IHP NachrichtenSamstag 28.Februar 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Eisbären gewinnen gegen Iserlohn mit 5:2 (DEL) Die Eisbären Berlin können am 46. Spieltag der PENNY DEL einen Sieg verbuchen. Die Berliner setzten sich am Freitagabend in der ausverkauften Uber Arena mit 5:2 gegen die Iserlohn Roosters durch. Die Gastgeber waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und erspielten sich zahlreiche gute Abschlussmöglichkeiten. Nachdem sie zunächst noch an Andreas Jenike im Iserlohner Tor scheiterten, brachte Marcel Noebels (16./PP1) die Berliner im Powerplay in Führung. In der letzten Spielminute des Startdrittels kamen aber die Roosters durch Christian Thomas (20.) zum überraschenden Ausgleich. Im Mittelabschnitt bot sich ein ähnliches Bild. Die Eisbären blieben die tonangebende Mannschaft. Liam Kirk (22.) sorgte dann für die erneute Führung des Hauptstadtclubs. In der Folge verpassten die Berliner den dritten Treffer. Aber auch die Sauerländer kamen durch Konter zu Chancen, die jedoch nicht genutzt wurden. So ging es mit Berlins 2:1 in die zweite Pause. In der Startphase des Schlussdrittels baute Les Lancaster (42.) den Vorsprung der Gastgeber weiter aus, Colin Ugbekile (44./PP1) erzielte jedoch wenig später in Überzahl den erneuten Anschlusstreffer der Iserlohner. Nachdem abermals Lancaster (51.) den alten Zwei-Tore-Vorsprung Berlins wiederherstellte, traf Markus Vikingstad (60./EN) mit der Schlusssirene ins leere Iserlohner Tor zum 5:2-Endstand. Die Eisbären Berlin sind bereits am Sonntag, den 1. März wieder im Einsatz. Dann gastieren die Fischtown Pinguins Bremerhaven in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Im Rahmen dieser Partie findet die Bannerzeremonie für Florian Busch statt. Die Eisbären werden die Rückennummer 26 ihres ehemaligen Stürmers nicht mehr vergeben. Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin):„Das war ein wichtiger Sieg. Ich freue mich sehr für meine Spieler und unsere Fans. Mir hat unser Start in die Partie gefallen. Wir haben es einfach gehalten. Aber auch Respekt an Iserlohn. Sie haben uns nur schwer vors Tor kommen lassen. Nach einem Turnover konnten wir dann früh im Mitteldrittel wieder in Führung gehen. Wir haben in der Folge aber ein wenig zu kompliziert gespielt, das haben wir im weiteren Verlauf jedoch wieder verbessert. Im Schlussabschnitt sind wir drangeblieben und gut aufgetreten. Wir haben den Roosters wenig Zeit und Raum gelassen. Darauf müssen wir aufbauen.“ Les Lancaster(Verteidiger Eisbären Berlin):„Wir waren uns der Bedeutung der heutigen Partie bewusst. Das war ein sehr wichtiger Sieg und wir konnten den Rückstand auf Bremerhaven verringern. Es macht mir viel Spaß, als Stürmer zu spielen. Ich versuche, mein Spiel einfach zu halten. Das Zusammenspiel mit Manuel Wiederer und Eric Hördler funktioniert sehr gut.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:2 (1:1, 1:0, 3:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Geibel, Reinke; Niemeläinen, Smith – Kirk, Eder, Bergmann; Noebels, Pföderl, Ronning; Veilleux (A), Vikingstad, Tiffels (A); Hördler, Wiederer, Lancaster – Trainer: Serge Aubin Iserlohn Roosters: Jenike (Hane) – Ugbekile, Norell; Lassen, Erkamps; Niehus, Huss; Radionovs – Boland, Eisenmenger, Thomas; Camara, Cornel, Törnqvist; Napravnik, Salsten, Jentzsch; Geiger, Neumann, Borzecki – Trainer: Stefan Nyman Tore 1:0 – 15:56 – Noebels (Reinke, Eder) – PP1 1:1 – 19:10 – Thomas (Lassen, Salsten) – EQ 2:1 – 21:26 – Kirk – EQ 3:1 – 41:42 – Lancaster (Wissmann, Hördler) – EQ 3:2 – 43:47 – Ugbekile (Jentzsch, Camara) – PP1 4:2 – 50:19 – Lancaster (Wiederer, Hördler) – EQ 5:2 – 59:59 – Vikingstad (Bergmann, Veilleux) – EN Strafen Eisbären Berlin: 10 (4, 2, 4) Minuten– Iserlohn Roosters: 8 (2, 4, 2) Minuten Schiedsrichter Christopher Schadewaldt, Zsombor Pálkövi (Kenneth Englisch, Vincent Brüggemann) Zuschauer 14.200
(DEL2) zum Traditionsspieltag beim Stadtreinigung Dresden Gameday empfingen die Dresdner Eislöwen die Nürnberg Ice Tigers. Dabei stand Matthias Pischoff für Connor Korte I. Line-up und von Beginn an stand Janick Schwendener zwischen den Pfosten. In der Partie waren 62 Sekunden absolviert, da gab es die erste Strafe und Austin Ortega pausierte wegen Hakens. Wenig später musste auch Tomas Andres nach einem Stockschlag in die Kühlbox und über eine Minute spielten die Gäste in doppelter Überzahl. Diese überstanden aber die Hausherren ohne Gegentreffer. Danach hatte Ricardo Hendreschke die erste gute Chance für die Blau-Weißen, doch der Puck ging am Tor vorbei. Kurz darauf hatte Nürnberg mehrere gute Gelegenheiten, aber Schwendener war zur Stelle. In der zwölften Minute waren die Ice Tigers durch den Treffer von Charlie Gerard erfolgreich. Die Antwort hatte Trevor Parkes auf dem Schläger, aber der Abschluss blieb ohne Erfolg. Es folgte eine weitere Strafe gegen die Sachsen, aufgrund von zu vielen Spielen auf dem Eis. In der Kühlbox nahm Parkes Platz, aber auch diese Unterzahl überstanden die Elbestädter. Auch in Folge fiel kein Tor und mit der knappen Führung für die Gäste ging es in die Pause. Im Mittelabschnitt gab es die erste Strafe gegen die Bayern und Jakob Weber pausierte nach einem Stockschlag. In Überzahl netzte Eislöwe Drew LeBlanc die Scheibe ein, aber die Hauptschiedsrichter konsultieren den Videobeweis und gaben den Treffer aufgrund einer Torhüterbehinderung nicht. Die Eislöwen kämpften weiter. William Graber nahm wegen eines Stockschlags auf der Strafbank Platz und Dane Fox (32.) traf zum Ausgleich. Kurz darauf kassierte Nürnbergs Cole Maier eine Strafe aufgrund eines hohen Stocks. Wenig später mussten nach einem unsportlichen Verhaltens Parkes und bei den Gästen Julius Karrer in die Kühlbox. Im verbleibenden Powerplay fiel kein Tor. Kurz darauf folgte die nächste Strafe und Maier ging erneut in die Kühlbox, aufgrund einer Spielverzögerung - ein Tor fiel nicht. Kurz vor Drittelende musste Dresdens Oliver Granz wegen Hakens pausieren und mit dem 1:1 ging es in die Kabinen. Im Schlussdrittel mussten die Hausherren noch über eine Minute in Unterzahl agieren, aber sie überstanden die Situation problemlos. Nach übertriebener Härte musste von den Ice Tigers Tyler Spezia auf die Strafbank. Die Eislöwen nutzten das Überzahlspiel und Fox (48.) sorgte für die Führung. Die Gäste versuchten den schnellen Ausgleichstreffer zu erzielen, aber Dresden verteidigte gut und Schwendener war ebenso wachsen. Wenig später konterten die Blau-Weißen und David Suvanto (50.) baute die Führung aus. Kurz darauf waren auch die Gäste erfolgreich und Maier (53.) traf zum Anschluss. Nach einem Stockschlag pausierte Eislöwe Simon Karlsson. Die Ice Tigers nutzten das Powerplay, als Maier (55.) den Ausgleich markierte. Es waren noch 30 Sekunden zu absolvieren, da sorgte Maier für die Nürnberger Führung. Eislöwen-Cheftrainer Gerry Fleming nahm eine Auszeit und Schwendener blieb zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis – ein Tor aber nicht. Somit sicherten sich die Ice Tigers den 4:3-Sieg. Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Heute gab es viel Eiszeit für die Special Teams. Schön, dass wir zwei Powerplaytore erzielen konnten und auch in Unterzahl haben wir gut agiert. Wenn man aber 3:1 führt, müssen wir ein besseres Puckmanagement zeigen und auch mehr in die Zweikämpfe gehen.“
