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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Dienstag 16.Dezember 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Landesliga Thüringen.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS KÖNNEN EISPIRATEN-ABWEHR NICHT KNACKEN

(DEL2)  Der Aufwärtstrend der Towerstars nach zuletzt zwei Siegen wurde am Sonntagnachmittag jäh gestoppt. Gegen die Eispiraten Crimmitschau setzte es eine 1:3-Heimniederlage. Neben einer mangelhaften Chancenverwertung war eine Strafzeit in der Schlussphase der Partie spielentscheidend.
Während Towerstars-Coach Bo Subr beim Kader aus dem Vollen schöpfen konnte, reisten die Eispiraten Crimmitschau mit einem äußerst reduzierten Kader an. Lediglich acht Stürmer und fünf Verteidiger standen bei den Feldspielern auf der Liste. Das machte es für die Towerstars, die von Beginn an mit Tempo ins gegnerische Drittel drängten, allerdings nicht einfacher. Die Westsachsen standen in der Defensive äußerst kompakt und was auf das Tor von Christian Schneider kam, war dessen sichere Beute.  Zwischenzeitlich rettete auch der Pfosten für die Gäste, die auf dem 6. Tabellenplatz rangierten. Nicht einfacher wurde die Sache durch den Umstand, dass die Eispiraten auf Konter lauerten und diese Möglichkeiten durch ungeduldiges Passspiel der Towerstars auch prompt auf den Schläger gelegt bekamen. Hier war allerdings Keeper Ilya Sharipov zur Stelle. Bis zur 17. Minute waren die Angriffsversuche der Oberschwaben nicht von Erfolg gekrönt, dann aber ließ Robbie Czarnik mit einem platzierten Schuss ins rechte Kreuzeck die CHG Arena jubeln. Zu diesem Zeitpunkt saß ein Gästespieler auf der Strafbank.
Im zweiten Spielabschnitt sahen die 2.765 Zuschauer ein anderes Spiel. Die Eispiraten hatten die viel zitierten Busbeine offensichtlich ausgeschüttelt und gestalteten das Spiel nun selbst mit. Die Towerstars bekamen immer wieder Probleme mit der defensiven Zuordnung in der eigenen Zone und das hatte in der 25. Minute prompt Folgen. Einen von Ilya Sharipov nach vorne abgelegten Puck versuchte Alec Ahlroth noch zu klären, legte die Scheibe aber exakt auf den Schläger von Dominic Walsh, der sich für das Geschenk mit dem 1:1-Ausgleichstreffer bedankte. Es folgte ein größtenteils zähes Spielgeschehen, das aber zumindest Chancen auf beiden Seiten einbrachte. Eine gute Gelegenheit, die Partie wieder in eigene Bahnen zu lenken, ließen die Towerstars in der 32. Minute aus. Eispiraten-Verteidiger Felix Thomas saß wegen eines Stockschlags auf der Strafbank, doch die Towerstars agierten erneut zu durchsichtig und verkrampft. Weitere Treffer im zweiten Abschnitt blieben aus.
Es war klar, dass im Schlussabschnitt ein schnelles Tor der Grundstein für den Erfolg sein könnte. Dementsprechend drängten die Gastgeber ihren Gegner von Beginn an in dessen Defensivzone. Crimmitschau bot jedoch keine „tödlichen“ Passwege oder Raum für schnelle Konter an. Die Towerstars rieben sich – wie schon in den vorherigen Dritteln – regelrecht auf. Eispiraten-Goalie Christian Schneider war auch hellwach, als die Towerstars in der 49. Minute eine numerische Überzahl zugesprochen bekamen – die Chance auf eine potenzielle Vorentscheidung blieb ungenutzt. Immer weiter tickten die Minuten von der Uhr und nicht wenige Zuschauer auf den Rängen beschäftigten sich bereits mit dem Gedanken an eine Overtime. Dann leisteten sich die Towerstars viereinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit einen fatalen Wechselfehler, der folgerichtig mit zwei Strafminuten geahndet wurde. 75 Sekunden später war es dann passiert: Die sauber laufenden Powerplay-Pässe der Eispiraten erreichten Corey Mackin, der das Spielgerät platziert zum 1:2 unterbrachte.
Den sichtlich geschockten Towerstars gelang es danach nicht mehr, das Spiel noch einmal zurückzuholen. Auch die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte keinen Erfolg. Stattdessen drückte Denis Shevyrin den Puck drei Sekunden vor dem Ende zum 1:3 über die Linie. „Wir müssen uns bei den Fans entschuldigen, dass wir nicht ansatzweise das umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Während der personell reduzierte Gegner mit einer Playoff-Einstellung anreiste, hat ein Großteil der Jungs nur Sommerhockey geboten und gedacht, dass man das Spiel mit halb durchgedrücktem Gaspedal gewinnen kann“, resümierte ein angefressener Towerstars-Coach Bo Subr nach dem Spiel.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  10:08 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
EISBÄREN UNTERLIEGEN EHC FREIBURG 1:3 - Unglückliche Heimniederlage für Regensburg gegen die Wölfe

(DEL2)  Trotz eines deutlichen Chancenplus und streckenweise drückender Überlegenheit hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg sein Heimspiel gegen die Wölfe des EHC Freiburg mit 1:3 (0:1/1:0/0:2) verloren. 3878 Fans verfolgten die Partie in der Donau-Arena und sahen, wie die Oberpfälzer letztlich ein Schussverhältnis von 36:16 herausspielten – und dennoch nach zuvor vier Siegen in Serie gegen das bisherige Schlusslicht aus dem Breisgau am Ende punktlos blieben. Nach acht Minuten nutzte Gäste-Kapitän Nikolas Linsenmaier einen Unterzahlkonter des EHC zum 1:0 für die Baden-Württemberger. Regensburg knackte das Abwehrbollwerk der Freiburger erst in Durchgang zwei, als Jeremy Bracco im Powerplay stark freigespielt wurde und zum 1:1-Ausgleich einnetzte (29. Minute). Mehrfach hatten die Domstädter in der Folge die eigene Führung auf dem Schläger, doch in der Schlussphase gerieten sie stattdessen erneut in Rückstand: Travis Ewanyk nutzte einen Nachschuss zum 2:1 für die Wölfe (52.). Als Regensburg mit sechstem Feldspieler und gleichzeitig nach Strafe gegen Freiburg erneut in Überzahl auf den abermaligen Ausgleich drängte, landete ein Distanzschuss von Kilian Kühnhauser zum 3:1-Endstand im verwaisten Gehäuse der Gastgeber (59.). Dennoch blieben die Eisbären auf Rang fünf der DEL-2-Tabelle (40 Punkte), Freiburg gab indes die Rote Laterne an Kaufbeuren ab und ist jetzt nur noch 13. (22). Am kommenden Freitag, 19. Dezember, sind die Oberpfälzer auswärts bei den Ravensburg Towerstars gefordert (Beginn in der CHG-Arena um 20 Uhr). Am Sonntag, 21. Dezember, steht dann das nächste Heimspiel auf dem Programm: Ab 17 Uhr gastiert der Spitzenreiter, die Krefeld Pinguine, in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Nachbericht
Mit dem gleichen Kader wie beim 7:4-Auswärtssieg beim EC Bad Nauheim zuvor ging  Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg in sein Heimspiel gegen die Wölfe des EHC Freibrug. Nick Mähler, der sich mit der U-20-Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft in den USA vorbereitet, fehlte in der Abwehr. Im Sturm mussten die Oberpfälzer auf den verletzten David Morley, den angeschlagenen Constantin Ontl, den erkrankten Aleandro Angaran sowie auch Marks Jirgensons, Lukas Krieger und Matěj Giesl verzichten. Im Tor startete Jonas Neffin, sein Backup war Konrad Fiedler – Cole Danielsmeier stand nicht im Kader.
Brachten es die Rot-Weißen so auf lediglich 17 Feldspieler, waren die Gäste aus dem Schwarzwald gar nur mit derer 15 angereist – beide Teams gingen also ersatzgeschwächt in die Begegnung. In dieser zeichnete sich schon früh ab, was sich fast über die komplette Partie hinweg bestätigen sollte: Regensburg rannte an und dominierte, nutzte aber seine Chancen nicht – Freiburg verlegte sich überwiegend auf das Zerstören des Eisbären-Spiels und konzentrierte sich auf die eigene Defensive. Nach einer ganzen Reihe an Möglichkeiten bot sich den Eisbären in ihrem ersten Powerplay des Spiels die bis dato größte Chance auf die Führung. Doch nach einem Puckverlust rollte der Konter in die Gegenrichtung und EHC-Kapitän vollendete mit einem trockenen und platzierten Schuss ins rechte Kreuzeck zur 1:0-Führung für die Wölfe (8. Minute).
Regensburg hatte auch in der Folge weiter deutlich mehr vom Spiel, gegen die kompakte Defensive des Gegners gab es aber meist kein Durchkommen. Erst als sich im zweiten Durchgang die zweite Überzahl-Gelegenheit bot, musste der starke Gäste-Keeper Fabian Hegmann erstmals hinter sich greifen: Der schön freigespielte Jeremy Bracco hatte per Flachschuss auf 1:1 gestellt (29.). Doch die Donaustädter verpassten es, ihre vielen Möglichkeiten anschließend zu nutzen und selbst vorzulegen. Stattdessen netzten die Wölfe in der Schlussphase erneut ein: Travis Ewanyk stand bei einem Rebound goldrichtig und schob zum 2:1 für Freiburg ein. In den letzten Minuten riskierten die Schützlinge von Trainer Peter Flache noch einmal alles und drückten bei eigener Überzahl mit einem sechsten Feldspieler für Goalie Jonas Neffin auf den abermaligen Ausgleich. Doch ein gezielter Befreiungsschlag von EHC-Verteidiger Kilian Kühnhauser landete zum 3:1-Endstand im verwaisten Tor der Hausherren (59.).
In der DEL-2-Tabelle hatte die Niederlage für die Oberpfälzer keine Auswirkungen – sie behaupteten dennoch ihren fünften Rang (40 Punkte). Freiburg hingegen (jetzt 22) gab nach mehreren Wochen als Schlusslicht die Rote Laterne an Kaufbeuren ab und rückte auf Platz 13 vor. Am kommenden Freitag, 19. Dezember, sind die Oberpfälzer auswärts bei den Ravensburg Towerstars gefordert (Beginn in der CHG-Arena um 20 Uhr). Am Sonntag, 21. Dezember, steht dann das nächste Heimspiel auf dem Programm: Ab 17 Uhr gastiert der Spitzenreiter, die Krefeld Pinguine, in der Donau-Arena. Tickets gibt es unter www.ebr.live.
Statistik
Eisbären Regensburg – Wölfe EHC Freiburg 1:3 (0:1/1:0/0:2)
Sonntag, 14. Dezember 2025 – Donau-Arena Regensburg – Beginn: 17 Uhr.
Aufstellungen
Regensburg: Jonas Neffin (58:43 Minuten) und Konrad Fiedler (beide Tor) – Sean Giles (2 Strafminuten), Guillaume Naud, Pascal Zerressen (A), Maximilian Merkl, Patrick Demetz, Marian Bauer und Jakob Weber (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino (A), Bryce Kindopp, Donát Péter (2), Samuel Payeur, Jeremy Bracco, Kevin Slezak (2), Alexander Berardinelli (2), Nikola Gajovský (C) und Yuma Grimm (alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Hugo Boisvert (Assistent).
Freiburg: Fabian Hegmann (60:00 Minuten) und Christian Goss (beide Tor) – Sameli Ventelä, Kilian Kühnhauser, Alexander De Los Rios (A/2 Strafminuten), Colin Schlenker, Samuel Schindler und David Trinkberger (2/alle Abwehr) – Christian Billich (A), Nikolas Linsenmaier (C), Fabian Ilestedt, Tomáš Schwamberger, Shawn O’Donnell, Louis Majher (2), Christian Kretschmann, Travis Ewanyk und Petr Heider (4/alle Sturm). – Trainer: Juraj Faith (Headcoach).
Strafminuten: Regensburg 8 – Freiburg 12.
Zuschauer: 3878 (Donau-Arena Regensburg).
Schiedsrichter: Bastian Steingross und Maik Blankart (beide Hauptschiedsrichter) sowie David Kreuzer und Soeren Kriebel (beide Linesperson).
Tore
1. Drittel:
0:1 (8. Minute/SH1) Nikolas Linsenmaier (Fabian Hegmann);
2. Drittel:
1:1 (29./PP1) Jeremy Bracco (Corey Trivino, Pierre Preto);
3. Drittel:
1:2 (52.) Travis Ewanyk (Samuel Schindler, Tomáš Schwamberger);
1:3 (59./SH1/EN) Kilian Kühnhauser.
Neuer Tabellenplatz: Regensburg 5. Platz (49 Zähler aus 24 Partien/vorher 5.) – Freiburg 13. Rang (22 Punkte aus 24 Spielen/zuvor 14.).
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  20:34 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     jml

