IHP News(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Vorberichte. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Landesliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Oberliga West, Regionalliga West, Oberliga Nord, Oberliga Ost und Regionalliga Ost.
(DEL2) Für die Bietigheim Steelers steht am kommenden Wochenende ein Eispiraten-Doppelpack auf dem Programm. Morgen Abend gastieren die Westsachsen ab 19:30 Uhr im Bietigheimer Ellental. Am Sonntag starten dann die Steelers zum Gegenbesuch im Crimmitschauer Sahnpark. Anpfiff der Partie ist um 17:00 Uhr.
Beim Tabellenletzten scheint es derzeit nicht wirklich rund zu laufen. Mit einer katastrophalen Auswärtsbilanz stecken die Eispiraten auf Platz 12 fest. Dazu gesellen sich auch noch fünf Verletzte, die den ohnehin schon dünnen Personalbestand auf der Piratenkogge noch weiter schmelzen lassen. Einzig Dominic Walsh könnte am Wochenende vielleicht wieder für die Eispiraten auflaufen, da dieser nach seiner Adduktorenverletzung bereits wieder mit dem Team trainiert, eine Einsatzgarantie gibt es aber leider nicht. Kein Wunder dass damit derzeit alles auf dem Crimmitschauer Paradeblock um die Top-Scorer Max Campbell und Harrison Reed läuft. Doch genau diesen beiden scheint so langsam aber sicher die Puste auszugehen. "Die beiden sind platt - und das nicht nur körperlich", war das knappe Statement von Fabian Dahlem zu seinen beiden wichtigsten Spielern nach der knappen Niederlage gegen den REV Bremerhaven. Das Fehlen der verletzten Akteure wurde hier besonders deutlich als man nach dem Anschlusstreffer alles gab, auf der Jagd nach dem Ausgleich, aber schließlich die Kraft zur Neige ging.
Es scheint also, als hätten die Steelers leichtes Spiel mit den Sachsen. Dennoch sollte man diese nie abschreiben wie die 5:6 Niederlage in Crimmitschau beweist. Zwei Mal gingen die Steelers in Führung um im letzten Drittel das Spiel noch aus der Hand zu geben. Ein zweites oder gar drittes Mal sollte den Schwaben dieser Fehler aber nicht passieren. Aber auch auf Bietigheimer Seite sieht es was Verletzungen betrifft nicht gerade rosig aus. Torhüter Joey Vollmer fällt wohl weiterhin aus, dafür scheint David Wrigley wieder fit zu sein. Ein Fragezeichen steht wohl hinter Chris St.Jacques (Rücken) und Robin Just (Ellbogen). Diese laborieren nach wie vor an ihren Verletzungen. Wenn alles gut läuft, können die Steelers sich auf Chris St. Jacques freuen, welcher vielleicht morgen Abend wieder auf dem Eis stehen kann.
(OLS) Das letzte Wochenende in der Hauptrunde der Oberliga Süd steht an und wie schon im Vorjahr muss Deggendorf Fire den bitteren Gang in die Abstiegsrunde antreten. In den beiden letzten Partien am Freitag in Bad Tölz und am Sonntag (18.30 Uhr) vor eigenem Publikum gegen den Meister aus Selb geht es für Fire nur noch um die Ehre. Der Gegner in den Playdowns wird entweder Weiden oder Schweinfurt heißen, je nach dem, ob man dem EV Regensburg Platz 9 noch streitig machen kann.
Leider hat Deggendorf Fire auch in dieser Saison die Teilnahme an der Playoff-Runde verpasst. Wie schon letztes Jahr, so spielten auch heuer die Erding Gladiators eine entscheidende Rolle, denn die Niederlage im direkten Vergleich mit dem Gegentor in der 59. Minute dürfte trotz vieler Anläufe auf Platz 8 der Knackpunkt im Saisonendspurt gewesen sein. Nun geht es gegen die Tölzer Löwen und die Selber Wölfe nur mehr um die "goldene Ananas". Aber trotz des Spielens für die Statistik möchte sich Fire anständig von seinen Fans verabschieden und Selbstvertrauen für die am 28. Februar beginnenden Playdowns tanken.
Am Freitag sieht man sich mit Bad Tölz einem Gegner gegenüber, der die Qualifikation für die Aufstiegsrunde längst in trockenen Tüchern hat. Im Fernduell mit dem EHC Bayreuth geht es für die "Buam" nur noch um Platz 3, bei drei Punkten Vorsprung sollte Tölz dieses Vorhaben in die Tat umsetzen können. Bad Tölz wird also voll bei der Sache sein, denn im günstigsten Falle winkt dann ein Derby gegen den EC Peiting auf die Löwen. Dies macht es die Aufgabe für Fire nicht leichter, die bis zuletzt immer wieder auf Platz 8 hoffen, aber in den entscheidenen Partien keine "Big Points" landen konnten. Für die Benda-Truppe gilt nun, alle Konzentration auf die Spiele in der Abstiegsrunde zu legen, ein couragierter Auftritt im Oberland wäre die beste Einstimmung dafür.
Denn schließlich gibt am letzten Spieltag der frisch gebackene Meister aus Selb seine Visitenkarte in Deggendorf ab (Sonntag, 18.30 Uhr). Die Holden-Schützlinge feierten die Meisterschaft in beeindruckender Manier, die Konstanz der Wölfe nötigt Respekt ab. Natürlich kann man sich in Selb auf die Paradereihe um Mudryk, Geisberger und Piwowarczyk verlassen, die vor dem letzten Wochenende gemeinsam 245 Scorerpunkte sammeln konnten. Schafft es eine Mannschaft, diese Reihe annähernd aus dem Spiel zu nehmen, stehen immer noch Spieler wie Fiedler, Heilman oder der Shooting-Star Achim Moosberger parat, die für die entscheidenden Tore sorgen. Die Selber Wölfe gehören in dieser Form sicher zum Favoritenkreis für den Aufstieg in die DEL 2.
In der Abstiegsrunde kann man dagegen keinen Favoriten ausmachen, denn hier dürften die Nerven eine wichtige Rolle spielen und viel wird von der Tagesform abhängen. Auf alle Fälle kann Deggendorf Fire dabei aber mit einem Heimspiel beginnen. Wenn man am 28. Februar begrüßen kann, steht noch nicht fest. Die möglichen Gegner heißen Weiden oder Schweinfurt, wobei man gegen die Unterfranken alle Spiele mit dem gleichen Ergenis gewinnen konnte (4:3). Gegen die Blue Devils aus Weiden gewann man beide Heimspiele klar, genauso deutlich zog man aber in der Oberpfalz den Kürzeren. Die Gewinner der ersten Playdown-Runde, die übrigens im Modus "Best-of-5" ausgetragen wird, haben sich sportlich für die neue Saison in der Oberliga Süd qualifiziert. Für die Verlierer geht das große Zittern weiter. In Deggendorf hofft man, dass man sich in der ersten Runde durchsetzen und einen Schlussstrich unter diese Saison setzen kann.
EHC Bayreuth: Zwei mögliche Play-Off-Gegner zum Abschluss der Hauptrunde(OLS) Zum Abschluss der Hauptrunde in der Eishockey-Oberliga Süd kommt es für den EHC Bayreuth nochmal zu Duellen mit ambitionierten Teams aus Südbayern. Am Freitag um 20:00 Uhr geht es zum EC Peiting, während am Sonntag um 18:00 Uhr der EV Füssen im Tigerkäfig seine Visitenkarte abgibt. Beide Gegner haben eins gemeinsam: Sie könnten bereits am kommenden Dienstag der Gegner in der 1. Play-Off-Runde sein. Denn sowohl Peiting als Sechster der Tabelle mit 64 Punkten als auch Füssen als Siebter mit 63 Punkten liegen noch in Schlagdistanz zum Tabellenfünften Klostersee, der mit 65 Punkten gerade einmal einen Punkt mehr auf dem Habenkonto hat. Immer unter der Voraussetzung, der EHC bleibt auf dem bisher eingenommenen vierten Platz.
