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September 26
                         
September 2
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Harzer Falken
(RLNO)  Die Hammer Eisbären haben Stürmer Maxim Lukojanov mit einer Förderlizenz für den EC ausgestattet. Der 19-Jährige, der schon Erfahrungen in Nordamerika sammeln konnte, war zuletzt im Iserlohner Nachwuchs aktiv und soll nun Spielpraxis in Braunlage sammeln
  
Straubing Tigers
(DEL)  Angreifer Danjo Leonhardt hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss eine Pause von etwa drei Wochen einlegen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 6.April 2021

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 10 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
duesseldorferegDüsseldorfer EG
Wilder Schlagabtausch! Unglückliche 3:4-Niederlage beim ERC Ingolstadt

(DEL)  Die DEG hat das zweite Spiel ihrer zweiten Süd-Reise unglücklich verloren. Sie unterlag beim ERC Ingolstadt trotz guter Leistung und einem zum Schluss wilden Schlagabtausch mit 3:4 (0:0, 1:1, 2:3) und konnte so keine weiteren Punkte im Kampf um die Playoffs einfahren. Dennoch kann dieses Spiel für die letzten sechs Begegnungen Mut machen!
Der Kader: Die DEG zum dritten Mal in Folge mit unveränderter Aufstellung, also erneut ohne Stürmer Charlie Jahnke, der ebenso überzählig wie tapfer auf der Tribüne saß. Das Tor hütete heute Hendrik Hane. Und das ausgezeichnet.
Das Spiel: Die ersten Minuten gehörten den Gastgebern. Die Panther übten viel Druck auf das Hane-Gehäuse aus. Doch die gelben Gäste hielten konsequent dagegen und kamen ihrerseits zu ersten kleineren Möglichkeiten. Mit zunehmender Spielzeit wurde aus der ab-und-zu-Entlastung immer mehr rot-gelbe Spielkontrolle. Tobi Eder hätte nach zehn Minuten seine Farben in Führung bringen können, scheiterte aber an Nicolas Daws im Panther-Kasten. Auf der Gegenseite Hendrik Hane mehrere Male bereit und sicher. Große Torchancen blieben selten, aber es war ein torloses Unentschieden der unterhaltsamen Art. Nach 20 Minuten stand es 0:0.
Im zweiten Drittel war das Spiel ähnlich. Zwei spiel- und kampfstarke Gegner auf Augenhöhe. Und das war angesichts der Ingolstädter Stärke (ungefährdet Platz 3 in der Südgruppe) durchaus schon ein Kompliment. Es war schließlich die DEG, die als erstes Zählbares auf die Anzeigetafel brachte. Einen Konter über Matt Carey und Alex Karachun schloss Tobi Eder mit einem beherzten Schuss ins hohe Eck ab. Ein schöner Treffer bei 21:45! Doch die Düsseldorfer Freude hielt nicht lange. Nur 114 Sekunden später hielt Ingolstadts Soramis den Schläger in einen Schuss und fälschte unhaltbar ab. Anschließend mussten die Landeshauptstädter zwei Unterzahlspiele überstehen, eine Aufgabe, die sie bravurös meisterten. Und die DEG hätte auch ihrerseits treffen können. So scheiterten Alex Barta und Maxi Kammerer relativ freistehend. Da auch Hendrik Hane weitere gute Saves zeigte, stand es auch nach 40 Minuten unentschieden, jetzt allerdings 1:1.
Im Schlussdrittel begann die DEG mit einem Powerplay, aber trotz einiger guter Möglichkeiten blieb der Jubel aus. Den gab es dann auf bayerischer Seite. Aubry hielt den Schläger in einen Schuss von der Blauen – und irgendwie landete die Scheibe im Netz. Wieder so ein abgefälschtes Ding! Absolut unhaltbar. So lagen die Gäste nach 42:44 mit 1:2 zurück. Das Kreis-Team zeigte sich ungeschockt und spielte forsch weiter nach vorne – und hatte Erfolg! Ein From-Schuss fand seinen Weg ins Ingolstädter Tor. Zunächst war unklar, ob Buzas noch dran war. Egal! 2:2 bei 50:14. Und der Torreigen sollte weiter gehen. Aubry nur wenige Sekunden später mit dem 3:2 (50:45). Und erneut schlug die DEG zurück! Wieder war es Tobi Eder, der nach 54:56 ausgleichen konnte. Sein zweiter Treffer an diesem Tag. Doch dem ERC Ingolstadt gehörte der letzte Torerfolg: Kuffner sicherte seinem Team bei 55:22 das 4:3 und damit der Sieg. Erneut waren es nur wenige Sekunden gewesen – diesmal 26 – bis der ERC gekontert hatte. Ärgerlich! Und schade, denn die Düsseldorfer hatten erneut ein engagiertes und gutes Spiel gezeigt. An diese Leistung muss das Team anknüpfen!
Der Ausblick: Das nächste Match ist ein back-to back: Denn am kommenden Mittwoch heißt der Gegner erneut ERC Ingolstadt! Dann kommen die Seehofer-Städter um 18.30 Uhr in den Düsseldorfer ISS DOME. Die DEG will Revanche und die nächsten Punkte!
(DEG/pdeg)
  
   
Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Alexander Blank als „Rookie des Jahres” nominiert

