IHP NachrichtenMontag 3.März 2025
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Rosenmontag mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Ost, Landesliga Thüringen und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| CHL-Qualifikation perfekt: Eisbären bezwingen Wolfsburg mit 6:3 (DEL) Die Eisbären Berlin haben ihre Heimserie in der PENNY DEL weiter ausgebaut Die Berliner setzten sich in ihrem letzten Heimspiel der laufenden Hauptrunde mit 6:3 gegen die Grizzlys Wolfsburg durch und haben den sechsten Erfolg in Serie in der Uber Arena gefeiert. Mit diesem Sieg fixierten die Eisbären den zweiten Tabellenplatz und haben sich für die Champions Hockey League 2025/26 qualifiziert. Die Gastgeber waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. So sorgte Ty Ronning (10./PP1) im Powerplay für die Berliner Führung. Diese bauten Lean Bergmann (12.) und Manuel Wiederer (14.) in der Folge auf 3:0 aus. Wolfsburg kam im Startdrittel noch durch Tanner Kaspick (15.) zum ersten Treffer, so ging es mit dem 3:1 der Eisbären in die erste Pause. Kurz nach Beginn des Mittelabschnitts gelang Ryan O’Connor (22./PP1) in Überzahl der Anschluss der Grizzlys. Aber Leo Pföderl (22./PP1) stellte ebenfalls im Powerplay lediglich 39 Sekunden später den alten Zwei-Tore-Vorsprung Berlins wieder her. Trotz mehrerer Abschlussmöglichkeiten auf beiden Seiten fiel kein weiteres Tor im mittleren Drittel. Im Schlussabschnitt kamen die Gäste durch Andy Miele (48.) zum abermaligen Anschluss. Danach vereitelte Eisbären-Torhüter Jake Hildebrand einige gute Wolfsburger Chancen. Kurz vor Spielende trafen dann erneut Ronning (58./EN) und Wiederer (60./EN) ins leere Wolfsburger Tor zum 6:3-Endstand. Die Eisbären Berlin sind bereits am Dienstag, den 4. März wieder im Einsatz. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Schwenninger Wild Wings. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Ich freue mich über den Sieg. Wir sind ordentlich ins Spiel gestartet. Wir konnten im Powerplay in Führung gehen und diese dann weiter ausbauen. Vor dem ersten Gegentreffer ist uns ein Fehler in der Defensivzone unterlaufen. Nach dem zweiten Gegentreffer hätten wir ein wenig in die Defensive gedrängt werden können, wir konnten aber direkt in Überzahl antworten. Grundsätzlich war unser Puckmanagement im zweiten Drittel besser, wir haben viel Zeit in der Offensivzone verbracht. Im Schlussabschnitt hat Wolfsburg noch einmal viel Druck aufgebaut. Wir konnten den Ansturm aber überstehen. Ich bin stolz auf meine Spieler. Wir wollten unser letztes Heimspiel der Hauptrunde vor unseren Fans unbedingt gewinnen. Ich freue mich über die Qualifikation für die Champions Hockey League.“ Manuel Wiederer (Stürmer Eisbären Berlin):„Wir sind gut gestartet. Im Mitteldrittel sind wir dann am Ende aber ein wenig von unserem Spiel abgewichen. Im Großen und Ganzen war es jedoch eine gute Leistung und wir haben verdient gewonnen. Wir sind glücklich, dass wir den zweiten Tabellenplatz gesichert haben. In den letzten beiden Partien werden wir weiter alles geben.“ Endergebnis Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 6:3 (3:1, 1:1, 2:1) Aufstellungen Eisbären Berlin: Hildebrand (Stettmer) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Smith; Geibel, Galipeau; Panocha – Noebels (A), Boychuk (A), Pföderl; Tiffels, Fontaine, Ronning; Veilleux, Kirk, Bergmann; Hördler, Wiederer, Mik – Trainer: Serge Aubin Grizzlys Wolfsburg: Weitzmann (Strahlmeier) – Möser, Pfohl; Melchiori, O’Connor; Button, Ramage; Martinovic – Veber, Varone, Schinko; White, Miele, Machacek; Chrobot, Kaspick, Lambert; Ruckdäschel, Fauser, Dumont – Trainer: Mike Stewart Tore 1:0 – 09:29 – Ronning (Pföderl, Veilleux) – PP1 2:0 – 11:05 – Bergmann (Kirk, Veilleux) – EQ 3:0 – 13:46 – Wiederer (Müller) – EQ 3:1 – 14:09 – Kaspick (Ramage) – EQ 3:2 – 21:03 – O’Connor (White, Schinko) – PP1 4:2 – 21:42 – Pföderl (Ronning, Wissmann) – PP1 4:3 – 47:40 – Miele (Button, White) – EQ 5:3 – 57:31 – Ronning – EN 6:3 – 59:28 – Wiederer (Tiffels) – SH1, EN Strafen Eisbären Berlin: 8 (2, 2, 4) Minuten– Grizzlys Wolfsburg: 14 (8, 6, 0) Minuten Schiedsrichter Sirko Hunnius, David Cespiva (Wayne Gerth, Marcus Höfer) Zuschauer 14.200
Düsseldorfer EG4:3: DEG siegt in Overtime gegen Nürnberg (DEL) Die Düsseldorfer EG hat das wichtige Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 4:3 (1:1, 2:0, 0:2, 1:0) in der Overtime gewonnen. Nach verspielter Führung holte sich die DEG vor über 9.600 Zuschauern den Zusatzpunkt in der Overtime.
Red Bull MünchenEHC Red Bull München gewinnt Topspiel gegen die Adler Mannheim (DEL) Der EHC Red Bull München setzte sich am 50. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2024/25 gegen die Adler Mannheim mit 2:0 (1:0|1:0|0:0) durch und eroberte damit den vierten Tabellenplatz. Adam Brooks und Chris DeSousa erzielten die Tore für die Mannschaft von Trainer Don Jackson. Torhüter Evan Fitzpatrick feierte seinen ersten Shutout in der DEL. Der SAP Garden war im letzten Münchner Heimspiel vor den Playoffs mit 10.796 Zuschauern erneut ausverkauft. Härte, Tempo und jede Menge Torszenen – das Topspiel wurde seinem Namen von Beginn an gerecht. Mannheim war zunächst leicht überlegen, ehe die Red Bulls aufdrehten. DeSousa knallte unter anderem den Puck ansatzlos an die Latte (6.). Die erste Topchance der Adler von Zachary Leslie vereitelte Fitzpatrick (13). Wenige Sekunden später klingelte es auf der anderen Seite: Brooks tunnelte Adler-Schlussmann Arno Tiefensee und brachte München in Führung (13.). Das Duell wurde nun noch intensiver, trotz einiger Topchancen fiel vor der ersten Pause aber kein weiterer Treffer. Nach dem Seitenwechsel gaben die Red Bulls anfangs den Ton an – und wurden dafür belohnt. DeSousa erhöhte in der 28. Minute für das Jackson-Team nach überlegter Vorarbeit von Brooks auf 2:0. Weil Fitzpatrick weiterhin zwischen den Pfosten glänzte und Leon Gawanke mit einem Hammer nur die Latte traf (35.), überstanden die Red Bulls im Mittelabschnitt insgesamt zehn Minuten in Unterzahl schadlos. Im dritten Drittel räumte die Münchner Defensive konsequent vor Fitzpatricks Tor auf, die Red Bulls konnten aber auch immer wieder Entlastungsangriffe starten. So hielt der Zwei-Tore-Vorsprung bis in die Schlussphase. Knapp vier Minuten vor der Sirene brachte Adler-Coach Dallas Eakins den zusätzlichen Feldspieler. Beide Teams trafen in dieser Phase den Pfosten, am Spielstand änderte sich aber nichts mehr. Evan Fitzpatrick: „Jedes Spiel hat aktuell Playoff-Charakter. Die Jungs haben heute einen super Job gemacht und sehr viele Schüsse geblockt. Unser Unterzahl-Spiel war großartig.“ Tore: 1:0 | 12:55 | Adam Brooks 2:0 | 27:27 | Chris DeSousa Zuschauer: 10.796
