IHP News(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Oberliga West, Regionalliga West, Oberliga Nord, Oberliga Ost und Regionalliga Ost.
Rote Teufel Bad Nauheim: 3:6-Heimniederlage gegen Bietigheim - "Playdown-Heimrecht sichern"(DEL2) Mit 3:6 (2:1, 1:3, 0:2) verloren die Roten Teufel gestern Abend ihr Heimspiel gegen den Meister aus Bietigheim, der damit auf gutem Wege ist, sich das Heimrecht in den Playoffs zu sichern. "Wir haben gut angefangen und das Spiel kontrolliert. Dann kam Bietigheim aber stark auf, während bei uns offenbar einige nicht die Verantwortung übernehmen wollen", war EC-Coach Daniel Heinrizi sichtlich frustriert ob der erneuten Niederlage im Kampf um die Playoffs. "Das ist jetzt aber erstmal abgehakt. Wir müssen uns nun auf die Sicherung des Heimrechts in den Playdowns konzentrieren", lautet die Marschroute für die letzten drei Zwischenrundenspiele.
Die Gastgeber, die wieder mit Taylor Carnevale antraten, überraschten die Schwaben mit einer beherzten Anfangsphase. Nicht ganz zwei Minuten waren gespielt, da war Kevin Lavallee nach tollem Pass von Jason Pinizzotto frei durch und markierte das 1:0. Gerade mal 90 Sekunden später klingelte es schon wieder im Kasten von Jochen Vollmer, der für Fréderic Cloutier zwischen den Pfosten stand: Jason Pinizzotto behauptete sich im Slot und drückte das Hartgummi mit viel Willen über die Linie. Die Steelers kamen nur sporadisch vor das Tor von Jan Guryca, der die wenigen Gäste-Angriffe souverän vereitelte. Und wer weiß, wie das Match verlaufen wäre, hätte Matt Beca in der 13.Minute nicht am leeren Tor vorbei geschossen, sondern das 3:0 markiert. Stattdessen kamen die Ellentaler nun stärker auf und folgerichtig zum Anschlusstreffer noch vor der ersten Pause.
Im zweiten Abschnitt war es eine Demonstration der Bietigheimer Spielkunst, die mächtig Druck machten. Die Hessen hatten dem nicht viel entgegen zu setzen und kassierten mit einem Doppelschlag Gegentreffer Nummer zwei und drei, so dass die Steelers den Rückstand unter den Augen von Hamburgs Sportdirektor Stéphane Richer binnen kürzester Zeit drehten. Die Roten Teufel berappelten sich aber noch einmal und kamen durch Michel Dorr zum 3:3-Ausgleich. Die Gäste konnten aber jederzeit das Gaspedal kurzzeitig durchdrücken, was zum 4:3-Führungstreffer noch vor Pause Nummer zwei führte.
Im letzten Drittel wollten die Steelers alles klar machen: zunächst traf Wrigley nur den Pfosten (41.), daanch nutzte St. Jacques eine Überzahl zum vorentscheidenden 5:3 (46.). Die Hausherren waren sichtlich erschöpft - sowohl körperlich wie auch mental, so dass nichts mehr zusammen lief. Eine weitere Demütigung dann in der 51.Minute, als die Gäste gar in Unterzahl locker und leicht durch Schütz den 6:3-Endstand markierten. "Es ist nie einfach, in Bad Nauheim zu spielen. Hier ist immer eine tolle Atmosphäre, die es jedem Gegner schwer macht. Wir sind durch zwei Fehler schnell mit 0:2 hinten gelegen, danach haben wir aber einen Weg gefunden, Bad Nauheim zu schlagen. Vor allem die Special Teams haben ihren Teil dazu beigetragen", anaylsierte Bietigheims Coach Kevin Gaudet das Spielgeschehen.
Am Sonntag gastieren die Roten Teufel um 17.00 Uhr in Bremerhaven, das Spiel wird live in Bild und Ton vom Pay-Internet-Sender Sprade.TV übertragen. Das kostenlose Fanradio des EC Bad Nauheim ist dann natürlich auch wieder mit am Start.
Preussen beenden Punktspielsaison mit Derbysieg / F.A.S.S. 1b - ECC Preussen 2:13 (0:6/0:3/2:4)(RLO) Wenn es die Regel gäbe, mindestens 5 Spieler über 21 Jahre müssen auf dem Spielberichtsbogen stehen, wären die Preussen am Samstag im Derby gegen FASS Ib in arge Bedrängnis geraten. Ohne die verletzten oder gesperrten Spieler Guthke, Jansson, Hermle, Menge, Grunwald und Niedermeyer machte sich die Abteilung „Jugend forscht“ des ECC Preussen auf den Weg ins Erika-Hess-Eisstadion
Mit dem gebotenen Respekt gingen die Youngsters ins Spiel und die Frage aller Fragen war: Würde die Serie halten? Sie hielt und der ECC Preussen hat es tatsächlich geschafft, die Punktspielsaison ohne Punktverlust zu beenden. Rechnet man das von Halle Ib abgesagte Spiel hinzu und unterstellt die Wertung mit 3 Punkten und 5:0 Toren für die Charlottenburger stehen am Ende stolze 54 Punkte und 140:24 Tore aus 18 Partien zu Buche. Gab es schon mal vergleichbares? Ja, die Hannover Indians schlossen die Saison 2001/02 mit 48 Siegen in 48 Spielen als Meister in der Regionalliga Nord/Ost und West ab und stellten damit einen deutschen Rekord auf.
Die Geschichte des Spiel ist schnell erzählt. Bereits nach 2 Minuten gelang den Charlottenburgern der Führungstreffer und die ca.200 mitgereisten Fans kamen aus dem Jubeln nicht mehr raus. Bereits nach dem 1.Drittel war das Spiel quasi "durch". Mit 0:6 schickten die Preussen den Kontrahenten zum ersten Pausentee.
Als die Charlottenburger das Ergebnis nach 40min auf 0:9 schraubten, bestand am Ausgang des Spiels kein Zweifel mehr. Am Ende stand ein deutlicher 2:13 Auswärtssieg der Preussen, welche die Punktspielsaison somit ungeschlagen beendeten. Den Gastgebern ist zu bescheinigen, dass sie bis zum Ende tapfer gekämpft haben und sich als faire Verlierer erwiesen.
Dinslakener EC: Penaltykrimi mit Happy End(RLW) Das war knapp und nichts für schwache Nerven: Die Dinslakener Kobras konnten am gestrigen Abend das frühe Saisonende bei der 3:5 (1:2; 2:1; 0:2) - Niederlage im Viertelfinale der Regionalliga-Pokalrunde gegen den EC Bergisch-Land so gerade noch verhindern. Da das Hinspiel zwei Tage zuvor ebenfalls mit einer 2-Tore-Differenz an die Niederrheiner gegangen war, musste das Penaltyschießen als Entscheidungshilfe herhalten. Dort hatte die Tsvetkov-Truppe das Glück der Tüchtigen und trifft nun im Halbfinale am Freitag in eigener Halle auf den NRW-Liga Meister, die Eisadler Dortmund.
Spielerisch war die Partie beileibe keine Offenbarung, an Dramatik dafür kaum zu überbieten.
Ohne die Leistung der tapfer kämpfenden Raptors schmälern zu wollen, die Kobras hatten sich das Leben über die gesamte Spieldauer selbst schwer gemacht. Vierzig Minuten war man das dominante Team, doch auch allerbeste Einschussgelegenheiten, selbst welche auf das leere Tor, wurden sträflich liegengelassen. Hinzu kam, dass in der Defensive mit dem beruflich verhinderten Thomas Bläsche und dem gesperrten Max Piotrowski zwei Verteidiger fehlten und auch sonst einige Akteure unter ihren Möglichkeiten blieben. Kämpferisch mussten sich die Hausherren nichts vorwerfen lassen, in allen anderen Bereichen war aber noch deutlich Luft nach oben. Vielleicht hatte nicht jeder sein Nervenkostüm so im Zaum, wie er sich das selber gewünscht hätte.
Auch vermochten es die Rot-Weißen nicht, der Strafbank fernzubleiben und handelten sich die ein oder andere unnötige Strafzeit ein, falls man der Meinung ist, dass es auch nötige Strafzeiten gibt. Die Raptors „bedankten“ sich mit zwei Überzahltoren dafür auf ihre Weise.
