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September 26
                         
Weltschiffahrtstag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 11.Oktober 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost, Landesliga Berlin, aus dem Nachwuchs-Eishockey und aus dem Frauen-Eishockey.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
augsburg2006Augsburger Panther
PANTHER MÜSSEN RUND VIER WOCHEN AUF TORHÜTER DENNIS ENDRAS VERZICHTEN

(DEL)  Die schlechten Nachrichten für die Augsburger Panther reißen nicht ab. Nun muss der PENNY DEL-Club auch noch rund einen Monat auf seinen Schlussmann Dennis Endras verzichten. Der Torwart zog sich in der Auswärtspartie bei den Bietigheim Steelers eine Muskelverletzung am Bein zu, die konservativ behandelt wird. Dies ergaben eingehende Untersuchungen durch die Mannschaftsärzte in der ArthroKlinik.
Ob Terry Broadhurst am kommenden Wochenende wieder zum Einsatz kommen kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Der Angreifer klagte kurz vor Beginn des Spiels in Bietigheim über Unwohlsein und ist nun bei Mannschaftsarzt Dipl. med. Vladislav Trivaks im Ärztehaus Augsburg Süd in Behandlung.
Dies gilt auch für Peter Russell, der sein Team vorgestern aufgrund eines positiven Corona-Befundes nicht vor Ort betreuen konnte. Bis zum Abklingen der Symptome und unter Voraussetzung eines negativen Tests bleibt der Cheftrainer der Panther in häuslicher Isolation. Läuft alles optimal, kann der Schotte bei den beiden Heimspielen am Wochenende wieder hinter der Bande stehen.
Ebenfalls erkrankt ist Blaz Gregorc. Der Verteidiger wurde positiv schnellgetestet und ist in häuslicher Isolation. Das Ergebnis des PCR-Tests ist ausstehend. Sein Einsatz am Wochenende ist unwahrscheinlich.
Das heutige Training wurde von Assistant Coach Derek Mayer geleitet, der seine Corona-Infektion überstanden hat. Ebenfalls wieder voll ins Mannschaftstraining eingestiegen ist Angreifer Adam Payerl. Über seinen Einsatz am Wochenende muss kurzfristig entschieden werden.
(AP/se)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
BSV Sachsen Zwickau zu Gast beim Derby - Frauenhandball-Bundesligist mit Besuch beim Heimspiel gegen Dresden

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau durften sich am vergangenen Freitagabend über den Besuch des BSV Sachsen Zwickau im Kunsteisstadion im Sahnpark freuen! Im Rahmen der Vereinigung TeamSportSachsen sahen die Mädels des Handball-Bundesligisten zwar eine 1:3-Niederlage der Westsachsen gegen die Dresdner Eislöwen, jedoch ist es schön zu sehen, wie die Gemeinschaft TeamSportSachsen, die 2020 während der Corona-Pandemie gegründet wurde und mittlerweile 21 sächsische Proficlubs zählt, harmoniert.
Danke für euren Besuch, Mädels! Wir freuen uns schon auf euren nächsten Besuch und werden euch ganz sicher auch bald zu einem eurer Heimspiele unterstützen!
(EC/af)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
TOWERSTARS KÖNNEN SPIEL NICHT MEHR UMBIEGEN

(DEL2)  In einem hart umkämpften Spiel mussten sich die Ravensburg Towerstars dem EC Kassel Huskies knapp mit 2:3 geschlagen geben. Zwar hatten die Oberschwaben vor 2048 Zuschauern in der CHG Arena ausreichend Möglichkeiten für Punkte, insbesondere im Schlussabschnitt fehlte es an Effektivität und Spritzigkeit.
Bei den Towerstars war wieder Simon Gnyp vom PENNY DEL Kooperationspartner ERC Ingolstadt im Einsatz, nicht dabei waren hingegen Fabian Dietz sowie der verletzte Marvin Drothen. Aufgrund der dennoch vollen Aufstellung pausierte Daniel Schwaiger.
Das Team von Coach Tim Kehler hatte einen denkbar schlechten Start. Bereits nach 28 Sekunden schlossen die Gäste durch Alec Ahlroth einen Angriff eiskalt zur Führung ab. Wirklich geschockt zeigten sich die Towerstars hiervon allerdings nicht, denn nur drei Minuten später besorgte Sam Herr den 1:1 Ausgleich. Einen Schuss von Louis Latta lenkte er vor dem Tor postiert zunächst ab, den abgeprallten Puck schob der Kapitän dann trocken am gegnerischen Torhüter Jake Kielly vorbei.
Danach entwickelte sich ein verbissener Kampf um jeden Zentimeter Eis. Oftmals spielte sich das Geschehen vorrangig in der neutralen Zone ab, beim Vorchecking hatten sich beide Teams offensichtlich gut aufeinander eingestellt. Wie verbissen die Partie auch in den Zweikämpfen geführt wurde, zeigte sich nach zehn Minuten. Nach dem Schiedsrichterpfiff verhakten sich Nick Latta und Hans Detsch zunächst im Trikot. Sekunden später flogen die Handschuhe und der Disput gipfelte in einem Ausflug zum Boxsport.
Da der frühere Ravensburger Stürmer Hans Detsch die Aktion anzettelte, gab es für ihn zwei Strafminuten mehr und die Towerstars konnten ein Powerplay aufziehen. Dies war dann auch prompt erfolgreich. Vincent Hessler feuerte einen Schuss ab, den Abpraller legte Max Hadraschek dann mit der Rückhand clever zurück und Robin Drothen vollendete dann zur viel umjubelten 2:1 Führung. Eine Minute vor der ersten Pause hätte Sam Herr dann sogar auf 3:1 erhöhen können, er scheiterte bei einem Solo allerdings am starken Huskies Keeper.
Der zweite Abschnitt bot ein weitgehend identisches Bild. Um jede Scheibe wurde hart gekämpft, ob in der neutralen Zone, in den Rundungen und erst recht vor dem Tor. Dass in derartig engen Spielen individuelle Fehler dann eiskalt bestraft werden, bekamen die Gastgeber in der 24. Minute zu spüren. Beim Spielaufbau wurde der Puck schon kurz vor der eigenen blauen Linie verloren, James Arniel schloss das kurze Solo dann eiskalt zum 2:2 Ausgleich ab. Es folgten unterschiedliche Phasen, in denen sowohl Kassel als auch die Towerstars Druck auf das gegnerische Tor machten, weitere Treffer blieben in Abschnitt zwei aber aus.
Im Schlussdrittel gab es weitgehend das gleiche Bild. Es war allerdings die Frage, wie viel Kraft das Spiel bis dahin gekostet hatte. Je mehr Zeit von der Uhr lief, desto präsenter und bissiger wirkten die Gäste. Die bittere Pille gab es dann auch prompt in der 46. Spielminute. Einen Handgelenkschuss aus der Halbdistanz konnte Jonas Langmann mit der Fanghand zwar zunächst parieren, der Puck fiel dem frei stehenden Vincent Schlenker aber direkt vor die Füße und der drückte zum 2:3 ein.
Zwar kämpften die Towerstars danach hart um den Ausgleich, der wollte aber nicht mehr fallen. Auch die Herausnahme des Torhüters knapp zwei Minuten vor Ende war nicht mehr von Erfolg gekrönt. „Wir haben leider einem hochkarätig besetzten Gegner viel zu viel Platz in der Offensive gelassen“, zeigte sich Coach Tim Kehler unzufrieden.
(EVR/fe)
  
    
evfuessenEV Füssen
Knappe Niederlage gegen Höchstadt, Sieg in Lindau nach Verlängerung

(OLS)  Gegen die Gäste aus Höchstadt verlor der EVF auf heimischem Eis mit 3:4 (0:1, 1:2, 2:1). Höchstadt konnte ebenso wie zuvor Passau am Kobelhang den dritten Sieg im dritten Spiel feiern. Dieser war auf Grund der ersten beiden Drittel verdient, das Heimteam kam viel zu spät in die Partie, holte dann zwar einen 0:3-Rückstand auf, nur um wieder in der Schlussphase den entscheidenden Treffer hinzunehmen. In der letzten Minute wäre zwar beinahe noch der Ausgleich gelungen, es blieb aber bei der knappen Niederlage.
Füssen fand offensiv zunächst fast nicht statt. Die Alligators waren das deutlich agilere Team, verpassten es aber, daraus Kapital zu schlagen. Erst ein katastrophaler Fehlpass brachte den Gästen die verdiente, in diesem Fall jedoch auch geschenkte Führung durch Klavs Planic. Eine erste Druckphase des Eissportvereins brachte den HEC erstmals zum Ende des Abschnitts in Bedrängnis, der Ausgleich fiel aber nicht.
Zu Beginn des Mitteldrittels scheiterte Helenius knapp, beim ersten Angriff der Alligators patzte die Füssener Abwehr erneut, Michail Guft-Sokolov konnte zum 0:2 vollenden. Ein schneller Angriff der Gäste bedeutete das 0:3 durch Dmitrij Litesov. Füssen nahm eine Auszeit. Und konnte nur 47 Sekunden später durch einen schönen Schuss von Förderlizenzspieler Leon Sivic auch erstmals treffen. Danach zog Höchstadt das Tempo aber nochmals an und wirbelte die Füssener Abwehr durcheinander. Benedikt Hötzinger war jedoch nicht zu überwinden.
Führte der HEC nach zwei Dritteln hochverdient, so kippte im letzten Abschnitt zunächst das Spiel. Der EVF war jetzt viel besser in den Zweikämpfen und machte es dem Gast nicht mehr so leicht, sein Kombinationsspiel aufzuziehen. Dazu kamen innerhalb von drei Minuten die beiden schnellen Treffer zum 3:3-Ausgleich. Erneut Sivic setzte die Scheibe nach schöner Aktion von Julian Straub ins Netz, danach schickte Seppänen Landsmann Helenius auf Reisen, der per Alleingang traf. Der Ausgang war nun völlig offen, zumal die Füssener weitere Chancen hatten. Die erste von nur zwei Strafzeiten bedeutete in der 51. Minute für die Schwarz-Gelben die große Möglichkeit zur Führung, wurde aber leichtfertig vergeben. Und kaum war Höchstadt wieder komplett lief man in einen Konter, den Jari Neugebauer zum 3:4 abschloss. Ein zweites Überzahlspiel und auch die Herausnahme des Torhüters brachten nur noch zwei große Chancen durch Jere Helenius und Janne Seppänen, der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
In der Schlussphase hat der EVF durch eine tolle Energieleistung ein schon verloren geglaubtes Spiel in Lindau noch gewonnen und mit einem 7:6 (0:2, 2:3, 4:1, 1:0) in der Verlängerung den ersten Sieg der aktuellen Spielzeit eingefahren. Nach den knappen Niederlagen in den letzten Partien hatten die Schwarz-Gelben endlich das bessere Ende für sich und zeigten als Mannschaft eine tolle Moral.
Ein bis auf zwei Powerplays der Gastgeber nach Spielanteilen recht ausgeglichenes Anfangsdrittel brachte den Füssenern durch zwei Abwehrfehler einen 0:2-Rückstand. Zum wiederholten Male in dieser Saison wurde man nach einem Bully im gegnerischen Drittel ausgekontert, der Torschütze war Arturs Sevcenko. Und auch beim unnötigen 0:2 eine Minute vor der Pausensirene ließ sich die Hintermannschaft ausspielen, Martin Mairitsch verwandelte seinen eigenen Abpraller. Bezeichnend, dass der EVF danach noch eine große Chance zum Anschlusstreffer ungenutzt ließ, zuvor hatte man auch mit einem Pfostentreffer Pech.
Im zweiten Abschnitt war zunächst der EVF am Drücker. Helenius, Sivic, Jentsch, Seppänen und Neudecker hatten die Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Stattdessen erzielte Vincenz Mayer das 3:0. Ebenso bezeichnend für die bisherige Spielzeit des EVF verlief auch das weitere Drittel. Durch einen Doppelschlag von Carl Zimmermann und Leon Dalldush innerhalb von 22 Sekunden stand es plötzlich nur noch 3:2, Seppänen scheiterte im Anschluss knapp. Dann sorgten merkwürdige Bandenabpraller für das 4:2 durch Marvin Wucher und eine Strafzeit, die im Powerplay zum 5:2 durch Daniel Stiefenhofer führte. Insgesamt saßen die Schwarz-Gelben aber zu viel auf der Strafbank, um hier mehr Druck zu machen, der Rückstand war verdient.
Der Druck kam dann im Schlussdrittel und führte auch, diesmal mit etwas Glück, zum 5:3 durch Jere Helenius. Danach gab es ein Auf und Ab, wobei sich der mittlerweile für Benedikt Hötzinger eingewechselte Moritz Borst mehrmals auszeichnen konnte. Zehn Minuten vor Ende wurde der EVF aber immer überlegener und nun zogen auch die Gastgeber ihre ersten Strafzeiten. In doppelter Überzahl hatte Füssen ein paar Riesenchancen, als die Situation schon bereinigt schien schlug Nicolas Jentsch drei Sekunden vor Ablauf der zweiten Strafe doch noch zu und verkürzte auf 5:4. Nun war das Spiel wieder offen, allerdings zogen die Schwarz-Gelben zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt kurz vor Ende wieder eine Strafzeit. Hier schien Skylar Pacheco mit seinem platzierten Schlagschuss zum 6:4 die Partie entschieden zu haben, die Spielzeit zeigte 58:36.
Doch EVF-Coach Janne Kujala zog Borst für einen sechsten Feldspieler und nach einem Bully konnte Jere Helenius tatsächlich das 6:5 markieren. Borst verließ danach wieder das Eis und Julian Straub schloss seine Schusschance eiskalt mit dem 6:6 ab. Wer hätte das nach dem Verlauf gedacht? 14 Sekunden vor Spielende hatte Janne Seppänen, der insgesamt fünf Treffer vorbereitete, sogar noch die Riesenchance zum Siegtreffer. Der gelang in der Verlängerung dann Bauer Neudecker in Überzahl, er setzte die Scheibe passgenau zum 6:7 in den Torwinkel. Der erste Sieg war nach dieser Aufholjagd perfekt.
(EVF/mil)
  
