IHP NachrichtenSamstag 28.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Ost und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gleichen in Viertelfinalserie aus (DEL) Die Eisbären Berlin haben in der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Straubing Tigers ausgeglichen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend in der ausverkauften Uber Area mit 2:1 durch. Somit steht es in der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Halbfinale 1:1. Lean Bergmann gab sein Comeback nach über dreiwöchiger Verletzungspause. Manuel Wiederer bestritt seine 300. Partie in der Deutschen Eishockey Liga. Im Startdrittel war es eine temporeiche und hart umkämpfte Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Dann erzielte Ty Ronning (14.) für die Gastgeber die Führung. Danach drückten die Berliner auf den zweiten Treffer, Straubing blieb jedoch gefährlich. Nachdem Jonas Stettmer noch eine Straubinger Top-Chance entschärfte, konnte Stefan Loibl (18.) aber für die Niederbayern ausgleichen. Lediglich 57 Sekunden nach Beginn des Mitteldrittels brachte erneut Ronning (21.) den Hauptstadtclub im Powerplay wieder in Front. Im weiteren Spielverlauf ging es weiter hin und her. Die Berliner waren zunächst die überlegene Mannschaft und verteidigten konsequent. Es blieb jedoch ein enges Duell. Gegen Ende des mittleren Spielabschnitts hatten die Tigers dann wieder mehr Anteile und kamen zu einigen guten Möglichkeiten. Es ging jedoch mit der knappen Führung Berlins in die zweite Pause. Auch im Schlussdrittel blieb es eine harte und umkämpfte Partie. Straubing erhöhte dann noch einmal den Druck, es blieb jedoch beim 2:1-Heimsieg und Serienausgleich der Eisbären. Partie drei dieser Viertelfinalserie steigt am Sonntag, den 29. März in Straubing. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Ich bin stolz auf meine Spieler. Sie haben sich heute deutlich gesteigert. Beide Mannschaften haben hart gespielt und um jeden Zentimeter gekämpft. Wir haben heute gut verteidigt. Unser Powerplaytreffer war entscheidend. Jonas Stettmer war zur Stelle, wenn wir ihn brauchten.“ Lean Bergmann (Stürmer Eisbären Berlin):„Es war ein intensives Spiel und ein sehr wichtiger Sieg für uns. So müssen wir auftreten, wenn wir in den Playoffs gewinnen wollen.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Straubing Tigers 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße; Wolter) – Müller, Wissmann (C); Mik, Lancaster; Kretzschmar, Smith – Tiffels (A), Kirk, Pföderl; Veilleux (A), Eder, Ronning; Noebels, Vikingstad, Dea; Hördler, Wiederer, Bergmann – Trainer: Serge Aubin Straubing Tigers: Haukeland (Bugl; Wieber) – Brandt, Leslie; Beaudin, Green; Klein, Merkley; Daschner – Hede, Madden, Halloran; Connolly, Leonhardt, Loibl; Varejcka, Brunnhuber, Fleischer; Scott, Melnick, Seidl – Trainer: Craig Woodcroft Tore 1:0 – 13:40 – Ronning (Müller, Wissmann) – EQ 1:1 – 17:21 – Loibl (Connolly, Klein) – EQ 2:1 – 20:57 – Ronning (Wissmann, Tiffels) – PP1 Strafen Eisbären Berlin: 17 (11, 2, 4) Minuten– Straubing Tigers: 18 (11, 2, 5) Minuten Schiedsrichter Martin Frano, Jackson Kozari (Wayne Gerth, Kenneth Englisch) Zuschauer 14.200
Red Bull MünchenRed Bull München gleicht Viertelfinalserie in Ingolstadt aus (DEL) Der EHC Red Bull München gewann Spiel 2 im Playoff-Viertelfinale der PENNY DEL beim ERC Ingolstadt mit 6:1 (2:0|0:0|4:1). Vor 4.591 Zuschauern erzielten Tobias Rieder (2), Chris DeSousa, Jeremy McKenna, Maximilian Kastner und Taro Hirose die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. In der Best-of-Seven-Serie steht es damit 1:1. Spiel 3 findet am Sonntag (29. März | 19:00 Uhr) im SAP Garden statt. Spielverlauf Aggressiv im Forecheck und mit viel Zug zum Tor – die Red Bulls starteten mit Power-Eishockey in Spiel 2. ERC-Goalie Brett Brochu rückte früh in den Mittelpunkt, blieb in der ersten Drangphase der Gäste bei Großchancen von Rieder und Adam Brooks (jeweils 1.) jedoch ohne Gegentreffer. Als Ingolstadt etwas besser ins Spiel fand, schlug München in Überzahl zu: Rieder fälschte einen Pass von Hirose zur Führung ab (11.). Im Anschluss prägten die Special Teams das Geschehen. Während Ingolstadt sein erstes Powerplay ungenutzt ließ und mehrfach an Simon Wolf scheiterte, erhöhte DeSousa mit einem One-Timer in Überzahl auf 2:0 (18.). Der dritte Treffer lag in der Luft, fiel vor der Pause jedoch nicht. Die Special Teams waren auch