IHP NachrichtenDienstag 14.April 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt vier Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Hessenliga
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Starbulls RosenheimStarbulls Rosenheim spenden Erlöse aus Nachhaltigkeitsaktion (DEL2) Im Rahmen der DEL2-Nachhaltigkeitswoche haben die Starbulls Rosenheim gemeinsam mit ihren Fans ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein gesetzt. Beim Verkauf der speziell gestalteten grünen Spieltagspucks kam eine Spendensumme zusammen, die nun offiziell übergeben wurde. Durch den Starbulls Business Partner Reishofer’s PASCH GmbH wurde der Betrag auf insgesamt 500 Euro aufgestockt. Die Spende geht an die gemeinnützige Organisation Trashbusters Rosenheim, die sich aktiv für Umweltschutz und Sauberkeit in der Region einsetzt. „Uns war es wichtig, die Nachhaltigkeitswoche nicht nur symbolisch zu begleiten, sondern auch konkret etwas zurückzugeben“, so die Starbulls Rosenheim. „Mit den Trashbusters haben wir eine Initiative gefunden, die genau diese Werte in unserer Region lebt.“ Die Reishofer’s PASCH GmbH unterstützte die Aktion im Rahmen ihrer Partnerschaft mit den Starbulls und unterstreicht damit ihr Engagement für nachhaltige und zukunftsorientierte Projekte. Die Starbulls Rosenheim bedanken sich bei allen Fans für die Unterstützung sowie bei ihrem Partner für die gemeinsame Umsetzung dieser Aktion.
Lindau IslandersBaindl Headcoach bei Hannover Indians – Buchwieser bei Nationalmannschaft / Islanders-Präsident Hindelang: „EVL auch für Trainer wertvolles Sprungbrett“ (OLS) Michael Baindl, der die EV Lindau Islanders zweimal in die Playoffs der Eishockey-Oberliga führte, ist am Wochenende erwartungsgemäß als Headcoach der Hannover Indians vorgestellt worden. Und mit Sebastian Buchwieser, der 2015 als Coach der Islanders die Bayernliga-Meisterschaft gewonnen hatte, machte ein weiterer EVL-Trainer den nächsten Karriereschritt. Der 46-Jährige wurde vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) in den Coaching-Staff um Bundestrainer Harold Kreis bei der WM-Vorbereitung berufen. „Es ist schon eine Auszeichnung für unseren Verein und Zeichen für die Entwicklung der Islanders, wenn wir Teil der Vita erfolgreicher Trainer sind. Das zeigt, dass wir nicht nur für Spieler, sondern auch für Trainer ein wertvolles Sprungbrett geworden sind“, kommentierte EVL-Präsident Marc Hindelang die neuen Aufgabengebiete der ehemaligen Islander-Trainer. Baindl, der mehr als 800 Spiele in der DEL, DEL2 und der Oberliga absolvierte, machte sich als Co-Trainer in der DEL2 bei den Bayreuth Tigers und dann EV Lindau Islanders einen guten Namen. Buchwieser, der mit den Blue Devils Weiden 2024 in die DEL2 aufgestiegen war, heuerte nach seiner Beurlaubung vor knapp drei Monaten bei DEL2-Absteiger ESV Kaufbeuren in der Oberliga Süd an. Dort trifft er dann wieder seinen Ex-Verein.
