IHP NachrichtenDonnerstag 20.März 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 16 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Central European Hockey League und aus dem Nachwuchs-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| 4:2-Sieg in Straubing: Eisbären bauen Serienführung aus (DEL) Die Eisbären Berlin haben ihre Führung in der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Straubing Tigers ausgebaut. Die Berliner gewannen Spiel zwei der Serie bei den Niederbayern am Mittwochabend mit 4:2. Somit führen die Eisbären in der Best-of-Seven-Serie um den Einzug ins Halbfinale mit 2:0. Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie und der Hauptstadtclub war in erster Linie in der Defensive gefordert. Jonas Stettmer konnte aber einige Straubinger Chancen vereiteln und so ging es torlos in die erste Pause. Im Mittelabschnitt blieb es eine umkämpfte Partie. Zunächst nutze Straubings Joshua Samanski (23./PP1) ein Powerplay und erzielte die Führung der Tigers. Exakt eine Minute später egalisierte jedoch Liam Kirk (24.) für die Gäste. In der Folge drehten die Eisbären die Partie dann durch Zach Boychuk (26./PP1) in Überzahl sowie Marcel Noebels (30.) und stellten auf 3:1 für Berlin. Travis St. Denis (30.) gelang jedoch wenig später der direkte Anschlusstreffer der Niederbayern. Auch im Schlussabschnitt war es eine intensive Partie, in der es hin und her ging. Straubing warf schlussendlich alles nach vorne. Gabriel Fontaine (60./EN) traf dann in der letzten Spielminute ins leere Straubinger Tor zum 4:2-Endstand. Partie drei dieser Viertelfinalserie findet bereits am Freitag, den 21. März in der Uber Arena statt. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Wir hatten erwartet, dass Straubing heute alles geben wird. Genauso war es auch. Die Tigers haben im Startdrittel sehr hart gespielt und uns vor Probleme gestellt. Jonas Stettmer hat uns da im Spiel gehalten. Im mittleren Spielabschnitt waren wir dann etwas besser und konnten Kapital aus unseren Chancen schlagen. Wir haben einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Darum geht es. Jetzt werden wir uns auf Spiel drei vorbereiten.“ Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war sehr schwer gegen die Tigers. Wir sind aber gefasst geblieben und hatten die richtigen Antworten. Zudem haben wir zu den richtigen Zeitpunkten die Treffer erzielt. Jeder bei uns hat verstanden, worum es geht. Im Schlussabschnitt haben wir den knappen Ein-Tore-Vorsprung nicht verwaltet, sondern weitergespielt.“ Endergebnis Straubing Tigers – Eisbären Berlin 2:4 (0:0, 2:3, 0:1) Aufstellungen Straubing Tigers: McIntyre (Bugl) – Nogier, Samuelsson; Daschner, Zimmermann; Braun, Brandt; Klein – McKenzie, Leonhardt, Scott; Lipon, Samanski, Connolly; St. Denis, Brunnhuber, Clarke; Brandl, Melnick, Leier – Trainer: Craig Woodcroft Eisbären Berlin: Stettmer (Hildebrand) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Smith; Geibel, Mik; Galipeau – Tiffels, Boychuk (A), Pföderl; Kirk, Fontaine, Ronning; Veilleux, Wiederer, Bergmann; Schäfer, Noebels (A), Hördler – Trainer: Serge Aubin Tore 1:0 – 22:19 – Samanski (Connolly, Lipon) – PP1 1:1 – 23:19 – Kirk (Pföderl, Noebels) – EQ 1:2 – 25:12 – Boychuk (Noebels, Müller) – PP1 1:3 – 29:03 – Noebels (Müller, Ronning) – EQ 2:3 – 29:18 – St. Denis (Leier) – EQ 2:4 – 59:50 – Fontaine (Pföderl, Tiffels) - EN Strafen Straubing Tigers: 4 (0, 4, 0) Minuten– Eisbären Berlin: 8 (2, 6, 0) Minuten Schiedsrichter Sean MacFarlane, Kilian Hinterdobler (Kenneth Englisch, Markus Merk) Zuschauer 5.415
Red Bull MünchenRed Bull München gleicht in der Viertelfinalserie gegen die Adler Mannheim aus (DEL) Der EHC Red Bull München gewann Spiel 2 des Playoff-Viertelfinales der PENNY DEL gegen die Adler Mannheim mit 5:2 (1:1|2:0|2:1). In der Best-of-Seven-Serie steht es nun 1:1. Damit ist klar, dass es zu einem fünften Spiel kommen wird. Dieses findet am 25. März (19:30 Uhr) in Mannheim statt. Vor 10.796 Zuschauern im ausverkauften SAP Garden erzielten Taro Hirose, Filip Varejcka, Tobias Rieder, Markus Eisenschmid und Maximilian Kastner die Tore für die Mannschaft von Trainer Don Jackson. Spiel 3 steigt am kommenden Freitag (21. März | 19:30 Uhr) in Mannheim, ehe die Serie am Sonntag (23. März | 19:00 Uhr) zu Spiel 4 in den SAP Garden zurückkehrt. Spielverlauf In einer ausgeglichenen Anfangsphase war Mannheim das etwas gefährlichere Team. Mathias Niederberger im Münchner Tor zeigte mehrfach sein Können. Unter anderem mit einer Glanzparade gegen John Gilmour (8.). Kurz darauf erspielten sich die Red Bulls ihren ersten Hochkaräter – und prompt klingelte es: Hirose veredelte eine sehenswerte Kombination mit dem 1:0 (11.). Im Anschluss drängte München auf den zweiten Treffer, doch Arno Tiefensee war nicht zu bezwingen. Auf der anderen Seite machte Niederberger nach 15 Minuten Platz für Evan Fitzpatrick. Wenig später ließ Kristian Reichel dem Kanadier keine Chance (18.). So ging es mit einem 1:1 in die Drittelpause. Die Red Bulls starteten mit viel Schwung in den Mittelabschnitt und verdienten sich die erneute Führung durch Varejcka (26.). Danach steigerten sich die Adler, doch genau in dieser Phase erwischte Rieder die Gäste mit einem Alleingang auf dem falschen Fuß – 3:1 für München (33.). Mannheim erhöhte daraufhin die Schlagzahl und erarbeitete sich Chancen, der viermalige deutsche Meister brachte die Zwei-Tore-Führung aber in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt sorgte Eisenschmid mit seinem Powerplay-Treffer zum 4:1 (42.) für einen Münchner Traumstart. Das Jackson-Team kontrollierte das Spielgeschehen in der Folge, bis die Adler aus dem Nichts durch Tobias Fohrler auf 2:4 verkürzten (47.). Das Duell wurde nun hitziger, beide Teams lieferten sich harte Zweikämpfe. In der 56. Minute machte Kastner mit seinem Unterzahl-Treffer zum 5:2 den Deckel drauf. Evan Fitzpatrick: „Die Jungs haben sehr hart gearbeitet. Bevor ich ins Spiel kam, hat Mathias starke Paraden gezeigt. Wir haben uns den Sieg heute verdient und das ist alles, was zählt.“ Tore: 1:0 | 10:47 | Taro Hirose 1:1 | 17:06 | Kristian Reichel 2:1 | 25:24 | Filip Varejcka 3:1 | 32:04 | Tobias Rieder 4:1 | 41:51 | Markus Eisenschmid 4:2 | 46:05 | Tobias Fohrler 5:2 | 55:42 | Maximilian Kastner Zuschauer: 10.796
