnadenlos
herunter und die Füchse schnupperten bereits an der Aufstiegsrunde.
Dies sollte sich 109 Sekunden vor dem Ende jedoch ändern.
Nach einer Unachtsamkeit im Defensivverhalten enteilte Sven Valenti
seinem Gegenspieler und traf nach Zuspiel von Manuel Klinge zum 1:1
für die Huskies. Nun ging den Duisburgern die Zeit aus. Torhüter Felix
Bick wurde durch einen sechsten Feldspieler ersetzt und den Füchsen
bot sich während einer Überzahlsituation die Chance zum erneuten
Führungstreffer in der letzten Minute. Kai Kristian war jedoch nicht
mehr zu überwinden und die Huskies retteten das Unentschieden
über die Zeit. „Wir haben taktisch sehr diszipliniert agiert und ein
fast perfektes Spiel abgeliefert. Leider ist uns das zweite Tor nicht
gelungen.
Ein Kompliment an das gesamte Team für eine ausgezeichnete Leistung.
Wir haben das Endspiel nicht verloren, aber am Ende eben einen Punkt
zu wenig“, so die Worte von Trainer Franz Fritzmeier.
4:0 in Iserlohn: Freezers gleichen Viertelfinal-Serie aus - Nächstes Spiel in Hamburg am Mittwoch(DEL) Die Hamburg Freezers haben am Sonntag das vierte Playoff-Viertelfinale in Iserlohn mit 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) gewonnen. Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie 2:2 zwischen den Norddeutschen und den Roosters. Für die Tore in Iserlohn sorgten Julian Jakobsen, Phil Dupuis, Garrett Festerling und Duvie Westcott. Im Tor feierte Dimitrij Kotschnew in seinem ersten Playoff-Spiel einen Shutout.
In einem ausgeglichenen Drittel gingen die Freezers durch Julian Jakobsen (12.) in Front. In der Folge entwickelte sich im Eisstadion am Seilersee eine hitzige Atmosphäre, in der die Gäste allerdings kühlen Kopf bewahrten und kurz nach Beginn des Mittelabschnitts erhöhen konnten. Nach Zuspiel von Kapitän Christoph Schubert drückte Phil Dupuis (22.) den Puck über die Linie. Im Schlussdrittel kontrollierten die Freezers das Geschehen vor 4997 Zuschauern und bauten die Führung durch Garrett Festerling (53.) aus. 20 Sekunden vor dem Ende erzielte Duvie Westcott (60.) den 4:0-Endstand ins leere Tor der Roosters, nachdem Thomas Oppenheimer eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhalten hatte und Iserlohn daraufhin Torhüter Ersberg vom Eis genommen hatte.
Keine Sperre: Thomas Oppenheimer freigesprochen
Die Hamburg Freezers können auch im fünften Spiel des Playoff-Viertelfinales gegen Iserlohn am kommenden Mittwoch, 26. März (19.30 Uhr, o2 World Hamburg) auf ihren Stürmer Thomas Oppenheimer zählen. Der Disziplinarausschuss der Deutschen Eishockey Liga (DEL) stellte das Verfahren gegen den 25-jährigen Stürmer, der im Spiel am Sonntag kurz vor Ende der Partie eine Spieldauerdisziplinarstrafe aufgrund eines hohen Stocks erhalten hatte, am Montagnachmittag ein.
„Wir sind froh, dass die DEL so reagiert hat“, äußerte sich Sportdirektor Stéphane Richer. „Die Szene war eindeutig ein Unfall, zudem hat sich Oppenheimers Gegenspieler nicht verletzt. Insofern sind wir von einem Freispruch ausgegangen.“
Iserlohn Roosters und Roostersfans distanzieren sich vonnächtlicher Ruhestörung
(DEL) Die Eishockey-Familie der Iserlohn Roosters entschuldigt sich
in aller Form bei den Gästen des Hotels Vierjahreszeiten in Iserlohn und
bei der Mannschaft der Hamburg Freezers für die nächtlichen Störungen vor
dem vierten Spiel des Playoff-Viertelfinalmatches gegen die Hanseaten.
„Wir distanzieren uns von der Aktion einiger vermeintlicher Anhänger des
Eishockeysports in unserer Stadt“, so Clubchef Wolfgang Brück. Eine Gruppe
von ca. 10 bis 12 Jugendlichen hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag
vor dem Hotel Vierjahreszeiten gelärmt. „Auch die Fans der Iserlohn
Roosters können eine solche Aktion nicht gut heißen. Wir leben Eishockey,
um unser Team zu unterstützen und nicht um unserer Tradition und den
Spielern anderer Mannschaften zu schaden“, so der Fanbeauftragte Mathias
Schlüter.