Eispiraten Crimmitschau3:4! Eispiraten unterliegen Selb im Penaltyschießen - Westsachsen holen einen Punkt zum Hauptrundenabschluss (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Sonntagabend, zum letzten Hauptrundenspiel der Saison 2024/25, einen Punkt bei den Selber Wölfen mitgenommen. Mit 3:4 unterlagen die Westsachsen den Franken vor 2.722 Zuschauern im Penaltyschießen. Start der ersten Playdown-Serie ist am kommenden Freitag (07.03.2025 – 19.30 Uhr). Dann treffen die Eispiraten im heimischen Sahnpark auf die Eisbären Regensburg. Der gewonnene Punkt gegen Selb würde im Falle eines Wiedersehens in der zweiten Playdown-Runde hingegen einen Vorteil von einer 1:0-Serienführung mit sich bringen. Cheftrainer Jussi Tuores nahm an seinem Kader vor dem Hauptrundenfinale in Selb kaum Änderungen vor. So ersetzte Ole Olleff Felix Thomas, der ebenso wie Roman Zap und Alex Vladelchtchikov, der für Halle spielte, nicht im Aufgebot stand. Zuhause blieb ebenso Oleg Shilin. Deshalb stand Florian Mnich, im Duell mit seinem Ex-Club, im Gehäuse. Beide Teams starteten verhalten in die letzte Hauptrundenpartie der Saison 2024/25. So gelang es sowohl den Wölfen als auch den Gästen aus Crimmitschau zunächst kaum, gefährliche Torchancen zu kreieren. Der erste Treffer der Begegnung fiel schließlich in numerischer Überzahl – auf Seiten der Eispiraten! Mirko Sacher wurde von Denis Shevyrin und Dominic Walsh perfekt freigespielt. Der Verteidiger ließ Selbs Goalie Michel Weidekamp mit seiner Direktabnahme dann keine Abwehrchance – 1:0 (10.). Die Gäste hatten das Spielgeschehen danach im Griff. Fast aus dem Nichts konnten aber auch die Hausherren in Durchgang Nummer eins jubeln. Ryan Smith ließ Jerkko Rämö mit einer Finte stehen und vollendete mit seinem Handgelenkschuss in den Knick zum 1:1-Ausgleich (16.). Die Crimmitschauer zeigten sich davon aber nicht beeindruckt und waren über das gesamte Mitteldrittel das Team, welches das Heft des Handelns in der Hand hielt und die Oberfranken immer wieder vor große Probleme stellte. Während das Team von Craig Streu kaum zu gefährlichen Offensivaktionen kam, durften die Westsachsen verdientermaßen erneut jubeln. Thomas Reichel war es, der Mirko Sachers Treffer beinahe kopierte und in einer erneuten Powerplay-Situation zur verdienten 2:1-Führung einschoss (30.). Und die Schützlinge von Jussi Tuores konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen. Nach einem schnellen Gegenstoß entschied sich Colin Smith nicht für den Querpass auf Corey Mackin, sondern für einen eigenen Abschluss, blieb dabei eiskalt und vollendete kurz nach dem Beginn des dritten Drittels zum 3:1 für die Eispiraten (43.). Diese nahmen danach einen Fuß vom Gaspedal und wurden dafür vom gut aufgelegten Carson McMillan bestraft. Seiner Einzelaktion folgte der Treffer zum 2:3-Anschluss, der den Gastgebern wieder Hoffnung gab. Die Selber Wölfe bekamen in der Folge eine doppelte Überzahl zugesprochen und schafften es in dieser, den Spielstand erneut zu egalisieren. Wieder war es McMillan, der den Vorteil, nach einer äußerst fragwürdigen Entscheidung der Referees, für seine Farben zu nutzten wusste und zum 3:3 einnetzte (55.). Es ging folglich in die Verlängerung und die Eispiraten hatten ihr Minimalziel, einen Punkt für ein mögliches Aufeinandertreffen in der zweiten Playdown-Runde zu ergattern, bereits erreicht. Ein Sieger der Partie musste dennoch ausgespielt werden. Dabei lieferten sich die beiden Rivalen in der Overtime einen offenen Schlagabtausch ohne ein weiteres Tor. Im folgenden Penaltyschießen verwandelte Vinny Saponari für die Pleißestädter – für die Wölfe trafen sowohl Ryan Sproul als auch Carson McMillan, der mit seinem Gamewinner den 3:4-Endstand aus Sicht der Westsachsen besorgte. Torfolge (1:1, 0:1, 2:1, 0:0, 1:0): 0:1 Mirko Sacher (Denis Shevyrin, Dominic Walsh) 09:21 – PP1 1:1 Ryan Smith (Josh Winquist, Jeroen Plauschin) 15:51 1:2 Thomas Reichel (Colin Smith, Corey Mackin) 29:54 – PP1 1:3 Colin Smith (Corey Mackin) 42:51 2:3 Carson McMillan (Jordan George) 49:29 3:3 Carson McMillan (Josh Winquist, Ryan Smith) 54:45 – PP2 4:3 Carson McMillan – GWS Zuschauer: 2.722
Niederlage zum Abschluss der Hauptrunde (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben die Hauptrunde in der DEL2 mit einer Niederlage abgeschlossen. In Landshut musste sich das Team von Cheftrainer Niklas Sundblad mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Als Tabellenvierter treffen die Eislöwen im Playoff-Viertelfinale ab dem 12. März auf die Starbulls Rosenheim. Der Start in Landshut hätte nicht besser sein können. Nach nur 77 Sekunden gingen die Eislöwen in Führung. Dane Fox spielte den mitgelaufenen Travis Turnbull frei, der eiskalt zur 1:0-Führung treffen konnte. Die Eislöwen blieben im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft. Nachdem beide Mannschaften ihre erste Überzahlsituation ungenutzt ließen, schlugen die Eislöwen bei Fünf gegen Fünf erneut zu. Andrew Yogan fälschte einen Schuss von Simon Karlsson in der 14. Minute unhaltbar zum 2:0 ab. Landshut kam 46 Sekunden vor Ende des ersten Drittels zum Anschlusstreffer. In Überzahl traf Luca Zitterbart. Im zweiten Drittel erspielten sich beide Mannschaften gute Torchancen. Sebastian Gorcik scheiterte in Unterzahl an Jonas Langmann (24.) und auf der Gegenseite half erst die Querlatte und schließlich Felix Krüger, der liegend im Torraum den Ausgleich verhinderte (26.). In der Folge nahm das Spiel an Härte zu. Auf beiden Seiten hagelte es Strafen. Ein Vorgeschmack auf die anstehenden Playoffs. Janick Schwendener durfte sich zudem auszeichnen. In der 28. Minute rettete er in höchster Not gegen Benjamin Zientek und in der 33. Minute gegen David Zucker. Im Schlussabschnitt kam Landshut schnell zum 2:2-Ausgleich. In der 44. Minute gewann der EVL in der Dresdner Zone ein Anspiel. Von der blauen Linie wurde der Puck in Richtung Tor befördert, wo Zucker entscheidend und unhaltbar für Schwendener abfälschte. In der 51. Minute hätten die Eislöwen erneut in Führung gehen können, konnten einen Drei auf Eins Konter aber nicht nutzen. Die Entscheidung sollte in der Verlängerung fallen. Ein Fehler im Spielaufbau in der eigenen Zone brachte Landshut an den Puck. Gegen Jakob Mayenschein konnte Schwendener erneut stark parieren, war gegen Nick Pageaus Nachschuss aber machtlos. Niklas Sundblad, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein tolles Eishockeyspiel mit vielen Checks und Emotionen. Ein Vorgeschmack auf das was kommen wird in den Playoffs. Heute haben hier zwei starke Mannschaften gespielt. Trotz der Niederlage, so sollte Eishockey aussehen. Mit den Playoffs beginnt die Saison nun von vorn“ Weiter geht es ab dem 12. März mit dem Playoff-Viertelfinale. Der Gegner sind die Starbulls Rosenheim.
