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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 10.Dezember 2023

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des zweiten Advents-Wochenendes mit insgesamt 30 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nordrhein-Westfalen, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin und aus dem Frauen-Eishockey.
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbrenberlinEisbären Berlin
Auswärtsserie ausgebaut: Eisbären gewinnen in Bremerhaven

(DEL)  Die Eisbären Berlin gewannen am Freitagabend das Topspiel des 25. Spieltages der PENNY DEL bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:3 nach Verlängerung. Die Berliner bleiben somit auch im neunten Auswärtsspiel in Serie ungeschlagen und haben die Tabellenführung verteidigt. Neuzugang Jaedon Descheneau gab sein Debüt für den Hauptstadtclub. Stürmer Ty Ronning feierte sein Comeback nach knapp siebenwöchiger Verletzungspause.  
Die Gastgeber hatten zunächst mehr Zugriff auf die Partie, jedoch war es Rückkehrer Ronning, der den Hauptstadtclub in Führung brachte. In der Folge hatte Bremerhaven weiterhin mehr vom Spiel und kam kurz vor der ersten Drittelpause durch Ziga Jeglic (20.) zum Ausgleich. Im mittleren Spielabschnitt brachte Alexander Friesen (24./PP1) die Norddeutschen im Powerplay erstmals in Front. Nachdem Manuel Wiederer (27.) für Berlin ausglich, sorgte Nicolas Appendino (28.) wenig später für die erneute Führung der Bremerhavener. Die Berliner drückten im Schlussdrittel auf den Ausgleich. Dieser gelang dann Debütant Jaedon Descheneau (49.), sodass es in die Verlängerung ging. In der Overtime erzielte Tobias Eder (64.) den entscheidenden Treffer für die Eisbären.
Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Ligaspiel bereits am Sonntag, den 10. Dezember. Dann gastiert der EHC Red Bull München in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 15:15 Uhr.
Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich zufrieden. Ich bin stolz auf meine Spieler, dass sie sich gegen eine sehr gute Bremerhavener Mannschaft zurückgekämpft haben. Wir waren bereit und sind ordentlich ins Spiel gestartet. Durch viele Strafzeiten wechselte das Momentum dann aber auf die Seite Bremerhavens. Unser Unterzahlspiel hat aber gut funktioniert. Zum Ende des Startdrittels und über den gesamten mittleren Spielabschnitt war Bremerhaven dann zweifellos die bessere Mannschaft. Aber Respekt an mein Team. Wir haben uns noch einmal gesammelt und haben ein gutes Schlussdrittel abgeliefert. Wir haben einfach gespielt und die Zweikämpfe gewonnen. Kurz vor Schluss mussten wir dann noch ein Bremerhavener Powerplay überstehen. Wir haben uns aber durchgesetzt und schlussendlich den Extrapunkt gesichert.“
Jaedon Descheneau (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war ein wichtiger Sieg für uns. Es macht immer Spaß gegen Mannschaften zu spielen, die in der Tabelle direkt hinter einem stehen. Es freut mich, direkt mit so einer Partie zu starten. Unser Unterzahlspiel war heute sehr gut und hat uns im Spiel gehalten. Im Fünf-gegen-Fünf konnten wir uns viele Möglichkeiten herausspielen. Ich freue mich über mein Tor. Der erste Treffer ist oftmals der schwerste. Mein Tor kam auch zu einem wichtigen Zeitpunkt.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  22:38 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     meb


duesseldorferegDüsseldorfer EG
5:4-Erfolg; DEG gewinnt spektakulär gegen Schwenningen

(DEL)  Die Düsseldorfer EG hat gegen die Schwenninger Wild Wings mit 5:4 gewonnen. In einer spektakulären Partie kamen die Rot-Gelben mehrfach zurück und sicherten sich acht Sekunden vor Ende den Sieg. Brendan O’Donnell war der Matchwinner und Mann des Abends.
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  22:14 Uhr
Bericht:     DEG
Autor:     pdeg

  
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Serie ausgebaut: Red Bulls bezwingen auch Wolfsburg

(DEL)  Der EHC Red Bull München hat seine Erfolgsserie in der PENNY DEL ausgebaut. Die Mannschaft von Trainer Toni Söderholm gewann gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 2:1 (1:1|1:0|0:0) und feierte damit den vierten Dreier in Folge. Vor 5.069 Zuschauern im Olympia-Eisstadion trafen Maximilian Kastner und Andreas Eder für den deutschen Meister.
München und Wolfsburg setzten von Beginn an auf Offensive. Ein offener Schlagabtausch mit vielen Torschüssen war die Folge. Es dauerte nicht lange, bis der erste Treffer des Abends fiel. In der fünften Spielminute jubelten zuerst die Grizzlys, weil Justin Feser eine 2-auf-0-Situation eiskalt nutzte. Die Red Bulls antworteten aber exakt zwei Minuten später: Kastner zielte genau in den Winkel zum Ausgleich (7.). Auch im Anschluss Chancen auf beiden Seiten, darunter ein Hochkaräter der Gäste: Wieder tauchten zwei Wolfsburger frei vor Mathias Niederberger auf, doch dieses Mal rettete der Schlussmann mit einer Glanzparade (12.). So ging es mit 1:1 in die erste Pause.
Ein ähnliches Bild auch im Mittelabschnitt mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Aber Niederberger hielt weiterhin stark und auch sein Konterpart Dustin Strahlmeier war zunächst nicht zu bezwingen. In Münchner Überzahl musste der Grizzlys-Keeper dann zum zweiten Mal hinter sich greifen: Yasin Ehliz spielte punktgenau auf Eder, der den Puck über die Linie drückte (34.). Das 2:1 war gleichzeitig der Spielstand nach zwei Dritteln.
Wolfsburg investierte im Schlussabschnitt mehr in die Offensive, die Red Bulls verteidigten aber clever. Bis in die Schlussphase hielten sie die Gäste vom eigenen Tor fern. Erst als Grizzlys-Trainer Mike Stewart volles Risiko ging und den sechsten Feldspieler brachte (58.), musste München zittern. Doch die starke Defensive um Torhüter Niederberger rettete den knappen Vorsprung ins Ziel.
Maximilian Kastner:
„Die schnelle Antwort war definitiv sehr wertvoll. Ich wollte die Scheibe zum Tor bringen und bin froh, dass sie reingegangen ist. Wir wollten härter am Mann sein und vor dem Tor aufräumen. Das haben wir in den letzten Spielen gut gemacht.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  22:10 Uhr
Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
3:4! Eispiraten unterliegen Dresden in der Overtime - Westsachsen holen nur einen Zähler im Sachsenderby

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich den Dresdner Eislöwen am heutigen Freitagabend mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Die Westsachsen, die lange die spielbestimmende Mannschaft waren, mussten sich somit erneut in der Overtime beugen und konnten vor 3.869 Zuschauern somit nur einen Zähler einfahren.
Cheftrainer Jussi Tuores musste in diesem Sachsenderby weiter auf Scott Feser sowie auf Henri Kanninen verzichten. Der Finne schaffte es leicht angeschlagen nicht in das Aufgebot der Westsachsen, die dafür auf die beiden Bremerhavener Justin Büsing und Gregory Kreutzer bauen konnten.
Die Eispiraten versuchten schnell das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, hatten kurz nach dem Start aber glück, dass die Eislöwen lediglich den Pfosten trafen. Danach waren dann aber die Gastgeber am Drücker. Immer wieder, allen voran in numerischer Überzahl, gelang es den Crimmitschauern, sich beste Torchancen herauszuspielen. Bis zum ersten Treffer mussten sich die lautstarken Eispiraten-Anhänger aber bis zur 14. Minute gedulden. Sören Sturm und Thomas Reichel erarbeiteten sich im Nachsetzen den Puck, Vinny Saponari zog vor das Tor von Jannick Schwendener und überwand diesen mit der Rückhand sehenswert zum 1:0. Die Antwort der Eislöwen, die nicht ganz so viele Spielanteile hatten, aber immer wieder gefährlich vor Oleg Shilin auftauchten, ließ aber nicht lange auf sich warten. Tomas Andres sorgte nämlich nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer für den Ausgleich zum 1:1 (16.).
Im zweiten Durchgang gestaltete sich das Spiel dann offener. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten, doch sowohl Oleg Shilin als auch Jannick Schwendener parierten stark und ließen so lange keine weiteren Gegentreffer zu. Die Gäste aus der Landeshauptstadt wurden mit Verlauf der Zeit aber etwas besser und konnten ihre erste Überzahlsituation effektiv nutzen. David Suvanto stand am langen Pfosten genau richtig – der Schwede hatte schließlich keine Probleme, den Puck, der zuvor abgefälscht wurde, über die Torlinie zu bugsieren (32.). Dieses Mal hatten aber die Eispiraten eine schnelle Antwort parat. Max Balinson suchte nach 35 Minuten den Abschluss von der blauen Linie. Der Puck flog an Freund und Feind vorbei und landete schließlich im Gehäuse der Eislöwen. Zuvor nahm Tobias Lindberg dem Dresdner Goalie Jannick Schwendener erfolgreich die Sicht – 2:2.
Und die Eispiraten nahmen den Schwung mit in den Schlussabschnitt. So waren nur 42 Sekunden gespielt, als Tobias Lindberg einen Distanzschuss auspacke und den Puck in den Winkel hämmerte – 3:2 (41.)! Die Mannschaft von Jussi Tuores hatte die Partie fortan im Griff und konnte immer wieder gute Vorstöße produzieren, ohne aber einen weiteren Treffer zu erzielen. Die Quittung gab es auf der Gegenseite. Tobias Lindbergs Pass hinter dem Tor landete genau auf der Kelle von Ricardo Hendreschke, der frei vor Oleg Shilin zum 3:3 einschießen konnte (52.).
Es ging also, wie bereits in den vergangenen beiden Spielen, in die Overtime. Und wieder sollten die Gäste den Zusatzpunkt aus dem Sahnpark entführen. Garret Pruden erhielt zu viel Platz und Zeit und überwand Oleg Shilin mit seinem Schuss ins kurze Eck zum 3:4. Somit konnten die Eispiraten letztlich nur einen Zähler aus diesem Sachsenderby mitnehmen und rutschen dabei mit nunmehr 41 Zählern auf den dritten Tabellenplatz der DEL2 ab.
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  22:51 Uhr
Bericht:     EC
Autor:     af


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen gewinnen Derby in Crimmitschau

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau am Freitagabend für sich entschieden. Mit 4:3 nach Verlängerung setzten sich die Blau-Weißen durch. Garret Pruden gelang der Siegtreffer in der Overtime.
Beide Teams schenkten sich von Beginn an nichts. Die Eislöwen hatten in der ersten Minute durch Simon Karlsson die erste dicke Chance. Der Schwede setzte den Puck an den Pfosten. Die Dresdner blieben in der Folge auch nach überstandenen Unterzahlsituationen die gefährlichere Mannschaft. Den Führungstreffer erzielten aber die Westsachsen. Vincent Saponari konnte in der 14. Minute das 1:0 für Crimmitschau erzielen. Die Eislöwen schüttelten sich daraufhin kurz und kamen schnell zum Ausgleich. In Minute 16 zog Karlsson mit dem Puck über die rechte Seite in die Eispiratenzone und sah im Zentrum Tomas Andres, der sich von seinem Gegenspieler löste. Der Pass kam auf den Deutsch-Tschechen, der auf 1:1 stellte.
Im zweiten Drittel waren die Eispiraten zunächst das bessere und aktivere Team. Janick Schwendener musste mehrfach eingreifen uns sein Team vor dem erneuten Rückstand bewahren. Als die Dresdner ihr erstes Überzahlspiel bekamen, nutzten sie es. Crimmitschaus Keeper Shilin konnte den Puck nach einem Schuss von Porsberger nicht festhalten. David Suvanto stand goldrichtig und verwertete den Nachschuss zur 2:1-Führung (32.). Aber auch die Freude über die Führung der Eislöwen hielt nicht lange. Max Balinson traf in der 35. Minute per Gewaltschuss aus der Distanz zum 2:2.
Damit ging es auch mit einem Unentschieden ins dritte Drittel, wo es die kalte Dusche für die Eislöwen gab. Nach nur 42 Sekunden stand es 3:2 für Crimmitschau. Lindberg zog ab, Elten fälschte wohl noch leicht ab und der Puck schlug im Dresdner Tor ein. Eine Überzahl kurz darauf ließen die Eislöwen diesmal ungenutzt, aber das Team von Coach Petteri Kilpivaara gab nicht auf. Am Ende war es ein Fehler der Eispiraten, der das 3:3 ermöglichte. Lindberg passte vor das eigene Tor, wo Ricardo Hendreschke lauerte und zum Ausgleich einnetzen konnte (52.). Es ist das erste Saisontor für den gebürtigen Dresdner.
Wie schon am Sonntag in Weißwasser ging auch dieses Sachsenderby in die Verlängerung, wo den Eislöwen der Lucky Punch gelang. 49 Sekunden vor Ende der Overtime war es Garret Pruden, der zum 4:3-Siegtreffer für die Eislöwen treffen konnte und den Derbysieg mit dem Team und den mitgereisten Fans feiern durfte.
Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ein großes Lob an unsere Fans, die uns zum Sieg gepusht haben. Das Momentum hat im Spiel oft gewechselt. Wir hatten schon im ersten Drittel viele Riesenchancen. Wir haben trotz der beiden Rückstände bis zum Ende nicht aufgegeben, immer weitergekämpft und den Weg gefunden, das Spiel auszugleichen. In der Verlängerung haben wir erwachsener gespielt, als in der Overtime in Weißwasser. Das hat uns den Sieg gebracht. Ich bin stolz auf die Jungs. Sie haben alles gegeben und ich denke, wir haben uns den Sieg am Ende auch verdient.“
Weiter geht es am Sonntag um 17:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen Bad Nauheim.
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  23:13 Uhr
Bericht:     ESCD
Autor:     ka


kasselhuskiesKassel Huskies
Defensivschlacht in Weißwasser: Huskies drehen das Spiel