    
diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Geschlossene Mannschaftsleistung beschert 3 Punkte in Erfurt

(OLN)  Im zweiten Spiel am Wochenende konnten die Raketen einen Sieg einfahren.Mit 5:2 gewann man in der Erfurter Kartoffelhalle gegen die TecArt Black Dragons. Die Zuschauer sahen zunächst ein ausgeglichenes Spiel, beide Mannschaften hatten gute Chancen. Den Unterschied in diesem Drittel sollte aber der lettische Importspieler Egils Kalns machen, der die Rockets mit 1:0 in Führung brachte. 
Im 2. Drittel kamen beide Mannschaften so langsam ins Rollen, so konnte die EGDL, erstmals in dieser Saison, ein Tor in Unterzahl schießen. Torschütze war hier bei einem Konterangriff erneut der Lette Egils Kalns. Dann verlor das Team um Andrej Teljukin etwas den Faden, aber Tommi Steffen sicherte lange Zeit das Tor immer wieder mit starken Paraden ab. Seine Fangquote lag nach Spielende bei sensationellen 95,8 %.
In der 33. Minute konnte er durch Ricardo Hendreschke dennoch erstmalig überwunden werden. Die Rockets wirkten wieder wacher, als Sandis Zolmanis 2 Minuten später den alten Abstand wieder herstellen konnte und auf 3:1 erhöhte. Lediglich 8 Sekunden hielt die Freude an, denn Erfurt konnte direkt nach dem Bully einen erfolgreichen Angriff starten. So war es Max Weigandt, welcher die Erfurter wieder heranbrachte. Weiterhin gab es auf beiden Seiten gute Chancen, mit leichtem Vorteil für die Erfurter, aber ohne ein weiteres Tor.
Im letzten Abschnitt verwaltete die EG Diez-Limburg dieses Ergebnis geschickt. Durch eine gut aufgestellte Defensive kam Erfurt selten zu gefährlichen Abschlüssen, welche Tommi Steffen aber immer wieder abfangen konnte. Man wartete auf die Fehler der Erfurter, um dann eventuell einen Konter fahren zu können. Diese Taktik sollte für das Team aufgehen, denn in einem Powerplay konnte Marcel Kurth den Puck in die Maschen schießen. Nach etwa 1,5 Minuten zog der Coach der Erfurter den Torhüter heraus, um durch das Überzahlspiel die Chance auf einen Anschlusstreffer zu wahren.  Jedoch konnte Lauris Bajaruns die Scheibe in das leere Tor der Heimmannschaft befördern, somit gewannen die Raketen am Nachmittag mit 5:2. 
„Das war eine sehr reife und geschlossene Mannschaftsleistung. In dieser Form war das der so jungen Mannschaft gar nicht zuzutrauen, aber alle im Team haben einen enormen Entwicklungsschub in den letzten Wochen durchlebt. Man merkte beiden Teams an, dass keiner verlieren wollte, daher war das Spiel im ersten Drittel noch etwas verkrampft. Erfurt hatte mehr Spielanteile, wir waren aber vor dem Tor effizienter. Aber unser Spiel wirkte an diesem Tag erwachsener, als in den vorherigen Partien.Im letzten Abschnitt sind wir nicht mehr mit Vollgas auf das Erfurter Tor, haben das Ergebnis gut verwaltet, auf unsere Chancen gelauert. Zwischendurch kam zwar etwas Leichtsinn auf, aber Tommi Steffen war hellwach. Nach dem 4:2 war die Messe gelesen. Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft,” so der Sportliche Leiter Arno Lörsch.
Die EG Diez Limburg rückt in der Tabelle nun auf Position 7.
Das nächste Heimspiel ist am kommenden Freitag ab 20 Uhr. Diesmal kommen die Hannover Indians und somit der direkte Tabellennachbar von Platz 8.  
(EGDL/dl)
  
    
saalebullshalle04Saale Bulls Halle
Nach Nackenschlag in Hannover: Drei Punkte gegen Herford

(OLN)  Wenn die Taschen nicht so groß und sperrig wären, könnte man im Lager der Saale Bulls überlegen, ob man aufgrund der aktuell schier unglaublichen verletzen- und krankheitsbedingten Kadersituation zu den Auswärtsfahrten nicht einfach einen Sprinter besteigt und die Reise antritt. Aber selbst dann würde man erst bei Abfahrt wissen, ob und wer und wie viele Spieler einsteigen. So auch am Freitag, als sich unsere Saale Bulls, bestehend aus lediglich elf Feldspielern und zwei Torhütern, auf die Reise zum Tabellenführer machte.
Und die Geschichte bei den Hannover Scorpions ist schnell erzählt: Den Führungstreffer der Hausherren aus der zehnten Minute egalisierte Thore Weyrauch sechseinhalb Zeigerumdrehungen später im Powerplay, ehe Allan McPherson mit einem Doppelschlag binnen 15 Sekunden kurz vor der ersten Pause auf 3:1 für die Gastgeber erhöhte. Ein Doppelpack mit einem – zumindest – kleinem „Geschmäckle“, sah es doch einmal sehr verdächtig nach einem Schlittschuhtor aus ...
Nach einem torlosen zweiten Spielabschnitt waren es im letzten Drittel die Scorpions, die mit zwei Toren in zwei Minuten ihren Vorsprung auf 5:1 ausbauen konnten und somit den Schlusspunkt unter eine Partie setzten, die auch Auswirkungen auf das Heimspiel am Sonntag gegen Herford hatte.
Thore Weyrauch, am Freitag Torschütze des einzigen halleschen Treffers, bremste ein positiver Corona-Schnelltest aus und Kapitän Sergej Stas war überraschend zum Zusehen verdammt – ein von den Scorpions im Nachgang der Partie an den Verband eingeschicktes Video hatte eine nachträgliche Matchstrafe mit zwei Spielen Sperre zur Folge. Der auf dem Video zu sehende faire Check – und auf dem Eis von vier erfahrenen Schiedsrichtern auch als ein solcher bewertet – wurde im Nachgang als ein Check gegen den Kopf- und Nackenbereich gewertet.
Somit galt es also für die Bulls auch diesen Nackenschlag der 5:1-Niederlage (3:1, 0:0, 2:0) wegzustecken, als man sich am Sonntagabend dem Herforder EV gegenüberstand. Mit gerade einmal zwei Reihen standen unsere Hallenser 14 Herfordern gegenüber. Mit drei Punkten beenden unsere Bulls das Wochenende gegen den Herforder EV 4:2 (1:1, 0:0,3:1).
Den Personalmangel versuchte sich unser Team möglichst nicht anmerken zu lassen. So legte Marius Demmler schon in der fünften Spielminute vor und brachte unsere Bulls in Front. Das Gegentor der Gäste ließ etwas auf sich warten, folgte dennoch im ersten Drittel. Pausenstand: 1:1. Beide Mannschaften schalteten auf Angriff. So geschickt die Versuche und Konter waren - das Einzige, was es im zweiten Drittel hagelte, waren viele Strafen. Torlos ging es in die Kabine.
Daraufhin starteten unsere Jungs im letzten Drittel nicht nur mit weniger Männern auf der Bank, sondern auch in Unterzahl auf dem Eis. Kaum waren die Saale Bulls komplett, gelang Roman Pfennigs das 2:1 und fünf Minuten später legte Denis Gulda nach. Die Ausdauer schwand auf beiden Seiten – im Gegensatz zum Siegeswillen. In der 50. Minute verkürzte Rustams Begovs für die Ice Dragons auf 3:2. Zwei Minuten vor Abpfiff sahen die Gäste sich gezwungen, einen unserer Angriffe unwirsch zu beenden. Der dafür gegebene Penalty brachte genau das, was eigentlich verhindert werden sollte – Tatu Vihavainen sicherte uns den Sieg mit einem vierten Treffer.
Am Freitag steht der Klassiker schlechthin, das Derby bei den Icefighters Leipzig, an. Sonntag begrüßen wir die EG Diez-Limburg (18.15 Uhr) in der Stierkampfarena.
(MECH/jych)
  
    
hannoverscorpionsHannover Scorpions
Freitag, 14.10. Scorpions empfangen Herforder EV - „Wollen Tabellenspitze verteidigen“

(OLN)  Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es am Freitag, den 14. Oktober um 20 Uhr in der ARS Arena weiter. Gast ist am Freitagabend der Herforder EV, der bereits einige Male mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat.
„Wir wollen alles daran setzen“, so Coach Kevin Gaudet, der sein Team nach den kräftezehrenden letzten zwei Wochen ein paar Tage Urlaub gegeben hat, „unsere weiße Weste gegen Herford zu verteidigen“. Die Scorpions hoffen darauf, dass ihr Verteidiger Thomas Supis am Freitag erstmalig in dieser Saison wieder im Kader sein wird.
Bereits zwei Tage später steht das äußerst schwere Auswärtsspiel in Hamburg gegen die Crocodiles (Spielbeginn 16 Uhr) auf dem Plan. Die Hansestädter nehmen direkt hinter den Scorpions den zweiten Tabellenplatz ein und werden sicher alles daran setzen, den Scorpions einen harten Kampf zu liefern. „Wir dürfen auf gar keinen Fall glauben“, so Gaudet, „dass die Crocodiles mit der Mannschaft zu vergleichen sind, die wir in der Saisonvorbereitung klar besiegt haben“. Damals standen den Hanseaten mehrere Leistungsträger nicht zur Verfügung, die jetzt wesentlich zu der guten Tabellenposition beigetragen haben.
„Ein schweres Wochenende für die Scorpions“, so Sportchef Eric Haselbacher, der großes Vertrauen in sein Team setzt.
(HS/nb)
  
   
hernerev2007Herne Miners
Seto-Show beim Heimsieg gegen Hamm! 