Kassel HuskiesDer erste Schritt ist getan: Huskies nach Sieg in Regensburg Hauptrundenmeister (DEL2) Zum Abschluss der Hauptrunde waren unsere Huskies heute in Regensburg zu Gast. Die Ausganglage war simpel: Holen die Schlittenhunde einen Punkt, ist ihnen der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Nur im Falle einer Niederlage nach 60 Minuten müssten sie auf Schützenhilfe der Starbulls gegen die Pinguine hoffen. Trotz einiger guten Chancen der Gastgeber, gingen die Huskies durch Mieszkowski und Weidner mit 2:0 in Front, ehe Liss spät im zweiten Drittel auf 1:2 verkürzte. Im Schlussabschnitt glich Preto das Spiel aus, durch die Punkteteilung nach 60 Minuten war jedoch die Hauptrundenmeisterschaft gesichert. In der Verlängerung entschied Keck das Spiel mit seinem 38. Saisontreffer. Die Gastgeber kamen stark in die Partie und durften nach nur wenigen Sekunden bereits in Überzahl ran. Trotz einiger guter Chancen der Eisbären überstanden die Huskies die Unterzahlsituation schadlos. Die beste Chance vergab Liss aus linker Position (2.). In der 8. Spielminute scheiterte zudem Preto mit einem zu zentralen Schuss an Maurer. Stattdessen fiel der erste Treffer auf der anderen Seite: Olsen spielte den Puck auf den linken Flügel zu Mieszkowski, welcher vor das Tor zog und durch die Beine von Eisbäre-Goalie Neffin einschieben konnte (9.). Knüppeldick kam es für die Eisbären, welche das gesamte Drittel über ein gutes Spiel zeigten, schließlich anderthalb Minuten später als ein Aufbaupass Weidner am Schlittschuh traf und von dort zur 2:0-Führung für die Huskies ins Tor sprang. Dennoch zeigten sich die Oberpfälzer unbeeindruckt, drängten auf ihren ersten Treffer, doch weder Slezak (13.), noch Wong (15.) konnten Maurer überwinden. Da Keck kurz vor Drittelende noch das 3:0 verpasste, ging es mit dem 2:0 in die erste Pause. Auch im Mittelabschnitt waren die Eisbären die etwas aktivere Mannschaft, konnten Maurer aber für lange Zeit nicht überwinden. So auch in der 30. Spielminute als zuerst Sager mit einem Alleingang an Neffin scheiterte und direkt im Gegenzug Grimm den Schlussmann der Huskies nicht überwinden konnte. Wenige Minuten später war es dann aber so weit: Liss verzögerte auf dem linken Flügel und setzte seinen folgenden Abschluss perfekt ins obere Eck (35.). Kurz nach Wiederbeginn hätte Keck den alten Abstand wiederherstellen können, verpasste aber das Tor bei seinem Angriff über den linken Flügel, wodurch es bei der nur noch knappen Führung nach dem zweiten Drittel blieb. Erwartungsgemäß drängten die Regensburger im Schlussdrittel von Beginn an auf den Ausgleichtreffer. Dieser fiel schließlich im Powerplay: Preto konnte die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie befördern (47.). Kurz darauf verpasste Olsen aus dem Slot die erneute Führung (49.). In den Schlussminuten stand erneut Torhüter Maurer im Mittelpunkt. Gleich mehrmals sicherte er seinen Farben mit Saves wie gegen Trivino und Trivino (54.) das Unentschieden. Durch den Punktgewinn war den Schlittenhunden die Hauptrundenmeisterschaft nicht mehr zu nehmen. Dennoch gab es in der turbulenten Verlängerung ein weiteres Highlight: Keck entschied die Partie in der 65. Minute mit einem Alleingang und sicherte sich so den nun alleinigen nordhessischen Tore-Rekord einer DEL2-Hauptrunde! Tore: 0:1 Mieszkowski (Olsen, Cutler – 9. Min.) 0:2 Weidner (11. Min.) 1:2 Liss (Schembri – 35. Min.) 2:2 Preto (PP – Gajovsky, Morley – 47. Min.) 2:3 Keck (GWG – Faber, Garlent – 65. Min.)
ESV KaufbeurenESVK muss in die Playdowns / 6:2 Heimniederlage am letzten Hauptrundenspieltag gegen Freiburg - nun geht es gegen die Selber Wölfe um den Klassenerhalt in der DEL2 (DEL2) Der 52. und somit letzte Spieltag der laufenden DEL2-Hauptrunde stand für den ESV Kaufbeuren in der heimischen energie schwaben arena an. Zu Gast war der direkt vor dem ESVK platzierte EHC Freiburg. Für die Joker ging es in der Theorie noch um die Pre-Playoffs. Realistisch gesehen hätte hierfür ein regelrechtes Wunder passieren müssen, da ein tabellarisches Überholmanöver an den Wölfen vorbei nur mit einem acht Tore Unterschied in der heutigen Partie möglich gewesen wäre. Im Vergleich zum vorigen Auswärtssieg gegen die Eisbären Regensburg gab es keine Veränderungen im Kader Leif Carlssons. Der ESV Kaufbeuren musste sich vor 2.035 Zuschauern mit 2:6 geschlagen geben. Die Partie begann zunächst gut für die Joker. Bereits in der vierten Minute schlenzte Colby McAuley von der rechten Offensivseite in Richtung Tor. Der Puck prallte vom Freiburger Verteidiger im Slot ab und rutschte zum 1:0 hinter die Linie. Wenige Minuten später setzte sich Fabian Ilestedt konsequent an der Bande hinter dem Kaufbeurer Kasten gegen den vorigen Torschützen durch und spielte den Pass durch die komplette Defensivzone des ESVK an die blaue Linie zu Petr Heider. Der fackelte nicht lange und schlenzte über den Schoner von Daniel Fießinger zum 1:1 ein. Mitte des Drittels war es dann zu einfach für die Wölfe. Eero Elo ließ man freien Raum, sodass dieser aus der Mitte zum links stehenden Maximilian Leitner passen konnte. Dieser tat es Colby McAuley gleich und schlenzte in Richtung Slot von wo aus der Puck unglücklich für die Joker zum 1:2 über die Linie rutschte. Bei der Kaufbeurern lief es heute nicht rund. Viele Klärungs- und Passversuche landeten bei den Freiburgern. Aufgeben stand jedoch nicht auf der Agenda. So hatten die Rot-Gelben im weiteren Verlauf gute Möglichkeiten durch Nolan Yaremko, Sami Blomqvist und Colby McAuley. Patrik Cerveny im Wölfetor ließ sich aber nicht überwinden. Wenige Minuten vor Schluss schlenzte Sami Blomqvist von der rechten Seite in Richtung Tor. Der Puck prallte vom Schläger Nikolas Linsenmaiers ab und klatschte an den Querbalken. Bevor es in die Kabinen ging erhielt Sten Fischer noch wegen Beinstellens eine kleine Strafzeit. In eigener Überzahl brachte Fabian Ilestedt den Puck an die Grundlinie zu Nikolas Linsenmaier. Der sah Shawn O’Donnell im Slot, spielte den Pass und der Kanadier feuerte seine Direktabnahme zum 1:3 in das Tor. Anschließend flachte die Partie extrem ab. Es dauerte bis zur Mitte des Drittels, ehe Sami Blomqvist mit Tempo über die blaue Linie fuhr und den Puck zu Jacob Lagacé durchsteckte. Dieser umkurvte Patrik Cerveny und schob die Scheibe zum 2:3 über die Linie. Kurz darauf wurde ein Halten Leo Hafenrichters mit einer kleinen Strafe geahndet. In der resultierenden Freiburger Unterzahl klaute Eero Elo den Puck von Simon Schütz an der blauen Linie, fuhr seelenruhig in die Kaufbeurer Zone und traf unhaltbar für Daniel Fießinger im Kreuzeck zum 2:4. Wenige Momente später schoss Jamal Watson von der blauen Linie in die Bande hinter dem Tor. Nolan Yaremko im Slot machte sich bereit das Spielgerät in das halbleere Tor zu befördern, wurde aber noch entscheidend gestört. Die Partie gestaltete sich bis zum Pausenpfiff zerfahren. Freiburg entschleunigte mehrmals das Spiel und die Joker taten sich weiterhin in vielen Belangen schwer. Der letzte Spielabschnitt startete mit einem Schuss Sameli Venteläs von der blauen Linie, welcher abgefälscht am Innenpfosten landete. Georgiy Saakyan schaltete am schnellsten ob schob zum 2:5 ein. Eine ähnliche Situation sollte sich auf der anderen Seite auch ereignen. Alex Thiel feuerte den Schuss ab, Sami Blomqvist fälschte ab und hatte anschließend selbst die Chance den Abpraller zu verwerten. Er schlug jedoch über den Puck. Mitte des Drittels kam es dann zur Doppelchance für Joey Lewis, allerdings blieb Patrik Cerveny standhaft. Kurz darauf musste Dieter Orendorz für vier Minuten wegen eines hohen Stocks das Eis verlassen. In Überzahl trafen Eero Elo und Nikolas Linsenmaier das Gestänge. Wenige Minuten später baute Freiburg die Führung weiter aus. Tomas Schwamberger fuhr in der Mitte an und leitete den Puck nach rechts, von wo aus Petr Heider seine Direktabnahme zum 2:6 im Tor unterbrachte. Eero Elo erhielt noch eine kleine Strafzeit wegen Beinstellens. Dies brachte den Jokern allerdings nichts mehr ein und so endete das Spiel mit einem 2:6 auf der Anzeigetafel.
