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September 26
                         
September
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in Germering gehen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Samstag 23.Dezember 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und Samstag mit insgesamt 13 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Landesliga Bayern und Regionalliga Ost.
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

crimmitschauEispiraten Crimmitschau
6:2! Eispiraten feiern Heimsieg über Ravensburg - Westsachsen machen sich und ihren Fans ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Spiel vor Weihnachten für sich entscheiden können. Mit 6:2 setzten sich die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores nach einer starken Vorstellung im Sahnpark gegen die Ravensburg Towerstars durch. Mit nunmehr 47 Zählern stehen die Eispiraten weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz und können sich somit weiter im Spitzenfeld der DEL2 festsetzen.
Cheftrainer Jussi Tuores, dessen Vertragsverlängerung bis 2025 am gestrigen Donnerstagabend bekanntgegeben wurde, konnte im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten wieder auf einen vollen Kader bauen. Lediglich Jannis Kälble und der Langzeitverletzte Scott Feser, der allerdings schon wieder individuell auf dem Eis trainiert, standen dem Finnen nicht zur Verfügung. Wieder mit dabei waren hingegen der zuletzt gesperrte Max Balinson und Kapitän Mario Scalzo, der im ersten Drittel eine entscheidende Rolle einnehmen sollte.
Der 39-jährige Routinier, der am vergangenen Sonntag noch angeschlagen fehlte und dessen Einsatz gegen Ravensburg lange fraglich war, sorgte nämlich für die Führung seiner Farben. Nachdem die Eispiraten von Beginn an druckvoll agierten, Smith, Lindberg und Balinson ihre Möglichkeiten aber noch nicht in Tore ummünzen konnten, war es Scalzo, der von der blauen Linie abzog und Nico Pertuch im Tor der Towerstars erstmals überwand (7.). Die Schützlinge von Jussi Tuores blieben auch in der Folge dominant und konnten immer wieder gute Torabschlüsse produzieren. Bis zum nächsten Treffer dauerte es aber gut zehn Minuten. Ole Olleff bediente Vinny Saponari mit einem klugen Pass vor dem Tor. Der Deutsch-Amerikaner ließ den Puck gefühlvoll in das Gehäuse der Puzzlestädter tropfen – 2:0 (17.). Die Gäste fanden darauf allerdings eine schnelle Antwort. Matt Alfaro überspielte Felix Thomas, blieb frei vor Oleg Shilin eiskalt und traf noch in derselben Minute mit seinem Schuss in die lange Ecke zum 1:2-Anschluss (17.).
Die Ravensburger versuchten fortan den Schwung mitzunehmen und konnten sich gerade zu Beginn des zweiten Drittels in eine Drangphase spielen. Gerade in dieser konnten die Eispiraten, auch bedingt durch eine doppelte Überzahl, zuschlagen. Nico Pertuch konnte einen Schuss von Colin Smith nicht festhalten, in der folgenden undurchsichtigen Situation war es Henri Kanninen, der zum 3:1 einschießen konnte – nach langer Prüfung durch die Schiedsrichter zählte der Treffer (29.). Die Mannschaft von Jussi Tuores sollte sich nun in einen Rausch spielen. Wieder im Powerplay war es Tobias Lindberg, der einen genialen Pass von Colin Smith direkt nahm und in die Maschen von Ravensburgs Gehäuse feuerte (33.). Wiederum nur zwei Minuten später konnten die 2.429 Fans im Sahnpark erneut jubeln! Ladislav Zikmund überwand Nico Pertuch im Fallen, nachdem Thomas Reichel noch am 18-jährigen Schlussmann der Gäste scheiterte – 5:1 (35.).
Die Towerstars wollten sich allerdings nicht kampflos geschlagen geben und machten zu Beginn des Schlussdrittels ordentlich Druck und bestraften die Eispiraten, die in dieser Phase etwas zu passiv wirkten. Nickolas Latta verwertete den vierten Nachschuss, nachdem Oleg Shilin mehrfach glänzend parierte, und verkürzte auf 2:5 (44.). Es entwickelte sich danach ein offener Schlagabtausch, in welchem beide Teams gute Möglichkeiten verbuchen konnten. Sowohl Pertuch als auch Shilin konnten sich dabei aber immer wieder auszeichnen. Eine Minute vor dem Ende dieser Partie war es schließlich Vinny Saponari, der von Colin Smith und Henri Kanninen schön freigespielt wurde, und zum 6:2-Endstand in den verwaisten Kasten der Towerstars einschob (59.).
Die Eispiraten konnten sich nach dieser starken Vorstellung im heimischen Sahnpark also endlich wieder belohnen und machten sich selbst und ihren Fans ein tolles vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Viel Zeit bis zum nächsten Spiel in der DEL2 bleibt aber nicht. Bereits am 26. Dezember treffen die Crimmitschauer im fränkisch-sächsischen Derby auf die Selber Wölfe.
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  23:13 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Keine Punkte unterm Weihnachtsbaum

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen sind im letzten Spiel vor Weihnachten leer ausgegangen. Vor rund 4.000 Zuschauern setzte es am Freitagabend eine 2:3-Pleite in Regensburg.
Die Eislöwen bestimmten das Spielgeschehen im ersten Drittel, zeigten sich im Abschluss aber wieder zu inkonsequent. Tomas Andres (2.), David Suvanto (8.) und Simon Karlsson (11.) konnten den Puck nicht im gegnerischen Tor unterbringen. So kam, was in dieser Saison zu häufig passierte. Der Gegner ging in Führung. Nikola Gajovsky traf für die Eisbären in der 17. Minute.
Zu Beginn des zweiten Drittels leisteten sich die Dresdner einen unnötigen Turnover. Das nutzte Regensburg erneut durch Gajovsky zum 2:0 für die Eisbären (21.). Die Gastgeber drückten nun und belohnten sich kurz darauf mit dem dritten Tor. Topscorer Andrew Yogan erhöhte in der 25. Minute. Eislöwen-Cheftrainer Petteri Kilpivaara sah sich daraufhin gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um sein Team wachzurütteln. Die Ansprache zeigte Wirkung. Die Eislöwen kamen wieder besser ins Spiel und erspielten sich Chancen, weiter ohne das Glück im Abschluss. So mussten die Dresdner ihren ersten Treffer förmlich erzwingen. In der 38. Minute erzielte Tom Knobloch das 1:3 und Bruno Riedl legte 18 Sekunden später mit dem 2:3 nach. Regensburg geriet ins Schwimmen, rettete den knappen Vorsprung aber in die Drittelpause.
Im Schlussabschnitt gaben die Dresdner nie auf, erspielten sich wieder gute Torchancen. Tom McCollum im Regensburger Tor hatte aber etwas gegen den 3:3-Ausgleich und in den Schlusssekunden das Glück auf seiner Seite. Vier Sekunden vor Spielende wurde der Eisbären-Keeper an der Maske getroffen und verhinderte so gekonnt und mit Glück das 3:3.
Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir spielen im ersten Drittel genau das, was wir spielen wollten und setzen Regensburg unter Druck. Es war ein relativ gutes erstes Drittel, trotz des Rückstandes. Im zweiten Drittel leisten wir uns unnötige Turnover. Wir wussten, dass Regensburg bei Kontern sehr gefährlich ist und kassieren das 2:0 und 3:0. Dann musste ich reagieren mit der Auszeit. Wir schaffen es aber nochmal zurückzukommen und haben im 3. Drittel die Chancen auf den Ausgleich. Aber wir schießen uns letztlich selbst in den Fuß, weil uns die Geduld fehlt, unser Spiel durchzuziehen. So machen wir es uns selber unnötig schwer.“
Weiter geht es für die Eislöwen am Dienstag mit dem Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren. Bis dahin wünschen wir allen Eislöwenfans ein schönes Weihnachtsfest.
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  23:20 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     ka