Red Bull MünchenPlayoff-Viertelfinale gebucht: Red Bull München gewinnt Derby in Augsburg (DEL) Der EHC Red Bull München gewann am 46. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 bei den Augsburger Panthern mit 4:2 (0:0|3:1|1:1). Durch die Tore von Ryan Murphy, Jeremy McKenna, Markus Eisenschmid und Tobias Rieder sicherte sich die Mannschaft von Trainer Oliver David vor 6.179 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion drei Punkte und den siebten Derby-Erfolg gegen die bayerischen Schwaben in Serie. Mit diesem Auswärtssieg haben die Red Bulls zudem das Viertelfinalticket gebucht. Am Sonntag (1. März | 16:30 Uhr) empfangen die Red Bulls im ausverkauften SAP Garden Spitzenreiter Kölner Haie zum Top-Spiel. Spielverlauf In der Anfangsphase bekam Münchens Goalie Antoine Bibeau gegen angriffslustige Augsburger mehrmals die Möglichkeit, sein Können zu zeigen. Die Red Bulls entwickelten erst gegen Mitte des Startabschnitts ab dem ersten Powerplay Torgefahr. Beiden Teams gelang aber in 20 ausgeglichenen und temporeichen Minuten kein Treffer, sodass es mit einem 0:0 in die erste Pause ging. Dies änderte sich im Mitteldrittel schnell. Überzahlspiel München und Yasin Ehliz bediente den freistehenden Murphy, der platziert zum 1:0 traf (22.). Drei Minuten später erhöhte McKenna im Nachschuss auf 2:0. Die zweikampfstarken Red Bulls hatten die Partie jetzt im Griff, doch die Panther nutzten in der 30. Minute ein Powerplay zum 1:2-Anschlusstreffer durch Moritz Elias. Als die Münchner wenig später wieder einen Mann mehr als der Gegner auf dem Eis hatten, hämmerte Eisenschmid die Scheibe zum 3:1-Pausenstand ins Tor (35.). Im Schlussabschnitt bestimmte das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt das Geschehen, den Augsburgern gelangen nur selten aussichtsreiche Angriffe. Anders die Red Bulls: Rieder schnappte sich einen gegnerischen Querpass, zog allein zum AEV-Tor und vollstreckte zum 4:1 (48.). In der 50. Minute verkürzte Augsburg durch Cody Kunyk auf 2:4 und schöpfte noch einmal Hoffnung. 62 Sekunden vor Schluss drängten die Gastgeber mit sechs Spielern gegen drei auf den Anschlusstreffer. München ließ jedoch keinen weiteren Treffer der Panther zu und feierte mit dem vierten Sieg im vierten Duell den Hauptrunden-Sweep gegen Augsburg. Markus Eisenschmid: „Wir sind nicht so gut ins Match reingekommen, haben dann aber ein super Spiel geliefert. Gerade am Ende hat man gesehen, wie gut unser Unterzahlspiel ist. Hut ab vor Alberts Smits! Der junge Bursche ist gestern erst bei uns angekommen und hat es heute wirklich gut gemacht.“ Tore: 0:1 | 21:50 | Ryan Murphy 0:2 | 24:52 | Jeremy McKenna 1:2 | 29:31 | Moritz Elias 1:3 | 34:53 | Markus Eisenschmid 1:4 | 47:11 | Tobias Rieder 2:4 | 49:03 | Cody Kunyk Zuschauer: 6.179
Kassel HuskiesGebrauchter Abend: Huskies unterliegen den Lausitzer Füchsen mit 1:3 (DEL2) Am Freitagabend waren die Huskies zum Auftakt ins vorletzte Hauptrunden-Wochenende in Weißwasser zu Gast. Trotz einem ausgeglichenen Chancenverhältnis nahmen die Füchse eine 2:0-Führung mit in die erste Pause und konnten diese im Mittelabschnitt noch auf 3:0 ausbauen. Der Anschlusstreffer der Nordhessen in der 57. Minute kam letztendlich zu spät. Direkt zu Spielbeginn verpassten beide Teams die frühe Führung. Zunächst war es für die Füchse Breitkreuz, welcher freistehend im Slot das Tor verfehlte (2.), dann traf Weidner auf der Gegenseite den Puck nicht richtig (3.). In den folgenden Minuten präsentierten sich beide Mannschaften defensiv gefestigter und ließen jeweils nur Distanzschüsse zu. In der 11. Spielminute konnte Shilin die Scheibe vor seinem Torraum nicht richtig sichern, Theodore nutzte die Gelegenheit und traf zur Führung. Sowohl Rutkowski nach einem Fehler im Aufbauspiel der Gastgeber (12.) als auch Valenti in Überzahl (13.) verpassten die direkte Antwort. Stattdessen war es Brady, welcher einen Puck in der 17. Minute unhaltbar für Shilin unter die Latte zum 2:0-Pausenstand abfälschte. Die Schlittenhunde begannen den Mittelabschnitt in Unterzahl, überstanden die Situation aber unbeschadet. In der Folge war es Shilin, der mit zwei wichtigen Paraden (26., 28.) zunächst den dritten Gegentreffer verhinderte. Kurz darauf war der Goalie aber machtlos: Jahnke fing einen missglückten Aufbaupass auf, legte zurück auf Nieleck, welcher wiederum den ihm sich bietenden Platz nutzte und auf 3:0 für die Füchse stellte (30.). Im restlichen Mittelabschnitt gelang es den Nordhessen vermehrt, sich im Offensivdrittel festzusetzen, zu Abschlüssen aus gefährlichen Positionen kamen sie aber nicht und blieben so auch nach 40 Minuten ohne eigenen Treffer. Die Schlittenhunde waren im Schlussdrittel sichtlich bemüht, den frühen Anschlusstreffer zu erzielen. Besonders knapp verpasste diesen Müller, als er in der 45. Spielminute lediglich das Gestänge ertönen ließ. Aber auch die Füchse kamen weiter zu Chancen, Shilin verhinderte aber gleich zweimal innerhalb weniger Sekunden den vierten Gegentreffer (48.). Positiv hervorzuheben an diesem ansonsten gebrauchten Abend war das Unterzahlspiel der Huskies, welches auch zur Mitte des Schlussabschnitts dafür sorgte, dass den Blau-Weißen noch eine Restchance auf Punkte blieb. Da allerdings sowohl Keck per Konter in Unterzahl (50.) und Turgeon aus kurzer Distanz (51.) nicht verkürzen konnten, wurde besagte Chance immer geringer. In der 57. Minute war es schließlich Keck, welcher im Powerplay den 1:3-Anschlusstreffer erzielen konnte. Es sollte allerdings der letzte Treffer des Abend bleiben – es blieb beim 1:3 aus Sicht der Schlittenhunde. Tore: 1:0 Theodore (Tripcke – 11. Min.) 2:0 Brady (Kretzschmar, Scheidl – 17. Min.) 3:0 Nieleck (Jahnke – 30. Min.) 3:1 Keck (PP – Wilde – 57. Min.)