Und dann kam die alte Binsenweisheit zum Tragen: Wenn du vorne keine Tore machst, bekommst du sie irgendwann hinten rein. Insbesondere im Schlussabschnitt setzten die Gäste alles auf eine Karte und belohnten sich selbst 31 Sekunden vor Schluss mit dem Treffer zum 3:5, der sie ins Penaltyschießen brachte.
Im Spielabschnitt eins und zwei waren die Kobras zwar überlegen, doch die Gäste deutlich effizienter.
Die Führung durch Felix Wolter konnte Timothy Tanke zwar noch ausgleichen, doch eine Minute vor der ersten Pausensirene schoss Robin Arnold die Gelb-Blauen erstmalig in Front.
Im Mittelabschnitt vermochten es die Hausherren, das Spiel kurzfristig zu drehen. Zwischen der 22. und 24. Minute sorgten Marvin Linse und Jan-Anton Baron für die zwischenzeitliche 3:2-Führung der Dinslakener. Doch danach war’s wie abgerissen. Die Solinger schalteten einen Gang hoch und setzten das Dinslakener Gehäuse mehr und mehr unter Beschuss. Die Kobras scheiterten nun an ihren eigenen Nerven und mussten die Raptors bis zum Ende der Partie auf 3:5 ziehen lassen. Sehenswert dabei der verwandelte Penalty zum 3:4 in der 54. Spielminute, als Felix Wolter Dennis Rudolph nicht den Hauch einer Chance ließ.
Kurz vor dem Ende nahmen die Gäste ihren Keeper vom Eis und als dann Sebastian Haßelberg auf Seiten der Hausherren zusätzlich mit einer 2-Minuten-Strafe belegt wurde, konnten die Gäste ihre doppelte Überzahl mit dem zweiten Treffer von Tim Neuber zum vielumjubelten 3:5-Treffer 31 Sekunden vor Ende der Begegnung nutzten.
Beim anschließenden Penaltyschießen erwiesen sich dann wiederum die Kobras als nervenstärker, denn zwei von drei Pucks fanden den Weg über die Torlinie. Daniel Pleger und Mikelis Freimanis trafen dabei ins Kobra-Glück und verschafften sich, ihren Teamkollegen und den Dinslakener Fans doch noch ein nicht mehr erwartetes Glücksgefühl. Da Dennis Rudolph von den Bergischen nur einmal bezwungen werden konnte, war der Halbfinaleinzug der Kobras perfekt.
Doch dort müssen sie sich unbedingt steigern, wollen sie sich gegen den NRW-Liga-Meister behaupten.
Diese kommen zunächst am Freitag, den 07.03. nach Dinslaken, zwei Tage später findet das Rückspiel in Dortmund statt. In Dinslaken ist der Anpfiff, wie immer freitags, um 20.00 Uhr.
Dann soll der erste Schritt zum Finaleinzug getätigt werden.
Füchse Duisburg kehren siegreich von der Ostsee zurück(OLW) Am Sonntag kehrten die Füchse siegreich von der Ostsee
ins Ruhrgebiet zurück. Bei den viertplatzierten Rostockern
setzten sich die Duisburger verdient mit 5:1 durch. Dabei
war Stürmer Fabio Pfohl mit zwei Toren und einer Vorlage
maßgeblich am Auswärtssieg beteiligt.
Die Gäste übernahmen von der ersten Sekunde an das
Kommando und setzten sich im Verteidigungsdrittel der
Gastgeber fest. Trotz eines Schussverhältnisses von 20:6
ging es torlos in die erste Pause. Rostocks Torhüter Tobias
John wurde zum Fels in der Brandung und war für die
Duisburger zunächst noch nicht zu überwinden.
Als er im Mitteldrittel erstmals geschlagen war, hatten die
Unparteiischen leider nicht mitbekommen, dass der Puck
nach einem Schuss von Patrick Klöpper aus dem Netz wieder
zurück ins Spiel gesprungen war. Dies sollte allerdings die
einzige Fehlentscheidung des sehr gut leitenden Schiedsrichter-
gespanns bleiben. Erst in der 38. Spielminute war der Bann
gebrochen als Fabio Pfohl zur hoch verdienten 1:0 Führung
für die Füchse traf. Aufgrund des knappen Ergebnisses sollte
es in der Schillingallee lange spannend bleiben. In der 54.
Spielminute nutzte Markus Schmidt, nach guter Vorarbeit
von Marcel Kahle und Jack Paul, ein Überzahlspiel zum 2:0.
Wenig später erhöhte Fabio Pfohl nach Zuspiel von Diego
Hofland auf 3:0. Damit war die Messe an der Ostsee gelesen.
Zu harmlos waren die Piranhas um die Füchse in Bedrängnis
bringen zu können. So war es auch Gäste-Verteidiger Jannik
Woidtke, der mit einem Eigentor für den Ehrentreffer der
Gastgeber sorgte. Marcel Kahle und Andre Huebscher schraubten
das Ergebnis in den Schlussminuten auf 5:1. Die Überlegenheit
der Duisburger spiegelte sich auch im Schussverhältnis von
56:12 deutlich wieder.
„Von einzelnen Konterchancen abgesehen haben wir den Gegner
über 60 Minuten dominiert, uns aber lange schwer getan diese
Dominanz auch in Form von Toren auf die Anzeigetafel zu bringen.
Der verpasste finale Pass und die fehlende Entschlossenheit im
Abschluss haben eine schnelle Entscheidung und ein deutlicheres
Ergebnis verhindert“, fasste Trainer Franz Fritzmeier das Spiel
zusammen. Zur Halbzeit der Oberliga Endrunde belegen die Füchse
mit vier Siegen und einer Niederlage den zweiten Tabellenplatz
hinter den Kassel Huskies.
Nächstes Wochenende treffen die Duisburger auf Erfurt und Hannover.
Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende würde man in Schlagdistanz zu
den Huskies bleiben.
Tore:
0-1 (37:37) Fabio Pfohl (Andre Huebscher) 5-5
0-2 (53:14) Markus Schmidt (Marcel Kahle, Jack Paul) 5-4
0-3 (56:42) Fabio Pfohl (Diego Hofland) 5-4
1-3 (57:12) Anton Marsall 5-5
1-4 (58:26) Marcel Kahle (Jack Paul, Scott Wasden) 5-5
1-5 (59:38) Andre Huebscher (Fabio Pfohl) 5-5
Strafminuten:
Rostock 20 + 10 (Marsall) + 10 (Bartanus) // Duisburg 6
Zuschauer: 932
Hamburg Freezers: Knieverletzung - David Wolf fällt vorerst aus(DEL) Die Hamburg Freezers werden vorerst auf David Wolf verzichten müssen. Der Stürmer zog sich beim gestrigen 4:3-Sieg in Wolfsburg eine Knieverletzung zu, die ihn zu einer Pause von bis zu vier Wochen zwingt. Das Ergab eine Untersuchung bei Teamarzt Dr. Volker Carrero.
(OLO) Für die Halbfinalpaarung ELV Tornado Niesky - EHC Jonsdorfer Falken stehen folgende Termine fest:
Freitag, 07.03.2014, 20:00 Uhr in Weißwasser
Sonntag, 09.03.2014, 17:30 Uhr in Jonsdorf
Sollte das dritte Entscheidungsspiel notwendig sein, wird dies ebenfalls in der neuen Arena in Weißwasser ausgetragen. Der Termin wird dann rechtzeitig bekannt gegeben.
Der Vorstand des EHC Jonsorfer Falken bedankt sich bei den Verantwortlichen der Sparkassenarena, die einer Vorverlegung der Bullyzeit am Sonntag um eine Stunde auf17:30 Uhr möglich machten, um die Zeit etwas familienfreundlicher zu gestalten.
Wir bitten alle, sich auf die veränderte Bullyzeit einzustellen!
Kölner Haie: Playoffs 2014 – Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Terminen und Tickets zum Viertelfinale / Heimspiel am Dienstag gegen Hamburg(DEL) Das Playoff-Feld der DEL steht fest. Vor den letzten Partien haben sich die Top-10 gefunden, doch es geht innerhalb der ersten zehn Plätze um die finale Rangfolge, die über Heimrecht und Gegner entscheidet. Spannung ist weiterhin garantiert. Die Haie sind momentan 6., haben als Trumpf aber noch das Nachholspiel gegen Hamburg am Dienstag in der Hinterhand. Der Rückstand auf Rang 3 beträgt drei Punkte. Der Ticketverkauf für die ersten beiden Viertelfinal-Heimspiele beginnt am Dienstag (04.03.) um 12 Uhr.