Nicht gerade nach dem Geschmack der Verantwortlichen verlief die Saison bisher beim Meister der beiden vergangenen Jahre. Nachdem die Mannschaft im großen und ganzen zusammenblieb und mit Fröhlich und Baindl aus Rosenheim und Krabbat aus Kaufbeuren drei starke Offensivkräfte aus der 2. Bundesliga zu den Oberbayern stießen, waren sie neben dem VER Selb von vielen Beobachtern als die Topfavoriten gehandelt worden. Diese drei führen auch die interne Scorerwertung an. Aber der Saisonverlauf glich eher einer Berg- und Talfahrt, es gelang zu keinem Zeitpunkt, in den Kampf um die Meisterschaft einzugreifen. Dazu waren vor allem Selb und auch Freiburg einfach zu dominant. Auch das Torverhältnis von 145:139 Toren bedeutet nur Mittelmaß. Ende Januar versuchte man noch einmal alles und ersetzte Torwartlegende Josef „Beppi“ Heiß durch den Deutsch-Kanadier John Sicinski an der Bande. Der wollte vor allem die nicht immer sattelfeste Abwehr stabilisieren, die vor allem von Lubos Velebny und Kapitän Gorden Borberg angeführt wird, und holte den 20-jährigen kroatischen Nationalverteidiger Luka Markovic in den Pfaffenwinkel. Die letzten Ergebnisse – 1:5 gegen Klostersee, 2:4 in Bad Tölz – ließen aber den Beweis für dieses Vorhaben offen. Trotzdem ist in diesem Klasseteam genug Qualität vorhanden, so dass man mit dem ECP immer rechnen muss. Die bisherige Bilanz sieht für die Tigers nicht so gut aus: einem 4:1-Heimsieg stehen eine 2:3-Heimniederlage und einer 2:7-Auswärtsklatsche dagegen.
Auch der EV Füssen ist ein Gegner, bei dem man immer auf der Hut sein muss. Es stehen zwei knappe Siege – 3:2 n.V. in Füssen und 5:4 zuhause – und eine deftige 2:7-Auswärtsniederlage zu Buche. Die Allgäuer sind also in keinem Fall zu unterschätzen. Außerdem ist auch die Platzierung des Altmeisters (16 Meisterschaften innerhalb von 25 Jahren) nicht unwichtig; bei einer Niederlage droht das Abrutschen auf Rang 8 und damit die unangenehme Aufgabe in der 1. Play-Off-Runde beim Überflieger der Liga, dem VER Selb, gegen den man schon im Vorjahr in der 1. Runde scheiterte. Der Vorsprung auf diesen undankbaren Rang beträgt nur magere zwei Punkte, am Freitag trifft man im direkten Duell gegeneinander. Der Angriff ist durchweg gut besetzt, neben den vielen Talenten, die ein Ausdruck der hervorragenden Nachwuchsarbeit des Clubs ist, setzen aber vor allem die Routiniers die Akzente: Deutsch-Russe Sascha Golts, mittlerweile stolze 41 Jahre alt, steht mit 64 Punkten an der Spitze der Scorerwertung, gefolgt von dem auch bereits 35-jährigen Deutsch-Kasachen Andrej Naumann mit 55 Punkten. Die jungen Richter, Mayer und Friedl punkten auch stetig und stehen den Oldies nicht viel nach. "Achillesferse" könnte auch bei Füssen die Abwehr werden. 162 Gegentore stehen nicht gerade für ein Abwehrbollwerk, obwohl der Kanadier John Gordon mit 53 Punkten der beste Offensiv-Verteidiger der Liga ist und der Lette Nerijus Alisauskas ein glänzender Vorbereiter (bisher 22 Assists) ist. Daher legte man hier nach und verpflichtete mit dem erst 21-jährigen Tschechen Ladislav Hruska und dem 18-jährigen U20-Nationalspieler Thomas Schmid noch zwei Verstärkungen für diesen Mannschaftsteil.
Das Lazarett bei den Tigers lichtet sich langsam. Roman Göldner und Marcel Juhasz sind wieder einsatzfähig, aber Christopher Kasten und Patrick Schadt fehlen neben dem langzeitverletzten Nikolai Pleger wegen Verletzung bzw. Krankheit, sind aber bis zum Play-Off-Beginn wieder fit. Einige Spieler haben noch Trainingsrückstand, dazu sind aber die beiden Partien noch einmal Möglichkeit, sich Spielpraxis zu holen.
Der ECC Preussen Berlin am Start: Benefizveranstaltung am 22. Februar - "Auf dem Eis getrennt - in der Trauer vereint"(RLO) …Vor fast sieben Wochen verunglückte auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel in Rosenheim ein Kleinbus mir Fans der Lausitzer Füchse.
"Auf dem Eis getrennt-in der Trauer vereint": unter diesem Leitspruch steht am 22. Februar ein Hallenfußballturnier in Berlin Zehlendorf, dessen Reinerlös aus sämtlichen Einnahmen und Trikotversteigerungen zugunsten der Unfallopfer geht. Beginn ist 14 Uhr im Cole-Sports-Center in Zehlendorf, Hüttenweg 43.
Neben einem Fanteam stellen die Fans des ECC Preussen auch zahlreiche freiwillige Helfer, die für so ein Event nun mal notwendig sind.
Auch wird sich der ein oder andere Spieler des Regionalligateams vor Ort sehen lassen.
Freuen wir uns also auf einen im Sinne des Mottos erfolgreichen Samstag und zeigen als Preussen unsere Solidarität mit den Unfallopfern.
(OLO) Vier Punkte aus drei Spielen können sich durchaus sehen lassen. Noch dazu, wenn sie einem Gegner abgenommen wurden – der sich im Vorfeld klar zur ‚Mission Ostpokal‘ bekannte und ohnehin zum Kreis der Favoriten zählt. Was im Auswärtsspiel in Niesky nicht gelang, gestaltete sich in den zwei Partien gegen Halle weitaus besser und kann am Freitag, den 21.02.2014 mit einem Ausrufezeichen versehen werden.
Denn an diesem Tag geht es ab 20.00 Uhr ZUHAUSE für die Wild Boys noch einmal gegen die Tornados aus Niesky und weitere drei Punkte für die Chemnitzer würde eine komfortable Ausgangsposition im Zurücklehnmodus bedeuten. Was das heißt? Nun, die Wild Boys schließen am Freitag ihre Pokalvorrunde ab. Gewinnen die Blau-Gelben, hätten sie einen vier Punkte Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten und könnten die zwei noch ausstehenden direkten Duelle ihrer Konkurrenten bequem mit einer Tüte Chips in der Hand verfolgen und faule S… spielen.
Gut, das letzte Aufeinandertreffen der Konkurrenz wird erst am 28.02.2014 sein und eine bis dato enorme Einnahme purer Kalorien + Fäulnis würde dem Trainer André Dietzsch nun so gar nicht schmecken –doch rein theoretisch kann man den Fall so betrachten. Und deshalb gibt es auch heute kein großes Drum-herum und Tralala in diesem Vorbericht, sondern einfach die Ansage: drei Punkte wären schon richtig geil!!!
Bully zum Heimspiel gegen Tornado Niesky ist am Freitag, den 21. Februar um 20:00 Uhr.
Dresdner Eislöwen: Wochenende im Zeichen der Fischtown Pinguins(DEL2) Normalerweise müssen sich die Dresdner Eislöwen vor dem Punktspielwochenende auf das Aufeinandertreffen mit zwei DEL2-Gegnern einstellen. An diesem Wochenende bekommt die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Popiesch allerdings schon einen Vorgeschmack auf die im März beginnende Play-Off-Zeit, denn sowohl am Freitag, als auch am Sonntag heißt der Gegner Fischtown Pinguins Bremerhaven.
Auch gegen das Team von der Nordseeküste muss Trainer Popiesch auf die Langzeitverletzten Marius Garten, Felix Thomas und Thomas Supis verzichten. Gerade bei letzterem Spieler stimmt die Entwicklung nicht positiv: "Er hat wieder trainiert und sich optimistisch gezeigt, musste die Einheiten aber erneut abbrechen", so Dresdens Cheftrainer. Gute Nachrichten gibt es hingegen von Feodor Boiarchinov, der in der laufenden Woche gut trainiert hat und nach seinen Adduktorenproblemen wieder in den Kader zurückkehrt.
Die Statistik der bisherigen Aufeinandertreffen spricht für die Gäste aus Bremerhaven: Während die Eislöwen auswärts zwei Niederlagen (3:4/0:4) hinnehmen mussten, gab es neben einem 3:4 vor heimischer Kulisse auch einen 3:1-Sieg zu bejubeln.