Darüber hinaus hat Clubchef Wolfgang Brück bereits eine intensive
Kooperation mit der Polizei angekündigt, um die Namen der beteiligten
Personen in Erfahrung zu bringen. Er ruft alle Fans - die der Hamburg
Freezers und der Iserlohn Roosters - auf, die sportliche Rivalität zu
leben, dabei allerdings nicht zu vergessen, dass es nur darum und nicht um
mehr geht. „In der schönsten Zeit des Jahres ist für so etwas kein
Platz!“
ESV Kaufbeuren: Krimi mit toller Aufholjagd wird nicht belohnt - Großer Showdown am Dienstag nach unglücklicher Niederlage im Penaltyschießen(DEL2) Wieder nichts für schwache Nerven war das sechste Spiel in der Serie am heutigen Sonntag in Heilbronn. Zwar verloren die Joker denkbar knapp im Penaltyschießen, doch nach einem tollen Comeback im letzten Drittel und einer einseitig wirkenden Overtime brauchen sie sich keineswegs am Dienstag vor den Falken verstecken, denn das Momentum wurde den Falken nicht geschenkt.
Den besseren Start erwischte heute der ESVK. In der zweiten Minute musste Kapitän Micheal Kreitl nach schönem Querpass von Maury Edwards nur den Schläger hinhalten und die 1:0 Führung war perfekt. In der vierten Minute hatten die Falken ihrerseits die ersten große Gelgenheit, Hackert traf aber nur das Aussennetz. In der der 13. Minute gelang den Jokern gar die 2:0 Führung in Unterzahl, Alex Thiel traf nach Vorarbeit von Christof Assner ins lange Eck. Nun drückten die Gastgeber und in der 15. Minute gelang Ackermann auf Vorlage von Hackert das 1:2. Noch vorr der Drittelpause hatte Blank die Riesenchance auszugleichen, doch Stefan Vajs blieb der Sieger. So endete der erste Abschnitt, trotz mehr Chancen für die Gastgeber mit einer glücklichen Führung der Gäste.
Im zweiten Drittel ging es Schlag suf Schlag: In der 22. Minute Minute gelang Carciola frei vor Stefan Vajs nach einem Abwehrfehler der Ausgleich. Nun verloren die Mannen von Uli Egen etwas die Zuordnung und der Druck der Heilbronner nahm zu. Nachdem Edwards und Schultz auf Seiten des ESVK knapp scheiterten, hatte Ackermann und Blank per Konter große Gelegenheiten die Führung für Heilbronn zu erzielen. Die Falken machten enorm Dampf in diesem Spielabschnitt. Nachdem Bires noch verpasste, gelang Hackert in der 33. Minute die 3:2 Führung, die Card zwei Minuten später im Powerplay, ernaut auf Vorlage des auffälligen Hackert, auf 4:2 erhöhen konnte. Kaufbeuren war nun völlig von der Rolle und Blanks Schlenzer, der nur knapp am Pfosten vorbeirauschte, hätte sich beinahe noch gerächt.
Mit 4:2 ging es in das letzte Drittel. Hier zeigte der ESVK erneut Moral und wirkte we ausgwechselt. Der WIlle, das Spiel noch zu drehen, war unverkennbar und in einer doppelte Unterzahl verteidigte das Team mit allen Kräften das eigene Gehäuse. Und dann kam de Wende. Schmidle passte zu Detsch, der Lehr überwand und Hoffnung aufkeimen ließ. Als dann Markku Tähtinen und Alex Thiel die Hausherren dermaßen unter Druck setzten, dass diese sich nicht befreien konnten, belohnte Thiel sich und die Mannschaft mit dem Ausgleich in der 53. Minute, Schultz hätte wenig später nach einem Querpass von Tähtinen gar die Führung für die Gäste erzielen können, konnte aber Lehr nicht überwinden. Die Joker hatten nun die Oberhand, aber es sollte in der regulären Spieltzeit kein Treffer mehr fallen.
In der Verlängerung war der ESVK dann oben auf, doch Chancen im Minutentakt gegen K.O.-wirkende Heilbronner wurden selbst in aussichtsreichsten Posistionen nicht genutzt, denn entweder zielte man knapp vorbei oder Lehr brachte seine Gegenspieler mit unglaublichen Paraden zur Verzweiflung. Die Verlängerung, in der nur auf das Falken-Tor gespielt wurde, brachte also keine Entscheidung, so kam es zum Shootout. Diese Penalty-Lotterie konnten die Falken durch Hackert, der als einziger Spieler traf, für sich entscheiden. Das Spiel Sieben am Dienstag um 19:30 Uhr in der Sparkassen Arena wird nun die Entscheidung bringen.
Uli Egen war speziell mit dem zweiten Drittel sehr unzufrieden, lobte aber die Moral und die gute Schlussphase. Er schaut nun voll auf Dienstag und freut sich auf Spiel 7 in einer Serie, die für die Zuschauer beste Unterhaltung bietet. Auch Pavlov thematisierte die Dramatik der Serie und für ihn wird die frischere Mannschaft am Dienstag das Eis als Sieger verlassen. Bester Mann war für den Falken-Coach ganz klar Philip Lehr.