Was steht für die Haie fest, was nicht?
Der KEC wird die Hauptrunde als 3., 4., 5. oder 6. beenden. Damit ist die direkte Viertelfinalteilnahme sicher. Fest steht zudem, dass die Haie im Viertelfinale auf keinen der Qualifikanten aus der ersten Playoff-Runde treffen werden (München, Berlin, Ingolstadt, Iserlohn).
Der 3. trifft auf den 6. und der 4. auf den 5. – somit kommen als Viertelfinalgegner nur noch Nürnberg, Wolfsburg oder Mannheim in Frage.
Offen und eine der spannendsten Fragen ist, ob die Haie im Viertelfinale Heimrecht haben werden. Überqueren sie die Ziellinie der Hauptrunde als 3. oder 4., haben die Haie Heimrecht (starten also mit einem Heimspiel und hätten bei der „best of seven“-Serie das siebte Spiel zuhause. Vier Siege sind zum Weiterkommen nötig), ist der Abschlussplatz der 5. oder 6., hat der Viertelfinalgegner Heimrecht.
Die Schlusstabelle steht am späten Freitagabend fest! Einzeltickets für die ersten beiden Heimspiele im Viertelfinale gehen ab Dienstag (04.03.) in den Verkauf. Fans mit Dauerkarte genießen den „All inclusive“-Vorteil. Die Dauerkarte gilt als Eintrittskarte für alle Playoff-Heimspiele der Haie 2014.
Luchse Lauterbach erreichen Halbfinale - Bulldoggen aus Königsborn nur zahme Hündchen / Kapitän Feuerfeil mit Kieferbruch(RLW) Die Lauterbacher Luchse haben am vergangenen Wochenende souverän das Halbfinale im Regionalliga -West-Pokal erreicht.
Ohne vier Stammspieler, reisten die Luchse am Samstag nach Unna, um das Viertelfinal-Hinspiel gegen die Königsborn Bulldogs auszutragen. Gegen den bis dahin unbekannten Gegner aus der NRW-Liag, taten sich die Luchse zunächst unnötig schwer, um am Ende deutlich mit 12:4 zu gewinnen.
Von den rund 80 mitgereisten Fans frenetisch angefeuert, brachte Jens Feuerfeil seine Mannschaft in der 6. Spielminute in Führung. Der Klassentiefere Gastgeber hatte ebenfalls gute Einschussmöglichkeiten, scheiterte zunächst aber noch am starken Goalie der Luchse, Sebastian Grunewald. In der 9. Spielminute war es dann aber doch passiert. Durch einen wuchtigen Schlagschuss erzielten die Bulldoggen den Ausgleich, um nur eine Minute später durch Hoffmann erstmals in Führung zu gehen. Die Antwort folgte aber prompt, Pierre Kracht erzielte in der 13. Spielminute den Ausgleichstreffer. Was nun folgte, war ein offener Schlagabtausch. Zunächst brachte erneut Hoffmann den KJEC mit 3:2 in Führung, ehe Burge und Kracht das Blatt für die Luchse wendeten. Mit dieser knappen 4:3 Führung ging es dann in die erste Pause.
Drei Minuten waren im Mitteldrittel gespielt als Mario Kreuz die mitgereisten Fans der Luchse erneut zum Jubeln brachte. Die Luchse hatten nun das Spiel und den Gegner im Griff und zeigten eine sehr starke Mannschaftsleistung. Defensiv nun deutlich konzentrierter und besser organisiert, nahm der Druck auf das Tor der Bulldoggen immer mehr zu. In der 28. Spielminute legte Jake Fardoe für die Luchse zum 6:3 nach. Zwar konnte Schwerdtfeger in der 29. Spielminute nochmal für die Bulldogs verkürzen, doch noch in der selben Spielminute war der Spieler des Abends, Pierre Kracht, wieder für die Luchse erfolgreich. Als dann, noch immer in der 29. Spielminute, Mario Kreuz zum 8:4 nachlegte, war die Partie zu Gunsten der Luchse entschieden. Zu dominant waren die Männer um Coach Roger Nicholas, um das Spiel gegen die Bulldoggen 1b noch aus der Hand zu geben. Die Gastgeber hatten dem Gewinner der Platzierungsrunde nun nichts mehr entgegen zu setzen. Stattdessen schlug der gebürtige Iserlohner Pierre Kracht wieder zu und erhöhte auf 9:4 für seine Farben. Nach einem herrlichen Alleingang besorgte der Kanadier Brendan Burge den zehnten Treffer für die Luchse, in der 35. Spielminute. Doch bei allem Glanz, der teilweise sehenswert heraus gespielten Tore der Luchse, mussten die Eishockeycracks aus dem Vogelsberg und deren Anhänger im zweiten Drittel einen mächtigen Schock verdauen.
Als Kapitän Horst Feuerfeil in der 36. Spielminute auf 11:4 nachlegte, ahnte niemand im Stadion das es seine letztes Tor für die Luchse in dieser Saison sein würde. Der nach seiner Ellenbogen Operation gerade wieder in den Kader zurückgekehrte Kapitän, wurde kurz zuvor, nach einem Schuss eines Mitspielers, vom Puck im Gesicht getroffen. Zwar spielte der Routinier das Drittel noch zu Ende, doch dann war das Comeback für ihn beendet. Die für alle schockierende Diagnose folgte noch im Krankenhaus in Unna: Kieferbruch, Saisonende.
Mit der komfortablen Führung und dem Wissen, dass nur 24 Stunden später bereits das Rückspiel in Lauterbach anstand, nahmen die Luchse im letzten Drittel deutlich den Fuß vom Gas. Der letzte Treffer der Partie war Pierre Kracht vorbehalten, der mit seinem fünften Tor seine starke Leistung krönte.
Statistik des Spiels
0:1 (6.) J. Feuerfeil; 1:1 (9.) Tsakalidis; 2:1 (10.) Hoffmann; 2:2 (13.) Kracht; 3:2 (14.) Hoffmann; 3:3 (15.) Burge; 3:4 (17.) Kracht; 3:5 (23.) Kreuz; 3:6 (28.) Fardoe; 4:6 (29.) Schwerdtfeger; 4:7 (29.) Kracht; 4:8 (29.) Kreuz; 4:9 (34.) Kracht, 4:10 (35.) Burge; 4:11 (36.) H. Feuerfeil; 4:12 (54.) Kracht
Aufstellung der Luchse: Tor: Grunewald, K.-D. Lechner – Abwehr: Naumann, Fardoe, Hornivius, Grund – Sturm: Schulz, Kracht, Burge, M. Six, H. Feuerfeil, Kreuz, Reimer, J. Feuerfeil
Strafzeiten: Lauterbach 2 KJEC 1b 6+10
Nur 24 Stunden nach dem erfolgreichen Auftritt der Luchse im Viertelfinal-Hinspiel gegen Königsborn, stand in der Lauterbacher Eissport-Arena das Rückspiel auf dem Plan. Auch diesmal waren die Krallen der Luchse schärfer, als die der Bulldoggen. Am Ende stand erneut ein 12:4 für die Luchse auf der Anzeigetafel und der Einzug ins Halbfinale war perfekt.
Sie wollten für ihren verletzten Kapitän spielen und taten dies auch. Im Gegensatz zum Auswärtsspiel, waren die Luchse diesmal von Beginn an hellwach. Aus einer sicheren Defensive heraus, setzten die Luchse den Gegner gleich unter Druck. Es dauerte bis zur 6. Spielminute, bis die rund 450 Zuschauer erstmals jubeln durften. Brendan Burge brachte die Luchse, auf Zuspiel von Benni Schulz, in Führung. Zwar hatten die Luchse ein dickes Plus an Chancen, doch vor dem Gegnerischen Gehäuse agierten die Männer von Coach Nicholas oft zu fahrlässig. Der Gegner aus Königsborn hatte den Luchsen erneut nicht viel entgegen zu setzen und wenn die Bulldoggen gefährlich vor das Lauterbacher Tor kamen, machte Luchse Goalie Olli Ebenrett die Chancen der Gäste zunichte. Es dauerte bis zur 16. Spielminute bis der zweite Treffer fallen sollte. Nach einem schönen Pass von Burge, beendete Benni Schulz seine Durststrecke und erhöhte auf 2:0 für die Luchse. Nur 40 Sekunden später zappelte der Puck erneut im Netz der Gäste. Jake Fardoe erzielte den 3:0 Pausenstand.