ESV KaufbeurenViel Leidenschaft, viel Kampf aber leider keine Punkte (DEL2) Am 49. Spieltag war mit den Krefeld Pinguinen der aktuell DEL2 Ligaprimus in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson konnte sich dabei über die Rückkehr von Max Oswald und Jere Laaksonen in den Spieltagskader freuen. Der Schwede musste jedoch neben den bereits verletzten Spielern Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Yannik Burghart und Brent Raedeke kurzfristig auch auf Max Hadraschek verzichten, der sich am Spieltag krank abmeldete. Sami Blomqvist fehlte ebenfalls weiterhin krankheitsbedingt. Im Tor stand Daniel Fießinger. Die Krefelder machten in den ersten Minuten viel Druck und zeigten den Zuschauern in der energie schwaben arena eindrucksvoll, wer der aktuelle Tabellenprimus in der DEL2 ist. Die Joker hielten jedoch mit viel Kampf und Einsatzwillen dagegen, was die Fans in der Arena lautstark honorierten. Nach dem ersten Chancenfeuerwerk der Pinguine kamen die Kaufbeurer dann auch in der Offensive zu Torabschlüssen; sogar ein Powerplay nach achtMinuten war gefährlich und hätte den ESVK in Führung bringen können. Nach dem Überzahlspiel der Hausherren wurde das Spiel ausgeglichener, bis die Krefelder in den letzten zwei Minuten nochmals zu einer Druckphase ansetzten. Schlussendlich ging es jedoch ohne einen ersten Treffer zum Pausentee der Partie. Das zweite Drittel ähnelte dem ersten Abschnitt, auch wenn der KEV nicht mehr ganz so viele große Chancen verzeichnen konnte wie zu Beginn der Partie. Die Krefelder machten auf jeden Fall weiter viel Dampf und kamen mit ihrem schnellen und präzisen Passspiel immer wieder schnell in die Defensive-Zone des ESVK. Die Wertachstädter stemmten sich jedoch als geschlossene Einheit vehement dagegen. Zudem hatten die Joker mit Daniel Fießinger einen sehr starken Rückhalt im Kasten, der mehrfach in allerhöchster Not stark parierte und auch ein Powerplay (26. Minute) des Tabellenführers ohne Gegentreffer überstand. In der Offensive wurde es aus Sicht der Allgäuer immer wieder gefährlich, vor allem dann, wenn der sehr agile Vadim Schreiner die Krefelder Defensive zusammen mit seinen Reihenkollegen ärgerte. Da weiterhin keine Treffer erzielt wurden, ging es mit dem Spielstand von 0:0 zum zweiten Pausentee. Viele Tore sollten im Schlussabschnitt nicht mehr fallen. Die Gäste waren weiterhin das spielerisch bessere Team und bissen sich an den leidenschaftlich agierenden Kaufbeurern lange die Zähne aus. Ein schneller Angriff in der 48. Minute sollte das Spiel dann zugunsten des Tabellenführers entscheiden. Torschütze war dabei Matthew Santos, der frei vor Daniel Fießinger die Scheibe direkt zum 0:1 im Netz unterbrachte. Die Joker versuchten nochmals alles, um in die Partie zurückzukommen, aber man merkte besonders in der Offensive, dass einfach zu viele Spieler nicht dabei waren, um mehr Druck aufbauen zu können. Am Einsatz und Kampfeswillen scheiterte es auf jeden Fall nicht, was auch die über 2.500 Zuschauer in der Arena immer wieder honorierten. Schlussendlich war es erneut Matthew Santos, der das Spiel für seine Farben entscheiden konnte. Die Joker agierten bereits mit dem sechsten Feldspieler, als der Top-Torjäger des KEV die Gunst der Stunde nutzte und nach einem abgefangenen Pass der Joker die Scheibe im leeren ESVK-Tor zum 0:2-Endstand unterbrachte.
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine sichern sich in Kaufbeuren die Hauptrundenmeisterschaft (DEL2) Die Pinguine gewinnen eine schwere Partie gegen den ESV Kaufbeuren mit 2:0 und krönen sich zum Hauptrundenmeister. Danny aus den Birken feiert seinen ersten Shutout als Pinguin. Die Partie gegen das Schlusslicht aus dem Allgäu gestaltete sich wie erwartet schwierig. Zwar steht der ESVK am Ende der Tabelle, konnte in den letzten beiden Partien aber Kassel und Regensburg schlagen. Dementsprechend selbstbewusst präsentierten sich die Joker auch gegen den KEV. Die Partei war hart umkämpft, beide Teams ließen nur wenige Chancen und keine Tore zu. Nach einem 0:0 im ersten Abschnitt ging das zweite Drittel genauso weiter. Zwar hatten die Pinguine auch hier ein Chancenübergewicht, ein Treffer wollte auf beiden Seiten allerdings nach wie vor nicht fallen, was nicht zuletzt an Danny aus den Birken und Daniel Fießinger zwischen den Pfosten beider Teams lag. Im dritten Drittel fiel dann der erlösende Treffer. Auf Zuspiel von Philip Gogulla und Max Newton, der damit seinen 70. Punkt sammeln konnte, stand Mathew Santos frei vor dem Tor der Gastgeber und versenkte zur Krefelder Führung (48.). Der ESVK hielt aber weiter dagegen, holte seinen Goalie vom Eis und warf nochmal alles nach vorne. Doch der KEV blieb eiskalt und nutzte diese Gelegenheit. Mathew Santos eroberte die Scheibe an der Mittellinie und schob sie zum 2:0-Endstand ins leere Tor (58.). Danny aus den Birken machte erneut eine starke Partie und kann im Alter von 41 Jahren seinen ersten Shutout für die Pinguine feiern. Da die Lausitzer Füchse die Kassel Huskies mit 3:1 schlagen konnten, steht Krefeld bereits drei Spieltage vor Saisonende als Hauptrundenmeister fest. Am Sonntag trifft die Mannschaft von Thomas Popiesch dann in der Yayla Arena auf die Füchse, die dem KEV heute noch Schützenhilfe leisteten. Zahlen zum Spiel ESV Kaufbeuren – Krefeld Pinguine (0:0, 0:0, 0:2) Tore: 0:1 (47:11) Santos (Newton, Gogulla), 0:2 (58:33) Santos Torschüsse: 20 –32 Strafen: Kaufbeuren 6 – Krefeld 6 Zuschauer: 2521 Stimme zum Spiel Thomas Popiesch Es war das erwartete schwere Spiel. Kaufbeuren hat in den letzten Wochen Schritte nach vorne gemacht. Sie spielen sehr aggressives Eishockey, darauf waren wir eingestellt. Im ersten Drittel hatten wir ein paar gute Chancen, die wir leider nicht nutzen konnten. Dann haben wir in ein paar Zweikämpfen die Stick-Battles ein wenig verloren. Da hat Danny bei uns einen Riesenjob gemacht und uns die Chance gegeben, das Spiel zu gewinnen. Im zweiten Drittel war es ähnlich. Die ersten fünf Minuten ist Kaufbeuren mit mehr Druck rausgekommen, dann hatte jede Mannschaft ihre Momente. Wir waren sehr froh, mit einem 0:0 auswärts ins letzte Drittel zu gehen und die Chance zu haben, mit einem Sieg einen Schritt in die richtige Richtung machen zu können. Wir sind geduldig geblieben und haben besonders im letzten Drittel nicht mehr so viel zugelassen und haben die Chancen, die wir vorne hatten, dann auch verwertet. Alles in allem war es dann doch ein verdienter Sieg.
