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September 26
                         
September 5
      
Saisonbeginn
     
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Die beiden Stürmer Dominick Thum (Neusser EV) und William Izak (Iserlohn DNL) wussten im Tryout zu überzeugen und werden bis zum Saisonende beim EVD bleiben. Dagegen wird Torhüter Lucas Goebels den Verein verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  
ASV Hamburg
(VLN)  Der Großteil der Mannschaft bleibt weiter zusammen. Bisher haben die Torhüter Kurtus Hancock und Florian Lentz, die Verteidiger Bent Meyer, Martin Müller, Rasid Saitov, Torben Sander und Klaas Steffen, sowie die Stürmer Steffen Drewes, Nick Fischer, Benjamin Hepburn, Daniel Lupzig, Patrick Schrage, Christian Seifert, Sebastian Wilczarski, Benjamin Wollf und Christian Zachariassen ihre weitere Zusage beim Altonaer SV gegeben
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Verteidiger Artur Schwarz, der 218 aus Moosburg zu seinem Heimatverein zurückkehrte, wird den EVD verlassen und sich einer neuen Herausforderung stellen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Die Augsburger Panther haben ihren 17-jährigen Nachwuchsverteidiger Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für den ESVK ausgestattet. In der letzten Saison spielte er noch in der DNL und stand im erweiterten DEL-Kader
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Allrounder Alexander Källgren verlässt den TuS. Man konnte sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Dafür wurde mit August Sandell ein neuer Stürmer vorgestellt. Der 24-jährige Schwede spielte zuletzt in der dritthöchsten Liga seines Heimatlandes für Järfälla HC
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Der EHC hat Verteidiger Filip Varga verpflichtet. Der 19-jährige Slowake wechselt aus der DNL vom EV Landshut zum EHC wo er seine erste Saison im Seniorenbereich bestreiten wird. Das selbe gilt auch für Stürmer Matyas Patocka. Der 20-jährige Tscheche kommt aus dem Nachwuchs der Pirati Chomutov
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks intensivieren ihre Kooperation mit den Eisbären Regensburg. Die Oberpfälzer haben Dmitrij Haberling, Marks Jirgensons und Pepino Langmeier mit Förderlizenzen für Passau ausgestattet. Ausserdem erhalten die DNL.Spieler Arthur Milic, Jakob Meißner, Jan-Luka Meißner und Jason Arzt Spielberechtigungen für den Oberligisten
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Kassel Huskies haben den jungen Torhüter Alexander Pankraz mit einer Förderlizenz für Braunlage ausgestattet
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Torhüter Marc Siebels, der letztes Jahr aus Fürstenfeldbruck nach Norddeutschland zurückkehrte, wird auch in der neuen Saison zum Goalie-Team der Wesesrstars gehören
 
Neusser EV
(RLW)  Kurzfristig hat Stürmer Jordi Cuena Pazos um Auflösung seines Vertrages gebeten
 
Forst Nature Boyz
(BLL)  Als nächstes hat Torhüter Thomas Zimmermann seine weitere Zusage beim SC gegeben. Der 25-Jährige wird bereits in seine vierte Saison für die Nature Boyz gehen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Leopold Inselkammer wird auch in der neuen Saison das Trikot der Wanderers tragen. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt 14 partien und konnte dabei ein Tor erzielen
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Stürmer Waldemar Wehrle wird aus privaten Gründen die TSG verlassen und wird sich einem Landesligisten anschliessen
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Samstag 20.September 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären verlieren in Mannheim mit 1:7

(DEL)  Die Eisbären Berlin müssen sich in der PENNY DEL-Saison 2025/26 erstmals geschlagen geben. Die Berliner unterlagen am Freitagabend im DEL-Klassiker bei den Adler Mannheim deutlich mit 1:7.
Im intensiven und schnellen Startdrittel hatte Mannheim Vorteile. So brachte Zach Solow (8.) die Kurpfälzer in Führung. Zu Beginn des Mittelabschnitts baute Kristian Reichel (23./PP1) diesen Mannheimer Vorsprung im Powerplay weiter aus. Während einer fünfminütigen Überzahl erzielte Marc Michaelis (26./PP1) dann den dritten Mannheimer Treffer des Abends. Im weiteren Spielverlauf sorgten Max Penkin (35.) sowie abermals Reichel (37./SH1) und Solow (39./PP1) für die nächsten Tore der Adler. Nachdem Maximilian Heim (42.) im Schlussabschnitt den siebten Mannheimer Treffer erzielte, traf Berlins Markus Vikingstad (58.) zum 1:7-Endstand.
Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 21. September das nächste Spiel in der PENNY DEL. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Wir haben heute keine gute Leistung abgeliefert. Respekt an Mannheim, sie waren sehr gut. Sie haben das Spiel von Anfang bis Ende kontrolliert und verdient gewonnen. In unserem Spiel gab es heute nicht viel Positives. Wir werden uns sammeln, die Partie analysieren und weiter arbeiten. Wir hoffen, dass Luke Esposito nicht schwer verletzt ist und wünschen ihm alles Gute.“
Jonas Müller (Verteidiger Eisbären Berlin):„Heute ist uns wenig Gutes gelungen. Wir haben im gesamten Spiel zu viele Zweikämpfe verloren. Das Startdrittel war noch in Ordnung. Im mittleren Spielabschnitt haben wir zu viele Strafen gezogen und die Mannheimer haben dann ihre Chancen im Powerplay genutzt.“
Endergebnis
Adler Mannheim – Eisbären Berlin 7:1 (1:0, 5:0, 1:1)
Aufstellungen
Adler Mannheim: Franzreb (Mattson) – Kälble, Gawanke; Gilmour, Fohrler; Renouf, Mattinen; Penkin – Bennett, Solow, Greco; Kühnhackl, Reichel, Ehl; Schütz, Michaelis, Proske; Heim, Esposito, Plachta – Trainer: Dallas Eakins
Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller (C), Reinke; Geibel, Mik; Panocha, Smith – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Kirk, Byron, Veilleux (A); Bergmann, Vikingstad, Eder; Hördler, Leden, Wiederer – Trainer: Serge Aubin       
Tore
1:0 – 07:47 – Solow (Mattinen, Renouf) – EQ
2:0 – 22:59 – Reichel (Michaelis, Schütz) – PP1
3:0 – 25:53 – Michaelis (Schütz, Reichel) – PP1
4:0 – 34:53 – Penkin – EQ
5:0 – 36:58 – Reichel (Kühnhackl, Mattinen) – SH1
6:0 – 38:15 – Solow (Plachta, Gilmour) – PP1
7:0 – 41:14 – Heim (Plachta, Reichel) – EQ
7:1 – 57:48 – Vikingstad (Tiffels, Pföderl) – EQ
Strafen
Adler Mannheim: 23 (19, 2, 2) Minuten– Eisbären Berlin: 50 (19, 29, 2) Minuten
Schiedsrichter
Martin Frano, Roman Gofman (Kai Jürgens, Jan Philipp Priebsch)
Zuschauer
12.055
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  22:55 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     meb


ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München holt Derbysieg gegen die Augsburger Panther

(DEL)  Der EHC Red Bull München setzte sich am 3. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2025/26 im Derby gegen die Augsburger Panther mit 6:3 (1:1|1:0|4:2) durch. Vor 9.736 Zuschauern im SAP Garden erzielten Veit Oswald (2), Yasin Ehliz, Patrick Hager, Ville Pokka und Adam Brooks die Tore für die Mannschaft von Trainer Oliver David. 
Die Red Bulls drängten ab dem ersten Bully auf die frühe Führung, doch spätestens bei Michael Garteig war Endstation – so auch in der achten Minute, als Brooks im Slot frei zum Abschluss kam. Chris DeSousa fand im Powerplay seinen Meister ebenfalls im Augsburger Schlussmann (10.). Die Gäste setzten zunächst Nadelstiche – schlugen dann in ihrem ersten Powerplay eiskalt zu: Riley Damiani ließ Mathias Niederberger in der 14. Minute keine Chance. München erhöhte daraufhin die Schlagzahl und kam dem Ausgleich immer näher. Kurz nach einer Doppelchance von Brooks und Luis Schinko (15.) war es Oswald, der allein vor dem Tor die Nerven behielt und zum 1:1 traf (16.). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.  
Auch im Mittelabschnitt bestimmte München das Spiel, Augsburg blieb aber gefährlich. Die beste Chance der Gäste hatte D.J. Busdeker in Panther-Unterzahl, doch Niederberger reagierte stark (27.). Im Anschluss schalteten die Red Bulls einen Gang hoch. Die Folge waren Hochkaräter im Minutentakt: Zunächst verhinderte Garteig mit einer Glanzparade den Treffer von Brady Ferguson (29.), ehe Gabriel Fontaine (30.) und Hager (31.) jeweils in Unterzahl knapp den Führungstreffer verpassten. Das Team von Oliver David ließ aber nicht locker und wurde dafür in der 36. Minute belohnt: Ehliz erzielte in Überzahl nach Vorarbeit von Tobias Rieder die 2:1-Führung. 
Im Schlussabschnitt erwischte München einen Traumstart: Zunächst verwertete Hager die Vorlage von Philipp Krening zum 3:1 (43.), ehe Pokka nur 14 Sekunden später das 4:1 nachlegte (44.). Die Red Bulls nach dem Doppelschlag auf Kurs, während die Panther nur noch selten vor dem Tor der Hausherren aufkreuzten. In der Schlussphase überschlugen sich dann noch einmal die Ereignisse: Los ging es mit dem 5:1 durch Oswald (55.), der seinen ersten Doppelpack in der DEL bejubeln durfte. Kurz darauf schnürte auch Augsburgs Damiani den Doppelpack (57.). Doch das war es immer noch nicht: Brooks erhöhte auf 6:2 (59.), ehe Tim Wohlgemuth den 6:3-Endstand markierte (60.). 
Veit Oswald: 
„Ein Tor zu erzielen ist überragend und heute waren es zum ersten Mal in der DEL zwei. Ich bin überglücklich. Unsere Effizienz war heute überragend. Wir sind nach dem Rückstand bei unserem Spiel geblieben – und dafür wurden wir belohnt.“ 
Tore: 
0:1 | 13:21 | Riley Damiani 
1:1 | 15:34 | Veit Oswald 
2:1 | 35:21 | Yasin Ehliz 
3:1 | 43:00 | Patrick Hager 
4:1 | 43:14 | Ville Pokka 
5:1 | 54:26 | Veit Oswald 
5:2 | 56:45 | Riley Damiani 
6:2 | 58:22 | Adam Brooks 
6:3 | 59:03 | Tim Wohlgemuth 
Zuschauer: 
9.736 
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  22:05 Uhr
Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


