IHP NachrichtenDonnerstag 8.April 2021
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 11 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
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Eisbären BerlinEisbären verlieren gegen München mit 0:5 (DEL) Die Eisbären Berlin verlieren auch die zweite Partie der PENNY DEL Saison 2020/21 gegen den EHC Red Bull München. Die Berliner unterlagen den Münchenern am 36. Spieltag der laufenden Spielzeit in der Mercedes-Benz Arena mit 0:5. Mit einem Punktequotienten von 2,09 bleiben die Eisbären aber weiterhin Tabellenführer der Gruppe Nord. Stürmer Leo Pföderl bestritt seine 450. Partie in der Deutschen Eishockey Liga. Die Gäste gingen im ersten Spielabschnitt durch zwei Tore von Roy (10.) und Ehliz (16.) mit 2:0 aus Münchener Sicht in Führung. Im Mitteldrittel erhöhten die Bayern durch zwei weitere Treffer von Bourque (25.) und Maione (40./SH1) auf 4:0. Redmond (51./PP1) sorgte im Schlussabschnitt für den 5:0-Endstand. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das Spiel war wie ein Weckruf für uns. Es gibt nicht viel Gutes über die Partie zu sagen. Wir haben aber, mit Blick auf die bisherige Saison, eine konstante Mannschaft. Wir müssen aus dieser Begegnung lernen, gerade mit Blick auf die anstehenden Spiele. Morgen geht es für uns ja direkt weiter, da müssen wir besser auftreten. Wir müssen härter arbeiten und schneller agieren. Wir werden unsere Lehren aus der heutigen Partie ziehen und es morgen gegen Schwenningen hoffentlich direkt umsetzen.“ Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das Spiel war frustrierend für uns. Das Positive aus den beiden Partien gegen München ist, dass wir gesehen haben, worauf es ankommen wird, um solche Teams zu schlagen. Wir sind definitiv gut genug, um Mannheim und München zu besiegen. Dafür müssen wir aber 100 % geben und die Zweikämpfe gewinnen. Wir waren heute einfach oft einen Schritt zu langsam und hatten kaum Möglichkeiten, unsere Pässe zu spielen. Auch die Münchener hatten ihre Probleme, wenn wir sie früh attackiert und ihnen kaum Zeit und Platz gelassen haben. Wir hatten auch heute durchaus unsere Chancen, aber es hat nicht sollen sein. Das Gute ist, dass wir morgen direkt die Chance haben, wieder auf die Gewinnerstraße zu kommen. Es gibt gegen Schwenningen keine andere Option als zu gewinnen.“ (EHCB/mebb) Eisbären BerlinEisbären besiegen Schwenningen mit 6:2 (DEL) Nach zuvor zwei Niederlagen, haben die Eisbären Berlin wieder gewonnen. 24 Stunden nach dem Misserfolg gegen München bezwingen die Berliner die Schwenninger Wild Wings am 37. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 in der Mercedes-Benz Arena mit 6:2. Durch diesen Sieg verbessern die Eisbären ihren Punktequotienten auf 2,12 und bleiben Tabellenführer der Gruppe Nord. Für Mark Olver war diese Partie das 200. Spiel in der PENNY DEL. Die Eisbären gingen durch Marcel Noebels (5.) und Lukas Reichel (7.) mit 2:0 in Führung, Spink (10.) und Pfaffengut (15.) konnten jedoch noch im Startdrittel für Schwenningen ausgleichen. Im mittleren Spielabschnitt gingen die Gastgeber durch einen Doppelschlag erneut mit zwei Treffern in Führung, Parker Tuomie (26.) und Jonas Müller (26.) waren die Torschützen. Zach Boychuk (49.) erhöhte im Schlussabschnitt auf 5:2 für die Berliner. Matt White (57./EN) stellte mit dem 6:2 ins leere Schwenninger Tor den Endstand her. Am Wochenende steht für die Eisbären Berlin der nächste Doppelspieltag an. Am Samstag, den 10.April 2021 gastieren die Berliner um 14:30 Uhr in Schwenningen. Bereits am Folgetag treten die Eisbären ebenfalls um 14:30 Uhr bei den Adler Mannheim an. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Nach der Niederlage gestern ging es uns heute um Wiedergutmachung. Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen und die beiden frühen Treffer waren gut fürs Selbstvertrauen. Die Gegentore resultierten aus kleinen Fehlern unsererseits. Das Mitteldrittel war ausgeglichen und durch die beiden Treffer kam unser Selbstbewusstsein auch zurück. Das ist ein gutes Signal für die nächsten Tage. Jetzt müssen wir wieder regenerieren, am Wochenende stehen direkt wieder lange Auswärtsfahrten mit schweren Spielen an.