IHP NachrichtenMittwoch 4.Oktober 2023
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom Tag der Deutschen Einheit mit insgesamt 13 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Landesliga Berlin.
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Eisbären BerlinEisbären mit hohem Auswärtssieg in Iserlohn (DEL) Die Eisbären Berlin können am siebten Spieltag der PENNY-DEL-Saison 2023/24 einen weiteren Sieg verzeichnen. Die Berliner setzten sich am Tag der Deutschen Einheit bei den Iserlohn Roosters deutlich mit 8:2 durch. Eisbären-Stürmer Patrice Cormier gab sein DEL-Debüt für den Hauptstadtclub. Zudem startete Schlussmann Nikita Quapp in der neuen DEL-Spielzeit erstmals im Tor der Eisbären. Berlin erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Zach Boychuk (1.) erzielte bereits nach 45 Sekunden die Eisbären-Führung, die Morgan Ellis (2.) lediglich zusätzliche 19 Sekunden später weiter ausbaute. Kai Wissmann (8.) und erneut Boychuk (9.) bauten den Vorsprung der Gäste in weiterer Folge per Doppelschlag auf 4:0 aus, ehe Balazs Sebök (15.) der erste Treffer der Sauerländer gelang. Im Mitteldrittel erhöhten Patrice Cormier (22.) mit seinem DEL-Premierentreffer, Manuel Wiederer (26.) und Yannick Veilleux (34.) auf 7:1 für die Gäste. Nachdem Michael Dal Colle (51./PP1) im Schlussdrittel im Powerplay Iserlohns zweites Tor erzielte, sorgte Freddy Tiffels (52.) mit seinem ersten Saisontreffer für den 8:2-Endstand. Die Eisbären Berlin bestreiten ihr nächstes Pflichtspiel am Freitag, den 6. Oktober. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Kölner Haien. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Ich bin mit dem Ergebnis selbstverständlich sehr zufrieden. Man erwischt natürlich nicht oft so einen guten Start, wie er uns heute gelungen ist. Wir konnten unsere ersten Möglichkeiten direkt zur Führung nutzen. Es war dann eines dieser Spiele, in denen gefühlt aus jeder Chance ein Treffer entsteht. Meine Spieler sind dann weiter kompakt aufgetreten und haben eine gute Partie abgeliefert.“ Patrice Cormier (Stürmer Eisbären Berlin): „Die Atmosphäre in der Halle hat mich angespornt. Wir sind aber sehr gut in die Partie gestartet. Mit unserem Start haben wir die Iserlohner Fans dann direkt ein wenig zur Ruhe gebracht. Es war wichtig, dass wir im weiteren Spielverlauf drangeblieben sind und nicht nachgelassen haben. Wir haben weiter früh attackiert, Schüsse geblockt und alle vier Reihen durchrotieren lassen.“
Düsseldorfer EGDer Knoten will nicht platzen: DEG verliert 2:5 gegen Wolfsburg (DEL) Es sind keine vergnüglichen Eishockey-Tage in Düsseldorf im Moment. Das Warten auf den ersten Dreipunktesieg der noch jungen Saison geht leider auch nach dem Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg weiter. Vor 7239 Zuschauern im PSD BANK DOME unterlag die DEG letztlich mit 2:5 (0:2; 1:2; 1:1).
Red Bull MünchenDerbysieg! Red Bulls schlagen Nürnberg (DEL) Red Bull München hat sich im Derby gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 5:3 (1:2|2:1|2:0) durchgesetzt. Vor 3.581 Zuschauern im Olympia-Eisstadion, darunter Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann, erzielten Ben Street, Maximilian Daubner, Trevor Parkes (2) und Maximilian Kastner die Treffer für den deutschen Meister. Nürnberg erwischte den besseren Start, die Defensive der Red Bulls war mehrmals gefordert. Die Gäste erspielten sich Topchancen – unter anderem verfehlte Daniel Schmölz in Überzahl völlig freistehend (4.). Die Münchner Offensive zeigte sich erstmals in der neunten Minute gefährlich vor dem Tor – und prompt klingelte es. Street stellte in Überzahl nach Vorarbeit von Austin Ortega auf 1:0 (9.). Die Ice Tigers hatten aber die perfekte Antwort parat und drehten die Partie noch vor der ersten Pause durch Treffer von Cole Maier (11.) und Ryan Stoa (19.). Auch im Mittelabschnitt kamen die Ice Tigers besser aus der Kabine. Den ersten gut ausgespielten Angriff der Gäste veredelte Elis Hede zum 1:3 (24.). Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt aber nur 39 Sekunden, ehe Daubner aus dem Gewühl auf 2:3 (25.) verkürzte. München setzte nach und Leon Hungerecker im Tor der Ice Tigers rückte immer mehr in den Mittelpunkt. In der 28. Minute musste der Schlussmann dann zum dritten Mal hinter sich greifen. Parkes erzielte das 3:3 – gleichzeitig der Spielstand nach 40 Minuten. Die Red Bulls mussten im Schlussabschnitt auf den angeschlagenen Yasin Ehliz verzichten. Doch auch ohne den Spieler des Jahres bog das Team von Trainer Toni Söderholm auf die Siegerstraße ein: Parkes stellte nach sehenswerter Vorarbeit von Veit Oswald auf 4:3 (43.). Für den Torschützen war es bereits der 16. Treffer gegen Nürnberg in der DEL. Die Ice Tigers versuchten im Anschluss noch einmal alles, spätestens bei Daniel Allavena war aber Endstation. So hielt der knappe Vorsprung bis in die Schlussphase. Kurz vor Spielende gingen die Gäste mit dem sechsten Feldspieler ins Risiko, der Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Kastner sorgte mit seinem Empty-Net-Treffer zum 5:3 (59.) für die Entscheidung.