"Mit Bremerhaven kommt der Tabellenführer nach Dresden. Das Team konnte fast die gesamte Spielzeit auf vier Sturmreihen zurückgreifen und ist weitestgehend verletzungsfrei geblieben", sagt Popiesch und fügt hinzu: "Die Pinguins agieren sehr druckvoll in der Offensive. Das Spiel wird mit Blick auf die Play-Offs für uns ein wichtiger Gradmesser und Maßstab."
Auch Vincent Schlenker freut sich auf das Bremerhaven-Wochenende: "Ich denke, dass wir uns nicht verstecken brauchen und gute Chancen haben. Unser Vorteil ist der enorme Teamspirit." Als Förderlizenzspieler der Eisbären Berlin ist Dresden für den 21-Jährigen mittlerweile schon zum zweiten Zuhause geworden. "Mir gefällt es in der Stadt und im Team sehr gut. Ich sehe aktuell meine Hauptaufgabe bei den Eislöwen. Ich bin froh, dass ich so viel Einsatzzeiten bekomme und mich auf dem Eis beweisen darf. In Berlin war das aufgrund der Leistungsdichte natürlich nicht immer der Fall. Am Anfang musste ich erst das Dresdner System kennen lernen. Mittlerweile weiß ich aber genau, wo meine Mitspieler stehen.“
Das Spiel gegen die Fischtown Pinguins beginnt am Freitag um 20 Uhr und wird geleitet von Andreas Aumüller (Ottobrunn). Im Vorverkauf wurden 1300 Karten abgesetzt. Aus Bremerhaven hat sich ein Fanbus angekündigt.
Ab 1. Mai 2014: Jochen A. Rotthaus wird neuer Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH (DEL) Die Düsseldorfer EG baut auf und abseits des Eises weiter an ihrer Zukunft. Neuer Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH wird ab dem 1. Mai 2014 Jochen A. Rotthaus. Dies wurde im Rahmen der Gesellschafterversammlung am 17. Februar einstimmig beschlossen.
Der 47-jährige Diplom-Kaufmann Jochen A. Rotthaus begann seine Karriere bei der Bavaria Film Gruppe, zuletzt als Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung. 2003 ging er in die Sportbranche und wurde Geschäftsführer der VfB Stuttgart Marketing GmbH. Beim VfB war er außerdem Mitglied des erweiterten Vorstandes. Im August 2006 wechselte er als Geschäftsführer zur 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH. Der Club spielte damals noch in der Regionalliga. Hoffenheim schaffte mit einem innovativen und nachhaltigen Konzept innerhalb kürzester Zeit den Aufstieg von der Regionalliga in die Fußball-Bundesliga. Neben dem sportlichen Aufstieg wurde in ebenso kurzer Zeit der Bau der Rhein-Neckar-Arena sowie der Bau eines modernen Trainings- und Geschäftsstellenzentrum realisiert. Insbesondere in der ersten Bundesliga Saison 2008/09 hat die TSG 1899 Hoffenheim mit außergewöhnlichen Wachstumsraten in verschiedenen Unternehmensbereichen für Furore gesorgt. Der gebürtige Essener ist verheiratet und hat eine dreijährige Tochter.
Mikhail Ponomarev, Gesellschafter der DEG Eishockey GmbH: „Wir freuen uns, dass wir Jochen A. Rotthaus für uns gewinnen konnten. Er gilt als einer der renommiertesten Marketing- und Vertriebsexperten im deutschen Profi-Fußball.“ Peter Hoberg, ebenfalls Gesellschafter der DEG Eishockey GmbH: „Wir sind sicher, dass seine Erfahrung und Kompetenz uns helfen werden, die Marke DEG Schritt für Schritt weiter auf- und auszubauen. Willkommen in Düsseldorf!“
Jochen A. Rotthaus: „Ich fühle mich geehrt, dass mir ein so renommierter und traditionsreicher Verein wie die DEG sein Vertrauen schenkt. Bereits die ersten Gespräche mit den Gesellschaftern haben mir gezeigt, dass ich bei meiner beruflichen Weichenstellung die richtige Entscheidung getroffen habe. Düsseldorf ist und wird immer mit Eishockey verbunden sein und so kehre ich nach vielen Jahren wieder in die Heimat zurück.
Die DEG wieder als eine feste Größe im deutschen Eishockey zu etablieren stellt eine besondere Herausforderung dar, die ich mit Respekt und großer Leidenschaft angehen werde. Besonders freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit einem ambitionierten und hochmotivierten Team auf der Geschäftsstelle und der gesamten DEG-Familie. Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir alle gemeinsam die bestehenden Voraussetzungen in Düsseldorf optimal nutzen werden, um wieder auf den gewünschten Weg des Erfolges zurück zu kehren.“
Damit übernimmt der 47-Jährige zum neuen Geschäftsjahr die Position der bisherigen Geschäftsführer Jörn Klocke (Sponsoring) und Paul Specht (Finanzen). Klocke und Specht bleiben der DEG erhalten und kehren auf ihre früheren Positionen zurück. Markus Wenkemann, Präsident des Mehrheitsgesellschafters DEG Eishockey e.V.: „Wir bedanken uns ausdrücklich bei Jörn Klocke und Paul Specht. Sie haben im November 2013 in einer schwierigen Phase des Übergangs Verantwortung übernommen und die DEG in ruhigeres Fahrwasser gebracht. Die Steigerung der Zuschauerzahlen, die erfolgreiche Bewerbung für das DEL Winter Game und einige wichtige Vertragsverlängerungen fallen in ihre Amtszeit. Wir sind froh, dass sie weiter Teil unseres Teams bleiben!“
EHC Freiburg: Letztes Heimspiel vor den Playoffs am Freitag, Autogrammstunde am Samstag(OLS) für den EHC Freiburg stehen am Wochenende die beiden letzten Partien der Hauptrunde in der Eishockey-Oberliga Süd auf dem Programm: Am Freitag um 19.30 Uhr gastieren die Blue Devils Weiden in der Franz-Siegel-Halle im Freiburger Westen, am Sonntag um 18 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Leos Sulak in Schweinfurt an.
Die Playoffs beginnen dann am Mittwoch, 26. Februar. Fest steht, dass der EHC Freiburg an diesem Tag ein Heimspiel austrägt. Offen ist noch, wer der erste Playoff-Gegner der Breisgauer sein wird. Infos hierzu - und zum weiteren Ablauf - folgen in einer Presseerklärung am Sonntagabend.
Bei den beiden letzten Punktspielen geht es für den EHC Freiburg zum einen darum, nach den Verletzungssorgen der vergangenen Wochen und Monaten die Abstimmung, die Feinjustierung und den Rhythmus für die Playoffs zu finden, in denen nach aktuellem Stand ein weitgehend kompletter Kader zur Verfügung stehen könnte. Zum anderen haben die beiden Partien aber auch sportlich eine hohe Relevanz: Für den EHC Freiburg geht es darum, den zweiten Tabellenplatz unter Dach und Fach zu bringen.
Bereits seit vielen Wochen belegt der EHC Freiburg – als Überraschungsmannschaft der Oberliga Süd – den zweiten Rang hinter den Selber Wölfen. Momentan beträgt der Vorsprung auf den Verfolger, die formstarken Bad Tölzer Löwen, sechs Punkte. Da der direkte Vergleich gegenüber Bad Tölz negativ ausfällt, benötigt der EHC nun noch einen Zähler, um Platz zwei endgültig zu sichern.
Gegen Weiden und Schweinfurt gelten die Freiburger nominell als favorisiert, da die beiden Gegner den vorletzten und letzten Platz der Oberliga-Tabelle einnehmen. Dass weder die Blue Devils noch die Mighty Dogs unterschätzt werden dürfen, haben die Ergebnisse dieser Saison allerdings allzu oft demonstriert, zumal beide Teams mit Schwung in die Abstiegsrunde starten wollen.
Am Samstag um 14 Uhr bietet sich für die südbadischen Eishockeyfans eine schöne Gelegenheit, um ihre Lieblinge einmal abseits des Stadions zu treffen, mit ihnen zu plaudern und sie um Unterschriften zu bitten: Neun EHC-Cracks und Trainer Leos Sulak vertreten die Farben des Vereins bei einer Autogrammstunde im Drogerie- und Parfümeriemarkt Müller in der Freiburger Kaiser-Joseph-Straße. Auch der mobile Fanshop ist in den Räumen unseres Partners unweit des Bertoldsbrunnens vertreten.