StraubingtigersStraubing Tigers
Alle Heimspiele bis Jahresende im Verkauf

(DEL)  Die Straubing Tigers geben bekannt, dass ab sofort alle Heimspiele bis einschließlich Dezember 2025 im Ticketverkauf erhältlich sind. Fans können ihre Plätze sowohl online als auch an den Vorverkaufsstellen sichern.
Tickets sind verfügbar über:
• Online im offiziellen Ticketshop
• Fanshop am Eisstadion am Pulverturm
• Straubinger Tagblatt
• Media Markt Straubing
Folgende Heimspiele sind nun im Verkauf:
• 21.09.2025, 16:30 Uhr – Straubing Tigers vs. EHC Red Bull München
• 28.09.2025, 19:00 Uhr – Straubing Tigers vs. Augsburger Panther
• 05.10.2025, 16:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Nürnberg Ice Tigers
• 10.10.2025, 19:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Schwenninger Wild Wings
• 17.10.2025, 19:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Iserlohn Roosters
• 26.10.2025, 16:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Grizzlys Wolfsburg
• 29.10.2025, 19:30 Uhr – Straubing Tigers vs. ERC Ingolstadt
• 02.11.2025, 16:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Dresdner Eislöwen
• 16.11.2025, 16:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Pinguins Bremerhaven
• 23.11.2025, 16:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Eisbären Berlin
• 28.11.2025, 19:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Kölner Haie
• 05.12.2025, 19:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Adler Mannheim
• 12.12.2025, 19:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Eisbären Berlin
• 19.12.2025, 19:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Pinguins Bremerhaven
• 23.12.2025, 19:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Dresdner Eislöwen
• 28.12.2025, 16:30 Uhr – Straubing Tigers vs. Iserlohn Roosters
Die Straubing Tigers freuen sich auf zahlreiche Fans und eine stimmungsvolle Kulisse im Eisstadion am Pulverturm.
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  17:36 Uhr
Bericht:     ST
Autor:     dz


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
4:1! Eispiraten schlagen Krefeld zum Saisonauftakt - Westsachsen entscheiden Home Opener mit Arbeitermentalität für sich

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben den perfekten Start in die neue Saison hingelegt! Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores setzte sich vor 3.743 Zuschauern im Kunsteisstadion Crimmitschau mit 4:1 gegen die Krefeld Pinguine durch. Herausragend aufgelegt war an diesem Abend vor allem Goalie Kevin Reich. Die Tore erzielten Tim McGauley (2), Johannes Schmid und Corey Mackin.
Cheftrainer Jussi Tuores musste neben dem Langzeitverletzten Tim Lutz (Oberkörperverletzung) auch auf Ralf Rollinger (Unterkörperverletzung), Alex Vladelchtchikov (Oberkörperverletzung), Adam McCormick (familiäre Gründe) und Dylan Wruck, der sich im Aufbautraining befindet.
Schon vor Beginn des Spiels verwandelte sich der gut gefüllte Sahnpark in einen Hexenkessel. 3.743 Zuschauer sorgten für eine brutale Kulisse, vor welcher die Eispiraten im ersten Durchgang eindeutig unter Beweis stellten, dass sie bereit sind, um jeden Zentimeter Eis zu kämpfen. Zwar war Krefeld das spielbestimmende Team, der Underdog aus Westsachsen hielt jedoch wacker dagegen und hatte mit Kevin Reich einen überragend aufgelegten Schlussmann im Tor – der Neuzugang aus Hannover parierte in Durchgang eins ganze 21 Schüsse der Rheinländer. Auf der Gegenseite konnten die Crimmitschauer zwar immer wieder für Entlastung sorgen, ein Distanzschuss von Gregory Kreutzer blieb aber die einzig nennenswerte Torchance für die Gastgeber.
Die Crimmitschauer wurden im zweiten Durchgang aber mutiger. Tim McGauley bewarb sich dabei direkt als Anwärter für das Tor des Monats, zog vier Krefelder auf sich, umkurvte das Tor von Felix Bick und überlistete diesen mit einem Bauerntrick zum 1:0 (24.). Die Eispiraten blieben danach weiter aggressiv im Forecheck und setzten die Pinguine immer wieder früh unter Druck. Schließlich sollte in Unterzahl der nächste Streich der Gastgeber gelingen. In einem schnellen Gegenangriff schoben sich Vinny Saponari und Tim McGauley den Puck vor Felix Bick hin und her – der Kanadier blieb letztlich eiskalt und verwandelte mit seinem zweiten Treffer zur 2:0-Führung.
Krefeld blieb stets gefährlich, hatte mit dem Crimmitschauer Spiel nun aber immer größere Probleme. Dennoch hatten die Eispiraten Glück. Ein Schuss von Steven Raabe landete kurz nach der Pausensirene im Netz. Der vermeintliche Treffer zum 1:2-Anschluss zählte folglich aber nicht. Nach dem Videobeweis und der Durchsage der Referees brach im Sahnpark einmal mehr Ekstase aus.
Die Krefeld Pinguine kamen aber mit ordentlich Druck aus der Kabine und kamen folgerichtig doch zum Anschluss. David Cerny nutzte einen Abpraller von Kevin Reich und schoss sieben Minuten nach Wiederbeginn zum 1:2 ein (47.). Die Schützlinge von Jussi Tuores fanden darauf aber die richtige Antwort. Hinter dem Tor der Pinguine arbeiteten die Westsachsen hart, Denis Shevyrin behielt schließlich die Übersicht und bediente Johannes Schmid, der aus kurzem Winkel auf 3:1 erhöhte und seinen ersten DEL2-Treffer erzielte (51.).
Krefeld rannte nun noch einmal an, doch die Crimmitschauer blieben ihrem Spielplan treu und verteidigten konsequent und geschlossen. Darüber hinaus nahm Gästecoach Thomas Popiesch Felix Bick für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis – Corey Mackin nutzte dies aus und schoss nach 58 Minuten zum 4:1-Endstand ein.
So sicherten sich die Crimmitschauer dank einer überragenden Mannschaftsleistung drei Punkte zum Start der neuen Saison. Trotz bescheidener Ausgangssituation bewiesen die Mannen von Chefcoach Jussi Tuores gleich, dass sie mit ihrer Mentalität, in Kombination mit dieser überragenden Kulisse im Sahnpark, Großes erreichen können.
Torfolge (0:0, 2:0, 2:1):
1:0 Tim McGauley (Mirko Sacher) 23:53 2:0 Tim McGauley (Vinny Saponari, Gregory Kreutzer) 28:22 – SH1 2:1 David Cerny (Jon Matsumoto, Alexander Weiß) 46:15 3:1 Johannes Schmid (Denis Shevyrin) 50:38 4:1 Corey Mackin (Ladislav Zikmund) 57:10 – EN
Zuschauer: 3.743
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  23:10 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


düsseldorferegDüsseldorfer EG
5:4-Sieg nach Verlängerung in Rosenheim! DEG holt erste Punkte

