IHP NachrichtenSamstag 22.März 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 13 Beiträgen von der Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Ost.
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NationalmannschaftGroße Nachfrage nach Tickets der vier Heim-Länderspiele der Männer-Nationalmannschaft (DEB) Die Männer-Nationalmannschaft startet im kommenden April in die heiße Phase der Vorbereitung auf die 2025 IIHF-Weltmeisterschaft in Dänemark und Schweden. Dabei stehen vier Heim-Länderspiele für das Team von Bundestrainer Harold Kreis auf dem Programm. Die Nachfrage nach den Tickets für die Partien der DEB-Auswahl ist groß – wir haben den aktuellen Überblick über die einzelnen Standorte. Los geht es in Phase eins der Vorbereitung gegen keinen Geringeren als den amtierenden Weltmeister aus Tschechien. Die beiden Spiele gegen diesen hochkarätigen Gegner finden am Donnerstag, den 10. April um 19:30 Uhr und Samstag, den 12. April um 17:30 Uhr in der Das.Stadtwerk.Donau-Arena in Regensburg statt. Für das Spiel am Donnerstag gibt es aktuell noch Tickets im Steh- und Sitzplatzbereich, für den Samstag gibt es noch Stehplätze und vereinzelte Sitzplätze. In Phase zwei der WM-Vorbereitung reist die Nationalmannschaft in die Slowakei, die Spiele gibt es selbstverständlich live auf MagentaSport. Danach geht es weiter in Zell am See am Donnerstag, den 24. April (19 Uhr) mit dem ersten von zwei Nachbarduellen gegen Österreich. Das direkte Rückspiel findet dann am Samstag, den 26. April um 17 Uhr im ROFA-Stadion in Rosenheim statt. Für den Vergleich gegen das Team aus Österreich sind bereits über 4.000 Eintrittskarten verkauft, gibt es keine Sitzplätze mehr, nur noch wenige Stehplätze sind aktuell verfügbar. Das abschließende Heim-Länderspiel findet am Sonntag, den 4. Mai um 17 Uhr im PSD Bank Dome in Düsseldorf statt. Gegner ist die Auswahl der USA. Bereits über 11.000 Tickets sind für die Partie gegen die US-Boys gebucht, aktuell sind nur noch VIP-Tickets verfügbar. Mögliche Rückläufer kommen Mitte April in den Verkauf – bitte achten sie auf die entsprechenden Meldungen auf den DEB-Kanälen, um noch die letzten Plätze im PSD Bank Dome zu ergattern. WM-Vorbereitungsprogramm der deutschen Männer-Nationalmannschaft: 10.04.2025 | 19:30 Uhr | Deutschland– Tschechien (Regensburg) 12.04.2025 | 17:30 Uhr | Deutschland – Tschechien (Regensburg) 16.04.2025 | tbd | Slowakei – Deutschland (tbd) 17.04.2025 | tbd | Slowakei – Deutschland (tbd) 24.04.2025 | 19:00 Uhr | Österreich – Deutschland (Zell am See) 26.04.2025 | 17:00 Uhr | Deutschland – Österreich (Rosenheim) 04.05.2025 | 17:00 Uhr | Deutschland – USA (Düsseldorf) Alle Partien der WM-Vorbereitung werden live und kostenlos bei MagentaSport übertragen.
Eisbären unterliegen den Straubing Tigers (DEL) Die Eisbären Berlin müssen in der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Straubing Tigers die erste Niederlage hinnehmen. Die Berliner unterlagen den Niederbayern am Freitagabend im dritten Spiel der Best-of-Seven-Serie knapp mit 1:2. Somit führen die Eisbären in der Serie um den Halbfinaleinzug mit 2:1. Stürmer Marcel Noebels bestritt seine 600. Partie in der Deutschen Eishockey Liga. Das Startdrittel war von Beginn an sehr intensiv und schnell. Es ging hin und her, sodass beide Teams zu Abschlussmöglichkeiten kamen. Diese wurden jedoch allesamt von den Torhütern entschärft. Zu Beginn des mittleren Spielabschnitts sorgte Liam Kirk (22.) dann für den ersten Treffer des Abends und brachte die Eisbären in Führung. In der Folge war die Partie vor allem durch Strafzeiten auf beiden Seiten geprägt. Trotzdem kamen die Mannschaften zu Chancen. Vor allem die Tigers tauchten mehrfach gefährlich vor dem Berliner Tor auf. Jonas Stettmer vereitelte diese Möglichkeiten jedoch. Im Schlussdrittel kamen die Niederbayern zunächst durch Mike Connolly (42.) zum Ausgleich. Philip Samuelsson (46.) brachte die Gäste dann erstmals in Front. Die Eisbären drückten bis zum Ende noch auf den Ausgleich, dieser gelang jedoch nicht mehr und es blieb beim knappen 1:2. Partie vier dieser Viertelfinalserie findet am Sonntag, den 23. März in Straubing statt. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Das fünfte Spiel dieser Best-of-Seven-Serie steigt dann am Dienstag, den 25. März um 19:00 Uhr wieder in der Uber Arena. Tickets für diese Partie sind bereits im Onlineshop der Eisbären Berlin erhältlich. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Wir waren heute nicht gut genug. In den Playoffs braucht man ein Kurzzeitgedächtnis. Wir blicken bereits nach vorne. Auch wenn wir heute kein gutes Spiel abgeliefert haben, hätten wir die Führung nach dem Mitteldrittel über die Zeit bringen müssen. Das ist uns leider nicht gelungen.“ Frederik Tiffels (Stürmer Eisbären Berlin): „Nach unserer Führung hat Straubing mehr fürs Spiel gemacht. Wir haben trotzdem gut verteidigt und die Gegenspieler von unserem Tor ferngehalten. Wir haben aber zu viele Zweikämpfe und Bullys verloren. Vor dem Ausgleich ist uns leider ein Fehler unterlaufen, Straubings Führungstreffer war dann unglücklich. Am Ende hat es leider nicht mehr gereicht. Es war das bisher intensivste Spiel der Serie und ich erwarte, dass es am Sonntag noch intensiver wird.