Eisbären RegensburgCRIMMITSCHAU SICHERT SICH MIT HEIMSIEG DEN MATCHPUCK - 1:4 UNTERLIEGEN DIE EISBÄREN REGENSBURG IN SPIEL 5 DER PLAY-DOWN-SERIE AUSWÄRTS BEI DEN EISPIRATEN (DEL2) Matchpuck für den Gegner: Durch eine 1:4-Auswärtsniederlage (0:1/0:1/1:2) im fünften Duell ist Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg in der Play-down-Serie gegen die Eispiraten Crimmitschau („Best of Seven“) jetzt mit 2:3 nach Siegen in Rückstand geraten. Das bedeutet, dass die Sachsen nun in Spiel sechs die Chance haben, die Runde durch einen weiteren Erfolg für sich zu entscheiden. Dabei hätten die Oberpfälzer durchaus Chancen gehabt, sich selbst in die bessere Ausgangslage zu befördern – wie die Statistiken zeigten, verzeichneten sie letztlich mehr Offensivaktionen und auch mehr Torschüsse. Doch vor allem die Anfangsphase der Begegnung dominierten die EPC quasi nach Belieben – und gingen folgerichtig auch durch einen platzierten Schuss von Tim Lutz verdient früh in Führung (3. Minute). Zwar setzten auch die Domstädter Offensivakzente, doch der starke Heimkeeper Oleg Shilin war stets zur Stelle – wie beispielsweise gegen Sean Giles nach rund 100 Sekunden (2.) und David Morley in Überzahl (6.). Und auch als Marvin Schmid diesen eigentlich bereits umkurvt hatte, landete der Puck nur am Außenpfosten. Auch in Durchgang zwei ging es ähnlich weiter: Crimmitschau gab den Ton an und Corey Mackin erhöhte in Überzahl nur 38 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:0 (21.). Regensburg hatte indes zwar einzelne Möglichkeiten, brachte den Puck aber entweder nicht aufs Tor oder nicht an Shilin vorbei. Erst etwa ab Minute 35 fanden die Eisbären wirklich ins Spiel und erarbeiteten sich zum Drittelende eine gute Druckphase – doch auch hier vorerst erfolglos. Das setzte sich in Abschnitt drei fort: Nun dominierten die Gäste, die Eispiraten fanden quasi nicht mehr statt. Aber es blieb dabei: Der Puck wollte nicht ins EPC-Gehäuse – selbst wenn Shilin schon vermeintlich geschlagen war, wie unter anderem bei Versuchen von Corey Trivino, Pierre Preto, erneut Schmid, Olle Liss oder Andrew Schembri. Mit ihrem ersten Abschluss des Drittels stellten die Pleißestädter dann per Konter auf 3:0 und sorgten damit für die Vorentscheidung – erneut traf Lutz (58.). Zwar kamen die Schützlinge von Eisbären-Trainer Peter Flache noch zum inzwischen mehr als verdienten 1:3 (59.), als sie Neffin bereits für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen hatten. Doch ein weiterer Konter bescherte den Hausherren wenig später den 4:1-Endstadt durch Denis Shevyrin (60.), dem Treffer war jedoch eigentlich ein Foul der Heimmannschaft vorausgegangen. Zusätzlich bitter: Verteidiger Giles erlitt im umkämpften Spiel eine Blessur und musste ins Krankenhaus. Damit sind die Oberpfälzer nun sowohl im Heimauftritt am kommenden Freitag, 21. März, ab 20 Uhr in der Donau-Arena als auch in einem etwaigen siebten Kräftemessen am darauffolgenden Sonntag, 23. März, ab 17 Uhr wiederum im Kunsteisstadion im Sahnpark zum Siegen verdammt, wollen sie die Runde zwei noch vermeiden. Wer in dieser der Gegner der Domstädter oder der Freibeuter wäre, entscheidet sich in der Serie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Selber Wölfen – das Team, das hier die nächste Partie gewinnt, hat den Klassenerhalt sicher, das andere muss in einer weiteren „Best of Seven“-Runde gegen Regensburg oder Crimmitschau weiterkämpfen. Tickets für das dritte Heimspiel gegen Crimmitschau gibt es unter www.ebr.live. Statistik Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg 4:1 (1:0/1:0/2:1) Dienstag, 18. März 2025 – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau – Beginn: 19:30 Uhr. Aufstellungen Crimmitschau: Oleg Shilin (60:00 Minuten) und Christian Schneider (beide Tor) – Mario Scalzo, Dominic Walsh, Felix Thomas (2 Strafminuten), Mirko Sacher, Ole Olleff (4), Alexander Schmidt (2/alle Abwehr) – Tim Lutz, Corey Mackin, Vinny Saponari, Thomas Reichel (2), Tobias Lindberg (2), Colin Smith, Ladislav Zikmund, Denis Shevyrin, Justin Büsing, Lucas Böttcher und Lukas Wagner (alle Sturm). – Jussi Tuores (Headcoach) sowie Esbjörn Hofverberg und Sebastian Becker (beide Assistenten). Regensburg: Jonas Neffin (59:53 Minuten) und David Kubík (beide Tor) – Fabio Kose (4 Strafminuten), Sean Giles, Xaver Tippmann (2 Strafminuten), Nikola Gajovský (C/2), Sandro Mayr, Patrick Demetz und Korbinian Schütz (alle Abwehr) – Pierre Preto, Corey Trivino, David Morley, Andrew Schembri (2), Tyler Wong, Olle Liss, Kevin Slezak, Marvin Schmid, Constantin Ontl, Timo Kose (2), Yuma Grimm und Aleandro Angaran (2/alle Sturm). – Trainer: Peter Flache (Headcoach) und Jan Šuráň (Assistent). Strafminuten: Crimmitschau 12 – Regensburg 14. Zuschauer: 2324 (Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau). Schiedsrichter: Bastian Steingross und Bruce Becker (beide Hauptschiedsrichter) sowie Markus Paulick und Tobias Treitl (beide Linesperson). Tore 1. Drittel: 1:0 (3. Minute) Tim Lutz (Mario Scalzo, Dominic Walsh); 2. Drittel: 2:0 (21./PP1) Corey Mackin (Thomas Reichel, Colin Smith); 3. Drittel: 3:0 (58.) Tim Lutz (Corey Mackin, Felix Thomas); 3:1 (59./EA) Tyler Wong (David Morley, Pierre Preto); 4:1 (60.) Denis Shevyrin (Corey Mackin). Serienstand: Crimmitschau 3 – Regensburg 2 (Play-downs Runde 1 – „Best of Seven). Die Termine der Serie: Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg (Play-downs Runde 1 – „Best of Seven) Spiel 1: Freitag, 7. März, 19:30 Uhr – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau: 3:2 n. V. (0:1/1:1/1:0/0:0/0:0/1:0) – Serienstand: Crimmitschau 1 – Regensburg 0; Spiel 2: Sonntag, 9. März, 17 Uhr – Donau-Arena Regensburg: 5:2 (2:0/1:2/2:0) – Serienstand: Crimmitschau 1 – Regensburg 1; Spiel 3: Freitag, 14. März, 19:30 Uhr – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau: 1:4 (0:0/0:2/1:2) – Serienstand: Crimmitschau 1 – Regensburg 2; Spiel 4: Sonntag, 16. März, 17 Uhr – Donau-Arena: 3:5 (1:0/1:2/1:3) – Serienstand: Crimmitschau 2 – Regensburg 2; Spiel 5: Dienstag, 18. März, 19:30 Uhr – Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau: 4:1 (1:0/1:0/2:1) – Serienstand: Crimmitschau 3 – Regensburg 2; Spiel 6: Freitag, 21. März, 20 Uhr – Donau-Arena; Spiel 7 (falls nötig): Sonntag, 23. März, 17 Uhr –Kunsteisstadion im Sahnpark Crimmitschau. Alle Serien Play-offs Pre-Play-offs („Best of Three) Lausitzer Füchse – Wölfe EHC Freiburg (Serienstand 0:2 – Freiburg weiter) Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim (Serienstand 2:1 – Weiden weiter) Viertelfinale („Best of Seven“) EC Kassel Huskies – Wölfe EHC Freiburg (Serienstand 4:0 – Kassel weiter) Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden (Serienstand 2:2) Ravensburg Towerstars – EV Landshut (Serienstand 2:2) Dresdner Eislöwen – Starbulls Rosenheim (Serienstand 3:1) Halbfinale („Best of Seven“) EC Kassel Huskies – Gegner aus Viertelfinale (noch nicht begonnen) Gegner aus Viertelfinale – Gegner aus Viertelfinale (noch nicht begonnen) Play-downs Erste Runde ESV Kaufbeuren – Selber Wölfe (Serienstand 2:2 – Kaufbeuren benötigt drei Siege, Selb vier) Eispiraten Crimmitschau – Eisbären Regensburg (Serienstand 3:2 – „Best of Seven“)