Alles oder Nichts in Spiel sieben / ESVK erwartet am Dienstag um 19:30 Uhr die Heilbronner Falken zum einscheidenden siebten Spiel
Es ist eine unglaublich enge Serie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Heilbronner Falken. Alle sechs Spiele waren hart umkämpft, standenimmer auf des Messers Schneide und hätten auch jeweils in die andere Richtung ausgehen können, daher ist der Serienstand von 3:3 auch irgendwo gerecht. Insgesamt haben beide Teams in dieser Saison schon 12 mal gegeneinander gespielt und auch hier steht es insgesamt Unentschieden (6:6), so wird also nicht nur Spiel Sieben der Playdown-Serie, sondern auch das 13. Spiel der beiden Mannschaften in der laufenden Spielzeit über den Sieger der Serie entscheiden. Der ESVK will natürlich den hart erkämpften Heimvorteil mit der tollen Unterstützung seiner treuen Fans nutzen und den Gang in die Qualifikationsrunde zu vermeiden.
ESVK Trainer Uli Egen: "Es ist eine absolut dramatische und spannende Serie. Wir gehen jetzt voller Konzentration in das Spiel am Dienstag und werden alles dafür tun, was in unserer Macht steht, um das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Genau deshalb war es in der Zwischenrunde auch unser primäres Ziel, uns noch das Heimrecht für die Playdowns zu erkämpfen, um eben dann im Entscheidenden Spiel der Serie im eigenen Stadion mit unseren treuen Fans im Rücken spielen zu können. Diesen Vorteil gilt es jetzt auch zu nutzen."
Adler Mannheim: Spiel 4 geht mit 2:1 an die Haie(DEL) Auch Spiel 4 der Viertelfinalserie zwischen den Haien und den Adlern verlief gewohnt eng. Am Ende setzten sich die Haie mit 2:1 (0:0,2:1,0:0) durch und haben am kommenden Mittwoch bereits die Möglichkeit mit einem Sieg in der SAP Arena ins Halbfinale einzuziehen. Das einzige Tor für die Adler in der Lanxess Arena erzielte Kai Hospelt zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Zum dritten Mal im vierten Spiel endete das erste Drittel zwischen Adlern und Haien 0:0. Beide Teams starteten mit einer kompakten Defensive und ließen den Gegner nicht zu Entfaltung kommen. Die Haie konnten sich vor 18.032 Zuschauern in der Lanxess Arena als erste aus dieser Umklammerung befreien. Chris Minard in der achten und Marcel Müller in der neunten Minute kamen zu den ersten nennenswerten Chancen der Partie. Beide Chancen machte Adler-Keeper Dennis Endras jedoch zunichte. Mit einem leichten Vorteil (13-7 Schüsse) für die Haie ging die Partie torlos in die erste Pause.
Das zweite Drittel begann dann mit einem Auftakt nach Maß für die Haie. Marcel Ohmann nutzte die kurzzeitige Unordnung in der Adler-Defensive und traf nach exakt drei Minuten zum 1:0. Doch die Adler schlugen nur knapp vier Minuten später zurück. Kai Hospelt zog einfach mal ab und die Schreibe fand den Weg ins Tor von Danny aus den Birken – alles wieder offen nach knapp 27 Minuten. Das Spiel wurde in der Folge etwas offener, beide Teams kamen zu mehr Torabschlüssen, wobei leidglich die Haie einen weiteren Treffer erzielen konnten. Chris Minard war es in der 35. Minute, der sein Team in Überzahl – Jochen Hecht saß auf der Strafbank – erneut in Führung bringen konnte.
Im letzten Drittel drängten die Haie mit Macht nach vorne, wollten den dritten Treffer erzwingen, doch sowohl die Adler-Defensive als auch Dennis Endras konnten Schlimmeres verhindern. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Jochen Hecht in der 55. Minute in Überzahl, doch sein Rückhand-Schlenzer verfehlte das Kölner Tor knapp. 40 Sekunden vor Ende der Partie verließ Dennis Endras seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.
ELV Niesky: Saale Bulls gewinnen Ost Pokal(OLO) In diesem Jahr standen die Nieskyer Tornados erstmals im Pokalfinale, das im Modus Best-of-three ausgetragen wurde. Gegner waren die Saale Bulls aus Halle.
Am Freitag fand das erste Finalspiel in Halle statt. Beide Teams waren hoch motiviert und schenkten sich an diesem Abend nichts. Am Ende unterlagen die Tornados nur knapp mit 4:3. Keine 24 Stunden später trafen beide Mannschaften noch mal in Weißwasser aufeinander. Von Anfang ließen die Saale Bulls keinen Zweifel daran, dass sie die Saison mit dem Pokalgewinn krönen wollten. Die Tornados hatten an diesem Tag nichts dagegen zusetzen. Eine Arbeitswoche und das Kräfte zehrende Spiel am Vortag steckten den Cracks von Trainer Jens Schwabe noch deutlich in den Knochen. So gewannen am Ende die Profis des MEC Halle 04 e.V. souverän mit 0:4 und damit erstmals auch den Ost-Pokal.