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Straubing Tigers 1:2 (0:0, 1:0, 0:2) Aufstellungen Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Smith; Geibel, Mik; Galipeau – Tiffels, Kirk, Ronning; Noebels (A), Boychuk (A), Pföderl; Veilleux, Fontaine, Wiederer; Schäfer, Leden, Hördler – Trainer: Serge Aubin Straubing Tigers: Bugl (Seidel) – Braun, Brandt; Green, Klein; Nogier, Samuelsson; Daschner – St. Denis, Samanski, Leier; Fleischer, Brunnhuber, Clarke; McKenzie, Leonhardt, Scott; Lipon, Melnick, Connolly – Trainer: Craig Woodcroft Tore 1:0 – 21:42 – Kirk (Tiffels, Ronning) – EQ 1:1 – 41:34 – Connolly (Lipon) – EQ 1:2 – 45:16 – Samuelsson (Fleischer, Brunnhuber) – EQ Strafen Eisbären Berlin: 13 (2, 9, 2) Minuten– Straubing Tigers: 15 (2, 9, 4) Minuten Schiedsrichter Andre Schrader, Roman Gofman (Wayne Gerth, Maksim Cepik) Zuschauer 14.200
Red Bull MünchenEHC Red Bull München übernimmt Führung in der Viertelfinalserie gegen Mannheim (DEL) Der EHC Red Bull München gewann Spiel 3 des Playoff-Viertelfinales der PENNY DEL gegen die Adler Mannheim mit 5:2 (3:1|1:0|1:1). In der Best-of-Seven-Serie steht es aus Münchner Sicht nun 2:1. Vor 13.600 Zuschauern erzielten Markus Eisenschmid, Yasin Ehliz (2), Chris DeSousa und Tobias Rieder die Tore für die Mannschaft von Trainer Don Jackson. Patrick Hager zog durch seine Torvorlage zum zwischenzeitlichen 1:0 in der ewigen Scorerliste der DEL-Playoffs mit dem bislang Führenden Patrick Reimer gleich (beide 91 Punkte). Weiter geht es in der Serie am kommenden Sonntag (23. März | 19:00 Uhr) mit Spiel 4 im SAP Garden. Spiel 5 findet am 25. März (19:30 Uhr) in Mannheim statt. Spielverlauf In einer hitzigen Anfangsphase präsentierten sich die Red Bulls eiskalt. Eisenschmid krönte nach 54 Sekunden eine sehenswerte Einzelleistung mit dem 1:0. Die Vorarbeit kam von Rekordscorer Hager. Mannheim suchte die schnelle Antwort, doch auch den zweiten Treffer erzielten die Gäste - mit ihrem zweiten Torschuss: Ehliz erhöhte im Powerplay auf 2:0 (6.). Die Adler erhöhten im Anschluss den Druck auf das Tor von Evan Fitzpatrick. Ryan MacInnis traf im Powerplay die Latte (8.), ehe Fitzpatrick in der 14. Minute nach dem Abstauber von Tom Kühnhackl zum ersten Mal geschlagen war. Das letzte Wort im ersten Abschnitt hatte aber das Jackson-Team: DeSousa sorgte mit seinem Treffer in der 16. Minute für eine Münchner 3:1-Führung. Im Mittelabschnitt konzentrierten sich die Red Bulls auf eine gute Struktur – mit Erfolg. Die Adler blieben im gesamten Drittel ohne Hochkaräter. Auf der anderen Seite strahlte München bei beinahe jeder Offensivaktion große Torgefahr aus. In der 35. Minute schlug der viermalige deutsche Meister dann erneut zu: Ehliz veredelte eine Traumkombination mit seinem Treffer zum 4:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause. Nach einer großen Strafe gegen Mannheim starteten die Red Bulls in fünfminütiger Überzahl in den Schlussabschnitt. Die Powerplay-Formationen lieferten erneut ab, denn Rieder verwertete den Traumpass von Taro Hirose zum 5:1 (42.). Die Adler reagierten mit Härte auf den hohen Rückstand, München hielt dagegen. Die Schiedsrichter verteilten viele Strafen auf beiden Seiten. In der Schlussphase kühlten die Emotionen wieder runter. Mannheim verkürzte durch Leon Gawanke im Powerplay auf 2:5 (56.), der erste Auswärtssieg der Red Bulls in Mannheim seit dem 18. Februar 2020 geriet aber nicht mehr in Gefahr. Patrick Hager: „Wir haben sehr strukturiert und kontrolliert gespielt und im richtigen Moment die Tore gemacht. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Ich will meinen Teil zum Erfolg beitragen. Und wenn ich das mit meinen Punkten schaffe, freue ich mich über den Rekord. Am wichtigsten ist aber der Auswärtssieg.“ Tore: 0:1 | 00:54 | Markus Eisenschmid 0:2 | 05:58 | Yasin Ehliz 1:2 | 13:15 | Tom Kühnhackl 1:3 | 15:09 | Chris DeSousa 1:4 | 34:57 | Yasin Ehliz 1:5 | 41:24 | Tobias Rieder 2:5 | 55:25 | Leon Gawanke Zuschauer: 13.600
Eispiraten CrimmitschauLotta Kohlmeyer verlässt die Eispiraten-Verwaltung - Neue Ansprechpartner für Bereiche Eispiraten@ School und Kids Club (DEL2) Bei den Eispiraten Crimmitschau gibt es eine Veränderung in der Verwaltung: Lotta Kohlmeyer, die sich seit 2023, neben ihrem Studium, um das Projekt Eispiraten@ School sowie um Aktionen des Kids Club verantwortlich zeigte, wird den Eishockey-Zweitligisten auf eigenen Wunsch verlassen. Die eishockeybegeisterte Studentin beendete in diesem Rahmen auch ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Kampfgericht des DEL2-Clubs. Während die Organisation der Kids Club-Aktionen bereits in den letzten Monaten von Frau Anne Helgert übernommen wurden, wird Julia Pehling, die bei den Eispiraten für den Bereich Merchandising zuständig ist, zukünftig auch die Verantwortung für das Projekt Eispiraten@ School übernehmen.