Eispiraten Crimmitschau0:2! Eispiraten punkt- und torlos in Regensburg - Westsachsen müssen erste richtige Saisonniederlage einstecken (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Dienstagabend die erste richtige Saisonniederlage einstecken müssen. Bei den Eisbären Regensburg unterlagen die Schützlinge von Cheftrainer Jussi Tuores mit 0:2 und blieben somit erstmals in dieser Spielzeit punkt- und torlos. Am Freitag steht das nächste Gastspiel für die Crimmitschauer an. Dann gastieren die Eispiraten bei den Starbulls Rosenheim. Jussi Tuores, der weiter auf die verletzten Scott Feser und Oleg Shilin sowie auf den erkälteten Jannis Kälble verzichten musste, sah einen schwierigen Start seines Teams. Die Eispiraten taten sich von Beginn an unglaublich schwer in das gegnerische Drittel einzudringen und hatten defensiv ordentlich Probleme. Immer wieder liefen die Regensburger an, fanden aber zumeist ihren Meister in Christian Schneider, der ein ums andere Mal stark parierte und sein Team vor einem nicht unverdienten Rückstand bewahrte. Erst nach dem Powerbreak wurden die Westsachsen aktiver, schafften es aber nur selten, Gefahr vor dem Eisbären-Gehäuse zu erzeugen. Kurz nach dem Wiederbeginn wurden die Eispiraten dann bestraft. Nikola Gajovskis Pass durch die Beine fand nach 21 Minuten den mitgelaufenen Richard Divis, der frei vor Christian Schneider eiskalt blieb und zum 0:1 einschoss. Das frühe Gegentor im Mitteldrittel sollte allerdings eine Art „Hallo-Wach-Effekt“ sein. Die Crimmitschauer, angetrieben von zahlreichen Auswärtsfans im Gästeblock, gestalteten das Spiel nun offener und kamen selbst zu guten Gelegenheiten. Die beste verwertete tatsächlich Goldhelm Henri Kanninen in numerischer Überzahl – sein Treffer wurde allerdings mit dem Schlittschuh erzielt und fand nach dem Videobeweis keine Anerkennung. Es ging also mit einem knappen 0:1-Rückstand in den dritten Durchgang. Die Eispiraten versuchten nun mehr und mehr Kontrolle über das Spielgeschehen zu bekommen, während die Eisbären defensiv stark standen und alles daran setzten, kaum Gegnerdruck zuzulassen - auch wenn der Regensburger Goalie Thomas McCollum kurzzeitig eine Einladung verschickte, die Kanninen jedoch nicht in ein Eispiraten-Tor ummünzen konnte. Einer von lediglich vier bayrischen Schüssen im Schlussabschnitt fand nach 52 Minuten schließlich den Weg ins Tor. Ein Schlenzer von Jakob Weber wurde vor dem Tor noch abgefälscht und flog schließlich an Schneider vorbei zum 2:0 ins Tor. Die Eispiraten rannten in der Folge noch einmal an, zogen den Torhüter für einen sechsten Feldspieler, fanden aber einfach kein Durchkommen. Es sollte letztlich beim 0:2 aus Sicht der Eispiraten bleiben. Die Westsachsen konnten in der DEL2-Spielzeit 2023/24 somit erstmals keinen eigenen Treffer erzielen und blieben ebenso erstmals ohne Punkte.