Krefeld PinguineStarbulls Rosenheim - Krefeld Pinguine 2-4 (DEL2) Mit einer eindrucksvollen Moral und einer kämpferischen Leistung konnten sich die Krefeld Pinguine zum Abschluss der Hauptrunde am Sonntag einen 4:2-Auswärtssieg bei den Starbulls Rosenheim und damit den zweiten Tabellenplatz in der DEL2-Hauptrundentabelle hinter den Kassel Huskies sichern. Philipp Kuhnekath erzielte bei seinem Comeback in der Schlussphase das Game-Winning-Goal. Die Partie begann mit einem druckvollen Start der Gastgeber, die in den ersten Minuten die besseren Chancen hatten. Doch Felix Bick bewies einmal mehr seine Klasse und hielt die Pinguine mit mehreren starken Paraden im Spiel. In der 15. Minute waren es dann jedoch die Schwarz-Gelben, die zuschlugen. Davis Vandane hämmerte den Puck mit einem satten Schlagschuss zur 1:0-Führung an Starbulls-Goalie Oskar Autio vorbei ins Netz. Im zweiten Drittel drehten die Starbulls das Spiel. Zunächst gelang Ville Järveläinen in der 35. Minute der Ausgleich, wenig später brachte Kevin Handschuh die Hausherren mit 2:1 in Führung. Die kurze Bank der Pinguine machte sich nun bemerkbar, doch die dezimierte Mannschaft stemmte sich mit viel Leidenschaft gegen die drohende Niederlage. Im Schlussabschnitt belohnte sich das Team von Cheftrainer Thomas Popiesch für den hohen Einsatz. Lucas Lessio erzielte in der 45. Minute den verdienten Ausgleich im Powerplay. Nachdem die Scheibe von der blauen Linie zuerst noch abgewehrt werden konnte, setzte der Kanadier nach und löffelte den Puck durch die Beine des Rosenheimer Goalies. Die Partie stand nun auf Messers Schneide, doch die Pinguine bewiesen in der Crunchtime Nervenstärke. Rückkehrer Philipp Kuhnekath krönte sein Comeback in der 58. Minute mit dem 3:2-Siegtreffer, als Mike Fischer ihn im Slot freistehend bedienen, und Kuhnkath im langen Eck einnetzen konnte. David Cerny sorgte schließlich mit einem Empty-Net-Treffer für die Entscheidung. Dank ihrer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherten sich die Krefeld Pinguine den zweiten Tabellenplatz und haben nun eine Woche Zeit, sich auf das Playoff-Viertelfinale vorzubereiten. Der Gegner wird erst in den Pre-Playoffs ermittelt. Der Playoff-Auftakt in der YAYLA Arena findet am 12. März statt. Zahlen zum Spiel SBR – KEV 2:4 (0:1; 2:0; 0:3) Tore: 0:1 (14:22) Vandane (Lessio, Newton), 1:1 (34:17) Järveläinen (Stretch), 2:1 (38:15) Handschuh (Järveläinen), 2:2 (44:19) Lessio (Müller, Hirano – 5:4), 2:3 (57:02) Kuhnekath (Fischer, Trinkberger), 2:4 (59:11)(EN) Cerny (Fischer) Schüsse: 32:44 Strafminuten: 10:12 Zuschauer: 4213 Stimmen zum Spiel Steffen Ziesche Ich denke, das war über 60 Minuten ein enges Spiel in dem die Special Teams den Unterschied gemacht haben. Klar hatten wir hier und da etwas Glück, aber wir haben eben auch gut gestanden. Vor allem in Unterzahl. Zudem haben wir eines unserer Überzahlspiele genutzt. Am Ende des Tages können wir auch wegen des kleinen Kaders heute sehr zufrieden sein. Das Team hat gekämpft, zusammengestanden und sich den Sieg verdient.
Selber WölfeMcMillan Dreierpack sichert Zusatzpunkt / Selber Wölfe vs. Eispiraten Crimmitschau 4:3 (1:1; 0:1; 2:1/1:0) SO (DEL2) Nach der Niederlagenserie zuletzt, gelang den Wölfen vor heimischem Publikum gegen die Gäste aus Crimmitschau ein erfolgreicher Abschluss der Hauptrunde. Durch diesen Sieg können die Selber Wölfe mit einem guten Gefühl in die anstehende Playdown-Serie gegen den ESV Kaufbeuren gehen. Alle drei Drittel waren hart umkämpft. Nach der zwischenzeitlichen zwei Tore Führung der Eispiraten sah schon vieles nach einer neuerlichen Niederlage aus. Der viel gescholtene Carson McMillan war es dann, der mit seinem Doppelpack den Ausgleich herstellte und im Penaltyschießen mit seinem Game Winning Shot für den Sieg sorgte. Wölfe finden schwer in die Partie Den etwas besseren Start in die Begegnung erwischten die Gäste aus Crimmitschau. Mehrmals spielten sie sich im Drittel der Wölfe fest und konnten erste Abschlüsse verzeichnen. Auf der Gegenseite wurde es einmal bei einer Direktabnahme von Miglio gefährlich. Im Powerplay schlugen die Eispiraten dann erstmals zu. Am langen Pfosten stand Sacher nach Querpass von Sheveryin blank und traf ins kurze Eck zur Führung für die Gäste. In der Folge erhielten dann auch die Wölfe ihr erstes Powerplay. Nachdem sich Miglio stark auf außen durchsetzte, gab es die nächste Strafe für Crimmitschau, wodurch die Hausherren sogar noch im fünf gegen drei agieren konnten. Doch Chancen waren Mangelware. Bis auf einen Schuss von Sproul war vom Powerplay der Wölfe nicht viel zu sehen. Der Ausgleich fiel wenige Minuten später dann aber doch. Winquist bediente Smith, der sich nicht zweimal bitten ließ und Mnich keine Abwehrchance ließ. Die Gäste erhielten dann gut vier Minuten vor Ende des Drittels ihr nächstes Powerplay, die Wölfe verteidigten dies aber stark und hatten durch Smith, nach toller Einzelleistung, sogar die Chance auf den Shorthander - der Angreifer scheiterte diesmal aber mit seinem Versuch an Mnich. Powerplay macht den Unterschied Es entwickelte sich ein eher zäher Beginn in den Mittelabschnitt. Chancen waren auf beiden Seiten kaum zu verzeichnen. Als die Wölfe erneut in Unterzahl gefordert waren, verteidigten die Gastgeber hier wieder überzeugend. Kurz darauf wurde Hördler für Beinstellen nach einer peinlichen Schwalbe vom Crimmitschauer Smith auf die Strafbank geschickt. Doch der Goldhelm der Gäste musste für die Unsportlichkeit ebenfalls in die Kühlbox. Wieder nur wenige Momente später erwischte es McMillan auf Seiten der Wölfe ebenfalls für Beinstellen. Dieses nutzten die Gäste wieder eiskalt mit einem ähnlichen Muster wie bei der Führung. Smith hoch zu Reichel und dieser setzte den Puck ins kurze Eck. Beinahe im Gegenzug wäre den Wölfen die schnelle Antwort gelungen. McMillan von der blauen hoch vors Tor, wo Kriymskiy den Schläger reinhielt und der Puck knapp am Tor vorbeirauschte. Hofmann hatte dann direkt den Nachschuss, welcher noch den Pfosten touchierte. Eine Sekunde vor Ablauf des ersten Drittels musste dann Miglio nach einem Crosscheck auf die Strafbank, womit Selb den Schlussabschnitt in Unterzahl beginnen muss. McMillan bringt Selb zurück Das Powerplay der Gäste konnten die Wölfe im Keim ersticken. Stattdessen hatten die