kasselhuskiesKassel Huskies
Freis wird den Schlittenhunden mindestens 4-5 Wochen fehlen

(DEL2)  Markus Freis fehlte zuletzt bereits aufgrund einer Unterkörperverletzung. Nach weiteren Untersuchungen der Kassel Huskies Mannschaftsärzte steht nun die weitere Ausfalldauer fest.
Der 20-Jährige Verteidiger wird den Kassel Huskies mindestens 4-5 Wochen nicht zur Verfügung stehen.
Wir wünschen Markus gute Besserung und eine schnelle Genesung!
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  11:32 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     mk


kasselhuskiesKassel Huskies
Trotz 2:0-Führung: Huskies unterliegen in Krefeld

(DEL2)  Mit einem ersatzgeschwächten Team reisten unsere Schlittenhunde zum letzten Spiel vor Weihnachten nach Krefeld. Nachdem die Huskies durch Tore von Preto und Korte zwischenzeitlich in Führung lagen, mussten sie die Heimreise am Ende ohne Punkte antreten. Krefeld drehte die Partie im Mitteldrittel und gab die Führung auch nicht mehr aus der Hand.
Beide Mannschaften starteten gut in die Partie, die besseren Chancen hatten allerdings die Gastgeber. Nach zwei Minuten trafen die Pinguine das Außennetz, nach einem ordentlichen, aber erfolgslosen Powerplay für die Huskies, konnte Weiß Maxwell nicht bezwingen (6.). Anschließend kamen die Huskies zu ihrem ersten nennenswerten Abschluss, Valentis Schuss war jedoch zu zentral (7.). Direkt darauf eroberte Ahlroth mit einem starken Forecheck den Puck hinter der Krefelder Grundlinie, legte zurück auf Preto im Slot, welcher die Vorlage mit einem Schuss ins rechte obere Eck zur Führung für die Huskies nutzte (8.). Einige Minuten später kamen die Schlittenhunde erneut zu guten Gelegenheiten, Dotter (15.) und Detsch (16.) konnten Bick jedoch nicht überwinden. In der 18. Spielminute erhöhten die Huskies auf 2:0. Bodnarchuk brachte den Puck von der rechten Seite vor das Tor, wo Korte die Scheibe noch erwischte und diese so noch über die Linie rutschte (18.). Die Gastgeber verkürzten jedoch praktisch direkt im Gegenangriff. Lessio brachte den Puck mit viel Geschwindigkeit ins Drittel der Huskies. Seinen Abschluss konnte Maxwell noch parieren, gegen den zweiten Schuss von Marcinew war er anschließend machtlos (19.).
Auch den Beginn des zweiten Abschnittes gestalteten beide Teams temporeich, große Chancen blieben allerdings vorerst aus. Erst kurz vor dem Powerbreak übernahmen die Pinguine das Heft des Handelns, ihr bester Abschluss in dieser Phase traf jedoch nur den Pfosten (27.). Zum Torerfolg kamen die Pinguine dann nach dem Powerbreak. Nach einem Abschluss von Lessio gelang es Marcinew den Rebound zum 2:2-Ausgleich zu verwerten (29.). Auch nach dem Ausgleich behielt Krefeld die Kontrolle und konnte in eigener Überzahl die Partie sogar drehen. Weiß fand von der linken Seite Lessio, welcher im Slot nur den Schläger hinhalten musste (34.). Noch dicker kam es für die Schlittenhunde kurz vor der Pause. Nachdem Fischer zuerst noch einen Querpass vor dem Tor verpasste (37.), traf er in der 39. Minute aus dem rechten Bullykreis ins rechte obere Eck zum 4:2-Pausenstand.
Der Schlussabschnitt war zunächst ausgeglichen. Dementsprechend „aus dem Nichts“ kam dann auch der Anschlusstreffer der Huskies. Mieszkowski setzte sich im Offensivdrittel durch und fand schließlich Ahlroth, welcher mit einem satten Schuss zum 3:4 verkürzte (49.). Die Freude währte jedoch nicht lange, denn Krefeld stellte den alten Abstand durch einen Konter von Fischer und Riefers wieder her (50.). Auch in den folgenden Minuten kamen die Huskies nicht mehr entscheidend vor das Tor von Bick. Erst in der 58. Minute hatte Faber noch eine gute Gelegenheit, verpasste allerdings. Fischer entschied das Spiel mit einem Treffer ins leere Tor schließlich endgültig (59.).
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  22:16 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     mk


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker gewinnen Heimspiel gegen Selber Wölfe mit 5:2 - ESVK legt sich vor ausverkauftem Haus drei Punkte unter den Christbaum