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG hat ihr erstes Saisonspiel in der DEL2 gewonnen! Bei den Starbulls Rosenheim gewann sie ein dramatisches Spiel mit 5:4 (2:3, 2:1, 0:0,1:0) nach Overtime. Die ersten beiden Punkte! Es war für die Rot-Gelben ein spektakulärer Start in die DEL2.
Der Kader: Im ersten Saison-Spiel ist die Aufstellung immer besonders interessant. Headcoach Rich Chernomaz entschied sich für: Niklas Lunemann im Tor, in der Defensive die Pärchen Emil Quaas und Max Faber, Nick Geitner und Kristian Blumenschein, Max Balinson und Kevin Maginot sowie Moritz Kukuk. Der Sturm: Lucas Lessio, Erik Bradford und Colin Smith: Kevin Orendorz, Ture Linden und  Yushiro Hirano; Leon Niederberger, Michael Clarke und Simon Thiel; Daniel Assavolyuk, Lenny Boos und Joel Hofmann. Leon Hümer fehlte (nur) heute wegen einer Sperre. Ryan Bednard wartet noch auf seinen deutschen Pass.
Das Spiel: Vor dem ersten Bully freute sich der Düsseldorfer Tross in Rosenheim sehr über den herzlichen Empfang mit Musik der Toten Hosen, netten Worten und Gesängen. Das ist Eishockey! Die Begegnung begann dann durchaus flott mit guten Szenen für die DEG. Nach zwei Minuten konnten sich die Gäste im Angriffsdrittel behaupten, Lessio kam halbrechts frei zum Schuss – und traf! Das Düsseldorfer 1:0 bei 2:05, Vorlage Bradford.  Auch danach die Landeshauptstädter mit Übergewicht, so dass der folgende Rosenheimer Ausgleich etwas überraschend fiel. Der alte Haudegen C.J. Stretch konnte einen Abpraller aus kurzer Distanz verwandeln (6:48). Es war eigentlich die erste Chance der Gastgeber. Doch die DEG blieb dran und konnte wenig später erneut in Führung gehen. Ture Linden hielt seinen Schläger in einen Schuss von Max Faber und fälschte die Scheibe unhaltbar für Oskar Autio im Starbulls-Gehäuse ab. Tor DEG bei 10:07! Danach ließen die Mannen von Chefcoach Rich Chernomaz ein Powerplay ungenutzt – obwohl Lessio aus „seiner“ Position beinahe wieder getroffen hätte. Anschließend überschlugen sich die Ereignisse: Ein Rosenheimer Doppelschlag ließ das Spiel kippen. Erst nahm Sebastian Zwickl einen weiten, von der Bande zurückkommenden Puck gekonnt auf und markierte den 2:2-Ausgleich (16:20). 38 Sekunden später dann sogar die Führung der Hausherren. Lessio verlor im Mitteldrittel die Scheibe, Shane Hanna zog alleine aufs Tor zu und überwand auch Lunemann (16:58). Zwei Treffer, die den Spielverlauf eigentlich nicht widerspiegelten. Mit einem 2:3-Rückstand aus Sicht der DEG ging es in die erste Pause.
Zweiter Abschnitt
Im Mitteldrittel ging es Schlag auf Schlag und Tor auf Tor weiter. Ein spektakuläres Spiel! Erste scheiterte Hirano noch knapp, aber wenig später tankte sich Kapitän Faber durch und traf aus kurzer Distanz mit der Rückhand zum Ausgleich (3:3 bei 22:58). Erik Bradford hier mit zweitem Assist. Doch dabei blieb es nicht lange. Wieder antworteten die Starbulls, wieder aus kurzer Distanz. Scott Feser wurde vomn hinter dem Tor freigespielt und schob die Scheibe unter Lunemann hindurch zum 4:3 ein (25:44). Bitter. Und die Torejagd ging weiter. Assavolyuk setzte Niederberger in Szene und die #17 zog trocken ins linke Eck ab. 4:4 bei 29:09! Auch danach ging es hin und her, beide Teams  gefährlich. Bei einer Rosenheimer Überzahl brannte es im DEG-Drittel lichterloh und die Gäste hier einige Male im Glück, so auch bei einem Starbulls-Pfostentreffer. Aber in diesen Szenen hielt die Defensive. Dann waren wieder die Rheinländer dran. Colin Smith beinahe mit der nächsten Führung, auch Kukuk zielte zu hoch. Das Spiel wurde zunehmend hitziger, bis zur zweiten Pause fielen aber keine weiteren Treffer.
Drittes Drittel
Im Schlussabschnitt blieb das Tempo vor 4.425 emotionalen und lauten Zuschauern hoch.  Die DEG kassierte weiter zu viele Strafen und hatte bei einem Lattentreffer erneut Glück. Dann das zweite Powerplay der DEG, Orendorz sogleich mit einer Direktabnahme, aber Autio sicher. Wenig später Lessio nur wenige Zentimeter vor dem fünften Düsseldorfer Treffer, der Torjubel blieb jedoch aus. Das Spiel ging nun so langsam in die Crunchtime. Linden hätte beinahe ein schönes Zuspiel verwandelt, scheiterte aber am guten Rosenheimer Keeper. Die Rot-Gelben in diesen Minuten mit mehr Chancen als der Gegner. Maginot jubelt plötzlich – die Schiris hatten aber vorher abgepfiffen. Die Entscheidung blieb auch nach dem Videobeweis bestehen. Dann ein bitterer Moment für die Gäste: Erik Bradford erhielt wegen hohem Stock 2 plus 2 Strafminuten. Doch die DEG in diesen 240 Sekunden konzentriert und stark! Die Hausherren kamen nur zu wenigen Möglichkeiten. Die letzten drei Minuten brachen an, in denen die Starbulls gefährlicher waren – Tore fielen aber nicht mehr. So ging es in die Verlängerung. Hier beide Teams mit guten Gelegenheiten, bis die DEG den entscheidenden Treffer setzen konnte! Bei 61:29 bediente Lessio seinen Nebenmann Emil Quaas und der schob zum Siegtreffer ein. 5:4 für Rot-Gelb! Die ersten beiden Punkte der Saison! Ein gelungener Auftakt…
Der Ausblick: Weiter geht es am Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim EHC Freiburg. Erstes Bully ist erst um 18:30 Uhr. Nach dem dritten Auswärtsspiel, in Ravensburg, am kommenden Freitag, steigt das erste Heimspiel im PSD BANK DOME am Sonntag, 28. September, um 17:00 Uhr. Tickets unter www.degtickets.de.
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  22:18 Uhr
Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Benson mit Lucky Punch: Huskies erarbeiten sich drei Punkte in Bietigheim

(DEL2)  Zum Auftakt in die neue DEL2-Saison traten die Huskies am Freitagabend beim Aufsteiger aus Bietigheim an. Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Gastgeber im Mittelabschnitt früh in Führung und hätten diese in der Folge auch ausbauen können. Stattdessen traf Turgeon nach Vorarbeit von Stadler zum 1:1-Ausgleichstreffer. Ein spätes Powerplay-Tor von Neuzugang Benson sicherte den Schlittenhunden schließlich den Auftaktsieg.
Die neue Saison begann furios: Bereits nach nur wenigen Sekunden hätte es bereits 1:1 stehen können. Zunächst traf Schütz nur den Pfosten, dann musste Maurer auf der anderen Seite bereits zum ersten Mal parieren. Ansonsten kamen die Huskies zunächst gut in die Partie und näherten sich durch Garlent, Benson (beide 5.) und Valenti (7.) auch dem ersten Treffer an. Mit dem Powerbreak kippte die Partie etwas. Noch vor der kurzen Unterbrechung, entschärfte Maurer einen Abschluss von Kemp (10.), nach dem Powerbreak verhinderte er den Gegentreffer bei einem Schlagschuss von Söll (14.). In einem späten Powerplay trafen die Steelers sogar noch die Latte (18.), es blieb aber beim 0:0 zur ersten Pause.
Dieser Trend setzt sich auch im Mittelabschnitt fort. Die Steelers waren offensiv die deutlich aktivere Mannschaft und konnten sich in der 23. Minute durch einen Treffer von Dostie für ihre Bemühungen belohnen. In der Folge konnten sich die Schlittenhunde bei ihrem Schlussmann bedanken, dass sie nicht noch weitere Gegentreffer hinnehmen mussten. So entschärfte Maurer zwischenzeitlich zwei Alleingänge von Dostie und Dugan binnen etwa 30 Sekunden (30.) und konnte kurz darauf noch einen weiteren gefährlichen Schuss mit dem Blocker abwehren (31.). Gemessen am Spielverlauf war der Ausgleichstreffer in der 33. Spielminute durchaus schmeichelhaft: Turgeon konnte einen Schuss von Stadler entscheidend zum 1:1 abfälschen. Da die Huskies spät im Drittel eine weitere Unterzahlsituation schadlos überstanden, ging es auch mit diesem Zwischenstand wieder in die Kabine.
Der Schlussabschnitt gestaltete sich über weite Strecken etwas zerfahren. Beide Teams nahmen sich zwischenzeitlich selbst den Wind aus den Segeln, indem sie in eigener Überzahl selbst Strafen zogen. Die Nordhessen waren ihrerseits wieder besser im Spiel als noch im Mitteldrittel, ihre Offensivbemühungen beschränkten sich aber hauptsächlich auf Distanzschüsse. Mit noch knapp zwei Minuten auf der Uhr bekamen schließlich die Schlittenhunde nochmal die Gelegenheit im Powerplay und setzten tatsächlich den „Lucky Punch“: Schütz legte ab auf Benson, welcher aus linker Position zum 2:1-Siegtreffer verwandelte. Die Schiedsrichter prüften das Tor noch auf eine mögliche Torhüterbehinderung, der Treffer hielt dieser Überprüfung aber stand. Mit hart erarbeiteten drei Punkten treten die Huskies nun die Rückreise nach Kassel an, wo sie am Sonntag den EC Bad Nauheim zum Hessenderby empfangen.
Tore:
1:0 Dostie (Uplegger - 23. Min.)
1:1 Turgeon (Stadler, Valenti - 33. Min.)
1:2 Benson (PP - Schütz, Keck - 59. Min.)
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  22:41 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     pkh


kaufbeurenESV Kaufbeuren
ESVK muss sich nach zweimaliger Führung mit 4:3 in Weiden geschlagen geben