im Mittelabschnitt kräftig gefordert. Zunächst überstand München ein weiteres Powerplay der Panther, ehe wenig später die eigenen Überzahl-Einheiten für knapp sechs Minuten aufs Eis durften (ab 25.) – dieses Mal jedoch ohne Erfolg. Die Red Bulls agierten weiterhin diszipliniert in der eigenen Zone, dennoch kam nun auch Ingolstadt zu guten Möglichkeiten. Die beste Chance hatte Austen Keating, der bei einem Konter knapp verzog. Alle weiteren Abschlüsse entschärfte Wolf, der seinen Kasten auch im zweiten Drittel sauber hielt. Ohne weiteren Treffer ging es in die Kabine. Das erste Tor des Schlussabschnitts fiel nach gerade einmal 29 Sekunden: McKenna verwertete einen Doppelpass mit Dillon Heatherington zum 3:0. Ingolstadt hatte jedoch die perfekte Antwort parat. Keating verkürzte in Überzahl (45.) – und leitete damit eine Druckphase der Panther ein. Die Red Bulls waren nun in der Defensive gefordert, ließen aber weiterhin nur wenige klare Chancen zu und setzten selbst Nadelstiche. Einer davon führte zum 4:1: Kastner verwertete eine sehenswerte Vorarbeit von Philipp Krening (52.). Sechs Minuten vor Drittelende ging ERC-Coach Mark French mit dem sechsten Feldspieler volles Risiko. Wenige Sekunden später erhöhte Rieder mit einem Empty-Net-Treffer auf 5:1 (55.) – die Entscheidung. Den 6:1-Endstand markierte Hirose in fünfminütiger Überzahl (57.). Simon Wolf: „Es war ein wichtiger Sieg. Wir haben uns das Heimrecht zurückgeholt. In den vergangenen Tagen haben wir viel Video geschaut, um unsere Fehler abzustellen – und das hat sich ausgezahlt: Wir haben heute keine Turnover zugelassen und ich hatte eigentlich immer freie Sicht. Wir wollten 60 Minuten gutes Eishockey spielen. Das ist uns gelungen.” Tore: 0:1 | 10:01 | Tobias Rieder 0:2 | 17:18 | Chris DeSousa 0:3 | 40:29 | Jeremy McKenna 1:3 | 44:45 | Austen Keating 1:4 | 51:46 | Maximilian Kastner 1:5 | 54:11 | Tobias Rieder 1:6 | 56:30 | Taro Hirose Zuschauer: 4.591
EC Bad NauheimSieben Rote Teufel haben ihren Platz für 2026/27 sicher (DEL2) Der EC Bad Nauheim treibt die Kaderplanung für die Saison 2026/27 weiter voran. Mit Marius Erk, Garret Pruden, Julian Lautenschlager, Justin Volek, Lukas Ribarik sowie den beiden Youngstern Sebastian Cimmerman und Raphael Jakovlev verfügen sieben Akteure aus dem aktuellen Aufgebot bereits über gültige Verträge für die kommende Spielzeit. „Wir verfügen damit bereits jetzt über ein stabiles Fundament. Diese sieben Spieler sind absolut zuverlässig, identifizieren sich mit dem Verein und bilden den Kern, um den wir das Team für die neue Saison weiter aufbauen werden“, erklärt die Geschäftsführung um Christopher Fiori und Andreas Ortwein.
Kassel HuskiesEntscheidung vertagt: Huskies unterliegen Weißwasser in Spiel 5 (DEL2) Am Freitagabend bot sich den Huskies die erste Gelegenheit, ins Halbfinale einzuziehen. Die Schlittenhunde gingen durch Keck und Valenti mit 2:0 in Front, die Gäste verkürzten im Powerplay und kamen kurz vor Ende des Mittelabschnitts zum Ausgleich. Zu Beginn der zweiten Verlängerung verwandelte Scheidl in Unterzahl einen Konter zum Sieg der Füchse. Die Huskies erwischten den besseren Start in die Partie. Früh holte Hoelscher eine Überzahlsituation für sein Team heraus, welches trotz einer guten Chance von Turgeon (5.) aber ungenutzt blieb. In der 11. Spielminute hielt Hoelscher die Scheibe noch gerade so im Offensivdrittel, legte schließlich vom linken Flügel quer auf Keck, welcher aus kurzer Distanz zur verdienten Führung verwandeln konnte. In der Folge konnten sich auch die Gäste erstmals in der Offensive festsetzen, brachten Maurer jedoch kaum in Bedrängnis. Stattdessen schnupperten die Nordhessen nochmal am zweiten Treffer, Turgeon verpasste jedoch per Bauerntrick (17.) und Weidner mit einem Abschluss aus kurzer Distanz (19.). Auch im Mitteldrittel gingen die ersten Chancen auf das Konto der Gastgeber. Direkt nach Wiederbeginn traf Garlent aus aussichtsreicher Position nur die Schulter des Füchse-Goalies (21.), einen Schuss von Keck aus rechter Position konnte Morrone kurz darauf mit dem Blocker parieren (23.). Den zweiten Treffer bescherte schließlich die dritte Reihe um Braun, Weidner und Valenti – Letzterer schließlich aus kurzer Distanz der Torschütze (27.). Nach dem Powerbreak durften die Gäste erstmals in Überzahl agieren und konnten dieses in Person von Nieleck auch umgehend nutzen (29.). Die Huskies hingegen verpassten die direkte Antwort: Keck verfehlte das Tor nach Vorarbeit von Schützt knapp (33.) und auch eine weitere Druckphase der dritten Reihe wurde nicht mit dem dritten Treffer belohnt (36.). Stattdessen schlugen erneut die Gäste zu. Gerade hatten die Schlittenhunde eine Überzahlsituation überstanden, da kam Hjorth vom rechten Flügel zum Abschluss und der Puck rutschte zum 2:2 über die Linie (39.). 