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
„Irgendwie zwei Punkte geholt“ – und jetzt wieder Dritter

(DEL2)  Mit dem gleichen Ergebnis wie zwei Tage zuvor in Kassel gewannen die Starbulls Rosenheim auch das Heimspiel am dritten Advent gegen die Roten Teufel Bad Nauheim. Beim 3:2-Overtime-Sieg am Sonntagabend taten sich die Grün-Weißen vor 3.608 Zuschauern im ROFA-Stadion allerdings über weite Strecken schwer und fanden lange Zeit keine spielerischen Mittel gegen den defensiv stark auftretenden Tabellenzehnten aus Hessen. Im ersten Drittel traf C.J. Stretch zur schmeichelhaften Führung, im zweiten Spielabschnitt drehten die Gäste das Spiel. Shane Hanna glich in der Schlussphase des dritten Drittels in Unterzahl zum 2:2 aus, Lewis Zerter-Gossage entschied die Partie in der Verlängerung und bescherte den Zusatzpunkt. Damit  kletterten die Starbulls am EV Landshut vorbei zurück auf Tabellenrang drei.
Bei den Starbulls fehlte der formstarke Verteidiger Maximilian Adam, der sich beim Auswärtserfolg in Kassel eine Blessur zugezogen hatte. Das Rosenheimer Tor hütete erneut Christopher Kolarz, sodass zum zweiten Mal in Folge mit Shane Hanna, C.J. Stretch, Teemu Pulkkinen und Charlie Sarault vier Kontingentspieler als Feldspieler auf dem Spielbericht standen.
Bei den Gästen konnte Headcoach Peter Russel aus dem Vollen schöpfen. Für Stürmer Parker Bowles und den ehemaligen Starbulls-Verteidiger Simon Gnyp war kein Platz im Kader. Stammtorwart Jerry Kuhn saß nach der 4:7-Niederlage am Freitag gegen Regensburg nur auf der Bank, als Keeper kam der 22 Jahre junge Finn Becker zum Zug.
Die Roten Teufel machten den Starbulls mit einer starken Defensivleistung von der ersten Minute an das Leben schwer und hatten auch die neutrale Zone bestens im Griff. Glück hatten sie allerdings, dass die Notbremse von Tjark Kölsch am durchbrechenden Lukas Laub ungeahndet blieb (10.). Trotzdem gingen die Hausherren in Führung. Bei einem Gegenstoß bereiteten Maximilian Vollmayer und Ville Järveläinen vor und Kapitän C.J. Stretch ließ dem Gästetorwart mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck keine Abwehrchance – 1:0 (14.).
Das Rosenheimer Tor geriet im ersten Drittel allerdings deutlich öfters in Gefahr, als das Gehäuse der Kurstädter. Gegen Zach Kaiser rettete Torwart Kolarz nach einem von der Bande zurückprallenden Schuss stark (3.), bei einem Bad Nauheimer Powerplay parierte er mehrfach gut, bei einem Pfostentreffer von Justin MacPherson war auch Glück dabei (19.).
Nach der ersten Pause blieb Kolarz Sieger gegen den frei vor ihm zum Abschluss kommenden Xaver Tippmann (25.). In der Schlussphase des zweiten Spielabschnitts musste der Rosenheimer Goalie aber dann zweimal hinter sich greifen – und beide Male ließen sich die Starbulls von zielstrebig aus der eigenen Zone heraus kombinierenden Gästen überrumpeln. Zunächst netzte Marius Erk nach einen sehenswerten Spielzug aus kurzer Distanz zum 1:1 ein (34.), dann staubte Raphael Jakovlev einen zur Seite abgeprallten Schuss von MacPherson ins leere Tor ab (39.).
Bad Nauheim führte verdient, bei den Hausherren passte wenig. Viele Pässe gingen ins Leere, spielerische Ideen waren Mangelware, die wenigen Torchancen entsprangen Einzelleistungen oder Zufällen. Ausnahme: ein überlegter Pass von Joel Keussen auf Sebastian Zwickl, bei dem der aufmerksame Gästegoalie den Tip-in verhinderte (27.). Im anschließenden Überzahlspiel fehlten die Abschlüsse. Kurz vor Drittelende zerlegte Pulkkinen bei einem Torschussversuch zum zweiten Mal in dieser Partie einen Schläger …
Im dritten Drittel zeigten die Hausherren zumindest großen Willen, waren präsent, suchten Abschlüsse und rackerten – allen voran Jordan Taupert, der als Außenstürmer Zusatzschichten fuhr, Lewis-Zerter Gossage und Shane Hanna. Zerter-Gossage scheiterte beim Bauerntrick-Versuch, ehe Fabian Dietz eine unnötige Strafzeit kassierte. Nach dem verlorenen Anspiel erkämpften Dominik Tiffels und Scott Feser an der Bande die Scheibe, Hanna bediente Zerter-Gossage, sprintete nach vorne, bekam das Spielgerät perfekt zurückserviert und schloss frei vor Torwart Becker eiskalt zum 2:2 ab (53.).
Die verbleibenden 100 Unterzahlsekunden verteidigten die Grün-Weißen erfolgreich, gaben in der restlichen Spielzeit den Ton an, gingen zum siebten Mal in der laufenden Spielzeit in die Verlängerung und holten dabei zum fünften Mal den Zusatzpunkt. Nach 46 Overtime-Sekunden durfte sich Lewis Zerter-Gossage als Matchwinner feiern lassen. Er fuhr nach Ablage von Hanna mit Tempo in die Zone der Gäste, tankte sich zwischen zwei Gegenspielern durch und schloss von halbrechts ab. Gästekeeper Becker rutschte die Scheibe zwischen Stockhand und Schoner durch, Davis Koch konnte sie mit dem Schläger erst einige Zentimeter hinter der Torlinie stoppen.
Starbulls-Chefcoach Jari Pasanen war nach dem Spiel zwiegespalten: „Riesenkompliment an die Mannschaft für die Moral im letzten Drittel und in Overtime. Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie irgendwie zwei Punkte geholt haben. Es geht schließlich darum, zu gewinnen, und das haben wir zweimal am Wochenende gemacht. Aber mich wundert es einfach, wie wir im ersten und zweiten Drittel gespielt haben – so viele Fehlpässe, Laufduelle verloren, Zweikämpfe verloren. Bad Nauheim war sehr gut und die Jungs spielen ja nicht absichtlich schlecht – wir Trainer müssen wirklich nachdenken, warum wir unser Niveau nicht erreicht haben.“
Tabellarisch stehen die Starbulls nach nun 45 Punkten aus 24 Spielen prächtig da, überholten in der Tabelle den EV Landshut und logieren jetzt einen Zähler vor den Niederbayern und einen Punkt hinter den Kassel Huskies auf Rang drei. Vor den Weihnachtsfeiertagen stehen in der DEL2 nun noch die beiden Rosenheimer Heimspiele am kommenden Freitag gegen Weiden und am Tag vor Heiligabend gegen Crimmitschau auf dem Programm. Dazwischen gibt´s es am vierten Adventssonntag das mit Spannung erwartete Derby in Landshut.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  02:22 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse Weißwasser
93 Jahre Lausitzer Eishockey – Hockeytown feiert Geburtstag / Tradition braucht Zukunft