Wanderers Germering: Feierlichkeiten zum Saisonabschluss(BYL) Der Bayernliga-Klassenerhalt ist für die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner bereits unter Dach und Fach. Nach dem 4:1 Auswärtserfolg in Buchloe konnten sich die Wanderers bereits letztes Wochenende zusammen mit Pfaffenhofen uneinholbar an der Spitze festsetzen. Denn weder Haßfurt (3 Pkt.) noch Buchloe (1 Pkt.) haben in den kommenden zwei Spielen die Möglichkeit, die „IceHogs“ (10 Pkt.) oder die Wanderers (10 Pkt.) aus den Rängen der direkten Nichtabstiegsplätze zu drängen.
Somit kommt es kommenden Freitag bereits zu einem Duell der beiden Nichtabsteiger. „Ein befreites Gefühl, dennoch geht es um Punkte, die wir holen wollen, um uns von unseren Fans anständig zu verabschieden.“, betonte Wanner. Um den Klassenerhalt gebührend zu feiern, haben sich die Verantwortlichen etwas ganz besonderes ausgedacht. Neben der Showtanzgruppe „Fun Unlimited“, die in beiden Drittelpausen ihr neues Programm „LaBellaItalia“ vorstellen wird, gibt es nach dem Spiel für alle Fans Freibier und gratis Leberkassemmeln.
Zwischen den „IceHogs“ und den Wanderers kommt es im Polariom bereits zum fünften Aufeinandertreffen in dieser Saison. Der ECP wird in Germering ohne seinen internen Topscorer Marco Babic antreten müssen. Der 22-Jährige kassierte in Haßfurt eine Spieldauerstrafe und muss pausieren. Ausreichend Offensiv-Qualität ist dennoch vertreten. Mit D.J. Turner (59 Pkt.), Tobias Feilmeier (59 Pkt.) oder David Vokaty (33 Pkt.) haben die Pfaffenhofener einige Top-Bayernliga-Stürmer in ihren Reihen. Im Abstiegsrundenhinspiel gelang es den Wanderers trotz 0:3 Rückstand einen Punkt aus Pfaffenhofen zu entführen. Auch wenn der Klassenerhalt für beide Mannschaften bereits in trockenen Tüchern ist, wollen beide die Saison erfolgreich ausklingen lassen. Kommt am Freitagabend also alle zahlreich ins Polariom und feiert zusammen mit euren Wanderers den Klassenerhalt, bevor es für alle „Eishockey-Verrückten“ in die schmerzliche Sommerpause geht. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.
Am Sonntag bestreitet die Mannschaft um Kapitän Christian Czaika die für sie tatsächlich letzte Partie in dieser Saison. Beim ESC Haßfurt erwartet die Wanner-Truppe womöglich topmotivierte Franken. Zu diesem Spiel soll ein Fanbus eingesetzt werden. (Anmeldungen am Freitag an der Sprecherkabine) Denn zwischen den „Pirates“ und den „Hawks“ kommt es an diesem Wochenende zum Zweikampf gegen den Abstieg. Sollte der Vorrundenletzte am Freitag im Buchloer Eisstadion keinen Sieg einfahren, geht es für sie auf heimischen Eis womöglich um Abstieg oder die zweite Chance auf den Klassenerhalt. Gerade deswegen wird der Besuch bei den Franken alles andere als ein Zuckerschlecken. Denn bereits in der Vorrunde tat man sich lange Zeit schwer und gewann lediglich mit einem Tor Unterschied. Zurücklehnen kommt für Trainer Sebastian Wanner nicht in Frage: „Wir wollen noch ein mal alles geben, um unsere Fans, die hoffentlich zahlreich im Fanbus nach Haßfurt fahren, nicht zu enttäuschen“.
Alle Einzelheiten zum Fanbus finden Sie nach Zustandekommen auf unserer Internetseite sowie auf Facebook. Der Fahrpreis beträgt 12,00 EUR.
KEC geht in Bayern auf Punktejagd / Kölner Haie spielen in Straubing und in München – Spiel am Sonntag live auf Servus TV(DEL) Nach ihrem Heimsieg am Dienstag gegen Krefeld treten die Haie am Wochenende zwei Mal auswärts an. Der Spielplan sieht hierbei eine Tour nach Bayern vor. Am Freitag spielen die Haie bei den Straubing Tigers (19.30 Uhr), am Sonntag tritt der KEC beim EHC Red Bull München an (17.45 Uhr). Die Partie in München wird live von Servus TV übertragen.
Die Spiele am Wochenende versprechen Hochspannung, denn in der gesamten Liga geht der Kampf um die begehrten Playoff-Plätze in die entscheidende Phase. Die Straubing Tigers (12., 47 Spiele, 54 Punkte) haben elf Zähler Rückstand auf Rang zehn und kämpfen somit am Freitag um ihre vermeintlich „letzte Chance“ auf einen Endrundenrang. Die Haie (4., 46 Spiele, 83 Punkte) können mit einem Sieg Platz zwei zurück erobern, spüren dabei aber ebenso den Atem der Verfolger im Nacken wie fast jede Mannschaft der DEL.
München (7., 47 Spiele, 79 Punkte) lauert mit nur vier Zählern Rückstand auf Platz sechs ebenfalls noch auf einen Platz, der zur direkten Viertelfinal-Teilnahme berechtigt.
Die bisherige Haie-Bilanz in dieser Saison gegen Straubing ist positiv (4:3 n.P., 6:1, 4:1), gegen München negativ (3:0, 0:2, 3:6).
Bei den Haien stoßen die Slowenen Rok Ticar und Ales Kranjc, die bei den Olympischen Spielen in Russland bis ins Viertelfinale vorgedrungen sind, zur Mannschaft. Fehlen werden weiterhin die verletzten Philip Riefers (Sprunggelenk) und Mika Hannula (Leiste).
Lausitzer Füchse: Fantalk mit Dirk Rohrbach - Füchse-Trainer am nächsten Dienstag in der Tourismusinformation zu Gast(DEL2) Schaffen die Füchse die Playoffs? Wie weit sind die Planungen für die neue Saison? Wie schaut das Fazit nach der ersten Spielzeit in der neuen Eisarena aus? Diese und andere Fragen können Füchse-Fans am kommenden Dienstag (25.Februar) Trainer Dirk Rohrbach stellen. Der Coach der Füchse ist ab 16.30 Uhr zu einem Fan-Talk in der Tourismusinformation Weißwasser zu Gast. Nach der Gesprächsrunde gibt es auch eine Autogrammstunde mit dem Coach.
Saisonaus für Jörg Wartenberg - Füchse-Verteidiger erleidet Muskel-und Sehnenabriss im Bein
Erneut gibt es eine bittere Nachricht für die Lausitzer Füchse. Jörg Wartenberg hat am vergangenen Wochenende einen Muskel-und Sehenabriss im rechten Bein erlitten. Deshalb wurde der Füchse-Verteidiger am Mittwoch bei einem Spezialisten in Berlin operiert. Die Ärtze gehen von einem Heilungsprozess aus, der zwischen vier und fünf Monate andauern wird.
In das Training zurückgekehrt sind unterdessen Markus Lehnigk und Felix Schümann. Während Markus Lehnigk mit Hüftproblemen zu kämpfen hatte und bereits am vergangenen Freitag zu Kurzeinsätzen kam, litt Felix Schümann an einem Mittelfußbruch. Ob die beiden Stürmer an diesem Wochenende spielen werden, entscheidet sich kurzfristig.
Endspurt für die Luchse Lauterbach in der Platzierungsrunde(RLW) Am kommenden Freitag, den 21.02.2014, empfangen die Lauterbacher Luchse die Ratinger IceAliens 1b zum letzten Heimspiel in der Regionalliga Platzierungsrunde. Eröffnungsbully in der Lauterbacher EissportArena im Steiningsgrund, ist um 20:00 Uhr. Vor genau einer Woche kreuzten beide Teams die Schläger beim Spiel in Ratingen. Nur mit einem Minikader angereist, machten die Luchse am Ende kurzen Prozess mit den Außerirdischen und feierten einen souveränen und nie gefährdeten 16:5 Erfolg. Sollten die Männer um Coach Roger Nicholas am Freitag von Beginn an konzentriert auftreten und die Aufgabe nicht zu locker angehen, dürfte einem weiteren Sieg der Luchse gegen den Tabellenletzten aus Ratingen nichts im Wege stehen. Bei einem Sieg am Freitag gegen die IceAliens, ist den Luchsen der erste Tabellenplatz in der Platzierungsrunde nicht mehr zu nehmen.
