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September 26
                         
Weltschiffahrtstag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 9.Oktober 2022

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.

 
    
Deutschland

DEB - Nationalmannschaft - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
EHC Klostersee – Tölzer Löwen 1:5 (1:1, 0:2, 0:2)

(OLS)  Der EHC Klostersee ist auch in seinem vierten Meisterschaftsspiel in der Oberliga Süd unterlegen. Den Tölzer Löwen, die in der Vorsaison noch zwei Spielklassen höher in der DEL2 dem Puck nachjagten, unterlagen die Grafinger am Freitagabend mit 1:5. Wobei das Endresultat den wahren Spielverlauf etwas verfälschte und der amtierende Bayernliga-Champion letztlich unter Wert geschlagen wurde. Der Dreier für die Gäste ging aufgrund der reiferen Spielanlage wohl in Ordnung, doch bis in die gut eine Minute vor Spielende hatten die Rot-Weißen bei einem Zwei-Tore-Rückstand noch alle Optionen offen - und auch Chancen, um mit ein klein wenig Glück noch gleichzuziehen. Durch viel Einsatz und Leidenschaft hätte sich die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer einen Teilerfolg sogar verdient gehabt.
Nach ein paar Minuten Angriffswirbel durch die Gäste kam die Mannschaft von Dominik Quinlan immer besser ins Spiel. Auch durch den Rückstand in Unterzahl ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen. Gut eine Minute hatten die Klosterseer ausgeglichen, ebenfalls aus dem Powerplay heraus (10./11.). Anschließend entwickelte sich ein muteres Auf und Ab mit beiderseits offenem Visier, das bis zur Drittelpause auch ohne weiteren Treffer durchaus sehenswert war und guten Unterhaltungswert bot. Die erste Top-Chance im zweiten Durchgang vergaben die EHCler gleich doppelt. Dann übernahmen die Tölzer das Kommando und gingen bald in Vorlage. Die Spielkontrolle im gesamten zweiten Durchgang ging an die Löwen, die auf 1:3 davonzogen.
Mit umgestellten Angriffsreihen setzten die Gastgeber noch einmal alles auf eine Karte und zwangen den letztjährigen DEL2-Teilnehmer in die Defensive. Ein weiterer Treffer war den Klosterseern trotz einiger aussichtsreicher Einschussmöglichkeiten nicht vergönnt. Bei vollem Risiko - mit einem sechsten Feldspieler anstatt des Torhüters - fing man sich das 1:4 ein und kurz darauf noch ein Gegentor.
(EHCK/fb)
  
   
ehf-passauPassau Black Hawks
Black Hawks packen Starbulls an den Hörnern - Partylaune nach 2:1 Sieg gegen Rosenheim   

(OLS)  Nein, ein Spiel für schwache Nerven war das gestern Abend in der Passauer Eis-Arena definitiv nicht! Am Ende feierten die Passau Black Hawks vor 800 begeisterten Zuschauern einen 2:1 Sieg nach Verlängerung. Vierter Sieg im vierten Spiel. Erst 64 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit kamen die Starbulls noch zum Ausgleich, doch dann kam Schäfer und verwandelte die Eis-Arena in Kohlbruck in eine Partymeile!  
Das Spiel begann zunächst mit leichten Vorteilen für die Rosenheimer, auch deshalb, weil Tim Schlauderer nach fünf Minuten von den Schiedsrichtern auf die Strafbank geschickt wurde. Das Überzahlspiel der Starbulls war jedoch weitgehend harmlos. Die lauffreudigen Passauer kamen danach immer besser ins Spiel und kreierten gute Torchancen. Nach einem Zuckerpass von Michi Reich zog Jakub Cizek in der 16. Spielminute ab und hämmerte die Hartgummischeibe in den Kasten von Andreas Mechel. Mit dem 1:0 Vorsprung der Black Hawks verabschiedeten sich die beiden Mannschaften in die erste Pause. Völlig verdient, denn die Mannschaft von Petr Bares war aktiver, spritziger und hatte auch die klareren Torgelegenheiten. Wer nach der – vermutlich - lauten Kabinenpredigt von Jari Pasanen einen Sturmlauf der Oberbayern erwartet hatte, wurde getäuscht. Auch im Mittelabschnitt entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen hüben wie drüben. Tore waren Fehlanzeige, weil sowohl Luca Mayer, als auch Andreas Mechel absolut souverän und fehlerfrei ihre Tore hüteten und auch die Defensive der beiden Mannschaften stabil stand. Das letzte Drittel begann überhaupt nicht nach Plan von Petr Bares und seinem Team. Tim Schlauderer und Sergej Janzen mussten auf die Strafbank, vierzig Sekunden hatten die Starbulls sogar eine fünf gegen drei Überzahlsituation. Die Black Hawks verteidigten auch diese Situation mit   leidenschaftlichem Einsatz und einem glänzenden Luca Mayer im Tor. Der Druck des Favoriten wurde in der Folge immer größer, nur selten kamen die Hawks noch zu Gegenstößen, die aber waren meist brandgefährlich!  Mechel rettete für die Starbulls einige Male in höchster Not. Spätestens jetzt knisterte es in der Passauer Eis-Arena! Rosenheim drückte, doch Passau hielt weiter mit unglaublichem Kampfgeist dagegen. Als sich die Starbulls in der 58. Minute einen Wechselfehler leisteten, schienen die drei Punkte für die Dreiflüssestädter eingetütet. Weil aber kurz darauf auch Kolsesnikov auf die Strafbank geschickt wurde, konnte Jari Pasanen den Torhüter ziehen. Mit einem Mann mehr auf dem Eis gelang seiner Mannschaft nur 64 Sekunden vor Spielende der Ausgleich. Aaron Reinig holte aus und traf ins rechte Tordreieck. Die etwa 100 Rosenheimer Fans waren aus dem Häuschen. Der Ausgleich war nach dem starken Schlussdrittel der Rosenheimer durchaus verdient. Verlängerung! Hier waren es nicht die Routiniers aus Rosenheim, sondern die jungen Passauer die das Spiel dominierten, die Scheibe laufen ließen und sich am Ende für einen leidenschaftlichen Auftritt mit viel Herz belohnten. Ausgerechnet Brett Schäfer, der noch letzte Saison einige Spiele für Rosenheim bestritt, umkurvte die Starbullsdefensive nach Belieben und knallte den Puck in den linken Torwinkel. Was dann auf und neben dem Eis passierte, war nur Glückseligkeit und Party mit den Fans! Der vierte Sieg im vierten Spiel war perfekt. So mancher musste sich auf Seite der Black Hawks erst fest die Augen reiben……
Morgen geht es für die Black Hawks zum DEL2-Absteiger nach Bad Tölz (18:00 Uhr). Wieder einmal als Außenseiter, eine Rolle die der Mannschaft von Kapitän Sergej Janzen zu gefallen scheint.
(EHFP/ce)
  
    
diezlimburgrocketsDiez-Limburg Rockets
Schwaches erstes Drittel beschert EGDL eine 2:5 Niederlage

