IHP NachrichtenMontag 2.März 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 17 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, regionalliga West, Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären unterliegen Bremerhaven – Florian Buschs Rückennummer 26 offiziell gesperrt (DEL) Die Eisbären Berlin müssen am 47. Spieltag der PENNY DEL eine Niederlage hinnehmen. Die Berliner mussten sich den Fischtown Pinguins Bremerhaven am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Uber Arena mit 1:3 geschlagen geben. Im Rahmen dieser Partie fand die Bannerzeremonie zu Ehren von Florian Busch statt. Die Eisbären werden die Rückennummer 26 ihres ehemaligen Stürmers nicht mehr vergeben. Vor Spielbeginn stand Florian Busch im Fokus. Im Rahmen der Banner-Zeremonie wurde die Rückennummer 26 des ehemaligen Eisbären-Stürmers unter das Dach der Uber Arena gezogen. Danach erwischten die Gäste einen guten Start in die Partie. Nino Kinder (2.) brachte die Norddeutschen mit der ersten Chance in Führung. In der Folge drückten die Eisbären auf den Ausgleich, zahlreiche vielversprechende Möglichkeiten blieben zunächst jedoch ungenutzt. Dann baute C.J. Smith (13.) den Bremerhavener Vorsprung überraschend weiter aus. Bei angezeigter Strafe konnten die Berliner aber durch Leo Pföderl (15./6-5) noch vor der Pause auf 1:2 verkürzen. Im Mitteldrittel agierten die Gastgeber weiter druckvoll und kamen zu mehreren guten Chancen auf den Ausgleich. Dann erzielte Miha Verlic (34./PP1) im Powerplay den dritten Treffer der Seestädter. Im Schlussabschnitt mühte sich der Hauptstadtclub weiter. Scheiterte aber spätestens immer an der Bremerhavener Defensive. So blieb es beim 1:3 aus Sicht der Eisbären. Die Eisbären Berlin sind am Mittwoch, den 4. März wieder im Einsatz. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Dresdner Eislöwen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Wir haben ordentlich gespielt, es hat heute aber leider nicht gereicht. Respekt an Bremerhaven, sie haben es uns sehr schwergemacht. Den ersten Gegentreffer hätten wir verhindern können, da verlieren wir vorher Zweikämpfe in unserer Defensivzone. Vor dem zweiten Gegentreffer hatten wir drei vielversprechende Chancen. In der Folge konnten wir weitere gute Möglichkeiten nicht nutzen. Die Special Teams waren heute ein Faktor. Die Pinguins konnten im Powerplay treffen, das ist uns nicht gelungen.“ Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin):„Nicht die bessere, sondern die effizientere Mannschaft hat heute gewonnen. Wir haben nicht schlecht gespielt und hatten genügend Chancen, die wir leider nicht nutzen konnten.“ Florian Busch (ehemaliger Stürmer Eisbären Berlin):„Man kann viel gewinnen und Scorerpunkte sammeln. Ich weiß, dass ich nicht immer der Einfachste war. Ich wurde aber bei den Eisbären so akzeptiert, wie ich bin. Niemand hat versucht, mich zu ändern. Das ist für mich das Größte und dafür bin ich sehr dankbar.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:3 (1:2, 0:1, 0:0) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Reinke; Geibel, Mik – Kirk, Eder, Lancaster; Noebels, Pföderl, Ronning; Tiffels (A), Vikingstad, Veilleux (A); Hördler, Wiederer, Bergmann – Trainer: Serge Aubin Fischtown Pinguins Bremerhaven: Gudlevskis (Hungerecker) –Byström, Eminger; Abt, Bettahar; Hirose, Bruggisser; Rausch – Verlic, Jeglic, Smith; Görtz, Miele, Conrad; Herrmann, Friesen, Kinder; Mauermann, Wejse, Jensen – Trainer: Alexander Sulzer Tore 0:1 – 01:37 – Kinder (Herrmann, Bettahar) – EQ 0:2 – 12:11 – Smith – EQ 1:2 – 14:46 – Pföderl (Noebels, Müller) – 6-5 1:3 – 33:17 – Verlic (Conrad, Hirose) – PP1 Strafen Eisbären Berlin: 10 (4, 4, 2) Minuten– Fischtown Pinguins Bremerhaven: 33 (6, 27, 0) Minuten Schiedsrichter Marian Rohatsch, Sean MacFarlane (Maksim Cepik, Wayne Gerth) Zuschauer 14.200
Effiziente Eislöwen gewinnen in Schwenningen (DEL) Am 47. Spieltag waren die Dresdner Eislöwen bei den Schwenninger Wild Wings zu Gast. Im Vergleich zum Freitagsspiel gab es eine Änderung im Line-up: Emil Johansson kehrte nach abgesessener Sperre zurück, während Ivan Komirist mit der U20 um den Einzug ins Viertelfinale spielte. Im Tor begann Janick Schwendener. Bereits nach 30 Sekunden musste Schwenningens Boaz Bassen wegen Hakens auf die Strafbank. Das Powerplay konnten die Sachsen jedoch nicht nutzen. Kurz nachdem die Gastgeber wieder komplett waren, erspielten sich Johansson und Rourke Chartier gute Chancen, doch Wild-Wings-Keeper Joacim Eriksson verhinderte einen Treffer. Wenig später wurde Justin Braun wegen Spielverzögerung auf die Strafbank geschickt. Die Entscheidung wurde per Videobeweis überprüft und bestätigt. Die Eislöwen überstanden die Unterzahl problemlos. In der neunten Spielminute gingen die Dresdner dann durch Lance Bouma in Führung und auch diese Entscheidung hielt einer Videoüberprüfung stand. Kurz darauf hatte Ricardo Hendreschke das 2:0 auf dem Schläger, traf jedoch den Pfosten. In der Folge hatten die Hausherren die Chance zum Ausgleich, doch es blieb bei der Dresdner Führung bis zur ersten Pausensirene. Im Mittelabschnitt neutralisierten sich beide Teams zunächst. In der 25. Minute hatten die Schwenninger die Gelegenheit zum 1:1, aber der Puck ging an die Latte. Kurz darauf musste Eislöwe Simon Karlsson wegen Beinstellens in die Kühlbox, das Unterzahlspiel blieb ohne Gegentreffer. Wenig später waren es die Dresdner, die jubelten, denn Tomas Andres (29.) netzte die Scheibe ein. Schwenningen versuchte den Anschluss schnell herzustellen, aber Schwendener war stets zur Stelle. In Minute 37 kassierte Johansson mehrere Strafen: eine kleine wegen Haltens und eine nach unsportlichen Verhaltens. Zudem bekam er eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Im anschließenden Powerplay verteidigten die Eislöwen konsequent und es blieb bei der Zwei-Tore-Führung. In der 43. Minute kassierten die Gäste die nächste Strafe und Oliver Granz pausierte wegen Beinstellens. Nach fast einer Minute in Unterzahl musste aufgrund des gleichen Vergehens Phil Hungerecker auf der Strafbank der Wild Wings Platz nehmen. Als Dresden gerade wieder komplett war, verhinderte Schwendener den Anschlusstreffer. Die verbleibende Zeit in Überzahl konnten die Sachsen nicht nutzen. Wenig später parierte Eriksson gegen Eislöwe Matthias Pischoff. Als die 48. Minute lief, traf Alexander Karachun zum Anschluss. Die Hausherren versuchten den Ausgleich zu erzielen, kassierten aber binnen weniger Sekunden zwei Strafen. Zunächst musste Kyle Platzer wegen Stockschlags pausieren und kurz darauf William Weber nach einem Beinstellen. Die Eislöwen nahmen vor der 76-sekündigen doppelten Überzahl eine Auszeit - mit Erfolg. Dane Fox (52.) baute die Führung für die Elbestädter aus. Die Antwort der Gastgeber folgte schnell und Jordan Szwarz (56.) traf zum Anschluss. Sebastian Gorcik stellte den alten Abstand mit seinem Treffer in der 58. Minute wieder her. Schwenningen nahm eine Auszeit und seinen Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Den Umstand des leeren Tores nutzte Granz 13 Sekunden vor Spielende. Somit sicherten sich die Eislöwen den 5:2-Sieg. Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich denke, es war ein gutes Eishockeyspiel. Es hätte in beide Richtungen kippen können, aber am Ende haben wir ein paar Tore mehr gemacht – das war der Unterschied. Das Powerplay-Tor war enorm wichtig und auch unser Penalty Killing war heute richtig stark. Schwendener hat einige große Saves gezeigt, genau dann, wenn wir sie gebraucht haben. In der neutralen Zone haben wir gut gearbeitet, unser Forecheck war defensiv stark, und wir haben den Gegner meist nach außen gedrängt. Und wenn sie doch einmal durch die Mitte kamen, war Schwendener da. Insgesamt bin ich mit dem Einsatz meiner Jungs heute sehr zufrieden.“