Eispiraten Crimmitschau1:2! Eispiraten müssen in Spiel 7 - Westsachsen mit knapper Niederlage in Regensburg (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Eisbären Regensburg knapp mit 1:2 verloren und somit den ersten Matchpuck in der „Best-of-seven“-Serie nicht verwerten können. Die Westsachsen treffen somit im entscheidenden siebten Spiel am Sonntag erneut auf die Oberpfälzer, die mit dem 3:3-Serienausgleich erneut in den Sahnpark kommen. Der Ticket-Vorverkauf für diese Partie startet 0.00 Uhr über www.etix.com. Vor dem sechsten Duell mit den Eisbären konnte Eispiraten-Cheftrainer Jussi Tuores wieder auf Till Michel, Jerkko Rämö und Vinny Saponari bauen, die zuletzt mit einem Infekt ausfielen. Nicht im Aufgebot standen Rihards Marenis, Gregory Kreutzer, Scott Feser, Alexander Schmidt, Roman Zap, Alex Vladelchtchikov und Florian Mnich. Im Tor stand, wie auch schon in den Partien davor, Oleg Shilin. Die Crimmitschauer waren es schließlich auch, die den besseren Start in das Spiel erwischten, die Regensburger mit ihrem frühen Pressing gewaltig unter Druck setzten und auch die ersten Warnschüsse, beispielsweise durch Corey Mackin, abgaben. Die Eisbären arbeiteten sich folglich aber in das Spiel rein und so musste auch Oleg Shilin in höchster Not klären, als Mario Scalzo eine Hereingabe fast ins eigene Tor abfälschte. In numerischer Unterzahl gelangten die Crimmitschauer schließlich in Rückstand. Nach einem Bully-Verlust ging es schnell, Nikola Gajovsky traf mit seinem platzierten Flachschuss aus der zweiten Reihe zum 0:1 (9.). Einer Regensburger Drangphase folgte ein offener Schlagabtausch in den Schlussminuten des ersten Drittels. Dabei gab es nun Chancen auf beiden Seiten. Sowohl Corey Trivino auf Seiten der Gastgeber als auch Corey Mackin zielten aber zu hoch und verpassten es, mit ihren jeweils besten Gelegenheiten, ein weiteres Tor in diesem Durchgang zu erzielen. Die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores konnten sich mit Beginn des Mitteldrittels schließlich mehr Spielanteile erarbeiten, spielten aggressiv und kamen zu einigen guten Möglichkeiten. Vor allem die Reihe um Tim Lutz, Corey Mackin und Vinny Saponari sorgte offensiv für viel Gefahr, das Tor zum 1:1-Ausgleich erzielte schließlich aber ein Abwehrmann! Dominic Walsh zog von der blauen Linie ab und hämmerte die Scheibe halbhoch ins kurze Eck – Jonas Neffin, der zuvor noch mehrmals stark parierte und bei diesem Treffer nur wenig Sicht hatte, blieb keine Abwehrchance (34.). Zwei schmeichelhafte Strafen auf beiden Seiten sorgten kurz vor der zweiten Pause dann für viel Unruhe auf dem Eis. Beide Teams schafften es aber nicht, mit einem weiteren Treffer in Front zu gehen. Das Spiel, in welchem beide Teams zunächst nicht viele Offensivaktionen zuließen, wurde mit Verlauf der Zeit härter. Die Eisbären nutzten dies vor heimischem Publikum und drängten schließlich auf die erneute Führung, welche auch fiel. Tyler Wong legte zurück auf den Bullykreis, von wo aus Marvin Schmid alles in seinen Schuss legte und den Puck zum 1:2 in den Winkel drosch (50.). Der „Wake-up-Call“ für die Eispiraten, die von nun an wieder mehr investierten und immer wieder in Jonas Neffin ihren Meister fanden. Der Regensburger Goalie parierte zunächst gegen Ladislav Zikmund und stand auch in den Schlussminuten wie ein Fels in der Brandung. So nahm Jussi Tuores Oleg Shilin für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Trotz großem Druck gelang es den Pleißestädtern aber nicht, den erneuten Ausgleich zu markieren. Zwei Mal scheiterte Tobias Lindberg aussichtsreich im Slot, Thomas Reichel verpasste das vermeintliche 2:2 aus Nahdistanz nur knapp und ein Lattentreffer, lediglich zehn Sekunden vor dem Ende, hatte mittlerweile Symbolcharakter. Trotz Schluss-Offensive gingen die Eispiraten im sechsten Duell mit den Eisbären leer aus. Und auch wenn es mit der Schlusssirene noch einmal ruppig wurde, liegt bereits jetzt der volle Fokus auf Spiel 7. Unter dem Motto „Do Or Die“ kommt es im Sahnpark am Sonntag zum finalen Aufeinandertreffen beider Teams. Während für die eine Mannschaft der Klassenerhalt feststehen wird, geht es für den Verlierer der Serie in der zweiten Playdown-Runde gegen die Selber Wölfe. Tickets für das siebte Duell am Sonntag gibt’s ab 0.00 Uhr auf www.etix.com. Torfolge (1:0, 0:1, 1:0): 1:0 Nikola Gajovsky (David Morley, Pierre Preto) 08:56 – PP1 1:1 Dominic Walsh 33:26 2:1 Marvin Schmid (Tyler Wong, Nikola Gajovsky) 49:42 Zuschauer: 4.379