(OLN)  Nach zuletzt 2 Siegen in Folge, ging man mit breiter Brust in das nächste Heimspiel am Heckenweg. Natürlich überschätzte man sich nicht, sondern war sich vollends bewusst, dass man einen starken Gegner aus dem Ruhrgebiet zu erwarten hatte, welcher auf Platz 3 der Oberliga Nord stand. Auch dass Kurth, Kolupaylo, Bettahar und Valenti nach ihrer Erkrankung und lediglich einer Trainingseinheit, nicht sofort 100 % ihrer Leistung abrufen können, war jedem bewusst. Man wollte jedoch ein gutes Spiel zeigen und die Chance auf den ein oder anderen Punkt wahren und dem Gegner das Leben schwer machen.
Im ersten Drittel sah die Realität jedoch anders aus. Von Beginn an gab Herne die Geschwindigkeit vor, hatte einige Torchancen, welche Rockets-Goalie Tommi Steffen vorerst vereiteln konnte. Aber auch die EGDL hatte ihre Möglichkeiten, so scheiterte Bajaruns nur knapp an Finn Becker. Nach 9 Minuten war es dann der Herner Dennis Winnen, welcher auf Zuspiel von Nicholas Cornett die Scheibe unter die Latte knallte. Tommi Steffen hatte hier keine Chance, da ein Gegenspieler ihm erfolgreich die Sicht nahm. Keine 2 Minuten später legte Christopher Seto nach, welcher einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Steffen abfälschte. Exakt 4 Minuten später trifft Shmyr bei einem schnellen Konter sehenswert, durch eine starke Bewegung vor dem Rockets-Keeper, zum 3:0. Jeglicher Versuch der Raketen den Anschlusstreffer zu erzielen, wurde spätestens durch einen starken Finn Becker im Herner Kasten verhindert.
Den 4. Treffer für Herne erzielte Kevin Kunz nach etwa 17 Minuten. Nachdem Steffen eine Chance der Gysenberger vereitelt hatte, fischte sich Kunz den Puck im Getümmel heraus und chippte ihn mit der Rückhand ins Netz. Das Ergebnis sprach eine fast schon zu deutliche Sprache, denn die Rockets spielten nicht so schlecht.
Auch die ersten Minuten im 2. Abschnitt sollten den Miners aus Herne gehören, scheiterten doch zunächst am Diezer Schlussmann. Betrachtet man das Schussverhältnis im 2. Drittel, so lagen die Vorteile klar bei Herne (9 zu 14), dennoch sollten die Rockets diesmal effizienter sein. Paul König traf in der 29. Minute, nach einem perfekten langen Pass von Dominik Gutjahr, zum 1:4 Anschlusstreffer durch die Beine des bisher souveränen Finn Becker. Nur etwas über eine Minute dauerte die Freude der Heimmannschaft an, denn erneut traf Christopher Seto, diesmal nach einem Querpass von Denis Fomynich.
Das Team von Andrej Teljukin gab sich aber nicht auf und spielte ordentlich weiter. Lauris Bajaruns traf per One-Timer im Powerplay auf Zuspiel von Egils Kalns zum 2:5. Auf beiden Seiten gab es in diesem und auch im letzten Drittel noch gute Chancen, aber die Goalies waren weiterhin stark aufgelegt und konnten nicht mehr überwunden werden. Die Rockets-Fans auf den Rängen feuerten lautstark ihre Mannschaft an, aber auch die letzte große Chance von Bajaruns konnte nicht in ein Tor umgewandelt werden, so hieß es am Ende 2:5 aus Sicht der EGDL. So richtig enttäuscht war keiner, denn man zeigte im 2. und 3. Drittel ein gutes Spiel, fast auf Augenhöhe. Lediglich das verschlafene erste Drittel war zu bemängeln.
Andrej Teljukin über die Niederlage am Abend: „Meine Jungs haben die ersten 20 Minuten verschlafen, aber danach ordentlich gespielt. Ich habe ihnen auch nochmals klargemacht, dass solche Spiele 60 Minuten andauern und eben nicht 40. Wir werden uns nun auf Sonntag konzentrieren und nehmen uns vor, in Erfurt wieder gaszugeben. Ich möchte in Erfurt sehen, dass jeder Spieler wieder 100 % gibt.“
Gäste-Coach Danny Albrecht war mit den 3 Punkten und Abschnitt 1 sehr zufrieden, ärgerte sich aber über die vielen vergebenen Torchancen seines Teams. Auch er konzentriert sich auf das bevorstehende Heimspiel. Hier treffen die Miners auf die Eisbären aus Hamm mit Ex-Raketen Kevin Lavallee und Kyle Brothers.
Für die EGDL geht es Sonntag wie erwähnt nach Erfurt zu den TecArt Black Dragons weiter. Bereits um 16 Uhr startet das Spiel in der dortigen Kartoffelhalle. Natürlich wird auch diese Partie zu Sprade TV übertragen.
Das nächste Heimspiel gibt es am kommenden Freitag ab 20 Uhr gegen die Hannover Indians.
(EGDL/dl)
  
    
icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons unterliegen Hannover Indians - Herford zeigt Moral und Kampfgeist mit kurzer Bank

(OLN)  Stimmungsvoller Rahmen und alles gegeben – der Herforder Eishockey Verein verlor in der Oberliga Nord Hauptrunde sein Heimspiel gegen die Hannover Indians mit 3:5 (2:0/0:4/1:1). Dabei zeigte die Mannschaft von Milan Vanek vor guter Kulisse trotz des Fehlens von sieben Aktiven viel Herz und Kampfgeist und wurde mit Applaus von den Fans verabschiedet.
Durch das Fehlen von André Gerartz, Quirin Stocker und Killian Hutt, der nach einem schweren Gesichtstreffer im Abschlusstraining am Freitagmorgen noch einen Eingriff über sich ergehen lassen musste, sowie den angeschlagenen Anton Seidel, Daniel Bartuli, Nicklas Müller und Max Droick, standen den Ice Dragons lediglich 13 Feldspieler zu Verfügung. Milan Vanek hatte sich dafür entschieden mit drei Sturmreihen und zwei Verteidigungsblöcken zu spielen, womit das Hauptaugenmerk zunächst einmal darauf lag, die Begegnung mit viel Übersicht anzugehen und geduldig auf mögliche Chancen zu warten. Diese sollten sich bereits nach wenigen Minuten in Form von Überzahlspielen der Gastgeber ergeben. Rustams Begovs nutzte das erste Powerplay in der 7. Spielminute clever zum 1:0 und als Max Pietschmann nur zwei Minuten später auch die nächste 5auf4-Situation zum 2:0 nutzte, hatte Herford den Gästen aus Hannover für den ersten Seitenwechsel eine größere Aufgabe mitgegeben.
Doch die Indians hatten eine Antwort im zweiten Drittel parat. Minutenlang schnürte Hannover die Ice Dragons im eigenen Drittel ein und prüfte immer wieder Justin Schrörs im Tor der Gastgeber. In der 25. Minute war der Herforder Goalie allerdings machtlos, als Matthew Pistilli einen gewaltigen Schuss von Maximilian Pohl in die Maschen abfälschte. Der HEV geriet nun immer mehr unter Druck und so war der Ausgleich in der 30. Minute durch Nicolas Turnwald fast die logische Folge. Die Niedersachsen witterten nun ihre Chance und drehten die Begegnung innerhalb von 45 Sekunden. Zunächst staubte Jayden Schubert aus kurzer Entfernung zur Gästeführung ab (35.), danach erhöhte Igor Bacek noch vor dem letzten Seitenwechsel auf 4:2 (36.).
Ob der Herforder Eishockey Verein noch einmal zu kontern vermochte? Ein Defekt an der Eismaschine – fast schon ein jährlich wiederkehrendes Szenario – sorgte zunächst einmal für eine längere Drittelpause und nachdem das Schiedsgericht mit beiden Teams beraten hatte, sollte es auf stumpfen Eis weitergehen. Beide Teams taten sich in den ersten Minuten schwer mit dem kaum zu bespielenden Untergrund, doch irgendwie gelang es den Herfordern, sich noch einmal in die Begegnung zurück zu kämpfen. Als Jonas Gerstung in der 53. Minute erneut in Überzahl den 3:4-Anschluss herstellte, glich die imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ einem Tollhaus. Herford mobilisierte noch einmal die letzten Kraftreserven, doch Hannover verteidigte geschickt, hatte in David Miserotti Böttcher einen starken Rückhalt und blieb stabil. Als letzte Option nahm Milan Vanek Torhüter Justin Schrörs zugunsten eines weiteren Feldspielers kurz vor dem Ende vom Eis. Mit einem EmptyNet-Tor sorgte Matthew Pistilli schließlich mit seinem zweiten Treffer 70 Sekunden vor der Schlusssirene für die Entscheidung.
„Die Mannschaft hat alles gegeben und viel Moral gezeigt, da bin ich sehr stolz auf die Jungs. Wir schauen mal, inwieweit sich bis zum Sonntag der Kader vielleicht wieder etwas auffüllt - und dann geht es in Halle auf ein Neues“, blickte Coach Vanek schon einmal auf die nächste Begegnung beim amtierenden Oberliga Nord-Meister Saale Bulls Halle.
(HEV/som)


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons beim amtierenden Oberliga Nord-Meister - Herford zu Gast bei den Saale Bulls Halle