Den Abschluss der Platzierungsrunde machen die Luchse dann 48 Stunden später beim Gastspiel in Dinslaken gegen die Kobras. Diese Aufgabe dürfte dann für die Luchse um einiges schwieriger werden als die Partie am Freitag, denn die Kobras liegen bei noch zwei ausstehenden Spielen, nur 4 Punkte hinter den Luchsen. In den bisherigen Partien gegen die Kobras gab es für die Luchse drei Siege und eine Niederlage nach Penaltyschießen.
Mit welcher Mannschaft Coach Roger Nicholas am Wochenende in die beiden Spiele gehen kann, bleibt bis zum Spieltag am Freitag offen. Definitiv fehlen wird Lars Metzendorf, der nach seiner Matchstrafe wohl länger gesperrt werden dürfte. Hier wartet man im Lager der Luchse noch auf das Strafmaß durch das Schiedsgericht. Dagegen dürften die Stürmer Reimer, Kreuz, Six, sowie Jens Feuerfeil am Wochenende in den Kader zurück kehren und dem Coach somit mehr Möglichkeiten bei der Reihenzusammenstellung eröffnen.
Spannung und Dramatik pur: Memmingen Indians erwarten „volles Haus“ beim Herzschlag-Finale am Freitagabend gegen Höchstadt(BYL) Es ist soweit: In der Bayerischen Eishockey-Liga stehen die Memminger Indians vor dem spannendsten Meisterrunden-Finale der letzten Jahre. In den beiden Partien am Freitag zu Hause gegen Höchstadt und am Sonntag in Waldkraiburg fällt die Entscheidung, ob es der ECDC zum zweiten Mal in Folge ins Bayernliga-Halbfinale schafft. Die Ausgangslage in der Play-off-Gruppe B verspricht dabei ein wahres Herzschlag-Finale mit purer Dramatik: Alle vier Mannschaften haben noch die Chance, unter die ersten Zwei zu kommen. Für die Indians besonders wichtig: Sie haben als aktuell Zweiter alles selbst in der Hand. Bereits ein Sieg am Freitagabend zu Hause gegen Höchstadt könnte die Tür zum Halbfinale weit öffnen. Weil sich auch zahlreiche Fans vom alten Rivalen aus Mittelfranken angesagt haben, wird eine volle Halle am Memminger Hühnerberg erwartet. Spielbeginn ist um 20 Uhr, Karten gibt es noch an den Abendkassen.
Einmal mehr bieten die Bayerische Eishockey-Liga und der ECDC Memmingen ein Szenario, wie es das beste Thriller-Drehbuch nicht liefern könnte. Sechs Punkte sind am letzten Wochenende noch zu holen – aktuell trennen nur vier Zähler Platz 1 von Platz 4 der Meisterrunden-Gruppe B! Alles ist drin – das macht den besonderen Reiz von Play-off-Eishockey aus, deshalb fesselt dieser Sport jedes Wochenende über 1000 Zuschauer in der Memminger Eissporthalle. Am Freitagabend dürften es sogar wesentlich mehr Fans sein, die ihren Indians im dramatischen Finale der Play-off-Gruppenphase die Daumen drücken. Unter der Woche war deutlich zu spüren, wie die Vorfreude auf das Spitzenspiel gegen den fränkischen Rivalen immer mehr anstieg. Auch die Mannschaft bereitete sich hochkonzentriert auf die Aufgabe vor. Die Qualität, Höchstadt schlagen zu können, hat das ECDC-Team in jedem Fall. Dass Mannschaft und Fans den Hühnerberg zu einer uneinnehmbaren „Festung“ machen können, bekamen die Gegner in der Saison ein ums andere Mal zu spüren. Erst zweimal gelang es Auswärtsteams, etwas Zählbares aus der Memminger Eissporthalle mitzunehmen. Und so hat man beim ECDC allen Grund, selbstbewusst ins ewig junge Duell mit dem HEC zu gehen – auch wenn man sich der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst ist.
Von Hauptrundenplatz 7 aus sind die Alligators in die Meisterrunde gestartet und können nun zum richtigen Zeitpunkt überzeugen. Die Gäste setzen auf einen eher kleinen Kader, der aber jede Menge Qualität hat und deutlich tschechisch angehaucht ist. Ganze sechs Spieler haben im eishockeybegeisterten Nachbarland ihre Wurzeln. Diese Kontakte hat der Verein unter anderem dem überragenden Spielertrainer Daniel Jun zu verdanken. Jun (selbst aus Tschechien) hat seit dieser Saison den deutschen Pass, und so konnte man mit Angreifer Tomas Urban noch einen neuen Kontingentspieler an die Aisch holen. Jun selbst wurde mit traumhaften 76 Punkten bester Scorer der gesamten Liga nach der Vorrunde. Im Tor kann er auf eines der stärksten Duos der BEL vertrauen. Ronny Glaser ist erfahren, spielt prima mit und hat tolle Reflexe. Sein Kollege Philipp Schnierstein ist eines der größten Talente in Franken. Hier wird absolute Konzentration im Abschluss von Nöten sein, wenn die Indians erfolgreich sein wollen. Abwehrchef ist Ur-Alligator Daniel Sikorski, er ist punktbester Verteidiger der Liga und im Powerplay wegen seines Schlagschusses gefürchtet. Mit Deutsch-Kanadier Ryan Cornforth, Richard Stütz und dem knallhart spielenden Markus Babinsky stehen weitere starke Abwehrspieler zur Verfügung. Im Angriff muss man neben Jun auf seine „Landsmänner“ Tomas Urban, Martin Vojcak, Patrik Dzemla und Petr Gulda achten. Stephan Hiendlmeyer, Thilo Grau und André Lenk gelten dazu als echte Teamplayer und tragen zu einer starken Einheit bei. Absolute Spitze sind die Höchstadter auch im Überzahlspiel, hier sollten die Indians dringend die Strafbank meiden. Unterstützt wird der HEC wohl von einer großen Anzahl an Fans, die sich mit ihrem Team auf den Weg ins Allgäu machen. Hier erwartet sie ein lautstarkes Heimpublikum, so dass alles angerichtet sein dürfte für ein packendes Finale am Hühnerberg. Indians-Kapitän Martin Jainz treibt die Memminger Zuschauer nochmals an: „Ohne Euch sind wir nur halb so gut – mit Euch eine Macht! Bringt alle ein paar Leute mit in die Halle und dann packen wir es gemeinsam!“ Als besonderes Schmankerl verlost der ECDC unter allen Zuschauern am Freitagabend zudem fünf Tagestickets für das Skigebiet Oberjoch.
Am Sonntag treten die Rot-Weißen dann zur letzten Meisterrundenpartie in Waldkraiburg an – und sollte auch am letzten Spieltag noch alles offen sein, dürfte mit einer wahren Memminger Faninvasion in Oberbayern zu rechnen sein. Zu dieser Partie setzt der ECDC wieder einen Fanbus ein, zu dem unter der Handynummer 0160 7856269 noch Anmeldungen möglich sind. Abfahrt am BBZ-Parkplatz in Memmingen ist am Sonntag um 14.15 Uhr, Anspiel in Waldkraiburg ist um 18 Uhr.
EHC Mitterteich: Auswärts gegen Nürnberg, zu Hause gegen den EV Moosburg(BYL) Spannung bis zur letzten Minute verspricht der Tabellenstand der Play-Down Tabelle, für keine der Mannschaften auf Platz 1 bis 3 ist der Klassenerhalt bis jetzt fest gesichert.
Nürnberg und Moosburg sind nun die beiden nächsten Gegner im Abstiegskampf für die Dragons.
Nach den beiden Siegen über die Red Dragons Regen liegt der EHC Mitterteich punktgleich mit Moosburg an der Spitze der Gruppe B, der EHC 80 folgt auf Platz 3 mit 6 Punkten.
Die Nürnberger um Coach Hatkevitch haben zuletzt zu Hause den (allerdings stark geschwächten) EV Moosburg bezwungen und sind mit Spitzen-Torwart Tobias Güttner und den für die Playdowns aufgerüsteten Reihen ein gefährlicher Gegner.
Der letzte Sieg gegen den EHC 80 war hart erkämpft und gelang den Mitterteichern erst in allerletzter Minute.