(DEL2)  Heute waren die Kassel Huskies in Weißwasser zum nächsten DEL2-Spitzenspiel zu Gast. Nachdem es über zwei Drittel keine Treffer gab, gingen die Füchse zunächst in Führung, doch die Huskies drehten die Partie durch Treffer von Weidner und Keck.
Zu Beginn der Partie neutralisierten sich die beiden Teams weitestgehend. Den Huskies gelang es, das Mitteldrittel dicht zu halten, kamen aber selbst ebenfalls zu keinen wirklichen Chancen. Nach einer Strafe gegen Marco Müller, welcher so eine große Chance der Gastgeber vereitelte, kamen diese im anschließenden Powerplay zur ersten großen Gelegenheit. Im entstandenen Durcheinander vor dem Tor der Huskies behielt Keck jedoch die Übersicht und verpasste mit seinem Konter selbst den Führungstreffer nur knapp (15.). Wieder gefragt war Maxwell in der 18. Spielminute, behielt gegen den Schuss von Valentin jedoch die Überhand. Die wahrscheinlich beste Gelegenheit bot sich den Huskies durch Valenti, dessen Schuss jedoch von Stettmer pariert wurde (19.), weswegen es mit einem 0:0 in die erste Pause ging.
Das zweite Drittel gestaltete sich zunächst ähnlich wie der erste Abschnitt, auch wenn die Torerfolge noch einmal näher kamen. Nach einem gewonnen Bully traf Zauner das Gestänge (25.), kurz darauf machte Keussen es ihm mit einem Pfostenschuss auf der anderen Seite nach (28.). Nach einem Check gegen Michael Bartuli wurde eine 5+Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Marco Müller ausgesprochen. Im Anschluss folgten zwei kleine Strafen gegen beide Teams, wodurch die Lausitzer Füchse noch mehr Platz auf dem Eis und Chancen auf den Führungstreffer erhielten. Trotz zwischenzeitlich anderthalb Minuten doppelter Unterzahl überstanden die Huskies diese Situation, auch dank eines starken Maxwell, schadlos und kamen selbst zu Gelegenheiten. Die beste Chance in Unterzahl hatte Lowry, welcher versuchte Stettmer mit einem Schuss aufs kurze Eck zu überwinden, den Puck aber knapp über das Tor schoss (37.).
Im Schlussdrittel fielen dann schließlich doch noch Tore. Nachdem die Gastgeber eine Druckphase in den ersten Minuten ungenutzt ließen, trafen sie in der 46. Minute durch einen Schuss von Coughler von der Grundlinie, welcher Maxwell am kurzen Pfosten durchrutschte, zum 1:0. Nur zwei Minuten später machte Maxwell mit einer Parade gegen einen Alleingang von Scheidl seinen Fehler wieder gut (50.). Im Anschluss kam nun die Schlussoffensive der Huskies zum Zug und belohnte sich direkt. Einen Abschluss von Seigo konnte Stettmer nur prallen lassen, wodurch Weidner unbedrängt zum Ausgleichstreffer kam (51.). In der 53. Minute hatten die Huskies erneut die Gelegenheit einen Rebound zu verwerten, diesmal war Stettmer jedoch zur Stelle. Auch wenn Stettmer die Offensive der Schlittenhunde stellenweise zum Verzweifeln brachte, fanden diese kurz vor Schluss nochmal einen Weg, ihn zu bezwingen. Bodnarchuk fand den freistehenden Keck, welcher von der rechten Seite aus spitzem Winkel zum Führungstreffer für Kassel traf (58.). Lowry traf kurz darauf im Alleingang nur den Pfosten und verpasste so die vorzeitige Entscheidung (59.), was jedoch keine Rolle mehr spielen sollten, da die Füchse zu keiner Chance mehr kamen und den Sieg der Huskies so nicht mehr gefährdeten.
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  22:34 Uhr
Bericht:     ECK
Autor:     mk


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker komplett von der Rolle - ESVK unterliegt nach desolatem Mitteldrittel den Bietigheim Steelers mit 2:7

(DEL2)  Zum 25. Spieltag der DEL2 Saison 2023/2024 gastierten die Bietigheim Steelers in der energie schwaben arena.
Trainer Daniel Jun setzte fast auf den gleichen Kader wie am letzten Wochenende. Einzige Änderung war, dass Johannes Krauß den Platz von Nikolaus Heigl einnahm, der wieder für den EHC Red Bull München auf dem Eis war. Die Joker verloren vor 2066 Zuschauern mit 2:7.
Die Highlights, die Stimmen zum Spiel von John Lammers, Alex Thiel und Alexander Preibisch sowie die Pressekonferenz mit den beiden Trainern gibt es auf esvk.tv. Klick.
Die Ellentaler erwischen einen perfekten Start in die Partie: Ein schnell ausgespielter Rush ermöglichte den Gästen einen 2 auf 1 Konter in Richtung des Gehäuses von Daniel Fießinger. Lewis Zerter-Gossage legte mustergültig quer und Dominik Lascheit müsste die Scheibe nur noch über die Linie schieben. In der Folge ist der ESVK um eine Reaktion bemüht scheiterte aber immer wieder an Leon Doubrawa im Tor der Mannschaft von Daniel Naud. So vergab unter anderem Sami Blomqvist freistehend im Slot. Auch im weiteren Verlauf waren die Rot-Gelben die aktivere Mannschaft, doch es fehlte die Präzision im Abschluss. Die Gegenseite machte es besser und schraubte den Spielstand durch den Treffer von Jack Olin Doremus auf 2:0. Der US-Amerikaner traf per platzierten Handgelenkschuss über die Schulter von Daniel Fießinger. Kurz darauf erhielt der ESVK nach einem Haken von Brett Welychka seine erste Möglichkeit in Überzahl zu agieren. Hier war es John Lammers der am langen Pfosten seinen kongenialen Partner Tyler Spurgeon fand und dieser überwand Leon Doubrawa zum Anschlusstreffer. Fortan ist der ESV Kaufbeuren am Drücker doch Sebastian Gorciks Schuss fand nur den Weg über den Querbalken. Mit einem Spielstand von 2:1 ging es in die erste Drittelpause.
Kurz nach Wiederanpfiff sind es erneut die Ellentaler, die sich in Person ihres Topscorers auf die Anzeigetafel brachten. Die Joker konnten die Scheibe nicht kontrollieren und Jack Olin Doremus durfte allein auf Daniel Fießinger zufahren und traf durchs Five-Hole zur erneuten Zwei-Tore-Führung. Die Heimmannschaft wirkte in der Folge verunsichert und mit vielen Stockfehlern im eigenen Spiel. Aus einem solchen resultierte dann auch der nächste Gegentreffer: Erneut ist es Jack Olin Doremus der einen Pass von Fabian Koziol abfing und den nächsten Breakaway erfolgreich abschloss. Daniel Jun versuchten mit aktivem Coaching im Powerbreak seine Männer wieder auf Spur zu bringen. Doch das Spiel zeigte sich unverändert und so durfte erneut der Topscorer der Steeler allein auf den Kaufbeurer Schlussmann zufahren, doch diesmal konnte dieser seine Klasse zeigen. In Spielminute 34. gab es dann die erste Strafe gegen die Allgäuer: Simon Schütz musste wegen eines Haltens in die Kühlbox. Die Steelers immer wieder mit dem gleichen Spielzug doch die Hausherren fanden kein Mittel dagegen. Im dritten Versuch ist es dann Brett Welychka, der die Scheibe per platzierten Handgelenkschuss am Kaufbeurer Schlussmann vorbeibrachte. 30 Sekunden später gab es dann den Hoffnungsschimmer für die Fans, die es mit den Allgäuern hielten. Dennis Dietmann musste nach einem Stockcheck für zwei Minuten vom Eis. Doch das Powerplay war nicht zielstrebig und immer wieder von Fehlern geprägt und so verstrich die numerische Überzahl ohne klare Möglichkeit. Doch den Schlusspunkt in diesem Drittel setzten die Ellentaler mit dem Treffer zum 1:6 durch Jackson Cressey. Dieses Gegentor setzte dann auch den Schlusspunkt für Daniel Fießinger, welcher fortan an von Rihards Barbulis vertreten wurde. Begleitet von einigen Pfiffen verließen die Joker das Eis.
Dem Willen zu Beginn konnte man den Joker zu Beginn des Schlussabschnittes nicht absprechen aber es fehlte an den Ideen in der Offensive. So ist es ein Fehler von Rihards Barbulis der von den Gästen in Person von Fabjon Kuqi eiskalt mit dem 1:7 bestraft wurde. Auch in der Folge sind es die Ellentaler, die nach Kontern für Gefahr vor dem Gehäuse der Allgäuer sorgten. Das Team von Daniel Jun steckte nicht auf aber es fehlte die kreative Inspiration vor dem Tor. In Kombination mit den vielen defensiven Fehlern machte man es den Steelers auch zu leicht. Die verwalteten im letzten Drittel ihren Vorsprung und besonnten sich auf eine gute defensive Grundordnung. Den Schlusspunkt setzte dann aber Sami Blomqvist in der 59. Spielminute, als er sich in einer Einzelaktion durchsetze und Leon Doubrawa keine Abwehrmöglichkeit ließ.
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  23:12 Uhr
Bericht:     ESVK
Autor:     pb


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
SOUVERÄNER DERBYSIEG: EISBÄREN REGENSBURG SCHLAGEN SELBER WÖLFE IN DER DONAU-ARENA MIT 4:1

(DEL2)  Duftmarke des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg: Im Derby vor eigenem Publikum gegen die Selber Wölfe gelang den Domstädtern ein souveräner und hochverdienter 4:1 (1:0/3:0/0:1)-Erfolg. Die Oberpfälzer gingen dabei durch zwei Tore von Andrew Yogan (8. und 21. Minute) in Führung, die Tomáš Schwamberger (34.) und Corey Trivino (40.) gar auf 4:0 ausbauten. Den Gästen gelang erst kurz vor Schluss in Überzahl der Ehrentreffer (Egils Kalns/59.). Damit festigten die EBR ihren siebten Tabellenplatz (37 Punkte) – Selb rutschte hingegen auf Rang zwölf ab (33). Nach dem Erfolg im Duell mit dem fränkischen Rivalen steht nun aber direkt das nächste Derby an: Am Sonntag, 10. Dezember, geht es für die Donau-Städter nach Niederbayern zum EV Landshut. Das Duell in der Fanatec-Arena am Gutenbergweg beginnt um 18 Uhr (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/doppelte-derbyzeit-eisbaeren-regensburg-empfangen-am-freitag-selber-woelfe-sonntag-auswaerts-beim-ev-landshut). Das nächste Heimspiel folgt dann am Freitag, 15. Dezember, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den gleichen Gegner (Vorbericht folgt).
Der Kader der Eisbären Regensburg kam vor dem richtungsweisenden Prestigeduell gegen die Selber Wölfe ausgedünnt daher: Gleich vier Verteidiger fielen der Krankheitswelle im Team zum Opfer und standen Coach Max Kaltenhauser nicht zur Verfügung. Ohne Sandro Mayr, Xaver Tippmann, André Bühler und Korbinian Schütz half daher Lukas Heger in ungewohnter Position als Abwehrspieler aus. Im Sturm musste zudem – ebenfalls krankheitsbedingt – Constantin Ontl passen, Niklas Zeilbeck spielte für Passau in der Oberliga. Die EBR gingen somit mit nur sechs Defensivspielern und elf Angreifern in die Partie. Im Tor startete beim großen „Infineon Game Day“ Tom McCollum, Jonas Neffin stand als Ersatzgoalie bereit.
Das Selbstvertrauen aus zuletzt drei Siegen in Serie war den Donau-Städtern auch gegen die Franken von Beginn an anzumerken: Sie übernahmen von der ersten Minute an das Zepter und diktierten das Geschehen. Nach nur 40 Sekunden krachte ein Schuss von Richard Diviš neben Selbs Goalie Michel Weidekamp an den Pfosten. Den direkten Gegenzug der Gäste parierte indes der gut aufgelegte Tom McCollum. Nach weiteren Großchancen der EBR durch Tomaš Schwamberger (4. Minute) sowie Corey Trivino und Jakob Weber in Überzahl (7.), brach dann Andrew Yogan den Bann. Kurz nach Ablauf der Strafe gegen Selb wurde er von Andrew Schembri, Jakob Weber und Abbott Girduckis stark freigespielt und verwandelte eine Direktabnahme zum verdienten 1:0 für Regensburg. Weitere Treffer fielen im ersten Durchgang aber nicht – auch weil die Donau-Städter eine vierminütige Powerplaysituation ungenutzt ließen.
Jubel in der Donau-Arena nur wenige Augenblicke nach Wiederbeginn: 52 Sekunden waren gespielt, da setzte Girduckis Sturmpartner Yogan erneut in Szene – der ging allein auf Weidekamp zu und verwandelte eiskalt zum 2:0 (21.). Kurz darauf hatten die sonst sehr dominanten Gastgeber aber Glück, als Wölfe-Topscorer Jordan Knackstedt mit einem satten Schuss nur das Aluminium traf (34.). Besser zielte unmittelbar darauf Tomáš Schwamberger: Nach einem überfallartigen Konter fand Kapitän Nikola Gajovský den schnellen Angreifer mit einem punktgenauen Pass und Schwamberger verwertete allein vor Weidekamp zum 3:0 (34.). Und die Eisbären setzten sogar noch einen drauf: Yogan gewann in der eigenen Zone die Scheibe und schickte mit einem weiten Pass Trivino auf die Reise – erneut blieb der Regensburger gegen Weidekamp Sieger. 4:0 kurz vor Ende des zweiten Durchgangs (40.).
Mit diesem komfortablen Vorsprung im Rücken ließen es die Oberpfälzer im Schlussabschnitt etwas ruhiger angehen. Dennoch ergaben sich auch im dritten Drittel noch zahlreiche Großchancen für die EBR: Unter anderem verspielten sich Andrew Schembri und Marvin Schmid nach einem starken Angriff direkt vor dem für Weidekamp in der zweiten Pause eingewechselten Michael Bitzer (49.). Selb boten sich indes einige Möglichkeiten auf den Ehrentreffer – die beste vergab Knackstedt in der 56. Minute, als er mit einem Alleingang an McCollum scheiterte. Als alles schon nach einem Shutout für den Regensburger Goalie aussah, nutzte Selbs lettischer Kontingentspieler Egils Kalns dann aber doch noch ein Powerplay zum einzigen Treffer der Franken an diesem Abend (59.). Der Großteil der 3621 Fans in der Donau-Arena bejubelte deshalb wenig später einen 4:1-Derbysieg der Domstädter.
Mit dem vierten Sieg in Serie sicherten die Eisbären Platz sieben in der DEL-2-Tabelle (37 Punkte). Die Gäste aus Oberfranken rutschten indes um einen Platz ab und sind nun Zwölfter (33). Ruhepausen bleiben den krankheitsgebeutelten EBR aber kaum: Mit zwei weiteren Derbys stehen als nächstes direkt wieder wichtige Aufgaben bevor. Am morgigen Sonntag, 10. Dezember, steht das Spiel auswärts beim EV Landshut in der Fanatec-Arena am Gutenbergweg an (Beginn 18 Uhr - (zum Vorbericht: https://eisbaeren-regensburg.com/doppelte-derbyzeit-eisbaeren-regensburg-empfangen-am-freitag-selber-woelfe-sonntag-auswaerts-beim-ev-landshut). Und auch das nächste Heimspiel am Freitag darauf, 15. Dezember, geht gegen den großen Rivalen aus Niederbayern (Beginn in der Donau-Arena um 20 Uhr – Vorbericht folgt). Knapp 4000 Tickets sind für diese Begegnung bereits verkauft.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  11:21 Uhr
Bericht:     EVR
Autor:     jml