(OLN)  Aufstehen, rausgehen und weiterkämpfen – der Herforder Eishockey Verein trifft in der Sonntagsbegegnung bei den Saale Bulls Halle auf den amtierenden Oberliga Nord-Meister. Um 18.15 Uhr kommt es im Sparkassen-Eisdom dabei zu einem Duell zweier punktgleicher Teams.
Nachdem Herford sehr gut in die Saison gestartet war, mussten die Ice Dragons zuletzt in zwei Heimniederlagen einwilligen. Doch in der Freitagsbegegnung gegen die Hannover Indians zeigte die Mannschaft um Kapitän Jonas Gerstung beim 3:5 viel Moral und Kampfgeist trotz eines kleinen Kaders mit 13 Feldspielern.
Mit noch weniger Spielern kamen zuletzt die Saale Bulls aus. Viele Ausfälle musste Trainer Marius Riedel in den vergangenen Spielen verkraften und teilweise reichte es gerade einmal dafür, eine spielfähige Mannschaft auf das Eis zu schicken. Dass Halle dennoch bislang drei von sechs Spielen gewann, zeigt bereits, wie viel Qualität auch in dieser Saison im Team steckt. Inwieweit sich der Herforder und Hallenser Spielerkader nun wieder füllen wird, bleibt abzuwarten und entscheidet sich erst unmittelbar vor der Abfahrt bzw. vor Spielbeginn.
In jedem Fall wird der HEV auf André Gerartz und Quirin Stocker verzichten müssen, die verletzt einige Wochen pausieren werden. Für beide Mannschaften wird es darauf ankommen, über den Kampf ins Spiel zu finden, mit den Kräften ein wenig zu haushalten und dennoch alles auf das Eis zu bringen, was möglich ist. Immerhin haben sämtliche Teams der Oberliga Nord während der Woche ein wenig Zeit zur Regeneration, da der nächste Spieltag erst am Freitag auf dem Programm steht.
Für alle Daheimgebliebenen wird die Begegnung zwischen den Saale Bulls Halle und dem Herforder Eishockey Verein live auf www.sprade.tv übertragen, alle Halle-Fahrer werden versuchen ihre Mannschaft wieder bestmöglich zu unterstützen.
(HEV/som)
  
     
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
erscambergAmberg Wild Lions
ERSC-Löwen mit voller Punktausbeute in Dorfen

(BYL)  Oft hatte der ERSC Amberg bei den Dorfener Eispiraten noch nicht gewinnen können. Am Freitagabend aber holten die Wild Lions nach etwas Anlaufschwierigkeiten am zweiten Spieltag der Eishockey-Bayernliga ihren ersten Saisonsieg, mit 5:1 am Ende recht deutlich. Den Grundstein legten die Amberger mit drei Treffern binnen fünf Minuten im Mittelabschnitt.
Im Anfangsdrittel zeigten beide Teams eine ausgeglichene Partie mit eher durchwachsenen Leistungen. Die Abwehrreihen waren nur selten gefordert, darunter auch Alessandro Schmidbauer, der per Förderlizenz sein Debüt beim ERSC gab und zu überzeugen wusste. Den Löwen fehlten in den Angriffsblöcken noch häufig Ideen und Durchschlagskraft, wobei natürlich der verletzte Marco Pronath schmerzlich vermisst wurde. Aber auch die Gastgeber erwiesen sich als kaum einfallsreicher und gefährlicher – bis auf die Szene in der 13.Minute, als Sandro Schröpfer das 1:0 glückte.
Aus der Kabine kamen die Wild Lions dann mit einer anderen Körpersprache. Mit zunehmender Spieldauer bekamen sie Spiel und Gegner besser in den Griff. Es dauerte aber bis Mitte des Spielabschnitts, als endlich Zählbares daraus wurde. Zunächst verwandelte Brett Mennear einen Penalty sicher zum 1:1 (32.). Nur wenig später ging die Truppe von Assistant-Coach Bernie Keil durch Anthony Hermer erstmals in Führung (36.) und Shawn Campbell machte den Doppelschlag zum 1:3 (37.) komplett.
Im Schlussdrittel konnte Amberg dann schon nach 23 Sekunden den Vorsprung weiter ausbauen und die Weichen frühzeitig auf Auswärtssieg stellen. Felix Feder war der Torschütze zum 1:4. Der Schlussakkord zum 1:5 blieb schließlich Felix Köbele überlassen, zwei Minuten vor dem Ende – und da konnte sich Schmidbauer gleich eine Torbeihilfe gutschreiben lassen.
(ERSCA/js)
  
    
ESC KemptenKempten Sharks
Zweites Spiel Zweiter Sieg - ESC Kempten bezwingt den Aufsteiger aus Pegnitz mit 8:4

(BYL)  Fahnenkinder beim Einlauf, Puckspiel in der Pause, Wahl der besten Spieler, Pauseninterviews und ein Puckkind. Dies alles kann nur eines bedeuten, endlich wieder Ligaalltag in der Kemptener ABW Arena.
Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Amberg stand am Freitagabend das erste Heimspiel auf dem Programm. Mit den Ice Dogs aus Pegnitz stellte sich eine junge motivierte Truppe im Allgäu vor. Und die Franken machten ihre Sache auch durchaus ordentlich. So attestierte Kemptens Coach Brad Miller nach dem Spiel:“ Das Ergebnis sieht viel deutlicher aus als das Spiel eigentlich war. Heute haben die Special Teams den Unterschied gemacht. Unser Überzahl hat funktioniert, und auch im Penalty Killing waren wir sehr stark.“
Und auch Gästetrainer Markus Hausner war nicht unzufrieden:“ Wir haben eine junge Truppe am Start und sind neu in der Bayernliga. Wenn ich mir die Qualität im Kader von Kempten ansehe haben wir das heute gar nicht schlecht gemacht. Es war sicher die ein oder andere Strafzeit zu viel, die Kempten aufgrund seiner Klasse gnadenlos ausgenutzt hat. Bei 5 gegen 5 waren wir fast ebenbürtig.“
Tatsächlich machte an diesem Abend das Powerplay den großen Unterschied, gleich fünf ihrer acht Treffer erzielten die Allgäuer mit einem oder zwei Spielern mehr auf dem Eis. Nach einer schnellen 2:0 Führung im ersten Drittel sah vieles nach einem ruhigen Abend für die Sharks aus. Doch man lehnte sich wohl ein wenig zu sehr zurück und Ruck zuck stand es 2:2. Mauro Seider sorgte dann unmittelbar vor der Pause zur 3:2 Führung nach dem ersten Abschnitt. Kempten kontrollierte von nun an die Partie. Immer mit zwei oder drei Treffern im Vorsprung verwaltete man die Führung clever und erzielte, gerade in Überzahl durchaus sehenswert herausgespielte Tore. Für den größten Jubel im Stadion sorgte „Heimkehrer“ Eric Nadeau mit einem platzierten Schlagschuss zum 7:3 Zwischenstand. Sein erster Treffer im Trikot der Sharks wurde frenetisch bejubelt, er hat einfach immer noch ein hervorragendes Standing in Kempten. Clever gespielt, 6 Punkte nach zwei Spieltagen, ein gelungener Saisonstart, gerade für den neuen Coach in seiner ersten Saison hinter der Bande ein gutes Gefühl. Am Sonntag ist spielfrei, so dass ab sofort schon die Vorbereitung auf die beiden Spiele in Geretsried und zuhause gegen Schongau beginnen kann.
(ESCK/th)
  
   
schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Aufopferungsvoller Auftritt in Miesbach von 12 Feldspielern