(OLN)  Der Herner Eissportverein konnte das zweite Sechs-Punkte-Wochenende der laufenden Saison feiern. Nach dem Sieg in Diez-Limburg gab es einen 4:2 (0:1/2:1/2:0)-Heimsieg gegen die Hammer Eisbären. 
Die Miners hatten dabei erneut den kompletten Kader zur Verfügung, Valentin Dér war deshalb mit Förderlizenz für die Eisadler Dortmund im Einsatz. Von Beginn an entwickelte sich das erwartet schwere Spiel gegen die Gäste aus Hamm. Nach einer Unachtsamkeit in der HEV-Defensive brachte Eisbären-Topscorer Christopher Schutz die Gäste in Führung. Die besten Möglichkeiten für den HEV vergaben im ersten Drittel Leon Köhler und Braylon Shmyr.
Auch der zweite Abschnitt begann denkbar schlecht für die Miners. Kevin Lavallee erzielte früh das 0:2 im Nachschuss, doch damit war Herne dann auf einmal komplett im Spiel. Chris Seto brachte seine Mannschaft mit einer schönen Einzelaktion zurück ins Spiel und auch für den Ausgleichstreffer war der kanadische Stürmer verantwortlich. Er schob einen schönen Querpass von Nils Liesegang zum 2:2 ein. Und Herne blieb am Drücker. Braylon Shmyr und Robert Peleikis vergaben weitere gute Möglichkeiten. 
Im Schlussabschnitt war es dann erneut Chris Seto, der nach Vorarbeit von Denis Fominych und Robert Peleikis für den umjubelten 3:2-Führungstreffer sorgte. Als Leon Köhler dann einen Abpraller von der Bande zum 4:2 einnetzte war die Partie entschieden.  
„Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine starke Mannschaft aus Hamm. Die Jungs haben einen sehr guten Saisonstart hingelegt und sich nun auch zwei freie Tage verdient“, pustete Danny Albrecht nach dem Spiel durch. Für seine Mannschaft geht es am Freitag beim EV Duisburg (19.30 Uhr, weiter. Am Sonntag kommt der Krefelder EV um 18.30 Uhr in die Hannibal-Arena.
(HEV/ms)
  
    
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
TORREICHER SIEG IM KLEINEN DERBY

(OLN)  Die über 1100 Zuschauer im Leipziger Eiszirkus bekamen gestern Abend ein für IceFighters-Verhältnisse ungewöhnliches Spiel zu sehen. Am Ende gewannen die Hausherren mit 5-4, das aufgrund der Chancen auch verdient war. Aber Chancen gab es auch für Erfurt und vier Gegentore waren auch dem Coach der EXA IceFighters Leipzig zu viele, wie er auf der abschließenden Pressekonferenz anmerkte: „Ich gewinne lieber mit 1-0 als 5-4, aber für die Zuschauer war das sicherlich ein aufregendes Spiel. Am Ende freue ich mich über drei wirklich hart erarbeitete, aber durchaus verdiente 3 Punkte.“
Die TecArt Black Dragons aus Erfurt kamen mit viel Schwung in das Spiel und Patrick Glatzel im Tor unserer Eiskämpfer musste von Beginn an hellwach sein. Aber ab der 7. Minute übernahmen die Mannen um Kapitän Joonas Riekkinen die Kontrolle und produzierten gute Torchancen. Es dauerte dann aber bis zur 15. Minute, bis die Fans etwas zu feiern hatten. Erek Virch schoss knapp am Tor vorbei, der Puck kam von der Bande zurück und Luis Rentsch stand goldrichtig. Er erzielte seinen ersten Pflichtspieltreffer für sein neues Team. Mit diesem 1-0 hätte es auch in die Pause gehen können, aber einmal mehr verpassten es die Unparteiischen, richtigen Entscheidungen zu treffen. In der letzten Spielminute mussten unsere Leipziger in Unterzahl spielen. Das lief auch ganz gut, im Gegensatz zu der Zeit. Die stand mehr als 5 Sekunden still, während die Scheibe im Spiel war. Nach der Unterbrechung monierte die Leipziger Bank diesen Umstand, aber eine Korrektur der Zeit fand nicht statt. Das war deswegen besonders bitter, weil die Gäste in der allerletzten Sekunde des Drittels den 1-1 Ausgleich erzielen konnten. Torschütze des Treffers, der nie hätte fallen dürfen, war Neuzugang Nolan Redler. Der Kanadier war erst einen Tag vor diesem Spiel verpflichtet worden.
Im zweiten Drittel kamen die Zuschauer dann voll auf ihre Kosten. Die Hausherren drückten und waren optisch überlegen, aber Erfurt blieb speziell mit ihrer Reihe um Torjäger Arnoldas Bosas permanent gefährlich. Und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 23. Minute gelang Connor Hannon nach schönem Zuspiel von Jonas Wolter das 2-1 in Überzahl. Genau 16 Sekunden später war es Michael Burns, der mit Zug zum Tor die Scheibe zum 3-1 über die Linie bringen konnte. Vier Minuten später setzten sich die Black Dragons offensiv durch und verwandelten durch Reto Schüpping zum 2-3 aus Erfurter Sicht. Gerade einmal 27 Sekunden später gelang unseren IceFighters der nächste Treffer. Dabei war am Ende Filip Stopinski der Glückliche, dem der Puck an den Schlittschuh und von da ins Tor sprang. Noch in der 30. Minute gelang den Black Dragons der erneute Anschlusstreffer. Alexandre Ranger setzte sich prächtig durch und traf sehenswert zum 3-4. Sven Gerike hatte erst einmal genug von diesem „Spektakel“ und nahm eine Auszeit, um wieder Ruhe ins Geschehen und vor allem die Defensive zu bringen. In den Folgeminuten war seine Mannschaft auch wieder spielbestimmend, hatte aber noch einmal Glück, als der Pfosten für den geschlagenen Patrick Glatzel rettete.
Das letzte Drittel war wieder taktisch disziplinierter. Dazu half auch das schön herausgespielte 5-3 in der 43. Minute. Die Scheibe kam über Jonas Wolter und Michael Burns zu Joonas Riekkinen und der Kapitän hatte keine Mühe, das leere Tor zu treffen. Danach kontrollierten die Hausherren das Spiel weitestgehend, ließen weniger zu und hatten trotzdem noch ihre Chancen auf weitere Treffer. Der gelang aber nur noch Erfurt. Aber der Anschluss zum 4-5 durch Arnoldas Bosas fiel erst 3 Sekunden vor dem Ende des Spiels und damit hatten die Gäste keine Möglichkeit mehr, doch noch etwas aus dem Eiszirkus mitzunehmen. Die EXA IceFighters Leipzig hingegen nahmen die drei Punkte gerne mit. „Wir waren heute mit kleinerem Kader unterwegs, weil wir zu den Verletzten auch noch Oliver Eckl und Nicolas Sauer an unseren Kooperationspartner aus Crimmitschau abgegeben haben. Und trotzdem war das Tempo hoch und wir hatten viele gute Chance herausgespielt. Das sind positive Erkenntnisse, die wir aus diesem Spiel mitnehmen und wir freuen uns über den Sieg“, meinte Headcoach Sven Gerike abschließend.
(IFL/sr)


EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
EIN ZÄHLER BEI DEN INDIANS

(OLN)  Gestern Abend traten unsere EXA IceFighters Leipzig zum Gastspiel in Hannover am Pferdeturm gegen die Indians an. Mit dabei war zum ersten Mal der junge Luca Tuchel, der per Förderlizenz aus Crimmitschau spielberechtigt ist. Es fehlten dafür weiterhin Florian Eichelkraut, Marvin Miethke, Moritz Miguez und die beiden jungen Stürmer Oliver Eckl und Nicolas Sauer, die noch einmal im Trikot der Eispiraten zum Einsatz kamen. Kurz vor der Abreise musste dann auch noch Michael Burns krankheitsbedingt absagen. Somit waren die Coaches der IceFighters wieder einmal gezwungen, die Reihen neu zu kombinieren und zu improvisieren.
Und dann startete das Spiel, wie so ein Spiel am Pferdeturm niemals starten darf. Nach einem Schuss aus spitzem Winkel fuhren zwei Spieler in den Schoner von Eric Hoffmann und dieser Schoner löste sich vom Bein unseres Torhüters. Als der Nachschuss von Dennis Palka ins leere Tor rutschte saß Hoffmann machtlos zusehend neben seinem Gehäuse. „Zum Glück hatte er nur seine Ausrüstung und nicht seinen Kopf verloren. In den nächsten Minuten rettete er uns mehrmals die Chance, im Spiel zu bleiben“, sagte Headcoach Sven Gerike auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Die Indians nahmen den frischen Wind aus dem guten Start und den letzten beiden Siegen in Folge gerne auf und drückten stark auf den zweiten Treffer. Bei zwei Unterzahlsituationen mussten unsere Mannen alles reinhauen, um keinen weiteren Treffer zu kassieren. Aber die IceFighters fighteten sich Schritt für Schritt in das Spiel. Ian Farrell hatte die große Chance zum Ausgleich und änderte das Momentum ein wenig. In der letzten Minute des ersten Drittels gelang dann der psychologisch wichtige Ausgleich. Über Connor Hannon und Joonas Riekkinen kam der Puck zu Jonas Wolter und der schob die Scheibe zum 1-1 über die Linie.
Ab dem zweiten Drittel war das Spiel ausgeglichener, oder manchmal sogar mehr in den Händen unserer Leipziger Mannschaft. Sie erarbeiteten sich schöne Chancen und spielten auch zweimal im Powerplay. Das sah beide Male nicht so schlecht aus, aber ein Treffer wollte trotz guter Möglichkeiten nicht gelingen. Mal zeigten beide Torhüter ihre Klasse und ein anders Mal verhinderte das Gestänge den Torjubel. In der 31. Minute gelang den Hausherren der nächste Treffer und auch der wurde durch einen „Unfall“ ermöglicht. Dominik Piskor und Filip Stopinski prallten in der neutralen Zone zusammen und erlaubten somit eine Überzahlchance für die Indians. Der ehemalige Leipziger Sofiene Bräuner nutzte die Chance zum 2-1 Führungstreffer. Aber die Freude hielt bei den Fans der Indians nicht lange an. Unser Team fand postwendend die passende Antwort. Ganze 22 Sekunden später fälschte Joonas Riekkinen einen Schuss von Niklas Heyer unhaltbar ab und erzielte somit den Ausgleich.
Im letzten Drittel drückten die Indians nochmal sehr und wollten unbedingt den nächsten Treffer erzielen, aber unsere Mannschaft war stets gefährlich bei Kontern und in der Angriffszone. Eric Hoffmann packte zur richtigen Zeit ein „Monster-Save“ aus, als das ganze Stadion schon jubeln wollte und hatte auch mal das Glück des Tüchtigen, als der Puck am Pfosten einschlug. Für unsere IceFighters konnte Dominik Piskor die wahrscheinlich größte Chance nicht nutzen. So blieb es beim 2-2 nach regulärer Spielzeit und auch nach der Verlängerung, in der sich beide Mannschaften keine Blöße gaben. Das Penaltyschießen musste entscheiden und hier präsentierten sich die Hausherren eiskalt, in dem sie alle drei Möglichkeiten verwandelten. „Mit diesem Lineup und diesem Start bin ich sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Sie hat sich selbst zurückgearbeitet in dieses Spiel. Das ist ein gutes Zeichen“, fasste Coach Sven Gerike kurz zusammen.
(IFL/sr)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergAmberg Wild Lions
Köbele schießt den ERSC Amberg zum Sieg - 3:2 nach Penaltyschießen gegen Topfavorit Miesbach