(DEL2)  Zum Auftakt der DEL2-Saison trat der ESV Kaufbeuren am Freitagabend bei den Blue Devils Weiden an. Der ESVK konnte in Bestbesetzung antreten, da keine Ausfälle zu verzeichnen waren. Unterstützt wurde das Team zudem von Nikolaus Heigl und Rio Kaiser, die im Rahmen der Kooperation mit unserem DEL-Partner EHC Red Bull München im Aufgebot standen. Im Gegenzug waren Florian Reinwald und Jakob Peukert für unseren Oberliga-Kooperationspartner EV Füssen im Einsatz.
Der ESV Kaufbeuren begann die Partie vielversprechend und hatte bereits in der ersten Minute eine vielversprechende Gelegenheit. Tyson McLellan, der von Dartagnan Joly hervorragend freigespielt wurde, scheiterte jedoch am sicher agierenden Felix Noack im Tor. Im weiteren Verlauf des Spiels ließen die Joker in der eigenen Zone nur wenig zu und konnten in der Offensive immer wieder kleinere gefährliche Aktionen kreieren. In der fünften Spielminute fiel dann der erste Treffer: Max Oswald setzte sich im Zweikampf gegen einen Weidener Spieler durch und spielte die Scheibe Richtung Tor, wo Alec Zawatsky sie unhaltbar über den überraschten Weidener Torhüter zum 0:1 abfälschte. Für den Neuzugang aus Heilbronn war dies gleichzeitig sein erster Treffer in der DEL2.
Die Gastgeber reagierten jedoch umgehend und glichen direkt aus. Manuel Edfelder traf mit einen Schuss von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch zum 1:1. Doch der ESVK hatte schnell eine Antwort parat: Dartagnan Joly erzielte von hinter der Torlinie den erneuten Führungstreffer, indem er Tommy Muck von Weiden anschoss und der Puck im Tor der Hausherren landete. Nachdem sich beide Mannschaften eine Weile neutralisierten, kassierten die Joker zwei Minuten vor Ende des Drittels eine Strafe. Die Blue Devils nutzten diese Gelegenheit und erzielten 13 Sekunden vor der Pausensirene den Ausgleich zum 2:2. Tyler Ward traf aus kurzer Distanz und beförderte die Scheibe direkt aus der Luft über die Linie.
Im zweiten Drittel wurde das Spiel aus Sicht des ESVK hektischer und verworrener. Durch eigene Ungenauigkeiten brachten sich die Joker immer wieder in Schwierigkeiten und spielten den konterstarken Blue Devils in die Karten. Zudem waren die Kaufbeurer zu oft auf der Strafbank. In der 25. Minute hatte Paul Mayer die erste große Chance für die Wertachstädter, sein Schuss aus kurzer Distanz landete jedoch am Pfosten. Ein Powerplay der Weidener in der 27. Minute verteidigten die Joker zunächst gut und ließen kaum etwas zu. Doch wie schon beim 2:2-Ausgleichstreffer reichte ein gefährlicher Schuss, um erneut einen Treffer zu erzielen. Tyler Ward war erneut zur Stelle und fälschte unhaltbar vor Daniel Fießinger zum erstmaligen Führungstreffer für die Blue Devils ab. In der Folge hatte der ESVK es schwer, da Weiden in der Offensive stets gefährlich blieb und in der eigenen Zone wenig zuließ. Beide Mannschaften hatten in einem Überzahlspiel die Möglichkeit, einen weiteren Treffer zu erzielen, was aber nicht gelang, sodass es mit dem Spielstand von 3:2 für die Oberpfälzer auch in die zweite Pause ging.
Im abschließenden Abschnitt intensivierte der ESVK seine Bemühungen, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Die Blue Devils erlaubten den Jokern, etwas mehr Druck auszuüben, während sie gleichzeitig versuchten, mit schnellen Kontern zu reagieren. In der 46. Minute hatte das Team von Trainer Todd Warriner im Powerplay mehrere Chancen, den Ausgleich zu erzielen, doch dieser blieb aus. In der 52. Spielminute nutzten die Weidener einen schnellen, hohen Pass von Tomas Rubes auf Tyler Ward, um das gesamte Spielfeld zu überbrücken. Der Kanadier verwertete die Möglichkeit frei vor Daniel Fießinger und erzielte seinen dritten Treffer des Abends, indem er zum 4:2 ins rechte obere Eck einnetzte. Die Joker wirkten durch den vierten Treffer der Hausherren etwas geschockt und benötigten einige Minuten, um sich zu sammeln. Drei Minuten vor Spielende setzten die Wertachstädter alles auf eine Karte und agierten mit dem sechsten Feldspieler. Dabei konnten sich die Joker im Drittel der Blue Devils festsetzen und erarbeiteten sich auch gute Chancen. Tyson McLellan gelang schließlich mit einem präzisen Schuss in den linken Torwinkel noch der 4:3-Anschlusstreffer. Leider kam dieser Treffer nur 13 Sekunden vor der Schlussirene und der ESVK musste sich somit zum Saisonauftakt mit 4:3 in Weiden geschlagen geben.
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  23:06 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     pb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Eispiraten Crimmitschau - Krefeld Pinguine 4-1

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine haben das erste Saisonspiel der neuen DEL2-Saison bei den Eispiraten Crimmitschau mit 1:4 verloren. Im Sahnpark konnten die Pinguine sich am Freitagabend zwar viele Chancen erspielen, scheiterten aber an der Chancenverwertung und wegen individueller Fehler.
Der Start in die DEL2-Saison verzögerte sich leicht, ehe um 19:40 Uhr endlich der erste Puck fiel. Die Pinguine begannen mit viel Energie und erarbeiteten sich im ersten Powerplay gleich gute Chancen, doch sowohl Jon Matsumoto als auch Davis Vandane scheiterten an Torhüter Kevin Reich. Kurz darauf – in eigener Unterzahl – hatte Alexander Weiß sogar die große Möglichkeit zur Führung, wurde aber im Abschluss entscheidend gestört. Die größte Gelegenheit bot sich kurz vor Drittelende, als erst Kevin Reich gegen Marcel Müller parierte und anschließend ETC-Verteidiger Mario Scalzo für seinen geschlagenen Goalie auf der Linie gegen Mark Zengerle rettete. Nach 20 Minuten stand es torlos, mit Vorteilen auf Seiten der Pinguine.
In der 24. Minute schlug Crimmitschau jedoch eiskalt zu: Tim McGauley setzte sich im Alleingang durch und ließ Felix Bick per Bauerntrick keine Chance – 1:0. Nur wenige Minuten später patzten die Pinguine im eigenen Powerplay und kassierten nach einem Wechselfehler ein 2-auf-0 und den zweiten Gegentreffer. Vinny Saponari und Doppeltorschütze McGauley kombinierten sehenswert zum 2:0. Danach fand Krefeld zurück ins Spiel und erhöhte die Intensität, blieb aber zu harmlos im Abschluss. Kurz vor der Sirene schien Raabe den Anschluss zu erzielen, doch der Videobeweis zeigte: Die Scheibe überquerte die Linie erst nach Ablauf der Spielzeit. So ging es mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine.
Die Pinguine kamen engagiert aus der Pause und wurden in der 47. Minute belohnt: Matsumoto zog ab, David Cerny staubte den Rebound ab – nur noch 1:2. Doch die Hoffnung währte nicht lange. In der 51. Minute lenkte Johannes Schmid einen von Denis Shevyrin vorgelegten Puck ins Tor – 3:1 für die Hausherren. Krefeld warf in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne, nahm den Goalie heraus und drängte vehement, doch Corey Mackin entschied die Partie per Empty Netter zum 4:1.
Die Pinguine zeigten über weite Strecken eine ansprechende Leistung, verpassten es aber, ihre Chancen konsequent zu nutzen. Crimmitschau agierte kaltschnäuziger und nahm den Pinguinen mit zwei Nackenschlägen im Mittelabschnitt den Schwung. Der Auftakt in die neue Saison endet damit mit einer Niederlage, die zeigt: Der KEV hat Potential, muss aber in den kommenden Partien vor allem an der Chancenverwertung arbeiten.
Zahlen zum Spiel
Eispiraten Crimmitschau – Eispiraten Crimmitschau 4:1 (0:0, 2:0, 2:1)
Tore: 1:0 (23:53) McGauley (Sacher), 2:0 (28:22, SH1) McGauley (Saponari, Kreutzer), 2:1 (46:15) Cerny (Matsumoto, Weiß), 3:1 (50:38) Schmid (Shevyrin), 4:1 (57:10, EN) Mackin (Zikmund)
Schüsse: 11:46
Strafminuten: 8:6
Zuschauer: 3.743
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Direkt nach so einem Spiel ist es schwer, die richtigen Worte zu finden. Wir haben heute viele Dinge richtig gemacht, besonders im ersten Drittel, wo wir über weite Strecken sehr guten Druck aufgebaut haben. Allerdings haben wir nicht konsequent genug vor dem Tor gearbeitet.
Nachdem wir dann durch zwei Konter in Rückstand geraten sind, liefen wir immer hinterher. In der offensiven Zone haben wir teilweise zu kompliziert und nicht geradlinig genug gespielt. Die entscheidende Aktion war dann das 3:1 für Crimmitschau, bei dem sie sehr intensiv gearbeitet haben und wir nicht dagegenhalten konnten. Das haben sie gut gespielt.
Wir werden daraus lernen. Das Spiel hat aber auch gezeigt, wie man mit enormem Einsatz und Willen so eine Partie gewinnen kann.
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  22:41 Uhr
Bericht:     KEV
Autor:     mt


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Rosenheimer Auftakt-Punkt nach wilder Achterbahnfahrt