(DEL2)  Vorweihnachtliches Duell in der energie schwaben arena! Der ESVK empfing zum 29. Spieltag der laufenden DEL2 Saison die Selber Wölfe, welche aufgrund eines organisierten Buskonvois mit über 400 Fans angereist waren. Im Vergleich zum vorangegangen Auswärtssieg in Kassel gab es nur eine Änderung im Kader der Joker. Fabian Nifosi war, wie Leon Sivic, für den EV Füssen im Einsatz. Die Heimkurve hatte vor dem Spiel noch eine eindrucksvolle Choreo zu 20 Jahren Jokeria parat. Der ESVK gewann eine hart umkämpfte Partie vor ausverkauftem Haus (3.100 Zuschauer) mit 5:2.
Es sollte sich gleich zu Beginn der Partie eine Tendenz des Spielverlaufes des ersten Drittels abzeichnen. In der dritten Spielminute gelangte der Puck über Jere Laaksonen und Joey Lewis zum an der blauen Linie wartenden Jamal Watson. Dieser konnte in aller Seelenruhe von dort zum rechten Bullypunkt laufen und knallte die Scheibe wuchtig per Schlenzer unter die Latte zum 1:0. Kurz darauf freuten sich die Fans der Wölfe, allerdings zu früh. Frank Hördler ließ das Netz zappeln, aber nur von außen. Der ESV Kaufbeuren war aggressiv im Forechecking und ergatterte das Spielgerät immer wieder im Aufbau der Gäste. So richtig zwingende Chancen konnten sich die Wölfe dadurch nicht erspielen. Eine Ausnahme war ein Schuss von Mark McNeill im Slot, nach einem Querpass von Steve Hanusch, der am Pfosten landete. Yannik Burghart schlich sich kurz darauf hinter die Abwehrreihen und erhielt einen sehenswerten langen Pass von Jamal Watson. Er lief alleine in Richtung Michael Bitzer, dieser hatte aber keine Probleme Burgharts Schuss über seinem Schoner zu fangen. Zur Mitte des Drittels zeichnete sich ein Chancenplus für die Joker ab. In Minute 13 sorgten die Selber dann für Unruhe vor dem Tor von Daniel Fießinger. Kaufbeuren schaffte es nicht den Puck zu klären, Selb schoss mehrmals auf den Kasten. Die Situation endete in einem Halten von Alexander Thiel welches mit einer kleinen Strafe geahndet wurde. Die Unterzahl der Mannschaft in Rot-Gelb hielt sie aber nicht davon ab zwei mal gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Einmal war es Sebastian Gorcik nach Querpass von Micke Saari, der aber deutlich verzog. Das andere Mal vertendelte Joey Lewis den Puck vor Michael Bitzer. Nach 17 gespielten Minuten gab es dann eine Strafzeit für die Wölfe. Moritz Raab musste wegen eines Haltens in die Kühlbox. Die Gäste spielten ein aggressives Penalty Kill. Kaufbeuren kam so kaum zu Chancen, ein Tor fiel nicht. Mit 30 Sekunden Rest auf der Uhr musste noch Jere Laaksonen auf die Strafbank wegen einer Spielverzögerung, er hatte den Puck aus dem eigenen Drittel über das Plexiglas geschossen. Es ging mit einem Spielstand von 1:0 in Pause.
Der zweite Spielabschnitt startete mit einer Strafzeit für die Gäste. Steve Hanusch musste für zwei Minuten wegen Haltens das Eis verlassen. Selb war erneut aggressiv in Unterzahl, somit fiel kein Tor. Kurz darauf kombinierten sich die jungen Joker ansehnlich durch die Selber Zone. Max Oswald eroberte im Mitteldrittel den Puck, fuhr über die rechte Seite in die Offensivzone, passte kurz zu Max Hops im Slot, der passte kurz zu Thomas Heigl am linken Pfosten und dieser musste nur noch in das leere Tor zum 2:0 einschieben. Eine knappe Minute später gab es dann erneut Grund zur Freude für die Hausherren. Jamal Watson durfte seelenruhig aus der eigenen Zone bis hinter das Tor der Gäste fahren, brachte die Scheibe zu John Lammers und dieser sah Philipp Bidoul am linken Pfosten. Der junge Verteidiger legte den Puck gegen die Laufrichtung Michael Bitzers an diesem zum 3:0 vorbei. Zur Mitte des zweiten Drittels musste Moritz Raab wegen unsportlichen Verhaltens für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Joker hatten gute Chancen in der daraus resultierenden Überzahl. Yannik Burghart schlenzte an die Latte, Joey Lewis versuchte sein Glück mit der Rückhand, scheiterte aber ebenso. Die nächste Aktion war wieder eine Strafe. Dieses Mal ahndeten die Schiedsrichter einen Stockschlag von John Lammers mit zwei Minuten. Die Wölfe versuchten in Überzahl immer wieder den Pass von hinter dem Tor in den Slot, die Kaufbeurer Hintermannschaft hatte jedoch immer einen Schläger dazwischen. Dann wurde es hitzig in der energie schwaben arena. 30 Sekunden vor der Pause blieb Jere Laaksonen nach einer Situation im eigenen Slot mit Jordan Knackstedt auf dem Eis liegen und musste sofort in die Kabine. Strafen wurden zum Unmut der Fans und Laaksonens Kollegen keine ausgesprochen. Im direkten Anschluss checkte Mark McNeill Fabian Koziol in die Bande, was Simon Schütz gar nicht gefiel. Erst flogen die Handschuhe, dann die Fäuste. Es wurden folgende Strafen ausgesprochen: Mark McNeill erhielt fünf Minuten wegen Faustkampfes plus zwei Minuten wegen Bandenchecks, Artus Kruminsch erhielt zwei Minuten wegen unnötiger Härte. Bei Kaufbeuren erhielt Simon Schütz fünf Minuten wegen Faustkampfes und Micke Saari zwei Minuten wegen unnötiger Härte, somit sollten die Joker die Partie in Überzahl fortsetzen. Im direkten Anschluss pfiffen die Schiedsrichter dann beim Spielstand von 3:0 zur Pause.
Die erste gute Nachricht für des ESVK war, dass Jere Laaksonen wieder auf das Feld zurückkehrte. Die zweite gute Nachricht folgte in der 44. Minute. Jamal Watson fuhr erneut mit Tempo über die rechte Seite in die gegnerische Zone und versuchte den Pass zu Sami Blomqvist in der Mitte. Das Anspiel schlug fehl, aber Watson passte auf, eroberte die Scheibe direkt wieder und sah den eingelaufenen Jere Laaksonen der den Puck erhielt. Dieser versenkte die Scheibe abgezockt im Winkel zum 4:0. Beim direkt folgenden Bully waren die Joker dann unaufmerksam. Die Wölfe tankten sich durch, Daniel Schwamberger kam frei zum Schuss und verwandelte die Scheibe über dem Schoner von Daniel Fießinger zum 4:1. Mitte des letzten Spielabschnittes erhielt Sami Blomqvist eine kleine Strafzeit wegen eines Bandenchecks. Das darauf folgende Überzahlspiel sollte sich für die Gäste lohnen. Frank Hördler kam an der blauen Linie frei zum Schuss. Richard Gelke verdeckte Daniel Fießinger vor dem Tor clever die Sicht und so schlug die Scheibe hinter dem Kaufbeurer Goalie zum 4:2 ein. Wieder direkt im Anschluss schoss ein Selber von der blauen Linie. Dieses Mal Artus Kruminsch, welcher aber nur das Gestänge traf. Selb hatte mittlerweile deutlich mehr vom Spiel, die Joker waren hauptsächlich in der eigenen Zone zu finden. Drei Minuten vor Ende der Partie zogen die Wölfe den Torwart, erhielten aber sogleich eine weitere Strafzeit. Steve Hanusch stellte seinem Gegenüber das Bein. In eigener Überzahl dann das gleiche auf Kaufbeurer Seite. Joey Lewis erhielt ebenso eine kleine Strafe wegen Beinstellen. Im vier gegen vier behauptete Tyler Spurgeon den Puck an der eigenen Bande auf Höhe blaue Linie. Er klärte per Rückhand in Richtung leeres Selber Tor und die Scheibe rutschte zum 5:2 Endstand über die Linie.
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  22:55 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     nl