Hausherren sogar mehr Spielanteile und spielten sich nahezu die kompletten zwei Minuten im Drittel der Gäste fest. Nach der nächsten Strafe gegen Miglio erhöhten die Eispiraten dann aber doch. Smith ließ sich die Chance im Slot nicht nehmen und ließ Weidekamp keine Abwehrchance. Der Treffer zeigte erstmal Wirkung im Spiel der Wölfe, ehe McMillan entschlossen vor das Tor zog und im Fallen ganz stark den Anschlusstreffer erzielte. Das Tor gab den Wölfen Rückenwind, die von nun an auf den Ausgleich drängten. Nach einer unübersichtlichen Aktion vor dem Tor von Mnich wurde von den Eispiraten sowohl Zikmund als auch Scalzo auf die Strafbank geschickt. Da noch eine Reststrafe gegen Shevryin lief, hatten die Wölfe erneut die Chance in doppelter Überzahl für den Ausgleich zu sorgen und dieser gelang auch postwendend. Über Smith landete der Puck bei Winquist welcher den einlaufenden McMillan sah und dieser erzielte seinen zweiten Treffer an diesem Abend. In den Schlussminuten gab es noch einige Möglichkeiten, doch der Siegtreffer wollte in regulärer Spielzeit nicht mehr fallen. In der Overtime waren die Wölfe dann klar tonangebend und Crimmitschau hatte keine einzige Torchance. Erst war es Miglio, welcher nach Pass von Smith durch war, allerdings an der Fanghand von Mnich scheiterte. Kurze Zeit später war es dann Winquist mit einem Abschluss. Trotz dieser Dominanz musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Sproul trat als Erster an und versenkte seinen Versuch eiskalt. Auf der anderen Seite war auch Saponari eiskalt und versenkte seinen Schuss unter die Latte. Ebenfalls erfolgreich war McMillan mit seinem Versuch während auf der anderen Seite Weidekamp gegen Mackin parieren konnte. Die Namensvetter Smith auf beiden Seiten scheiterten mit ihren Penaltys, wodurch sich Selb den Zusatzpunkt sicherte. Mannschaftsaufstellungen und Statistik Selber Wölfe: Weidekamp (Carr) - Heyter, Sproul, Hördler, Campbell, Gläßl, Plauschin, Raab - Miglio, Winquist, Smith, Raedeke, George, McMillan, Bassen, Schwamberger, Kiedewicz, Krymskiy, Park, Hofmann Eispiraten Crimmitschau: Mnich (Schneider) - Walsh, Kreutzer, Scalzo, Sacher, Olleff, Rämö, Schmidt - Smith, Feser, Mackin, Reichel, Saponari, Zikmund, Sheveryin, Böttcher, Lutz, Wagner, Michel Tore: 10. Min. 0:1 Sacher (Sheveryin, Walsh; 5/4) 16. Min. 1:1 Smith (Winquist, Plauschin) 30. Min. 1:2 Reichel (Smith, Mackin; 5/4) 43. Min. 1:3 Smith (Mackin) 50. Min. 2:3 McMillan (George) 55. Min. 3:3 McMillan (Winquist, Smith; 5/3) 60. Min. 4:3 McMillan (Penalty) Strafzeiten: Selb 14; Crimmitschau 14 Schiedsrichter: Kannengießer, Janssen (Treitl, Merten) Zuschauer: 2.722
Mission Viertelfi nale: Blue Devils treffen auf Bad Nauheim - Vorverkauf für Pre-Playoffs startet (DEL2) Was für eine sensationelle Hauptrunde! Mit Leidenschaft, Kampfgeist und beeindruckenden Leistungen haben die Blue Devils Weiden in dieser Saison Geschichte geschrieben. Der 3:0-Erfolg gegen die Lausitzer Füchse am 16. Februar besiegelte nicht nur den frühzeitigen Klassenerhalt, sondern markierte auch einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Doch die Mannschaft von Sebastian Buchwieser hat noch lange nicht genug: Gemeinsam mit ihren Fans wollen die Oberpfälzer diese historische Saison weiterführen! Ticketvorverkauf startet am Montag Am Mittwoch, den 5. März, steigt das erste Pre-Playoff-Heimspiel in der Hans-Schröpf-Arena gegen den EC Bad Nauheim. Die Blue Devils brauchen die volle Unterstützung ihrer Fans, um die Arena in eine Festung zu verwandeln und ins Playoff-Viertelfi nale einzuziehen. Gespielt wird im Modus "best of three", d.h. zwei Siege sind nötig, um die nächste Runde zu erreichen. Der Vorverkauf startet am Montag, den 3. März, um 15 Uhr, wie gewohnt online über okticket.de. Wie in der vergangenen Saison werden die Ticketpreise von Runde zu Runde angepasst. Alle Details dazu gibt es auf der Website der Blue Devils Weiden. Hinweis für Gästefans Das Gästekontingent ist gesperrt. Gästefans werden gebeten, sich entweder an die Fanbeauftragten oder direkt an die Geschäftsstelle der Blue Devils Weiden per E-Mail an ticket @bluedevilsgmbh.de zu wenden. Termine der Pre-Playoff-Begegnungen Heimspiel: Mittwoch, 05.03.25 um 20:00 Uhr Auswärtsspiel: Freitag, 07.03.25 Heimspiel: Sonntag, 09.03.25 um 18:30 Uhr (falls nötig)
Deggendorfer SCDeutlicher Heimsieg in Spiel 1 – Deggendorfer SC fertigt Herford ab (OLS) Der Deggendorfer SC kann Spiel 1 der Achtelfinalserie deutlich für sich entscheiden. Vor 2.452 Zuschauer in der Festung an der Trat bezwang das Team von Trainer Jiri Ehrenberger den Herforder EV deutlich mit 8:1. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Ice Dragons nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Thomas Greilinger und Tomas Gulda fehlten verletzungsbedingt im Aufgebot. Dem DSC gehörte die Anfangsphase in dieser Partie und ging mit seinem ersten Powerplay in Führung. David Stach bediente Marco Baßler, der trocken in der vierten Minute zum 1:0 abschloss. Die Herforder fanden aber mit jeder Minute besser in die Partie und blieben mit gezielten Nadelstichen offensiv gefährlich. Einer dieser Angriffe führte in der sechsten Minute zum 1:1. Ryley Lindgren verwertete vor dem Tor alleinstehend einen Abpraller zum Ausgleich. Im weiteren Drittelverlauf hatten beide Mannschaften Chancen auf die Führung, scheiterten jedoch entweder an Timo Pielmeier oder an Jakub Urbisch im Herforder Tor. Auch im zweiten Abschnitt erwischte der DSC den besseren Start und ging in der 24. Minute erneut in Führung. Thomas Pielmeier nutzte einen kapitalen Fehlpass von Herfords Keeper Jakub Urbisch zum 2:1. Die Deggendorfer blieben im weiteren Drittelverlauf spielbestimmend und holten spät im Drittel zum Doppelschlag aus. Zunächst fälschte Thomas Pielmeier im Powerplay in der 36. Minute einen Schuss von Marcel Pfänder zum 3:1 ab und nur eine Zeigerumdrehung später erhöhte David Stach nach schöner Einzelleistung sogar auf 4:1. Im Schlussdrittel setzten die Deggendorfer ihre Dominanz weiterhin in Tore um. Thomas Pielmeier komplettierte in der 46. Minute seinen Hattrick und auch Jaroslav Hafenrichter legte einen Dreierpack (46., 54., 58.) zum 8:1 Endstand nach. Bereits am Dienstag geht es weiter mit Spiel 2 der Serie. Spielbeginn in Herford ist um 19:30 Uhr.