“ Eric Mik (Verteidiger Eisbären Berlin): „Es war wichtig, dass wir heute gewonnen haben. Das war die richtige Antwort nach den beiden Niederlagen gegen München. Heute haben wir wieder auf die Details geachtet und härter gearbeitet. Vorne haben wir unsere Chancen genutzt. In der Verteidigung haben wir den Gegner so gut es ging vom Tor ferngehalten. Wenn doch einmal etwas durchkam, stand Tobias Ancicka parat. Wir sind froh über die drei Punkte und müssen so weitermachen.“ Zach Boychuk (Stürmer Eisbären Berlin): „Die beiden Partien gegen München waren enttäuschend. Daher ist dieser Sieg heute sehr bedeutend. Wir wollten unser Selbstvertrauen zurückgewinnen, das ist uns gelungen. Wir haben von Anfang an stark gespielt und Tobias Ancicka hat super gehalten. Nach der letzten Durststrecke ohne Tore war es für unser Selbstbewusstsein sehr wichtig, dass sowohl meine Reihe als auch die Noebels-Reichel-Pföderl-Reihe wieder getroffen haben. Am Samstag wird es wieder ein sehr hartes und körperbetontes Spiel gegen Schwenningen. Sie brauchen jeden Punkt für die Playoff-Qualifikation und wir wollen unsere Tabellenführung verteidigen. Zudem ist die Eisfläche in Schwenningen kleiner.“ (EHCB/mebb) |
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Düsseldorfer EGWilder Schlagabtausch mit Ingolstadt - DEG siegt mit 5:4 (DEL) In normalen Zeiten liefen aktuell die Halbfinal-Serien in der Deutschen Eishockey Liga. In dieser besonderen Saison ist der Kampf um die Playoff-Plätze noch in vollem Gange. Auch die Düsseldorfer EG mischt noch mit. Im zweiten Aufeinandertreffen mit dem ERC Ingolstadt innerhalb von zwei Tagen ging es um ganz wichtige Punkte. Die schienen im 300. DEL-Spiel von Ken André Olimb schon verloren, doch die DEG drehte das Spiel im irren Schlussabschnitt und setzte sich in einem dramatischen Match mit 5:4 (0:0; 2:4; 3:0) durch. (DEG/pdeg) |
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Nürnberg Ice TigersSponsoren-Offensive mit neuem Partner und Gesellschafter (DEL) Die DEL-Saison 2021/22 startet im September, hinter den Kulissen ist die Vorbereitung für die Ice Tigers aber bereits in vollem Gange: Der Nürnberger Eishockeyklub richtet zum Start der neuen Spielzeit seine Vermarktungsstrategie noch breiter aus – und hat dazu mit der Agentur roeschke&roeschke einen neuen Gesellschafter an Bord, der viel Erfahrung im Bereich Sponsoring mitbringt. In der aufgrund der Coronapandemie verkürzten DEL-Saison 2020/21 laufen aktuell erstmals die Vorrundenspiele zwischen den Vereinen der Nord- und Südgruppe, die ersten vier Teams pro Gruppe ziehen in die Playoffs um den Meistertitel ein. Bei den Nürnberg Ice Tigers richtet sich der Fokus aber bereits jetzt voll auf die neue Spielzeit: Die fränkischen Eishockey-Profis holen zum Beginn der Vorbereitungen für die Saison 2021/22 eine erfahrene Marketing- und Eventagentur als Partner und Gesellschafter an Bord. „Je früher wir weitere Unterstützer aus der fränkischen Wirtschaft für uns gewinnen können, desto größer die Planungssicherheit. Mit einer breiteren Ausrichtung unseres Sponsoring-Angebots können wir also genau jetzt den Grundstein für den sportlichen Erfolg für die nächsten Jahre und Spielzeiten legen“, begründet Ice Tigers-CEO Wolfgang Gastner die Entscheidung, sich unternehmerisch eng mit der Werbeagentur roeschke&roeschke GmbH zu verknüpfen. „Simon Röschke und sein Team sind dafür die optimale Ergänzung. Ich bin sehr gespannt auf die neuen Impulse und Ideen!