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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Mittwoch 26.Februar 2025

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Dienstag und Mittwoch mit insgesamt acht Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

selberwoelfeSelber Wölfe
Márton Vas hospitiert bei den Wölfen - Zielstellung: Ein Geben und Nehmen im Coaching-Staff

(DEL2)  Márton Vas, der zuletzt Headcoach bei Gap in der französischen Ligue Magnus war, wird ab sofort bis Saisonende bei den Selber Wölfen hospitieren. Der 44-jährige Ungar soll dabei im Kampf um den Klassenerhalt zum einen von Craig Streu und Lanny Gare lernen, zum anderen aber auch seine Expertise, Methoden und Ideen mit einbringen. Márton Vas war in seiner Spielerkarriere Verteidiger und lief unter anderem gemeinsam mit Lanny Gare, Richard Gelke und Marco Pfleger auf. Donát Péter hatte er als Headcoach der ungarischen U18- und U20-Nationalmannschaft unter seinen Fittichen.
Internationale Karriere
Márton Vas war als Spieler sowohl in Nordamerika als auch in Europa aktiv. In Europa lief er nicht nur für ungarische, sondern auch schwedische, französische, italienische und deutsche Teams auf. Hierzulande stand er bei den Löwen Frankfurt (Oberliga und DEL2), wo er unter anderem mit Lanny Gare, Richard Gelke und Marco Pfleger zusammenspielte, und Freiburg (DEL2) unter Vertrag. Darüber hinaus absolvierte er weit über hundert Spiele für das ungarische Nationalteam. Nach seiner Spielerkarriere war Márton Vas einige Jahre für den ungarischen Verband als Trainer und General Manager aktiv. Hier kreuzten sich seine Wege schon einmal mit Donát Péter, den er in der U18- als auch U20-Nationalmannschaft trainierte.
Win-Win-Situation
Der 44-Jährige weilt bereits seit letztem Sonntag in Selb und hat sich das Spiel der Selber Wölfe gegen den EC Bad Nauheim von den Zuschauerrängen aus angesehen. Ab sofort wird er im Trainings- als auch im Spielbetrieb fest mit eingebunden sein. „Ich möchte das Trainerteam in ihrer täglichen Arbeit so gut es geht unterstützen und genauso auch den Spielern helfen, das Beste aus sich herausholen, damit alle gemeinsam das große Ziel Klassenerhalt erreichen können“, fasst der Ungar seine Ziele, die er mit der Hospitation verbindet, zusammen. Auch Headcoach Craig Streu freut sich über die Unterstützung: „Wir möchten zukünftig unseren Trainerstab sowieso noch erweitern. So haben wir gerne „ja“ gesagt, als Márton angefragt hat. Vielleicht ist er sogar ein Kandidat für die Zukunft. Und so haben wir jetzt die Möglichkeit zu schauen, ob es in der Zusammenarbeit passen würde.“ Auch Wölfe-Geschäftsführer Sven Gerike kann der Zusammenarbeit mit dem ungarischen Coach viel Positives abgewinnen: „Der Kontakt zu Marton besteht schon ein wenig länger und die Idee, ihm über eine Hospitation die Chance zu bieten, den Standort kennenlernen und auch gleichzeitig seinen "Blick von außen " und Erfahrung mit einzubringen, ist ein guter Schritt. Viele Teams arbeiten mit mehr als zwei Trainern und es gibt gute Gründe dafür. Wir wollen damit eine weitere Perspektive bringen und auch unser Coaching-Team verbessern. Marton ist gerade erst erneut Vater geworden und deshalb kommt es jetzt kurz vor der entscheidenden Phase zu diesem Schritt. Dass er schon ein paar Protagonisten und die Liga kennt, kann nur von Vorteil sein.“
 www.ihp.hockey    Dienstag 25.Februar 2025  15:00 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     oo

  
Hannover ScorpionsHannover Scorpions
Freier Eintritt für Kinder auch in den Playoffs

(OLN)  Durch die großartige Unterstützung der Firma Gieseke cosmetic und seinen Geschäftsführer Hendrik Rumpfkeil hatten in der bisherigen Saison bereits 1.778 Kinder bis einschließlich 14 Jahre freien Eintritt bei den Eishockeyspielen der Hannover Scorpions.
Dieses kinderfreundliche Angebot setzen die Hannover Scorpions und die Firma Gieseke cosmetic auch in den jetzt beginnenden Playoffs fort.
Bei Spielen, die komplett ausverkauft sind, ist dieses Angebot leider nicht möglich.
 www.ihp.hockey    Dienstag 25.Februar 2025  14:15 Uhr
Bericht:     HS
Autor:     nb


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons starten nächste PlayOff-Vorverkaufsstufe - Tickets für VIP DrachenClub erhältlich