(BYL)  Bevor es am Sonntag zum Heimspiel kommt, mussten die Mighty Dogs am Freitag Abend nach Miesbach. Gerade mal zwölf Feldspieler standen für Headcoach Andreas Kleider zur Verfügung. Verzichten musste er auf Grüner, Masel, beide Akers und Melchior. Somit mussten Heckenberger und Bär vor in den Sturm.  Von Beginn an machten die Hausherren Druck und gingen durch Rizzo in der zweiten Minute in Führung.  In der fünften Spielminute musste Roßberg dann sein ganzes Können abrufen und bewahrte seine Kameraden vor dem 2-0 Rückstand.  Kurz darauf hatte Hood die erste Möglichkeit zum zwischenzeitlichen 1-1. Wenigen Minuten später hatte auch Marquardt eine Möglichkeit zum 1-1. Dann wurde das Spiel innerhalb kurzer Zeit gedreht. In der 12 Minute macht Hood per Penalty nach Foul an Ostertag das 1-1 und eine Minute später sogar zum 1-2! Kurz vor der Pause konnte Miesbach durch März den Ausgleich erzielen.
Zu Beginn des ersten Drittel musste Münzberg verletzt vom Eis und ist auch zu Beginn des zweiten Drittel nicht mehr mit auf die Bank. Er war bereits im Krankenhaus zu weiteren Untersuchungen und fuhr am Abend wieder mit dem Mannschaftsbus heim. Wenige Sekunden nach dem Beginn des zweiten Drittel hätte Bär fast die erneute Führung die Dogs erzielen können. Allerdings machte Geratsdorfer einen guten Job und verhinderte den erneuten Rückstand. In der 27 Minuten musste dann Andreas Kleider sehen, dass Sean Fischer eine fünf Minuten Strafe bekommen hat, nach einem unglücklichen Zweikampf. Gleich die ersten Aktionen gehörten den Dogs, die durchaus auf 2-3 erhöhen konnten. Etwas später kassierten dann die Hausherren eine 2 Minuten Strafe. Durch eine gutes Powerplay-Killing überstanden das die Mannen um Semjon Bär die fünfminütige Unterzahl. Miesbach erhielt in der 35 Minute zwei Strafen und somit entstand eine 3 vs 5 Überzahl. Hier kam es in der Folge zur umstrittenen Szene. Hood netzte sehenswert ein und das Tor wurde nicht gegeben. Hood erhielt vorher eine 2 Minuten Strafe – aus Sicht eines Schiedsrichters – wegen hohen Stocks. Die vielen Strafen auf beiden Seiten unterbrachen den Spielfluss etwas, aber die Mighty Dogs zeigten bis dato eine tadellose Leistung. In der Pressekonferenz wurde Andreas Kleider zur Szenen mit dem vermeintlichen 2-3 für seine Mannschaft befragt. Seine Reaktion (leicht schmunzelnd) lässt darauf deuten, dass er nicht einverstanden war mit der Entscheidung – und auch weiteren:
„Muss ich jetzt darauf was sagen? Ich habe die Welt nicht mehr verstanden!“
Im dritten Drittel ging es weiter wie bisher. Die Dogs zeigten viel Kampfgeist und eine geschlossene Mannschaftsleistung. So überstand man die ersten Minuten in Unterzahl und ging durch Sides in der 49 Minute absolut verdient wieder in Führung! Dies war natürlich zeitgleich sein erster Treffer in der Bayernliga! Die restlichen 11 Minuten versprachen natürlich Spannung pur und es bot sich ein Krimi. Während es für die Dogs noch eine unendliche Restspielzeit von knapp 11 Minuten gab, schien es für den TEV Miesbach zu wenig Zeit zu sein. Drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit und nah an einer Überraschung, kassierten die Mannen um Andreas Kleider erneut eine zwei Minuten Strafe. Gerade mal neun Sekunden lief die Uhr und Miesbach umjubelte das 3-3 durch keinen geringeren als Nick Endres. Jener Endres, der in seiner Zeit beim EC Pfaffenhofen regelmäßig gegen Schweinfurt seine Tore erzielte. Der Jubel war noch nicht vorbei und Benni Roßberg musste erneut hinter sich greifen und auf der Anzeigentafel stand ein 4-3 durch Rizzo, der seinen zweiten Treffer an diesem Abend markierte. Die Gastgeber konnten den Vorsprung über die Zeit retten und konnten sich am Ende über drei Punkte freuen, die sicherlich auch die Mighty Dogs verdient gehabt hätten.
Andreas Kleider auf der Pressekonferenz:
„Wir kommen mit 12+2 Mann nach Miesbach und nach zehn Minuten stehen mir nur noch 11 Feldspieler zur Verfügung, weil Nils Münzberg sich verletzte. Ich kann heute meiner Mannschaft nichts vorwerfen! Aufopferungsvoll gekämpft und führen bis kurz vor Schluss mit 2-3 und verlieren unglücklich mit 4-3. Die Mannschaft hat mindestens einen Punkt, wenn nicht sogar drei Punkte verdient gehabt!“
Sein Gegenüber, Michael Baindl, war natürlich am Ende zufrieden mit dem Ergebnis seiner Mannschaft, hatte aber auch einiges an Kritik für seinen TEV:
„Die ersten zehn Minuten sind wir gut ins Spiel gekommen, waren sehr druckvoll und führen dann auch 1-0. Dann hat irgendeiner den Stecker bei meiner Mannschaft gezogen – ich weiß es nicht. Wir haben eher Weierhockey gespielt. Auch unser Powerplay war etwas zerfahren. Ich habe das so von meiner Mannschaft ab der zehnten Minute noch nie gesehen und wenn es hoffentlich nur einmal passiert in so einer Saison, dann war es wohl in diesem Spiel heute. „
Die komplette Pressekonferenz können alle Interessierten auf der Facebook-Seite der Mighty Dogs in voller Länge anhören.
Weiter geht es schon am Sonntag um 18 Uhr im Icedome gegen die Erding Gladiators, die ihr Heimspiel am Freitag Abend deutlich gegen den ESV Buchloe mit 8-2 gewann.
(ERVS/imd)


schweinfurtmightydogsSchweinfurt Mighty Dogs
Gegnercheck – TSV Erding „Gladiators“

(BYL)  3. Spieltag: Gegen die Gladiators im Icedome! Nach den Heimsiegen gegen Haßfurt und Dorfen gilt es für die Jungs, um Headcoach Andreas Kleider das Momentum mitzunehmen – Spielbeginn gegen den TSV Erding ist am Sonntag, den 09. Oktober, um 18.00 Uhr. Bei den Gladiators blickt man nach der Abstiegsrunde in der vergangenen Saison wieder nach Oben. Das Ziel für das Team um Neu-Trainer Andreas Becher liegt mittelfristig in der Oberliga, damit einhergehen soll eine Verjüngung des Kaders. Ein Blick auf die Abgänge macht deutlich, dass außer den beiden Kontingentspielern Callaghan und Hrazdira nur Ü30-Spieler den TSV verlassen haben. Dem gegenüber stehen bei den Neuzugängen einige vielversprechende junge Spieler sowie Importspieler Ryan Murphy, der zuletzt für den Ligakonkurrenten Amberg auf dem Eis stand und der 21-jährige Top-Verteidiger Simon Franz, der aus Dorfen verpflichtet wurde. Zum Saisonauftakt hatten die Gladiators dem Tabellenschlusslicht der vergangenen Bayernliga-Saison nicht genug entgegenzusetzten und verloren den Auftakt beim VfE Ulm/Neu-Ulm mit 4:2. Freitag Abend hingegen konnten die Gladiators ihr erstes Heimspiel der noch jungen Saison gegen den ESV Buchloe deutlich mit 8-2 gewinnen.
Headcoach Andreas Kleider zum zweiten Heimspiel der Saison:
„Das ist natürlich der nächste schwere Brocken, den wir überwältigen müssen. Das Spiel in Miesbach hat zwar Kraft gekostet, aber die Moral und das Selbstvertrauen der Jungs ist bei 100%! Natürlich hoffe ich, dass ich am Sonntag mehr wie 11 bis 12 Feldspieler zur Verfügung habe. Das werden wir aber erst am Sonntag morgen zusammen mit den betroffenen Jungs besprechen, wer mir dann zur Verfügung steht.“
(ERVS/imd)
  
    
loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Nervenpartie für den EHC Waldkraiburg: Besseres Ende für die Löwen im Penaltyschießen

