IHP NachrichtenDienstag 14.Juli 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Termine vom Wochenbeginn mit insgesamt sechs Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Landesliga Bayern, sowie aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Das deutsche Eishockey trauert um Jupp Kompalla (DEB) Das deutsche Eishockey trauert um Josef „Jupp“ Kompalla. Der langjährige Schiedsrichter und Ehrenmitglied des DEB ist am heutigen Sonntagmorgen im Alter von 90 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Kompalla zählte über Jahrzehnte zu den prägendsten Figuren des deutschen und internationalen Eishockeys. Geboren am 13. März 1936 im oberschlesischen Kattowitz, begann seine Eishockeylaufbahn zunächst als Verteidiger. 1969 absolvierte er einen Schiedsrichterlehrgang und wurde in der Folge zu einem der international gefragtesten Unparteiischen seiner Zeit. Im Verlaufe seiner Karriere leitete er mehr als 2.000 Spiele in den deutschen Eishockeyligen sowie über 150 Länderspiele. Der Weltverband IIHF berief ihn zu zahlreichen großen Turnieren, darunter elf Weltmeisterschaften sowie die Olympischen Winterspiele 1976, 1980 und 1984. Als Höhepunkt seiner Laufbahn gilt bis heute die Leitung des entscheidenden achten Spiels der Summit Series 1972 zwischen der UdSSR und Kanada in Moskau. Für seine Verdienste wurde Kompalla 1992 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2003 folgte die Aufnahme in die Hall of Fame des Eishockey-Weltverbandes IIHF; auch in der Hockey Hall of Fame Deutschland ist er vertreten. Nach dem Ende seiner aktiven Schiedsrichtertätigkeit 1992 blieb er dem Sport als Schiedsrichterbeobachter und Ausbilder eng verbunden und wurde vom DEB zum Ehrenmitglied ernannt. Mit Jupp Kompalla verliert die Eishockeywelt eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die den Eishockeysport in Deutschland über viele Jahre hinweg mitgestaltet hat. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen Angehörigen.
Das deutsche Eishockey trauert um Jupp Kompalla - Der ehemalige Weltklasse-Schiedsrichter ist am heutigen Sonntagmorgen im Alter von 90 Jahren verstorben / Referee leitete mehr als 2000 Erstligapartien, über 150 Länderspiele und war bei drei Olympischen Spielen sowie elf Weltmeisterschaften im Einsatz (DEL) Das deutsche Eishockey trauert um Josef "Jupp" Kompalla. Der langjährige Weltklasse-Schiedsrichter ist am heutigen Sonntagmorgen im Alter von 90 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Mit Kompalla, der nach seinem Karriereende 1992 in der Deutschen Eishockey Liga (PENNY DEL) als Schiedsrichter-Beauftragter, Mitglied des Disziplinarausschusses und Schiedsrichter-Beobachter tätig war, verliert die Eishockeywelt eine prägende Persönlichkeit, die den Eishockeysport in Deutschland und auch auf internationaler Ebene über viele Jahre hinweg nachhaltig mitgestaltet hat. Geboren am 13. März 1936 im oberschlesischen Kattowitz, begann Kompallas Laufbahn als Verteidiger. 1969 absolvierte er einen Schiedsrichterlehrgang und wurde in der Folge zu einem der international gefragtesten Unparteiischen seiner Zeit. Im Verlauf seiner Karriere leitete er mehr als 2000 Erstligapartien und über 150 Länderspiele. Der Eishockey-Weltverband IIHF berief Kompalla zu elf Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen 1976, 1980 und 1984. Höhepunkt seiner Laufbahn war die Leitung des entscheidenden achten Spiels der Summit Series 1972 zwischen der UdSSR und Kanada in Moskau. Für seine Verdienste wurde Kompalla 1992 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Hall of Fame des Eishockey-Weltverbandes und der Hockey Hall of Fame Deutschland sowie Ehrenmitglied des Deutschen Eishockey Bundes (DEB). "Die deutsche Eishockey-Familie verliert mit Jupp einen ihrer ganz Großen", sagt Gernot Tripcke, Geschäftsführer der PENNY DEL. "Jupp hat mich in den vergangenen drei Jahrzehnten als guter Freund und auch als Ratgeber eng begleitet. Daher bin ich sehr froh, dass wir ihn im Rahmen unserer Award-Show im vergangenen März anlässlich seines 90. Geburtstags noch einmal persönlich für seine überragenden Leistungen würdigen konnten."