Eislöwen stehen im Halbfinale der DEL2-Playoffs (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben in Spiel 5 der Viertelfinalserie gegen die Starbulls Rosenheim den Einzug in das Halbfinale der Playoffs perfekt gemacht. Die Sachsen setzen sich vor 4.232 Zuschauern mit 5:1 (2:0, 2:0, 1:1) durch. Den besseren Start erwischten die Gäste aus Rosenheim, ohne jedoch zwingend zu werden. Die Hausherren benötigten ein Powerplay, um so richtig in der Begegnung anzukommen: Fox fand mit einem genialen Querpass Andrew Yogan, der nur noch vollenden musste (11.). Keine zwei Minuten später legten die Eislöwen nach, als Nicolas Schindler einen Schuss von Oliver Granz unhaltbar abfälschte (13.). So stand nach dem ersten Durchgang eine verdiente 2:0-Führung. Im Mittelabschnitt blieben dann die Blau-Weißen das gefährlichere Team und legten nach: LeBlanc bediente den freistehenden Gorcik mit einem Traum-Pass, den der Deutsch-Tscheche mit aller Entschlossenheit über die Linie schoss (26.). Kurz vor der Pause legte dann Niklas Postel das 4:0 nach, ließ Autio im Kasten der Gäste bei dem Alleingang keine Abwehrmöglichkeit (39.). In den letzten 20 Minuten machten die Eislöwen früh alles klar. Tomas Sykora vollendete die Zwei-auf-Eins-Situation selbst und überwand Autio mit einem platzierten Schuss in den Winkel (46.). Danach brachten die Hausherren kontrolliert Minute um Minute von der Uhr und ließen die Starbulls nicht in die Partie zurückkommen. Denen gelang jedoch noch der Ehrentreffer. Nach einem Fehler in der Dresdner Defensive war Ewanyk der Nutznießer und staubte zum 5:1 Endstand ab. Durch den Erfolg entscheiden die Eislöwen die Viertelfinalserie mit 4:1 Siegen für sich und ziehen damit ins Halbfinale ein. Eislöwen Headcoach Niklas Sundblad sagte nach der Partie: „Ich bin stolz auf die Mannschaft, wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt, vielleicht sogar die besten 20 Minuten der gesamten Serie – dann gehen wir auch verdient mit der 2:0-Führung in die erste Pause. Auch heute waren wieder beide Torhüter sehr stark. Kompliment auch an die Starbulls, die uns in den Begegnungen einiges abverlangt haben.“ Der Gegner für das Halbfinale steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest und entscheidet sich erst nach dem Ausgang der anderen Partien – danach steht auch fest, ob die Eislöwen mit einem Heim- oder Auswärtsspiel in die Serie starten werden.
Düsseldorfer EGTIMOCOM steht treu an der Seite der DEG! „Großartiges Signal für den Neuanfang“ (DEL2) Die Düsseldorfer EG kann sich auch in stürmischen Zeiten auf treue und verlässliche Partner verlassen: So bleibt der bisherige Sponsor TIMOCOM auch in der kommenden Spielzeit eng an der Seite des Traditionsclubs – und das unabhängig von der Ligazugehörigkeit! Dies ist in bewegten Wochen ein starkes Signal, das in die Zukunft weist. Es unterstützt hervorragend den Neuanfang und Aufbruch bei der DEG. Weitere Zeichen dieser Art werden folgen. Michael Staade, Präsident des DEG Eishockey e.V. und in dieser Funktion im Gesellschafterkreis der DEG Eishockey GmbH: „Das ist eine großartige Nachricht für alle Freunde des Düsseldorfer Eishockeys. Ich bedanke mich bei Jens Thiermann und TIMOCOM für diese wunderbare Unterstützung. Die DEG kann sich auf ihre Partner verlassen. Wir laden weitere Unternehmen ein, diesem Beispiel zu folgen, sich an der Seite der DEG zu positionieren und den Club bei seiner strategischen Neuausrichtung zu begleiten. Sie können mittelfristig Teil einer neuen Erfolgsgeschichte werden!“ TIMOCOM-Gründer Jens Thiermann bleibt mit seinem Unternehmen als Sponsor engagiert, während er im Frühjahr 2025 planmäßig als Gesellschafter der DEG ausscheidet.