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine - Kassel Huskies 6-3

(DEL2)  Die Krefeld Pinguine konnten in der DEL 2 am 29. Spieltag einen 6:3-Erfolg gegen die Kassel Huskies feiern. Den Grundstein für ein denkwürdiges Spiel vor einer neuen DEL 2-Rekordkullisse von 7412 Zuschauern, setzte eine emotionale Choreografie der aktiven Fanszene, die die Arena anlässlich des 650-jährigen Jubiläums der Stadt Krefeld in Gold hüllte.
Dabei sah es anfangs nach einem gebrauchten Tag für die Pinguine aus. Im ersten Drittel gaben die Huskies den Ton an und gingen in Folge auch mit zwei Toren in Führung. Pierre Preto erzielte in der achten Minute den ersten Treffer der Partie, nachdem er Felix Bick in der kurzen Ecke überwinden konnte. Zehn Minuten später erhöhte Connor Korte auf 0:2 aus Sicht der Seidenstädter.
Der Rückstand weckte den KEV jedoch auf und noch vor der ersten Drittelpause gelang den Pinguinen der wichtige Anschlusstreffer. Nach seinem Premieren-Tor im ersten Heimspiel vor einer Woche legte Matt Marcinew heute doppelt nach. Nicht nur war er für den Treffer in der 19. Minute verantwortlich, auch den Ausgleich in der 29. Minute besorgte der Kanadier. Seine Vorlagengeber bei beiden Toren: Dennis Miller und Lucas Lessio.
Lessio trug sich in der 34. Minute ebenfalls in die Torschützenliste ein. Im Powerplay bedient von KEV-Topscorer Alexander Weiß, musste der gut positionierte Kanadier lediglich seinen Schläger am langen Pfosten hinter Brandon Maxwell auf das Eis stellen und den Puck ins Tor abfälschen. Mike Fischers 4:2-Treffer in der 39. Minute verlockte den KEV bereits etwas vom Gas zu gehen.
Doch die Gäste ließen sich noch nicht abschreiben. Alec Alroth brachte die Huskies mit einem überraschenden Schuss über die Fanghand Felix Bicks in der 49. Minute auf ein Tor heran. Die Pinguine antworteten im Stile einer Top-Mannschaft und stellten nur eine Minute später den alten Abstand her. Fischer setzte sich in der neutralen Zone stark gegen mehrere Huskies durch, um anschließend den Puck auf Philip Riefers rüber zulegen, der schnell abschloss und auf der Stockhandseite Maxwells traf.
Den Schlusspunkt setzte Fischer dann wieder persönlich. Trotz einer laufenden Strafe zogen die Gäste ihren Goalie in der Schlussphase für einen fünften Feldspieler und setzten alles auf eine Karte. Die Pinguine eroberten sich die Scheibe an der roten Linie, Fischer nahm Maß und sorgte für die 6:3-Entscheidung.
Die 7412 Zuschauer stellen einen Zuschauerrekord für ein reguläres Hauptrundenspiel der DEL 2 dar. Lediglich bei Aktionsspieltagen sah die Liga mehr Zuschauer.
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  23:53 Uhr
Bericht:     KEV
Autor:     mt


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starbulls bleibt später Ausgleichstreffer im Derby versagt 