“ Mit roeschke&roeschke setzen die Nürnberg Ice Tigers künftig auf einen Partner, der sich optimal mit Sponsoring auskennt: Als privatwirtschaftlicher Veranstalter der glanzvollen Ball-Events „Opernball in Nürnberg“ und „Ball der Unternehmer“ haben die Agenturgründer Simon und Andreas Röschke gemeinsam mit ihrem 10-köpfigen Team bereits über 500 Sponsoringengagements abgewickelt. „Wir sind in Nürnberg hauptsächlich für Bälle bekannt, aber wir können natürlich auch gut mit Pucks umgehen“, so Geschäftsführer Andreas Röschke mit einem Augenzwinkern. Dass das 10-köpfige Team hinter den Röschke-Brüdern flexibel ist, bewiesen die Kommunikationsprofis auch im vergangenen Sommer: Mit einer spontanen Idee trotzten sie dem Corona-Sommer und stellten innerhalb weniger Wochen das Autokino am Nürnberger Airport, den Consorsbank Autokino-Sommer – auf die Beine. Ab der neuen DEL-Saison geht es bei roeschke&roeschke nun auch sportlich zu: Als neuer Mitgesellschafter und „Offizielle Marketing- und Eventagentur der Ice Tigers“ sind die Nürnberger Werbespezialisten hauptsächlich für die Vermarktung von Partnerprogrammen und Sponsorings sowie für die Betreuung der Partner zuständig. „Wir freuen uns unheimlich über das Vertrauen und diese neue, spannende Aufgabe. Ich habe natürlich schon in meinem Netzwerk vorgefühlt und bereits jetzt einige konkrete Anfragen für eine Zusammenarbeit“, blickt Simon Röschke zuversichtlich in die Zukunft. Mit dem modularen Konzept will das Team von roeschke&roeschke die Sponsorenpakete der Ice Tigers noch individueller auf mögliche Unterstützer zuschneiden und den Engagements damit eine noch größere Strahlkraft verleihen. „Erst wenn das Gesamtpaket zur Marke passt und die richtigen Menschen erreicht werden, dann haben wir unser Ziel erreicht. Denn nur dann zahlt sich das Engagement langfristig für beide Seiten aus“, weiß Netzwerk-Experte Simon Röschke. Ice Tigers-Geschäftsführer Wolfgang Gastner schließt sich an: „Nicht nur auf dem Eis, sondern auch hinter den Kulissen ist Teamwork enorm wichtig. Deshalb freue ich mich sehr über diese Partnerschaft auf Augenhöhe!“ (NIT/rh) |
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Starbulls RosenheimMichael Gottwald erneut für WM-Vorbereitung mit der U18 Nationalmannschaft berufen (OLS) Die U18-Nationalmannschaft des DEB startet die erste Vorbereitung auf die IIHF U18-Eishockey-Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr vom 26.04.2021 bis zum 06.05.2021 in den USA stattfindet. Für den zweiten Teil der WM-Vorbereitung vom 07.04. bis zum 11.04.2021 wurde auch Michael Gottwald von den Starbulls Rosenheim berufen. Die Maßnahme findet am Bundesstützpunkt in Füssen und in Zug in der Schweiz statt. Der 18-jährige Michael Gottwald spielt bereits seit seinem zehnten Lebensjahr bei den Starbulls Rosenheim und hat sämtliche Nachwuchsteams der grün-weißen durchlaufen. Der talentierte Abwehrspieler zeigte in dieser Saison schon ansprechende Leistungen für die erste Mannschaft der Starbulls Rosenheim in der Oberliga. Trotz seinem jungen Alter konnte er sich auf diesem Niveau behaupten und absolvierte bis jetzt 29 Spiele für die erste Mannschaft. Dabei gelang es ihm, sein erstes Saisontor zu erzielen und drei Vorlagen zu geben. Für die U18-Nationalmannschaft absolvierte Michael Gottwald bisher ein Spiel und konnte auch schon im ersten Teil der WM-Vorbereitung unter dem Headcoach Steffen Ziesche sein Können unter Beweis stellen. „Ich freue mich sehr und bin glücklich, auch für den zweiten Teil der WM-Vorbereitung wieder mit im Kader zu sein. Den Adler auf der Brust zu tragen ist ein großartiges Gefühl und erfüllt mich jedes Mal wieder mit Stolz. Ich werde auch in diesem Lehrgang wieder alles geben, um mich bestmöglich zu zeigen und bei der Weltmeisterschaft in den USA dabei zu sein. Ich bin auch meinem Verein, den Starbulls sehr dankbar, dass ich in dieser Saison die Möglichkeit bekommen habe, bei der ersten Mannschaft zu spielen und mich so weiterzuentwickeln. Ich wünsche den Jungs für die anstehenden Playoff-Spiele gegen den VER Selb nur das Beste. Auf geht´s Jungs, gebt nochmal alles in den letzten Spielen!“, so Michael Gottwald über seine Nominierung für die WM-Vorbereitung mit der U18-Nationalmannstchaft. „Wir sind sehr stolz, dass Michael Gottwald wieder für die U18-Nationalmannschaft berufen wurde und jetzt auch bei dem zweiten Teil der WM-Vorbereitung in Füssen und in der Schweiz dabei sein darf. Das ist nicht nur eine großartige Auszeichnung für ihn persönlich und seine super Entwicklung, sondern auch für unseren gesamten Verein und unsere Nachwuchsarbeit. Unsere Nachwuchstrainer leisten jeden Tag eine herausragende Arbeit und bringen unsere Talente so sportlich und persönlich einen Schritt weiter. Bei der sportlichen Ausbildung ist es für uns enorm wichtig, die Jungs nicht nur zu Sportlern, sondern auch zu Persönlichkeiten auszubilden. Wir kennen Michael jetzt schon seit er in der U12 bei uns angefangen hat und der ganze Verein steht hinter ihm, auch für die kommende Weltmeisterschaft. Viel Spaß Michael!