IHP NachrichtenFreitag 3.Juli 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Personalien von Donnerstag und Freitag mit insgesamt sieben Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Nordost.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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Kölner HaieCHL-Heimspiel gegen Klagenfurt findet in Krefeld statt (DEL) Das Champions Hockey League-Heimspiel der Kölner Haie gegen den KAC Klagenfurt am Samstag, 12. September 2026, findet in der Krefelder YAYLA ARENA statt. Aufgrund bereits bestehender Terminbelegungen in der LANXESS arena kann die CHL-Partie der Haie gegen den KAC nicht in der Deutzer Arena ausgetragen werden. Trotz intensiver Bemühungen kann der 12. September nicht als Spieltermin in der LANXESS arena realisiert werden. Hintergrund ist ein Konzert, das am darauffolgenden Tag in der Arena stattfindet und umfangreiche Umbaumaßnahmen bereits im Vorfeld erforderlich macht. Eine Verschiebung des Spieltermins ist zudem nicht möglich. Die Verlegung der Partie nach Krefeld ist mit der CHL und dem KAC Klagenfurt abgestimmt. Spielbeginn am 12. September ist um 17:00 Uhr. „Gemeinsam mit der LANXESS arena und der Champions Hockey League haben wir intensiv daran gearbeitet, das Spiel in Köln austragen zu können. Aufgrund der Rahmenbedingungen rund um die Veranstaltung war dies letztlich jedoch leider nicht möglich. Wir sind der YAYLA Arena und den Krefeld Pinguinen sehr dankbar, dass sie uns in dieser Situation schnell, unkompliziert und sehr partnerschaftlich unterstützen. Unser Ziel ist es nun, gemeinsam mit unseren Fans, Partnern und Sponsoren in Krefeld eine gute Haie-Heimspielatmosphäre zu schaffen, bei der wir alle Eishockey-Fans herzlich willkommen heißen“, so Haie-Geschäftsführer Philipp Walter. „Die Haie sind frühzeitig an uns herangetreten und wir freuen uns, dass wir unsere Nachbarn unterstützen können“, so KEV-Geschäftsführer Peer Schopp. „Wir pflegen mit dem KEC seit Jahren einen ebenso engen wie guten Kontakt und sind über viele Themen regelmäßig im Austausch. Wir freuen uns, dass Krefeld Schauplatz dieses Europapokalspiels sein wird. Alle Fans sind eingeladen, ein gemeinsames Eishockey-Fest zu feiern.“ Die Haie danken dem Team der Seidenweberhaus GmbH (YAYLA ARENA) und den Krefeld Pinguinen für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Spiels sowie für die spürbare nachbarschaftliche Unterstützung. Die Vorbereitungen für die Austragung des Spiels in Krefeld laufen bereits, detaillierte Informationen zur Partie, insbesondere zum Ticket-Verkauf, werden wir zeitnah veröffentlichen.
Elektrotechnik Gogolok wird neuer Gesellschafter der Straubing Tigers (DEL) Die Elektrotechnik Gogolok GmbH ist künftig im Gesellschafterkreis der Straubing Tigers vertreten: Stefan Gogolok, Geschäftsführer der Elektrotechnik Gogolok GmbH, verstärkt ab sofort den Kreis der Gesellschafter des niederbayerischen PENNY DEL-Clubs. Mit seinem Einstieg unterstreicht der Unternehmer aus der Region seine Verbundenheit zum Standort Straubing. Sichtbar wird diese Verbindung auch im Eisstadion am Pulverturm: Auf der neu beklebten Eismaschine ist die Werbefläche von Elektrotechnik Gogolok künftig direkt auf dem Eis präsent. Gemeinsam mit Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen wurde der Einstieg nun auch bildlich festgehalten. „Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Gesellschaftern und Sportclub lebt von gegenseitigem Vertrauen, gemeinsamer Verantwortung und dem festen Willen, die Zukunft des Clubs nachhaltig zu gestalten“, sagt Stefan Gogolok. Auch Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen freut sich über den neuen Gesellschafter: „Für uns ist es ein starkes Zeichen, wenn sich Unternehmer und Unternehmen aus der Region für die Straubing Tigers engagieren. Stefan Gogolok und die Elektrotechnik Gogolok GmbH stehen für regionale Verbundenheit und Verlässlichkeit. Wir freuen uns sehr über das Vertrauen und die Unterstützung für unseren Club.“ Die Straubing Tigers heißen Stefan Gogolok im Gesellschafterkreis herzlich willkommen und freuen sich auf die Zusammenarbeit.
