IHP NachrichtenSamstag 25.November 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag Abend und Samstag mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Landesliga Bayern.
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Eisbären BerlinErsatzgeschwächte Eisbären verlieren gegen Düsseldorf (DEL) Die Eisbären Berlin müssen sich am 21. Spieltag der PENNY DEL geschlagen geben. Die Berliner, die auf zahlreiche Stammkräfte verzichten mussten, unterlagen der Düsseldorfer EG am Freitagabend in der heimischen Mercedes-Benz Arena mit 1:4. DNL-Stürmer Clemens Sager feierte sein DEL-Debüt für die Eisbären. Zudem war Nachwuchstorhüter Linus Vieillard erstmals im Aufgebot des Hauptstadtclubs. Das Startdrittel gestaltete sich ausgeglichen. Die Eisbären gingen jedoch durch Patrice Cormier (6.) in Führung. Diesen Vorsprung der Gastgeber drehte die DEG im Mittelabschnitt durch Moritz Wirth (25.) sowie zweier Treffer von Brendan O’Donnel (23., 32.) in eine 3:1-Führung der Rheinländer. Im Schlussabschnitt setzte Düsseldorfs Phil Varone (48./PP1) in Überzahl den Schlusspunkt. Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Ligaspiel bereits am Sonntag, den 26. November. Dann gastieren die Iserlohn Roosters in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Es war ein schwieriges Spiel für uns. Das Startdrittel war noch in Ordnung. Unsere gegenseitige Unterstützung ist aktuell jedoch nicht gut genug. Wir stehen gerade einigen Widrigkeiten gegenüber. Wir müssen uns jetzt sammeln und wieder zusammenfinden. Es gilt, unseren Spielstil wiederzufinden. Vor uns liegt noch eine lange Saison, trotzdem müssen wir die Probleme schnellstmöglich lösen.“ Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Düsseldorf hat verdient gewonnen. Abgesehen vom ersten Drittel haben wir heute kein gutes Spiel abgeliefert. Nach der Partie gegen Wolfsburg hatten wir uns alle mehr vorgenommen. Das ist uns nicht gelungen. Nach dem zweiten Gegentreffer sind wir nicht mehr richtig ins Spiel gekommen. Am Sonntag müssen wir gegen Iserlohn mit einer anderen Einstellung und Leistung auftreten.“
Düsseldorfer EGWichtiger Sieg: DEG gewinnt verdient 4:1 in Berlin! (DEL) Die Düsseldorfer EG hat das schwere Auswärtsspiel bei den Eisbären Berlin verdient und deutlich gewonnen! Beim Tabellenführer siegte sie nach starker Leistung mit 4:1 (0:1, 3:0, 1:0). Sie überstand dabei auch eine lange Unterzahlphase im Mitteldrittel. Insgesamt war es einer der besten Leistungen der bisherigen Saison. Klasse, Jungs!
Red Bull MünchenRed Bulls verlieren in Augsburg (DEL) Red Bull München musste sich im Derby bei den Augsburger Panthern mit 2:7 (1:1|0:5|1:1) geschlagen geben. Vor 6.179 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion erzielten Trevor Parkes und Chris DeSousa die Treffer für das Team von Trainer Toni Söderholm. In einem umkämpften ersten Drittel waren die Red Bulls die spielbestimmende Mannschaft. Vor den Toren passierte allerdings wenig – bis zum ersten Powerplay der Panther (7.). München konterte zweimal gefährlich, verpasste allerdings den Shorthander. Auf der anderen Seite setzte Chris Collins den Puck nach einer Einzelaktion an die Latte (9.). Drei Minuten später tauchte Anrei Hakulinen plötzlich frei vor Daniel Allavena auf und verwandelte eiskalt. Die Red Bulls meldeten sich aber noch vor der ersten Drittelpause zurück: Parkes staubte nach abgelaufener Strafzeit der Gastgeber zum 1:1 ab (19.). Im Mittelabschnitt sahen die Zuschauer zunächst einen offenen Schlagabtausch. Als die Red Bulls besser reinfanden, schlugen die Panther zu. Alexander Oblinger traf nach einem Konter zum 2:1 (29.). Nur 27 Sekunden später machte Thomas Jordan Trevelyan den AEV-Doppelschlag perfekt (29.). Augsburg nun mit viel Euphorie und drei weiteren Treffern vor der zweiten Pause: Hakulinen erhöhte (35.), ehe Trevelyan mit einem Powerplay-Doppelpack in der 40. Minute auf 6:1 stellte. Auch der erste Augsburger Torschuss im Schlussdrittel war erfolgreich. Hakulinen legte das 7:1 nach (43.). Im Anschluss überstanden die Red Bulls eine große Strafe schadlos. Wenig später spielten die Münchner dann selbst in Überzahl. DeSousa nutzte die Chance zum 2:7 (53.) – gleichzeitig der Endstand.
Eispiraten Crimmitschau1:2! Eispiraten unterliegen Rosenheim in der Overtime - Westsachsen holen einen Zähler bei knappem Schlagabtausch (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Freitagabend ihre zweite Heimniederlage der laufenden DEL2-Saison hinnehmen müssen. In einem engen Schlagabtausch mussten sich die Westsachsen in der Overtime mit 1:2 geschlagen geben. Trotz der frühen Führung durch Ladislav Zikmund nahmen die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores letztlich nur einen Punkt mit. Cheftrainer Jussi Tuores konnte auf das gleiche Personal wie auch schon am vergangenen Sonntag in Kaufbeuren bauen. Colin Smith wurde nicht rechtzeitig fit, Jannis Kälble spielte in Leipzig und Scott Feser wird voraussichtlich erst Mitte Dezember wieder ins Spielgeschehen eingreifen können. Dennoch knüpften die Crimmitschauer nahtlos an ihren überzeugenden Auftritt in Kaufbeuren an. Gerade einmal 27 Sekunden dauerte es, ehe Ladislav Zikmund, schön freigespielt von Thomas Reichel und Vinny Saponari, mit seinem Direktschuss zum 1:0 traf (1.). Eine kalte Dusche für die Gäste aus Rosenheim, die auch in der Folge immer wieder defensiv gefordert waren. Die Eispiraten waren zumeist spielbestimmend, konnten aber nicht in Form von Toren nachlegen. Auf der Gegenseite verteidigten die Eispiraten clever und konnten sich wie gewohnt auch auf ihren Schlussmann Oleg Shilin verlassen. Im zweiten Drittel wirkten die Eispiraten dann nicht mehr so griffig und mussten zunächst mehrfach in Unterzahl ran. Eine dieser Powerplay-Situationen nutzten die Starbulls zu ihren Gunsten. Stefan Reiter zog von der blauen Linie ab und der Puck flog an Freund und Feind vorbei in die Maschen des Crimmitschauer Tores. Dabei blieb Oleg Shilin die Sicht komplett versperrt – 1:1 (23.). Der deutsch-russische Goalie konnte sich in der Folge aber mehrfach mit Glanztaten auszeichnen. Die Hausherren hatten indes weniger Torabschlüsse. Wenn, wurde es aber gefährlich. Hayden Verbeek scheiterte gleich zweimal in aussichtsreicher Position an Tomas Pöpperle. Ladislav Zikmund musste sich dem Goalie der Rosenheimer ebenso geschlagen geben, während Max Balinson kurz vor dem Ende des zweiten Durchgangs am langen Pfosten knapp verpasste. Im Großen und Ganzen sahen die 2.241 Zuschauer im Sahnpark aber ein zähes und taktisch geprägtes Spiel, in welchem es keine Vielzahl an Großchancen gab. Dies spiegelte auch der dritte Durchgang wider. Beide Defensivreihen spielten taktisch diszipliniert. Wenn es zu Torabschlüssen kam, waren Oleg Shilin und sein Gegenüber Tomas Pöpperle aber auf dem Posten. Ohne weiteren Torerfolg ging es so in die Overtime, in der es die Eispiraten zweimal verpassten, den Zusatzpunkt im Sahnpark zu behalten. Lukas Laub bediente schließlich Dominik Draxlberger, der Oleg Shilin mit seinem Schuss in die lange Ecke keine Abwehrchance ließ und den Eispiraten mit dem Tor zum 1:2 so die zweite Heimniederlage in dieser Saison zufügte.