(DEL2)  Heute, am 15. Dezember 2025 feiern die Lausitzer Füchse ihr Jubiläum: 93 Jahre Eishockeytradition in Weißwasser.
Was im Jahr 1932 mit einigen wenigen Enthusiasten begann, die vom Eishockeyfieber ergriffen den ersten Eishockeyverein der Stadt gründeten, entwickelte sich zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Heute ist Weißwasser weit über die Landesgrenzen hinaus als „Hockeytown“ bekannt, ein Ort, an dem Leidenschaft, Identität und sportlicher Erfolg seit Generationen zuhause sind.
Von den Anfängen bis zur modernen Arena – eine Stadt schreibt Sportgeschichte
Die ersten Schlittschuhe wurden auf dem Braunsteich geschnürt, später folgte das Eis auf dem Jahnteich. Legendär wurde Weißwasser schließlich mit dem einst größten Freiluftstadion Europas. Die Eishockeyspieler der Stadt gewannen insgesamt 25 Meistertitel – ein Rekord, der Weißwasser zur Kultstätte des deutschen Eishockeysports machte.
Mit der Saison 2013/14 begann ein neues Kapitel: Die moderne Eisarena Weißwasser wurde zur Heimat einer neuen Generation von Fans. Gleichzeitig entstand aus der ehemaligen 2. Eishockey-Bundesliga die DEL2, der die Lausitzer Füchse seit dem ersten Tag ununterbrochen angehören. Seitdem kämpfen Mannschaft, Trainerteam und Verantwortliche jedes Jahr um Punkte, um Erfolge und für die emotionale Verbindung zwischen Club und Region.
Ein Tag des Gedenkens und des Dankes
Zum 93. Geburtstag erinnern wir an all die Menschen, deren Engagement und Begeisterung den Eishockeysport in Weißwasser geprägt haben. Zahlreiche ehemalige Spieler sind dem Club treu geblieben, sei es bei den Lausitzer Füchsen oder in der Nachwuchsarbeit der Lausitzer Jungfüchse.
Ein Beispiel dafür ist CEO Dirk Rohrbach, der noch im traditionsreichen Wilhelm-Pieck-Eisstadion seine ersten Schritte auf dem Eis machte und heute die Geschicke des Clubs leitet. Sein Weg steht exemplarisch für die enge Bindung zwischen Tradition, Verantwortung und Zukunft.
Zwischen Strukturwandel und Aufbruch – die Sportakademie als Zukunftsprojekt
Die Region Lausitz steht erneut vor einem tiefgreifenden Wandel. Zum zweiten Mal seit 1990 müssen sich Menschen, Unternehmen und Institutionen neu ausrichten. Gerade jetzt in der Phase erneuter Transformation durch den festgeschriebenen Kohleausstieg ist es entscheidend, Perspektiven für die heutige und die nachfolgenden Generation zu schaffen.
Und wenn wir schon Geburtstag feiern, haben wir natürlich auch konkrete Wünsche. Insbesondere mit Blick auf die Umsetzung zentraler Zukunftsprojekte am Standort Weißwasser.
Ein Schlüsselprojekt in diesem Prozess ist die Umsetzung einer internationalen Sportakademie am Standort Weißwasser. Sie soll weit über den Eishockeysport und unsere Sportstadt hinaus wirken und:
• ein breites, professionelles Sportangebot schaffen,
• Leistungssport und Profisport auf höchstem Niveau ermöglichen,
• junge Talente aus dem In- und Ausland anziehen,
• Familien in die Region bringen,
• wirtschaftliche Impulse setzen,
• und den strukturellen Erhalt regionaler Unternehmen unterstützen – durch gut ausgebildete Fachkräfte vor Ort.
Die Vorteile für die Region sind umfassend:
• Die Stadt profitiert durch stabile oder steigende Einwohnerzahlen.
• Arbeitgeber finden qualifizierte Fachkräfte direkt vor Ort.
• Der demografische Wandel wird durch junge Menschen aktiv gebremst.
• Der Profi-Eishockey in Weißwasser erhält eine langfristige, stabile Grundlage.
• Kulturelle und freizeitorientierte Einrichtungen gewinnen zusätzliche Besucher, Nutzer und wirtschaftliche Sicherheit.
Ein solcher Sport-Campus wäre damit weit mehr als ein Bauprojekt: Er wäre ein Zukunftsanker für eine ganze Region.
93 Jahre Tradition und ein klarer Blick nach vorn
Der 93. Gründungstag der Lausitzer Füchse ist für uns ein Moment des Stolzes und der Dankbarkeit, aber auch ein Moment, um nach vorn zu schauen.
Mit der Kraft unserer Geschichte, der Unterstützung von Fans und Sponsoren und mit Zuversicht für die Zukunft gehen wir, die Lausitzer Füchse unseren Weg gemeinsam mit Hockeytown weiter. Unser besonderer Dank gilt allen Unterstützern, Wegbegleitern, Ehrenamtlichen, Partnern, Fans und Sponsoren, die diesen Weg seit Jahrzehnten möglich machen und den Eishockeystandort Weißwasser nachhaltig prägen.
Auf die nächsten Jahrzehnte Eishockeyleidenschaft. Auf die Lausitzer Füchse.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  12:19 Uhr Bericht:     EHCL
Autor:     fb


lausitzerfuechseweiswasserLausitzer Füchse Weißwasser
Lausitzer Füchse laden an die Eisbahn und auf den Weihnachtsmarkt Cottbus ein - Am Mittwochnachmittag Autogramme, Fotos und Charity-Aktion für einen guten Zweck

(DEL2)  Die Lausitzer Füchse sind auch in diesem Jahr wieder auf dem Cottbuser Weihnachtsmarkt vertreten und knüpfen damit an ihre erfolgreiche und beliebte Charity-Tradition an. Am 17. Dezember 2025 lädt das Team alle Fans, Familien und Weihnachtsmarktbesucher herzlich dazu ein, gemeinsam eine stimmungsvolle Adventszeit zu erleben – und dabei Gutes zu tun.
Autogrammstunde an der Eisbahn – Nähe Stadtpromenade/Stadthalle
Der Tag beginnt sportlich:
Von 16.45 Uhr bis 17.45 Uhr sind die Spieler der Lausitzer Füchse als Gäste an der Eisbahn in Cottbus anzutreffen. Die Eisbahn befindet sich in der Nähe der Stadtpromenade und direkt gegenüber der Stadthalle.
In dieser Stunde nehmen sich die Profis reichlich Zeit für Autogramme, Fotos und kurze Gespräche – eine ideale Gelegenheit, den Lieblingsspielern ganz nah zu kommen.
Bratwurst & Glühwein für den guten Zweck – am Stand des Lions Club
Ab 18.00 Uhr geht es weiter auf den Weihnachtsmarkt Cottbus:
Dort übernehmen die Spieler, Coaches und Geschäftsführer Dirk Rohrbach am Stand des Lions Club Cottbus wieder den Grill und den Ausschank. Wie in den Vorjahren werden Bratwurst, Glühwein und weitere Leckereien verkauft. Der gesamte Erlös kommt erneut einem wohltätigen Zweck zugute, der vom Lions Club ausgewählt wird.
Die Charity-Aktion hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. 2024 konnten die Füchse gemeinsam mit dem Lions Club beeindruckende 3.000 Euro sammeln und an die Tafel Cottbus übergeben. Auch in diesem Jahr hoffen Verein und Unterstützer auf eine ähnlich starke Resonanz.
Der Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt bietet nicht nur kulinarische Highlights, sondern auch zahlreiche persönliche Begegnungen. Fans können mit den Akteuren ins Gespräch kommen, Autogramme sammeln und die besondere Adventsstimmung genießen. Die Lausitzer Füchse freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher und laden herzlich dazu ein, gemeinsam für den guten Zweck aktiv zu werden.
Alle Fans, Freunde und Unterstützer sind herzlich eingeladen, am 17. Dezember 2025 in Cottbus vorbeizuschauen.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  15:37 Uhr Bericht:     EHCL
Autor:     fb


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Knapper Erfolg in Erding

(OLS)  Der ECDC Memmingen gewann auch das zweite Auswärtsspiel an diesem Wochenende. Die Indians bezwangen die Erding Gladiators knapp mit 2:1. Schlussendlich war es ein Arbeitssieg, der den Indians weitere drei Punkte und somit die volle Punkteausbeute an diesem Wochenende bescherte. Am Freitag gibt es das nächste Heimspiel gegen die onesto Tigers aus Bayreuth am Hühnerberg.
Die Indians traten ohne den weiterhin gesperrten Jayden Schubert an. Tim Gorgenländer und Milan Pfalzer meldeten sich krankheitsbedingt ab. Den Start im Tor bekam Basti Flott-Kucis. Die Memminger gingen im ersten Drittel nach gut fünf Minuten in Führung. Timo Gams markierte das 1:0 für den ECDC. Die Rot-Weißen blieben das bessere Team und legten nach. Tyler Spurgeon fälschte erfolgreich zum 2:0 ab. Mit diesem Zwischenstand ging es in die Drittelpause.
Im Mitteldrittel hatten die Rot-Weißen weiterhin die Kontrolle über das Spielgeschehen. Trotz einer Vielzahl an Torchancen schaffte es das Team von Daniel Huhn nicht, die Führung auszubauen. Zum Ende des zweiten Drittels stand es somit weiterhin 2:0 aus Sicht des ECDC.
Im letzten Drittel wurde es dann nochmals spannend. In eigener Überzahl kassierten die Memminger den Anschlusstreffer. Maximilian Forster erzielte das 1:2 für die Erding Gladiators, die nun bis zum Ende alles versuchten, um doch noch Punkte zu ergattern. Am Ende retten die Maustädter das Spiel aber über die Zeit. Es blieb beim 2:1 für den ECDC, welcher in beiden Auswärtspartien an diesem Wochenende als Sieger vom Eis ging.
Am Freitag folgt nun das nächste Heimspiel am Hühnerberg. Die Indianer treffen auf die onesto Tigers Bayreuth. Spielbeginn in der ALPHA COOLING-Arena ist um 20:00 Uhr. Am Sonntag folgt das Auswärtsspiel beim EV Füssen. Zum Arena-Spiel werden auch mehrere hundert Anhänger aus der Maustadt das Team begleiten, ehe am 23.12. ein weitere Highlight ansteht. Dann findet das „Spiel der Herzen“ in Memmingen statt, Gegner, einen Tag vor Weihnachten, ist der EC Peiting.
Karten für die kommenden Heimspiele der Indians sind ab Montag Abend verfügbar.
Erding Gladiatos vs ECDC Memmingen 1:2 (0:2/0:0/1:0)
Tore:0:1 (5.) Gams (Kurz, Peleikis), 0:2 (13.) Spurgeon (Brassard, Ouderkirk), 1:2 (47.) Forster (4-5)
Strafminuten:Erding 8-Memmingen 2
ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Roth)- Svedlund, Meisinger ; Blake, Ettwein; Kurz, Peleikis; Menner- Brassard, Spurgeon, Ouderkirk; Lillich, Homjakovs, Fominych; Meier, Krymskiy, Gams.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  11:51 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


scriesserseeSC Riessersee
SC Riessersee stellt neuen Gesellschafterkreis vor – Struktur des SCR wird nachhaltig gestärkt