Starbulls RosenheimDer Wille und der Ville bescheren den Overtime-Sieg gegen Dresden (DEL2) Ein Schlagschuss von Ville Järveläinen in der 77. Spielminute in den Torgiebel war der entscheidende Schlusspunkt – unbändiger Wille der Rosenheimer Mannschaft vom ersten Bully an der entscheidende Faktor: Die Starbulls dürfen sich über einen 2:1-Sieg nach Verlängerung am Dienstagabend gegen die Dresdner Eislöwen freuen. Lukas Laub hatte die Grün-Weißen bereits nach 75 Sekunden in Führung gebracht. 4.735 Zuschauer im ROFA-Stadion waren von einem intensiven und spannenden Playoff-Fight begeistert. Das DEL2-Viertelfinale zwischen den Starbulls und den Eislöwen geht nun ins fünfte Spiel, das am Freitag in Dresden stattfindet. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen musste im Spiel vier der Viertelfinalserie auf Stefan Reiter verzichten. Der Stürmer wurde für seine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Kniechecks zwei Tage zuvor in der Schlussphase der Partie in Dresden für zwei Spiele gesperrt. So rückte der am Sonntag pausierende Simon Gnyp wieder ins Team, der etatmäßige Verteidiger nahm die Rolle als Außenstürmer neben Kevin Handschuh und Jannik Stein ein. Im ersten Rosenheimer Sturm kam diesmal Manuel Strodel neben C.J Stretch und Norman Hauner zum Zug. Lukas Laub rückte dafür zu Charlie Sarault und Ville Järveläinen. Nach drei Niederlagen standen die Grün-Weißen in der „Best-of-Seven-Serie“ mit dem Rücken zur Wand. Headcoach Pasanen hatte die in zu vielen Momenten nicht gezeigte Playoff-Reife seines Teams moniert – im vierten Spiel war diese von Beginn an da! Die Starbulls starteten hochmotiviert mit hohem Tempo und Offensivlust in die Partie und wurden früh belohnt. Lukas Laub gelang ein schlittschuh- und stocktechnisches Gustostückerl. Er nahm ein Zuspiel von Järveläinen in zentraler Position mit, sprintete den Dresdner Verteidigern davon und versenkte den Puck frei vor Gästekeeper Danny aus den Birken im rechten oberen Eck zum 1:0 (2.). Rosenheim hielt den Druck aufrecht, ein zweiter Treffer wollte aber nicht fallen. Wie schon in den drei Spielen zuvor präsentierte sich aus den Birken in Topform und machte zahlreiche Torchancen zunichte. Spätestens nach zehn Minuten hätte es 2:0 stehen müssen, Stretch traf aber nur die Latte des Dresdner Tores und auch ein zielstrebiges Powerplay konnten die Hausherren nicht nutzen. Dann durften die Gäste vier Minuten in Überzahl ran, die Starbulls aber verteidigten leidenschaftlich, clever und erfolgreich. Fortan waren die Eislöwen besser im Spiel und legten zunehmend ihre aus den letzten Partien bereits bekannte Aggressivität an den Tag. Vor allem im zweiten Spielabschnitt wurde es phasenweise hitzig und giftig auf dem Eis. Die Starbulls ließen sich aber diesmal überhaupt nicht den Schneid abkaufen. Manuel Strodel und Norman Hauner im Powerplay (25.) sowie Kevin Handschuh und Shane Hanna bei angezeigter Strafe (33.) hatten ebenfalls den zweiten Rosenheimer Treffer auf dem Schläger. Das folgende Überzahlspiel der Starbulls wurde zum Boomerang. Strodel fing sich eine unglückliche Strafzeit wegen Beinstellens ein. Und als die Gäste sich komplettieren konnten und damit ihrerseits einen Spieler mehr auf dem Eis hatten, tankte sich David Suvanto an der Bande durch und legte zurück auf Tomas Sykora, der überlegt und unhaltbar ins linke Eck zum 1:1 eindrückte (36.). Nun hatten die Eislöwen Oberwasser und Starbulls-Torwart Oskar verhinderte mit Glanztaten vor und nach der zweiten Pause unter anderem gegen Johan Porsberger und Andrew Yogan einige Male die Gästeführung. Autios Vorderleute fanden nur langsam wieder in die Struktur. In der Schlussphase lagen die besten Chancen schließlich aber wieder auf Rosenheimer Seite. Bei einem Abfälscher von Järveläinen war Danny aus den Birken bereits geschlagen, der Puck rutsche aber knapp am Pfosten vorbei (52.). Norman Hauner scheiterte bei einem Alleingang ebenso am Dresdner Torhüter (56.) wie bei einem Abstauber aus Nahdistanz (60.). In den ersten Minuten der Verlängerung machten die Gäste den wacheren und abgeklärteren Eindruck. Das Team, das schließlich das Tempo anziehen konnten, waren jedoch die Starbulls – unterstützt durch die tolle, unermüdlich anfeuernde Kulisse. Dresdens Cheftrainer Niklas Sundblad sah sich nach immer gefährlicher werdenden Rosenheimer Angriffen sogar gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Danach hatten zunächst die Eislöwen den „Gamewinner“ auf dem Schläger. Johan Porsberger spielte mit Tomas Andres Doppelpass und sah das offene Tor nur einen knappen Meter entfernt, aber der stark spielende Dominik Tiffels rettete noch mit dem Stock. Momente später spielte Lukas Laub einen feinen Pass von der Bande auf Ville Järveläinen. Der keine Finne fackelte nicht lange und hämmerte die Scheibe aus dem rechten Bullykreis hoch ins kurze Eck, wo sie via Lattenunterkante den Weg über die Torlinie zum 2:1-Siegtreffer fand (77.) – das ROFA-Stadion bebte. Zum fünften Spiel der Playoff-Viertelfinalserie treffen sich die Mannschaften der Starbulls und der Eislöwen nun am Freitag wieder in Dresden. Spielbeginn in der Joynext-Arena ist um 19:30 Uhr (Liveübertragung bei Sportdeutschland, www.sportdeutschland.tv). Mit einem Auswärtssieg würden die Starbulls ein sechstes Duell erzwingen, das dann am kommenden Sonntag ab 17 Uhr im ROFA-Stadion über die Bühne geht.
Lausitzer Füchse WeißwasserSpendenaktion für die Zukunft des Eishockeys in Weißwasser: Bereits über 52.000 Euro gesammelt! (DEL2) Die großartige Unterstützung aus der Eishockeygemeinschaft zeigt Wirkung: In den ersten Tagen der gemeinsamen Spendenaktion von Eissport Weißwasser e.V. und der Lausitzer Füchse konnte bereits über die Hälfte der benötigten Summe gesammelt werden. Ein beeindruckender Zwischenstand, der jedoch erst der Anfang sein kann – denn das Ziel von 100.000 Euro ist noch in weiter Ferne. Das Geld wird dringend benötigt, um die zwingend erforderliche Flexbande in der Eisarena Weißwasser zu finanzieren und die U17 der Lausitzer Jungfüchse nach ihrem historischen Aufstieg in die Top Division des deutschen Nachwuchseishockeys nachhaltig zu unterstützen. Jeder Euro zählt, um diese wichtigen Projekte zu realisieren und den traditionsreichen Standort Weißwasser weiter zu stärken. Jetzt mithelfen und die Aktion verbreiten! Die bisherige Spendenbereitschaft zeigt, wie stark die Identifikation mit dem Eishockey in Weißwasser ist. Um die restliche Summe aufzubringen, kommt es nun auf jede einzelne Unterstützung an. Daher rufen wir nicht nur alle Fans, Freunde und Gönner des Sports auf, selbst zu spenden, sondern bitten auch darum, die Aktion weiter bekannt zu machen. Jede geteilte Nachricht, jede Empfehlung im eigenen Netzwerk bringt uns dem Ziel ein Stück näher. So kann gespendet werden: • Online: Direkt über unsere Crowdfunding-Seite auf betterplace.org • Persönlich: In der Geschäftsstelle der Lausitzer Füchse, der Geschäftsstelle des Eissport Weißwasser e.V. oder im Fanshop Hockeyfuchs Lausitz Eine Spendenbescheinigung kann auf Wunsch ausgestellt werden Mit gemeinsamer Kraft kann es gelingen, den Eishockey-Standort Weißwasser langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Jetzt ist der Moment, die Zukunft aktiv mitzugestalten!