Eislöwen gehen erstmals leer aus (DEL2) Am Tag der Deutschen Einheit hat es für die Dresdner Eislöwen keinen Grund zum Feiern gegeben. Vor 2.784 Zuschauern unterlagen die Blau-Weißen den Kassel Huskies mit 1:4. Zum ersten Mal haben die Dresdner in dieser Saison damit keinen Punkt geholt. Im ersten Drittel spielten beide Teams gutes Eishockey, wobei der letzte Druck auf das Tor fehlte. Die Partie war ansehnlich, aber ohne große Höhepunkte. Folglich ging es torlos in die Pause. Im zweiten Drittel bestimmten die Huskies die Anfangsminuten. Die Eislöwen brauchten etwas, um wieder zu ihrem Spiel zu finden. Beide Mannschaften zeigten sich zudem in Unterzahl von ihrer besten Seite. So fiel das erste Tor des Tages auch mit einem Mann weniger auf dem Eis. Die Eislöwen waren im Powerplay, aber Tristan Keck war es, der Janick Schwendener in der 33. Minute mit einem Flachschuss von der Seite überwinden konnte. Schwendener rutschte der Puck durch die Beine. Aber die Dresdner fanden die schnelle passende Antwort. Nach starkem Forechecking schnappte sich Jussi Petersen den Puck, legte auf Matej Mrazek ab, der wiederum vor dem Tor auf Tom Knobloch passte. Das ging den Kasselern zu schnell und der Eislöwen-Fanspieler traf zum 1:1 (35.). Wiederum nur gut drei Minuten später jubelte Kassel erneut. Joel Keussen spielte den Puck einfach nur scharf von der linken Seite vor das Dresdner Tor, wo es wohl Simon Karlsson war, der den Puck äußerst unglücklich ins eigene Tor lenkte. Im Schlussabschnitt ging es fix. Niklas Postel hatte seine Strafe gerade abgesessen, da netzte Alec Ahlroth für Kassel zum 3:1. Der Kasseler stand nach einem Abpraller goldrichtig (41.). Dresden versuchte angepeitscht von den eigenen Fans alles, um noch zu verkürzen, war aber nicht zwingend genug. Als Schwendener sein Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers verließt, stellte Louis Brune mit einem Schuss ins leere Tor zum 1:4-Endstand aus Eislöwen-Sicht (59.). Corey Neilson, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Unser erstes Drittel heute war okay, haben ein paar gute Sachen gemacht. Kassel hat es uns aber sehr schwer gemacht. Sie haben extrem gut verteidigt und sehr physisch gespielt. Sie sind eben ein sehr gutes Team. Wir waren sicher nicht schlecht, aber Kassel hat sich im richtigen Moment das Momentum geholt. Einige Spieler waren dann doch auch müde, mit der Ausnahme der Reihe von Tom Knobloch, Matej Mrazek und Jussi Petersen, die Chancen erspielt haben. Es war nicht unser bestes Spiel, aber es war gut zu sehen, dass wir bis zum Ende nicht aufgegeben haben. Solche Spiele gibt es aber. Wir werden das Spiel aufarbeiten und dann am Freitag gegen Freiburg bereit sein.“ Weiter geht es für die Eislöwen am Freitagabend mit dem Heimspiel gegen den EHC Freiburg.
Kassel HuskiesAbgezockte Huskies gewinnen Spitzenspiel in Dresden (DEL2) Am Tag der Deutschen Einheit gastierten die Kassel Huskies bei den Dresdner Eislöwen, die vor dem Spieltag an der Tabellenspitze standen. Durch einen verdienten 1:4 (0:0, 1:2, 0:1) Auswärtssieg zogen die Nordhessen mit den Dresdnern nach Punkten gleich und feierten ihren dritten Sieg in Folge. Im ersten Drittel sehen die Zuschauer zunächst ein Abtasten beider Teams. Die Huskies zeigen sich dann erstmals gefährlich nach einer Hereingabe Max Fabers. Doch auch die Dresdner sind nun im Vorwärtsdrang und ziehen die erste Strafzeit des Spiels. Es trifft die Huskies, die diese Situation jedoch gut lösen und durch Joel Lowry selbst eine Dresdner Strafzeit herausholen. Im eigenen Powerplay prüft Alec Ahlroth Eislöwen-Goalie Janick Schwendener, doch die Hausherren zeigen direkt, warum sie bisher bei einer Unterzahlquote von 100 Prozent eine weiße Weste vorweisen können. Denn auch im zweiten Überzahlspiel der Huskies ist kein Vorbeikommen an der Dresdner Defensive. Kurz vor Drittelende können sich hingegen die Huskies ein zweites Mal erfolgreich in Unterzahl wehren und es geht leistungsgerecht torlos in die erste Pause. Die Nordhessen kommen feldüberlegen aus der Kabine, machen es den Dresdnern schwer und erspielen sich mehrere Möglichkeiten. Keussen mit Wucht aus der Distanz, Faber mit einer guten Schusschance – aber richtig zwingend wird es auch nach 30 Minuten auf beiden Seiten nicht. Die Topchance zum ersten Treffer hat dann Husky Louis Brune, der nach einem Eislöwen Fehler frei das Tor verfehlt. Die Huskies bleiben gefährlich und halten das Tempo hoch – werden dann jedoch durch eine Strafzeit ausgebremst. In Unterzahl hat Tristan Keck plötzlich Platz, spielt sein Tempo aus, zieht ab und der Puck rutscht Schwendener durch – die Gäste-Führung! (33.). Lange hält die Führung der Huskies jedoch nicht – nach einem Fehler in der Kasseler Defensive legt Mrazek quer auf Knobloch, der unbedrängt einnetzen kann (35.). Die Huskies sind im Anschluss direkt wieder im Vorwärtsdrang, Joel Keussen bringt die Scheibe seitlich gefährlich vor das Dresdner Tor, wo McMillan lauert und am Ende der Puck irgendwie von Simon Karlsson zur erneuten Führung im Tor landet. Das Tor wird Keussen anerkannt – 1:2 38.). Die Gäste haben zum Ende ihr drittes Powerplay und die Chance zu erhöhen, gehen mit 14:2 Torschüssen mit einer verdienten Führung in die Katakomben. In der Auftaktminute des Schlussdrittels ist das Powerplay der Nordhessen gerade abgelaufen, da bringt Faber von der blauen Linie den Puck vor das Eislöwen-Tor – Darren Mieszkowski spitzelt den Puck zu Alec Ahlroth, der im Nachschuss mit seinem ersten Saisontreffer auf 1:3 erhöht (41.). Die Hausherren haben durch Postel die große Gelegenheit auf den Anschluss, doch Brandon Maxwell hat mit einem starken Save etwas dagegen. Auch im vierten Huskies-Powerplay des Tages hält die beeindruckende Unterzahlquote der Eislöwen. Die Strafzeiten beider Teams halten sich an diesem Nachmittag die Waage –auch die Huskies überstehen wiederum ihr viertes Unterzahlspiel des Tages, dabei hat Tristan Keck erneut mit einem tollen Solo fast den zweiten Shorthander auf dem Schläger. Zwei Minuten vor Spielende holt Dresden Torhüter Schwendener aus dem Gehäuse – in welches den Huskies dann letztlich durch Louis Brune der entscheidenden Empty-Net-Treffer zum verdienten Auswärtssieg gelingt (59.) Für die Kassel Huskies geht es am kommenden Freitag (6. Oktober) mit dem nächsten Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars (20 Uhr) weiter.