Eislöwen gewinnen in Freiburg (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben einen enorm wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Am Freitagabend setzten sich die Blau-Weißen nach starker kämpferischer Leistung mit 2:1 beim EHC Freiburg durch. Die Partie in Freiburg begann aus Dresdner Sicht allerdings denkbar ungünstig. In der achten Spielminute brachte Mick Hochreiter die Scheibe in Richtung Dresdner Tor, wo Parker Bowles goldrichtig stand. Der Freiburger Topscorer fälschte den Puck unhaltbar für Janick Schwendener zur Führung der Gastgeber ab. Vier Minuten später versuchte sich Adam Kiedewicz, scheiterte aber an Luis Benzing und wohl auch dem Pfosten. Besser machten es die Eislöwen in der 17. Minute. Tom Knobloch zog einfach aus spitzem Winkel ab und der Puck schlug im Freiburger Tor ein. Die Schiedsrichter überprüften den Treffer per Videobeweis, wo das Tor klar zu sehen war. Im zweiten Drittel mussten die Eislöwen zunächst eine Unterzahl überstehen, taten dies aber schadlos. Es folgte fast schon ein Sturmlauf der Dresdner. Das Team von Cheftrainer Petteri Kilpivaara dominierte den Mittelabschnitt, ließ Freiburg kaum aus der eigenen Zone. Wie so oft in dieser Saison fehlte aber der Lohn für diese Drangphase. Lukas Koziol stand in der 25. Minute völlig frei vor Benzing, scheiterte aber an dessen Fanghand. Auch Johan Porsberger konnte den Freiburger Keeper in der 34. Minute nicht überwinden. Der verdiente Führungstreffer sollte aber 18 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts doch noch fallen. Porsberger legte vor dem Tor quer, Tomas Andres hielt den Schläger rein und erzielte damit das 2:1. Im Schlussdrittel hatte Bindels die Chance zu erhöhen, als er versuchte einen Karlsson-Schuss abzufälschen. Der Puck ging knapp am Tor vorbei. Erst Mitte des dritten Drittels kam Freiburg besser auf, schaffte es die Eislöwen für knapp zwei Minuten in der eigenen Zone einzuschnüren, ohne aber gefährlich zum Abschluss zu kommen. Auch eine zweite Unterzahl in der Schlussphase überstanden die Dresdner, weil Schwendener stark gegen Bowles parierte. David Rundqvist hätte per Solo in Unterzahl sogar auf 3:1 stellen können, scheiterte aber an Benzing (57.). Kurz darauf parierte Schwendener wieder auf der anderen Seite sensationell im Eins gegen Eins und rettete seinem Team die drei Punkte. Petteri Kilpivaara, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Das erste Drittel war relativ ausgeglichen. Ab dem zweiten Drittel haben wir sehr stark ins Spiel gefunden und verdient am Ende das 2:1 geschossen. Wir hatten auch vorher schon Chancen zu treffen. Das Momentum war auf unserer Seite. Im dritten Drittel haben wir kompakt und solide gespielt bis zur Unterzahl kurz vor Schluss. Am Ende hat Freiburg gedrückt, aber das haben wir sehr stabil überstanden. Wir wollten stabil und kompakt in der Defensive spielen, das ist uns gut gelungen. Ich freue mich sehr, dass wir diesen letzten Willen hatten, das Spiel zu gewinnen. Ich bin stolz.“ Weiter geht es am Sonntag 17:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Selber Wölfe.
Kassel HuskiesZweite Heimniederlage der Saison: Huskies unterliegen Towerstars (DEL2) Am Freitagabend mussten sich die Huskies den Ravensburg Towerstars mit 2:3 geschlagen geben. Für die Huskies waren Keck und Faber erfolgreich, für die Towerstars war Czarnik mit seinem Überzahltreffer im Schlussdrittel der Matchwinner. Die Gäste starteten stark in die Partie und sorgten so fast für den erneuten frühen Rückstand für die Huskies. Zuerst pariert Goalie Maurer stark gegen Czarnik (1.), kurz darauf auch gegen Latta (5.). Im Anschluss kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Louis Brune, nach Verletzung erstmals wieder im Kader, verpasste jedoch mit seinem Schuss und dem anschließenden Rebound von der Bande hinter dem Tor den Führungstreffer (8.). Auch nach dem Powerbreak blieben die Huskies am Drücker, blieben jedoch trotz einer Chance von Keck (10.) und einem Powerplay ohne Torerfolg. Einen Treffer gab es dann doch noch, allerdings für die Gäste. Einen Schlagschuss von Granz, welcher von der Bande wieder vor das Tor sprang, verwertete Mühlbauer zum 0:1 (19.). Auch nach der Drittelpause, drängten die Huskies weiter auf ihren ersten Treffer des Abends. Die beste Gelegenheit bot sich Yannik Valenti, welcher den Puck in halblinker Position mit sehr viel Zeit und Platz zugespielt bekam, mit seinem Schuss allerdings an der Fanghand des Ravensburger Schlussmannes (25.). In der 28. Spielminute kam schließlich die Belohnung. Ahlroth eroberte praktisch direkt vor dem Tor der Towerstars den Puck, legte ihn durch den Slot zu Tristan Keck, welcher sich den Puck auf die Rückhand legte und anschließend ins Netz beförderte. Keine zwei Minuten später gingen die Gäste jedoch wieder in Front. Calce legte den Puck auf den im rechten Bullykreis bereitstehenden Gorgenländer, der per Schlagschuss durch die Beine von Maurer zum erneuten Führungstreffer traf (30.) Im restlichen Drittel ließen beide Teams ihre Möglichkeiten in Überzahl aus, wodurch es mit einem 1:2 aus Kasseler Sicht wieder in die Kabine ging. Im Schlussdrittel bot sich den Fans eine Kopie des Mittelabschnitts. Wieder drängten die Huskies auf den Ausgleich und wieder waren sie erfolgreich. Faber traf in Überzahl per Handgelenkschuss von der blauen Linie (43.). Es folgten gleich zwei Strafzeiten auf der anderen Seite – Preto und Keussen mussten beide auf die Strafbank. Dies nutzten die Gäste umgehend. Czarnik brachte die Towerstars, nach Vorarbeit von Sarault, wieder in Führung. Im Anschluss taten sich die Huskies schwer, ihre Offensive erneut ins Rollen zu bekommen. Die größte Chance hatte erneut Keck, welcher über die linke Seite seine Schnelligkeit ausspielen und vor das Tor ziehen konnte. Der heraushechtende Pertuch konnte den Puck jedoch noch so abfälschen, dass dieser auf dem Tor, statt in dem Tor, landete (54.). Als das Spiel eigentlich schon vorüber war, tankte sich Lowry nochmal durch die Ravensburger Abwehr, Pertuch blieb allerdings erneut Sieger und sicherte seiner Mannschaft so die drei Punkte (60.).