Red Bull MünchenRed Bull München unterliegt den Kölner Haien im Topduell (DEL) Der EHC Red Bull München musste sich den Kölner Haien im Topspiel des 47. Spieltags der PENNY DEL-Saison 2025/26 mit 0:1 (0:0|0:1|0:0) geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Oliver David blieb damit zum ersten Mal in dieser DEL-Saison ohne eigenen Treffer. Der SAP Garden war mit 10.796 Zuschauern erneut ausverkauft. Spielverlauf Bei den Red Bulls kehrte Adam Brooks nach überstandener Verletzung zurück ins Line-up. Im Tor begann Mathias Niederberger. Der Nationalkeeper war in der dritten Minute direkt gegen Robin van Calster gefordert. Auf der anderen Seite setzten Yasin Ehliz und Phillip Sinn die ersten offensiven Akzente, doch beide Male stand das Gestänge dem Treffer im Weg (6.). Kurz darauf ein Schreckmoment: Verteidiger Maximilian Daubner wurde nach einem unglücklichen Zusammenprall im Gesicht getroffen und musste das Eis verlassen. In der Folge wurde der 28-Jährige sicherheitshalber zur Abklärung einer möglichen Verletzung ins Krankenhaus gebracht. Nach dem ereignisreichen Auftakt übernahmen beide Abwehrreihen die Kontrolle. Chancen gab es dennoch – darunter ein weiterer Münchner Lattentreffer von Konrad Abeltshauser (15.). Wenig später machte Köln in Überzahl Druck, doch Niederberger war nicht zu bezwingen. Auch Janne Juvonen blieb in einem wilden ersten Drittel ohne Gegentor. So ging es mit 0:0 in die Pause. Auch im Mittelabschnitt bestimmten die Defensivreihen das Geschehen. Beide Teams machten den Raum vor dem eigenen Tor eng und ließen kaum gefährliche Abschlüsse zu. Statt eines Chancenfestivals sahen die Fans spektakuläre Rettungsaktionen – wie von Abeltshauser, der nach einem Querpass in höchster Not mit dem Schläger rettete. Kurz darauf fiel dann der erste Treffer: Haie-Stürmer Gregor MacLeod fälschte in der 35. Minute einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 0:1 ab. Die Red Bulls reagierten umgehend und erhöhten den Druck – doch beim Pfostentreffer von Tobias Rieder kurz vor der zweiten Pause fehlten erneut nur Zentimeter zum Ausgleich. Im Schlussabschnitt war München zunächst defensiv gefordert. Bis zur ersten guten Ausgleichschance durch Gabriel Fontaine dauerte es knapp acht Minuten. Mit zunehmender Spielzeit erhöhten die Red Bulls die Intensität. In der Schlussphase setzte der viermalige deutsche Meister alles auf eine Karte, machte in doppelter Überzahl mit Extra-Angreifer Druck – doch spätestens bei Juvonen war Endstation. So blieb es beim 0:1 aus Münchner Sicht und bei der ersten Niederlage im dritten Spiel nach der Olympiapause. Phillip Sinn: „Es war ein Spiel mit Playoff-Charakter gegen eine Kölner Topmannschaft. Wieder war es ein defensiv geprägtes Duell, das wir am Ende knapp verloren haben, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Auch solche Spiele können lehrreich sein.“ Tore: 0:1 | 34:59 | Gregor MacLeod Zuschauer: 10.796
Eispiraten CrimmitschauEispiraten besiegen Weiden nach dramatischer Schlussphase - Westsachsen holen vor 3.603 Zuschauern Big Points im Kampf um Pre-Playoffs (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel im Rahmen des 1. Jugend-Spieltages gegen die Blue Devils Weiden mit 5:2 gewonnen. Vor 3.603 Zuschauern im Sahnpark drehten die Westsachsen die Partie erst in den Schlussminuten und sorgten mit vier Treffern binnen sechs Minuten für einen umjubelten Heimsieg. Cheftrainer Jussi Tuores konnte personell etwas durchatmen. Mit den wiedergenesenen Philipp Kuhnekath und Justin Büsing, aus Bremerhaven angereits, standen wieder mehr Optionen zur Verfügung. Zudem feierten die Neuzugänge Finn Fuchs und Leon Neiger ihre Heimdebüts, sodass Tuores vier komplette Reihen ins Rennen schicken konnte. Torlos in die erste Pause Die Hausherren erwischten vor lautstarker Kulisse einen guten Start und waren das aktivere Team. Denis Shevyrin verpasste eine Hereingabe von Louis Brune knapp, Kuhnekath bekam im Slot den Puck nicht sauber kontrolliert und auch Neiger zielte nur haarscharf über das Tor. Defensiv präsentierten sich die Crimmitschauer in den ersten 20 Minuten strukturiert, aufmerksam und mit einem souveränen Kevin Reich zwischen den Pfosten. Der Schlussmann strahlte viel Ruhe aus und war bei insgesamt zehn Abschlüssen der Gäste zur Stelle. Weiden schlägt im Powerplay zu Im Mittelabschnitt kamen die Oberpfälzer besser ins Spiel. Zwar verzeichneten Louis Brune und Corey Mackin erste Abschlüsse für die Hausherren, doch in der Folge häuften sich die Druckphasen der Gäste. Nachdem Tim McGauley im Slot aus aussichtsreicher Position noch gescheitert war, schlugen die Blue Devils im Powerplay zu: Tommy Muck traf in der 33. Minute zum 0:1 und versetzte den Sahnpark kurzzeitig in Schockstarre. Die Eispiraten antworteten jedoch energisch. McGauley und Mackin arbeiteten hart hinter dem Tor von Michael McNiven, ehe Dylan Wruck den Puck in der 37. Minute zum verdienten 1:1-Ausgleich über die Linie drückte. Dramatische Schlussphase – 4 Eispiraten-Treffer in sechs Minuten Zu Beginn des Schlussdrittels musste Michael McNiven einen Schuss von Adam McCormick an den Pfosten lenken. Auf der Gegenseite war auch Reich mehrfach gefordert und entschärfte brenzlige Situationen – teils mit mutigen Ausflügen aus seinem Gehäuse. In der 50. Minute entschieden die Schiedsrichter nach Videobeweis jedoch auf Tor für Weiden. Ein Schuss von Noah Samanski, den viele im Sahnpark am Gestänge vermutet hatten, sprang aus dem Tor zurück ins Spiel – 1:2. Verwunderung und Niedergeschlagenheit machten sich breit. Doch die Antwort der Eispiraten folgte prompt. Louis Brune traf in der 54. Minute im Nachschuss zum 2:2 und brachte den Sahnpark wieder zum Beben. Nun waren die Crimmitschauer klar am Drücker. Drei Minuten vor dem Ende landete eine hohe Hereingabe im High-Slot, wo Ladislav Zikmund goldrichtig stand und mit aller Entschlossenheit zum 3:2 einschob (57.). Gästecoach Alan Letang nahm daraufhin Michael McNiven für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Doch die Entscheidung fiel zugunsten der Westsachsen: Corey Mackin stibitzte Tommy Muck den Puck und traf in der 59. Minute ins leere Tor zum 4:2. Elf Sekunden vor der Schlusssirene setzte Tim McGauley ebenfalls per Empty-Netter den Schlusspunkt zum 5:2-Endstand. Vier Treffer in nur sechs Minuten ebneten den Weg zu einem emotionalen Heimsieg. Mit diesen „Big Points“ im Kampf um die Pre-Playoffs gehen die Eispiraten nun mit Rückenwind in ihr letztes Hauptrundenwochenende in der DEL2. Torfolge (0:0, 1:1, 4:1): 0:1 Tommy Muck (Cedric Schiemenz, Noah Samanski) 32:12 1:1 Dylan Wruck (Corey Mackin, Tim McGauley) 36:15 1:2 Noah Samanski (Fabian Ribnitzky) 49:02 2:2 Louis Brune (Denis Shevyrin) 53:43 3:2 Ladislav Zikmund (Gregory Kreutzer, Denis Shevyrin) 56:18 4:2 Corey Mackin 58:07 – EN 5:2 Tim McGauley (Dylan Wruck Ole Olleff) 59:49 – EN Zuschauer: 3.603
Kassel HuskiesGarlent trifft nach acht Sekunden in der Verlängerung: Huskies schlagen Starbulls 3:2 (DEL2) Zum direkten Duell um Platz 2 waren die Starbulls am Sonntagabend in Kassel zu Gast. Die Gäste gingen zweimal in Überzahl in Führung, Mieszkowski und Turgeon sorgten für die Ausgleichstreffer. In der Verlängerung traf Garlent nach nur acht Sekunden zum 3:2-Heimsieg für die Schlittenhunde. Die Huskies starteten zunächst ordentlich ins Spiel. Nach nur wenigen Sekunden kam bereits Hoelscher aus kurzer Distanz zum Abschluss, verpasste aber den frühen Führungstreffer. Stattdessen schwappte das Momentum aufgrund einer Strafe gegen die Schlittenhunde direkt auf die Seite der Gäste. Die Starbulls wussten die Gelegenheit zu nutzen: Kurz vor Ablauf der Strafzeit verlor die Unterzahlformation der Nordhessen die Zuordnung und Järveläinen konnte von der linken Seite unbedrängt zur Führung treffen (4.). Die Huskies verpassten die direkte Antwort. Zunächst durch einen Abschluss von Keck (4.), dann durch ein ungenutztes Powerplay. Aus blieb der Ausgleichstreffer jedoch nicht: In der 9. Minute fing Valenti den Puck auf dem rechten Flügel ab, spielte in die Mitte zu Mieszkowski, welcher die Scheibe dort kontrollieren uns zum 1:1 versenken konnte. Im restlichen Verlauf des Drittels kontrollierten die Huskies den Puck über weite Strecken, gefährliche Abschlüsse blieben beiderseitig jedoch aus, weswegen es mit dem 1:1 auch in die erste Pause ging. Im Mittelabschnitt war das Chancenplus auf Seiten der Gastgeber. Gerade die ersten beiden Sturmreihen kamen zu mehreren gefährlichen Abschlüssen. Allerdings fanden weder die Abschlüsse von Mieszkowski (25., 33.) und Turgeon (33.) noch die mehreren Versuche von Garlent (30., 34.) den Weg ins Tor. Stattdessen waren die Starbulls, welche früher im Drittel noch eine Überzahlsituation ausließen, erneut im Powerplay erfolgreich: Inmitten einer Drangphase sprachen die Schiedsrichter eine Strafe wegen „Zu vieler Spieler auf dem Eis“ gegen die Huskies aus – Sarault traf mit Ablauf der Strafzeit gegen die Schlittenhunde zur erneuten Führung für die Oberbayern (36.). Die Huskies, zu diesem Zeitpunkt mit doppelt so vielen Torschüssen wie die Gäste, mussten mit einem Rückstand zum zweiten Pausentee. Was im Mittelabschnitt nicht gelingen wollte, gelang im Schlussdrittel nach nur wenigen Sekunden: Wilde verfehlte mit einem Distanzschuss das Tor, der Puck sprang jedoch von der Bande auf die Kelle von Turgeon, welcher aus kurzer Distanz den zweiten Treffer für seine Farben erzielte (41.). Einige Minuten später mussten die Schlittenhunde abermals in Unterzahl agieren, überstanden diese Situation aber schadlos und waren selbst durch Münzenberger und Turgeon gefährlich (46.). Kurz nach Ablauf ihres Powerplays, konnten sich die Starbulls zudem bei ihrem Keeper bedanken, welcher eine Scheibe noch kurz vor der Linie sichern konnte (47.). Auch die Gäste hatten aber noch die Chance auf den Siegtreffer: Zuerst verhinderte Wilde, dass Sarault ins praktisch leere Tor einschießen konnte (53.), dann entschärfte Shilin einen Zwei-auf-Null-Konter der Gäste überragend (54.). So ging es auch im vierten Aufeinandertreffen der beiden Teams beim Stand von 2:2 in die Verlängerung. Dort konnten sich diesmal aber die Huskies den Zusatzpunkt sichern: Hoelscher gewann das Bully, Garlent konnte über die rechte Seite kommend nach nur acht gespielten Sekunden den entscheidenden Treffer erzielen (61.). Tore: 0:1 Järveläinen (PP – Stretch, Laub – 3. Min.); 1:1 Mieszkowski (Valenti – 9. Min.) 1:2 Sarault (Feser – 36. Min.); 2:2 Turgeon (Wilde, Mieszkowski – 41. Min.) 3:2 Garlent (GWG – Hoelscher – 61. Min.)