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| NEWS Landesverbände Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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Eisbären Juniors BerlinTorfestival zum Hauptrundenabschluss (RLO) Reichlich Tore bekamen die Zuschauer beim letzten Hauptrundenspiel der Eisbären Juniors Berlin gegen die Jungfüchse Weißwasser zu sehen. 8:6 (2:1/1:2/5:3) gewannen die Juniors dieses Spiel und beenden die Hauptrunde damit erfolgreich. Die Abschlussplatzierungen beider Teams standen schon vor diesem Spiel fest. Die Juniors haben sich den 5. Platz geholt, Weißwasser landet zwei Plätze dahinter. Es galt also sich für die Platzierungsrunde einzuspielen. Während die Gäste mit elf Feldspielern und Torhüter Leroy Rohde angereist waren, standen den Juniors 17 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung, im Tor startete Benjamin Nitschke. Mit Vorteilen der Gastgeber startete die Partie und sie kamen auch zu guten Chancen. Von den Gästen kamen zwischenzeitlich gut Konter und so war vor beiden Toren etwas los. Nach zehn Minuten nutzten die Juniors die erste Strafe des Spiels aus, Henry Haase traf mit einem Schuss von der blauen Linie. 23 Sekunden später stand es 2:0, Georg Ginsburg sorgte für erneuten Jubel bei den Berlinern. Doch auch Weißwasser kam im 1. Drittel noch zu einem Treffer, Ronny-Lukas Gebert schloss eine schöne Kombination zum 2:1-Pausenstand ab. Die Gäste durften sich auch im 2. Drittel wieder in Überzahl versuchen und das taten sie erfolgreich, Vojta Marcinek konnte für Weißwasser den Ausgleich erzielen (23.). Doch die Antwort der Juniors kam 14 Sekunden später, Felix Kübler traf zum 3:2. Die Gastgeber hatten weiter mehr vom Spiel, aber Weißwasser blieb mit Konter gefährlich. Und wieder kamen sie zum Ausgleich, Pavel Dousa nutzte nach 36 Minute ein weiteres Powerplay und es stand 3:3. Im letzten Abschnitt gab es zunächst kleine Strafen gegen beide Teams. Als beide wieder komplett waren, nutzten die Berliner eine Druckphase aus, Dimitry Butasch konnte das 4:3 erzielen. Doch der erneute Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten, zehn Sekunden benötigten die Jungfüchse, um eine Strafe gegen die Juniors auszunutzen. Neo Siegmund traf mit einem harten Schuss und so stand es nach 47 Minuten 4:4. 61 Sekunden später führte Weißwasser, denn Pavel Dousa ließ Berlins Torhüter nach einem Alleingang keine Chance. Die Juniors drängten auf den Ausgleich und das erfolgreich. Lukas Rehberg konnte mit einem Nachschuss in der 52 Minute den Ausgleich erzielen. Und fünf Minuten vor dem Ende erkämpfte sich Ben Balzer im eigenen Drittel den Puck und er traf nach einem Solo zum 6:5. 32 Sekunden später stand es 7:5, Lukas Rehberg konnte abstauben. Doch das war es immer noch nicht, denn zwei Minuten später brachte Luca Brauner die Gäste wieder auf 7:6 heran. 116 Sekunden vor dem Ende nahm Weißwasser nach einer Auszeit den Torhüter vom Eis und im 3. Versuch gelang es den Juniors eine Chance zum Empty Net Goal zu nutzen. Pierre Gläser war der Schütze des letzten Tores der Partie und so gewannen die Juniors am Ende mit 8:6. Auch wenn es für beide um nichts mehr ging, zeigten beide Teams eine ansprechende Leistung. Weiter geht es für die Juniors am kommenden Wochenende gegen den ESC Dresden. Die genauen Spieltermine werden im Laufe der Woche nachgereicht. Schiedsrichter: A. Simankov – Ch. Diamantidis, D. Schneider Strafen: EJB 14 (4/4/6), WSW 6 (2/2/2) Zuschauer: 96 Tore: 1:0 (09:42) H. Haase (P. Gläser, L. Rehberg) PP1; 2:0 (10:05) G. Ginsburg (H. Haase, B. Balzer); 2:1 (13:21) R.-L. Gebert (P. Dousa, N. Siegmund); 2:2 (22:57) V. Marcinek (J. Treise, N. Siegmund) PP1; 3:2 (23:11) F. Kübler (G. Kinder, G. Rittner); 3:3 (35:16) P. Dousa (N. Siegmund) PP1; 4:3 (45:25) D. Butasch (F. Gläser, B. Balzer); 4:4 (48:01) N. Siegmund (L. Brauner); 4:5 (48:01) P. Dousa (N. Siegmund); 5:5 (51:56) L. Rehberg (Ch. Schimming, B. Balzer); 6:5 (54:10) B. Balzer; 7:5 (54:42) L. Rehberg (D. Hesse, Pa. Golz); 7:6 (56:03) L. Brauner (R.-L. Gebert); 8:6 (59:33) P. Gläser (B. Balzer) ENG
FASS BerlinFASS sichert Rang 1 - Jetzt Halbfinale gegen Chemnitz (RLO) Am 24. und letzten Spieltag der Hauptrunde gewinnt FASS Berlin gegen Tornado Niesky mit 9:2 (3:1, 3:0, 3:1). Damit sichern die Berliner Rang 1 und gehen mit der optimalen Ausgangsposition in die Playoffs. Los geht es am kommenden Freitag (07.03.25, 19:00 Uhr, Eissporthalle Charlottenburg) im Halbfinale gegen die Chemnitz Crashers, die auf Rang 4 ins Ziel kamen. Die Ausgangssituation war einfach: FASS brauchte vor 207 Zuschauerinnen und Zuschauern einen Sieg gegen den Sechstplatzierten, um die Spitze zu halten. Die Gäste waren mit 12 Skatern und Goalie Koether angereist. DAS SPIEL Gegen geschickt verteidigende Lausitzer legte FASS bereits in der 3. Minute vor, als Daniel Volynec traf. Danach brauchte es zwei Überzahlspiele, welche Ludwig Wild (6.) und Felix Braun (12.) nutzten, um auf 3:0 davonzuziehen. Aber auch die Gäste spielten Eishockey, und Ladusch überwand nach einem Steilpass Patrick Hoffmann zum Anschlusstreffer (18.). Tornado spielte auch im zweiten Drittel zunächst gut mit, bis Benjamin Hüfner in der 30. Minute auf 4:1 erhöhte. Jetzt drehte FASS auf und zog durch Dennis Thielsch (33.) und Gregor Kubail (34.) auf 6:1 davon. Im Schlussdrittel zielte Gregor Kubail schon nach zehn Sekunden präzise in linke Eck und traf zum 7:1. Nachdem der flinke Nils Herzog das 8:1 markierte (43.), schalteten die Berliner einen Gang zurück. Im PowerPlay erzielte Dennis Thielsch noch das 9:1, aber der zehnte Treffer sollte nicht mehr fallen. Stattdessen nutzte Fabian eine Unachtsamkeit zum 9:2-Endstand. AUSBLICK Die erfolgreiche Hauptrunde 2024/25 ist ab sofort Geschichte. Jetzt gilt die volle Konzentration dem Play-off-Halbfinale. Die Chemnitz Crashers haben das „Endspiel“ um Rang 3 gegen Lauterbach verloren und sind damit Gegner von FASS. Das Vorjahres-Finale steht also diesmal im Halbfinale auf dem Programm. In dieser Saison werden die Playoffs im Modus Best-of-5 gespielt; es sind also drei Siege notwendig, um das Finale zu erreichen. STATISTIK FASS: Hoffmann (Steffen) – Miethke, Wild; Falk, Preiß; Hüfner, Kruggel; Lendzian – Volynec, Kubail, Braun; Licitis, Fiedler, Jentzsch; Miguez, Herzog, Thielsch, Weihrauch. Tore: 1:0 (02:43) Volynec (Kubail, Miethke), 2:0 (05:42) Wild (Kubail, Volynec) PP1, 3:0 (11:13) Braun (Wild) PP1, 3:1 (17:45) Ladusch; 4:1 (29:21) Hüfner (Thielsch), 5:1 (32:39) Thielsch (Herzog, Hüfner), 6:1 (33:55) Kubail (Wild); 7:1 (40:10) Kubail (Wild, Braun), 8:1 (42:49) Herzog (Miguez, Hüfner), 9:1 (49:20) Thielsch (Fiedler, Jentzsch), 9:2 (55:31) Fabian. Schiedsrichter: Möller – Barz, Krüger. Strafen: FASS 2, Niesky 10. Zuschauer: 207.
Luchse LauterbachLauterbacher Luchse sichern sich Platz 3 – Spannender Sieg gegen die Chemnitz Crashers (RLO) Die Entscheidung ist gefallen! Die Lauterbacher Luchse setzen sich in einem packenden Duell gegen die Chemnitz Crashers durch und sichern sich mit einem 4:2-Erfolg den dritten Platz in der Hauptrunde. Das bedeutet: Im Halbfinale der Play-offs trifft das Team auf die Schönheider Wölfe – und das erste Spiel steigt bereits am kommenden Samstag in Schönheide! Von Beginn an war klar, dass beide Mannschaften mit aller Macht den dritten Platz erobern wollten. Das Spiel startete temporeich und kampfbetont, beide Teams erspielten sich hochkarätige Chancen. Doch sowohl Lauterbachs Schlussmann Dirksen als auch Chemnitz‘ Kufa hielten ihre Kasten zunächst sauber. Dann brachte Paul Becker die Luchse in Front: Sein Schuss von der blauen Linie fand durch das Getümmel vor dem Chemnitzer Tor den Weg ins Netz. Die Crashers ließen sich jedoch nicht lange bitten – kurz vor der ersten Pause sorgte Olbrich für den verdienten Ausgleich zum 1:1. Im zweiten Drittel kamen die Luchse besser aus der Kabine. Eine Kampfeinlage zwischen Flemming und Kiessling schien das Feuer erst richtig zu entfachen – und in der 24. Minute war es dann Maximilian Pohl, der die Luchse erneut in Führung brachte. Die Partie blieb hochspannend, doch bis zur zweiten Pause fielen keine weiteren Treffer. Kurz vor Drittelende geriet Lauterbach unter Druck. Chemnitz drehte auf, doch mit leidenschaftlichem Einsatz, kompromissloser Defensivarbeit und starken Paraden von Dirksen retteten die Luchse den knappen Vorsprung in die Pause. Im Schlussdrittel blieb es ein Krimi. Zunächst sorgte erneut Maximilian Pohl mit seinem zweiten Treffer in der 49. Minute für das 3:1. Doch die Crashers schlugen sofort zurück: Nur zwei Minuten später verkürzte Hala auf 3:2 und machte das Spiel wieder offen. Nun ging es um alles. Beide Teams kämpften um jeden Zentimeter Eis, doch diesmal setzten die Luchse den Lucky-Punch: Drei Minuten vor Schluss hämmerte Andre Bruch den Puck zum 4:2-Endstand in die Maschen. Chemnitz warf alles nach vorne, nahm den Torhüter vom Eis, doch die Luchse-Defensive hielt bis zum Schluss stand. Mit diesem Sieg ist Platz 3 in der Hauptrunde gesichert. Das bedeutet: Die Lauterbacher Luchse treffen im Halbfinale auf die Schönheider Wölfe. Spiel 1 steigt am Samstag um 17 Uhr in Schönheide, das Rückspiel folgt am Sonntag, den 09.03., um 18 Uhr in der Eissportarena Lauterbach. Jetzt zählt jedes Spiel – es geht um alles! Also kommt am Sonntag in die Eissportarena und unterstützt die Luchse im Kampf um das Play-off-Finale. Denn jetzt heißt es: Siegen oder fliegen!