Starbulls Rosenheim„Wer gewinnt hat gewonnen“ – Starbulls sichern sich Platz drei (DEL2) Meilenstein erreicht: Nach dem viertletzten Hauptrundenspieltag der DEL2 ist den Starbulls Rosenheim der dritte Tabellenrang nicht mehr zu nehmen. Beim 4:3-Heimsieg gegen die Roten Teufel Bad Nauheim erzielten C.J. Stretch, Shane Hanna, Fabian Dietz und Luigi Calce die Rosenheimer Tore. Vor 3.867 Zuschauern im ROFA-Stadion geriet der Heimdreier allerdings in den Schlusssekunden noch in Gefahr – am Ende konnte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen aber feststellen: „Wer gewinnt hat gewonnen“. Die Starbulls, bei denen Lewis Zerter-Gossage und Jordan Taupert wie angekündigt fehlten, gingen bereits nach 74 Sekunden in Führung. Dominik Tiffels bediente nach einem abgefangenen Gästeangriff C.J. Stretch, der Rosenheimer Kapitän war frei durch, tanzte Gästekeeper Jerry Kuhn aus und schob zum 1:0 ein (2.). Nach feiner Vorarbeit von Stretch ließ Ville Järveläinen die große Chance zum 2:0 aus (8.). Die zweite Hälfte des ersten Drittels gehörte aber mehr und mehr den Gästen, die auf Taylor Vause, Patrick Seifert, Sebastian Cimmerman, Rik Gaidel, Julian Lautenschlager (alle verletzt) und den gesperrten Davis Koch verzichten mussten. Starbulls-Keeper Christopher Kolarz war mit mehreren guten Reflexen zur Stelle. In der 17. Spielminute hatten die Hausherren Glück, dass Justin Volek den Puck nicht im offenen Toreck unterbrachte. In den zerfahrenen Anfangsminuten des zweiten Abschnitts wäre der Ausgleich fast in einer Kopie des Gegentreffers zum 1:1 im vorangegangenen Rosenheimer Heimspiel gefallen. Damals drückte der Freiburger Kapitän Nico Linsenmaier den von der Bande zurückprallenden Puck ein, dem Bad Nauheimer Kapitän Marc El-Sayed gelang es von identischer Stelle im exakt gleichen Ablauf jedoch nicht (23.). Danach begann die beste Phase im Rosenheimer Spiel. Sebastian Zwickl scheiterte frei vor Schlussmann Kuhn (27.), bekam zuvor aber noch einen Stockschlag mit. Im deshalb folgenden Powerplay traf Shane Hanna den Pfosten. Die Starbulls schnürten die Gäste fast komplette zwei Minuten ein, ein Tor aber wollte nicht fallen. Stattdessen trafen die Gäste in Überzahl zum 1:1. Shane Hanna brach der Schläger, Charlie Sarault überließ ihm den seinen, aber die Konfusität nutzte Jordan Hickmott mit einem platzierten Schuss hoch ins kurze Eck (32.). Die grün-weiße Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Das zweite Rosenheimer Powerplay dauerte ganze neun Sekunden, bis die von Shane Hanna abgefeuerte Scheibe im Netz zappelte. Fabian Dietz nahm Jerry Kuhn die Sicht und somit die Chance zur Reaktion (33.). Das 3:1 legte Dietz schließlich selbst nach, er bugsierte die Scheibe aus spitzem Winkel unters Tordach, nachdem Kuhn gegen Sebastian Zwickl noch parieren konnte (37.). Im Schlussdrittel suchten die Gäste aus der Wetterau ihr Heil in der Offensive. Ryan Olsen fälschte einen Schuss von Christopher Fischer technisch herausragend mit dem Schläger zum verdienten 3:2-Anschlusstreffer ab (43.). Auf der Gegenseite jagte Shane Hanna den Puck erneut an den Pfosten (44.), nach einem Rosenheimer Scheibenverlust in der eigenen Zone traf Bad Nauheims Andrej Bires ebenfalls Eisen (46.). Bei einem Starbulls-Konter entschied sich Luigi Calce gegen den Pass auf den mitgelaufenen Zwickl und vollstreckte selbst halbhoch ins lange Eck zum 4:2 (48.). Der Tabellenzwölfte ließ nicht locker, machte Druck, wollte den erneuten Anschlusstreffer, versuchte es schließlich mit sechstem Feldspieler und ohne Torwart. Goldhelmträger Justin MacPherson verhinderte gegen Goldhelmträger Scott Feser den Rosenheimer Empty-Net-Treffer zum 5:2. Parker Bowles drückte schließlich 21 Sekunden vor der Schlusssirene zum 4:3 ein, nachdem die Gäste das Spielgerät mit Vehemenz wiederholt auf das Tor von Christopher Kolarz gearbeitet hatten. MacPherson hatte in den allerletzten Spielmomenten sogar noch den Ausgleichstreffer auf dem Schläger, der geblockte Puck segelte aber am Gehäuse vorbei. „Wir haben hart trainiert, zweimal Krafttraining gemacht, vielleicht hat deshalb die Frische etwas gefehlt“, meinte Jari Pasanen, der aber unter diesen Umständen mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. „Im zweiten Drittel haben wir teilweise sehr gut gespielt und deshalb war der Sieg wahrscheinlich auch verdient“, so der Headcoach der Starbulls, dem jedoch bewusst war, dass der Heimerfolg am Ende auch mit Glück verbunden war: „Im letzten Drittel hat man gemerkt, dass Nauheim unbedingt die Punkte braucht. Sie haben sehr druckvoll gespielt, viele Scheiben aufs Tor gebracht. Chris Kolarz hat uns in einigen brenzligen Situationen gerettet. Am Schluss hätte noch einmal alles passieren können und dann entscheidet Pech oder Glück. Aber wer gewinnt hat gewonnen und deshalb muss man zufrieden sein und kann heute auch ein Auge zudrücken.“ Am Sonntag reisen die Starbulls am drittletzten Hauptrundenspieltag der DEL2 zum Tabellenzweiten Kassel Huskies. Das Topspiel in der Probonio-Arena beginnt um 17 Uhr (Liveübertragung bei www.sporteurope.tv). Weil Kassel am Freitagabend beim Gastspiel in Weißwasser 1:3 unterlag, beträgt der Rosenheimer Rückstand auf die Nordhessen nur noch vier Punkte.
Tigers BayreuthTigers rutschen im letzten Moment aus den Pre-Playoffs - Onesto Tigers vs. Deggendorfer SC 3:5 (1:2, 2:2, 0:1) (OLS) Bayreuth: Sebastian Dünkel, Boßler – Spacek (2), Müllejans, Schusser, Pietsch (2), Hüserich, Stelzmann – Bollers, Hammerbauer (2), Brown, Lüsch, Zimmermann, Piskor, Maschke, Boulanger, Maschke, Leon Dünkel Deggendorf: Zabolotny, Schmidt – Pfänder, Zitterbart, Bednar, Pozivil, Heiß, Skorohodov, Kyjovsky – Bergbauer, Pill, Buchner, Elsberger (2), Leinweber, Baßler, Hafenrichter, Weilandt (2), Hahn (2), Sperl, Picha, Hirsch (2) Schiedsrichter: Harrer, Kapzan – Herrmann, Verhoeven Zuschauer: 1.166 Strafen: Bayreuth: 4 Deggendorf: 8 PP: Bayreuth: 1/4 Deggendorf: 1/3 Torfolge: 0:1 (11.) Sperl (Picha), 1:1 (12.) Piskor (Bollers, Spacek), 1:2 (18.) Hahn (Hafenrichter), 2:2 (24.) Hammerbauer (Spacek), 2:3 (33.) Baßler (Leinweber, Heiss), 2:4 (37.) Hahn (Heiss, Hafenrichter) SH, 3:4 (37.) Brown (Piskor, Bollers) PP1, 3:5 (59.) Pfänder PP1 Ohne Leask, Nedved und die Langzeitverletzten Habeck, Meier und Barber ging man in die Partie gegen den Süd-Meister aus Deggendorf, der mit ausgedünntem Kader angereist war. So verzichtete man zum Beispiel auf die Jackson-Brüder oder auch auf Pielmeier im Tor. Brown hatte die erste Möglichkeit der Partie, die Weilandt kurz darauf konterte – beide Akteure konnten jedoch keinen Erfolg verbuchen. Nach 7 Minuten hatten die Tigers Glück, als Deggendorf den Außenpfosten anvisiert hatte. Nach einer Strafe gegen Deggendorf und einem überschaubaren Überzahlspiel der Tigers liefen die Gäste einen Konter, den Sperl, der die Scheibe nach vorne getragen hatte, selbst erfolgreich zum 0:1 abschließen konnte. Eine gute Minute später ging Piskor in die Angriffszone, zog aus dem Halbfeld ab und stellte dabei den Ausgleich her, den Hahn kurz vor der Pause wieder zerstörte, als er bei einem schnellen Gegenstoß die Scheibe passgenau von Hafenrichter serviert bekam und seine Farben wieder in Führung schoss, was gleichbedeutend mit dem Pausenstand nach 20 Minuten war. Die erste Möglichkeit im Mitteldrittel hatten die Deggendorfer, die durch Hahn nah am Tor gefährlich wurden. Hahn, der noch den Nachschuss bekam, scheiterte jedoch beide Male an Dünkel. Als kurz darauf Hammerbauer mit freier Schussbahn an Zabolotny scheiterte und Spacek kurz darauf an die Scheibe kam, spielte dieser die Scheibe steil in den Slot, wo eben jener Hammerbauer lauerte und das Spielgerät zum 2:2 abfälschte. Als Dünkel hinters Tor fuhr und blitzschnell zurückmusste, da Gefahr drohte, war es ihm nur mit einer artistischen Einlage möglich, dass er ein weiteres Gegentor verhinderte. Kurz darauf war er dann geschlagen, aber Hammerbauer hatte aufgepasst und kratzte die Scheibe von der Linie. In der Folge versuchten sich Müllejans und Bollers in kurzer Abfolge, jedoch ohne Erfolg. Besser machten es die Gäste, als sich Leinweber an der Bande durchgesetzt hatte, in die Mitte passte, der dort lauernde Baßler die Scheibe über die Linie drückte und damit die Führung zurückholte. Eine Strafe gegen Deggendorf brachte ein weiteres Überzahlspiel für Gelb-Schwarz, was jedoch erst nach hinten los ging: Erneut Hahn verwertete den gefahrenen Konter per Shorthander zum 2:4, bevor kurz darauf das Powerplay der Tigers doch noch stach. Piskor spielte einen Querpass in den Slot, wo Brown das Spielgerät über die Linie befördern und damit zum 3:4 treffen konnte, was gleichzeitig auch der Pausenstand nach zwei gespielten Dritteln war. Mit einer riesen Aktion von Dünkel, der in der 43. Minute zwei Möglichkeiten in kurzer Abfolge wegnahm, war Deggendorf zunächst näher einem möglichen Erfolg. Den Ausgleich auf dem Schläger hatte Mitte des Abschnitts Piskor der aus kurzer Distanz mit freier Schussbahn aufwartete, Zabolotny jedoch nicht überwinden konnte. Auch bei einem Powerplay, als Piskor und Bollers Chancen kreiert hatten, konnte man nichts Zählbares auf die Anzeigentafel schreiben. Als Spacek kurz vor Ende der regulären Spielzeit auf die Strafbank geschickt wurde, nutzten dies die Gäste, die mit Ablauf der Strafe durch Pfänder zum 3:5 kamen. Die Herausnahme von Dünkel für einen sechsten Feldspieler brachte am Ende nichts mehr ein, sodass man sich mit einer knappen Niederlage aus der Hauptrunde der diesjährigen Oberliga-Saison verabschiedete. Für die Bayreuth endet die Saison an diesem Freitag, da sich mit Höchstadt, Füssen und dem SC Riessersee gleich drei Teams am letzten Spieltag an den Tigers vorbeigeschoben haben.