(BYL)  Die Wild Lions des ERSC Amberg haben am Sonntagabend für eine faustdicke Überraschung gesorgt und den TEV Miesbach, Topfavorit der Eishockey-Bayernliga, nach einem an Spannung kaum zu überbietendem Kampf im Penaltyschießen bezwungen. 2:2 stand es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung, ehe Felix Köbele den entscheidenden Treffer setzte. Überragend Ambergs Torhüter Timon Bätge mit einer Glanzleistung schon während der Partie und drei gehaltenen Penaltys am Ende.
Auch wenn die Gäste vornehmlich mit ihrer Paradereihe um Topstürmer Bohumil Slavicek leichte spielerische Vorteile hatten hielten die Löwen mit Herz und Hirn dagegen, waren über die gesamte Spielzeit mindestens ein gleichwertiger Gegner und haben letztendlich verdient zwei Punkte eingefahren.
Amberg begann sehr engagiert, hatte die ersten Torgelegenheiten, geriet aber in Unterzahl. Das Powerplay nutzten die Gäste prompt zum 0:1 durch Ales Furch. Die Löwen zeigten sich unbeeindruckt, steckten den Rückstand weg und kamen ihrerseits bald wieder zu Torchancen. Eine doppelte Überzahlmöglichkeit blieb allerdings ungenutzt.
Zu Beginn des Mittelabschnitts klappte das Powerplay aber besser und Felix Schwarz traf zum 1:1, vorbereitet durch Michael Kirchberger und dem jungen Alessandro Schmidbauer. In der Folge blieb eine Drangphase der Gäste dank Timon Bätge ohne Auswirkungen für den ERSC, der mit großem Kampfgeist die Partie wieder ausgeglichen gestaltete. Beide Teams schenkten sich nichts und es gab Chancen hüben wie drüben.
Einen Auftakt nach Maß gab es für die Gastgeber dann im Schlussabschnitt. Exakt 112 Sekunden waren gespielt, als Köbele die Löwen erstmals in Führung brachte. Vorausgegangen waren ein starker Scheibengewinn und genauer Pass von Michael Kirchberger. Lange währte die Freude auf Amberger Seite aber nicht, denn der 2:2-Ausgleich für Miesbach durch Andreas Nowak folgte sehr rasch. Der offene Schlagabtausch setzte sich im Anschluss fort. In der Schlussphase gerieten die Löwen schwer in Bedrängnis, mussten einige Strafzeiten verkraften. Letztendlich sicherte man sich in der regulären Spielzeit schon mal den einen Punkt. In der Overtime wuchsen die Amberger Spieler über sich hinaus, zumal sie fast die gesamte Zeit in Unterzahl agieren musste. 19 Sekunden vor Ende der Verlängerung brauste großer Jubel auf den Tribünen auf, weil Tanner Campbell von der Strafbank kommend die Scheibe zum vermeintlichen 3:2 im Gästetor versenkte – allerdings war vorher der Abseitspfiff der Unparteiischen erfolgt. So ging es in den Shootout, wo von den sechs Schützen einzig Köbele seinen Versuch sicher verwandelte.
(ERSCA/js)
  
    
EC PfaffenhofenPfaffenhofen Eishogs
Personalsituation verschärft sich weiter / ECP beklagt inzwischen 13 Ausfälle – Rumpftruppe ohne Chance beim 2:11 in Ulm

(BYL)  Nach dem durchaus ansprechenden Saisonauftakt letzte Woche in Königsbrunn musste der EC Pfaffenhofen an diesem Wochenende zwei herbe Rückschläge hinnehmen. Sowohl am Freitag gegen Peißenberg als auch am Sonntag in beim VfE Ulm/Neu-Ulm setzte es zweistellige Niederlagen. Fielen schon am Freitag insgesamt sieben Spieler verletzungs- bzw. krankheitsbedingt aus, sollte sich die personelle Situation bis zur Abfahrt zum Spiel nach Neu-Ulm nochmals dramatisch verschärfen. Der gegen Peißenberg mit einer Spieldauerstrafe belegte Fabian Eder stand als weiterer Ausfall ohnehin bereits fest, doch dann mussten nacheinander auch noch Tim Lohrer, Karrem Hätinen, Peter Meier, Elias Weber und schließlich auch noch Bailey Morissette erkrankt passen. Ein Infekt hatte sich während der Woche offenbar in der Kabine ausgebreitet. Um überhaupt die Mindestspielstärke aufbieten zu können, wurde Simon Heß von der 1b-Mannschaft zum Team beordert. Während des Spiels musste dann auch Liam Hätinen die Segel streichen, sodass mit dem 20jährigen Jeremy Eisenhofer nur noch ein etatmäßiger Verteidiger zur Verfügung stand.
Dass mit dieser Rumpftruppe bei den gut in die Saison gestarteten Devils was zu holen sein könnte, daran hatten wohl selbst die größten Optimisten keinen Gedanken verschwendet. Und so war die klare 2:11 (1:6; 0:4; 1:1) Niederlage bereits irgendwie vorhersehbar, auch wenn Petr Fical die Partie gerne etwas enger gestaltet hätte. „Vor allem im ersten Drittel sind wir nicht gut gestanden und haben es dem Gegner zu einfach gemacht. Ab Mitte des Spiels wurde es dann deutlich besser. Zufrieden war ich mit dem Einsatz der Jungs. Sie haben sich bis zum Schluss nicht aufgegeben,“ so der ECP-Coach. Dass die Devils gleich zu Beginn richtig Dampf machten, lag auch an der Ansage von Ulms Trainer Martin Jainz. „Ich habe schon vor dem Spiel meine Mannschaft davor gewarnt, einen derart angeschlagenen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Da gibt es bei uns durchaus einige, die dafür anfällig sind. Heute sind wir die Sache aber seriös angegangen, das gebietet allein schon der Respekt dem Gegner gegenüber.“ So drückten die Gastgeber gleich von Beginn an auf das Tempo und setzten die Pfaffenhofener mächtig unter Druck. Die hatten enorme Probleme, in die Zweikämpfe zu kommen, was insgesamt vier Strafzeiten im ersten Abschnitt zur Folge hatte. Und in Überzahl zeigten sich die Hausherren, vornehmlich die beiden Tschechen Martin Podesva und Dominik Synek, gnadenlos. Alle vier Überzahlchancen wurden in Treffer umgemünzt. Eine der beiden Ulmer Strafzeiten konnten auch die Gäste durch Jakub Felsöci nutzen, der zwischenzeitlich auf 1:3 verkürzte. Da Ulm auch noch zu zwei Treffern bei voller Spielerzahl kam, ging das erste Drittel klar mit 6:1 an die Hausherren, die auch nach der Pause weitermachten und auf 9:1 davonzogen. Hannes Kiefer und dann Jonathan Kornreder im Kasten hielten, was zu halten war, während es ihre Vorderleute ab etwa der 30. Minute den Ulmer Angreifern deutlich schwerer machen konnten, um zum Erfolg zu kommen. Nur noch zwei Treffer gelangen ihnen bis zum Ende, der letzte in der 43. Minute. „Da war ich überhaupt nicht mehr zufrieden,“ übte Martin Jainz Kritik. So blieb der Schlusspunkt den Gästen vorbehalten. Jakub Felsöci traf in der 45. Minute zum Endstand. Für etwas Ergebniskosmetik hätte noch Tom Callaghan sorgen können, aber er scheiterte mit zwei Alleingängen an Ulms Torhüter Güßbacher.
(ECP/oex)
  
    
schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Großes Kämpferherz wird aber erst gegen Erding belohnt

(BYL)  Was in Miesbach schon mehr als verdient gewesen wäre, stellte sich erst im Heimspiel gegen Erding ein: Nach großem Kampf belohnten sich die Mighty Dogs mit dem ersten Dreier der Saison. Dabei hatten die Vorzeichen nach dem Nackenschlag am Freitag eher schlecht gestanden.
„Da kannst Du eigentlich gleich daheim bleiben“, hatte ERV-Kapitän Semjon Bär nach der mehr als unglücklichen 3:4-Niederlage bei Meisterschaftskandidat TEV Miesbach die Nase gestrichen voll. Und dabei ging es weniger um die Niederlage an sich, sondern mehr um die Art und Weise, wie sie zustande kam. Denn die Schweinfurter, die krankheitsbedingt nur mit zwölf Spielern angereist waren, hatten über 60 Minuten ein grandioses Spiel abgeliefert. „Nach zehn Minuten sind wir sogar nur zu elft“, verwies Trainer Andi Kleider auf den Ausfall von Nils Münzberg, der sich bei einer Kollision mit der Bande den Daumen brach und ins Krankenhaus gebracht werden musste, „kämpfst aufopferungsvoll und stehst am Ende mit leeren Händen da.“ Was ärgerlich genug ist, aber im Sport immer passieren kann, sorgte nur deshalb für viel Frust bei den Mighty Dogs, weil es durch etliche fragwürdige Schiedsrichterentscheidung beeinflusst wurde. So wurde ein Treffer von Dylan Hood wegen eines vorausgehenden Stürmerfouls nicht gegeben, obwohl der Schweinfurter Torjäger klar die Scheibe kontrollierte. Eine Szene die selbst dem Gegner Rätsel aufgab, der auch nach Ansicht der Videoaufnahmen kein Vergehen erkennen konnte. Kurz vor dem Ende, als die Schweinfurter trotz aller Widrigkeiten in Führung gegangen waren, gab es dann eine Strafzeit gegen Hood, die man zwar durchaus geben kann, die aber wenig in die zuvor praktizierte Spielleitung über 56 Minuten passte. Die Folgen waren der Ausgleichstreffer und wenig später, wenn auch wieder in Gleichzahl, sogar der Siegtreffer für die Gastgeber. „Einige waren fassungslos, einige wütend, einige haben aufmunternde Worte gefunden“, beschrieb Bär die Stimmung in der Kabine. „Wir werden uns die gute Stimmung in der Mannschaft, aber nicht von solchen Schiedsrichterleistungen kaputt machen lassen“, ging der Kapitän bereits nach dem Duschen mit gutem Beispiel voran. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft fit ist“, ergänzte er mit Blick auf die Ausfälle von Joey und Jamie Akers, Nils Melchior, Marcel Grüner und Christian Masel. „Entscheidend ist jetzt, gut zu reagieren“, wollte er sich auch von Komplimenten für den beherzten Auftritt beim Top-Team aus Miesbach nicht trösten lassen. „Von Komplimenten halte ich nichts. Ich halte nur was von Punkten.“
Und dieser Ansage ließen die Schweinfurter keine 48 Stunden später im Heimspiel gegen den TSV Erding taten folgen. Mit allen Ausfällen vom Freitag, die allerdings ohne Training im Wochenverlauf wieder ins Geschehen eingriffen, aber ohne den verletzten Münzberg demonstrierten die Schweinfurter gegen Erding erneut ihr großes Kämpferherz und sicherten sich beim 5:4-Erfolg den ersten Dreier der Saison. Nach gutem Beginn mit einer schnellen Zwei-Tore Führung mussten die Gastgeber bis zur ersten Pause zwar noch den Ausgleich hinnehmen und verloren im zweiten Drittel etwas den Faden. Als sie zu Beginn des Schlussdrittels gar erstmals in Rückstand gerieten, stemmten sie sich aber im Kollektiv mit viel Laufbereitschaft gegen den erneuten Nackenschlag und drehten die Partie in den letzten zehn Minuten zu ihren Gunsten. „Ich freue mich riesig für die Mannschaft, dass sie sich nach so einem harten Wochenende am Ende belohnt hat. Der Spirit in der Mannschaft ist absolut top“, unterstrich Kleider, dass die Worte seines Kapitäns nach dem Freitagsspiel keine leeren waren.
(ERVS/imd)
  
   
wanderersgermeringWanderers Germering
Zwei Unaufmerksamkeiten bringen Wanderers um fast perfektes Auftakt-Wochenende