ESV KaufbeurenEin Punkt für die Joker im Derby - ESVK unterliegt beim EV Landshut mit 3:2 nach Verlängerung (DEL2) Für den ESV Kaufbeuren stand am 20. Spieltag der DEL2 Saison 2023/2024 das Derby beim EV Landshut auf dem Programm. ESVK Trainer Marko Raita konnte dabei – mit der Ausnahme des Langzeitverletzten Jacob Lagacé - auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Im Tor stand Daniel Fießinger, welcher wieder einmal eine sehr starke Leistung zeigte. Die Joker hatten einen schweren Start in die Partie und mussten zu Beginn ein wenig den Hausherren das Spielfeld überlassen. In der vierten Minute war es dann Samir Kharboutli der alleine vor Daniel Fießinger auftauchte, aber knapp verzog. Rund um die sechste Spielminute hatten die Landshuter dann eine gute Druckphase und kamen dabei durch David Stieler und Julian Kornelli zu zwei sehr guten Chancen. Daniel Fießinger konnte aber beide Schüsse entschärfen und die Kaufbeurer waren im Anschluss auch besser in die Partie. Sami Blomqvist hatte kurz nach den Chancen des EVL die erste gefährliche auf Seiten des ESVK. In der elften Minute hatte dann ESVK Kapitän Tyler Spurgeon alleine vor EVL Torhüter Jonas Langmann die große Möglichkeit seine Mannschaft in Führung zu bringen. Nach einem Rückhandpass von Max Oswald scheiterte der Kanadier aber knapp. Das anschließende Bully konnte Jere Laaksonen zu Dieter Orendorz gewinnen und der Defender brachte die Scheibe direkt Richtung Tor und Joey Lewis fälschte perfekt zum 0:1 in die Maschen ab. Der ESVK war nun etwas mehr am Drücker und kam immer wieder zu guten Möglichkeiten. In der 15. Minute kassierte Jakob Mayenschein dazu eine 5-Minuten-Strafe nach einem Foulspiel an Simon Schütz und für die Wertachstädter war dies eigentlich eine gute Möglichkeit den Spielstand vor der Pause noch zu erhöhen. Die Joker konnten diesen Vorteil aber leider nicht nutzen, da keine Minute später Max Oswald eine unnötige zwei Minuten Strafe in der Offensiven Zone zog und die Partie mit vier gegen vier Feldspielern fortgesetzt wurde. In dieser Phase waren dann wiederum die Niederbayern das aktivere Team und dem ESVK sollte nicht allzuviel gelingen. Kurz vor der Pause rette Daniel Fießinger dann erneut stark. Tysen McLellan tauchte frei vor dem Joker Schlussmann auf und dieser verhinderte mit einem schnellen Reflex den Ausgleichstreffer. So ging es mit einem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee. Zu Beginn des Mitteldrittels wechselten die Landshuter ihren Torhüter. Jonas Langmann blieb angeschlagenen zuerst in der Kabine – kam später aber zurück auf die Spielerbank - und Philipp Dietl stand fortan im Tor der Niederbayern. Im zweiten Drittel saßen die Joker dann insgesamt vier mal auf der Strafbank. Im ersten Powerplay nach 24 Minuten machten die Landshuter dann auch so gleich den Ausgleichstreffer. Samir Kharboutli konnte Daniel Fießinger dabei im Nachschuss zum 1:1 überwinden. In der 26. Minute musste mit Fabian Koziol wieder ein Joker auf die Strafbank, da aber 32 Sekunden später David Zucker einen Konter der Kaufbeurer ebenfalls nur mit unfairen Mitteln stoppen konnte, ging es mit vier gegen vier Feldspieler weiter. Im Anschluss hatten die gelbroten dann ihre beste Phase in diesem Drittel und kamen in den kommenden Minuten immer wieder zu gefährlichen Torabschlüssen, schafften es aber nicht, einen Treffer zu erzielen. In der 30. Spielminute musste dann Simon Schütz auf das Sünderbänkchen und von dort an hatte der ESVK große Probleme mit der Partie. Das Überzahlspiel der Landshuter überstanden die Kaufbeurer auch Dank eines starken Daniel Fießinger schadlos. In der Folge kamen die Niederbayern immer wieder brandgefährlich in die Defensivzone der Allgäuer. Dazu fingen sich die Joker in der 36. Minute eine weitere Strafe ein und der EVL konnte erneut in Powerplay agieren, wiederum war aber die ESVK Verteidigung und der starke Daniel Fießinger zur Stelle. Die Mannschaft von Trainer Marko Raita überstand diese Situation also ohne Gegentreffer und es ging mit dem Spielstand von 1:1 in die zweite Pause. Für die Kaufbeurer sollte das drittel Drittel dann denkbar schlecht beginnen. Brett Cameron hatte hinter dem Kaufbeurer Tor alle Zeit der Welt, konnte unbedrängt vor dieses ziehen und Daniel Fießinger zum 2:1 für die Hausherren überwinden. Auf der anderen Seite hatte Sebastian Gorcik in der 43. Minute die Chance zum schnellen Ausgleich, sein Nachschuss aber flog knapp über das Tor. Im weiteren Spielverlauf war es immer wieder Daniel Fießinger der im Mittelpunkt des Geschehens stand und seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hielt. In der 42. Minute kamen die Landshuter erneut in den Genuss eines Überzahlspieles. Die Joker hatten dabei dann Glück, dass Brett Cameron nur den Innenpfosten traf und die Vorentscheidung verpasste. Die Kaufbeurer kamen dann mit einer ihrer eher wenigen Offensivaktionen im Schlussdrittel zum Ausgleichstreffer. Joey Lewis legte die Scheibe bei einem Konter perfekt für den mitgelaufenen Micke Saari auf, der dann mit einem platzierten Schuss in den rechten Torwinkel das 2:2 besorgte. Keine Minute später hätten John Lammers und Micke Saari frei vor Philipp Dietl die Wertachstädter in Führung bringen müssen. Dabei zeigten sich die beiden Stürmer aber fast zu verspielt und Philipp Dietl konnte mit einem unfassbaren Reflex den Gegentreffer noch verhindern. In den Schlussminuten hatten die Niederbayern dann nochmals mehrere gute Chancen auf den Siegtreffer. Daniel Fießinger war aber wieder zur Stelle und rette dem ESVK das Unentschieden nach 60 Spielminuten. Da Sebastian Gorcik nach einem Scheibenverlust drei Sekunden vor dem Ende noch eine Strafe zog, mussten die Joker in Unterzahl in die Overtime starten. Der ESVK konnte das Powerplay des EV Landshut dann aber erneut killen und hatte bei drei gegen drei eine große Chance auf den Siegtreffer durch John Lammers. Philipp Dietl konnte aber parieren und im direkten Gegenzug nutzten die Landshuter eine zwei auf eins Situation durch Samir Kharboutli zum 3:2 Siegtreffer.
Krefeld PinguineLausitzer Füchse - Krefeld Pinguine 4-3 nV (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben am Freitagabend beim Duell mit den Lausitzer Füchsen zwei Punkte aus der Hand gegeben. Nach einer zwischenzeitlichen drei-Tore-Führung konnten die Pinguine in Weißwasser lediglich einen Punkt sichern. Am Ende stand es 4:3 (0:2, 1:1, 2:0/1:0) nach Verlängerung für die Hausherren. Dabei erspielten sich die Pinguine bereits im ersten Drittel ein Polster und gingen mit einer 2:0-Führung im Rücken in den Mittelabschnitt. In der 15. Minute war es Jerome Flaake, der sich über sein erstes Tor im KEV-Dress freuen durfte. Er wurde vor dem Tor Nikita Quapps sträflich freistehend übersehen und umkurvte den jungen Füchse-Schlussmann zur Führung. Jon Matsumoto erhöhte diese 51 Sekunden vor der Pausensirene mit einem verdeckten Schuss. Im zweiten Abschnitt teilten sich die Teams die beiden Tore gleichmäßig auf. Zuerst vergrößerte in der 33. Minute KEV-Topscorer Josh MacDonald im Powerplay den Abstand auf drei Tore, ehe die Aufholjagd der Füchse begann. Samuel Dove-McFalls hauchte den Gastgebern in der 36. Spielminute Leben ein und bezwang einen starken Felix Bick zum ersten Mal. Im Schlussabschnitt bestimmten die Füchse mehr und mehr das Spiel, die Pinguine sahen sich zum Verteidigen gezwungen. Lausitz-Stürmer Rio Kaiser halbierte den Abstand in der 45. Minute auf ein Tor. Für die erst 17-Jahre alte Nachwuchshoffnung der Eisbären Berlin war es das erste Profi-Tor. Die Offensiv-Bemühungen der Hausherren waren damit aber noch nicht abgeschlossen. Sieben Minuten vor dem Ende der Partie zogen die Pinguine eine Strafe und boten den Füchsen die Gelegenheit, das Spiel auszugleichen. Sie nutzen diese in Person Dominik Bohacs und erzwangen die Verlängerung, die ohne weitere gute Paraden Bicks nicht garantiert gewesen wäre. Die Verlängerung dauerte 2:09 Minuten. Nach einem Konter stießen Bick und ein zurückeilender Christian Kretschmann im Torraum zusammen. Der sicher geglaubte Puck rutschte Bick dabei durch die Beine und genau vor die Füße von Füchse-Topscorer Roope Mäkitalo. Dieser machte keinen Fehler und brachte den Puck für den Bonuspunkt über die Torlinie.