(BYL)  Nach der starken Leistung in der letzten Wochen gingen Fans und Spieler der Löwen mit einem guten Gefühl in die Bayernliga-Partie gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm. Doch die Devils, die ebenso angetrieben vom eigenen Sieg gegen Erding nach Waldkraiburg kamen, hatten gute Argumente gegen einen Löwen-Sieg in ihren Eishockeytaschen.
Bereits vor dem Spiel gab es Hiobsbotschaften für Waldkraiburg. Trainer Markus Berwanger lag krank zu Hause und überließ seinen Platz auf der Bank Jürgen Lederer (EHC Waldkraiburg „Oans Bee“ und Robert Lode. Ob es am fehlenden Coach lag oder an einer schweren Woche, das erste Drittel verschliefen die Löwen nahezu komplett. Ulm spielte mit einer drückenden Überlegenheit und ließ den Löwen nur wenig Luft zum Atmen. Jedoch kam auch wenig Beeindruckendes von den Industriestädtern in dieser Phase. Lediglich Christoph Lode im Tor zeigte gewohnt starke Leistungen und hielt die Löwen im Spiel. Ganze 19 Minuten und 58 Sekunden funktionierte diese Taktik, doch kurz vor der Pause überraschten die „Devils“ die Löwen noch mit dem 0:1 und rüttelten die gesammelte Waldkraiburger Mannschaft wieder wach.
Ein wenig ließ das Aufwachen noch auf sich warten und so liefen die Löwen die ersten Minuten im zweiten Durchgang weiter den spritzigen Ulmern hinterher. Ganz klar ist noch nicht an welchem Punkt der Schalter umgelegt wurde doch es passierte. Plötzlich und aus dem Nichts heraus spielten die Löwen mit und es entwickelte sich ein Eishockeyspiel wie wir es lieben. Zwar gelangen noch nicht alle Pässe der Waldkraiburger ebenso wie die ein oder andere Einzelaktion zu durchschaubar war, jedoch sah das Spiel nun insgesamt besser aus. Chancen gab es auf beiden Seiten und ebenso einen Faustkampf. Letzterer bescherte Waldkraiburgs Tim Ludwig wie auch dem Ulmer Spieler Johannes Scheitle jeweils eine Spieldauer-Strafe, weshalb sie das Spiel darauf von der Tribüne aus genießen dürfen. Abgesehen von dieser Einlage jedoch, passierte nicht mehr viel in diesem Spieldrittel, weshalb es beim Stand von 1:1 in die Kabine ging.
Um es gleich vorwegzunehmen: Auch der dritte Durchgang brachte nichts Zählbares auf die Anzeigetafel. Langweilig war das Spiel keinesfalls, neben den Möglichkeiten durch Decker, Hipetinger Stanik oder Neuert, schafften auch Situationen wie die doppelte Strafe für Florian Brenninger für Nervenkitzel, auf den die Löwen sicher gerne verzichtet hätten. So ging es nach 60 gespielten Minuten für beide Teams in die Overtime. Mit viel Platz auf dem Eis, die Overtime wird drei gegen drei gespielt, ergaben sich für Ulm und auch für Waldkraiburg gute Möglichkeiten. Eine davon durch Stanik, der am rechten Pfosten lauernd jedoch die frühzeitige Entscheidung verpasste. Ebenso wie Max Cejka, der nach etwa zweieinhalb Minuten plötzlich einen Alleingang auf das Gehäuse von Heckenberger laufen konnte. Letzterer bleib jedoch, wie so oft an diesem Abend, Sieger. Nach einer torlosen Overtime ging es für beide Teams ins Penaltyschießen. Hier legte zuerst Waldkraiburg vor und Jan Loboda traf als einziger der drei Löwen-Schützen.  Auf Ulmer Seite und im dritten Versuch war es Jonas Mikulic der Christoph Lode letzten Endes bezwingen konnte. Den zweiten Penalty und somit den Siegtreffer für die Löwen erzielte etwas später Florian Brenninger eiskalt durch die Beine von Heckenberger.
Ein Spiel, aus dem die Löwen-Spieler sicherlich viel lernen können fand somit mit einem blauen Auge für die Löwen ein Ende. Die ersten zwei Punkte sind im Sack, nun hoffen Fans und Verantwortliche natürlich auf mehr.
(EHCW/aha)
  
    
ercsonthofenERC Sonthofen
ERC Sonthofen – Eine Saisonvorschau

(BLL)  Das Team des ERC Sonthofen lieferte als Krönung der vergangenen Bezirksligasaison das, was sich die Sonthofner Eishockeyfamilie seit dem Neuanfang in der Bezirksliga so sehr wünschte, den Aufstieg in die Eishockey-Landesliga. Fast nach Belieben dominierten die Oberallgäuer dort ihre Kontrahenten und gewannen bis auf eine Partie alle Begegnungen, was ihnen neben dem Landesligaaufstieg zusätzlich den Titel der Bayerischen Bezirksligameisterschaft einbrachte.
Wir schauen auf den ERC vor dem Start in die Landesligasaison: Welche Rolle wird der ERC in der Landesliga spielen, wie steht es um den Verein und welches Ziel haben die Schwarz-Gelben?
Das Trainerteam:
Nach dem ERC-Urgestein Peter Waibel aus dem Trainerteam ausschied, verpflichtete der Verein den 54-jährigen Helmut Wahl als gleichberechtigten Trainer neben Spielertrainer Vladimir Kames. Wahl stand die letzten drei Jahre an der Bande des ESC Kempten 1b. Zuvor leitete er das Landesligateam des EV Pfronten und die dortige U18. Weitere Stationen waren drei Jahre Landes- bzw. Regionalliga mit dem ESC Kempten und die Jugend und Junioren des ECDC Memmingen in der Bayernliga. In den Achtziger- und Neunzigerjahren lief der gebürtige Kemptner für Lindau und Kempten in der Regional- bzw. 2. Bundesliga auf.
Das Team:
Vier Neuzugänge und zwei Nachrücker ersetzen sechs Abgänge: Ende Mai mussten sich die Kreisstädter gleich von sechs Spielern verabschieden. Goalie Dominik Bauer, Kapitän Christian Tarrach, Tobias Waibel, Joachim Hartmann, Luca Dick und Tobias Köberle beendeten ihr Engagement aus privaten Gründen und standen dem Verein nicht mehr zur Verfügung. Allesamt wertvolle Spieler, die es zu ersetzen galt. Diese anspruchsvolle Aufgabe meisterte Sonthofens Trainer und sportlicher Leiter Vladimir Kames mit Bravour:
Das Sonthofner Tor bleibt mit dem Torhüterduo Fabian Schütze und Calvin Stadelmann weiterhin eine Festung. Beide erwiesen sich in der vergangenen Saison wiederholt als Meister ihres Faches. Als Backup steht der 17-jährige U20-Nachwuchstorhüter Felix Ottenbreit zur Verfügung.
Sonthofens Defensive bekam mit Roman Zwicker einen Allrounder. Den schnellen 19-Jährige zog es aus Füssen (DNL U20 D2) nach Sonthofen. Er verfügt neben seiner Schnelligkeit über einen starken Handgelenkschuss. Gute Dienste wird auch Neuzugang Nicolas Neuber leisten, der mit Erfahrung aus der Bayernliga und der deutschen U16-Nationalmannschaft aufwarten kann. Angeführt wird die Defensivabteilung weiterhin von Spielertrainer Vladimir Kames selbst. Einem der besten Verteidiger der Landesliga. Ihm beigestellt sind künftig auch die beiden jungen Verteidiger Niklas Holzschneider und Aaron Grillinger, die ebenfalls für die U20 des ERC auflaufen werden.
Im Offensivbereich haben die Fans des ERC künftig ein Luxusproblem. Sie werden in der kommenden Saison zwei Publikumslieblinge auf dem Eis anfeuern müssen. Zum einen „Vorlagenwunder“ Ondrej Havlicek mit seiner grandiosen Stocktechnik und Spielübersicht und zum anderen „Mister Sonthofen“ Marc Sill, der im Sommer aus Füssen zurückkam. Dem ERC gelang mit Sill ein Transferhammer, der in der Landesliga seines gleichen sucht. Der 33-jährige torgefährliche Rechtsschütze verfügt über eine beeindruckende Vita und wird nicht nur auf dem Eis eine führende Rolle im Team übernehmen. Mit Lukas Stadelmann verpflichteten die Oberallgäuer kurz vor Saisoneröffnung ein weiteres Eigengewächs. Lukas Stadelmann, Bruder von ERC-Goalie Calvin Stadelmann, war zuletzt mit den Eisbären Oberstdorf auf Punktejagd. Der 24-jährige Linksschütze stand bereits bei den Testspielen gegen Kempten und Bad Wörishofen im Aufgebot der Oberallgäuer.
Entgegen den Planungen wird U20-Nachwuchsspieler Linus Schöll aus privaten Gründen leider doch nicht für die 1. Mannschaft auflaufen.
Das Ziel:
Gekommen um zu bleiben, das ist das Ziel der Oberallgäuer. Der Verein möchte sich langfristig in der Landesliga etablieren und damit den Nachwuchsspielern eine Perspektive bieten. In der Hauptrunde strebt das Trainerduo die gesunde Tabellenmitte an. Alles Darüberhinausgehende „wäre dann ein Zuckerl oben drauf“, so Trainer Helmut Wahl im Sommerinterview.
Die Vorbereitung:
Das Team um Kapitän Christian Engler gewann zwei der fünf Testspiele. Im ersten Moment mag das nach nicht viel klingen, bei genauerer Hinsicht lagen die Schwarz-Gelben aber voll im Soll. Die ersten beiden Partien gegen den höherklassigen Bayernligisten EHC Königsbrunn gingen mit insgesamt vier Treffern und siebzehn Gegentreffern haushoch verloren. Dafür gab es mehrere Gründe, der bedeutendste dürfte aber die herausragende Qualität der Königsbrunner Mannschaft sein, die mit einigen namhaften Spielern aus der DEL und DEL2 aufwarten kann. Das Team aus dem Landkreis Augsburg wird in der Bayernliga eine führende Rolle übernehmen. Für den ERC waren die Brunnenstädter mindestens eine Nummer zu groß. Bei der dritten Partie in Kempten gegen den dort heimischen höherklassigen Bayernligisten ESC Kempten scheiterte der ERC durch viele Strafzeiten teils an sich selbst. Das Endergebnis war mit 5:7 denkbar knapp, wenn man bedenkt, dass auf Sonthofer Seite insgesamt neun Spieler fehlten und der ERC über weite Strecken in Unterzahl agieren musste. Die alte Eishockeyregel „Auf der Strafbank gewinnt man kein Spiel“ trifft in diesem Fall ins Sonthofner Mark. Die beiden letzten Vorbereitungsspiele gegen den klassenniedrigeren Bezirksligisten EV Bad Wörishofen dominierte der ERC in allen Belangen, was auch die Torausbeute mit 21 Treffern und nur zwei Gegentreffern untermauert. Alles in allem merkte man den Oberallgäuern eine ordentliche Leistungssteigerung während der Testpielphase an. Kleinere Unstimmigkeiten sollten bis zum Saisonbeginn am 09. Oktober 2022 zu beseitigen sein, sodass ein erfolgreicher Start in die Landesliga im Bereich des Möglichen liegt.
Die Liga:
Wie zu Beginn der Bezirksligasaison vor zwei Jahren ist auch die diesjährige Landesliga die große Unbekannte. Gegen zwei der acht künftigen Kontrahenten konnte der ERC im vergangenen Jahr zwei Testspiel-Siege einfahren. Der SC Forst wurde mit 5:2 besiegt und in Pfronten gelang den Kreisstädtern ein 5:3-Erfolg. Gegen die anderen Teams (ERC Lechbruck, EHC Bad Aibling, SC Reichersbeuern, ESV Burgau 2000, TSV 1863 Trostberg, SG TSV Schliersee/TEV Miesbach 1b) liegen keine Erfahrungen vor. Ein Blick in die letztjährige Tabelle verrät allerdings, dass der SC Reichersbeuren in der Landesliga Gruppe 2 die größte Durchschlagskraft bewies. Das Team aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen gewann fünfzehn der achtzehn Vorbereitungsspiele und beendete die Aufstiegsrunde als Spitzenreiter.
Der Verein:
Sonthofens Eishockeyverein macht sich. Der sportliche Erfolg aller Mannschaften hat sich im vergangenen Jahr eindrucksvoll eingestellt. Unglaubliche 738 Tore schossen die Mädels, Jungs, Frauen und Männer für ihren ERC und beendeten die Saison dadurch in fünf Fällen mit der Meisterschaft (inkl. 1. Mannschaft) und in einem Fall mit der Vizemeisterschaft, wobei für die beiden jüngsten Teams U9 und U11 noch keine Tabellenwertung angedacht war. Die Sonthofner Eishockeyfamilie kann also mehr als stolz auf diese tollen Leistungen sein, welche sich neben den Akteuren selbst die Trainer- und Betreuerteams zuschreiben dürfen: Der Verein beschäftig nämlich mit Vladimir Kames einen hauptamtlichen Nachwuchstrainer, der zusammen mit den lizenzierten Trainerinnen und Trainern die sportliche Ausbildung der Kinder koordiniert. Unterstützt wird die Trainerschaft von ehrenamtlichen Betreuern, die sich um alle Belange der Spielerinnen und Spieler kümmern und von vielen ehrenamtlichen Helfern, die den Spielbetrieb organisieren und so erst ermöglichen.
Aber auch außerhalb der Eisfläche macht der Verein eine gute Figur. Für viele Sonthofner Eishockeybegeisterte ist er wie eine zweite Heimat. Der familiäre Umgang und der Zusammenhalt im Verein sind tragende Säulen, welche gerade auch in diesen schweren Zeiten Halt geben. Die vielen ehrenamtlichen Helfer um den Vorsitzenden Roman Hanisch leisten einen wichtigen Beitrag für den Eishockeysport und im Besonderen für die Gesellschaft. Es werden Werte wie Zusammenhalt, Toleranz sowie Fairness vermittelt und die geistige und körperliche Gesundheit der Spielerinnen und Spieler gefördert.
Finanziell befindet sich der Verein ebenfalls auf dem richtigen Weg. Verbindlichkeiten der letzten Jahre wurden weiterhin abgetragen und Kassenwart Paul Hoeter konnte sich am Ende des Vereinsjahres sogar über einen Überschuss auf den Vereinskonten freuen. 
Das Umfeld:
Das Sonthofner Umfeld hat mindesten Bayernliganiveau. Trotz der Krise schätzen und unterstützen viele Sponsoren weiterhin das Vorhaben „ERC“. Der Dauerkartenverkauf wurde rege angenommen und auch die verkauften Einzelkarten für die beiden Vorbereitungsspiele zeigten die anhaltende Begeisterung für die „Sonthofner Jungs“. Eine große Stütze -ohne die es in Sonthofen kein Eishockey gäbe- ist nach wie vor die Stadt Sonthofen, die u. a. mit ihren Eismeistern für optimale Trainings- und Spielbedingungen sorgt. 
Das erste Punktespiel findet am 09.10.2022 ab 18 Uhr in der Eissporthalle Sonthofen statt.
(ERCS/ko)
  