(BLL)  Auf den letzten Metern des Eröffnungsspiels doch noch den Sieg aus der Hand gegeben, haben die Germeringer die Freitagspartie beim EV Dingolfing. Der Auftakt in das Match in der Marco-Sturm-Eishalle verlief schon alles andere als nach Plan und ließ die rund 20 mitgereisten Fans aus der Münchner Vorstadt böses ahnen. Nach einem gut 45-minütigen Rahmenprogramm zum offiziellen Saisonstart waren beim EVG nicht nur die Muskeln wieder kalt, auch die Konzentration nicht da. Anders die Hausherren, die einen regelrechten Sturmlauf zelebrierten und nach nicht einmal sechs Minuten bereits mit 2:0 in Führung lagen. Kurz darauf überstanden die Wanderers ein Unterzahlspiel, ehe die „Isar Rats“ ihrerseits einen Mann vom Eis gestellt bekamen. Ein chancenreiches Powerplay krönte Dennis Sturm schließlich zum 2:1 Anschlusstreffer. Das war gleichermaßen der Weckruf für die Winhart-Truppe, die ab diesem Zeitpunkt voll im Spiel angekommen waren. Bis zum ersten Pausentee sollte aber erstmal nichts mehr passieren. Mit offenem Visier agierten beide Mannschaften auch im Mitteldrittel. Chancen hüben wie drüben, beide Goalies rückten mehr und mehr in den Vordergrund des Geschehens. In der 30. Minute fasste sich der freistehende Christian Czaika ein Herz und netzte gekonnt und unhaltbar mit einem platzierten Handgelenkschuss zum nicht unverdienten 2:2 Ausgleich ein. In der Folge blieb es weiter spannend und EVG-Stürmer Manuel Winkler schaffte das, was zu Matchbeginn noch völlig undenkbar war, und brachte seine Farben kurz vor der zweiten Pausensirene erstmals an diesem Abend in Führung. Die 459 Zuschauer in Dingolfing sahen in den letzten 20 Minuten ein aufopferungsvoll kämpfendes Heimteam, das immer wieder gefährlich vor dem schwarz-gelben Gehäuse auftauchte. Doch das Scheibenglück blieb zunächst aus. Im Gegenteil, wenige Augenblicke vor Spielende ergab sich für die Münchner Vorstädter plötzlich eine 2 auf 1 Situation, die man fahrlässig ausließ. So kam es, wie es kommen musste. Fast im direkten Gegenzug tankten sich die „Isar Rats“ durch die Offensivzone und der Puck zappelte im Netz. In der anschließenden Overtime tastete man sich ab und lauerte jeweils auf den Fehler des anderen. Diesen leisteten sich die Germeringer, die Scheibe wurde im Angriff verloren, kullerte in die eigene Zone, ein EVD-Angreifer sprintete hinterher und verwandelte die Penalty ähnliche Möglichkeit eiskalt zum 4:3 Endstand. Schlussendlich verloren die Gäste damit zwei Punkte, obwohl sie einen wertvollen mit nach Hause nehmen konnten.
Keine 48 Stunden später begrüßte Schwarz-Gelb den EV Moosburg im Polariom zum ersten Heimspiel der noch jungen Saison. Bereits mit dem ersten Schuss auf den Kasten von EVG-Goalie Franziska Albl gingen die Gäste in Führung. Kurz geschüttelt zeigte die Winhart-Truppe ein komplett anderes Gesicht und so war es bis zur ersten Drittelpause ein Spiel auf ein Tor. Ein unermüdliches Anrennen der Hausherren führte in der 14. Minute schließlich zum verdienten Ausgleich durch Marco Göttle. Im Mittelabschnitt wurde die Partie zunehmend rassiger. Strafzeiten hagelte es auf beiden Seiten und beide Teams versuchten ihr Glück immer wieder in der Offensive. Quirin Reichel und Konstantin Kolb schraubten das Ergebnis zum 3:2 in die Höhe. Zwischenzeitlich gelang den Dreirosenstädtern der Ausgleich, der an der Marschroute der Germeringer an diesem Abend jedoch nichts ändern sollte. Somit wartete ein spannendes Schlussdrittel auf die knapp 200 Zuschauer im Stadion. 15 Sekunden nach Wiederanpfiff ertönte die Tormusik erneut, nachdem Michael Dorfner zum schnellen 4:2 einnetzte. Wer glaubte, die Geschichte wäre zu Ende erzählt, der täuschte sich gewaltig. Der EVM zeigte zum zweiten Mal in diesem Match, dass man durchaus über Comebackqualitäten verfügt. Erst verwandelte man einen schön vorgetragenen Spielzug zum 4:3. Kurze Zeit später leisteten sich die Wanderers in der Vorwärtsbewegung einen haarsträubenden Fehler, wonach zwei Moosburger alleine auf das Gehäuse von Schwarz-Gelb zulaufen konnten. Nach einem sehenswerten und energischen Sprint konnte Manuel Winkler den Angriff nur noch mit einem Foul unterbinden. Den anschließenden Penalty verwandelte der Kanadier Cedrick Chagnon eiskalt und egalisierte somit erneut die Führung der Heimmannschaft. Doch der EVG ließ auch danach keine Zweifel aufkommen, dass man unbedingt den Dreier einfahren und den ersten Saisonsieg feiern möchte. Ein aufopferungsvoller Schlussspurt ließ Germering schließlich auf 7:4 davonziehen. Der Matchplan ist aufgegangen!
In nicht einmal einer Woche stehen sich die Wanderers und der EV Moosburg erneut gegenüber. Die Germeringer sind am kommenden Freitag zu Gast in der Clariant Arena. Die Karten werden neu gemischt und gerade in der Dreirosenstadt tat sich Schwarz-Gelb in der Vergangenheit immer schwer. Der EVM wird sich ihrerseits für die Hinspielniederlage revanchieren wollen.
Am Sonntag begrüßt der EVG den EHC Bayreuth im heimischen Polariom. Die „Tigers“ absolvierten eine sehr durchwachsene Vorrunde in der letztjährigen Spielzeit und mussten als Drittletzter in die Abstiegsrunde. In der wichtigsten Phase der Saison bündelte man schließlich alle Kräfte und wendete den sportlichen Abstieg in die Bezirksliga souverän ab. Ein Punkt trennte am Ende die Oberfranken vom TSV Trostberg, die das Klassement nach dem letzten Spieltag anführten. Das Herzstück des Neutrainers Florian Müller, der als Bayreuther Urgestein über 1.000 Partien im Seniorenbereich absolvierte, ist die Defensive. Am Roten Main muss man sich nie Sorgen um den Kader bzw. die Zukunft machen. Der EHC hat eine beeindruckende Nachwuchsarbeit, so kommen Jahr für Jahr immer wieder junge Talente in die Landesligamannschaft hoch bzw. von anderen Vereinen zurück. Verrückte Ergebnisse gab es in der Vorbereitung. Während man beim Bayernligisten ERV Schweinfurt mit 2:3 gewann, musste man vor eigenem Publikum gegen den klassentieferen ESV Würzburg eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Neuer Schwung kommt mit dem tschechischen Kontingentspieler Vojtech Tuma, der aus der dritten Liga seines Heimatlandes nach Bayreuth gewechselt ist. Er ist nicht nur ein kompromissloser Defensivspezialist, sondern hat in jüngster Vergangenheit auch durchaus für Gefahr in der Offensive gesorgt.
(EVG/fh)
  
    
pfrontenfalconsPfronten Falcons
Klare Niederlage zum Saisonauftakt

(BLL)  Am Sonntag Abend waren die Falcons zum Saisonstart zu Gast bei den Eisbären des ESV Burgau. Der Favorit konnte diese Begegnung am Ende mit 8:2 (1:1/4:1/3:0) klar für sich entscheiden. Danach sah es zu Beginn nicht aus, als Pfrontens Mannschaftskapitän Thomas Böck auf Zuspiel von Lukas Lithen und Filip Matejka in der 12. Minute zum 0:1 traf. Doch die Hausherren schlugen nur knapp zwei Minuten später durch David Ballner (Arnawa/Jourkow) zurück, so dass es beim Stand von 1:1 in die erste Pause ging. Im Mittelabschnitt sorgten die Gastgeber in der 22. Minute mit einem Doppelschlag durch Mantas Stankius (Ballner/Seifert) und Benedek Radvanyi (Stankius/Mändle) für eine komfortable 3:1 Führung. Als Max Arnawa (Zachar/Ballner) in der 35. Minute und David Ballner (Spingler/Tsui) auf 5:1 erhöhten, war die Vorentscheidung bereits früh gefallen, daran änderte auch der Treffer von Eugen Scheffer (Munz, Niklas/Böck) zum Zwischenstand von 5:2 nach dem zweiten Drittel nichts. Erneut Max Arwana (41. Minute), David Ballner (Zachar/Tsui) in der 58. Minute, sowie Niklas Dörrich (Seifert/Spingler) schraubten gegen Ende der Begegnung das Ergebnis zum Endstand auf 8:2. Somit setzten sich die Eisbären erwartungsgemäß durch, die Falcons konnten die Begegnung nur ein Drittel offen halten, die vier Gegentreffer im Mitteldrittel waren am Ende zu viel.
(EVP/jk)
  
    
hcmaustadtHC Maustadt
Formkurve zeigt nach oben - Licht und Schatten beim HCM/ECDC 1b