ESV KaufbeurenKlassenerhalt! Joker gewinnen in Selb mit 4:2 (DEL2) Heute stand für den ESVK das Serienentscheidende Spiel bei den Selber Wölfe um den Klassenerhalt an. Der ESVK musste dabei auf viele Spieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten Rihards Babulis, Ryan Valentini und Leon Sivic fehlten auch Sami Blomqvist (OP nach Unterkörperverletzung) sowie krankheitsbedingt Max Oswald, Jere Laakosonen und Sten Fischer. Im Tor stand Dauerbrenner Daniel Fießinger. Am Ende sicherten sich die Wertachstädter mit einem 4:2 Erfolg den Klassenerhalt in der DEL2. Die Joker schafften es im ersten Drittel auch so gleich ein wenig die Spielkontrolle zu übernehmen. Joey Lewis hatte dabei nach 30 Sekunden, nach dem er alleine vor Kevin Carr auftauchte, die erste große Chance der Partie. Er scheitete jedoch an der Fanghand des Selber Torhüters. In der Folge war der ESVK wie schon erwähnt das aktivere Team und tauchte immer wieder gefährlich in der Zone der Wölfe auf. Dies führte auch immer wieder zum einen oder anderen gefährllichen Torabschluss der Allgäuer. In der Defensive schafften es die Joker die Selber meist gut vom eigenen Tor weg zu halten. Was auf den Kasten von Daniel Fießinger kam war sichere Beute des Kaufbeurer Torhüters. Bei einer angezeigten Strafe (18. Spielminute) gegen Selb konnte der ESVK dann mit 0:1 in Führung gehen. Dani Bindels brachte die Scheibe dabei im Nachschuss aus kurzer Distanz im Tor der Wölfe unter. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause. Im zweiten Drittel war das Spiel dann deutlich ausgelichener. Die Selber hatten einen guten Start und konnte bereits in der 22. Minute zum 1:1 ausgleichen. Daniel Schwamberger konnte Daniel Fießinger dabei nach einem Bandenabpraller Nachschuss überwinden. In der Folge drückten die Wölfe auf den nächsten Treffer und die Joker brauchten ein wenig, um sich vom Gegentreffer zu erholen. Jamal Watson lieferte dann in Minute 30 die Antwort und brachte den ESVK bei einem Konter wieder in Front. Sein Schuss auf Fanghandseite war für Kevin Carr nicht zu halten. Der ESVK schien die Partie nun wieder besser in den Griff zu bekommen und schaffte es auch wieder die Wölfe ewtas mehr vom eigenen Tor fern zu halten. Nach einem Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie fingen sich die Joker dann aber in der 36. Minute einen Konter ein und Carson McMillan konnte alleine vor Daniel Fießinger zum 2:2 einschießen. Das Spiel war nun eher etwas wild geführt und wog schnell hin und her, eigentlich nicht das, was die Joker hier haben wollten. So ging es nach dem beide Mannschaften auch noch Chancen auf einen weiteren Treffer hatten, mit dem Spielstand von 2:2 in die zweite Pause. Der Schlussabschnitt war dann vor Spannung kaum zu ertragen. Beide Mannschaften versuchten, natürlich ohne die eigene Defensive zu vernachlässigen, den entscheidenden Treffer zu erzielen. Wie so oft in solchen Spielen sollte der nächste Treffer das Spiel und somit auch die Serie entscheiden. Nach dem die Wertachstädter in der 50. Spielminute ein Unterzahlspiel sehr gut verteidigen konnten, konnte man nach einem Wechselfehler der Hausherren selber im Powerplay agieren. Nolan Yaremko erzeilte dabei nach wenigen Sekunden auf Pässe von Joey Lewis und Jacob Lagacé den Treffer zum 2:3 in der 53. Minute. Die Joker verteidigten in der Folge clever und belohnten sich in der 59. Minute mit dem alles entscheidenden Treffer zum 2:4 durch Colby McAuley. Der Kanadier traf dabei bei 6 gegen 5 Feldpspieler in das leere Selber Tor und sicherte seiner Mannschaft somit den Klassenerhalt in der DEL2.
Selber WölfeSelber Wölfe müssen nachsitzen - Selber Wölfe vs. ESV Kaufbeuren 2:4 (0:1; 2:1; 0:2) (DEL2) In einer bis in die Schlussminuten hart umkämpften Partie ziehen die Selber Wölfe gegen den ESV Kaufbeuren den Kürzeren und verlieren damit die Serie gegen die Allgäuer. Spielentscheidend waren die Special Teams. Der erste Treffer für die Kaufbeurer fiel bei angezeigter Strafe, das Tor zum 2:3 in Überzahl. Die Porzellanstädter hingegen konnten ihr einziges Powerplay, das ihnen zugesprochen wurde, nicht nutzen. Die Wölfe müssen nun in die zweite Runde, die Buron Joker hingegen feiern den Klassenerhalt. ESVK belohnt sich für den Einsatz Die Kaufbeurer investierten in den Anfangsminuten sehr viel und schlugen von Beginn an ein hohes Tempo an. Die Selber Wölfe konzentrierten zunächst einmal auf eine sichere Defensive, was über weite Strecken des ersten Drittels auch gelang. In der ersten Minute tauchte dennoch Lewis zum ersten Mal gefährlich vor Selbs Goalie Carr auf, brachte die Scheibe aber nicht im Tor unter. Fünf Minuten später hatten die zahlreichen Wölfe-Fans in der NETZSCH Arena bereits den Torschrei auf den Lippen, doch auch Miglio hatte knapp am Tor vorbei gezielt. Kurz darauf prüfte Thiel von der blauen Linie den Selber Torhüter, aber Carr hatte bei freier Sicht keine Mühe, den Puck herunterzupflücken. In der 14. Minute klopfte Campbell mit einem Schuss bei Fießinger an, doch auch der Kaufbeurer Torhüter zeigte – wie auch kurz darauf bei einem abgefälschten Hördler-Schuss – keine Blöße. Zwei Minute vor der ersten Pausensirene jubelten dann die Gäste: Bindels belohnte sein Team für den großen Einsatz bis hierhin und schob die Scheibe bei angezeigter Strafe gegen Selb zum 0:1 über die Linie. Wölfe gleichen zweimal aus Nun waren es die Selber Wölfe, die stark aus der Kabine kamen. Nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn zischte ein abgefälschter Smith-Schuss knapp am Pfosten vorbei. Kurz darauf hielt Marusch einfach mal drauf, seinen abgewehrten Schuss nahm Schwamberger hinter dem Tor auf und erzielte per „Bauerntrick“ den vielumjubelten Ausgleichstreffer für die Hausherren. Das Spiel wog nun hin und her. Carr rettete gegen Kharboutli und Fischer, ehe auf der anderen Seite Parks Handgelenksschuss knapp über die Latte zischte. In der 30. Minute gingen die Gäste durch einen platzierten Schuss von Watson erneut in Führung, doch die Wölfe hielten weiter gut dagegen. Zunächst prüfte Hofmann Fießinger, dann startete in der 36. Minute McMillan, geschickt von Schwamberger, alleine durch und versenkte den Puck zum erneuten Ausgleich im Kaufbeurer Tor. Kurz vor Drittelende hätte Smith die Porzellanstädter fast noch in Führung gebracht, der Selber Goldhelm verzog aber knapp. Special Teams entscheiden Im Schlussabschnitt neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken gegenseitig. Zwingende Chancen waren bis zum Powerbreak Mangelware. Als den Wölfen in der 50. Minute eine Überzahlsituation zugesprochen wurde, hofften alle, die es mit den Selber Wölfen hielten, auf den Führungstreffer für die Gastgeber. Das Powerplay lief aber nicht gut, die Wölfe kamen kaum zu Abschlüssen. Kurz darauf gab es dann ein Powerplay für Kaufbeuren und die Allgäuer benötigten gerade einmal sechs Sekunden, ehe der Puck hinter Carr zum 2:3 im Netz zappelte. Die Wölfe warfen nun alles nach vorne und nahmen zwei Minuten vor dem Ende auch noch Carr für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Doch statt des erneuten Ausgleichstreffers fiel das entscheidende 2:4. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Carr (Weidekamp) –Heyter, Sproul, Gläßl, Hördler, Raab, Plauschin, Marusch – Peter, Smith, Pfleger, Schwamberger, McMillan, Campbell, Bassen, Raedeke, Miglio, Krymskiy, Park, Hofmann ESV Kaufbeuren: Fießinger (Karg) –Schütz, Peukert, Koziol, Schmidt, Orendorz, Thiel, Nifosi – Watson, McAuley, Yaremko, Kharboutli, Lagacé, Lewis, Maul, Bindels, Bader, J. Fischer, Thal, Feigl Tore: 18. Min. 0:1 Bindels (Thiel, Watson); 22. Min. 1:1 Schwamberger (McMillan); 30. Min. 1:2 Watson (McAuley); 36. Min. 2:2 McMillan (Schwamberger); 53. Min. 2:3 Yaremko (Lagacé, Lewis; 5/4); 59. Min. 2:4 McAuley (eng) Strafzeiten: Selb 8, Kaufbeuren 4 Schiedsrichter: Polaczek, Cespiva (Höfer, Brüggemann) Zuschauer: 3.408
Tölzer LöwenSaisonaus trotz großem Kampf besiegelt! (OLS) Mit einem großen Kampf geht die Saison 24/25 für die Tölzer Löwen zu Ende. Ohne Philipp Schlager, der verletzt fehlte, entschieden die Tilburg Trappers das Spiel mit 1:3 (0:0, 0:1, 1:2) und die Serie mit vier Siegen für sich. Der Trainer zeigte sich nach dem Spiel stolz auf sein Team und auch die Fans verabschiedeten die Buam mit minutenlangem Applaus zum letzten Mal in die Kabine. Um die Sommerpause gebührend einzuleiten, planen die Löwen am Samstag, den 29. März eine Abschlussfeier. Nähere Infos Folgen zeitnah. Das Spiel nahm schnell Fahrt auf und die Buam sicherten sich die ersten guten Chancen durch Schmidpeter und einen strammen Schuss von Kilian Kathan. Auch die erste Reihe konnte sich gleich gut in Szene setzen, als sie die Schlinge um das Tor von Cedrick Andrée immer enger zogen. Die einzigen zwei Strafminuten des Auftaktdrittels gingen an die Löwen, die in Unterzahl solide verteidigten. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Tilburger stärker und konnten ihrerseits gefährlich werden. Enrico Salvarani war jedoch wie gewohnt zur Stelle und so überstand das Team von Axel Kammerer auch eine längere Druckphase kurz vor der Pause. Nach rund drei Minuten im zweiten Abschnitt gelang Marvin Timmer der Führungstreffer für die Trappers (23.). Seinen Schuss musste Salvarani nach oben abprallen lassen, sodass der Puck unglücklich hinter dem Tölzer Schlussmann über die Linie fiel. Kurz darauf hatten die Buam in doppelter Überzahl die Chance auf den Ausgleich. Leider vergab Egils Kalns freistehend, drei weitere Versuche konnte Andrée mit Hand und Fuß stark parieren. Danach hatten die Trappers Überzahl, die Chancen waren aber bei den Löwen. Max Spöttel traf die Latte, Oliver Noack wurde beim Solo noch entscheidend behindert. In den folgenden Minuten hatten die Trappers einen strukturierteren Spielaufbau und auch deutlich mehr Spielanteile. Die Buam kämpften bis zur Pausensirene weiter, blockten Schüsse und versuchten alles, um den Ausgleich zu erzwingen. Der Beginn des letzten Drittels ließ Hoffnung aufkeimen. Im Powerplay traf Oliver Noack den Innenpfosten und glich somit aus (41.). Die Trappers ließen die Freude der knapp 1900 Zuschauer jedoch nur kurz gewähren. Ties van Soest, der in dieser Serie schon mehrfach das richtige Gespür bewies, war auch am Freitag zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Er verwandelte nach einem Schuss von Justin van der Ven den Abpraller zur Führung (42.). Die Löwen kämpften weiter unermüdlich nach vorne und durften erneut in Überzahl ran. Das bittere Tor, dass die Hoffnung der Tölzer zunichtemachte, gelang Trappers-Topscorer Phil Marinaccio in Unterzahl (47.). Die letzten Minuten verwalteten die abgezockten Niederländer recht souverän und besiegelten so die Sommerpause der Tölzer Löwen.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC geht gegen die Hannover Scorpions K.O. (OLS) Der Deggendorfer SC ist aus den Oberliga-Playoffs ausgeschieden. Vor 2.038 Zuschauer in der Festung an der Trat unterlag das Team von Trainer Jiri Ehrenberger am Freitagabend den Hannover Scorpions mit 1:2 und ziehen damit in der Best-of-Seven-Serie mit den Niedersachsen mit 0:4 den Kürzeren. Personell konnte der Deggendorfer Cheftrainer vor dem vierten Spiel der Serie auf den gleichen Kader wie am Dienstag zurückgreifen. In der Verteidigung fehlten Silvan Heiß, Tomas Gulda und Ondrej Pozivil, während am Angriff Antonin Dusek und Thomas Greilinger nicht auflaufen konnte. Im ersten Abschnitt entwickelte sich eine intensive Partie, in der die Gäste aus der Wedemark leichte spielerische Vorteile verbuchen konnten. Treffer fielen allerdings keine, sodass es mit dem torlosen Unentschieden in die erste Pause ging. Der zweite Abschnitt begann mit einer großen Strafe für die Hausherren. Benedikt Schopper musste wegen eines unkorrekten Körperangriffs für fünf Minuten auf die Strafbank und dieses Überzahlspiel nutzten die Scorpions eiskalt aus. Ein Doppelschlag von Reiß (25.) und Kirsch (26.) brachte die Hannoveraner mit 0:2 in Front. Der DSC steckte nicht auf und drückte nun selbst auf einen eigenen Treffer. Doch auch trotz eines zwischenzeitlich doppelten Überzahlspiels gelang den Deggendorfern kein eigenes Tor. Im Schlussdrittel warfen die Hausherren noch einmal alles in die Waagschale, schafften es aber lange nicht, das Abwehrbollwerk der Hannoveraner zu überwinden. In der 50. Minute war es allerdings doch so weit. Andreé Hult verkürzte im Powerplay auf 1:2. Kurz vor Ende der Partie nahm Ehrenberger noch Timo Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme brachte jedoch nicht mehr den gewünschten Erfolg, sodass die Scorpions sich auch Spiel 4 sicherten. Damit scheidet der Deggendorfer SC aus den Oberliga-Playoffs aus und befindet sich in der Sommerpause.