(DEL2)  Am ersten Spieltag der DEL2-Saison 2025/26 empfingen die Starbulls Rosenheim im mit 4.425 Zuschauern ausverkauften ROFA-Stadion die Düsseldorfer EG. Die Auftaktpartie gegen den Erstliga-Absteiger, der zurück in die PENNY DEL möchte, wurde zu einer wilden Achterbahnfahrt. Bereits nach der Hälfte der Spielzeit stand es 4:4 – danach fielen in der regulären Spielzeit keine Tore mehr. Die Starbulls ließen insgesamt 16 Überzahlminuten ungenutzt und hatten Pech mit zwei Eisentreffern. Den Zusatzpunkt in der Verlängerung holten sich die Gäste aus dem Rheinland.
Starbulls-Keeper Oskar Autio musste bereits nach 125 Sekunden erstmals hinter sich greifen. Lukas Lessio bestrafte die unstrukturiert wirkende Rosenheimer Defensive mit einem verdeckten Schuss ins kurze Eck. Knapp fünf Minuten später durften dann auch die Hausherren jubeln. Ein Abpraller landete genau vor dem Schläger von Starbulls-Kapitän C.J. Stretch, der den Puck aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie schob (7.). Ture Linden brachte die Gäste erneut in Führung, indem er einen Schuss von Max Faber von der blauen Linie unhaltbar abfälschte (11.).
Nachdem die Hausherren eine von letztlich nur zwei Unterzahlsituationen erfolgreich überstanden, drehten sie in der 17. Spielminute binnen 38 Sekunden die Partie. Nach einem schlauen Pass über die gesamte Eisfläche von Joel Keussen sprintete Sebastian Zwickl los, schnappte sich den von der Bande zurückprallenden Puck und versenkt frei vor Gästekeeper Niklas Lunemann eiskalt zum 2:2. Und für die erste Starbulls-Führung sorgte Shane Hanna, der Lukas Lessio an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe klaute und sie satt via Innenpfosten zum 3:2 in die Maschen wuchtete. Die Grün-Weißen hatten nun Oberwasser und im Powerplay lag in den Schlussminuten des ersten Drittels mehrfach das 4:2 in der Luft.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs kamen die Gastgeber aber gegen druckvoll startende Rheinländer wieder ins Schwimmen – und nach einem Rosenheimer Abwehrfehler markierte der von der Seite vor das Tor fahrende Max Faber das 3:3 (23.). Auf der anderen Seite vergaß die Düsseldorfer Defensive hinter dem eigenen Tor Lukas Laub, der genug Zeit hatte, um den perfekten Rückpass auf Scott Feser zu spielen, der aus kurzer Distanz mühelos einschob und auf 4:3 stellte (26.). Doch für ihr ebenfalls schlampiges Abwehrverhalten wurden die Grün-Weißen ebenfalls ein weiteres Mal bestraft. Leon Niederberger nutzte den unerwartet freien Korridor und versenkte den Puck mit einem sehenswerten Schuss unhaltbar im linken Eck – 4:4 (30.).
Wild ging es in der Folge hin und her mit Torchancen auf beiden Seiten. Die Rosenheimer Fans bejubelten sehenswerte Powerplayspielzüge, aber der starke DEG-Torwart Niklas Lunemann rettete gegen Shane Hanna, Charlie Sarault und Maximilian Vollmayer mit starken Reflexen und hatte kurz vor der zweiten Pause Glück, dass der Pfosten dem fünften Rosenheimer Torerfolg im Weg stand.
Zu Beginn des dritten Drittels knallte ein Schuss von Lukas Laub an die Latte (43.), während Colin Smith nach einem Querpass aus kürzester Distanz am glänzend parierenden Oskar Autio scheiterte (50.). Einem vermeintlichen Gästetreffer von Kevin Maginot versagten die Referees zurecht die Anerkennung, das zuvor bereits abgepfiffen war (51.). Vier Minuten Überzahl am Stück für die Starbulls – Erik Bradford hatte Lewis Zerter-Gossage mit dem Schläger im Gesicht getroffen – verpufften in der Schlussphase ohne große Torgefahr. 
In der Verlängerung hatten die Starbulls die ersten Torchancen, doch schließlich drückte DEG-Verteidiger Emil Quaas den Puck nach einem Querpass von Lessio mit etwas Glück gegen die Reaktionsrichtung von Oskar Autio zum 4:5 ins Netz (62.).
Schon am Sonntagnachmittag ist das ROFA-Stadion Schauplatz für ein weiteres Eishockey-Highlight der neuen DEL2-Saison. Dann steigt dort im Rahmen des 2. Spieltags das traditionsreiche Derby zwischen den Starbulls Rosenheim und dem EV Landshut, der zum Auftakt am Freitagabend die Ravensburg Towerstars mit 8:1 überfuhr. Spielbeginn ist um 17 Uhr (Liveübertragung auf www.sporteurope.tv), die Stadiontore öffnen um 15:30 Uhr.
Auch dieses Spiel ist ausverkauft, über die Zweitmarktschiene können aber jederzeit einzelne Tickets kurzfristig verfügbar werden (Info und Buchung auf www.starbulls.de/tickets )
 www.ihp.hockey    Samstag 20.September 2025  00:27 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Tigers vermiesen Saisonauftakt!

(OLS)  Mit einer 5:7 (2:2, 2:1, 1:4)-Niederlage starten die Löwen in die neue Saison. Ein chaotischer Abend inklusive Feueralarm ging so zu Gunsten der Gäste aus. Während sich die Löwen offensiv zu ineffizient zeigten, bewiesen die Tigers Kaltschnäuzigkeit und Cleverness vor dem Tor.
Die Löwen begannen wie die Feuerwehr und verbrachten praktisch die ersten fünf Minuten komplett im Angriffsdrittel. Mit dem zweiten Angriff und entgegen dem Spielverlauf machten dann die Gäste aus Bayreuth das erste Tor. Adam Schusser nutzte den Verkehr vor dem Tor von Matthias Bittner und traf durch die Beine (6.). Bei angezeigter Strafe ließen die Wagnerstädter gleich den zweiten Treffer folgen. Jan Hammerbauer erhöhte auf 2:0 (7.). Die Löwen zeigten sich unbeeindruckt und machten einfach so weiter. Belohnt wurden die Angriffsbemühungen mit einem Tor von Karel Klikorka, der im Zusammenspiel mit Sandro Schönberger einen Konter vollendete (8.). Dass die Löwen Powerplay können, haben sie in den Testspielen ausreichend bewiesen und auch heute klingelte es in Überzahl. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis mogelte Nicolas Sauer den Puck ins kurze Eck (16.). Unentschieden ging es somit in die Pause.
Das zweite Drittel begann ausgeglichen, die Bayreuther konnten erneut in Führung gehen. Florian Lüsch entwischte der Löwenabwehr und brachte den Puck im Tor unter (25.). Knappe drei Minuten später klingelte es zur Freude der Zuschauer auf der Gegenseite: einen flachen Schuss von Alex Grossrubatscher sah Meier im Tigers-Tor nicht kommen (27.). Die Chancen ebbten auf beiden Seiten etwas ab, erst mit einem Powerplay der Löwen wurde es wieder gefährlich. Die Tigers hielten am Anfang gut dagegen, mussten dann aber zusehen, wie Topi Piipponen einen Abpraller zur erstmaligen Löwenführung in die Maschen drosch (35.). In Unterzahl ging das Drittel für die Löwen zu Ende.
Den letzten Spielabschnitt begannen die Löwen sehr entschlossen, mussten aber in Unterzahl durch einen satten Schlagschuss von Michal Spacek den Ausgleich 4:4 hinnehmen (45.). Auf der Gegenseite hat Nirschl die nächste Großchance für die Löwen gehabt, im Gegenzug vergab Barber für die Gäste. Dann traf Christoph Fischhaber vermeintlich für die Buam, das Tor wurde aber nach Videobeweis wegen hohen Stocks aberkannt. Danach wiederholte Spacek sein Kunststück in Überzahl und brachte die Franken wieder in Führung (50.). Im Anschluss wurde die Partie von einem Feueralarm unterbrochen. Das Ganze stellte sich als Fehlalarm heraus und es ging nach einer vorbildlichen Räumung wieder aufs Eis. Bayreuth erhöhte durch Aidan Brown auf 4:6 (56.). Topi Piipponen konnte zwar nochmal den Anschlusstreffer erzielen, ein Treffer von Dominik Piskor ins leere Tor sorgte für den 5:7-Endstand.
Das nächste Spiel für die Löwen ist am Sonntag um 18:00 Uhr bei den Passau Black Hawks. Mund abputzen, weitermachen!
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  23:11 Uhr
Bericht:     TL
Autor:     ps


tigersbayreuthTigers Bayreuth
Tigers entführen Punkte aus Bad Tölz - Tölzer Löwen vs. onesto Tigers 5:7 (2:2, 2:1, 1:4)

(OLS)  Tölz: Bittner, Salvarani – Kilikorka (2), Fichtner (2), Grossrubatscher, Dietmann (4), Oberhöller (2), Krumpe (2), Manhart – Piipponen, Hult, Nirschl (5), Schönberger, Fischhaber, Sauer, Schuster, Prokopovics (2), Kästele, Kathan, Daxlberger, Sahanoglu
Bayreuth: Meier, Arendas – Nedved, Spacek (2), Pietsch, Schusser, Hüserich, Müllejans – Bollers (4), Barber (7), Brown, Piskor (2), Verelst (2), Hammerbauer, Habeck, Lüsch (2), Stelzmann (2), Maschke
Schiedsrichter: Kannengießer, Lender – Riemel, Bauer
Zuschauer: 1.280
Strafen: Tölz: 17 Bayreuth: 21 PP: Tölz: 2/7 Bayreuth: 2/4
Torfolge: 0:1 (6.) Schusser (Pietsch, Bollers), 0:2 (7.) Hammerbauer (Verelst, Lüsch), 1:2 (8.) Kilikorka (Schönberger), 2:2 (16.) Sauer (Nirschl, Kilikorka) PP2, 2:3 (25.) Lüsch (Barber, Spacek), 3:3 (28.) Grossrubatscher (Sahanoglu, Kathan), 4:3 (37.) Piipponen (Hult, Nirschl) PP1, 4:4 (45.) Spacek (Verelst, Barber) PP1, 4:5 (50.) Spacek (Bollers, Verelst) PP1, 4:6 (56.) Brown (Schusser), 5:6 (58.) Piipponen (Nirschl), 5:7 (60.) Piskor (Hammerbauer, Verelst) EN
Nach beschwerlicher Anreise – man geriet mehrfach auf der Fahrt ins Oberland in Staus – und einen sehr kurzem „Warmup“, ging man in die erste Partie der Saison.
Und die hatte es von Anfang an in sich – die Gastgeber machten von der ersten Sekunde an Druck und kamen durch Nirschl und Oberhöller gleich zu ersten Möglichkeiten, bevor Habeck im Slot und Barber von der Außenbahn erste Warnschüsse abgeben konnten. Nach 6 gespielten Minuten ging Bollers den Weg hinter dem Tor, fand Schusser im hohen Slot, der nicht lange fackelte und den ersten Saisontreffer für die Tigers setzte. Gut eine Minute später setzte sich Verelst an der Bande durch, bediente im Anschluss Hammerbauer, der – bei angezeigter Strafe gegen Tölz – auf 0:2 stellte. Allerdings hatte diese 2-Tore-Führung nicht lange Bestand, da Kilikorka keine Minute darauf die Fans der Tölzer das erste Mal jubeln ließ. Zwei Strafen in kurzer Abfolge gegen die Tigers, die Verelst und Lüsch zogen, brachte den Oberländern eine nummerische Überzahl mit zwei Mann mehr. Dies nutzte man, nachdem Meier im Tor der Tigers mehrfach gerettet hatte, dennoch und holte sich in doppelter Überzahl den Ausgleich.
Auch im Mittelabschnitt musste Meier hellwach bleiben und wehrte eine Direktabnahme von Grossrubatscher stark ab, wo im Gegenzug Lüsch von Barber auf die Reise geschickt wurde und mit einem abgeklärten Move die Führung für die Tigers zurückholen konnte. Grossrubatscher war im Anschluss erneut im Fokus als dieser von der blauen Linie mit einem verdeckten Schuss die Bayreuther überraschte und zum 3:3 Ausgleich traf. Gegen einen Alleingang von Prokopovics blieb Meier noch stabil, konnte aber kurz darauf die erstmalige Führung der Löwen nicht verhindern, als Piipponen einen Schuss von Hult abstaubte. Dass die Gastgeber nicht mit einer höheren Führung in die zweite Pause gingen, verdankte man dann wieder dem Bayreuther Torsteher, der bei eigener Überzahl einen Konter, den Prokopovics fuhr, stark wegnehmen konnte.
Im Schlussabschnitt versuchte sich Bollers zunächst erfolglos, bevor Spacek, der in Überzahl über Barber und Verelst an die Scheibe kam, mit einem trockenen und humorlosen Schuss zum 4:4 Ausgleich traf. Einer kurzen Unterbrechung - in welcher im Video festgestellt wurde, dass eine Tor der Tölzer, welches in Baseballmanier erzielt wurde – später war es erneut Spacek der nochmals in Überzahl von der blauen Linie Maß nahm und mit einem platzierten Schuss die Führung für die Oberfranken zurückholte.
Eine Pause der etwas ungewöhnlichen Art wurde dann allen, die sich in der Hacker-Pschorr-Arena aufhielten, zu Teil. Ein Feueralarm, der sich als Fehlalarm herausstellen sollte, unterbrach die Partie für gut 10 Minuten, in der die Halle geräumt werden musste.
Zurück auf dem Eis zielte Schusser Richtung Tor der Tölzer – Brown stand goldrichtig und arbeitet die Scheibe schlussendlich über die Linie, was erneut mit einem 2-Tore-Vorsprung einherging. Piipponen machte es im Anschluss nochmal spannend und ließ sein Team mit seinem Treffer wieder auf ein Tor herankommen, was Piskor aber wenige später – als die Tölzer den Goalie gezogen hatte – mit einem Emtpynet-Goal beantwortet und mit dem 5:7 das Endergebnis auf die Anzeigentafel schrieb. „Wir hatten nur eine Denkweise und zwar die offensive. Unser Defensivspiel war nicht gut. Wir haben zu einfache Gegentore gekommen. Die Bayreuther spekulieren und versuchen zu kontern. Da haben wir ihnen heute in die Karten gespielt. Trotzdem hatten wir eigentlich noch genug Torchancen. Diese Niederlage müssen wir erstmal verdauen“, ärgerte sich Axel Kammerer im Anschluss an die Partie über die verlorenen Punkte zum Saisonauftakt.
Am Sonntag folgt der „Season-Opener“ im Tigerkäfig, wenn ab 18 Uhr der EV Füssen zu Gast ist. Zu dieser Auftaktveranstaltung gibt es als kleines Dankeschön an die Fans der Tigers jedes „Seidla für einen Zwickl"
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  23:36 Uhr
Bericht:     TB
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Auftakt nach Maß: Deggendorfer SC mit deutlichem Heimerfolg über die Höchstadt Alligators