(BBZL)  Einen Sieg und eine Niederlage gab’s für den Eishockey-Bezirksligisten  HC Maustadt/ECDC 1b zuletzt in der Testspielphase. Gegen den EV Lindau 1b mußte sich das neuformierte Memminger Team mit 4:5 geschlagen geben, beim ESC Kempten gelang ein 5:3-Sieg. Das letzte Vorbereitungsspiel bestreiten die Maustädter am Freitag in Lindau.
Ein richtiger Härtetest war das Duell mit der 1b des EV Lindau. Die Bodenseestädter setzen ähnlich wie der HCM auf eine Mischung aus jungen Spielern aus der U20 und erfahrenen ehemaligen Lindenberger Spielern. Die Partie begann flott und für die Maustädter verheißungsvoll, schon in der fünften Minute erzielte Manuel Vacca mit seinem ersten Treffer für den HCM das 1:0. Aber der Treffer gab keinen Extraschwung, „sondern wirkte eher wir eine Beruhigungstablette“, so Trainer Ingo Nieder und ergänzt: „Wenn jeder macht, was er will, dann wird es gegen einen guten Gegner auch in der Bezirksliga schwierig.“ Innerhalb von nur acht Minuten klingelte es dreimal im Gehäuse des HCM, Lindau zog auf 1:5 davon.
Aber das Team zeigte „Charakter“ und hat sich auf seine Tugenden besonnen, wie taktische Disziplin und erhöhte Laufbereitschaft. Nun waren es die Einheimischen, die die Gäste ins eigene Drittel drückten und in nur drei Minuten nach Treffern von zweimal Andre Aschenbrenner sowie Jimmy Nagle noch im zweiten Durchgang auf 4:5 verkürzen konnten. Der mehrfach mögliche Ausgleich gelang nicht mehr. 
Zwei Tage später stand das Rückspiel beim ESC Kempten an. Auch hier begannen die Grün-Gelben dominant, Stephan Riehr brachte seine Farben schon in der vierten Minute in Führung. Der zu dem Zeitpunkt dann überraschende Ausgleich gelang den Gastgebern mit einem kuriosen Tor per „Bogenlampe“, kurze Zeit später gingen die Oberallgäuer sogar in Führung. 
Aber der HCM zeigte sich kaum beeindruckt und glich noch vor der Drittelpause durch Oli  Reinhardt aus. Das zweite Drittel war geprägt von vielen Maustadt-Chancen, das Tor gelang aber nicht. Erst im Schlußabschnitt sorgteNeuzugang Manuel Vacca mit zwei Treffern für die Vorentscheidung. Zwar verkürzte Kempten nochmals, aber Jimmy Nagle entschied die Begegnung mit dem Treffer ins leere Tor zum 5:3. „Insgesamt waren wir als Mannschaft stabiler als am Freitag. Die Entwicklung zeigt in die richtige Richtung“, freute sich der Memminger Coach. 
Am kommenden Freitag steht das letzte Testspiel beim EV Lindau 1b an, der Punktspielstart ist eine Woche später mit dem Gastspiel beim EV Ravensburg 1b.
(HCM/rad)
  
    
evw-logo-klein1.EV Weiden 1b
Neu gegründete 1b des 1. EV Weiden steht in den Startlöchern - Das Team von Spielertrainer Florian Zellner ist bereit für die Saison 2022/23 in der Bezirksliga

(BBZL)  Im Sommer hat sich nicht nur im Nachwuchs beim 1.EV Weiden etwas getan, sondern wie bereits vermeldet, geht auch ein 1b-Team des 1.EV Weiden an den Start. In der Bezirksliga Nord stehen auch die Gegner schon fest. Die 1b spielt gegen folgende Gegner: EHC Stiftland Mitterteich, ESC Regen, EHC Regensburg, ERV Schweinfurt 1b, ESC Haßfurt 1b, ERSC Amberg 1b, ESV Würzburg und EHC Straubing.
Es gibt vier Gruppen in der Bezirksliga (Nord, Süd, West und Ost). Die beiden Ersten der jeweiligen Gruppen spielen dann im Play-off-Modus die Aufsteiger in die Landesliga Bayern aus.
Die 1b trainiert seit einigen Wochen bereits fleißig und im Kader finden sich einige Routiniers, die nochmals angreifen wollen. Gemixt mit einigen jüngeren Spielern, die nach Ende ihrer Nachwuchskarriere eine neue sportliche Heimat finden.
Wer hätte gedacht, dass der alt bekannte “Green Block” nochmals im EV-Trikot um Punkte kämpfen wird? Peter Gruhle, Florian Bartels und Florian Zellner stehen wieder gemeinsam im Kader. Christoph Schönberger, Peter Hendrikson oder Stephan Hagn. Geballte Erfahrung aus früheren Blue-Devils-Zeiten. Alleine die Herren Gruhle, Zellner, Bartels und Hagn bringen 2057 Spiele für die Blue Devils mit.
Im Tor stehen mit Julian Krös und Johannes Lindmeier zwei junge Goalies zur Verfügung. Beide haben in ihrer Zeit bei den Blue Devils Junioren gezeigt, was sie können und sind heiß darauf ein guter Rückhalt im Bezirksligateam zu werden.
Ebenso aus der U20 bekannt und geschätzt sind die Spieler Oliver Arlt, Paul Raß und Franz Spörer. Ersteren waren in ihrer gesamten Nachwuchslaufbahn Garant für viele Tore, letzterer war immer ein sehr kampfbetonter Verteidiger.
Im besten Eishockeyalter befinden sich Dennis Bodensteiner, Daniel Hagn, Ferdinand Gösl, Rudi Brünnig, Jürgen Näger, Thomas Kircher, Fabian Gruber und Darko Bauriedl und natürlich auch Patrik Schadt. Letzterer möchte an alter Wirkungsstätte noch mal voll angreifen und hat auch schon höherklassige Erfahrung.
Die beiden Routiniers Sandro Meier und Mario Strohmeier runden den bisherigen Kader ab. Natürlich sind auch alle U20-Junioren für die 1b spielberechtigt und werden sicher immer wieder eingesetzt werden. Auch für diese Spieler ist es sehr gut, wenn sie erste Einsätze im Senioreneishockey bekommen.
Als Betreuer stehen Wolfgang Gleißner und Martin Köllner zur Verfügung.
Auch der Spielplan steht schon fest. Am kommenden Samstag, 15.10.22 startet die Truppe um 10.00 Uhr zu einem ersten Testspiel gegen den ERSC Amberg 1b. Das erste Punktspiel steigt dann am Sonntag, den 23.10.22 um 18.00 Uhr zu Hause gegen den Topfavoriten ESC Regen.
Der Eintritt bei den Punktspielen wurde mit vier Euro festgelegt (freie Platzwahl auf der Haupttribüne und in der Kurve), Dauerkartenbesitzer der Blue Devils Weiden haben freien Eintritt. Das Testspiel am kommenden Samstag gegen Amberg wird ohne Eintritt durchgeführt.
Weitere Infos zur 1b gibt es in den nächsten Tagen.
(EVW/ck)
  
    
schwenningerfirewingsSchwenninger Fire Wings
Schwenninger Fire Wings starten mit Heimspiel in die neue Landesliga-Runde

(LLBW)  Nun ist es endlich soweit – die ERC Fire Wings starten am kommenden Sonntag mit einem Heimspiel gegen den ehemaligen Regionalligisten aus Eppelheim in die neue Landesliga-Saison.Es ist somit alles angerichtet für den ersten Auftritt des ERC Schwenningen in der neuen Saison. Das warten und die harte Vorbereitung auf die neue Runde hat nun endlich ein Ende. Am Sonntag, den 16.10.2022 empfangen die Schwenninger Fire Wings um 17:00 Uhr den ehemaligen Regionalligisten aus Eppelheim in der Helios Arena.
Die Jungs aus Eppelheim hatten im Gegenzug zu den Fire Wings schon sechs Vorbereitungsspiele. Somit wird es für den amtierenden Meister der letzten Saison ein richtig schwerer Gegner, und das gleich schon zum Saisonauftakt.
Doch dadurch lassen sich die Jungs vom Neckar nicht beeindrucken, denn der SERC ist heiß darauf den ersten Sieg einzufahren.
„Wir hatten kein Vorbereitungsspiel bisher und das für den 01.10.2022 angesetzte Heimspiel gegen die TSG Reutlingen wurde verschoben. Somit gilt es für uns am kommenden Sonntag voll da zu sein und in den Spielrhythmus zu finden. Ich gehe davon aus, dass dies für uns gegen Eppelheim kein Selbstläufer werden wird.“, so Fire Wings Coach Marcel Thomé. 
Dennoch will die Mannschaft um Schwenningens Trainer Thomé im ersten Saisonspiel gleich mit einem 3-Punkte Erfolgserlebnis in die neue Saison starten. Die Jungs sind heiß, endlich wieder um Punkte zu kämpfen und dementsprechend werden wir uns auch präsentieren.“, so Schwenningens Co-Trainer Matthias Kloiber.
Spielbeginn am kommenden Sonntag, den 16.10.2022, ist um 17:00 Uhr in der Schwenninger Helios Arena.
(SERC/uk)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
echarzerfalkenHarzer Falken
Harzer Falken schlagen die TAG Icefighters aus Salzgitter mit 2:9

(RLN)  Am letzten Freitag konnten die Harzer Falken auch ihr drittes Vorbereitungsspiel gewinnen. Am Ende gewann die Mannschaft von Trainer Jozef Potac deutlich am Salzgittersee mit 2:9.
Im ersten Drittel konnten Regan Nagy und Neuzugang Filip Kafka die Harzer Falken auf die Siegerstraße führen. Nach dem ersten Drittel stand es 0:2 für die Gäste. Im zweiten Drittel machten die Harzer Falken weiter und so erzielten Jakub Wiecki und erneut Regan Nagy die Tore zum 1:3 und 1:4. Das letzte Drittel wurde mit einem Penalty für die Harzer Falken eröffnet. Regan Nagy verwandelte und so stand es 1:5. Zwar konnten die Hausherren etwas Ergebniskosmetik betreiben, doch nun kamen die Sturmreihen der Harzer Falken weiter ins Rollen und es trafen Filip Kafka, Ruven Bannach und 2x Jörn Weikamp zum 2:9 Entstand.
(ECHF/phf)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
     
rlo2019Regionalliga Ost
Spitzenteams sind weiter erfolgreich

(RLO)  Weitere vier Spiele gab es am Wochenende. Zwei klare Siege und zwei spannende Partien sahen die Zuschauer.
Jungfüchse siegen im Derby:
Die Jungfüchse Weißwasser empfingen zum Derby Tornado Niesky. Es wurde ein enges Spiel, in dem Weißwasser im letzten Drittel fast noch den Sieg verschenkt hätte. Das dem 1:0 Marius Stöber nach 38 Sekunden konnte Markus Fabian für Niesky im 2. Drittel in Überzahl ausgleichen (31.). Marius Stöber (38.) und Luca Ladusch mit einem Doppelpack (38., 39.) brachten die Jungfüchse innerhalb von 57 Sekunden mit 3:1 in Führung. Ein strafenreiches Spiel fand vier Minuten vor dem Ende mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Weißwassers Torhüter Marian Kapicak ihren traurigen Höhepunkt. Eine Minute später konnte Neo Siegmund in Unterzahl mit einem Empty Net das 5:1 erzielen. Es kam noch ein Endspurt der Tornados, David Vatter (58.), Tristan Schwarz (59.) und Tom Domula (59.) konnten noch auf 5:4 verkürzen, zu mehr reichte es aber nicht. Acht Sekunden vor dem Ende gab es noch zwei Strafen von fünf Minuten für Luca Ladusch (ESW) und Markus Fabian (Niesky), sowie eine Strafe von zehn Minuten für Phil Miethling von den Jungfüchsen. Am Spielstand von 5:4 (1:0/3:1/1:3) änderte sich nichts mehr. Für Niesky war es saisonübergreifend die 20. Niederlage am Stück in einem Pflichtspiel.
FASS holt sich Spitzenspiel:
Das Spitzenspiel des Wochenendes gab es in Chemnitz, die Crashers empfing FASS Berlin. Nico Jentzsch konnte FASS nach sechs Minuten in Führung bringen. Es kam noch besser für die Weddinger, denn Niklas Pilz traf in der 23. Minute zum 0:2. Die Entscheidung fiel nach 58 Minuten, Patrick Czajka traf zum 0:3. Patrick Fritz konnte 70 Sekunden vor dem Ende in Überzahl noch den Ehrentreffer erzielen, FASS gewann aber am Ende mit 1:3 (0:1/0:1/1:1). Auch in diesem Spiel gab es viele Strafen, Felix Kübler (FASS) kassierte nach 32 Minuten die zweite Spieldauerdisziplinarstrafe des Tages.
Wölfe lassen Tornado keine Chance:
Noch ein weiteres Spiel musste Tornado Niesky bestreiten, es ging zu den Schönheider Wölfen. Ein Doppelschlag eröffnete nach 14 Minuten den Torreigen. Tomas Rubes und Jan Meixner trafen innerhalb von 33 Sekunden. Christoph Rogenz konnte für Niesky 40 Sekunden nach Wiederbeginn verkürzen, Tomas Rubes mit zwei Treffern innerhalb von 20 Sekunden (beide 29.) und Roy Hähnlein (31.) erhöhten aber auf 5:1. Tom Domula traf für Niesky noch zum 5:2 (31.), doch mit dem 6:2 durch den 4. Treffer von Tomas Rubes 14 Sekunden später war die Partie entschieden. Den Rest erledigten im letzten Drittel Roy Hähnlein (49.), Kilian Glück (52.) und Christian Freitag (59.). Erwartungsgemäß gewann Schönheide klar mit 9:2 (2:0/4:2/3:0). Für Niesky gab es also gleich noch Niederlage Nr. 21 hinterher und die musste auch eingeplant werden.
Juniors in Dresden mit klarem Erfolg:
Zum Abschluss des Wochenendes trafen der ESC Dresden gegen die Eisbären Juniors Berlin aufeinander. Die Juniors setzten sich klar mit 2:8 (1:2/0:3/1:3) durch. Philipp d´Heureuse konnte die Juniors nach acht Minuten in Führung bringen, Ron Warttig ließ fünf Minuten später das 0:2 folgen. Franz Berthold brachte Dresden nach 16 Minuten auf 1:2 heran, doch im 2. Drittel setzten sich die Juniors ab. Gino Kinder (23.) Tom Lorer (27.) und Niclas Koch (33.) sorgten für ein beruhigendes 1:5. Nico Schröder (50.) und Bastian Retzlaff (54.) erhöhten sogar auf 1:8. Nach einer fünfminütigen Strafe gegen Felix Günther konnte Maik Rausendorf in Unterzahl das 2:8 erzielen (59.). Eine Sekunde vor dem Ende sorgte Pierre Gläser für den 2:9-Endstand.
Auch für das kommende Wochenende sind vier Spiele angesetzt.
(NIS/ns)
  