(OLS)  Der SC Riessersee geht einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunft und stellt seinen neuen Gesellschafterkreis vor. In der jüngsten Gesellschafterversammlung wurde der Einstieg von fünf neuen Gesellschaftern beschlossen. Jeweils 10 % der Anteile übernehmen künftig:
• Dirk Bendl
• Markus Kunzendorf
• Dr. Martin Fleckenstein
• Sebastian Wühr
• Steffen Gumprecht
Auf Basis eines unterzeichneten Letter of Intent haben alle Parteien eine verbindliche Einigung über den Einstieg erzielt. Die notarielle Umsetzung der gesellschaftsrechtlichen Schritte ist angestoßen und erfolgt in Kürze.
Der Förderverein für Eishockeysport in Garmisch-Partenkirchen e.V., der bisher mit 90 % der Anteile Hauptgesellschafter war, wird künftig keine Anteile mehr an der SC Riessersee Eishockey Vermarktungs GmbH halten. Die verbliebenen 40 % der Anteile werden an die SCR GmbH zurückgeführt und stehen damit potenziellen künftigen Gesellschaftern zur Verfügung. Parallel dazu hält Klaus Springer weiterhin 10 % der Gesellschaftsanteile.
Im Zuge der Neuausrichtung wurde zudem eine neue Gesellschaftersatzung beschlossen, die unter anderem den maximalen Stimmanteil eines Einzelgesellschafters auf 20 % begrenzt. Dies schafft eine klare, transparente und zukunftsfähige Eigentümerstruktur mit dem Ziel den SCR in eine stabile und unabhängige Zukunft zu führen.
Kurzporträts der neuen Gesellschafter
Dirk Bendl:
Dirk Bendl ist Inhaber und Geschäftsführer der Crew68 GmbH aus Murnau am Staffelsee – ein Unternehmen, das bereits seit Jahren Sponsor des SC Riessersee ist. Die Crew68 GmbH hat ihre Wurzeln im Modell- und Prototypenbau, sich aber in den letzten Jahren zu einem breit aufgestellten Dienstleister entwickelt, der den gesamten Prozess von der Produktidee bis zur Serienfertigung abdeckt. Dirk Bendl bringt ein starkes Unternehmensnetzwerk und ausgeprägtes unternehmerisches Denken in den Gesellschafterkreis ein.
Markus Kunzendorf:
Markus Kunzendorf ist langjähriger Fan und Partner des SC Riessersee und führt das Unternehmen „Freie Finanzberater Starnberg“. Wohnhaft in Oberhausen, engagiert er sich in der Kommunalpolitik und war zudem über lange Jahre Vorstand des örtlichen Sportvereins. Markus Kunzendorf bringt umfassende Expertise im Finanz- und Versicherungswesen sowie ein wertvolles regionales Netzwerk mit in den Verein ein.
Dr. Martin Fleckenstein:
Dr. Martin Fleckenstein war viele Jahre erster Vorstand des SC Riessersee Eishockey Nachwuchs e.V. und verfügt daher über tiefgehende Kenntnis des Vereins, seiner Strukturen und der Eishockeybranche. Als langjähriger Kardiologe mit eigener Praxis in Penzberg und Mittenwald ist er in zahlreichen regionalen Institutionen vernetzt und bringt wichtige Kontakte aus dem gesamten Werdenfelser Land ein.
Sebastian Wühr:
Sebastian Wühr war über 14 Jahre Teil des SCR-Premiumpartners Kern Microtechnik GmbH und dem Verein dadurch seit langem eng verbunden. Dort war er unter anderem Werkleiter des Standorts Murnau Westried, Prokurist und Gesellschafter. Sebastian Wühr verfügt über ausgeprägtes unternehmerisches und analytisches Denken und kennt die Strukturen, die notwendig sind, um Unternehmen weiterzuentwickeln. Über seine künftige Tätigkeit als Geschäftsführer der AST Eis und Solartechnik GmbH ist er zudem eng mit dem Eissport verbunden und bringt wichtige Kontakte aus der Branche ein.
Steffen Gumprecht:
Steffen Gumprecht ist Unternehmer und Steuerberater mit eigener Kanzlei in Oberhaching, die zahlreiche renommierte Unternehmen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens betreut. Steffen Gumprecht stammt aus einer leistungssportgeprägten Familie und als langjähriger Premiumpartner des SC Riessersee verbindet er steuerliche Fachkompetenz mit tiefem Verständnis für Leistungs- und Profisport. Beides wird dem Verein strategisch zugutekommen.
Ein wichtiger Meilenstein für den SCR
Mit dem neuen Gesellschafterkreis gewinnt der SC Riessersee nicht nur zusätzliche wirtschaftliche Stabilität, sondern auch ein erweitertes Netzwerk, mehr Verantwortung auf mehreren Schultern sowie Expertise aus entscheidenden Branchen. Gemeinsam mit dem Förderkreis „Zukunft Weiß-Blau“ bildet die neue Struktur eine zweite starke Säule für die langfristige, nachhaltige Entwicklung des Traditionsvereins. Der Prozess dieser Neuordnung war komplex: Über mehrere Monate wurde im Hintergrund intensiv und in engem Austausch aller Beteiligten gearbeitet. Bereits seit Anfang des Jahres fungierten die zukünftigen Gesellschafter als beratendes Gremium und konnten sich so umfassende Einblicke in Strukturen und Abläufe verschaffen. Veraltete Verträge, rechtliche Besonderheiten aus der Vergangenheit und die bisherige Anteilssituation machten eine tiefgehende, sorgfältige Vorbereitung notwendig. Nun ist ein entscheidender Schritt abgeschlossen, um den Verein nachhaltig zu stärken und professionell weiterzuentwickeln.
Statement der neuen Gesellschafter
„Wir freuen uns sehr, künftig gemeinsam Verantwortung für den SC Riessersee übernehmen zu dürfen. Der Verein hat eine einzigartige Tradition und große Bedeutung für die Region. Mit unserem Engagement möchten wir dazu beitragen, den SCR in den kommenden Jahren sportlich, wirtschaftlich und strukturell nachhaltig weiterzuentwickeln. Die neue Gesellschafterstruktur schafft dafür hervorragende Grundlagen. Gemeinsam mit Zukunft Weiß-Blau möchten wir unseren Beitrag leisten, um den Club in eine stabile und erfolgreiche Zukunft zu führen. Einen besonderen Dank möchten wir an Andreas Wieland und Sebastian Ziener richten, ohne deren Vertrauen und Offenheit dieser Schritt nicht möglich gewesen wäre.“
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  17:58 Uhr Bericht:     SCR
Autor:     sz


Stuttgart RebelsStuttgart Rebels
Sieg in der Overtime für die Rebels

(OLS)  Nachdem die Rebels am vergangenen Freitag im Heimspiel gegen Lindau mit 2:5 den Kürzeren zogen, folgte am Sonntag die passende Antwort. Beim EC Peiting setzte man sich mit 4:3 in der Verlängerung durch und rangiert dadurch weiterhin auf dem 9. Tabellenplatz.
Am Freitag trat die Mannschaft von Trainer Jan Melichar vor 709 Zuschauern in der Heimpartie gegen die Lindau Islanders nahezu komplett an. Kurz vor Spielbeginn erhielt Reagan Poncelet den ersehnten deutschen Pass und absolvierte sein erstes Punktspiel für die Blau-Gelben, und auch Nico Geidl konnte nach seiner Verletzungspause wieder ins Geschehen eingreifen. Zunächst lief es für die Hausherren nach Wunsch. Die Führung durch Daniel Pronin konnten die Gäste zwar ausgleichen, doch Jayden Lammel sorgte für die 2:1-Führung nach den ersten 20 Spielminuten. In der Folgezeit hatten allerdings nur noch die Gäste Grund zum Jubeln. Zwei Treffer im Mitteldrittel und zwei Tore im Schlussabschnitt brachte dem Team vom Bodensee drei wichtige Punkte für die Play-off-Plätze.
Am Sonntag waren die Rebels vor knapp über 500 Zuschauern im Eisstadion Peiting von Beginn an hellwach - anders als beim letzten Spiel in Peiting, als man mit 0:11 am ersten Spieltag unter die Räder kam. Yanick Herm brachte sein Team in der elften Minute nach Vorarbeit von Kirchhoff und Schingoethe mit 1:0 in Front, die bis zum Drittelende auch Bestand hatte. In der 36. Minute glichen die Gastgeber durch MacKinnon aus, doch Goalgetter Nico Geidl traf im Gegenzug mit seinem 12. Saisontreffer zur erneuten Führung, die bis zur 53. Spielminute hielt. Dann glichen die Hausherren durch Holzmann zum 2:2 aus und es folgte die Overtime, in der die Rebels das bessere Ende für sich hatten. Wayne Schingoethe traf vier Sekunden vor Ende zum 2:3-Endstand. Für den Kanadier war es bereits der 15 Treffer im 14. Saisonspiel.
Am kommenden Freitag empfangen die Rebels um 20:00 Uhr in der Eiswelt das Team vom EV Füssen, der auf dem vorletzten Platz logiert. Am Sonntag geht für die Rebels dann nach Passau zu den Black Hawks. Spielbeginn ist hier um 18:00 Uhr.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  14:19 Uhr Bericht:     SR
Autor:     pn


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons mit Nachholspiel in Halle - Nächstes Duell bei den Saale Bulls

(OLN)  Nach einem spielfreien Sonntag geht es für den Herforder Eishockey Verein in der Oberliga Nord in der Dienstagsbegegnung zu den Saale Bulls Halle. Da die Umbaumaßnahmen des Sparkassen-Eisdoms zu Saisonbeginn noch nicht beendet waren, wurde die Begegnung frühzeitig in den Dezember verlegt. Somit kommt es innerhalb weniger Tage zum zweiten Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams in Sachsen-Anhalt.
Nachdem der HEV das erste Duell in der heimischen Drachenhöhle mit 2:1 nach Penaltyschießen für sich entschied, gab es am vorletzten Wochenende eine deutliche 3:6-Niederlage für die Ostwestfalen in Halle. Zudem verlor man mit Ryley Lindgren den eigenen Top-Scorer, der auch noch die beiden kommenden Spiele gesperrt sein wird und somit in Halle fehlt.
Am Sonntag mussten die spielfreien Ice Dragons mit ansehen, wie sämtliche Teams aus der unteren Trabellenregion punkteten, womit sich die Lage der Werrestädter weiterhin verschärft hat. Inzwischen riss der direkte Kontakt zu allen übrigen Mannschaften der Oberliga Nord ab und der Rückstand auf die PlayOff-Plätze wächst.
Zuletzt zeigte Herford zwei Drittel lang eine ansprechende Leistung in Herne und führte nach 40 Minuten mit 2:0. Im Schlussdrittel wendete sich dann jedoch aufgrund individueller Fehler das Blatt und am Ende stand man nach einer 2:4-Niederlage mit leeren Händen da.
Auch für die Saale Bulls verlief das Wochenende nicht nach Wunsch. Nach einem 3:5 in Hamm, verlor Halle gegen die Hannover Indians mit 2:3 nach Verlängerung, womit man lediglich einen Zähler holte und weiterhin auf Platz 6 in der Tabelle steht.
Für den Herforder Eishockey Verein geht es aktuell einfach nur darum, irgendwie wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Acht Spiele verlor man in Serie und blickt auf eine ernüchternde 1:23-Punkte-Bilanz zurück. Jedes Spiel bietet in der jetzigen Situation die Chance, diese Bilanz aufzubessern und so werden die Ostwestfalen ab 19.00 Uhr versuchen, sich bei den Saale Bulls Halle etwas Zählbares zu erkämpfen.
Die Spiele der Oberliga werden live auf www.sprade.tv übertragen.           
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  14:47 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Herne erkämpft sich vier wichtige Punkte gegen Herford und Rostock