24:1 zu Gunsten der Huskies war das Torschussverhältnis im dritten Abschnitt, hinzu kamen zwei Überzahlsituationen, erneut in Führung gehen konnten die Nordhessen trotzdem nicht. Dem vermeintlichen Siegtreffer am nächsten kam Hoelscher als er in der 50. Minute lediglich das Gestänge gleich doppelt traf. Den Gästen aus der Lausitz gelang es lediglich rund um die 54. Spielminute, sich ihrerseits im Offensivdrittel festzusetzen. Schlussendlich bedeuteten die torlosen 20 Minuten eine weitere Verlängerung. Auch in der ersten Verlängerung hatten die Hausherren die besseren Chancen. Gleich zwei gemeinsame Konter ließen Keck und Mieszkowski ungenutzt (61., 79.). Maurer hingegen durfte sich in der 79. Spielminute bei einem Schuss von der linken Seite auszeichnen. Eine Minute vor Ende musste Broda wegen Spielverzögerung auf der Strafbank Platz nehmen – Powerplay für die Huskies! Sekunden vor Ende der ersten Verlängerung war Morrone geschlagen, Garlent hatte das fast leere Tor vor sich, traf aber nur das Außennetz (80.). Die Schlittenhunde begannen die zweite Verlängerung mit noch knapp einer Minute Powerplay. Dort kamen aber nicht die Nordhessen zum Siegtreffer, sondern die Gäste: Scheidl verwandelte in Unterzahl einen Konter und sorgte so für die Entscheidung in Spiel 5. Tore: 1:0 Keck (Hoelscher – 11. Min.); 2:0 Valenti (Braun – 27. Min.); 2:1 Nieleck (PP – Broda – 29. Min.); 2:2 Hjorth (29. Min.) 2:3 Scheidl (GWG – SHG – 81. Min.)
ESV KaufbeurenSerien-Auftaktniederlage in Weiden (DEL2) Spiel eins der Playdown-Serie gegen die Blue Devils Weiden stand heute Abend in der Hans-Schröpf-Arena auf dem Programm. Die Joker setzten im Tor dabei auf Daniel Fießinger und somit standen mit Jonny Tychonick, Tyson McLellan, Dartagnan Jol und Joe Cassetti vier Kontingentspieler im Feld auf dem Eis. Die Hausherren hatten von Beginn an das Heft des Handelns in die eigenen Hände genommen und sich auch durch zwei frühe Strafen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Joker konnten dabei in zwei Powerplays, einmal nach 47 Sekunden und einmal nach fünf Spielminuten, keinen eigenen Treffer erzielen und mussten im ersten Überzahlspiel der Blue Devils den ersten Gegentreffer hinnehmen. Torschütze in der neunten Minute war Tyler Ward, der Daniel Fießinger mit einem Direktschuss überwinden konnte. Die Joker waren in der Folge auch bei fünf gegen fünf mehr mit sich selbst beschäftigt und machten es den Oberpfälzern immer wieder leicht, gefährlich vor Daniel Fießinger aufzutauchen. Daraus resultierte auch der schnelle Treffer zum 2:0 nach elf Minuten. Torschütze Neal Samanski hatte dabei leichtes Spiel, als er völlig alleingelassen vor Daniel Fießinger nach einem Zuspiel von der rechten Seite einnetzen konnte. Ein weiteres Powerplay der Weidener überstanden die Kaufbeurer nach 13 Minuten ohne weiteren Gegentreffer. In der Offensive war von den Rotgelben im weiteren Spielverlauf des ersten Drittels jedoch so gut wie nichts zu sehen. Für ein Spiel in einer alles entscheidenden Playdown-Runde war das einfach viel zu wenig. Brent Raedke hatte nach wenigen Augenblicken die große Chance, aus Sicht der Joker den Spielstand zu verkürzen. Aus kürzester Distanz schaffte es der Deutsch-Kanadier jedoch nicht, die Scheibe im halbleeren Tor unterzubringen. Der ESVK war weiterhin am Drücker, und man hätte über einen guten Start in den zweiten Abschnitt sprechen können, wäre nicht die 22. Minute gewesen. Wie schon beim zweiten Tor der Weidener stand Torschütze Neal Samanski, nachdem sich die Kaufbeurer Verteidiger wieder zu zweit in die Ecke locken ließen, völlig frei und allein vor Daniel Fießinger und konnte problemlos zum 3:0 einschieben. Diese unerklärlichen Fehler brachten die Joker mal wieder früh in einen Rückstand, der sich nur schwer aufholen lässt. Max Oswald hatte dann eine weitere große Chance für den ESVK, scheiterte jedoch an der schnellen Beinschiene von Michael McNiven. Ein Powerplay der Hausherren nach 28 Minuten war brandgefährlich, aber die Kaufbeurer konnten es schließlich ohne Gegentreffer verteidigen. In der Folge wurden die Wertachstädter dann auch selbst wieder etwas aktiver; ein eigenes Überzahlspiel in der 36. Minute war jedoch eher zum Vergessen. 