    
chemnitzcrashersChemnitz Crashers
Zu harmlos vor dem gegnerischen Tor

(RLO)  Am Samstag verloren unsere Crashers das Heimspiel gegen FASS Berlin vor 333 Zuschauern mit 1:3. Erst eine Minute vor Schluss gelang es Patrick Fritz per Rebound, die Angriffsbemühungen endlich in Zählbares umzumünzen. Leider kam dieser Impuls fünf Minuten zu spät. Charousek: „Das Spiel insgesamt war nicht schlecht. Wir schaffen es aber leider nicht, eine fünfminütige Überzahl im Mitteldrittel für den wichtigen 2:1-Anschlusstreffer zu nutzen. Es mangelte in den entscheidenden Momenten an Konzentration und Cleverness. Das ist schade. Aber die Saison geht weiter. Der Fokus liegt jetzt schon wieder beim Auswärtsspiel gegen die Eisbären“. Buschmann: „Was mich neben dem Resultat stört, ist das überschaubare Interesse, wenn der Vizemeister in den Küchwald kommt. Die zwei Jahre Corona hinterließen tiefe Spuren bei unserer Anhängerschaft. Neben allen sportlichen Zielstellungen müssen wir unseren Fokus in den nächsten Wochen viel mehr Richtung „Zuschauer und Event“ legen.
Diesen Sonntag spielen die Crashers auswärts im altehrwürdigen Welli gegen die Eisbären Berlin. Spielstart ist 16:00 Uhr. Eine Woche später, am Samstag, den 22.10., ist das nächste Heimspiel. Ab 16:30 Uhr ist der ESC Dresden zu Gast in unserem Wohnzimmer. Klares Ziel ist es, in den nächsten beiden Spielen sechs Punkte zu holen. Wobei beide Teams nicht zu unterschätzen sind.
Tickets gibt es wie immer an der Kasse ab 15:30 Uhr. Der Eintritt kostet 9€ bzw. ermäßigt 6€. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 15:30 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt bitte über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG erspart lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt. Um Wartezeiten am Parkplatzautomat nach den Spielen zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass unser Stadionbetreiber während der Spiele Ausfahrtickets an der Pistenbar in der Eissporthalle verkauft.
(ESVC/tb)
  
    
lev_berlinLandesliga Berlin
Der 1. Spieltag

(LLB)  Auf zwei Wochenenden verteilt startete die Landesliga Berlin in ihre Saison. Hier ist wieder die Zusammenfassung der ersten fünf Spiele. Die erste Statistik zur Saison ist auch online.
Wikinger gewinnen Eröffnungsspiel:
Bereits am 01. Oktober eröffneten der Berliner Schlittschuh-Club und die Wikinger vom BSchC die neue Saison. Da es die erste Zusammenfassung der Saison ist, wird auch auf dieses Spiel zurückgeblickt. 21:31 mussten die Zuschauer auf den ersten Landesligatreffer der Saison warten, dann traf Dan Larionov zum 0:1. Steve Roubicek mit dem ersten Powerplaytreffer (27.), Dennis Hesse (33.) und Mathias Löhr (40.) erhöhten bis zur Pause auf 0:4. Im letzten Drittel konnte Felix Schliemann mit zwei Treffern, einer davon bei doppelter Überzahl, auf 2:4 verkürzen (43., 45.), doch Pascal Heinze sorgte in der 49. Minute für den 2:5-Endstand (0:0/0:4/2:1).
Allstars quälen sich zum Sieg:
FASS 1b und die FASS Berlin Allstars eröffneten am Samstag den 2. Teil des 1. Spieltages. Es wurde ein enges Spiel, in dem die 1b durch einen Powerplaytreffer von Lars Kornmüller nach 16 Minuten in Führung gehen konnte. Im 2. Drittel konnten Lucien Aicher mit zwei Treffern (30.,37.) und Niklas Krautz (36.) das Ergebnis auf 1:3 drehen. Aber die 1b blieb dran. Robert Bäuerle traf nach 50 Minuten zum 2:3 und auch das 2:4 von Lukas von Bassewitz eine Minute später bremste den Außenseiter nicht. Wieder in Überzahl erzielte auch Robert Bäuerle zwei Minuten vor der Schlusssirene das 3:4. Diesen knappen Vorsprung retteten die Allstars über die Zeit. So startet der Titelverteidiger mit einen knappen 3:4-Erfolg (1:0/0:3/2:1) in die Saison.
Zweistelliger Erfolg für den OSC:
In einem weiteren Vereinsderby empfing der OSC Berlin die 1b des OSC. Mit 12:0 (5:0/4:0/3:0) gewann der OSC dieses Vereinsduell. Mark Wassermann mit einem durch die Pause unterbrochenen Hattrick, Bo Xaver Schauer, Sebastian Schramm (je 2), Rene Berkmann, Nils Fleck, Marvin Melian, Janek Prehn und Daniel Schwarzensteiner erzielten die Tore für den OSC. Patrick Einsiedler kam im ersten Saisonspiel zu einem Shutout.
Schützenfest für Blues:
Am Sonntag empfingen die Berlin Blues den SCC Berlin. Glatt mit 17:2 (5:0/7:1/5:1) gewannen die Blues zum Saisonstart. Steven Haucke, Felix Mattschull, Jan Schmidt (je 3), Kevin Haucke (2), Andre Berger, Hugo Bouchon, Marko Lange, Marian Panten, Fabian Schiller und Alexander Weise trafen für die Blues. Für den SCC traf Nico Kuicke doppelt. Die 50. Vorlage der Saison steuerte dabei Jan Schmidt bei, Fabian Schiller war für den 100. Scorerpunkt der Saison verantwortlich. Nico Kuicke traf als erster Spieler der Saison in Unterzahl, ihm folgte Kevin Haucke. Patrick Dreßler saß die 50. Strafminute ab.
Adler mit Premierensieg:
Zum Abschluss des 1. Spieltages trafen mit dem ERSC Berliner Bären und auf den hoch gehandelten Neuling SCC Adler Berlin. Und der Neuling konnte sich beim Vizemeister mit 2:7 (0:3/1:2/1:2) durchsetzen. Georg Rodin erzielte nach acht Minuten den ersten Treffer der jungen Teamgeschichte. Dennis Wegener (11.) und Alexander Plinger mit einem Überzahltreffer (18.) legten schon im 1. Drittel den Grundstein zum Sieg. Nach dem 0:4 von Gregory Rodin (21.) erzielte Harald Kott mit dem 1:4 nach 27 Minuten den 50. Landesligatreffer der Spielzeit. Roberts Licitis (31.) Gregory Rodin (44.) und in Überzahl Christian Steinbach (47.) schraubten das Ergebnis auf 1:7, ehe Rico Juschten fünf Minuten vor dem Ende den Treffer zum 2:7-Endstand erzielte.
Der ASC Spandau muss noch eine Woche auf seinen Saisonstart warten, das Team war spielfrei.
Insgesamt 358 Spiererinnen und Spieler wurden bisher von den elf Teams gemeldet, 157 davon waren am 1. Spieltag im Einsatz. Den ersten Saisontreffer erzielte Daniel Garms (Wikinger), 38 Spieler konnten Tore erzielen. Der erste Powerplaytreffer ging an Steve Roubicek (Wikinger). 46 Spieler steuerten Vorlagen bei. 63 Spieler sammelten die ersten Scorerpunkte. Die erste Strafe holte sich Joey Keller (BSchC) ab.68 Strafminuten wurden in den ersten fünf Spielen an 24 Spieler verteilt, dazu kommt eine Bankstrafe. Patrick Einsiedler (OSC) begann die Saison mit einem Shutout. Am kommenden Wochenende folgen die nächsten fünf Spiele. Die komplette Landesligastatistik ist fertig und kann HIER abgerufen werden.
https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-archiv
(NIS/ns)
  
     
    

Nachwuchs

Nationalmannschaften - Nachwuchsmannschaften
  
     
landsbergriverkingsHC Landsberg
HC Landsberg Riverkings verpflichten Ex-Nationalspielerin Julia Zorn als hauptamtliche Nachwuchstrainerin - Trainercrew im Nachwuchs nun komplett