Memmingen IndiansIndians unterliegen - Heilbronn mit Matchball (OLS) Der ECDC Memmingen verlor auch das dritte Aufeinandertreffen dieser Viertelfinalserie gegen die Heilbronner Falken. Am Ende stand ein deutliches 5:0 für die Hausherren auf der Anzeigetafel, die damit am Freitag bereits mit einem Sieg den Halbfinaleinzug perfekt machen können. Für die Indians ist das Heimspiel am Freitag (20 Uhr) die letzte Chance, um die Serie am Leben zu halten. Der ECDC ging ohne personelle Veränderungen in die Partie und konnte zunächst im ersten Drittel spielerisch noch mithalten. Es fehlte wie aber bereits schon am Sonntag die Effizienz vor dem Tor. Oftmals war man zu verspielt und nicht konsequent genug im Abschluss. Genau das brachte Memminger um eine mögliche Führung. Heilbronn zeigte sich abgezockter und erzielte das 1:0. Lars Schiller schoss das Tor für die Falken per One-Timer. Im zweiten Drittel fielen die Maustädter dann etwas auseinander und reagierten nur noch, anstatt zu agieren. Heilbronn war dem ECDC immer einen Schritt voraus und nahm das Heft in die Hand. Die Treffer von Skvorcovs, Jiranek und Just schraubten das Ergebnis auf 4:0. Die Vorentscheidung zugunsten des Favoriten war damit gefallen. Auch im letzten Drittel schafften es die Indianer nicht mehr sich gegen die drohende Niederlage zu wehren oder gar einen Treffer zu erzielen. Auch in Überzahl gelang nichts Zählbares, es fehlte der letzte Pass, um in die guten Abschlusspositionen zu kommen. Alles was aufs Tor kam, war sichere Beute von Patrick Berger, der erneut eine starke Leistung bot. Die Falken trafen in Unterzahl durch Thore Weyrauch noch zum 5:0, in einer immer härter werdenden Partie. Paul Fabian bekam wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken eine Matchstrafe und wird dem ECDC am Freitag fehlen, ebenso der Heilbronner Vincent Jiranek. Am Ende sicherten sich die Unterländer den Sieg in Spiel 3 und haben nun am Freitag die Chance, den Halbfinaleinzug bereits perfekt zu machen. Auch in den anderen Serien stehen die Favoriten jeweils vor dem Einzug in die Runde der letzten Vier, lediglich Bietigheim musste bislang ein Spiel abgeben. Für den ECDC Memmingen ist es nun am kommenden Freitag die letzte Gelegenheit, um die Serie am Leben zu halten und den Sweep der Falken zu verhindern. Gelingt dies nicht, so verabschiedet man sich am Freitag in die Sommerpause. Karten für das Do-or-die-Spiel in der ALPHA COOLING-Arena können weiterhin im VVK erworben werden. Puck Drop am Hühnerberg ist um 20:00 Uhr. Heilbronner Falken-ECDC Memmingen 5:0 (1:0/3:0/1:0) Tore:1:0 (19.) Schiller (Just, Krenzlin), 2:0 (27.) Skvorcovs (Just, Supis, 5-4), 3:0 (32.) Jiranek (Jiranek, Ludin), 4:0 (38.) Just (Jentsch, Supis, 5-4), 5:0 (46.) Weyrauch (Ritchie, Mapes, 4-5) Strafminuten:Heilbronn 39- Memmingen 51 ECDC Memmingen: Flott-Kucis (Eisenhut)– Kurz, Peleikis; Svedlund, Meisinger; Ettwein, Schirrmacher; Schmidbauer, Homann – Pfalzer, Spurgeon, Lillich; Fominych, Homjakovs, Pekr; Meier, Schubert, Olmstead; Fabian, Schaefer, Dopatka.
Hannover ScorpionsScorpions gewinnen auch drittes Viertelfinale - 5:2 Sieg über Deggendorfer SC (OLN) Im Augenblick läuft es bei den Hannover Scorpions optimal. Auch das dritte Spiel in der Viertelfinal - Playoff – Serie gewannen die Scorpions am Dienstagabend in der ARS Arena mit 5:2 Toren. Live in der ARS Arena und an den Bildschirmen waren es an diesem Dienstagabend knapp 6.000 Zuschauer, die diese Begegnung verfolgt haben. Am Freitag treten die Gaudet-Schützlinge erneut in Bayern beim Deggendorfer SC an und werden alles daran setzen den Einzug ins Halbfinale zu schaffen. Sollte es den Scorpions allerdings am Freitag in Deggendorf nicht gelingen "den Sack zuzumachen", fände das Spiel 5 der Serie am kommenden Sonntag, 23. März Spielbeginn 18 Uhr, in der ARS Arena statt. „Ich bin mit der Entwicklung der letzten Wochen bis auf Kleinigkeiten sehr zufrieden“, so Headcoach Kevin Gaudet, nach dem Erfolg am Dienstagabend. „Sehr sinnvoll“, so Sportchef Eric Haselbacher, „war auch die Herausnahme von Goalie Kristian Hufsky nach dem 1. Drittel, um keine größere Verletzung zu riskieren.“ Kevin Reich, der zu Beginn des 2. Drittels übernahm, machte seine Sache tadellos, glänzte durch einige Paraden, und hielt seinen Kasten sauber.