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Spektakuläre Starbulls-Treffer durch neun verschiedene Spieler!  

(DEL2)  Der ersehnte Rosenheimer Sieg auf eigenem Eis nach zuletzt drei Heimniederlagen in Folge fiel spektakulär aus. Die Starbulls schlugen in der DEL2 am Freitagabend die drei Punkte hinter ihnen lauernden Wölfe vom EHC Freiburg vor 3.856 Zuschauern, darunter rund 500 per Sonderzug angereiste Fans aus dem Breisgau, mit 9:4. Die allesamt überaus sehenswerten Rosenheimer Tore wurden von neun verschiedenen Spielern erzielt. Fünf Mal landete der Puck zudem noch an Latte oder Pfosten des Freiburger Kastens. Die Weichen auf Sieg stellten die Starbulls im zweiten Drittel, als sie innerhalb von sechs Minuten von 2:2 auf 6:2 davon zogen.  
Die Partie begann mit 15 Minuten Verspätung, weil der Freiburger Mannschaftsbus mehrfach  im Stau steckte und erst eine knappe Stunde vor dem geplanten Spielbeginn am ROFA-Stadion eintraf. „Es sah aber dann in den ersten zehn Minuten so aus, als hätte meine Mannschaft acht Stunden Busfahrt in den Beinen gehabt und nicht der Gegner“, sagte Starbulls-Chefcoach Jari Pasanen nach dem Spiel. Bei den Gästen lief zwar auch nur relativ wenig zusammen, bei den Starbulls aber so gut wie gar nichts. Und gleich beim ersten Freiburger Überzahlspiel klingelte es im Rosenheimer Tor. Nikolas Linsenmaier spielte mit Sebastian Hon Doppelpass und hämmerte die Scheibe per Direktabnahme ins rechte obere Eck zum 0:1 (9.). 
Kurz danach kamen die Starbulls ebenfalls in den Genuss einer Überzahlsituation, bei der Norman Hauner an der Latte und Lukas Laub am Pfosten scheiterten (10.). Mit einer Energieleistung und einem schönen Abschluss unter die Latte stellte Shane Hanna bei einer angezeigten Strafe aber dann doch den schnellen Ausgleich zum 1:1 her (13.). Nach einem Pfostenschuss von Chris Dodero war es Sebastian Streu, der die Starbulls aus kurzer Distanz mit 2:1 in Führung brachte – Dodero hatte ihm den Puck dank feiner Technik und großer Übersicht auf engstem Raum von hinter der Grundlinie wunderbar serviert (18.).  
Erst 38 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, als Freiburg zum 2:2 kam. Erneut traf Linsenmeier gegen eine nicht sattelfest wirkende Rosenheimer Abwehr. Danach drehten die Hausherren aber mächtig auf. Lukas Laub traf nur den Pfosten. Chris Dodero schoss die Starbulls nach einem von ihm und Reid Duke inszenierten spielerischen Gustostückerl kurz darauf aber wieder in Führung (25.). Norman Hauner setzte nach einem Solo quer durch die Angriffszon mit einem platzierten Schrägschuss ins kurze Eck unter die Latte das 4:2 drauf (29.). Eine halbe Minute später versenkte Denis Shevyrin die Scheibe aus dem rechten Bullykreis unhaltbar im linken oberen Eck zum 5:2 (29.) – es war der erste Saisontreffer des vor der Saison aus Kassel gekommenen Neuzugangs. 
Gästetorwart Luis Benzing, dem bei keinem der fünf Rosenheimer Tore nennenwerte Schuld traf, machte Platz für David Zabolotny, der aber schon eineinhalb Minuten später ebenfalls hinter sich greifen musste. Bei angezeigter Strafe gegen Freiburg nahm Reid Duke Fahrt auf und krönte sein herrliches Solo mit einem unhaltbaren Abschluss unter die Latte zum 6:2 (31.). Noch in derselben Spielminute überraschte Valentino Klos Rosenheims Torwart Tomas Pöpperle mit einem Schrägschuss und verkürzte auf 6:3. Weil die Starbulls einige weitere gute Chancen liegen ließen – unter anderem scheiterte Hauner frei auf Zabolotny zufahrend (36.) – hätte es zu Beginn des letzten Spielabschnitts noch einmal eng werden können. Die Starbulls überstanden aber eine Unterzahlsituation schadlos und konnten wenig später ihrerseits einen Powerplaytreffer bejubeln. Lukas Laub scheiterte zunächst am Pfosten, bekam aber Momente später die zweite Chance und netzte nach einer feinen Finte am Torraum cool zum 7:3 ein (46.).  
Beim nächsten Rosenheimer Überzahlspiel versprang Shane Hanna an der blauen Linie die Scheibe, Freiburgs vor kurzem nachverpflichteter Finne Eero Elo war auf und davon und versenkte frei vor Pöpperle zum 7:4 (47.). Ebenso eiskalt vollendete Stefan Reiter auf der Gegenseite nach einem Chip-Pass von C.J. Stretch in den Torgiebel zum 8:4, wobei Reiter gleich zwei Freiburger Verteidiger überlief (50.). Es war der dritte Starbulls-Treffer, der an diesem Abend bei einer angezeigten Strafzeit fiel. 
Den Schlusspunkt zum 9:4 setzte Manuel Strodel per Abstauber nach spielerisch und technisch hochwertiger Powerplay-Vorarbeit von Duke und Dodero (56.). Duke hätte nach einem spektakulären Solo das Resultat fast sogar noch zweistellig gestaltet, doch Torwart Zabolotny konnte im letzten Moment parieren (58.). 
Mit nun 37 Punkten haben sich die Starbulls auf Rang acht der nach wie vor zwischen Rang zwei und dem letzten Platz sehr engen DEL2-Tabelle vorgearbeitet, müssen nun aber gleich zweimal hintereinander gegen den unangefochtenen Tabellenführer Kassel Huskies antreten. Am Sonntag um 17 Uhr steht zunächst das Auswärtsspiel in der Nordhessen-Arena auf dem Programm, am kommenden Freitag ist der Topfavorit auf Meisterschaft und Aufstieg in die DEL dann im ROFA-Stadion zu Gast.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  00:50 Uhr
Bericht:     SBR
Autor:     ah


selberwoelfeSelber Wölfe
Wölfe machen zu viele Fehler - Eisbären Regensburg vs. Selber Wölfe 4:1 (1:0; 3:0; 0:1)

(DEL2)  Die Selber Wölfe machen bei ihrem Gastspiel in Regensburg zu viele Fehler, die die Hausherren konsequent auszunutzen wissen. Trotz vieler Strafen gestalteten die Selber Wölfe den 1. Spielabschnitt noch relativ ausgeglichen, im 2. Drittel allerdings schenkten die Wölfe durch individuelle Fehler den Gastgebern 3 Tore. Im letzten Spielabschnitt würfelte das Selber Trainerteam die Formationen noch einmal kräftig durcheinander und so gelang durch Kalns zumindest noch der Ehrentreffer.
Die Partie begann gleich mit je einer Torchance auf beiden Seiten. Nachdem Divis an Weidekamp gescheitert war, setzte Wölfe-Neuzugang Heljanko auf der Gegenseite sein erstes offensives Ausrufezeichen. Doch auch McCollum war auf seinem Posten. Die beiden Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken gegenseitig. Ein leichtes optisches Übergewicht für die Oberpfälzer war den sechs Strafminuten geschuldet, die die Selber zogen. Doch hier agierten die Gastgeber überwiegend harmlos. In der 8. Minute konnten die Eisbären dann doch die noch fehlende Zuordnung in der Selber Hintermannschaft nach gerade überstandener Strafe nutzen und durch Topscorer Yogan die Führung erzielen. Alle weiteren Chancen beider Teams vereitelten die gut aufgelegten Torhüter.
Der Start ins Mitteldrittel lief denkbar schlecht für die Selber Wölfe. Vorne scheiterte Kruminsch, den schnellen Gegenangriff nutzte Yogan in Scharfschützenmanier mit einem Hammer in den Giebel zum 2:0. Nach weiteren Chancen durch Gajovsky und Girduckis zielte Knackstedt knapp am Tor vorbei. Fast im Gegenzug ließen die Wölfe wieder ein Turnover zu. Regensburgs Schwamberger ließ sich nicht zweimal bitten und netzte zum 3:0 ein. Gegen Ende des 2. Spielabschnitts drückten die Wölfe in der Offensive. Doch statt den Anschlusstreffer zu markieren, schenkten sie den Gastgebern durch einen schlampigen Querpass an der blauen Linie den nächsten Turnover her, den die Eisbären durch Trivino mit dem 4:0 bestraften. Der stocksaure Weidekamp im Selber Tor konnte einem leidtun und wurde im Schlussabschnitt auch durch Bitzer ersetzt.
Nach der zweiten Pause hatte das Selber Trainerteam nicht nur den Torhüter gewechselt, sondern auch die Sturmformationen noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt. Dieser frische Wind tat den Wölfen gut, wenn auch die Gastgeber einen großen Sturmlauf der Porzellanstädter zu verhindern wussten. Die beste Chance auf Selber Seite gehörte Knackstedt, der in Unterzahl alleine auf McCollum zulief, aber am Regensburger Goalie scheiterte. In der 59. Minute gelang Kalns in Überzahl zumindest noch der Ehrentreffer zum Endstand von 5:1.
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  22:39 Uhr
Bericht:     SW
Autor:     oo


bayreuthtigersBayreuth Tigers
Tigers verlieren erst den Faden und dann das Spiel - EV Füssen vs. Bayreuth Tigers 5:3 (1:1 / 2:0 / 2:2)