28 Sekunden vor der Pause gelang den Jokern schließlich der erste Treffer des Abends. Nach einem guten Aufbaupass konnte Dartagnan Joly Tyson McLellan bei einer Zwei-auf-eins-Situation gut in Szene setzen, und der Top-Scorer der Kaufbeurer konnte zum 3:1 einschieben. So ging es für den ESVK mit einem guten Gefühl in den Schlussabschnitt. Im Schlussabschnitt sollte dann nicht mehr viel passieren. Die Blue Devils verwalteten das Spiel weitgehend und den Jokern gelang es nicht, das Spiel nochmals auf ihre Seite zu drehen. Wirklich Torchancen waren lange Mangelware, bis die Joker ihren Offensivdrang erneut hochschraubten und die Hausherren somit zu dem ein oder anderen gefährlichen Konter kamen. Dies führte jedoch nicht nur zu Kontern der Blue Devils, sondern auch zu mehr Chancen in der Offensive für den ESVK. Ein verdeckter Schuss von der blauen Linie von Jonny Tychonik fand dann in der 54. Minute den Weg zum 3:2-Anschlusstreffer ins Netz, und bei den Kaufbeurern keimte nochmals Hoffnung auf. Allerdings kamen die Joker dann nicht mehr wirklich gefährlich vor das Tor der Weidener, und auch die Herausnahme von Daniel Fießinger zugunsten des sechsten Feldspielers sollte daran nichts mehr ändern. Sinnbildlich für das Spiel und den Saisonverlauf bei den Jokern: Sekunden vor dem Ende setzte Tyson McLellen noch zu einem Direktschuss an, doch dem Kanadier zerbrach dabei der Schläger, und die letzte Chance auf den Ausgleichstreffer war dahin.
EV Landshut„5 Sterne Plus“: Ritterschlag für EVL-Nachwuchsarbeit - Höchste Auszeichnung des DEB-Programms geht nach Landshut (DEL2) Ritterschlag für die Nachwuchsarbeit des EV Landshut! Wie der Deutsche Eishockey- Bund (DEB) nach Abschluss der Zertifizierung seines traditionellen „5-Sterne- Nachwuchsprogramms“ mitteilte, hat der EVL in der Saison 2025/26 zum ersten Mal die bestmögliche Bewertung „5 Sterne Plus“ erhalten. In ganz Deutschland wurde diese Auszeichnung nur sieben Standorten zuteil, darunter fünf aus der DEL sowie Landshut und Düsseldorf in der DEL2. „Das ist ein großer Erfolg für den EVL und zeigt, welch tolle Arbeit unsere haupt- und ehrenamtlichen Trainer und Betreuer leisten“, freut sich Nachwuchsleiter Christoph Wohlgemuth. Nachdem der Eislaufverein zuvor neunmal in Folge als 5-Sterne-Ausbildungsclub geehrt worden war, konnte er nun sogar noch eine Schippe drauflegen und wurde mit dem Prädikat „5 Sterne Plus“ geadelt. Nach 175, 177 und 178 Bewertungspunkten durch den DEB in den Vorjahren machte der EVL diesmal einen Sprung auf 186 Punkte, was maßgeblich auf die verbesserte Situation bei den Wohnheimplätzen für junge Eishockeyspieler in Landshut zurückzuführen war. Insgesamt beleuchtet das 5-Sterne- Programm eine Vielzahl von Faktoren an den einzelnen Standorten, u.a. die Eiszeiten, die Anzahl der Teams in den verschiedenen Altersklassen und die Zahl der hauptamtlichen Trainer, die Angebote für Neueinsteiger und die Nominierungen von Talenten für die Nachwuchsnationalteams des DEB. Welche enorme sportliche und auch soziale bzw. gesellschaftliche Bedeutung die EVL- Nachwuchsarbeit hat, wird höchst anschaulich durch eine eindrucksvolle Zahl dokumentiert: 375 Kinder und Jugendliche sind derzeit am Gutenbergweg aktiv – in den diversen Mannschaften von der U20 über die U17, die U15, die U13, die U11 und die U9 bis zur U7 und darüber hinaus auch schon in der Laufschule. „Wir können“, so Christoph Wohlgemuth, „stolz darauf sein, dass wir das hohe Niveau in unserer Nachwuchsarbeit nicht nur stabilisiert, sondern noch verbessert haben. Darauf wollen wir aufbauen und uns auch in Zukunft ständig weiterentwickeln.“ „Der Name EV Landshut“, betont EVL-Präsident Alexander Steiger, „bürgt in ganz Deutschland und auch im internationalen Eishockey für professionellen Sport an einem leidenschaftlichen Standort. Exzellente Nachwuchsarbeit ist unsere DNA; durch entsprechende Beschlüsse in unseren Gremien haben wir dies auch formal hinterlegt und werde unsere Philosophie weiter vorantreiben. Mein Dank gilt Christoph Wohlgemuth, der an verantwortlicher Stelle einen herausragenden Job macht.“ „Es gehört eine ganze Menge dazu, alle Vorgaben zu erfüllen, um diese Auszeichnung zu erhalten“, erläutert Ralf Hantschke, Geschäftsführer der EVL-Spielbetrieb-GmbH. „Dass wir sogar den noch höheren Anforderungen der Kategorie ́5 Sterne Plus´ gerecht geworden sind, zeigt, dass Christoph Wohlgemuth und sein Team im Nachwuchsbereich großartige Arbeit leisten. Die Auszeichnung verleiht uns sowohl Motivation nach innen als auch Strahlkraft nach außen.“