(DEL)  Die Krefeld Pinguine freuen sich darüber, dass Pinguine-Stürmer Alexander Blank in der finalen Aus-wahl zum Nachwuchsspieler des Jahres in der PENNY DEL steht. Die sechs Finalisten verkündete die Liga am frühen Ostermontag. Der 19-Jährige, der sich in dieser Saison zu einer Stammkraft im Kader Clark Donatellis entwickelt hat, kommt in der laufenden Saison auf fünf Tore und vier Vorlagen. Zu-vor hat er in der Oberligamannschaft des KEV 81 bereits 27 Punkte (fünf Tore, 22 Vorlagen) in 16 Spielen erzielen können und lief sogar für die DNL-Mannschaft auf.
Geschäftsführer Sergey Saveljev: „Wir freuen uns für und zusammen mit Alexander über die Nomi-nierung. Er, aber auch das ganze Team, haben in dieser Saison hart gearbeitet und er ist nicht der einzige junge Spieler im Kader, der in dieser Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Wir sehen seine Nominierung auch als Bestätigung dafür, dass wir hier in Krefeld mit unserem Re-build auf dem richtigen Weg sind und werden in Zusammenarbeit mit dem KEV 81, der den Grund-stein für Alex‘ gutes Jahr gesetzt hat, weitere junge Spieler an die DEL-Mannschaft heranführen und ausbilden.“
Alexander Blank: „Die Nominierung ist eine große Ehre für mich. Ich habe dieses Jahr hart gearbeitet, wollte einfach das beste Eishockey spielen und mich verbessern. Dass es dank der Unterstützung meiner Mitspieler jetzt für die engere Auswahl zum Rookie des Jahres reicht, ist also auch ein Ver-dienst der Mannschaft und des Vereins. Es ist aber nur ein Zwischenziel und ich werde selbstver-ständlich weiter an mir und meinem Spiel arbeiten.“
Neben Alexander Blank sind auch der Iserlohner Taro Jentzsch, der Mannheimer Florian Elias, der Düsseldorfer Mirko Pantkowski, der Berliner Eric Mik sowie der Nürnberger Julias Karrer nominiert. Die Wahl zum Nachwuchsspieler des Jahres ist eine Fan-Wahl, die ab dem 5. April bis zum 18. April läuft. Unter www.del-rookie.de können Fans und Unterstützer für ihren Favoriten abstimmen.
(KEV/mt)
  
    
bayreuthtigersBayreuth Tigers
Landshut in Spielfreude – Tigers ohne große Gegenwehr…

(DEL2)  Mit jeweils 15 Feldspielern gingen beide Teams am Ostermontag in die Partie, die für die Gastgeber durch Mühlbauer schnell die erste Chance bereit hatte. Bei einer Strafe nach drei Minuten, als Gabriel Zimmermann in die Bande nagelte, zogen die Tigers ein gutes Powerplay auf, bei welchem sie fast die kompletten zwei Minuten im Angriffsdrittel agierten, dies aber nicht zum Erfolg in Form eines Treffers nutzen konnten. Auch Bindels, der einen schnellen Konter fuhr, konnte – noch leicht bedrängt von einem Gegenspieler – seine Möglichkeit in diesem Abschnitt nicht nutzen. Nach dann neun gespielten Minuten erhöhte Landshut den Druck – O’Brien konnte einen Alleingang nicht nutzen, den Herden stark vereitelte. Das anschließende, umkämpfte Bully nutzte dann Mühlbauer, der an die Scheibe kam und aus der Drehung zur Führung einschoss. Kurz darauf nahm der Torschütze einen langen Pass von Hofbauer auf, leitete diesen schnell und geschickt auf Forster weiter, der auf 2:0 stellte. Genau 11 Sekunden dauerte ein Powerplay des EVL, bis O’Brien dies mit einem Treffer für seine Farben, und dem 3:0, wieder beendete. Den wichtigen Anschlusstreffer der Tigers erzielte nach 17 Minuten Järveläinen von der blauen Linie, als kurz zuvor Gron noch gescheitert war.
Zum Anfang des zweiten Drittels machte Pätzold im Tor der Landshuter für Hübl Platz. Gleich zu Beginn wurde dieser auf die Probe gestellt, als Gron einen Pass der Landshuter an der eigenen blauen Linie ablauscht, auf den neu im Tor stehenden Goalie der Niederbayern zuläuft und knapp scheitert. Vielleicht hätte man sich das in diesem Augenblick das Momentum zu sich holen können. Mehr oder weniger im Gegenzug konnte
Laaksonen eine Scheibe, die hochsprang, aus der Luft mit der Rückhand zum 4:1 im Tor unterbringen. Wenn es bescheiden läuft, kommt dann noch Pech dazu, als eine von der Bande zurückspringende Scheibe bei Mühlbauer landet und dieser schnell reagiert, und gleichzeitig damit den nächsten Treffer auf die Anzeigentafel schreibt. Die beste Möglichkeit in diesem Abschnitt hatte noch Tim Zimmermann, der aus halblinker Position den Pfosten anvisierte.
Mit einer Strafe, die Meisinger zog – und die Davis wegen Reklamierens gleichzeitig noch zehn Minuten aus dem Spiel nahm – ging man in den Schlussabschnitt. Das Powerplay nutzte Landshut auch schnell, als Power mit dem 6:1 aufwartete. Mühlbauer erhöhte nur wenige Augenblicke später, und holte sich gleichzeitig damit seinen Hattrick ab – sogar noch. Ein Lattenkracher von Gron war noch die beste Möglichkeit für Bayreuth in diesem Abschnitt. Weihager machte, erneut in Überzahl, dann mit dem achten Treffer, den Deckel drauf.
„Verdienter Sieg für Landshut. Wie wollten heute Wiedergutmachung für das Spiel am Samstag. Wir spielen nicht gut. Schaffen es aber jedesMal den Gegner etwas zu helfen. Wie die Siege zu Stande kommen, ist schon seltsam. Trotzdem müssen wir besser sein, gerade in unserer defensiven Zone“, so Petri Kujala kurz nach der Partie.
(BT/av)
  
    
crimmitschauEispiraten Crimmitschau
3:4! Eispiraten mit Dämpfer im Playoff-Kampf - Westsachsen können 2. Veteranen-Tag nicht siegreich gestalten