(DEL2)  Die vorweihnachtliche Bescherung für die Rosenheimer Eishockeyfans fiel aus. Die Starbulls blieben am Freitagabend in der DEL2 vor 5.022 Zuschauern im ausverkauften ROFA-Stadion auch im dritten Saison-Derby gegen den EV Landshut ohne Punkte. Sebastian Streu schoss die Grün-Weißen Mitte des ersten Drittels zwar in Führung, aber die Hausherren gewährten den Niederbayern danach drei einfach Tore und konnten erst in der letzten Spielminute durch Lukas Laub auf 2:3 verkürzen. Trotzdem hätten sie in den Schlusssekunden fast noch die Verlängerung erzwungen. 
„Schade, dass das Tor zum 3:3 nicht mehr gefallen ist. Ich hätte es gerne erlebt, wie das Stadion explodiert wäre“, kommentierte Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen die beiden Großchancen von C.J. Stretch und Stefan Reiter in den allerletzten Sekunden, als sein Team ohne Torwart und mit sechstem Feldspieler fast noch den Ausgleich erzielt hätte. In dieser Konstellation war den Gastgebern 23 Sekunden vor der Schlusssirene der Anschlusstreffer gelungen. Stretch legte diagonal auf Norman Hauner, dessen Direktabnahme konnte Gästetorwart Jonas Langmann nicht festhalten und Lukas Laub drückte den trudelnden Puck endgültig über die Torlinie. 
Eine solche Konsequenz vor dem Tor ließen die Starbulls zuvor allerdings weitgehend vermissen. Nur selten kam der sichere Gästekeeper Jonas Langmann in größere Bedrängnis. In einer Phase, als beide Mannschaften nur vier Feldspieler auf dem Eis hatten, ergaben sich gute Chancen für Laub (52.) und Maximilian Vollmayer (53.), die aber beide knapp verzogen. Zu diesem Zeitpunkt war Reid Duke nicht mehr auf dem Eis. Er wurde nach einem Check gegen Landshuts Simon Stowasser von den Hauptschiedsrichtern mit einer großen Strafe plus Spieldauer-Disziplinarstrafe belegt (52.). Jari Pasanen sah in der Situation allerdings keine entsprechende Regelwidrigkeit seines Topscorers. 
Mit dem Auftritt seiner Mannschaft im letzten Drittel war der Rosenheimer Headcoach einverstanden, stellte aber fest, dass die Gäste aus Landshut in den ersten 40 Minuten das bessere Team waren. Überhaupt nicht einverstanden war Pasanen mit dem Verhalten seiner Spieler auf dem Eis bei allen drei Gegentoren. „Da haben wir wie Schüler nur zugeschaut, das war ganz anders besprochen“. 
Beim Landshuter Ausgleichstreffer zum 1:1 war eine Rosenheimer Strafzeit gerade abgelaufen, als Tyson McLellan frei zum Abschluss kam. Keeper Tomas Pöpperle rettete per Reflex großartig, aber Samir Kharboutli konnte ungehindert abstauben (17.). Beim 1:2 griff die Rosenheimer Defensive nach vergebenen Schüssen von McLellan und Nick Pageau nicht ein und schaute auch beim Rebound von Brett Cameron, der aus der Drehung traf, nur zu (24.). Beim 1:3 erfreute sich Brett Cameron zu großer Freiheit, bei seinem Überraschungs-Schuss ins lange Eck sah zudem Torwart Pöpperle nicht glücklich aus (32.). Dass Doppelpacker Cameron für Landshut überraschend auflaufen konnte, entschied sich erst wenige Stunden vor Spielbeginn, wie Gäste-Chefcoach Heiko Vogler nach der Partie verriet.  
Im Gegensatz zu den ersten beiden Rosenheimer Derbys gegen Landshut, die beide 1:4 verloren gingen, waren es diesmal die Starbulls, die das 1:0 erzielten. Sebastian Streu erlief sich einen Befreiungsschlag und traf mit einem satten Distanzschuss, der halbhoch neben dem rechten Pfosten einschlug (9.). Norman Hauner hatte bei einem geschickt verzögerten Abschluss die Möglichkeit zum 2:0 (12.). Insgesamt hatten die Gäste, die unaufgeregt und taktisch clever spielten, aber auch im ersten Drittel Vorteile. In der Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts ließen die Starbulls die Möglichkeit liegen, erneut in Führung zu gehen. Stefan Reiter und zweimal Lukas Laub vergaben Großchancen bei einem gut anzusehenden Rosenheimer Powerplay. Bei weiteren Überzahlspielen Ende des zweiten Drittels und Anfangs des dritten Spielabschnitts geriet das Gästetor dagegen kaum in Gefahr. 
Für die Starbulls, die mit aktuell 40 Zählern auf Tabellenrang zehn stehen und drei Punkte Vorsprung auf die Playdown-Zone haben, stehen nun zwei Auswärtsspiele hintereinander auf dem Programm. Am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags treten die Grün-Weißen bei den Ravensburg Towerstars an (18:30 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv). Der Meister der Vorsaison hat sich nach Anlaufschwierigkeiten mit inzwischen 50 Punkten auf den zweiten Tabellenrang vorgearbeitet und stellt die beste Überzahlmannschaft der Liga (24,5 Prozent). Beim ersten Gastspiel in der „Türmchenstadt“ gab es für die Grün-Weißen nichts zu holen (0:4), im Rückspiel blieben immerhin zwei Punkte an der Mangfall (3:2 nach Shout out).  
Am Donnerstag müssen die Starbulls die weite Reise nach Weißwasser antreten. Dort unterlagen die Grün-Weißen den Lausitzer Füchsen im ersten Saisonvergleich mit 2:5, im ROFA-Stadion revanchierten sie sich aber mit 4:3. Aktuell hat der Kontrahent von der polnischen Grenze im Norden Sachsens, der das erfolgreichste Unterzahlspiel der Liga für sich reklamieren kann (89,5 Prozent), fünf Punkte mehr auf dem Konto als Rosenheim und steht auf einem direkten Playoff-Platz. 
Das nächste Heimspiel bestreiten die Starbulls Rosenheim am Silvester-Vorabend. Zu Gast im ROFA-Stadion (Samstag, 19:30 Uhr) sind dann die Krefeld Pinguine. Eintrittskarten sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar.
 www.icehockeypage.de    Samstag 23.Dezember 2023  00:07 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


selberwoelfeSelber Wölfe
Foster-Einstand misslingt - ESV Kaufbeuren vs. Selber Wölfe 5:2 (1:0; 2:0; 2:2)

(DEL2)  Die Premiere von Ryan Foster, dem neuen Headcoach der Selber Wölfe war nicht von Erfolg gekrönt. Den Porzellanstädtern unterliefen zu viele individuelle Fehler, die die Allgäuer gnadenlos bestraften. Nach einem 4-Tore-Rückstand kamen die Wölfe vor gut 450 mitgereisten Fans zwar noch einmal auf 2 Tore heran, doch die Kaufbeurer ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
Watson mit zu viel Platz
Früh gerieten die Selber Wölfe beim ESV Kaufbeuren in Rückstand. Bereits in der 3. Minute ließen die Porzellanstädter dem Kaufbeurer Verteidiger Watson viel zu viel Platz und Zeit, was der Kanadier zum Führungstreffer nutzte. Im weiteren Verlauf gab es Chancen hüben wie drüben. Hördler traf nur das Außennetz, McNeill scheiterte an Fießinger. Auf der anderen Seite blieb Bitzer bei einem Alleingang von Burghart Sieger. Als sich in der 13. Minute die 4. Selber Sturmformation in der Offensivzone festgesetzt und einige Torchancen erarbeitet hatte, wussten sich die Gastgeber nur durch ein Foul zu helfen. Im fälligen Powerplay ließen die Wölfe allerdings viel zu viele Konterchancen zu. Doch auch die Allgäuer konnten später in Überzahl nicht überzeugen und sich bei zahlenmäßiger Überlegenheit kaum Torabschlüsse herausspielen.
ESVK mit Doppelschlag
Mit einem Doppelschlag innerhalb von einer guten Minute bauten die Kaufbeurer ihre Führung auf 3:0 aus. Beim zweiten Treffer ließen sich die Wölfe nach Bullygewinn in der Angriffszone überlaufen und die Allgäuer spielten die 4-auf-1-Situation humorlos aus. Beim dritten Gegentor ließen die Wölfe den Torschützen Bidoul vollkommen allein. Die Gäste benötigten nun ein paar Minuten, um sich wieder zu fangen. Gegen Ende des zweiten Spielabschnitts kam dann Hektik auf, die in vielen Strafen aber keinen Toren resultierte.
Wölfe wachen zu spät auf
Als die Hausherren in der 44. Minute durch Laaksonen auf 4:0 stellten, schien die Partie bereits gelaufen. Doch dieser Treffer war der späte Weckruf für die Wölfe zu sein: Im direkten Gegenzug gelang Schwamberger der Anschlusstreffer und nur 4 Minuten später hämmerte Hördler in Überzahl die Scheibe zum 4:2 in die Maschen. Den Wölfen blieben noch 12 Minuten für einen möglichen Ausgleich und sie drehten noch einmal auf. Doch alles Anrennen brachte den Porzellanstädtern nicht Zählbares mehr ein. Kurz vor Ende setzte Spurgeon mit seinem Treffer ins längst verwaiste Selber Tor den Schlusspunkt auf die Partie.
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  22:38 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     oo