EV LandshutEVL-Sommerfest mit buntem Programm (DEL2) Das Sommerfest des EV Landshut am kommenden Sonntag, 5. Juli, ab 14 Uhr im Sandora Garten (Preysingallee 2) hat ein buntes, kurzweiliges Programm zu bieten. Im Mittelpunkt steht dabei das gemütliche Beisammensein der EVL-Familie in sommerlicher Location. Zu den interessanten Programmpunkten gehört eine Talkrunde mit Geschäftsführer Ralf Hantschke, dem Sportlichen Leiter Max Brandl, Trainer und Spielern. Zudem wird es eine attraktive Versteigerung geben – u.a. von unterschriebenem Goldhelm, Game-Worn-Trikot und Schlägern. Für den musikalischen Rahmen sorgt ein DJ inklusive Surprise Act. Das Beachvolleyballfeld vor Ort darf gerne genutzt werden,der EVL-Nachwuchs wird Kuchen verkaufen, und natürlich gibt es auch kühle Getränke von der Brauerei C. Wittmann. In diesem Sinne: Der EVL freut sich auf zahlreichen Besuch und viele gute Gespräche im Sandora Garten!
Ravensburg TowerstarsVERTRAGSVERLÄNGERUNG: EELI PARVIAINEN BLEIBT CO-TRAINER (DEL2) Eeli Parviainen wird auch in der kommenden Spielzeit die Position des Co-Trainers bei den Towerstars übernehmen. Der 31-jährige Finne hat seinen Vertrag verlängert und geht damit in seine vierte Spielzeit bei den Towerstars. Eeli Parviainen kam zur Saison 2023/2024 nach Oberschwaben. Zuvor war er beim PENNY-DEL-Club Fischtown Pinguins Bremerhaven für den Kraft- und Athletikbereich sowie als Videocoach tätig. Durch seine gesammelten Erfahrungen als Trainer von Juniorenmannschaften in Norwegen bringt Eeli Parviainen zudem umfangreiche Kompetenz in der Arbeit mit jungen Talenten mit. „Über den Verbleib in Ravensburg und die künftige Zusammenarbeit mit Head Coach Johan Pennerborn freue ich mich sehr. Ich kann es kaum erwarten, dass meine inzwischen vierte Saison beginnt und wir als Trainerteam nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans treffen werden“, sagt Eeli Parviainen. Marius Riedel, Sportlicher Leiter der Towerstars, sagt zur Vertragsverlängerung: „Eeli hat in den vergangenen drei Saisons bewiesen, wie wertvoll er für unsere Mannschaft ist. Er bringt nicht nur auf dem Eis viel Fachwissen und moderne Ideen ein, sondern leistet auch im Athletik- und Videobereich hervorragende Arbeit. Seine ruhige Art, seine Professionalität und sein akribischer Einsatz machen ihn zu einem wichtigen Bestandteil unseres Trainerteams. Deshalb freuen wir uns sehr, den gemeinsamen Weg mit Eeli auch in der kommenden Saison fortzusetzen.“
Simon Heidenreich bleibt bei den Blue Devils Weiden (DEL2) Die Blue Devils Weiden verlängern den Vertrag mit Kraft- und Athletiktrainer Simon Heidenreich um ein weiteres Jahr. Der 30-jährige Sportwissenschaftler geht damit in seine fünfte Saison als Kraft- und Athletiktrainer des DEL2-Klubs. Neben seiner Tätigkeit in Weiden gibt er seine Expertise auch im Nachwuchsbereich des Deutschen Eishockey-Bundes weiter. Teampräsident Stephan Seeger Sr.: „Simon ist ein harter Arbeiter und ein echter Teamplayer, den man einfach gerne in der Mannschaft hat. Als wir in der vergangenen Saison Unterstützung von der Bank brauchten, hat er Verantwortung übernommen und einen hervorragenden Job gemacht. Umso mehr freuen wir uns, dass er zu den Blue Devils zurückkehrt.“ Simon Heidenreich: „Ich freue mich sehr in mein fünftes Jahr mit den Blue Devils Weiden zu gehen. Mit dem damals verlorenen Finale gegen mein Ex-Team, den Aufstieg in die DEL2, dem Viertelfinaleinzug und den Playdowns habe ich hier schon einiges erlebt und ich freue mich auf das, was uns in der kommenden Saison erwartet.“
SC RiesserseeGrünes Licht für die Saison 2026/27 - SC Riessersee erhält Zulassung für die Oberliga Süd (OLS) Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat dem SC Riessersee die Zulassung für die Oberliga-Saison 2026/27 erteilt. Damit können die Weiß-Blauen die Planungen für die kommende Spielzeit weiter vorantreiben und freuen sich auf eine erneut attraktive und sportlich anspruchsvolle Saison in der Oberliga Süd. Die Liga erhält in der kommenden Spielzeit gleich zwei neue Gesichter. Mit dem ESV Kaufbeuren kehrt ein traditionsreicher Club nach dem Abstieg aus der DEL2 in die Oberliga Süd zurück. Zudem stößt mit den HC Tigers aus Österreich ein weiterer interessanter Teilnehmer zur Liga. Die Österreicher waren zuletzt in der Alps Hockey League aktiv und werden die Oberliga Süd künftig zusätzlich bereichern. Bereits fest terminiert ist das Eröffnungsspiel der neuen Saison: Am 17. September 2026 treffen der ESV Kaufbeuren und die Tölzer Löwen aufeinander und eröffnen damit offiziell die Spielzeit 2026/27. Auch beim SC Riessersee blickt man mit Vorfreude auf die kommende Saison. Geschäftsführer Michael Kreitl erklärt: „Die erteilte Zulassung gibt uns Planungssicherheit und ist ein wichtiges Signal für den gesamten Verein. Wir freuen uns auf eine spannende Saison mit einigen neuen und attraktiven Gegnern. Besonders die Rückkehr des ESV Kaufbeuren und der Einstieg der HC Tigers versprechen zusätzliche Reize für die Liga.“ Der vollständige Spielplan der Oberliga Süd wird vom Deutschen Eishockey-Bund in den kommenden Wochen veröffentlicht. Sobald die Termine feststehen, wird der SC Riessersee seine Fans selbstverständlich umgehend informieren. Mit der erteilten Zulassung ist der nächste wichtige Schritt für die Saison 2026/27 gemacht – die Vorfreude auf den ersten Puckeinwurf unter der Alpspitze steigt.