(OLN)  Während man gegen Herford lange Zeit in Rückstand war und sich im letzten Drittel zurückkämpfte, war die Partie in Rostock lange ausgeglichen. Gegen Herford sicherte man sich am Ende drei Punkte, gegen Rostock musste man sich in der Verlängerung geschlagen geben und nahm somit einen Punkt aus der Schillingallee mit.
Herner EV – Herforder Ice Dragons, 12.12.2025:
Herford war ab der ersten Minute griffig und effizient, während Herne nur schwer in das Spiel fand und häufig zu weit entfernt vom Gegenspieler war. In der 14. Spielminute war das auch der Fall, wodurch Ex-Herner Jegors Kalnins in einem Konter zu viel Raum hatte und unhaltbar über Döge in den Winkel zum 0:1 abzog.
Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Herford die spielbestimmende Mannschaft und erspielte sich Chancen. In der 26. Spielminute hatte Herne dann die große Chance, nach einer Strafzeit von Leon Köhler wieder zurück ins Spiel zu finden – es passierte jedoch das Gegenteil: Kurz nachdem die Strafe abgelaufen war, kehrte Leon Köhler wieder aufs Eis zurück. Dean Döge, der Herne an diesem Abend größtenteils im Spiel hielt, ließ einen Schuss abprallen, Leon Köhler schnappte sich die Scheibe und zog sehenswert aus der Drehung zum 0:2 ab.
Nach einer Kabinenansprache von Dirk Schmitz, der im letzten Spielabschnitt noch einmal die Reihen umstellte, waren die Miners dann wacher. Hofmann fälschte in der 42. Spielminute einen Schuss von Rennert unhaltbar für Jakub Urbisch zum 1:2 ab – ein Dosenöffner für die Miners. Knapp drei Minuten später setzte Nick Ford nach einer guten Einzelleistung den 2:2-Ausgleichstreffer nach. In der 51. Spielminute nutzte dann Tommy Munichiello aus, dass die Scheibe vor dem Tor von Urbisch im Trubel kurz frei war, und netzte zum 3:2-Führungstreffer für die Miners ein. Brad Snetsinger erzielte nach Vorarbeit von Ford noch den 4:2-Empty-Net-Treffer, was auch gleichzeitig das Endergebnis war.
Bei dem Spiel verletzten sich gleich zwei Herner Akteure: Lenny Schmitz und Kapitän Justus Meyl konnten das Spiel nicht beenden. Bei beiden stehen noch weitere Untersuchungen aus.
0:1 [13:30] Kalnins (König/Makuzki)
0:2 [28:14] Köhler (Garten/Pierson)
1:2 [41:49] Hofmann (Rennert/Schmitz)
2:2 [44:56] Ford (Munichiello/Nifosi)
3:2 [50:48] Munichiello (Snetsinger/Ford)
4:2 [59:03] Snetsinger (Ford)
Strafen: 4 – 8
Zuschauer: 980
SpradeTV-Buchungen: 161
Rostock Piranhas – Herner EV, 14.12.2025:
Gegen Rostock sahen die Fans vor Ort und an den Endgeräten eine andere Partie. Herne verteidigte gut und ließ nur wenig zu. Falls doch etwas auf Döges Tor kam, parierte dieser den Großteil der 45 Schüsse auf sein Tor. In der 5. Spielminute war es wie so oft in den letzten Wochen Matteo Stöhr, der das Spiel eröffnete: Nach einem Pass von Hofmann bewies Herbold eine gute Übersicht und spielte den Querpass auf Stöhr, der frei vor Sebastian Albrecht nur noch zum 1:0-Führungstreffer einschieben musste. Der Ausgleich ließ aber nicht lange auf sich warten, als Öhrvall über außen mit viel Geschwindigkeit vor das Tor von Döge zog und durch die Beine des Herner Schlussmanns den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte.
Im zweiten Drittel war es erneut Öhrvall, der in der 31. Minute den freiliegenden Puck im Slot zum 2:1 für Rostock versenkte. Herne kam aber noch einmal mit einem Doppelschlag zurück: Erst war es – wie am Freitag – eine sehenswerte Einzelleistung von Nick Ford, der in Minute 36 das 2:2 erzielte. Knapp 30 Sekunden später war es eine schöne Kombination aus Stöhr und Palka, die Marc Hofmann freispielten, der nur noch zum 3:2 einschieben musste.
Doch Rostock gab sich nicht auf und lief immer wieder auf das Herner Tor an. Bis zur 54. Spielminute verteidigten die Herner konzentriert und schnörkellos. Dann waren die Verteidigung und Döge jedoch geschlagen, als Turnwald nach Vorarbeit von Kilian Steinmann eine Direktabnahme zum 3:3 verwertete.
Für beide Teams ging es in die Verlängerung, in der sich beide Mannschaften zahlreiche Chancen erspielten. Schließlich war es dieser eine Fehler mehr auf Herner Seite, der Rostock den Sieg brachte: Nach einem Fehlpass in der neutralen Zone liefen Stopinski und Fraser allein auf Döge zu, spielten die Situation aus und erzielten durch Filip Stopinski den 4:3-Siegtreffer für die Piranhas.
Herne sammelte an diesem Wochenende somit vier von sechs möglichen Punkten.
0:1 [04:17] Stöhr (Herbold/Hofmann)
1:1 [13:03] Öhrvall (Steinmann/Stromberg)
2:1 [30:31] Öhrvall (Steinmann/Luknowsky)
2:2 [36:25] Ford (Snetsinger/Grunewald)
3:2 [37:06] Hofmann (Palka/Stöhr)
3:3 [53:29] Turnwald (Steinmann/Öhrvall)
4:3 [62:47] Stopinski (Fraser/Turnwald)
Strafen: 2 – 4
Zuschauer: 1108
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  12:01 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Trotz Leistungssteigerung keine Zähler - ERSC kann sich für gute Leistung nicht belohnen

(BYL)  Nach den heftigen Niederlagen der letzten Wochen war der ERSC Amberg am Sonntagabend gegen die Schongau Mammuts nach den Spielanteilen ein gleichwertiger Gegner, wirkte aber zunächst noch verunsichert. Bei ihren Chancen waren die Oberbayern einfach konsequenter und nahmen die Zähler mit nach Schongau.
Vor der Partie wurde der langjährige Löwen-Topscorer Felix Köbele von Vorstand Mustafa Sugle unter dem Beifall der Zuschauer verabschiedet, von denen nicht wenige den Stürmer gerne wieder aktiv auf dem Eis gesehen hätten („Köbi, zieh dich um!“). Die Gäste kamen mit dem Schwung eines 5:3-Erfolges vom Freitag gegen den Favoriten Schweinfurt und hatten gleich zu Beginn die Möglichkeit eines Powerplays. Diese ließen die Mammuts noch ungenutzt, aber wenig später zappelte der erste gefährliche Torschuss im Amberger Tor. Den Rückstand steckten die Gastgeber schnell weg und gestalteten die Partie völlig offen. Die Tormöglichkeiten hielten sich in Grenzen, die dickste Chance hatte allerdings der ERSC durch Kevin Schmitt, der mit einem Break an Gästetorhüter Blankenburg scheiterte. Der Amberger Kapitän war es auch, der den Mittelabschnitt nach knapp 30 Sekunden mit einem Pfostentreffer eröffnete. Jubeln konnten danach wieder die Mammuts, die ein Powerplay durch Gottschalk zum 0:2 nutzten. Diesmal hatten die Wild Lions eine schnelle Antwort mit dem 1:2 durch Roberts Baranovskis. Die Gastgeber drängten danach ungestüm auf den Ausgleich und liefen Schongau zwangsläufig in einen Konter zum 1:3. Die Partie wurde nun noch intensiver von Amberger Seite, erst recht nach dem 2:3 durch Brandon Walkom. Das war auch der Pausenstand, obwohl beide Teams erfolgversprechende Chancen hatten. Dies war auch zu Beginn des Schlussdrittels der Fall, in dem erneut Schmitt bei einem Unterzahlkonter an Blankenburg scheiterte und die Gäste im Gegenzug das vorentscheidende 2:4 besorgte. In der Schlussphase riskierte Coach Kevin Lavallee alles und nahm Goalie Lucas DiBerardo zu Gunsten eines Feldspielers vom Eis, was die Gäste durch Skvarek mit einem Schuss ins verwaiste Amberger Tor zum 2:5-Endstand nutzten, auch wenn die Wild Lions bis zur letzten Sekunde um eine Resultatverbesserung kämpften. Abgesehen vom Resultat war Kevin Lavallee durchaus zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: „Die Mannschaft hat Charakter und Präsenz gezeigt, gekämpft und körperlich gespielt. Die Bayernliga ist mittlerweile wie Profi-Eishockey, da musst du einfacher und konsequenter spielen, mehr Drecksarbeit machen“, so der ERSC-Coach. Gästetrainer Ty Morris hatte einen guten Rat für die Amberger: „Wir hatten vor diesem Wochenende auch sieben Niederlagen in Folge. Unsere Message war, alles Negative daraus auszublenden – und das hat offenbar gewirkt“.
ERSC Amberg – EA Schongau 2:5 (0:1,2:2,0:2)
0:1 (5.) Zimmer (Krabbat, Spindler), 0:2 (22.) Gottschalk (Skvarek, Krabbat/5-4), 1:2 (23.) Baranovskis (Pronath, Schmitt), 1:3 (28.) Merkle (Zimmer, Spindler), 2:3 (32.) Walkom (Schroepfer, Pressl), 2:4 (48.) Zimmer (Krabbat, Skvarek/5-4), 2:5 (68.) Skvarek (EN).
Strafen: Amberg 16, Schongau 10 Minuten. Zuschauer: 685.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  18:21 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


ESC KemptenKempten Sharks
Die Overtime Spezialisten - Sharks schlagen Ulm/Neu-Ulm nach Verlängerung

(BYL)  Bereits zum fünften Mal in dieser Saison musste der ESC Kempten in einem Bayernligaspiel in die Verlängerung, und zum fünften Mal ging man als Sieger aus der Begegnung. Nicht einmal musste man dabei ins Penaltyschießen, jedes mal  erzielte man innerhalb der fünf Minuten den Siegtreffer. Ob es an der individuellen Klasse der ESC Stürmer liegt, oder an der Moral der Mannschaft, es ist wohl die Kombination aus beidem.
Der Derbysieg vor knapp 1100 Zuschauern bescherte den Sharks ein 5 Punkte Wochenende. Mit Ulm auf Platz 5 ist man nun punktgleich und auch auf den viertplatzierten Klostersee schrumpfte der Abstand auf nur noch einen Punkt. Gute Aussichten also im Ringen um die direkte Playoffqualifikation.
Kempten startete hervorragend in die Partie, bereits in Minute 5 bescherte Sergei Topol seinen Farben mit einem sehenswerten Tip in die Führung. In der Folge Kempten am Drücker, einzig mit der Chancenverwertung haperte es. Die Führung hätte können deutlich höher ausfallen. Gästetrainer Michael Bielefeld lobte nach dem Spiel auch seinen Keeper, David Heckenberger, in den höchsten Tönen: er hat uns in den Kemptener Druckphasen mehrfach den Allerwertesten gerettet. Ab dem Mittelabschnitt die Gäste dann besser im Spiel und mit dem frühen Ausgleich. Das Spiel nun offen, Eishockey auf hohem Niveau zweier spielstarker Teams. Und nachdem die Gastgeber ihre Chancen nicht nutzten kam es fast wie es kommen musste, ein Doppelschlag von Bohumil Slavicek zu Beginn des Schlussabschnitts. Ein Schock für das Kemptener Publikum, aber die Mannschaft ist seit Wochen absolut intakt, lässt sich nicht so schnell aus der Bahn werfen. Nur 34 Sekunden verstrichen, da brachte Martin Hlozek sein Team mit einem satten Pfund wieder auf ein Tor heran. Die Allgäuer drängten auf den Ausgleich, welchen dann Tomas Kulhanek auch rechtzeitig erzielte. Kurz vor Spielende zog Ulm dann noch eine unglückliche  2min Strafe wegen Spielverzögerung, was Kempten natürlich in der Overtime in die Karten spielte. Mit einem Mann mehr auf dem Eis konnte man Filip Kokoska wunderschön freispielen, der Ausnahmestürmer hatte keine Probleme die Scheibe ins fast leere Tor zu schieben und die Stimmung in der Dewart Arena einmal mehr zum Kochen zu bringen.
Statistik:
ESC Kempten – VfE Ulm/Neu-Ulm 4:3 n.V. 1:0,0:1,2:2,1:0)
Tore:
1:0 Topol (Hlozek,Palmer)(5.),
1:1 Podesva (Kischer,Bernad)(22.),
1:2 Slavicek (Rieger)(42.),
1:3 Slavicek (Rieger)(46.),
2:3 Hlozek (Kokoska,Miller)(46.),
3:3 Kulhanek (Hu,Kokoska)(56.),
4:3 Kokoska (Hlozek,Hu)(62.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 6
VfE Ulm/Neu-Ulm: 10
Beste Spieler:
ESC Kempten: Tomas Kulhanek
VfE Ulm/Neu-Ulm: Bohumil Slavicek
Zuschauer: 1084
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  12:49 Uhr Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn bleibt Sieger im Derby gegen Buchloe