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein startet mit der nächsten Vorverkaufsstufe für das PlayOff-Achtelfinal-Heimspiel gegen den Deggendorfer SC am Dienstag, den 04. März ab 19.30 Uhr.
Ab sofort stehen eine limitierte Anzahl VIP DrachenClub-Tickets inkl. PlayOff-Schal 2025 zum Preis von 99,- € zzgl. MwSt. zur Verfügung. Das 4er-Paket wird zum Preis von 300,- € zzgl. MwSt. angeboten.
Der DrachenClub öffnet eine Stunde vor Spielbeginn und beinhaltet Essen und Getränke sowie den exklusiven Zugang zur VIP1-Empore in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“.
VIP-DrachenClub-Tickets können verbindlich unter dem Link
https://forms.office.com/e/ezzY49zD1Y?origin=lprLink
geordert werden, alternativ ist auch eine Kontaktaufnahme per Email unter so.mayer @herforder-ev.de möglich.
Tickets außerhalb des VIP-Bereiches gibt es aktuell noch unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp), allerdings stehen auch hier nur noch begrenzt Tickets zur Verfügung. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen dringend die zeitnahe Nutzung der Vorverkaufsstellen.
 www.ihp.hockey    Dienstag 25.Februar 2025  15:41 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga
  
   
 
landsbergriverkingsLandsberg Riverkings
Trotz starker Leistung – Die Riverkings verlieren gegen Erding und gehen in die Sommerpause

(BYL)  Nach einer intensiven und äußerst engen Playoff-Serie im Viertelfinale der Bayernliga scheitern die Riverkings knapp mit 3:4 am Topfavoriten der Liga, den Erding Gladiators.
Am letzten Wochenende der Serie mussten die Landsberger im Spiel Nummer sechs am Freitagabend im heimischen Eisstadion unbedingt gewinnen, um nicht aus den Playoffs auszuscheiden. Wie bereits in den vergangenen Partien zeigten die Riverkings auch in diesem Spiel vor 2011 Zuschauern eine starke, kämpferische und leidenschaftliche Leistung. Zwar geriet man kurz vor Ende des ersten Drittels nach einem Treffer von Maximilian Forster zunächst in Rückstand, allerdings konnte Lars Grözinger bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff durch einen schönen Treffer aus der Distanz zum 1:1 ausgleichen. In diesem ausgeglichenen Spiel war es Landsbergs Florian Reicheneder, der in der 39. Spielminute das Team von Trainer Martin Hoffmann mit 2:1 in Führung bringen konnte. Knapp eine Minute war im letzten Drittel gespielt, da erzielte Ex-Landsberger Elias Maier den 2:2-Ausgleich für die Gäste. Er nutzte einen Rebound eiskalt aus. Vor einer Kulisse auf den Rängen, die das Landsberger Eisstadion seit den alten EVL-Zeiten so nicht mehr erlebt hatte, war es Manuel Müller, der in der 43. Minute den Nachschuss nach einem Konter über Lars Grözinger und Frantisek Wagner zum 3:2-Siegtor verwandeln konnte. Der HCL kämpfte bis zum Schluss leidenschaftlich und brachte die knappe Führung so über die Zeit.
Zum alles entscheidenden siebten Spiel reisten am Sonntagabend dann über 500 Landsberger Fans nach Erding. Dort sahen sie ein Landsberger Team, das, wie in den anderen Spielen der Serie ackerte und kämpfte. Allerdings trafen sie auf eine Erdinger Mannschaft, die von Beginn an mit viel Druck und Tempo spielte. Logische Konsequenz war das 1:0 durch Anthony Gagnon in der neunten Spielminute. Landsberg mühte sich weiter und konnte drei Minuten später durch Frantisek Wagner zum 1:1 ausgleichen. Er reagierte im Slot am schnellsten und versenkte den Puck unhaltbar für Erdings Torwart Leon Meder. Die Riverkings bemühten sich weiterhin, der Erdinger Offensive Stand zu halten, allerdings fielen im zweiten Drittel in der 26. und in der 30. Minute zwei Tore für Erding, die letztendlich die enge Partie entschieden. Torschützen waren Florian Zimmermann und Elias Maier.
Im letzten Drittel bemühte sich der HCL weiter mit allen Mitteln um den Anschlusstreffer. Vor der beeindruckenden Kulisse von 2169 Zuschauern gelang dies allerdings nicht mehr. Erding gewann die Partie und damit die Serie am Ende zwar knapp, aber nicht unverdient und zieht ins Halbfinale ein.
Die mitgereisten Riverkings-Fans honorierten die starke Leistung ihres Teams noch weit nach Spielende mit Standing Ovations und Lobgesängen auf die Mannschaft und das Trainerteam. Nach dieser Serie kann die Mannschaft jetzt mit erhobenem Haupt in die Sommerpause gehen. Die Saison, insbesondere ab Dezember, hat bereits jetzt Lust auf den kommenden Herbst gemacht, dann startet die Bayernliga-Saison 2025/26.
Trainer Martin Hoffmann: „Ich gratuliere den Erding Gladiators zum Einzug ins Halbfinale. Wir haben noch einmal alles in die Waagschale geworfen, leider hat es nicht ganz zum Sieg gereicht. Trotzdem bin ich sehr stolz auf mein Team, das in dieser Serie taktisch diszipliniert, leidenschaftlich und mit viel Power zu Werke gegangen ist. Ich denke, das ist auch das, was die Zuschauer durch ihren tollen Support unterstützt haben. Ich bedanke mich an dieser Stelle beim gesamten Team hinter der Mannschaft, meinem Co-Trainer Dominik Weiß, unseren Betreuern, unserem Physiotherapeuten Patrick unseren Ärzten und Busfahrern. Wir alle haben gezeigt, was mit Teamarbeit und Zusammenhalt alles möglich ist.“
Den Termin für die Saisonabschlussfeier mit Trikotversteigerung werden die Verantwortlichen des HC Landsberg in den nächsten Tagen bekannt geben.
 www.ihp.hockey    Dienstag 25.Februar 2025  07:01 Uhr
Bericht:     HCL
Autor:     js