Starbulls RosenheimStarke Reaktion: Starbulls gewinnen beim Tabellenzweiten! (DEL2) Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen hatte eine positive Reaktion von seinen Spielern gefordert – und die Mannschaft lieferte. Der verdiente Lohn: der zweite Auswärtssieg der Saison und das gegen den zuletzt so stark auftrumpfenden Tabellenzweiten der DEL2, die Eispiraten Crimmitschau. Vom frühen Gegentreffer in der ersten Spielminute ließen sich die Grün-Weißen am Freitagabend nicht hinunterziehen. Taktisch und kämpferisch überzeugten sie auf ganzer Linie, spielerisch waren sie den Hausherren über die gesamte Spieldauer mindestens ebenbürtig. Stefan Reiter besorgte mit einem Powerplaytreffer den Ausgleich zum 1:1. In der Verlängerung tütete Dominik Daxlberger den Rosenheimer Zusatzpunkt ein. Schlechter hätte die Partie im Crimmitschauer Sahnpark aus Rosenheimer Sicht nicht beginnen können. Eigentlich hatte Manuel Strodel das erste Bully gewonnen, trotzdem kamen die Hausherren in Scheibenbesitz. Die Starbulls bekamen keinen Zugriff, der Ex-Rosenheimer Thomas Reichel traf die Latte, auf Umwegen kam der Puck zu Ladislav Zikmund und der versenkte ihn aus kurzer Distanz unhaltbar zur Führung für die Westsachsen. Das Spiel war ganze 27 Sekunden alt. Die Starbulls zeigten sich aber völlig unbeeindruckt, präsentierten sich bissig, kampfstark, taktisch clever. Das konsequente und gut strukturierte Rosenheimer Forechecking nervte die Gastgeber auffallend. Davon, dass der Tabellenzweite, der erst ein einziges von zuvor neun Heimspielen verloren hatte, gegen ein Team spielte, das in der Blitztabelle an diesem Freitagabend um kurz nach 20 Uhr auf den letzten Platz abgerutscht war, war nichts auszumachen. Phasenweise lagen sogar die spielerischen Vorteile auf Rosenheimer Seite. Lediglich klare Torchancen ließen auf sich warten. Sekunden vor der ersten Pause hatte Stefan Reiter den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aus guter Schussposition aber am sehr guten Eispiraten-Keeper Oleg Shilin. Auch nach Wiederbeginn dominierten die Grün-Weißen und kamen rasch in den Genuss eines Überzahlspiels. C.J. Stretch visierte das offene kurze Eck an, Torwart Shilin rettete spektakulär (22.). Stefan Reiter besorgte per Schlagschuss das verdiente 1:1 (23.), Sebastian Streu unterstütze entscheidend durch seine Präsenz in der Schussbahn, die dem Crimmitschauer Schlussmann die Sicht nahm. Zwei weitere Überzahlsituationen im zweiten Spielabschnitt und eine im letzten Drittel konnten die Grün-Weißen nicht nutzen. In Unterzahl mussten sie nicht ein einziges Mal ran. Der Appell vom Cheftrainer, Strafzeiten zu vermeiden, fruchtete diesmal. Die Rosenheimer Zweikampfführung blieb bis Spielende intensiv, hart, aber geschickt. Rosenheims Torwart Tomas Pöpperle spielte fehlerfrei. Gegen Hayden Verbeek (34.) und Ole Oleff (45.) zeigte er starke Paraden. Tatsächliche Crimmitschauer Druckphasen ließen die Starbulls nicht zu. Die Rosenheimer Fehlerquote im eigenen Drittel und im Spielaufbau fiel deutlich geringen aus, als zuletzt. Die wenigen Scheibenverluste konnte stets ein Mitspieler wieder ausbügeln. Der Führungstreffer für die Starbulls hätte kurz vor der zweiten Pausensirene fallen können, als Tyler McNeely auf Manuel Strodel zurücklegte, Torwart Shilin aber überragend parierte. Ehe das Spiel Mitte des dritten Drittels dann zerfahren wurde, war der zweite Rosenheimer Treffer mehrmals möglich. Strodel (48.), Daxlberger (49.) und Bastian Eckl (50.) scheiterten am starken Crimmitschauer Keeper. In der Verlängerung blieben Torchancen zunächst aus, ehe Pöpperle gegen Tobias Lindberg retten musste (64.). Dann legte auf der anderen Seite der über die gesamte Spieldauer sehr präsente und engagierte Shane Hanna ideal für Dominik Daxlberger auf, der Rosenheimer Teamkapitän zog vom linken Bullypunkt aus dem Handgelenk ab und 43 Sekunden vor Ende der Overtime zappelte der Puck im Netz. Dank des zweiten Auswärtssieges wächst das Rosenheimer Punktekonto auf 28 Zähler an. Nur zwei Punkte weniger hat der neue Tabellenletzte Eisbären Regensburg, den die Starbulls nun am Sonntag im ROFA-Stadion zu Gast haben, wo sie die starke Reaktion in Crimmitschau vor großer Kulisse bestätigen wollen. Spielbeginn ist um 17 Uhr, Eintrittskarten sind online auf www.starbuils.de /tickets und ab 15 Uhr am Stadion erhältlich.
Selber WölfeEffiziente Gäste nehmen die Punkte mit - Selber Wölfe vs. Bietigheim Steelers 1:4 (0:0; 1:3; 0:1) (DEL2) Am Ende müssen sich die Selber Wölfe einem keinesfalls besseren Gegner geschlagen geben. Selb war über weite Phasen der Partie am Drücker, verpasste es jedoch aus der Überlegenheit Kapital zu schlagen. Drei schnelle Treffer im Mittelabschnitt der Gäste sorgen für den schmeichelhaften Auswärtssieg der Bietigheim Steelers. Nach kurzem Abtasten zu Beginn, übernahmen die Wölfe schnell die Initiative und kamen durch einige schöne Spielzüge immer wieder zu guten Möglichkeiten. Von den Gästen war gegen die stabile Defensive der Gastgeber wenig zu sehen. Auch im ersten Powerplay der Steelers waren die Wölfe stets auf dem Posten und hatten sogar zweimal die Möglichkeit in Führung zu gehen. In den letzten Minuten wurden die Steelers dann etwas aktiver, doch Weidekamp war hellwach und ließ keinen Treffer zu. Ein gutes Drittel der Wölfe in welchem nur noch kein Tor fallen wollte. Der zweite Abschnitt hatte einiges zu bieten. Als Miglio im eigenen Drittel den Puck eroberte, lief er allein auf Schmidt zu, zielte vor dem Torhüter aber deutlich zu hoch. Die Steelers machten es im Anschluss besser. Quasi im Gegenzug war es Welychka der den Puck trocken über die Schulter von Weidekamp im Tor unterbrachte. Auch danach blieben die Steelers dran, Weidekamp war bei einer Doppelchance gefordert. Der zweite Treffer gehört dann in die Kategorie glücklich und etwas kurios. Einen Schuss aufs kurze Eck rutschte Weidekamp unglücklich durch und fand über dessen Schoner den Weg ins Tor. In der bis dato besten Phase der Gäste gelang Berry dann noch der dritte Treffer. Nach einem Pass hinter dem Tor stand er frei im Slot und schlenzte den Puck in den Winkel. Im Anschluss machte Weidekamp Platz für Bitzer. Die Wölfe steckten nicht auf und belohnten sich im ersten Powerplay an diesem Abend nach wenigen Sekunden. Knackstedt auf Trska, der von der blauen Linie abzog wo McNeill beim Abpraller zur Stelle war und die Wölfe auf die Anzeigetafel brachte. Im Anschluss waren die Hausherren wieder viel präsenter und erspielten sich gute Chancen auf ein weiteres Tor. Die Beste vergab hier erneut Miglio, als ihn Knackstedt auf die Reise schickte, der Texaner jedoch knapp am Winkel vorbeischoss. Im Schlussabschnitt überstanden die Wölfe noch eine Reststrafe gegen Miglio schadlos. Als Gläßl kurz darauf auf die Strafbank musste, waren die Wölfe in Unterzahl wieder deutlich aktiver als Bietigheim. Das Bemühen der Wölfe war deutlich zu sehen, doch die Steelers verteidigten im Schlussabschnitt ihre Führung konsequent und klare Torchancen blieben Mangelware. Bei einem Konter scheiterte Doremus erst an Bitzer, den Rebound brachte er dann jedoch im Tor unter und sorgte für die endgültige Entscheidung.