Auch der nächste Gegner des EHC darf bis zum Schluss um einen sicheren Platz bangen, die unerwartete 5:3 Niederlage gegen den EHC 80 Nürnberg hatte dem EV Moosburg
die Spitzenposition gekostet.
Die letzte Begegnung mit den Cracks von Klaus Feistl haben die Mitterteicher deutlich und mit einem Rekord an Strafzeiten verloren.
Sollten im Freitag-Spiel gegen den EHC 80 keine Punkte für den EHC möglich sein, geht es am Sonntag für die Dragons noch einmal um "alles".
Auch in Mitterteich hat man sich wieder erholt, der Kader von Heinz Zerres ist wieder "gewachsen", Abwehrchef Boris Flamik ist wieder mit dabei, Verletzungen oder Krankheit sind momentan nicht zu beklagen.
Bären empfangen Bitburg und den Spitzenreiter aus Essen - EHC spielt am Samstag um 10 Uhr in Neuwied gegen Bitburg * Sonntag Spitzenspiel im Oberliga-West-Pokal gegen Moskitos(RLW) Eine Pflichtaufgabe im Pokal, eine Kür in der Liga: Der EHC Neuwied lädt an diesem Wochenende gleich zwei Mal zum Tanz in die Bärenhöhle ein. Am ungewohnten Samstag zur noch ungewohnteren Uhrzeit um 10 Uhr empfangen die Bären den EV Bitburg im Halbfinal-Rückspiel des Rheinland-Pfalz-Pokals. Und am Sonntag geht es um 19 Uhr ins mit Spannung erwartete Spitzenspiel des Oberliga-West-Pokals, wenn der Tabellendritte aus der Deichstadt den noch ungeschlagenen Spitzenreiter Moskitos Essen empfängt.
„Das Spiel in Bitburg war natürlich eine Katastrophe, aber das wollen wir jetzt im Rückspiel wieder besser machen“, sagt Andre Bruch. Im Sommer aus Netphen in die Deichstadt gewechselt, wurde der EHC-Stürmer nach starkem Saisonstart von einem Handbruch außer Gefecht gesetzt. Erst im Januar kehrte er in den Kader und auf das Eis zurück. „Es hat schon relativ lange gedauert, bis ich wieder Kraft in die Hand bekommen habe“, sagt Bruch. „Ich habe abseits der Eisfläche jeden Tag trainiert, aber es hat dennoch länger gedauert als gedacht, bis alles wieder verheilt ist. Schießen war lange nicht möglich, aber langsam wird es besser.“ In bisher acht Spielen im Oberliga-West-Pokal hat Bruch sieben Tore erzielt und sechs weitere vorbereitet. „Andre ist ein sehr wichtiger Spieler für die Mannschaft“, sagt EHC-Trainer Arno Lörsch. „Ein Zwei-Wege-Spieler, den ich wirklich überall aufstellen kann. Einer, der niemals diskutiert, auf allen Positionen seine Leistung bringt.“ Und Bruch fühlt sich längst heimisch in Neuwied und in diesem Team: „Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist super. Ich spiele sehr gerne mit den Jungs zusammen. Und die Fans sind einfach nur sensationell.“
Auch am Samstagmorgen werden zur Frühstücks-Zeit wieder zahlreiche Bärenfans im Neuwieder Icehouse erwartet, zumal die Mannschaft nach dem 2:2 im Hinspiel gegen unterklassige Bitburger etwas gutmachen muss. „Das war das schlechteste Spiel der bisherigen Saison, völlig emotionslos“, sagt Lörsch. „Sicherlich waren die Begleiterscheinungen eher unangenehm, etwa, dass die Jungs donnerstags nach der Arbeit noch nach Bitburg mussten. Dennoch hätte die Mannschaft das anders lösen müssen. Da werden wir uns am Samstag deutlich besser präsentieren.“
Während Neuwied am Samstag in der Favoritenrolle ist, sieht das nur einen Tag später ganz anders aus. Mit den Moskitos aus Essen gastiert der bisher ungeschlagene Spitzenreiter des Oberliga-West-Pokals in Neuwied. 13 Siege aus 13 Spielen ist eine beeindruckende Bilanz. Und auch das Hinspiel in Essen war mit 9:4 eine klare Kiste für die Moskitos. Dennoch sagt Lörsch: „Es geht immer etwas, das hat man gegen Ratingen und gegen Grefrath deutlich gesehen. Wenn die Mannschaft alles abruft was sie draufhat und mit den richtigen Gedanken ins Spiel geht, dann ist immer etwas möglich - auch gegen Essen. Ich denke schon, dass wir die Moskitos ärgern können.“ Die Gäste werden ohne ihren gesperrten Kapitän Jan Barta in der Bärenhöhle antreten. Bei Neuwied steht noch ein Fragezeichen hinter den Einsätzen von Fabian Neumann, Stefan Kaltenborn und Daniel Niestroj. Da die Teams aus Essen und Neuwied eine Fanfreundschaft verbindet, wird erneut ein stimmungsvoller Abend in der Bärenhöhle erwartet.
Ungewohnter Tag, ungewohnte Uhrzeit: Die Bären des EHC Neuwied empfangen am Samstagmorgen um 10 Uhr den EV Bitburg zum Halbfinal-Rückspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal. Für dieses Spiel hat der EHC eine Familien- und Treueaktion gestartet mit dem Motto „Bringt die Kurzen mit“. Kinder bis zu 14 Jahren erhalten am Samstag in Begleitung der Familie oder eines Erwachsenen freien Eintritt. Für alle anderen Fans und Besucher der Partie gilt: Alle zahlen das Gleiche! Die Bären senken für dieses Heimspiel „zur Frühstückszeit“ die Eintrittspreise: Der Eintritt kostet an diesem Tag einheitlich 5 Euro. Der EHC freut sich auf ein Heimspiel zu familienfreundlicher Uhrzeit.
Nächste Spiele der Tornados Niesky im Ost-Pokal (OLO) Bereits am Freitag, den 21.02.2014 treffen die Tornados in der Pokalrunde erneut auf Wild Boys.
Die Partie gegen die Cracks des EHV Chemnitz 07 e.V. beginnt um 20:00 Uhr in der Eissporthalle am Küchwald. Am vergangenen Sonnabend konnten die Nieskyer die Chemnitzer vor heimischer Kulisse mit 6:2 schlagen. Das heißt, die Wild Boys werden sich am Freitag dafür revanchieren wollen.
Gleich einen Tag später kommen die Saale Bulls zum Pokalspiel nach Niesky. Anpfiff ist wie gewohnt um 18:30 Uhr. Wenn das Wetter so bleibt, könnte es durchaus schon das letzte Heimspiel der Tornados der Saison 2013/ 2014 im Freiluftstadion am Waldbad in Niesky sein.
Am Freitag steht Tornado-Trainer Jens Schwabe auf keinen Fall Marcel Linke zur Verfügung. Fraglich ist auch noch der Einsatz von Philipp Bauer. Sonst wäre der Nieskyer Kader fast wieder komplett. Selbst der lange verletzte Verteidiger Sven Becher ist wieder fit und einsatzbereit.
(BYL) Dieses Wochenende verabschieden sich die Peißenberger Eishackler von der Bayernligasaison 2013/2014, da sie das Halbfinale nicht mehr erreichen können. Am Freitag gastieren sie beim Aufstiegsfavoriten ERC Sonthofen, Spielbeginn ist um 20:00 Uhr. Das letzte Heimspiel findet am Sonntag, um 18:00 Uhr, gegen den EV Lindau statt.
Die Reise zum ERC Sonthofen bestreiten die Eishackler mit kompletter Mannschaft, mit Ausnahme von Daniel Stowasser und den Juniorenspielern. DIe Junioren werden für die wichtigen Spiele gegen den ERC Schwenningen am Samstag und Sonntag zu Hause geschont. Mit zwei Siegen erreichen sie die Teilnahme an den Endspielen zur Deutschen Meisterschaft. Die Eishackler wollen sich recht teuer beim Aufstiegsfavoriten verkaufen. Der Stachel aus der 0:9-Heimspielniederlage sitzt tief. Zu überlegen agierten die "Bulls" aus Sonthofen bei ihrem Gastspiel in Peißenberg. "Wir wollen die Gastgeber ein wenig ärgern und versuchen, die erwartete Niederlage in Grenzen zu halten", so Trainer Rudi Sternkopf zum vorgenommenen Ziel dieses Spieles. Wir erhoffen uns ein faires Spiel, bei dem sich keiner der Akteure verletzt.
