IHP NachrichtenFreitag 15.Dezember 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Donnerstag und Freitag mit insgesamt 25 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nordrhein-Westfalen, aus der Regionalliga Ost und aus dem Frauen-Eishockey.
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Düsseldorfer EGDEG vor richtungsweisendem Wochenende: Freitag nach Mannheim, Sonntag kommt Iserlohn (DEL) Die Düsseldorfer EG hat zwar zwei der vergangenen drei Partien für sich entscheiden können, trotzdem tat die Niederlage bei den Löwen Frankfurt am vergangenen Sonntag weh. Der Weg zur 1. Playoff-Runde konnte so nicht verkürzt werden. Diese Chance gibt es aber erneut am Freitag, 15. Dezember (19.30 Uhr), wenn die Rot-Gelben bei den Adler Mannheim antreten. Am Sonntag, 17. Dezember (19 Uhr), wird es dann ebenfalls besonders wichtig. Da gilt es, die Iserlohn Roosters im PSD BANK DOME auf Abstand zu halten.
Nürnberg Ice TigersDennis Lobach fällt aus (DEL) Zwangspause für Dennis Lobach: Der 23-jährige Stürmer der Nürnberg Ice Tigers hat sich im ersten Drittel des Auswärtsspiels bei den Schwenninger Wild Wings eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird dem fränkischen PENNY DEL-Klub damit etwa vier bis sechs Wochen fehlen.
Eispiraten Crimmitschau„Intakte“ Eispiraten treffen auf Bietigheim und Landshut - Westsachsen starten in die zweite Saisonhälfte (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau starten am morgigen Freitag in die zweite Saisonhälfte in der DEL2. Das Team von Cheftrainer Jussi Tuores, welches aktuell auf dem dritten Tabellenplatz rangiert, trifft dabei am Freitagabend im „back-to-back“-Spiel auf die Bietigheim Steelers (15.12.2023 – 20.00 Uhr) und gastiert am Sonntag beim EV Landshut (17.12.2023 – 17.00 Uhr). Dabei wollen die Crimmitschauer die nächsten Bausteine für eine erfolgreiche Saison setzen und sich weiter in der Spitzengruppe der zweiten Liga festspielen. Man muss festhalten: Kaum einer hätte die Eispiraten vor der Saison nach 26 Spielen in die Spitzengruppe der DEL2 gesehen. Mit 44 Zählern stehen die Crimmitschauer genau zur Hälfte der Spielzeit 2023/24 auf dem dritten Tabellenplatz und konnten dabei über weite Strecken mit attraktivem Eishockey begeistern. Dabei konnten die Schützlinge von Jussi Tuores kleine Niederlagenserien immer wieder kalt abschütteln. Die Verantwortlichen des DEL2-Clubs werden deshalb nicht müde zu sagen, dass die Eispiraten ein intaktes Team haben. Eben auch nach dem schmerzhaften Unfall zwischen Goalie Oleg Shilin und Vinny Saponari. Denn schon zwei Tage später konnte der Tabellendritte eine starke Reaktion zeigen und die Bietigheim Steelers mit einem 4:1-Auswärtserfolg in die Schranken weisen. Nun steht der Beginn der zweiten Saisonhälfte an und so kommt es für die Eispiraten zum „back-to-back“-Spiel gegen die Steelers, welche morgen Abend in den Sahnpark kommen. Dabei können Jussi Tuores und Esbjörn Hofverberg wieder auf die Dienste von Gregory Kreutzer und Justin Büsing aus Bremerhaven bauen, die in den letzten Tagen noch mit den Fischtown Pinguins trainierten. Nach zahlreichen Untersuchungen ist mittlerweile auch ein Einsatz von Vinny Saponari nicht mehr unrealistisch. Der Deutsch-Amerikaner trainierte heute bereits mit dem Team und brennt trotz seiner schmerzhaften Gesichtsverletzung auf ein schnelles Comeback – ein Eishockeyspieler durch und durch! Nur fünf Tage liegen zwischen dem letzten Duell und dem morgigen Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers. Das Team des ehemaligen Eispiraten-Coaches Danny Naud steht weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz der DEL2, will sich aber durch kontinuierte Arbeit Stück für Stück aus dem Tabellenkeller befreien, auch wenn den Ellentalern scheinbar noch die Konstanz fehlt. Nach einem fulminanten 7:2-Auswärtssieg in Kaufbeuren, gewannen die Eispiraten am vergangenen Sonntag dank einer geschlossenen Teamleistung nicht unverdient mit 4:1 in der EgeTrans-Arena. Das Team der Steelers ist somit sicher auf Wiedergutmachung im Sahnpark aus, könnte mit einem Dreier sogar zwei Plätze gut machen und somit nach Ewigkeiten auch die rote Laterne wieder abgeben. Dabei werden die Eispiraten erneut mit alten Tugenden und einer starken Defensivarbeit überzeugen müssen. So kommt mit dem DEL-Absteiger der Vorsaison zwar die schlechteste Abwehr (109 Gegentore), dafür mit bereits 90 erzielten Treffern auch die beste Offensive in das Kunsteisstadion Crimmitschau. Positiv anzumerken ist dabei, dass die Westsachsen in zwei Aufeinandertreffen bislang nur einen Gegentreffer hinnehmen mussten. Topscorer der Baden-Württemberger ist weiterhin Jack Olin Doremus. Der US-Amerikaner erzielte bereits 16 Tore und 15 Vorlagen und hatte auch beim einzigen Gegentreffer der Eispiraten im letzten Duell als Assistent seine Finger im Spiel. Jackson Cressey und (26) und Cole MacDonald (25) folgen ihm in der internen Scorerliste. Schmerzhaft vermisst wird hingegen Max Prommersberger in der Verteidigung. Der Routinier fehlt die komplette Saison verletzungsbedingt – sicher ein Faktor für die zahlreichen Gegentore. Offen ist derweil, ob Leon Doubrawa oder Olafr Schmidt zwischen den Pfosten stehen. Wir stellen einmal alles auf den Kopf und fangen von vorne wieder an. So oder so ähnlich könnte man den aktuellen Stand in der DEL2 bewerten, treffen die Eispiraten doch am Sonntag, wie schon zum ersten Spieltag der Hauptrunde, in der Fanatec-Arena auf den EV Landshut, der als Tabellenachter mit 39 Punkten weiter vor allem auf der Suche nach Konstanz ist. Das Team von Trainer Heiko Vogler ist auch in dieser Saison schwer einzuschätzen. Zwar haben die Bayern einen sicheren Platz im Mittelfeld der DEL2-Tabelle inne, so richtig zufrieden ist man im Umfeld des EVL allerdings nicht wirklich. Oftmals fehlten den Landshutern nur Nuancen, um Spiele für sich zu entscheiden. Seit heute ist auch der Abgang des eigentlichen Top-Stürmers Marco Pfleger bekannt, der die Niederbayern mit hoher Wahrscheinlichkeit in Richtung eines anderen Zweitliga-Teams verlässt. Immerhin konnte der EV Landshut mit zwei Siegen gegen Bad Nauheim und Regensburg zuletzt ein Sechs-Punkte-Wochenende einfahren und dürfte so selbstbewusst und gut gewappnet in sein nächstes Punktspielwochenende gehen. Topscorer des EVL ist aktuell Samir Kharboutli. Der 24-jährige Deutsch-Tscheche entstammt dem Nachwuchsprojekt zwischen Piratí Chomutov und den Chemnitz Crashers, sammelte schließlich viel DEL-Erfahrung in Ingolstadt und Augsburg und streift sich seit zwei Jahren des Jersey der Landshuter über. Elf Tore und 17 Vorlagen stehen für den Offensivmann bereits zu Buche. Ihm folgt der Kanadier Tyson McLellan, der bislang fünf Treffer und 14 Vorlagen erzielte. Im Tor hingegen können die Niederbayern das vielleicht stärkste Goalie-Duo der Liga aufweisen. So ergänzte Meistertorwart Jonas Langmann den ohnehin starken Rückhalt Sebastian Vogl, der vor zwei Jahren noch fester Bestandteil des DEL-Teams Straubing war. Tickets für das Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers sind weiterhin online unter www.etix.com sowie am Spieltag direkt an der Abendkasse erhältlich. Das Spiel gegen die Steelers wird selbstverständlich auch live im kostenpflichtigen Stream auf SpradeTV übertragen. Zudem wird es einen Liveticker auf der Fanseite etconline.de geben.
Marco Baßler verlässt Eislöwen (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben sich auf eine Vertragsauflösung mit Marco Baßler geeinigt. Der 24-jährige Angreifer wird sich einem Club in der Oberliga anschließen. Für die Eislöwen hat Baßler 22 Spiele absolviert, in denen er ein Tor erzielte und zwei Treffer vorbereitete. Matthias Roos, Sportdirektor Dresdner Eislöwen: „Marco ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, sich einem anderen Club anzuschließen. Nach intensiven Gesprächen mit ihm, haben wir diesem Wunsch entsprochen. Nach der Verpflichtung von Mitch Wahl haben wir nun 18 Spieler im Kader, die in die Ü24-Regelung fallen. Davon gibt es mit Timo Walther und Lukas Koziol zwei langfristige Ausfälle. Dennoch hat Marco für sich derzeit nicht die Chance gesehen, dauerhaft im Aufgebot zu sein. Er hat sich seit seiner Ankunft immer vorbildlich verhalten und gerade durch seine kämpferische Art unsere Fans überzeugt. Deshalb ist uns die Entscheidung auch nicht leichtgefallen, ihn freizugeben.“ Die Dresdner Eislöwen danken Marco Baßler für seinen Einsatz im blau-weißen Trikot und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
EHC FreiburgGemeinsam mit „Luftfahrt ohne Grenzen“ und dem „Wäscheservice Rieger“ lernenam Sonntag wieder tausende Stofftiere das Fliegen (DEL2) Diesen Sonntag (18:30 Uhr) im DEL2-Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg ist es wieder so weit: Der beim EHC Freiburg zur Tradition gewordene „Teddy-Bear-Toss“ findet statt und bietet allen Zuschauern ein echtes Spektakel auf und neben dem Eis! Was ist der „Teddy-Bear-Toss“ und wie funktioniert er? Bei der allerersten Spielunterbrechung der Partie zwischen den Wölfen und den Eisbären aus Regensburg – egal ob Tor, Abseits, Icing oder Foul – haben alle Zuschauer die Möglichkeit, ihre mitgebrachten Kuscheltiere auf das Eis der Echte Helden Arena zu werfen. In der Vergangenheit folgen hierbei minutenlang tausende Stofftiere durch die Luft (5104 Stofftiere im Jahr 2022), was für einen mehr als spektakulären Anblick und einen echten Gänsehautmoment sorgte. Wieso findet der „Teddy-Bear-Toss“ statt? Neben dem Event und dem Schauspiel an sich hat die Aktion vor allem einen gemeinnützigen Zweck. Gemeinsam mit unserem Partner der „Wäscheservice Rieger“ und dem „Luftfahrt ohne Grenzen e.V.“ werden die großen Mengen an Kuscheltieren eingesammelt, gezählt, gewaschen und schlussendlich gemeinsam mit anderen Hilfsgütern verteilt, um bei den zukünftigen Besitzern als flauschige Trostspender und Spielgefährte ein neues zu Hause zu finden. Woher bekomme ich „Last Minute“ noch Kuscheltiere? Prinzipiell können alle Kuscheltiere, egal woher und egal wie groß oder klein für den „Teddy-Bear-Toss“ genutzt werden. Zusätzlich zu den von den Zuschauern bereits mitgebrachten Kuscheltiere, gibt es die Möglichkeit an zwei extra von „Luftfahrt ohne Grenzen e.V.“ eingerichteten Ständen eine Spende abzugeben und im Gegenzug einen Plüsch-Piloten-Teddy zu bekommen. Wie kommt man an Tickets? Wer bei diesem einzigartigen Eishockeyspiel teilnehmen möchte, sollte unbedingt den Vorverkauf nutzen. Die Heimspiele um Weihnachten sind bereits traditionell gut besucht, dazu kommt diese spektakuläre Plüschtierspendenaktion. Tickets gibt es ab sofort im Reservix-Onlineshop, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen oder über die Geschäftsstelle in der Ensisheimerstraße.