Den besseren Start ins zweite Drittel erwischten die Gäste. Noch im ersten Wechsel nach dem Eröffnungsbully verkürzten die Bulldoggen auf 1:3 aus ihrer Sicht. Doch die Luchse ließen sich vom Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen. Jens Feuerfeil stellte in der 26. Spielminute den alten drei Tore Abstand für die Luchse wieder her. Pierre Kracht, der mit seinen vier Treffern an diesem Abend erneut großen Anteil am Sieg hatte, erzielte in der 28. Spielminute das 5:1 für die Luchse. Mit dem Vorsprung aus dem Hinspiel und der erneut deutlichen Führung, wirkten die Luchse im Angriffsdrittel oftmals zu verspielt. Zu viele Chancen wurden liegen gelassen. So dauerte es bis zur 37. Spielminute ehe es wieder im Tor der Bulldoggen einschlug. Innerhalb von 23 Sekunden waren Kracht und Burge zum 7:1 erfolgreich. Den Schlusspunkt im Mittelabschnitt setzten jedoch die Gäste, die 23 Sekunden vor Drittelende durch Wiegand auf 2:7 verkürzten.
Im Schlussdrittel sollten die Fans nochmal jede Menge Tore zu sehen bekommen. Dem Spiel vom Vortag und dem recht ordentlichen Tempo im Spiel geschuldet, wirkten beide Teams Defensiv nicht mehr ganz so konzentriert und erlaubten sich einige Schnitzer. Einen dieser Fehler nutzte Pierre Kracht in der 43. Spielminute zum 8:2 für die Luchse. Auch Lauterbachs Hintermannschaft war nun nicht mehr so stabil und konzentriert wie zu Beginn des Spiels. Die Gäste nutzten diese Unkonzentriertheiten eiskalt aus und verkürzten durch zwei Kontertore auf 4:8. Der Rest des Spiels gehörte dann aber alleine den Luchsen. Zunächst erhöhte Jens Feuerfeil in der 49. Spielminute auf 9:4 für die Luchse, ehe es Fardoe in der 51. Spielminute zweistellig machte. Die Tore zum 12:4 Endstand für die Luchse, besorgten Brendan Burge und Pierre Kracht in der 55. und 59. Spielminute.
Aufstellung der Luchse: Tor: Grunewald, O. Ebenrett – Abwehr: Naumann, Fardoe, Grund, Hornivius – Sturm: Schulz, Kracht, Burge, Kreuz, Reimer, J. Feuerfeil, M. Six
1:0 (6.) Burge; 2:0 (16.) Schulz; 3:0 (17.) Fardoe; 3:1 (21.) Gröschner; 4:1 (26.) J. Feuerfeil; 5:1 (28.) Kracht; 6:1 (37.) Burge; 7:1 (37.) Kracht; 7:2 (40.) Wiegand; 8:2 (43.) Kracht; 8:3 (44.) Hoffmann; 8:4 (47.) Anlauf; 9:4 (49.) J. Feuerfeil, 10:4 (51.) Fardoe; 11:4 (55.) Burge; 12:4 (59.) Kracht Strafzeiten: Lauterbach 4
KJEC 1b 10
Wie es für die Luchse weitergeht entscheidet sich am Dienstag. Dann bestreiten Wiehl und Ratingen ihr zweites Spiel im Viertelfinale. Das Spiel in Ratingen hatte Wiehl mit 6:3 gewonnen.
Der nächste Gegner der Adler Mannheim: Eisbären Berlin(DEL) Der Meister ist wieder da! Nicht nur am Dienstag zum vorletzten Vorrundenspiel gegen die Adler in der SAP Arena, sondern auch endlich in der DEL-Saison 2013/14. Mit den Eisbären ist wieder zu rechnen!
Nach einem schwachen Saisonstart war der Titelverteidiger ans Tabellenende abgerutscht, hatte sich nach einem kleinen Zwischenhoch auf Platz acht vorgearbeitet und war dann nach einer fünf Spiele dauernden Niederlagenserie im Januar wieder aus den Pre-Playoff-Rängen herausgefallen.
Das Management der Eisbären hat trotz des durchwachsenen Saisonverlaufs an dem auch bei den Fans unter Kritik stehenden Trainer Jeff Tomlinson festgehalten – das Vertrauen hat sich ausgezahlt. In den letzten acht Spielen kassierten die Hauptstädter nur eine Niederlage, womit die Berliner wieder auf Platz acht der Tabelle vorgerückt sind.
Der Tabellenzehnte aus Iserlohn liegt zwar nur einen Zähler zurück, doch selbst bei einer Niederlage in Mannheim haben es die Eisbären am Freitag mit einem Sieg im direkten Duell gegen den Neunten in Ingolstadt selbst in der Hand, sich das Heimrecht in den Pre-Playoffs zu sichern.
Die Berliner haben in der entscheidenden Phase der Vorrunde zur gewohnten Stabilität zurückgefunden und könnten damit in den Playoffs einer der unangenehmsten Gegner werden. Am Sonntag verhagelten die Augsburger Panther dem Berliner Torhüter Rob Zepp ganze zwölf Sekunden vor Ende dessen zweiten Shut-Out der Saison, kamen doch noch zum Ehrentreffer beim ansonsten souveränen 6:1-Sieg der Eisbären.
Pokal-Halbfinale = Kreisderby / Tornado Niesky gegen die Jonsdorfer Falken (OLO) Im diesjährigen Pokal-Halbfinale stehen sich die NieskyerTornados und die Jonsdorfer Falken gegenüber.
Bisher stehen für das Kreisderby folgende Termine fest:
Freitag, 07.03.2014 um 20:00 Uhr in Eisarena Weißwasser
Sonntag, 09.03.2014 um 17:30 Uhr in der Sparkassenarena Jonsdorf
Sollte ein drittes Entscheidungsspiel notwendig sein, wird dieses in der neuen Eisarena von Weißwasser stattfinden. Der Termin wird dann rechtzeitig bekannt gegeben.
Der Vorverkauf für das Spiel in Weißwasser findet in Niesky wie gewohnt in der Modeboutique Ramona Jandik auf der Görlitzer Straße und bei ETN auf dem Thüringer Weg 15 statt. In Weißwasser sind die Karten bei der „Die Tankstelle“ von Uwe Giersch auf der Berliner Straße 73 erhältlich.
Play-off pur: Über 2.500 Fans bejubeln ECDC-Sieg im ersten Halbfinale gegen Miesbach(BYL) Was für ein Spiel, was für eine Stimmung! In der Bayerischen Eishockey-Liga (BEL) hat der ECDC Memmingen am Sonntagabend sein erstes Halbfinalspiel gegen den TEV Miesbach mit 4:2 gewonnen und ist damit in der Best-of-3-Serie mit 1:0 in Führung gegangen. Vor der fantastischen Kulisse von 2.527 Zuschauern lieferten sich beide Teams eine hochdramatische und intensive Partie, in der Patrick Zimmermann (2), Sebastian Lachner und Martin Schweiger für die Indians trafen. Zum Spieler des Abends wurde der starke ECDC-Goalie Martin Niemz gewählt. Spiel zwei der Serie findet nun am Freitag (20 Uhr) in Miesbach statt. Mit einem Sieg würden die Indianer zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Finale einziehen. Sollte ein drittes Spiel benötigt werden, würde dies am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr wieder am Memminger Hühnerberg stattfinden.
Über 2.500 Fans erlebten am Sonntagabend Play-off pur in der Memminger Eissporthalle. Schon vor der Partie hatte der ECDC-Fanclub „Maustadt Clan“ mit einer spektakulären Choreografie über die gesamte Fankurve die Marschroute für den Halbfinal-Kriegspfad vorgegeben: Mit der Roulette-Parole „All In(dians) – Alles auf Rot“ stellten die Fans klar, auf wen sie in dieser Halbfinal-Serie setzen. Und das Team von Cheftrainer Jogi Koch, das in dieser Saison 16 von 18 Heimspiele gewonnen hatte, wollte von der ersten Minute an zeigen, wer „Herr im Haus“ am Hühnerberg ist. Memmingen vom Startbully weg mit mächtig Dampf nach vorne, aber auch mit dem ersten Schreckmoment nach drei Minuten, als erstmalig ein ECDC-Akteur auf die Strafbank musste. Nachdem sich die Indianer in Unterzahl schadlos hielten, übernahmen sie mehr und mehr das Kommando über eine Partie, die die Zuschauer in ihren Bann zog. Gute Tormöglichkeiten ergaben sich hüben wie drüben – die etwas besseren hatte der ECDC. Andi Börner, der von Alex Krafczyk herrlich freigespielt wurde, zielte freistehend über den Kasten (17.), in Unterzahl ging Sebastian Lachner auf und davon, scheiterte aber (18.). Und so ging es dank zweier starker Torhüterleistungen und konzentriertem Defensivverhalten auf beiden Seiten torlos zum ersten Pausentee.