(BYL)  Schon das Hinspiel konnte der EHC Königsbrunn gegen die "Pirates" des ESV Buchloe mit 4:1 für sich entscheiden, auch im Rückspiel hatten die Brunnenstädter dank eines 6:1 Erfolgs das bessere Ende für sich. In einer sehr umkämpften und intensiven Partie taten sich die Brunnenstädter am Sonntagabend zunächst schwer gegen gallig auftretende Gäste, kamen aber immer besser in Fahrt und gewannen hochverdient drei wichtige Punkte.
Beide Mannschaften konnten drei komplette Reihen aufbieten, beim EHC fehlten an diesem Abend die verletzten Hayden Trupp, Luca Kinzel und David Farny. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup hielt sich Joshua Appler bereit.
Königsbrunn legte los wie die Feuerwehr und hatte nach dreißig Sekunden schon die erste gute Chance durch Peter Brückner, der freistehend zum Abschluss kam. Sein Schuss landete aber in der Fanghand von Dave Blaschta, der letztes Jahr noch für den EHC spielte und an diesem Abend von den Königsbrunner Fans freundlich begrüßt wurde. Auch Buchloe kam immer wieder gefährlich ins Drittel der Hausherren, begünstigt durch einige Fehlpässe der Brunnenstädter. In der siebten Spielminute markierte der EHC dann den ersten Treffer, Marco Sternheimer netzte den Puck per Rückhand zum 1:0 ins Buchloer Tor. Königbrunn war die spielbestimmende Mannschaft, brachte sich aber immer wieder durch Fehler in die Bredouille. Diese blieben aber folgenlos, weil der EHC konsequent verteidigte und diese Schnitzer mit der nächsten Aktion ausgebügelt werden konnten. Zudem war im Königsbrunner Tor immer noch die Lebensversicherung Stefan Vajs, der den ein oder anderen Schuss entschärfen konnte. So ging es nach den ersten 20 Spielminuten mit der verdienten Führung ein erstes Mal in die Kabinen. 
Im Mittelabschnitt dauerte es dieses Mal nur 20 Sekunden bis zur ersten Großchance für den EHC, Marco Sternheimer spielte quer auf den freistehenden Peter Brückner, dessen Schuss konnte aber der Buchloer Goalie noch entschärfen. In der 25. Spielminute legte Königsbrunn in Unterzahl das 2:0 nach, Stefan Rodrigues stibitzte sich kurz vor der gegnerischen Zone die Scheibe und tauchte mit viel Speed vor dem Buchloer Tor auf, mit viel Können versenkte er freistehend per Rückhand die Scheibe und ließ sich zu Recht von den Königsbrunner Fans bejubeln. Die Freude über den Shorthander währte allerdings nur kurz, denn Buchloe war noch in Überzahl und verkürzte nur Sekunden später auf 2:1. In der 27. Spielminute hatte Niklas Länger nach feinem Anspiel von Marco Sternheimer das nächste Tor auf dem Schläger, doch der Buchloer Goalie war auf der Hut. Zwei Minuten später war es dann aber doch soweit, der EHC erzielte das 3:1, bei einem Konter spielte Niklas Länger auf Marco Sternheimer, der dann mit viel Übersicht den Puck ins Buchloer Gehäuse zimmerte. Für die Gäste kam es noch schlimmer, in der 33. Spielminute und in Überzahl spielte Marco Sternheimer hinter dem Tor stehend die Scheibe auf Peter Brückner, der dann per Direktabnahme das 4:1 erzielte. David Kaiser hätte zwei Minuten später fast das 5:1 erzielt, bis zur letzten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Im letzten Spielabschnitt lief es weiter für den EHC Königsbrunn, in der 42. Spielminute legte Marco Riedl das 5:1 nach. Buchloe war in der Defensive komplett unsortiert, Stefan Rodrigues hatte alle Zeit der Welt, um Marco Riedl anzuspielen. Seinen ersten Schuss wehrte der Buchloer Goalie zwar noch ab, den Rebound konnte der Königsbrunner Stürmer aber ungestört einnetzen. Nur Sekunden später hätten die Gäste aber fast den zweiten Treffer nachgelegt, doch der Pfosten rettete die Brunnenstädter. Der EHC war weiter besser im Spiel, in der 44. Spielminute hatte Marco Sternheimer die nächste gute Möglichkeit, den nächsten Treffer legte aber Moritz Weißenhorn nur eine Minute später nach. Mit einem verdeckten Schuss von der Blauen erzielte er das 6:1. Drei Minuten später war der Jubel groß, als der Puck scheinbar erneut im Buchloer Gehäuse zappelte, der Schiedsrichter entschied jedoch auf kein Tor. Die Partie war aber längst gelaufen, bis zum Abpfiff wollte kein Treffer mehr gelingen, auch wenn dazu noch einige Chancen da waren.
Der EHC hatte nur zu Beginn Schwierigkeiten, den Rhythmus zu finden und kam dann immer besser in die Partie. Am Ende steht ein deutliches 6:1 gegen einen Kontrahenten, der körperlich gut dagegenhielt und mit viel Leidenschaft verteidigte. Der Sieg war klar verdient, EHC Coach Bobby Linke war zufrieden mit seiner Mannschaft:
„Wir wollten heute den Kopf freibekommen, nach vorne schauen und unsere Chancen nutzen. Das ist uns auch ganz gut gelungen, im zweiten Drittel haben wir das Spiel auf unsere Seite gezogen und so für eine kleine Vorentscheidung gesorgt. Wir hatten heute Biss, wollten gut forechecken und den Gegner unter Druck setzen. Im ersten Drittel hatten wir noch mit ein paar individuellen Fehlern zu kämpfen, haben Querpässe an der eigenen blauen Linie gespielt und den Gegner ins Spiel gebracht. Stefan hat uns da den Rücken freigehalten. Im zweiten Drittel haben wir das deutlich besser gemacht. Buchloe hatte da Überzahlsituationen, in denen sie gefährlich waren. Zuerst treffen wir in Unterzahl und kassieren postwendend das 2:1, aber die zwei Tore danach haben uns dann Sicherheit gegeben. Wir waren daraufhin kontrollierter und haben auf unsere Situationen gelauert. Buchloe hat bis zum Abpfiff dagegengehalten und gearbeitet, da mussten wir immer auf der Hut sein. Am Ende haben wir noch zwei Treffer nachgelegt und können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die nächsten Gegner werden nicht einfacher, da gilt es sich gut vorzubereiten.“
Tore: 1:0 Sternheimer (Bullnheimer, Brückner) (7.), 2:0 Rodrigues (25.), 2:1 Telesz (Orendorz, Petrak) (26.), 3:1 Sternheimer (Länger, Brückner) (29.), 4:1 Brückner (Sternheimer, Brückner) (33.), 5:1 Riedl (Rodrigues) (42.), 6:1 Weißenhorn (Stange) (45.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 8     ESV Buchloe 8     Zuschauer: 436
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  16:18 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
TEV Miesbach festigt Rang drei – 5:2-Erfolg gegen EV Dingolfing am Familien- und Sparkassen-Jugendtag

(BYL)  Am gestrigen Sonntag empfing der TEV Miesbach um 14 Uhr den EV Dingolfing zum Familien- und Sparkassen-Jugendtag der Kreissparkasse Miesbach Tegernsee. Dank freiem Eintritt für alle unter 18 Jahren herrschte beste Stimmung im Stadion – ein herzliches Dankeschön an die Kreissparkasse für die Unterstützung. Sportlich krönte der TEV den Nachmittag mit einem verdienten 5:2-Heimsieg und festigte damit seinen dritten Tabellenplatz.
Im Vergleich zur Niederlage am Freitag in Pfaffenhofen konnte Trainer Dušan Frosch wieder auf Felix Feuerreiter, Henry Sihling und Julian Zimmermann zurückgreifen, die ins Line-up zurückkehrten.
Die Partie begann temporeich, beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab. Mitte des ersten Drittels nutzte der TEV eine Druckphase der Gäste eiskalt aus: Nach starker Vorarbeit von Patrick Asselin brachte Felix Feuerreiter die Hausherren mit 1:0 in Führung. Die Isar Rats zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt, hatten optisch mehr Spielanteile und belohnten sich wenig später. Nach einem sehenswerten Traumpass von David Zucker vollendete Mitch Walinski zum verdienten 1:1-Ausgleich.
Auch im zweiten Drittel blieb Dingolfing spielbestimmend, doch der TEV präsentierte sich äußerst effizient. Einen mustergültig ausgespielten Konter schloss Reto Schüpping zur 2:1-Führung ab. Kurz darauf nutzte Benedikt Pölt einen Wechselfehler der Gäste eiskalt aus und erhöhte auf 3:1.
Zu Beginn des Schlussabschnitts kamen die Isar Rats nochmals heran. In Überzahl traf Blake Luscombe per Direktschuss zum 3:2 und brachte neue Spannung in die Partie. In der Folge agierten die Gäste sehr offensiv – ein Risiko, das der TEV konsequent bestrafte. Innerhalb von nur 90 Sekunden schraubten Moritz Schlickenrieder und erneut Reto Schüpping nach schnellen Kontern das Ergebnis auf 5:2.
Dingolfing gab sich zwar nicht auf, doch die Miesbacher verteidigten clever und brachten den Heimsieg souverän über die Zeit.
Ausblick:
Das nächste Heimspiel steht bereits am Freitag, den 19.12., um 20 Uhr an. Dann empfängt der TEV mit dem EHC Waldkraiburg den letztjährigen Viertelfinalgegner im Miesbacher Eisstadion.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  17:26 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
Überraschung gegen den Tabellendritten / ECP bezwingt Miesbach nach starker Leistung mit 7:4 – Guter Einstand von Lukas Popela