Düsseldorfer EGYushiroh Hirano: "Eine Reise, zwei Welten, ein Ziel“; DEG zeigt Dokumentarfilm von Benny Spitschan, exklusive Kinovorführung (DEL2) Die Düsseldorfer EG veranstaltet einen besonderen Kinoabend: Herzstück ist die Film-Dokumentation „Yushiroh Hirano: Eine Reise, zwei Welten, ein Ziel“. Filmemacher Benny Spitschan hat den japanischen Stürmer bei seiner Premieren-Saison 2025/26 begleitet, in der der Japaner Top-Scorer seines Teams wurde. Ergebnis ist ein 70minütiger Streifen mit zahlreichen Interviews, Spielszenen, besonderen Beobachtungen und speziellen Momenten. Unterstützt wurde er dabei von Max Schneider-Bodien, der vor einigen Jahren den Film „All 41 – more than a goalie“ über Ex-Torwart Bobby Goepfert erfolgreich produziert hatte. Gezeigt wird die Filmdokumentation in einer exklusiven Premiere am 12. August im UFA-Palast am Hauptbahnhof. Natürlich ist auch Yushiroh Hirano selbst bei der Vorführung dabei. Dazu gibt es ein kurzweiliges Rahmenprogramm. Auch Spieler der aktuellen Mannschaft und Chefcoach Harry Lange werden vor Ort sein. Der Ticketverkauf hat unter www.degtickets.de bereits begonnen. Im Preis von 19,35 € enthalten sind jeweils eine Portion Popcorn und Eis. Hinweis. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, es herrscht frei Platzwahl. Was: Film „Yushiroh Hirano: Eine Reise, zwei Welten, ein Ziel“ Wann: Mittwoch, 12. August 2026, 20:00 Uhr Wo: UFA-Palast am Hauptbahnhof
EV LandshutIlari Näckel kehrt zum EVL zurück - Der Torwarttrainer war schon 2024/25 erfolgreich am Gutenbergweg tätig (DEL2) Ein guter Bekannter kehrt an den Gutenbergweg zurück: Ilari Näckel, der bereits in der Saison 2024/25 für den EVL tätig war, arbeitet in der kommenden Saison wieder als Torwarttrainer und Videocoach für die Rot-Weißen. „Ich freue mich sehr“, betont der Sportliche Leiter Max Brandl, „dass wir Ilari erneut unter Vertrag nehmen konnten. Er hat bereits in seiner ersten Amtszeit beim EVL höchst professionelle, strukturierte Arbeit geleistet.“ Damals war der heute 53-jährige Finne mit der Erfahrung von insgesamt sechs Spielzeiten in der DEL, wo er bei den Grizzlys Wolfsburg und den Kölner Haien engagiert war, nach Landshut gekommen; vor allem der junge Philipp Dietl profitierte enorm von der Kooperation mit dem erfahrenen Torwarttrainer und wurde in der Saison 2024/25 dank herausragender Leistungen und einer Fangquote von 92,45 Prozent als „Rookie des Jahres“ in der DEL2 ausgezeichnet. Dass Ilari Näckel von 2021 bis 2024 in Köln schon einmal mit dem aktuellen EVL-Chefcoach Uwe Krupp zusammengearbeitet hat, wird ihm den Wiedereinstieg am Gutenbergweg zusätzlich erleichtern. Zum Jobprofil des Rückkehrers gehört auch die Tätigkeit als Videocoach; insofern entlastet Näckel künftig Leo Loibl, der diese Aufgabe letzte Saison mitübernommen hatte und nun den vollen Fokus auf seine Tätigkeit als Athletiktrainer richten kann. Für Ilari Näckel schließt sich mit seinem „Comeback“ beim Eislaufverein ein Kreis: „Ich freue mich riesig, wieder beim EV Landshut arbeiten zu dürfen. Die schöne Stadt, die geilen Fans, die gute Stimmung in den Spielen – ich kenne den Club, die Mannschaft und die Umstände bereits, und genau das macht diese Rückkehr für mich so besonders. Ich habe große Vorfreude auf die kommende Saison!“
