IHP NachrichtenSonntag 4.Dezember 2022
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.
| Deutschland DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| 11.12.2022: Haas Fertigbau veranstaltet Aktionsspieltag mit Straubing Tigers! (DEL) Das niederbayerische Familienunternehmen Haas Fertigbau engagiert sich als Exklusivsponsor bei den Straubing Tigers und bietet am Sonntag, den 11.12.2022, einen Haas Aktionsspieltag für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Tigers-Fans! Haas Fertigbau wird am 11. Dezember mit den Straubing Tigers das Stadion mit Leben füllen: Das Familienunternehmen lädt einen Bus voller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, zum Aktionsspieltag nach Straubing zu kommen. Für interessierte Tigers-Fans gibt es vor Ort abwechslungsreiche Programmpunkte des renommierten Holzfertigbauers: Der Kununu-Sieger 2022 präsentiert sich als Arbeitgeber mit vielseitigen Jobangeboten und Haasi – das Haas-eigene Maskottchen – und Tigo, werden das Eis unsicher machen. Ein Highlight des Haas Aktionsspieltags ist die 50/50-Lotterie, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits für 2 Euro ein Doppellos kaufen können – und damit nicht nur ordentlich gewinnen, sondern gleichzeitig auch Gutes tun: Der Lotterietopf geht zu 50 Prozent an einen Losinhaber und zu 50 Prozent an den EHC Straubing e.V. und den Kinderlobby e.V.: „Es ist uns wichtig, unsere Vereine und wohltätigen Organisationen besonders in dieser Vorweihnachtszeit zu unterstützen, denn sie alle leisten einen enorm wichtigen Beitrag zu unserem gesellschaftlichen und sozialen Miteinander!“, unterstützt Gesellschafterin und Markenbotschafterin Tanja Haas-Lensing das Projekt und blickt mit Vorfreude auf die Veranstaltung: „Es gibt attraktive Preise zu gewinnen! Das sollte sich niemand entgehen lassen!“ „Wir freuen uns sehr, dass Haas Fertigbau einen Aktionsspieltag bei uns veranstaltet. Es zeigt uns wieder einmal, dass uns das niederbayerische Unternehmen mit Herzblut unterstützt und wie herausragend die Zusammenarbeit mit dem Partner ist“, so Pirmin Ostermeier, Prokurist der Straubing Tigers. Haas Fertigbau und Straubing Tigers: starke Partnerschaft zweier Leistungsträger „Wir sind total begeistert vom Eishockey und von den Straubing Tigers: Dieser Verein steht für gesundes Wirtschaften – das passt hervorragend zu uns! Leistungsstarke Individuen formen ein erfolgreiches Team. Das ist auch unsere Philosophie, denn damit meistert man Herausforderungen jederzeit am besten!“, erklärt geschäftsführende Gesellschafterin Katharina Haas. Als Exklusivpartner ist Haas Fertigbau als Patch auf allen Spiel- und Fantrikots vertreten und tritt auch in unterschiedlichen Online-Portalen in Erscheinung. Besonders interessant: Das Jobportal der Straubing Tigers! Dort finden Interessierte auch alle Stellenangebote des Holzfertigbauanbieters. Das Unternehmen: Haas Fertigbau ist ein führendes Holzfertigbauunternehmen in Europa. Gegründet 1972 als Zimmerei mit drei Mitarbeitern ist Haas heute mit 1200 Mitarbeitern an drei Standorten im niederbayerischen Falkenberg, in Österreich und Tschechien überregional präsent. Mit den drei angestammten Geschäftsfeldern Hausbau, Gewerbe- und Industriebau, Landwirtschaftsbau sowie den Wachstumsfeldern Holzbausysteme und Wohnbau ist 2022 eine Gesamtleistung von rund 250 Mio. EUR geplant. Dem Anspruch „maximale Kundenorientierung“ folgend bearbeitet Haas die wichtigsten Märkte des modernen Holzfertigbaus mit jeweils spezialisierten Geschäftseinheiten. Mit insgesamt über 30 Musterhäusern und Vertriebsbüros sowie regionalen Stützpunktteams in Deutschland, Österreich und Tschechien ist Haas Fertigbau dort präsent, wo der Kunde Haas braucht. (HFG/lmb) |
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Eisbären RegensburgNIEDERLAGE IN DRESDEN: EISBÄREN REGENSBURG UNTERLIEGEN 2:5 (DEL2) Einen gebrauchten Tag erwischten die Eisbären Regensburg am Freitag beim Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen: Am Ende stand eine 2:5 (1:3/0:1/1:1)-Niederlage. Die Tore für die Oberpfälzer schossen Marvin Schmid (18. Minute) und Richard Diviš (50.) In der Tabelle rutschten die Eisbären, auch bedingt durch weitere, zum Teil überraschende Ergebnisse in anderen Stadien, vom sechsten auf den neunten Platz ab (32 Punkte), Dresden verbesserte sich indes vom achten auf den sechsten Rang (35). Weiter geht es für die Domstädter am Sonntag, 4. Dezember, mit dem Heimspiel ab 17 Uhr in der Donau-Arena gegen den Tabellennachbarn, die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Nachbericht: Kurzfristig fehlten EBR-Trainer Max Kaltenhauser neben dem Langzeitverletzten Stürmer Kyle Osterberg und dem angeschlagenen Verteidiger Korbinian Schütz auch die Angreifer Lukas Heger und Lukas Wagner, auch die Offensivkräfte Matteo Stöhr und Christoph Schmidt standen nicht im Aufgebot. Das Spiel begann ausgeglichen mit einigen Szenen vor beiden Toren. Gleich in der ersten Minute scheiterten die Hausherren mit einer Doppelchance, in der zweiten Spielminute erarbeiteten sich die Eisbären eine Großchance, als Heim-Goalie Janick Schwendener bei einem Ausflug aus seinem Tor die Scheibe nicht kontrollieren konnte. Doch statt sich über ein Tor freuen zu können, ärgerten sich die Regensburger Sekunden später über eine Strafzeit. Beim Kampf um den Puck war ein Dresdner zu Fall gekommen – die erste Unterzahl für die Oberpfälzer. Und obwohl die Gäste ihr Penaltykill eigentlich stark spielten, schlug es acht Sekunden vor Ablauf der Strafzeit doch noch im Tor von EBR-Torhüter Devin Williams ein (5. Minute): Ein strammer Schlagschuss von Simon Karlsson fand den Weg ins Netz. Der Gegentreffer brachte die Gäste aus Bayern aus dem Konzept. Das Spiel der Regensburger wirkte nun fahrig und verunsichert. Die Folge: Durch Treffer von Johan Porsberger (7.) und Arne Uplegger zogen die Hausherren bis zur 11. Minute auf 3:0 davon. Williams räumte anschließend seinen Platz für Patrick Berger. Die Eisbären liefen hinterher, leisteten sich viele Fehler und vergaben die wenigen sich bietenden Gelegenheiten. Dresden indes scheiterte mit diversen hochkarätigen Möglichkeiten. Erst als Marvin Schmid nach einem Puckgewinn von Andrew Schembri allein auf Schwendener zulief und stark zum 1:3 einnetzte (18.) keimte wieder Hoffnung auf. Mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen. Die Oberpfälzer starteten bemüht ins zweite Drittel, gegen das aggressive und konsequente Forechecking der Sachsen fanden sie aber weiter nur wenig Mittel, wirklich gute Torchancen blieben Mangelware – und nach nur 115 Sekunden nahmen die Eislöwen den Regensburgern auch schon wieder einen Großteil des aufgekommenen Windes aus den Segeln: Nach nur elf Sekunden in Überzahl war es erneut Karlsson, der mit einem wuchtigen Geschoss das 4:1 erzielte (22.). Die Domstädter versuchten und investierten viel, belohnten sich aber nicht für ihre Bemühungen. Dresden spielte routiniert und ließ die Gäste nie wirklich in die Partie kommen. Auch im Schlussabschnitt bot sich den 2141 Zuschauern ein ähnliches Bild. Nach 50 Minuten bestraften Nikola Gajovský und Richard Diviš einen groben Schnitzer der Dresdner Hintermannschaft und Diviš netzte zum 2:4 ein. Doch auch anschließend wollte nichts so Recht klappen. In der Schlussphase nahm Kaltenhauser eine Auszeit und Berger für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch die Folge war statt eines Anschlusstreffers nur das Empty-Net-Goal durch Dresdens Timo Walther zum 5:2-Endstand. Weiter geht es für Regensburg mit dem Heimspiel am Sonntag, 4. Dezember, ab 17 Uhr in der Donau-Arena gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Schon