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben am heutigen Montagabend einen herben Rückschlag im Kampf um die Playoffs hinnehmen müssen. Mit 3:4 unterlagen die Schützlinge von Mario Richer den Lausitzer Füchsen knapp am zweiten Veteranen-Tag im Kunsteisstadion Crimmitschau.
Eispiraten-Cheftrainer Mario Richer musste seine Reihen im Vergleich zur letzten Begegnung in Freiburg umbaue und sorgte somit für eine dicke Überraschung. Pünktlich zum Sachsenderby gegen Weißwasser ersetzte nämlich Carl Hudson den erkälteten André Schietzold. Hudson, durch eine schwere Augenverletzung lange gestoppt, spielte mit einem speziellen Visier bei seinem Comeback – und sollte schließlich auch der Protagonist des ersten Durchgangs werden.
Zunächst war es aber sein Kollege Ilya Andryukhov, der gleich zweimal innerhalb kürzester Zeit überragend und fast identisch parierte und seine Mannschaft so vor einem Gegentreffer bewahrte. Die Crimmitschauer kamen danach allmählich besser ins Spiel, welches intensiv und hart war. So ließ erst Travis Ewanyk die Fäuste fliegen, wenig später machte auch Petr Pohl seinen Unmut breit. Doch aus Unmut wurde in der 14. Minute dann Freude: Comebacker Carl Hudson jagte den Puck kompromisslos in den Knick – 1:0!
Im zweiten Drittel waren es aber plötzlich die Gäste der Lausitzer Füchse, die nicht nur ins Spiel zurückkamen, sondern den Crimmitschauern lange auch den Schneid abkauften. Jonathon Martin (28.), Bennet Roßmy (31.) und Nicholas Ross (32.) stellten mit ihren Toren schnell auf 1:3. Die Mannschaft von Mario Richer schien völlig von der Rolle, fing sich nach dem Dreierpack der Ostsachsen aber wieder und kämpfte sich in dieses Sachsenderby zurück. Kelly Summers erzielte mit seinem Schuss ins kurze Eck den Anschluss zum 1:2 (39.), kurze Zeit später umkurvte Dominic Walsh den Gäste-Goalie Mac Carruth und schloss sehenswert ab. Der Deutsch-Brite versenkte den Puck unter dem Giebel und stellte nur wenige Sekunden vor der Pausensirene auf 3:3 (40.).
Im Schlussdrittel begegneten sich zwei Teams auf Augenhöhe. Sowohl Weißwasser als auch Crimmitschau kam zu guten Abschlüssen. Mit Mac Carruth und Ilya Andryukhov erwischten beide Torhüter allerdings einen guten Tag und vereitelten Chance um Chance. Schließlich waren es die Lausitzer Füchse, die noch einen Torerfolg vorzuweisen hatten. Luis Rentsch überwand Ilya Andryukhov nach 48 Minuten und stellte auf 3:4. Ein Schockmoment für die Westsachsen, die sich davon nicht wirklich erholen konnten. Zwar warfen die Pleißestädter noch einmal alles nach vorn und probierten ihr Glück mit einem zusätzlichen Feldspieler in den letzten Zügen des Spiels, über die Linie wollte die Hartgummischeibe trotz guter Gelegenheiten aber nicht.
Letztlich mussten sich die Eispiraten den Füchsen aus Weißwasser mit 3:4 beugen. Dabei tat die knappe Niederlage in mehreren Hinsichten weh. So schnappten sich die Ostsachsen mit drei Zählern die inoffizielle Sachsenmeisterschaft – zudem konnten die Crimmitschauer den zweiten Veteranen-Tag im Sahnpark nicht krönen.
(EC/af)
  
    
kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker verlieren Heimspiel gegen die Towerstars mit 2:5