Bayreuth TigersTigers erarbeiten sich zwei Punkte - Tölzer Löwen vs. Bayreuth Tigers 2:3 (0:0, 1:2, 1:0/0:1) n.V. (OLS) Erstmals mit Viktor Knaub, der nach seiner langwierigen Verletzung zum Einsatz kam, ging man in die Partie gegen die Tölzer Löwen. Dabei sah man in den ersten 20 Minuten ein ausgeglichenes Spiel, bei welchem beide Teams mit Chancen geizten. Mit Ausnahme von Ledlin, der im ersten Powerplay des Abends den Pfosten anvisiert hatte, oder wenig später, als der gleiche Akteur – nach einem Schuss von Tölzer – versuchte nachzusetzen aber an Salvarani nicht vorbeikam. Die Gastgeber, die eine ganze Serie von Niederlagen verarbeiten musste, kamen kurz vor dem Pausenpfiff, als man sich im Drittel der Tigers festsetzen konnte, zu einigen Abschlüssen, die ihr Ziel bis dato aber nicht fanden. Zum zweiten Abschnitt kam man, aus Sicht der Oberfranken, mit mehr Speed aus der Kabine und konnte durch Elo, Ledlin oder Knaub, der aus kurzer Distanz einen Moment zu lange gezögert hatte, zu guten Gelegenheiten. Auch in Überzahl – als Schüpping die Strafbank drückte – konnten weder Stach noch Schaefer die Scheibe über die Linie drücken. Es ging munter weiter mit dem Auslassen von guten Gelegenheiten in einer Phase der Partie, die weitestgehend von den Tigers bestimmt wurde. Stach setzte zu hoch an, Ledlin scheiterte haarscharf aus kurzer Distanz, bevor man doch noch aufs Scoreboard kam. Tölzer steckte die Scheibe „durch die Mitte“, die Schaefer im Anschluss mit der Rückhand verwerten konnte. Allerdings war das Gefühl, mit einem Torvorsprung in der Ferne agieren zu können, eine gute Minute später obsolet. In Überzahl – Zernikel musste zum Abkühlen – traf Routinier Schlager, nach einem schönen Zuspiel von Späth, zum Ausgleich. Als kurz darauf Fissekis dem Sünderbänklein einen Besuch abstattete, war man wieder dabei und kam durch Elo und Schmidt zu guten Abschlüssen, bevor Reinig durchlud und aus dem Halbfeld – nach Ablauf der Strafzeit – die erneute Führung schrieb. Mit diesem knappen Vorsprung ging es für die Tigers – die durch Hult, der knapp verpasste und Stach, der die Latte noch anvisiert hatte, in die zweite Drittelpause. Im Schlussabschnitt übte man zwangsweise vermehrt das Penalty-Killing. Zwischen der 45. und der 55. Spielminute wanderten in kurzen Abfolgen fünf Mal Tigers-Akteure auf die Strafbank, was am Ende zu einer doppelten Überzahl für die Gastgeber führte. Als Coach Kammerer, nach einer genommenen Auszeit und noch gut einer Minute Überzahl – den Goalie zog, sahen sich drei Bayreuther sechs Tölzer Feldspielern gegenüber. Dies war nicht mehr zu halten, sodass Schüpping als Nutznießer dieser Situation in der 56. Minute zum Ausgleich einschießen konnte. In der anschließend notwendig gewordenen Overtime traf es, was die Hinausstellungen anging, dann mit Noack einen Tölzer Akteur. Dies wussten jetzt die Tigers zu nutzen und kamen durch Elo – nur 12 Sekunden nach Beginn der Überzahl – zum gewinnbringenden Torerfolg, was für zwei Punkte reichte, die man in den Bus nach Oberfranken eintüten durfte. „Wenn man die Wahrheit sagen will, haben wir ein sehr gutes Spiel der Tölzer gesehen. Sehr diszipliniert und sehr viel Laufbereitschaft. Unsere Überzahl war heute nicht sehr effektiv und im letzten Drittel haben wir, auch durch zu viele Strafen, das Momentum verloren. Insgesamt freue ich mich über den Sieg, auch wenn die Effektivität über 60 Minuten gefehlt hat“, analysierte Coach Chernomaz die kurz zuvor gesehenen knapp 61 Minuten. „Einerseits bin ich zufrieden, auf der anderen Seite auch wieder nicht. Wir haben eine gute Leistung geboten, hatten ein hohes Intensitätslevel. Hatten gute Wechsel und hohen Speed aber wie haben zu viele Strafen genommen. Das ist eben keine gute Idee gegen Bayreuth, deren Top-Block vielleicht der beste der Liga ist. Wir hatten im letzten Drittel Chancen in vier Powerplay-Situationen, was leider nicht geklappt hat. Ich bin der Meinung, dass es sich die Mannschaft heute verdient hätte. Von der Begeisterung und vom Willen her. Leider konnten sie sich nicht belohnen. Mit ein bisschen Glück wären vielleicht auch zwei oder drei Punkte möglich gewesen“, hörte man einen nicht unzufriedenen Axel Kammerer im Anschluss an die Partie. Der nächste Auftritt der Bayreuth Tigers steht am Sonntag um 18:00 Uhr im Bayreuther Tigerkäfig auf dem Programm, wenn man die Passau Black Hawks erwartet.
Deggendorfer SCGäste aus dem Werdenfelser Land – Deggendorfer SC empfängt am kommenden Sonntag den SC Riessersee (OLS) Nach vier Niederlagen aus den ersten sechs Saisonspielen hat sich die Mannschaft von Headcoach Pat Cortina gesammelt und auf den vierten Platz der Oberliga-Tabelle gespielt. Aktuell verzeiht die Tabellensituation allerdings wenig Ausrutscher, da die Plätze drei bis sechs lediglich zwei Punkte trennen – auch wenn sich die Anzahl der gespielten Spiele der Teams im Moment unterschiedlich darstellt. Lubor Dibelka und Robin Soudek sind auch in dieser Saison mit je 26 Scorerpunkten die Topscorer der Gäste. Leider – aus Sicht der Garmischer – sind beide auch die einzigen Stürmer mit einer zweistelligen Anzahl an Toren. Soudek traf bisher 14 mal, Dibelka netzte zwölfmal ein. Alexander Höller und Alec Zawatsky mit sechs bzw. fünf Treffern folgen den beiden. Ein fehlendes Tiefenscoring kann bei den Gästen durchaus zu Problemen führen, sollte von den vorher genannten Spielern jemand ausfallen. Um dem Spiel der Gäste in der Offensive mehr Tiefe und Qualität zu verleihen, verpflichtete man Anfang Oktober mit Connor Graham einen dritten Kontingentstürmer. Der 2-Wege-Stürmer soll die Führung und Entwicklung der jungen Talente mit seinem Spiel fördern. Graham wartet noch auf seinen ersten Treffer für den SC Riessersee. Auf Konstanz setzte man in der Defensive. Akteure wie Captain Simon Mayr, Jan-Niklas Pietsch, Thomas Schmid oder Luca Allavena verteidigen weiterhin für die Oberbayern. Nach der Einbürgerung und dem damit folgenden Abgang von Ryker Killins verpflichtete man mit Curtis Roach einen Import-Verteidiger. Aus der kanadischen Universitätsliga trat er zur Spielzeit 2023/2024 nun den Weg nach Europa an. Dass die Zusammenstellung der Reihen beim SC Riessersee passt, beweist auch die +/- Statistik. Mit lediglich Felix Linden hat ein Verteidiger einen negativen Wert. Im Tor praktiziert man in Garmisch Arbeitsteilung zwischen Andreas Mechel und Michael Böhm. Beide absolvierten bisher neun Partien und stehen auch statistisch mit jeweils knapp über 90 % Fangquote auf einem Level. Verbesserungswürdig sind bei den Gästen allerdings die Special-Teams. Sowohl in Überzahl (knapp 16 % Quote) als auch in Unterzahl (ca. 72 % Quote) findet man sich am Ende der Tabelle wieder. Die Gäste sollten somit zum einen von der Strafbank wegbleiben und zum anderen sich ergebende Chancen nutzen und vor dem gegnerischen Tor effizient agieren, um Punkte aus Deggendorf zu entführen. Beim Deggendorfer SC heißt es, die Powerplay-Quote nach zuletzt weniger Ausbeute aufzupolieren. Sollte man in Unterzahl agieren, ist ebenso ein stabiles Penalty-Killing ein Schlüssel zum Erfolg. Ob es Änderungen am Kader des Deggendorfer SC gibt, entscheidet sich kurzfristig. Die Partie wird wie üblich auf SpradeTV übertragen. Auftaktbully ist um 18:45 Uhr.