ESV KaufbeurenDerby Niederlage in Landshut (DEL2) 50. Spieltag der DEL2-Saison 2025/2026, und für den ESVK ging es heute nach Niederbayern. Dort stand das ewig junge Derby gegen den EV Landshut auf dem Programm. Cheftrainer Leif Carlsson konnte dabei nach langer Verletzungspause wieder auf Dartagnan Joly zurückgreifen, der neben Tyson McLellan und Travis Turnbull in der ersten Sturmformation auf dem Eis stand. Zudem konnte Förderlizenzspieler Nikolaus Heigl heute sein 20. Pflichtspiel für den ESVK absolvieren, was es ihm nun ermöglicht, auch in den Playdowns für die Joker aufzulaufen. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Yannik Burghart, Brent Readeke, Joe Cassetti und Henri Kanninen. Krankheitsbedingt waren Sami Blomqvist und Max Hadraschek nicht im Kader. Im Tor stand Rihards Babulis. Es entwickelte sich von Beginn an eine sehr intensive Partie. Beide Mannschaften zeigten dabei eine hohe Laufbereitschaft, und so gab es zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten, wobei die Hausherren einen größeren Anteil davon hatten. Die Joker gingen in der vierten Minute durch Tyson McLellan mit 0:1 in Führung. Der Kaufbeurer Top-Scorer wurde von John Rogl mit einem schönen Pass auf die Reise geschickt und verwandelte vor Jonas Langmann mit der Rückhand. Direkt nach dem ersten Treffer der Partie musste ESVK-Torhüter Rihards Babulis zweimal in höchster Not gegen Tor Immo und Trevor Gooch retten. Ein erstes Powerplay des EVL konnten die Joker kurze Zeit später gut verteidigen, das immerhin mit rund 28 Prozent Erfolgsquote das beste der ganzen Liga ist. Auch nach dem Powerplay waren die Niederbayern weiter am Drücker und kamen immer wieder zu guten Abschlüssen. Rund um die 13. Minute wurde das Spiel wieder etwas ausgeglichener, und auch der ESVK war in der Offensive präsenter, was sich in guten Chancen unter anderem durch Max Oswald und Dartagnan Joly zeigte. Sekunden vor der Pausensirene hatte dann Dietz noch eine große Chance, aber auch hier war Rihards Babulis zur Stelle und sicherte die Scheibe. So ging es mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee. Das zweite Drittel war dann eher in der Hand der Niederbayern. Die Joker standen von Beginn an unter Druck, und der EVL hatte in den ersten Minuten des zweiten Drittels gleich zwei gute Chancen, das Spiel schnell auszugleichen. Rihards Babulis war jedoch hellwach und rettete seiner Mannschaft die Führung. Ein erstes eigenes Powerplay war dann sehr zerfahren; trotzdem sprang noch eine gute Schusschance für Travis Turnbull heraus. Die Partie wurde zunehmend härter und nickliger, und nach einem späten Check von Tor Immo verlor der ESVK seinen Kapitän Bernhard Ebner, der verletzungsbedingt in die Kabine musste. Warum die Schiedsrichter in dieser Situation keine Strafe anzeigten oder den Videobeweis nutzten, bleibt wohl deren Geheimnis. Direkt aus dem Bully nach der Verletzungsunterbrechung zeigten die Schiedsrichter dann eine Strafe gegen die Joker an, und das beste Powerplay der Liga bewies, warum es diesen Namen verdient. David Stieler konnte in der 32. Minute einen Nachschuss zum 1:1-Ausgleichstreffer im Tor des ESVK unterbringen. Dem nicht genug, setzten die Niederbayern gleich noch einen drauf. Nach einem Fehlpass der Allgäuer in der eigenen Zone bedankte sich Tobias Lindberg und stellte sich frei vor Rihards Babulis, um den Spielstand binnen 39 Sekunden auf 2:1 zu ändern. In der Folge ließen sich die Kaufbeurer wieder zu einigen Undiszipliniertheiten hinreißen. Dadurch kamen die Landshuter zu einem weiteren Powerplay. Hier hatten die Joker mehrfach Glück und einen starken Rihards Babulis im Rücken, sodass der EVL nicht zu einem weiteren Treffer kam. So ging es dank des Landshuter Doppelschlags mit dem Spielstand von 2:1 zum zweiten Pausentee. Der Schlussabschnitt ähnelte dem zweiten. Die Landshuter waren das bessere Team, und der ESVK versuchte, den Niederbayern mit viel Kampf und Einsatz entgegenzuwirken. Die Hausherren konnten jedoch nach einem Scheibenverlust der Joker in der Neutralen Zone zu einem schnellen Konter ansetzen, den Trevor Gooch in der 45. Minute mit seinem platzierten Schuss zum Spielstand von 3:1 vollendete. Das Spiel beruhigte sich nach diesem Treffer etwas, und die Joker kamen auch wieder zu dem ein oder anderen guten Angriff. Insgesamt merkte man der Mannschaft jedoch das Fehlen des einen oder anderen Schlüsselspielers an. Fünf Minuten vor dem Ende markierte Vincent Schlenker seinen ersten Treffer im Trikot des ESVK, und bei den Allgäuern keimte nochmals Hoffnung auf, das Spiel vielleicht doch noch drehen zu können. Leider wurde diese Hoffnung schnell im Keim erstickt. Erneut war ein Scheibenverlust in der Neutralen Zone für einen Gegentreffer verantwortlich. Die daraus resultierende Zwei-auf-eins-Situation nutzte Tor Immo mit einem Direktschuss zum Spielstand von 4:2. Eine Minute später, als die Joker mit dem sechsten Feldspieler agierten, stellte Tobias Lindberg mit seinem Treffer ins leere Tor den Endstand von 5:2 her.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine bezwingen Lausitzer Füchse (DEL2) Die Krefeld Pinguine gewinnen ein hartumkämpftes Spiel gegen die Weißwasseraner und fahren auch im vierten Aufeinandertreffen der Saison den Sieg ein. Das erste Drittel begann für die Pinguine gut. Das Team von Thomas Popiesch gab von Anfang an den Ton an und konnte durch Matsumoto, der nach Vorlage von Dybowski und Müller frei vor dem Tor der Weißwasseraner stand, in Führung gehen (14.). Die Antwort der Füchse ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Charlie Jahnke erzielte 77 Sekunden später per Schuss von der rechten Seite den Ausgleich (16.). Im zweiten Abschnitt gestaltete sich die Partie ähnlich. Matsumoto schnürte auf Zuspiel von Bruch und Vandane seinen Doppelpack (26.), doch wieder antworteten die Sachsen mit einem Blitztor. Erneut war es Jahnke, der den Spielstand für die Füchse egalisierte (26.). Nichtsdestotrotz waren die Pinguine die bessere Mannschaft – und stellten das unter Beweis. Mathew Santos ließ erneut seinen Torinstinkt durchblitzen und traf nach Vorlage von Philip Gogulla zur dritten Krefelder Führung dieses Sonntagabends (37). Im Schlussdrittel machte Weißwasser dann Druck. Auch Krefeld hatte Chancen, fokussierte sich aber eher auf die Defensive. Zwei Minuten vor Schluss nahm Gästecoach Christof Kreutzer dann das Timeout und kurz darauf seinen Torhüter vom Eis. Doch wie schon am Freitag in Kaufbeuren nutzten die Pinguine die Situation eiskalt aus. Marcel Müller kam an den Puck, zog von der Mittellinie ab und traf zum 4:2-Endstand (60.). Damit stehen die Pinguine zwei Spieltage vor Schluss bei 111 Punkten. Am Freitag geht es für die Mannschaft von Thomas Popiesch dann nach Regensburg, ehe am Sonntag die Bietigheim Steelers im letzten Heimspiel der regulären Saison zu Gast sind. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – Lausitzer Füchse (1:1, 2:1, 1:0) Tore: 1:0 (13:45) Matsumoto (Müller, Dybowski), 1:1 (15:02) Jahnke (Broda, Panocha), 2:1 (25:01) Matsumoto (Bruch, Vandane), 2:2 (25:59) Jahnke (Heyter, Nieleck), 3:2 (37:00) Santos (Gogulla), 4:2 (59:18) Müller Torschüsse: 25 – 21 Strafen: Krefeld 6 – Lausitz 4 Zuschauer: 6868 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Ich glaube, wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Entscheidend ist, dass wir wissen, dass Weißwasser zurzeit sehr gutes Eishockey spielt. Sie haben in den letzten Wochen nicht umsonst Siegesserien gestartet. Sie sind eine junge Mannschaft, die sich über den Lauf der Saison unglaublich stark entwickelt hat. Trotzdem haben wir dann immer wieder Wege gefunden, offensiv gute Akzente zu setzen. Gerade in der Drittelpause haben wir gesagt, dass wir vieles einfacher halten und vorne mehr Druck aufbauen wollen. Im zweiten Drittel haben mir viele Sachen sehr gut gefallen, um dann im letzten Drittel wieder in der Offensive die letzte Konsequenz vermissen zu lassen. Trotzdem hat die Mannschaft einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen, was in der Phase wichtig ist. Es ist natürlich ganz klar, dass Weißwasser um die direkte Playoff-Qualifikation hart kämpft. Vielleicht war bei dem ein oder anderen Spieler im Kopf, dass das heute etwas leichter gehen würde, da mussten wir nochmal etwas Klarheit in die Köpfe bringen. Über das ganze Spiel gesehen, ist es dann sehr viel besser gewesen. Hinten raus war es dann vielleicht genau die Kleinigkeit, die ausschlaggebend dafür war, dass wir heute gewonnen haben.