“, so Nachwuchschefcoach Oliver Häusler. Auch der Headcoach der ersten Mannschaft, John Sicinski, freut sich über die Nominierung seines Abwehrtalents. „Ich bin sehr glücklich und stolz, dass Michael auch für den zweiten Teil der WM-Vorbereitung mit der U18-Nationalmannschaft berufen wurde. Er hat in diesem schwierigen Jahr mit der Pandemie seine Chance genutzt, in der ersten Mannschaft zu zeigen, was er kann. Lieber Michael, ich wünsche dir im Namen der ganzen Mannschaft alles Gute für die WM-Vorbereitung mit der U18-Nationalmannschaft. Zeig was du kannst!“ (SBR/rm) Starbulls RosenheimKnappe Niederlage in Selb setzt Starbulls unter Druck (OLS) Die Starbulls Rosenheim verlieren das dritte Spiel der Playoff-Halbfinalserie der Eishockey-Oberliga Süd gegen die Selber Wölfe am Mittwochabend knapp mit 2:3. Fehlende Effektivität im Überzahlspiel und eine schwache Chancenverwertung sind die entscheidenden Parameter dafür, dass die Grün-Weißen als keinesfalls schlechtere Mannschaft den zweiten Auswärtssieg der im Modus „Best of five“ ausgetragenen Serie verpassen. Die Starbulls liegen nun mit 1:2 Siegen im Rückstand. Das vierte Spiel am Freitag im ROFA-Stadion (19:30 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv) muss die Mannschaft von Trainer John Sicinski gewinnen, um ein alles entscheidendes fünftes Spiel am Sonntag zu erzwingen. Beim dritten Spiel der Halbfinalserie müssen die Starbulls weiterhin auf mehrere wichtige Akteure verzichten. Maximilian Vollmayer, offensivstarker, torgefährlicher und punktbester Verteidiger der gesamten Liga, muss nach einer wieder aufgebrochenen Verletzung wie schon im letzten Spiel am Ostermontag passen. Timo Bakos und Sebastian Stanik erhielten noch kein grünes Licht für eine Rückkehr auf das Eis. Michael Gottwald weilt bei der U18-Nationalmannschaft. Die Partie in der Selber Netzsch-Arena beginnt denkbar schlecht für die Starbulls. Die Abstimmung in der Rosenheimer Defensive stimmt nicht, Carl Zimmermann hat Platz und Zeit, trifft die Scheibe zunächst gar nicht, kann sie aber im zweiten Versuch aus kurzer Distanz doch noch im kurzen Eck versenken –gerade einmal 82 Sekunden sind gespielt. Aber die Starbulls erwehren sich dem Versuch der Hochfranken, weiterhin Druck auszuüben, mit Erfolg. Beim ersten Rosenheimer Powerplay kommt Selbs Steven Deeg aber zur Breakchane, doch Starbulls-Torwart Andreas Mechel kann den zweiten Treffer der Hausherren mit einer guten Parade verhindern. Die Starbulls sind vor der ersten Pause zweimal ganz nah dran am 1:1: In einer ersten Rosenheimer Druckphase kommen die Gastgeber in der Defensive ins Schwimmen, ein verdeckter Schuss von Michael Baindl bleibt aber an einer Schlittschuhkufe vor dem Torraum hängen (10.). Beim dritten Überzahlspiel der Grün-Weißen beweist Curtis Leinweber viel Spielverständnis und setzt Tobias Meier ein, der die Scheibe komplett unbedrängt aus kurzer Distanz nicht am Selber Keeper Michel Weidekamp vorbeibekommt (17.). Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts übernehmen die Starbulls die Regie auf dem Eis. Die Hausherren spekulieren auf schnelle Gegenstöße aus ihrer kompakten Abwehr heraus, Aber der Rosenheimer Druck wird zu groß. Nach einem Schuss von Florian Krumpe, den Michael Baindl noch abfälscht, steht es 1:1 (26.) – und die Starbulls bleiben das Team mit mehr Scheibenbesitz, mehr Vorwärtsdrang, mehr Torchancen, schießen im zweiten Drittel fast dreimal so oft auf das gegnerische Tor als die Hausherren. Doch die Wölfe sind eiskalt im Powerplay. Das erste Überzahlspiel der Hochfranken dauert ganze zehn Sekunden. Nick Miglio trifft mit dem Rücken zum Tor per Rückhand zum 2:1 (31.), die Rosenheimer Abwehrarbeit sieht dabei unglücklich aus. Zuvor hatte Enrico Henriquez-Morales per „Bauentrick“ den Rosenheimer