Auch nach dem ersten Wechsel ein ähnliches Bild – die Indians mit einem Chancenplus und in der Abwehr konzentriert gegen technisch versierte Miesbacher. Das Spiel gab sich keine Atempause und verlangte von allen Spielern ständige, höchste Aufmerksamkeit. Einmal entwischte Memmingens Patrick Zimmermann und wurde auf dem Weg zum Tor regelwidrig gestoppt. Den fälligen Penalty in der 26. Minute verwandelte er schließlich unter großem Jubel der rot-weißen Fanschar eiskalt zum 1:0. Die Zuschauer sahen auch weiterhin ein packendes Play-off-Spiel, bei dem die Spannung zum Greifen war. Der nächste Jubelschrei am Hühnerberg erschallte in der 38. Minute, als Sebastian Lachner nachsetzen konnte und zum 2:0 einnetzte.
Memmingen wollte weiter nachlegen und war im letzten Drittel schon nach 104 Sekunden mit diesem Vorhaben erfolgreich: Martin Schweiger traf zum 3:0 und sorgte damit aber nur für die vermeintliche Vorentscheidung. Denn Miesbach war und blieb ein starker Gegner, dem sich auch immer wieder Möglichkeiten boten, um noch einmal heranzukommen. Zum ersten Mal passiert war es dann in der 45. Minute, als der TEV ebenfalls einen Penalty zugesprochen bekam. Andreas Baumer konnte zum 3:1 verkürzen. Somit war die Vorentscheidung vertagt und ein Powerplaytor in der 52. Minute durch Gambs bescherte den Gästen sogar den 2:3 Anschlusstreffer. Nun war die Spannung endgültig wieder zurück – und blieb auch fast bis zum Ende bestehen, da Al Joanette mit einem weiteren Penalty am starken Kovacic im Gästetor scheiterte. Die Partie stand auf „des Messers Schneide“. Erst als Miesbach alles auf eine Karte setzte und den Torhüter herausnahm, traf erneut Patrick Zimmermann zum 4:2 Endstand ins leere Tor und sorgte für Jubelstürme im Publikum, welches die tolle Leistung der Indians ausgiebig feierte.
Den Memmingern gelang damit das enorm wichtige 1:0 in der Best-of-3-Serie, was dem Team nun zwei Matchbälle auf dem Weg ins Finale beschert. Chefcoach Jogi Koch freute sich über den starken Auftritt seiner Jungs, erkannte aber auch: „Das war nur der erste Schritt. Wir brauchen dieselbe Konzentration und Disziplin am kommenden Freitag in Miesbach.“ Dann treten die Indians zum zweiten Spiel der Serie an und könnten schon alles klar machen. Sollte dies nicht gelingen, gäbe es ein erneutes Wiedersehen vor sicherlich wiederum großer Kulisse am kommenden Sonntag am Hühnerberg.
Heimsieg gegen Kassel, Vorfreude auf Play-offs - EHC Neuwied beendet mit einem 7:4-Heimsieg die Zwischenrunde im Oberliga-West-Pokal * Freitag starten die Play-offs gegen den Neusser EV * Viertelfinal-Rückspiel in Neuwied am Sonntag(RLW) Der EHC Neuwied hat mit einem am Ende souveränen 7:4 (2:2, 3:1, 2:1)-Heimerfolg gegen die 1b der Kassel Huskies zum Ende der Zwischenrunde den dritten Tabellenplatz im Oberliga-West-Pokal gefestigt. Die Bären lagen nach 14 Spielen hinter den beiden starken Oberliga-Vertretern aus Essen und Ratingen, aber mit deutlichem Abstand etwa vor Grefrath (ebenfalls Oberligist) und dem Regionalliga-Vizemeister aus Kassel. Am Freitag beginnen für die Deichstädter die Play-offs – im Viertelfinale geht es in einem Hin- und einem Rückspiel gegen den Tabellensechsten Neusser EV. Das Spiel in Neuss steigt am Freitag um 20 Uhr, das Rückspiel in der Neuwieder Bärenhöhle am Sonntag um 19 Uhr.
„Wir sind gut reingekommen in dieses Spiel gegen Kassel, und haben uns auch von einem zwischenzeitlichen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagte EHC-Keeper Alexander Neurath. Mit zwei Toren innerhalb von sieben Sekunden hatte Verteidiger Christian Neumann die Bären schon nach zwei Minuten mit 2:0 in Führung geschossen – Neumann wurde am Ende auch als bester EHC-Spieler der Partie ausgezeichnet. Doch die Huskies aus Kassel hatten gleich drei Antworten parat: Noch im ersten Drittel trafen Hans-Jochen Kalb (7.) und Tim Andreas (18.) zum 2:2-Ausgleich. Und im zweiten Abschnitt gingen die Gäste aus Hessen gar in Führung, erneut traf Kalb (24.).
„Wir sind dann aber stark ins Spiel zurückgekommen, das haben wir in dieser Saison schon öfters geschafft“, freute sich Neurath, der ab dem zweiten Drittel für den angeschlagenen Alexander Rodens zwischen den Pfosten stand. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Bären das Spiel – Brian Gibbons per Doppelschlag (32., 33.) und Dominik Kley (34.) schossen den EHC auf die Siegerstraße. „Wir können mit dem, was die Mannschaft heute mit kleinem Kader und nur einen Tag nach dem schweren Spiel in Frankfurt gezeigt hat, zufrieden sein“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch.
Im letzten Drittel trafen Alexander Bill (50.) und erneut Gibbons (56.) – diesmal in Unterzahl – für den EHC, auf der Gegenseite konnte Oliver Wohlrab lediglich auf 4:7 verkürzen (53.). „Ein gelungener Abschluss der Zwischenrunde“, sagte Neurath, der mit seinen Mannschaftskameraden nach Spielschluss mit einigen Kisten Freibier auf das Eis zurückkehrte, um gemeinsam mit den Fans auf das bisher Erreichte anzustoßen. Selbst zu diesem für die Tabelle bedeutungslosen Heimspiel kamen am in den Vorjahren schwach besuchten Karnevalssonntag erneut 842 Fans in die Bärenhöhle. Noch wenige Minuten vor Spielbeginn bildeten sich lange Schlangen vor dem Haupteingang des Icehouses. Die Bären bitten daher schon heute darum, für das Play-off-Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Neuss dringend den Vorverkauf zu nutzen, da erneut eine große Kulisse erwartet wird.