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FASS BerlinFehlstart in die Finalserie (RLO) Das erste Finalspiel zwischen FASS Berlin und den Schönheider Wölfen war die erwartet spannende Auftaktpartie dieser Serie, in dem sich die Gäste am Ende mit 2:5 (0:1, 1:1, 1:3) durchsetzen konnten. Die beiden besten Teams der Hauptrunde haben sich im Habfinale in fünf Spielen durchgesetzt und spielen nun den Meister aus. Wie schon so oft, können auch diesmal spannende Spiele der langjährigen Kontrahenten erwartet werden. Personell konnten beide gut besetzt antreten. FASS bot wieder vier Blöcke auf, Schönheide war mit 18 Feldspielern angereist. Patrick Hoffmann bei FASS und Niko Stark bei den Wölfen hüteten das Tor. DAS SPIEL Da beide Teams gleich jede Möglichkeit nutzten Angriffe zu fahren, war vor beiden Toren gut was los. Den ersten Treffer der Finalserie sahen die 404 Zuschauerinnen und Zuschauer nach 16 Minuten. FASS hatte das erste Powerplay der Partie, und kurz vor Ende der Strafe konnte Lukas Lenk nach einem Fehlpass die Gäste mit einem Konter in Führung bringen. Eine Minute später hatten die Gäste Glück, ein Schuss landete am Pfosten. FASS ließ auch ein zweites Powerplay liegen und so führten die Gäste zur Pause mit 0:1. Da die Gastgeber kurz vor der Pause eine Strafe kassierten, startete Schönheide mit einem ersten Powerplay in den Mittelabschnitt. Doch auch sie schafften es nicht, diesen Vorteil zu nutzen. Im Anschluss drückte FASS, aber sie scheiterten immer wieder am Gästetorhüter. Und nach 25 Minuten hatten sie Glück, denn nach einem Konter testeten auch die Wölfe das Metall des Tores. Zwei Minuten später traf Lukas Lenk besser, er schoss den Puck unter die Latte und es stand 0:2. FASS drückte weiter und nach 35 Minuten fiel der erlösende erste Treffer. Nach einem Konter der Gäste folgte der Gegenangriff und den vollendete Gregor Kubail in der 35. Minute zum 1:2. Drei Minuten später hatte FASS wieder Glück, denn nach einem Konter in Unterzahl rettete erneut der Pfosten. Es blieb in diesem Drittel bei zwei Toren und so war hier weiterhin alles möglich. Das letzte Drittel durften die Weddinger mit einem längeren Restpowerplay beginnen, aber es blieb beim 1:2. Nach 126 Sekunden gelang doch noch der Ausgleich. Ein Pass von Daniel Kruggel landete an der blauen Linie bei Moritz Miguez, und er konnte Schönheides Torhüter zum 2:2 überwinden. Doch die Freude währte nicht lange. Drei Minuten später traf Jan Meixner in Überzahl zum 2:3. Weitere zwei Minuten später führten die Wölfe wieder mit zwei Toren, Tom Berlin traf nach einem weiteren Konter der Gäste. FASS versuchte zwar wieder den Anschluss zu schaffen, aber die Wölfe hielten den Vorsprung. 123 Sekunden vor dem Ende nahm FASS eine Auszeit und sie zogen den Torhüter. Die Wölfe scheiterten mit zwei Versuchen am Außenpfosten des Berliner Tores, die Berliner am Torhüter. 16 Seekunden vor de Schlusssirene klingelte es doch noch, Yannek Seidel sorgte mit einem Empty Net Goal für den 2:5-Endstand. Schönheide war der erwartet schwere Gegner, und sie haben ihre Cleverness unter Beweis gestellt. FASS steht nun schon unter Druck, am Sonntag sollte nach Möglichkeit gewonnen werden, um den Titel noch verteidigen zu können. Das erste Spiel der Serie ging jedenfalls verdient an die Wölfe. Wenn FASS am Sonntag im zweiten Spiel den Serienausgleich schaffen will, müssen Fehler vermieden werden. In diesem Spiel gab es jedenfalls zu viele. DER AUSBLICK Am Sonntag folgt um 17:00 Uhr im Schönheider Wolfsbau Spiel 2 der Finalserie. In Berlin geht es am kommenden Freitag (28.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) weiter mit Spiel 3. DIE STATISTIK FASS: Hoffmann (Steffen) – Hüfner, Kruggel; Falk, Babinsky; Wild, Polok; Miethke, Preiß – Noack, Miguez, Licitis; Thielsch, Fiedler, Herzog; Volynec, Kubail, Braun; Weihrauch, Lendzian, Levin. Tore: 0:1 (15:43) Lenk SH1; 0:2 (26:03) Lenk, 1:2 (34:41) Kubail (Volynec, Braun); 2:2 (42:06) Miguez (Kruggel), 2:3 (45:12) Meixner PP1, 2:4 (46:57) Berlin, 2:5 (59:44) Seidel ENG. Schiedsrichter: Hecker, Möller – Niedermeyer, Krüger. Strafen: FASS 8, Schönheide 10. Zuschauer: 404. Schüsse: 29-29 Face-off: 28-22.