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Buchloe PiratesFreibeuter unterliegen erneut auswärts - Nach der 3:5 Auswärtsniederlage rennen die Buchloer Piraten in der Playdown-Serie wieder einem Rückstand hinterher (BYL) Es war erneut eng, es war erneut umkämpft und am Ende stand erneut eine knappe und dementsprechend bittere Niederlage auf fremdem Eis für die Buchloer Piraten zu Buche. Beim dritten Spiel der finalen Playdowns am Dienstagabend konnte der ESVB den EC Pfaffenhofen auf dessen Eis auch im zweiten Anlauf nicht bezwingen, womit man nach der 3:5 (2:3, 1:1, 0:1) Auswärtsniederlage wieder einem Rückstand in der Serie hinterherlaufen muss. Der Druck für die Buchloer nimmt in der "Best Of Seven" Runde somit vor dem kommenden Wochenende also wieder zu, wo die Gennachstädter nun selbst wieder am Zug sind, um weiter im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben. Dabei hatte das Spiel in Pfaffenhofen für die Piraten eigentlich recht gut begonnen. Nach der ersten Abtastphase kamen die Rot-Weißen nämlich besser ins Match und gingen durch Alexander Krafczyk auch verdient in Front (5.). Auch danach waren die Buchloer zunächst dem zweiten Treffer deutlich näher, doch wie schon so oft in der Serie verpasste man es nachzulegen. Die entsprechende Kaltschnäuzigkeit zeigten dann die Halltertauer, die mit der ersten nennenswerten Gelegenheit durch Jan Tlacil sofort ausglichen (10.). Jetzt waren auch die Hausherren im Spiel angekommen, mussten jedoch wenig später den erneuten Rückstand hinnehmen, als ein Schuss von Alexander Lieske dem sonst bislang so sicheren Pfaffenhofener Keeper Jonathan Kornreder durch die Beine rutschte (15.). Doch auch diese erneute Führung brachte keine wirkliche Ruhe ins Buchloer Spiel. Stattdessen musste ESV-Schlussmann Dominic Guran gleich zweimal stark retten, ehe er dann aber auch machtlos war – und das innerhalb weniger Sekunden gleich zweimal. Denn mit einem Doppelschlag binnen 25 Sekunden drehten die Ilmstädter das 2:1 urplötzlich in ein 2:3. Erst traf Robert Gebhardt bei angezeigter Strafe nach einer schönen Kombination zum 2:2 (18.), ehe Kareem Hätinen gleich darauf einen Konter zum 2:3 einnetzte (19.). Alexander Krafczyk hatte danach zwar nochmals die riesen Chance zum 3:3, doch sein Versuch klatschte nur an den Pfosten (20.). So ging es mit dem knappen Rückstand in die erste Pause, aus der die Buchloer wieder besser starteten. Pfaffenhofen blieb seiner eher defensiven und auf Konter lauernden Spielweise treu und überließen den Piraten die Initiative. Und diese konnten tatsächlich schnell ausgleichen, als Marc Krammer aus der Drehung Torhüter Kornreder erneut flach durch die Beine überwand (23.) – für den anschließend der Arbeitstag beendet war. Danach verflachte das Spiel etwas, wobei beide Teams jeweils auch eine Überzahlmöglichkeit ungenutzt ließen. Als die Buchloer anschließend abermals eine erneute Unterzahl gerade überstanden hatten, kassierte man kurz vor Drittelende doch noch den erneuten Rückstand. Robert Neubauer überwand Guran am kurzen Pfosten zum 3:4 (39.). Mit diesem engen Spielstand ging es auch in den letzten Durchgang. Die Freibeuter probierten es hier zwar nochmals, doch man rieb sich zusehends an der gut sortierten Defensive der Hallertauer auf, die ihrerseits nun mehr denn je auf ihre brandgefährlichen Konter lauern konnten. So hatten die besseren Gelegenheiten zunächst die Pfaffenhofener, bei denen Jan Tlacil gleich zweimal mit einem Alleingang scheiterte (44./53.) und dazwischen Dominic Guran seine Mannen bei einem Konter mit einer weiteren starken Parade in höchster Not am Leben hielt (48.). Den Buchloern lief nun jedoch immer mehr die Zeit davon. Demeed Podrezov hatte dann noch einmal zwei aussichtsreiche Möglichkeiten auf den Ausgleich, doch er konnte den für Kornreder gekommenen Justin Köpf nicht bezwingen (54./56.). Als die Piraten dann alles auf eine Karte setzten, markierte Leonard Mössinger in der Schlussminute per Empty-Net Tor die endgültige Entscheidung zum 3:5 Endstand, der den ECP in der Abstiegs-Serie wieder in Front brachte, da die Buchloer die Imstädter in deren Stadion auch im zweiten Anlauf nicht knacken konnten.
Königsbrunn verliert auch das zweite Finalspiel (BYL) Der EHC hatte sich viel vorgenommen, nach der Niederlage in Erding wollten sich die Königsbrunner in der heimischen Pharmpur EISARENA revanchieren. Am Ende verloren die Brunnenstädter aber in einer Begegnung auf Augenhöhe mit 2:4 gegen die "Gladiators" des TSV Erding und liegen nun in der der Serie Best-of-Seven mit 0:2 zurück. Beide Mannschaften konnten mit gut gefülltem Kader antreten, auch der zuletzt erkrankte Mika Reuter stand wieder im Königsbrunner Aufgebot und durfte zumindest in Überzahl erste Spielpraxis sammeln. Allerdings musste der EHC weiterhin auf Top-Scorer Marco Sternheimer verzichten. Im Tor stand wie schon in den letzten Partien Stefan Vajs, als Backup hielt sich Dave Blaschta bereit. Nach einem eher verhaltenen Beginn, bei dem beide Mannschaften aus einer gesicherten Abwehr agierten, hatte der EHC zunächst mehr vom Spiel. Gleich in der vierten Spielminute hatten die Königsbrunner eine sehr gute Möglichkeit, verpassten es aber vorzulegen. Nach einer guten Phase der Brunnenstädter hatten aber die Gäste mehr vom Spiel, doch auch der EHC stand stabil in der Defensive und ließ kaum Chancen zu. In der 16. Spielminute scheiterte Toms Prokopovics nur knapp an Erdings Goalie Meder, doch Königsbrunn schlug nur Sekunden später zu. Noch in der gleichen Spielminute netzte Peter Brückner zum 1:0 ein und brachte den EHC wie schon im ersten Spiel in Führung. Nur zwei Minuten später hatten die Brunnenstädter das 2:0 auf dem Schläger, verpassten es jedoch nachzulegen. Aber auch Erding hatte kurz vor Drittelende eine hochkarätige Chance auf den Ausgleich, doch bis zum ersten Gang in die Kabine fielen in der bis dahin ausgeglichenen Partie keine Treffer mehr. Im Mitteldrittel begannen die Königsbrunner stark und erarbeiteten sich gleich zwei gute Möglichkeiten, aber die Erdinger Defensive hielt dicht. In der 25. Spielminute lag das 2:0 in der Luft, als Tim Bullnheimer quer auf Peter Brückner legte, doch wieder sprang nichts Zählbares dabei heraus. Nur zwei Minuten später machten es die Gäste besser und trafen zum 1:1, wie aus dem Nichts traf Cheyne Matheson ins kurze Eck und sorgte für den Ausgleich. Es blieb wie auch schon im ersten Spiel ein intensiver Fight zweier gleichwertiger Kontrahenten, beide Teams schenkten sich nichts und spielten mit viel Tempo. In der 31. Spielminute hatte Erding nochmal eine Top-Chance und setzte den EHC unter Druck. Allerdings fingen sich die Gäste einen Konter durch Anton Egle, der dann aber bei seinem Alleingang am Erdinger Goalie scheiterte. Auch danach hatte der EHC einige gute Möglichkeiten, blieb im Abschluss aber zu harmlos, so dass es nach 40 Spielminuten ein letztes Mal in die Pause ging. Die Gladiators erwischten den besseren Start und erzielten in der 41. Spielminute das 1:2 durch Maximilian Forster. Vorausgegangen war ein kapitaler Wechselfehler der Brunnenstädter. Doch es kam noch schlimmer für den EHC. Nur vier Minuten später nutzte der TSV die Unordnung vor dem Königsbrunner Tor und legte das schön herausgespielte 1:3 nach. Der EHC stand nun unter enormen Druck, die Zeit gegen einen so defensivstarken Gegner lief gnadenlos herunter. Peter Brückner hatte in der 50. Spielminute bei einem Überzahlspiel eine sehr gute Chance, danach kam aber zu wenig von den Brunnenstädtern, die erst kurz vor Spielende wieder in die Spur kamen. Drei Minuten vor Ende der Partie hatte der EHC erneut die Möglichkeit, in Überzahl zu verkürzen. EHC-Coach Bobby Linke setzte alles auf eine Karte und zog den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers, so dass es mit doppelter Überzahl für die Brunnenstädter weiterging. Das Risiko machte sich bezahlt, denn Toms Prokopovics traf mit einem platzierten Handgelenkschuss zum 2:3. Königsbrunn musste aber weiter auf Risiko gehen und ohne Goalie spielen, doch statt dem erhofften Ausgleich kassierten die Brunnenstädter in der letzten Spielminute nach Scheibenverlust das 2:4. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Es war sehr lange ein intensiver Kampf auf Augenhöhe, am Ende setzte sich die effizientere Mannschaft verdient durch. Wie schon am Sonntag gewannen die Gladiators, die weniger Fehler produzierten und die gegebenen Chancen eiskalt nutzten. EHC-Coach Bobby Linke ist trotz der Niederlage stolz auf seine Mannschaft: „Wir wollten eigentlich mit viel Einsatz und Laufbereitschaft starten, aber Erding hat von Beginn an stark verteidigt. Meine Mannschaft hat trotzdem ein sehr gutes erstes Drittel gezeigt und sich mit einem Tor belohnt. Im zweiten Abschnitt wollten wir hinten stabil stehen, hatten ein paar wirklich gute Chancen, die wir dann aber nicht reinmachen. Erding nutzt dann eiskalt einen Fehler und gleicht zum 1:1 aus. Im letzten Drittel wollten wir dann konsequent weitermachen, stellen uns aber selbst ein Bein und bekommen das 2:1. Danach sind wir geschwommen und bekommen noch das 3:1. Unser zweites Tor kam zu spät, wir haben dann nochmal alles versucht und kassieren ein relativ schnelles Empty-Net-Goal. Erding hat uns heute wieder gezeigt, wie es geht und eiskalt die Chancen genutzt. Wir hingegen brauchen momentan zu viele Möglichkeiten, um Tore zu schießen. Die Mannschaft war dran und hatte leider nicht immer das nötige Glück. Die Jungs haben aber Alles gegeben und keinen Zweikampf gescheut. Erding hat verdient gewonnen." Aufgegeben hat er aber noch lange nicht: „Wir müssen die nächsten Tage regenerieren und wollen am Freitag wieder alles geben. Den Gladiators werden wir weiterhin das Leben möglichst schwer machen.“ Tore: 1:0 Brückner (Bullnheimer, Prokopovics) (16.), 1:1 Matheson (D´Acunto) (27.), 1:2 Forster (41.), 1:3 Farell (Matheson, Michl) (45.), 2:3 Prokopovics (Bullnheimer, Reuter) (58.), 2:4 Matheson (Brandl, Michl) (60.) Strafminuten: EHC Königsbrunn 6+10 TSV Erding 6 Zuschauer: 950 (ausverkauft) Am Freitag stehen sich beide Mannschaften wieder ab 20 Uhr in Erding gegenüber. Eintrittskarten für das kommende Heimspiel am Sonntag können über den Ticketshop auf https://www.eventim-light.com/de/a/630b4c8e01bcd227acab02c3/ oder am Donnerstag von 17-19 Uhr in der ehemaligen Penalty Bar in der Pharmpur EISARENA erworben werden. Dort ist aber nur Barzahlung möglich. Dauerkarteninhaber erhalten den ermäßigten Ticketpreis. Der Verein weist darauf hin, dass es dieses Jahr in der Geschäftsstelle in der Nibelungenstraße keine Tickets gibt.
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Neusser EVSouverän zum Seriensieg und Pokalerfolg! Troisdorf vs. Neusser EV 1-8 (RLW) Schwungvoll und mit gutem Tempo begann das Spiel. Den Gastgebern aus dem Umland von Köln war anzumerken, dass sie die Niederlage von Donnerstag ausmerzen wollten. Doch der NEV nahm das Tempo an und ließ wenig auf das Tor von Leroy Reichel zu. Zur Hälfte des ersten Drittels schlug der NEV zweimal zu. Erst erzielte Mitchell Herder das 1:0, dann war Frank Buchwald mit zum 2:0 erfolgreich. Der NEV ging hochverdient mit einem 2:0 in die Pause. Im zweiten Drittel zeigte die Neusser Mannschaft schöne Kombinationen, die zu einer komfortablen 6:0 Führung sorgten. Die wenigen gefährlichen Angriffe der Troisdorfer parierte Reichel souverän, so dass weiterhin die Null stand. Eigentlich stand es nach dem Drittel 7:0, doch nur das Schiedsrichtergespann sahen den Puck beim Schuss von Vincent Robach nicht hinter der Linie. Robach konnte sich aber mit dem fünften und sechsten Treffer in die Scorerliste eintragen. Der weitere Doppeltorschütze war Jason Wolf, der das 5:0 und das 7:0 erzielen konnte. Danach gaben die Gastgeber zu ihrem Ehrentreffer, der in einer undurchsichtigen Spielsituation fiel.Das schmälert jedoch nicht die wieder einmal gute Leistung von Leroy Reichel, der in den letzten Minuten für Jerry Reimer Platz machte. Reimer ließ keinen weiteren Treffer mehr zu, für den NEV setzte Jordi Cuena Pazos den Schlusspunkt, der zum 8:1 und dem Gewinn der Landesliga Play Off´s führte! Das gesamte Neusser Team feierte gemeinsam mit dem lautstarken Neusser Anhang, der rund die Hälfte unter den 100 Zuschauern ausmachte. Herzlichen Glückwunsch NEV, in der nächsten Saison wird das junge Team um Geisler und Ackers in der Regionalliga antreten und hoffentlich eine gute Rolle spielen!
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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| Die Halbfinalentscheidungen (RLO) In beiden Halbfinalseien fand am Dienstag das 5. Spiel der Serien statt und nun steht fest, wer um die Meisterschaft spielt. PLAYOFF: FASS zeiht ins Finale ein Spiel 5 der Serie zwischen Titelverteidiger FASS Berlin und den Chemnitz Crashers fand am Dienstag in Berlin statt. Und FASS konnte sich vor 380 Zuschauern glatt mit 9:2 (2:0/5:1/2:1) durchsetzen. Dennis Thielsch konnte im 1, Drittel zwei Tore vorlegen (15., 19.) und nach weiteren Toren von Gregor Kubail, der 19 Sekunden nach Wiederbeginn in Überzahl traf und Moritz Miguez 55 Sekunden später konnte Dennis Thielsch nach 27 Minuten seinen 3. Treffer in diesem Spiel erzielen. Kenneth Hirsch konnte für Chemnitz in der 28. Minute das 5:1 erzielen doch bis zur Pause konnte Felix Braun mit zwei Toren nach 35 Minuten in Überzahl und 16 Sekunden vor der Pause auf 7:1 erhöhen und die 47. Minute brachte auch Felix Braun seinen 3. Treffer der Partie. Jean-Luc Töpker konnte noch für Chemnitz einen Treffer erzielen, doch den Schlusspunkt setzte Markus Babinsky 34 Sekunden vor der Schlusssirene. Wölfe fordern Titelverteidiger heraus Die Schönheider Wölfe empfingen am Dienstag zum letzten Spiel die Luchse Lauterbach. Die Wölfe konnten vor 551 Zuschauern schon im 1. Drittel für eine Vorentscheidung sorgen, Yannek Seidel (4.), Lukas Lenk (7.) und Jonas Wich (14.) sorgten für einen 3:0-Vorspung. Im 2. Drittel konnte Julius Kranz nach 27 Minuten auf 3:1 verkürzen, doch Ricco Warkus sorgte 68 Sekunden vor der Pause wieder für ein Vorsprung von drei Toren. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Yannek Seidel mit seinem zweiten Treffer für den 5:1-Endstand (3.0/1:1/1:0). Damit treffen im Finale FASS Berlin und die Schönheider Wölfe aufeinander. Los geht die Serie am Freitag um 19:00 Uhr in Berlin, am Sonntag folgt um 17:00 Uhr das 2. Spiel der Serie, die über maximal fünf Spiele gehen wird. Außerdem finden am Wochenende die nächsten Spiele der Platzierungsrunde statt. Der Zwischenstand der Serien: Playoffs (Best-of-Five): FASS Berlin – Chemnitz Crashers 3:2 Schönheider Wölfe – Luchse Lauterbach 3:2
Luchse LauterbachLauterbacher Luchse verpassen Einzug ins Finale (RLO) Nach einer spannenden Playoff-Serie ist der Traum vom Finale für die Lauterbacher Luchse ausgeträumt. In einem über weiten Strecken intensiven Spiel mussten sich die Vogelsberger vor 551 Zuschauern den Schönheider Wölfen mit 5:1 geschlagen geben. Damit endet die Saison für die Luchse, während sich die Wölfe auf das Finale gegen den letztjährigen Meister FASS Berlin vorbereiten. Bereits im ersten Drittel legten die Gastgeber aus Schönheide den Grundstein für ihren Sieg. Mit drei Treffern durch Seidel, Lenk und Wich stellten sie das Ergebnis auf 3:0, während die Luchse trotz kämpferischer Leistung keinen Torerfolg verbuchen konnten. Im zweiten Spielabschnitt gelang den Lauterbachern dann endlich der ersehnte Treffer. Julius Kranz verkürzte in der 27. Minute auf 3:1 und sorgte für neue Hoffnung auf der Gästebank. Doch noch vor der zweiten Pause schlugen die Wölfe erneut zu: Warkus stellte den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Auch im Schlussdrittel kämpften die Luchse mit Leidenschaft und versuchten alles, um das Spiel noch einmal spannend zu machen. Trotz großer Mühe wollte der Puck jedoch nicht mehr im Netz der Gastgeber landen. Stattdessen setzte Yannek Seidel in der 55. Minute mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt zum 5:1-Endstand. Auch wenn die Enttäuschung über das verpasste Finale groß ist, können die Lauterbacher Luchse auf eine starke Regionalliga-Saison 2024/2025 zurückblicken. Nach einem Vorstandswechsel und einer dadurch verkürzten Saisonvorbereitung gelang es dem Team dennoch, ein beeindruckendes Endergebnis zu erzielen.