am Dienstag, 6. Dezember, treten die Domstädter dann wieder zuhause an: Gegner ist dann ab 20 Uhr Krefeld. (EVR/jml) Eisbären RegensburgDUELL MIT TABELLENNACHBARN: EISBÄREN REGENSBURG EMPFANGEN LAUSITZER FÜCHSE (DEL2) Es könnte ein richtungsweisendes Spiel werden: Am Sonntag, 4. Dezember, empfängt Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg ab 17 Uhr die Lausitzer Füchse aus Weißwasser in der Donau-Arena. Die Sachsen sind momentan Tabellenachter und liegen damit nur einen Platz (und mit 33 Zählern auch nur einen Punkt) vor den Oberpfälzern. Für die Domstädter gab es nach einem 3:2-Sensationssieg beim Top-Team aus Kaufbeuren jüngst eine 2:5-Pleite in Dresden. Die Partie gegen die Füchse könnte nun mitentscheidend sein, in welche Richtung sich die Eisbären in den kommenden Wochen orientieren. Vorsicht ist geboten: Die Sachsen schlugen am Freitagabend ebenfalls ein Top-Team und fügten Tabellenführer Kassel eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung zu. Von den letzten fünf Partien gewann das Team aus Weißwasser vier (davon jeweils eines nach Verlängerung und Oenaltyschießen) – die einzige Niederlage in diesem Zeitraum gab es erst nach der Overtime. Das erste direkte Duell der Saison entschieden indes die Eisbären für sich: In Sachsen gab es einen 3:1-Erfolg. Wie die personelle Situation im Team von EBR-Coach Max Kaltenhauser aussieht, ist noch nicht abzusehen. Zwar kehrte Top-Scorer Corey Trivino am Freitag nach kurzer Krankheitspause in den Kader zurück, doch der angeschlagene Verteidiger Korbinian Schütz und die Stürmer Kyle Osterberg, Lukas Heger, Lukas Wagner, Christoph Schmidt und Matteo Stöhr fehlten. Eisbären RegensburgEisbärenfans, aufgemerkt und aufgepasst! (DEL2) Weihnachten steht vor der Tür und wir haben die passenden Geschenke für Euch! Wir erwarten eine Ladung neuer Fanartikel, unter anderem ein Trikot-T-Shirt, Sweatshirts, Hoodies und Zip-Hoodies in neuen Designs. Wir haben jede Textilie pro Größe in begrenzten Mengen vorrätig. Erhältlich sind die coolen Teile exklusiv über den Fanshop unter B9 ab dem Heimspiel am Sonntag, 4. Dezember, gegen die Lausitzer Füchse! Zeigt Flagge für unser Team und zeigt Regensburg, auf wen wir stolz sind. Unsere B9-Fanshop-Crew freut sich auf Euch! (EVR/jml) |
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Lindau IslandersSpiel gegen Höchstadt (04.12.) muss ebenfalls verschoben werden ! (OLS) Nun ist es leider Gewissheit, dass auch das Heimspiel der EV Lindau Islanders gegen die Höchstadt Alligators am Sonntag (04.12./18 Uhr) verschoben werden muss! Nach einer erneut langen und schlaflosen Nacht unserer Verantwortlichen und vielen Gesprächen, ist es nicht möglich gewesen in der Kürze der Zeit einen Goalie zu „organisieren“! Die Lindauer bedanken sich auch ausdrücklich bei den Höchstadt Alligators und dem DEB für die unkomplizierte Kommunikation und Verschiebung der Partie! Der Nachholtermin für das Spiel gegen Höchstadt steht schon fest. Dieser wird am Dienstag 14. Februar um 19:30 Uhr sein. Karten für das Spiel am 04.12.22 behalten für das Spiel am 14.02.23 ihre Gültigkeit. Wer dort nicht kann oder seine schon gekaufte Tageskarte zurückerstattet möchte, soll sich bitte via Mail an die Geschäftsstelle der Islanders wenden: gst @evlindau.com Der Blaulichttag ist nicht abgesagt, sondern nur um eine Woche verschoben! Dieser findet jetzt am Sonntag (11.12./ 18 Uhr) gegen die Starbulls Rosenheim statt! Das Heimspiel gegen den SC Riessersee am Mittwoch (07.12.) steht aktuell nicht auf der Kippe! Infos dazu folgen in den nächsten Tagen. (EVL/cs) |
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| Starke Leistung, aber keine Punkte beim Favoriten - Rockets verlieren knapp am Pferdeturm (OLN) Der letzte Sieg gegen Essen hatte die Rockets personell gebeutelt, so ging es Richtung Hannover nicht nur ohne die Langzeitverletzten Slaton und Vogt, sondern auch Lehtonen, Sherf und Fleischer mussten aufgrund einer Verletzung passen. Marcel Kurth konnte die Anreise aus beruflichen Gründen nicht antreten. Bereits in der Vergangenheit haben die Rockets aber immer wieder gezeigt, dass sie auch mit einem dünnen Kader durchaus ein widerstandsfähiger Gegner sein können. Auch am Freitagabend zeigten die Rockets sich tapfer und boten den Indians Paroli. Die Zuschauer am Pferdeturm, sowie am heimischen Bildschirm, sollten vollends auf ihre Kosten kommen. Das Spiel endete am vergangenen Freitag 3:2 aus Sicht der Indians (1:0, 0:1, 2:1). Im ersten Drittel lagen die Vorteile auf Seiten der Gastgeber, denn diese gaben wesentlich mehr Schüsse auf das Tor ab, die besseren Chancen hatten allerdings durch die Rockets. Fedor Kolupaylo konnte sich in 2 Alleingängen auf das Tor nicht gegen einer starken Böttcher-Miserotti durchsetzen. Nach knapp über 10 Minuten das 1:0 für die Hannoveraner durch Joe-Richard Kiss, welcher durch Bacek angeschossen wurde. Der Puck prallte an Kiss ab und landete im Tor von Tommi Steffen. Mit einer knappen Führung ging es in die Pause. Der 2. Abschnitt gehörte der EG Diez-Limburg. Die Rockets konnten im Laufe der Partie immer mehr an Fahrt aufnehmen, wurden aber zunächst durch eine Zeitstrafe wegen Beinstellens von Sandis Zolmanis ausgebremst. Auf beiden Seiten gab es gute Chancen, doch es dauerte bis zur 36. Minute, ehe sich Fedor Kolupaylo in einem schnellen Konter alleine durchsetzen konnte und die Scheibe mit der Rückhand aus einem spitzen Winkel ins Tor traf. Die letzten Minuten in diesem Drittel gehörten den Rockets, doch die Scheibe wollte nicht ein zweites Mal hinter die Linie. Eine wichtige Szene gab es noch, denn Tobias Möller erhielt mit der Sirene zum Ende des Drittels eine 2.-minütige Zeitstrafe wegen Hakens, die nicht ohne Folgen bleiben sollte. Im letzten Drittel starteten die Rockets mit einem Powerplay und auch am Pferdeturm konnte das Special-Team von Andrej Teljukin wieder zeigen, warum sie in der Statistik auf Platz 2 der Oberliga Nord standen. Lademann passte zu Zolamnis, dieser traf per Onetimer in das Tor der Gastgeber. Die Indians waren zunächst geschockt, so hatte man nicht damit gerechnet, dass eine stark ersatzgeschwächte EGDL so stark aufspielen würde. Die Rockets waren nun mit Rückenwind unterwegs, aber Hannover hatte sich nicht aufgegeben und wollte die Partie wieder ausgleichen. Ein starker Tommi Steffen konnte dies zunächst verhindern. Dann eine entscheidende Szene in diesem Spiel. Bei einem Angriff checkte Michael Brunner Igor Bacek von hinten und brachte ihn zu Fall. Nach einer kurzen Beratung der Schiedsrichter wurde Michael Brunner zu 5 Minuten + Spieldauer verdonnert und musste das Eis verlassen. Die 5-Minuten-Strafe saß an seiner Stelle Nick Kardas ab. Zunächst spielten die Rockets die Zeit gut herunter und zeigten ein starkes Unterzahlspiel. Als knapp die Hälfte der Strafe abgesessen war, fiel jedoch in der 46. Minute der Ausgleich. Igor Bacek fälschte den Schuss von Branislav Pohanka unhaltbar für Steffen ab. Somit war die Partie wieder offen. Zunächst waren die Indians wieder am Drücker und übten Druck auf das Tor der Rockets aus. Ein genauer Pass in den Lauf von Dennis Palka brachte die Entscheidung. Palka konnte die Scheibe perfekt verwerten und traf links in das Tor von Steffen, welcher in dieser Situation keine wirkliche Chance hatte. In den letzten 3 Minuten warfen die Rockets alles nach vorne und erarbeiteten sich Chance um Chance. 90 Sekunden vor Ende zog Trainer Teljukin den Goalie Tommi Steffen zugunsten eines 6. Feldspielers. Wieder verteidigten die Hannoveraner gut und so konnten sie auch die letzte große Chance 1,5 Sekunden vor Ablauf der Uhr vereiteln. Die 3 Punkte blieben am Pferdeuturm, aber die Spieler der EG Diez-Limburg konnten erhobenen Hauptes die Heimreise antreten, wenn auch ohne Punkte. Den Respekt von den 2209 Zuschauern am Pferdeturm, hatte sie sich allemal verdient. „Wir haben stark gespielt, sind gut ins Spiel gekommen. Die 5-Minuten-Strafe gegen Michael Brunner hat uns die Partie gekostet. Schade, dass wir keine Punkte mitgenommen haben, aber so ist eben Eishockey,” so der Coach der Rockets Andrej Teljukin über die Niederlage in Hannover. Bereits am Sonntag, den 04.12.2022 geht es ab 18 Uhr weiter. Der amtierende Oberliga-Nord-Meister, die Saale Bulls aus Halle, sind zu Gast am Heckenweg. Im 1. Spiel in Halle konnten die Rockets überraschend 3 Punkte nach einem 7:6 eintüten. Einfacher wird es mit den Personalsorgen der Rockets nicht, zudem nun auch noch Michael Brunner gesperrt pausieren muss. (EGDL/dl) |