Kleiner Tornado-Kader verliert klar gegen FASS Berlin (RLO) Die Vorzeichen vor dem letzten Hauptrundenspiel am 01.03.2025 in Berlin konnten kaum klarer sein. FASS Berlin spielt ganz vorn mit, die Tornados mit kurzer und vor allem junger Bank. Daniel Koether hielt im Tor die Stellung. Gespielt wurde aufgrund der Sperrung des Erika-Hess-Stadion im P09 in Charlottenburg. Die gastgebenden Berliner machten von Beginn an Druck und versuchte insbesondere schöne Kombinationen an den Tag zu legen. Niesky versuchte, so gut es ging, die Räume eng zu halten. Phasenweise gelang das ganz gut, doch die Spielfreude der Berliner war spürbar. Im ersten Abschnitt konnten so drei Treffer erzielt werden, zwei davon in Überzahl. Doch auch die Tornados trafen im ersten Drittel. In der 18. Minute setzte sich Luca Ladusch durch und traf auf Zuspiel von Paul Kuczera. Im Mittelabschnitt hielten die Nieskyer phasenweise gut mit und hielten die Partie auch durch gute Paraden von Daniel Koether offen. Doch die Kräfte schwanden zusehends und am Ende des Drittels stand es bereits 6:1. Auch im Schlussabschnitt spielten die Hausherren ihren Stiefel souverän runter und stellten bereits nach gut zwei gespielten Minuten auf 8:1. Die vereinzelten Offensivaktionen der Mannschaft von Trainer Jens Schwabe waren aber auch nicht ungefährlich. Eine weitere Überzahl nutzten die Berliner zwar für Treffer Nummer 9, doch auch die Tornados konnten noch einmal jubeln. In der 56. Minute traf Markus Fabian durch eine Einzelaktion. Damit stand es am Ende 9:2 für FASS Berlin. Es war die erwartet deutliche und verdiente Niederlage gegen starke Berliner. Nun liegt der Fokus auf der Platzierungsrunde und der Neuauflage des Kreisderbys gegen die Jungfüchse. Trainer Jens Schwabe machte deutlich: „Unser Ziel ist nun ganz klar Platz 5 zu erreichen und beide Serien zu gewinnen.“
Schönheider WölfeSchönheider Sieg zum Hauptrundenabschluss in Dresden (RLO) Zur besten Mittagszeit trafen sich am heutigen Sonntag punkt 12:00 Uhr das gastgebende Regionalliga-Team des ESC Dresden und die Schönheider Wölfe in der Trainingshalle der JOYNEXT-Eisarena zum letzten Hauptrundenspiel in der Regionalliga Ost. Vor ca. 50 mitgereisten Wölfefans – Danke, ihr seid einfach der Hammer! - endete die Begegnung deutlich mit 8:2 (2:0, 2:2, 4:0) für die Wölfe, was aber keinerlei Auswirkungen mehr auf die Tabelle hat. Für Wölfe-Coach Sven Schröder war in Dresden das Ergebnis deshalb auch eher zweitrangig. In erster Linie ging es darum, die Belastungen im Team zu steuern, wonach bei den Wölfen einige angeschlagene Spieler eine Pause und jüngere Akteure mehr Eiszeit bekamen. Als Torschützen trugen sich dreifach Tomas Rubes (35./50./54.), doppelt Tom Berlin (11./47.) und jeweils einmal Florian Heinz (9.), Jan Meixner (36.) und Jonas Wich (45.) in die Scorerliste ein. Die Wölfe beschließen damit die Hauptrunde auf dem zweiten Tabellenplatz und können, aus 24 absolvierten Spielen, 21 Siege bei nur drei Niederlagen für sich verbuchen. Damit beginnt ab der nächsten Woche und in den Playoff-Halbfinals gegen die Luchse Lauterbach alles bei null im Kampf um den Einzug ins Meisterschaftsfinale. In der anderen Halbfinalserie stehen sich FASS Berlin und die Chemnitz Crashers gegenüber. Das Team von Coach Sven Schröder hat bis auf wenige Ausnahmen eine starke Hauptrunde gezeigt und gerade in den Duellen mit den vier besten Mannschaften in der Liga alle direkten Vergleiche gegen FASS Berlin (2 Siege, 1 Niederlage), Lauterbach (3 Siege) und Chemnitz (3 Siege, 1 Niederlage) für sich entschieden. Allein diese Statistik macht Mut für die nun anstehenden Playoffs. Am kommenden Samstag, den 08.03.25 geht's scharf, wenn die Wölfe ab 17:00 Uhr im heimischen Wolfsbau zum ersten Playoff-Halbfinale auf die Luchse Lauterbach treffen. Die Tickets für diese Partie gibt es ab sofort online unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events zu erwerben. Freuen wir uns gemeinsam auf spannende Spiele gegen die Luchse und Wölfefans..., wir hoffen natürlich auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen, denn ZUSAMMEN mit Euch wollen wir in dieser Saison in unserem "Wohnzimmer" auch weiterhin ungeschlagen bleiben. Auf geht's!
Ice Rebells WaltershausenIce-Rebells patzen im Meisterschaftskampf / EHV Ice-Rebells Waltershausen - Hurricanes Erfurt 5:8 (2:4; 1:2; 2:2) (LLT) In der Eishockey-Thüringenliga haben die Ice-Rebells nach zwei Jahren ihre erste Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen den Titelverteidiger um die Eishockey-Thüringenmeisterschaft gab es am Ende eine verdiente 5:8 Heimniederlage. Dabei begann das Spiel aus Sicht des EHV Ice-Rebells Waltershausen besser, als man es sich hätte denken können. Marcel Schwich fing in Unterzahl einen Aufbaupass er Hurricanes ab, zog vor das Gästetor und verwandelte sicher zur Führung. Nur eine Minute später erhöhte der starke Matthias Weber auf 2:0 und es herrschte beste Stimmung unter den über 350 Fans in der Waltershäuser Eissporthalle. Jetzt hätte der manchmal auf beiden Seiten unglücklich amtierende Hauptschiedsrichter abpfeifen müssen, dann wäre aus Rebellensicht alles in bester Ordnung. Die Erfurter Mannschaft blieb aber ruhig, baute weiterhin sein Spiel auf und drückte die Rebellen in ihr Verteidigungsdrittel. Es folgten natürlich mehrere Gelegenheiten für die Gäste, die sie dann auch nutzten. Sven Buhr (2x), Timm Hünniger, und Enrico Manske stellten auf 2:4 zur ersten Drittelpause. Der Mannschaft von Trainer Christoph Hill war der Stecker gezogen. Im zweiten Drittel wollte das Rebellenteam mit aller Macht ins Spiel zurückfinden und Maurice Klose verkürzte in der 25.Minute auf 3:4. Dann begann die Zeit einiger kleiner Ungenauigkeiten, Strafminuten und Wechselfehler. Die Gäste nutzten das gnadenlos aus. Enrico Manske traf in Überzahl und Christian Heiter mit einem "Phantomtor" zum 3:6 nach 40 Minuten. Angeführt von den unermüdlich antreibenden Sebastian Hofmann und Matthias Weber kämpften die Ice-Rebells im dritten Drittel weiter und konnten es am Ende immerhin ausgeglichen gestalten. Für seine Ice-Rebells schoss Matthias Weber noch zwei Tore im Schlussabschnitt, für die Hurricanes waren Benjamin Quieß und erneut Enrico Manske erfolgreich. Besonders Enrico Manske stellte am Samstagabend unter Beweis, warum er mit Abstand der Toptorjäger der Liga ist. Der unaufgeregte und spielerisch sichere Aufritt der Gäste führte zum verdienten Auswärtssieg und macht nun die Schlussphase um den Meistertitel besonders spannend. Der EHV bleibt noch Tabellenführer. Er muss aus den verbleibenden drei Spielen (Raptors, Kojoten, Ilmenau - alle auswärts) mindestens acht Punkte holen um an der Spitze zu bleiben. Das wird ganz bestimmt kein leichtes Unterfangen für das junge Team von Kapitän Florian Hofmann, zumal es in Waltershausen keine Trainingsmöglichkeiten mehr gibt. Der Wettbewerbsnachteil des Saisonbeginns zeigt sich nun auch am Saisonende. Mit viel Glück und den richtigen Lehren aus der ersten Saisonniederlage kann die Mannschaft mit dem treuen Anhang im Rücken noch alles erreichen... Tore: 1:0 Schwich (5.); 2:0 Weber (6.); 2:1 Buhr (7.); 2:2 Manske (8.); 2:3 Hünniger (19.); 2:4 Buhr (20.); 3:4 Klose (26.); 3:5 Manske (28.); 3:6 Heiter (38.); 4:6 Weber (41.); 4:7 Quiß (46.); 4:8 Manske (53.); 5:8 Weber (58.) Strafen: Waltershausen 14 - Erfurt 37 - Zuschauer: 352