ESV KaufbeurenESVK trifft auf Freiburg und Kassel - Freitagabend Heimspiel gegen Freiburg und am Sonntag geht die Reise nach Kassel (DEL2) In der DEL2 geht es aktuell, bevor es in der kommenden Woche mit der intensiven Zeit um Weihnachten und dem Jahreswechsel losgeht, zu den Duellen des 27. und 28. Spieltages. Dabei gastiert am Freitagabend um 19:30 Uhr der EHC Freiburg in der energie schwaben arena. Am Sonntag reisen die Joker dann nach Hessen. Dort geht es um 17:00 gegen den Klassenprimus Kassel Huskies um Punkte. Tickets: Eintrittskarten für die kommenden Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich. Der Kader der Joker: Aktuell herrschen bei den Jokern ein paar kleinere verletzungs- und krankheitssorgen vor. So ist aktuell neben den Ausfall des langzeitverletzten Jacob Lagacé auch der Einsatz von Max Oswald auf jeden Fall fraglich. Dazu befinden sich Fabian Nifosi und Leon Sivic mit der U20 Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die anstehende Weltmeisterschaft in Schweden. [nbsp]Dazu weilt neben Nikolaus, auch Thomas Heigl derzeit in München. Die Gegner der Joker: EHC Freiburg: Die Breisgauer stehen aktuell mit 31 Punkten aus 25 Spielen auf dem 13 Tabellenplatz. Die Freiburger haben, wie in den Jahren zuvor auch, ihren guten Stamm um Spieler wie Christian Billich, Alexander De Los Rios – welcher aktuell leider verletzungsbedingt fehlt sowie Calvin Pokorny, Simon Danner und Nikolas Linsenmeier halten können. Auf den Kontingentspielerpositionen ist aus der abgelaufenen Saison nur Shan O´Donnell übriggeblieben. Neue, aber dafür sehr spannende Personalien sind der finnische Verteidiger Sameli Ventelä sowie die beiden Nordamerikanischen Stürmer Nick Master und Parker Bowles, der auch der aktuelle Top-Scorer der „Wölfe ist“. Dazu haben die Breisgauer vor kurzem mit dem finnischen Stürmer Eero Elo einen fünften Kontingentspieler unter Vertrag genommen. Chef-Trainer des EHC Freiburg ist der Finne Timo Saarikoski. Kassel Huskies: Die Hessen stehen derzeit unangefochten mit 54 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz und galten schon zum Saisonstart als der große Favorit auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die DEL. Allgemein ist dies auch das große und bekannte Ziel der Huskies, welches in den letzten Jahren immer wieder knapp verpasst wurde. Auch diese Saison haben die Macher der Huskies dafür wieder einen sehr starken Kader zusammengestellt. Unter anderem haben die Hessen Top Spieler wie Torhüter Brandon Maxwel oder auch auf die Verteidiger Max Faber und Andrew Bodnarchuk in ihren Kader stehen, der neben 42 NHL-Spielen auch fast 700 Spiele in der AHL und über 200 in der DEL absolviert hat. Top-Scorer ist der 23 Jahre alte Yannik Valenti mit 26 Scorerpunkten (18Tore/8 Vorlagen). Live dabei aber nicht im Stadion: Alle Spieler der Joker laufen wie gewohnt auf Sprade.TV. Kurze Informationen und Liveberichte von unseren Heimspielen gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.
Eisbären RegensburgNÄCHSTES DERBY: EISBÄREN REGENSBURG EMPFANGEN AM FREITAG EV LANDSHUT – SONNTAG AUSWÄRTS BEIM EHC FREIBURG (DEL2) Schon wieder ein Derby für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg: Am morgigen Freitag, 15. Dezember, empfangen die Domstädter ab 20 Uhr den EV Landshut in der Donau-Arena. Am Sonntag steht dann die weite Reise zu den Wölfen des EHC Freiburg auf dem Programm. Die Partie in der Echte-Helden-Arena im Breisgau beginnt um 18.30 Uhr. Landshut, Tabellenachter (39 Punkte) hatte den EBR (Neunter – 37) nach zuvor vier Siegen in Folge am vergangenen Sonntag die erste Niederlage zugefügt. Bei den Niederbayern gab es ein 2:5 – nun haben die Oberpfälzer die direkte Chance auf Revanche vor eigenem Publikum. Gegen die Wölfe des EHC, momentan auf Platz 13 (31), haben die Eisbären indes in der laufenden Saison bislang eine Weiße Weste: Am ersten Spieltag gelang auswärts ein 4:1-Sieg, im Heimspiel folgte nach Rückstand ein furioser 4:3-Erfolg. Letzte Tickets für das Derby gegen den EVL am Freitag gibt es unter www.ebr.live Die prestigeträchtige Partie gegen den alten Derby-Rivalen aus Niederbayern ist der große „Krones Spieltag“. Im dritten Anlauf sollen für die Schützlinge von Coach Max Kaltenhauser die ersten Punkte gegen die Landshuter gelingen. Gleich am zweiten Spieltag hatte der EVL mit einem knappen 1:0-Sieg die Punkte aus der Domstadt entführt, jüngst folgte das 2:5 in der Fanatec-Arena am Gutenbergweg. Dort mussten die Regensburger aber aufgrund einer Krankheitswelle im Team auf insgesamt sechs Akteure verzichten. Teilweise könnten diese nun wieder in den Kader zurückkehren, dafür erwischte es unter der Woche andere Spieler. Wer tatsächlich einsatzbereit ist, entscheidet sich kurzfristig. Fest steht aber: Kontingentstürmer Richard Diviš fällt verletzt aus, Verteidiger Xaver Tippmann kehrte indes unter der Woche aufs Eis zurück. Eine enorme Schwächung gegen vor allem in der Fremde starke Niederbayern: Der EVL führt die Auswärtstabelle der DEL 2 an und gewann neun seiner bisherigen 13 Auftritte auf gegnerischem Eis. Verlassen können sich die Landshuter stets auf ihr starkes Torhüter-Gespann: Jonas Langmann (Fangquote knapp 90,2 Prozent) feierte in der laufenden Saison bereits zwei Shutouts, Routinier Sebastian Vogl (knapp 91 Prozent) und Talent Philipp Dietl (über 93,2 Prozent) haben in ihren Einsätzen teilweise sogar noch bessere Statistiken aufzuweisen. In der Abwehr schmerzt der Ausfall von Ex-Nationalspieler John Rogl, doch zahlreiche weitere Hochkaräter stehen dennoch zur Verfügung. Der kanadische Kapitän Nick Pageau, der routinierte Ex-Nationalspieler Benedikt Brückner, Assistenzkapitän Andreas Schwarz, der im Sommer aus Kaufbeuren verpflichtete Tobias Echtler und die hochveranlagten Talente Simon Stowasser und Michael Reich bilden das Grundgerüst. Besonders hervor sticht aus der Defensive aber Deutsch-Kanadier Wade Bergman, der vor der Saison nach sieben Jahren in der deutschen Beletage aus Augsburg in die Isarstadt kam und zwei eigenen Treffern und 13 Vorlagen (15 Punkte) der offensivstärkste Verteidiger des EVL ist. In einer überragenden Verfassung befindet sich Angreifer Samir Kharboutli. Der 24-jährige Deutsch-Tscheche ist mit Abstand bester Scorer des Teams von Headcoach Heiko Vogler und kommt bereits elf Tore und 17 Assists (28 Punkte). Aber auch Kanadier Tyson McLellan (19), Ex-Eisbär David Stieler (18), Ex-Nationalstürmer Jakob Mayenschein (17) und Julian Kornelli (16) sind stets gefährlich. Auf den Ausfall von Kanadier Brett Cameron (14 Zähler in 21 Spielen) reagierten die Verantwortlichen mit der Verpflichtung von dessen Landsmann Alex Tonge, der in der Vorsaison für den späteren Absteiger Heilbronn schon über einen Scorerpunkt pro Partie verzeichnete (67 Punkte in 64 Spielen). Jüngst trennte sich der Klub von Vorjahres-Topscorer Marco Pfleger (zuvor 13 Zähler), Leistungsträger David Zucker fehlt verletzt. Doch Thomas Brandl und Benjamin Zientek bringen reichlich Erstliga-Erfahrung aufs Eis, Edwin Schitz kommt schon auf acht Punkte, Talent Linus Brandl wurde jüngst (wie Verteidiger Reich und Goalie Dietl) in den vorläufigen Kader der U-20-Nationalmannschaft für die anstehende WM berufen und die blutjungen Eigengewächse Tobias Schwarz und Simon Seidl (beide 17 Jahre) zeigten in ihren ersten Einsätzen starke Leistungen. Sonntagsgegner Freiburg kam am vergangenen Wochenende zwei Mal unter die Räder: In Rosenheim stand am Ende eine 4:9-Pleite, im Heimspiel gegen Kaufbeuren folgte ein 2:6. Aus den jüngsten acht Spielen holten die Breisgauer gar insgesamt nur einen Sieg und vier Punkte. Dabei stehen die Baden-Württemberger mit 81 erzielten Toren offensfiv ordentlich da – nur fünf Teams trafen häufiger. Doch die Defensive ist das Sorgenkind der Baden-Württemberger: mit 97 Gegentreffern stellen sie die zweitschlechteste. Im Tor setzen die Wölfe auf ein Duo aus dem jungen Luis Benzing und dem polnischen Nationalspieler David Zabolotny. Patrik Červený, Stammgoalie der vergangenen Saison, fällt nach wie vor verletzt aus. In der Verteidigung wiegt die Verletzung von Leistungsträger Alexander De Los Rios schwer. Mit dem Finnen Sameli Ventelä (fünf Tore und 13 Assists für 18 Punkte) verfügen die Breisgauer aber noch über einen zweiten äußerst offensivstarken Defender. Zum Stammpersonal zählen Philipp Wachter, Calvin Pokorny, Marvin Neher und Deutsch-Amerikaner Marcus Gretz. Mick Hochreither (21 Jahre – bisher 13 Einsätze) und der erst 16-jährige Niclas Hempel (bisher vier) sind zudem große Talente. Sommerneuzugang Alex Roach, der aus Köln zum EHC gekommen war, absolvierte indes nur acht Spiele für den Klub, ehe die Zusammenarbeit wieder beendet wurde. Voll eingeschlagen hat ein anderer neuer Mann: Kanadier Parker Bowles wirbelt seit dieser Saison im Freiburger Sturm und hat bereits 29 Torbeteiligungen zu verbuchen (17 Treffer und 12 Vorlagen). US-Amerikaner Nick Master, ebenfalls neu, verpasste zwar insgesamt sechs Spiele, folgt in der internen Scorerliste aber dennoch auf Rang zwei (21 Punkte). Damit liegt er nur knapp vor den Urgesteinen Nikolas Linsenmeier (21) und Christian Billich (20). Auf überragende 18 Zähler in ebenso vielen Partien kommt indes ein gebürtiger Regensburger: Ludwig Nirschl. Der 23-Jährige, der aus dem EVR-Nachwuchs stammt, stieß im Sommer nach einer starken Saison für Bad Tölz in der Oberliga zu den Breisgauern und ist inzwischen aus dem Offensiv-Ensemble der Wölfe nicht mehr wegzudenken. Mit Eero Elo verpflichtete der Klub um Trainer Timo Saarikoski jüngst einen starken Finnen nach, seither stehen fünf Kontingentspieler unter Vertrag. In den jüngsten beiden Begegnungen war der Kanadier Shawn O’Donnell daher außen vor. Dante Hahn, Valentino Klos, Jesse Roach und Allrounder-Routinier Simon Danner sind weitere wichtige Eckpfeiler des Teams. Ergänzt wird das Team durch die jungen Paul Bechtold (17 Jahre alt), Viktor Buchner, Konstantin Bongers (beide 20), Sebastian Hon (23) und David Makuzki (24 Jahre alt). Hochkarätige Unterstützung gab es jüngst streckenweise durch Ex-Eisbär Filip Reisnecker, der per Förderlizenz von DEL-Partner Schwenningen bislang zwei Mal für Freiburg auflief. In Freiburg wird es am Sonntag einen sogenannten „Teddy-Bear-Toss“ geben. Die Wölfe beschreiben die Aktion auf ihrer Homepage folgendermaßen: „Bei der ersten Spielunterbrechung der Partie zwischen den Wölfen und den Eisbären – egal ob Tor, Abseits, Icing oder Foul – haben alle Zuschauer die Möglichkeit, ihre mitgebrachten Kuscheltiere auf das Eis der Echte Helden Arena zu werfen.“ Die Aktion hat einen gemeinnützigen Zweck: Die so gesammelten Kuscheltiere werden anschließend gezählt und gewaschen und sollen dann zusammen mit anderen Hilfsgütern an bedürftige Kinder und Familien gehen. Die Fans können entweder eigene, nicht mehr benötigte Stofftiere mitbringen – oder am Spieltag an eigens errichteten Ständen gegen eine Spende einen Teddy bekommen. Letzte Tickets für das Heimderby am Freitag, 15. Dezember, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den EV Landshut gibt es unter www.ebr.live Informationen zu den Spieltagen: Von beiden Partien berichtet SpradeTV live (www.sprade.tv). Aus Freiburg sendet zudem das kostenlose Eisradio live (www.eisradio.de) und verlost dabei einen Gutschein für die Metzgerei Döhl. Krones, neuer Partner der EBR, hat das Heimspiel gegen Landshut zum „Krones Spieltag“ erklärt. Das Unternehmen ist mit Aktionen rund um die Partie vertreten. Unter anderem wird es ein Pausenspiel (alle Infos auf den Social-Media-Kanälen der Eisbären) geben. Die Fanzone vor der Donau-Arena wird am Freitag ab 18 Uhr ihre Tore für die zahlreichen Besucher öffnen. Einlass in die Arena beim Spiel gegen Landshut ist 90 Minuten vor Beginn der Begegnung (18:30 Uhr), der Dauerkarten-Eingang öffnet gar schon 105 Minuten vor Puckdrop (18:15 Uhr).