Deggendorfer SCAuswärtssieg zum Ende der Hauptrunde: Deggendorfer SC siegt auch in Bayreuth (OLS) Der Deggendorfer SC konnte am Freitagabend zum Abschluss der Hauptrunde einen weiteren Sieg einfahren. Vor 1.166 Zuschauer im Kunsteisstadion Bayreuth bezwang das Team von Headcoach Casey Fratkin die heimischen onesto Tigers am Ende verdient mit 3:5. Der Deggendorfer Cheftrainer musste im letzten Spiel der Hauptrunde personell improvisieren. Dem Deggendorfer Aufgebot fehlten krankheitsbedingt bzw. angeschlagen Philipp Wachter, Dylan & Ty Jackson, Harrison Roy, Petr Stloukal, Niklas Heinzinger, Brett Humberstone und Timo Pielmeier. Ihr Oberliga-Debüt hingegen gaben Timo Hirsch, David Sperl und Ludek Kyjovsky aus der U20. David Zabolotny bekam den Start zwischen den Pfosten. Trotz der zahlreichen Ausfälle zeigte der DSC aber von der ersten Minute an, dass man die Punkte nicht freiwillig in Bayreuth lassen würde. In der elften Minute gingen die Deggendorfer mit 0:1 in Führung. Ausgerechnet Debütant David Sperl zimmerte den Puck mit einem präzisen Schuss in den Winkel. Die Antwort der Hausherren ließ jedoch nicht lange auf sich warten und Dominik Piskor traf knapp zwei Minuten später zum Ausgleich. Beide Mannschaften hatten in dieser Phase ihre Gelegenheiten, den nächsten Treffer erzielte allerdings wieder der DSC. Nach einem schnell vorgetragenen Konter traf Dante Hahn auf Zuspiel von Jaroslav Hafenrichter in der 18. Minute zum 1:2 Pausenstand. Im zweiten Abschnitt kamen die onesto Tigers früh zum Ausgleich. In der 24. Minute war es Jan Hammerbauer, der einen Schuss von Michal Spacek unhaltbar zum 2:2 abfälschte. Es blieb eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Das nächste Tor erzielte wieder der DSC: Leinweber bediente den frei stehenden Marco Baßler, der in der 33. Minute ins lange Eck zum 2:3 abschloss. Als Dante Hahn in der 37. Minute per Shorthander auf 2:4 stellte, schien das Spiel komplett in die Deggendorfer Richtung zu kippen. Die Franken hatten mit Aidan Brown jedoch noch einen Pfeil im Köcher und der Kanadier verkürzte noch im selben Powerplay auf 3:4. Nach einigen Großchancen zu Drittelbeginn plätscherte die Partie in den letzten 20 Minuten etwas vor sich hin. Kurz vor Ende der Partie bot sich dem DSC noch einmal ein Überzahlspiel, das die Niederbayern in der 59. Minute in Person von Marcel Pfänder zum 3:5 verwerteten. Weiter geht es für den Deggendorfer SC erst wieder am Sonntag, dem 8. März. Dann geht es für die Fratkin-Truppe in die Playoffs.
Erding GladiatorsGLADIATORS VERLIEREN SAISONFINALE – FÜSSEN SICHERT SICH PRE-PLAYOFF-PLATZ (OLS) Die Erding Gladiators haben ihr letztes Saisonspiel in der Oberliga Süd mit 2:4 gegen den EV Füssen verloren und damit den Allgäuern den verdienten Einzug in die Pre-Playoffs ermöglicht. Vor der starken Kulisse von 1.439 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena zeigten die Gastgeber zunächst einen starken Auftritt, mussten sich am Ende aber der größeren Effizienz und Stabilität der Gäste beugen. Emotional begann der Abend bereits vor dem ersten Bully: Routinier Elia Ostwald wurde für sein letztes Profispiel im Gladiators-Trikot gebührend verabschiedet. Auf der anderen Seite feierte mit dem 16-jährigen Eigengewächs Lorenz Teichert ein Young Gladiator sein Debüt im Seniorenbereich – ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Sprung in den Oberliga-Kader in Erding mit Fleiß und Konsequenz machbar ist. Auf dem Eis erwischten die Gladiators einen Traumstart. Bereits nach 56 Sekunden traf Maximilian Forster zum 1:0, vorbereitet von Kauhanen und Ostwald. Erding blieb am Drücker, setzte den sichtlich nervösen EVF früh unter Druck und gewann die meisten Zweikämpfe. Folgerichtig erhöhte erneut Forster in der 8. Minute auf 2:0, diesmal nach schöner Vorarbeit von Pfleger und Eberhardt. Mit 2:0 und einem Schussverhältnis von 13:12 ging es in die erste Pause – die Führung war verdient und spiegelte den guten Auftritt der Hausherren wider. Auch zu Beginn des zweiten Drittels blieben die Gladiators am Drücker und erspielten sich mehrere gute Torchancen. Doch wie so oft in dieser Saison kippte die Partie, als sich Erding Fehler leistete, die auf diesem Niveau sofort bestraft werden. In der 30. Minute verkürzte Stransky zum 2:1, wenig später glich Jentsch zum 2:2 aus. Kurz vor der zweiten Pause drehte Füssen das Spiel komplett: Straub traf in der 39. Minute zum 2:3, womit die Allgäuer das Momentum endgültig auf ihre Seite zogen. Im Schlussdrittel präsentierte sich der EVF wie eine Mannschaft, die unbedingt in die Pre-Playoffs wollte. Füssen agierte nun abgeklärt, gewann mehr Zweikämpfe und ließ die Gladiators offensiv kaum noch zur Entfaltung kommen. In Überzahl sorgte Slavik in der 48. Minute für das 2:4 und damit für die Vorentscheidung. Erding bemühte sich zwar um den Anschluss, fand aber gegen die kompakt verteidigenden Gäste keine Lösungen mehr. Mit der Niederlage im Saisonfinale endet eine Oberliga-Spielzeit, in der die Gladiators ihr Ziel, die Pre-Playoffs zu erreichen, knapp verpasst haben. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie phasenweise mit jedem Gegner mithalten kann, in entscheidenden Momenten aber zu selten die nötige Konstanz und Fehlerfreiheit aufs Eis brachte. Gleichzeitig gab es begeisternde Spiele, hochklassigen Sport und wichtige Entwicklungsschritte.