(OLS)  Mit Schulte im Tor und sonst unverändertem Lineup starteten die Tigers ebenso wie die Gastgeber aus Füssen mit viel Schwung in die Partie an diesem Freitagabend. Schon in der 1. Spielminute kamen beide Teams zu ersten Abschlüssen und in den Folgeminuten ging es munter hin und her, weil beide Mannschaften unbedingt den wichtigen Führungstreffer erzielen wollten. Die größte Chance dieser Phase hatte Ledlin (5.), als er allein auf Hötzinger zusteuerte, dieser den Schuss aber parieren konnte. Auch Schulte konnte sich gleich mehrfach auszeichnen, ehe in der 9. Minute plötzlich Elo und Hult alleine vor Hötzinger an die Scheibe kamen und Elo nach feinem Doppelpass locker zur Tigersführung einschieben konnte. In den Folgeminuten übernahm Füssen weitgehend das Kommando und kam zu mehreren gefährlichen Abschlüssen durch Arkiomaa und Neudecker, ehe Elo mit einem weiteren Alleingang an Hötzinger scheiterte. In der 15. Minute belohnte sich Füssen für den Aufwand: Philippe Bureau-Blais konnte unbedrängt von außen zur Mitte ziehen und Schulte mit einem platzierten Schuss in den Winkel überwinden. Kurz vor der Pause verhinderte dann Schulte stark den Rückstand: Nach einem Querpass vor dem Tor parierte er den Schuss der Gastgeber mit dem Schoner, sodass es mit 1:1 in die Kabine ging.
Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts übernahm Füssen eindeutig das Kommando, die Tigers brachten sich mit einer unnötigen Strafe zudem weiter in Not. Mehrfach musste Schulte retten, auch der Pfosten verhinderte den schnellen Rückstand. Erst nach einigen Minuten konnten sich die Tigers befreien und selbst zu Abschlüssen kommten – und just in diese Phase setzte Füssen einen Wirkungstreffer zum 2:1, bei dem ein Schuss aus der Distanz vor Schulte gut abgefälscht wurde und hinter ihm einschlug. Das Team von Rich Chernomaz mühte sich in den folgenden Minuten, wirklich zwingend kam man aber nur selten zum Abschluss, es fehlte an guten Ideen und noch mehr an der Umsetzung. Und so waren es die Gastgeber, die knapp 70 Sekunden vor der zweiten Pause trafen und so nach 40 Minuten mit 3:1 führten.
Ähnlich ging es im Schlussdrittel weiter: Füssen deutlich aktiver und mit viel mehr Zug zum Tor, wofür man sich schnell belohnte. Innerhalb von 41 Sekunden erhöhten Bureau-Blais und Nifosi auf 5:1, die Partie war damit weitgehend entschieden und das Spiel plätscherte vor sich hin. Erst in den Schlussminuten kamen die Tigers noch einmal auf und durch N. Schindler und Elo zu zwei Treffern, das Aufbäumen kam aber zu spät. Auch mit dem sechsten Feldspieler wollte kein weiteres Tor mehr gelingen, sodass der EV Füssen sich den hochverdienten Heimsieg sicherte.
In der anschließenden Pressekonferenz fand Co-Trainer deutliche Worte zum sportlichen Auftritt: „Wir wussten was uns hier erwartet, haben aber unser Spiel nicht aufs Eis gebracht und konnten den Kampf heute nicht annehmen. Nach einem guten Saisonstart straucheln wir seit drei, vier Spielen und müssen wieder die Kurve kriegen. Füssen hat heute hochverdient gewonnen.“
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  22:48 Uhr
Bericht:     BT
Autor:     kno


ecdcmemmingenMemmingen Indians
Memmingen ohne Punktgewinn in Bad Tölz

(OLS)  Stark angefangen, stark nachgelassen. So lässt sich das Memminger Spiel am Freitagabend in Bad Tölz beschreiben. Drei Minuten vor dem Ende kassierten die Indians das 3:4 und verloren, dank zweier Empty-Net-Treffer mit 3:6 bei den Löwen. Es war die dritte Niederlage in Folge. Am Sonntag (18 Uhr) muss der ECDC im Heimspiel gegen Stuttgart wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.
Gute Neuigkeiten gab es, trotz einiger angeschlagener Akteure, vor Beginn des Spiels. Valentin Busch und Linus Svedlund kehrten ins Line-Up zurück. Dafür fehlte Leon Häring, der nach Trainingsverletzung, auf unbestimmte Zeit ausfällt.
Im ersten Drittel hatten die Indians das Spiel ganz klar in der Hand. Die Memminger waren den Löwen in allen Belangen überlegen, gedanklich schneller und investierten mehr als die Gastgeber. Denis Fominych nutzte die erste Überzahlsituation der Indianer zum 1:0 aus. Dennoch wurden aber erneut hochkarätige Chancen nicht genutzt, um bereits im ersten Drittel einen entscheidenden Vorteil zu erzielen.
Im zweiten Abschnitt kamen die Löwen relativ früh zum Ausgleich. Der Torschütze für die Hausherren war Späth in der 23. . Ab diesem Zeitpunkt wirkten die Maustädter wie ausgewechselt. Das Team konnte nicht mehr an das erste Drittel anknüpfen, während hingegen die Schwarz-Gelben immer besser wurden. Alexander Fichtner schoss das 2:1 für Tölz in der 29.Minute. Ein Hoffnungsschimmer auf Memminger Seite war dann der Ausgleich von Milan Pfalzer kurz vor Ende des Mitteldrittels.
Mit einem Unentschieden gingen beide Teams in die letzten zwanzig Minuten. Am Ende war es aber die Willensleistung der Löwen, die zum Sieg für die Gastgeber führte. Topi Piipponen traf zum 3:2 für Tölz (49.Minute). Memmingen glich zwar durch Matej Pekr aus (55.Minute), aber die Löwen waren giftiger und entschlossener. In der 58.Minute fälschte Philipp Schlager einen Schuss zum 4:3 ab. Zwei weitere Empty Net Treffer folgten. Oliver Noack und erneut Topi Piipponen schossen die Hausherren zum 6:3 Erfolg über die Indians.
Um den Negativtrend zu stoppen, gilt es am Sonntag umso mehr, zusammenzustehen. Gemeinsam mit den Fans im Rücken will das Team gegen die Stuttgart Rebels wieder in die Erfolgsspur finden. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Karten sind bereits online im VVK erhältlich.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  12:05 Uhr
Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons mit nächster Niederlage - Herford auch gegen Halle ohne Torerfolg

(OLN)  Warten auf Punkte – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord das Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle mit 0:6 (0:3/0:0/0:3) verloren und muss weiterhin auf ein Erfolgserlebnis warten. Wie bereits vergangene Woche gegen Leipzig blieben die Ice Dragons dabei ohne Torerfolg.
Das Gästeteam hatte angesichts eines stark dezimierten Kaders viel auf die Anfangsphase gesetzt und dieser Plan sollte aufgehen. Während Halle hochkonzentriert und entschlossen aus der Kabine kam, wirkte Herford überhaupt noch nicht bereit für die Partie und ließ sich sofort in die Defensive drängen. Matynas Grinius (2.) und Tatu Vihavainen (3.) sorgten für die schnelle Führung der Saale Bulls und sofort machte sich in der imos Eishalle Ernüchterung auf den Rängen breit. Zwar gestaltete Herford das Spielgeschehen nun offener, eine Ergebniskorrektur sollte jedoch nicht gelingen. Im Gegenteil – Leon Fern erhöhte für Halle noch vor der ersten Drittelpause auf 3:0 in der 19. Minute.
Im zweiten Spielabschnitt verflachte die Begegnung. Herford blieb weitestgehend harmlos vor dem Tor, die Saale Bulls konzentrierten sich auf die eigene Defensivarbeit, womit Torgelegenheiten Mangelware blieben und weitere Treffer nicht fallen sollten.
Im Schlussabschnitt schlugen die Gäste dann erneut zu. Brett Perlini erhöhte in der 42. Minute zunächst auf 4:0, Patrick Schmid sorgte mit einem Doppelschlag in der 51. und 54. Minute für den deutlichen und verdienten 6:0-Auswärtssieg der Saale Bulls.
„Das Team ist überhaupt nicht bereit in der Anfangsphase. Wir kassieren schnell zwei Treffer und laufen von Beginn an dem Spiel hinterher. Halle spielt das alles dann problemlos und souverän und wir kommen heute für ein besseres Ergebnis nicht in Frage“, so ein sichtlich enttäuschter Headcoach Risto Kurkinen im Anschluss an die Begegnung.
Für den Herforder Eishockey Verein steht nun in der Sonntagsbegegnung das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten Füchse Duisburg ab 18.30 Uhr auf dem Programm.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  12:25 Uhr
Bericht:     HEV
Autor:     som

     
     
    

NEWS Landesverbände

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   

erscambergAmberg Wild Lions
Überzeugende Löwen triumphieren im Eishockey-Krimi - ERSC gegen Kempten mit dem besseren Ende

(BYL)  Auch das Rückspiel zwischen dem ERSC Amberg und dem ESC Kempten entwickelte sich zu einem Krimi, diesmal mit dem besseren Ausgang und einem 3:1-Erfolg für die Wild Lions. Ein Neuzugang auf Amberger Seite konnte da gleich eine Duftmarke setzen.
Dreimal mittrainiert und beim Debüt den Sieg endgültig gesichert: Hunter Fortin hatte so etwas, was man einen gelungenen Einstand nennen darf. Der US-Stürmer überzeugte mit einem hohen Speed, lauf- und stocktechnisch und traf sechs Minuten vor dem Ende zum entscheidenden und nicht unverdienten 3:1 für den ERSC. Ein starker Auftritt und das gilt auch für die gesamte Mannschaftsleistung aller drei Blöcke, angefangen beim wieder einmal überzeugenden Timon Bätge im Tor. Auch Gästecoach Sven Curmann konstatierte: „Das waren drei verdiente Punkte für Amberg“.
Nach kurzem Abtasten ging es am Freitagabend im Stadion am Schanzl gleich abwechslungsreich zur Sache. Die Gäste testeten zunächst das Amberger Torgestänge – insgesamt dreimal an diesem Abend - und praktisch im direkten Gegenzug traf Marco Pronath für die Löwen zum 1:0. Die Partie blieb höchst interessant, hatte nur wenige Unterbrechungen.
Das änderte sich auch im Mittelabschnitt kaum, wo sich zunächst die Gastgeber mehr Chancen erspielten. Das Powerplay der Löwen funktionierte nicht so optimal, auch bei doppelter Überzahl kam man nicht in die ideale Formation. Aber auch die Gäste konnten vier Minuten mit einem Mann mehr auf dem Eis nichts anfangen. In ausgeglichener Besetzung stand Amberg dann mehrfach vor einem Ausbau der Führung: Pronath, Fortin und Köbele scheiterten nur knapp. Das Drittel blieb torlos, auch wenn Kempten in der Phase kurz vor Drittelende viel Druck aufbauen konnte.
Beide Teams kannten auch im Schlussabschnitt nur den Weg nach vorne, Amberg vielleicht mit den etwas klareren Gelegenheiten und einer starken Defensive um Routinier Kevin Lavallee. Das 2:0 für den ERSC fiel dann doch etwas überraschend, vor allem weil die Löwen sich in Unterzahl befanden. Michael Kirchberger schickte Felix Köbele auf die Reise und der Kapitän verwandelte mit der Rückhand direkt ins obere Toreck. Der Torjubel im Stadion war kaum verhallt, da konnten die Gäste durch Michel Limböck auf 2:1 verkürzen. Wenig später aber der Auftritt von Hunter Fortin: Ideal angespielt von Philipp Siller verlud der Neuzugang Gästetorhüter Luca Mayer eiskalt zum 3:1.
Nach fünf Siegen in Serie verloren die Sharks erstmals wieder, weil sie „wohl nicht genug investiert haben“, wie Coach Curmann monierte. Ambergs Trainer Dirk Salinger resümierte kurz und knapp: „Wir standen hinten stabil und haben vorne die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht“.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  14:40 Uhr
Bericht:     ERSCA
Autor:     js


buchloheBuchloe Pirates
Erneut chancenlos - Die Buchloer Piraten kassieren beim Tabellenführer Erding auch im Rückspiel eine deutliche Abfuhr

(BYL)  Der Spitzenreiter TSV Erding war für die Buchloer Piraten auch im Rückspiel eine Nummer zu groß. Nach der 2:7 Niederlage vom vergangenen Sonntag unterlagen die Buchloer nämlich auch am Freitagabend beim direkten Rückspiel dem Spitzenreiter und das am Ende erneut klar und deutlich mit 2:11 (1:4, 0:4, 1:3). Wie schon vor wenigen Tagen diktierte der Oberligaanwärter von der ersten Minute an das Geschehen auf dem Eis und zwang den Piraten über 60 Minuten hinweg sein druckvolles Spiel auf, sodass am Ende auch verdientermaßen die höchste Niederlage der Saison für den ESV zu Buche stand.
„Uns wurden heute klar die Grenzen aufgezeigt, wobei Erding das auch überragend gespielt hat“, meinte ESV-Trainer Christopher Lerchner nach der Partie, die im verständlicherweise „keinen Spaß“ gemacht hat. Denn nach dem klaren Auswärtssieg von vor fünf Tagen machten die vor Spielfreude sprühenden Gladiators eigentlich im Prinzip zum Leidwesen der Piraten genau dort weiter, wo man in Buchloe aufgehört hatte. Dieses Mal dauerte es bis zur Erdinger Führung jedoch nicht einmal eine Minute, ehe Tomas Plihal im Powerplay zum frühen 0:1 traf. Anschließend ließen die Hausherren mit ihrem druckvollem Offensivspiel die Piraten kaum einmal zur Entfaltung kommen und so war das 0:2 nur eine Frage der Zeit. Dieses erzielte letztlich Leon Abstreiter, der nach einem Querpass völlig alleine vor ESV-Keeper Johannes Wiedemann stand (6.). Auch danach blieb der Tabellenführer weiter klar Herr im eigenen Haus und der Buchloer Tormann musste immer wieder einen größeren Rückstand verhindern. Nach gut zehn Minuten war aber auch Wiedemann erneut chancenlos, als ein Schuss von der Blauen Line von Michael Franz aus der Luft so abgefälscht wurde, dass er hinter dem machtlosen Piraten-Goalie zum 0:3 einschlug. Daraufhin kamen endlich auch die Buchloer zu ersten Chancen, doch Benedikt Diebolder setzte einen Alleingang neben das Tor (13.). Zielsicherer war dann wiederum der Spitzenreiter mit seiner beeindruckenden Qualität, bei dem Elias Maier eigentlich mit dem Rücken zum Tor stehend auf 0:4 stellte (14.). Immerhin konnte Alexander Krafczyk anschließend noch im Powerplay auf 1:4 verkürzen (19.), nachdem der ESV-Stürmer kurz zuvor noch mit Pech am Innenpfosten gescheitert war (15.).
Auch im Mitteldrittel fanden die Piraten gegen die starken Gladiators einfach kein adäquates Rezept, um sich aus der Umklammerung zu befreien. Denn der Ligaprimus blieb weiter eine Klasse für sich und machte – wie auch schon im Hinspiel – erbarmungslos mit seinem dominanten Spiel weiter. „Wir haben es heute nach den womöglich besten Saisonspiel am letzten Sonntag heute fast noch einmal eine Spur besser gemacht“, schwärmte ein sichtlich zufriedener Gladiatoren-Trainer Felix Schütz, dessen Team auch weiterhin beste Unterhaltung für die eigenen Fans zelebrierte. Und eine weitere Parallele war dann auch, dass die Pirates sich wie schon am letzten Sonntag binnen gerade einmal gut vier Minuten ganze vier Gegentreffer einhandelten. Stellenweise machte es die Buchloer Abwehr den in bester Spiellaune agierenden Oberbayern aber auch schlicht zu einfach. Torhüter Johannes Wiedemann war so fast schon zu bedauern, als zunächst Paul Wallek mit dem bereits 100. Saisontreffer des TSV nach einem Konter auf 1:5 stellte (26.) und Petr Pohl schließlich nur gut eine Zeigerumdrehung später auf 1:6 erhöhte (27.). Hier rettete Wiedemann erst noch überragend mit dem Schoner, doch im zweiten Versuch war auch er dann erneut ohne jede Abwehrmöglichkeit. Nach dem 1:7 in Überzahl von Philipp Michl erlöste Christopher Lerchner schließlich seinen Tormann und Fabian Strobel kam zu seinem zweiten Saisoneinsatz (28.). Aber auch der junge Backup war gerade erst auf dem Eis, als Maximilian Forster mit dem 1:8 erneut die Scheibe im Buchloer Kasten unterbrachte (30.). Zumindest verstanden es die Buchloer anschließend wieder etwas besser, die Erdinger vom Toreschießen abzuhalten, die über weite Strecken den Druck aber trotzdem schonungslos aufrechthielten.
So war der sich zwar nie aufgebende ESV im Schlussdrittel eigentlich weiter nur um Schadensbegrenzung bemüht, was mit dem 2:8 durch Christian Wittmann im Powerplay anfangs auch zu glücken schien (42.). Aber die Erdinger schlugen ihrerseits auch nochmals durch Simon Franz (43.), Michael Trox (51.) und Petr Pohl (57.) zu, die so mit dem 2:11 Endstand die höchste Saisonniederlage der Piraten besiegelten.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023 00:22 Uhr
Bericht:     ESVB
Autor:     chs


erdinggladiatorsErding Gladiators
11:2 Kantersieg: Gladiators lassen Buchloe Pirates keine Chance - Starke Mannschaftsleistung mit 10 verschiedenen Torschützen