Eisbären RegensburgHIOBSBOTSCHAFT FÜR DIE EISBÄREN REGENSBURG: SAISONENDE FÜR STÜRMER RICHARD DIVIŠ (DEL2) Eine Hiobsbotschaft hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg nun erreicht: Wie eingehende Untersuchungen in den letzten Tagen ergeben haben, fällt Stürmer Richard Diviš mit einer Unterkörperverletzung wohl bis April 2024 aus. Dies ist gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Saisonende des 38-jährigen Tschechen. Diviš kam 2018 zu den Eisbären und trägt das EBR-Trikot nun bereits in der siebten Saison. Dabei zählte der Routinier bislang stets zu den absoluten Leistungsträgern im Kader. Aktuell sondieren die Eisbären den Transfermarkt nach einer geeigneten Verstärkung für den Kader.
Starbulls RosenheimHeimspiel-Kracher gegen Kassel läutet zweite Saisonhälfte ein (DEL2) Am Freitag startet die zweite Hälfte der DEL2-Hauptrunde. Die Starbulls Rosenheim empfangen mit den Kassel Huskies den unangefochtenen Tabellenführer im ROFA-Stadion (Spielbeginn 19:30 Uhr), der heiß ist auf Revanche. Denn in beiden bisherigen Saisonvergleichen mit dem Topfavoriten aus Kassel gingen je alle drei Punkte auf das Konto der Starbulls, zuletzt vor fünf Tagen in der Nordhessen-Arena. Nun läuft Kassel erstmals mit dem starken kanadischen Mittelstürmer Ryan Olsen auf, dem aber auch der Ruf eines Eishockey-Rüpels vorauseilt. Gelingt den Grün-Weißen zum dritten Mal eine Überraschung? 26 von 52 Vorrundenspielen sind absolviert, alle 14 DEL2-Teams haben sich je einmal zuhause und auswärts miteinander gemessen. Gegen einen einzigen Kontrahenten konnten die Starbulls Rosenheim alle sechs möglichen Punkte einfahren – und zwar ausgerechnet gegen die Kassel Huskies, dem unangefochtenen Spitzenreiter. Sowohl im Heimspiel am zweiten Spieltag (2:1), als auch am vergangenen Sonntag beim Auswärtsspiel (3:2) boten die Starbulls gegen Kassel hervorragende Leistungen und besiegten den personell herausragend besetzten Meisterschaftsfavoriten, dessen erklärtes Saisonziel der Aufstieg in die DEL ist, gleichermaßen überraschend wie verdient. Das Polster der Huskies auf den zweiten Tabellenrang, auf den sich die Ravensburg Towerstars geschoben haben, ist mit acht Punkten immer noch komfortabel. Ein drittes Mal wollen die Schlittenhunde als klarer Favorit gegen einen Aufsteiger aber keinesfalls leer ausgehen. In der Schlussphase des jüngsten Duells vor fünf Tagen hat das Team gezeigt, welche Offensivqualität in ihm steckt und welchen Druck es aufbauen kann. Fast hätten die Huskies die zuvor verdiente und scheinbar ungefährdete Rosenheimer 3:0-Führung binnen weniger Minuten noch egalisiert. Am Freitag im ROFA-Stadion wird sich das Team von Bo Subr außerdem personell verstärkt präsentieren: Erstmals in dieser Saison läuft der kanadische Mittelstürmer Ryan Olsen für die Huskies auf. Seine Verpflichtung wurde bereits Mitte November bekannt gegeben, er hatte aber noch das Gros einer Sperre von zehn Spielen abzubüßen, die er als Spieler der Löwen Frankfurt Anfang März dieses Jahres auferlegt bekam. Grund war ein Stockstich abseits des Spielgeschehens in einem Pre-Playoff-Spiel gegen Düsseldorf. Frankfurt stellte ihn, auch wegen „im Anschluss daran nicht akzeptablem Verhalten abseits des Eises“, mit sofortiger Wirkung frei. Mit 91 Minuten führte Olsen die Strafzeiten-Statistik der DEL-Hauptrunde 2022/23 an, obwohl er nur 39 Spiele machte. Insgesamt wurden ihm vier Sperren über zusammen 24 Spiele auferlegt, eine davon (sieben Spiele) nach einem unfairen Bandencheck mit Verletzungsfolge gegen Niklas Länger, der seit einigen Spielen im Rosenheimer Trikot verteidigt und das auch am Freitag tun wird. Joe Gibbs, Geschäftsführer der Kassel Huskies, wird auf deren Homepage dazu so zitiert: „Wir haben uns lange intern über eine mögliche Verpflichtung von Ryan Olsen ausgetauscht und wir haben viele Gespräche mit ihm geführt. Ryan hat seine Fehler aus der Vergangenheit anerkannt und er ist bereit, das Blatt zu wenden und uns dabei zu helfen, unsere Ziele zu erreichen.“ Als Olsen in der Saison 2020/21 für die Huskies bereits in der DEL2 spielte, sammelte er in 54 Spielen stolze 63 Scorerpunkte (32 Tore), ehe er in die USA wechselte. In der vergangenen Spielzeit gelangen ihm für Frankfurt in der DEL in 40 Spielen 15 Punkte. Anfang dieser Saison stand er erneut in den USA unter Vertrag (Tulsa Oilers/ECHL). Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen sieht in Olsen ein deutliches sportliches Upgrade beim Gegner: „Das ist ein Topstürmer. Er hat sicher gut trainiert in den letzten Wochen und bringt zusätzliche Energie in ein Team, das ohnehin viel Energie hat. Ich erwarte einen Gegner, der gefährlich ist wie ein angeschossener Bär und die beiden Niederlagen gegen uns vergessen machen will“. Was Rosenheims Aufstellung betrifft, vertraut Pasanen auf das Team, das am vergangenen Wochenende zwei starke Auftritte hinlegte, aus den beiden Spielen sechs Punkte holte und dabei zwölf Tore erzielte. Eventuell rutscht Marvin Feigl, der die letzten zwölf Spiele wegen einer Verletzung verpasste, zusätzlich ins Team. Fehlen wird dagegen Kevin Handschuh, der für die Augsburger Panther auflaufen wird. „Diese Kooperation ist eine sehr gute Sache, von der beide Standorte profitieren. Niklas Länger hilft uns in der Verteidigung und hat seine Sache bisher sehr gut gemacht. Und dass Kevin Handschuh jetzt DEL-Luft schnuppern kann, ist für seine Entwicklung gut und auch ein positives Zeichen für Rosenheim“, so Jari Pasanen. Am Sonntag steht für die Starbulls das zweite Auswärtsspiel gegen die Dresdner Eislöwen auf dem Programm. Die Elbestädter hinken mit 33 Punkten aus 26 Spielen den eigenen Erwartungen hinterher. Zumindest der Ergebnistrend wurde auch nach einem Trainerwechsel Mitte November – Corey Neilson musste gehen, Petteri Kilpivaara wurde vom Co- zum Chefcoach befördert – noch nicht besser. Am ersten Spieltag dieser Saison führten die Starbulls in Dresden bereits 2:0, mussten sich aber mit einem Punkt nach Verlängerung begnügen. Im Heimspiel am 22. Oktober verspielten die Grün-Weißen sogar eine Drei-Tore-Führung und unterlagen 3:5. Hinter der Bande stand auf Dresdner Seite damals übrigens Kilpivaara als Hauptverantwortlicher, allerdings nur als Vertretung für den erkälteten Neilson. Die Spiele der Starbulls am Wochenende gegen Kassel um 19:30 Uhr und in Dresden am Sonntag um 17 Uhr werden live auf www.sprade.tv übertragen. Für das Heimspiel-Highlight am Freitag gegen Kassel im ROFA-Stadion sind Eintrittskarten auf www.starbulls.de/tickets buchbar und ab 17:30 Uhr an der Stadionkasse erhältlich.