  
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers verabschieden sich mit drei Punkte in die kurze Weihnachtsauszeit… Bayreuth Tigers vs. Höchstadt Alligators 4:2 (0:1, 1:1, 3:0)

(OLS)  Ohne Jayden Schubert, Nicolas Schindler, Kai Zernikel und Victor Knaub ging es ins Match gegen die Alligators. Aus Ingolstadt kamen mit Hofmann, Schiling und Krüger drei Youngsters zum Einsatz.
Eine flotte Partie bekam man in den ersten 20 Minuten zu sehen, bei welcher die ersten Minuten den Tigers gehörten, die hier ein ums andere Mal gefährlich vor Spiewok auftauchten. Einer schönen Kombination über Hult, Stach und Elo, der knapp verpasste, folgten Möglichkeiten, die Elo, Tölzer, Schiling oder Ledlin nicht am Goalie der Alligators vorbeibrachten. Mit dem ersten Angriff der Gäste musste man dann überraschend den Rückstand hinnehmen. Ein scharfer Pass vors Tor war die Beute von Litosov, der die Kelle reinhielt und seine Farben damit in Führung brachte. In der Folge visierte Elo den Pfosten an, Stach versuchte es im Slot dem Kollegen aus Höchstadt mit einer abgefälschten Scheibe gleichzutun, was jedoch ebenfalls keinen Erfolg brachte. Eine Überzahl für die Gäste, sowie im Anschluss für die Tigers brachten nichts mehr ein,
auch wenn Tölzer im Slot mit einem Nachschuss knapp scheiterte, was zur Folge hatte, dass die Alligators mit der knappen Führung in die Pause gehen konnten.
Bayreuth im zweiten Drittel besser im Spiel, jedoch mit zu vielen individuelle Fehler, die den Schwung oftmals etwas rausgenommen hat. Zunächst war es jedoch Hult, der zu Anfang des Abschnitts alleine auf Spiewok zulaufen konnte, aber ohne einen Torerfolg erzielen zu können. Im Powerplay, als Avdeev für zwei Minuten draußen saß, zogen die Tigers das Spiel auseinander, lösten das Spiel von der Bande und brachten Elo in Position, der vom Bullykreis zum Ausgleich traf. Gleich darauf hatten die Tigers Glück, als die Gäste einen schnellen Konter fuhren und Kristian auf die Probe stellten. Einen „Lupfer“ von Tiffels ins gegnerische Drittel nahm R. Drothen im vollen Lauf auf, fand aber in Spiewok seinen Meister. Als man fehlerhaft im eigenen Drittel unterwegs war, nutzten dies die Gäste in der 34. Minute für die erneute Führung durch Vojcak, der von Neugebauer freigespielt worden war. Die Tigers im Anschluss mit wenig Scheibenglück, das man durch Auslassen einiger Möglichkeiten, die Schaefer, Tiffels oder Nuss noch hatten. Erneut ging man somit mit einem knappen Rückstand in die Pause.
Hofmann aus dem Halbfeld, so ging das Schlussdrittel los und die Tigers übten weiter Druck aus. Als man zum Überzahlspiel kam, spielte man Reinig frei, der aus zentraler Position den Ausgleich auf die Anzeigentafel schrieb. Im weiteren Verlauf verpassten Schaefer, Elo setzte zu hoch an bevor die Alligators kurz aufloderten und durch Sokolov und Vojcak zu Möglichkeiten kamen. Dies korrigierten die Jungs der Tigers, als Elo von der blauen Linie frei zum Schuss kam und in der 55. Spielminute erstmals die Führung für die Gastgeber schreiben durfte. Eine Schlussoffensive der Gäste blieb aus, auch weil die Heimmannschaft weiterhin weiter Offensivbemühungen zeigten und durch Schiling, der alleine auf Spiewok zulaufen konnte oder Tölzer, der zu hoch angesetzt hatte, zu guten Möglichkeiten kamen. Als Hult aus zentraler Position ansatzlos aufs Tor zielte, schlug die Scheibe zum Endstand von 4:2 hinter Spiewok ein, sodass man am Ende einen verdienten Erfolg feiern durfte.
Der nächste Auftritt der Tigers steht am zweiten Weihnachtsfeiertag auf dem Programm, wenn man bei den Tölzer Löwen zu Gast sein wird.
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  21:58 Uhr
Bericht:     BT
Autor:     av


deggendorferscDeggendorfer SC
Tollhaus Festung an der Trat: Deggendorfer SC siegt im Weihnachtskrimi gegen Heilbronn