Tölzer LöwenTölzer Löwen unterliegen Tilburg deutlich - Saison endet im Viertelfinale (OLS) Die Tölzer Löwen haben das vierte Spiel der Viertelfinalserie gegen die Tilburg Trappers mit 3:8 (1:0, 1:1, 1:7) verloren. Damit endet die Serie mit 0:4 aus Sicht der Isarwinkler und die Saison 2025/26 ist für die Löwen beendet. Über weite Strecken der Partie gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Vor allem in den ersten beiden Dritteln lieferten sich beide Mannschaften einen intensiven und offenen Schlagabtausch. Bad Tölz kam mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie und ging kurz vor der ersten Pause in Führung: Sandro Schönberger verwertete einen Nachschuss zur 1:0-Führung (19.). Auch im zweiten Drittel präsentierten sich die Löwen auf Augenhöhe mit dem niederländischen Rekordmeister. Michael Keränen erhöhte mit einem Schuss aus dem Gewühl auf 2:0 (24.). In der Folge übernahmen die Gäste phasenweise die Kontrolle und verkürzten durch Matt McLeod auf 2:1 (28.). Weitere Treffer fielen im zweiten Abschnitt nicht. Zu Beginn des Schlussdrittels glichen die Trappers durch Phil Marinaccio aus (41.), ehe eine kurze Phase mit mehreren Treffern die Partie zugunsten der Gäste entschied. Innerhalb weniger Minuten erhöhte Tilburg auf 2:6 und setzte sich damit entscheidend ab. Die Löwen blieben bemüht und verkürzten durch Topi Piipponen zwischenzeitlich auf 3:6 (50.), mussten in der Schlussphase jedoch noch zwei weitere Gegentreffer durch Reno de Hondt (53.) und Delany Hessels (56.) hinnehmen. Trotz der Niederlage war die Stimmung auf den Rängen über die gesamte Spielzeit hinweg durchgehend positiv. Auch nach Spielende verabschiedeten die Zuschauer die Mannschaft mit großem Applaus und warmen Worten. Für die Tölzer Löwen ist die Saison damit beendet. Die Abschlussfeier findet am 11. April statt, weitere Informationen folgen.
Deggendorfer SCMatchpuck Deggendorf – deutlicher Auswärtssieg in Duisburg (OLS) Der Deggendorfer SC sicherte sich am Freitagabend in Duisburg den dritten Sieg in der Viertelfinal-Serie. Vor 2.500 Zuschauern in der Alleato Arena bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen Füchse deutlich mit 1:5 und stellt die Serie damit auf 3:1. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte auswärts nahezu auf den identischen Kader wie am Dienstag zurückgreifen. Es fehlten somit weiterhin Petr Stloukal, Philipp Wachter und der gesperrte Luca Zitterbart. Niklas Pill kehrte hingegen in den Kader zurück und gab sein Playoff-Debüt. Von der ersten Minute an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams zunächst darauf Bedacht waren, Fehler zu vermeiden. Nach knappen zehn Minuten nahmen die Deggendorfer etwas mehr das Heft in die Hand und gingen schließlich in der 17. Minute in Führung. Curtis Leinweber bediente am langen Pfosten Harrison Roy, der nur noch den Schläger hinhalten musste. Im zweiten Drittel erwischte der DSC einen echten Traumstart, denn Dylan Jackson in der 21. und Dante Hahn in der 23. Minute stellten mit zwei Powerplaytreffern das Ergebnis auf 0:3. Danach wurde die Partie zunehmend zerfahrener. Viele Strafzeiten und Unterbrechungen sorgten für wenig Spielfluss. Die sich bietenden Chancen der Hausherren machte der Defensivverbund um Timo Pielmeier zunichte – und in der 35. Minute holten die Deggendorfer zum nächsten Streich aus: Dylan Jackson schickte seinen Bruder auf die Reise, der alleine vor Duisburgs Keeper Marko Brlic eiskalt zum 0:4 Pausenstand abschloss. Im Schlussabschnitt bestätigte der DSC seine starke Form an diesem Abend, als Marco Baßler in der 43. Minute nach einem schnell vorgetragenen Angriff auf 0:5 stellte. In der Folgezeit plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. In der 55. Minute betrieben die Füchse in Person von Noah Münzenberger mit seinem Tor zum 1:5 noch etwas Ergebniskosmetik. Weitere Treffer sollten an diesem Abend jedoch nicht mehr fallen. Weiter geht es am kommenden Sonntag mit dem nächsten Heimspiel in der Hitzkopf-Arena. Um 18:45 Uhr bietet sich für die Fratkin-Truppe die Möglichkeit mit einem Sieg ins Halbfinale der Playoffs einzuziehen.