Selber Wölfe„Wir wollen unseren Fans endlich wieder was zurückgeben“ - Am Freitag kommt es bereits zum Rückspiel in Krefeld, Sonntag gastieren die Lausitzer Füchse in der NETZSCH-Arena (DEL2) Die Selber Wölfe können am Freitag ab 19:30 Uhr bereits Revanche nehmen für die Heimniederlage nach Verlängerung gegen die Krefeld Pinguine. Am Sonntag gastieren dann die Lausitzer Füchse in der Porzellanstadt. Spielbeginn gegen die Sachsen, gegen die die Wölfe in dieser Saison in zwei Partien bereits vier Punkte einfahren konnten, ist um 17:00 Uhr. Zusammen mit Wölfe Führungsspieler Richard Gelke haben wir einen Ausblick aufs Wochenende gewagt. Formkurve: Weiterhin gibt es bei den Selber Wölfen Licht und Schatten. Gerade in der Defensive stand man zuletzt nicht stabil genug und lud die Gegner förmlich zum Toreschießen ein. Und in der Offensive tun sich die Porzellanstädter im Torabschluss schwer. Gerade den arrivierten Kräften scheint im Torabschluss das nötige Selbstvertrauen und die Leichtigkeit zu fehlen. Positiv stimmt aber weiter die Tatsache, dass man sich überhaupt ausreichend Torchancen erarbeitet. So muss man „nur“ an der mangelnden Chancenverwertung arbeiten. Auch Wölfe-Stürmer Richard Gelke zeigt sich alles andere als zufrieden mit dem Auftreten in den letzten Partien: „Das letzte Wochenende war alles andere als zufriedenstellend. Mit einem Punkt sind wir natürlich nicht zufrieden. Die Derbyniederlage in Regensburg schmerzt umso mehr, denn Derbys sind immer was Besonderes. Da wollten wir definitiv besser auftreten, was uns aber leider nicht gelungen ist.“ Zuhause gegen Krefeld hat es dann zumindest für einen Punkt gereicht, doch auch diesen Heimauftritt möchte der 31-jährige Stürmer nicht als Erfolg verbuchen: „Gegen Krefeld haben wir einen Punkt geholt, jedoch wollten wir einen Sieg nach regulärer Spielzeit. Auch in diesem Spiel haben wir wieder zu leicht Gegentore bekommen.“ Mannschaft und Trainerteam haben im Laufe dieser Woche konzentriert daran gearbeitet, dass diese Unzulänglichkeiten abgestellt werden: „Wir haben die Woche über die Fehler analysiert, im Training daran gearbeitet und wollen diese für die Zukunft möglichst abstellen.“ Die Gegner: Bereits am Freitag haben die Selber Wölfe die Chance, gegen die Krefeld Pinguine Revanche zu nehmen. Zweimal trafen beide Teams in dieser Saison bisher aufeinander. Beide Partien konnten die Seidenstädter für sich entscheiden. Endete das erste Aufeinandertreffen noch klar mit 4:0 für die Pinguine, erkämpften sich die Selber Wölfe am vergangenen Sonntag wenigstens einen Punkt bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung. Krefeld hat zwei Punkte mehr auf dem Konto und liegt damit einen Platz vor den Wölfen in der Tabelle. Längere Zeit verzichten müssen die Krefelder auf ihren verletzten Topscorer Josh MacDonald, weshalb man kürzlich auch noch einmal auf dem Transfermarkt tätig war. Gegen die Lausitzer Füchse sieht die bisherige Bilanz der Selber Wölfe deutlich besser aus. Zuhause konnte man im ersten Vater-Sohn-Duell der beiden Hördlers knapp mit 4:3 die Oberhand behalten, in Weißwasser erkämpften sich die Waßmiller-Schützlinge trotz eines frühen Spielausschlusses gegen Peter Trska einen Punkt und musste sich erst in der Overtime geschlagen geben. Die Füchse liegen sechs Punkte besser als die Wölfe auf Tabellenplatz 6. Zuletzt musste das Team von der Oberlausitz zwei Niederlagen gegen Kassel und Ravensburg einstecken. Topscorer der Füchse ist der 25-jährige Finne Roope Mäkitalo. Lineup: Wölfe-Stürmer Lukas Vantuch fällt weiter verletzt aus. Alle übrigen Rudelmitglieder inklusive dem jüngsten Neuzugang Chad Bassen sind nach aktuellem Stand einsatzfähig. Richard Gelke blickt voraus: Neben dem Abstellen von Fehlern genießt auch die Integration der beiden Neuzugänge Rasmus Heljanko und Chad Bassen oberste Priorität bei den Wölfen. Zweiteres fällt jedoch sehr leicht, wie Richi Gelke betont: „Sowohl Rasmus als auch Chad haben wir sehr gut aufgenommen. Wir haben dieses Jahr wieder eine gute Mannschaft in der Kabine und da lief die Integration sehr einfach. Rasmus ist nach dem ersten Wochenende schon ein bisschen länger hier als Chad, aber es sind beide – so wie wir sie bis jetzt kennenlernen konnten – super Typen und wir sind froh, dass wir sie haben.“ Selbstverständlich waren auch die kommenden beiden Gegner schon Thema bei den Wölfen: „Es wird wichtig sein, dass wir nach der langen Fahrt nach Krefeld schnell ins Spiel reinkommen und das erste Drittel möglichst für uns gestalten oder zumindest möglichst lange ein 0:0 halten können, um nach und nach unsere Nadelstiche setzen zu können. Wir müssen kompakt in der neutralen Zone spielen und in der defensiven Zone strukturierter auftreten als zuletzt“, verrät Richard Gelke zumindest einen Teil des Plans, wie die Revanche in der Krefelder YAYLA-Arena gelingen soll. „Am Sonntag kommt mit Weißwasser auch kein einfacherer Gegner. Dieses Jahr gibt es sowieso keine leichten Gegner. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Aber wir wollen unseren Fans endlich wieder was zurückgeben und gemeinsam einen Sieg feiern. Ich möchte mich auch bedanken, dass die Zuschauer uns weiter zahlreich unterstützen. Das wollen wir am Sonntag natürlich mit einer guten Leistung wieder wettmachen!“
Bayreuth TigersZum zweiten Mal in dieser Saison nach Garmisch (OLS) Beim einzigen Spiel an diesem Wochenende treffen die Tigers auf den SC Riessersee. Am Freitag treffen die Jungs um Coach Chernomaz im Olympia Eissport Zentrum auf den aktuellen Tabellensiebten. Die Oberbayern haben sich im Augenblick 35 Punkte erspielt, mussten aber die letzten fünf Spielen vier an den jeweiligen Gegner geben. Stark sind die Garmischer, wenn es die Overtime geht. Hier gewann man alle vier Vergleiche, die in dieser Saison anstanden. Beim ersten Vergleich, Anfang November setzten sich die Tigers mit 1:6 durch, wobei man zunächst einen Rückstand egalisieren musste, was schnell gelang. Sechs verschiedene Torschützen trugen sich in die Torschützenliste der Bayreuther damals ein. Routinier Lubor Dibelka führt die interne Scorerwertung an. 17 Treffer sowie 20 Vorlagen zu weiteren Torerfolgen stehen für den Deutsch-Tschechen zu Buche, der bereits sein drittes Engagement in Garmisch bestreitet. Ihm folgt Robin Soudek, der sich bis Dato 33 Mal auf dem Scoreboard eintragen konnte. Alexander Höller und Tobias Kircher mit jeweils 16 Punkten fallen dann schon etwas ab. Jan Nicklas Pietsch ist derzeit der punktbeste Defender, der vier Treffer sowie neun Torvorlagen auf seinem persönlichen Punktekonto verbucht. Die Aufgabe im Tor teilen sich beinahe zu gleichen Teilen Michael Böhm und Andreas Mechel, die beide bei etwas unter 90% Fangquote stehen. Bei den Special-Teams befindet man sich, nimmt man den Ligavergleich her, im Mittelfeld. Jeweils auf dem achten Rang geht man über die Ziellinie, schaut man sich das Powerplay, welches bei 17,8% aller Möglichkeiten erfolgreich ist an oder auch im Penaltkilling. Hier verteidigt man 77,1% aller Unterzahlspiel erfolgreich. Man sitzt aber deutlich weniger auf der Strafbank als die Bayreuther. 80 Mal zog man kleine Strafen – im Vergleich hierzu saßen die Akteure der Tigers 111 Mal auf der Strafbank. Die Bayreuth Tigers treten mit dem gleichen Kader, wie zuletzt gegen Bad Tölz an. Weiterhin fehlen wird Jayden Schubert sowie Samuel Schindler, der bei der U20-Nationalmannschaft weilt. „Gerade in Garmisch wird es ein schweres Spiel. Wir müssen von Anfang an bereit sein und unser Spiel spielen. Dann haben wir gute Chancen, mit Punkten aus Garmisch zurückzukehren“, ordnet Kapitän Steffen Tölzer die Aufgabe in Oberbayern ein.
Memmingen IndiansIndians am Freitag zu Gast in Passau (OLS) Der ECDC Memmingen macht sich am Freitag auf den langen Weg nach Passau. Beim Auswärtsspiel in Niederbayern sollen Punkte her. Zwei Tage später kommt mit Deggendorf ein Top-Team an den Hühnerberg. Beim Tabellenzwölften aus Passau sind die Indians am Freitagabend um 20 Uhr auf Punktejagd. Nachdem unter der Woche die vergangenen Auftritte analysiert wurden, kam mit Nikonor Dobryskin am Mittwoch noch ein neuer Verteidiger zum Team hinzu. Er soll mithelfen, die zuletzt löchrige Defensive zu stabilisieren. Ob der 23 Jahre alte Abwehrhüne (1,97m, 103kg) bereits in der Dreiflüsse-Stadt auflaufen kann, entscheidet sich erst am Spieltag, wenn die Passmodalitäten abgeschlossen sind. Ebenfalls sehr unsicher ist der Einsatz von Lubor Pokovic, der weiter an einer hartnäckigen Leistenverletzung laboriert. Die Hausherren aus Passau erleben in diesem Jahr bislang keine gute Spielzeit. Das Team von Trainer Thomas Vogl steht auf dem vorletzten Tabellenplatz und kann bislang lediglich 15 Punkte aufweisen. Dass dies aber rein gar nichts zu bedeuten hat, musste die Indians am letzten Spieltag am eigenen Leib erfahren, als die aufopferungsvoll kämpfenden Stuttgarter einen Punkt am Hühnerberg entführten. Die erste Begegnung beider Mannschaften ging mit 3:2 knapp an die Indians, die auch nun siegen wollen. Die Black Hawks können mit Jakub Cizek und Liam Blackburn auf zwei sehr starke Kontingentspieler im Sturm zurückgreifen. Santeri Ovaska und Marc Zajic punkten ebenfalls sehr regelmäßig bei den Niederbayern, die sich in der Defensive vor allem auf Taktgeber Colin Campbell verlassen können. Fürs Tor konnte erst während der Saison mit Jakob Urbisch ein erfahrener Mann mit guten Referenzen aus der Oberliga-Nord nachverpflichtet werden. Die Indians, die sich in Passau generell schwer tun, sind gewarnt, peilen aber trotzdem drei Punkte an. Diese wären, besonders im Hinblick auf das schwierige Spiel am Sonntag, Gold wert. Dann kommt ab 18 Uhr der Tabellenzweite aus Deggendorf an den Hühnerberg. Der DSC, welcher erst am 03. Dezember zuletzt in Memmingen vorspielte, kann nur mit einem starken Kollektiv bezwungen werden. Vor knapp zwei Wochen musste sich der ECDC mit 2:3 geschlagen geben. Karten für die Partie am Sonntag sind bereits im Vorverkauf erhältlich, Informationen sind auf der Homepage der Indians zu finden.