Führungstreffer auf dem Schläger, danach vergeben Michael Baindl, Alexander Höller und Tobias Meier wunderschön herausgespielte Großchancen. In Überzahl tun sich die Starbulls auch in der fünften Situation schwer, kommen zu keiner einzigen klaren Einschussmöglichkeit. Die knappe Führung der Gastgeber zur zweiten Pause entspricht trotzdem weder dem Spielverlauf, noch dem Chancenverhältnis. Das dritte Drittel müssen die Starbulls in Unterzahl beginnen, lassen aber die kompletten zwei Minuten keinen einzigen gegnerischen Torabschluss zu. Klare Torchancen sind und bleiben auf beiden Seiten nun Mangelware. Auch das nächste Powerplay der Hausherren verpufft ohne Wirkung. Den Grün-Weißen läuft mehr und mehr die Zeit davon, gegen die jetzt wieder sehr konzentrierte und kompakte Selber Defensivarbeit fehlen effektive Ideen. Curtis Leinweber erarbeitet sich quasi. mit der Brechstange die Chance zum 2:2, setzt den Puck aber knapp am rechten Kreuzeck vorbei (57.). Mit zusätzlichem Feldspieler und ohne Torwart kommen die Starbulls nicht mehr in Abschlussposition, und als Dennis Schütt an der gegnerischen blauen Linie ausrutscht hat Carl Zimmermann freie Bahn und bringt den Puck im leeren Rosenheimer Tor zum 3:1 unter (60). Beppo Frank gelingt 16 Sekunden vor der Schlussirene mit einem sattem Schuss von der blauen Linie noch der zweite Rosenheimer Treffer. Nach dem 4:3-Auswärtssieg nach Verlängerung im ersten Spiel am Karsamstag und der 2:5-Heimniederlage im zweiten Aufeinandertreffen am Ostersonntag liegen die Starbulls nun in der im Modus „Best of five“ ausgetragenen Serie mit 1:2 Siegen im Rückstand. Die Chance, auf 2:2 auszugleichen und ein alles entscheidendes fünftes Spiel am Sonntag zu erzwingen haben die Grün-Weißen am Freitag auf eigenem Eis. Spielbeginn beim vierten Aufeinandertreffen der Halfbfinalserie zwischen den Starbulls Rosenheim und den Selber Wölfen ist um 19:30 Uhr. Die Partie im ROFA-Stadion wird live auf www.sprade.tv übertragen. (SBR/mh) |
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VER SelbWölfe erkämpfen sich den zweiten Sieg der Serie (OLS) Unsere Wölfe holen sich im dritten Spiel der Halbfinalserie den zweiten Sieg und haben nun am Freitag in Rosenheim die Möglichkeit, die Serie vorzeitig zu entscheiden. Nach einem souveränen ersten Drittel, das unsere Wölfe klar dominierten, war es in den verbleibenden 40 Spielminuten ein hartes Stück Arbeit für unsere Cracks, den Sieg einzufahren. Rosenheim kam besser ins Spiel und verlangte der Wölfe-Defensive alles ab. Doch letztendlich stand nach 60 Minuten und zwei Treffern von Zimmermann sowie einem Powerplay-Tor von Miglio 3:2 für unsere Farben. Wie schon in den vorausgegangenen Partien der Halbfinalserie gehörte der erste Spielabschnitt klar unseren Wölfen. Trotz dreier Hinausstellungen in den ersten 20 Minuten hatten unsere Cracks alles im Griff und ließen vor Weidekamps Gehäuse kaum Gefahr aufkommen. Dass das Wolfsrudel so ruhig agieren konnte, lag unter anderem an der frühen Führung, welche Zimmermann auf Zuspiel von Linden bereits in der zweiten Spielminute besorgte. Weitere Chancen durch Deeg in Unterzahl, Gare und Hammerbauer, der vielleicht besser auf einen seiner beiden mitgelaufenen Sturmpartner abgespielt hätte, machte der wiederum starke Mechel im Rosenheimer Tor zunichte. Die Starbulls agierten überwiegend harmlos und kamen mit dem Selber Druck nicht gut klar. Leinwebers Abschluss in der 10. Minute stellte für Weidekamp ebenso keine allzu große Herausforderung dar wie ein satter Schuss der Gäste in Überzahl in der 17. Minute. Die Starbulls kamen wie verwandelt aus der Kabine, agierten nun ihrerseits druckvoller und drängten unsere Farben zu Beginn des mittleren Spielabschnitts längere Zeit in die Verteidigungszone. Folgerichtig dann in der 26. Minute der Ausgleich für Rosenheim durch einen abgefälschten Schlenzer von der blauen Linie. Im weiteren Verlauf hielt Weidekamp bei einer Großchance von Henriquez das Unentschieden fest. Als unsere Wölfe in der 31. Minute ein Powerplay zugesprochen wurde, brauchte Miglio gerade mal zehn Sekunden, um Mechel zum 2:1 zu überwinden. Beide Mannschaften