(DEL2)  Für den ESV Kaufbeuren stand dabei vor der Partie gegen die Oberschwaben schon ein sicherer Playoff-Platz fest. Die Mannschaft von Trainer Rob Pallin wird die Hauptrunde 2020/2021 mindestens auf dem sechsten Tabellenplatz abschließen und im anschließenden Playoff-Viertelfinale entweder auf die Tölzer Löwen, den EHC Freiburg, die Bietigheim Steelers oder auch die Löwen Frankfurt treffen.
Anders als der ESVK hatten sich die Puzzlestädter noch nicht sicher für die Playoffs qualifizieren können. Von einem harten Fight auf dem Eis, durfte man also durchaus ausgehen. Die Joker liefen dazu größtenteils unverändert zum Spiel gegen Weißwasser auf, Max Oswald musste auf Grund einer Verletzung aber leider passen und zwischen den Pfosten startete dieses Mal wieder Benedikt Hötzinger.
Die Hausherren starten mit viel Zug zum Tor und Sami Blomqvist hat früh eine erste, gute Chance. Der ESVK hält den Druck aufrecht und nach knapp drei Minuten klingelt es im Ravensburger Tor, weil John Lammers aus spitzem Winkel, irgendwo eine Lücke zwischen Langmann und dem Pfosten findet und zum 1:0 versenkt. Kurz darauf folgt eine blitzsaubere Kombination von Julian Eichinger, John Lammers und Tyler Spurgeon, der aber am Ende an Langmann scheitert. Die Gäste kommen jetzt besser ins Spiel und durch John Henrion zum ersten gefährlichen Abschluss, Benedikt Hötzinger kann aber abwehren. Auch bei einem harten Distanzschuss von James Bettauer bleibt der Kaufbeurer Keeper Sieger. Die Joker kommen in dieser Phase aber zu ihrem ersten Überzahlspiel, weil die Towerstars einen Mann zu viel auf das Eis geschickt haben. Das Powerplay läuft gut, wird aber durch einen erneuten Torverschieber von Jonas Langmann aus dem Rhythmus gebracht. Dann sind die Towerstars wieder am Drücker, ehe Joey Lewis mit einer schönen Einzelaktion, die Gäste zu einer erneuten Strafzeit zwingt und dieses Mal schlagen die Rotgelben zu. Julian Eichinger packt den Klassiker aus und schlenzt die Scheibe von der Blauen Linie aus in Richtung Tyler Spurgeon, der unhaltbar zum 2:0 in der 13. Minute abfälscht. Direkt im Anschluss kommt Ravensburg zu seinem ersten Powerplay, weil Denis Pfaffengut wegen Haltens in der Kühlbox platznimmt. Der Druck auf Benedikt Hötzinger ist groß, er zeigt aber gute Reflexe und strahlt bisher die nötige Sicherheit aus. In der 16. Minute geht dann Vincenz Mayer allein auf den Kaufbeurer Schlussmann zu, wieder ist bei Hötzinger Endstation. Die letzten Minuten im ersten Drittel gehören dann eigentlich wieder den Hausherren. John Lammers wird von Tobi Wörle schön freigespielt, lässt Langmann aussteigen und setzt die Scheibe dann aber knapp über das Torgehäuse. Das rächt sich leider und wenige Sekunde vor der Sirene, kommen die Gäste durch einen einstudierten Spielzug, direkt nach dem Bully in der Angriffszone, durch James Bettauer zum Anschlusstreffer. Beim Spielstand von 2:1 geht es in die erste Pause.
Die Towerstars kommen mit Schwung aus der Kabine und drücken in den ersten Minuten auf den Ausgleichstreffer, haben viel Scheibenbesitz und die Joker tun sich schwer, offensiv in Erscheinung zu treten. Zwingende Torchancen bleiben zwar Mangelware, der Ausgleich fällt in der 25. Minute aber trotzdem, nachdem die Scheibe erst wie im Flipper etliche Male abgefälscht wird und dann vor den Füßen von Kai Hospelt landet und der netzt ein zum 2:2. Kaufbeuren wirkt nun sichtlich unkonzentriert, mit Fehlern im Spielaufbau und schenkt die Zweikämpfe zu leicht her. Das zeigt sich vor allem in der 28. Minute, als John Henrion viel zu einfach und ungestört in das Joker Drittel fahren kann und den Puck trocken zum 2:3 in die Maschen setzt. Die Towerstars haben das Spiel nun endgültig zu ihren Gunsten gedreht. Die 34. Minute läuft bereits und bisher gab es nicht eine Torchance für die Rotgelben, die Gäste kämpfen mit Mann und Maus für die Playoffs und nach einer etwas kuriosen Situation im Torraum der Joker, steht es auch schon 2:4. Erst im Videobeweis ist zu sehen, dass die Scheibe nach einem Zusammenprall zwischen John Henrion, Alex Thiel und Benedikt Hötzinger, Zentimeter hinter der Torlinie liegt. Dann kassiert Julian Eichinger eine Strafe wegen Beinstellens und wieder ist es John Henrion, der in Überzahl an den Pfosten schießt, von dort springt die Scheibe an den Rücken von Benedikt Hötzinger und dann ins Tor. Es steht 2:5 in der 38. Minute, in einem Spieldrittel das der ESV ganz schnell vergessen sollte. Ausgerechnet Youngster Tobi Echtler fast sich nun ein Herz, tankt sich durch bis zu Jonas Langmann, lässt diesen aussteigen, kann am Ende die Scheibe aber nicht im Tor unterbringen. Wenigstens finden die Joker kurz vor der zweiten Pause auch endlich in der Offensive statt, kommen aber vorerst zu keinem weiteren Treffer. Das kann im letzten Drittel eigentlich nur noch besser werden.
Ravensburg startet mit Olafr Schmidt in den letzten Spielabschnitt, weil Jonas Langmann verletzt in der Kabine bleiben muss und Kaufbeuren wirkt gleich zu Beginn wieder wesentlich agiler. Sami Blomqvist wird schön im Slot angespielt, trifft die Scheibe aber nicht sauber. Kurz darauf umkurvt Branden Gracel gleich zweimal das Tor von Schmidt, lässt sich aber zu viel Zeit mit dem Torabschluss. Die Joker jetzt wieder das bessere Team, mit einigen gefährlichen Torszenen, Fabian Voit und Philipp Krauss ziehen jeweils knapp am Kasten vorbei. Nach dieser Druckphase der Wertachstädter kommen die Towerstars wieder zu etwas mehr Spielanteilen, müssen aber in Person von Daniel Stiefenhofer für zwei Minuten auf die Strafbank. In Überzahl verfehlt erst Tobi Wörle das Tor um Millimeter und Branden Gracel hämmert das Hartgummi an die Torlatte. Die Joker verteidigen jetzt zwar wesentlich konsequenter, die Zeit tickt aber gnadenlos von der Uhr und vorne will die Scheibe nicht hinein, obwohl John Lammers, Sami Blomqvist und Branden Gracel beste Einschussmöglichkeiten haben. Die Ravensburger verwalten jetzt weitestgehend die Führung, in der 56. Minute kommt es dann aber zu einer sehr unschönen Szene, als Pawel Dronia hinter dem Kaufbeurer Tor, einen völlig unnötigen Check gegen den Kopf von Joey Lewis fährt und dafür 2+10 Strafminuten kassiert. Der ESVK hat jetzt eigentlich nichts mehr zu verlieren und Rob Pallin nimmt vier Minuten vor Spielende den Goalie vom Eis. Die Joker dadurch mit zwei Feldspielern mehr auf dem Eis und Dauerfeuer auf Olafr Schmidt, der aber mit starken Reflexen seinen Kasten sauber hält. Das Powerplay endet ohne weitere Treffer und Hötzinger kehrt zurück zwischen die Pfosten. Auch die letzten beiden Spielminuten läuft das Geschehen in Richtung Ravensburger Tor, am Spielstand ändert das aber nichts mehr. Über zwei Drittel war der ESVK eigentlich das spielbestimmende Team, im zweiten Drittel wurde die Partie aber komplett verschlafen und verloren.
(ESVK/pb)
  