Passau Black HawksIndians zu Gast in der Eis-Arena – Auswärts bei den Islanders (OLS) Die Passau Black Hawks empfangen am Freitagabend um 20 Uhr die Memmingen Indians in der Eis-Arena Passau. Der Tabellenfünfte hat unter der Woche noch mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Nikonor Dobryskin aus der DEL 2 von den Krefeld Pinguinen verpflichtet. Der 23 Jahre alte Verteidiger soll der Indians Defensive mehr Stabilität verleihen. Nach drei Niederlagen am Stück feierten die Indians am vergangenen Sonntag einen knappen 5:4 Sieg gegen Aufsteiger Stuttgart nach Verlängerung. Stark sind die Memminger insbesondere in Überzahl. 27,5% der Überzahlspiele führen zu einen Memminger Tor. In Unterzahl haben die Indians mit 73% Penalty-Killing Quote noch Luft nach oben. Neben dem Ex-Passauer Leon Meder im Tor sind vor allem Matej Pekr und Edgars Homjakovs die herausragenden Spieler im Indians Kader. Zusammen kommen beide Spieler auf bereits 64 Scorerpunkte. Robert Peleikis ist mit 2 Toren und 21 Vorlagen der punktbeste Verteidiger im Team. Bei den Passau Black Hawks kehren Torhüter Jakub Urbisch und Angreifer David Seidl nach einer Erkrankung wieder in den Kader zurück. Fehlen wird den Habichten am Wochenende Santeri Ovaska. Der Angreifer hat sich im Spiel gegen Höchstadt eine Verletzung am Oberkörper zugezogen. Hier stehen in den nächsten Tagen weitere Untersuchungen an. Definitiv nicht zur Verfügung steht Jakub Cizek der ebenfalls aufgrund einer Oberkörperverletzung ausfallen wird. Die Habichte möchten am Wochenende unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren. Bereits am vergangenen Wochenende haben sich die Black Hawks stark verbessert gezeigt, blieben aber in beiden Spielen punktlos. „Wir hatten gegen Höchstadt wirklich gute Chancen und haben uns am Ende nicht belohnt. Die Entwicklung geht aber definitiv in die richtige Richtung“. weiß Black Hawks Trainer Thomas Vogl. Am Sonntag reisen die Habichte zum Auswärtsspiel nach Lindau. Hier haben die Habichte noch eine Rechnung offen und möchten sich für die bittere 0:6 Niederlage in der Eis-Arena revanchieren. Lindau kann genau wie Memmingen am Freitag auf einen qualitativ gut besetzten Kader zurückgreifen. Nicht ohne Grund haben sich die Indians auf den 8. Tabellenplatz vorgeschoben. Die Dreiflüsse Städter müssen sich also zweimal von ihrer besten Seite präsentieren um sich die Punkte zu sichern. Tickets für das Heimspiel am Freitag um 20 Uhr gegen Memmingen sind Online auf ETIX.com erhältlich. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Das Spiel wird außerdem live auf SpradeTV übertragen.
Gemeinschaftsaktion mit Schulen für den guten Zweck beim Heimspiel gegen EV Füssen (OLS) Am kommenden Sonntag führen die Blue Devils Weiden, in Partnerschaft mit der Lobkowitz Realschule Neustadt/WN und der Pestalozzi-Mittelschule Weiden im Rahmen des Projekts “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage”, eine gemeinsame Aktion beim Heimspiel gegen den EV Füssen durch. Zudem sind die Eintrittspreise für Tageskarten in allen Kategorien reduziert. Unter dem Motto “Gemeinsam geht mehr - wir sind ein starkes Team” verkaufen die Schülerinnen und Schüler Kinderpunsch und Glühwein sowie Stollenkonfekt und Muffins, die im Vorfeld gemeinsam mit Spielern der Blue Devils gebacken wurden. Die Einnahmen der Aktion kommen sozialen Zwecken zu. Die Lobkowitz-Realschule unterstützt zwei Patenkinder in Uganda, um deren schulische Ausbildung zu finanzieren. Die Pestalozzi-Mittelschule plant, mit ihrer Spende die Arbeit des "Bunten Kreises" zu unterstützen, die sich um die Nachsorge bei Mehrlings- und Frühgeburten kümmert. Zudem möchten beide Schulen Josef Schieder, einem ehemaligen Mitglied des Event-Teams der Blue Devils, der im Sommer einen Unfall hatte, bei seiner Genesung unterstützen. Ab Sonntag ist auch eine CD des Blue-Devils-Fansongs “Blau und Weiß mein EVW” zum Preis von 5 Euro erhältlich. Die Erlöse kommen ebenfalls der GoFundMe-Spendenkampagne für Josef Schieder zugute.
Ice Dragons starten in die Rückrunde - Heimspiel gegen Erfurt (OLN) Drachenduell – für den Herforder Eishockey Verein steht zum Rückrundenauftakt der Oberliga Nord lediglich ein Spiel auf dem Programm. In der Freitagsbegegnung treffen die Ice Dragons ab 20.30 Uhr in einem Heimspiel auf die Black Dragons Erfurt und wollen in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ versuchen, das Drachenduell positiv zu gestalten. Erfurt hat sich in der ersten Saisonhälfte auf den PlayOff-Plätzen etabliert und findet sich derzeit mit 38 Punkten auf Platz 5 wieder. Lange spielten die Black Dragons sogar um die Tabellenspitze mit, mussten zuletzt jedoch in die eine oder andere knappe Niederlage einwilligen. Mit einem 3:2-Erfolg über die Moskitos Essen hat die Mannschaft aus Thüringen jedoch am vergangenen Sonntag einen wertvollen Sieg eingefahren, mit dem man sich wieder stabilisierte. Herford zeigte beim Gastspiel in Duisburg über 40 Minuten eine kämpferisch gute Leistung, blieb am Ende jedoch beim 1:4 ohne das erhoffte Erfolgserlebnis. Dieses soll nun jedoch gegen Erfurt möglichst nachgeholt werden, um positiv in die zweite Saisonhälfte zu starten. In den bisherigen Saisonduellen, die allesamt bei den Black Dragons stattfanden, gab es einen 6:3-Erfolg für Erfurt, jedoch auch einen 3:2-Sieg nach Verlängerung für die Ice Dragons. Tickets für die Begegnung gibt es online bis zwei Stunden vor Spielbeginn unter www.scantickets.de sowie im Fachmarkt des Marktkaufs Herford (Deichkamp). Mit Einlassbeginn ab 19.30 Uhr öffnet zudem eine Abendkasse. Für alle, die nicht live vor Ort dabei sind, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen.
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| NEWS Landesverbände Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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Buchloe PiratesGegen die Kellerkinder der Liga / ESV Buchloe will gegen die beiden Schlusslichter der Bayernliga – Schweinfurt und Pfaffenhofen –wieder Zählbares einfahren (BYL) Nachdem die Buchloer Piraten zuletzt gleich doppelt gegen die Spitzenmannschaft der Liga, den TSV Erding, gefordert waren, stehen nun zumindest vom Papier her wieder etwas machbarere Aufgaben auf dem Programm. Doch aufgepasst, denn darin liegt natürlich auch gleichzeitig eine gehörige Gefahr: Denn obwohl man an diesem Wochenende auf die beiden Kellerkinder der Bayernliga trifft, dürfen die Piraten diese keinesfalls unterschätzen und müssen absolut auf der Hut sein, wenn man nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wieder in die Erfolgsspur zurückfinden will. Dazu empfängt der ESV am Freitag ab 20 Uhr zunächst in der heimischen Sparkassenarena die Mighty Dogs Schweinfurt, ehe es am Sonntag dann zum EC Pfaffenhofen geht (17.30 Uhr). „Leichte Gegner gibt es nicht und du musst in jedem Spiel alles geben um zu punkten.“ Diese Aussage hört man von den Verantwortlichen des ESV fast Woche für Woche, doch so abgedroschen die Phrase auch klingen mag, es steckt dennoch enorm viel Wahrheit in ihr. Denn obwohl die Buchloer in beiden anstehenden Partien gegen die zwei Schlusslichter der Bayernliga augenscheinlich der Favorit sein dürften, liegt darin auch die Krux an der Sache. Denn oftmals taten sich die Gennachstädter in genau solchen Spielen immer besonders schwer. Bester Beweis dafür war das Hinspiel gegen Pfaffenhofen, das die Piraten im Oktober zu Hause mit 2:3 verloren hatten – im Übrigen der bislang einzige Dreipunktesieg des ECP in dieser Spielzeit überhaupt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Pirates sich nach dem etwas holprigen Start – unter anderem mit dieser ärgerlichen Heimniederlage – inzwischen doch deutlich gefestigt haben und mitten drin sind im Kampf um die Top 10 Plätze. Daran haben auch die beiden jüngsten Niederlagen gegen den Tabellenführer Erding nichts verändert. Diese fielen zwar beide relativ deutlich aus, doch die Moral und der Spirit in der Mannschaft sind dennoch absolut intakt. Trotzdem müssen die Buchloer nun wieder punkten, wenn man weiter über dem Strich bleiben möchte. „Wir müssen jetzt natürlich eine Reaktion zeigen, wenn wir wieder in die Erfolgsspur zurück wollen“, fordert auch ESV-Trainer Christopher Lerchner, der beide Duelle an diesem Wochenende nach der kleinen Durststrecke zuletzt verständlicherweise als brutal wichtige Duelle betitelt. Die erste Chance dazu bietet sich am Freitag im Heimspiel gegen Schweinfurt – dem bereits letzten Auftritt der Piraten vor heimischer Kulisse vor dem Weihnachtsfest. Die Mighty Dogs sind in dieser Spielzeit bisher noch nicht so wirklich in Schwung gekommen und konnten so erst einen einzigen Sieg feiern. Viele verletzte Spieler machten den Unterfranken oft das Leben schwer und auch ein Wechsel auf der Trainerbank brachte bislang noch nicht den gewünschten Umschwung. Zumindest konnte man mit Dylan Hood einen der erfolgreichsten Stürmer der letzten Jahre kürzlich wieder zurückholen, der jetzt auch wieder teaminterner Topscorer ist. Das Hinspiel am Main gewannen die Buchloer mit 7:4 und über ein ähnliches Ergebnis hätte am Freitag sicherlich auch keiner im Piraten-Lager etwas einzuwenden, wofür aber ganz bestimmt ein großes Stück Arbeit auf die Piraten warten dürfte. Ähnlich mühsam könnte es dann auch am Sonntag in Pfaffenhofen werden, wo man nach der Hinspielniederlage ja bekanntermaßen noch eine Rechnung offen hat. Der ECP hat – ähnlich wie Schweinfurt – bis hierher eine eher schwierige Saison hinter sich. Erst neun Punkte konnte man holen und hängt so von Beginn an im Tabellenkeller fest. Dabei stellt die Truppe von Trainer Stefan Teufel mit 99 Gegentoren auch die schwächste Abwehr der Liga. Doch von all dem sollten sich die Piraten keinesfalls blenden lassen und das Match womöglich auf die leichte Schulter nehmen. Zum einen haben sich die Buchloer in den letzten Jahren immer wieder extrem schwer getan gegen die Hallertauer und zum anderen sind angeschlagene Boxer ja bekanntermaßen die gefährlichsten, womit wir wieder bei den im Sportbereich stets geläufigen Floskeln sind, die sich aber immer wieder bewahrheiten. Dieses Mal aus Buchloer Sicht aber hoffentlich nicht. ESV Winterzauber Hüttengaudi am Bahnhofsplatz: Aufgepasst Piraten! Ab dem heutigen Donnerstag sind wir wieder mit unserer beliebten Glühwein- und Punschhütte auf dem Bahnhofsplatz vertreten! Im Rahmen der ESV-Winterzauber-Hüttengaudi werden wir euch in den nächsten beiden Wochen jeweils von Donnerstag bis Samstag die Zeit bis zum Weihnachtsfest mit warmen Getränken und einer Stärkung verkürzen. Die Hütte steht dabei wieder wie gewohnt direkt auf dem Bahnhofsplatz (vor dem Textilhaus Stammel), wo warmer Punsch und Glühwein ausgeschenkt werden und auch für den kleinen oder großen Hunger gibt es wieder Würstl und Waffeln! Unter der Woche ist die Hütte jeweils am Donnerstag und Freitag von 16-21 Uhr geöffnet und samstags von 12-18 Uhr!