2021 MEKMünchner Luchse
Auf deutliche Auftaktniederlage folgt Heartbreaker im Weststadion – MEK scheidet denkbar knapp nach zwei Spielen aus den Bezirksliga-Playoffs aus

(BBZL)  Die Saison 2024/25 ist für die Münchner Luchse beendet. Nach der ersten Playoff-Qualifikation seit über einem Jahrzehnt mussten sich die Landeshauptstädter in zwei Spielen dem Tabellenersten der Bezirksliga West, dem ESV Türkheim, geschlagen geben. Das erste Spiel ging mit 7-2 (2-0, 2-1, 3-1) an die Kelten. Im zweiten Spiel führten die Luchse bis in die Schlussphase hinein, mussten sich am Ende jedoch mit 2-3 (0-0, 1-1, 1-2) geschlagen geben.
Luchse können Blitzstart nicht mehr aufholen
Das Luchsrudel machte sich am Freitag voller Tatendrang und Vorfreude auf den Weg nach Türkheim. Die erste Playoff-Teilnahme seit über einem Jahrzehnt sorgte für gute Stimmung auf der Anreise zum Sieben-Schwaben-Stadion, und das trotz einer angespannten Personalsituation. Coach Markus Kiefl musste mit Nico Jörg, Simon Klopstock, Maximilian Deutzmann, Tobias Treichl und Clemens von Friderici auf einige bewährte Stammkräfte verzichten. Zudem fiel im Laufe des Tages auch noch der sich derzeit in Bestform befindende Goalie Jens Berger aus. Entsprechend mussten die Luchse einen fokussieren Start in das Spiel erwischen und die Null im gegnerischen Stadion so lange wie möglich halten, wollten sie den Heimvorteil stehlen.
Leider konnte dieser Plan überhaupt nicht in die Tat umgesetzt werden. Keine Minute war von der Uhr, und schon gingen die Gastgeber des ESV Türkheim mit 1-0 in Führung. Die Kelten kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine geprescht und schnürten die Münchner sofort im eigenen Drittel ein. Dort schafften es die Gäste nicht, den Puck aus der eigenen Zone zu bekommen, und so vollendete Veteran Marco Fichtl den ersten gefährlichen Angriff zur frühen Führung für die Gastgeber. So weit, so schlecht, doch im nächsten Wechsel kam es noch dicker für die Luchse. Nach dem frühen Führungstor ging es direkt weiter in Richtung Gehäuse des MEK, und es dauerte nicht lange, bis es im Türkheimer Eisstadion erneut blau und gelb flackerte. Wieder konnten sich die Münchner nicht befreien, und diesmal war es Jonas Müller, der einnetzte und auf 2-0 erhöhte. Würde es so weitergehen wie in den ersten 96 Sekunden, hätten sich die Luchse auf eine üble Klatsche einstellen müssen. Glücklicherweise fing sich das Team von Coach Markus Kiefl jedoch in den folgenden Minuten und agierte nun auf Augenhöhe mit den gastgebenden Kelten. Die größte Chance auf einen weiteren Treffer bot sich dennoch dem ESV. Ein Türkheimer Stürmer fing einen Pass im Drittel der Luchse ab und war plötzlich vollkommen alleine vor MEK-Goalie Tamino Kaut. Der hochgewachsene Münchner Goalie konnte die gefährliche Situation jedoch mit einem spektakulären Fanghandsave entschärfen und war somit der Garant dafür, dass seine Vorderleute mit nur zwei Toren Rückstand in die erste Pause gehen konnten.
Das Mitteldrittel begann deutlich ausgeglichener als der vorhergehende Abschnitt. Die Luchse gingen nun besser mit dem gleichermaßen kompromisslosen wie fairen Körperspiel der Gastgeber mit und konnten sich so auch ihre ersten gefährlichen Gelegenheiten erarbeiten. Edgars Opulskis hatte bei einem Zwei-Auf-Eins Konter zusammen mit dem mitgelaufenen Alex van gen Hassend die Chance, den MEK auch aufs Scoreboard zu bringen, allerdings wurde der lettische Stürmer von einem ESV-Verteidiger in letzter Sekunde vom Tor abgedrängt. Besser machten es die Türkheimer in der 29. Minute. Die Gastgeber ließen Puck und Gegner laufen, bis sich für Verteidiger Sascha Voiger die Gelegenheit zum Schlagschuss bot. Voiger fackelte nicht lange und ließ die Scheibe mit einem mächtigen Blueliner hinter MEK-Goalie Tamino Kaut zum 3-0 einschlagen. Im Vergleich zum ersten Drittel hatten die Luchse diesmal jedoch die richtige Antwort. Sechs Minuten später durften die Münchner mit zwei Mann mehr auf dem Eis antreten und erwiderten den Gefallen. Der Puck lief gut durch die eigenen Reihen, bis Kapitän Leon Axtner im hohen Slot freie Schussbahn hatte und die Scheibe zum 3-1 Anschlusstreffer ins Netz schweißte. Der Anschlusstreffer war hochverdient, allerdings ging es sehr schnell zurück zum alten Abstand. Knapp zwei Minuten vor Drittelende stellte Assistenzkapitän Maximilian Schorer ebenfalls mit einem Powerplaytor wieder auf 4-1 und sorgte für etwas mehr Sicherheit auf Seiten des ESV.