(OLS)  Der Deggendorfer SC feierte am Freitagabend einen starken Einstand in die neue Oberligasaison. Vor 1.823 Zuschauer in der Hitzkopf-Arena bezwang das Team von Trainer Casey Fratkin die Höchstadt Alligators deutlich mit 7:1.
Gegen die Franken konnte der Deggendorfer Cheftrainer nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Marco Baßler fehlte dem Aufgebot weiterhin verletzungsbedingt.
Der Deggendorfer SC startete mit viel Druck in die Partie und ging in der achten Minute in Führung. Ty Jackson bediente den in im Slot eingelaufenen Harrison Roy, der per Direktabnahme zum 1:0 abschloss. Die Panzerechsen brauchten am Anfang etwas, um in die Partie zu finden, schlugen aber in der 14. Minute eiskalt zurück: Anton Seewald traf aus nächster Nähe zum Ausgleich. Die Hausherren schüttelten sich kurz und schlugen sofort zurück. Ein Doppelschlag von Roy (14.) und Stloukal (15.) brachte den Deggendorfern eine 3:1 Führung nach 20 gespielten Minuten.
Im zweiten Abschnitt blieb der DSC dominant und drückte dem Spiel weiterhin seinen Stempel auf. Verteidiger Brett Humberstone in der 29., Petr Stloukal im Powerplay in der 31. und Niklas Pill in der 33. Minute sorgten für eine komfortable 6:1 Pausenführung.
Auch im Schlussdrittel blieb das Team von Headcoach Casey Fratkin auf dem Gaspedal und legte in der 46. Minute das 7:1 nach. Erneut war es Petr Stloukal, der auf Zuspiel von Dante Hahn seinen dritten Treffer an diesem Abend erzielte. Weitere Treffer fielen jedoch nicht mehr.
Weiter geht es am Sonntag mit dem ersten Auswärtsspiel der neuen Saison. Zu Gast ist der DSC um 18:30 Uhr bei den Selber Wölfen.
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  22:33 Uhr
Bericht:     DSC
Autor:     mh

  
Lindau IslandersLindau Islanders
EV Lindau Islanders am Sonntag im Duell der Dauerbrenner gegen Peiting - Heimpremiere der neuen Saison gegen den langjährigen Rivalen

(OLS)  Am Sonntag (21. September / 16:00 Uhr) ist es endlich soweit: Die Islanders haben das erste Saisonheimspiel der Hauptrunde der Oberliga Süd. Das Team von Headcoach Michael Baindl empfängt den EC Peiting zum ersten Heimspiel der Saison – und das gleich in einem traditionsreichen Duell zweier echter Dauerbrenner der Liga. Einlass in die BPM-Arena ist ab eine Stunde vor Spielbeginn, also ab 15:00 Uhr. Das Spiel kann natürlich auch live und kostenpflichtig bei SpradeTV (www.sprade.tv) verfolgt werden.
Seit der Einführung der zweigleisigen Oberliga im Jahr 2015 sind beide Teams feste Größen im Süden. Die Islanders sind seit 2016/17 dabei, Peiting sogar schon seit 24 Jahren in verschiedenen Oberliga-Formaten. Das „gallische Dorf“, wie sich die Oberbayern augenzwinkernd selbst nennen, hat diesen Sommer sogar ihr Logo angepasst – mit einem Gallier in Vereinsfarben als Symbol für Kampfgeist und Identität.
Doch dieses Spiel ist mehr als nur ein Wiedersehen alter Rivalen. Es steckt voller Emotionen und Brisanz: Mit Tommi Steffen steht ein ehemaliger Lindauer Spieler nun im Tor der Gäste. Auch Christian Obu, bis Januar 2025 noch im Islanders-Trikot, verteidigt weiterhin für Peiting. Und mit John Sicinski als Headcoach ist das Trio mit Lindauer Vergangenheit komplett.
Die Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen sind noch frisch: Damals schickten die Islanders den ECP in den Pre-Playoffs in die Sommerpause – ein Sieg, der Spuren hinterlassen hat. Die Bühne ist also bereitet für ein intensives, enges und leidenschaftliches Match, bei dem die Islanders alles geben werden, um die Punkte am Bodensee zu behalten.
Peiting kommt mit einem runderneuerten Kader: Alle drei Kontingentspieler wurden ersetzt. Die neuen Gesichter – Justin Maylan, Carson MacKinnon (beide Kanada) und Carson Briére (USA) – sind für die Islanders-Defensive noch unbekannte Größen, die für frischen Wind sorgen könnten. Die Defensive der Islanders aber war in den letzten Testspielen sehr gut aufgestellt und will sich auch vom Rivalen nicht überraschen lassen.
Mit dem Spielbeginn um 16:00 Uhr zum ersten Heimspiel der Hauptrunde, wird durch eine familienfreundliche Anspielzeit, auch den jüngsten Fans ein echtes Eishockey-Erlebnis ermöglicht. Und es lohnt sich, früh da zu sein: Beim Einlauf der Mannschaft erwartet die Fans uns Zuschauer ein neues, spektakuläres Showelement.
Nicht vergessen: Dauerkarten können an der Kasse vor der BPM-Arena abgeholt werden. Wer seine Karte bis zum 30.06.25 verlängert oder gekauft hat, erhält dort auch die entsprechenden Verzehrgutscheine.
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  08:05 Uhr
Bericht:     EVL
Autor:     cs


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Heilbronn wird seiner Favoritenrolle gerecht

(OLS)  Die Passau Black Hawks haben am Freitagabend die Falken Heilbronn
in der Passauer Eis-Arena vor 682 Zuschauer empfangen. Die Passau Black Hawks
mussten sich am Ende mit 1:4 geschlagen geben. Ein Ergebnis das über den
wahren Spielverlauf hinweg täuscht! Bereits vor der Partie war die
Favoritenrolle klar vergeben. Die Falken gehören in dieser Oberliga Saison zu
den großen Favoriten in der Oberliga Süd und werden von vielen als erster
Anwärter für die Vorrunden Meisterschaft angesehen. Den Passau Black Hawks
war die klare Rollenverteilung aber nicht unangenehm. Der Underdog hat in
der Eis-Arena in den vergangenen Jahren schon viele Favoriten zu Fall gebracht.
Die Gäste starteten druckvoll in das erste Drittel und erspielten sich die ersten
Torchancen. Doch auch die Passau Black Hawks kamen mit schnellen
Gegenstößen immer wieder gefährlich vor das Tor der Falken. Zwei fragwürdige
Hinausstellungen gegen die Dreiflüsse Städter konnten die Gäste nicht nutzen.
René Röthke hatte Mitte des Drittels die Führung auf dem Schläger. Im
Gegenzug nutze Heilbronns Kapitän Frederik Cabana einen Konter zum 0:1.
Beide Mannschaften hatten in Folge weitere gute Torchancen, blieben aber
immer wieder an zwei sehr gut aufgelegten Torhütern hängen.
Das zweite Drittel lässt sich schnell zusammenfassen. Im Mittelpunkt standen
erneut beide Torhüter, die ihre Sache weiter ausgezeichnet machten. Erneut
schickte das Schiedsrichtergespann bevorzugt die Spieler der Habichte auf die
Strafbank. Die Zuschauer auf den Rängen brachten ihren Unmut lautstark zum
Ausdruck. In den aus den Strafen resultierenden Überzahl Möglichkeiten
machten die Gäste drei Tore und zogen auf 0:4 davon.
Ins letzte Drittel starteten die Hausherren mit einem Mann mehr auf dem Eis.
Falken Keeper Patrick Berger war weiter der Fels in der Brandung und hielt
seinen Kasten sauber. Acht Minuten vor Ende brachte Zack Nazzarett die Eis-
Arena dann zum Beben. In Überzahl netzte der Neuzugang zum 1:4 ein. Zu
keinem Zeitpunkt in der Partie gaben sich die Habichte auf und drängten weiter
auf das nächste Tor. Beiden Mannschaften gelang bis zum Ende des Spiels kein
weiterer Treffer. Die Habichte haben sich trotz der Niederlage teuer verkauft
und können auf ihre Leistung aufbauen.
„Für das erste Spiel gegen einen starken Gegner wie Heilbronn haben wir eine
ordentliche Leistung gezeigt. Natürlich gibt es noch einige Dinge, an denen wir
arbeiten müssen – das ist zu diesem Zeitpunkt der Saison ganz normal.
Heilbronn hat unsere Strafzeiten eiskalt bestraft. Wenn wir in der einen oder
anderen Situation klüger agieren, hätten wir definitiv einen Punkt aus dem
Spiel mitnehmen können.“, so Goalie Marco Eisenhut nach der Partie.
Am Sonntag empfangen die Passau Black Hawks um 18 Uhr die Tölzer Löwen in
der Passauer Eis-Arena. Das Team von Trainer Axel Kammerer zählt in dieser
Saison zu den Top-Teams. Tickets für das Heimspiel gegen Tölz sind bereits
online auf etix.com erhältlich. Das Spiel wird außerdem auf sprade.tv live und
in HD-Qualität übertragen.
 www.ihp.hockey    Samstag 20.September 2025  08:23 Uhr
Bericht:     EHFP
Autor:     czo