    
towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
DERBYSIEG IN KAUFBEUREN SCHLIESST OSTERPROGRAMM VERSÖHNLICH AB

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars haben sich dank eines fulminanten Mittelabschnitts drei enorm wichtige Punkte in Kaufbeuren gesichert.
Die Oberschwaben, die beim Derby in Kaufbeuren diesmal mit Jonas Langmann zwischen den Pfosten starteten, hatten alles andere als einen guten Start ins Spiel. Kaufbeuren schnürte sie immer wieder in deren Drittel ein und John Lammers überraschte den Ravensburger Keeper nach knapp drei Minuten mit dem 1:0 aus spitzem Winkel.
Das frühe Gegentor hemmte in der Folgezeit das Ravensburger Spiel, erst nach rund sechs Minuten gab es durch Mathieu Pompei und Robbie Czarnik die erste nennenswerte Torszene. Kaufbeuren blieb allerdings klar spielbestimmend, zumal sich die Towerstars durch zwei Strafzeiten in der 7. und 12. Spielminute selbst schwächten. Gegen die erste Unterzahl wurde noch erfolgreich angekämpft, in der 13. Minute war es dann aber passiert. Julian Eichinger schlenzte die Scheibe in Richtung Ravensburger Tor und Tyler Spurgeon lenkte am linken Pfosten den Puck zum 2:0 für Kaufbeuren ins Netz.
Eine Strafzeit gegen Kaufbeuren läutete dann aber eine deutlich bessere Phase der Towerstars ein. Die Chancendichte nahm jetzt deutlich zu, es wurden auch mehr Zweikämpfe schon in der neutralen Zone gewonnen. Es dauerte zwar bis zur 20. Minute, dann aber wurden die Bemühungen auch belohnt. Nach einem gewonnenen Bully lief eine Kombination blitzschnell vor das ESVK-Gehäuse, dort vollendete dann James Bettauer zum 2:1. Glück hatten die Towerstars freilich, dass kurz zuvor John Lammers völlig frei vor dem Ravensburger Tor die Riesenchance zum 3:0 vergab.
Der zweite Spielabschnitt war dann vollkommen verdreht. Die Towerstars hatten durch den Anschlusstreffer Selbstvertrauen getankt, die Gastgeber hingegen wirkten überraschend unsortiert. Die Towerstars machten vom Anspielbully an viel Druck und waren stets zwei Schritte schneller als der Gegenspieler. Nach rund viereinhalb Minuten spiegelte sich dies verdientermaßen auch im Spielstand wider. Einen am Torraum frei liegenden Puck stocherte Kai Hospelt energisch zum 2:2 Ausgleich über die Linie. Die Ravensburger Cracks sahen den Gegner auch danach mächtig wackeln. Sie erhöhten das Tempo und belohnten sich nur drei Minuten später mit der erstmaligen Führung. Joshua Samanski setzte Kollege John Henrion auf dem rechten Flügel in Szene und bei dessen Schuss griff Kaufbeurens Torhüter Benedikt Hötzinger ins Leere. Auch danach war das Team von Coach Marc Vorderbrüggen nicht zu bremsen.
Nachdem sich Kaufbeuren rund fünf Minuten gegen das regelrechte Powerplay der Towerstars wehren konnte, folgte der nächste Treffer in der 34. Minute. Wieder wirbelte die zweite Sturmreihe durch das gegnerische Drittel, dann wurde der Puck in einer unübersichtlichen Situation unter ESVK-Keeper Hötzinger begraben. Die Unparteiischen entschieden zunächst auf „kein Tor“, revidierten die Entscheidung aber dann nach der Sichtung des Videobeweises. Der Puck hatte die Linie vollständig überschritten, die Towerstars lagen jetzt mit 4:2 in Front. Damit war der Torhunger der Oberschwaben allerdings noch nicht gestillt. Drei Minuten vor der zweiten Pause erhöhte John Henrion sogar auf 5:2, als er einen Pass von Patrick Seifert kurz vor der eigenen blauen Linie annahm und den Kaufbeurer Torhüter erneut überraschte.
Dass die Hausherren im Schlussabschnitt noch einmal alles auf eine Karte setzen würden, dafür bekamen die Oberschwaben schon in den letzten zwei Minuten des Mitteldrittels einen Vorgeschmack. Der ESVK spielte mit viel Tempo in Richtung Ravensburger Tor, das inzwischen von Olafr Schmidt gehütet wurde. Jonas Langmann verspürte kurz vor der Pause ein muskuläres Ziehen, vorsorglich wurde der Torhüterwechsel vollzogen.
Zwar musste sich die Ravensburger Defensive in den letzten 20 Minuten immer wieder längeren Druckphasen der Allgäuer erwehren, das gelang aber mit viel Kampf und Moral erfolgreich. Auch fünf Minuten vor Ende, als Pawel Dronia wegen eines Checks hinter dem gegnerischen Tor eine 2 plus 10 Minuten Strafzeit kassierte und es danach zur „Rudelbildung“ kam. Für die zweiminütige Überzahl der Gastgeber holte ESVK-Trainer Rob Pallin seinen Torhüter für einen weiteren Feldspieler vom Eis, doch auch die doppelte Unterzahl brachten die Towerstars schadlos über die Zeit.
Damit haben die Towerstars das Osterprogramm doch noch zufriedenstellend und mit sieben Punkten abgeschlossen und damit einen weiteren Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht. Gespannt richten sich die Blicke jetzt natürlich nach Heilbronn und Bietigheim, wo PCR Tests erst einmal terminliche Klarheit über das finale Wochenende der Hauptrunde bringen müssen.
(EVR/fe)
  