ESV KaufbeurenESVK begeistert mit Heimsieg gegen Krefeld - Joker holen sich mit dank eines 3:2 Heimsieges gegen die Krefeld Pinguine drei weitere Punkte (DEL2) Es war der 7. Spieltag in der energie schwaben arena in Kaufbeuren. Die Joker empfingen die Krefeld Pinguine und traten mit dem selben Line-Up wie schon vergangenen Sonntag gegen Bad Nauheim an. Der ESV Kaufbeuren belohnte sich durch eine super Leistung mit einem 3:2 Heimsieg vor 2.488 begeisterten Zuschauern. Die Highlights und die Stimmen zum Spiel von Yannik Burghart, Simon Schütz und Alexander Weiß sowie die Pressekonferenz mit den beiden Trainern gibt es auf esvk.tv. Klick. Beide Mannschaften kamen gut in die Partie. Es war alles in allem ein sehr temporeiches und körperlich betontes Anfangsdrittel mit dezent mehr Spielanteilen für Kaufbeuren, was auch mit einem tollen Support von den Rängen belohnt wurde. In der 6. Spielminute wurde Jacob Lagacé freigespielt, umkurvte Matthias Bittner im Tor der Seidenstädter, verfehlte dann aber den Kasten knapp per Rückhand. Eine Minute später war es dann Kevin Niedenz der die Pinguine jubeln ließ. Er fuhr von der linken Seite mit Tempo in das Angriffsdrittel, zog vor das Kaufbeurer Tor und verwandelte seinen Rückhandschuss zum 0:1. Neunte Spielminute: Strafzeit für die Krefelder. Christian Kretschmann brachte seine Mannschaft für zwei Minuten wegen eines Haltens in Unterzahl. Diese Unterzahl spielten die Pinguine dann aber sehr aggressiv aus und brachten die Joker in Schwierigkeiten, sodass diese kein Tor erzielen konnten. Die Kaufbeurer machten munter mit und erspielten sich viele Chancen auszugleichen, wie beispielsweise in der 18. Spielminute als Sebastian Gorcik und Johannes Krauß gemeinsam in Richtung Krefelder Tor fuhren. Gorcik passte von rechts zu Krauß links. Dieser schoss schnell in Richtung linkes Kreuzeck. Der Jubel wurde den Jokern aber von einem starken Stockhandsave Matthias Bittners verwehrt. Mit dem Schlusspfiff zum ersten Spielabschnitt tauschten dann Jamal Watson und Mike Fischer noch einige Nettigkeiten aus und erhielten dafür je 2 Minuten wegen übertriebener Härte. Das zweite Drittel startete mit einer Strafzeit gegen Max Oswald wegen eines Stockschlags in der 25. Minute. Kaufbeuren spielte ein gutes Penalty Kill und brachte oftmals super die Scheibe raus, somit kein Tor für die Pinguine. Ab Minute 28 wiederholte sich das ganze dann. Dieses Mal musste Simon Schütz wegen Beinstellen auf der Strafbank Platz nehmen. Das Unterzahlspiel der Kaufbeurer war grundsolide, somit erneut kein Gegentor. Nach 31 gespielten Minuten brachte Jonathan Matsumoto die Joker in Überzahl als er seinem Gegenspieler ein Bein stellte. In der 33. Minute durften dann die Kaufbeurer Fans endlich jubeln. Nikolaus Heigl spielte aus dem Slot heraus den am rechten Bullykreis stehenden Yannik Burghart an. Dieser überwand den Goalie der Pinguine mit einem überlegten Schlenzer knapp unter den Querbalken zum 1:1. Wilde Szenen dann in der 35. Spielminute. Erst gab es eine super Chance für den ESVK bei der ein Pass von Jacob Lagacé von einem gegnerischen Verteidiger abgefangen wurde. Die Krefelder konterten bockstark, setzen ihren Torabschluss jedoch an den Pfosten. Im Gegenzug fuhren nun die Joker mit Tempo in Richtung des Tores der Seidenstädter. Johannes Krauß passte aus dem Slot heraus zu dem rechts vor dem Kasten stehenden Sebastian Gorcik, der dann die Scheibe im halbleeren Tor zur 2:1 Führung versenkte. Nach 36 gespielten Minuten erhielt Mike Fischer eine kleine