(BYL)  Schrammte der EC Pfaffenhofen am Sonntag letzter Woche noch knapp an einer Überraschung beim Tabellenführer Königsbrunn vorbei, ist ihm diese am Freitag gegen eine weitere Spitzenmannschaft der Bayernliga gelungen. Gegen den TEV Miesbach setzten sich die Pfaffenhofener nach einer starken und couragierten Vorstellung  in einer sehr fairen Begegnung mit nur einer Strafzeit auf beiden Seiten verdient mit 7:4 (2:1; 2:2; 3:1) durch.
Beide Teams mussten auf eine ganze Reihe Spieler verzichten. Beim ECP fehlten deren sechs, dafür war als Ersatz für den nach Amberg gewechselten Christoph Eckl Neuzugang Lukas Popela dabei, der in der Abwehr einen guten Einstand feierte. Und auch der TEV hatte mit dem während der Woche aus Höchstadt verpflichteten Peter Gulda einen neuen Abwehrspieler an Bord. So konnten beide Trainer gerade noch drei komplette Blöcke aufbieten. Nachdem die Gastgeber nur Sekunden nach dem Eröffnungysbully die erste gute Möglichkeit hatten, übernahm zunächst der Favorit die Initiative und ging durch einen Distanzschuss von Danyel Waizmann früh in Führung (6.). Danach hatten Torhüter Jonathan Kornreder und seine Vorderleute alle Hände voll zu tun, um einen weiteren Einschlag zu verhindern. Bis sich die Gäste nach genau 10 Minuten einen kapitalen Fehlpass in der eigenen Verteidigungszone leisteten und Kareem Hätinen das Geschenk dankend annahm. Und damit nicht genug. Nur 17 Sekunden nach dem Ausgleich reagierte die TEV-Abwehr bei einer angezeigten Abseitsposition viel zu pomadig, als Anton Seidel blitzschnell die Abseitsposition aufhob, sich den Puck schnappte, Lukas Ullmann bediente und der TEV-Keeper Philip Lehr versetzte. Diese beiden Treffer zeigten sichtlich Wirkung, denn danach war es mit der Dominanz des Tabellendritten vorerst vorbei. Der hatte zwar nach wie vor etwas mehr vom Spiel, doch der konsequent zur Sache gehenden ECP-Abwehr gelang es zusehends besser, die Räume eng zu machen, sodass die TEV-Angreifer nur selten in der gefährlichen Zone zum Abschluss kamen. Selbst starteten sie bei Puckgewinn schnelle Vorstöße, von denen beinahe einer durch Jakub Vrana zum 3:1 geführt hätte. Das fiel dann nach der ersten Pause wieder mit einem Konter. Der schnelle Anton Seidel entwischte der Gästeabwehr, versetzte mit seinem Querpass Lehr und der mitgelaufene Liam Hätinen musste nur noch einschieben (25.). Nur wenig später kamen die Gäste während einer angezeigten Strafe gegen den ECP durch Marinus Schlickenrieder wieder heran (28.) und fünf Minuten vor der zweiten Pause war der Zwei-Tore-Vorsprung dahin, als Michael Grabmaier der Ausgleich gelang. Das Aufatmen auf der Gästebank war allerdings nur 30 Sekunden danach schon wieder beendet. Marlon Wolf reagierte in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor am schnellsten und lupfte den Puck zur neuerlichen Führung ins Tor. Die Hoffnung auf die Überraschung nährte in der 45. Minute Ullmann mit seinem zweiten Treffer nach Vorarbeit von Seidel. Der Youngster krönte damit seine starke Leistung und wurde anschließend auch zum Spieler des Spiels gewählt. Aber der Tabellendritte gab sich nicht geschlagen und kam nur zwei Minuten später durch Andreas Nowaks harten Schuss von der blauen Linie erneut heran. Doch dieses Mal ließen sich die Gastgeber die Führung nicht mehr nehmen, verteidigten konsequent und mit viel Einsatz, blieben dabei mit ihren Kontern aber jederzeit gefährlich. In der 55. Minute nahm die Überraschung konkrete Formen an, als Vrana Jan Tlacil frei im Slot fand und der eiskalt verwandelte. Der Versuch von Miesbachs Trainer Dusan Frosch, mit einem sechsten Feldspieler  vielleicht doch noch zum Ausgleich zu kommen, war bereits nach sieben Sekunden gescheitert. Nach dem Bullygewinn traf Liam Hätinen aus großer Entfernung ins leere Tor und machte damit endgültig alles klar. Während sich Markus Muhr darüber freute, dass „die Mannschaft inzwischen immer besser so spielt, wie wir uns das vorstellen und sich jetzt auch belohnt habe“, zog Dusan Frosch ein knappes, aber eindeutiges Fazit. „Der Sieg von Pfaffenhofen war absolut verdient,“ sagte er.
EC Pfaffenhofen: Kornreder, Marx, Muhr, Hätinen L.,Popela, Wolf Mi., Münzhuber,, Ullmann, Neubauer, Seidel, Wolf Ma., Hätinen K., Tlacil,, Vrana, Fichtenau, Weber  
Tore: 0:1 (6.) Waizmann (Merl, Pretnar); 1:1 (11.) Hätinen K.; 2:1 (11.) Ullmann (Seidel, Hätinen L.); 3:1 (25.) Hätinen L. (Seidel, Ullmann); 3:2 (28.) Schlickenrieder (Gulda, Pölt); 3:3 (36.) Grabmaier (Kuhn, Gulda); 4:3 (36.) Wolf Ma. (Popela, Muhr); 5:3 (45.) Ullmann (Seidel, Wolf Ma.); 5:4 (47.) Nowak (Merl, Schlickenrieder); 6:4 (55.) Tlacil (Vrana); 7:4 (59.) Hätinen L. (Seidel ENG)
Strafen:  ECP  2    TEV   2auer für Farny   ECP  16
Zuschauer: 150
„Vielleicht das Puzzleteil, das uns gefehlt hat“
Schnell reagiert hat der EC Pfaffenhofen auf den Wechsel von Christoph Eckl nach Amberg und die in der Abwehr entstandene Lücke durch die Verpflichtung von Lukas Popela geschlossen. Der 37jährige Tscheche ist somit nicht nur der mit Abstand älteste, sondern auch erfahrenste Spieler im Team von Markus Muhr. Der ECP-Coach sieht in ihm eine wichtige und sinnvolle Verstärkung. „Wir sind schon seit Saisonbeginn mit ihm in Verbindung. Mit seiner enormen Erfahrung kann er unserer jungen Mannschaft enorm weiterhelfen. Vielleicht ist er das Puzzleteil, das uns gefehlt hat,“ setzt Muhr große Hoffnungen auf den Neuzugang. Diese Saison noch ohne Verein, war er zuletzt in Como in Italiens 2. Liga aktiv. Davor verbrachte er neben einem Jahr in der 1. Liga Polens und einem Jahr in der Oberliga in Landsberg seine Karriere in Tschechien und der Slowakei, wo er 29 Spiele in der 1. und 117 in der 2. Slowakischen Liga, sowie 67 in der 2. und 254 in der 3. Liga Tschechiens absolviert hat.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  14:23 Uhr Bericht:     ECP
Autor:     oex


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Hattrick von Homjakovs und Pohl: Mighty Dogs setzen sich klar gegen Burgau durch

(BYL)  Nach der Auswärtsniederlage in Schongau galt es für den ERV Schweinfurt, den Fokus schnell wieder auf das nächste Spiel zu richten und die Punkte im Icedome zu behalten. Während das Trainerteam weiterhin auf den Langzeitverletzten Moritz Schlick sowie den erkrankten Alexander Diel verzichten musste, stand die Partie zugleich im Zeichen des Heimspieldebüts von Neuzugang Arturs Homjakovs, der von den Fans mit einem Banner herzlich begrüßt wurde. Mit fünf Scorerpunkten (drei Tore, zwei Assists) meldete sich der Neuzugang eindrucksvoll im Icedome an. Die Gäste aus Burgau machten es den Hausherren vor allem in den ersten beiden Dritteln alles andere als leicht, doch die Mighty Dogs blieben ihrem Spielansatz treu und holten sich am Ende einen verdienten Heimsieg.
Die Eisbären vom ESV Burgau kamen wie die sprichwörtliche Feuerwehr aus der Kabine und störten das Schweinfurter Aufbauspiel mit viel Laufbereitschaft und Einsatzwillen. Folgerichtig belohnten sich die Gäste in der neunten Spielminute mit dem Führungstreffer durch Moritz Vehkakoski, der frei vor dem Tor von Benny Roßberg auftauchte. Die Antwort der Mighty Dogs ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur eine Minute später brandete Jubel im Icedome auf, als Alex Asmus die Scheibe an der Bande eroberte und in den Slot legte, wo Petr Pohl zum Ausgleich einschob. Noch während das Tor verkündet wurde, durften die Schweinfurter erneut jubeln. Josef Dana scheiterte zunächst mit einem Alleingang an Jourkov, doch den Abpraller bearbeiteten zuerst Asmus und schließlich Nils Melchior, der den Puck zur Führung über die Linie drückte. Wenige Minuten später drehte Tomas Cermak die Partie endgültig und stellte auf 3:1.
Auch im zweiten Drittel hielten die Gäste gut dagegen, ehe ein unglücklich von der Bande zurückspringender Puck Burgau-Keeper Jourkov überraschte, als dieser hinter dem Tor agieren wollte. Alex Asmus schaltete am schnellsten, nahm Tempo auf und schob zum 4:1 ein. Im dritten Powerplay des Abends durfte dann auch Homjakovs erstmals jubeln und erzielte seinen Premierentreffer im Trikot der Mighty Dogs zum 5:1. Doch die Eisbären setzten nochmals ein Ausrufezeichen, als David Ballner einen Konter nutzte und Roßberg über die Fanghand hinweg zum 5:2 überwand. Kurz darauf hatten die Gäste sogar die Chance auf den Anschlusstreffer, doch der Puck sprang aus dem Lattenkreuz zurück ins Feld. Im direkten Gegenzug zog Kristers Donins über die linke Seite ins Angriffsdrittel, legte quer, Cermak ließ clever durch und Homjakovs vollendete mit seinem zweiten Treffer zum 6:2. Kurz vor der Pausensirene erhöhte Kevin Adam schließlich auf 7:2.
Im Schlussdrittel zogen die Mighty Dogs dem Spiel endgültig den Zahn und ließen Burgau nur noch selten aus der eigenen Defensivzone kommen. Bereits nach 20 Sekunden stellte Homjakovs mit einem platzierten Handgelenksschuss auf 8:2 und schnürte damit zugleich seinen Hattrick. Zwar scheiterte Petr Pohl zunächst noch bei einem Alleingang, wenig später kam er jedoch erneut frei zum Abschluss und hämmerte den Puck unhaltbar zum 9:2 ins Netz. Trotz des spielerischen Ungleichgewichts nutzten die Gäste in der Folge zwei Kontersituationen und verkürzten – einer der Treffer fiel dabei sogar in eigener Unterzahl – auf 9:4. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Pohl, der im Powerplay seinen dritten Treffer des Abends erzielte und den 10:4-Endstand herstellte. Drei wichtige Punkte für die Mighty Dogs, die sich damit weiterhin in den Top drei der Liga behaupten.
Das nächste Heimspiel der Mighty Dogs findet am Freitag, den 19.12., um 20 Uhr statt, wenn der EC Pfaffenhofen im Icedome gastiert. Das darauffolgende Auswärtsspiel am Sonntag, den 21.12., steht unter besonderen Vorzeichen: Drei Fanbusse und zahlreiche Privatfahrer begleiten die Mannschaft nach Ulm, wo um 18 Uhr der Puck fällt – eine stimmungsvolle Kulisse ist garantiert.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  12:14 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de