(BYL)  Einen auch in dieser Höhe verdienten 11:2 Sieg feierten die Erding Gladiators gegen den ESV Buchloe. Dabei sahen die rund 700 Fans in Erding eine über 60 Minuten dominierende Schütz-Truppe, die tolles Eishockey bot. 10 verschiedene Torschützen bei 11 Toren beweisen, wie mannschaftlich geschlossen der TSV Erding auftrat. Wunderbare Spielzüge und herrlich herausgespielte Tore begeisterten das Publikum. „Es macht Spaß dem Team zuzusehen. Es zeigt erstklassiges Eishockey, begeistert die Fans und macht Lust auf mehr“, so Gladiators Pressesprecher David Whitney. Verzichten musste Trainer Felix Schütz auf die verletzten Dimitri Pätzold, Bastian Cramer sowie Cheyne Matheson, der an einer Unterkörper Blessur laboriert. Ebenfalls nicht mit von der Partie waren Florian Zimmermann sowie Daniel Krzizok, die bekannterweise eine Pause erhalten.
Los ging das Schützenfest gleich in der ersten Spielminute als Tomas Plihal in Überzahl den Puck über die Linie drückte. In Minutentakt erspielten sich die starken Herzogstädter Torchance um Torchance. Dank ihres aggressiven Forecheckings ließen sie den Pirates kaum Luft zum Atmen. Folgerichtig schraubten Leon Abstreiter, Michael Franz sowie Elias Maier das Ergebnis nach etwa 14 Minuten auf 4:0. Erst kurz vor der Pausensirene konnten die Gäste bei einem Mann mehr auf dem Eis durch Alexander Krafczyk auf 4:1 verkürzen.
Im zweiten Drittel setzte der Tabellenführer sein Offensivspektakel fort. Paul Wallek war es vorbehalten den 100. Saisontreffer zu erzielen. Doch dem nicht genug. Petr Pohl, Philipp Michl sowie Maximilian Forster schlossen sehenswerte Pass-Stafetten erfolgreich ab.
Auch im letzten Drittel ließen die Gladiators nicht locker. Auf den 9:2 Anschlusstreffer durch Christian Wittmann antwortete Simon Franz mit dem neunten Treffer der Hausherren. Treffer Nummer zehn ging schließlich auf das Konto von Michael Trox, der einen weiteren sehenswerten Spielzug mit einem Tor krönte. Den Schlusspunkt setzte Petr Pohl mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend.
Nach dem spielfreien Sonntag reisen Michl & Co am Freitag, den 15.12. zum ewig jungen Klassiker nach Grafing. Ab 20 Uhr kommt es dort zum packenden Duell zwischen dem EHC Klostersee und den Erding Gladiators. Das nächste Heimspiel folgt am Sonntag, 17.12. Dann empfängt der TSV ab 18 Uhr zum Spitzenspiel den ESC Kempten. Tickets für den Kracher gibt es wie gehabt online: https://erding-gladiators.reservix.de/events 
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  09:30 Uhr
Bericht:     TSVE
Autor:     dw


ESC KemptenKempten Sharks
Sharks unterliegen im Duell der Goalies - ESC Kempten verliert beim ERSC Amberg mit 3:1

(BYL)  Nicht wirklich zufrieden war Trainer Sven Curmann nach der Begegnung seiner Jungs in der Oberpfalz: Wir dürfen wieder lernen die einfachen Dinge richtig zu machen. Wir sind zu verspielt, suchen immer noch den letzten Pass und sterben dabei in Schönheit. Amberg hat uns heute gezeigt wie es geht, die Scheiben einfach zum Tor bringen und die Chancen eiskalt ausnutzen.
Mit die weiteste Anreise der Saison galt es zu bewältigen bevor für die Kemptener Puckjäger das Rückspiel in Amberg auf dem Programm stand. Nach 4 Std. im Bus gilt es im allgemeinen die berühmten „Busbeine“ möglichst schnell zum Laufen zu bringen und von Beginn an im Spiel zu sein. Dies gelang auch recht ordentlich, Kempten war gut im Spiel und hatte einige Chancen. Die dickste setzte Maximilian Schäffler dann an den Pfosten. Amberg nutzte in der Folge einen Scheibenverlust der Sharks in der eigenen Zone zum 1:0. Doch Kempten weiter am Drücker mit jeder Menge Abschlüsse. Doch Timon Bätge im Kasten der Wild Lions war einfach nicht zu überwinden. Der zweite Abschnitt begann mit einem Unterzahlspiel der Allgäuer. Eine Minute in einfacher Unterzahl, danach eine in doppelter plus zwei weiterer mit einem Mann weniger. Doch Luca Mayer im Tor zeigte genauso eine bärenstarke Partie wie sein  Gegenüber. Die letzten 4 Minuten des Drittels Kempten dann in Überzahl und mit viel Druck. Amberg konnte sich so gut wie gar nicht befreien und Schuss um Schuss kam auf das Tor von Bätge, aber weiterhin ohne Erfolg so dass es mit dem knappen 1:0 auch in die zweite Pause ging. Kempten warf im letzten Drittel alles nach vorne und fing sich prompt in eigener Überzahl einen Konter zum vorentscheidenden 2:0 ein. Auch die umgehende Antwort mit dem Anschlusstreffer durch Mitch Limböck, der einen Schuss von Nikolas Oppenberger zum 2:1 abfälschte änderte nichts am Pech der Allgäuer. Alleine drei Pfosten und Lattentreffer im letzten Drittel zeigen dass den Sharks das Glück an dem Abend nicht hold war. Einen weiteren Turnover nutze Amberg dann um mit dem 3:1 den Sack endgültig zu  zu machen. Trotz vieler Chancen und einer überragenden Torhüterleistung von Luca Mayer reichte es für Kempten nicht zu Punkten, diese sollen nun unbedingt im Nachholspiel am Sonntag in Dingolfing eingefahren werden.
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  23:13 Uhr
Bericht:     ESCK
Autor:     th


ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EA Schongau Mammuts – EHC Klostersee 4:5 nach Verlängerung (2:2, 2:1, 0:1, 0:1)

(BYL)  Wichtiger Auswärtserfolg für den EHC Klostersee im einzigen Pflichtspieleinsatz des Wochenendes. Im zweiten Duell mit den Schongau Mammuts innerhalb von fünf Tagen setzten sich die Grafinger - diesmal auswärts - nach einem extrem spannenden Auf und Ab mit 5:4 nach Verlängerung durch. Mit Blick auf das sehr enge Gedränge im vorderen Tabellenmittelfeld nahmen die Rot-Weißen den "Zweier"  gerne mit nach Hause. Möglich war in der abwechslungsreichen Partie auch ein Drei-Punkte-Sieg, allerdings hätte man im schlimmsten Fall auch komplett leer ausgehen können.
Sämtliche Optionen ließ das muntere Spielchen zu, in dem sich die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel trotz vieler guter Möglichkeiten in keiner Phase der Begegnung (nach Toren) absetzen konnte. Nach vorne sei es eine gute Vorstellung gewesen, war von den EHC-Offiziellen anschließend zu hören, "aber beim Agieren in der eigenen Zone müssen wir uns verbessern". Unter anderem einige Turnovers der EHCler, Stellungsfehler und auch falsche Entscheidungen beim Pass oder Befreiungsversuch machten das Gastgeber-Team stark.
Vor allem im zweiten Abschnitt hätten die Klosterseer für klare Verhältnisse sorgen können, ließen aber einige sehr gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt und gingen schließlich sogar mit einem Rückstand in die zweite Pause. Nach dem frühen 4:4-Ausgleich im Schlussdrittel war zwar viel Verkehr vor beiden Toren, aber es blieb beim Gleichstand. Die Overtime dauerte fast die kompletten fünf Minuten. 14 Sekunden vor dem Ende der zusätzlichen fünf Minuten besorgte Kapitän Raphael Kaefer den Bonuspunkt.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  00:33 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     fb


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Ein teuer erkaufter Sieg gegen Peißenberg

(BYL)  Mit 7:4 erkämpft sich der EHC Königsbrunn verdient wichtige drei Punkte gegen die "Miners" des TSV Peißenberg.  Nach einem überzeugenden Startabschnitt verpassten es die Brunnenstädter, im Mitteldrittel den Sack zuzumachen, kamen dann aber in den letzten 20 Minuten wieder zurück.
Der EHC konnte von Beginn an mit 19 Feldspielern antreten, Peißenberg war mit 17 angereist. Coach Bobby Linke musste kurzfristig auf den erkrankten Gustav Veisert verzichten, dafür kehrte Nico Baur wieder in den Kader zurück. Für Königsbrunn durften die beiden Förderlizenzspieler Moritz Weissenhorn und Marco Riedl erste Eiszeiten im Trikot des EHCs sammeln. Im Tor der Brunnenstädter stand von Beginn an Stefan Vajs, als Backup saß David Blaschta auf der Bank.
Der EHC erwischte einen Traumstart in die hochklassige Partie und ging gleich in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung, Simon Beslic fälschte einen Schuss von Tim Bullnheimer unhaltbar ins Tor der Miners ab. Überfallartig rollten die Königsbrunner an und setzten die Gäste von Beginn an unter Druck. In der fünften Spielminute und in Überzahl legte Mika Reuter nach klugem Anspiel von Toms Prokopovics das 2:0 nach. Doch gleich danach zog der EHC zwei Strafzeiten und musste in doppelter Unterzahl spielen. Die technisch versierten Gäste nutzten diese Gelegenheit und verkürzten in der sechsten Spielminute auf 2:1. Die Freude der Miners währte nicht lange, denn kurz vor Ablauf der zweiten Strafe eroberte Marco Sternheimer die Scheibe, setzte sich gegen Gästekeeper Sertl durch und netzte in der achten Spielminute zum 3:1 ein. Nur zwei Minuten später legte dann Marco Riedl nach Anspiel von Hayden Trupp das 4:1 nach, doch es kam noch schlimmer für die Miners. Marco Sternheimer setzte sich schön im gegnerischen Drittel durch und überraschte den Gästekeeper mit einem Schuss ins kurze Eck, nach elf Spielminuten stand es so schon 5:1 für die Königsbrunner. Bis zur ersten Pause fielen aber keine weiteren Treffer mehr, auch wenn der EHC noch die ein oder andere sehr gute Chance hatte.
In der Kabine der Gäste hatte es wohl eine deutliche Ansprache gegeben, denn die Miners kamen druckvoller und hellwach in den Mittelabschnitt. Das Spiel nahm nun an Härte zu, beide Teams kassierten Strafzeiten. In der 23. Spielminuten gelang den Miners ein Doppelschlag durch die Treffer von Bross und Krabbat, Peißenberg verkürzte dank des Blitzstarts auf 5:3. Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe, Peißenberg agierte mit viel Biss und Tempo. In der 27. Spielminute hatte David Farny bei einem Konter in Unterzahl den nächsten Königsbrunner Treffer auf der Kelle, doch die Querlatte verhinderte den nächsten Königsbrunner Shorthander.  Den Königsbrunner fehlte es aber auch im Mittelabschnitt an Schussglück. In der 30. Spielminute verkürzte dann Krabbat auf 5:4, die Miners drängten weiter auf den Ausgleich. Bis zum letzten Pausengang fielen aber keine weiteren Treffer mehr.
Auch im letzten Drittel blieb es ein rassiger Fight auf Augenhöhe. Beide Teams suchten mit viel Biss und Tempo den entscheidenden nächsten Treffer. Königsbrunn hatte die besseren Chancen, die aber allesamt von Peißenbergs Keeper Sertl entschärft wurden. Auch in diesem Drittel setzte es wieder einige Strafen, von denen nun der EHC profitierte. In Überzahl hämmerte Hayden Trupp in der 50. Spielminute per Direktabnahme den Puck zum 6:4 ins Tor, gleich nach Wiederanpfiff vereitelte Sertl dann einen weiteren Treffer der Königsbrunner. Der EHC hatte auch weiterhin die besseren Chancen, doch auch die Gäste steckten nie auf und hatten durchaus ihre Gelegenheiten. Allerdings kassierten die Miners erneut Strafzeiten, die Königsbrunn dann in der 58. Spielminute eiskalt nutzte. Mika Reuter verwertete im Powerplay einen Rebound und netzte zum 7:4 ein, die Partie war jetzt endgültig gelaufen.
Königsbrunn siegt am Ende verdient gegen den Tabellenzweiten und holt sich wichtige Punkte im Kampf um die ersten Plätze, der EHC verbessert sich somit auf Platz fünf mit zwei Spielen weniger als die Konkurrenz. Allerdings hat der Erfolg einen faden Beigeschmack, denn aufgrund der unnötigen Härte im Spiel verletzten sich einige Spieler. Simon Beslic und Leon Hartl werden wohl länger ausfallen. Unter der Woche wird Coach Bobby Linke sehen, wer am nächsten Freitag einsatzfähig sein wird. Mit der Gesamtleistung seiner Mannschaft war der Königsbrunner Trainer zufrieden: „Es war klar, dass es heute eine emotionale Partie wird. Meine Jungs waren von Beginn an präsent und haben auch nach dem Anschlusstreffer abgeliefert. Im Mitteldrittel waren wir uns wohl zu sicher und haben nicht mehr mit der Energie und Leidenschaft gespielt, die wir in den ersten zwanzig Minuten gezeigt hatten. Peißenberg hat dann logischerweise alles nach vorne geworfen, da waren wir nicht vorbereitet. Wir hatten da nicht gut gearbeitet, die Konzentration hat gefehlt und wir wurden mit drei Toren bestraft. Im letzten Drittel haben wir dann aber den Turnaround geschafft und es defensiv gut gelöst, obwohl da einige Spieler aufgrund ihrer Verletzungen gefehlt haben. Vor der Leistung meiner Mannschaft kann ich nur den Hut ziehen. Da gibt es trotz des zweiten Drittels nichts zu meckern. Leider haben wir nun drei Verletzte, da müssen wir schauen, wann sie wieder spielen können.“
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  09:22 Uhr
Bericht:     EHCK
Autor:     hp