hatten nun bis zur zweiten Drittelpause zwei Großchancen zu verzeichnen: Miglio verzog knapp bei einem Unterzahl-Break und Slezak scheiterte bei einem Alleingang an Weidekamp. Im letzten Spielabschnitt rannten die Gäste von der Mangfall erwartungsgemäß an und versuchten alles, in der regulären Spielzeit zumindest noch zum Ausgleich zu kommen. Von einigen Entlastungsangriffen abgesehen, waren unsere Wölfe mit Defensivaufgaben beschäftigt, die sie aber mit Glück und Geschick meisterten. Als 25 Sekunden vor Schluss Zimmermann die Nerven behielt und die Scheibe zum 3:1 ins bereits verwaiste Rosenheimer Tor einschob, schien alles gelaufen. Doch gerade einmal neun Sekunden später brachte Frank die Gäste noch einmal auf 3:2 heran, was aber schlussendlich auch den Endstand darstellte. (VERS/oo) |
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| Das Saisonaus der Rockets in der Chronologie (OLN) Ein Mittwoch im April, der Kalender sagt, es sei der 7. Der Spielplan sagt: Heute Pre-Play-offs. Die Abschlusstabelle der Oberliga Nord sagt: Die EG Diez-Limburg spielt am Abend auswärts bei den Black Dragons in Erfurt um den Einzug ins Viertelfinale. Doch der Aufsteiger spielt nicht mehr. Corona hat die Rockets ausgebremst. Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres fällt die Krönung einer erfolgreichen Saison weg. Wer in Zeiten einer Pandemie spielen darf, der muss mit allem rechnen. Auch, dass er nicht mehr spielen darf. Bitter ist es dennoch. Aber es war dennoch richtig, genau diesen Weg zu gehen: Aufstieg, Oberliga Nord, die Chance wahrnehmen, unter diesen Umständen zu spielen. Alle wussten, was passieren könnte. Und würde man die Verantwortlichen heute fragen - jener Tag, an dem man eigentlich in Erfurt spielen sollte und an dem es sicherlich besonders weh tut - sie würden sagen: Wir würden es genau so wieder machen! Ein Mittwoch im April, der Kalender sagt, es sei der 1. Zu Scherzen ist die EGDL an diesem Tag jedoch nicht aufgelegt. Einzelne Spieler in der Mannschaft zeigen Symptome. Die ganze Saison über gab es keinen einzigen Corona-Fall innerhalb des Teams. Während andere Oberligisten zwischenzeitlich in Quarantäne mussten, konnten die Rockets immer trainieren und spielen. Mal jene Phase ausgenommen, als das Land Rheinland-Pfalz den Spielbetrieb zwischenzeitlich verboten hatte und man in andere Bundesländer ausweichen musste. Doch jetzt ist die Lage ernst, das wird schnell klar. Am Folgetag steht fest: Drei Schnelltests sind positiv. Ein Samstag im April, der Kalender sagt, es sei der 3. „Bitte Rückruf, Saison ist beendet.“ Die Whatsapp des EGDL-Vorsitzenden Steffen Krüger kommt eigentlich wenig überraschend, und dennoch gab es zunächst noch einen Funken Hoffnung. Die drei Schnelltests wurden zwar durch positive PCR-Tests bestätigt, doch der Rest des Teams ist negativ. Nun wird genau geprüft: Wann war der letzte Kontakt der Spieler zum Team? Besteht noch eine Möglichkeit, in enger Absprache mit den Behörden, den „Ausbruchsherd“ genau zu definieren und ihn vom Rest des Teams zu lösen? Mit der Whatsapp am Samstagmittag, es ist 12.28 Uhr, gibt es diese Hoffnung nicht mehr. In der Fußball-Bundesliga wären die positiven Ergebnisse nur eine Randnotiz, im Eishockey bedeuten sie: Das Team geht (zu großen Teilen) sofort in Quarantäne. Die Saison ist beendet. Ein Sonntag im April, der Kalender sagt, es sei Ostern. „Ich schiebe das noch vor mir weg, dass die Saison vorbei ist.“ „Ich kann das immer noch nicht glauben.“ „Es ist einfach unglaublich bitter.“ Das Team versucht die freien Tage irgendwie dazu zu nutzen, das plötzliche Saisonende zu verdauen. Gelingt nur bedingt. Dass nun der abgeschlagene Tabellenletzte Pre-Playoffs spielt - heute Abend anstatt der Rockets in Erfurt - bringt sogar Sport1 auf den Plan. Der Sportsender berichtet auf seiner Internetseite vom „Eishockey-Chaos!