Erding GladiatorsZwei schwere Brocken warten auf die Gladiators - Beim EHC Klostersee und zu Hause gegen den ESC Kempten (BYL) Nach dem spielfreien letzten Sonntag starten die Erding Gladiators wieder voll durch. Mit der Auswärtspartie am Freitag beim Rivalen EHC Klostersee sowie dem Heimspiel am Sonntag gegen den ESC Kempten (18 Uhr) stehen zwei Gradmesser auf dem Programm. Tickets für das Topspiel gegen die Sharks gibt es online unter https://erding-gladiators.reservix.de/events. "Wir freuen uns riesig auf die Partien. Es gibt doch nichts Schöneres, als solche Eishockey-Leckerbissen kurz vor Weihnachten. Sowohl Klostersee als auch Kempten werden uns alles abverlangen. Jeder Gegner will uns ein Bein stellen. Die Atmosphäre wird in beiden Spielen top sein. Auch wenn wir starke Gegner erwarten, möchten wir unseren fantastischen Fans mit weiteren Punkten ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen”, so Gladiators Pressesprecher David Whitney. Verzichten muss Teamchef Felix Schütz auf die verletzten bzw. erkrankten Bastian Cramer, Michael Franz, Dimitri Pätzold sowie Cheyne Matheson. Der EHC Klostersee verfügt über eine erfahrene Truppe, die mit allen Wassern gewaschen ist. Kampfstark steht das Team von Trainerduo Acker & Engel defensiv kompakt und ist sich nicht zu schade, das Spiel des Gegners mit einfachen Mitteln zu stören. Gerade routinierte Cracks wie Nicolai und Philipp Quinlan oder Raphael Kaefer wissen genau, wie man solche Spiele bestreitet. Verstärkung holte man mit dem kanadischen Stürmer Kelvin Walz, der mit aktuell 35 Punkten die interne Scorerliste vor dem derzeit verletzten Marc Bosecker anführt. Auf Platz drei folgt der tschechische Verteidiger Marek Haloda. Im Hinspiel konnten die Erding Gladiators nach einer bärenstarken Leistung den Erzrivalen mit 7:2 in die Schranken weisen. “Wie in einem Derby üblich, erwarten wir ein Spiel mit vielen Nickeligkeiten. In Grafing ist es nie leicht zu spielen. Zumal der EHC bislang kein Heimspiel verloren hat. Am Ende werden Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. Die sicherlich zahlreich mitgereisten Gladiators Fans dürfen sich auf eine spannende Partie freuen,” so Whitney weiter. Am Sonntag steht mit dem Spiel gegen Kempten ein absolutes Kracherspiel auf dem Programm. Nach dem Play-Off Aus im Halbfinale 2022/2023 gegen Erding trennten sich die Sharks von arrivierten Kräften wie Nadeau, Maaßen, Grözinger oder Gosselin. Stattdessen holte man nicht weniger namhafte Akteure. So wechselten von den Passau Black Hawks sowohl Torhüter Luca Mayer als auch der Deutsch-Tscheche Jakub Bitomsky zum ESC. Die Ausländerpositionen belegen der Finne Joonas Sillanpää sowie der Tscheche Filip Kokoska. Insgesamt hat Neu-Trainer Sven Curmann aus einer Reihe sehr guter Einzelspieler eine homogene, kampfstarke Mannschaft geformt. Im Hinspiel in Kempten begegneten sich beide Teams über 60 Minuten auf Augenhöhe. Letztendlich konnten die Gladiators dank der Tore von Michael Trox, Florian Zimmermann und Chenye Matheson mit einem 1:3 Sieg vom Eis gehen.
Kempten SharksDie Sharks und die Sache mit den Favoriten - Gegen Pfaffenhofen und Erding könnten die Favoritenrollen nicht unterschiedlicher verteilt sein (BYL) Auch wenn es in der Bayernliga schon lange keine leichten Gegner mehr gibt und an einem guten Tag jeder jeden schlagen kann so könnten die Aufgaben für die Kemptener an diesem Wochenende kaum unterschiedlicher sein. Am Freitag um 19.30 heißt der Gegner in der ABW Arena EC Pfaffenhofen. Und auch wenn es im Hinspiel mit 2:10 den bis jetzt höchsten Auswärtssieg der gesamten Liga für das Team von Sven Curmann gab darf man die Ice Hogs nicht unterschätzen. Zuletzt schickten die Oberbayern Schweinfurt mit 7:4 nach Hause. Trotzdem steht man mit erst 9 Punkten aus 16 Spielen hinter den Erwartungen. Dementsprechend hat das Team um Topscorer Jan Tlacil nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. Die Sharks wollen natürlich weiter punkten und ihrer Rolle als Favorit gerecht werden. Erstmalig im Kader bei einem Bayernliga Punktspiel der Sharks steht dabei Markus Walter. Der talentierte Nachwuchsspieler aus der U 17 konnte schon bei einigen Spielen in der 1b zeigen was in ihm steckt, nun folgt der nächste Schritt für den jungen Stürmer, der seine komplette Ausbildung bei seinem Heimatverein in Kempten genossen hat. Mit ihm schließt sich die Lücke zwischen Nachwuchs und erster Mannschaft wieder ein Stück weiter und die gute Nachwuchsarbeit trägt ihre Früchte. Curmann hatte zuletzt wiederholt die Probleme seines Teams beim Verwalten von Führungen moniert sowie die Verspieltheit vor dem gegnerischen Tor. Unter der Woche gab es genug Gelegenheit daran zu arbeiten um am Wochenende zu zeigen was in den Jungs steckt. Dies gilt vor allem in der Begegnung am Sonntag, wenn es in der Neuauflage des letztjährigen Viertelfinales zu den Erding Gladiators geht. Olympia Silbermedaillengewinner Felix Schütz und die Verantwortlichen in Erding haben über den Sommer punktuell an der Verstärkung ihrer Mannschaft gearbeitet und den ein oder anderen hochkarätigen Neuzugang präsentiert. Den Rest seiner Truppe hat der ex Profi perfekt in Form gebracht so dass die Gladiators durch die Liga marschieren wie das berühmte heiße Messer durch die Butter. In 16 Spielen ging man 15 mal als Sieger vom Eis, lediglich der TEV Miesbach konnte Erding bis jetzt schlagen. Beeindruckend auch die Tordifferenz von + 71. Auch wenn Kempten als Tabellendritter zum Erstplatzierten reist, so sind doch die Rollen in der Partie deutlich verteilt. Erding ist der klare Favorit, die Allgäuer wollen dagegenhalten und für eine Überraschung sorgen. Mut gibt dabei das Hinspiel, hier konnte Kempten in einer spannenden und hochklassigen Begegnung das Spiel bis kurz vor dem Ende offen halten, musste sich dann aber knapp mit 1:3 geschlagen geben. Für Spannung ist gesorgt und wer am Ende seiner Rolle gerecht wird zeigt sich in der Erdinger Stadtwerke Arena am Sonntag um 18.°°
TEV MiesbachDerby und weite Reise für den TEV am kommenden Wochenende (BYL) Der TEV ist aktuell in die Erfolgsspur zurückgekehrt und konnte zuletzt fünf Siege in Folge feiern. Die Mannschaft von Zdenek Travnicek begeistert aktuell mit tollem Offensiveishockey und bereits morgen dürfen sich die Eishockeyfans im Landkreis auf den nächsten Leckerbissen freuen, wenn es um 20 Uhr im Miesbacher Eisstadion zum Derby gegen den ESC Geretsried kommt. Die letzten Duelle waren alle hartumkämpft und das Hinspiel endete nach einem wahren Thriller in den letzten Minuten mit 6:5 nach Verlängerung mit einem Sieg für den TEV. Auch morgen dürfen sich die Fans auf ein rassiges Derby freuen, bei dem viele bekannte Gesichter mit TEV Vergangenheit bei den River Rats zu sehen sein werden. Das alles hat Jürgen Bretschneider zusammengefasst. Zudem wird es zwei Gewinnspiele im Rahmen des Heimspiels geben. Mehr dazu lest ihr dazu im Laufe des Vorberichts. Gegnercheck von Jürgen Bretschneider: Nach der Vorrunde 2022/23 belegten die Riverrats mit 40 Punkten und einem Torverhältnis von 105:107 den 10. Tabellenplatz. In der Abstiegsrunde landete der ESC Geretsried auf Platz 5 und hatte mit dem Abstiegskampf nichts zu tun. Die Riverrats präsentierten mit Dominik Gräubig (EHC Klostersee), Danyel Waizmann (Tölzer Löwen), Tyler Wiseman (inaktiv), Stefano Rizzo, Maximilian Hüskens und Alexander Thyroff (TEV Miesbach) 6 Neuzugänge. Mit Florian Strobl verließen Jakob Heigl, Marek Haloda und Xaver Hochstraßer den ESC Geretsried. Zum Saisonauftakt gastierten die Riverrats beim TSV Peißenberg. Der ESC unterlag mit 8:3. Bereits nach dem ersten Drittel stand es 6:2 für die Miners. Auf eigenem Eis stand es nach 60. Spielminuten 5:5 gegen unseren TEV. Somit bekamen die Zuschauer einen Nachschlag in der Derbyschlacht. Die Riverrats unterlagen mit 5:6 nach Verlängerung, da der TEV die Verlängerung dominierte. In Dorfen bei den Eispiraten verlor das ESC-Team von Trainer Hans Tauber mit 5:4. Auch im Heimspiel gegen den EHC Königsbrunn mussten sich die Riverrats mit 1:4 geschlagen geben, bevor beim HC Landsberg eine 3:2 Niederlage folgte. Bei den Wild Lions vom ERSC Amberg konnte der erste 3-Punkte-Gewinn bejubelt werden, die Riverrats behielten mit 1:4 die Oberhand. Im Heimspiel gegen den EA Schongau zogen die Geretsrieder mit 2:4 den kürzeren, ehe der Top-Favorit vom TSV Erding bei den Riverrats gastierte. Mit 5:8 verlor der ESC diese Partie. Siegreich blieb die Geretsrieder-Truppe bei den Eishogs vom EC Pfaffenhofen. Mit einem 2:6 Sieg konnten die nächsten 3 Punkte eingebucht werden. Das Match beim ESV Buchloe musste im Penaltyschießen entschieden werden, da auch nach Overtime ein 3:3 auf der Anzeigentafel stand. Den Zusatzpunkt sicherten sich aber die heimischen Piraten. Nichts zu holen für den ESC Geretsried gab es beim EHC Klostersee. Mit einer 5:1 Niederlage mussten die Riverrats die Heimreise antreten. Auf eigenem Eis verlor die Tauber-Truppe verdient gegen die Sharks aus Kempten. Nach 60 Spielminuten stand ein 0:6 auf der Anzeigentafel. Einen harten Fight musste das Geretsrieder-Team gegen die Devils vom VfE Ulm/Neu-Ulm abliefern. Die Riverrats waren bis zur 52. Minute mit 2:4 im Rückstand, ehe Dominik Fuchs 2x zuschlug und den Anschluss- bzw. Ausgleichstreffer erzielte. In Overtime traf Stefano Rizzo zum umjubelten 5:4 Siegtreffer. Im Heimspiel gegen den Aufsteiger vom EV Dingolfing waren zwei ausgeglichene Teams auf dem Eis. Im ersten und zweiten Spielabschnitt fielen keine Treffer. In Überzahl traf Tyler Wiseman in der 57. Spielminute zum 1:0 und Ondrej Horváth stellte den 2:0 Endstand (Empty Net) her. Tyler Wiseman führt mit 