     
    

Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
    
eisadlerdortmundEisadler Dortmund
Kein Glück bei der Chancenverwertung - 2:3 Heimniederlage gegen Lauterbach

(RLW)  Am Freitagabend unterlagen die Eisadler Dortmund im zweiten Saisonspiel den Luchsen aus Lauterbach mit 2:3 (1:1,0:2,1:0). Mehr als 300 Zuschauer waren ins Eissportzentrum
Westfalen gekommen und sie sahen eine muntere Partie mit zwei Mannschaften, die sich auf Augenhöhe begegneten.
Die Gäste aus Hessen gingen in der 5. Minute etwas überraschend mit 1:0 in Führung.
Die Dortmunder hatten eigentlich mehr vom Spiel, aber leisteten sich eine
Unaufmerksamkeit in der Abwehr, die prompt zum Gegentreffer führte. Beeindruckt oder
gar geschockt waren die Hausherren nicht, denn in der 8. Minute konnte EAD-Neuzugang
Noah Bruns auf Vorlage von Robin Loecke und Matthias Potthoff zum 1:1 ausgleichen.
Danach beruhigte sich das Spielgeschehen ein wenig und beide Mannschaften hatten
Chancen in Führung zu gehen. Ein weiterer Treffer wollte erstmal nicht fallen, so dass es
mit einem Unentschieden in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel waren die Luchse dann die aktivere Mannschaft und sorgten mit
einigen Chancen für Unruhe vor dem Dortmunder Tor. So konnten die Gäste dann in der
27. Minute erneut in Führung gehen und vier Minuten später sogar auf 3:1 erhöhen.
Danach allerdings gaben die Eisadler Gas. Schöne Kombinationen und gut
herausgespielte Chancen wurden entweder vergeben oder der Luchse Keeper konnte
parieren. Damit ging es mit einem 2-Tore-Rückstand in die Kabine.
Im letzten Drittel sahen die Zuschauer dann eine gut spielende und kämpfende
Dortmunder Mannschaft. Der Aufwand wurde belohnt und in der 48. Minute traf Frederik
Hemeier auf Vorlage von Igor Furda und Vladyslav Sushkov zum erneuten
Anschlusstreffer. Die Spielberechtigung für Vladyslav Sushkov war erst Freitagmittag
eingetroffen und der ukrainische U20 Nationalspieler konnte somit in seinem ersten
Pflichtspiel für die Eisadler den ersten Punkt für sich verbuchen.
Jetzt wollten die Eisadler mehr, doch so langsam aber sicher lief ihnen die Zeit davon.
Angriff auf Angriff folgte, doch die EAD-Offensive leidet momentan etwas an Scheiben-
und Schlussglück. Selbst die Maßnahme von Trainer Kevin Thau den Torwart zugunsten
eines weiteren Feldspielers vom Eis zu nehmen, half nicht. Es blieb bei der knappen
Heimniederlage.
Kevin Thau: "Die Moral stimmt. Kämpferisch ziehe ich den Hut vor meinen Jungs. Wir
haben im letzten Drittel alles versucht, es hat heute nicht sollen sein. Die individuelle
Klasse des Gegners können wir nicht verhindern, aber meine Jungs werden schnell lernen
müssen, auf der einen Seite diese Dinge besser zu verteidigen und auf der anderen Seite
die Chance konsequent zu verwerten."
(EAD/tb)
  