 
tev-miesbachTEV Miesbach
Fünfter Auswärtssieg in Folge

(BYL)  Zum Auftakt der Rückrunde reiste der TEV am Freitagabend nach Dorfen. Beide Mannschaften trafen bereits am vergangenen Sonntag aufeinander, dabei behielt der TEV mit 6:3 die Oberhand. Im Vergleich zu Sonntag musste Zdenek Travnicek die Reihen etwas umstellen, denn Aziz Ehliz, Felix Feuerreiter, Sebastian Deml und Florian Heiß fehlten an diesem Abend. Im Tor begann Philip Lehr.
Die Partie begann ausgeglichen und beide Mannschaften neutralisierten sich. Erst in der 15.Spielminute hatte der TEV die erste große Chance und die wurde gleich genutzt. Nach Ablauf einer Dorfener Strafe legte Christian Neuert für Patrick Asselin und Asselin erzielte bereits zum siebten Mal in dieser Saison den ersten Treffer für den TEV. Damit ging es auch in die erste Pause.
Dort kam Dorfen besser aus der Kabine und glich in der 23.Spielminute und glich nach einer schönen Kombination durch Lynnden Pastachak aus. Von nun an übernahm der TEV aber deutlich die Überhand für den restlichen Spielabschnitt und drückte Dorfen im Drittel fest und ging nur 35 Sekunden später wieder in Führung. Nach toller Vorarbeit traf von Patrick Asselin traf Christian Neuert zur erneuten Führung. In Überzahl baute der TEV in der 29.Spielminute die Führung aus. Bohumil Slavicek zog in den Slot und bezwang Maximilian Englbrecht zum 1:3. Zunächst war der TEV weiter spielbestimmend, aber Dorfen kam in der 38.Spielminute in Überzahl durch Michal Popelka zum 2:3.
Der Schlussabschnitt begann für den TEV mit einem Doppelschlag. Zunächst erhöhte Nick Endress nach 52 Sekunden auf 2:4 und nur 90 Sekunden später traf Benedikt Pölt aus spitzem Winkel zum 2:5. Danach plätscherte die Partie vor sich dahin, ehe Matthias Bergmann mit einem Schuss von der blauen Linie in der 56.Spielminute den Endstand markierte. Damit gewann der TEV die fünfte Partie in Folge auf fremden Eis und klettert vorerst auf Platz 3.
Am Freitag folgt dann um 20 Uhr das Derby zu Hause gegen dem ESC Geretsried.
 www.icehockeypage.de    Freitag 8.Dezember 2023  22:16 Uhr
Bericht:     TEVM
Autor:     sh


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
DEN START VERSCHLAFEN UND GROSSCHANCEN LIEGEN GELASSE

(BYL)  Nachdem man im letzten Spiel mit einem 8:3 über den EC Pfaffenhofen siegen konnte, waren die Mighty Dogs heiß darauf, im Rückspiel gleich die nächsten 3 Punkte nach Hause zu bringen. Nach einem völlig verkorksten Spielstart mussten die Jungs um Kapitän Dylan Hood aber bereits früh einem drei Tore Rückstand hinterher laufen und schafften es mit schmalem Kader (Ohne Ewald, Weise, Fischer, Melchior) nicht mehr, das Spiel in die eigene Hand zu nehmen.
Das erste Drittel begann für die Mighty Dogs auf die denkbar schlechteste Weise: Kaum eine Minute im Spiel, überwindet Jan Tlacil zum ersten Mal an diesem Abend Benni Roßberg und bringt damit die frühe Führung für den EC Pfaffenhofen aufs Scoreboard. In der vierten Minute konnte David Felsoci dann viel zu ungestört auf 2:0 erhöhen, und nur eine weitere Minute später brachte Tlacil die Scheibe zum 3:0 in den Maschen unter. Daraufhin nahm Headcoach Semjon Bär eine Auszeit und versuchte, seine Mannschaft wachzurütteln. Das Spiel beruhigte sich daraufhin etwas, die Ice Hogs aus Pfaffenhofen hatten jedoch dennoch mehr vom Spiel, die Dogs taten sich im Aufbau schwer und fanden oft nur den Weg über Alleingänge ins gegnerische Drittel. In der 14. Minute, Schweinfurt befand sich in Überzahl, dann endlich das erste Tor für den ERV: Kevin Heckenberger legte den Puck auf Kevin Marquardt, der mit viel Platz von der blauen Linie zum Schuss kam und traf. Damit begann gleichzeitig ein Aufwind, denn in der 15. Minute fiel direkt der nächste Treffer, als Dylan Hood im ersten Versuch noch am Goalie der Ice Hogs scheiterte, dann im Nachsetzen aber ein Tor erzielte. Das Selbstvertrauen in der Mannschaft wuchs, und auch die Spielanteile wurden nun etwas mehr. 3 Minuten vor Ende des Drittels gelang Christian Masel nach Vorarbeit von Alex Asmus und Tomas Cermak dann der erlösende Ausgleich, doch leider konnte man den 3:3 Zwischenstand nicht mit in die Pause nehmen: 50 Sekunden vor dem Ende brachte Gebhardt aus dem Chaos vor dem Schweinfurter Tor die erneute Führung für Pfaffenhofen zustande.
Das zweite Drittel startete auf Augenhöhe, sowohl Lennart Esche als auch Kevin Heckenberger hatten den Ausgleich bereits mit guten Chancen am Schläger, der ERV erkämpfte sich immer wieder Torchancen, ließ diese aber leider ungenutzt. Zur Mitte des zweiten Drittels dann vermutlich der Wendepunkt des Spiels: In Unterzahl spielend, kassierten die Mighty Dogs den Treffer zum 5:3, gerieten kurz darauf erneut in Unterzahl, keine 10 Sekunden später fiel dann bereits das 6:3 – die Gastgeber nutzten ihre Überzahl konsequent und mit schnörkelloser Spielweise aus. Nach diesem Gegentreffer verließ dann auch Benni Roßberg das Eis und machte Platz für Anton Hesselbach, der ab der 33. Minute das Tor der Schweinfurter hütete. Etwas später im Drittel nahm zuerst Eisenhofer in der Kühlbox platz, kurz darauf folgte die zweite Strafzeit für den EC, so dass die Mighty Dogs für 1:20 Min in doppelter Überzahl spielten. Leider fand man hier kaum Abschlüsse, und kassierte sogar einen Break Away der nur mit viel Mühe von Hesselbach geklärt werden konnte. Auch nach Ablauf der ersten Strafzeit ging es nicht besser weiter: es folgte der zweite Alleingang der Pfaffenhofener auf das Schweinfurter Tor, doch auch dieser konnte von den Ice Hogs nicht verwertet werden. Die besseren Chancen in dieser Überzahl lagen somit leider auf Seiten der Gastgeber.
Im letzten Abschnitt des Spiels blieb es dann ein Auf und Ab mit Chancen auf beiden Seiten. In der 50. Minute erzielte Hätinen das 7:3 für Pfaffenhofen, spätestens da war der Ausgang des Spiels endgültig besiegelt. Daran konnte auch der anschließende Treffer von Moritz Schlick in der 53. Minute nicht mehr viel ändern, der zum 7:4 Endstand ins Tor traf.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  15:45 Uhr
Bericht:     ERVS
Autor:     imd


bayreuthtigersEHC Bayreuth
Ondřej Příhoda verstärkt den Bayreuther Angriff

(BLL)  Mit dem tschechischen Stürmer Ondřej Příhoda konnten die Verantwortlichen des EHC kurzfristig noch einen Neuzugang an Land ziehen, der die Bayreuther in der restlichen Saison beim Kampf um die PlayOffs in der Landesliga unterstützen wird. Der 20jährige stammt aus dem Nachwuchs von Kommutau und wurde anschließend in Karlsbad weiter ausgebildet. In der letzten Saison machte er seine ersten Schritte im Seniorenbereich und wechselte im Sommer nach Eger zum HC Cheb. Von dort kam er am vergangenen Freitag nach Bayreuth und fand sich gleich richtig gut hier ein. In den beiden Spielen am vergangenen Wochenende ließ er gleich erkennen, dass er eine echte Verstärkung ist und erzielte jeweils ein Tor, und das, ohne auch nur einmal am Mannschaftstraining teilgenommen zu haben. 
Wir freuen uns, dass Ondřej den Weg nach Bayreuth gefunden hat und heißen ihn hier herzlich willkommen!
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  17:37 Uhr
Bericht:     EHCB
Autor:     sr


ercsonthofenERC Sonthofen
4:3! ERC besiegt Tabellenführer Burgau und beendet Siegeslauf der Eisbären

(BLL)  Das roch gewaltig nach Playoffs: Eishockey-Landesligist ERC Sonthofen besiegte am Freitagabend den Klassenprimus Burgau in einem dramatischen Spiel mit 4:3 nach Verlängerung und beendete damit die beeindruckende Siegesserie der Gäste, die zuvor neunmal in Folge als Gewinner das Eis verlassen hatten. Siegtorschütze für den ERC war Ondrej Havlicek in der Verlängerung.
Kampf bis zum Ende, intensive Zweikämpfe und jede Menge Tempo: Die Schwarz-Gelben und die Eisbären Burgau zeigten den 700 Zuschauern im Eisstadion an der Hindelanger Straße, darunter eine Busladung stimmgewaltiger Gästefans, von Beginn an, warum hier die beiden derzeit besten Teams in ihrer Landesliga-Gruppe auf dem Eis die Schläger kreuzten. Die heimstarken Sonthofer mussten sich mit ihrem Keeper Fabian Schütze in den ersten Minuten aber zunächst einigen Angriffen der forschen Gastmannschaft erwehren, die den ERC bereits im eigenen Drittel unter Druck setzte.
Gleich in den ersten beiden Minuten überstand der ERC ein Unterzahlspiel, und es dauerte rund fünf Minuten, bis die Schwarz-Gelben sich vom Anfangsdruck Burgaus befreien und erste zielgerichtete Offensivaktionen erspielen konnten. In der zwölften Minute war es dann soweit: Christian Engler wurde mustergültig von Robin Berger und Niklas Arnold bedient, tunnelte zunächst einen Gegenspieler, zog mit Tempo in Richtung Tor und ließ dem Burgauer Keeper Philipp Schnierstein keine Chance – 1:0! Und auf einmal lief es deutlich besser bei den Sonthofern. Sie entwickelten mächtig Druck aufs Gäste-Gehäuse. Die logische Folge: Nur drei Minuten später war es Denis Adebahr, der nach einem Schuss von der blauen Linie im Slot handlungsschnell nachfasste und den Puck zum 2:0 über die Linie drückte (Assists: Roman Zwicker, Kevin Adebahr).
Ähnlich vielversprechend begann auch der Mittelabschnitt, in dem Matyas Stransky in der 22. Minute zu einem seiner unnachahmlichen Soli ausholte, abzog und nur am Pfosten scheiterte. Und Burgau? Sie rackerten weiter, hielten das Tempo im Spiel hoch und zeigten sich von dem Rückstand wenig beeindruckt. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe – ein echter Schlagabtausch, Zweiter gegen Erster, Jäger gegen Gejagte. Für die Zuschauer blieb wenig Zeit zum Durchschnaufen. Das erste zählbare Ausrufezeichen an diesem Abend setzten die Burgauer dann in der 25. Minute, als sie in ihrer Druckphase den Anschlusstreffer erzielten. Ein starker Fabian Schütze zwischen den Pfosten vereitelte in der Folge einige Schüsse der Burgauer. Und so ging es mit einem 2:1 in die Kabinen.
Drittel drei, dasselbe Bild: Im Gegensatz zum ERC trat Burgau nur mit drei Reihen an, von Kräfteverlust aber war nicht viel zu sehen. Mit dem Selbstbewusstsein und Selbstverständnis von neun Erfolgen in Serie entwickelten sie immer wieder mächtig Zug zum Tor. Aber auch Sonthofen ließ seine Klasse aufblitzen. Es war ein echtes Spitzenspiel, in dem die Heimmannschaft in der 47. Minute das Eisstadion zum Brodeln brachte: Eigengewächs Jochen Hartmann netzte auf Vorlage von Robin Berger zum umjubelten 3:1 ein. Doch nur drei Minuten darauf kamen die Gäste mit einem satten Schuss unter die Querlatte zum 2:3. Das Momentum war nun auf Seiten der Eisbären – und dieses nutzten sie vier Minuten später für sich: 3:3!
In der Schlussphase kamen die Schwarz-Gelben noch zu einigen guten Torchancen, allerdings fehlte die Zielgenauigkeit. Mit einem 3:3 ging es in die Overtime, in der die Burgauer sich nach einer Minute eine Strafzeit leisteten. Unterstützt von den eigenen Fans sorgte in der dritten Minute der Verlängerung Ondrej Havlicek auf Vorlage von Vladi Kames und Kapitän Marc Sill für das 4:3! Jäger Sonthofen bezwang in einem intensiven und temporeichen Match den Gejagten Burgau, rückt mit diesem Sieg auf vier Punkte ran an den Tabellenführer und hat bei zwei Spielen weniger auf dem Konto die Chance, aus eigener Kraft die Tabellenführung zurückzuerobern.
Am Sonntag geht es ab 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen den SC Reichersbeuern weiter, die ihre Auswärtspartie in Fürstenfeldbruck souverän mit 3:0 für sich entschieden.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  08:47 Uhr
Bericht:     ERCS
Autor:     nb