Dank der zusätzlichen außerordentlichen Unterstützung des Hauptsponsors 3C-Carbon Group AG ist es den Riverkings gelungen, neben Marcel Juhasz eine zweite hauptamtliche Trainerin für die Nachwuchsabteilung zu verpflichten. Die ehemalige Spielführerin der Deutschen Nationalmannschaft und Olympiateilnehmerin Julia Zorn wird in Zukunft ihre Schlittschuhe für das Trainerteam schnüren. Der HC Landsberg setzt damit konsequent seinen Weg fort, den eigenen Nachwuchs bestmöglich auszubilden.
Julia Zorn, die im Sommer aus der Nationalmannschaft zurückgetreten ist, kann auf eine außerordentlich erfolgreiche Karriere zurückblicken. Sie hat den Nachwuchsbereich der Wanderers Germering durchlaufen und wechselte 2007 zum damaligen EV Landsberg 2000 und war in der Saison 2007-2008 dort Stammtorhüterin der U 18 Mannschaft und spielte am Ende dieser Saison auch als Torhüterin die U 18 WM. Danach folgte ein etwas ungewöhnlicher Schritt. Julia spielte von nun an im Feld und stand seit der Saison 2008-2009 als Feldspielerin im Kader der Deutschen Frauen Nationalmannschaft. Im weiteren Verlauf ihrer Karriere nahm sie an neun Weltmeisterschaften, drei Olympiaqualifikationsturnieren und 2014 an den olympischen Winterspielen in Sotschi teil. Viele Jahre war sie Kapitän der Nationalmannschaft. Als Spielerin des ESC Planegg errang sie 8 Deutsche Meistertitel und wurde fünfmal Topscorerin der
Frauenbundesliga.
Während ihrer Zeit in der Sportkompanie der Bundeswehr bereitete sie sich auf das Leben nach der aktiven Karriere vor: Sie studierte Sportwissenschaften und schloss nach dem Bachelorstudium auch ein Masterstudium in Trainingslehre und Diagnostik ab. Julia Zorn besitzt C-Trainerlizenz und begleitete als Trainerin der U 16 und U 18 Nationalmannschaft bei Lehrgängen in Füssen.
Gemeinsam mit dem Hauptsponsor sind die Riverkings sind sehr stolz, dass Julia Zorn nun als hauptamtliche Trainerin in Landsberg unter Vertrag genommen werden konnten. Der Kontakt zu ihr bestand bereits mehrere Monate. Die endgültige Verpflichtung konnte aber erst nach Ablaufen ihres Bundeswehrvertrages zum 1.10. erfolgen und war auch nur möglich durch die großzügige Unterstützung des Hauptsponsors, der 3C-Carbon Group AG, und des Fördervereins Eishockey Nachwuchs Landsberg.
Julia Zorn wird als Headcoach die U11 Mannschaft übernehmen. Außerdem wird sie den Athletikbereich leiten und zusammen mit Marcel Juhasz für die Rekrutierung, die Laufschule und die U7 und U 9 Mannschaft zuständig sein, Weitere Aufgabengebiete sind der Social Media Bereich und die Förderung speziell der weiblichen Athletinnen.Im Landsberger Eishockey haben weibliche Nachwuchsspielerinnen inzwischen schon Tradition. Seit 2005 haben mit Manuela Anwander, Julia Zorn, Carina Strobel, Franziska Brendel und Katharina Häckelsmiller fünf Damen den Sprung in die Deutsche Nationalmannschaft geschafft. Mit Nele Egger, Anna Kindl und Anabel Seyrer durchlaufen im Moment wieder 3 Nachwuchsspielerinnen der Riverkings die U-Nationalmannschaften des DEB.
Dazu Vizepräsident Stefan Schindler:
„Ein Großer Dank geht von meiner Seite an die 3C-Carbon Group AG, an Herrn Karsten Jerschke und Herrn Christoph Kruse. Ohne deren großartiges Engagement wäre diese Top-Verpflichtung nicht möglich gewesen! Mit der Unterstützung bei dieser Personalie zeigt unser Hauptsponsor wieder einmal, dass er ein überaus verlässlicher Partner für die Jugendarbeit im Sport in Landsberg ist. Für das soziale Engagement am Ort ihres Firmensitzes können wir uns gar nicht genug bedanken. Ein zweiter wichtiger Unterstützer war unser Förderverein um Nina Greisinger, der diese Verpflichtung mit ermöglicht hat. Wir sind froh mit Julia eine absolute Fachfrau für unsere Nachwuchsabteilung gewinnen zu können. Neben Ihrer sportlichen Expertise wird sie ihre langjährige Erfahrung im Social-Media Bereich unseres Ausrüstungspartners Bauer Hockey Deutschland auch bei uns einbringen. Zudem sind wir sehr froh mit Julia die ideale Person gefunden zu haben, um unsere weiblichen Athletinnen zu betreuen. Durch ihre langjährige Nationalmannschaftskarriere, die beim EV Landsberg 2000 in der Saison 2007-2008 begann und erst diesen Sommer endete, sind wir absolut überzeugt, dass wir als HC Landsberg Riverkings auch in der Zukunft regelmäßig Spielerinnen für die DEB-Auswahl entwickeln können.“
Christoph Kruse 3C Carbon AG:
„Natürlich liegt uns die sportliche Entwicklung des HC Landsberg sehr am Herzen! Als Unternehmen arbeiten wir daran, für unsere Kunden Produkte und Komponenten auf Top-Level herzustellen. Wir wissen, dass dazu die Ausbildung unserer hervorragenden Mitarbeiter von zentraler Bedeutung ist. Genauso ist es bei den Riverkings. Um nachhaltig erfolgreich zu sein, braucht es eine gute Ausbildung der jungen Sportler. Als starker und verlässlicher Partner sind wir sehr gerne bereit unseren Teil dazu beizutragen. Wir wünschen Julia Zorn bei ihrer Aufgabe alles Gute!“
Statement Julia Zorn:
„Ich bin sehr froh hier bei den Riverkings in meine Trainerlaufbahn starten zu können. Da ich hier in Landsberg schon im Nachwuchs gespielt habe, freut es mich umso mehr, dass ich hier nach meiner aktiven Laufbahn in einen neuen Lebensabschnitt starten darf. Mit Begeisterung werde ich meine neuen, interessanten und vielfältigen Aufgabengebiete in Angriff nehmen, um die Kinder und Jugendlichen, sowie auch den Verein nach vorne zu bringen.“
Kompletter Trainerstab der Nachwuchsabteilung der Riverkings:
Sportliche Leitung U17 + U 20: Sven Curmann
Head Coach U 20: Markus Kiefl
Head Coach U 17: Martin Hoffmann
Sportliche Leitung U 7 bis U 15: Marcel Juhasz
Coach U 15 (zwei Teams): Marcel Juhasz, Markus Rose, Oli Koslowski
Coach U 13: Dominic Erdle, Stephan Sailer
Coach U 11: Julia Zorn, Crispin Heringer
Coach U 9, U 7 und Laufschule: Marcel Juhasz, Julia Zorn, Bernd Jähnichen
Weitere Helfer: Sabrina Merkle, Christian Merkle, Frantisek Wagner, Nico Miedl, Andreas Geisberger, Markus Koch
Spezial Coaches:
Goalie Coach: Michael Falkenberger (DEB-Lizenz), Marcel Juhasz (DEB-Lizenz), Emanuel Geiger,
David Blaschta
Skills Coach: Marcel Juhasz (DEB-Lizenz)
Athletik Coach: Julia Zorn (Master)
(HCL/js)
  
       
    

Frauen Eishockey

Nationalmannschaft - Bundesliga
  
     
eishockeylogoFRAUENBUNDESLIGA (DFEL)
Bergkamen knöpft Meister einen Punkt ab

Der EC Bergkamener Bären startete gegen den ERC Ingolstadt seine Heimsaison. Einen Treffer gab es am Samstag und dieser fiel in der Verlängerung. Theresa Wagner traf nach 31 Sekunden der Overtime. Zuvor konnte Ingolstadt trotz Überlegenheit gegen nicht ganz komplette Bären einen Treffer erzielen. Lisa Hemmerle (ERCI) ließ aber auch keinen Gegentreffer zu und sie kam so zu einem Shutout, dem 20. Ihrer Bundesligakarriere.
Die 2. Partie am Sonntag endete mit einem Sieg des Titelverteidigers. In Unterzahl Celina Haider (36.) und Jessica Hammerl mit einem Powerplaytreffer (40.) brachten den ERC im 2. Drittel in Führung. Valerie Offermann konnte in der 45. Minute auf 1:2 verkürzen, doch drei Minuten später sorgte Sara Kaneppele für das 1:3. Drei Minuten vor dem Ende wurde es wieder spannend, denn Alena-Laura Hahn traf in Unterzahl zum Endstand von 2:3 (0:0/0:2/2:1). Damit holt Bergkamen einen Punkt, Ingolstadt nimmt fünf Punkte mit nach Hause. Jessica Hammerl absolvierte am Sonntag ihr 250. Bundesligaspiel.
Wieder ein Punkt für die Juniors:
Für den ESC Planegg-Würmtal ging es mit zwei Heimspielen gegen die Eisbären Juniors Berlin weiter. Pauline Geschwandtner brachte Planegg nach 12 Minuten in Führung. Diese hielt bis zur 48. Minute, dann konnte Anna-Marie Nickisch in Überzahl den Ausgleich erzielen. Bei diesem Ergebnis blieb es nach 60 Minuten und so gingen die Berlinerinnen auch im 3. Saisonspiel in die Verlängerung. Diesmal aber hatte Planegg mehr Glück. 19 Sekunden vor dem Ende traf Julia Zorn zum 2:1-Endstand (1:0/0:0/0:1/1:0).
Mit einem Treffer nach 32 Sekunden startete die Partie am Sonntag. Anna-Marie Reich traf für Planegg. Franziska Feldmeier steuerte bei diesem Treffer ihre 150. Vorlage ihrer Bundesligakarriere bei. Pauline Gruchot konnte aber für die Eisbären im 1. Drittel den Ausgleich erzielen. Das 2:1 von Julia Zorn konnte Leonie Böttcher mit ihrem ersten Bundesligatreffer nach 27 Minuten ausgleichen. 19 Sekunden vor der 2. Pause traf Julia Zorn zum 3:2-Endstand (2:1(1:1/0:0). Juliana Palmeira Kerkhoff absolvierte am Sonntag ihr 100. Bundesligaspiel und darf sich aber trotz der Niederlage über einen Punkt am Wochenende freuen.
Sechs Punkte für die Indians:
Mit Titelfavorit ECDC Memmingen Indians hatten die Mad Dogs Mannheim einen schweren Gegner zu Gast. Nichts zu holen gab es dabei am Samstag. Memmingen Theresa Knutson brachte die Indians nach 14 Sekunden in Führung und sie erhöhte nach zehn Minuten auf 0:2. Daria Gleißner konnte auf 0:3 erhöhen (24.), ehe Megan Forrest eine Minute später den Ehrentreffer der Mad Dogs erzielen konnte. Antje Sabautzki traf nach 46 Minuten zum 1:4 und bei diesem Ergebnis blieb es nach 60 Minuten.
Glatt mit 0:7 (0:1/0:3/0:3) ging die Partie am Sonntag an die Indians. Laura Kluge (17., 54.), Sonja Weidenfelder (36.), Theresa Knutson (39.), Alyssa Hulst, Anne Bartsch (46.) und Carina Strobel (51.) trafen für Memmingen. Emma Schweiger feierte einen Shutout, Tara Schmitz gehört nun dem Club der Spielerinnen mit 350 Strafminuten an.
Auch am kommenden Wochenende gibt es wieder sechs Spiele zu sehen.
Sämtliche Spiele der DFEL können in Livestreams geschaut werden. Unter https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/ findet ihr alle Links zu diesem kostenlosen Angebot. Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER
https://www.gamepitch.de/gp/liga/?gpLeague=003&divisionId=debfrbuli_hr
Die Paarungen der 1. Pokalrunde wurden bekanntgegeben. Los geht es am Dienstag, dem 01. November mit den Partien SC Bietigheim Steelers gegen die ECDC Memmingen Indians und dem ERV Dinslaken Kobras gegen den EC Bergkamener Bären. Am Freitag, dem 04. November folgt das Spiel zwischen dem ETC Crimmitschau und den Eisbären Juniors Berlin. Am Samstag, dem 05. November folgen die Spiele ERC River Rats Geretsried gegen den EHC Lustenau, Kölner EC e.V. „Die Haie“ gegen Mad Dogs Mannheim und den Mad Dogs Mannheim 1b gegen den ESC Planegg-Würmtal. Zum Abschluss folgt am Sonntag, dem 06. November, die Partie FASS Berlin gegen das DEB U20 Perspektiv-Team.
(NIS/ns)
  
 
 
 Dienstag 11.Oktober 2022 www.icehockeypage.de 
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