    
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Heimniederlage gegen Selb, Serie steht nun 1:1

(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben das zweite Spiel der Halbfinalserie in den Playoffs der Eishockey-Oberliga Süd am Ostermontag im heimischen ROFA-Stadion gegen die Selber Wölfe mit 2:5 verloren. Nach dem Rosenheimer Auswärtssieg am Karsamstag steht es in der „Best-of-five“-Serie jetzt 1:1. Das dritte Spiel findet am Mittwoch in Selb statt (19:30 Uhr, Liveübertragung auf www.sprade.tv). Die ersatzgeschwächten Starbulls lagen in einem intensiven Spiel zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung, mussten danach aber der druckvollen und schnellen Spielweise kampfstarker und in der Defensive äußerst kompakt agierender Gäste Tribut zollen.
Bei den Starbulls fehlten weiterhin Timo Bakos und Michael Gottwald. Zusätzlich mussten die Hausherren aber auch auf Stürmer Sebastian Stanik, der in Selb einen folgenschweren Check abbekommen hatte, und auf den zuletzt so formstarken und torgefährlichen Verteidiger Maximilian Vollmayer verzichten, bei dem eine frühere Verletzung wieder aufgebrochen war. Entsprechend gehandicapt sahen sich die Hausherren extrem aggressiv ins Spiel gehenden Selber Wölfen ausgesetzt, hatten aber durch Kevin Slezak dennoch eine frühe Führungschance (3.). Die Gäste schossen oft, den Führungstreffer bekamen sie jedoch völlig unnötig von den Starbulls aufgelegt. Nachdem Dennis Schütt an der eigenen Grundlinie leichtfertig den Puck an Lukas Miculka verlor, versenkte Brad Snetsinger freistehend aus kurzer Distanz zum 0:1 (5.).
Die Starbulls bissen sich ins Spiel und kämpften sich auf Augenhöhe mit dem Gegner. Im Powerplay schaufelte Curtis Leinweber die Scheibe an die Unterkante der Latte von wo sie auf die Torlinie sprang und von Torwart Michel Weidekamp nicht unter Kontrolle gebracht wurde. Michael Baindl schob sie noch ins Gästetor, doch der Treffer fand keine Anerkennung, weil das Spiel schon per Pfiff unterbrochen war (12.). Der verdiente Ausgleichstreffer gelang schließlich aber Kyle Gibbons, der keine Mühe hatte eine gute Vorlage von Curtis Leinweber zu verwerten, nachdem Torwart Weidekamp ausgerutscht war – 1:1 (16.). Fast hätte erneut Snetsinger die Gäste wieder in Führung gebracht, doch Rosenheims souveräner Torwart Andreas Mechel hatte eine erfolgreiche Glanzparade im Repertoire (17.).
Zu Beginn des zweiten Drittels schienen plötzlich alle Trümpfe in Rosenheimer Händen zu liegen. Enrico Henriquez-Morales setzte in einen ungeschickten Selber Wechsel hinein Simon Heidenreich in Szene, der legte ab und Beppo Frank nagelte die Scheibe per Schlagschuss halbhoch ins rechte Eck zum 2:1 (23.). Aber die Starbulls ließen sich das Heft des Handelns wieder aus der Hand nehmen. Immer mehr Zweikämpfe, insbesondere an der Bande, entschieden die Hochfranken für sich, immer öfter schienen sie den Tick schneller auf den Beinen und mit dem Schläger zu sein. Und das schlug sich auch auf der Anzeigetafel schließlich nieder. Der Ex-Rosenheimer Felix Linden traf mit einem platzierten Handgelenkschuss von der blauen Linie, bei dem Torwart Mechel die Sicht verstellt war, zum 2:2-Ausgleich (30.). Dann bewies Carl Zimmermann bei einem Gegenstoß große Übersicht und setzte den nachfahrenden Jan Hammerbauer ein, der eiskalt zum 2:3 abschloss (33.).
Selb hielt das Tempo hoch und die Starbulls kamen einige Minuten kaum noch hinterher. Mehrfach Torwart Andreas Mechel und in zwei Situationen auch ein Rosenheimer Verteidigerbein verhinderten den vierten Gästetreffer. Mitten in die Drangphase der Selber Wölfe hinein verfehlte Gibbons nach feinem Doppelpass mit Leinweber das Gästegehäuse nur knapp (38.) und bei einem verdeckten Schuss von Dominik Daxlberger verhinderte Torwart Weidekamp per Reflex mit dem Schoner das 3:3. (39.).
Im letzten Drittel präsentierten sich die Hausherren wieder grundsätzlich aktiver. Daxlberger verfehlte aus dem Gewühl das Tor knapp (45.) und bei einem Überzahlspiel scheiterte Tobias Draxinger nach einem Solo aus bester Position an Torwart Weidekamp (48.). Aber auch die nach wie vor extrem bissigen Gäste aus Hochfranken hatten ihre Chancen, überzeugten mit kompromissloser Defensivarbeit und starkem Unterzahlspiel. Knapp acht Minuten vor der Schlusssirene war es dann Nick Miglio, der mit einer starken Einzelaktion für die Vorentscheidung sorgte und aus halblinker Position unhaltbar ins rechte obere Eck des Rosenheimer Tores zum 2:4 traf (53.). Gegen die kompakten Gäste fanden die Hausherren in den Schlussminuten keinen Weg mehr, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Die größte Chance zum möglichen Anschlusstreffer hatte Michael Baindl, der erst den Puck in der Luft gefangen hatte und dann sofort abzog, doch Gästekeeper Weidekamp parierte stark (57.). Selb traf durch Feodor Boiarchinov noch ins leere Rosenheimer Tor zum 2:5-Endstand (58.), nachdem Keeper Mechel Platz für einen zusätzlichen Feldspieler gemacht hatte.
Starbulls-Cheftrainer John Sicinski sprach nach der Partie Klartext: „Das war von uns von der ersten bis zur letzten Minute einfach zu wenig, um ein Spiel dieser Serie gewinnen zu können. Wir waren immer einen Schritt zu langsam, haben viel zu viele Zweikämpfe verloren und zu wenig geschossen. Wir haben nun eine Best-of-three-Serie und ich erwarte, dass die Mannschaft im nächsten Spiel Charakter und wieder ihr wahres Gesicht zeigt!“
Weiter geht es in der Halbfinalserie bereits am Mittwoch mit der dritten Partie in Selb, ehe Spiel vier am Freitag in Rosenheim folgt. Spielbeginn ist jeweils um 19:30 Uhr, die Begegnungen werden live auf www.sprade.tv übertragen. Das entscheidende fünfte Spiel würde, falls notwendig, am Sonntag ab 17 Uhr in Selb über die Bühne gehen.  
(SBR/mh)
  