  
       
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga NRW - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen  /  Rheinland-Pfalz
    
   

eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Erfolgreicher Start ins (Auswärts-)Wochenende – Eisadler siegen in Bergisch Gladbach!

(RLW)  In einer gutklassigen und spannenden Partie konnten sich die Eisadler Dortmund am Freitagabend in Bergisch Gladbach bei den RealStars mit 4:3 (2:1,1:2,1:0) durchsetzen und sich damit für die Hinspielniederlage revanchieren. Den Siegtreffer erzielte Leon Kotke, Förderlizenzspieler des Herner EV, in der 57. Minute. Zuvor waren die Eisadler dreimal in Führung gegangen, die Gastgeber kamen in diesem umkämpften Spiel aber dreimal zum Ausgleich. Ein viertes Mal konnten die Eisadler dies zur Freude der über 50 mitgereisten Fans verhindern, so dass diese anschließend den Auswärtssieg mit der Mannschaft
gebührend feiern konnten. Die Eisadler mussten nicht nur auf sechs Spieler (verletzt, erkrankt, beruflich verhindert) verzichten, auch Trainer Ralf Hoja musste sich bereits am Donnerstag krankheitsbedingt abmelden. Er wurde von Jeff Job würdig vertreten. Als 9. Stürmer lief der 20-Jährige Leon Kotke auf und kam damit im zweiten Einsatz im Eisadler Trikot zu seinem ersten Treffer.
Bereits in der 3. Spielminute kamen die Eisadler zu ihrer ersten Führung, als Brody Dale ein gutes Zuspiel von Ben Busch zum Spielstand von 0:1 nutzen konnte. Der Dortmunder Vorsprung hatte aber nicht lange Bestand, denn die RealStars konnten bereits in der 6. Minute in doppelter Überzahl zum Ausgleich kommen. Aber nur eine Minute später konnte Brayden Dale, immer noch in Unterzahl, mit dem 1:2 den alten Abstand wieder herstellen.
Danach hatten beide Teams weitere gute Möglichkeiten, aber es dauerte 25 Minuten, in denen beide Mannschaften sich nichts schenkten, bevor der nächste Treffer fallen sollte. Das war dann in der 32. Minute, als die Gastgeber eine Unachtsamkeit im Dortmunder Spielaufbau zum 2:2-Ausgleich nutzen konnten. Fünf Minuten später folgte das 2:3, als Brody Dale ein weites Zuspiel von Marvin Cohut mit einem Alleingang erfolgreich abschließen konnte. Noch einmal kamen die Gastgeber zurück und zwar 47 Sekunden vor der zweiten Drittelpause. So ging es mit einem 3:3 in den Schlussabschnitt.
Auch der war, wie die 40 Minuten zuvor, hart umkämpft. Ab der 46. Minute hatten die Eisadler eine zweiminütige doppelte Überzahlphase, in der sie zwar viel Druck machen konnten, aber nicht zwingend genug agierten. Weitere Chancen hatten danach beide Mannschaften, aber entschieden wurde die Partie erst in den letzten vier Minuten. Und da stand dann Leon Kotke in der 57. Minute goldrichtig und konnte den Puck ins Bergisch
Gladbacher Tor einschieben. Danach wurde es noch etwas turbulent. Der Dortmunder Brayden Dale hatte eine kleine ‚Meinungsverschiedenheit‘ mit dem Gladbacher Manuel Alberg, in deren Folge es noch weitere Strafzeiten gab, so dass die Eisadler in Überzahl spielen konnten und weiterhin sehr konzentriert blieben. Bis zum Schlusspfiff, dann war der 9. Sieg im 10. Saisonspiel unter Dach und Fach.
Am Sonntag steht Teil 2 der Wochenendauswärtsreisen auf dem Programm, dann treten die Eisadler bei den Wiehl Penguins an. Spielbeginn ist dort an der Mühlenstraße um 17:15 Uhr.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  11:11 Uhr
Bericht:     EAD
Autor:     tb

 
neusserevNeusser EV
Der NEV bestimmte das Spiel - Troisdorf vs. Neusser EV 0-6

(RLW)  Früh zeigte sich die Spielrichtung, denn das meiste Geschehen fand vor dem Gehäuse der Troisdorfer statt. Schon in der zweiten Spielminute belohnte sich der NEV für sein gutes Tempo und zahlreichen Offensivaktionen mit dem 1:0 durch Lukas Malcher. Malcher wurde im Angriff gefoult, die Strafe wurde schon angezeigt doch die 71 vollstreckte dennoch zum ersten Tor des Abends.
Im ersten Drittel jubelten die Löwen noch zweimal, Peter Kovacs und Vincent Robach erhöhten den Spielstand auf 3:0.  Von Triosdorfer kam im ersten Drittel nicht viel. Die Chancen, die das Neusser Tor erreichten, wurden von Marko Brilic souverän entschärft. „Im ersten Drittel war es ein munteres Spiel, die zwei frühen Tore haben uns gut getan“ resümierte Trainer Sebastian Geisler den ersten Abschnitt.
Brilic bekam im zweiten Drittel mehr Arbeit, die Spielanteile der Dynamites erhöhten sich. Aber auch hier war beim Keeper mit 35 Endstation, der trotz seiner „jungen Jahre“ sehr ruhig agierte.
Tore fielen im zweiten auch, Vincent Robach erzielte bei 3 gegen 4 und teilweise auch gegen 5 das nächste Neusser Tor. Vollzählig agierte im zweiten Abschnitt kein Team lange, kleine Auseinandersetzungen prägten das Geschehen. Diese „Diskussionen“ wurden ab und an auch mit den Händen ausgetragen, jedoch waren die dafür verhängten Strafen viel zu hoch. Vielleicht war das ein Versuch des Schiedsrichter Trios, die generelle gezeigte Unsicherheit auszugleichen. Denn nicht nur bei den Strafen, auch beim Abseits oder Icing war manche Entscheidung hüben wie drüben fragwürdig. Der bittere Beigeschmack der Spieldauerstarfen zeigt sich für beide Teams in den nächsten Spielen, bei denen dann die Triosdorfer als auch die Neusser auf wichtige Spieler verzichten müssen.
Im letzten Abschnitt hielt die Strafenflut an, aber der NEV fand den Weg zum Tor wieder verstärkt. Rune Merlin Raab und Dominick Thum trafen für die Neusser und stellten den 6:0 Endstand her.  Das stellte den Trainer zufrieden: „Das zweite Drittel war ein zerfahrenes Spiel, das hat mir nicht gefallen. Im letzten Abschnitt haben wir uns wieder auf unser Spiel konzentriert. Wir wollten diese drei Punkte unbedingt haben- das haben wir geschafft!“
 Troisdorf versuchte noch mit aller Macht ein Tor zu erzielen, doch Marco Brlic hielt den Kasten sauber. Zu Recht wurde er von der Mannschaft zum „Man of the Match“ für seinen ersten Shut Out in der Regionalliga gefeiert.
Neben Brlic zeigte Lukas Malcher ein starkes Spiel. In guter Tradition seiner Rückennummer übernahm er Verantwortung und prägte das Spiel, so wie dass die Neusser von der Nummer 71 kennen…diese drei Punkte sind der Familie Schrills gewidmet, die in unzähligen Bereichen so viel für das Neusser Eishockey bewegt haben, Danke.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  10:49 Uhr
Bericht:     NEV
Autor:     kf


ratingenRatinger Ice Aliens
Klarer Erfolg bei den Bergisch Raptors!

(RLW)  Am gestrigen Freitag konnten die Ratinger Ice Aliens einen ungefährdeten 10:0- Erfolg beim EC Bergisch Land verzeichnen.
Zunächst begann das Spiel vor 54 Zuschauern, davon ca. ein Drittel aus Ratingen, mit 15 Minuten Verspätung, da es an der Eismaschinenausfahrt Probleme mit der Eisfläche gab, die dann nach Besichtigung durch die Unparteiischen aber trotzdem kein Hindernis zur Aufnahme des Spiels darstellten.
Von Beginn an gaben die Ice Aliens den Ton an und kamen zu einer Vielzahl von Möglichkeiten. Die Torleute der Hausherren konnten sich über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen, während Christoph Oster bei den Ice Aliens bei nur selten vorgetragenen Konterangriffen eingreifen musste und dabei seinen Kasten sauber hielt.
Nach knapp fünf Minuten das 1:0 für die Aliens durch Lamers, der auch knapp eine Minute später das 2:0 folgen ließ. In der 17. Minute erzielte Förderlizenzspieler Orth seinen ersten Treffer für Ratingen zum 3:0. So endete auch das erste Drittel.
In den Abschnitten zwei und drei ein ähnliches Bild. Kontinuierlich bauten die Ice Aliens den Vorsprung aus. Es trafen: 4:0 Orth (23.), 5:0 Tobi Brazda (24.), 6:0 Fischer (29.) mit seinem ersten Treffer der Saison, 7:0 Kielbasa (38.), 8:0 Traut (40.), 9:0 Nemec (44.), 10:0 Traut (45.).
Cheftrainer Frank Gentges lobte sein Team, haderte aber erneut mit der mangelnden Chancenverwertung:
"Es war ein komplett einseitiges Spiel. Spielerisch war das von uns hervorragend, aber aufgrund der herausgespielten Torchancen hätte das Ergebnis mindestens doppelt so hoch ausfallen müssen. Nach so einem Spiel jetzt wieder für Sonntag den nötigen Turn gegen einen Meisterschaftsfavoriten zu finden, wird nicht einfach."
Sonntag geht es auswärts um 19:30 Uhr bei einem der Topfavoriten auf den Titel, den RealStars Bergisch Gladbach weiter, welche sich am Freitag im Top-Duell gegen die Eisadler Dortmund nur knapp mit 3:4 geschlagen geben mussten.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  12:49 Uhr
Bericht:     RIA
Autor:     us