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Crocodiles HamburgSpielabsage gegen die Scorpions (OLN) Die Crocodiles Hamburg müssen das Auswärtsspiel gegen die Hannover Scorpions absagen, da keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung steht. Am Samstagmorgen standen nur noch neun Spieler und ein Torwart auf dem Eis, im Laufe des gestrigen Tages kamen weitere Krankmeldungen dazu. Unter den Erkrankten befinden sich auch zwei Spieler, die sich mit Corona infiziert haben. „Es tut uns für die Scorpions natürlich leid, dass wir das Spiel absagen müssen. Aber ich kann nicht sechs Spieler zu einem Oberligaspiel schicken. Die Gesundheit der Spieler sollte immer an erster Stelle stehen. Nach Rücksprache mit dem Mannschaftsarzt sind die erkrankten Spieler allesamt arbeitsunfähig“, sagt Geschäftsführer Sven Gösch. Nach Rücksprache mit dem DEB muss das Spiel für die Hannover Scorpions gewertet werden. Das akzeptieren die Crocodiles mit Blick auf die Gesundheit der Spieler. Wir möchten uns bei den Herne Miners bedanken, die einer Spielverlegung am Dienstag bedingungslos zugestimmt haben. Sobald die Partie neu terminiert ist, folgen weitere Infos. (CH/tb) |
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| Ice Dragons auswärts in Leipzig - Herforder Kader füllt sich weiter (OLN) Ab in den Kohlrabizirkus – der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord eine lange Auswärtsfahrt vor sich. Ab 16.00 Uhr treten die Ice Dragons im Kohlrabizirkus bei den EXA Icefighters Leipzig an. Zwar ist der HEV beim Tabellensiebten Außenseiter, doch bereits im Hinspiel zeigte sich, dass die Mannschaft von Chefcoach Milan Vanek durchaus in der Lage ist, an einem guten Tag etwas gegen das sächsische Team auszurichten. Im Oktober gab es in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ ein 4:3 nach Penaltyschiessen, nachdem das Herforder Team zunächst das erste Drittel verschlafen hatte und mit 0:2 in Rückstand geraten war, dann jedoch viel Moral zeigte und mit viel Kampf einen wichtigen Erfolg verbuchte. Während die Ice Dragons zuletzt gegen die Topteams Halle, Hamburg und Hannover Scorpions spielten und gegen die Saale Bulls immerhin einen Überraschungserfolg einfuhren, kassierten die Icefighters gegen Erfurt, die Hannover Indians und Halle drei Niederlagen in Folge. Als Tabellenelfter benötigt der Herforder Eishockey Verein derzeit jeden Punkt. Zwar liegt man mit den Hammer Eisbären und den Füchsen aus Duisburg mit 30 Zählern derzeit gleichauf, hinter diesem 3er-Pack lauern jedoch Essen und vor allem die immer stärker werdenden Black Dragons aus Erfurt, die inzwischen Anschluss an die PrePlayOff-Plätze gefunden haben und noch einige Spiele aufholen müssen. Nach Stand des Abschlusstrainings am Samstag, werden den Herfordern mit Daniel Bartuli, Max Droick, Gleb Berezovskij und Marcnel Bathe lediglich noch vier Spieler nicht zur Verfügung stehen, womit der Spielerkader wieder ein wenig anwachsen wird. Für alle, die nicht den Weg nach Leipzig antreten, wird die Begegnung live auf www.sprade.tv übertragen. (HEV/som) |
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| Region Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg |
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Amberg Wild LionsERSC Amberg klarer Sieger im Löwen-Duell - Vorentscheidung schon im Mittelabschnitt (BYL) Das hatte man sich im ERSC-Lager im Vorfeld deutlich schwieriger vorgestellt. Mit einer überzeugenden Leistung gewannen die Amberger Wild Lions ihr Auswärtsspiel in der Eishockey-Bayernliga bei den Löwen des EHC Waldkraiburg mit 8:2. Den Grundstein legte die Mannschaft von Dirk Salinger zu Beginn des Mittelabschnitts, wo dem ERSC dank eines starken Forecheckings drei schnelle Treffer gelangen. Zu erwarten war das nicht unbedingt gewesen, denn im Kader der Amberger Löwen grassierte eine Erkältungswelle. Einige Spieler waren gesundheitlich geschwächt, für Andy Pielmeier, Aron Schwarz und Carsten Metz reichte es gar nicht zum Einsatz. Dazu fehlte Marco Pronath beruflich und Leon Koppitz, der nach längerer Ausfallzeit wieder ins Training eingestiegen war, verletzte sich unter der Woche. Nach verhaltenem Beginn von beiden Teams gingen die Gastgeber mit der ersten wirklichen Torchance im Spiel mit 1:0 in Führung. Christian Neuert tauchte völlig freistehend vor Timon Bätge auf und überwand den ERSC-Torhüter mit einem platzierten Schuss – der Anfang eines munteren Scheibenschießens. Kurz darauf schon glich Amberg durch Kevin Schmitt aus, dessen Schlenzer aus halblinker Position für EHC-Goalie Christoph Lode offenbar erst zu spät erkennbar war. Die Gäste legten sofort nach in Person von Sidney Kübler, der eine ideale Vorlage von Michael Kirchberger zum 1:2 verwertete. Neuert stellte unmittelbar nach einem Bully für Waldkraiburg auf 2:2, aber das letzte Wort im Anfangsdrittel hatten wieder die Amberger, für die Felix Schwarz im Powerplay zum 2:3 einlochte. Im Mittelabschnitt setzte sich der Torreigen fort, aber nur noch von Amberger Seite. Bereits nach 23 Sekunden erhöhte Brett Mennear auf 2:4 und auch hier war ein schneller Scheibengewinn vorausgegangen. Mit einem Doppelpack binnen 18 Sekunden machten Felix Schwarz und Shawn Campbell nur kurze Zeit später das habe Dutzend an Treffern für Amberg voll und beendeten den Arbeitstag für Lode. Für ihn kam Rudolf Schmidt ins EHC-Tor und der verhinderte mehrfach weitere Amberger Treffer in diesem Abschnitt. Der ging nicht nur vom Ergebnis her klar an die Wild Lions, die sich abgebrüht und sehr konzentriert präsentierten. Zu Beginn des Schlussdrittels gab es noch eine kurze Drangphase der Gastgeber, aber der ERSC behielt die Partie auch im Verwaltungsmodus stets unter Kontrolle. Für Höhepunkte sorgten dann doch nochmal die Wild Lions mit dem schönsten Treffer des Abends durch Kevin Schmitt. Der ERSC-Kapitän setzte einen Schlagschuss von der blauen Linie aus unhaltbar für Schmidt zum 2:7 ins Netz und 16 Sekunden vor dem Ende sorgte Mennear für den Schlussstrich unter einen verdienten Amberger Erfolg, der den ERSC an diesem Abend auf den 6.Rang in der Tabelle klettern ließ. (ERSCA/js) Amberg Wild LionsERSC Amberg will Pfaffenhofen keinesfalls unterschätzen (BYL) Am Sonntagabend geht der ERSC Amberg als klarer Favorit in sein Heimspiel gegen den EC Pfaffenhofen. Das Bayernliga-Schlusslicht hat die Reißleine gezogen und kommt mit einem neuen Coach, aber kann der auf die Kürze der Zeit schon etwas bewirken? Um 18.30 Uhr empfangen die Wild Lions die Pfaffenhofener Eishogs. Die haben unter der Woche die Zusammenarbeit mit Petr Fical als Trainer beendet. Nach der sportlichen Talfahrt und einer wahren Niederlagenserie konnte auch der erste Sieg in Dorfen (7:6 n.P.) am letzten Wochenende nichts mehr daran ändern. Der neue Mann an der Bande ist der ehemalige Erdinger Nachwuchscoach