 
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
HC Landsberg – EHC Waldkraiburg 4:3 (3:1, 1:1, 0:1)

(BYL)  Tor: Englbrecht Maximilian (#45) [X], Hentner Daniel (#32); Verteidigung: Mertz Rene (#5); Lode Felix (#10); Rott Thomas (#20); Ludwig Tim (#23); Kokeš Martin (#50); Cejka Max (#81); Sturm: Lode Philipp (#7); Dillmann Anthony (#11); Šrámek Jakub (#13); Ovaska Santeri (#18); Džeriņš Andris (#25); Decker Leon (#34); Lier Julian (#52); Ruß Leander (#63); Rosenkranz Bastian (#68); Maierhofer Florian (#74); Vogl Nico (#88); Zimmermann Patrick (#98);
Tore: 0:1 (6.) Mertz (Ovaska, Džeriņš – PP); 1:1 (9.) Callaghan (Oestling, Valenti); 2:1 (14.) Wagner (Kasten, Reuter); 3:1 (14.) Grözinger (Oestling, Müller); 4:1 (28.) Voit (Reicheneder, Müller); 4:2 (38.) Šrámek (Kokeš, Vogl – PP1); 4:3 (48.) Decker (Džeriņš – SH1);
Zuschauer: 755, Strafen: Landsberg 8 – Waldkraiburg 14.
Wieder selbstverschuldet: Schwaches 1. Drittel kostet Löwen den Sieg
Das Sonntagsspiel in der Eishockey-Bayernliga steht in den Geschichtsbüchern. Die Löwen reisten zum HC Landsberg, um dort ihren Tabellenplatz gegen die Hausherren zu verteidigen. Doch wie so oft in dieser Saison konnte man das Gefühl haben, dass die Lederer-Truppe im ersten Durchgang noch selig in ihren Kissen schlummerte, während Landsberg hellwach war – und vor allem wusste, worum es an diesem Abend ging.
Obwohl die Löwen den Start sichtbar verschliefen, setzten sie das erste zählbare Ausrufezeichen der Partie: In Überzahl zog Rene Mertz nach etwas mehr als fünf Minuten aus dem Halbfeld selbst ab. Sein Schuss ging durch die Beine des Landsberger Spielers Manuel Müller hindurch und schlug schließlich zwischen Schoner und Stockhand von Torhüter Borst im Netz ein – ein präziser und technisch anspruchsvoller Abschluss.
Doch dieser Treffer wirkte nicht wie ein Weckruf für den EHC, eher im Gegenteil. Nur drei Minuten später fiel der Ausgleich. Oestling zog aus der Distanz ab, Englbrecht parierte zunächst, doch der Puck rutschte hinter ihn, blieb frei liegen, und Callaghan war am schnellsten im Nachsetzen – 1:1. Dieses Tor war sinnbildlich dafür, wie wenig Zugriff die Löwen in dieser Phase auf das Spiel hatten.
Landsberg blieb drückend überlegen und kam nach weiteren fünf Minuten zur verdienten Führung. Ein Pass ging ungehindert in den Slot hinter die Waldkraiburger Verteidigung, der erste Angreifer scheiterte noch, doch der völlig unbedrängte Wagner verwertete den Nachschuss zum 2:1. Die EHC-Defensive wirkte in dieser Szene ebenso passiv wie unsortiert. Nur zwölf Sekunden später kam es noch bitterer: Nach einem haarsträubenden Puckverlust an der eigenen blauen Linie lief Grözinger allein auf Englbrecht zu und verwandelte eiskalt durch dessen Beine – 3:1.
Kurz nach diesem Doppelschlag entschied sich Trainer Jürgen Lederer für einen Torhüterwechsel. Anders als es von außen wirken konnte, geschah das nicht aufgrund einer schlechten Leistung von Max Englbrecht, wie der Coach später klarstellte. Vielmehr sollte die Einwechslung von Backup-Torhüter Daniel Hentner ein „Wake-Up-Call“ sein – ein Weckruf an die Mannschaft, defensiv endlich wieder konsequent zu arbeiten. Und dieser Impuls zeigte Wirkung.
Offiziell fielen in diesem Drittel keine weiteren Tore, doch es gab einen zusätzlichen Schockmoment für die Löwen: Verteidiger Felix Lode wurde nahe der eigenen Bande rüde gecheckt und blieb verletzt liegen. Das Schiedsrichtergespann wertete die Szene nicht als strafwürdig – auch dann nicht, als klar wurde, dass Lode nicht ohne Hilfe aufstehen konnte. Er wurde notärztlich versorgt, eine genaue Diagnose steht noch aus.
Mit deutlich verändertem Gesicht trat der EHC Waldkraiburg zum zweiten Drittel an. Man merkte der Mannschaft an, dass sie den katastrophalen ersten Durchgang hinter sich lassen wollte. Die Löwen arbeiteten nun konzentrierter und hielten das Tempo hoch. Dennoch waren es vorerst erneut die Hausherren, die trafen: Durch einen weiteren Nachschuss stellte Landsberg nach gut sieben Minuten im Mittelabschnitt auf 4:1.
Die Löwen ließen sich davon jedoch nicht beirren. In der Vergangenheit hatten sie mehrfach Comebacks hingelegt, und auch diesmal setzten sie alles daran. Torhüter Borst verhinderte zunächst Schlimmeres, doch in der 38. Minute gelang der ersehnte Anschluss: Jakub Šrámek traf in Überzahl flach aus dem Halbfeld zum 4:2. Dieser Treffer brachte nicht nur die Hoffnungen der mitgereisten Fans zurück, sondern auch sichtbar Energie in die Mannschaft.
Der Schlussabschnitt gehörte dann weitgehend den Löwen. In der 48. Minute saßen mit Philipp Lode und Nico Vogl gleich zwei Waldkraiburger auf der Strafbank, während auf Landsberger Seite Heß ebenfalls draußen war. Trotz dieser schwierigen Situation gelang dem EHC ein starkes Unterzahlspiel: Leon Decker nutzte einen Scheibengewinn und machte seinen zuvor vergebenen Alleingang wieder gut, indem er entschlossen zum 4:3 einnetzte.
In den verbleibenden Minuten warfen die Löwen alles hinein, doch defensiv kompakte Landsberg machte den Ausgleich immer schwerer. Die Mannschaft arbeitete unermüdlich, kämpfte gegen mehrere Gegenspieler gleichzeitig – letztlich aber ohne Erfolg. Dieses Spiel zeigte, wie schon so oft in dieser Saison, dass man ein Spiel in dieser starken Eishockey Bayernliga nicht mit 40 guten Minuten, sondern stets mit 60 konzentrierten Minuten gewinnt. Ein Sieg wäre durchaus möglich gewesen.
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  06:42 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
icerebellswaltershausenIce Rebells Waltershausen
Ice-Rebells kassieren erste Saisonniederlage / SC Medizin "Kojoten" Erfurt - EHV Ice-Rebells Waltershausen 5:3 (2:1; 1:2; 2:0)

(LLT)  Nach 60 Minuten verließen die Spieler um Kapitän Florian Hofmann mit hängenden Köpfen das Eis der Kartoffelhalle im Eissportzentrum Erfurt. Gegen die Kojoten um Spielertrainer Enrico Will setzte es eine 3:5 - Niederlage nach einem lange ausgeglichenen Spiel, das von beiden Seiten sehr anständig geführt wurde. In der Kabine waren sich die Rebellen einig, dass es einen verdienten Sieg des SC Medizin Erfurt gab. Man ist nie so richtig in das Spiel gekommen, man hat nie so ganz die eigentlichen läuferischen Fähigkeiten gezeigt und man musste die starke Leistung vom Erfurter Torhüter Michael Wagner anerkennen. Überraschender Weise verloren die Ice-Rebells auch ungewöhnlich viele Zweikämpfe, es war irgendwie nicht ihr Abend.
Im ersten Drittel ging der SC Medizin durch Winkler und Polinowski mit 2:0 in Führung. In beiden Fällen konnte EHV-Torwart Thomas Eisenträger zuerst abwehren. Den Rebound konnten seine Verteidiger leider nicht abräumen, so dass die Mediziner leichtes Spiel hatten. Kapitän Florian Hofmann gelang noch der wichtige Anschlusstreffer vor der Pausensirene.
Im zweiten Drittel verbesserte sich das Geschehen aus Rebellensicht. Innerhalb von nur drei Minuten glich Sebastian Hofmann aus, brachte Polinowski die Kojoten wieder in Führung und glich Kapitän Florian Hofmann zum 3:3 aus. Jetzt sah es so aus, als ob das Momentum auf die Rebellenseite kippte. Der EHV erhielt einen Penalty zugesprochen, aber Wagner blieb Sieger gegen Sebastian Hofmann. Nun sollte die Entscheidung im dritten Spielabschnitt folgen.
Erneut Marcel Polinowski und Rainer Behnke hießen die Torschützen zum Sieg des Erfurter Teams. Der EHV versuchte noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, aber irgendwie klemmte die Säge und am Ende verhinderten zwei Strafzeiten in den Schlussminuten ein erfolgreiches Aufbäumen.
Wer die Rebellen kennt, weiß wie sehr die Niederlage schmerzt, zumal sie nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Um so konzentrierter wird nun im Training gearbeitet und das nächste Heimspiel am 20.12.25 gegen den MEC Halle 1c vorbereitet.
Bedanken möchten sich die Ice-Rebells beim treuen Anhang für die Unterstützung und geloben Besserung am Samstag. Da hat das Team auch einiges bei seinen Zuschauern wieder gut zu machen.
Tore: 1:0 Winkler (7.); 2:0 Polinowski (12.); 2:1 F.Hofmann (18.); 2:2 S.Hofmann (29.); 3;2 Polinowski (30.); 3:3 F.Hofmann (32.); 4:3 Polinowski (43./GWG); 5:3 Behnke (52.)
Strafen: Erfurt 10 - Waltershausen 10
 www.ihp.hockey    Montag 15.Dezember 2025  14:45 Uhr Bericht:     EHVW
Autor:     ir

  
  Dienstag 16.Dezember 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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