„Das Spiel heute war eine gute Vorbereitung auf Neuss“, sagte Lörsch. „Ich habe gehört, dass Neuss heute Abend schon in der Halle war um sich unser Spiel anzuschauen. Ich denke aber, wir haben für die Play-off-Spiele noch was in der Hinterhand und heute nicht alles gezeigt.“ Freitag in Neuss will der EHC eine gute Grundlage legen, um dann am Sonntagabend in der Bärenhöhle den Sprung ins Play-off-Halbfinale zu schaffen. „Wir sind alle total heiß auf die Play-offs und freuen uns riesig auf die Stimmung bei Heimspiel am Sonntag“, blickt der EHC-Trainer bereits nach vorne. „Wir wollen in den Play-offs die starke Saisonleistung bestätigen und ins Halbfinale einziehen.“
(LLBW) Erstaunlich schwer taten sich die Black Eagles am vergangenen Sonntag beim 5:4 gegen den Tabellenkonkurrenten 1.CfR Pforzheim. Im letzten Vergleich konnten die Black Eagles noch klar mit 4:1 zu Punkte aus der Goldstadt mitnehmen. Gegen den zahlenmäßig ebenfalls dezimieren CfR wollte über große Teile des Spieles einfach nichts gelingen. Dies, obwohl die Voraussetzungen beim traditionellen Black Eagles Fasnetsspiel nicht besser sein konnten. Denn insgesamt elf Fasnetsvereine hatten den Weg in die Reutlinger Eishalle zur lautstarken Unterstützung gefunden. Durch Ausfälle war TSG Black Eagles Coach Hans Krüger gezwungen seine zwei Sturmreihen komplett umzustellen. Die fehlende Spielpraxis aufeinander war deutlich anzumerken. So kamen die Gäste besser ins Spiel und gingen auch in Führung. Sergej Wittmann hatte in der fünften Minute den in die Abwehr gerückten Dominique Tilgner geschickt als Sichtschutz genutzt und die Scheibe ohne Chance für Black Eagles Torhüter Andreas Räth hoch im Kasten untergebracht. Nach vierzehn Minuten erhöhte der 1.CfR gar auf 0:2 durch Kevin Filbey. Wie ausgewechselt kamen die Black Eagles allerdings aus der Kabine und stellten zunächst durch Reinhold Bechthold den Anschluss her. Mit dem Spielzug des Abends hatten Maximillian Enz und Dominique Tilgner durch ihre Passstaffette die Pforzheimer Abwehr ausgespielt, sodass Reinhold Bechthold ins leere Tor schießen konnte. Nur 22 Sekunden später legte Marc Welsch mit seinem Alleingang zum 2:2 nach. Der 1.CfR erhöhte abermals durch Kevin Filbey, sodass die Black Eagles wieder einem Rückstand hinterher laufen mussten. Erst im Schlussabschnitt zündete die Reutlinger Offensive. Zunächst zog Pforzheim nochmals durch Kevin Filbey auf 2:4 davon. In der 55.Minute verwandelte dann aber Jan Eliewsky den scharfen Pass von Marc Welsch aus rechter Position zum 3:4. Eineinhalb Minuten später stand die Halle Kopf als Reinhold Bechthold das 4:4 bei noch dreieinhalb Spielminuten lieferte. Die Black Eagles warfen nochmals alles nach vorne, hatten aber auch Glück als einer der CfR Stürmer unbedrängt aus einem Meter das Black Eagles Gehäuse verfehlte. Nur 38 Sekunden waren noch auf der Uhr als Black Eagles Verteidiger Ulli Schweigert seinen Schlagschuss auf die linke äußere Gehäuseseite zog. Bei dem Getümmel vor dem Gästetor wäre die Scheibe wahrscheinlich auch alleine im Netz gezappelt. Matthias Schreiber lenkte die Scheibe aber noch zusätzlich ab, sodass sie unhaltbar hinter der Torlinie zum 5:4 landete. Die verbleibenden Sekunden spielten die Black Eagles gekonnt runter und kamen auch durch den für den Torhüter zusätzlich eingesetzten Mann nicht in Bedrängnis.
Weiter geht es für die Black Eagles am Freitag mit einem echten Marathonprogramm. Zunächst steht am Freitag in Mannheim die erste Auswärtspartie an, gefolgt vom Besuch in Balingen am Samstag und dem dritten Vergleich gegen den 1.CfR in Pforzheim, also allesamt direkte Tabellenkonkurrenten.
Rostocker EC: Ein Wochenende mit viel Licht und Schatten(OLN) Wenn man über manche Sachen eine Nacht schläft, sieht die Sachlage am nächsten Morgen meist schon etwas anders aus. Aus der Sicht der Piranhas dürfe es sich im Falle des Heimspiels am gestrigen Sonntag allerding weiterhin genauso Sch…..e anfühlen wie kurz nach dem Spiel. Aber eins nach dem anderen.
Raubfischtrainer Wolfgang Wünsche plagten wieder einmal dieselben Verletzungssorgen, die sich schon durch gut die Hälfte der Saison zogen, als sich der Bus mit nur 14 Spielern an Bord in Richtung Herne aufmachte. Mit der richtigen Taktik und genug Assen auf der Hand, kann man im Skat auch mal einen „Grand OHNE Vier“ spielen und gewinnen. Wie man diese Weisheit im Eishockey umsetzt, bewiesen die Piranhas am Freitag. Die Strategie, mit der Trainer und Mannschaft schon die ersten Spiele der Qualirunde weitestgehend offen gestalten konnte, zahlte sich in Herne nun aus. Ergebnis des Abends: 3 Punkte, 4:2 Endstand und eine Menge überraschte und ratlose Herner, die nach wie vor ohne Zähler in der Tabelle dastehen. Dies war der „Lichtteil“ des Wochenendes.
Kommen wir zum Heimspiel gegen die Füchse aus Duisburg und damit zur Schattenseite. Eigentlich wären jetzt deutliche Worte angebracht, um das widerzugeben, was da gestern auf dem Eis passierte, aber der Meinung der knapp 1000 Fans in der Eishalle, die diese auch lautstark zum Ausdruck brachten, gibt es wohl nichts mehr hinzuzufügen. Um eines gleich klar zu stellen: Zwar spielten die Füchse fernab ihrer Möglichkeiten, trotzdem geht es hier nicht darum zu behaupten das, wenn alles anders, sagen wir „sportlich normal“, gelaufen wäre, die Raubfische das Spiel gewonnen hätten. Vielleicht ja, vielleicht nein. Fakt ist, dass den Piranhas die Chance genommen wurde, eine Chance zu HABEN! Von Beginn an kassierten die Raubfische eine kleinliche Strafe nach der anderen und waren, rein statistisch gesehen, nach der kompletten Spielzeit ganze 40 Minuten, also 2 Drittel des Spiels in Unterzahl. Da ist das Ergebnis von 5:1 am Ende fast schon eine Sensation. Die Duisburger hingegen kamen mit 6 Strafminuten aus, spielten aber keineswegs anders als die Hausherren. Wenn man als Spielleiter die Regeln etwas konservativer auslegt und damit ein Spiel „zerhackt“, ok. Aber dann sollten die Maßstäbe doch bitte für beide Seiten gelten. Fast noch wichtiger ist, einem Grundsatz zu folgen, der in fast jedem Regelbuch auf den ersten Seiten zu finden ist: Die Mannschaften machen das Spiel!!! Die Spielfläche ist kein Platz für eine „One-Man-Show“, schon gar nicht, wenn es eine Schlechte ist.
Die Piranhas unterlagen zwar den Füchsen am Ende mit 1:5, werden das aber abschütteln können. Der wirkliche Verlierer dieser Partie kommt aber weder aus Rostock noch aus Duisburg. Ein rabenschwarzer Tag für den Eishockeysport und eine Respektlosigkeit gegenüber der Leistung der Sportler.
Wölfe Schönheide holen sich Gruppensieg gegen Jonsdorf - EHV 09 trifft im Halbfinale auf die Saale Bulls Halle(OLO) Der EHV Schönheide 09 hat sich am Sonntag vor knapp 500 Zuschauern im Wolfsbau mit einem verdienten 3:1 (2:1, 1:0, 0:0)-Heimerfolg gegen die Jonsdorfer Falken den Gruppensieg
geholt und trifft nun im Halbfinale des Oberliga-Ost-Pokals auf den MEC Halle 04.
Achtung - Da es bei den im Vorfeld geplanten Spielansetzungen zu Änderungen
kommen wird, sind alle bisher veröffentlichten Spieltermine hinfällig. Die offiziellen
Termine werden wir schnellstmöglich bekanntgeben.
Vor dem abschließenden Gruppenspiel am Sonntag standen Schönheide und Jonsdorf bereits
als Halbfinalteilnehmer fest, da die Falken ihr Heimspiel am Freitag gegen FASS Berlin mit 6:2
gewinnen konnten und so den Pokalsieger des Vorjahres frühzeitig in die Sommerpause
schickten. Damit kam es am Sonntag im Wolfsbau zu einem echten Endspiel um den ersten
Platz in der Pokalgruppe B, welcher eine etwas bessere Ausgangsposition für das Halbfinale
darstellt, da der Gruppensieger im Best-Of-Three-Modus bei einem möglichen dritten Spiel das
Heimrecht genießen würde.
Die Wölfe gingen entsprechend konzentriert in die Partie gegen die Falken und nutzten bereits
nach zwei Minuten einen Abwehrfehler der Jonsdorfer zur frühen 1:0-Führung durch Petr
Kukla. Insgesamt hatte der EHV 09 das Spiel gut im Griff und auch die besseren Torchancen,
versäumte es aber zunächst, die Führung weiter auszubauen. Zwischenzeitlich hatten die
Gäste in Überzahl sogar den Ausgleich auf dem Schläger, doch in der 16. Minute schlugen dann
erneut die Hausherren zu und nutzten ein eigenes Powerplay zum 2:0 durch Petr Kukla. Als die
Wölfe scheinbar mit ihren Gedanken schon in der Kabine waren, kamen die Jonsdorfer durch
einen abgefälschten Schuss von Johannes Harnesk 27 Sekunden vor Ende des ersten Drittels
zum schmeichelhaften 2:1-Anschlusstreffer.