Memmingen IndiansMatchpuck am Dienstag: Indians siegen in Spiel 5 (OLS) Ein ganz wichtiger Sieg für die Indians: Spiel 5 gegen die Hannover Scorpions ging am Ende an den ECDC Memmingen. Das Team von Daniel Huhn setzte sich mit 5:3 in der Wedemark durch und sicherte sich das Matchpuck-Spiel in der Halbfinalserie. Am Dienstag um 19:30 Uhr geht es am Hühnerberg weiter, mit einem Sieg stehen die Maustädter im Finale. Coach Huhn setzte nochmals Impulse, indem die Sturmreihen für Spiel 5 in Mellendorf rotiert wurden. Im ersten Drittel schenkten sich beide Kontrahenten nichts. Beide Teams wollten den Führungstreffer und erspielten sich Gelegenheiten, gleichzeitig wurde aber wenig Risiko eingegangen. Das erste Drittel endete somit zunächst torlos. Im Mitteldrittel ging es dann torreicher zur Sache. Die Scorpions gingen nach der Pause durch Jordan Knackstedt in Führung. Doch die Antwort der Indians folgte wenige Sekunden danach. Maxi Menner tankte sich durch und traf zum 1:1. Der ECDC war nun am Drücker, zwei Pfostenschüsse verhinderten die Führung. Erneut waren es dann aber die Gastgeber, die davonzogen. Allan McPherson und Nick Miglio stellten das Ergebnis, sehr glücklich aus Sicht der Hausherren, auf 3:1 für die Niedersachsen. Doch die Gegentreffer zeigten bei den Memmingern keinerlei Wirkung. Dominik Meisinger schoss kurz darauf den 2:3 Anschlusstreffer und Eddy Homjakovs sorgte einige Minuten später sogar für den 3:3 Ausgleich. Fortan waren es wieder die Indians, welche die Oberhand im Spiel behalten sollten. Im letzten Drittel gingen die Maustädter dann verdient in Führung. Nikita Krymskiy markierte per Nachschuss das 4:3 für Memmingen. Der ECDC spielte nun abgeklärt und brachte die Partie über die Bühne. Justus Roth und die Defensive der Indianer hielten stand. Den Schlusspunkt setzte Markus Lillich: Sein Empty Net Goal zum 5:3 machte den Sieg in Spiel 5 endgültig perfekt. Damit holten sich die Indians ein erstes Entscheidungsspiel in der Halbfinalserie gegen die Scorpions. Somit besteht schon am Dienstag die Chance, die Serie vor heimischem Publikum zu beenden. Gelingt dem ECDC der Sieg in Spiel 6, wäre der Finaleinzug perfekt. Andernfalls geht die Serie erneut zum finalen Showdown am Freitag zurück in die Wedemark. Zusammen mit den Fans soll der Sieg aber bereits am Hühnerberg gelingen. Spielbeginn in der ALPHA COOLING-Arena ist um 19:30 Uhr, das Stadion öffnet eine Stunde vorher. Tickets sind weiterhin im VVK verfügbar, Sitzplätze im Heimbereich sind aber bereits ausverkauft. Hannover Scorpions vs ECDC Memmingen 3:5 (0:0/3:3/0:2) Tore:1:0 (23.) Knackstedt (Hauner, Drews), 1:1 (23.) Menner (Schubert, Kurz), 2:1 (29.) McPherson (Aquin, Vallerand), 3:1 (34.) Miglio (Kruminsch, Kirsch), 3:2 (34.) Meisinger (Verelst, Schubert), 3:3 (38.) Homjakovs (Brassard, Krymskiy), 3:4 (46.) Krymskiy (Ouderkirk, Meisinger), 3:5 (59.) Lillich (Meisinger) Strafminuten:Hannover 4–Memmingen 8 ECDC Memmingen: Roth (Flott-Kucis)- Svedlund, Meisinger; Blake, Fern ; Kurz, Menner; Ettwein- Pfalzer, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Brassard; Meier, Verelst, Schubert; Handschuh, Krymskiy, Gams.
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Rote Teufel Bad Nauheim 1bHessenmeister-Jubel im CKS: Rote Teufel gewinnen “Final Four”-Turnier (HL) Grenzenloser Jubel am Sonntagabend im Colonel-Knight-Stadion: In einem hochdramatischen Finale bezwangen die Roten Teufel Bad Nauheim den Dauerrivalen EJ Kassel 89ers mit 5:3 (2:1, 1:1, 2:1) und krönten sich zum zweiten Mal nach 2024 zum Eishockey-Hessenmeister. „Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft. Diese Revanche vor heimischem Publikum zu feiern, ist etwas ganz Besonderes“, sagte ein sichtlich bewegter RT-Coach Martin Flemming nach dem prestigeträchtigen Sieg im dritten Endspiel-Duell in Folge gegen die Nordhessen. Ein Finale