Tornados erkämpfen sich Matchball in Krimi gegen Eisbären (RLO) Nach dem beide Mannschaften die erste Runde recht souverän überstanden, ging es im erwarteten Match am 15.03.2025 Eisbären Juniors Berlin gegen die Tornados in den Kampf um Platz 5. Zunächst durften die Mannen aus der Oberlausitz auswärts im Wellblechpalast antreten. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Leider wurden bereits von Beginn an einige Strafen ausgesprochen, was den Spielverlauf etwas störte. Eine doppelte Überzahl konnten die Tornados dann zur Führung in der 8. Minute nutzen. Luca Ladusch traf auf Zuspiel von Martin Barak und Eric Girbig. Doch die Berliner blieben weiterhin gut im Spiel und kamen zu ihren Möglichkeiten. Robert Handrick im Tor der Nieskyer strahlte Ruhe aus und hielt den Defensivverbund zusammen. Kurz vor der Pause konnten die Eisbären allerdings doch noch ausgleichen. Ebenfalls in Überzahl war Rehberg der Torschütze. Drittel zwei begann auf Seiten der Gastgeber furios. Nach 35 Sekunden traf Ben Balzer zur 2:1 Führung. Dies war ein kleiner Nackenschlag für die Mannschaft von Jens Schwabe. Doch auch die Tornados kamen immer wieder zu guten Möglichkeiten. Es blieb auch in der Folge ein Spiel auf gutem Niveau und mit Chancen auf beiden Seiten. Doch beide Torhüter konnten weitere Treffer im Drittel verhindern. Somit musste der Schlussabschnitt die Entscheidung bringen. Etwas Nervosität war auf beiden Seiten spürbar, immerhin wollte keiner den entscheidenden Fehler machen. Doch Niesky war durch den Rückstand unter Zugzwang. In der 49. Spielminute fasste sich dann Kapitän David Vatter ein Herz und konnte den umjubelten Ausgleich erzielen. Doch damit nicht genug. In der 53. Minute konnte Phil Miethling mit einem satten Schuss in Überzahl die Führung für die Tornados erzielen. Aber die Eisbären blieben dran und erzielten in der folgenden Überzahl den erneuten Ausgleich durch Balzer, als sie bereits alles auf eine Karte setzten und mit sechs Feldspielern agierten (55. Min). Das Spiel ging hin und her. In der 58. Spielminute fiel dann die Entscheidung zugunsten der Gäste aus Niesky. Phil Miethling nahm die Scheibe, bekam Platz und konnte einnetzen. Der starke Robert Handrick hielt anschließend den Sieg von 3:4 und damit das 1:0 in der Serie fest. Weiter geht es am 22. März 2025 im heimischen Waldstadion. Der Puck fällt wie gewohnt um 18:30 Uhr. Ein eventuelles Spiel 3 findet am Tag darauf in Berlin statt.
Letztes Heimspiel der Tornados mit Saisonabschluss (RLO) Am kommenden Samstag, dem 22.03.2025 endet offiziell die Heimspielsaison 2024/2025 der Tornados im Nieskyer Eisstadion. Anpfiff gegen die Eisbären Juniors Berlin ist 18:30 Uhr. Nachdem die Nieskyer Cracks am letzten Wochenende ihr erstes Spiel in der finalen Platzierungsrunde um Platz 5 der Tabelle in der RLO gegen die Eisbären mit 3:4 in der Hauptstadt gewonnen haben, hoffen nun alle auf den nächsten Sieg der Tornados und damit das vorzeitige Ende der Saison. Im Fall einer Niederlage müssten die Nieskyer – dem Modus Best of 3 zufolge – am Sonntag nochmal nach Berlin fahren. In jedem Fall gibt es nach dem Heimspiel am Samstag noch einen offiziellen Saisonabschluss im Eisstadion mit der Präsentation aller Mannschaften, mit Schlagestern Nicci Schubert und Freibier. Aus heutiger Sicht steht Trainer Jens Schwabe am Wochenende eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung. Sechs Spieler fehlen arbeits- bzw. krankheitsbedingt.
Schönheider WölfeSchönheider Wölfe ziehen ins Finale der Regionalliga Ost ein (RLO) Am Dienstagabend kam es im Schönheider Wolfsbau zum alles entscheidenden fünften Spiel der Halbfinalserie der Regionalliga Ost zwischen den Schönheider Wölfen und den Luchsen Lauterbach. Vor 551 begeisterten Zuschauern sicherten sich die Wölfe mit einem überzeugenden 5:1 (3:0, 1:1, 1:0) den Einzug ins Meisterschaftsfinale. Das Team von Coach Sven Schröder dominierte über weite Strecken das Spiel, welches sie von Beginn an im Griff hatten. Am Ende legte ein starkes erstes Drittel den Grundstein für den Sieg. Die Schönheider Wölfe legten nämlich einen Traumstart hin und machten von der ersten Minute an klar, dass sie entschlossen waren, das Spiel zu gewinnen. Bereits in der 4. Minute konnte Yannek Seidel die Wölfe mit 1:0 in Führung bringen. Nur knapp drei Minuten später erhöhte Lukas Lenk auf 2:0. Die Luchse Lauterbach schienen von der Schnelligkeit und der Entschlossenheit der Wölfe überrascht und fanden im ersten Drittel kaum Mittel gegen die Angriffe des Heimteams. In der 14. Minute setzte Jonas Wich den nächsten Nadelstich. Nach einem gelungenen Zusammenspiel im gegnerischen Drittel ließ er Lauterbachs Torhüter keine Chance und stellte auf 3:0. Damit war das erste Drittel aus Sicht der Wölfe perfekt, die nicht nur offensiv brillierten, sondern auch defensiv keine nennenswerten Chancen des Gegners zuließen. Im zweiten Drittel versuchten die Luchse zurück ins Spiel zu finden. Nach etwas mehr als sechs Minuten im Mittelabschnitt war es Julius Kranz, der für die Gäste auf 3:1 verkürzen konnte. Der Treffer zeigte zunächst etwas Wirkung bei den Wölfen. Die Luchse bekamen so etwas wie die zweite Luft und hatten einige gute Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer, doch mit Glück und Geschick überstand die Schönheider Defensive um Stammkeeper Niko Stark diese heikle Phase im Spiel. Kurz vor Ende des zweiten Drittels stellte Ricco Warkus dann den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. In der 39. Spielminute erzielte er das 4:1 und nahm den Gästen damit den Wind aus den Segeln. Im Schlussdrittel hatten gleich zu Beginn die Wölfe in doppelter Überzahl die Chance, den Vorsprung auszubauen, vergaben jedoch diese gute Gelegenheit. Noch zweimal knifflig wurde es dann zwischen der 43. und 48. Minute für die Hausherren, die sich ebenfalls teils in doppelter Unterzahl widerfanden. Doch die Wölfe-Abwehr stand sicher und überstand ohne weiteren Gegentreffer diese prekäre Situation. Es war das letzte Aufbäumen der bis zum Schluss tapfer kämpfenden Luchse, denn danach übernahmen die Wölfe wieder das Spielgeschehen und hatten gute Chancen auf weitere Treffer. Den Schlusspunkt in dieser Partie setzte erneut Yannek Seidel, welcher in der 55. Spielminute seinen Doppelpack schnürte