EV FüssenSieg in Erding bringt den EVF in die Pre-Playoffs (OLS) Der Eissportverein hat es geschafft und sich durch ein umkämpftes 4:2 (0:2, 3:0, 1:0) in Erding einen Platz in den Pre-Playoffs gesichert. Hier tritt man am Sonntag in Höchstadt an, am Dienstag steigt das Heimspiel gegen die Alligators. Der Start in das wichtige Spiel war für den EVF denkbar schlecht. Nach nur 56 Sekunden führte eine verlorene Scheibe vor dem eigenen Gehäuse zur Führung der Hausherren durch Maximilian Forster. In einem ersten Powerplay verpasste Marek Slavik knapp den Ausgleich. Als dann Erding in Überzahl kam wurde die zwar überstanden, direkt nach Ablauf fiel aber doch noch das 2:0, erneut durch Forster. In der Folge musste Timotej Pancur mehrmals einen dritten Gegentreffer verhindern. Aber auch seine Vorderleute kamen zu Chancen. Neudecker zielte knapp vorbei, Naumann scheiterte gleich zweimal vor dem Tor. Im Mitteldrittel gaben zunächst wieder die Gladiators den Ton an. Pancur war immer mehr im Mittelpunkt, einmal hatte er bei einem Pfostentreffer Glück. Ziemlich überraschend konnte in dieser Phase Matyas Stransky den Anschlusstreffer erzielen, gespielt war fast genau die Hälfte der Partie. Gleich im Anschluss hatte Neudecker den Ausgleich auf dem Schläger, er verpasste aber das offene Toreck. Der EVF war nun jedoch bei seinem Spiel. Ein verdeckter Schuss von Nicolas Jentsch brachte das 2:2, ein weiteres Unterzahlspiel wurde weg verteidigt und kurz vor der Pausensirene schloss Julian Straub eine schöne Kombination mit der erstmaligen EVF-Führung ab. Gleich zu Beginn des letzten Abschnitts scheiterte Boyko mit einem Alleingang. Füssen ließ defensiv jetzt nicht mehr viel zu, überstand auch eine weitere Unterzahl. Als man dann selbst ins Powerplay kam nutzte das Marek Slavik mit dem vorentscheidenden 2:4. Straub verpasste kurz darauf knapp, auf der anderen Seite ließ sich aber auch Pancur nicht mehr überwinden. Die letzten Minuten spielte der EVF im Powerplay, Boyko traf hier noch den Pfosten. Am Ende konnten die vielen mitgereisten Füssener Fans, die starke Stimmung gemacht hatten, den Einzug in die Pre-Playoffs feiern. Tore: 1:0 (1.) Forster (Kauhanen, Ostwald), 2:0 (8.) Forster (Pfleger, Eberhardt), 2:1 (30.) Stransky (Straub, Naumann), 2:2 (36.) Jentsch (Zelenka), 2:3 (39.) Straub (Naumann, Seitz), 2:4 (48.) Slavik (Boyko, Linden/5-4). Strafminuten Erding 12, Füssen 10. Zuschauer 1439
Lindau IslandersEV Lindau Islanders feiern größten Erfolg der Vereinsgeschichte / Qualifikation für Playoffs passend zum 50. Vereinsjubiläum – Infos zum Vorverkauf (OLS) Passend zum 50. Geburtstag ist den EV Lindau Islanders der größte Erfolg der Vereinsgeschichte gelungen. Begleitet vom Slogan „On the Way to History” sicherten sich die Inselstädter die direkte Qualifikation für die Oberliga-Playoffs. Nach dem 6:3-Erfolg gegen die Stuttgart Rebels können die Islanders schon vor dem letzten Spieltag der Hauptrunde am Freitagabend (20.00 Uhr) beim SC Riessersee nicht mehr von Platz sechs verdrängt werden. Da die Heilbronner Falken auf Grund ihrer Insolvenz nicht an den Playoffs teilnehmen dürfen, schließen die Islanders den Hauptrunden-Durchgang sogar auf Rang fünf ab. Besser standen die EV Lindau Islanders in ihrer 50 Jahre alten Vereinsgeschichte nie da. So eine Entwicklung hätten sich die 35 Gründungsmitglieder - darunter Franz Wucher als Großvater der drei Wucher-Buben im aktuellen Oberliga-Team - nicht träumen lassen, als sie am 13. Dezember 1976 den EV Lindau aus der Taufe hoben. Nach schwierigen Anfangsjahren Jahren wanderte die 1. Mannschaft in den 80-ger Jahren zwischen den Ligen in Baden-Württemberg und Bayern hin und her, stieg mal auf, mal ab. Die 90-ger Jahre waren turbulent. Legendäre Matches ragten dabei heraus: 1995 gelang in zwei denkwürdigen Spielen gegen Augsburg dank dem ehemaligen NHL-Profi Bob Sullivan als Spielertrainer der Aufstieg in die Bayernliga. 1999 lockte der EHC München 1.100 Zuschauern ins Stadion im Eichwald. Der Abstieg konnte dennoch nicht verhindert werden. 2009 gewannen die Islanders - der Beiname war 1997 hinzu gekommen- den Titel in der Landesliga West, verloren aber vor 4.500 Zuschauern in Regensburg das entscheidende Spiel mit 1:3. Das Jahr 2010 markiert einen Meilenstein: Das Eisstadion wird überdacht, zum Eröffnungsspiel kommt der DEL2-Klub Ravensburg Towerstars. Es gelingt der Aufstieg in die Bayernliga. Nach Startschwierigkeiten wird in der Saison 2014/2015 Sebastian Buchwieser vom Spieler zum Trainer befördert. Es beginnt eine fantastische Reise, die mit dem Titel Bayernliga-Meister endet. Den Siegtreffer in Höchstädt erzielt Kapitän Tobias Fuchs 3:02 Minuten vor der Schlusssirene. Den Erfolg bestätigen die Inselstädter ein Jahr später als Erster der Bayernliga-Hauptrunde. In den Playoffs ist zwar gegen den späteren Meister Weiden Endstation, aber durch eine Reform können die Islanders als Nachrücker in die Oberliga Süd aufsteigen, der sie bis heute ohne Unterbrechung angehören und nach dem EC Peiting der Dienstälteste Oberligist im Süden ist. In der Saison 2024/2025 qualifizierten sich die Islanders über den Umweg der Pre-Playoffs für die Playoffs. Und schieden erst nach großem Kampf gegen die Hannover Scorpions in vier nahezu ausgeglichenen Partien mit 1:3 aus. Dies alles macht Lust auf mehr und deshalb geben die EV Lindau Islanders auch schon mal Informationen zum Heimspiel in den Playoffs am Dienstag, den 10. März, um 19:30 Uhr. Der Ticketverkauf für das erste und hoffentlich nicht letzte Heimspiel in den Playoffs startet am Montag, 02. März, um 12 Uhr und ist in zwei Phasen gegliedert: Das Vorkaufsrecht für Dauerkarten startet am Montag (02. März um 12:00 Uhr) und geht bis Dienstag (03. März 12:00 Uhr). So haben alle Dauerkarteninhaber ein Vorkaufsrecht und die Möglichkeit, sich ihre Tickets mit dem 4-stelligen Ticketcode vorab zu sichern - das Prozedere läuft wie bei der Dauerkartenverlängerung im Sommer und auch in den Playoffs der vergangenen Saison. Dies geht am einfachsten online bei Reservix, aber auch zum Beispiel am I-Punkt im Lindaupark. Hier noch der Hinweis, dass die Tickets für die Playoff-Spiele in allen Kategorien der Stehplätze um 1 € und bei den Sitzplätzen am Eis um 2€ erhöht wurden, etwaige Servicegebühren nicht inkludiert. Bei den Sitzplatzdauerkarten direkt am Eis, ist es so, dass man seine Dauerkarten in der entsprechenden Kategorie erwerben kann, ggfs. aber nicht seinen „Stammplatz“ hat. Anders ist dies leider nicht darstellbar. Zudem werden die Karten nicht, wie bei der Dauerkartenverlängerung aufgeladen, sondern das Ticket muss auf dem Handy sein oder per Print @Home zu Hause ausgedruckt werden. Der freie Vorverkauf, startet dann am Dienstag (03. März) um 12:00 Uhr. Dort gehen alle nicht abgerufenen Tickets in den freien Verkauf. Ab dann sind Tickets online, aber auch bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen (z.B. am I-Punkt im Lindaupark, der Touristinformation auf der Insel, usw.) zu erwerben. Alle noch im Umlauf befindlichen Freikarten sowie die 11‑für‑10-Karten verlieren in den Playoffs – wie bereits vor und während der Saison angekündigt – ihre Gültigkeit. Für die Spiele in den Playoffs muss daher ein reguläres Ticket erworben werden. Ticketpreise in den Playoffs in der Übersicht (ausgenommen Servicegebühren): Normalpreis Sitzplatz : 22,00€ Normalpreis Steh Heim & Gast : 15,00€ Ermäßigt : 13,00€ Rollstuhlfahrer : 13,00€ Begleitperson : 13,00€ Jugendliche von 7-16 Jahren : 9,00€ Kinder bis 6 Jahre : frei