Obwohl der Rückstand um ein Tor angewachsen war, starteten die Luchse voller Tatendrang in den letzten Abschnitt. Bis auf höherklassig erfahrene Veteranen wie Edgars Opulskis, Lukas Doubrawa oder Gereon Erpenbach war es für fast alle Münchner das erste Playoff-Spiel im Seniorenbereich, und nach vierzig Minuten war erkennbar, dass sie sportlich definitiv mithalten können. Der schwungvolle Start in den Schlussabschnitt machte sich schnell bezahlt. Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff feuerte Dominik Hnat von der blauen Linie aus einen Handgelenkschuss auf das gegnerische Tor, den Marvin Kovac unhaltbar abfälschte. Der Rückstand betrug nur noch zwei Tore, und bei noch mehr als 18 verbleibenden Minuten Spielzeit war noch einiges möglich. In den folgenden Minuten mühten sich die Luchse an ihrem Gegner ab, scheiterten jedoch stets an der stabilen Türkheimer Defensive oder an ESV-Goalie Michael Bernthaler. Knapp vier Minuten vor Ende fiel dann schließlich die Vorentscheidung. Mathias Wexel vollendete einen formschönen Spielzug der Gastgeber zum 5-2 und sorgte somit für klare Verhältnisse. Die Luchse versuchten weiter alles, um noch einen Treffer zu erzielen, und die sich dadurch bietenden Räume nutzten die Gastgeber in Person von Marco Fichtl, der nicht nur die Treffer Nummer Sechs und Sieben erzielte, sondern damit auch noch einen Hattrick schnürte. Somit sah das Ergebnis von 7-2 für den ESVT am Ende deutlicher aus, als das Spiel tatsächlich ablief – zum Glück zählen in den Playoffs nur Siege, keine Tordifferenzen.
Serienstand nach Spiel 1: Türkheim 1 – 0 München
Verdiente Führung geht in der Schlussphase in Rauch auf
24 Stunden nach dem ersten Bully in Türkheim ging es mit Spiel Zwei im Münchner Westen weiter. Die Rahmenbedingungen für das Spiel hätten besser nicht sein können. Die Fans der Kelten kamen in einem großen Fanbus und sorgten für beste Stimmung im für diese Begegnung neu geschaffenen Gästeblock. Doch auch die Anhänger der Landeshauptstädter hatten das Stadion ordentlich gefüllt. Fans, Freunde und Angehörige der Spieler sowie das ein oder andere bekannte Gesicht aus der Münchner Eishockeyszene sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen im Weststadion.
Im Zentrum dieses Rahmens stand von der ersten Sekunde an ein hochklassiges, intensives und spannendes Spiel zwischen Luchsen und Kelten. Die Münchner erwischten einen deutlich besseren Start in die Begegnung als noch am Vortag und machen unmissverständlich klar, dass sie sich nicht nochmal in der Anfangsphase überrumpeln lassen würden. Dennoch waren es wieder die Luchse, die als Erstes mit einer kniffligen Situation zu kämpfen hatten. In der 13. Minute wurde Nicholas Gagne nach einem Check an der Bande, der im ersten Moment nicht zu heftig aussah, für fünf Minuten auf die Kühlbox geschickt. Die Luchse nahmen die Entscheidung der Kategorie „kann man geben, muss man nicht“ sportlich und verteidigten die fünfminütige Unterzahlsituation mit viel Einsatz und Leidenschaft überzeugend von der Uhr, ohne auch nur eine Großchance der Kelten zuzulassen. So ging es mit einem leistungsgerechten 0-0 Unentschieden in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt brachten die Gäste nun mehr Schüsse auf das Tor von MEK-Goalie Tamino Kaut. Dies führte allerdings nicht zu mehr gefährlichen Situationen im Münchner Drittel. Die Luchse drängten ihre Gegner stets gut nach außen ab und ließen kaum Schüsse aus zentraler Position zu. Somit waren die meisten Versuche leichte Beute für Tamino. Offensiv mussten sich die Luchse jede Chance hart erarbeiten, doch kamen sie mal zum Torabschluss, wurde es schnell brandgefährlich – so auch in der 32. Minute. In Überzahl betrat Simon Klopstock das gegnerische Drittel mit viel Speed auf der linken Seite und spielte einen halbhohen Pass vor das Tor. Der Puck landete perfekt im Lauf seines Sturmkollegen Lukas Doubrawa, der seinen Schläger in den harten Pass perfekt hineinhielt und die Scheibe ins Tor lenkte. Der landesligaerfahrene