(OLS)  Was für ein spannender Abend in der Festung an der Trat. Vor 2165 Zuschauern bezwang die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger im Spitzenspiel die Heilbronner Falken mit 3:1 und festigt damit den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga Süd.
Der Deggendorfer Headcoach konnte im Duell mit den Falken einen Rückkehrer im Lineup begrüßen. Nachdem er zuletzt krankheitsbedingt fehlte, kehrte Tomas Gulda zurück in den Kader. Weiterhin fehlten somit Petr Stloukal, Lukas Miculka und Benedikt Schopper. Kurzfristig ebenfalls nicht mit von der Partie war Routinier Thomas Pielmeier.
Beide Teams starteten mit viel Elan in die Partie und erspielten sich früh die ersten Chancen. Doch ließen sich weder Timo Pielmeier, noch Patrick Berger im Tor der Gäste überwinden. In der 17. Minute war der Bann jedoch gebrochen. Den Abpraller eines Schuss von Leon Zitzer münzte Niklas Pill zum 1:0 um. Mit diesem Spielstand ging es hinein in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste mit viel Dampf aus der Kabine und erzielten in der 24. Minute den Anschluss. Eine schnell vorgetragene Kombination vollendete Frederik Cabana zum 1:1 Ausgleich. Im weiteren Drittelverlauf erspielten sich die Deggendorfer zahlreiche Chancen, scheiterten aber ein ums andere Mal am stark haltenden Patrick Berger im Tor der Falken. Auf der Gegenseite hielt sich auch Timo Pielmeier schadlos, sodass es mit dem 1:1 das zweite Mal in die Kabine ging.
Im Schlussdrittel hatten die Deggendorfer nach wie vor etwas mehr von der Partie und gingen in der 46. Minute erneut in Führung. Auf Zuspiel von Marco Baßler traf René Röthke zum 2:1. Als Thomas Greilinger in der 54. Minuten im Powerplay auf 3:1 stellte, gab es in der Festung an der Trat kein Halten mehr. Angefeuert vom lautstarken Anhang brachten die Deggendorfer das Ergebnis mit einer kämpferisch starken Leistung über die Zeit.
Einziger Wermutstropfen war aus Deggendorfer Sicht die Verletzung von Niklas Pill. Der Stürmer stürzte im zweiten Abschnitt unglücklich in die Bande und konnte die Partie nicht beenden.
Bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es für den Deggendorfer SC mit dem nächsten Topspiel weiter. Zu Gast sind die Mannen von Trainer Jiri Ehrenberger bei den Blue Devils Weiden.
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  22:23 Uhr
Bericht:     DSC
Autor:     mh

     
     
    

NEWS Landesverbände

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
 
pfrontenfalconsPfronten Falcons
Derby zur Weihnachtszeit

(BLL)  Am Dienstag den 26.12.2023 um 17:00 Uhrempfangen die Falcons den ERC Lechbruck zum letzten Heimspiel im Kalenderjahr 2023. Das Hinspiel konnten die Pfrontener mit 4:1 für sich entscheiden, seitdem hat sich einiges getan bei den Flößern. Nach der Verabschiedung von Markus Fischer konnte mitMichael Köpf und Sebastian Ego ein neues Trainerteam gefunden werden, Stürmer Philipp Birk hat den Verein auf eigenen Wunsch verlassen und mit dem groß gewachsenen Verteidiger Mathias Schuster, vom Bayernligisten EA Schongau, konnten die Flößer ihre Defensive verstärken. Zudem kamen die beiden U20 Spieler Luca Roldan, Mathias Weizbauer zwischenzeitlich zu ihren ersten Einsätzen in der Seniorenmannschaft. Nach dem schwachen Saisonstart und der Änderung des diesjährigen Saisonablaufes haben die Lechbrucker nun Platz 8 und damit die Qualifikation zu den Playoffs, als Saisonziel ausgerufen. Mit derzeit drei Punkten nach 14 Spielen, befinden sich die Flößer zwar derzeit noch am Tabellenende, allerdings ist der Abstand zu Platz 8, den derzeit der EV Fürstenfeldbruck belegt, nicht zu groß (13 Spiele / 9 Punkte). Dementsprechend werden die Lechbrucker alles versuchen, dieses Ziel noch zu erreichen und die dafür erforderlichen Punkte zu holen. Dazu wäre ein Sieg ausgerechnet im Derby gegen den EV Pfronten sicherlich hilfreich, aber auch die Falcons haben trotz ihrer bislang durchaus erfolgreichen Saison weiterhin das Ziel, Platz 4 vor Augen, um damit in den Playoff-Spielen das Heimrecht zu haben. Um den Anschluss an diesen Platz nicht zu verlieren, müssen die Pfrontener weiterhin Punkte einfahren. Nach dem zuletzt punktlosen Wochenende, hofft Trainer Michael Bielefeld, dass seine Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückfinden wird und das Kalenderjahr erfolgreich abschließen kann. "Natürlich wissen wir auch, dass sich in Lechbruck zum Hinspiel einiges geändert hat und dass sie einen der Favoriten, die Wanderers aus Germering zu Hause mit 7:6 geschlagen haben. Du darfst in dieser Liga keine Mannschaft unterschätzen, sonst hast Du schon verloren, bevor Du auf das Eis gehst. Wir werden Lechbruck sehr ernst nehmen und versuchen uns, auf unsere Stärken zu konzentrieren um das Derby für uns entscheiden zu können", so seine Einschätzung vor dem Spiel.
 www.icehockeypage.de    Freitag 22.Dezember 2023  11:25 Uhr
Bericht:     EVP
Autor:     jk

  
        