   
ratingenRatinger Ice Aliens
Ice Aliens erobern die Tabellenspitze zurück

(RLW)  Im dritten Spiel der Saison traten die Ice Aliens gegen die Realstars aus Bergisch Gladbach an und zum dritten Mal trafen sie auf einen Mini Kader. Gegen 11 Feldspieler und einen Torwart gewannen sie mit 6:1, taten sich aber über weite Strecken der Partie schwer.
Bei den Ice Aliens fehlte krankheitsbedingt Tim Brazda in der ersten Sturmreihe, für ihn rückte Stefan Traut nach. Auch Benjamin Hanke fehlte aus privaten Gründen, was die erste Reihe komplett sprengte. Insgesamt fand das Team nicht richtig in die Partie, viele Fehlpässe waren zu beobachten und die Präzision im Abschluss ließ zu wünschen übrig. Trainer Frank Gentges war mit dem Spiel seiner Mannschaft auch nicht zufrieden: „wir haben uns heute über weite Strecken schwergetan. Einerseits haben wir aus den vielen Chancen viel zu wenig Zählbares gemacht, andererseits hat uns unser starker Torwart immer wieder im Spiel gehalten. Das Fehlen von Tim Brazda und Benjamin Hanke war deutlich zu merken."
Bis zur zehnten Spielminute dauerte es, als Malte Hodi den ersten Treffer für die Ratinger erzielte. Die Gäste aus dem Bergischen versuchten in der Folge ihre stabile Defensive aufrecht zu halten blieben dran und kamen mit einem Konter in der 17. Minute durch Erhardt zum Ausgleich. Mike Klingsporn sorgte noch vor der ersten Pause für die erneute Führung.
Das zweite Drittel zeigte schnell, dass der Kräfteverschleiß bei den Realstars einsetzte. Dennoch kämpfte die Truppe von Trainer Thomas Schmitz tapfer weiter, konnte aber die nachfolgenden Treffer nicht mehr verhindern. David Gorski erzielte das 3:1 in der 26. Minute und Brian Westerkamp erhöhte kurz vor der zweiten Pausensirene auf 4:1. Für die Ice Aliens ergaben sich noch viele Chancen, doch im Abschluss waren sie zu harmlos. Das Bild zeigte sich auch im letzten Abschnitt. Stefan Laschitzky erhöhte in der 43. Minute schnell auf 5:1, Malte Hodi setzte mit dem letzten Treffer des Abends den Schlusspunkt.
(RIA/pia)
  
     
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
salzgittericefightersSalzgitter Icefighters
Icefighters verlieren letzten Test gegen Falken

(RLN)  Mit einem 2:9 (0:2, 1:2, 1:5) schließen die TAG Salzgitter Icefighters am Freitagabend das letzte Testspiel der Vorsaison gegen die Harzer Falken ab. Während das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan in der letzten Woche in Braunlage nur knapp unterlegen war, funktionierte in der Eishalle am Salzgittersee nur sehr wenig.
Anfangs allerdings hielt man noch gut dagegen bis die Gäste sich per Doppelschlag in Führung brachten (17., 19.) und eine 0:2-Führung mit in die Pause nahmen. Zurück auf dem Eis keimte Hoffnung durch den 1:2-Anschlusstreffer (28.) wieder auf, doch der Titelverteidiger nagelte zwei weitere Tore innerhalb kurzer Zeit in die Maschen und zeigte wohin es geht. Im letzten Drittel war das Spiel mit dem 1:5 (46.) praktisch schon gelaufen. Neuzugang Thomas Pape sorgte noch für das 2:5 (50.), danach trafen nur noch die Gäste.
"Wir waren gestern sehr unorganisiert in unserem gesamten Spiel und auch irgendwie nicht anwesend. Wir kamen nicht wirklich rein und waren meistens einen Schritt zu spät. Bei den Offensivaktionen haben Klarheit und Geradlinigkeit gefehlt. Das müssen wir aufarbeiten und bis zum Saisonstart nächste Woche Sonntag abstellen", kommentiert Vit das Spiel.
(SVASS/jb)
  
     
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
fassberlinFASS Berlin
Auswärtssieg in intensivem Spitzenspiel

(RLO)  Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem starken Rückhalt Patrick Hoffmann im Kasten gewinnt FASS Berlin mit1:3 (0:1, 0:1, 1:1)bei den Chemnitz Crashers. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen haben Headcoach Christopher Scholz und sein Team einen optimalen Start in die Saison hingelegt.
FASS musste auf Bohn, Neugebauer, Levin, Eickmann, Miethke und Volynec verzichten. Dafür stand Luis Noack im Line-up, der überraschend diese Woche in Berlin war und die Position von Volynec übernahm.
333 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen von Beginn an eine intensive und attraktive Begegnung, in der beide Teams die neutrale Zone schnell überbrückten und den Abschluss suchten. Beide Torleute hatten viel Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Arnsperger im Tor der Gastgeber musste dennoch in der 6. Minute hinter sich greifen, als Nico Jentzsch eine blitzsaubere Kombination über Patrick Czajka und Tom Fiedler mit dem 0:1 abschloss. Dies gab den konzentriert spielenden Weddingern noch mehr Sicherheit.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts gelang Niklas Pilz das 0:2, als sein Schuss von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor fand (23.). Allerdings mussten die Berliner in der Folge oft in Unterzahl agieren, so dass Chemnitz im Spiel blieb. Aber selbst eine fünfminütige Unterzahl (Felix Kübler hatte eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassiert) wurde schadlos überstanden.
Auch im letzten Abschnitt bot sich das gleiche Bild: Beide Gegner spielten schnell und mit Zug zum Tor. Bereits gut drei Minuten vor Spielende nahmen die Crashers den Torhüter zugunsten eines sechsten Skaters vom Eis, was Patrick Czajka nach Zuspiel von Nico Jentzsch 20 Sekunden später mit dem 0:3 bestrafte. Leider blieb Patrick Hoffmann der Shut-out verwehrt, denn Fritz erzielte in Überzahl noch den Ehrentreffer.
FASS trifft am kommenden Samstag (15.10.22, 19:00 Uhr) im Erika-Heß-Eisstadion auf den ESC Dresden und will mit einem weiteren Sieg die Spitzenposition untermauern.
(FASSB/ah)
  
    
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Klarer Wölfe-Sieg gegen Tornado Niesky

(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben auch ihr zweites Heimspiel der Saison 2022/2023 in der Regionalliga Ost siegreich gestalten können. Vor 333 Zuschauern im Wolfsbau erspielte sich das Team von Coach Sven Schröder einen klaren 9:2 (2:0, 4:2, 3:0)-Heimsieg gegen Tornado Niesky. Tomas Rubes per Viererpack, Jan Meixner mit seinem ersten Treffer im Wölfe-Trikot, sowie Roy Hähnlein (2), Kapitän Kilian Glück und Christian Freitag erzielten die Tore für die Hausherren. Die beiden Ehrentreffer für Niesky erzielten Ex-Wolf Christoph Rogenz und Tom Domula.
Von Beginn an nahmen die Wölfe das Zepter in die Hand und bestimmten das Spielgeschehen auf dem Eis. Lediglich dem gut aufgelegten Keeper Daniel Köther hatten es die Tornados zu verdanken, dass die Hausherren erst in der 14. Minute Nutzen aus ihren Bemühungen ziehen konnten, als Tomas Rubes und Jan Meixner per Doppelschlag innerhalb von 33 Sekunden eine 2:0-Führung herausschossen, welche dann auch bis zur ersten Drittelpause Bestand haben sollte.
Gerade einmal vierzig Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt, als Ex-Wolf Christoph Rogenz kurzzeitig den Party-Crasher in Schönheide spielte und für Niesky auf 2:1 verkürzte. Nach weiteren gut acht Minuten hatten die Wölfe dann auch diesen Gegentreffer verdaut und Tomas Rubes erhöhte mit zwei Toren innerhalb von zwanzig Sekunden auf 4:1 (29.). Wiederum nur 84 Sekunden später stellte Roy Hähnlein mit seinem Treffer zum 5:1 endgültig die Weichen auf Heimsieg. Den Tornados gelang zwar durch Tom Domula noch das 2:5 (31.) aus Nieskyer Sicht, doch quasi im Gegenzug erzielte Tomas Rubes mit seinem vierten Treffer im Spiel das 6:2 (31.) für die Gastgeber.
Im Schlussdrittel ließen die Wölfe dann gar nichts mehr anbrennen, während den Tornados immer mehr die Puste ausging. Die Folge waren drei weitere Wölfe-Treffer von Roy Hähnlein (49.), Kilian Glück (52.) und Christian Freitag (59.) zum 9:2-Endstand.
An dieser Stelle wünschen wir den beiden Tornado-Spielern Eddy Lysk und Yves Platzk, welche sich im Spielverlauf wohl doch schwerwiegender verletzt haben, gute Besserung und schnellstmögliche Genesung!
Die Trainer-Stimmen zum Spiel gab es auf der anschließenden Pressekonferenz, welche unter https://www.youtube.com/watch?v=rrq93Nua51w zu sehen ist.
Das nächste Meisterschaftsspiel findet am kommenden Samstag, dem 15.10.2022 statt, wenn die Schönheider Wölfe ab 17:00 Uhr die Jungfüchse vom ES Weißwasser im heimischen Wolfsbau erwarten. Tickets für diese Begegnung können ab sofort unter https://schoenheiderwoelfe.vbotickets.com/events erworben werden.
(SW/mg)
  