Sturmtank eröffnete den Torreigen und sorgte mit diesem Traumtor für die erste Führung der Serie für den MEK. So groß die Freude war, so schnell war sie jedoch wieder vorbei. Nur 27 Sekunden nach dem 1-0 schnappte sich der frühere Bayernligastürmer Marius Dörner den Puck und zeigte, warum er letzte Saison noch im Trikot der Landsberg Riverkings in der höchsten Amateurliga Bayerns Eishockey spielte. Wie ein warmes Messer durch die Butter ging Dörner durch die Münchner Hintermannschaft und schob MEK-Goalie Tamino Kaut die Scheibe zwischen den Beinen hindurch über die Torlinie. Der postwendende Ausgleich war der letzte Treffer des Mittelabschnitts und legte den Grundstein für ein Schlussdrittel, an das sich alle Zuschauer wohl noch lange erinnern werden.
Die letzten zwanzig Minuten starteten mit einem weiteren Überzahlspiel für die Gäste. Wie schon zuvor an diesem Abend konnten die Kelten mit der numerischen Überzahl jedoch nicht allzu viel anfangen. Dennoch fiel innerhalb der zwei Minuten, die Alex van gen Hassend auf der Strafbank verbrachte, der erste Treffer des Schlussabschnitts. Simon Klopstock eroberte den Puck im eigenen Drittel und schickte mit einem weiten Pass Edgars Opulskis auf die Reise. Eddy bekam die Scheibe perfekt in den Lauf gespielt, lief alleine auf ESV-Goalie Michael Bernthaler zu und netzte in Unterzahl zum 2-1 für den Münchner Eishockeyklub ein. Der lettische Stürmer, der eh schon eine starke Saison gespielt hatte, hat in den letzten Wochen nochmal einen Zahn zugelegt und belohnte sich mit dem bis dato wichtigsten Treffer der Saison selbst für seine hervorragende Spielzeit 2024/25. Im Anschluss verteidigten die Luchse clever und spielten die Zeit so souverän von der Uhr, dass mittlerweile alle Zeichen auf ein alles entscheidendes drittes Spiel deuteten. Doch dann kam die 55. Minute, und das Unheil nahm seinen Lauf. Jakob Bottner wurde auf Höhe der Mittellinie mit einem Kniecheck niedergestreckt. Aufgrund der Verletzungsfolge hatte das Schiedsrichtergespann kaum eine andere Möglichkeit, als eine Spieldauerstrafe auszusprechen. Die Luchse verteidigten nun mit Mann und Maus, doch mit Anbeginn der letzten fünf Minuten, der Winning Time, schlugen die Gäste im Stile einer Spitzenmannschaft eiskalt zu. Zunächst sorgte Darius Sirch in der 56. Minute für den Ausgleich, und eine Minute später war es Mathias Wexel, der die erste Führung der Kelten erzielte und damit den Gästeblock vollends eskalieren ließ. Im Anschluss hatten die Luchse noch eine letzte Gelegenheit, sich doch noch in das Penaltyschiessen zu retten. Nachdem er zuvor zweimal als Passgeber glänzte, wurde Simon Klopstock diesmal von seinen Mitspielern perfekt in Szene gesetzt. Kloppo hatte nur noch Bernthaler im Türkheimer Tor vor sich, scheiterte jedoch am Gästegoalie. Die Kelten konnten somit den Sieg in Spiel Zwei und der Viertelfinal-Serie feiern, während die Luchse eine enorm bittere Niederlage und ein sich nun doch sehr abrupt anfühlendes Saisonende verdauen mussten.
Serienstand nach Spiel 2: Türkheim 2 – 0 München
Luchse belohnen sich nicht mit Entscheidungsspiel, Serie geht verdient nach Türkheim
Die Saison 2024/25 ist vorbei, und das ist natürlich sehr schade. Coach Markus Kiefl und sein Team haben genau die richtigen Schlüsse aus der Niederlage in Spiel Eins gezogen und waren kurz davor, die Serie nochmal zurück nach Türkheim zu bringen, doch das Schicksal hatte andere Pläne für das Luchsrudel. Dennoch sollte niemand im Kreise der Landeshauptstädter enttäuscht auf die unglaublich tolle Eiszeit 24/25 zurückblicken. Nach sechzehn Punkten und dem sechsten Tabellenplatz im vorherigen Winter haben die Münchner in dieser Saison 40 Punkte erzielt und konnten ihren Fans endlich wieder Playoff-Eishockey bieten.
Apropos Playoff-Eishockey – wir wollen uns natürlich bei unserem Gegner, dem ESV Türkheim, für eine tolle Serie bedanken und gratulieren herzlichst zum Einzug in das Playoff-Halbfinale. Außerdem bedanken wir uns bei den zahlreich nach München gereisten Gästefans für ihren Besuch und wünschen dem verletzten Stürmer Jakob Bottner eine vollständige Genesung und eine schnelle Rückkehr aufs Eis. Wenn uns jemand schlägt, dann waren das hoffentlich die Besten. Deshalb drücken wir die Daumen dafür, dass die Kelten jetzt auch den Bezirksliga-Pokal mit nach Hause nehmen!