    
selberwoelfeVER Selb
Wölfe holen sich mit verdientem Auswärtssieg den Serienausgleich

(OLS)  Nach dem Eishockey-Krimi am Samstag, bei dem unsere Wölfe knapp als Verlierer vom Eis gehen mussten, zeigten die Jungs von Coach Herbert Hohenberger auswärts bei den Starbulls ein starkes Spiel, in dem sie weitestgehend als spielbestimmende Mannschaft hervorgingen. Vor allem im Schlussdrittel hielt unser VER das Spiel einfach, verteidigte konsequent und setzte offensiv gute Akzente – auch Weidekamp zeigte im Tor eine starke Leistung. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der verdiente Serienausgleich im Rofa-Stadion eingefahren werden.
Gleich vom ersten Bully weg machten unsere Wölfe viel Druck, wobei vor allem Slavetinsky mehrere gute Schüsse von der blauen Linie auf das Rosenheimer Tor abfeuerte. In der fünften Minute stand Snetsinger völlig frei im Slot vor Mechel und verwandelte Miculkas Zuspiel eiskalt per Direktschuss zur Wölfe-Führung. Anschließend kamen die Hausherren zwar allmählich besser ins Spiel, doch unsere Jungs waren konsequent in der Defensive oder Weidekamp parierte sicher. Als sich aber kurz nachdem unser VER die erste Unterzahl souverän überstehen konnte, Böhringer und Weidekamp im eigenen Torraum verhakten, konnte Gibbons den Ausgleich für seine Farben erzielen. Auch kurz vor dem tatsächlichen Ausgleich jubelten die Hausherren schon einmal, Schiedsrichter Schütz stand aber gut und sah, dass der Puck hier nur an die Latte ging und nicht die Torlinie überquerte. Unsere Wölfe hatten im Nachgang zwar noch einige Chancen, unter anderem auch in eigener Überzahl die Führung wiederherzustellen, doch an Starbulls-Keeper Mechel war in diesem Spielabschnitt kein Vorbeikommen mehr.
Im zweiten Spielabschnitt gehörten die ersten Minuten den Hausherren. So markierte Verteidiger Frank nach Zuspiel von Heidenreich nach gut zwei gespielten Minuten für seine Mannschaft auch die 2:1-Führung. Doch nachdem unser VER nach einem harten Bandencheck von Baindl wieder im Powerplay agieren konnten, nahmen die Schützlinge um Wölfe-Kapitän Ondruschka das Spiel wieder zunehmend in die Hand und spielten aggressives Eishockey. In der 30. Minute zog Ex-Rosenheimer Linden an alter Wirkungsstätte von der blauen Linie ab und netzte zum Wölfe-Ausgleich ein. Unsere Wölfe waren seither am Drücker und so konnte Hammerbauer nach einem No-Look-Pass von Zimmermann knappe drei Minuten nach Lindens Treffer die Selber Führung auf die Anzeigentafel bringen. Kurz drauf hatte Wölfe-Stürmer Hammerbauer zwar nochmals eine Chance aus dem Slot, blieb diesmal aber nur zweiter Sieger gegen Mechel.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts hatten unsere Mannen in Person von Miglio und Boiarchinov die Chance zu erhöhen, beide trafen aber nur die Latte. Unsere Wölfe mussten im Verlauf zweimal in Unterzahl agieren, als Silbermann wegen Hohen Stocks und Linden wegen Beinstellens in die Kühlbox verdonnert wurden. Doch unsere Defensive verteidigte stark und ließ die Rosenheimer kaum in die Powerplay-Aufstellung kommen, sodass beide Strafen ohne nennenswerte Chancen für die Oberbayern verstrichen. Stattdessen konnte sich Miglio kurz nach Ablauf der Strafe gegen Linden durch die Starbulls-Defensive durchtanken und im Alleingang auf 4:2 aus Wölfe-Sicht erhöhen. Selb spielte nun einfaches Eishockey, hielt die Rosenheimer vom eigenen Tor weg und brachte jeden Schuss auf Mechel, um ein Bully im Starbulls-Drittel zu erzwingen. Starbulls-Coach Sicinski setzte gut drei Minuten vor Schluss nochmal alles auf eine Karte und zog seinen Keeper. Doch auch wenn Rosenheim noch auf vermeintliches Icing monierte, machte Boiarchinov mit dem Empty-Net-Treffer den Serienausgleich für unsere Wölfe perfekt.
(VERS/mt)
  