SC RiesserseePaul Karl verabschiedet sich in den Ruhestand - 42 Jahre im Dienst des SC Riessersee (OLS) Der SC Riessersee verabschiedet eine prägende Persönlichkeit: Paul Karl beendet nach beeindruckenden 42 Jahren in der Geschäftsstelle seine Tätigkeit und tritt im Alter von 79 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Seit 1984 war Karl in unterschiedlichsten Funktionen für den Traditionsverein tätig und hat die Entwicklung des SCR über Jahrzehnte hinweg maßgeblich begleitet. Was als Engagement im Nachwuchs- und Trainerbereich begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlichen Karriere im Eishockey: Karl war unter anderem Jugendtrainer, Co-Trainer sowie später Geschäftsführer, Leiter der Geschäftsstelle und zuletzt administrativer Mitarbeiter der Geschäftsstelle. Seine Wurzeln im Eishockey reichen jedoch noch weiter zurück. Bereits als Spieler schaffte er es bis in die zweithöchste deutsche Spielklasse und gehörte zudem der Jugend-Nationalmannschaft an. Auch als Trainer bildete er sich intensiv weiter, unter anderem an der Trainer-Akademie in Köln, und arbeitete mit namhaften Persönlichkeiten des deutschen Eishockeys zusammen. Ein besonderer Meilenstein seiner Laufbahn war das Jahr 1996, als Karl in einer schwierigen Phase Verantwortung übernahm und als Geschäftsführer die Geschicke des SCR lenkte. Diese Zeit war geprägt von großen Herausforderungen und hohem persönlichen Einsatz. Auch nach seiner Zeit in leitender Funktion blieb Karl dem Verein stets treu. In den vergangenen Jahren war er das Gesicht der Geschäftsstelle, kümmerte sich mit großer Leidenschaft um organisatorische Abläufe, Fanbelange und den täglichen Betrieb – oft mehrere Stunden täglich, selbst im fortgeschrittenen Alter. Paul Karl steht wie kaum ein anderer für die Werte des SC Riessersee: Leidenschaft, Verlässlichkeit und tiefe Verbundenheit zum Eishockey. Sein Engagement über mehr als vier Jahrzehnte hinweg hat den Verein nachhaltig geprägt. Der SC Riessersee bedankt sich bei Paul Karl für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Loyalität und seine herausragenden Verdienste um den Club und wünscht ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und viele schöne Momente abseits der Eisfläche. Zum ersten Heimspiel der neuen Saison 2026/27 wird der SC Riessersee die großen Verdienste von Paul Karl daher gebührend ehren und ihn offiziell nachträglich in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden.
Selber WölfeZwischen Himmel und Hölle - Thomas Gauch wird zum Matchwinner / Selber Wölfe vs. Hannover Scorpions 5:4 (1:0; 1:2; 3:2) (OLS) Was für ein Spiel sahen die Zuschauer am heutigen Abend in der NETZSCH-Arena. Die Selber Wölfe gewinnen am Ende knapp aber dennoch verdient mit 5:4 gegen die Hannover Scorpions und können die Serie somit wieder ausgleichen. Im ersten Drittel versäumten es die klar überlegenen Wölfe, mehr als nur einen Treffer zu erzielen. Zusätzlich haperte es auch im Powerplay der Wölfe erneut. Die Scorpions zeigten sich effizient und nutzten ihre wenigen Chancen im Stile einer Spitzenmannschaft. Der packende Schlussabschnitt war wohl an Dramatik nicht zu überbieten, mit dem besseren Ende für die Selber Wölfe. Allen voran Thomas Gauch dürfte diese Begegnung noch länger im Gedächtnis bleiben, der Verteidiger avancierte am Ende zum Matchwinner und bewies hier vor allem mentale Stärke. Dieser wichtige Sieg dürfte den Wölfe Auftrieb geben und das Momentum eher wieder auf Seiten der Porzellanstädter bringen. Wölfe klar tonangebend Die Wölfe erwischten einen guten Start und hatten in den Anfangsminuten ein klares Chancenplus, scheiterten hier aber immer wieder an Berger. Die Gäste lauerten eher auf Konter, kamen hier aber noch nicht zu zwingenden Torchancen. Erstmals im Powerplay ging bei den Wölfen wenig zusammen. Bis auf einen Abschluss von Nemec verteidigte Hannover hier geschickt und hielt die Wölfe weitestgehend von ihrem Tor fern. Direkt nach dem Powerbreak die bis dato beste Chance. Nach einem Puckverlust von Aquin scheiterte erst Rubin am Schoner von Berger, den Nachschuss brachte auch Lahtinen nicht am Torhüter der Scorpions vorbei. Wenig später belohnten sich die Wölfe dann für ihren Aufwand aber doch. Schutz mit dem Querpass von außen vor das Tor, wo Lahtinen eingelaufen war und nur noch den Schläger reinhalten musste. Der Treffer gab den Hausherren zusätzlichen Rückenwind, die sich Torchance um Torchance erspielten. Das nächste Überzahlspiel