Strafe wegen Stockschlags. Diese brachte den Kaufbeurern keinen Torerfolg, somit endete das zweite Drittel mit einem Spielstand von 2:1. Im letzten Spielabschnitt ließen beide Teams wenig zu. So dauerte es bis zur 52. Minute bis eine Großchance entstehen konnte. Jamal Watson konnte seinen blitzschnellen Antritt zur Geltung bringen und erschien alleine vor dem Krefelder Tor. Er umkurvte Matthias Bittner auf der rechten Seite, dieser brachte aber noch seinen Schoner zwischen Puck und Torlinie. Zwei Minuten später konnte sich dann die vierte Reihe der Joker feiern lassen. Nikolaus Heigl fuhr in die Zone der Pinguine und ließ den Puck für den kreuzenden Max Hops liegen. Dieser lief links vor das Tor und passte zurück zum rechts positionierten Nikolaus Heigl, der dann die Scheibe im halb leeren Tor zum 3:1 unterbrachte. Im weiteren Spielverlauf ließ Kaufbeuren Krefeld nicht zum Zug kommen und störten immer wieder entscheidend. Zwei Minuten vor Ende des Spiels nahm Krefeld die Auszeit und tauschte Matthias Bittner für einen sechsten Feldspieler. Kurz vor Schluss sollte das den Seidenstädtern Erfolg bringen, als Veteran Christian Ehrhoff von der blauen Linie schoss, Daniel Fießinger abprallen ließ und Alexander Weiß im Getümmel vor dem Tor den Puck zum 3:2 einschob. Das reichte jedoch nicht um das Spiel noch zu drehen und so gewann der ESV Kaufbeuren vor toller Kulisse mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung das Spiel mit 3:2. Für die Joker geht es bereits am Freitagabend um 19:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen den EV Landshut weiter.
Krefeld PinguineESV Kaufbeuren - Krefeld Pinguine 3-2 (DEL2) Die Krefeld Pinguine haben auch das dritte Spiel innerhalb von fünf Tagen verloren. Beim ESV Kaufbeuren unterlag der KEV am Tag der Deutschen Einheit trotz früher Führung mit 2:3 (0:1, 2:0, 1:1). Kevin Niedenz gab den Seidenstädtern in der siebten Minute Grund zum Jubeln. Der 20-Jährige setzte sich auf der linken Seite stark gegen zwei Verteidiger durch und netzte per Rückhand im Tor von ESVK-Goalie Daniel Fießinger ein. Es war Niedenz erstes Tor bei den Profis. Den Führungstreffer konnten die Pinguine auch wegen eines stark aufgelegten Matthias Bittners, der heute zum ersten Mal in dieser Saison den Vorzug erhielt, bis in das zweite Drittel hinein verteidigen. Dann kamen die Joker in einer turbulenten Phase zu gleich zwei Toren innerhalb weniger Minuten. Die junge Sturmreihe um Nikolaus Heigl, Maximilian Hops und Torschütze Yannik Burghart erzielte in der 33. Minute kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Jon Matsumoto den Ausgleich. Die Pinguine ließen wie so oft in den letzten Spielen anschließend eine riesige Torchance liegen und wurden im Konter mit dem zweiten Gegentor innerhalb von zwei Minuten bestraft. Dieses Mal nutzte Sebastian Gorcik die Unordnung aus und verwandelte auf Zuspiel Johannes Krauß‘. Anschließend verloren die Pinguine den Faden und bekamen keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Kaufbeuren diktierte das Tempo und der KEV kam nur noch zu Entlastungsangriffen. Das Resultat war das 3:1 der Hausherren. Erneut durfte die Reihe um Burghart, Heigl und Hops jubeln. In der 54. Minute war Nikolaus Heigl der Torschütze. Die Pinguine rissen sich in den Schlussminuten noch mal am Riemen und kamen nach einer Auszeit mit einem sechsten Feldspieler zum 2:3-Anschlusstreffer. Doch mit nur noch 19 Sekunden auf der Uhr war dies nicht mehr, als Ergebnis-Kosmetik und die Auswärtsniederlage besiegelt.