Ratinger Ice Aliens: Niederlage gegen Essen im Hinspiel des Pokalfinales fiel zu deutlich aus (OLW) Aufgrund einer 5:10-Heimniederlage (1:3; 1:3; 3:4) im ersten Spiel des Oberliga West- Pokalfinales müssen sich die Ratinger Ice Aliens im Rückspiel in Essen mächtig ins Zeug legen, wenn sie ihre Chance noch wahren wollen, dem Favoriten ein Bein zu stellen.
Beide Teams hatten sich für das Finalhinspiel viel vorgenommen, sodass sich von Beginn an ein schnelles Eishockeymatch entwickelte. Im ersten Drittel waren die Ratinger präsenter und zwangen den Moskitos ihr Spiel auf, aber die Stechmücken wussten jede noch so kleine Unaufmerksamkeit zu nutzen. Essens kanadischer Außenstürmer Brance Orban brachte sein Team in der dritten Minute mit 1:0 in Front. Diesen Treffer konnte Aliens-Stürmer Marvin Moch, nach einer schönen Vorlage von Jan Philipp Priebsch, innerhalb von drei Minuten allerdings noch egalisieren, ehe der zweite quirlige Kanadier im Dress der Moskitos, Aaron McLeod, in der 17. und 20. Minute das Ergebnis auf 1:3 für seine Mannschaft ausbaute.
Im zweiten Drittel schien es, als ob die Außerirdischen „den Faden“ verloren hätten, die Moskitos Essen dominierten das Spiel und Ratingens Goalie Marvin Haedelt bekam während einer wahren Abwehrschlacht ordentlich zu tun. In der 32. Minute glückte Benjamin Hanke trotzdem der Anschlusstreffer zum 2:3 für die Ratinger, aber der Hoffnungsschimmer, wieder in das Spiel zurück zu finden, hielt nur kurz, denn in der 34. Minute traf Essens Kapitän Jan Barta zum 2:4.
Die anschließende Schockstarre der Aliens nach diesem Treffer nutzten die Moskitos konsequent, um das Ergebnis, erneut durch Jan Barta sowie Sebastian Schröder, auf 2:6 hochzuschrauben.
Im letzten Drittel war das Spiel ein munteres Scheibenschießen. Zunächst schockierten die Gäste die Heimmannschaft, indem sie ihren 6:2-Vorsprung in knapp fünf Minuten auf 10:2 ausbauten.
Die Trotzreaktion der Ratinger Fans, die sich von diesem Ergebnis nicht beeindrucken ließen und ihr Team weiter anfeuerten, ließ anscheinend auch einen kleinen Ruck durch die Ice Aliens gehen, denn anschließend trafen Jan Nekvinda (52. Minute), Robert Licau (54. Minute) sowie Kevin Wilson (58. Minute) und ließen das Endergebnis ein wenig freundlicher aussehen.
ERV Schweinfurt: Nach der Saison ist vor der Saison // Verstärkung für das Team „dahinter“ gesucht(OLS) Nach dem schnellen und glücklichen Ende der Saison ist es still geworden um die Mighty Dogs. Das bedeutet aber nicht, dass hinter den Kulissen nicht bereits der Blick voll auf die Eishockeysaison 2014/2015 gerichtet ist. Dabei gilt es, auch neben dem Eis, deutlich professioneller zu werden. Eines ist in diesem Zusammenhang klar und auch schon mehrfach geäußert worden. Oberliga-Eishockey kann und wird es künftig nur unter dem Dach einer Spielbetriebsgesellschaft geben können. Und so laufen derzeit bereits erste Gespräche im Verein aber auch mit Sponsoren und möglichen Gesellschaftern der Spielbetriebsgesellschaft. Wie immer wird es auch hier keine täglichen oder wöchentlichen „Wasserstandsmeldungen“ geben.
Über einen Punkt möchten wir aber bereits jetzt mit euch sprechen. Teil der „neuen Mighty Dogs“ soll ein breiteres aufgestelltes Team „dahinter“ sein. Strukturen, Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten haben wir hier bereits weitestgehend geklärt, jedoch werden für einige Aufgaben noch ehrenamtliche Helfer gesucht, die sich mit Leidenschaft und nachhaltig, also Woche für Woche, im Team für das Eishockey in Schweinfurt einsetzen möchten. Besonders im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und hier in den Teilbereichen „Soziale Medien“ (u.a. Live-Stream) und "Print-Medien" (Spielberichte, Stadionheft) sowie in der Spieltagsdurchführung suchen wir noch tatkräftige Verstärkung. Wer Interesse hat bei den Mighty Dogs aktiv mitzuwirken, hat beim Abtaufest am 29.03.2013 das Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen. Vorab können Interessierte unter der Rubrik "Jobs" aufwww.mightydogs.de eine detaillierte Auflistung der zu besetzenden Positionen sehen.
Mighty Dogs Schweinfurt - App:
4 Tage online – und bereits über 300x installiert! Die brandneue „Mighty Dogs Schweinfurt App“ erfreut sich großer Beliebheit! Alle Neuigkeiten, Fotos, Veranstaltungen und Termine landen so direkt in der "Hosentasche" - sofern gewünscht. Wann immer es etwas Neues gibt, klingelt´s mittel Push-Nachricht auf allen gängigen Smartphones (Iphone, Android, Windows Phone). Die App selber ist kostenfrei und auch für alle nutzbar, die mit Facebook nichts zu tun haben wollen.