Zurück zum Münchner EK – einer der Garanten für die starken Postseason-Auftritte des MEK war Tamino Kaut. Der Münchner Goalie fing in beiden Spielen gegen die Kelten, und beide Male konnte er sich mehrfach mit unglaublichen Paraden auszeichnen. Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass der hoch gewachsene Goalie vor viereinhalb Jahren noch für die Hobbymannschaft des MEK antrat. Wir sind sehr stolz auf deine Entwicklung, Tamino, und freuen uns natürlich besonders stark darüber, dass diese beim MEK stattgefunden hat!
In einem Eishockeyspiel stehen die Spieler im Vordergrund. Ihre Spielzüge, ihr Kampf und ihr Erfolg ist das, was von den Zuschauern aktiv wahrgenommen wird. Was jedoch nicht gesehen wird, ist die Arbeit hinter den Kulissen. Deshalb wäre ein Rückblick auf die Playoff-Serie nicht komplett, würde nicht auf die tolle Arbeit von MEK-Coach Markus Kiefl eingegangen werden. Nach einer von knappen Niederlagen geprägten ersten Saison im Münchner Westen hat Coach K im Sommer die richtigen Schlüsse gezogen und das Luchsrudel perfekt auf die neue Spielzeit eingestellt. Diese richtigen Schlüsse zog er auch nach der ersten Begegnung mit den Kelten. Der Münchner Gameplan ging am Samstag perfekt auf, und mit etwas mehr Glück wären Coach und Mannschaft mit einem alles entscheidenden Spiel Drei in Türkheim belohnt worden. Dennoch können wir nach dieser Saison nur unseren Hut vor unserer Mannschaft und ihrem Trainer ziehen!
Danke für eine unvergessliche Saison 2024/25!
Wer auch immer das Luchsrudel in der Saison 2024/25 begleitet hat, wird es aller Voraussicht nach nicht bereut haben. Nach einer eher durchwachsenen Vorbereitungsphase haben die Landeshauptstädter vom ersten Punktspiel an eine unglaubliche Saison abgeliefert und sich mit dem zweiten Tabellenplatz belohnt. Wir sind stolz auf das, was wir in diesem Winter erreicht haben, und bedanken uns bei all unseren Sponsoren, Partnern, Ehrenamtlern und Fans für die überragende Unterstützung. Nun müssen wir erst mal für einen Moment unsere Wunden lecken, machen uns jedoch parallel schon an die Arbeit, um frühzeitig die Weichen für eine (mindestens) ebenso tolle Saison 2025/26 zu stellen!
Statistik ESV Türkheim – MEK (Spiel 1)
ESV Türkheim – Münchner EK „Die Luchse“ 7-2 (2-0, 2-1, 3-1)
21. Februar 2025, 19:30 Uhr
Sieben-Schwaben-Stadion Türkheim
Zuschauer: 242
Aufstellungen:
ESV Türkheim
Bernthaler, Bley – Schorer (A), Zacher, Keller, Voiger, Ambos, Hofmann, Fischer, Urbanek – Wexel, Sirch, Lerchner, Vogel, Guggemos, Hanslbauer (A), Fichtl, Müller, Dörner, Bottner, Kaiser, Döring (C)
Münchner EK „Die Luchse“
Kaut, Kumerics – van gen Hassend (A), Remmert, Killinger (A), Höhn, Hnat, Axtner (C), Paramonov – Steinmetz, Doubrawa, Vinnytskyi, Ziegelhöffer, Kovac, Opulskis, Erpenbach, Steer, Senghas, Barth
Tore:
1-0 Fichtl (Göring, 0:59)
2-0 Müller (Kaiser, Bottner, 1:34)
3-0 Voiger (Hanslbauer, 28:34)
3-1 Axtner (Doubrawa, Höhn, 34:52/PP2)
4-1 Schorer (Döring, Hofmann, 38:15/PP1)
4-2 Kovac (Hnat, Killinger, 41:52)
5-2 Wexel (Zacher, Bottner, 55:11)
6-2 Fichtl (Dörner, 56:31)
7-2 Fichtl (Urbanek, 58:56)
Strafminuten:
ESV Türkheim: 12
Münchner EK „Die Luchse“: 6
Statistik MEK – ESV Türkheim (Spiel 2)
Münchner EK „Die Luchse“ – ESV Türkheim 2-3 (0-0, 1-1, 1-2)
22. Februar 2025, 19:30 Uhr
Weststadion München
Zuschauer: 200
Aufstellungen:
Münchner EK „Die Luchse“
Kaut, Kumerics – van gen Hassend (A), Remmert, Killinger (A), Höhn, Jörg, Hnat, Axtner (C), Paramonov – Gagne, Klopstock, Steinmetz, Doubrawa, Vinnytskyi, Ziegelhöffer, Kovac, Opulskis, Erpenbach, Steer, Barth
ESV Türkheim
Bernthaler, Bley – Schorer (A), Zacher, Voiger, Ambos, Fischer, Urbanek – Wexel, Sirch, Lerchner, Vogel, Hanslbauer (A), Hoffmann, Fichtl, Müller, Dörner, Bottner, Kaiser, Döring (C)
Tore:
1-0 Doubrawa (Klopstock, Ziegelhöffer, 31:34/PP1)
1-1 Dörner (kein Assist, 32:01)
2-1 Opulskis (Klopstock, 43:20/SH1)
2-2 Sirch (Hanslbauer, Voiger, 55:06/PP1)
3-2 Wexel (Kaiser, 56:44/PP1)
Strafminuten:
Münchner EK „Die Luchse“: 20+20 (Steer)
ESV Türkheim: 10
 www.ihp.hockey    Dienstag 25.Februar 2025  22:48 Uhr
Bericht:     MEK
Autor:     bd