“ Ins gleiche Horn schlagen die Rockets bewusst nicht. Nochmal: Alle wussten, dass es passieren kann. Trotzdem drückt man heute Abend jenem Team die Daumen, das sich sportlich für diese Pre-Playoffs qualifiziert hat. Es wäre keine gute Sache für den Sport, wenn ein einziger glücklicher Tag ausreicht für die Teilnahme am Viertelfinale der Oberliga Nord. Ein Mittwoch im April, es ist noch immer der 7. Was bleibt ist ein bockstarkes sportliches Fazit. Die Rockets, vor fünf Jahren noch in der Hessenliga Zuhause, hatten den Mut, sich der Oberliga Nord zu stellen. Als bester Aufsteiger qualifizierte man sich auf Tabellenplatz 9 für die Pre-Playoffs und ließ gleich vier Mannschaften hinter sich. Diesen sportlichen Erfolg haben sich Mannschaft und Sportliche Leitung hart erarbeitet. Der verdiente Lohn bleibt aus - aber nur auf dem Eis. Denn den Respekt der Liga haben sich die Rockets hart erarbeitet und am Ende auch verdient. „Mein Saisonfazit fällt sehr positiv aus, auch wenn es natürlich mit einem extrem tränenden Auge ausgesprochen wird, was das Ende der Saison betrifft“, sagt Arno Lörsch, Sportlicher Leiter der Rockets. „Heute ist es unmöglich, über dieses Ende schon hinwegzusehen. Aber grundsätzlich haben wir unser sportlich gestecktes Ziel erreicht - das Erreichen der Pre-Playoffs war eigentlich nie ernsthaft gefährdet. Und das trotz aller Widrigkeiten, mit denen auch wir zu kämpfen hatten und mit allen Dingen, die wir als Aufsteiger zu lernen haben. Aber wir haben uns nie beirren und vom Weg abbringen lassen. Von daher fällt mein Fazit auch sehr positiv aus.“ „Es ist immer noch sehr bitter und natürlich bin ich auch noch immer enttäuscht“, sagt Rockets-Trainer Marius Riedel. „Aber man kann die Situation nicht ändern. Viel wichtiger ist jetzt, dass unsere Erkrankten schnell wieder gesund werden. Das ist am Ende das Wichtigste. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht, eine super Erfahrung für mich als Trainer an der Bande. Ich denke, wir haben phasenweise sehr gutes und attraktives Eishockey gespielt, was sicherlich auch beim Zuschauen Spaß gemacht hat. Mir war es wichtig, allen Spielern ihre Chance zu geben. Schade, dass wir uns nicht mit den Play-offs belohnen durften.“ In den kommenden Tagen werden die Rockets auch aus Sicht des Vorstands ein Saisonfazit ziehen. (EGDL/tn) |
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Crocodiles HamburgZusätzliche Prämie von voplan für Crocodiles Hamburg (OLN) Voplan beweist Treue auch in Corona-Zeiten. Die Ingenieurgesellschaft für Bauwerks- und Betoninstandhaltung mit Standort in Hamburg und Ravensburg unterstützt weiterhin die Crocodiles Hamburg in der Eishockey-Oberliga Nord. Seit 2018 sponsort sie das Team und legt jetzt sogar noch was drauf: Mit einer zusätzlichen Prämie für das Erreichen der Playoffs schafft voplan für den Profiverein einen weiteren Anreiz zum Aufstieg in die zweite Deutsche Eishockey Liga (DEL2). „Wir wissen, dass kontinuierliches Dranbleiben zum Erfolg führt. Und das wollen wir den Crocodiles mit unserem Sponsoring ermöglichen“, so die Geschäftsführung des deutschlandweit tätigen Ingenieurbüros. „Wir fühlen uns dem Eishockeysport verbunden“, und mit einem Augenzwinkern inszenieren die beiden Geschäftsführer Klaus Vogel und Joachim Streese ein Szenario, in dem irgendwann die Crocodiles Hamburg gegen die Towerstars Ravensburg, ebenfalls Partner des Ingenieurbüros, in der DEL2 antreten könnten. Voplan wirbt im Eisland Farmsen mit einer Bandenwerbung, hat eine Spielerpatenschaft übernommen und ist auf der Homepage der Crocodiles Hamburg präsent. (CH/tb) |
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| Saisonende für die Ice Dragons - Herford verliert im Drama von Hamburg gegen Rostock (OLN) Aus und vorbei – der Herforder Eishockey Verein ist in den PrePlayOffs der Oberliga Nord gegen die Rostock Piranhas mit 4:5 (1:0/1:3/2:1/0:1) nach Verlängerung gescheitert und zieht somit nicht in das Viertelfinale ein, während Rostock nun die Hannover Scorpions herausfordern darf. Bis auf Verteidiger Daniel Bartuli stand Chefcoach Jeff Job der gesamte Kader zur Verfügung. Beide Teams agierten von Beginn an konzentriert, verzichteten auf das Abtasten und suchten schon früh den Weg zum gegnerischen Tor. So entwickelte sich zunächst ein offenes Spiel mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Doch bis zum ersten Treffer sollte es dennoch etwas