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe starten mit Auswärtssieg in die Saison - EV Füssen vs. Selber Wölfe 2:6 (1:2; 1:2; 0:2)

(OLS)  Trotz eines trägen Beginns und frühen Rückstands arbeiteten sich die Selber Wölfe beim EV Füssen mit der Zeit in die Partie. Kuqi und Schutz brachten das Wolfsrudel noch vor der ersten Pause in Front. Im Mitteldrittel überstanden die Porzellanstädter nach Treffern von Kuqi und Reinwald auf beiden Seiten bange Minuten in Unterzahl. Kaum wieder komplett, baute Nemec die Führung erneut auf zwei Tore aus. Im Schlussabschnitt bissen die Wölfe noch zweimal im Powerplay zu und fuhren letztlich einen ungefährdeten Sieg ein.
Wölfe drehen Rückstand
Die Selber Wölfe starteten träge ins Spiel und wurden von den Füssenern in die Defensive gedrängt. Folgerichtig gingen die Gastgeber bereits in der fünften Minute in Führung. Nach einem Scheibenverlust in der eigenen Zone wehrte Weidekamp zunächst noch ab, beim Nachschuss von Neudecker war der Selber Goalie dann aber machtlos. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen die Wölfe in die Partie. Eine Unterzahlsituation meisterten die Porzellanstädter bravourös und hatten durch Nemec sogar die besseren Chancen als die Füssener. In der 13. Minute stand Kuqi goldrichtig vor dem Füssener Tor und überwand Hötzinger nach einem Zuspiel von Nemec zum Ausgleich. Direkt im nächsten Angriff hatte wiederum Kuqi die Führung am Schläger, doch diesmal war Füssens Goalie Hötzinger auf seinem Posten. Als der Ex-Selber Naumann die Strafbank drücken musste, zog Selb ein gutes Überzahlspiel auf. Schutz kam frei zum Schuss und drehte mit seinem Treffer den Spielstand auf 1:2.
Wölfe bauen Führung aus
Auch im zweiten Spielabschnitt gehörten die ersten Minuten den Füssenern. Nach einer vergebenen Riesenchance der Gastgeber war es allerdings Kuqi, der im Konter alleine auf den Füssener Torhüter zulief und von Linden nur durch ein Foul am Torabschluss gehindert werden konnte. Den fälligen Penalty verwandelte Kuqi souverän zum 1:3. Füssen benötigte aber keine Minute, um den alten Abstand wiederherzustellen. Reinwald spitzelte einen Abpraller an Weidekamp vorbei ins Tor. Im weiteren Verlauf wurde es hektischer und Selb musste lange Zeit mit einem Mann weniger, für eine Minute sogar in doppelter Unterzahl, agieren. Diese Phase überstand das Wolfsrudel allerdings schadlos. Kaum waren die Porzellanstädter wieder komplett, erzielte Nemec nach einem schönen Spielzug das 2:4.
Wölfe noch zweimal im Powerplay erfolgreich
Im Schlussabschnitt ließen die Selber Wölfe nichts mehr zu. Gerade in den Special Teams waren die Gäste klar das bessere Team in diesem Abend. In der 50. Minute zog Selb wieder ein großartiges Powerplay auf, Nemec spielte hervorragend Valasek frei, der keine Mühe hatte, den Puck zum 2:5 im leeren Tor unterzubringen. Drei Minuten später stellte Lahtinen – erneut in Überzahl – den Endstand zum 2:6 her.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
EV Füssen: Hötzinger (Pancur) – Peukert, Andzs, Linden, Homann, Tippmann, Britsch, Zelenka – Svoboda, Slavik, Naumann, Reinwald, Straub, Neudecker, Flammann, Stransky, Beslé, Seitz, Nikitins, Wiedemann
Selber Wölfe: Weidekamp (Wiens) – Gläßl, Tramm, Gauch, Ulrich, Hördler, Müller, Kassay-Kezi – Spitzner, Gelke, Schutz, Kuqi, Němec, Valasek, Doronin, Lahtinen, Ziesche, Klughardt, Rubin, Körber
Tore: 5. Min.1:0 Neudecker (Peukert, Straub); 13. Min. 1:1 Kuqi (Nemec); 17. Min. 1:2 Schutz (Spitzner, Gelke; 5/4); 25. Min. 1:3 Kuqi (Penaltyschuss); 26. Min. 2:3 Reinwald; 38. Min. 2:4 Nemec (Spitzner, Valasek); 50. Min. 2:5 Valasek (Nemec, Ziesche; 5/4); 53. Min. 2:6 Lahtinen (Tramm; 5/4)
Strafzeiten: Füssen 14, Selb 20
Schiedsrichter: Holzer, Votler (Fowler, Wallek)
Zuschauer: 1.186
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  22:20 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     oo

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Munteres Hin und Her bis in die Verlängerung - Buchloer Piraten besiegen die Schongau Mammuts erst in der Zusatzschicht

(BYL)  Mit dem zweiten Sieg im zweiten Vorbereitungsspiel haben die Buchloer Piraten am Freitagabend den Test gegen den Ligakonkurrenten EA Schongau abgeschlossen, wobei dieser Erfolg erst in der Verlängerung gelang. Mit 5:4 (1:1, 2:1, 1:2) behielten die Buchloer in einem über weite Strecken ausgeglichenen Duell knapp die Oberhand und bleiben zu Hause so weiter siegreich. Großen Anteil daran hatten unter anderem die beiden Kaufbeurer Neuzugänge Alexander Thiel und Joey Lewis, die jeweils mit einem Doppelpack glänzten und Lewis war schließlich auch derjenige, der in der Overtime den Gamewinner markierte.
Zuvor hatten sich beide Teams in einem munteren Vorbereitungsspiel nie entscheidend absetzen können. Dreimal gingen die Hausherren in Front – dreimal konnten die Gäste vom Lech nachziehen. Als Schongau dann im letzten Durchgang das Match erstmals drehte, schlugen aber die Piraten zurück und so stand nach 60 Minuten ein durchaus leistungsgerechtes Unentschieden zu Buche, bei dem beide Kontrahenten stellenweise ein paar gute Ansätze zeigten, aber auch erahnen ließen, dass mancherorts noch einiges verbessert werden kann.
Dies galt bei den Freibeutern besonders in Sachen Powerplay, denn trotz vier Überzahlspielen in der regulären Spielzeit – darunter ein fünfminütiges Powerplay im ersten Drittel – wollte dort kein Treffer gelingen. Diesen besorgte dann Alexander Thiel bei seinem starken Debüt im ESV-Dress erst bei Fünf gegen Fünf auf dem Eis. Der neue Piraten-Kapitän, der am vergangenen Sonntag noch beruflich bedingt gefehlt hatte, traf nach 11 Minuten platziert gleich in seinem ersten Match für seinen neuen Verein zum 1:0. Nachdem die Buchloer es anschließend allerdings verpassten nachzulegen, glich Dominik Krabbat für die Gäste noch vor der ersten Pause zum 1:1 aus (19.).
Ein ähnliches Bild dann auch im zweiten Drittel, bei dem die erneute Buchloer Führung fast eine Kopie des 1:0 war. Wieder hieß der Torschütze Alexander Thiel, der wieder aus ähnlicher Position genauso platziert zum zweiten Mal einnetzte und mit seinem Doppelpack an diesem Abend einen Einstand nach Maß feierte (31.). Aber auch hier schlugen die Mammuts wieder zurück, als nur gut eine Minute später Anton Zimmer vom Bully weg zum 2:2 traf. Dass die Gennachstädter in der Folge trotzdem mit einer Führung in die Pause gehen konnten lag an einem kapitalen und folgenschweren individuellen Fehler der Gäste, die den Puck vor dem eigenen Tor direkt in die Kelle von Adriano Carciola spielten und dieser mit dem 3:2 eiskalt vor dem guten Schongauer Torwart Daniel Blankenburg blieb (38.). Zumindest verhinderte Rückkehrer Blankenburg, der in der letzten Saison noch das ESV-Tor gehütet hatte, an alter Wirkungsstätte noch den vierten Gegentreffer vor der Pause.
Jedoch konnten sich die Buchloer auch im letzten Abschnitt nicht absetzten und Schongau wurde offensiv immer mutiger. Belohnt wurde das durch einen Doppelpack des lettischen Neuzugangs Raivo Freidenfels (46./55.), der die Partie im Schlussdurchgang mit dem 3:3 und 3:4 plötzlich erstmalig in Schongauer Richtung kippen ließ. Doch dann kam die große Stunde von Joey Lewis: Erst glich der Deutsch-Waliser mit seinem Premierentreffer für die Rot-Weißen – nach schöner Vorarbeit von Michal Petrak – per Direktabnahme sehenswert zum 4:4 aus (56.), ehe Lewis in der danach folgenden Verlängerung auch der Siegtreffer glückte. Und hier stach endlich auch noch das Powerplay der Hausherren, da der Doppelpack von Lewis zum Sieg bei Vier gegen Drei fiel (61.).
 www.ihp.hockey    Samstag 20.September 2025  00:30 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – EHC Bad AibDogs Bad Aibling 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