Am Sonntag, um 18:00 Uhr, gibt der EV Lindau seine Visitenkarte in Peißenberg ab. Die Spiele am Sonntag wurden vom BEV einheitlich auf diese Uhrzeit festgelegt, um die Chancengleichheit zu wahren. Der Gast wird vermutlich alles versuchen, seine 1:4-Niederlage im Heimspiel gegen die Eishackler wettzumachen. Lindau steht derzeit als Tabellenletzter mit 0 Punkten am Tabellenende der Vierergruppe. "Wir wollen uns mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden", so der Plan von Trainer Rudi Sternkopf. Wichtig in dieser Partie ist es, dass sie fair verläuft und sich ebenfalls keiner der Akteure verletzt. Die Mannschaft wird, so der derzeitige Stand der Dinge, komplett antreten können, außer den erwähnten Juniorenspielern.
Gelungene Zeugnis-Aktion der Ratinger Ice Aliens!(OLW) Am Sonntagabend folgten 52 „Nachwuchsfans“ mit ihrer Begleitung der Einladung der Ratinger Ice Aliens, die unter dem Motto „Zeugnis-Aktion – mit einer EINS bist du dabei“ stand und waren Gäste in der Ratinger Eissporthalle.
Dieser stimmungsvolle Eishockeyabend mit insgesamt über sechshundert Zuschauern zeigte, dass die Ratinger Ice Aliens inzwischen tatsächlich „back in town“ sind und die Eishalle am Sandbach wieder ein beliebter Treffpunkt für Sportbegeisterte jeden Alters ist.
Die jungen Besucher und die Fans dürften ihr Kommen nicht bereut haben, auch wenn leider das „Happy End“ für die Heimmannschaft gegen den Tabellenführer in einem sehr knappen Spiel ausblieb, denn das Kräftemessen mit den Moskitos Essen war ein typisches und intensives Derby, das schnelles Eishockey, hart geführte Zweikämpfe und ein Wechselbad der Gefühle bot!
Die Grefrather EG und die Löwen Frankfurt 1b sind die nächsten Gegner
Am Freitag gibt es schon das Wiedersehen mit der Mannschaft der Grefrather EG Phönix zum Rückspiel, diesmal aber in der heimischen Eissporthalle am Sandbach. Nachdem die Ratinger Ice Aliens der GEG im Hinspiel mit einem deutlichen 6:1-Auswärtssieg die Grenzen aufzeigten, möchte Aliens-Trainer Janusz Wilczek am Freitag erneut drei Punkte einfahren. Die Grefrather Mannschaft wird mit Sicherheit aber versuchen den Ice Aliens „ein Bein zu stellen“ und ist ein ernst zu nehmender Gegner. Die Außerirdischen mussten in der Oberliga West Hauptrunde bereits erfahren, dass die Blau-Gelben vom Niederrhein auf gegnerischem Eis gewinnen können. Mit einem Sieg gegen ihren direkten Verfolger und den Tabellendritten aus Grefrath würden die Ice Aliens ihren Punktevorsprung ausbauen – und das muss das Ziel sein.
In aller Herrgottsfrühe geht es am Sonntag für das Ratinger Team in die Mainmetropole, wo das erste Bully zu einer eher ungewöhnlichen Zeit stattfinden wird.
Das Frankfurter Team von Trainer Danilo Valenti erreichte in der Regionalliga den dritten Tabellenplatz, qualifizierte sich damit für die Aufstiegsrunde in die Oberliga West und ist zuhause durchaus für Überraschungen gut. Aber auch bei der Löwen Frankfurt 1b erwartet Trainer Janusz Wilczek von seinen Spielern den maximalen Erfolg – also drei Punkte mit nach Ratingen zu nehmen. Auf geht´s, Aliens, kämpfen und siegen!
(LLBW) Nach zuletzt spielfreiem Wochenende empfangen die TSG Black Eagles in der Eishockey Landesliga am Sonntag den Tabellenführer Heilbronner EC 1b. Nach dominieren Leistungen in der ersten Saisonhälfte verlor der EC zweimal knapp im Penaltyschiessen und konnte sich knapp gegen den 1.CfR Pforzheim durchsetzen. Die TSG Black Eagles hoffen in voller Besetzung ihren Aufwärtstrend gegen den EC fortsetzen zu können. Los geht es um 19.15 Uhr.
Rostock Piranhas am Freitag bei den Scorpions in Hannover(OLN) Am Freitag reisen die Raubfische zum Oberligameister Nord nach Hannover. Nachdem die Spiele gegen Erfurt und Kassel verloren gingen, haben sich bei den Rostockern bisher keine Punkte in der Playoff-Qualifikation angesammelt. Die Scorpions haben mit ihrem Sieg gegen Herne bereits drei Zähler auf ihrem Konto und möchten den Anschluss nicht verlieren. Wie aus Hannoveraner Kreisen zu hören war, ist Aufstieg in die DEL2 zwar kein Thema, für die Scorpione aber noch lange kein Grund, nachlässig zu werden. Es muss schon einiges zusammen kommen, wollen die Rostocker am Freitag erfolgreich sein. Ausgeschlossen ist dies allerdings nie. Für die Zuschauer wird die Begegnung mit Sicherheit ein tolles Erlebnis.
Ein Großteil der Teams, die in dieser Saison am Nord/Ost Pokal teilnahmen, sind sich darüber einig, in der kommenden Saison auf eine Austragung zu verzichten. Eine Entscheidung, die man ohne Frage nachvollziehen kann. Im Gegensatz zu den meisten Vereinen der Oberliga West ist die Kaderstärke der Ost- und Nordvereine vergleichsweise überschaubar. Die zusätzliche Spiel- und Reisebelastung für die Akteure, die oft „nebenher“ noch einem Hauptberuf nachgehen, kommt dann am Saisonende zum Tragen. Die Verantwortlichen arbeiten daher daran, den Modus der Oberligen zu überarbeiten, um den Spielbetrieb trotzdem attraktiv zu gestallten. So ist zum Beispiel eine frühere Verzahnung denkbar. Zum Abschluss des Pokals 2013/14 sind am Sonntag die Preussen zu Gast in der Schillingallee. Die bisherigen Gegner im waren den Berlinern immer mindestens eine Nummer zu groß und auch die Raubfische sollten keine Schwierigkeiten mit ihnen bekommen. Freuen wir uns auf eine torreiche Partie.
Was den Kader anbelangt, gibt es folgendes aus der Krankenstation zu vermelden:
Jens Stramkowski bekommt von der Firma Liebau Orthopädietechnik eine Bandagenschiene angepasst. Wenn alles sitzt, kann er höchstwahrscheinlich am Montag wieder mit der Mannschaft trainieren.
Für Vitalij Blank hingegen ist die Saison gelaufen. Die gestrige Operation hat einen Bänderriss im Knie zwar nicht bestätigt, trotzdem wird der Verteidiger bis zum Saisonende nicht mehr fit werden.
Karol Bartanus konnte am Dienstag das komplette Mannschaftstraining absolvieren und wird am Wochenende wieder im Kader stehen.
Jan Schmidt nimmt am Donnerstag das Training wieder auf. Danach wird kurzfristig über einen Einsatz entschieden.
EA Schongau: Saisonabschluß auf fremden Eis (BLL) Mit zwei Auswärtsspielen beendet die EA Schongau die durchwachsene Saison 2013/14 – wichtiger als die Ergebnisse sind derweil aber schon die Planungen für die kommende Saison.
Beim Tabellenfünften Bad Aibling hängend die Trauben sehr hoch für die Mammuts. Denn die Aibdogs haben – zumindest theoretisch – noch Chancen den zweiten Tabellenplatz und somit die Aufstiegsspiele zu erreichen.
Trainer Manuel Kofler hat in Aibling ein kleines Wunder vollbracht und aus dem „Vorjahrs-Hinterbänkler“ einen Aufstiegsanwärter geformt. Mit 45 Punkten und 125 : 101 Toren steht der EHC auf einer guten Ausgangsposition. Gerade auf eigenem Eis haben sie wenig abgegeben - 27 Punkte bei 62 : 47 Tore stehen hier in der Bilanz, zeigt aber auch wo die Stärken des Team liegen. Die Offensive ist das Paradestück - kein Team der Liga hat so oft verwandeln können. Hier sind die Leistungsträger u. a. Matthias Ahrens, Dominik Bruhnke oder Matthias Carbin. Zudem der Kontingentspieler Jan Lukats (Estland) und zudem wurde mit Rainer Suchan ein ehemaliger Topspieler in Tölz und Rosenheim reaktiviert.