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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ERC SonthofenRichtigstellung zur Berichterstattung über die Mitgliederversammlung des ERC Sonthofen (BLL) In der Berichterstattung über unsere Mitgliederversammlung (Allgäuer Anzeigeblatt, 11.07.2026) wurde eine Aussage unseres Vorstands verkürzt wiedergegeben. Dadurch ist der Eindruck entstanden, der ERC Sonthofen halte die offene Ganztagsbetreuung oder andere kommunale Aufgaben für weniger wichtig als die Instandsetzung der Eissporthalle. Dies entspricht weder der Aussage in der Rede noch der Haltung unseres Vereins. Unser Vorstand hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die offene Ganztagsbetreuung ebenso wie die notwendige Instandsetzung der Eissporthalle seit vielen Jahren bekannte Aufgaben der Stadt sind. Seine Kritik richtete sich nicht gegen die Ganztagsbetreuung, sondern dagegen, dass dieses Thema nun als Begründung für eine weitere Verschiebung der Entscheidung über die Instandsetzung der Eissporthalle herangezogen wird. Ebenso verhält es sich mit dem Feuerwehrbedarfsplan. Der ERC Sonthofen arbeitet seit vielen Jahren vertrauensvoll und partnerschaftlich mit der Freiwilligen Feuerwehr Sonthofen zusammen. Die Feuerwehr unterstützt uns bei unseren Heimspielen als Sicherheitswache – dafür sind wir außerordentlich dankbar. Selbstverständlich erkennen wir die Bedeutung einer bedarfsgerechten Ausstattung und Planung für unsere Feuerwehr an und unterstützen diese uneingeschränkt. Der ERC Sonthofen stellt weder die offene Ganztagsbetreuung noch den Feuerwehrbedarfsplan oder andere wichtige kommunale Aufgaben infrage. Im Gegenteil: Bildung, Kinder- und Jugendarbeit, die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sowie die Förderung des Sports sind gleichermaßen wichtige Bestandteile einer lebenswerten Stadt. Was wir deutlich machen wollten, ist etwas anderes: Sowohl die Themen offene Ganztagsbetreuung als auch der Feuerwehrbedarfsplan und die dringend notwendige Instandsetzung der Eissporthalle sind seit vielen Jahren bekannt. Deshalb sollte keines dieser Themen als überraschende Begründung dafür dienen, eine Entscheidung über die Instandsetzung der Eissporthalle erneut zu verschieben. Der ERC Sonthofen unterstützt ausdrücklich Investitionen in Bildung sowie in die Sportinfrastruktur aller Vereine. Wir verstehen uns als Teil der Sonthofer Vereinsgemeinschaft und freuen uns über jede Investition in kommunale Infrastruktur, die den Menschen unserer Stadt zugutekommt. Was wir uns wünschen, ist keine Bevorzugung gegenüber anderen Projekten, sondern eine klare Positionierung der Stadt, ob eine Instandsetzung der Eissporthalle überhaupt vorgesehen ist und – falls ja – wann sie umgesetzt werden soll. Nur eine solche Entscheidung schafft die notwendige Planungs- und Betriebssicherheit für unseren Verein. Ob und wie der Verein auf eine solche Entscheidung reagiert, liegt anschließend in seiner eigenen Verantwortung.