Stefan Teufel, der lange Jahre auch Landestrainer beim Bayerischen Eishockeyverband war. Die Eishogs haben schon längst die 100-Gegentoremarke übertroffen, hatten zu Saisonbeginn eine Grippewelle zu überstehen und in dieser Phase fünfmal zweistellig verloren. Auch gegen den ERSC setzte es mit 1:9 eine happige Heimniederlage. In den letzten Wochen sind die Spiele aber spürbar knapper ausgegangen. Da war es unter anderem gegen Kempten, Geretsried oder Buchloe jeweils nur ein schwächeres Drittel, das schließlich zur Niederlage führte. Gegen Dorfen klappte es schließlich mit einem Erfolg. Ob mit dem neuen Coach sofort ein Umschwung eingeleitet werden kann, bleibt abzuwarten, zumal mit Bailey Morissette der bisherige Topscorer nach Kanada zurückkehrt. Dessen Landsmann Tom Callaghan und Robert Neubauer bleiben noch als relevante Scorer übrig. Alles andere, als ein Erfolg der Wild Lions wäre deshalb schon eine große Überraschung, weshalb Löwendompteur Dirk Salinger von seiner Mannschaft erwartet, mit dem Ernst und der nötigen Konzentration an die Aufgabe heranzugehen – zur eigenen Sicherheit und auch aus Respekt vor dem Gegner. Ein besonderer Faktor für das Spiel des ERSC wird sicherlich sein, wie die Freitagsaufgabe in Waldkraiburg bewältigt wurde und ob sich die gesundheitliche Verfassung einiger Spieler im Vergleich zu unter der Woche gebessert hat. Im Spiel der beiden Teams mit den meisten Strafzeiten in der Liga wäre es außerdem ratsam, bei dieser Quote nachzubessern – nach unten. (ERCSA/js) |
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| Verdienter Sieg gegen einen direkten Konkurrenten (BYL) Mit 4:3 gewinnt der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen die “Miners“ des TSV Peißenberg. Nach 60 hochklassigen und intensiven Spielminuten holen sich die Brunnenstädter verdient wichtige drei Punkte gegen einen gleichwertigen Kontrahenten. Der TSV Peißenberg reiste mit 15 Feldspielern an und konnte drei komplette Reihen aufbieten, der EHC startete mit 14. Neben den Langzeitverletzten Alexander Strehler, Nico Baur und Lukas Häckelsmiller fielen vor der Partie Jeffrey Szwez und Max Lukes aus. Im Tor der Brunnenstädter stand Routinier Stefan Vajs. Beide Mannschaften lieferten sich von Beginn an ein sehr schnelles und sehenswertes Spiel auf Augenhöhe. Der EHC agierte aus seiner gesicherten Defensive heraus gegen die läuferisch und spielerisch starken Gäste, doch zunächst fehlten die Treffer. Nach einer guten Phase der Miners drängte Königsbrunn ins gegnerische Drittel und zeigte sich gnadenlos effektiv. Gustav Veisert netzte in der achten Spielminute nach einem klugen Querpass von Tim Bullnheimer zum 1:0 für den EHC ein und ließ das heimische Publikum ein erstes Mal jubeln. Peißenberg zeigte sich unbeeindruckt und hielt weiterhin das Tempo hoch. Königsbrunn verteidigte aber gut und erarbeitete sich im Gegenzug einige gute Chancen. In der 12. Spielminute legte der EHC dann nach, in Überzahl erzielte Peter Brückner das 2:0. Der EHC hatte bis zur Pause noch einige gute Chancen, bis Drittelende fielen keine weiteren Treffer mehr. Im Mittelabschnitt blieb es eine hochintensive und sehenswerte Partie, beide Mannschaften kamen immer wieder zu Torchancen, scheiterten aber spätestens bei den sehr starken Goalies. Der EHC kassierte einige Strafzeiten, die aber folgenlos blieben. Tore gab es bis Drittelende zwar nicht zu sehen, dafür aber eine äußerst spannende Begegnung. Mit der knappen 2:0 Führung startete der EHC ins letzte Drittel und drängte auf ein weiteres Tor gegen die torgefährlichste Mannschaft der Liga. Zunächst kassierte Königsbrunn aber eine Strafzeit, die Miners hatten nun Powerplay. Doch Marco Sternheimer stibitzte sich in der 45. Spielminute wie zuletzt in Waldkraiburg an der eigenen blauen Linie den Puck und schloss seinen Alleingang mit dem 3:0 ab. Die Partie nahm nun an Intensität zu, die Gäste gaben sich noch lange nicht geschlagen. Nach einer fünfminütigen Strafe gegen den EHC konnten die Miners in der 51.Spielminute auf 3:1 verkürzen, doch Königsbrunn fand sechs Minuten später mit dem 4:1 durch Sternheimer die richtige Antwort, Tim Bullnheimer setzte ihn bei einem Konter mit einem feinen Anspiel in Szene. Fast wäre die Partie danach nochmal gekippt, der EHC haderte mit Schiedsrichterentscheidungen und verlor kurzzeitig den Faden. Die Gäste kamen durch zwei schnelle Treffer in der letzten Spielminute nochmal auf 4:3 heran, doch bis zum Abpfiff fielen keine weiteren Tore mehr. Am Ende wurde die Partie zwar noch mal spannend, doch insgesamt war der beeindruckende Sieg gegen den sehr starken Gegner absolut verdient. Mit viel Einsatz und disziplinierter Spielweise stehen unter dem Strich drei Punkte, die aufgrund der vielen Ausfälle wohl nicht eingeplant waren. Nach dem Erfolg stellt sich nun allerdings die Frage, wie lange die Mannschaft dieser extremen Belastung durch den ausgedünnten Kader noch standhalten kann. Momentan läuft es aber für die Königsbrunner, die nach dem Sieg auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. EHC-Coach Bobby war nach der Partie hochzufrieden mit dem Ergebnis und seiner Mannschaft: „Wir haben heute ein großartiges Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe gesehen. Es war eine schnelle und hochklassige Partie. Wir sind hinten stabil gestanden und haben auf unsere Chancen gelauert. Das Spiel war zuerst ausgeglichen, wir spielten aber effizient und führten mit 2:0 nach dem ersten Drittel. Im zweiten Abschnitt hatten wir einige Unterzahlsituationen, die wir aber alle entschärfen konnten, das hat die Mannschaft top gelöst. In den letzten 20 Minuten war unsere Linie weg und wir haben uns nicht auf die wichtigen Dinge konzentriert. Es gab viele Strafen, dann machen wir das 3:0. Die fünfminütige Strafe gegen uns hat den Miners nochmal einen Schub gegeben, wir haben da zum Glück nur ein Tor kassiert. Nach dem 4:1 waren wir uns dann zu sicher und sind nochmal ins Flattern gekommen, haben letztendlich aber doch noch drei Punkte mitgenommen. Der Sieg ist absolut verdient, mich freut es für die Jungs. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.“ (EHCK/hp) |
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TEV MiesbachMiesbacher Kämpferherz wird belohnt (BYL) Ein Spiel der Gegensätze bekamen die rund 400 Zuschauer am Freitagabend im Miesbacher MiaHelfnZam-Stadion zu sehen. Zu Gast an der Schlierach war der Tabellensechste, der ESC Kempten. Die Sharks zählen auch in dieser Saison zu den Topteams der Bayernliga und hatten mit Alexander von Sigriz, Danny Schubert und Dan Przybyla drei Ausfälle zu verzichten. Auf ganze fünf Stammspieler, darunter mit Sebastian Deml, Matthias Bergmann und Johannes Bacher drei wichtige Stützen in der Abwehr, musste Trainer Michael Baindl verzichten. Im Sturm fehlten Bohumil Slavicek und Florian Heiß. Im TEV Tor startete erneut Anian Geratsdorfer. Zu Beginn der Partie tasteten sich beide Mannschaften ab und es entwickelte sich ein temporeiches Spiel in dem beide Mannschaften von Beginn an einen aggressiven Forecheck zeigten und auf Fehler des Gegners lauerten. Die erste große Chance hatte der TEV, aber Felix Feuereiters Schuss ging nur an die Latte. Von nun an leistete sich der TEV zu viele Fehler im Aufbauspiel was die Gäste aus dem Allgäu gnadenlos bestraften. Nach drei individuellen Fehlern des TEV’s erzielte der ESC drei Tore binnen sieben Minuten. In der 7.Minute war es Lars Grötzinger der einen Aufbaupass abfing und den Puck gnadenlos ins kurze Kreuzeck zum 0:1 zimmerte. Danach staubte zweimal Rostislav Martynek, nachdem man Kempten zu zwei Kontern (12.Min und 14.Min) einlud. Der TEV wirkte von der Rolle und Kempten hatte