Deggendorfer SCDeggendorfer SC muss sich in Höchstadt geschlagen geben (OLS) Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend die dritte Saisonniederlage hinnehmen. Bei den Höchstadt Alligators unterlag das Team von Trainer Jiri Ehrenberger vor 647 Zuschauern mit 4:1. Die personellen Sorgenfalten dürften beim Deggendorfer Cheftrainer vor dem Duell mit den Franken wieder tiefer geworden sein. Zwar kehrte mit Alex Grossrubatscher wieder ein Leistungsträger zurück, jedoch fehlte neben Leon Zitzer und Lukas Miculka jetzt auch noch Topstürmer Petr Stloukal. Jonas Stern und Johannes Schmid waren krankheitsbedingt ebenfalls nicht mit von der Partie. Die Hausherren versuchten von der ersten Minute an viel Druck auf den DSC zu machen, der sich den Höchstädter Angriffsbemühungen zu erwehren wusste. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe mit etwas mehr Spielanteilen bei den Panzerechsen. Diese nutzten kurz vor der ersten Pause einen Konter zur Führung. In der 18. Minute wurde Anton Seewald von Klavs Planics auf die Reise geschickt und der Topscorer der Franken bezwang Timo Pielmeier zum 1:0 Pausenstand. Auch im zweiten Abschnitt kamen die Alligators druckvoll aus der Kabine, jedoch verteidigten die Deggendorfer geschickt, sodass die Angriffe der Franken zunächst verpufften. Je länger das zweite Drittel dauerte, desto besser kamen die Deggendorfer in die Partie und in der 33. Minute gelang schließlich der Ausgleich. Thomas Pielmeier fälschte einen Schuss von Silvan Heiß unhaltbar zum 1:1 ab. Doch die Hausherren hatten noch vor der zweiten Pause die passende Antwort parat. In der 36. Minute war es Martin Heinisch, der im Powerplay freistehend auf 2:1 stellte. Dies war gleichermaßen der Spielstand nach 40 gespielten Minuten. Zu Beginn des Schlussdrittels drückten die Deggendorfer in der Offensive, mussten aber in der 47. Minute das 3:1 hinnehmen – ein verdeckter Schuss von Lars Schiller fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins Tor von Timo Pielmeier. Zwar versuchte das Team von Trainer Jiri Ehrenberger sich noch einmal in die Partie zurück zu kämpfen, jedoch fehlte an diesem Abend die letzte Konsequenz und das nötige Quäntchen Glück. Zwar nahm der DSC kurz vor Ende der Partie noch einmal Pielmeier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Diese Maßnahme blieb allerdings nicht von Erfolg gekrönt, auf der Gegenseite traf Topol in der 59. Minute ins verwaiste Deggendorfer Tor zum 4:1 Endstand. Für den DSC geht es am kommenden Sonntag mit dem nächsten Heimspiel weiter. Zu Gast ist um 18:45 Uhr der SC Riessersee.
Hannover ScorpionsNader Feyzi 25 Jahre ein Scorpion (OLN) Exakt am Freitag, den 24.November, ist der Mannschaftsbetreuer Nader Feyzi 25 Jahre für die Hannover Scorpions tätig. Feyzi ist bei den Teams in ganz Deutschland ein Begriff. „Wenn es um Ausrüstungsgegenstände geht, ist sein Wissen einfach unschlagbar“, so Sportchef Eric Haselbacher. Er kennt sich in allen Belangen des Eishockeys hervorragend aus und hat den Scorpions in den vergangenen 25 Jahren große Dienste erwiesen. Die Scorpions bedanken sich bei Nader Feyzi ausdrücklich und hoffen auf eine noch lange Jahre währende Zusammenarbeit.
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Amberg Wild LionsDer ERSC erwartet den Klassenprimus - Souveräner Spitzenreiter Erding am Sonntag zu Gast (BYL) Der TSV Erding ist in der bisherigen Saison der Eishockey-Bayernliga das Maß aller Dinge und seiner Rolle als Topfavorit gerecht geworden. Bis vor diesem Wochenende haben die Gladiators alle ihre Pflichtspiele gewinnen können, teilweise sehr deutlich und mit insgesamt 74 geschossenen Toren in elf Partien. Nach seinem Freitags-Topspiel gegen Miesbach kommt der TSV am Sonntag, 18.30 Uhr, ins Stadion am Schanzl zum ERSC Amberg. Das schwerste Spiel für die Löwen, oder etwa nicht, weil der Gegner sowieso haushoher Favorit ist? Die Gladiators schwimmen Woche für Woche auf einer Welle des Erfolges und das kommt nicht von ungefähr. Der Kader um Teamchef Felix Schütz konnte vor der Saison gezielt und in Anbetracht der Spielklasse hochgradig verstärkt werden und zwar in allen Mannschaftsteilen. Da haben die TSV-Verantwortlichen herausragende Arbeit geleistet. So konnte Ex-Nationaltorhüter Dimitri Pätzold reaktiviert und für die Abwehr der routinierte Verteidiger Elia Ostwald von den Blue Devils Weiden verpflichtet werden. Die Neuzugänge im Angriff – schon im Vorjahr das Prunkstück der Gladiators – haben die Erwartungen in jeder Beziehung erfüllt: Der Kanadier Cheyne Matheson aus Deggendorf ist vor diesem Wochenende bester Torschütze der Bayernliga und Maximilian Forster vom Zweitligisten Landshut unter den Top-10 der Scorer. Dazu läuft auch noch der 40-jährige Tscheche Tomas Plihal im Angriff auf, mit der Vita von 93 NHL-Spielen für die San Jose Sharks, der in der Vorsaison noch 33 Punkte in 22 Begegnungen für Erding verbuchte. Sich da als Gegner um einzelne Akteure der Gladiators speziell zu kümmern, erscheint eher nicht rentabel. Trotzdem haben einige Teams schon gut dagegenhalten können, am ehesten Königsbrunn mit einer 2:3-Niederlage oder Kempten und Peißenberg mit je zwei Treffern Unterschied zumindest an Zählern geschnuppert. Der ERSC Amberg zeigte zuletzt ansteigende Tendenz, leistungsmäßig und endlich auch mit dem Resultat beim Sieg in Schongau. Am gestrigen Freitag wollte man in Pfaffenhofen daran anschließen, weiter etwas für das eigene Selbstvertrauen leisten. Die verletzungsbedingten Ausfälle bislang waren gewiss auch ein Faktor. Die Partie gegen den souveränen Spitzenreiter wollen die Wild Lions jedenfalls nicht von vorneherein abschenken, wie der sportliche Leiter Chris Spanger betont: „Erding ist ganz klar der Ligafavorit, aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem nötigen Scheibenglück kann man den eventuell auch mal ärgern“.
Buchloe PiratesDerbysieg vor großer Kulisse - ESV Buchloe sichert sich mit einem 3:1 Erfolg über den Rivalen Landsberg vor beachtlicher Zuschauerzahl den fünften Heimsieg in Serie (BYL) Das war beste Werbung für den Buchloer Eishockey-Sport! Vor einer fantastischen Kulisse von über 900 Zuschauern hat der ESV Buchloe am Freitagabend den Nachbarn HC Landsberg im Derby mit 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) geschlagen und so den mittlerweile fünften Heimsieg in Folge eingefahren. In einem packenden, intensiven und absolut sehenswerten Duell behielten die Buchloer am Ende verdient die Oberhand, da man mit leidenschaftlichem und aufopferungsvollem Kampf eine durch die Bank geschlossene Mannschaftsleistung zeigte. Durch den Derbysieg zogen die Freibeuter nun auch punktemäßig mit den Riverkings gleich, wodurch man sich auch in der Tabelle um einen Rang auf Platz sieben verbessern konnte. So viel Andrang herrschte in jüngerer Vergangenheit selten in der Buchloer Sparkassenarena. 904 Zuschauer wollten sich am Freitagabend den Schlagabtausch zwischen den beiden Nachbarn nicht entgehen lassen und die Fans – darunter auch etliche Schlachtenbummler aus der Lechstadt – sollten ihr Kommen nicht bereuen. Denn vom Start weg bekamen man ein temporeiches Duell zu sehen, in dem die Brisanz förmlich zu spüren war. Und vor der stattlichen und würdigen Kulisse erwischten die Piraten, die die letzten vier Partien im eigenen Stadion allesamt gewonnen hatten, einen echten Bilderbuchauftakt. „Wir haben natürlich einen echten Traumstart erwischt“, bilanzierte auch ESV-Trainer Christopher Lerchner, der sich nach gerade 74 Sekunden bereits über den frühen Führungstreffer durch Demeed Podrezov freuen durfte. Der junge US-Boy mit russischen Wurzeln machte mit einem Sonntagsschuss zum 1:0 genau dort weiter, wo er am vergangen Wochenende mit vier Treffern aufgehört hatte. Und es sollte noch besser kommen: Die spritziger und wacher wirkenden Buchloer legten nämlich im ersten Überzahlspiel sofort nach – zugegebenermaßen aber auch mit etwas glücklicher Unterstützung der Gäste. Denn einen Torschuss von Robert Wittmann lenkte ein Landsberger Verteidiger unhaltbar für HCL-Keeper Moritz Borst zum 2:0 ins eigene Tor ab (5.). Auch danach blieb kaum einmal Zeit zum Durchatmen, wobei nun die Landsberger am Zug waren. Eine Nachlässigkeit der Freibeuter bestraften die Riverkings sofort, als Frantisek Wagner alleine vor Johannes Wiedemann eiskalt auf 2:1 verkürzte (6.). Den fortan etwas engagierteren Eindruck hinterließen trotz des Anschlusses aber weiterhin die Gennachstädter, doch ein weiteres Tor wollte vorerst nicht fallen. Im Mitteldrittel überstanden die Piraten anfangs dank disziplinierter Arbeit und einem sicheren Schlussmann zwischen den Pfosten zwei Unterzahlspiele, um es dann selbst in Überzahl besser zu machen. Mit einem Mann mehr auf dem Eis stellte man den alten Zwei-Tore-Abstand nach 29 Minuten wieder her. Eine scharfe Hereingabe hatte dabei Andreas Schorer zum 3:1 über die Linie befördert. Landsberg steckte aber dennoch nicht auf, scheiterte aber immer wieder an der konsequenten Defensive der Buchloer und stellenweise auch am eigenen Unvermögen, wie beispielsweise als man das praktisch leere Tor verfehlte (31.). So blieb es auch nach 40 Minuten beim 3:1 für den ESV, der im Schlussdrittel zwar offensiv nicht mehr ganz so zwingend war wie in den beiden Dritteln zuvor, es aber mit der Führung im Rücken aber auch nicht mehr musste. Mit Einsatzbereitschaft und körperlicher Präsenz machte man den Gästen nämlich auch weiterhin das Leben schwer, sodass dem HCL kein weiterer Treffer mehr gelingen sollte. Am dichtesten dran war noch Frantisek Wagner, der allerdings einmal am bärenstarken Wiedemann (52.) und einmal am Pfosten scheiterte, wo die Buchloer das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten (57.). Und so durften sich Fans und Spieler am Ende gemeinsam verdientermaßen über den Derbysieg freuen, der einen imposanten Abend in der Sparkassenarena vergoldete.