Große Nichtabstiegsparty mit 1b-Derby gegen Würzburg:
Am 29.03. ist es soweit. Dann steigt die große Nichtabstiegsparty inkl. 1b Derby gegen Würzburg im Icedome. Los geht es um 16:00 Uhr, ehe um 16:30 Uhr der offizielle Teil startet. Um 17:00 Uhr folgt dann das 1b Derby gegen Würzburg. Im Rahmen dieser Party besteht dann weiterhin die Möglichkeit die Gewinne aus der großen Verlosung abzuholen (bitte Tombola-Los mitbringen) und restliche Fanartikel zu erwerben. Neben den Offiziellen werden auch einige Spieler anwesend sein und gemeinsam mit den Fans feiern!
Gekämpft, gesiegt - JETZT WIRD GEFEIERT!
Die Mighty Dogs freuen sich auf zahlreiches Kommen!
VER Selb: Erster Heimspielgegner in der Aufstiegsrunde sind die Kassel Huskies(OLS) Seit heute Abend ist eine weitere Entscheidung gefallen.
Die Kassel Huskies, welche sich trotz 1:2 Penaltyniederlage gegen Duisburg am Ende den Gruppensieg sicherten, sind der erste Heimspielgegner des VER Selb in der am 28.März 2014 beginnenden Aufstiegsrunde zur DEL2. Die Huskies geben am 30.März 2014 ihre Visitenkarte in der NETZSCH-Arena ab, das Rückspiel in Kassel steigt am 13.April 2014.
Am kommenden Dienstag entscheidet sich, welche beiden Zweitligisten sich mit den bisher feststehenden Oberligisten VER Selb, Frankfurter Löwen, Kassel Huskies und EHC Freiburg duellieren müssen.
Zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Roten Teufeln Bad Nauheim sowie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Heilbronner Falken muss die Entscheidung jeweils in Spiel 7 fallen – aktuell steht es in beiden Serien nach Spielen 3:3.
In der Aufstiegsrunde wird nach dem Modus “jeder gegen jeden” (Hin- und Rückspiel) gespielt. Wer nach diesen 10 Partien die Plätze 1 bis 4 belegt, hat sich sportlich für die DEL2 qualifiziert.
Der VER Selb startet am kommenden Freitag mit einem Auswärtsspiel in Frankfurt in die Runde – am Sonntag kommt Kassel in die Netzsch-Arena.
Stuttgart Rebels mit Kantersieg gegen Eppelheim(RLSW) Mit einem 15:1-Kantersieg gegen die Rhein Neckar Stars aus Eppelheim
taten die Stuttgart Rebels am Freitag Abend das Ihre für den
Klassenerhalt in der Regionalliga Südwest.
Allerdings ist man dazu auf die Schützenhilfe der Hornets aus
Zweibrücken angewiesen,die im Heimspiel gegen EKU Mannheim diesen
zumindest einen Punkt abnehmen müssen. Die Hausherren begannen das
Spiel sehr konzentriert und kontrolliert und so war es eher überraschend
als Moritz de Raaf in der 7. Spielminute mit dem ersten Eppelheimer
Torschuss den nochmals reaktivierten Dusan Strharsky im Stuttgarter
Gehäuse zum 0:1 überwinden konnte.
Anders als in den Spielen zuvor war bei den Rebels dieses Mal allerdings
keine Verunsicherung nach einem Rückstand zu bemerken. Geduldig wurde
weiter gespielt und nach 9 Zeigerumdrehungen gelang Lars Schmohl bei
seinem vermutlich letzten Auftritt im Rebelsdress der wichtige Ausgleich.
Die Gäste konnten sich nur einmal kurz bei doppelter Überzahl vom
Stuttgarter Druck befreien und so konnten Maxim Beck und Alex
Katjushenko noch vor der ersten Pausensirene einen beruhigenden
Vorsprung heraus schiessen. Das zweite Drittel sollte noch eine
Steigerung der Rebels bringen.Da die Gäste den Fehler begannen mit
spielen zu wollen war reichlich Platz für teilweise sehenswerte
Kombinationen und so fielen in regelmässigen Abständen 5 weitere ,teils
schön herausgespielte Treffer.
Höhepunkt des Drittels war sicherlich die Abwehr des Pucks durch den
Eppelheimer Torhüter in Kopfballmanier kurz vor dem Treffer zum 7:1. In
die Torschützenliste konnten sich Christian Pratnemer,Ron Horwath,Alex
Schmidt,Sebastian Meindl und Tim Becker eintragen. Auch im letzten
Durchgang war der Torhunger der Rebellen noch nicht gestillt,es gab ja
leider auch reichlich Nachholbedarf.Auch der zweite Torhüter der
Kurpfälzer war nicht in der Lage die Torflut ein zu dämmen,nachdem bei
seinen Vorderleuten nun auch sichtlich die Kräfte schwanden.