mehr vom Spiel, doch Anian Geratsdorfer verhinderte einen höheren Rückstand und so ging es mit einem 0:3 in die erste Pause. Gleich zu Beginn des zweiten Drittels die nächste kalte Dusche für den TEV. Nach nur vierzig Sekunden war es Maximillian Schäffler der auf 0:4 erhöhte. In der Folge gab es einige Strafen auf beiden Seiten, wobei der TEV eine 5 gegen 3 Überzahlsituation ungenutzt ließ. Gegen Ende des Drittels bestimmte der TEV nun die Partie und kam zu mehreren Chancen die aber ESC Torwart David Blaschta durch einige Glanzparaden vereitelte. Auf der Gegenseite war auch Anian Geratsdorfer der Turm in der Brandung und verhinderte bei einigen Kemptner Kontern einen höheren Rückstand. Zum dritten Drittel kam der TEV wie die Feuerwehr aus der Kabine und drückte dem ESC von der ersten Sekunde an sein Spiel auf. Nach 45.Minuten wurde der TEV dann auch für seinen Aufwand belohnt. Andreas Nowak zog von der blauen Linie ab und Thomas März fälschte entscheidend zum 1:4 ab. Nur eine Minute später bekam der TEV die Chance in Überzahl zu agieren und nützte dies umgehend. Mit einer klasse Schussantäuschung ließ Stefan Mechel einen Kemptner Spieler stehen und traf per platziertem Handgelenkschuss in der 47.Minute zum 2:4. Daraufhin agierte der TEV zunächst mit einem Mann weniger, aber die hielt dem TEV nicht auf weiter auf Angriff zu spielen. In Unterzahl erkämpfte sich Rückkehrer Patrick Asselin die Scheibe und trickste David Blaschta per Bauerntrick zum 3:4 aus (48.Min). Von nun an war es ein Sturmlauf des TEV’s auf den Ausgleich. Die beste Möglichkeit hatte Patrick Asselin nach Traumpass von Felix Feuerreiter, aber Blaschta zeigte seine ganze Klasse und verhinderte zunächst das 4:4. In der 58.Minute durfte das MiaHelfnZam-Stadion dann trotzdem Jubeln. Nach einem genialen Pass von Patrick Asselin von hinter dem Tor auf Nick Endress behielt dieser die Nerven und traf zum vielumjubelten 4:4. Beide Mannschaften war danach die Anstrengung dieser 60.Minuten anzusehen und es blieb beim 4:4 nach regulärer Spielzeit. In der Verlängerung handelten sich die Gäste schnell eine Strafzeit ein und Miesbach hatte bei 4 gegen 3 die Möglichkeit zum Sieg. Es dauerte dann nur knapp eine Minute, ehe Patrick Asselin die Entscheidung herbeiführte und das Stadion explodieren ließ. Der TEV kämpfte sich somit stark zurück und gewann am Ende mit 5:4 nach Verlängerung. Am Sonntag geht es weiter mit der Partie in Dorfen. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr. Das nächste Heimspiel findet am 9.12 um 20 Uhr gegen den EC Pfaffenhofen statt. (TEVM/sh) TEV MiesbachTEV muss auswärts ran in Dorfen (BYL) Nach zwei Wochenenden mit nur jeweils einem Spiel muss der TEV an diesem Wochenende wieder doppelt ran und trifft nach dem Heimspiel am Freitag gegen Kempten am Sonntag auf den ESC Dorfen. In Dorfen tat sich der TEV in den letzten Jahren stets schwer und es waren immer hartumkämpfte Spiele. Für Trainer Michael Baindl wird es ein besonderes Spiel so trifft er auf seinen ehemaligen Trainer Franz Steer. Der Trainerroutinier ist bekannt für die defensive Ausrichtung seiner Mannschaften. Michael Baindl nannte sie die „bekannteste Viererkette Bayern’s“ nach dem Hinspiel. Im Hinspiel im MiaHelfnZam-Stadion tat sich der TEV lange schwer gegen die tiefstehenden Eispiraten. Erst ein Doppelschlag von Bohumil Slavicek kurz vor der zweiten Pause brachte den TEV auf die Siegesstrasse und man gewann letztendlich mit 5:2. Slavicek wird dem TEV weiterfehlen, ebenso wie Sebastian Deml, Florian Heiß und Johannes Bacher. Krankheitsbedingt fällt Matthias Bergmann aus. Dafür kehrt Stefano Rizzo zurück in den Kader und Patrick Asselin feiert sein Comeback im rot-weißen Trikot. Personalsorgen gab es zuletzt auch bei den Eispiraten, am vorletzten Wochenende spielten sie mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft das Derby gegen Erding, welches sie mit 2:7 verloren. Das Spiel am Sonntag musste dann verschoben werden, da die Grippewelle bei den Eispiraten zugeschlagen hatte. Am letzten Wochenende konnte man dann das Derby beim EHC Waldkraiburg mit 4:2 gewinnen. Einen Dämpfer gab es am Sonntag als Tabellenschlusslicht Pfaffenhofen mit 6:7 n.P. den ersten Saisonsieg in Dorfen feierte. Die Dorfner hatten diese Woche Zeit sich voll und ganz auf das Heimspiel am Sonntag gegen unseren TEV vorzubereiten, da sie am Freitag spielfrei waren. Aktuell belegen die Eispiraten mit 14 Punkten aus 14 Spielen den 13.Tabellenplatz, wobei sie schon neun Punkte Rückstand auf den achten Platz haben. Bester Scorer bei den Eispiraten ist der slowenische Kontigentspieler Urban Sodja mit 8 Toren und 10 Assists. Auf Platz 2 der internen Wertung folgt dann Sandro Schroepfer mit 10 Toren und 6 Assists. Beide waren auch im Hinspiel gegen den TEV erfolgreich und konnten jeweils einen Treffer erzielen. Der zweite Slowene im Team von Franz Steer, der Verteidiger Gasper Susanj, glänzt als Vorlagengeber und steht mit 0 Toren und 12 Assists auf Platz 3 der internen Scorerwertung. Vom 13.Tabellenplatz der Dorfner darf sich der TEV am Sonntag nicht blenden lassen, so werden die Eispiraten die Kreisstädter alles abverlangen wollen. Spielbeginn in Dorfen ist am Sonntag um 17.30 Uhr. Ein Livestrean wird über staige.tv angeboten. Kaderupdate: Weiterhin fehlen werden Trainer Michael Baindl die verletzten Bohumil Slavicek, Sebastian Deml, Florian Heiß und Johannes Bacher. Der letzte Woche zurückgekehrte Matthias Bergmann fehlt dem TEV am Wochenende krankheitsbedingt. Zurück in den Kader kehrt Stefano Rizzo. Sein Debüt für den TEV in dieser Saison wird Neuzugang Patrick Asselin feiern. Zudem fehlt Maxi Meineke am Sonntag verletzungsbedingt. Stimme zum Wochenende von Michael Grabmaier: Für uns läuft die Saison ziemlich gut bis jetzt und bis auf ein paar kleine Patzer haben wir immer einen Weg gefunden um zu gewinnen. Für mich persönlich könnte es bis jetzt etwas besser laufen, ich muss torgefährlicher werden. Gegen Erding am vergangenen Wochenende war nach den zwei Niederlagen mal wieder ein richtig gutes Spiel. Schnell und aggressiv. Mit Kempten erwartet uns eine technisch gute Mannschaft gegen die wir nur gewinnen können, wenn wir ekelhaft spielen und mehr laufen als sie. Im. Hinspiel haben wir genau des getan. Dorfen ist eine junge, fitte Mannschaft gegen die wir zwar gewonnen haben, aber die haben eine echt gute Leistung gegen uns gezeigt. Der TEV ist mein Heimatverein und es ist etwas Besonderes hier in Miesbach spielen zu können. Am Freitag hoffen wir wieder auf die Unterstützung der Fans. Die Stimmung im Heimspiel gegen Erding war sensationell und hat uns zum Sieg getragen. TEV Weihnachtskarten – Aktion: 6 Spiele sehen und nur 5 bezahlen. Das ist jetzt wieder möglich mit den Aktionskarten “Morgen kommt der Weihnachts(A)mann” und “Klinghöckchen Klingelingeling”. Sichert euch so jetzt schon eure Karten für die restlichen Heimspiele der Vorrunde. Dabei kommt es um die Weihnachtsfeiertage zu den Kracherderbys gegen den ESC Geretsried (23.12) und den Peißenberg Miners (28.12). Eine limitierte Anzahl der Sondertickets der vergangenen Jahre ist noch verfügbar und diese können an der Abendkasse und am Fanshop erworben werden. Sowie auf Vorbestellung in der Geschäftsstelle abgeholt werden. Bestellt werden können die Karten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Die Karten können bis Jahresende erworben werden und sie gibt es nur solange der Vorrat reicht. BRB-Ticket für Dauerkartenbesitzer: Für Dauerkartenbesitzer besteht nun auch die Möglichkeit des Erwerbs des BRB-Kombitickets. Im Ticketshop: https://ticket107.tickethome.at/ Dabei muss man beim jeweiligen Spieltag unter Saalplanbuchung einen Block auswählen (es ist egal welcher), danach muss man runterscrollen und kann dann unter dem Reiter „Ihre Plätze“ für 6 Euro das BRB-Ticket auswählen. Achtung!!! Das Kombi Ticket der BRB ist nur am jeweiligen Heimspieltag ibn Verbindung mit einer Dauerkarte oder dem Tagesticket des TEV Heimspiels gültig. (TEVM/sh) |