Ice Dragons HerfordDas Wunder von der Werre - Ice Dragons ziehen in die PlayOffs ein (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die PlayOffs der Oberliga, gleichbedeutend mit der Aufstiegsrunde zur DEL2, erreicht. Die lange Aufholjagd wurde einen Spieltag vor Ende der Zwischenrunde durch einen hart erkämpften 3:1 (1:0/0:0/2:1)-Sieg in Erfurt und einem 5:4 nach Verlängerung der Rostock Piranhas über die Herne Miners mit Erfolg gekrönt. Wie in der vergangenen Saison ist der Deggendorfer SC Gegner im Achtelfinale, das ab 08. März beginnt. Vor Weihnachten hatten die Ostwestfalen 15 Punkte Rückstand auf die PlayOff-Zone und nur wenige glaubten noch an eine Chance auf die Top 8 der Oberliga Nord. Doch die Mannschaft von Herfords Chefcoach Henry Thom glaubte immer an sich und machte nun das „Wunder von der Werre“ perfekt. Grundstein war am vorletzten Spieltag zunächst der Sieg im „Do or Die“-Spiel bei den TecArt Black Dragons Erfurt am Sonntagnachmittag. Beiden Teams war die große Bedeutung der Partie in den ersten Minuten anzumerken. Sowohl Erfurt als auch Herford taten sich zunächst schwer, klare Chancen herauszuspielen. So war zunächst Geduld gefordert und man lauerte auf Fehler des Gegners. Eine solche Situation nutzten die Ice Dragons in der 9. Minute aus. Erfurt verlor hinter dem eigenen Tor die Scheibe und Nils Wegner netzte aus kurzer Entfernung zum 1:0 für die Ostwestfalen ein. Die Führung brachte dem HEV nun mehr Sicherheit und das Passspiel wurde genauer, jedoch fielen bis zur ersten Pause keine weiteren Treffer. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Erfurt den Druck und brachte deutlich mehr Schüsse auf das gegnerische Gehäuse. Herfords Torhüter Jakub Urbisch zeigte sich jedoch erneut in blendender Form und gab den Ice Dragons den nötigen Rückhalt. Gegen Ende des Drittels überstand der HEV zudem zwei Unterzahlsituationen mit sehr viel Einsatz in der gesamten Defensive. So blieb es vor dem letzten Wechsel bei der knappen Gästeführung. Im Schlussabschnitt hatten die Ostwestfalen schnell die Gelegenheit, in Überzahl zu erhöhen. Ryley Lindgren nutzte in der 46. Minute diese Gelegenheit aus halblinker Position und traf zum 2:0. Der Jubel war bei den vielen mitgereisten HEV-Fans noch nicht verstummt, da gab Erfurt die passende Antwort. Enzo Herrschaft verkürzte in der 47. Minute nach einem Abpraller auf 1:2 und sorgte somit für Hochspannung in den Schlussminuten. Erfurt warf nun alles nach vorne, während Herford mit viel Einsatz dagegenhielt, immer wieder die Schusswege zustellte und zudem die gefährliche Zone vor dem eigenen Tor verdichtete. Kurz vor dem Ende nahmen die Gastgeber Torhüter Patrick Glatzel zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch die Ice Dragons hielten dem Druck stand und schließlich machte Matyas Kovacs 18 Sekunden vor dem Ende mit dem 3:1 per EmptyNet-Treffer den Deckel auf die Begegnung. Herfords Chefcoach Henry Thom war nach der Partie sichtlich zufrieden: „Wir haben heute besonders in der Defensive nicht viel zugelassen und sehr hart gearbeitet. Außerdem haben wir effektiv unsere Torgelegenheiten genutzt. Im Moment wird kein Schönheitspreis vergeben, es zählt einfach nur das Ergebnis.“ Es folgte Teil 2 eines denkwürdigen Tages aus Sicht der Ice Dragons. Im Abendspiel hatten sowohl Rostock als auch Herne im direkten Aufeinandertreffen noch die Gelegenheit, sich mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit im PlayOff-Rennen zu halten. Kurz vor Ende führte der Gast mit 4:3, bevor die Rostock Piranhas 25 Sekunden vor der Schlusssirene zum 4:4-Ausgleich kamen. Um 21.16 Uhr, als die Herforder Mannschaft noch auf dem Rückweg aus Thüringen war, wurden durch den Siegtreffer der Ostseestädter die allerletzten Zweifel beseitigt. Die Ice Dragons zogen in die PlayOffs ein. In der Dienstagsbegegnung gibt es nun im Derby gegen die Hammer Eisbären das WarmUp auf die Vergleiche mit dem Deggendorfer SC. Spielbeginn in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ ist um 20.00 Uhr, Tickets sind online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse , die mit Einlassbeginn ab 19.00 Uhr öffnet, erhältlich. Die PlayOffs beginnen am 08. März mit einem Auswärtsspiel, am 10. März folgt ab 20.00 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ Spiel 2 gegen den Süd-Meister. Tickets gibt es online unter https://tickets-ice-dragons.reservix.de/p/reservix/group/532199 . Tore: 0:1 08:20 Nils Wegner (Pavel Avdeev / Timo Sticha) 0:2 45:15 Ryley Lindgren (Sebastian Moberg) PP1 1:2 46:03 Enzo Herrschaft (Nils Herzog / Jonas Gerstung) 1:3 59:42 Matyas Kovacs (Ryley Lindgren) EN Strafen: Erfurt 8 Minuten Herford 8 Minuten Zuschauer: 1233
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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Pfaffenhofen EishogsDer Substanzverlust ist einfach zu groß - ECP muss sich Schongau im ersten Play-Down-Spiel mit 1:5 geschlagen geben (BYL) Sie haben gekämpft und alles versucht, doch es hat nicht gereicht. Mit 1:5 (o:2; 1:1; 0:2) unterlag der EC Pfaffenhofen am Freitag auf eigenem Eis im ersten Spiel des Play-Down-Halbfinales der EA Schongau, die damit in der Best-of-Five -Serie mit 1:0 in Führung liegt. Angesichts der Voraussetzungen kam diese Niederlage allerdings nicht sonderlich überraschend, denn Pfaffenhofens Trainerduo Markus Muhr und Markus Welz konnte für diese Begegnung erneut nur einen stark dezimierten Kader aufbieten. Zwar meldeten sich die immer noch angeschlagenen Hätinen-Brüder, Jakub Vrana und Leon Koppitz einsatzbereit, dafür musste neben Anton Seidel, Luis Pfab und Jan Tlacil kurzfristig auch noch Wassilij Guft-Sokolov erkrankt passen, sodass zusammen mit den fünf Langzeitverletzten wieder neun Spieler auf der Ausfallliste standen. Deshalb beorderten sie mit Quirin Oexler einen weiteren 1b-Spieler zum Team. Der langjährige Bayernliga-Spieler bildete mit Koppitz ein Verteidigerpaar, während Marc Sauer wieder in den Angriff rückte, um drei komplette Reihen bilden zu können. Und zunächst merkte man den einzelnen Blöcken auch an, dass sie so noch nie zusammengespielt hatten. So fehlte in der Anfangsphase oft die richtige Zuordnung, was die nahezu in Bestbesetzung angetretenen Gäste nutzten. Anton Zimmer (2.) und Dennis Gulda (5.) brachten die Mammuts schnell mit 2:0 in Front. Danach stabilisierten sich die Gastgeber, fanden jetzt besser ins Spiel und setzten auch die ersten offensiven Akzente. Allerdings nur bis Mitte des ersten Drittels. Dann mussten sie sich bis zur ersten Pause fast ausschließlich in Unterzahl der Angriffe der Mammuts erwehren, zwei Minuten lang sogar mit zwei Mann weniger, wobei die Entscheidungen der Schiedsrichter den Unmut der Zuschauer hervorriefen. Erst erwischte es Kareem Hätinen mit 2+2 Minuten, dann Kapitän Robert Neubauer gar fünf Minuten wegen Bandencheck und schließlich auch noch Elias Weber. Doch eine gut stehende ECP-Abwehr, ein wiederum überragender Jonathan Kornreder und der Pfosten verhinderten einen weiteren Gegentreffer. Bei einem Konter scheiterte Robert Gebhardt ebenfalls am Gestänge des Schongauer Gehäuses. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Jetzt drückten die Gäste vermehrt die Strafbank. Luis Hegner musste nach einem Stockstich gegen Kareem Hätinen sogar mit einer Matchstrafe zum Duschen. Die Hausherren zogen zeitweise ein durchaus gut anzusehendes Powerplay auf, doch ein Treffer sollte auch ihnen dabei nicht gelingen. Der fiel dann auf der Gegenseite durch Schongaus Routinier Dominic Krabbat, gerade in dem Moment als die einzige Strafzeit der Hausherren im zweiten Drittel abgelaufen war (34.). Wenig später folgte die Antwort. Marc Sauer erkämpfte sich an der Bande die Scheibe , zog an der blauen Linie Richtung Mitte, überraschte mit seinem Schuss EAS-Torhüter Daniel Blankenburg und hielt seine Mannschaft damit weiter im Rennen (38.). Im Schlussabschnitt versuchten die Pfaffenhofener nochmal alles, um weiter zu verkürzen, doch nun machte sich langsam aber sicher auch der Kräfteverschleiß bemerkbar, vor allem bei denjenigen Spielern, die kaum trainieren konnten. Jetzt boten sich den Gästen mehr Räume und innerhalb von einer Minute fiel schließlich die endgültige Entscheidung, als Raivo Freidenfelds und Krabbat mit einem Doppelschlag auf 5:1 stellten (50.). Trotz der Niederlage hat die bunt zusammengewürfelte Mannschaft jedoch keinesfalls enttäuscht, doch letztendlich war der Substanzverlust durch die vielen Ausfälle einfach zu groß. EC Pfaffenhofen: Kornreder, Marx, Oexler, Hätinen L., Koppitz, Wolf Mi., Münzhuber,, Leonhardt, Ullmann, Neubauer, Gebhardt, Hätinen K., Sauer, Vrana, Fichtenau, Weber, Schwirtzer Tore: 0:1 (2.) Zimmer (Hegner, Eberle); 0:2 (5.) Gulda (Spindler); 0:3 (34.) Krabbat (Sonne, Freidenfelds); 1:3 (38.) Sauer (Fichtenau, Schwirtzer); 1:4 (50.) Freidenfelds (Gulda); 1:5 (50.) Krabbat (Gulda, Hickl) Strafen: ECP 15 EAS 15 + Matchstrafe f. Hegner Zuschauer: 150
EHC Waldkraiburg – ESV Burgau 1:3 (1:1, 0:0, 0:2) (BYL) Tor: [X] Englbrecht (#45); Lode (#40); Verteidigung: Hora (#3), Mertz (#5), Lode (#10), Rott (#20), Ludwig (#23), Kokeš (#50), Jakob (#52), Cejka (#81), Loboda (#90); Angriff: Dillmann (#11), Šrámek (#13), Ovaska (#18), Decker (#34), Hipetinger (#53), Rosenkranz (#68), Maierhofer (#74), Vogl (#88), Revaj (#92), Zimmermann (#98); Tore: 1:0 (1.) Maierhofer (Vogl, Hora); 1:1 (10.) Oppenberger (Ballner – PP1); 1:2 (46.) Petzold (Arnawa); 1:3 (60.) Arnawa (Oppenberger, Bartuli – ENG); Zuschauer: 536, Strafen: Waldkraiburg 4 – Burgau 8. EHC Waldkraiburg verliert Play-Down-Auftakt gegen Burgau Es sollte das erste von noch maximal drei Spielen für den EHC Waldkraiburg in der Saison 2025/2026 werden. Die Auftaktpartie zu den Play-Downs der Eishockey-Bayernliga gegen Burgau sollte das Ende einer gebrauchten Saison einläuten. Die Vorzeichen standen dafür gut: Kapitän Nico Vogl stand – zwar mit Vollvisier, aber dennoch – wieder in der Aufstellung, Tobias Jakob kam aus der „Oans Bee“ zur Hilfe, womit die Löwen mit einer Kaderstärke von 21 Spielern so gut besetzt waren wie schon lange nicht mehr. Die Burgauer Gäste waren mit 20 Spielern nur leicht dünner aufgestellt, gaben aber – wie schon im letzten Auswärtsspiel der Löwen in Burgau – Philipp Schnierstein im Tor den Vorzug. Eben dieser Schnierstein stand, wie auch seine Vorderleute, nach nur 14 Sekunden im Fokus. Mit dem ersten Angriff der Partie fuhr der genesene Nico Vogl von rechts auf das Tor zu. Sein Schuss landete am Pfosten und von dort auf dem Schläger von Florian Maierhofer, der keine Mühe hatte, den Puck zum 1:0 im Tor unterzubringen. In der Folge spielte zumeist der EHC Waldkraiburg auf das Tor der Eisbären, während diese durch Entlastungsangriffe auffielen, die sie vor allem zum Wechsel nutzten. In der neunten Minute gab es die erste von lediglich zwölf Strafminuten in dieser fair geführten Begegnung: Jan Loboda musste wegen Bandenchecks auf die Strafbank. Diese Möglichkeit nutzte Burgau nach nur 35 Sekunden zum Ausgleich. Einen von David Ballner produzierten Nachschuss zwängte Oppenberger zwischen Max Englbrechts Schlittschuh und den Torpfosten zum 1:1 ins Netz. Mit diesem Treffer verloren die Löwen augenscheinlich nicht nur ihre Führung, sondern auch ihre Selbstsicherheit. Die Fehlpässe häuften sich, man spielte sich im eigenen Drittel fest und ließ sich ohne erkennbare Lösung unter Druck setzen. Dabei konnten sich die Waldstädter noch glücklich schätzen, nicht mit einem Rückstand in die erste Pause zu gehen. Nachdem Martin Kokeš sieben Minuten vor Drittelende an der blauen Linie der Puck abgenommen wurde, war Burgaus Schwede Mikko-Matti Paakkola allein durch. Doch Max Englbrecht blieb ruhig und entschärfte die Situation. Nach rund drei Minuten im zweiten Abschnitt durften die Löwen-Fans wieder hoffen. Sie sahen Jakub Šrámek, der typisch für ihn durch die Reihen der Burgauer Verteidigung kurvte. Selbst Philipp Schnierstein war bereits geschlagen, doch untypisch für den Tschechen brachte Šrámek den Puck mit der Rückhand nicht hoch genug, sodass der Versuch an Schniersteins Schoner endete. Insgesamt hatte er in diesem Drittel drei weitere gute Möglichkeiten, blieb an diesem Abend jedoch glücklos vor dem Tor. Auch die Burgauer Gäste blieben ohne Fortune. Obwohl sie – oft begünstigt durch Waldkraiburger Ungenauigkeiten – zu viel Platz erhielten, stand Max Englbrecht wie eine Mauer und rettete das 1:1 in die zweite Pause. Nach gut fünf Minuten im Schlussdrittel war der Löwen-Keeper erneut zur Stelle, als er einen Schuss von Arnawa mit der Stockhand in höchster Not nach rechts abwehrte. Dort lauerte jedoch nicht ein Verteidiger in Blau, sondern mit Petzold ein weiß gekleideter Angreifer, der den Nachschuss zum 1:2 aus Sicht der Löwen im Tor unterbrachte. In der Folge erspielten sich die Löwen durchaus weitere Möglichkeiten, scheiterten jedoch in letzter Konsequenz immer wieder an Philipp Schnierstein, der – wie schon im letzten Vorrundenspiel gegen Burgau – die Angreifer des EHC Waldkraiburg zur Verzweiflung brachte. Rund eine Minute vor dem Ende zog Trainer Lederer den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers. Doch statt des Ausgleichs sahen die Fans das 1:3 durch Arnawa ins verwaiste Gehäuse. Damit geht Burgau nach diesem Freitagsspiel mit 1:0 in der Serie in Führung. Die nächste Chance erhalten die Löwen bereits zwei Tage später in der Eishalle Burgau.