Schönheider WölfeWölfe mit 5:2-Sieg bei FASS Berlin im ersten Finalspiel (RLO) Die Schönheider Wölfe haben die erste Partie der Playoff-Finalserie in der Regionalliga Ost gegen den amtierenden Meister FASS Berlin mit einem taktisch cleveren und vor allem kämpferischen Auftritt mit 5:2 (1:0, 1:1, 3:1) für sich entschieden. Vor 404 Zuschauern, darunter gut 50 mitgereiste und lautstarke Wölfefans, in der Eissporthalle P09 im Berliner Stadtteil Charlottenburg brachten sich die Wölfe gegen die Akademiker damit in der „Best-of-Five“-Serie in eine hervorragende Ausgangslage. Vor dem Spiel war Wölfe-Coach Sven Schröder noch unsicher: „…ob wir am Freitag schon fit genug sind, FASS zu schlagen?“ Doch die Wölfe belehrten ihren Trainer eines Besseren und zeigten eine kämpferische und gleichzeitig clevere Leistung, die ihnen den wichtigen Auswärtssieg bescherte. Von Beginn an merkte man den Wölfen an, dass sie trotz der schwierigen Umstände mit einer klaren Strategie nach Berlin gekommen waren. Defensiv kompakt und offensiv stets gefährlich, stellten sie sich dem Hauptrundensieger gegenüber. Das erste Drittel war sehr taktisch geprägt. FASS Berlin, spielerisch besser, konnte keine seiner Chancen nutzen, um das erste Tor zu erzielen. Die Berliner kamen zwar zu einigen guten Gelegenheiten, scheiterten jedoch immer wieder am gut aufgelegten Wölfe-Goalie Niko Stark. In der 16. Minute machten es die Wölfe zielsicherer, als Lukas Lenk eine Unterzahlsituation eiskalt ausnutzte und sein Team per Shorthander mit 1:0 in Führung brachte. Die ca. 50 mitgereisten Fans der Wölfe, die es trotz des angekündigten Verkehrschaos in der Hauptstadt rechtzeitig in die Halle geschafft hatten, feierten lautstark diesen Treffer. Das zweite Drittel begann ähnlich intensiv wie das erste. FASS Berlin versuchte mit schnellem und aggressivem Spiel die Wölfe immer wieder unter Druck zu setzen. Doch die Defensive der Wölfe stand stabil. In der 27. Minute war es dann erneut Lukas Lenk, der auf 2:0 erhöhte. Kurz darauf hatten die Erzgebirger per Konter die große Chance zum 3:0, doch anstatt die Führung weiter auszubauen, kamen die Akademiker in der 35. Minute durch Gregor Kubail zum 2:1-Anschlusstreffer, was den Gastgebern zusätzlichen Schwung verlieh. Berlin, jetzt drückend überlegen, drängte in der Folge auf den Ausgleich, doch bis zum Ende des Drittels gelang es den Wölfen, das knappe Ergebnis mit Mann und Maus zu verteidigen. Das dritte Drittel begann mit einem schnellen Ausgleich für die Berliner. Nachdem die Wölfe zunächst eine Unterzahlsituation schadlos überstanden, war es in der 43. Minute Moritz Miguez der zum 2:2 traf und die Partie drohte zu kippen. Doch die Wölfe zeigten Moral und stemmten sich gegen die nun mit Rückenwind aufspielenden Akademiker. In der 46. Minute sollte sich der Kampfgeist der Gäste auszahlen, als Jan Meixner in Überzahl die Führung für Schönheide wiederherstellte. Sein Treffer zog das Momentum auf die Seite der Wölfe, denn nur eine Minute später, in der 47. Minute, war es Tom Berlin, der mit seinem Treffer zum 4:2 den Wölfen noch mehr Sicherheit gab. Bis zum Schluss versuchte FASS Berlin zwar alles, nahm sogar den Torhüter vom Eis, um mit einem zusätzlichen Feldspieler noch einmal heranzukommen, doch die Wölfe verteidigten clever und Yannek Seidel traf in der 60. Minute mit einem Empty-Net-Tor zum 5:2-Endstand. Die Schönheider Wölfe überraschten damit nicht nur ihren Coach Sven Schröder, sondern auch die etwa 400 Zuschauer in der Eissporthalle P09. Trotz der schwierigen Vorbereitung auf das Finale und die gesundheitlichen Rückschläge zeigten sie eine kämpferisch geschlossene Mannschaftsleistung und konnten sich auf ihren Goalie Niko Stark verlassen. Mit diesem Sieg gehen die Wölfe nun mit viel Selbstbewusstsein in das zweite Finalspiel am kommenden Sonntag, den 23.03.25, um 17:00 Uhr im heimischen Wolfsbau. Wer bisher noch nicht im Final-Fieber war, sollte es spätestens jetzt sein – das zweite Spiel der Serie verspricht Spannung pur! Also, am Sonntag ALLE in den Wolfsbau! Tickets gibt es online unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events
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