Dieser unnötige Gegentreffer schien den Wölfen ganz und gar nicht zu schmecken und so
nahm der EHV 09 im Mittelabschnitt sofort wieder Fahrt auf. Nur 86 Sekunden nach
Wiederanpfiff waren die Verhältnisse wieder zurechtgerückt, als Petr Kukla mit seinem dritten
Treffer im Spiel zum 3:1 für die Gastgeber einnetzte. In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf
ein Tor. Die Wölfe klar tonangebend, erspielten sich Chance um Chance, hingegen die Falken
nur selten gefährlich vor dem EHV-Gehäuse aufkreuzten. Doch der EHV 09 versäumte es in
dieser Phase, frühzeitig die Entscheidung herbeizuführen und je länger die Partie nun lief,
wurden die Zweikämpfe intensiver geführt, was, durch entsprechende Strafzeiten, zu vielen
Unterbrechungen führte. Ein richtiger Spielfluss kam daher nur noch selten zustande und so
ging es ohne weitere Tore zum zweiten Mal in die Kabinen.
Auch im Schlussdrittel blieben die Highlights größtenteils Mangelware. Schönheide spielte
defensiv kontrolliert, ließ aber im Vorwärtsgang weiterhin beste Torgelegenheiten aus. Jonsdorf
hatte allerdings auch nicht viel entgegenzusetzen und so plätscherte das Spiel bis zur
Schlusssirene von der Uhr. Am Ende stand ein ungefährdeter und verdienter 3:1-Heimerfolg für
die Wölfe, welche nun als Gruppensieger im Halbfinale auf die Saale Bulls Halle treffen. Das
zweite Halbfinale bestreiten die Tornados vom ELV Niesky gegen die Jonsdorfer Falken.
Statistik:
Tore:
1:0 Kukla (Jenka, Hähnlein) 01:59
2:0 Kukla (Jenka) 15:32 5-4
2:1 Harnesk 19:33
3:1 Kukla (Jenka) 21:26
Strafen: EHV 18 EHC 16
Zuschauer: 476
Stuttgart Rebels: Wenn man keine Tore schießt kann man kein Spiel gewinnen(RLSW) Diese einfache Sportweisheit bewahrheitete sich am gestrigen Samstag Abend in der Nebenhalle der SAP-Arena wieder einmal,sehr zum Leidwesen der Stuttgart Rebels.
Mit 1:5 musste man sich den MadDogs der EKU Mannheim im ersten Auswärtsspiel der Abstiegsrunde der Regionalliga Südwest geschlagen geben.
Dabei begannen die Gastgeber die Partie sehr nervös ,unter anderem mit 2 Wechselfehlern in der Anfangsphase des Spiels.So übernahmen die Rebels schnell das Kommando,konnten allerdings auch aus dreimaligem Überzahlspiel kein Kapital schlagen.Nur vereinzelt konnten sich die Hausherren mit Gegenangriffen ein wenig Entlastung verschaffen.Der torlose Zwischenstand spiegelte den Spielverlauf in keinster Weise wider.
Mit dem ersten gelungenen Spielzug allerdings stellten die Kurpfälzer den Spielverlauf in der 23. Spielminute auf den Kopf.In der Folgezeit setzte sich die Dominanz der Mannen von Trainer Jancovic fort,Mannheim konnte allerdings bei einigen Kontern immer wieder für Gefahr vor dem Stuttgarter Gehäuse sorgen.Wie es dann in solchen Spielen oftmals der Fall ist:Eine Mannschaft spielt,die andere schießt die Tore.So geschehen beim vorentscheidenden Doppelschlag in der 39. Spielminute durch einen abgefälschten Mannheimer Schuß und einem Stochertor.
Noch hatten sich die Rebels allerdings nicht aufgegeben und Mannheim wurde im eigenen Verteidigungsdrittel regelrecht eingeschnürt.Als Alex Schmidt nach 51 Zeigerumdrehungen endlich den ersehnten Treffer erzielte war es allerdings bereits zu spät.Die Abwehr wurde vollends zu Gunsten der Angriffsbemühungen geöffnet und so konnte EKU zum Ende hin noch auf ein 5:1 erhöhen,welches dem Spielverlauf weitestgehend widersprach.Das Eis im Stuttgarter Verteidigungsdrittel war in großen Teilen unberührt,aber die Tore fielen dennoch auf dieser Seite des Spielfeldes.
Wenn man keine Tore schießt…aber das hatten wir bereits.Positiv war der Einsatz aller Akteure die jederzeit gewillt waren dem Spiel noch eine Wendung zu geben.
Beim kommenden Auswärtsspiel in Freiburg am nächsten Sonntag ist die Mannschaft nun allerdings in Zugzwang um nicht mit dem Rücken zur Wand stehend in die beiden letzten Heimspiele dieser Saison gehen zu müssen.
EKU Mannheim – Stuttgart Rebels 5:1 ( 0:0,3:0,2:1 )
1:0 23.min Labbé (Hübner,Gölz)
2:0 39.min Labbé (Wagner)
3:0 39.min Lingenfelser (Dörr)
3:1 51.min A.Schmidt (Becker,A.Katjushenko)
4:1 57.min Lingenfelser (Labbé,Dörr)
5:1 59.min Peters (Lingenfelser) +1
Strafen MA : 18
Strafen S : 14+30
Zuschauer ca. 45
(OLN) Auch nach dem dritten Wochenende der Oberliga-Endrunde sind die Beach Boys weiter punktlos. Bei den Königsborner Bulldogs ging die Mannschaft mit 3:10 (1:0, 0:4, 2:6) unter und gegen die Icefighters Leipzig verlor man mit 4:7 (1:2, 0:2, 3:3). Die Spiele sind aber nicht nur wegen des Ergebnisses völlig unterschiedlich zu bewerten.
Denn am letzten Freitag waren Fans, Spieler und Verantwortliche, die das Spiel live erlebten, kaum zu beruhigen. „Göschy, nimm die Jungs vom Eis“, skandierten die mitgereisten Zuschauer bereits während der Partie und auch Trainer Sven Gösch war vor allem nach dem Spiel nicht mehr zu beruhigen: „In 25 Jahren Eishockey hab ich so etwas noch nicht nie gesehen.“
Etwas, das war eine ganz schwache Schiedsrichterleistung mit einer stark einseitigen Regelauslegung zu Ungunsten der Timmendorfer, welche selbst Kult-Betreuer Karl Rieck nicht nur einmal mit dem Kopfschütteln ließ.
20 Minuten konnten die dezimierten Beach Boys, die auf die Saggau-Brüder, Christian Herrmann, Marcus Klupp und Dennis Overbeck verzichten mussten, die Partie in Unna offen halten und führten durch ein Powerplay-Tor von Rob Labute aus der siebten Minute nicht unverdient mit 1:0. Vor allem defensiv stand die junge Mannschaft gut und konnte sich auf einen guten Matthias Rieck im Kasten verlassen.
Doch im zweiten Drittel nahm das Unheil seinen Lauf. Mehrfaches Haken gegenüber Rino Schroeder bleibt ungeahndet, so dass Schroeder die Scheibe verliert und die Bulldogs zum Ausgleich (25. Minute) einnetzen können. Dazu muss Schroeder mit einer Disziplinarstrafe vom Eis.
Keine halbe Minute später muss Marc Vorderbrüggen nach einem normalen Zweikampf für zwei Minuten vom Eis, nach folgenden Diskussionen muss auch Tibor Uglar für zehn Minuten in der Kühlbox Platz nehmen und für Rino Schroeder ist die Partie nach der zweiten „Zehner“ sogar beendet.
In Unterzahl geraten die Beach Boys in der 26. Minute in Rückstand und verunsichert durch die beiden schnellen Gegentore sowie die Entscheidungen des Schiedsrichters verlor die Mannschaft vor allem defensiv ihre Linie. Matthias Rieck hielt, was es zu halten gib, war aber beim dritten Gegentreffer in der 33. Minute machtlos. Für Unmut sorgte dann das 4:1 kurz vor der zweiten Drittelpause: Matthias Rieck hatte die Scheibe gefangen und der Schiedsrichter zeigte sofort an, dass die Scheibe nicht drin war. Doch der Linienrichter wollte von der blauen Linie gesehen habe, dass die Scheibe drin war und so gab der Schiedsrichter dann doch das vermeintliche Tor.