  
          
NEWS Landesverbände  Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Letztes Hauptrundenspiel der Schönheider Wölfe in Dresden

(RLO)  Am kommenden Sonntag, den 02.03.2025, steht für die Schönheider Wölfe das letzte Hauptrundenspiel der Regionalliga Ost auf dem Programm. Die Reise führt die Erzgebirger dabei in die sächsische Landeshauptstadt, wo um 12:00 Uhr das Aufeinandertreffen mit dem Regionalliga-Team des ESC Dresden stattfinden wird. 
Für die Wölfe ist diese Partie aus mehreren Gründen noch von Bedeutung, auch wenn bereits vor der Abreise nach Elbflorenz feststehen wird, ob Schönheide mit einem Sieg in Dresden die Hauptrunde als Tabellenerster oder -zweiter abschließen kann, da alle anderen Teams ihre letzten Spiele bereits am Samstag absolvieren. Somit könnte der Puls beim Team von Coach Sven Schröder noch einmal ansteigen, falls ein Sieg in Dresden notwendig werden würde.
Obwohl die Wölfe als klarer Favorit in die Begegnung gehen, darf das Spiel gegen Dresden nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die bisherigen zwei Saisonduelle sprechen jedoch eine deutliche Sprache. Ein 12:4-Heimsieg in Schönheide und ein souveränes 9:0 in Dresden unterstreichen die Dominanz der Wölfe in dieser Saison. Dennoch ist es wichtig, die Konzentration hochzuhalten, insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Playoffs.
Es wird spannend zu sehen sein, ob Coach Schröder aufgrund der aktuellen Personallage das Lineup etwas verändern wird. Verletzte und angeschlagene Spieler könnten eine wohlverdiente Pause erhalten, um für die intensiven Playoff-Spiele in Topform zu sein. Die Ausfallliste der Wölfe ist derzeit etwas länger und das Wohl der Spieler hat in dieser Phase der Saison oberste Priorität.
Unabhängig von den Ergebnissen der anderen Teams ist die Partie in Dresden auch eine wichtige Gelegenheit für die Wölfe, den Spielrhythmus zu halten und mit einer positiven Leistung Selbstvertrauen für die Playoffs zu tanken. Ein weiterer Sieg würde die ohnehin schon erfolgreiche Hauptrunde gebührend abschließen und dem Team einen zusätzlichen Schub für die kommenden Herausforderungen geben.
Vorschau: Spiel 1 des Playoff-Halbfinals, welches im Modus „Best-of-five“ ausgetragen wird, findet am Samstag, den 08.03.25, 17:00 Uhr im Schönheider Wolfsbau statt. Gegner sind dann entweder die Luchse Lauterbach oder die Chemnitz Crashers.
 www.ihp.hockey    Dienstag 25.Februar 2025  10:22 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg


SCCBerlinSCC Berlin
SCC erwartet Fass Allstars zum Showdown

(LLB)  An diesem Samstag fällt möglicherweise die Vorentscheidung über die Teilnehmer an den diesjährigen Playoffs in der Eishockey-Landesliga Berlin. Der SC Charlottenburg, derzeit Fünfter in der Tabelle, trifft dann in seinem letzten Hauptrundenspiel um 19.15 Uhr im Eisstadion am Glockenturm auf die vor ihm platzierten Allstars von Fass Berlin. Beide Mannschaften haben derzeit 18 Punkte, wobei der SCC ein Spiel mehr absolviert hat.
Für das wichtige Duell gegen die Allstars kann SCC-Trainer Ralph Tibursky personell aus dem Vollen schöpfen. Angesichts der Schwere der Aufgabe ist das auch nötig. Die Ausgangslage ist klar: Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses muss der SCC gegen den Vorjahres-Finalisten unbedingt gewinnen, um sich in der Tabelle vor Fass Berlin 1c auf den vierten Platz zu schieben, der zur Teilnahme am Saisonfinale Anfang April berechtigt.
Sicher unter den letzten Vier wäre der SCC damit aber noch nicht. Gleichzeitig müssen die Charlottenburger auf einen Ausrutscher der Allstars in ihrem letzten Saisonspiel hoffen. Gegen den Tabellenführer, die Berlin Blues, müssen die Weddinger mindestens einen Punkt liegen lassen. Sollte es noch auf dieses Spiel ankommen, müsste der SCC noch einige Wochen bangen. Die Allstars bestreiten ihr letztes Spiel erst am 22 März.
Theoretisch könnte der SC Charlottenburg das Final Four auch aus eigener Kraft schon am Samstag klar machen. Dazu müsste das Team gegen Fass 1c allerdings mit 14 Toren Unterschied gewinnen, um den Drittplatzierten, die SCC Adler, noch abzufangen. Angesichts der defensiven Stärke der Allstars, die in acht Partien erst 24 Gegentore zugelassen haben, scheint dies jedoch eher unwahrscheinlich.
Sollten die Zebras die Playoffs verpassen, bleibt ihnen immerhin der 5. Platz. Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der Vorsaison, die der SCC auf dem 8. Platz abgeschlossen hatte.
 www.ihp.hockey    Dienstag 25.Februar 2025  13:48 Uhr
Bericht:     SCCB
Autor:     kr

  
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
ESC KemptenESC Kempten
Lady Sharks  mit Doppelsieg gegen Bad Tölz - Kemptener Damen weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze

Es ging um viel an diesem Doppelwochenende zwischen den Damen vom EC Bad Tölz und den Lady Sharks. Beide Teams waren die am meistgenannten Favoritinnen wenn es um den Meistertitel in dieser Saison ging.
Beim Hinspiel an der Isar dauerte es jedoch eine ganze Weile bis die Allgäuerinnen dies auch verinnerlichten. Zwar von Beginn an mit Torchancen, aber noch nicht wirklich zwingend. Bad Tölz zeigte sich dagegen sofort abgezockt und eiskalt. 4:0 prangte es in dicken Zahlen nach dem ersten Drittel von der Anzeigetafel. Dies war wohl Weckruf genug. Den Rest erledigte Trainer Max Berger, der sein Team sichtbar wachgerüttelt in den zweiten Abschnitt schickte. Kempten nahm das Heft mehr und mehr in die Hand, Marie Délarbre brachte ihr Team erstmals auf den Spielbericht und Carolina Kullmann verkürzte den Rückstand noch vor der zweiten Pause auf nur noch zwei Treffer. Den endgültigen Startschuss zur finalen Aufholjagd setzte Tanja Eisenschmid mit ihrem Treffer zum 4:3 unmittelbar nach Beginn des Schlussdrittels. Theresa Fritz glich dann tatsächlich aus und es waren noch zehn Minuten zu spielen. Das Momentum war längst endgültig auf die Seite der Lady Sharks gekippt, Bad Tölz hatte sein Pulver bereits im ersten Drittel verschossen. Den viel umjubelten Siegtreffer setzten dann Sonja Kullmann mit einem satten Hammer in die Tölzer Maschen. Das Spitzenspiel hielt was es versprach, viel Spannung und Dramatik. Die Kemptenerinnen brachten den Vorsprung gut über die Zeit und fuhren somit im dritten Spiel auch den dritten Sieg ein.
Statistik Samstag:
EC Bad Tölz – ESC Kempten 4:5 (4:0,0:2,0:3)
Tore:
1:0 Kubiczek (Gröbmair,Schmid)(3.),
2:0 Kubiczek (Schmid,Birka)(9.),
3:0 Birka (10.),
4:0 Kubiczek (Schmid)(19.),
4:1 Délarbre (Brugger)(33.),
4:2 Kullmann C. (Lutscher)(37.),
4:3 Eisenschmid (41.),
4:4 Fritz (Kaiser,Brugger)(41.),
4:5 Kullmann S. (Eisenschmid,Délarbre)(48.).
Strafminuten:
EC Bad Tölz: 4
ESC Kempten: 8
Zuschauer: 50
Über einhundert Zuschauer fanden dann am Sonntagabend den Weg in die ABW Arena. Und das obwohl zeitgleich die Herren das entscheidende Spiel um den Klassenerhalt in Buchloe spielten. Ein sehr positives Zeichen, welches belegt dass die Wahrnehmung der überaus erfolgreichen Kemptener Damen steigt und steigt. Und sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. In souveräner Manier gewannen die Allgäuerinnen auch den zweiten Vergleich innerhalb von zwei Tagen.
Sowohl Co- Trainerin Geli Fischer wie auch Coach Max Berger waren nach dem Wochenende dementsprechend voll des Lobes für ihre Mädels.
Fischer: „Wir waren heute sofort im Spiel, nicht wie noch gestern erst ab dem zweiten Drittel. Wir hatten deutlich mehr Spielanteile aber es dauerte eine Weile bis endlich das erlösende 1:0 fiel (Min.22). Danach war der Bann gebrochen und wir haben mit wunderschönen Treffern alles klar gemacht. Die Tölzer Konter wurden sauber abgefangen und wir haben den Sieg souverän nach Hause gebracht.“
Berger: „Das war heute das beste Spiel der gesamten Saison. Angefangen von einer überragenden Carina Bartsch im Tor hat wirklich jede Einzelne in der ganzen Mannschaft überzeugt. Es war ein geschlossener Auftritt und ich bin wahnsinnig stolz auf mein Team.“
Im Gegensatz zur Begegnung vom Vortag ließ man Bad Tölz erst gar nicht ins Spiel kommen sondern war von Beginn an hellwach und die bessere Mannschaft. Trotz der schweren Begegnung nur 24 Stunden vorher gaben die beiden Kontrahenten alles. Doch es dauerte bis zum zweiten Drittel, ehe Carolina Kullmann ihre Farben endlich in Führung schoss. Tanja Eisenschmid mit einem Traumtor ins rechte Kreuzeck und Marie Délarbre mit einem sehenswerten Alleingang in Unterzahl sowie erneut Eisenschmid mit ihrem zweiten Treffer sorgten innerhalb von nur vier Minuten bereits für die Entscheidung. Die Gäste hatten nichts mehr zuzusetzen und Kempten spielte die Partie clever und abgeklärt  nach Hause. 5 Drittel am Stück ohne Gegentreffer, vier Siege aus vier Spielen, 12 Punkte und die souveräne Tabellenführung, so lautet die blitzsaubere Bilanz der Lady Sharks nach dem vielleicht schon vorentscheidenden Wochenende in der Meisterrunde. Mit 2 x Kaufbeuren, Mannheim und Geretsried warten aber noch vier schwere Spiele auf Bergers Truppe und es gilt nun nicht nachzulassen, möchte man auch am Ende der Runde auf dem begehrten ersten Platz stehen.
Statistik Sonntag:
ESC Kempten – EC Bad Tölz 4:0 (0:0,4:0,0:0)
Tore:
1:0 Kullmann C. (Brugger)(22.),
2:0 Eisenschmid (Kullmann S.)(33.),
3:0 Délarbre (Russler)(34.),
4:0 Eisenschmid (Fritz)(37.).
Strafminuten:
ESC Kempten: 10
EC Bad Tölz: 4
Zuschauer: 103
 www.ihp.hockey    Dienstag 25.Februar 2025  11:50 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th

   
  Mittwoch 26.Februar 2025
00:15 Uhr
   
Informationen:
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Bericht:
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