Weitere 7 Treffer waren von den leider nur noch 171 Zuschauern zu
bejubeln.2 mal Johann Katjushenko,Alexej Schneider,Danny Glemser mit
seinem ersten Tor für die Rebels,Maxim Beck,Tim Becker und zum guten
Schluß noch einmal Lars Schmohl mit dem letzten Treffer des Abends
sorgten für ein überraschend deutliches 15:1- Endergebnis. Sollte das
Spiel am Sonntag Abend in Zweibrücken den erhofften Ausgang nehmen wäre
dies der versöhnliche Abschluss einer sportlich doch enttäuschenden
Saison gewesen.Im anderen Fall müssten die Rebels noch einmal in einem
Hin- und Rückspiel gegen die 1b-Mannschaft des EHC Freiburg den
Absteiger in die Landesliga aus spielen.
(OLN) Am letzten Wochenende der Oberliga Endrunde konnten die Beach Boys endlich den ersehnten ersten Sieg einfahren. Zwar verlor die Gösch-Truppe ihr letztes Saisonspiel in Leipzig mit 1:13 (0:4, 1:7, 0:2), dafür gewann sie bereits am Freitag gegen die Königsborner Bulldogs mit 7:5 (3:3, 3:0, 1:2).
Unterdessen sind die Mannschaften für den Saisonabschluss komplett.
Rundum gute Laune herrschte am letzten Freitag rund um das ETC – endlich mal wieder möchte man meinen, denn nach der doch enttäuschend verlaufenden Endrunde, sorgte der erste Endrunde-Sieg 2014 dann für heitere Gesichter und den perfekten Rahmen für die Trikotversteigerung.
Die 510 Zuschauer im ETC wurden von Beginn an gut unterhalten. André Gerartz brachte die Beach Boys nach 111 Sekunden durch einen sehenswerten Schlagschuss in Führung und Thorben Saggau, der im ersten Drittel ein unermüdlicher Antreiber war, erhöhte nach tollem Zuspiel von Patrick Saggau in der neunten Minute auf 2:0.
Doch auch die Gäste aus Königsborn taten alles für ein abwechslungsreiches, teils spektakuläres erstes Drittel und schlugen in Person von Oliver Duris zurück, welcher in der 12. und 14. Minute zum 2:2 ausgleichen konnte.
Doch erneut war es Gerartz, der die Beach Boys nur 43 Sekunden nach dem Bulldogs-Ausgleich wieder in Führung schoss. Doch es passte zu diesem, für den neutralen Fan, tollen Auftakt in die Partie, dass die Bulldogs mit einem 3:3 in die Pause gingen. Erneut war es Oliver Duris, der kurz vor der Pause einnetzen konnte.
In der Drittelpause mahnte Sven Gösch mehr Konzentration in der Defensive an und seine Mannschaft tat ihm den Gefallen. André Gerartz, der von einer Eishockeyfachzeitschrift als „Rookie der Saison“ ausgezeichnet wurde, brachte den EHCT in der 22. Minute nach toller Vorarbeit von Moritz Meyer wieder in Führung und die Defensive stand sehr gut.
Zwar musste Björn Reinke in der 26. Minute hinter sich greifen, allerdings war die Partie zuvor wegen eines verschobenen Tores unterbrochen worden. Ansonsten ließen die Beach Boys wenig zu und trafen dafür vorne. Kenneth Schnabel (29./39. Minute) sorgte mit einem Doppelpack für einen beruhigenden 6:3-Vorsprung,
Doch eine kurze Schlafphase zu Beginn des Schlussabschnitts sorgte dafür, dass die Partie nochmal richtig spannend wurde. Lars Gerike (41.) und Andy Bathgate (47.) verkürzten für die Bulldogs auf 6:5. Glücklicherweise sorgte Jason Horst mit einem platzierten Schuss in den Torwinkel (49.) wieder für einen zwei-Tore-Vorsprung, den die Beach Boys dann ins Ziel retteten.
Nach dem Spiel sprachen beide Trainer von einem verdienten 7:5-Heimsieg der Beach Boys.
Keine 24 Stunden später musste der EHCT dann aber eine herbe Pleite hinnehmen. Wie entfesselt spielende Icefighters aus Leipzig fegten die Beach Boys um ihre bedauernswerten Torleute Jan-Niklas Gebert und Björn Reinke förmlich vom Eis. Schon nach 20 Minuten führten die Sachsen durch Tomas Vrba (6./20. Minute) und Lars Müller (6./15.) mit 4:0.
Zu Beginn des zweiten Drittels kam dann Björn Reinke für Gebert ins Tor, doch da auch Reinke von seinen Vorderleuten alleine gelassen wurde und bei acht Schüssen gleich vier Gegentreffer kassierte, verließ er nach nur 26 Minuten wieder das Tor und Gebert kam zurück aufs Eis.
Die Icefighters zogen in dieser Zeit durch Vrba (21./23./27.) sowie Hannes Albrecht (23.) und Florian Eichelkraut (26.) auf 9:0 davon.