dinslakenerkobrasDinslakener Kobras
Kobras lassen zwei Punkte in Herne

(LLW)  174 Zuschauer sahen am Freitagabend in der Hannibal – Arena zu Herne ein Eishockeyspiel zwischen der Zweitvertretung des Herner EV und den Dinslakener Kobras mit 2 grundverschiedenen Gesichtern.
Im ersten Abschnitt waren die Gäste völlig dominant und erarbeiteten sich Chance um Chance. Für die meisten Zuschauer war es nur eine Frage der Zeit, wann die Giftschlangen in Führung gehen würden, doch es sollte anders kommen. Trotz aller Bemühungen wollte die Scheibe in den ersten 20 Minuten nicht über die Herner Torlinie, was zum einen an einem sehr gut aufgelegten Sören Werth im Herner Kasten lag, zum anderen daran, dass die Dinslakener in einigen Situationen vor dem gegnerischen Gehäuse zu umständlich agierten und etwas Scheibenpech kam auch dazu. Bezeichnend dafür war der Schuss von Julian Stevens nach gespielten 90 Sekunden, der an den Außenpfosten knallte. Überhaupt schien der Pfosten ein Freund des Herner Eishockeys zu sein, mindestens dreimal im Verlaufe der Partie verhinderte er einen Dinslakener Treffer.
Da Marvin Frenzel im Eröffnungsdrittel zudem nahezu arbeitslos war, endeten die ersten 20 Minuten 0:0. Dies sollte sich allerdings im Mittelabschnitt ändern.
Zunächst das gleiche Bild: Wütend anrennende Dinslakener Kobras und tapfer verteidigende Herner Akteure. Dann aber sollte sich das komplette Spielgeschehen um 180° drehen. Allerdings bedurfte es dazu einer doppelten Dinslakener Unterzahl, ehe die Hausherren mit 1:0 in Führung gingen.
Diese Führung setzte bei den Grün – Weißen so viel Kräfte frei, dass von nun an sie die Regie der Partie übernahmen und die Niederrheiner nur noch sporadisch zu Kontergelegenheiten kamen, die dann aber entweder überhastet vergeben oder von der Herner Defensive vereitelt wurden. Marvin Frenzel konnte sich von nun an über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. Die mitgereisten Dinslakener Fans waren nicht mehr verwundert, als Luca Schöpf kurz vor Ende von Drittel 2 das 2:0 nachlegte.
Auch im Schlussabschnitt ließ der Druck der Hausherren nicht nach, bis man auf Dinslakener Seite 5 Minuten vor Ende dieses Drittels wohl endgültig beschlossen hatte, nicht als Punktelieferant nach Herne gefahren zu sein. Kevin Porsch brachte mit einem satten Schlagschuss seine Farben bei 55:31 erstmals auf die Anzeigetafel und keine zwei Minuten später war es ausgerechnet Daniel Pleger, der nach 5 Jahren Abwesenheit sein erstes Ligaspiel der Saison bestritt, mit einem platzierten halbhohen Schuss in die linke Torhüterecke den 2:2 – Ausgleich herstellte. Dabei blieb es bis zum Ende der 60 Spielminute.
Die Overtime im Modus 3 gegen 3 dauerte bis zur 64. Spielminute, als Verteidiger Tim Happe aus dem Gewühl heraus Marvin Frenzel mit einem Schuss ins linke Kreuzeck überwinden konnte.
„Ich finde, die Punkteteilung geht anhand des Spielverlaufes genauso in Ordnung“, befand Dinslakens Coach Jörg Böhme nach dem Spiel. „Nach dem ersten Abschnitt hätten wir eigentlich mit 5:0 führen müssen, die Jungs haben eine super Laufbereitschaft und Einsatz aufs Eis gebracht. Für mich war dies die beste Leistung der Saison, nur haben wir uns nicht mit Treffern belohnen können. Und dann kam es, wie es immer kommt: Wenn du vorne keinen Treffer machst, …. .
Im Anschluss war Herne drückend überlegen, aber in der Schlussphase haben wir nochmal den Dreh gekriegt und sind zurückgekommen. Daher glaube ich, dass wir uns diesen einen Punkt durchaus verdient haben, ergänzt der Dinslakener Übungsleiter.
Jetzt geht es für die Dinslakener Giftschlangen am 17.12. zum Kreisderby nach Moers. Ob man sich dort für die 4:8 Heimschlappe revanchieren kann, können Interessierte ab 18:00 Uhr in der Moerser Eissporthalle verfolgen.
Apropos Spielansetzung: Für die mangels Schiedsrichter ausgefallene Partie der Kobras in Rheine ist ein Ersatztermin gefunden worden. Am Freitag, 26.01.2024 können reisewillige Kobrafans ihre Jungs ab 21:00 Uhr anfeuern.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  15:15 Uhr
Bericht:     ERVD
Autor:     oh

  
        
    

NEWS Landesverbände

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
 
fassberlinFASS Berlin
Weißwasser die Dritte

(RLO)  Weiter geht die Punktejagd für FASS Berlin. Kurioserweise sieht der Spielplan alle drei Spiele gegen den ES Weißwasser hintereinander vor, und so geht die Fahrt für die Nordberliner am Sonntag (10.12.23, 16:15 Uhr) erneut in die Lausitz. Nach den beiden Siegen am letzten Wochenende (12:1, 8:4) nehmen Headcoach Christopher Scholz und sein Team erneut drei Punkte ins Visier.
Die personellen Voraussetzungen verbessern sich dabei langsam. Dimitry Butasch (nach Krankheit) und Niklas Weihrauch (nach Sperre) stehen wieder im Team. Es fehlen weiter Markus Babinsky (Oberkörper), Nico Jentzsch, Patrick Preiß (beide Unterkörper) und Sören Thiem (krank). Zwei der Spieler haben jedoch am Donnerstag erstmals wieder auf dem Eis gestanden, so dass sich die Personallage in den nächsten Wochen hoffentlich weiter entspannt.
Am letzten Wochenende konnte besonders die Angriffsreihe um Center Gregor Kubail auftrumpfen, der sich in der ligaweiten Scorerliste auf Rang 2 vorgearbeitet hat. Linksaußen Daniel Volynec ist mit 18 Treffern weiter der erfolgreichste Torjäger der Regionalliga Ost. Rechtsaußen Felix Braun kommt nach verhaltenem Start immer besser in Schwung und hat jetzt auch das nötige Scheibenglück. Natürlich wünschen sich die FASS-Anhänger, dass sich der Lauf auch beim dritten Duell gegen Weißwasser fortsetzt.
Die Lausitzer Jungfüchse belegen derzeit den siebten Tabellenplatz, was sicherlich unterhalb der Erwartungen liegt. Jetzt müssen sie noch den Abgang ihres Trainers Marco Ludwig verkraften, der in die Oberliga Süd zu den Stuttgart Rebels gewechselt ist. Die Pressekonferenz am letzten Sonntag war seine letzte Amtshandlung. Seine Aufgaben werden sich Ex-Profi Jörg Wartenberg und Sportdirektor Sebastian Wolsch teilen. Bei FASS weckt das ungute Erinnerungen, denn bei der 8:4-Niederlage vor gut einem Jahr hatte ebenfalls Wolsch an der Bande gestanden.
Beide Teams treffen zum 19. Mal aufeinander. Die Bilanz spricht mit elf Siegen und sieben Niederlagen sowie 97:80 Toren für FASS. Seit dem Wiedereinstieg der Jungfüchsen 2020 (sie waren auch zwischen 1998 und 2005 in der Regionalliga dabei) ist die Bilanz für die Nordberliner noch freundlicher. Allerdings gab es in den beiden letzten Spielzeiten jeweils eine Niederlage in Weißwasser. FASS ist also gewarnt.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  14:06 Uhr
Bericht:     FASSB
Autor:     ah


lev_berlinLandesliga Berlin

(LLB)  Allstars gewinnen Saisoneröffnungsspiel:
Vier Tore fielen im ersten Spiel der Landesligasaison 2023/24. Die 1b von FASS Berlin unterlag im Vereinsduell den Allstars mit 1:3 (1:0/0:0/0:3).
Die 1b hatte wieder einige neue Nachwuchsspieler im Kader, bei den Allstars gibt es vier Neuzugänge. Favorit waren sicherlich die Allstars, allerdings hatten bekanntlich alle Landdesligisten nur wenig Training und so dürfte es für alle Teams zu Saisonbeginn Probleme geben.
Beide gingen mit einigen Neuzugängen ins Spiel. Mit jeweils 15 Feldspielern gingen beide in diese Partei, Felix Kaaden bei der 1b und bei den Allstars Damon Bonness starteten im Tor.
Mit leichten Vorteilen für die Allstars begann diese Partie und nach drei Minuten kamen sie zum ersten Powerplay der Saison, Henning Röthemeier kassierte die erste Strafe der neuen Saison. Kaum komplett, durfte sich auch die 1b mit einem Spieler mehr versuchen und das brachte den ersten Treffer der Saison. Julian Wagner war für den Gastgeber erfolgreich und so stand es nach sechs Minuten 1:0. Abwechslungsreich ging es bis zur Pause weiter, beide Torhüter ließen aber keinen Puck mehr durch und so blieb es beim 1:0.
Abwechslungsreich ging es im 2. Drittel weiter, wieder gab es einige gute Torchancen. Pech hatte die 1b nach 32 Minuten, ein Schuss landete am Pfosten. Ins Tor wollte der Puck im 2. Drittel nicht und so blieb es beim knappen 1:0.
Die 1b stand auch im letzten Drittel gut, auch wenn der Druck der Allstars immer mehr zunahm. Ihre Konter sorgte immer für Gefahr und so sah das Spiel auch im letzten Drittel gut aus. Nach 48 Minuten gelang den Allstars doch der Ausgleich, in Überzahl traf Andreas Dimbat Es ging weiter hoch her, bei Chancen auf beiden Seiten und nach 55 Minuten konnten die Allstars in Führung gehen. Jörn Kugler fälschte einen Schuss von Benjamin Salzmann unhaltbar ab und so hatten die Allstars das Spiel gedreht. Es blieb spannend und 94 Sekunden vor dem Ende riskierte die 1b alles, der Torhüter wurde gezogen. Doch es half nichts, 30 Sekunden vor der Sirene schippte Lucien Aicher den Puck zum 1:3 ins Tor. So setzten sich am Ende die Allstars doch noch durch.
In Anbetracht der Umstände bis zum Saisonstart war es schon ein gutes Spiel, natürlich gibt es bei beiden Teams noch Verbesserungsbedarf. Die 1b hatte sehr gute Chancen das Spiel zu entscheiden, am Ende setzte sich dann doch die Erfahrung durch.
Zweistelliger Sieg für Wikinger:
Mit einem klaren Favoritensieg endete das Vereinsderby zwischen dem Berliner Schlittschuh-Club und den Wikingern des BSchC. Die Wikinger gewannen die Partie mit 0:16 (0:9/0:2/0:5).
Während der Club eine fast komplett neue Mannschaft aufbot, gingen die Wikinger mit bewährtem Personal an den Start. Lediglich der Abgang von Dustin Hesse dürfte schwerfallen, was aber kein Vergleich zum Club ist, wo nur noch eine Handvoll Spieler der letzten Saison im Kader stehen.
Zum Auftaktspiel der Saison boten beide Teams 17 Feldspieler auf, die Wikinger hatten zwei Torhüter mit dabei. Dennis Heyll hütete das Tor des BSchC, Ben Weyrauch begann bei den Wikingern.
Die Wikinger wurden ihrer Favoritenrolle schnell gerecht, nach 24 Sekunden erzielte Aaron Tropschuh das 0:1 und 30 Sekunden später folgte das 0:2 von Pascal Heinze. 118 Sekunden waren abgelaufen, da folgte das 0:3 durch Daniel Garms und nach 123 Sekunden ließ Mathias Löhr das 0:4 folgen. Die Wikinger trafen weiter nach belieben, Slawomir Wisniewski (4.), in Überzahl Dennis Hesse (5.), Johannes Schindler (6.), Aaron Tropschuh (15.), Pascal Heinze (16.) erhöhten bis zur Pause auf 0:9.
Das Spiel ging auch im 2. Drittel überwiegend in eine Richtung und nach 26 Minuten machte Dennis Hesse für das erste zweistellige Ergebnis der Saison. Der Club kam mach 32 Minuten zu einem doppelten Powerplay von 87 Sekunden, aber auch das spielten die Gäste souverän und kassierten keinen Treffer. Vier Minuten vor der 2. Pause konnte Slawomir Wisniewski auf 0:11 erhöhen und mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten gewechselt.
Im letzten Drittel konnten Nils Herrle (43.), Dennis Hesse (44.), Kevin Hoffer (45.), Michael Reinhardt (53.) und Dennis Hesse (57.) weitere Tore für die Wikinger erzielen und für den deutlichen 0:16-Erfolg sorgen.
Der Club hatte auch einige gute Angriffe, insgesamt waren sie aber komplett chancenlos. So kamen die Wikinger zum erwartet klaren Auftakterfolg.
Es war der erwartet schwere Auftakt für den Club, die Wikinger waren die klar bessere Mannschaft. Einige gute Ansätze waren aber beim Club zu sehen und vielleicht gelingt es ja gegen eines der unteren Landesligateams erfolgreich zu sein. Für die Wikinger war es ein gelungener Saisonstart und Ben Weyrauch kann sich als erster Torhüter der Saison über ein Shutout freuen.
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  22:42 Uhr
Bericht:     NIS
Autor:     ns

  
    
    
NEWS Frauen-Eishockey

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
  
    

hannoverindiansHannover Indians
Die Damen des EC Hannover schlagen die Eisbären Berlin mit 2:1 nach Verlängerung

Am Samstagabend konnte die Damenmannschaft der Hannover Indians im Viertelfinale des DEB-Pokals mit einer faustdicken Überraschung aufwarten.
Das Team aus der 2. Liga schlug die favorisierte Mannschaft der Eisbären Berlin am Pferdeturm mit 2:1 nach Verlängerung.
Damit ziehen die Damen des ECH ins Final Four Turnier ein, welches am 03. & 04. Februar 2024 im Bundesstützpunkt der Arena in Füssen ausgespielt wird.
Neben den DFEL Top Teams aus Memmingen, Ingolstadt und den Mad Dogs Mannheim komplettieren nun auch die Damen der EC Hannover Indians das Teilnehmerfeld.
Im Viertelfinal Spiel gegen die Eisbären konnte der ECH lange Zeit ein 0:0 halten, ehe die Berlinerinnen in der 51. Minuten durch Ashley Stratton in Führung gehen konnten.
Als es schon nach einem glücklichen Sieg der Eisbären aussah, holte ECH-Trainer Nico Tittus Torfrau Denise Carnehl vom Eis und brachte eine sechste Feldspielerin.
Dieses zahlte sich aus und so erzielte Denise Poweleit in der 59. Minute den verdienten Ausgleich, der dem ECH die Verlängerung bescherte.
Obwohl die Indians Damen in Unterzahl in die Verlängerung starten musste, konnte in der letzten Spielminute der Verlängerung Zoe Teister vor 518 Zuschauern den Siegtreffer für den ECH erzielen.
Nun geht es also Anfang Februar nach Füssen. Die Auslosung der Paarungen des Final Four Turniers folgt zu Beginn der kommenden Woche.
ECH-Damen-Trainer Nico Tittus: „Jetzt sollen die Mädels feiern, das haben sie sich verdient. Alles, was in Füssen kommt, ist ein Bonus und für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis. Das werden wir genießen und freuen uns auf das Final-Wochenende.“
 www.icehockeypage.de    Samstag 9.Dezember 2023  23:00 Uhr
Bericht:     ECH
Autor:    ag 

  
  Sonntag 10.Dezember 2023
06:00 Uhr
Informationen:
Ergebnisse:  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
Bericht:
Autor:
IHP  
sc  
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