Starbulls RosenheimErst Pech, dann tolle Tore: Starbulls schlagen Bietigheim 4:1 (DEL2) Am Tag der deutschen Einheit konnten die Starbulls Rosenheim in der DEL 2 einen verdienten Heimsieg gegen die Bietigheim Steelers feiern. Vor 3.071 Zuschauern im ROFA-Stadion dauerte es aber bis Mitte des letzten Drittels, bis die Starbulls ihre Überlegenheit auch auf die Anzeigetafel brachten und Lukas Laub und Marvin Feigl mit sehenswerten Treffern von 1:1 auf 3:1 stellten. Shane Hanna hatte die Hausherren gegen stark ersatzgeschwächt angetretene Gäste kurz vor der ersten Pause in Führung gebracht, den Schlusspunkt setzte Reid Duke mit einem Empty-Net-Treffer. Als Tabellenletzter und ohne sieben verletzte Stammspieler, darunter auch Topscorer Jack Doremus, mussten die in der vergangenen Saison noch in der DEL spielenden Gäste aus Bietigheim auf Rosenheimer Eis antreten. Trotzdem stand es Mitte des letzten Drittels noch 1:1. Die Starbulls konnten ihre phasenweise deutliche Überlegenheit zwar in viele gute Torchancen ummünzen, hatten aber Pech im Abschluss. Gleich viermal rettet bei Schüssen von C.J.Stretch (18.), Maximilian Vollmayer (28.), Dominik Kolb (29.) und Reid Duke (43.) der Pfosten für den jeweils schon geschlagenen Gästekeeper Leon Doubrawa. Den Rosenheimer Führungstreffer besorgte Verteidiger Shane Hanna, der einen von Sebastian Cimmermann abgelegten Puck aus zentraler Position ins rechte untere Toreck schmetterte (17.). Im zweiten Drittel schien es zunächst nur eine Frage der Zeit, bis der zweite Starbulls-Treffer fällt. Doch der Steelers-Schlussmann und das Eisen seines Tores hatten etwas dagegen. Und während die Gastgeber eine Überzahlsituation nur wenig zwingend spielten, brachten zwei Rosenheimer Strafzeiten, die sich eine halbe Minute überlappten, die zuvor meist harmlosen Gäste zurück ins Spiel. Starbulls-Torwart Christopher Kolarz, der über 60 Minuten fehlerlos blieb, hatte alle Hände voll zu tun, war bei einem Rückhand-Abstauber von Cole MacDonald genau unters Tordach aber machtlos – 1:1 (34.). Bietigheim hatte nun sogar die Möglichkeit zum Führungstreffer, ehe die Hausherren nach einigen Findungsminuten wieder das Zepter übernahmen. Der vermeintliche erneute Führungstreffer – Maximilian Vollmayer hebelte im Powerplay den Puck per Rückhand ins Kreuzeck (38.) – wurden von den Schiedsrichtern nach Ansicht der Videobilder zurecht aberkannt. Denn beim Zuspiel war Vorlagengeber Manuel Strodel, der nicht nur wegen des Goldhelms des besten Scorer im Team sehr auffällig spielte, mit der Hand an der Scheibe. Mitte des dritten Drittels gelang Lukas Laub mit einer starken Einzelleistung die erlösende 2:1-Führung. Der flinke Stürmer schnappte sich ein Zuspiel von Stretch, nahm Tempo auf, tankte sich gegen zwei Gästeverteidiger vors Tor und legte das Spielgerät an Torwart Doubrawa vorbei ins rechte untere Eck (50.). Vier Minuten später spielte Marvin Feigl mit Bastian Eckl einen feinen Doppelpass und wuchtete die Scheibe aus vollem Lauf direkt in den rechten oberen Winkel – 3:1 (54.). Nicht nur wegen dieses sehenswerten Treffers heimsten sich die jungen Protagonisten ein Sonderlob von Headcoach Jari Pasanen („Von ihrem Auftreten können sich einige erfahrene Spieler eine Scheibe abschneiden“) ein Sonderlob ein. In der eigenen Zone ließen die Starbulls danach nichts mehr anbrennen. Die Gäste konnten auch mit einem Feldspieler mehr und ohne Torwart kaum noch Gefahr für das Rosenheimer Tor entfachen. Schließlich sorgte Reid Duke mit einem Treffer von der eigenen blauen Linie ins verwaiste Bietigheimer Tor für den 4:1-Endstand (58.). Ihr nächstes Spiel in der DEL 2 bestreiten die Starbulls Rosenheim am Freitag gegen die immens stark und erfolgreich in die Saison gestarteten Eispiraten Crimmitschau (ROFA-Stadion, 19:30 Uhr). Den Goldhelm des Topscorers wird auf Rosenheimer Seite dann C.J.Stretch tragen, der drei der vier Starbulls-Treffer gegen seinen Ex-Club Bietigheim mit vorbereitete.
Selber WölfeWölfe siegen beim Meister - Ravensburg Towerstars vs. Selber Wölfe 2:3 (1:2; 1:1; 0:0) (DEL2) Die Selber Wölfe zeigten auch beim amtierenden DEL2-Meister Ravensburg Towerstars einen couragierten Auswärtsauftritt und belohnten sich mit der vollen Punkteausbeute. Der Schlüssel zum Sieg war neben einer starken Defensivleistung die effiziente Chancenauswertung. Wenngleich die Gastgeber in den ersten 20 Minuten sicher etwas mehr vom Spiel hatten und auch mehr Torschüsse als die Selber Wölfe verzeichnen konnten, waren es die Gäste aus der Porzellanstadt, die ihre Chancen effizient nutzten und mit einer 2:1-Führung in die Pause gingen. Zum ersten Mal brachte Miglio seine Farben auf die Anzeigetafel, der nach einem Scheibengewinn in der eigenen Zone von Hanusch steil geschickt wurde und humorlos trocken zum 0:1 einschoss. Auf Ravensburger Seite waren es vor allem N. Latta und Herr, die