„Wir haben 30 Minuten lang einfach nicht auf dem Eis gestanden“, gestand ein fassungsloser Sven Gösch nach dem Spiel. Immerhin riss sich seine Mannschaft etwas zusammen und kam durch Moritz Meyer in der 33. Minute zum Ehrentreffer.
Der Ostmeister spielte das Spiel souverän herunter und erzielte durch Sebastian Alt (37.), Edward Gale (39.), Marvin Miethke (44.) und den überragenden Vrba (Treffer Nummer sechs in der 46. Minute) den 13:1-Endstand. Immerhin konnten die Beach Boys dabei das letzte Drittel deutlich offener gestalten.
So endet die Saison wie sie begonnen hat: mit einer klaren Niederlage. Dennoch können die Beach Boys auf eine tolle Saison 2013/14 zurückblicken. In einer stärkeren Oberliga Nord mit den dazugekommenen Teams aus Hannover gelang der Mannschaft von Sven Gösch mit der dritten Vizemeisterschaft in vier Jahren eine große, ja fast sensationell anmutende Überraschung, zumal die Mannschaft gegenüber dem Vorjahr viel an Erfahrung eingebüßt hatte und viele junge Spieler integriert werden mussten. Hinzu kommt ein wohl nie dagewesenes Verletzungspech, denn nur in einem oder zwei Spielen konnte Sven Gösch auf alle Leistungsträger zurückgreifen.
Die Endrunde hatte zwar keine guten Ergebnisse, doch die Beach Boys zeigten, dass sie mit den anderen Oberligisten aus dem Westen und Osten mithalten können. So wäre mit etwas mehr (Scheiben-)Glück mehr drin gewesen.
Zum Abschluss der Saison kommt es dann am kommenden Samstag, 29. März, um 16:15 Uhr. Dann steigt das Abschiedsspiel von Marcus Krützfeldt und Korbinian Witting, für das die Beach Boys letztmals in diesem Frühjahr aufs Eis kommen. Sie spielen gegen das Team „Mo/Ko 1851“, das aus vielen Timmendorfer Eishockeylegenden und Weggefährten von „Mopser“ und „Korbi“ besteht.
Zuletzt konnten sich die Organisatoren über die Zusage von Fabian Ahrend, Mario Gehrig, Mike Rentsch und Viatcheslav „Slava“ Koubenski freuen, so dass nun ein 19-Mann starker Kader für die Allstar-Auswahl auf dem Eis steht.
Weitere Zusagen könnten noch folgen, denn ehemalige Spieler wie Erich Dumpis, Lars Müller oder Henry Thom würden gerne kommen, sofern irgendwie möglich. Die Entscheidung dafür fällt aber sehr kurzfristig.
Nach klarem Sieg im Hinspiel scheiden United North Stars nach Penaltykrimi in Langenhagen aus (RLN) Unter dem Motto „Zweimal Derby-Time“ bot die Halbfinal-Paarung zwischen den United North Stars und dem ESC Wedemark Scorpions alles, was das Herz eines Eishockeyfans begehrt. Das Hinspiel im Mellendorfer Ice House war eine klare Sache für die Gäste, die im ersten Drittel bereits 0:2 in Führung gingen und diese im zweiten Drittel auf 0:3 ausbauten, bevor der Gegner seinen ersten Treffer markieren konnte. Beim Stand vom 1:3 kassierten die North Stars eine Strafzeit, in welcher sie anstatt sich gegen die Angriffsbemühungen der Wedemark Scorpions zu verteidigen lieber selber innerhalb von zehn Sekunden zwei Tore in Unterzahl machten und ihre Führung auf ein beruhigendes 1:5 nach zwei Dritteln erhöhten. Im letzten Abschnitt schalteten die Gäste einen Gang zurück, was zu zwei Gegentreffern führte, die für einen Endstand von 3:5 sorgten. Damit fuhren die North Stars den zweiten Auswärtssieg innerhalb einer Woche bei den heimstarken Wedemark Scorpions ein.