Warum der EHC trotz der 125 Tore aktuelle „nur“ auf Platz 5 steht liegt an den 101 Gegentoren – vielleicht doch eine Chance, die die EAS im vorletzten Saisonspiel für einen positiven Ausklang nutzen kann?
Am Sonntag beim Amateurteam der Tölzer Löwen ist es von der Papierform zwar leichter, aber das Team von Trainer Markus Franzreb (Torhüter bei der EA Schongau / 2. Liga Süd 1995/96) ist im heimischen Stadion immer noch eine Macht. Der aktuelle Tabellenzehnte hat 22 seiner 30 Punkte auf eigenem Eis erreicht. Das hat eben zuletzt auch Bad Aibling erfahren müssen, die dort beim 9 : 6 überrumpelt wurden. Mit 85 Toren haben die Löwen ungefähr soviel Tore wie die EAS (89) erzielt, aber auch schon 104 Gegentore hinnehmen müssen.
Goalie Michael Isovics ist die Nr. 1 im Tor, in der Abwehr stehen neben vielen Talenten, die den Sprung ins Oberligateam noch nicht geschafft haben auch ein paar Routiniers wie etwa Jürgen Schwan. Im Angriff sind die jungen wie Luis oder Stefano Rizzo aber auch ein paar routiniertere Stammkräfte wie etwa Christopher Lorenz immer für ein Tor gut.
Wohl nicht ganz in Bestbesetzung wird die EA Schongau ins letzte Wochenende gehen können. Da es für den aktuellen Tabellensiebten eigentlich um nichts mehr als eine Platzierung geht (Rechnerisch ist Platz 6 für die Mammuts, aber auch ein Abrutschen bis auf Rang 10 möglich), könnte es sein, dass der ein oder andere Spieler beruflichen Anforderungen den Vorrang gibt – eine Chance, die Spieler aus den Junioren ergreifen sollten, um sich für die Planungen für die kommende Saison auf die Rechnung zu bringen.
ERV Schweinfurt: Letzter Anlauf vor den Play Downs(OLS) Die ganz große Spannung ist am letzten Vorrunden-Wochenende nicht mehr drin in der Liga: Der Meister ist ausgespielt, die Mannschaften für die Play Offs stehen fest, ebenso die Teilnehmer an den Play Downs. Was bleibt, sind ein paar Positionsgerangel und vor allem das Schwungholen für den Saisonhöhepunkt.
Aber gerade die beiden Gegner der Mighty Dogs haben durchaus noch greifbare Ziele vor Augen: Freiburg braucht noch einen Zähler, um den zweiten Platz endgültig zu sichern, denn Tölz könnte theoretisch nach Punkten noch gleichziehen und damit durch das bessere Abschneiden im direkten Vergleich vorbeimarschieren. Den Wölfen wird natürlich daran gelegen sein, bereits am Freitag in Weiden alles klar zu machen, um am Sonntag unbelastet nach Schweinfurt zu fahren. Außerdem will sich auch der EHC nach den etwas durchwachseneren Wochen im neuen Jahr, in denen man von Selb abgehängt worden war, schon mal warmschießen.
Für Klostersee ist zwischen dem momentanen Rang 5 und Platz 8 (Erding) noch alles drin – vier Punkte liegen nur dazwischen, und auf die Verfolger Peiting und Füssen sind es noch weniger. Ihre gute Ausgangsposition werden die Grafinger halten wollen, um einerseits nicht unbedingt gleich in der ersten Runde gegen Selb antreten zu müssen, andererseits eventuell im Halbfinale erstes Heimrecht zu besitzen, wenn man gegen eine Mannschaft antritt, die die Vorrunde auf einem schlechteren Platz beendet hat. Wie Freiburg fuhr Klostersee in dieser Saison bisher drei glatte Siege gegen die Mighty Dogs ein.
Die Dogs selbst können sich jetzt erst recht keine Atempause leisten. Die Schlacht um den Klassenerhalt steht zwar erst noch bevor, weil aber mit dem nötigen Drive in die Play Downs gegangen werden muss, verspricht Steffen Reiser schon Vollgas für die anstehenden beiden Partien: „Auch wenn es nicht leicht ist, den Fokus der Mannschaft jetzt noch mal auf die Vorrunde zu lenken. Aber insbesonder zuhause gegen Freiburg im letzten Spiel muss das gelingen. Den Schalter nächste Woche einfach so umzulegen, können die wenigsten Spieler.“ Personell könnte es zumindest teilweise ein wenig üppiger werden als zuletzt, denn Alex Funk wird wieder an Bord sein. Möglicherweise ist Niko Fissekis am Freitag beruflich verhindert; ob Georg Lang von der 1b, der in den letzten Wochen am Training der 1. Mannschaft teilgenommen hat, wann immer es ihm möglich war, im Kader steht, hängt von Coach Torglers Entscheidung ab.
VER Selb: Friedensgespräch zwischen „Tigers“ und „Wölfe“ - Vorstände der beiden Nachbarschaftsrivalen gehen aufeinander zu(OLS) Mächtig Zoff in der oberfränkische Eishockeyregion zwischen dem VER Selb und dem EHC Bayreuth – siehe gestrige Pressemitteilung.
Fans und Verantwortliche in beiden Lagern in heller Aufruhr – eine nachträgliche Spielsperre gegen VER-Verteidiger Tim Schneider aus dem Derby vom 07.02.2014 sowie öffentlich geäußerter Unmut der VER-Vorstandschaft sorgte für ein überaus angespanntes Verhältnis zwischen beiden Oberligavereinen.
Heute, Mittwoch den 19.02.2014 sieht die Welt schon wieder viel freundlicher aus, es gab ein „Friedensgespräch“ zwischen beiden Vereinen, um die Wellen wieder zu glätten.
Die beiden Vereinsvorsitzenden höchstpersönlich schlossen sich kurz, Michael Rümmele, 1.Vorstand des EHC Bayreuth kontaktierte im Laufe des heutigen Vormittags persönlich VER-Boss Jürgen Golly.
In einem längeren Telefonat wurden die beidseitigen Positionen in vernünftigen und ruhigen Ton nochmals ausgiebig erörtert und ausgetauscht.
„Herr Rümmele hat sich dafür entschuldigt, dass die Zusatzmeldung zu einer Sperre unseres Spielers Tim Schneider geführt hat. Dies sei nicht das Ziel der Zusatzmeldung des EHC Bayreuth gewesen und war in keinster Weise beabsichtigt“, so Jürgen Golly.
Der „Tigers-Vorsitzende“ erklärte weiter, dass er die Aufregung der VER-Vorstandschaft über die Folgen der Zusatzmeldung nachvollziehen könne und räumte selbst ein, dass man mit etwas „besserer Kommunikation“ zwischen beiden Vereinen im Vorfeld die Angelegenheit hätte entschärfen können.
Ein „ernstgemeintes Friedensangebot“ aus der Wagnerstadt an die Adresse des VER Selb?
Jürgen Golly bejaht dies. „Ich habe die Erklärung meines Vorstandskollegen Rümmele aus Bayreuth akzeptiert und deren Entschuldigung angenommen.“
Im Telefonat der beiden Vorstandsbosse wurde nochmals deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sowohl der Vorstandschaft des VER Selb, als auch dem Präsidium des EHC Bayreuth sehr daran gelegen ist, die in den letzten Jahren aufgebaute vernünftige und sachliche Zusammenarbeit in der Zukunft zum Wohle beider Vereine fortzusetzen.
„Wir sind uns darüber einig, dass dieser Vorgang keinesfalls der Auslöser sein darf, dass es bei einem neuerlichen Aufeinandertreffen beider Teams zu Ausschreitungen unter den Fangruppierungen kommen darf, dies wäre weder im Sinne des Eishockeysports noch im Sinne beider Vereine“, so VER-Vorstand Jürgen Golly weiter.
Der VER Selb hat wie berichtet gegen die Strafe von Tim Schneider Einspruch beim DEB-Kontrollausschuss eingelegt und hofft auf eine baldige, positive Rückmeldung sowie möglichem Straferlass für den Verteidiger.
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