immer wieder brandgefährlich vor Bitzer auftauchten, den Selber Goalie aber zunächst nicht in Verlegenheit bringen konnten. In der 12. Minute ließ allerdings Hadraschek die Heimfans jubeln, nachdem er einen Schuss von Eichinger unhaltbar zum Ausgleich in den Torgiebel abgefälscht hatte. Die Wölfe brachte dies nicht aus dem Konzept: Kurz vor Drittelende hielt Vantuch den Schläger in einen McNeill-Schuss und lenkte die Scheibe zur Freude des mitgereisten Selber Anhangs zum 1:2 in die Maschen. Im zweiten Spielabschnitt wurde die Partie etwas nickliger. So blieb Vantuch nach einem vermeintlichen Stockstich erstmal liegen, konnte die Partie aber nach kurzer Behandlungspause fortsetzen. Ein Powerplay für die Selber Wölfe blieb über weite Strecken harmlos. Besser machten es die Oberschwaben, die sich zunächst auch nicht vor dem Selber Tor festsetzen konnten. Doch fünf Sekunden vor Ablauf der Strafe besorgte Dietz den Ausgleich im Nachsetzen. Im weiteren Verlauf hatten die Puzzlestädter ein paar gute Chancen, aber auch die Wölfe versteckten sich nicht. Zunächst verpasste Miglio eine Hereingabe von Raab knapp, bevor in der 37. Minute Kruminsch per Nachschuss die Porzellanstädter wieder in Front brachte. So ging es mit dem Zwischenstand von 2:3 in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt wussten die Porzellanstädter den Ravensburger Sturmlauf geschickt zu verteidigen. Sie hielten die Hausherren überwiegend aus dem Slot fern und zwangen die Towerstars zu ungefährlichen Abschlüssen von außen. Zudem hatten Miglio, Kruminsch und Knackstedt zwischenzeitlich gar das 2:4 auf dem Schläger. Als sieben Minuten vor dem Ende die Ravensburger Schlussoffensive zu rollen begann, konnten sich die Wölfe immer wieder befreien. Bei einem dieser Gegenangriffe zimmerte Vantuch den Puck sogar an das Torgestänge. Letztendlich brachten die Gäste die knappe Führung nach Hause und entführten damit drei Punkte aus der Puzzlestadt.
Bayreuth TigersTigers mit ersten Punkten in der noch jungen Saison - Passau Black Hawks vs. Bayreuth Tigers 3:4 (0:3, 1:0, 2:0/0:1) n. V. (OLS) Andreè Hult musste nach dem Check vom Sonntag gegen Memmingen, bei welchem er im Anschluss die Partie abbrechen musste, am heutigen Abend passen. Ebenso, wie die weiter nicht einsatzfähigen Tiffels und Knaub. Dafür liefen erneut vier Förderlizenz-Akteure aus Ingolstadt auf. Nicht nur der Blitzstart nach 17 Sekunden, als Robin Drothen die Tigers mit der schnellen Führung beglückte, ließ darauf schließen, dass man in Passau etwas mitnehmen könne. Das komplette erste Drittel war auf Seiten der Tigers, die schnell auf den Kufen unterwegs waren, dem Gegner kaum Luft zum Atmen ließen und ein ums andere Mal das gegnerische Tor ins Visier nahmen. Ein erstes Überzahlspiel war beinahe ein Scheibenschießen, nachdem R. Drothen, Stach und Schmidt Maß nahmen, jedoch ohne einen weiteren Treffer setzen zu können. Passau brauchte sieben Minuten, bis der erste Schuss aufs Tor von Kristian kam, der hier noch zu hoch angesetzt wurde. Als Samuel Schindler von der blauen Linie abzog und Schaefer die Kelle reinhielt, stand es 0:2. Im Anschluss kamen auch die Gastgeber zu einer Möglichkeit, als man nach einer kurzen Druckphase erstmals Kristian unter Beschuss nahm. Diesen Druck nahm man den Hawks weg, als Robin Drothen in der offensiven Zone Platz hatte, die Scheibe lange führte und dann aus spitzem Winkel mit dem dritten Treffer den Pausenstand auf die Anzeigentafel schrieb. Zum Mittelabschnitt startete man mit Unterzahl, die knapp zwei Minuten dauerte, jedoch schadlos überstanden wurde. In der Folge hätte man durch Stach, der den Pfosten anvisiert hatte oder Samuel Schindler und Robin Drothen die Führung durchaus ausbauen können. Auch weitere Versuche von Nicolas Schindler oder eine 3 auf 2-Situaton, bei welcher man zu verspielt wirkte, brachten keinen zählbaren Erfolg. Als man in eigener Überzahl den Hawks einen Konter erlaubte, zog Schmidt notgedrungen die Notbremse, was einen Penalty zur Folge hatte. Kristian zeichnete sich hier aus und blieb gegen Blackburn stabil. Allerdings musste der Bayreuther Goalie kurz vor der Pause doch noch hinter sich greifen, als Ovaska eine zurückspringende Scheibe mit dem ersten Treffer der Gastgeber veredelte. Im Schussabschnitt waren es die Passauer, die über weitere Strecken das Spiel machten und die Tigers immer mehr in die Defensive drängten. Eine Auszeit, die Coach Chernomaz nach 49 Minuten nahm, brachte nicht die erhoffte Ruhe und Ordnung ins Spiel der Tigers. Diese mussten in Unterzahl, nach einer schnellen Kombination der Gastgeber den Anschlusstreffer hinnehmen und nach 57 gespielten Minuten auch den Ausgleich, den Cizek besorgte. Sogar der Siegtreffer nach regulärer Spielzeit lag in der Luft, als zunächst S. Schindler und dann auch Tölzer auf die Strafbank geschickt wurden. Es ging in die