18 Punkten (6 Tore / 12 Assists) die interne Scorerwertung der Riverrats vor Stefano Rizzo mit 14 Punkten (7 Tore / 7 Assists) und Josef Reiter mit 13 Punkten (6 Tore / 7 Assists) an. Sonntag nach Schweinfurt: Am Sonntag reist der TEV einmal quer durch Bayern zu den Schweinfurt Mighty Dogs. Die Mighty Dogs erleben aktuell eine Horror-Saison, was gleich mit dem langfristigen Ausfall von Kontigentspieler Tomas Kubalik begann, der seit Saisonbeginn ausfällt und dann durch die Rückkehr von Dylan Hood ersetzt wurde. Ebenfalls gab es auf der Trainerposition einen Wechsel bei den Mighty Dogs. Andreas Kleider legte sein Amt Anfang November nieder. Für ihn übernahm der ehemalige Kapitän und Co-Trainer Semjon Bär die Geschicke hinter der Bande zusammen mit dem verletzten Tomas Kubalik. Trotz des Trainerwechsel konnten die Mighty Dogs erst am letzten Spieltag der Hinrunde den ersten Sieg gegen Pfaffenhofen einfahren und erlebten vergangene Woche einen weiteren Rückschlag mit der Niederlage in Pfaffenhofen und stehen somit mit vier Punkten aus 14 Spielen auf dem abgeschlagenen letzten Tabellenplatz. Nichtsdestotrotz dürfte der TEV gewarnt sein, dass man die Mighty Dogs nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, denn das Hinspiel war trotz des am Ende deutliche 7:2 Erfolges lange umkämpft. Die Partie im Schweinfurter Icedome beginnt um 18 Uhr und wird auf SpradeTV übertragen. Kaderupdate: Nach den Abgängen von Maximilian Meineke und Florian Heiß ist die Kaderdecke natürlich etwas dünner beim TEV. Dafür kehren Aziz Ehliz. Sebastian Deml und Felix Feuerreiter zurück und somit ist der Kader für das Wochenende wieder bestens besetzt. Einzig hinter dem Einsatz von Alexander Kirsch steht noch ein Fragezeichen, da dieser zu Beginn der Woche krankheitsbedingt fehlte. Game-Worn Trikotaktion: Der Dezember ist die Zeit des Zurückgebens. Wir möchten uns bei euch, liebe TEV-Fans, für die Unterstützung im bisherigen Kalenderjahr bedanken und haben uns eine besondere Aktion überlegt. Bis zum Heimspiel am 22.12. gegen die Erding Gladiators könnt ihr für nur 19,28€ bei der Trikotaktion mitmachen. Für jedes Los erhaltet ihr ein zufälliges Trikot aus der TEV-Meistersaison 2019/20. Jedes Los gewinnt! Die Verlosung findet beim Heimspiel gegen den aktuellen Ligaprimus statt, im Anschluss an das Spiel können die Trikots direkt mitgenommen werden und eignen sich damit perfekt als Weihnachtsgeschenk. Sichert euch eine Chance auf Trikots von Beppo Frank, Franz Mangold, Dusan Frosch oder aktuellen TEVlern wie Sebastian Deml und Johannes Bacher. Entweder per Los oder direkt per Sofortkauf. Wer ein Trikot aus der unterstehenden Liste sicher erwerben möchte, kann dies für 38,56€ tun. Die Lose könnt ihr per Nachricht bei Social Media oder an simon.rentel @tev-miesbach.de vorbestellen oder bei einem der nächsten Heimspiele am Fanshop erwerben. Gleiches gilt für den Sofortkauf. Schnell sein lohnt sich – die Trikots sind begrenzt! Die gesamte Trikotliste findet ihr auf unserer Website: https://tev-miesbach.de Trikotversteigerung für Anian: Ex-TEV Spieler und jetziger Spieler der River Rats Maximilian Hüsken hat ein original unterschriebenes Trikot von FC Bayern Spieler Harry Kane organisiert, welches er zu Gunsten der Spendenaktion „Gemeinsam für Anian“ versteigert. Dabei können am Freitag im Stadion für 2€ Lose erworben werden und in der 30.Spielminute wird unter allen Teilnehmern der Gewinner ausgelost. Ein großer Dank geht an Mäx Hüsken für die Organisation dieser tollen Aktion. AOK-Tippspiel: Am Freitag ist die der Gesundheitspartner des TEV’s, die AOK Bayern mit einem Infostand im Miesbacher Eisstadion vertreten. Neben Info’s zur AOK Bayern wird es auch ein Tippspiel geben, bei dem die Zuschauer digital oder auf einem Teilnahmezettel ihren Tipp fürs Derby abgeben können. Zu gewinnen gibt es gefüllte Sporttasche der AOK sowie zweimal zwei Freikarten für ein Heimspiel des TEV’s. Benefizspiel-Trikots: Die Tölzer Trikots, welche beim Benefizspiel zu Gunsten der Spendenaktion „Gemeinsam für Anian“ getragen wurden, sind aktuell zur Versteigerung auf Ebay ausgestellt. Sichert euch diese einzigartigen Trikots und helft damit unserem Torwart Anian Geratsdorfer. Mit folgenden Link kommt ihr direkt zu den Auktionen: https://www.ebay.de/sch/i.html?sid=angerats_0&_pgn=1&isRefine=true&_trksid=p4429486.m3561.l49496&fbclid= PAAaahimdNT9iZF7uyG8NfckB12V-9r4twv_D5G7K-PeECD5y30XAIiUL58TA
Lechbruck FlößerERC empfängt den SC Reichersbeuern (BLL) Die Flößer haben am kommenden Wochenende nur ein Spiel vor der Brust und das findet im heimischen Lechparkstadion statt. Zu Gast ist der SC Reichersbeuern, ein Team das sich unter die ersten vier der Tabelle platzieren will. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Reichersbeuern kann auf eine jahrelang eingespielte Truppe setzen, die weitgehend aus der Bad Tölzer Kaderschmiede hervorgeht. Aktuell steht die Mannschaft von Trainer Thomas Gams punktgleich mit dem Vierten, den Wanderers Germering, mit 27 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Herausragende Scorer bei den Oberbayern sind die Fischer-Brüder, aber auch Michael Hölzl, Max Hirschberger oder Lukas Harrer wissen wo das Tor steht. Eine kompakte Mannschaft mit vier guten Reihen, die oftmals in engen Spielen den Weg zum Sieg findet. Im Hinspiel in Bad Tölz verlor der ERC gegen den SCR mit 3:5, wobei sich die Lecher gut präsentierten. Beim ERC geht die Blickrichtung weiter nach vorn. Nach dem Heimsieg gegen Germering heißt es jetzt konzentriert weiterarbeiten, die eigenen Stärken ausbauen und die Schwächen minimieren. Nach der Modusänderung aufgrund dem „Fall Vilshofen“ lautet für die Flößer das neue Ziel „Platz 8“ in der Landesliga Gruppe A und damit das Erreichen des Play-Off-Achtelfinales. Das dies bei der aktuellen Ausgangslage sehr schwer wird ist den Verantwortlichen beim ERC bewußt. Dennoch will man weiterhin das Bestmögliche herausholen und die eigenen Zuschauer mit kampfbetontem und intensivem Eishockey begeistern.
Pfronten FalconsTopfavoriten zum Wochenende (BLL) Schwerer konnte die Aufgabe nicht sein, die am Wochenende auf die Falcons wartet, wenn es am Freitag Abend um 20 Uhr zum Tabellenzweiten, den ERC Sonthofen geht und am Sonntag um 17 Uhrder Spitzenreiter aus Burgau zu Gast an der Vils sein wird. Die beiden Teams stellen mit 92 (Burgau) und 76 erzielten Toren (Sonthofen) die torgefährlichsten Sturmreihen der Liga. Bei den Eisbären konnten mit David Ballner (32 Punkte), Petr Ceslik (25), David Zachar (23), Marc Barchmann (21), Sven Gäbelein (21) und Patrik Kozlik (21) gleich sechs Spieler mehr als 20 Punkte erzielen. Die Bulls stehen dem, mit ihren Topscorern Ondrej Havlicek (32 Punkte), Vladimir Kames (29), David Mische (23), Matyas Stransky (20) und Dan Przybyla (20) in nichts nach. Geballte Offensivpower, auf die die Pfrontener in den anstehenden Spielen treffen werden. In den Hinspielen konnte die Mannschaft von Trainer Michael Bielefeld gegen beide Mannschaften punkten, gegen die Oberallgäuer konnte man zu Hause das Derby mit 5:2 für sich entscheiden, in Burgau reichte es trotz der 2:3 Niederlage im Penaltyschießen noch zu einem respektablen Punkt. Bevor es für die Pfrontener in die kurze Weihnachtspause geht, heißt es nun noch einmal am Wochenende alle Kräfte zu mobilisieren um gegen die beiden Topmannschaften bestehen zu können.
Löwen mit nur einem Spiel am Wochenende: ESC Vilshofen erwartet EHC Waldkraiburg (BLL) Das punktemäßig schlechteste Wochenende dieser Eishockey-Landesliga Saison liegt hinter den Löwen. Zwei Punkte konnte man nach einem Sieg in Overtime zwar aus Bad Aibling entführen, aus Haßfurt kehrte die Truppe um Kapitän Nico Vogl jedoch mit leeren Händen zurück. Dennoch wäre jedes Lamentieren hierüber ein Jammern auf allerhöchstem Niveau. Nach wie vor rangiert der EHC Waldkraiburg auf dem zweiten Rang der Tabelle und hat das Play-Off-Achtelfinale fest im Blick. Dies kann der Gastgeber vom kommenden Freitag, die Wölfe aus Vilshofen, nicht von sich behaupten. Zwar stünden diese nach 15 bereits absolvierten Spielen noch in Schlagweite zu den Play-Off-Plätzen, dennoch stehen sie bereits gesichert als Absteiger in die Bezirksliga fest. Nach der Abmeldung ihrer U11 und U9 vom Spielbetrieb, entschied dies der Bayerische Eissportverband vergangene Woche. Dies bedeutet, dass die „Wölfe“ zwar noch am Ligabetrieb teilnehmen dürfen und ihre Spiele absolvieren, sie jedoch kein anderes Ziel als den Abstieg zu erwarten haben. Seit der Bekanntgabe verloren die Niederbayern beide Spiele. Ihr Derby gegen Waldkirchen ging mit 3:6 verloren und das Spiel gegen den Tabellenvorletzten Pegnitz mit 1:5. Auch gegen die Löwen dürften die Donaustädter keine guten Erinnerungen haben. So fügte der EHC Waldkraiburg ihnen mit einem 10:1 ihre bisher einzige zweistellige Niederlage der Saison zu. Zwei Hattrick-Schützen hatte Waldkraiburg mit Vogl und Soukup vorzuweisen. Einziger Vilshofener Torschütze war Doubrawa mit dem Ehrentreffer im zweiten Durchgang der Partie. Ob dieser frühzeitig feststehende Abstieg der Wölfe nun ein „Jetzt-Erstrecht-Gefühl“ beim angeschlagenen ESC auslöst oder ob die Mannschaft aufgrund dessen nun zerfällt, bleibt abzuwarten. Eine erste Ahnung hiervon bekommen die Löwen am kommenden Freitag ab 19:30 Uhr im offenen Stadion von Vilshofen. Möglicherweise spielt hier auch das Wetter eine entscheidende Rolle. Schneite es beim Freiluftspiel in Pegnitz noch dicke weiße Schneeflocken, so könnte Petrus uns dieses Mal Regen schicken. Derzeit gehen die Prognosen zwar eher auf trocken, dennoch ist das Wetter wie der Eishockeysport: Wankelmütig und oft unberechenbar.