der Wölfe war nun deutlich gefährlicher, kurz vor Ablauf der Strafe musste aber Rubin ebenfalls auf die Strafbank. In Unterzahl wäre Schutz beinahe der zweite Treffer gelungen, doch Berger parierte hier stark. Scorpions äußerst effizient Direkt zu Beginn hatten die Gäste ihre erste Großchance. McPherson tankte sich durch und war plötzlich frei vor Weidekamp. Den Schuss entschärfte der Selber Goalie stark, hatte beim Rebound aber Glück als Supis den Puck am Tor vorbei setzte. Danach übernahmen die Wölfe wieder die Kontrolle, ehe auch die Gäste erstmals im Powerplay agierten. Die Wölfe verteidigten dies aber stark und ließen kaum etwas zu. Gerade als die Strafe abgelaufen war, erwischte es auf der anderen Seite Kabitzky. Hier hatte Pauker die große Chance, als er von Lahtinen im Slot bedient wurde, sein Abschluss ging denkbar knapp dabei. Auf der Gegenseite dann die kalte Dusche. Gauch verlor an der Bande den Puck an Aquin, welcher vor Weidekamp stark ablegte auf den heranstürmenden McPherson der keine Mühe hatte, den Puck im Tor der Gastgeber zu versenken. Die Wölfe ließen sich von diesem Gegentor nicht beirren und spielten weiter nach vorne, Manko blieb einzig die Chancenverwertung. Nach einem Schuss von Weiß konnte Hannover den Puck nicht entscheidend klären und Gauch ließ sich die Chance nicht nehmen und machte seinen Fehler wieder wett, als er zur erneuten Führung für seine Farben durch die Schoner von Berger hinweg traf. Die Gäste zeigten sich dann erneut kaltschnäuzig: Supis, dessen Strafe gerade in dem Moment ablief als Selb offensiv den Puck verlor, ließ sich die Chance vor Weidekamp nicht nehmen und glich erneut aus. Gegen Ende des Drittels das nächste Überzahlspiel für Selb, doch erneut verlor man die Scheibe leichtfertig, was Kruminsch im eins gegen eins gegen Weidekamp jedoch nicht nutzen konnte. Dramatik pur im Schlussabschnitt Die Scorpions kamen besser aus der Kabine und setzten sich erstmals in diesem Spiel häufiger im Drittel der Wölfe fest. Entlastung gab es hier auf Seiten der Wölfe kaum noch. Nach einem Puckverlust in der Offensivzone konnten die Wölfe nicht entscheidend klären und Aquin war Nutznießer der Situation. Der ehemalige Angreifer der Wölfe zog von außen stark vors Tor und ließ Weidekamp keine Chance. Die Wölfe hatten aber die direkte Antwort parat. Gauch eroberte vor dem Tor der Scorpions die Scheibe, legte diese überlegt auf Schutz im Slot ab, der wuchtig abzog und Berger keine Abwehrchance ließ. Die Schlussminuten hatten es dann in sich und waren an Dramatik kaum zu überbieten. Erneut war es ein individueller Fehler, der die Scorpions wieder in Front brachte. Einen Pass in den Slot auf den Schläger von Kruminsch verwandelte der Stürmer eiskalt. Selb stemmte sich mit Kräften gegen die Niederlage und konnte sich in ereignisreichen Schlussminuten belohnen. Nach einer Auszeit zogen die Wölfe den Torhüter und wurden hier beinahe bestraft. Aquin war auf und davon vor dem leeren Tor, verzögerte aber ohne ersichtlichen Grund und verlor hier tatsächlich noch den Puck. Nach einer Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis erzielten die Wölfe im sechs gegen drei den verdienten Ausgleich. Schutz fand Nemec am langen Pfosten, der den Puck humorlos in die Maschen schweißte. Hannover war in der Folge nur noch am Diskutieren und wurden hierfür mit der nächsten Strafe belegt. Im fünf gegen drei sicherten sich die Wölfe dann 11 Sekunden vor Ende den Sieg, als Schutz auf Gauch ablegte, Berger überwand und somit eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit dem Siegtreffer veredelte. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Ulrich, Hördler - Nemec, Weiß, Klöpper, Lahtinen, Rubin, Schutz, Pauker, Valasek, Klughardt, Bauer, Tabert Hannover Scorpions: Berger (Gensicke, Hufsky) – Supis, McMillan, Reiß, Pavlu, Heinrich, Plauschin - Aquin, McPherson, Kirsch, Miglio, Drews, Knackstedt, Rinke, Kruminsch, Kabitzky, Knaub, Kopietz Tore: 13. Min. 1:0 Lahtinen (Schutz, Tramm) 29. Min. 1:1 McPherson (Aquin; 4/5) 35. Min. 2:1 Gauch 38. Min. 2:2 Supis (Reiß) 48. Min. 2:3 Aquin 50. Min. 3:3 Schutz (Gauch) 53. Min. 3:4 Kruminsch (Rinke, Kabitzky) 59. Min. 4:4 Nemec (Schutz, Tramm; 5/3) 60. Min. 5:4 Gauch (Schutz, Tramm; 5/3) Strafzeiten: Selb 8, Hannover 20 Schiedsrichter: Heffner, Kannengießer (Müller-Osten, Hintermeier) Zuschauer: 2.719