Forst Nature BoyzSaison 2025/2026 endete für Nature Boyz vorzeitig - Trotzdem zufriedene Gesichter im Vorstandsteam (BLL) Für die Forster Nature Boyz endete die Eishockeysaison 25/26 nach dem letzten Spiel der Hauptrunde mit einer Niederlage in Bad Aibling. Das Team um Robert Kienle erreichte in dieser Saison 32 Punkte, wie auch der SC Reichersbeuern und der ERSC Ottobrunn. Wie im letzten Jahr war das schlechtere Torverhältnis (77:100) ausschlaggebend für die Platzierung. Da die Abstiegsrunde wegen des Ausstieges von Selb ausgesetzt wurde, hieß es Saisonende. Im letzten Jahr standen 35 Punkte auf dem Konto, was den 6. Tabellenplatz entsprach, ein Tor schlechter als wiederum der SC Reichersbeuern. In der Vorbereitung konnten die Nature Boyz nur das Spiel beim Bezirksligisten EV Bad Wörishofen knapp für sich entscheiden, die anderen Partien gingen an die jeweiligen Gegner. Ergebnistechnisch begann auch die Punktrunde entsprechend negativ. Die ersten 4 Spiele gingen jeweils an den Gegner, dann ein Sieg in Reichersbeuern und zu Hause gegen die Wanderers aus Germering. Ergebnistechnisch ging es mit Siegen und Niederlagen weiter. In Ottobrunn gewonnen, Rückspiel zu Hause verloren, auch in Ravensburg wurde gewonnen. Nach ein paar knappen, teilweise unnötigen Niederlagen, wurde beim EV Pfronten gepunktet. Es folgte ein 1:2-Sieg beim EV Fürstenfeldbruck, ehe in Bad Aibling die 5:2-Niederlage die Saison beendete. Auffallend in dieser Saison und auch entscheidend für den 9. Tabellenplatz war die Heimschwäche der Mannen um Trainer Robert Kienle. In der Heimtabelle belgen die Nature Boyz nach 13 Spielen den 10. Tabellenplatz, mit 14 Punkten und einem Torverhältnis von 43:63 Toren. Auswärts belegten sie einen äußerst guten 3. Tabellenplatz, mit 18 Punkten und einem Torverhältnis von 42:69 Toren. Für Trainer Robert Kienle war es meisten schwierig, die gleichen Reihen spielen zu lassen, denn durch Krankheit und Beruf waren immer wieder Akteure verhindert. Die Förderlizenzspieler der Peißenberg Miners konnten auch wenig eingesetzt werden, da sie überwiegend in Peißenbergs U20, und auch der 1. Mannschaft, benötigt wurden. Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Die Spartenleitung arbeitet bereits intensiv am Kader der nächsten Saison, ebenso im Sponsorenbereich. Das Vorstandsteam der Nature Boyz bedankt sich bei den Miners Peißenberg für die gute Zusammenarbeit, beim TSV Peißenberg für die Bereitstellung der Kleinbusse, und beim Team der Rettungssanitäter. Ein weiterer Dank geht an das Personal der Sprecherkabine, an die Helfer an der Strafbank, die Mädels vom Kioskteam und den Betreuern der Mannschaft. Nicht zu vergessen ein großer Dank an die Fans und vor allem den Sponsoren, die erst einen Spielbetrieb in dieser kostspieligen Saison ermöglichen.
Pfronten FalconsFalcons denkbar knapp gescheitert (BLL) Beim Spielstand von 5:5 hatte Miroslav Dobner am Freitag Abend im Spiel gegen Trostberg in der 57. Minute im Alleingang die Chance auf das 5:6 und den möglichen Einzug ins Viertelfinale, doch Pfrontens junger Topscorer scheiterte an seinem Landsmann Filip Tucek. Keine Zeigerumdrehung später konnte Johannes Hipetinger auf Seiten der Chiefs seine Möglichkeit nutzen und den 6:5 Siegtreffer für Trostberg erzielen. Somit konnten die Oberbayern die spannende Serie nach drei Spielen mit 6:7, 3:2 und 6:5 für sich entscheiden und ins Viertelfinale einziehen, während für die bis zum Ende aufopferungsvoll kämpfenden Ostallgäuern die Saison damit ein plötzliches Ende fand. Dabei begann die Partie ganz nach dem Geschmack von Pfrontens Trainergespann Andreas Schweinberger und Tobias Trinkner, nachdem Domenik Timpe (Dobner) und Eugen Scheffer (Simon/Geiger) zum 0:2 Zwischenstand nach dem ersten Drittel trafen. Im Mittelabschnitt leisteten sich die Falcons zu viele Fehler und Strafzeiten, welche die Gastgeber durch Nico Roßmanith (23. Minute), Johannes Hipetinger (28. Minute), Wayne Grapentine (23. Minute und 33. Minute) und Petr Dvorak (34. Minute, per Penalty) zu vier Treffern nutzen konnten. Das es dennoch 4:4 nach dem zweiten Drittel hieß, war Pfrontens bestem Spieler des Abends, Domenik Timpe zu verdanken, der zwei weitere Tore erzielen konnte. Nachdem Thomas Plenk in der 42. Minute mit dem dritten Überzahltreffer Trostberg wieder mit 5:4 in Führung brachte, war es erneut Domenik Timpe, der zum vierten Mal Filip Tucek bezwingen konnte und die Hoffnung im Lager der Pfrontener wieder aufkommen ließ. Der Rest des Spielverlaufs ist bekannt, da auch in der letzten Minute trotz doppelter Pfrontener Überzahl die Hausherren einen weiteren Gegentreffer zu verhindern wussten. Diese Begegnung, spiegelte in etwa auch den Saisonverlauf der Falcons gut wider, in der man nach gutem Start ins Straucheln kam, sich wieder fing, um sich am Ende trotz gutem Kampf und Einsatz nicht dafür zu belohnen. Drei Gegentore in Unterzahl, kein Torerfolg in Überzahl und einem 1:4 bei 5 gegen 5, zeigte einmal mehr, dass durchaus mehr möglich gewesen wäre. Strafzeiten: TSV Trostberg: 12 Minuten, EV Pfronten: 16 Minuten.
ERC Sonthofen11:2 gegen Trostberg: 1.200 Fans feiern entfesselten ERC (BLL) Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen ist mit einer Machtdemonstration ins Playoff-Viertelfinale gestartet. Vor über 1.200 Zuschauern im heimischen Eisstadion an der Hindelanger Straße überrollte das Team des Trainerduos Helmut Wahl und Vladimir Kames die Trostberg Chiefs mit 11:2 (8:0, 3:2, 0:0) Sonthofens Fans mit gutem Erinnerungsvermögen dürften an diesem Sonntagabend ein Déjà-vu erlebt haben: Fast auf den Tag genau vor einem Jahr lautete der Gegner der Schwarz-Gelben im ersten Viertelfinal-Heimspiel: Trostberg Chiefs. Damals war es ein hartes Stück Arbeit, am Ende setzte sich die Truppe um Kapitän Marc Sill mit 3:1 durch und feierte wenige Tage später mit dem 5:2 in Trostberg den Halbfinal-Einzug. In diesem Jahr eröffnete der Favorit aus dem Oberallgäu die Serie deutlicher: Nach acht gespielten Minuten hatten die Sonthofer die Chiefs bereits überrollt: Denn zu diesem Zeitpunkt führte der ERC mit 5:0, die Gäste aus Trostberg hatten ein Timeout genommen und ihren Goalie Filip Tucek vom Eis geholt und gegen Maximilian Stinauer getauscht. Aber der Reihe nach. Der ERC legte los wie die Feuerwehr: Nach einer Minute setzte Lynnden Pastachak eine erste Duftmarke und prüfte Trostbergs Keeper Filip Tucek, verfehlte aber knapp. Nicht einmal eine Zeigerumdrehung später war es erneut Pastachak, der eine feine Kombination auf Vorlage von Josef Slavicek und Marc Sill erfolgreich zum 1:0 abschloss. Die 1.234 Zuschauer waren mit dem ersten Jubel noch nicht fertig, da erhöhte Denis Adebahr in der dritten Minute auf 2:0 (Assists: Dustin Ottenbreit, Filip Krzak). Was für ein Traumstart für die Gastgeber, die von Beginn an demonstrierten, dass sie Herr in ihrem Hause sind. Die Gäste verzeichneten ihre erste Torchance in der 6. Minute, Calvin Stadelmann zwischen den Sonthofer Pfosten wehrte souverän ab – während im Gegenzug Ondrej Havlicek sogar auf 3:0 erhöhte (Assists: Dan Przybyla, Jochen Hartmann). Und die Sonthofer kannten mit den Trostbergern im ersten Drittel kein Erbarmen: Nur 15 Sekunden darauf traf Lynnden Pastachak zum 4:0 (Assists: Marc Sill, Adam Suchomer), in der achten Minute Ondrej Havlicek mit seinem zweiten Tor zum 5:0 (Assists: Nicolas Neuber, Filip Krzak). In der 14. Minute erhöhte Toptorjäger Dan Przybyla auf Vorlage von Ondrej Havlicek auf 6:0. Nach 18 Minuten skandierten die ERC-Fans „Steht auf, wenn ihr Sonthof seid“ – Standing Ovations im Eisstadion an der Hindelanger Straße. Das 7:0 erzielte Lynnden Pastachak (Assists: Pascal Kröber, Marc Sill), doch das sollte nicht der Schlusspunkt dieses ersten Abschnitts gewesen sein: 0,7 Sekunden vor der ersten Pausensirene durfte sich auch noch Jochen Hartmann in die Torschützenliste eintragen: Sein Überzahltreffer war gleichbedeutend mit dem 8:0 (Assists: Adam Suchomer, Marc Sill). Der Torhunger der Sonthofer war auch im Mittelabschnitt nicht gestillt – zumindest vorerst nicht: In der 22. Minute setzte Lynnden Pastachak Marc Sill mit einem Traumpass in Szene und der Kapitän ließ Maximilian Stinauer keine Chance: 9:0! Wenig später sendeten aber auch die Gäste ein Lebenszeichen und verkürzten durch Christian Mamontow auf 1:9. Mit der sicheren Führung im Rücken ließen es die Sonthofer etwas ruhiger angehen. Und so kombinierten sich die Chiefs vors Gehäuse von Calvin Stadelmann, der bis dahin einen ruhigen Abend verlebt hatte. Zweistellig wurde es dann aber doch noch im Mittelabschnitt: Lynnden Pastachak durfte unbedrängt vors gegnerische Tor ziehen und schloss in der 35. Minute eiskalt ab zum 10:1 (Assists: Pascal Kröber, Marc Sill). Trostberg konterte den Treffer in der 37. Minute durch Nico Rossmanith zum 2:10. Allerdings wollte der ERC auch dieses Drittel für sich entscheiden: Und so lupfte Ondrej Havlicek in der 39. Minute die Scheibe zum 11:2 in den Winkel (Assists: Justin Weber). Die Geschichte des Schlussabschnitts ist relativ schnell erzählt: Die Trostberger waren auf Ergebniskosmetik aus, der ERC schonte seine Kräfte und hielt die Gäste vom Kasten ihres Goalies weitestgehend fern. Nach diesem deutlichen Sieg stehen die Trostberger bereits mit dem Rücken zur Wand: Ein Sieg reicht den Sonthofern nun zum Halbfinaleinzug. Weiter geht es für den ERC Sonthofen am kommenden Freitag. Ab 20 Uhr treten die Schwarz-Gelben zum zweiten Viertelfinale an, das die Chiefs aber in der Grafinger Eishalle austragen. Ein mögliches, dann entscheidendes drittes Duell würde dann wieder am Sonntag um 18 Uhr in Sonthofen ausgetragen.