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FASS BerlinKleiner Kader gewinnt beim HSV Die Frauen von FASS Berlin haben einen weiteren Schritt zum 3. Titel in der 1. Frauenliga Nordost gemacht, das Auswärtsspiel beim Hamburger SV wurde mit 2:9 (0:1/1:4/1:4) gewonnen. Mit zehn Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen waren die Weddingerinnen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang nach Hamburg Stellingen gefahren. Wo sie auf 13 Feldspielerinnen des HSV und Torhüterin Andrea Detmers trafen. In der Anfangsphase musste FASS zwei Strafen überstehen. Dann war es das übliche Spiel, die Berlinerinnen brauchten etwa, um in Schwung zu kommen. Drei Minuten vor der Pause konnte Vanessa Wartha-Gasde den ersten Treffer der Gäste erzielen und da ein erstes Powerplay keinen Erfolg brachte, ging es mit diesem Spielstand in die Kabine. Im 2. Drittel konnte Evelina Perabo nach 24 Minuten auf 0:2 erhöhen. Nach einem nicht genutzten Powerplay von FASS kam der HSV durch Silvia Maguthova nach 30 Minuten zum Anschlusstreffer. Wie so oft wechselte FASS zur Hälfte des Spiels die Torhüterin, für Leuta Naumann kam Nancy Mah. Und die letzten 80 Sekunden des Drittels brachten die Vorentscheidung, in Unterzahl Vanessa Wartha-Gasde (39.), 27 Sekunden vor der Sirene Evelina Perabo und mit der Pausensirene Aimée Klement trafen zum Zwischenstand von 1:5. Die ersten sechs Minuten des letzten Drittels brachte FASS drei weitere Treffer. Vanessa Wartha-Gasde mit einem Doppelpack (43., 45.) und Lea Zielke (46.) erhöhten auf 1:8 du in Unterzahl konnte Vanessa Wartha-Gasde nach 50 Minuten mit ihrem 4. Treffer in diesem Spiel das 1:9 erzielen. Die letzten Treffer des Spiels erzielte der HSV, Finja Schubert (56.) und in Überzahl Denise Poweleit (59.) sorgten für den 2:9-Endstand. Durch diesen Erfolg hat FASS nun 21 Punkte aus sieben Spiele geholt. Die Hamburg Crocodiles haben ebenfalls 18 Punkte, aber schon zwei Spiele mehr absolviert. Der HSV folgt auf dem 3. Platz mit 17 Punkten aus neun Spielen. Weitere geht es für FASS am 22. März, die Crocodiles aus Hamburg kommen dann um 1830 ins Paul-Heyse-Stadion und dann könnte schon die Meisterschaft gefeiert werden. Strafen: HSV 10 (2/4/4), FASS 14 (4/4/6) Tore: 0:1 (16:33) V. Wartha-Gasde; 0:2 (23:15) E. Perabo; 1:2 (29:30) S. Maguthova (B. Zimmermann, N. Flügge); 1:3 (38:20) V. Wartha-Gasde (Ch. Leonhardt, L. Idschok) SH1; 1:4 (39:33) E. Perabo; 1:5 (39:39) A. Klement (Ch. Leonhardt, V. Wartha-Gasde); 1:6 (42:28) V. Wartha-Gasde /A. Klement, Ch. Leonhardt); 1:7 (44:07) V. Wartha-Gasde (Ch. Leonhardt); 1:8 (45:17) L. Zielke (E. Perabo); 1:9 (49:44) V. Wartha-Gasde (L. Idschok) SH1; 2:9 (55:51) F. Schubert (H. Palan)
Eisbären Juniors BerlinJuniors scheitern im Halbfinale Es sollte nicht sein, die Eisbären Juniors Berlin müssen sich auch in 3. Halbfinalspiel gegen den Hokiklub Budapest geschlagen geben. Mit 1:6 (0:2/1:3/0:1) mussten sich die Juniors am Samstag den Ungarinnen geschlagen geben und damit ist die Saison für die Berlinerinnen beendet. Die Ausgangslage war klar, die Eisbären mussten, um die Halbfinalserie zu verlängern. Bei einer Niederlage wäre die Saison beendet und Budapest würde im Finale stehen. Nicht ganz komplett, aber mit 16 Feldspielerinnen gingen die Eisbären in diese Partie, darunter war auch Rückkehrerin Elisa Matschke. Im Tor begann Lilly-Ann Riesner. Die Gäste hatten eine Feldspielerin mehr dabei, Starttorhüterin war Zsofia Toth. Beide Teams ließen vor 234 Zuschauern zunächst kaum Torschüsse zu und so blieben Chancen Mangelware. Als es gefährlicher vor den Toren zuging, konnten sich beide Torhüterinnen auszeichnen. Die 14. Minute brachte den ersten Treffer des Spiels. Zunächst konnte Berlins Torhüterin nach einem Break noch retten, aber die Gäste blieben am Puck und Madeline Leidt konnte für Budapest das 0:1 erzielen. Drei Minuten später konnte Haylay Williams die nächste Chance nutzen und so stand es 0:2 und so stand es auch zur Pause. 31 Sekunden nach Wiederbeginn wurde die Aufgabe für die Eisbären noch schwieriger, denn Haylay Williams erhöhte nach einem Break auf 0:3. Und nach 25 Minuten fiel die Vorentscheidung des Spiels, in Überzahl traf Lindsey Donovan mit einem Schuss von der blauen Linie zum 0:4. Nach 31 Minuten zog Madeline Leidt ab und der Schuss rutschte zum 0:5 durch. Nun wechselten die Eisbären im Tor zu Pia Surke, die ebenfalls viel zu tun bekam. 104 Sekunden vor der Pause konnten die Juniors ihren ersten Treffer erzielen, Anastasia Gruß traf für die Gastgeberinnen zum 1:5. Zwar versuchten die Juniors das Ergebnis im letzten Drittel freundlicher zu gestalten, aber sie scheiterten mit ihren Schüssen an der Torhüterin. Budapest konterte, scheiterte aber ebenfalls mit den Schüssen an der Torhüterin. Die 52. Minute brachte Budapest den sechsten Treffer, in Überzahl konnte Madeline Leidt ihren dritten Treffer in diesem Spiel erzielen. Es bleib der letzte Treffer des Spiels und so gewann Budapest am Ende mit 1:6. Budapest war in dieser Serie zu stark für die Eisbären und so ziehen die Ungarinnen verdient in die Finalserie ein. Es war die Top-Reihe der Budapester, die in dieser Serie den Unterschied gemacht hat. Auch wenn ein Ausscheiden immer bitter ist, die Juniors haben eine gute Saison abgeliefert und mit dem 3. Platz eine gute Abschlussplatzierung erreicht. Schiedsrichter: S. Strohmenger – Ch. Diamantidis, P. Hermann Strafen: EJB 6 (0/4/2), HKB 2 (0/0/2) Zuschauer: 234 Tore: 0:1 (13:07) M. Leidt (A. Marton); 0:2 (16:26) H. Williams (R. Dabasi); 0:3 (20:31) H. Williams (M. Leidt, R. Dabasi); 0:4 (24:01) L. Donovan PP1; 0:5 (30:03) M. Leidt (F. Mayer, R. Dabasi); 1:5 (38:16) A. Gruß (A.-M. Nickisch); 1:6 (51:12) M. Leidt (R. Dabasi) PP1;
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