Im Rückspiel 24 Stunden später in der Eishalle Langenhagen hatten die United North Stars damit alle Trümpfe in der Hand. Sie mussten die Partie nicht einmal gewinnen, selbst eine Niederlage mit einem Tor Differenz hätte zum sicheren Finaleinzug gereicht. Doch die United North Stars spielten zum Glück nicht defensiv, sondern setzten von Anfang an munter das Gehäuse von Wedemark Scorpions-Goalie Florian Holst unter Beschuss. Die Anzahl der guten Chancen, die die North Stars allein im ersten Drittel vergaben, hätte schon allein für eine 5:0 Führung gereicht, während die Gäste aus der Wedemark nur selten vors North Stars-Tor kamen. Doch Abschlusspech und ein sehr gut aufgelegter Florian Holst sorgten dafür, dass das erste Drittel trotz spielerischer Überlegenheit der North Stars torlos endete. Zu Beginn des zweiten Drittels konnten die North Stars-Fans aber endlich jubeln. Nach 23 Sekunden netzte Kapitän Karl-Arne Reiffen zum 1:0 ein (21.). In der Folge war das zweite Drittel aber nicht so ansehnlich wie der erste Abschnitt, denn es lief nicht viel zusammen und die Torchancen auf beiden Seiten hielten sich in Grenzen. Erst kurz vor dem Ende des zweiten Drittels fiel erneut ein Treffer, diesmal allerdings waren es die Gäste, die über den 1:1 Ausgleich jubeln konnten (40.). Das letzte Drittel gehörte dann den Gästen, die in dieser Phase ihre beste Leistung der letzten drei Begegnungen zeigten und durch drei Treffer innerhalb von drei Minuten auf 1:4 davonzogen, womit sie plötzlich die besseren Karten für den Finaleinzug hatten und die Zeit nun gegen die North Stars lief, die unbedingt in der regulären Spielzeit noch ein Tor erzielen mussten, um sich ins Penaltyschiessen zu retten. Außerdem durften sie natürlich auch keinen weiteren Gegentreffer mehr kassieren, was die letzten Minuten dieses Drittels zum spannendsten der gesamten Saison machte. Erst 41 Sekunden vor der Schlusssirene erlöste Artur Lemmer die North Stars mit seinem Powerplaytor zum 2:4 (60.), doch für einen weiteren Treffer reichte es auf beiden Seiten nicht mehr, so dass es ins Penaltyschiessen ging.
Mit drei Penaltyschützen auf jeder Seite, von denen allerdings niemand erfolgreich war, ging es in die nächste Penaltyrunde, ab der es nun hieß, wer zuerst trifft, während der Gegner nicht trifft, hat gewonnen. Doch auch jetzt brauchte es noch einige Runden, bis der Sieger feststand, denn wenn die North Stars trafen, waren auch die Gäste erfolgreich und wenn die Gäste vergaben, trafen auch die North Stars nicht. Erst der 20. (!!!) Penalty (jeweils zehn auf jeder Seite) entschied den Sieger. Reiko Berblinger traf für die Gäste, während Florian Holst den Penalty von David Jasieniak entschärfte. Damit stehen die Gäste im Finale und für die United North Stars endet eine weitere spannende Regionalliga-Saison, auf die sie in ihrer Gesamtheit mit Stolz zurückblicken können.
Mit einem Team gespickt mit zahlreichen U-21 und U-23 Nachwuchstalenten konnten sie nicht nur die Hauptrunde sensationell auf Platz 2 beenden, sondern verpassten den Finaleinzug nur um Haaresbreite, denn effektiv ist Penaltyschiessen wie der Elfmeter beim Fußball immer nur Glückssache. Die United North Stars werden auch in der kommenden Saison ihre effektive Nachwuchsförderung fortführen und sicher wieder für die eine oder andere Überraschung sorgen. Jetzt geht es aber erst einmal in die wohlverdiente Sommerpause.
Stimmen zum Spiel:
United North Stars Präsident Günter Wentzek:
„Es ist zwar schade, dass es am Ende nicht zum Finale gereicht hat, aber es war eine tolle und erfolgreiche Saison und mein besonderer Dank geht an das Team mitsamt Trainer und Betreuern, die Fans, die Sponsoren und die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die das Erreichte nicht möglich gewesen wäre.“
Trikotversteigerung und Freigetränke / Blue Devils Weiden laden zur traditionellen Trikotversteigerung in die Hans-Schröpf-Arena ein – Dienstag, 19:30 Uhr(OLS) Wie jedes Jahr laden die Blue Devils auch nach dieser Saison alle Fans zur traditionellen Trikotversteigerung ein. Bei freien Getränken wollen Vorstandschaft und Mannschaft zusammen mit den Anhängern einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern. Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, den 25. März um 19:30 Uhr in der Hans-Schröpf-Arena. Unterhalb der alten Anzeigetafel wird Stadionsprecher die Versteigerung der originalen Spielertrikots vornehmen. Die Blue Devils würden sich über zahlreichen Besuch ihrer Fans sehr freuen!
Lausitzer Füchse verabschieden sich am Freitag von ihren Fans - Abschlussparty mit Gaudispiel und Freilauf mit dem Team(DEL2) Die Lausitzer Füchse verabschieden sich am Freitag von ihren Fans in die Sommerpause. Um 18 Uhr findet in der Eisarena ein Gaudispiel mit den Füchsen und ausgewählten Fans statt. Dafür werden noch 20 Anhänger gesucht, die gemeinsam mit ihren Lieblingen auf dem Eis stehen möchten.
Anmeldungen können ab sofort unter presse @lausitzer-fuechse.de abgegeben werden. Alle „Mitspieler“ müssen über eine komplette Eishockey-Ausrüstung verfügen und ein bisschen Erfahrungen im Eishockeyspielen haben.
Ab 19 Uhr gibt es dann einen gemeinsamen Freilauf mit den Füchse-Spielern. Dieser geht bis 19.45 Uhr. Auch die Stadiongaststätte „Zum Fuchsbau“ wird am Freitag offen sein und im Fanshop gibt es zahlreiche Schnäppchen im „Sommerpausen-Schlussverkauf“.
Der Eintritt zur Abschlussparty ist frei.
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