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Grefrath PhoenixLast-Second-Triumph im Derby: Phoenix dreht 1:3 und schockt Neuss (RLW) Was für ein Eishockey-Krimi im Grefrather EisSport & EventPark: Vor über 800 Zuschauern hat die Grefrather EG das Relegations-Derby gegen den Neusser EV in buchstäblich letzter Sekunde mit 4:3 für sich entschieden. Zwei Sekunden vor dem Ende traf Roby Haazen per Rückhandschlenzer zum umjubelten Siegtreffer – und verwandelte die Halle in ein Tollhaus. Dabei hatte die Partie für den Phoenix denkbar schlecht begonnen. Gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, als Nik Klassen die Gäste früh in Führung brachte. Grefrath wirkte verunsichert, fand offensiv keinen Rhythmus und leistete sich im Spielaufbau zu viele Fehler. Neuss nutzte das konsequent aus und erhöhte in der 12. Minute verdient auf 0:2. Erst kurz vor der ersten Pause gelang dem Phoenix ein wichtiger Wirkungstreffer: In der 19. Minute fälschte Marc Losert einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar zum 1:2-Anschluss ab. Ein Tor, das spürbar neue Energie freisetzte. Im zweiten Drittel arbeitete sich Grefrath zunehmend in die Partie. Das Team setzte das von Max Drücker gehütete Neusser Tor stärker unter Druck, musste jedoch auch brenzlige Situationen überstehen – darunter eine doppelte Unterzahl sowie eine fünfminütige Strafe gegen Max Parschill wegen Bandenchecks. Mit viel Einsatz und Leidenschaft hielt der Phoenix dagegen und blieb im Spiel. Als Leon Jessler in der 46. Minute nach einem Neusser Konter zum 1:3 überwunden wurde, schien das Derby zugunsten der Gäste zu kippen. Die rund 100 mitgereisten Neusser Fans feierten bereits lautstark und stimmten „Wir bleiben drin und ihr steigt ab!“-Rufe an. Doch die Vorentscheidung blieb aus – und Grefrath schlug zurück. Nur eine Minute nach dem dritten Gegentor verkürzte Interims-Kapitän Sven Schiefner auf 2:3. Angetrieben von einer nun frenetischen Kulisse entwickelte sich eine packende Schlussphase. Grefrath drängte auf den Ausgleich, während dem NEV zunehmend die Kräfte schwanden. In der 54. Minute war es schließlich Max Parschill, der nach Vorarbeit von Schiefner und Max Tillmann zum hochverdienten 3:3 einschob. Die Partie schien auf ein Remis hinauszulaufen – doch der dramatische Höhepunkt sollte noch folgen. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene zog Roby Haazen aus kurzer Distanz per Rückhand ab und traf zum 4:3. Grenzenloser Jubel auf und neben dem Eis – ein Sieg des unbedingten Willens. Trainer Christian Tebbe zeigte sich nach der Begegnung erleichtert und selbstkritisch: „Wir sind gar nicht gut ins Spiel gekommen. Ähnlich wie beim Spiel gegen Moers. Wir haben unsere Chancen vorne nicht verwandelt und waren auch in der Defensive nicht konsequent genug, wodurch Neuss schließlich die Tore geschossen hat.“ Gleichzeitig lobte er die Moral seines Teams: „Kampf und Leidenschaft haben wir besonders in Drittel zwei und drei aufs Eis gebracht. Mit einer klasse Unterstützung von den Fans und Kampf bis zur letzten Sekunde konnten wir dann schließlich doch verdient den Sieg einfahren.“ Es sei ein enges Duell mit vielen Ups und Downs gewesen, „wo es am Ende auf den Glauben und den Willen ankam“. Mit dem Derbysieg macht der Phoenix einen großen Schritt in Richtung vorzeitiger Klassenerhalt. Die Entscheidung könnte bereits am Donnerstag fallen, wenn Moers auf Neuss trifft.– doch in Grefrath setzt man lieber auf die eigene Stärke als auf fremde Hilfe. Nach diesem Abend ist klar: Diese Mannschaft gibt sich erst geschlagen, wenn die letzte Sekunde gespielt ist. Weiter geht es für die GEG am Sonntag, 08.03., wenn die Blau-Gelben zum Relegationsrunden-Abschluss um 18:00 Uhr bei den Black Tigers Moers zu Gast sind.
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FASS Berlin2:0-Serienführung - Spiel 3 am kommenden Freitag (RLO) Erneut ein Spiel auf des Messers Schneide – wieder mit dem besseren Ende für FASS. Bei den Luchsen Lauterbach gewinnen die Berliner mit 1:3 (0:1, 1:0, 0:2) und bauen die Serienführung auf 2:0 aus. Damit kann die Mannschaft von Headcoach Christopher Scholz in Spiel 3 am kommenden Freitag (06.03.26, 19:00 Uhr, Erika-Heß-Eisstadion) bereits den Sack zumachen und ins Finale der Regionalliga Ost einziehen. DAS SPIEL Im Vergleich zum Sieg in Spiel 1 musste FASS auf Goalgetter Daniel Volynec (krank) und Luis Noack (Oberkörperverletzung) verzichten. Bei Lauterbach waren die Kranz-Brüder wieder dabei. Von Beginn an entfaltete sich ein komplett anderes Spiel als am Freitag. Die Luchse ergriffen sofort die Initiative und brachten viele Scheiben aufs Tor, während FASS sich schwertat. Erst nach etwa zehn Minuten wendete sich das Blatt etwas. Es war dann eine klassische Bully-Tor-Situation, die in der 19. Minute zum 0:1 führte. Gregor Kubail gewann das Anspiel, und Henry Haase traf hart und platziert von der blauen Linie. So ging man mit einer knappen Führung in die Pause. Der zweite Abschnitt ging klar an die Gastgeber, und FASS konnte sich beim sicheren Marks Slavinskis-Repe bedanken, dass die Führung zunächst hielt. Auch im Penalty Kill mussten die Gäste wiederholt ihr Können beweisen. In der 39. Minute klingelte es dann doch, als Junker im Nachsetzen erfolgreich war. Im Schlussdrittel zeigten die Berliner dann ein Klassespiel. Nach konsequentem Nachsetzen des ganzen Blocks eroberte man die Scheibe im Angriffsdrittel, und über den starken Bryan Heinicke kam die Scheibe zu Ben Balzer, der zum 1:2 einschoss (46.). Man ließ jetzt den Lauterbachern wenig Raum und spielte die Uhr herunter. Als die Luchse gerade ihren Goalie gezogen hatten, passte Dennis Thielsch nach links auf den mitgelaufenen Kapitän Tom Fiedler, der unter Bedrängnis ins leere Tor traf (59.). Damit war die Entscheidung in einem rassigen und fairen Playoff-Spiel gefallen. AUSBLICK Nach zwei Spielen steht es 2:0 für FASS. So kann sich das Berliner Publikum am kommenden Freitag auf ein Highlight freuen. Die Osthessen wollen sicher ein zweites Heimspiel erkämpfen, während FASS mit einem Sweep ins Finale einziehen möchte. Auch in der zweiten Halbfinalpaarung steht es 2:0. Nach einem klaren 9:1-Erfolg in Spiel 1 taten sich die favorisierten Schönheider Wölfe in Spiel 2 schwerer, gewannen aber in der Overtime in Chemnitz. STATISTIK FASS: Slavinskis-Repe (Steffen) – Kruggel, Hüfner; Falk, Miethke; Haase, Heinicke; Berlin – Balzer, Miguez, O. Noack; Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Licitis, Kubail, Flemming; Weihrauch. Tore: 0:1 (18:42) Haase (Kubail); 1:1 (38:32) Junker; 1:2 (45:32) Balzer (Heinicke, O. Noack), 1:3 (58:41) Fiedler (Thielsch, Heinicke) ENG. Schiedsrichter: Kubiak, Gerlach – Dumor, Stehl. Strafen: Luchse 8, FASS 16. Zuschauer: 443. Schüsse: 33-25. Face-off: 29-40.