und das 5:1 erzielte. In den verbleibenden Minuten brachten die Wölfe den am Ende verdienten Sieg sicher über die Zeit und durften sich gemeinsam mit den Fans über den Einzug ins Finale der Regionalliga Ost freuen. Das heutige Heimspiel wurde freundlichst präsentiert von der Erzgebirgssparkasse. Vielen herzlichen Dank! Die Stimmen zum Spiel gab es wie gewohnt auf der anschließenden Pressekonferenz welche auf unserem YouTube-Kanal unter https://youtu.be/v21IIBp2wTc zu sehen ist. Mit diesem hart er- und umkämpften Halbfinalsieg gegen die Luchse Lauterbach stehen die Schönheider Wölfe nun im Finale und treffen auf den amtierenden Meister FASS Berlin. Auch die Berliner konnten sich in ihrem Halbfinale im entscheidenden fünften Spiel deutlich mit 9:2 gegen die Chemnitz Crashers durchsetzen. Das erste Finalspiel findet bereits am kommenden Freitag, den 21. März 2025, um 19:00 Uhr in der Eissporthalle P09 in Charlottenburg statt. Zwei Tage später, am Sonntag, den 23. März 2025, steht um 17:00 Uhr das zweite Spiel der Serie im Schönheider Wolfsbau auf dem Programm. Gespielt wird im Modus "Best-of-Five", das heißt, welches Team zuerst drei Siege verbuchen kann, wird Meister der Regionalliga Ost 2024/2025. Die Vorfreude in Schönheide ist groß, denn die Wölfe haben in dieser Spielzeit schon bewiesen, dass sie in der Lage sind, den amtierenden Meister zu schlagen. Die Fans dürfen sich also auf eine spannende Finalserie freuen, in der beide Teams alles geben werden, um den begehrten Titel zu holen. Tickets für das Heimspiel in Schönheide am Sonntag sind bereits jetzt online unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events erhältlich.
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| NEWS International Internationale Ligen / Central European Hockey League |
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| Eaters Limburg - EG Diez-Limnburg 5:3 (CEHL) Die EGDL scheitert unglücklich nach fünf Spielen im Halbfinale der CEHL-Meisterschaft. Als nächstes Event steht die Saisonerabschlussfeier am 30. März 2025 an. Weitere Infos folgen. Die Rockets erwischten einen ordentlichen Start in die Partie, aber ab dem Führungstreffer von Melissant (7.) dominierten die Snackpoint Eaters das Geschehen. Das 2:0 von Van Sloun (15.) war die logische Folge der Überlegenheit der Niederländer im ersten Abschnitt. Zu allem Überfluss handelte sich David Lademann mit der Pausensirene eine Strafzeit ein, die von den Hausherren zum 3:0 durch Steinmetz genutzt wurde (22.). Spätestens nach dem vierten Einschlag im Rockets-Gehäuse durch Melissant (24.) war auch den kühnsten Optimisten klar, dass dieses Spiel entschieden war. Die EGDL zeigte in einem hektischen Mitteldrittel zwar weiterhin Moral und kam durch Riku Tiainen (27.) und Christian Bauhof (38.) ebenfalls auf die Anzeigetafel, haderte aber mit den Unparteiischen, da Justin Schrörs bereits die Maske verloren hatte, bevor Sars zum 5:1 einschoss (28.). Mit einem 3-Tore-Rückstand wurden letztmalig im Halbfinale die Seiten gewechselt und durch das schnelle 3:5 durch Sami Tamminen (44.) und zwei anschließenden Powerplays wäre vielleicht noch einmal etwas möglich gewesen, ein weiteres Tor sollte dem Team vom Heckenweg aber nicht mehr gelingen. EG Diez - Limburg: Schrörs - Kreuzmann, Valenti, Kristic, Yamak, Klingsporn - Tamminen, Kaus, Lehtonen, König, Bauhof, Lademann, Kecojevic, LeBlanc, Tiainen, Dreschmann, Lichnovsky Zuschauer: 853 Schiedsrichter: Van Grinsven, C. / Nimako 1:0 Melissant (Marx, Forrest) (06:00) 2:0 Van Sloun (Marx, Melissant) (14:24) 3:0 Steinmetz (Duperreault, Hessels) (21:42) PP1 4:0 Melissant (Marx, Gielen) (23:05) GWG 4:1 Tiainen (Tamminen, Lademann) (26:49) 5:1 Sars (Hooijmans, Duperreault) (27:06) 5:2 Bauhof (Kristic) (34:48) 5:3 Tamminen (Tiainen, Valenti) (43:06) Schussverhältnis: 47:24 (17:14,18:5,12:5) Bullies: 36:32 (13:9,9:13,14:10) Goalies: Ansems 21 von 24 (87,5 %) / Schrörs 42 von 47 (89,4 %) Strafen: Geleen 10 / EGDL 10
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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Stuttgarter ECCoole Kids auf scharfen Kufen bringen das Eis zum Schmelzen und den Puck zum Fliegen - Erstes internationales U11-Eishockey-Turnier in Stuttgart: Der „Young Rebels Cup“ Die Eiswelt Stuttgart auf der Waldau wird am 3. und 4. Mai 2025 zum Schauplatz des ersten internationalen U11-Kinder-Eishockey-Turniers, dem „Young Rebels Cup“. Zehn talentierte Teams aus fünf Ländern werden an diesem aufregenden Wochenende gegeneinander antreten und dabei nicht nur sportliche Höchstleistungen zeigen, sondern auch den Teamgeist und die Freude am Eishockeyspiel zelebrieren. „Wir wollen Stuttgart zeigen, was der coolste Mannschaftssport der Welt ist – und der schnellste erst recht“, erklärt Kristina Pilz, die Hauptverantwortliche des Turniers. Der Stuttgarter Eishockey-Club e.V. (SEC) hat derzeit 160 Mitglieder unter 18 Jahren in sechs Nachwuchsmannschaften und freut sich darauf, die jungen Talente auf internationaler Bühne präsentieren zu können. Das Turnier wird nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein Fest für die ganze Familie. „Wir entwickeln ein großes Rahmenprogramm für alle Spieler und Spielerinnen, ihre Familien, sowie alle großen und kleinen Zuschauer.“, so Jugendleiterin Tanja Karrasch-Gimmel. „Es ist eine fantastische Gelegenheit, den Eishockeysport in Stuttgart bekannter zu machen und unseren Gästen einen tollen Eindruck von unserer Stadt mit nach Hause zu geben.“ Um dieses Event zu realisieren, ist der SEC auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen. „Ohne finanzielle Mittel oder Sachspenden können keine Pokale, Erinnerungsfotos oder die Verpflegung der Gäste aus Frankreich, der Schweiz, Italien, Deutschland und Bosnien realisiert werden.“ so Kristina Pilz. „Firmen haben die Möglichkeit, ihre lokale Sichtbarkeit zu stärken und über die Landesgrenzen hinaus wahrgenommen zu werden“, betont sie. „Es ist ein wenig wie Stuttgart selbst: Wir spielen lokal, aber oft vergessen wir, dass Stuttgart in einer internationalen Liga spielt“, schmunzelt das Vorstandsmitglied des SEC. An einem Sponsoring Interessierte können sich bei ihr unter kristina.pilz @stuttgarter-ec.de melden.
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