Overtime, welche die Tigers - die erst noch die Unterzahl aus der regulären Spielzeit zu überstehen hatten – für sich gewinnen konnten. Stach setzte Elo ein, der trocken und direkt den Schuss nahm und damit den Zusatzpunkt für seine Farben sicherte. „Wir haben 30 Minuten super gespielt und dann zu viele dumme Fehler in der offensiven Zone gemacht. Dabei das Momentum an Passau abgegeben. Zunächst durch den Penalty, den unser Goalie gut gehalten hat, wie auch einen Konter. Wir hatten das Glück mit dem letzten Schuss heute und einen guten Goalie. Ich muss Passau ein großes Kompliment aussprechen. Sie haben gekämpft und sind mit Stolz aufgelaufen“, resümierte Coach Chernomaz die ersten Punkte der Saison. „Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass wir in den ersten zwei Spielen gegen die beiden Absteiger aus der DEL2 vier Punkte holen, hätte ich das immer unterschrieben. Wir waren schnell mit drei Toren hinten und die Jungs waren ziemlich down. Es war viel Arbeit, die Jungs wieder nach vorne zu bringen. Das Momentum ist entscheidend und dies ist im zweiten Drittel – während dieser wilden Phase – zu uns übergesprungen. Es ist super, dass wir wieder zurück gekommen sind und was wir im letzten Drittel gezeigt haben. Verlängerung ist immer auch ein bisschen Glückssache. Ich war gerade in der Kabine und habe den Jungs gesagt, dass das heute ein gewonnener Punkt ist. Fast wie ein Sieg. Ich bin stolz auf das Team“ so Hawks-Coach Thomas Vogl Für die Tiges geht es am Freitag mit einem Heimspiel weiter, wenn ab 19:30 Uhr die Stuttgart Rebells im Bayeuther Tigerkäfig zu Gast sein werden.
Deggendorfer SCPerfekter Saisonstart: Deggendorfer SC ringt die Höchstadt Alligators nieder (OLS) Sechs Punkte aus den ersten beiden Spielen: So lautet die Bilanz des Deggendorfer SC nach dem Auswärtserfolg am Dienstagabend in Höchstadt. Vor 633 Zuschauern in der Höchstadter Eishalle bezwang die Mannschaft von Trainer Jiri Ehrenberger die heimischen Alligators mit 2:4. Die Deggendorfer, die in der Partie gegen die Franken weiterhin auf Petr Stloukal, Benedikt Schopper und Dennis Balzer verzichten mussten, erwischten einen optimalen Start in die Partie. In der vierten Minute verwertete Niklas Pill ein Zuspiel von Antonin Dusek zum 0:1. Der DSC blieb am Drücker und legte in der elften Minute nach. Vom Bully weg lud Alex Grossrubatscher einfach mal durch und Carter Popoff fälschte unhaltbar zum 0:2 ab. Ein Missverständnis hinter dem Deggendorfer Tor brachte die Alligators knapp zwei Minuten später wieder in die Partie, als Tim Zimmermann den Puck im ins verwaiste Tor zum 1:2 einschob. Der DSC hatte zwar in der Folgezeit weitere Chancen, den alten Abstand wiederherzustellen, jedoch gelang der nächste Treffer erneut den Hausherren. In der 19. Minute war es Nikita Naumann, der im Powerplay zum 2:2 Pausenstand traf. Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Deggendorfer den besseren Start und nach nur 48 Sekunden zappelte der Puck erneut im Höchstadter Netz: Dieses Mal war es Silvan Heiß, der von der blauen Linie abzog und Curtis Leinweber hielt entscheidend den Schläger in den Schuss. In den folgenden Minuten entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der beide Teams ihre Möglichkeiten hatten. Treffer fielen im zweiten Abschnitt allerdings keine mehr. Im Schlussdrittel zeigte sich erneut ein ähnliches Bild. Beide Mannschaften kämpften um jeden Zentimeter Eis und erspielten sich gute Einschussmöglichkeiten. Jedoch ließen sich weder Justin Spiewok im Höchstadter Tor, noch Timo Pielmeier überwinden. In den Schlussminuten wurde es für den DSC nach einer längeren Unterzahlsequenz noch einmal brenzlig, jedoch machte Popoff mit einem Treffer in der 60. Minute ins mittlerweile verwaiste Alligators-Gehäuse den Deckel auf diese Partie. Am kommenden Freitag kommt es dann zum großen Showdown in der Festung an der Trat, wenn der Deggendorfer SC um 20 Uhr zum ersten Niederbayernderby auf die Passau Black Hawks trifft.
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| Informationen zur Landesliga Berlin (LLB) Da es in den letzten Tagen immer wieder Fragen gab, wann denn die Landesliga Berlin mit dem Spielbetrieb startet, gibt es hier alle bekannten Informationen. Ginge es nach den Verantwortlichen, würde hier schon gespielt werden. Leider fehlen aber mit dem Eisstadion Neukölln und dem Erika-Hess-Eisstadion zwei wichtige Stadien, mindestens eines muss aber bereitstehen, um einen Spielbetrieb durchführen zu können. Aus bekannten Gründen ist nicht absehbar, wann mindestens eines dieser Stadion in Betrieb gehen wird und bevor das nicht der Fall ist, kann auch nicht mit einer Planung für die unteren Ligen begonnen werden. Sobald der Ligenleitung entsprechende Eiszeiten zugeteilt werden, wird unverzüglich ein Spielplan erstellt.
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