SC RiesserseeAlle Infos zu den Pre-Playoffs 2026 - Termine, Modus & Ticketing (OLS) Die Hauptrunde der Oberliga Süd 2025/26 ist seit gestern zu Ende. In einem packenden Endspiel gegen die Lindau Islanders sicherten sich die Weiß-Blauen mit der letzten Chance noch einen Platz unter den Top 10 der Oberliga Süd und machten somit gestern den Platz in den Pre-Playoffs 2026 fix! Doch wie geht es nun weiter für den SC Riessersee? Alle Möglichkeiten und Wissenswertes, rund um die Pre-Playoffs fassen wir euch folgend zusammen: Die Hauptrunde der Oberliga Süd 2025/26 ist seit gestern zu Ende. In einem packenden Endspiel gegen die Lindau Islanders sicherten sich die Weiß-Blauen mit der letzten Chance noch einen Platz unter den Top 10 der Oberliga Süd und machten somit gestern den Platz in den Pre-Playoffs 2026 fix! Doch wie geht es nun weiter für den SC Riessersee? Alles Wissenswertes rund um die Pre-Playoffs fassen wir euch folgend zusammen: Die schönste Zeit des Jahres startet bereits morgen. Der SC Riessersee beendete die Hauptrunde auf Tabellenplatz 10. Dadurch haben die Werdenfelser, trotz einer über weite Strecken unbefriedigenden Saison, ihr Minimalziel erreicht und starten bereits am morgigen Sonntag,01.03.2026 in die schönste Zeit des Jahres! Gegner der Weiß-Blauen sind die Passau Black Hawks. Der Gegner der Pre-Playoff-Serie, die Passau Black Hawks, beendeten die Saison auf Platz 7 mit 62 Punkten. Topscorer der Blackhawks ist Andrew Schembri mit 63 Punkten aus 47 Spielen. In der Best of 3 Serie benötigt der SCR zwei Siege zum Erreichen des Playoff-Achtelfinales. In den bisherigen vier Duellen der Hauptrunde spricht die Bilanz für den SC Riessersee. In den vier Duellen war der SCR zweimal erfolgreich und musste sich einmal erst in Overtime geschlagen geben. Die Werdenfelser haben in dieser Serie nicht das Heimrecht, sodass das erste Spiel ein Auswärtsspiel sein wird. Folgend die Termine der Best of 3 Serie Sonntag, 01.03, 18 Uhr: Auswärtsspiel @ Passau BlackHawks Dienstag, 03.03, 20:00 Uhr: Heimspiel vs. Passau BlackHawks Freitag, 06.03, 19:30 Uhr: Auswärtsspiel @ Passau BlackHawks (sofern notwendig) In den anstehenden Pre-Playoffs bleiben die gleichen Preise für Einzeltickets bestehen, wie in der Hauptrunde der Oberliga – hier wird es keine Preiserhöhung geben. Alle Premiumdauerkarten, Ehrenkarten & Sponsorendauerkarten bleiben auch in allen Pre-Playoff- Heimspielen weiter gültig. Dauerkarten der Variante Standard sind ab den Pre-Playoffs nicht mehr gültig. Ebenso sind die 10er Tickets, wie kommuniziert, nur in der Hauptrunde gültig und verlieren somit ab den Pre-Playoffs ihre Gültigkeit! Ab sofort sind Tickets für das Pre-Playoff-Heimspiel am Dienstag, 03.03.3036 um 20 Uhr vs. Passau Blackhawks im SCR-Ticketshop erhältlich: bit.ly/riesserseetickets
Selber WölfeWölfe verspielen Drei-Tore-Führung - Höchstadt Alligators vs. Selber Wölfe 6:5 (3:3; 1:1; 2:1) (OLS) In einem verrückten Spiel schenken die Selber Wölfe zunächst eine Drei-Tore-Führung her, gehen dann noch zweimal in Führung, um am Ende dennoch mit leeren Händen dazustehen. Große Freude herrschte nach dem Spiel bei den Gastgebern, die sich durch den Sieg die Pre-Playoff-Teilnahme gesichert haben. Torreicher Beginn Die Selber Wölfe starteten furios ins Spiel und führten nach gut acht Minuten bereits mit drei Toren. Schutz war in der vierten Minute von der Seite in den Slot gefahren und hatte Zimmermann mit seinem Schuss zum 0:1 überwunden. Keine vier Minuten später stellte Rubin auf 0:2, nachdem Spitzner vorher an Zimmermann im Höchstadter Tor gescheitert war. 77 Sekunden später hämmerte Gauch per Direktabnahme die Scheibe zum 0:3 in die Maschen. Die Alligators schüttelten sich kurz, wechselten den Torhüter und fanden einen Weg zurück in die Partie. Nachdem Schaller am Pfosten und Gron an Weidekamp gescheitert waren, war es Zap, der nach einem Fehler von Müller die Alligators mit seinem Treffer zum ersten Mal an diesem Abend auf die Anzeigetafel brachte. Knapp vier Minuten später beförderte Hane mit einer Bogenlampe von der blauen Linie die Scheibe zum Anschlusstreffer in die Maschen. Selbs Keeper Weidekamp war hier die Sicht verdeckt. 17 Sekunden vor der Drittelpause nutzten die Alligators einen Wechselfehler der Selber Wölfe aus und schickten mit einem langen Pass Swinnen auf die Reise, der Weidekamp zum 3:3 überlistete. Alligators erneut mit einem späten Treffer Die Wölfe erwischten wieder einen guten Start. In der 24. Minute klaute Lahtinen einem Höchstadter die Scheibe, sein Schuss strich aber knapp am Tor vorbei. Eine Strafe gegen Gläßl verteidigten die Porzellanstädter stark, die Gastgeber konnten in dieser Phase keine einzige gefährliche Aktion kreieren. In der 28. Minute lenkte Alligators-Goalie Ganz eine von Schutz abgefeuerte Scheibe gerade noch so über die Querlatte, ehe die Höchstadter durch Eriksson, Swinnen und Gron auch wieder mit guten Chancen auf sich aufmerksam machten. Doch zunächst jubelten die Selber, nachdem Rubin nach einem Nemec-Schutz goldrichtig stand und zum 3:4 abstaubte. Kurz darauf bediente Valasek von hinter dem Tor Müller, doch der Selber Verteidiger wurde noch entscheidend am Abschluss gehindert. 36 Sekunden vor der zweiten Pausensirene schlugen dann die Gastgeber in Überzahl zu: Swinnen hämmerte die Scheibe zum erneuten Ausgleich in die Maschen. Fardoe schießt die Alligators in die Pre-Playoffs Auch der Schlussabschnitt lief ähnlich wie die beiden vorangegangenen Drittel. Selb startete gut, ging durch Schutz in der 42. Minute erneut in Führung. Dabei profitierte der Texaner davon, dass dem Höchstadter Zap beim Schussversuch der Schläger gebrochen war und er so in Unterzahl alleine aufs Tor zulaufen konnte. Doch nur eine gute halbe Minute später – die Alligators agierten immer noch im Powerplay – glich Swinnen mit seinem dritten Treffer an diesem Abend erneut aus. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide und Selb kassierte 1:23 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erneut eine Strafe. Höchstadt witterte nun die Chance und nutzte diese durch Fardoe, der einen Swinnen-Schuss unhaltbar zum Siegtreffer für die Gastgeber ins Tor lenkte. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Höchstadt Alligators: Zimmermann (ab 9. Min. Ganz) – Fardoe, Benz, Vojcak, Hane, Weidner, Stobbe – Swinnen, Eriksson, Jelavic, Schaller, Zap, Gron, Dalldush, Jiranek, Rypar, Hofverberg Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Raab, Kassay-Kezi, Müller, Hördler – Klöpper, Nemec, Kuqi, Lahtinen, Rubin, Schutz, Spitzner, Gelke, Valasek, Klughardt, Ziesche, Tabert Tore: 4. Min. 0:1 Schutz (Raab); 7. Min. 0:2 Rubin (Schutz, Müller); 9. Min. 0:3 Gauch (Raab, Valasek); 15. Min. 1:3 Zap (Schaller, Hane); 19. Min. 2:3 Hane (Gron, Zap); 20. Min. 3:3 Swinnen (Stobbe, Jelavic); 35. Min. 3:4 Rubin (Nemec, Gauch); 40. Min. 4:4 Swinnen (Eriksson, Dalldush; 5/4); 42. Min. 4:5 Schutz (Kuqi; 4/5); 43. Min. 5:5 Swinnen (Dalldush, Fardoe; 5/4); 59. Min. 6:5 Fardoe (Dalldush, Eriksson; 5/4) Strafzeiten: Höchstadt 2, Selb 4 + 5 + Spieldauer gegen Gelke Schiedsrichter: Meineke, Lajoie (Rügner, Meyer) Zuschauer: 1.615