Schönheider WölfeWölfe holen Overtime-Sieg in Chemnitz – Tomas Rubes wird zum Matchwinner (RLO) Einen Tag nach dem deutlichen 9:1-Heimerfolg stand für die Schönheider Wölfe am Sonntagabend Spiel 2 der Best-of-5-Halbfinalserie bei den Chemnitz Crashers auf dem Programm. Wie erwartet entwickelte sich das zweite Derby zu einer deutlich engeren, intensiveren und emotionaleren Begegnung als noch am Vorabend. Foto: Michelle Gerisch/Schönheider Wölfe e.V. Vor 1.130 Zuschauern in der Chemnitzer Eissporthalle, darunter erneut rund 300 lautstarke Fans aus dem Erzgebirge, lieferten sich beide Teams ein umkämpftes Halbfinalduell, in dem die Wölfe zwar über weite Strecken die besseren Torchancen besaßen, die Gastgeber jedoch mit großem Einsatz dagegenhielten und die Partie bis zum Schluss offen gestalteten. Erst in der Verlängerung fiel die Entscheidung, mit dem glücklicheren Ende für Schönheide. 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) Die Hausherren erwischten den besseren Start und nutzten gleich ihre erste Überzahlsituation konsequent aus. Nach acht Minuten brachte Fabian Kießling die Chemnitz Crashers im Powerplay mit 1:0 in Führung. Die Wölfe benötigten einige Minuten, um ihren Rhythmus zu finden, steigerten sich jedoch zunehmend und kamen schließlich zum verdienten Ausgleich. In der 14. Spielminute war es Regionalliga Ost-Topscorer Tomas Rubes, der eine Schönheider Druckphase erfolgreich abschloss und zum 1:1 traf. Auch im zweiten Drittel blieb das Spiel hart umkämpft. Chemnitz nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Schönheider Defensive und ging durch Matyas Caloun in der 22. Minute erneut mit 2:1 in Führung. Die Mannschaft von Coach Sven Schröder ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und erspielte sich weiterhin die klareren Möglichkeiten. Der erneute Ausgleich fiel schließlich im Powerplay. Florian Heinz verwertete eine Überzahlsituation in der 35. Minute zum 2:2 und stellte damit den Spielstand wieder auf Anfang. Zu Beginn des Schlussdrittels wurde es noch einmal besonders brenzlig für die Gäste aus dem Erzgebirge. Nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Stefan April mussten die Wölfe eine fünfminütige Unterzahl überstehen. Dabei agierte Schönheide zeitweise sogar zwei Minuten in doppelter Unterzahl. Mit großem Einsatz, hoher Laufbereitschaft und einem starken Defensivverbund inklusive Torhüter Kevin Kopp überstanden die Wölfe diese kritische Phase jedoch ohne Gegentor, eine Szene, die sich im Nachhinein durchaus als spielentscheidend erweisen sollte. Im weiteren Verlauf des dritten Drittels nahm die Intensität weiter zu. Beide Teams schenkten sich nichts und unterstrichen die emotionale Derbyatmosphäre. Die Wölfe erspielten sich zwar Vorteile, scheiterten jedoch mehrfach am Chemnitzer Schlussmann Ondrej Kufa und an der eigenen Chancenverwertung. So blieb es nach regulären 60 Minuten beim 2:2-Unentschieden. In der Verlängerung übernahmen die Schönheider sofort die Kontrolle und suchten die schnelle Entscheidung. Diese fiel schließlich in der 64. Minute. Erneut war es Tomas Rubes, der seine starke Leistung des gesamten Wochenendes krönte und mit seinem zweiten Treffer des Abends das entscheidende 3:2 markierte. Mit dem hart erarbeiteten Auswärtssieg sichern sich die Schönheider Wölfe die 2:0-Serienführung im Halbfinale. Damit hat das Team am kommenden Samstag, den 07.03.2026 um 17:00 Uhr, im heimischen Wolfsbau erstmals die Möglichkeit, mit einem weiteren Erfolg den Finaleinzug perfekt zu machen. Tickets für den ersten Showdown gibt es bereits jetzt online unter: https://events.vereinsticket.de/schoenheider-woelfe
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ECDC MemmingenECDC Memmingen Frauen starten mit zwei Erfolgen gegen Ingolstadt ins Playoff Halbfinale (DFEL) Mit zwei Erfolgen im Playoff Halbfinale gegen den ERC Ingolstadt haben die Eishockeyfrauen des ECDC Memmingen sich gute Voraussetzungen geschaffen, um erneut ins Finale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Am Samstag gewannen die Indians vor heimischer Kulisse 4:0, am Sonntag machten sie in Ingolstadt aus einem 0:2 Rückstand noch einen 5:2 Erfolg. Ingolstadt kann am Samstag nur 20 Minuten Paroli bieten Einen Auftakt nach Maß hatten die Memmingerinnen am Samstagnachmittag. Schon nach zwei Minuten musste eine Gästespielerin auf die Strafbank. Vom Bully weg kam die Scheibe zu ECDC Kapitänin Daria Gleißner, die direkt abzog und Lisa Hemmerle im Ingolstädter Kasten zum 1:0 überwand. Die Indians bestimmten das erste Drittel, doch Ingolstadt hatte bei Kontern durchaus Chancen zum Ausgleich. ECDC-Torfrau Chiara Schultes musste da ihr ganzes Können beweisen um einen Gegentreffer zu vermeiden. Unmittelbar nach dem ersten Seitenwechsel dann einige Schreckminuten. Bei einem Zweikampf vor der Ingolstädter Wechselbank kam Daria Gleissner aufgrund einer geöffneten Türe zum Fallen, schlug mit dem Helm auf der Bande auf und blieb regungslos auf dem Eis liegen. Der Teamarzt der Indians und die Sanitäter kümmerten sich sofort um die Verletzte, die dann mit dem Rettungswagen ins Memminger Klinikum gebracht werden musste. Die Indians ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. In Unterzahl konterten Nicola Hadraschek und Nara Elia die Abwehr der Pantherinnen aus und erhöhten auf 2:0 (24. Min). Als zehn Minten später Theresa Knutson eine unübersichtliche Situation vor dem Torraum der Gäste zum 3:0 verwandeln konnte, war die Vorentscheidung gefallen. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte erneut Knutson in Überzahl (56.). Starkes Comeback am Sonntag Am Sonntag ging es, ohne Kapitänin Daria Gleissner, zu Spiel zwei nach Oberbayern in die Ingolstädter SATURN-Arena. Hier hatten die Gastgeber den besseren Start und lagen nach 20 Minuten durch zwei Überzahltreffer mit 0:2 in Führung. Die Memmingerinnen konnten zunächst nicht an ihr druckvolles Spiel vom Samstag anknöpfen. Erst als Mitte der Partie Nicola Hadraschek der 1:2 Anschlusstreffer gelang wurde es besser und besser. Nach dem letzten Seitenwechsel bestimmten die Indians dann das Spielgeschehen. Ronja Hark (50. Min), Charlott Schaffrath (53.) und Julia Matejkova (56.) drehten die Partie und die Allgäuerinnen führten 4:2. Den Schlusspunkt setzte Jule Schiefer in der 58. Minute, als die Gastgeberinnen ihre Torfrau zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis genommen hatten, mit einem Schuss ins verwaiste Ingolstädter Tor. Die Maustädterinnen haben jetzt in der Best-of-5 Serie drei Gelegenheiten, den Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft sicherzustellen. Erste Möglichkeit ist am kommenden Samstag um 17:15 Uhr in der ALPHACOOLING-Arena am Memminger Hühnerberg. Sollte da noch keine Entscheidung gefallen sein, geht es am Sonntag erneut nach Ingolstadt. Im zweiten Halbfinale steht es zwischen Budapest und Berlin 1:1. Die Ungarinnen gewannen am Samstag mit 3:0, am Sonntag hatte Berlin mit 3:2 nach Verlängerung die Nase vorn. Stimmen zum Spiel Jim Nagle (ECDC Headcoach): “Am Samstag hatten wir ein 60-minütiges Team-Effort-Spiel. Nachdem unsere Kapitänin Daria Gleissner verletzt ausgefallen ist, hat sich das Team zusammengefunden und alle haben ihr Spiel hochgefahren. Am Sonntag hatten wir einen schweren ersten Abschnitt und sind schnell in Rückstand geraten. Dann haben wir im zweiten Drittel unseren Rhythmus gefunden und wirklich hart gekämpft. Alles in allem eine solide Teamleistung in beiden Spielen und eine wohlverdiente 2:0-Serienführung.“ Peter Gemsjäger (Sportlicher Leiter): „Ich bin sehr stolz auf unser Team. Samstag war eines unserer besten Spiele der Saison. Ingolstadt hat uns dann Sonntag alles abverlangt, doch wir konnten aus einem 0:2 Rückstand noch einem 5:2 Erfolg machen“. 28.02.26 / 17:15 ECDC Memmingen Indians – ERC Ingolstadt 4:0 (1:0/2:0/1:0) Tore: 1:0 (01:49) Daria Gleissner (Jule Schiefer, Ronja Hark) PP1 2:0 (23:10) Nara Elia (Nicola Eisenschmid, Ronja Hark) SH1 3:0 (33:52) Theresa Knutson (Anna Rose, Charlott Schaffrath) 4:0 (55:22) Theresa Knutson (Julia Matjekova, Carina Strobel) PP1 Strafen: Memmingen 8 Min, Ingolstadt 12 Min Zuschauer: 253 01.03.26 / 12:45 ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen 2:5 (2;0/0:1/0:4) Tore: 1:0 (11:46) Theresa Wagner (Lore Baurit, Franziska Klinger) PP2 2:0 (15:55) Alix Yallowega (Sarah Kubiczek, Aileena Dopheide) PP1 2:1 (31:30) Nicola Hadraschek (Ronja Hark, Nara Elia) PP1 2:2 (49:34) Ronja Hark (Nara Elia, Emilija Birka) PP1 2:3 (52:54) Charlott Schaffrath (Julia Matejkova, Carina Strobel) PP1 2:4 (55:35) Julia Matejkova (Theresa Knutson, Ronja Hark) 2:5 (58:33) Jule Schiefer( Nara Elia, Ronka Hark) EN Strafen: Ingolstadt 18 Min, Memmingen 12 Min. Zuschauer: 57
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