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| U20-Nationalmannschaft startet mit Sommerlehrgang in die Saison 2026/2027 (DEB) Die U20-Nationalmannschaft startet in die Saison 2026/2027. Vom 19. bis 24. Juli 2026 absolviert das DEB-Team seinen Sommerlehrgang am Bundesstützpunkt in Füssen und legt damit den Grundstein für die kommenden internationalen Aufgaben. Der Lehrgang beginnt am Sonntag, den 19. Juli, mit dem Eintreffen der Mannschaft um 14 Uhr. Das Ende der Sommermaßnahme ist für Freitagnachmittag vorgesehen. Umfangreiches Trainings- und Ausbildungsprogramm Im Mittelpunkt des Sommerlehrgangs stehen insgesamt sechs Eiseinheiten, die sowohl mit der gesamten Mannschaft als auch in kleineren Trainingsgruppen durchgeführt werden. Ergänzt wird das Programm durch Off-Ice-Einheiten, Mannschaftsmeetings sowie eine NADA-Schulung. Darüber hinaus nehmen die Spieler an der in:Prove-Studie der Goethe-Universität Frankfurt teil. 34 Spieler für den Auftakt nominiert U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter hat für den Lehrgang insgesamt 34 Spieler berufen. Das Aufgebot umfasst vier Torhüter, zwölf Verteidiger und 18 Stürmer. Korbinian Holzer erstmals als U20-Teamchef im Einsatz Der Sommerlehrgang markiert zugleich den ersten offiziellen DEB-Einsatz von Korbinian Holzer als neuem U20-Teamchef. Er wird die Mannschaft während des Lehrgangs in Füssen erstmals in seiner neuen Funktion begleiten. U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter: „Wir freuen uns auf den bevorstehenden Sommerlehrgang. Sowohl bei den Spielern als auch im Trainer- und Betreuerstab ist die Vorfreude auf den Start in die neue Saison spürbar. Der Kader ist in diesem Jahr etwas größer als bei den vergangenen Sommerlehrgängen – dadurch erhalten wir die Möglichkeit, eine größere Anzahl an Spielern intensiv zu beobachten und ihren aktuellen Leistungsstand zu bewerten. Unser Ziel ist es, einen umfassenden Eindruck zu gewinnen und zu sehen, wer sich mit seinem Gesamtpaket für eine Nominierung zur diesjährigen U20-Weltmeisterschaft in Kanada empfehlen kann. Wir wollen die Spieler bestmöglich auf die bevorstehende Saison in ihren Vereinen vorbereiten und ihnen gleichzeitig vermitteln, welche Anforderungen auf internationalem Topniveau gestellt werden, um bei einer Weltmeisterschaft erfolgreich sein zu können.“ U20-Teamchef Korbinian Holzer: „Wir freuen uns auf die erste Maßnahme in Füssen. Für mich persönlich ist es natürlich etwas ganz Besonderes, erstmals Teil des Teams sein zu dürfen. Ich möchte mich möglichst schnell einfügen, die Spieler kennenlernen und gemeinsam mit dem Trainerteam die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit schaffen. Für uns als Mannschaft geht es von Beginn an darum, unsere Identität und unsere Spielidee zu entwickeln und zu verinnerlichen. Wir möchten den Spielern die bestmöglichen Voraussetzungen bieten, damit sie ihr Potenzial optimal entfalten und präsentieren können. Gleichzeitig möchten wir von Anfang an einen hohen Standard etablieren – sowohl auf als auch neben dem Eis. Dieser soll die Basis für unsere Arbeit bilden und uns als Gruppe über die gesamte Saison hinweg definieren.“ Ende Juli trifft die U20-Nationalmannschaft in Piestany erneut zusammen. Hierbei sind zwei Länderspiele gegen die Slowakei angesetzt.
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