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinOvertime-Sieg dank Thielsch-Hattrick (RLO) Spiel 1 des Halbfinales geht in die Overtime – doch nach 33 Sekunden bezwingt FASS Berlin die Luchse Lauterbach mit 3:2 (0:0, 1:1, 1:1, 1:0) und geht in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung. Spiel 2 findet am Sonntagabend (01.03.26, 18:00 Uhr) in Lauterbach statt. DAS SPIEL Es war ein ungewöhnliches Eishockeyspiel, welches die 367 Zuschauerinnen und Zuschauer an einem Frühlingsabend in Berlin-Mitte miterleben durften. FASS war über die gesamte Spielzeit drückend überlegen – die Torschussbilanz lag am Ende bei 66-17. Dennoch stand das Spiel immer auf des Messers Schneide, denn die Gäste aus Osthessen konterten stets brandgefährlich und konnten sich auf einen starken Dirksen im Tor verlassen. Alleine Dennis Thielsch hatte an diesem Abend ein Rezept gegen den Lauterbacher Goalie und traf gleich dreifach. Aber der Reihe nach… Die Luchse waren mit 13+2 Akteuren angereist; sie mussten auf einige wichtige Spieler verzichten. Deshalb überließ man von Beginn an FASS die Initiative und verlegte sich auf gelegentliche Gegenstöße, die insbesondere von der Reihe Schwab-Welser-Demitrio vorgetragen wurden. Damit war die Schablone gefertigt, welche das komplette Spiel prägen sollte. Es dauerte bis zur 24. Minute, bis FASS den Führungstreffer erzielen konnte. In Überzahl kam die Scheibe über Henry Haase und Benjamin Hüfner zu Dennis Thielsch, der von links aus spitzem Winkel abzog und zum 1:0 traf. Ein weiterer Treffer wollte einfach nicht fallen. Stattdessen traf auf der anderen Seite Lehtonen zum Ausgleich (38.). Dies war nicht die einzige gefährliche Aktion der Gäste; schon in der 26. Minute erklang das Torgestänge der Berliner laut bei einem Pfostenschuss. Dennoch konnte man auf Berliner Seite mit dem Zwischenstand nach 40 Minuten nicht zufrieden sein. Noch größer der Schock nach 13 Sekunden im Schlussdrittel, als Demitrio einen Nachschuss zum 1:2 in die Berliner Maschen setzte. Zum Glück glich Dennis Thielsch nach Zuspiel von Nico Jentzsch schnell wieder aus. Der Siegtreffer wollte aber einfach nicht gelingen. Auch drei Überzahlspiele in den letzten 12 Minuten blieben ungenutzt. Also bat das Schiedsrichtergespann zur Overtime, die in den Playoffs 10 Minuten mit fünf gegen fünf gespielt werden. Und diesmal waren es die Berliner, die gleich den ersten Angriff nutzten. Alessandro Falk hatte die Scheibe erobert und auf Dennis Thielsch weitergeleitet, der mit seinem dritten Treffer endgültig zum Man of the Match wurde. Mit dem Sudden Death endete der erste Akt in dieser Halbfinal-Serie. AUSBLICK Wenn es am Sonntag in Lauterbach weitergeht, werden die Luchse bestimmt mit größerem Kader zu Werke gehen. Das Team von Headcoach Christopher Scholz weiß jedenfalls, dass diese Serie nur mit höchster Konzentration erfolgreich bestritten werden kann. Wie es auch immer am Sonntag ausgeht – Spiel 3 findet am kommenden Freitag (06.03.26, 19:00 Uhr) wieder im Erika-Heß-Eisstadion statt. Ohne BVG-Streik finden dann bestimmt noch mehr Fans den Weg in unser „Wohnzimmer“. STATISTIK FASS: Steffen (Slavinskis-Repe) – Kruggel, Hüfner; Miethke, Falk; Haase, Heinicke; Licitis, Berlin – L. Noack, Miguez, O. Noack; Thielsch, Fiedler, Jentzsch; Volynec, Kubail, Balzer; Flemming, Weihrauch. Tore: 1:0 (23:13) Thielsch (Hüfner, Haase) PP1, 1:1 (37:15) Lehtonen; 1:2 (40:13) Demitrio, 2:2 (43:01) Thielsch (Jentzsch, Fiedler); 3:2 (60:33) Thielsch (Falk) OTW. Schiedsrichter: Metzkow, Hecker – Diamantidis, Niedermeyer. Strafen: FASS 4, Lauterbach 12. Zuschauer: 367. Schüsse: 66-17. Face-off: 49-16.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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ESC KemptenFINALE OHO - Lady Sharks stehen im Finale um die bayerische Meisterschaft Es hätte spannender nicht sein können in den fünf Halbfinalspielen gegen Mannheim. Enge Spiele, wenige Tore, starke Defensiven und Torhüterinnen bestimmten die ersten vier Begegnungen. Das es ausgerechnet im entscheidenden fünften Spiel gleich zehn Tore geben sollte, damit war vor der Partie nicht zu rechnen. Mannheim entschied das erste Spiel in Kempten (Wurde aufgrund fehlender Eiszeiten in Füssen gespielt) mit 2:1 für sich. Doch bereits beim zweiten Spiel in Kempten glichen die Damen aus dem Allgäu mit dem gleichen Ergebnis die Serie aus. Spiel drei und vier fanden dann in der SAP Arena statt, die Mad Dogs gingen mit einem 3:1 Erfolg mit zwei zu eins in der Serie in Führung und hatten sich zwei Matchpucks erspielt. Spiel vier dann bis zur Spielmitte beim Stand von 0:0 ausgeglichen, fünf Minuten reichten Kempten dann um mit drei erzielten Treffern zum Serienausgleich zu kommen. Somit kam es am vergangenen Sonntag in der heimischen Dewart Arena zum alles entscheidenden Spiel. Und hier hatten die Gäste lange die Nase vorne. Konnte Kempten das 0:1 und das 1:2 jeweils noch ausgleichen sah es dann nach zwei weiteren Mannheimer Toren nicht mehr sehr hoffnungsvoll für das Team von Max Berger und Geli Fischer aus. Doch der Anschluss unmittelbar vor der Drittelpause gab nochmals Hoffnung und Schwung. In einem Sturmlauf im letzten Drittel drehte man die Partie innerhalb von nur einhundert Sekunden mit drei Treffern für sich. Zunächst wurde Marie Délarbre bei einem Break von den Beinen geholt, den fälligen Penalty verwandelte sie eiskalt zum viel umjubelten Ausgleich, Emily Echter und Anna Glazniece legten sofort nach. Die verbleibenden 16 Minuten spielten die Allgäuer Ladies abgeklärt und souverän nach Hause. Man ließ nichts mehr anbrennen und sicherte sich den verdienten und viel umjubelten Finaleinzug. Nun geht es in maximal fünf weiteren Spielen gegen die Damen des ESV Kaufbeuren. Das Allgäuderby wird also darüber entscheiden wer sich in dieser Saison den Pott für den bayerischen Meister in seine Vitrine stellen darf. Statistik Spiel 4: EKU Mannheim - ESC Kempten 0:3 (0:0.0:3,0:0) Tore: 0:1 Brugger (Délarbre)(33.), 0:2 Délarbre (Brugger)(37.), 0:3 Schmitz (Usichenko,Lutscher)(38.). Strafminuten: EKU Mannheim: 6 ESC Kempten: 10 Zuschauer: nicht bekannt Statistik Spiel 5: ESC Kempten – EKU Mannheim 6:4 (2:2,1:2,3:0) Tore: 0:1 Vorlicek (Huerkamp,Schäfer)(6.), 1:1 Fritz (Délarbre,Neudert)(7.), 1:2 Huerkamp (Vorlicek)(9.), 2:2 Délarbre (19.), 2:3 Vorlicek (23.), 2:4 Ullrich (Herzog (26.), 3:4 Usichenko (39.), 4:4 Délarbre (Penalty)(43.), 5:4 Echter (Neudert,Kajah)(44.), 6:4 Glazniece (Kaiser,Kajah)(45.). Strafminuten: ESC Kempten: 6 EKU Mannheim: 12 Zuschauer: 156
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