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Schönheider Wölfe1936–2026: 90 Jahre Eishockey in Schönheide / Teil 1 - 1936–1945 - Als alles begann: Die ersten Spuren des Schönheider Eishockeys (RLNO) Wenn die Schönheider Wölfe vom 25. bis 27. September 2026 das dreitägige Festwochenende „1936–2026 • 90 Jahre Eishockey in Schönheide“ feiern, dann blickt der Verein nicht nur auf sportliche Ergebnisse zurück. Gefeiert wird eine Geschichte, die tief mit dem Ort, seinen Menschen und der Begeisterung für das Eis verbunden ist. Der Anfang dieser Geschichte liegt im Jahr 1936. Mitglieder des FC Schönheide suchten damals nach einer sportlichen Möglichkeit für die Wintermonate. Gemeinsam mit Wolfsgrüner Eisstockschützen entstand in Wolfsgrün eine erste Spritzeisbahn. Eine entscheidende Rolle spielte dabei Wolf Bretschneider (Bildmitte), der als treibende Kraft der frühen Jahre gilt. Aus einer Idee, aus Eigeninitiative und aus der Freude am Sport wurde der Ursprung einer Tradition, die heute 90 Jahre überdauert hat. Nur wenige Jahre später verlagerte sich das Geschehen nach Schönheide. Im Winter wurde das Gemeindebad zur Natureisfläche umfunktioniert. Was heute selbstverständlich klingt, war damals ein großes Stück Pionierarbeit: Eis musste entstehen, gepflegt und bespielbar gehalten werden; Bande, Organisation und Mannschaft mussten wachsen. Dennoch war die Begeisterung schnell spürbar. Am 31. Dezember 1939 kam es zum ersten überlieferten großen Spiel gegen den SC Astoria Berlin. Fast 1.000 Zuschauer sollen diese Partie verfolgt haben – eine Zahl, die eindrucksvoll zeigt, wie sehr der neue Sport die Menschen schon in seinen Anfangstagen faszinierte. Die ersten Schönheider Eishockeyjahre waren von Improvisation, Idealismus und der besonderen Atmosphäre des Natureises geprägt. Gespielt wurde nicht in einer modernen Halle, sondern unter freiem Himmel, abhängig von Kälte, Wetter und der Einsatzbereitschaft vieler Helfer. Gerade daraus entstand jene Verbindung zwischen Mannschaft, Zuschauern und Ort, die bis heute ein Markenzeichen des Schönheider Eishockeys ist. Der Zweite Weltkrieg unterbrach vieles, was gerade erst begonnen hatte. Sportliche Strukturen zerfielen, Spieler wurden eingezogen, und das gesellschaftliche Leben veränderte sich grundlegend. Doch die Erinnerung an die ersten Spiele, an den Mut der Gründer und an die Faszination für den Puck blieb. Sie wurde zur Grundlage dafür, dass nach Kriegsende ein Neubeginn möglich war. 90 Jahre später ist aus dieser ersten Spritzeisbahn eine Eishockeyheimat geworden. Der heutige Wolfsbau steht für eine Tradition, die nicht am Reißbrett entstand, sondern auf Eis, in Kälte, mit Leidenschaft und mit Menschen, die an ihren Sport glaubten. Ausblick: Im zweiten Teil unserer Serie geht es um den Neubeginn nach dem Krieg, die ersten Meisterschaftsspiele und den Sachsenmeistertitel der BSG Aufbau Schönheide.
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