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Ratinger Ice AliensDerby gegen Neuss am Freitag! (RLW) Zum zweiten Mal treffen die Ice Aliens in dieser Saison auf den Neusser EV. Im ersten Aufeinandertreffen am Ratinger Sandbach war die Partie bis ins Schlussdrittel hinein offen. Letztendlich konnten sich die Ice Aliens mit 5:2 durchsetzen. Ein hartes Stück Arbeit wartet auf die Mannschaft, zumal die Personalsituation weiterhin sehr angespannt ist. Auf der anderen Seite ist Nick Kardas von Ratingen nach Neuss gewechselt und wird ein Unruheherd für die Hintermannschaft der Ice Aliens sein. Auch mit Vincent Robach gibt es ein Wiedersehen und die Torleute der Neusser, Marko Brlic und Leon Brunet, sind an einem guten Tag ein harter Prüfstein für die Ratinger Angreifer. Cheftrainer Frank Gentges zur aktuellen Kadersituation: "Leider hatten wir auch diese Woche einige beruflich- und krankheitsbedingte Ausfälle, wodurch wir nur 13 Spieler im Training hatten. Von den drei Förderlizenz-Spielern steht uns maximal einer zur Verfügung. Es bleibt also abzuwarten, mit welchem Kader wir morgen antreten können. Unter den Gegebenheiten und dem aktuellen Stand wird Neuss für uns eine ganz schwere Hürde." 20:00 Uhr ist morgen Anbully am Ratinger Sandbach. Wir freuen uns auf euren Besuch. Die letzten Plätze für den Fanbusfahrt können dann auch vor Ort gebucht und bezahlt werden.
Kobras zu Gast in Moers (LLW) Am kommenden Sonntag, 17.12.2023, treten die Dinslakener Kobras beim Kreis- und Tabellennachbarn GSC Moers an. Dies ist bereits das Rückspiel; beim ersten Aufeinandertreffen in der Schlangengrube mussten sich die Giftschlangen mit 4.8 geschlagen geben. Ein Ergebnis, welches sicher 1 – 2 Tore z hoch ausgefallen war, wie die meisten, die die Partie gesehen hatten, seinerzeit befanden. Drei Treffer im Schlussdrittel innerhalb von nur 94 Sekunden brachen der damaligen Heimmannschaft das sportliche Genick. Zur Personaldecke des aktuellen Tabellen – Vierten lässt sich bis jetzt nur definitiv vermelden, dass Coach Böhme auf die Dienste von Sebastian Bürgers und Kukas Biyikli verzichten muss. Bleibt zu hoffen, dass die Dinslakener in dieser Begegnung den Tigers – Stürmer Jan Theuerkauf besser in den Griff bekommt. Er alleine war im Hinspiel für drei der acht Moerser Treffer verantwortlich. Das Kreisduell startet am 17.12.2023 um 18:00 Uhr in der Moerser Eishalle an der Filderstraße 140. Die Kobras würden sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung bei diesem immer jungen Derby freuen.
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| Neues Präsidium und neuer Aufsichtsrat gewählt (RLO) Der Eissportclub Dresden e.V. hat ein neues Vereinspräsidium sowie einen neuen Aufsichtsrat gewählt. Dabei wurde Präsident Bernd Nickel in seinem Amt bestätigt, bekommt aber einen neuen Vizepräsidenten und Schatzmeister. Zum neuen Vizepräsidenten ist Thomas Wegner von den anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern gewählt worden. Neuer Schatzmeister des Stammvereins ist Michael Tempes. Zusätzlich gibt es Veränderungen im Aufsichtsrat des ESCD. Im Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden bestätigt wurde Rolf Franek, wie auch Ilja Kraft als Mitglied des Gremiums. Neu im Aufsichtsrat sind Kai Mielenz (kaufmännischer Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Elbe Flugzeugwerke GmbH), Thomas Richter (Geschäftsführer Infineon GmbH & Co. OHG in Dresden), Bianca Guber (juristische Referentin im Staatsministerium der Finanzen) und Dana Hennig (Kundenberaterin Apotheker- und Ärztebank). Der Dank gilt den ausgeschiedenen Präsidiums- und Aufsichtsratsmitgliedern. Sven Engelmann war zuletzt Vizepräsident des Vereins und Lars Stohmann Schatzmeister. Aus dem Aufsichtsrat scheiden Patricia During, Harald Baumann-Hasske und René Vits aus. Bernd Nickel, Präsident Eissportclub Dresden e.V.: „Ich möchte mich ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen unserer Mitglieder bedanken und nehme die Wiederwahl zum Präsidenten des Eissportclub Dresden e.V. sehr gern an. Meinen größten Dank möchte ich meinen Kollegen Sven Engelmann und Lars Stohmann aussprechen, mit denen ich in den vergangenen Jahren stets offen und vertrauensvoll zusammenarbeiten konnte. Gleichzeitig freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Thomas Wegner und Michael Tempes. Wir alle gemeinsam wollen den Verein stetig weiterentwickeln. Der ESCD ist eine Topadresse im deutschen Nachwuchseishockey und soll dies auch bleiben. Dafür werden wir im Präsidium, die Kollegen im Aufsichtsrat, alle Mitarbeiter und Mitglieder alles geben.“ Rolf Franek, Aufsichtsratsvorsitzender Eissportclub Dresden e.V.: „Ich danke den Mitgliedern für die erneute Berufung in den Aufsichtsrat und die Fortführung meiner Tätigkeit als Vorsitzender des Gremiums. Ich freue mich auf die kommenden Jahre der Zusammenarbeit mit meinen Aufsichtsratskollegen und möchte mich natürlich bei Patricia During, die in die Abteilungsleitung Nachwuchs wechselt, Harald Baumann-Hasske und René Vits für die Zusammenarbeit bedanken. Des Weiteren bedanke ich mich bei Michael Tempes, der vom Aufsichtsrat ins Präsidium wechselt.“
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| Tag 2: Sieg und Niederlage für DEB-Teams In Schweden unterlag Deutschland gegen Finnland, Schweden gewann gegen die Schweiz. Die U18 spielte wieder gegen die Schweiz, diesmal gab es einen ganz knappen Erfolg. Ein Treffer genügt DEB-Team zum Sieg U18 Deutschland – Schweiz 1:0 (0:0/0:0/1:0) Bis zur 47 Minute dauerte es, bis ein Team einen Treffer erzielen konnte. Zuvor ließ Deutschland ein Powerplay ungenutzt, die Schweizerinnen sogar drei. Dann fiel der erste Treffer, Emmi-Lee Hanack überwand Talina Benderer im Tor der Schweiz zum 1:0. 31 Sekunden vor dem Ende nahm die Schweiz die Torhüterin vom Eis, aber Deutschlands Torhüterin Hannah Loist konnte nicht überwunden werden und so gewann Deutschland am Ende mit 1:0. Finninnen lassen Deutschen keine Chance Deutschland – Finnland 1:4 (0:3/1:0/0:1) Den Start im Rot bekam diesmal Chiara Schultes und auch auf sie würde viel Arbeit zukommen. Bei Finnland begann Anni Keisala. Und es ging auch wie erwartet zunächst fast nur in eine Richtung und nach fünf Minuten konnte Lisette Täks mit einem Nachschuss nach 0:1 erzielen. Der Druck der Finninnen ging weite und nach 13 Minuten landete ein verdeckter Schuss von Kiira Yrjänen zum 0:2 im Tor. Zwei Strafen überstand das DEB-Team danach unbeschadet, 75 Sekunden vor der Pause rutschte aber ein Schuss von Ronja Savolainen zum 0:3 ins Tor. Viele Angriffe hatte das DEB-Team nicht und so stand es nach dem 1. Drittel 0:3. Finnland blieb überlegen und diese Überlegenheit hatte Folgen für Deutschland. Torhüterin Chiara Schultes verletzte sich nach 23 Minuten bei einer Aktion und musste durch Lisa Hemmerle ersetzt werden. Gute Besserung von dieser Stelle, komm schnell wieder auf die Beine. Lisa Hemmerle bekam ebenfalls zu tun, sie hatte 101 Sekunden vor der Pause aber auch Grund zum Jubeln. Denn ein Puckgewinn vor dem finnischen Drittel brachte eine Großchance und nach Vorlage von Jenifer Miller konnte Lucy Klein den Puck zum 1:3 ins Tor schieben und kam so zu ihrem ersten Länderspieltor. So konnte Deutschland dieses Drittel am Ende für sich entscheiden. Am Spielverlauf änderte sich auch im letzten Drittel nichts, Finnland stürmte und Deutschland verteidigte. Die 46 Minute brachten den Finninnen den vierten Treffer, Noora Tulus war erfolgreich. Weitere Chancen konnte Finnland nicht nutzen, denn Lisa Hemmerle hielt gut. Nach vorne passierte allerdings weiter nicht viel, denn Finnland konnte die meisten Angriffe früh stoppen. Die letzten 107 Sekunden konnte Deutschland in Überzahl spielen, es blieb aber am Ende beim 1:4. Der Einsatz stimmte wieder beim DEB-Team, insgesamt ging der Sieg der Finninnen aber völlig in Ordnung. Schweden setzt sich knapp gegen gute Schweizerinnen durch Schweiz – Schweden 2:3 (0:0/1:2/1:1) Schweden kam nach bereits 30 Sekunden zu einem ersten Powerplay und das brachte früh Vorteile. Zumal auch danach die Turniergastgeberinnen weiter Druck ausübten. Erst nach sechs Minuten konnten sich die Schweizerinnen befreien und auch sie kamen zu einem ersten Powerplay. Beim zweiten Powerplay jubelten zwar die Schweizerinnen, aber der Treffer wurde nicht gegeben. Komplett waren die Schwedinnen überlegen, dennoch blieb es ein torloses Drittel. Die ersten guten Chancen des Mittelabschnitts hatte die Schweiz und sie konnten das Drittel auch insgesamt ausgeglichener gestalten. Und doch konnte Schweden nach 27 Minuten den ersten Treffer erzielen. Celine Tedenby konnte den Puck ins Tor spitzeln und die Schweizer Torhüterin Alexandra Lehmann war geschlagen. Doch den Schweizerinnen gelang noch im 2. Drittel der Ausgleich. Ein langer Pass von Alessia Baechler landet bei Noemi Ryhner, die auf Lena Marie Lutz ablegen kann und sie überwand Emma Söderberg im Tor von Schweden zum 1:1. Schweden kam zum Ende des Drittels zu einem sehr druckvollen, aber erfolglosem Powerplay, im Anschluss konnte Josefin Bouveng mit einem Nachschuss unter die Latte 21 Sekunden vor der Pause das 1:2 erzielen. Die erste Chance des letzten Abschnitts brachte eine Vorentscheidung. Ein Puckgewinn hinter dem Schweizer Tor sorgte dafür, dass Celine Tedenby auf Wilma Sundin auflegen konnte und sie ließ der Schweizer Torhüterin nach 81 Sekunden keine Chance. Doch die Schweizerinnen kämpften weiter und mit einem Schuss von der blauen Linie konnte Annic Büchi nach 51 Minuten auf 2:3 verkürzen. Nun setzten die Schweizerinnen nach und es wurde ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Zwei Minuten vor der Sirene versuchten die Schweizerinnen alles und sie nahmen ihre gute Torhüterin vom Eis. Doch die starke Defensive der Schwedinnen ließ kaum Schüsse zu und sie konnten sich auch immer wieder befreien. Es blieb am Ende beim 2:3 und Schweden konnte damit auch das sechste Spiel zwischen beiden Teams in diesem Jahr gewinnen.
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