dauern. In der 16. Spielminute nutzte Herfords Kapitän Björn Bombis die gute Vorbereitung von Sturmpartner Christophe Lalonde zur 1:0-Führung aus kurzer Distanz, die bis zum ersten Seitenwechsel Bestand haben sollte. Im zweiten Spielabschnitt ließ der HEV gleich zu Beginn zwei Überzahlsituationen ungenutzt und versäumte es, den zweiten Treffer zu erzielen. Rostock fand in der Folge besser in das Spiel und nutzte seine Chancen effektiver. Matthew Pistilli sorgte mit einem Doppelschlag in der 30. Und 33. Minute für die Führung der Piranhas, die jedoch durch eine Kombination von Björn Bombis auf Ralf Rinke in der 34. Minute egalisiert wurde. Doch Rostock schlug erneut zurück und nutzte einen Zuordnungsfehler in der Herforder Hintermannschaft zum 3:2 in der 35. Spielminute durch Constantin Koopmann. So ging es mit der knappen Führung der Gastgeber in die Kabinen. Im Schlussabschnitt hatten die Gastgeber den besseren Start und gingen durch August von Ungern Sternberg Kuzara in der 43. Minute mit 4:2 in Führung. Herford konterte jedoch nur 30 Sekunden später durch Ralf Rinke zum 3:4. In der 48. Minute war Ralf Rinke erneut zur Stelle, als er in Überzahl den Puck im Anschluss an ein gewonnenes Bully unhaltbar in den rechten Torwinkel hämmerte und zum 4:4 ausglich. Äußerst spannend verliefen dann die letzten Minuten, als beide Teams die Entscheidung suchten, jedoch nicht mehr erfolgreich zum Torabschluss kamen. So ging es in die Overtime. Bereits in der zweiten Minute der Verlängerung nutzte Lukas Koziol einen Abpraller von der Bande, netzte zum entscheidenden Treffer ein und brachte sein Team in die nächste Runde. (HEV/som) |
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Rostocker ECPiranhas gewinnen 5:4 in der Verlängerung und stehen im Viertelfinale der Playoffs - Der Sieg im Pre-Playoff-„Heimspiel“ in der Hamburger q.beyond Arena gegen Herford bedeutet Erreichen der Playoffs! (OLN) Mit 5:4 (0:1, 3:1, 1:2, 1:0) nach Verlängerung gewannen die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Mittwochabend ihr Pre-Playoff-„Heimspiel“ in der Hamburger q.beyond Arena gegen den Herforder EV. Damit treffen sie in den Playoffs im Viertelfinale auf die bis dato stärkste Vertretung der Oberliga Nord 2020/21, die Hannover Scorpions. Neben Constantin Koopmann konnten am Mittwoch nach Knieverletzung auch Routinier Lukas Koziol und vom Förderlizenz-Partner Lausitzer Füchse Weißwasser Verteidiger Moritz Raab mitwirken. Die „Gastgeber“ taten sich in einem ausgeglichenen ersten Drittel im Gang nach vorn schwer und lagen letztlich mit 0:1 hinten. REC-Vizepräsident Christian Trems: „Noch läuft es bei uns nicht so gut. Wir wirken teilweise zu nervös und fahrig. Leider macht Herford mal wieder durch die Reihe von Routinier Björn Bombis das Tor. Wir müssen uns definitiv steigern.“ Und das taten die „Gastgeber“: 3:1 endete der Mitteldurchgang. Durch zwei wunderschön herausgespielte Tore von Matthew Pistilli innerhalb von drei Minuten (seine Saisontore 26 und 27) drehen die Piranhas die Partie. Nach dem 2:2 sorgte Constantin Koopmann umgehend für die erneute Führung. Christian Trems: „Der Druck auf beide Mannschaften wächst nun spürbar. Wir konnten durch zwei herrliche Treffer von Matthew das Spiel drehen und haben uns auch durch den Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Gut, dass wir mit einer Führung ins Schlussdrittel gehen. Es wird eng bleiben – wir müssen die Nerven behalten.“ Zwar büßten die Rostocker die 4:2-Führung noch ein, doch in der Verlängerung hatten sie die besseren Nerven: Nach 15 Minuten Eis-Aufbereitung wären noch einmal volle 20 Minuten gefolgt, es sei denn, eine der beiden Mannschaften würde ein Tor erzielen. Das war nach bereits 61 Sekunden der Fall: Ausgerechnet der zurückgekehrte Koziol sorgte für den Sieg des REC! Damit stehen die Piranhas wie bereits in der vergangenen Saison in den Playoffs! Christan Trems: „Mega-Erleichterung bei der Mannschaft, alles, was jetzt kommt, ist Zugabe. Gegen die Scorpions ist alles möglich.“ (NNN/at) |
| Donnerstag 8.April 2021 | www.icehockeypage.de | ||
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