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| FÜNF STERNE FÜR UNSERE NACHWUCHSARBEIT (RLO) Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte erhält unser Verein vom Deutschen Eishockey-Bund diese besondere Auszeichnung! Das Zertifizierungsprogramm des Spitzenfachverbands bewertet die Nachwuchsarbeit an den Standorten nach verschiedenen Kriterien, mit den Zielen: - mehr Menschen für Eishockey zu begeistern, - Steigerung der Ausbildungsqualität, - nachhaltige Strukturen und - bestmögliche Förderung junger Talente. Pressemittteilung DEB: https://tinyurl.com/ynwmr775 „Wir sind eine top Adresse unter den deutschen Eishockey-Ausbildungsstützpunkten. Im ESV 03 trainieren aktuell über 400 aktive Sportler. In KiTa- und Grundschul-Projekten, Nachwuchsmannschaften für Jungen und Mädchen von 3 bis 20 Jahren und diversen Erwachsenenteams wird vom Breiten- bis zum Leistungssport und von Lauflerngruppen für Kleinkinder bis hin zum Elterneishockeyteam Sport in allen Formen innerhalb einer tollen Gemeinschaft organisiert und durchgeführt. Unsere Nachwuchsabteilung beherbergt eine U20 (2024 und 2025 Meister der DNL II) und eine U17 (DIV II) Bundesligamannschaft und 10 weitere Nachwuchsteams bis einschließlich U7. Für die Jahrgangsteams U7, U8 und U9 haben wir im Young Crashers Development Program seit 23/24 eigens eine spezielle länderübergreifende Turnierserie ins Leben gerufen. Die U14 spielt seit 24/25 erfolgreich in einer tschechischen Liga. In enger Kooperation arbeiten wir bei der Förderung der Talente mit den Standorten Crimmitschau, Leipzig, Halle, Schönheide und Erfurt zusammen. Zudem nutzen wir als grenznahe Region Partnerschaften mit Pirati Chomutov und dem SK Kadan (beide CZ). Absolute Standortvorteile, teils Alleinstellungsmerkmale sind die Anbindungen an Leistungssport fördernde Schulen ab Klasse 5 (Sportoberschule und Sportgymnasium) und an das Sportinternat Chemnitz. Damit fördert der ESV 03 nicht nur die sportliche Entwicklung in besonderem Maße, sondern kombiniert Schule und Sport einzigartig. Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die sich mit uns verbunden fühlen, uns vertraut und uns in welcher Form auch immer begleitet, unterstützt und bei uns eingebracht haben. Sport frei!“
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| NEWS Nachwuchs Nationalmannschaften / Deutsche Nachwuchs Liga - DEB - Landesverbände |
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| U18-Männer starten in Phase 1 der WM-Vorbereitung (DEB) Am Mittwoch, den 8. April 2026, startet die U18-Männer-Nationalmannschaft in ihre diesjährige WM-Vorbereitung. Der 28-köpfige Kader von U18-Bundestrainer Andreas Becherer wird hierzu am Bundesstützpunkt in Füssen zusammenkommen. In einem fünftägigen Lehrgang stehen unter anderem sechs Eiseinheiten und diverse Meetings auf dem Programm. Phase 1 beinhaltet des Weiteren ein WM-Vorbereitungsspiel gegen die U18-Auswahl der Schweiz – dieses ist für Samstag, den 11. April 2026, um 15:30 Uhr in Herisau angesetzt. Nach Abschluss der ersten Vorbereitungsphase in Füssen wird Andreas Becherer gemeinsam mit seinem Trainerteam das finale 25-köpfige Aufgebot für den zweiten Vorbereitungslehrgang in Bratislava (SVK) und die anschließende Weltmeisterschaft nominieren. Die IIHF U18-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 22. April bis 2. Mai in der Slowakei (Trenčín und Bratislava) statt. Deutschland trifft in der Vorrundengruppe B auf Schweden, Dänemark, Tschechien und die USA. WM-Vorbereitungsspiel in Herisau (SUI) 11.04.2026 | 16:30 Uhr | Schweiz – Deutschland Stimme zur WM-Vorbereitung U18-Bundestrainer Andreas Becherer: „Wir starten mit einem weitgehend eingespielten Kader in die WM-Vorbereitung in Füssen. Uns war dabei wichtig, auf Kontinuität zu setzen, auch wenn wir uns auf wenigen Positionen noch ein genaueres Bild machen wollen, um finale Entscheidungen zu treffen. In der ersten Phase der Vorbereitung liegt unser Fokus vor allem darauf, die Spieler nach der Zeit in ihren Vereinen schnell wieder in unsere Strukturen und Prinzipien zu bringen. Entscheidend ist, dass wir unsere Spielidentität wieder klar auf das Eis bringen und uns bewusst machen, was uns als Mannschaft auszeichnet und stark macht. Das Aufeinandertreffen mit der Schweiz dient in erster Linie dazu, unser eigenes Spiel umzusetzen und noch einmal wertvolle Erkenntnisse zu sammeln. Im Anschluss werden wir diese analysieren und gezielt an den Stellschrauben arbeiten, die uns in Richtung Weltmeisterschaft noch weiterbringen.“
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