Erding GladiatorsSiegesserie gerissen: 1:4 Niederlage gegen den TEV Miesbach (BYL) Nach rekordverdächtigen 11 Siegen mussten die Erding Gladiators gegen den TEV Miesbach die erste Niederlage einstecken. Die Gäste entschieden die ausgeglichene Partie mit 1:4 für sich. „Der Sieg der Gäste geht letztendlich in Ordnung. Unseren Jungs ist aber kein Vorwurf zu machen. Sie haben gut gespielt, aber heute wollte die Scheibe eben nicht ins Tor. Die Niederlage ist kein Beinbruch. Insgesamt haben wir einmal mehr ein hochklassiges, temporeiches und spannendes Eishockey-Spiel erlebt“, so David Whitney, Pressesprecher der Erding Gladiators. Vor über 1.000 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena kam der Tabellenführer druckvoll aus der Kabine. In den ersten Minuten schnürte man den TEV förmlich in dessen Drittel ein. Einziges Manko: Der Puck wollte nicht über die Linie. Entweder scheiterte man am Pfosten oder am überragenden Miesbacher Torhüter Philipp Lehr. Erst kurz vor der Pausensirene glückte Maximilian Forster die zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Führung. Dabei war Miesbach mit dem Ein-Tore-Rückstand noch gut bedient, zu dominant trat der TSV auf. Im zweiten Drittel berannten die Hausherren weiterhin das TEV Tor, doch die Travnicek Truppe gestaltete die Partie nun offener. Folgerichtig fiel der Ausgleich durch Patrick Asselin, der einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar abfälschte. Nun war Miesbach am Drücker und Niklas Schlammer musste mehrmals sein ganzes Können unter Beweis stellen. Machtlos war er allerdings als Nick Endress aus kurzer Distanz zum 1:2 traf. Im letzten Drittel versuchten Michl & Co das Spiel nochmal zu drehen. Doch scheiterte die Schütz-Truppe immer wieder an der kompakt stehenden Defensive des Gegners. Ein Kontertor sowie ein Empty-Net Treffer besiegelten letztendlich die erste Niederlage der Gladiators. Torschützen waren Thomas März sowie Bohumil Slavicek. Der TSV Erding spielte über die gesamte Partie keinesfalls schlechter, doch das Glück war an diesem Abend auf Seiten des routinierten TEV. Dieser spielte einfaches Eishockey, war diszipliniert - Erding hatte kein einziges Überzahl - und holte sich aufgrund einer kampfstarken Leistung nicht unverdient den Sieg. Das nächste Heimspiel der Herzogstädter steigt am Freitag, 01.12.2023 ab 20 Uhr gegen den EC Pfaffenhofen.
Kempten SharksDem Meister die Zähne gezogen - Sharks landen deutlichen 4:1 Sieg gegen Königsbrunn (BYL) Wichtige und absolut verdiente drei Punkte holten sich die Allgäuer vom amtierenden Meister Königsbrunn. Es war das erwartet schwere Spiel zweier sehr gut eingestellter Mannschaften. Kein Vollgas Eishockey, sondern diszipliniert, defensiv gut organisiert und mit starken Torhütern zwiischen den Pfosten. Königsbrunn war über lange Strecken auf Augenhöhe, konnte dies aber 59 Minuten lang nicht in Zählbares umwandeln. Dies lag nicht nur am sehr starken Danny Schubert im Sharks Gehäuse sondern auch an der top Defensivleistung des Teams. Man ließ die starken Stürmer der Brunnenstädter nicht zur Entfaltung kommen und zeigte sich im Gegenzug konsequent im Abschluss und mit der nötigen Portion Scheibenglück. Wobei man sich dieses auch erarbeiten muss, so Trainer Sven Curmann in der abschließenden Pressekonferenz. Er war sehr zufrieden mit seinem Team. Dinge die in dem ein oder anderen Spiel seither noch nicht so richtig funktionierten wurden gut umgesetzt. Auch das Spiel ohne Scheibe, in der Vergangenheit nicht gerade die Paradedisziplin der Sharks klappte optimal. Trotzdem, Bobby Linke hatte auch die Gäste sehr gut eingestellt und sie hatten einiges an Chancen auf der Haben Seite. Fast bis zur Halbzeit der Partie dauerte es, bis Jakub Bitomsky einen Schuss von Mitch Limböck zur viel umjubelten Führung für den ESC abfälschte. Wobei der Jubel nicht zu euphorisch ausfiel, leider fanden nur 624 Besucher den Weg in die ABW Arena. Da hat wohl der eine Stunde vor Spielbeginn einsetzende starke Schneefall eine deutlich bessere Kulisse verhindert. Verdient hätte es das Spiel allemal. Mit der Führung im Rücken erspielte sich Kempten mehr und mehr die nötige Sicherheit. Das 2:0 durch Oppenberger noch vor der zweiten Drittelpause war schon eine kleine Vorentscheidung. Mit einem Solo nach einem Abspielfehler der Gäste in der Vorwärtsbewegung erzielte er dann im letzten Abschnitt die endgültige Entscheidung. Der Ehrentreffer Königsbrunns in der letzten Spielminute kam zu spät, bei gezogenem Torwart fing man sich prompt darauf das Tor zum 4:1 Endstand ein. Filip Kokoska umspielte die Verteidigung der Brunnenstädter im Alleingang und schob den Puck dann ins leere Tor. Mit dem Sieg konnten die Sharks Platz 4 sichern, und bis auf einen Zähler an Königsbrunn heranrücken. Insgesamt ist die Situation im oberen Tabellendrittel mehr als eng. Der jetzt Drittplatzierte Königsbrunn, einen Punkt vor Kempten, hat gerade mal 2 Punkte Vorsprung auf Landsberg als achtem.
EHC KlosterseeEHC Klostersee – ESC Geretsried River Rats 5:1 (2:1, 0:0, 3:0) (BYL) Der EHC Klostersee bleibt in der heimischen Wildbräu-Arena eine Macht. Gegen den ESC Geretsried River Rats setzten sich die Grafinger am Freitagabend in einer lange Zeit knapp verlaufenen Begegnung am Ende noch deutlich mit 5:1 durch. Klammere man einige wenige Phasen im ersten Abschnitt aus, attestierten die beiden Head-Coaches Gert Acker und Florian Engel ihrer Mannschaft gegen keineswegs enttäuschende Gäste eine gute Leistung. Den besseren Start erwischten die River Rats, doch die Führung ging an die Rot-Weißen. Das 1:0 hielt allerdings nicht einmal eine Minute, dann waren die vor allem im ersten Durchgang sehr forsch aufzeigenden Geretsrieder schon gleichgezogen. Bei einem der gefährlichen Breaks, zu denen der EHC in einigen Situationen eingeladen hatte und von denen der starke Keeper Marinus Schunda noch ein paar entschärfen konnte. Aus dem Powerplay heraus kreierte die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer noch vor der ersten Pausensirene die erneute Führung. Schon im torlosen zweiten Abschnitt erspielten sich die Klosterseer Vorteile, doch einige Male rettete der Ex-EHCler Dominik Gräubig im ESC-Kasten sein Team in höchster Not, in zwei Situationen kamen ihm Pfosten und Latte zu Hilfe. Ruhe und Geduld bewiesen die Grafinger in den verbleibenden 20 Spielminuten, in dem noch drei weitere Treffer bejubelt werden konnten.