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    

fassberlinFASS Berlin
Zufriedene Gesichter bei FASS vor dem Weihnachtsfest

(RLO)  In der Weihnachtszeit macht Eishockey besonders viel Spaß. Zumindest gilt dies für FASS Berlin, denn vor 348 Zuschauerinnen und Zuschauern (Saisonrekord) gewannen die Weddinger das Derby gegen die Eisbären Juniors mit 9:1 (3:0, 2:1, 4:0). Damit bleibt FASS dem Spitzenduo aus Schönheide und Chemnitz eng auf den Fersen.
Die Nordberliner mussten neben Goalie Patrick Hoffmann (Unterkörper) gleich auf fünf Verteidiger verzichten. So teilte sich zunächst ein Quartett die Defensivarbeit, darunter das 17jährige Eigengewächs Jakob Altmann. Im Angriff begann Headcoach Christopher Scholz mit vier Reihen. Zwischen den Pfosten stand erneut Sören Thiem.
Die ersten Spielminuten waren von gegenseitigem Abtasten geprägt, wobei die Eisbären zeigten, dass sie zurecht im Tabellenmittelfeld rangieren. Der Unterschiedsspieler war im ersten Drittel Ludwig Wild, der sich immer wieder ins Angriffsspiel einschaltete und zwei Treffer erzielte. Da auch Stefan Freunschlag die Scheibe einnetzte, ging FASS mit einer beruhigenden 3:0-Führung in die Pause.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts überraschte Rehberg den FASS-Keeper Sören Thiem mit einem verdeckten Schuss zum 3:1, und die Eisbären bekamen kurzfristig etwas Oberwasser. Kapitän Tom Fiedler (25.) und Luis Noack mit einem Treffer im Fallen (27.) beendeten diese Phase aber rasch und brachten ihre Farben mit 5:1 in Front. FASS blieb spielbestimmend, konnte aber keinen weiteren Treffer erzielen. Leider musste Referee Benjamin Hecker verletzungsbedingt passen (wir wünschen alles Gute). Da das Spiel bis dahin im Vier-Mann-System geleistet wurde, fiel dies kaum ins Gewicht, und die Unparteiischen hatten die sehr faire Begegnung auch weiter gut im Griff.
Trotzdem bekamen im Schlussdrittel die Power-Play-Formationen die Chance, sich etwas zu bewähren. FASS münzte alle drei Gelegenheiten in Treffer um, welche Luis Noack (42.), Felix Braun (47.) und Daniel Volynec (53.) erzielten. Die Partie war längst entschieden, also nutzte Gästecoach Gensel die Gelegenheit, seine Mannschaft im 6:4-Überzahlspiel zu testen. Dies ging schief, denn Tom Fiedler traf in einem Gegenstoß von halblinks ins leere Tor.
So konnte FASS einen weiteren Sieg gegen den Hohenschönhausener Rivalen feiern, was das Publikum mit viel Beifall honorierte. Als beste Spieler wurden Luis Noack (FASS) und Milan Klein (Eisbären) ausgezeichnet, womit sich beide Trainer in der anschließenden Pressekonferenz anfreunden konnten.
Weiter geht es bereits am kommenden Freitag (29.12.23, 19:00 Uhr), wenn beide Kontrahenten erneut aufeinander treffen – diesmal im Wellblechpalast.
 www.icehockeypage.de    Samstag 23.Dezember 2023  00:11 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah

 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Schönheider Wölfe holen sich den Derby-Sieg in Chemnitz

(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben am Freitagabend das Derby bei den Chemnitz Crashers mit 3:2 (0:0, 2:2, 1:0) gewonnen und gehen nun mit ordentlich Selbstvertrauen und Rückenwind in das morgige Weihnachts-Derby gegen selbigen Gegner, welches ab 17:00 Uhr im Schönheider Wolfsbau ausgetragen wird. In einem spannenden Spiel brachten zunächst Jean-Luc Töpker und Kenneth Hirsch die Crashers jeweils in Führung, welche Tomas Rubes und Florian Heinz ausgleichen konnten. Der goldene Siegtreffer für die Wölfe gelang Richard Zerbst zweieinhalb Minuten vor Schluss. 
Vor dem ersten der beiden Weihnachtsderby am Wochenende durfte man gespannt sein, wie beide Mannschaften das Spiel im Chemnitzer Küchwald angehen werden. Offenes Visier war eher nicht zu erwarten und so entwickelte sich zunächst eine sehr ausgeglichene Partie, in welcher die Absicherung des jeweils eigenen Tores oberste Priorität hatte. Da zudem beide Torhüter, auf Crashers Seite Kevin Kopp und Niko Stark bei den Wölfen, auch nichts zu ließen, blieb die Anzeigetafel nach dem ersten Drittel leer und es ging mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen.
Der Mittelabschnitt war da schon viel munterer, denn beide Teams zogen das Tempo an und es wurde immer verbissener im jeden Puck gekämpft. Die Folge waren nun auch mehr Strafzeiten und als die Wölfe in der 26. Minute erstmals im Spiel in Unterzahl agieren mussten, nutzten die Crashers diese Chance, um durch Jean-Luc Töpker mit 1:0 in Führung zu gehen. Kurz danach überstanden die Erzgebirger eine weitere Unterzahl ohne einen Gegentreffer und nutzten in der 29. Minute nun selbst ein Powerplay, in welchem Tomas Rubes zum 1:1-Ausgleich traf. Der Jubel beim Schönheider Anhang verstummte jedoch schon 48 Sekunden später, als Chemnitz sich durch das 2:1 (30.) von Kenneth Hirsch die Führung zurückholte. Doch auch die Wölfe hatten schnell die passende Antwort parat und glichen in der 34. Minute in Überzahl durch Florian Heinz zum 2:2 aus. Gleichzeitig der Spielstand zum zweiten Pausentee. Das Schlussdrittel begann dann von beiden Seiten wieder etwas abwartender. Keine Mannschaft wollte einen Fehler begehen und so lebte das Derby vor den 1543 Zuschauern im Küchwald weitestgehend von der Spannung. In der 51. Minute mussten die Wölfe dann eine weitere Strafzeit hinnehmen, überstanden diese heikle Situation aber zum Glück schadlos. Knapp vier Minuten mussten die Crashers mit einem Mann weniger auf dem Eis klar kommen. Für die Wölfe eine gute Gelegenheit, erstmals selbst im Spiel in Führung zu gehen. Doch auch Chemnitz hielt dem Druck stand und so ging es weiter beim Stand von 2:2 in die Schlussphase. Der Lucky Punch gelang dort den Wölfen, welche in der 58. Minute dann doch durch Richard Zerbst nicht unverdient mit 3:2 in Führung gingen. 85 Sekunden vor Ultimo zogen die Hausherren ihren Goalie für einen zusätzlichen Feldspieler und nahmen zudem 55 Sekunden vor Schluss noch ihre Auszeit, um die letzten taktischen Anweisungen zu besprechen. Obendrein kassierte Schönheide 36 Sekunden vor dem Ende auch noch eine Strafzeit und musste gar mit zwei Mann weniger auskommen. Doch die Wölfe bissen sich durch und erkämpfen sich den 3:2-Derby-Auswärtssieg gegen die Chemnitz Crashers. Damit ist alles für einen spannenden und emotionalen Jahresabschluss im Schönheider Wolfsbau angerichtet, welcher am morgigen Samstag, dem 23.12.23, ab 17:00 Uhr mit dem Weihnachts-Derby und erneut gegen die Chemnitz Crashers über die Bühne geht. Dieses Highlight sollte sich keiner entgehen lassen, weshalb die Schönheider Wölfe auf einen vollen, lautstarken und stimmungsvollen Wolfsbau hoffen. Wer noch dabei sein will, der kann sich jetzt noch schnell unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events die Tickets für das morgige Weihnachtsderby im Wolfsbau gegen Chemnitz sichern!
 www.icehockeypage.de    Samstag 23.Dezember 2023  00:01 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     mg

  
  Samstag 23.Dezember 2023
01:00 Uhr
Informationen:
Ergebnisse:  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
Bericht:
Autor:
IHP  
sc  
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