(OLO) Nach den ersten beiden Spieltagen in der Oberliga Endrunde kam es durch den DEB zur Spielwertung gegen den EHC Erfurt. Die Black Dragons hatten zu wenige U21-Spieler eingesetzt. Das Spiel gegen Rostock wurde nachträglich mit 5:0 für die Piranhas gewertet. Nun droht dem EHC Erfurt weiterer Ärger, denn wie mittlerweile bekannt wurde, haben die Black Dragons bereits in der Hauptrunde der Oberliga Ost mehrfach gegen die U21-Regelung verstossen.
In mehr als zehn Partien in der Hauptrunde der Oberliga Ost soll die U21-Regelung vom EHC Erfurt missachtet worden sein. Unglaublicherweise blieb dieser Umstand bisher von der Ligenleitung (LEV Berlin) und auch den Gegnern völlig unbemerkt. Erst durch die Spielwertung in der Endrunde, die der DEB selbst leitet, wurde der Fehler jetzt erst erkannt.
Die Black Dragons beendeten die Oberliga Ost auf dem zweiten Tabellenplatz und hatten sich somit für die Endrunde qualifiziert.
Die Saale Bulls Halle haben bereits angekündigt vor das Sportgericht zu ziehen und den Fall überprüfen zu lassen. Es werden rechtliche Schritte und Schadensersatzansprüche überlegt. Der MEC hat die Hauptrunde auf dem dritten Platz hinter Erfurt beendet und somit knapp die Qualifikation für die Endrunde verpasst.
Mit welchen Konsequenzen der EHC Erfurt nun rechnen muss ist bislang noch nicht bekannt.
Mit welchen Konsequenzen der EHC Erfurt nun rechnen muss ist bislang noch nicht bekannt.
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