mit Zündstoff Schon die Vorzeichen versprachen Eishockey-Feinkost: Die Gastgeber waren als Hauptrunden-Primus bereits am Samstag durch ein souveränes 8:3 gegen die Löwen Frankfurt ins „Final Four“-Wochenende gestartet, während Kassel die Eintracht aus Frankfurt mit 3:1 niedergerungen hatte. Vor rund 500 begeisterten Fans entwickelte sich am Sonntagnachmittag von der ersten Sekunde an ein „Traumfinale“, das seinem Namen alle Ehre machte – inklusive harter Zweikämpfe, strittiger Szenen und einer Strafzeiten-Flut von insgesamt 63 Minuten. Den Torreigen eröffnete Marcel Rost für die Hausherren (11.). Doch die Freude währte nur 78 Sekunden, ehe Nick Schöngart für Kassel ausglich. Es war die erste von mehreren diskussionswürdigen Entscheidungen des Abends: Trotz massiver Proteste der Kurstädter wegen einer Behinderung an Keeper Nils Flemming gab Hauptschiedsrichter Lenhart (Kassel) den Treffer. Auch zwei weitere vermeintliche Bad Nauheimer Tore durch Max Stark und Felix Schröer fanden keine Anerkennung, da der Puck laut Schiedsrichtergespann die Linie nicht vollständig überquert haben soll. Teufelskerle behalten die Nerven Die Roten Teufel ließen sich jedoch nicht beirren. Routinier Daniel Ketter (14.) und U20-Rookie Sam Boege (25.) schraubten das Ergebnis auf 3:1. Trotz einer Phase mit doppelter Überzahl verpasste es Bad Nauheim jedoch, den Sack frühzeitig zuzumachen – eine Nachlässigkeit, die Roman Löwing mit dem 3:2-Anschlusstreffer bestrafte (31.). Das Schlussdrittel geriet zum echten Krimi. Zwar stellte Marcel Rost mit seinem zweiten Treffer des Abends den alten Abstand wieder her (41.), doch Patrick Schädel brachte die 89ers erneut heran (51.). In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch im Bad Nauheimer Drittel, als die Gastgeber gleich zwei Mal in die Kühlbox geschickt wurden. In dieser kritischen Phase wuchs Torwart Nils Flemming über sich hinaus, parierte serienweise Großchancen der 89ers und wurde folgerichtig zum „Man of the Match“ gewählt. Der Kapitän macht den Deckel drauf Den Schlusspunkt setzte schließlich sein Bruder: Kapitän Florian Flemming erlöste die Fans in der 57. Minute mit dem 5:3. Es war bezeichnenderweise der einzige Überzahltreffer der gesamten Partie – und er kam zum perfekten Zeitpunkt. Trotz des erneuten Triumphs ist ein Aufstieg in die Regionalliga derzeit kein Thema. „Das ist für uns als Amateure sportlich und organisatorisch kaum zu stemmen, da die Termine oft mit der DEL2-Mannschaft kollidieren würden“, erklärte Coach Flemming. Die Mission für das nächste Jahr steht also fest: die Titelverteidigung in der Hessenliga. Ob das Finale dann zum dritten Mal in der Kurstadt stattfindet? „Vielleicht wird Bad Nauheim für uns das, was Berlin für die Fußballer ist“, resümierte HEV-Sportobmann Jobst Braun nach der Siegerehrung mit einem Augenzwinkern. Das “kleine Finale” (Spiel um Platz drei) gewannen am Sonntagmittag übrigens die Löwen Frankfurt nach einem 8:4-Sieg gegen Eintracht Frankfurt (trainiert von Ex-EC-Profi Roger Nicholas), das in der Hauptrunden-Tabelle als Dritter noch vor der zweiten Garnitur des DEL-Teams stand. Statistik zum Spiel RT Bad Nauheim – EJ Kassel 89ers 5:3 (2:1, 1:1, 2:1) Tore: 1:0 (11.) M. Rost, 1:1 (12.) Schöngart, 2:1 (14.) Ketter, 3:1 (25.) Boege, 3:2 (31.) Löwing, 4:2 (41.) M. Rost, 4:3 (51.) Schädel, 5:3 (57.) F. Flemming (PP1). Strafminuten: RTBN 21 + Spieldauerdisziplinarstrafe (Voskresenskij) / EJK 22. Zuschauer: 500. Kader RTBN: Nils Flemming, Goldbrunner – Lindemann, Hampl, Schäfer, Hirsch, Schuh, Ketter, Markus Rost – Schröer, Voskresenskij, Stupa, Sasek, Stark, Krau, Florian Flemming, Boege, Marcel Rost. Kader EJK: Möller, Stieglitz - Löwing, Schöngart, Jorch, Freund, Werner, Krech, Pyszynski, Grün - Sticklies, Schädel, Bödefeld, Ast, Vihuro, Langnese, Belen
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