(BLL)  Im zweiten Testspiel-Auftritt in der heimischen Wildbräu-Arena setzte sich der EHC Klostersee an diesem Donnerstagabend mit 4:0 gegen den Landesligisten EHC Bad Aibling durch. Die Gäste standen defensiv insgesamt sehr stabil und machten den kompletten vier Blöcken der Rot-Weißen, die Head-Coach Thomas Vogl aufs Eis schickte, das Leben immer wieder schwer. Größter Kritikpunkt des Cheftrainers, der einige Änderungen in der Reihenzusammenstellung vorgenommen und damit Alternativvarianten ausprobiert hat, war letztlich die - auch gemessen an den herausgespielten Möglichkeiten - zu schwache Torausbeute.
EHC Klostersee: Patrick Mayer (Lukas Steinhauer); Nicolai Quinlan, Tobias Hilger, Florian Gaschke, Felix Kaller, Raphael Kaefer, Valentin Kroha, Johannes Kroner, Nils Schellhase; Ville Saloranta, Kelvin Walz, Luka Kauppila, Arnaud Eibl, Vitus Gleixner, Julian Dengl, Marc Bosecker, Robin Rieke, Quirin Spies, Simon Roeder, Philipp Quinlan, Tobias Nettesheim.
EHC AibDogs Bad Aibling: Rudi Schmidt (ab Min. 29:32 Lucas Inninger-Schönberger); Jan Zedek, Florian Fischer, Christoph Gottwald, Maximilian Mayer, Tobias Schurzmann, Marinus Maier, Leon Jakob; Stefan Würmseer, Thomas Neumaier, Martin Hadersbeck, Marcel Schulz, Lucas Golob, Tobias Bruder, Lucas Stuffler, Johannes Plank, Jacob Hau, Thomas Schechner.
Torfolge: 1:0 (13:26) Kelvin Walz (Luka Kauppila, Ville Saloranta); 2:0 (23:46) Luka Kauppila (Kelvin Walz, Ville Saloranta); 3:0 (29:32) Marc Bosecker (Quirin Spies); 4:0 (45:24) Luka Kauppila (Ville Saloranta, Tobias Hilger).
Strafminuten: EHC Klostersee 8; EHC AibDogs Bad Aibling 6.
Hauptschiedsrichter: Leonie Knapp, Adrian Drazic.
Zuschauer: 277.
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  09:04 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     fb

 
lechbruckfloesserLechbruck Flößer
ERC Lechbruck startet mit Testspiel in Bad Tölz

(BLL)  Nach einer langen Sommerpause beginnt für den Eishockey-Landesligisten ERC Lechbruck am kommenden Sonntag die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Um 18:00 Uhr tritt die Mannschaft von Spielertrainer Paolo De Sousa in der Hacker-Pschorr-Arena in Bad Tölz zum ersten Vorbereitungsspiel gegen den Ligakonkurrenten SC Reichersbeuern an.
Seit Juni bereiten sich die Flößer intensiv auf die Spielzeit 2025/26 vor. Neben Athletik- und Konditionseinheiten standen in den vergangenen Wochen auch zahlreiche Trainingseinheiten auf dem Eis auf dem Programm. Ziel war es, neue Spieler zu integrieren, taktische Abläufe einzustudieren und den Grundstein für eine erfolgreiche Saison zu legen.
„Während wir auf unser erstes Testspiel zusteuern, freuen wir uns darauf, endlich loszulegen“, erklärt Spielertrainer Paolo De Sousa. „Auch wenn uns noch einige Akteure verletzungs- oder urlaubsbedingt fehlen, ist dies eine großartige Gelegenheit, zu sehen, wo wir stehen und wichtige Schritte für die kommenden Wochen einzuleiten. Wir freuen uns auf die Herausforderung am Sonntag.“
Der SC Reichersbeuern beendete die Hauptrunde der Landesliga Gruppe A in der abgelaufenen Saison auf Platz fünf. In den anschließenden Play-offs war allerdings im Achtelfinale gegen die Trostberg Chiefs nach einem Sieg und zwei Niederlagen Endstation – ein Verlauf, der dem des ERC Lechbruck ähnelt.
Die Oberbayern sind für ihre kämpferische Spielweise und Heimstärke bekannt und bieten dem ERC damit gleich zum Auftakt einen echten Gradmesser. Für beide Teams dient die Begegnung vor allem als Standortbestimmung, um Systeme zu testen und den Spielrhythmus zu finden.
Für die Flößer liegt der Fokus weniger auf dem Ergebnis, sondern auf dem Einschleifen von Abläufen und der Entwicklung des Mannschaftsgefüges. Nach der ersten Standortbestimmung in Bad Tölz folgen in den kommenden Wochen weitere Vorbereitungsspiele, ehe der Punktspielstart ansteht. So folgen nach dem ersten Test am Sonntag gegen Reichersbeuern, das Derby am Freitag den 26.09. gegen die EA Schongau und das Spiel am 28.09. gegen den EV Moosburg.
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  05:37 Uhr
Bericht:     ERCL
Autor:     ms

  
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
deutschereishockeybundDFEL
Die blossom-ic DFEL ist bereit für die Saison 2025/2026

(DFEL)  Die blossom-ic DFEL startet am morgigen Samstag, den 20. September und Sonntag, den 21. September 2025, mit einem Doppelspieltag in die neue Saison 2025/2026. Die aktuellen Vizemeisterinnen aus Budapest empfangen die Mad Dogs Mannheim. Der ERC Ingolstadt hat die Mannschaft der Eisbären Berlin für zwei Spiele zu Gast. Die amtierenden Meisterinnen des ECDC Memmingen Indians starten am Samstag, den 27. September 2025 im Berliner Wellblechpalast in die neue Spielzeit.
Auftakt-Spieltag der blossom-ic DFEL
20.09.2025 I 17:10 Uhr I HK Budapest – Mad Dogs Mannheim
20.09.2025 I 19:00 Uhr I ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin
21.09.2025 I 12:15 Uhr I HK Budapest – Mad Dogs Mannheim
21.09.2025 I 13:15 Uhr I ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin
Der gesamte Spielplan der blossom-ic DFEL: https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/
Die höchste deutsche Frauen-Eishockeyliga geht, nach dem Rückzug der EC Berkamener Bären, mit fünf Mannschaften in die neue Spielzeit. Der Hokiklub Budapest ist erneut Teil der Liga und bestreitet in diesem Jahr bereits seine zweite Saison in der blossom-ic DFEL.
blossom-ic DFEL-Vereine der Saison 2025/2026
ECDC Memmingen Indians Eisbären Berlin
ERC Ingolstadt Hokiklub Budapest
Mad Dogs Mannheim  
Spielmodus der Saison 2025/2026
Die Saison wird in einer Dreifach-Runde gespielt. Der letzte Spieltag der blossom-ic DFEL-Hauptrunde ist für das Wochenende 21./ 22. Februar 2026 angesetzt. Der Start der Playoffs ist für Samstag, den 28. Februar 2026 geplant. Diese werden wie gewohnt im Best-of-5-Modus ausgetragen. Die Meisterinnen der Saison 2025/2026 stehen dann spätestens am 4. April 2026 fest.
Saisonvorbereitung/ Nationalmannschaft/ EWHL Euro Cup
Neben individuellen Saisonvorbereitungen der jeweiligen Vereine, konnten die deutschen Nationalspielerinnen im August, während des 4-Nationen-Turniers im französischen Albertville, zusätzliche Spielpraxis sammeln – ein guter Einstieg in die olympische Saison, konnte doch das Team von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod das Turnier auf Rang eins abschließen. Weitere Eiszeiten verbuchten die Mannschaften des ECDC Memmingen Indians, ERC Ingolstadt, HK Budapest und Eisbären Berlin beim EWHL Euro Cup 2025, der von der Europäischen Frauenhockeyliga (EWHL) ausgerichtet wird. Alle vier Teams der blossom-ic DFEL konnten sich in der Gruppenphase so gut platzieren, dass das abschließende Final Four Turnier (Mitte Oktober 2025), ausschließlich mit Mannschaften der ersten deutschen Frauen-Eishockeyliga besetzt sein wird.
DEB-Leistungssportreferentin Frauen Ronja Jenike: „Der Saisonstart in der blossom-ic DFEL steht kurz bevor – und die Voraussetzungen könnten kaum spannender sein. Die teilnehmenden Teams bewegen sich in diesem Jahr auf einem sehr ähnlichen Leistungsniveau, was eine ausgeglichene und bis zuletzt offene Spielzeit erwarten lässt. Die Fans dürfen sich also auf enge Spiele und eine Liga auf Augenhöhe freuen. Gerade in der olympischen Saison hat diese Konstellation enorme Vorteile: Für die Spielerinnen bietet sie eine herausfordernde Wettbewerbssituation und damit einen wertvollen Gradmesser auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2026 in Mailand - gleichzeitig ist sie ein wichtiger Impuls für die sportliche Weiterentwicklung und Professionalisierung der Liga im Allgemeinen.“
 www.ihp.hockey    Freitag 19.September 2025  11:00 Uhr
Bericht:     DEB
Autor:     te

   
  Samstag 20.September 2025
11:00 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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