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Schweinfurt Mighty DogsZurück zu den Tugenden (BYL) Es war eigentlich alles angerichtet für einen perfekten Abend im Schweinfurter Icedome. 1800 Zuschauer, Sondertrikot passend zum Motto „back to the 80´s“, der komplette Nachwuchs und die Eiskunstlaufabteilung präsentierten sich vor dem Spiel und in den Drittelpausen. Auch der Start ins Spiel lief nach Plan für alle, die es mit den Dogs hielten an diesem Abend. Am Ende musste man ernüchtert feststellen, dass es im Moment nicht so läuft auf dem Eis, wie man es sich vorstellt. Bereits nach sieben Minuten im ersten Drittel durften die über 1800 Zuschauer im Icedome jubeln, als Joey Sides im Powerplay das 1-0 für die Hausherren schoss. Möglichkeiten für weitere Treffer waren durchaus möglich für die Dogs, aber man spielte es entweder zu umständlich, schloss ungenau ab oder Weiner im Tor der Gäste war zur Stelle. Somit ging es mit einem knappen 1-0 in die erste Pause. In der Pause durften sich die Zuschauer dann über eine kleine Show der Eiskunstlaufabteilung freuen, die zu einem Medley von ABBA gelaufen sind. Im zweiten Drittel wollten die Hausherren das 2-0 erzielen, aber der Puck fand aus den gleichen Gründen wie im ersten Drittel nicht den Weg ins Tor des EC Pfaffenhofen. Die Gäste hingegen witterten ihre Chance, dass heute durchaus möglich ist, mit Punkten zurück an die Ilm zu fahren. Sie spielten mutig nach vorne, waren meist mit mindestens 4 Spielern hinter dem Puck um gegen das Anlaufen von Hood und Co. zu verteidigen. Nach 32 Minuten jubelte dann die Gästebank, denn Callaghan traf zum nicht unverdienten 1-1. Zu einem recht ungünstigen Zeitpunkt drehten der ECP sogar noch die Partie und gingen 34 Sekunden vor der zweiten Pause mit 1-2 in Führung durch Weber. Für die Pausenunterhaltung sorgten dann die Mighty Dogs Juniors, die wohl vor dem größten Publikum in ihrer bisherigen Eishockeylaufbahn ein kleines Einlagenspiel abhalten durften. Die Zuschauer im Icedome erfreuten sich an dem erfrischendem Spiel, wo die kleinsten alles gaben. In den letzten 20 Minuten gab es für die Mighty Dogs dann eigentlich nur eine Richtung: mit Ziel auf das Tor von Weiner! Man probierte viel, scheiterte oftmals an Weiner oder an der Ungenauigkeit beim Abschluss. Auch ein Manko an diesem Abend war es, dass man in Überzahl kurz darauf eine Strafe zog und sich so den Vorteil selbst verwehrte. 49 Minute und Ermakov erzielte das 1-3 für den EC Pfaffenhofen. Wenigen Minuten später bejubelten viele Fans das vermeintliche 2-3, aber das Tor wurde zurecht nicht gegeben, da der Puck nicht über die Linie rutschte. Weiterhin also 1-3 für den EC Pfaffenhofen, der mit dem 1-4 in der 57 Minute den Deckel draufmachte und somit am Ende nicht unverdient 3 Punkte mit nach Pfaffenhofen nahm. In der anschließenden Trikotversteigerung gab es ein Wettbieten unter den anwesenden Fans. Nicht nur die Sondertrikots wurden versteigert, sondern auch die Trainerjacke von Andreas Kleider, der passend zum Anlass eine College-Jacke trug und diese spontan zum Versteigern anbot. Im Schnitt gingen die Trikots für knapp 200 € an den neuen Besitzer über, wobei das Trikot für Dylan Hood stolze 800 € geboten wurden. Die Mighty Dogs bedanken sich bei allen, die bei der Versteigerung mitboten und dazu beigetragen haben, dass man knapp 5000 € einnehmen konnte. Nicht nur die Spielertrikots fanden großen Anklang, sondern auch die Mini-Trikots. Über 50 Stück wurden am Abend im Fanshop verkauft und bereits ein großer Schwung nachbestellt. Auch hier war Dylan Hood sehr gefragt. Gegnercheck – EA Schongau „Mammuts“: 17. Spieltag in der Eishockey Bayernliga für die Dogs: Die Mammuts aus Schongau treten zum Rückspiel an. Nach der Niederlage am Freitag, sollten die Mighty Dogs unbedingt Punkten, wenn man den Kontakt zur Top Acht nicht gänzlich verlieren möchte. Aktuell belegen die Dogs den zehnten Tabellenplatz und müssen bereits sechs Punkte aufholen, um an der Aufstiegsrunde teilzunehmen. Sicherlich nicht unmöglich, bei noch zwölf ausstehenden Spielen. Allerdings muss man die Spiele gegen direkte Konkurrenten EA Schongau, Devils Ulm usw. im heimischen Icedome bezwingen und auswärts ebenfalls wieder Punkten. Die Mammuts liegen derzeit absolut im Soll und belegen den fünften Tabellenplatz mit 31 Punkten und hat 10 Punkte Vorsprung auf Buchloe, die den neunten Platz belegen. Am Freitag empfangen die Mammuts die Pirates aus Buchloe und bezwangen die Freibeuter in einem knappen Spiel mit 2-1, wo die drei Treffer erst im letzten Drittel erzielt worden. Wie schwer es ist, gegen die EA Schongau zu spielen, weis man aus dem Hinspiel noch zu gut. In einem packenden Spiel konnten sich die Mammuts erst in der Verlängerung gegen die Mighty Dogs durchsetzen. Beim Gastspiel vor 6 Wochen trat man wie so oft schon in der Saison mit einer Rumpftruppe an und musste dann durch den Kräfteschwund mit einem Punkt zurück an den Main fahren. Damit man diesmal als Sieger vom Eis geht und sich das gezeigte von Freitag nicht wiederholt, gibt es Einzelgespräche am Sonntag mit Headcoach Andreas Kleider: „Das Spiel werden wir nochmal intern aufbereiten und entsprechend mit der Mannschaft zusammensetzen. Den ein oder anderen müssen wir wohl auch mal wach rütteln. Für das Spiel am Sonntag gegen starke Schongauer kann ich ziemlich auf die gleichen Spieler zurückgreifen wie am Freitag. Auch Leon Hartl wird uns wieder unterstützen. Wir müssen vieles besser machen, wenn gleich das Spiel am Freitag nicht so schlecht war. Wir sind aktuell leider nicht in der Lage, unsere Tore zu erzielen. Das müssen wir uns hart erarbeiten. Hart erarbeiten mit defensiver Arbeit. Nach vorne geht bei uns immer etwas. Den Erfolg müssen wir uns einfach wieder erarbeiten!“ Bully ist um 18 Uhr im Icedome. (ERVS/imd) |
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| Nature Boyz in tiefer Trauer - Präsident Lorenz Barfüßer verstorben (BLL) Die Nachricht am Freitag Mittag, dem 02.12.2022, versetzte den Eishockeyverein SC Forst in Schockstarre, denn am selben Tag erlag der Vorstand der Nature Boyz, Lorenz Barfüßer, einen tödlichen Verkehrsunfall. Die Nachricht über den tragischen Tod verbreitete sich rasend schnell in der ganzen Eishockeygemeinde der Amateurligen. Erste Trauerbeurkundungen trafen bereits gestern Nachmittag bei der Vorstandschaft ein. Lorenz Barfüßer war eine Institution in der Eishockey-Landesliga. Er opferte sehr viel Freizeit, als er sich entschloss, die Nature Boyz zu führen. Lorenz hat sich über 40 Jahre lang für seine Burschen eingesetzt, um den Eishockeysport in Forst am Leben zu erhalten. Wenn etwas im Verein anstand, Lorenz war immer da um zu helfen. Lorenz war ein liebenswerter, freundlicher und äußerst zuverlässiger Zeitgenosse, auf den die Familie oftmals in der Freizeit verzichten mußte. Sein Engagement wurde in diesem Jahr noch ganz offiziell belohnt, denn er erhielt den Ehrenamtspreis "Engagiert 2022" des BLSV-Sportbezirks Oberbayern verliehen. Wir erlauben uns, den Text vom Merkur zu dessen Ehrung zu zitieren, denn dieser beschreibt den Funktionär Lorenz Barfüßer am besten: Eishockey beim SC Forst ist seit Jahrzehnten mit einem Namen verbunden: Lorenz Barfüßer. Dem langjährigen Abteilungsleiter der SCF-Eishockeytruppe wurde dafür jetzt eine besondere Ehrung zuteil. Der Forster erhielt in der Münchener Allianz Arena den Ehrenamtspreis „Engagiert 2022“ des BLSV-Sportbezirks Oberbayern. „Durch Eigeninitiative sowie unermüdlichen Einsatz formte Lorenz die Eishockeyabteilung des SC Forst und bis heute übt er sein Amt mit beispiellosem Engagement aus“, begründete BLSV-Kreisvorsitzender Franz Schlesinger, warum er Barfüßer, der seit 1982 und damit seit genau 40 Jahren die Sparte Eishockey des SCF führt, für diese Ehrung vorschlug. „Lorenz Barfüßer erbrachte ein weit über dem normalen Einsatz liegendes Engagement, in dem er das Ansehen und den hohen Stellenwert der Eishockeyabteilung im Landesligabetrieb vorantrieb und festigte“, lobte Claudia Daxenberger, die BLSV-Oberbayern-Bezirksvorsitzende, den engagierten Forster bei ihrer Laudatio. „Nur seinem enormen Verhandlungsgeschick ist es zu verdanken, dass sich der SC Forst als kleiner Dorfverein seit Jahrzehnten in der Eishockey-Landesliga gegen zum Teil übermächtige Gegner mit wesentlich höherem finanziellen Budget halten kann.