Königsbrunn glücklos in Kempten (BYL) Mit 1:4 verliert der EHC Königsbrunn sein Auswärtsspiel bei den "Sharks" des ESC Kempten. Dabei zeigten die Brunnenstädter eine durchaus ansprechende Leistung, verpassten es aber die nötigen Tore zu erzielen und verlieren am Ende gegen einen kämpferisch starken Gegner auf Augenhöhe. Bei Königsbrunn fehlten neben Dennis Tausend noch Nico Baur, Peter Brückner und Goalie Stefan Vajs. Dennoch konnte der EHC mit vier kompletten Reihen antreten, neu im Kader war Förderlizenzspieler Alexander Bart in seinem ersten Spiel für die Brunnenstädter. Im Tor der Königsbrunner stand von Beginn an David Blaschta, der in der letzten Saison noch für Kempten spielte. Königsbrunn begann die Partie sehr konzentriert und mit mehr Spielanteilen. Die Brunnenstädter erarbeiteten sich einige Torchancen, zwingende Möglichkeiten waren aber nicht dabei. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab und neutralisierten sich. Der EHC hatte mehr vom Spiel, Kempten kam erst nach gut zehn Spielminuten zur ersten Torchance. Die Brunnenstädter blieben aber bis zur Pause ohne Treffer und hätten noch fast ein Tor kassiert, als der Kemptener Linus Voit alleinstehend vor David Blaschta vergab. Nach zwanzig Spielminuten gingen dann beide Mannschaften mit einem 0:0 in die erste Drittelpause. Der EHC begann auch das Mitteldrittel stark und erarbeitete sich gleich in den ersten fünf Minuten drei hochkarätige Chancen, doch das Tor der Gastgeber blieb wie vernagelt. Zudem hatte der Sharks-Goalie Danny Schubert einen Sahnetag erwischt und hielt seinen Kasten sauber. Wie aus heiterem Himmel fiel dann das 0:1 für die Allgäuer, ein abgefälschter Schuss von der blauen Linie fand den Weg ins Tor der Brunnenstädter. Königbrunn drängte sofort auf den Ausgleich, Marco Sternheimer hatte in Unterzahl schon das 1:1 auf dem Schläger. Doch heute wollte kein Treffer fallen, auch in Überzahl wollte dem EHC kein Tor gelingen. Kempten machte das besser, drei Minuten vor der letzten Pause trafen die Sharks durch Oppenberger in Überzahl zum 0:2 und sorgten so für den Drittelendstand. Im letzten Spielabschnitt warf der EHC nochmal alles nach vorn, Coach Bobby Linke hatte seine Reihen nochmal umgestellt. Kempten verteidigte aber clever und störte aggressiv, Königsbrunn zog nun auch weitere Strafzeiten. Im letzten Drittel war die Partie ausgeglichen, die Allgäuer strotzen nun vor Selbstvertrauen. In der 52. Spielminute erzielten die Sharks dann noch das 3:0, dem vorausgegangen war ein katastrophaler Scheibenverlust, den Nico Oppenberger eiskalt ausnutzte und alleine vor David Blaschta mit aller Routine erneut einnetzte. Damit war die Partie gelaufen, Leon Hartl konnte zwar in der 60. Spielminute noch den Anschlusstreffer erzielen. Doch Kempten machte mit einem Empty Net Goal den Sack zu, zuvor hatte der Königsbrunner Coach den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis genommen. Am Ende holt sich der effektivere ESC Kempten nicht unverdient den 4:1 Sieg gegen einen ohne Scheibenglück angereisten EHC Königsbrunn. Die Brunnenstädter bleiben dieses Mal ohne Punkte in Kempten und waren über weite Phasen die bessere Mannschaft, allerdings verpassten es die Königsbrunner gute Chancen in Tore umzumünzen. Coach Bobby Linke war nach Abpfiff enttäuscht vom Ausgang: „Ich glaube nicht, dass wir ein schlechtes Spiel gemacht haben, wir waren phasenweise gut in der Partie und hatten genug Möglichkeiten, um die Begegnung für uns zu entscheiden. Wir waren heute leider nicht effizient genug, haben leider im Powerplay unsere Chancen liegen lassen. Das 0:2 nach dem zweiten Drittel hat den Spielverlauf nicht wiedergegeben. Wir mussten dann offensiver spielen und haben dann auch noch ein drittes Tor bekommen. Heute war einfach der Wurm drin, wir waren nicht gut genug gegen einen effizienteren Gegner.“
ERC Sonthofen10:1 gegen den ERC Lechbruck: 1100 Zuschauer feiern Sieg und Klub-Legende Marc Sill (BLL) Was für ein emotionaler Rahmen für eine ERC-Legende: Vor 1.100 Zuschauern im Eisstadion an der Hindelanger Straße wurde Kapitän Marc Sill für sein 555. Pflichtspiel geehrt. Mit einem großen Banner brachten die Fans ihre Liebe für das Urgestein der Sonthofer zum Ausdruck. Und auch sportlich war es ein erfolgreicher Abend: Die Schwarz-Gelben besiegten das Tabellenschlusslicht ERC Lechbruck mit 10:1. Um 19:57 Uhr war es endlich soweit: Unter dem frenetischen Jubel von 1.100 Zuschauern – eine beeindruckende Kulisse für ein Landesliga-Match – betrat Marc Sill das Eis. Ein Teil des ERC-Nachwuchses stand mit wedelnden Fahnen Spalier, der andere hielt große Kugeln in die Luft, die im abgedunkelten Stadion „Marc Sill 555“ zum Leuchten brachten. Die Fans hinter dem Tor zogen derweil ein überdimensionales Banner hoch: „Danke Marc für 555 für isan ERC. #33“. Gänsehaut-Atmosphäre am Freitagabend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Alles andere als unterkühlt starteten die Hausherren nach fast zwei Wochen Spielpause ins Match. Von Beginn war Tempo im Spiel der Schwarz-Gelben, die sich zudem über einige Rückkehrer im Team freuen und endlich mal wieder mit vier Reihen antreten konnten. Calvin Stadelmann hütete das Tor der Sonthofer – und so viel sei schon einmal verraten: Er hielt herausragend. In der 6. Minute eröffnete David Mische den Torreigen, als er im Powerplay mustergültig von Ondrej Havlicek und Vladimir Kames bedient wurde. Eigentlich hätten die Sonthofer bis zur 10. Minute nach Alleingängen von Dan Przybyla und erneut Mische auf 3:0 stellen müssen – doch aus dem Nichts erzielte Lechbruck in der 15. Minute den Ausgleich. Aber wie so häufig in dieser Spielzeit: Der ERC schüttelte sich nach Rückschlägen kurz und legte den Fuß wieder aufs Gaspedal. Nur wenige Sekunden nach dem 1:1 war es der flinke Przybyla (Assists: Matyas Stransky, Valentin Köcheler), der das 2:1 markierte. Zwei Minuten darauf erhöhte Stransky nach einem traumhaften Solo (Vorlage Jonas Gotzler) zum 3:1, ehe in der 18. Minute Jubilar und ERC-Legende Marc Sill höchstpersönlich das 4:1 erzielte (Assists Mische, Aaron Grillinger). Im zweiten Drittel präsentierte sich den zahlreichen Zuschauern im Eisstadion ein vergleichbares Bild: Der ERC kontrollierte die Partie und markierte ab der 28. Minute innerhalb von neun Minuten drei weitere Tore. Havlicek traf in Überzahl zum 5:1 (Assist Mische), Vladi Kames erhöhte in der 32. Minute auf 6:1 (Assists Havlicek, Christian Engler) und der an diesem Abend äußerst umtriebige Mische erzielte in Überzahl das 7:1 (Assists Havlicek, Kames). Im dritten Drittel ging Lechbruck spürbar die Puste aus. Ganz im Gegensatz zu den Sonthofern: Sie ließen sich auch von Mini-Druckphasen der Gäste oder Unterzahlspielen nicht aus dem Konzept bringen. Kames netzte zum 8:1 ein (44. Minute, Vorlage Mische). Vier Zeigerumdrehungen später war es wieder Mische, der seinen außerordentlichen Torriecher zum Besten gab. Die Nummer 9 schloss ab zum 9:1 (Assists Havlicek, Sill). Den Schlusspunkt an diesem denkwürdigen Abend setzte Przybyla mit seinem zweiten Treffer zum 10:1-Endstand (Vorlagen Gotzler, Roman Zwicker). Am Sonntag kommt es erneut zum Schlagabtausch mit dem ERC Lechbruck, dieses Mal aber im Lechparkstadion. Eröffnungsbully ist um 17 Uhr.
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