In der Pause fingen sich die Beach Boys wieder und kamen mit Elan aus der Kabine. Doch zwei gute Chancen wurden nicht genutzt, ehe die Bulldogs einen Konter in der 55. Minute zum 5:1 nutzten.
Eine Minute später rückte das Schiedsrichtergespann wieder in den Mittelpunkt. Ein Königsborner Stürmer stocherte gegen Matthias Rieck, was erneut ungeahndet blieb. Die Beach Boys verteidigten ihren Goalie und es entwickelte sich eine handfeste Keilerei zwischen Jesper Delfs und Königsborns Denis Forminych. Die Linesman griffen nicht ein, als Delfs wehrlos war, so dass Moritz Meyer die Streithähne zu trennen versuchte. Die Folge waren eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Meyer und insgesamt 14 Strafminuten für Delfs sowie eine fünfminütige Überzahl für Königsborn.
Ohne ihre Führungsspieler fielen die Beach Boys auseinander und clevere Bulldogs nutzten dies konsequente aus. Bis zur 54. Minute erhöhten sie auf 9:1, wobei auch das neunte Tor nicht regulär war, denn die Scheibe hatte die Torlinie deutlich sichtbar nicht überquert.
André Gerartz und Yannick Mund (beide 57. Minute) sorgten noch mal für Ergebniskosmetik, ehe die Bulldogs den 10:3-Endstand herstellten.
Unter dem Strich ist der Sieg für die Königsborner Bulldogs verdient, vermutlich wären die Punkte auch ohne das Zutun der Schiedsrichter in Unna geblieben, aber so bleibt mehr als nur ein bitterer Beigeschmack.
Mit Wut im Bauch wollten die Beach Boys im Heimspiel gegen Leipzig punkten. Sven Gösch konnte auf alle Spieler zurückgreifen, lediglich die gesperrten Moritz und Rino Schroeder fehlten
Es entwickelte sich eine rasante Partie, in der beide Mannschaften gute Chancen verpassten. Unnötige Strafzeiten gegen die Beach Boys brachten die Leipziger in Front. Zwei Überzahlsituationen nutzten die Icefighters und gingen so nach 16 Minuten mit 2:0 in Front. Vor allem das zweite Tor ließ die Herzen der Eishockeyfans nach einem No-Look-Pass deutlich höher schlagen.
Die Beach Boys blieben dran und kamen durch Kenneth Schnabel zum 1:2 in der 18. Minute.
Das zweite Drittel begannen die Beach Boys mit einem Übergewicht, hatten aber doppelt Pech als erst Jeff Maronese den Außenpfosten traf und in der 31. Minute ein reguläres Tor aberkannt wurde. Aus unerfindlichen Gründen hatte ein Linesman die Partie vor dem Schuss unterbrochen.
Zu allem Überfluss trafen die Icefighters 30 Sekunden später in Unterzahl und erhöhten auf 3:1.
Kurzzeitig verloren die Beach Boys den Faden und Leipzig führte so nach 40 Minuten mit 4:1.
Aber wie schon am Freitag kamen die Beach Boys mit dem Willen aus der Kabine die Partie zu drehen. Und diesmal wurden sie belohnt, denn Patrick (41.) sowie Thorben Saggau (42.) konnten gleich zweimal abstauben und verkürzten auf 3:4.
Ein unglückliches Gegentor durch einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie (43.) nahm den Beach Boys den Schwung, die dann sogar in der 46. Minute den sechsten Gegentreffer hinnehmen musste. Auch wenn die Timmendorfer weiterkämpfen, reichte es nur noch zum vierten Treffer durch Kenneth Schnabel in der 54. Minute. In der Schlussminute trafen die Leipziger zum 4:7-Endstand aus Beach Boys-Sicht.
Mit Ausnahme des Ergebnisses war Sven Gösch, der das Lob des Gegners gerne annahm, zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben gut gespielt, gekämpft und hatten die richtige Einstellung. Die Jungs haben gezeigt, dass sie zu recht in der Endrunde stehen. Leider werden die wenigen Fehler, die wir machen, gnadenlos bestraft.“
Mit null Punkten sind die Beach Boys weiter Tabellenletzter der Endrundengruppe A, auch wenn man vier der fünf Spiele mehr oder weniger auf Augenhöhe war.
Weiter geht es nun am kommenden Wochenende mit zwei Spielen. Am Freitag empfangen die Beach Boys um 20 Uhr die Startruppe der Löwen Frankfurt, ehe sie am Sonntag um 18 Uhr zu den Hammer Eisbären reisen.
Sorgen bereitet Marc Vorderbrüggen. Der Stürmer verdrehte sich beim Spiel gegen Leipzig das Bein und musste vorzeitig in die Kabine. Nach einer kurzen Untersuchung im Krankenhaus kehrte er auf Krücken nochmal zur Verabschiedung von Jeff Maronese zurück. Weitere Untersuchungen zu Wochenbeginn sollen Klarheit zur Art und Schwere der Verletzung geben.
1.EV Weiden: Vorverkauf und Dauerkartenumtausch für zweites Play-Down-Heimspiel gegen Deggendorf - Am Donnerstag, 6. März, von 18 Uhr bis 18:30 Uhr an der Hauptkasse der Hans-Schröpf-Arena(OLS) Auch für das zweite Play-Down-Heimspiel der Blue Devils gegen Deggendorf Fire am Freitag, 7. März (Spielbeginn 20 Uhr), bietet der 1. EV Weiden einen Dauerkartenumtausch, sowie einen Ticketvorverkauf an. Am Donnerstag, den 6. März, können von 18 Uhr bis 18:30 Uhr Dauerkarten umgetauscht, Stehplatzkarten gekauft, sowie reservierte Sitzplatztickets abgeholt werden. Das Ganze wie immer an der Hauptkasse des Eisstadions.
Dauerkartenbesitzer haben also die Möglichkeit, sich wieder ihre angestammten Plätze zu sichern, da diese reserviert werden. Um den Ablauf zu beschleunigen, werden Dauerkartenbesitzer gebeten, ihre Dauerkarten zum Umtausch mitzubringen. Natürlich bleibt die Reservierung der Dauerkarten-Plätze aber auch bis zum Spieltag bestehen.
Wer sich einen freien Sitzplatz sichern will, möchte bitte folgendes beachten:
Unter www.evweiden.de einfach den gewünschten Block und die gewünschten Plätze anklicken und die „Reservierung abschließen“. Unter Angabe der Kontaktdaten wird dann die Ticket-Reservierung verbindlich. Umgehend nach der Reservierung erhalten die Besteller eine Reservierungsbestätigung per E-Mail. Wichtig: Diese Bestätigung ist beim Abholen der reservierten Karten an der Hauptkasse des Eisstadions vorzuzeigen. Bei Abholung beim Vorverkauf muss die Reservierung bis um 24 Uhr des Vortags erfolgt sein.
Weitere Infos zur Kartenbestellung in der Zusammenfassung:
• Es können maximal vier Tickets pro Person reserviert werden.
• Eine Reservierung von Stehplatzkarten ist online generell nicht mehr möglich.
• Ein freier Verkauf von Sitzplätzen findet nur an der Abendkasse statt (falls Resttickets vorhanden sind)
• Die Reservierung von Tickets ist bindend. Eine kostenfreie Rücknahme von zu viel reservierten Tickets an der Abendkasse ist nicht möglich.
• Zur Abholung von reservierten Tickets ist die Reservierungsbestätigung mitzubringen.
• Nicht abgeholte, reservierte Tickets, gehen am Spieltag ab 19:30 Uhr in den freien Verkauf.
• Die Abholung der reservierten Karten ist nur gegen Barzahlung möglich. Keine Kartenzahlung möglich.
Der 1. EV Weiden bittet um rege Nutzung des Vorverkaufstermins, um lange Schlangen an den Kassen am Spieltag zu vermeiden. Außerdem besteht natürlich auch an den Vorverkaufsstellen MTC Handyshop Weiden und „Auto mit Stern“ Altenstadt die Möglichkeit, Stehplatzkarten für Vollzahler zu erwerben. Vielen Dank!
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