    
lev_berlinLandesliga Berlin
Update zum Spielplan der Landesliga Berlin

(LLB)  Wie berichtet muss der Spielplan der Landesliga Berlin ein wenig umgebaut werden, Grund dafür ist der verschobene Eröffnungstermin des Eisstadions Neukölln. Nun wurde der aktualisierte Spielplan an die Vereine geschickt, allerdings musste dieser komplett überarbeitet werden und umfasst deshalb viele Änderungen.
Eigentlich sollten nur die im November im Neukölln gestrichenen Spiele neu angesetzt werden. Das klappte aber nicht und so gibt es ab November einen überarbeiteten Spielplan. Nicht betroffen sind die Spiele aus dem Oktober, diese finden wie angesetzt statt. Es klappte auch leider nicht mehr an jedem Wochenende einen kompletten Spieltag mit fünf Spielen anzusetzen. Das hat zur Folge, dass die Hinrunden nicht wie geplant im Dezember abgeschlossen sein wird, sondern erst im Januar. Allerdings sind hier noch neun Spiele ohne Termin, diese sollen aber schnellstmöglich nachgereicht werden. Im Moment wird auch noch ab Dezember mit dem Eisstadion Neukölln geplant. Dennoch gibt es auch im Dezember einige Änderungen im Spielplan. Auf den Spielplan der Rückrunde muss auch weiter gewartet werden.
Der Spielplan wurde in die Übersicht eingefügt und kann nun ebenso abgerufen werden, wie die Tabelle und ab Dienstag auch die Statistik der Saison 2022/23. Alles gibt es unter https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-archiv
(NIS/ns)
  
    
fassberlinFASS Berlin 1b/1c
Allstars gewinnen Vereinsduell

(LLB)  Mit einem schwer erarbeiteten 3-Erfolg (1:0/0:3/2:1) gegen die 1b der Weddinger startet Titelverteidiger FASS Berlin Allstars in die neue Saison.
Bei der 1b gab es wieder Änderungen, auch wenn der Kern zusammenblieb. Bei den Allstars war auch nur wenig Bewegung im Kader und so ging der Titelverteidiger als Favorit in diese Partie. Komplett konnten beide nicht in diese Partie gehen. Die 1b trat mit 13 Feldspielern an, den Allstars stand ein Spieler weniger zur Verfügung. Im Tor begannen Felix Kaden (1b) und Maximillian Lorenz (Allstars).
Beide Teams versuchten Angriffe zu fahren, viele Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus. Die Allstars hatten zwar Vorteile, trotzdem gerieten sie nach 17 Minuten in Rückstand. In Überzahl traf Lars Kornmüller mit einem Schuss von der blauen Linie. Die Allstars kamen ebenfalls noch zu einem ersten Powerplay, es blieb aber nach 20 Minuten beim knappen 1:0.
Es gelang den Allstars auch im 2. Drittel nicht die 1b unter Druck zu setzten. Im Gegenteil, diese griff weiter munter an und hatte ein Chancenvorteil. Nach 30 Minuten kam die 1c doch zum Ausgleich, Lucien Aicher schoss den Puck unter die Latte. Am Spielverlauf änderte sich aber nichts, die 1b spielte weiter gut mit und machte den Allstars das Spiel schwer. Nach 36 Minuten gelang der 1c aber doch die Führung, Niklas Krautz fälschte einen Schuss von Jörg Müller unhaltbar ins Tor ab. Und zwei vor der Pause konnte Lucien Aicher nach einem Break zum 1:3 abstauben. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, denn beide ließen weitere Chancen liegen. Da die Allstars ihre Chancen besser nutzten, war diese Führung nicht unverdient.
Im letzten Drittel gelang es der 1c besser Druck auszuüben, es gab aber weiter immer gefährliche Konter der 1b. Nach 47 Minuten jubelte die 1b, aber die Schiedsrichter entschieden nach kurzer Beratung auf kein Tor.  Drei Minuten später stand es doch 2:3, Robert Bäuerle machte es wieder richtig spannend. Die 1b griff weiter an, fing sich dann aber durch einen Konter das 2:4. Lukas van Bassewitz konnte die 1c nach 50 Minuten wieder mit zwei Toren in Führung bringen. 3:20 vor dem Ende kam die 1b den Torhüter vom Eis, sie versuchten es nach einer Strafe gegen die Allstars mit sechs Feldspielern und sie hatten damit Erfolg. Wieder traf Robert Bäuerle und es stand 124 Sekunden vor der Schlusssirene 3:4. Weiter ohne Torhüter wurden die Allstars von der 1b unter Druck gesetzt. Es blieb aber beim knappen 3:4.
Sicherlich ist bei der 1b noch ein wenig Luft nach oben, sie zeigte aber eine gute Leistung. Bei den Allstars muss noch einiges passieren, um eine Chance auf die Titelverteidigung zu haben.
(NiS/ns)
  
    
oscberlinOSC Berlin 
Ein Dutzend Tore, die noch viel Arbeit bedeuten - für beide Mannschaften

(LLB)  Vereinsinterne Duelle sind natürlich interessant, wenn zwei Mannschaften des selben Vereins in der selben Alters-/Spielklasse aufeinandertreffen. Sie bergen aber auch eine gewisse Brisanz, wenn die „zweite“ Mannschaft der „ersten“ beweisen will, dass man zu Unrecht als die „zweite“ betitelt wird. Und so gab es schon einige Spiele, die sich mehr als Playoff-Endspiel präsentierten. Das interne Duell beim OSC war aber keins dieser Kategorie; es war „schiedlich friedlich“ und deutlich. Mit 12:0 (5:0 4:0 3:0) setzte sich die „Erste“ am Samstagabend im P9 durch. Trotz des deutlichen Ergebnisses werden die Trainer beider Mannschaften gesehen haben, dass ihnen noch viel Arbeit bevorsteht.
Durchaus gut besetzt waren beide in der Glockenturmstraße erschienen; 12 + 2 bei der „Ersten“ und 14 + 2 bei der 1b. Da es ja auch das erste offizielle Spiel der Seniorenmannschaften des Vereins war, machte man auch gleich eine kleine Saisoneröffnungsfeier, die mit zwei Ehrungen verbunden war. Danach ging es dann auf dem Eis ans Eingemachte, wo schnell klar wurde, wer das Sagen hat. Die „Erste“ bestimmte Spiel und Puck, die „Zweite“ setzte auf eine Konter-Taktik. Es wäre müßig, jetzt die Tore im Einzelnen zu kommentieren oder auch die vergebenen Konterchancen, aber insgesamt kann man feststellen, dass die Erste gute Ansätze hat, aber immer wieder die Zielstrebigkeit vermissen lässt. Sie brauchen einfach zu viele Anläufe bzw. Rebounds, bis die Chance auch erfolgreich verwertet ist. Das könnte sich bei Mannschaften anderen Kalibers, wenn es nicht so viele zweite Schüsse gibt, durchaus rächen. Und bei der Zweiten ist es eine Tatsache, dass man die Konter hat, aber letztlich nicht kaltschnäuzig genug ist, diese auch zu verwerten. Die einzelnen Spieler zeigen förmlich Nerven, wenn es Eins auf Eins geht. Man hat das Gefühl, dass sie überrascht sind, diese Chance bekommen zu haben.
Die Erste ließ Patrick Einsiedler über das gesamte Spiel im Tor, bei der Zweiten wurde nach dem zweiten Drittel von Tobias Meißner auf David Engel gewechselt. Trotz aller Friedlichkeit gab es auch Strafen; insgesamt vier Mal mussten die Strafbankbetreuer ihren Aufgaben nachkommen, also hatten auch die Schiedsrichter einen eher ruhigen Abend oder – um es scherzhaft zu formulieren – eine leicht verdiente Aufwandsentschädigung.
Das Spiel war eine verschärfte Trainingseinheit inklusive Schiedsrichterbetreuung und mit dem Wissen, dass noch ganz andere Gegner kommen werden, ein nahezu perfekter Aufgalopp für die kommenden Wochen.
(OSCB/NIS/mp)
  
 
 
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