    
diezlimburgrocketsEG Diez-Limburg
Vorzeitiges Saisonaus für die EG Diez-Limburg

(OLN)  Bedingt durch positive Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft mussten die Spiele am Wochenende entfallen. Da sich das Team der EG Diez-Limburg in Quarantäne befindet, musste auch die Teilnahme an den (Pre)Playoffs abgesagt werden. Die Spielzeit ist damit für die Rockets leider beendet. Nach dem bitteren Wegfall des Finals in der Regionalliga in der vergangenen Saison (in den Anfangszeiten von Corona) wurde die EGDL ein zweites Mal durch die Pandemie kurz vor dem Saisonhöhepunkt ausgebremst. 
(EGDL/tn)
  
    
rostockpiranhasRostocker EC
Piranhas triumphieren 2:1 bei den Black Dragons Erfurt - Damit haben sie sich zugleich den Heimvorteil im Pre-Playoff-Spiel am Mittwoch gegen den Herforder EV gesichert

(OLN)  Mit einem 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) bei den Black Dragons Erfurt beendeten die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs am Montagabend die Hauptrunde der Oberliga Nord 2020/21.
Mit diesem Drei-Punkte-Sieg hat sich der REC das Heimrecht in den Pre-Play-offs gegen den Herforder EV erkämpft. Diese Partie findet bereits am Mittwoch statt.
„Wir wollen natürlich schon gerne  „zu Hause“ in Hamburg antreten. Das würden für uns statt 900 (Rostock – Herford und zurück) nur 400 Kilometer bedeuten“, hoffte Mannschaftsleiter Dirk Weiemann. Und er hoffte nicht vergebens!
Neben dem verletzten Lukas Koziol fehlte bei den Gästen der verhinderte Constantin Koopmann. Zudem brach bei Sebastian Brockelt offenbar seine Schulterverletzung wieder auf.
Ein enges und umkämpftes erstes Drittel fasste Gäste-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann so zusammen: „Beiden ist anzumerken, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen. Beide Keeper machen einen guten Job. Auch wir besaßen unsere Hochkaräter, leider hat es noch nicht geklappt. Bei den Erfurtern sind einige Aktionen der unfairen Art und Weise dabei, das ist nicht wirklich schön. Ich hoffe, wir bleiben trotzdem wie bisher weiter weg von der Strafbank.“
Im Mitteldrittel überstanden die Rostocker sogar 44 Sekunden in 3:5-Unterzahl unbeschadet, um dann selbst eine Überzahl zu nutzen (28. Saisontor von August von Ungern-Sternberg) und mit einem Konter zwischenzeitlich sogar auf 2:0 zu erhöhen.
Dirk Weiemann: „Die überstandene doppelte Unterzahl hat uns noch einmal Auftrieb gegeben. Dann konnte August eiskalt die Überzahl nutzen und wir schön noch zum 2:0 kontern. Wir dürfen jetzt im Schlussdrittel diesen knappen Vorsprung nicht versuchen zu verwalten, das klappt im Eishockey meist sowieso nicht. Wir müssen weiter mitspielen.“
Und das tat der REC, zeigte auch im Schlussdrittel eine starke Leistung und schaffte es tatsächlich, den wertvollen Vorsprung zu verteidigen. Die Gastgeber nahmen knapp anderthalb Minuten vor dem Ende ihren Keeper vom Eis, brachten einen zusätzlichen Feldspieler, allein dies sollte nicht mehr bringen, es fielen keine Tore mehr.
Dirk Weiemann: „Wir haben gewusst, dass die Erfurter noch einmal ganz anders aus der Kabine kommen und alles versuchen werden. Unsere gesamte Mannschaft hat gekämpft und geackert, Nils Velm war heute ein ganz starker Rückhalt. Wir freuen uns sehr über den hart erkämpften und verdienten Auswärtssieg und unser Heimspiel am Mittwoch in der Hamburger q.Beyond Arena. Das hat die Mannschaft toll gemacht.“ 
(NNN/at)
  
 
 
 Dienstag 6.April 2021 www.icehockeypage.de 
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