“ Der Sportverband hatte in die Allianz Arena die Preisträger der 22 oberbayerischen Sportkreise sowie der drei Sonderkategorien eingeladen. Der gesamte Verein mit Vorstandschaft, Spielern, Funktionären, Sponsoren und Freunde drücken hiermit unsere Anteilnahme am tragischen Tod von Lorenz Barfüßer dessen Frau Hanni und deren Kindern und Enkeln aus. In Lorenz verlieren wir einen wertvollen und liebenswerten Menschen, den wir nie vergessen werden. DIe Lücke, die er hinterläßt, wird weder in seiner Familie, noch im Verein SC Forst, ersetzt werden können. (SCF/ws) |
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ERC LechbruckFlößer verlieren das Derby (BLL) Am Freitag war der EV Pfronten zum Ostallgäu-Derby im gut besuchten Lechparkstadion zu Gast. Rund 350 Zuschauer boten eine passende Kulisse für das mit Spannung erwartete Duell gegen den Lokalrivalen. Am Ende behielten die Falcons mit 6:3 die Oberhand. Beide Teams gingen topmotiviert in dieses Match. Der ERC von Beginn an um Spielkontrolle bemüht, der EVP zunächst abwartend defensiv. Gleich in der ersten Minute hatte Paolo de Sousa eine gute Chance auf dem Schläger, doch Gästekeeper Gimpel blieb Sieger. Pfronten reagierte mit einigen Kontern, doch auch Lukas Bauer im ERC-Tor war sofort auf der Höhe. Weitere Möglichkeiten vergaben Cameron Roberts und Marius Hack, sowie Eugen Scheffer auf Pfrontener Seite, doch in der 14. Minute klingelte es dann doch im Kasten der Gäste: Matthias Köpf spielte auf Paolo de Sousa und der immer stärker werdende Kanadier ließ Gimpel mit seinem Handgelenkschuss unter die Querstange des Tores keine Chance – 1:0 für den ERC. Die Jubelschreie der ERC-Anhänger waren noch gar nicht richtig verhallt, da gelang Pfronten aus dem Nichts das 1:1: In der Hintermannschaft der Lecher war man nicht in der Lage den frei liegenden Puck aus der Gefahrenzone zu befördern und so bedankte sich EVP-Stürmer Nöss für das vorweihnachtliche Geschenk mit dem Ausgleich. Das Spielgeschehen nun recht ausgeglichen, unterlief den Flößern erneut ein Abwehrschnitzer, den Filip Matejka in der 20. Minute per Abstauber zum 1:2 für den EV Pfronten ausnutzte. Völlig unnötig, dass der ERC mit einem Rückstand in die erste Pause ging. Im zweiten Drittel schwächte sich Lechbruck gleich zu Beginn selbst mit einer 5-Minuten-Strafe für Louis Landerer. Diese blieb allerdings folgenlos, da die Flößer in Unterzahl sehr diszipliniert auftraten und sogar noch ein super Break herausspielten: Das immer besser in Fahrt kommende Kanada-Duo „Cam & Paolo“ enteilte Freund und Feind, so dass Paolo de Sousa mustergültig auf Cameron Roberts auflegte und dieser eiskalt zum 2:2 ausgleichen konnte. Das Momentum lag nun auf Seite der Lechbrucker, die sich weitere Torchancen erspielten und die gelegentlichen Angriffen der Gäste abwehren konnten. In der 28. Minute ging der ERC dann durch eine Traumkombination, eingeleitet von Fabian Bacz über Cameron Roberts, mit dem Treffer von Paolo de Sousa zum 3:2 in Führung. Bis zur Hälfte des Spiels zeigten die Flößer eine gute Leistung und Pfronten durfte erst einmal froh sein, dass der ERC seine zahlreichen Chancen nicht für noch mehr Tore nutzte. Doch plötzlich verfielen die Lecher wieder in alte Muster: Statt weiterhin konsequent zu verteidigen und auch körperlich gegenzuhalten, machte man genau das Gegenteil. Pfronten nutzte das sofort clever aus, zeigte fortan eine bessere körperliche Präsenz, machte Druck und unterstützte dadurch einen Bruch im Spiel des ERC. Thomas Böck gelang genau in dieser Phase das 3:3 in der 30. Minute. Der selbe Spieler setzte gleich zwei Minuten später noch einen drauf zur 3:4-Führung der Gäste. Die plötzliche naive Passivität der Flößer wurde gnadenlos aufgedeckt. Der ERC nun wieder bemüht, direkt für den Ausgleich zu sorgen, wurde dann acht Sekunden vor der zweiten Pause gleich noch einmal böse erwischt. Eine erneut mangelhafte Defensivarbeit erleichterte Ladislav Hruska den Treffer zur 3:5-Pausenführung für den ERC. Die Lecher haben sich dies in erster Linie selbst eingebrockt und standen nun vor einer großen Aufgabe für die letzten zwanzig Minuten. Im letzten Abschnitt mühten sich die Hausherren und hatten ein optisches Übergewicht. Auch deshalb, weil Pfronten nun sehr defensiv und kompakt stand, das eigene Tor mit Mann und Maus verteidigte. Wütende Angriffe des ERC wurden mit Kontern der Falcons beantwortet und ein ums andere Mal tauchten die Gäste dadurch gefährlich vor dem Tor von Lukas Bauer auf. Den Deckel auf den Pfrontener Derbysieg machte dann Friedl in der 54. Minute drauf: Lechbruck im Vorwärtsdrang, Scheibe abgefangen und mit einem schnell vorgetragenen 3 gegen 1-Konter gelingt Pfronten der sechste und entscheidende Treffer. Den Flößern war damit erneut der Zahn gezogen und Pfronten ging auch in Lechbruck als der verdiente Derbysieger hervor. Vorstand Manfred Sitter: „Es war wieder das gleiche Muster: Lange Zeit waren wir spielbestimmend, dann kam plötzlich der Bruch. Mindestens drei Gegentore waren ja regelrecht geschenkt, da haben wir darum gebettelt. Wobei man auch ehrlich sein muss, Pfronten hat auch viermal Aluminium getroffen und letztlich absolut verdient gewonnen. In Sachen Entschlossenheit und Cleverness haben uns die Falcons heute gezeigt wie es geht. Als der EVP Probleme mit unserem Spiel hatte, gingen die Leistungsträger vorne weg und rissen den Rest ihres Teams mit. Das war bei uns nur bedingt der Fall. Landesliga-Eishockey ohne Biss und Körperkontakt funktioniert nicht! Es wird nun höchste Zeit, dass der ein oder andere endlich aufwacht und sein Potenzial abruft.“ (ERCL/ms) |
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| Regiona Nord Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord |
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Salzgitter IcefightersIcefighters siegen ein weiteres Mal deutlich gegen Wunstorf (RLN) Die TAG Salzgitter Icefighters holten nach der Niederlage vom letzten Sonntag den nächsten Sieg. Das dritte Aufeinandertreffen mit den Wunstorf Lions endete mit einem 19:1 (7:0, 8:0, 4:1) erneut deutlich. Dabei reiste der Aufsteiger mit lediglich elf Feldspielern an und hatte dem ebenfalls dezimierten Team von Radek Vit und Sascha Pelikan am Freitagabend wenig entgegenzusetzen. Mit diesem Ergebnis rangieren die Stahlstädter auch nach dem 10. Spieltag weiterhin auf Platz eins in der Tabelle. Salzgitter – ohnehin personell anschgeschlagen – musste in diesem Spiel zusätzlich auf Daniel Herklotz und Christian Pelikan verzichten, die beruflich verhindert waren. Personelle Unterstützung gab es immerhin von Yannik Göpel aus dem Wolfsburger Nachwuchs, der bereits seit zwei Wochen auf dem Salzgitteraner Eis mittrainiert. Die Hausherren – trotz allem in der Favoritenrolle – machten nach nur wenigen Minuten klar, wer das Sagen hat, dominierten Drittel eins mit 7:0 und Drittel zwei mit 8:0, bevor es im Schlussabschnitt nicht mehr ganz so rund lief. Ärgerlich: Mit Jakob Ceglarski verletzte sich ein weiterer Spieler, der mindestens am Sonntag ausfällt. Das Trainer-Duo nutzte das Spiel auch als Vorbereitung für Sonntag und auch dafür, den Backup-Goalies Pablo Schewe und René Schoch etwas Spielzeit zu geben und sie damit auch für den Einsatz im Training zu belohnen. Schewe spielte die ersten 30 Minuten, Schoch die zweiten. "Wir waren von Anfang an konzentriert und haben unsere Aufgaben, die wir uns vorgenommen hatten gut umgesetzt. Im letzten Drittel haben wir dann etwas nachgelassen. Das haben wir natürlich angesprochen, aber bei einer 15:0-Führung ist manchmal die Luft eben auch etwas raus. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden. Für Pablo und René war es wichtig, Spielpraxis zu sammeln. Wir wissen, dass wir uns auf beide verlassen können, wenn Dennis mal ausfällt – heute konnten sie sich zeigen. Auch Yannik hat seine Aufgabe gut erledigt und Fortschritte gemacht. Ich denke, er wird uns langfristig unterstützten können. Einzig ärgerlich ist Jakobs Verletzung. Da hoffen wir dass er nicht langfristig ausfällt", resümierte Vit nach dem Spiel. (SVASS/jb) |
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| Region Ost Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin |
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FASS BerlinAuswärtssieg mit Schönheitsfehlern (RLO) Wie erwartet, war es ein hartes Stück Arbeit. Am Ende stand ein 3:4 (0:1, 1:3, 2:0) zugunsten von FASS auf der Anzeigetafel, und Tornado Niesky hatte erneut gezeigt, dass man besser als der aktuelle Tabellenstand ist. Die Berliner sind dagegen weiter ein Stück von ihrer Bestform entfernt, können aber die drei Punkte verbuchen. Vor dem Spiel wurde auf Seiten der Gastgeber Sebastian Greulich für sein 500. Spiel geehrt (Glückwunsch hierzu auch von FASS Berlin, die sicher etwa 50mal auf der anderen Seite standen). Beflügelt durch die Ehrung gingen die Tornados hoch motiviert ins Spiel, was allerdings zunächst zu zahlreichen Strafen führte. Besonders hart erwischte es FASS-Angreifer Felix Kübler, der ab der 11. Minute nicht mehr weiterspielen konnte. Seine Teamkollegen trafen in insgesamt 11 Minuten Überzahl im ersten Drittel nur einmal (Daniel Volynec, 14.). Vielmehr musste sich das Team bei Danny Bohn im Tor bedanken, der zwei Breaks der Nieskyer in Unterzahl entschärfte. Im zweiten Drittel gingen die Weddinger deutlich konzentrierter zu Werke. Zunächst erhöhte Stefan Freunschlag auf 0:2 (25.), dann war Felix Braun gleich zweimal in Unterzahl nicht zu halten (Freunschlag saß in der Kühlbox) und brachte sein Team mit 0:4 in Führung (28., 29.). Zwar verkürzte Lysk in Überzahl auf 1:4 (32.), aber FASS konnte mit einem beruhigenden Vorsprung in die Kabine gehen. Niesky machte im Schlussabschnitt noch einmal mächtig Druck und wollte unbedingt ein besseres Ergebnis erzielen. Die Berliner hielten gut dagegen und verteidigten ihr Tor – bis in die Schlussminute. Dann erzielte Lysk noch zwei Treffer, nachdem Trainer Schwabe trotz Unterzahl (!) den Torhüter herausgenommen hatte. Auch wenn sich die Lausitzer die Tore durch ihr engagiertes Spiel sicher verdient hatten, gab es auf Berliner Seite wegen der späten Gegentreffer noch Gesprächsbedarf. FASS schließt damit die erste Hälfte der Hauptrunde mit neun Siegen aus zwölf Spielen ab. Am kommenden Samstag (10.12.22) geht es bei den Chemnitz Crashers weiter, die man zwar bereits zweimal besiegen konnte, ohne den Konkurrenten im Kampf um Rang zwei bislang abschütteln zu können. Im letzten Spiel des Jahres geht es dann erneut gegen Tornado Niesky. Spielbeginn am Samstag, dem 17.12.22 ist um 19:00 Uhr. Zuvor steigt bereits ab 15:00 Uhr das Stadionfest zum 60. Geburtstag von FASS Berlin. Nähere Informationen folgen zeitnah. (FASSB/ah) |
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Schönheider WölfeWölfe mit Arbeitssieg gegen Eisbären Juniors (RLO) Es war ein hartes Stück Arbeit, welches die Schönheider Wölfe am Samstagabend vor knapp 200 Zuschauern im heimischen Wolfsbau zum Nachholspiel gegen die Eisbären Juniors Berlin verrichten mussten. Nach spannendem Spielverlauf gelang dem Team von Coach Sven Schröder dann aber am Ende doch ein verdienter 5:3 (4:2, 0:0, 1:1)-Erfolg. Für die Hausherren trugen sich Florian Heinz, Vincent Wolf (2), Moritz Gottsmann und Roy Hähnlein in die Torschützenliste ein. Für die Eisbären Juniors trafen Tom Lorer, Ron Warttig und Ben Balzer. Beide Mannschaften mussten in der Partie auf einige Stammkräfte verzichten, wonach die Wölfe lediglich mit 13 Feldspielern und zwei Torhütern antreten konnten. Die Gäste aus der Hauptstadt hatten jedoch noch größere Sorgen und konnten gar nur zehn Feldspieler und zwei Torhüter aufbieten. Dennoch kamen die Eisbären Juniors besser in die Partie und ließen bereits in der ersten Minute mit einem Pfostentreffer aufhorchen. Der zweite Schuss saß aber dann, als Tom Lorer die Berliner in der zweiten Spielminute frühzeitig mit 1:0 in Führung brachte. Die Wölfe zeigten sich allerdings nicht geschockt und hatten bereits 45 Sekunden später die passende Antwort, als Florian Heinz den 1:1-Ausgleich besorgte und keine zwei Minuten später Vincent Wolf mit dem 2:1 (6.) die Partie schnell gedreht hatten. In der Folge hatten die Wölfe dann auch mehr vom Spiel und erhöhten durch Moritz Gottsmann (16.) erst auf 3:1 und wenig später durch Vincent Wolf auf 4:1 (18.). Unnötig dann noch der zweite Treffer der Eisbären Juniors 49 Sekunden vor Ende des ersten Drittels durch Ron Warttig zum 4:2-Pausenstand. Im Mittelabschnitt hatten die Erzgebirger klare Vorteile und hielten sich gefühlt fast nur im Drittel der Berliner auf. Was fehlte, waren aber klare Abschlüsse oder der letzte Pass zum eigenen Mitspieler. So verlief die Partie ohne große Höhepunkte und mit einem humorlosen 0:0 ging es zum zweiten Pausentee. Das Schlussdrittel sollte dann wieder deutlich aufregender werden, denn die Eisbären Juniors wurden von Minute zu Minute mutiger und hatten in der 45. Minute die große Chance bis auf ein Tor heranzukommen, jedoch scheiterte Ron Warttig mit einem zugesprochenen Penalty an Wölfe-Goalie Oliver Fengler, welcher zur Hälfte des Spiels Stammkeeper Niko Stark zwischen den Pfosten ablöste. Fünf Minuten später war es dann aber passiert, als Ben Balzer einen Fehler vom Schönheider Keeper ausnutzte und auf 4:3 (50.) verkürzte. Für die letzten zehn Minuten lag plötzlich wieder Spannung in der Luft. Die Wölfe waren zwar weiter das spielbestimmende Team, doch dauerte es trotz guter Chancen bis zur 56. Minute, ehe Roy Hähnlein mit einem Schlenzer aus spitzem Winkel den guten Juniors-Goalie Sören Thiem zum 5:3 überwinden konnte. Viel mehr passierte dann nicht mehr, wonach am Ende ein hart erkämpfter elfter Sieg im elften Spiel für die Schönheider Wölfe zu Buche stand. Die Stimmen zum Spiel gab es dann auf der anschließenden Pressekonferenz, welche unter https://www.youtube.com/watch?v=wAweIlDM768 zu sehen ist. Am kommenden Samstag, dem 10.12.22 findet dann bereits das letzte Heimspiel im Jahr 2022 im Wolfsbau statt, wenn die Schönheider Wölfe wieder zur gewohnten Anspielzeit um 17:00 Uhr die Jungfüchse vom ES Weißwasser empfangen. Die Tickets für diese Partie gibt es ab Montag, 05.12.22, 8:00 Uhr online unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events. (SW/mg) |
| Sonntag 4.Dezember 2022 | www.icehockeypage.de | ||
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